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PRAXIS

Photoshop-Praxis
Teil 78: Ebeneneffekte und Stile
Hennig Wargalla
til hat man… oder eben nicht. Ich weiß nicht, ob man mit nur einem Mausklick anwendbar. Eine Vielzahl von mit-

S Computerprogrammen Stil zubilligen sollte. Sicher ist


aber, dass es Photoshop 6 nicht an Stilen mangelt. Die-
ses neue Feature vereint alle Ebeneneffekte und macht sie
gelieferten Stilen ist anwählbar, aber auch eigene Kreatio-
nen kann man definieren und zur späteren Verwendung ab-
speichern.

Die Effekte verbergen sich


in der Ebenenpalette hin-
ter dem „f“. 1 Hier kann
man die gewünschte Opti-
on auswählen und in dem
erscheinenden Menü die
einzelnen Parameter be-
stimmen. Die verschiede-
nen Effekte lassen sich be-
liebig kombinieren. Die
Häkchen zeigen, welche
Effekte benutzt werden
und die Einstellungen für
die farbig hervorgehobene
Option werden eingeblen-
det. 2
1 2

In manchen Fällen, wie et-


wa bei den Schatten-Ein-
stellungen, kann man die
Position des Effektes ganz
einfach bestimmen: Sobald
man die Maus in das Bild
bewegt, erscheint das Be-
wegen-Werkzeug und man
kann den Schatten direkt
verschieben. 3 Will man
die erstellten Effekte für ei-
ne spätere Verwendung
abspeichern, kann man ei-
nen „Neuen Stil“ kreieren
und einen Namen verge-
3 4 ben. 4

Dieser wird nun in der Stil-


Palette auftauchen. Um
ihn anzuwenden, klickt
man auf das Symbol und
der aktiven Ebene werden
die entsprechenden Effek-
te zugewiesen. 5 Wollen
Sie die Stile abspeichern,
um sie anderen Personen
zur Verfügung zu stellen,
dann können Sie dies in
den Palettenoptionen ma-
chen. Hier besteht auch
die Möglichkeit, eine Viel-
zahl von vordefinierten Sti-
5 6 len zu laden. 6

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PRAXIS
Ein kleines Beispiel soll die Einsatzmöglichkeiten
der Stile verdeutlichen: Zwei schwarze Schriftzüge
wurden hier auf jeweils eigenen Ebenen erstellt.
Der ebenfalls schwarze Hintergrund ist in diesem
Fall ausgeblendet. (Die Abbildung würde sonst
doch sehr monochrom wirken.) 7

Für die Schriftebene wurden die Ef-


fekte „Schein nach innen“ und
„Schein nach aussen“ aktiviert. Als
Füllung wurde dann die Verlaufsop-
tion gewählt. Auch Größe, Deck-
kraft und Randschärfe kann man
hier bestimmen 8 Durch einen
Klick auf das Verlaufssymbol kann
man die Einstellungen für den Ver-
lauf definieren. In diesem Fall geht
der Verlauf von Weiß abrupt nach
8 Rot über, um dann zunehmend an
Deckkraft zu verlieren. 9
Für den zweiten Schriftzug wurde
das Gleiche mit blauer Farbe ge-
9 macht.

Der so erstellte Neon-Effekt wurde als eigener Stil abgespeichert und kann jederzeit wieder ange-
wendet werden. Auch nachträgliche Textänderungen sind kein Problem, da die Schriftebene un-
berührt bleiben.

Diesen, wie alle anderen seit 7/95


erschienenen Tips, können Sie auch
im Internet abrufen:
http://www.daton.de/wargalla

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