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Foto: Melanie Strauß

Anreise
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Von Flussidyllen
Ab Duisburg Hauptbahnhof mit der U-/Straßenbahnlinie 901
Richtung Obermarxloh bis Haltestelle „Tausendfensterhaus“,
danach Haniel-Beschilderung folgen.
und Fördertürmen
Mit dem PKW:
Literatur an der Nahtstelle
In Ihr Navigationsgerät geben Sie bitte die Dammstr. 31 zwischen Ruhr und Rhein.
in 47119 Duisburg ein.
Wissenschaftliche Tagung
Über die Autobahn A 42:
Bis AB-Kreuz Duisburg-Nord, danach A 59 Richtung Duisburg, 4. – 5. Juni 2010
Ausfahrt Duisburg-Ruhrort/Obermeiderich (Herzzentrum), Richtung
Kontakt und Anmeldung Impressum Ruhrort fahren bis zum Verteilerkreis, hier nach rechts in Richtung Schifferbörse Duisburg-Ruhrort
Homberg abbiegen und der Haniel-Beschilderung folgen. Gustav-Sander-Platz 1
Stadtbibliothek Duisburg Verein für Literatur und
Tel.: (0203) 283 2593 Kunst Duisburg 47119 Duisburg
Über die Autobahn A 40:
E-mail: stadtbibliothek@stadt-duisburg.de Geschäftsstelle Ausfahrt Duisburg-Häfen/Ruhrort, Richtung Ruhrort fahren,
www.stadtbibliothek-duisburg.de Düsseldorfer Straße 5-7 ab Verteilerkreis der Haniel-Beschilderung folgen.
47051 Duisburg Autobahnanbindung vom Flughafen Düsseldorf:
oder mit beiliegender Anmeldekarte! A 44/A 52 Richtung Essen bis AB-Kreuz Breitscheid. L
A 3 Richtung Oberhausen bis AB-Kreuz Kaiserberg.
Von dort aus auf die A 40 Richtung Duisburg/Venlo.
Institut „Moderne im Rheinland“
Anmeldeschluss: 26. Mai 2010 an der Heinrich-Heine-Universität
Von Flussidyllen und Fördertürmen
4. Juni 2010 5. Juni 2010
Zur Einführung 10.00 Begrüßungskaffee 9.30 Kaffee

10.30 Einführung: 10.00 Steffen Elbing: Heinrich Lersch im Bund rheinischer Dichter:

Annäherung

Arbeitslandschaft
„Von Flussidyllen und Fördertürmen. Literatur an der Nahtstelle Dr. Jan-Pieter Barbian, Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, bis Zur ideologischen Verortung des „Arbeiterdichters“
zwischen Ruhr und Rhein“. Wissenschaftliche Tagung der Stadt- Hanneliese Palm, Prof. Dr. Klaus Tenfelde 12.30
bibliothek Duisburg, des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Dr. Thomas Ernst: Zwischen feurigen Arbeitswelten und
Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, der Stiftung Bibliothek des 10.45 „Ich bin nicht das Ende“ – Kabarett mit Kai Magnus Sting juckenden Kumpels. Geschlecht und Sexualität in der Arbei-
Ruhrgebiets, Bochum, und des Instituts „Moderne im Rheinland“ terliteratur von Max von der Grün und Hans Henning Claer
an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 11.00 Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann: Getrennte Welten?
Urbane Wirklichkeit an Rhein und Ruhr Tobias Lachmann, M.A.: „Seit 68 ist viel Wasser durch die
Ruhr geflossen“. Prognostische Szenarien in Jürgen Links
Tagungsleitung: Dr. Jan-Pieter Barbian, Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, „Bangemachen gilt nicht. Auf der Suche nach der Roten-
Hanneliese Palm, Prof. Dr. Klaus Tenfelde 11.30 Prof. Dr. Walter Gödden: Zwischen Mühlenbach und Bergwerk.
Ruhr-Armee. Eine Vorerinnerung“
Eine Erinnerung an Gustav Sack (1885-1916)
Anke Asfur, M.A.: Frauen – Migration – Arbeitswelt.
„Der Rhein“ erscheint als eine idyllische Flusslandschaft mit gepflegten
Mittagspause Ein Thema in der „Gastarbeiterliteratur“?
Städten, als ein positiv besetzter Mythos und literarischer Topos – im
Gegensatz zur „Ruhr“, die der Region ihren Namen gab und seit der Mitte
13.30 Paul-Günter Schulte: Der ganze Rhein als Jordan. Diskussion
des 19. Jahrhunderts die rasante Entwicklung von einer agrarisch gepräg-
bis Paul Therstappens „Eridanus“ und die Bedeutung der
ten Landschaft zu einer industriellen Kernzone begleitet. Für die einen war
17.00 Mythologie bei Ernst Bertram, Alfons Paquet Mittagspause

W a s s e r
das Ruhrgebiet ein „schwarzes Stück Deutschland“, eine Region harter und
schmutziger Arbeiten, bescheidener Lebensverhältnisse, geschichts- und
Dr. Jan-Pieter Barbian: Flucht aus dem Ruhrgebiet. 14.00 Prof. Dr. Walter Delabar: Reise in ein fremdes, neues Land.
kulturloser Städte, zerstörter Natur, unkontrollierter wirtschaftlicher Macht. Erik Regers Roman „Schiffer im Strom“ bis Heinrich Hausers Ruhrgebietsreportage „Schwarzes Revier“
Andere sahen im Ruhrgebiet ein Vorbild für die moderne Arbeits- und
17.00 im Kontext der gesellschaftlichen Modernisierung des frühen
Lebenswelt, für die Faszination der Technik, für eine internationale und Kaffeepause 20. Jahrhunderts
solidarische Gesellschaft, für die Metropolen der Zukunft.

W e l l e n
Georg Mölich: „Nibelungenland“ an Rhein und Ruhr. Nina Heidrich, M.A.: „Funk frei! Für die Brüder an Ruhr und
Beide Sichtweisen finden sich in der deutschen Literatur des 19. und Zur literarischen Mythenproduktion bis Jürgen Lodemann Rhein“. Zur Frühgeschichte des Rundfunks
20. Jahrhunderts wieder – in Romanen, Erzählungen und Gedichten

A m
Fabian Beer, M.A.: „Strom der Geschichte und Geschichten“. Kaffeepause
ebenso wie in Reportagen, Essays, Rundfunk- und Zeitungsbeiträgen.
Der Rhein und andere Flusslandschaften im Werk John
von Düffel Dr. Franz Steinfort: Von Stammtischparolen bis Schweigen –
Vor diesem Hintergrund befasst sich die Tagung mit den Fragestellungen Hörspiele zwischen Rhein und Ruhr
zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten literarischer Darstellungen des Diskussion
Ruhrgebiets vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Beleuchtet wer- Klaus T. Hofmann: Episoden, Passagen, Zwischenaufenthalte.
Literatur-(Rand-)Geschichten des Ruhrgebiets
den Mythen, Topoi und Bilder des Wandels sowie die Bedeutung der
Nach Wunsch gemeinsames Abendessen.
Arbeits-migration für die Eigen- und Fremdwahrnehmung im Hinblick
Diskussion
auf die „Nahtstelle Ruhr und Rhein“.
20.00 Kulturtechniker – Elektronisches Lesekonzert mit kammer-
musikalischen Klängen, modernen Videoanimationen und Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Besuch
Dr. Jan-Pieter Barbian aktueller Literatur von Rhein und Ruhr des Radio Museums Duisburg, Bergiusstraße 27,
Direktor der Stadtbibliothek Duisburg Eintritt: 5,- EUR 47119 Duisburg-Ruhrort