Sie sind auf Seite 1von 17

Linux

Als Linux (dt. [ˈliːnʊks]) oder GNU/Linux (siehe GNU/Linux-Namensstreit) bezeichnet man in der Regel freie, unix-ähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme, die auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software basieren. Die weite, auch kommerzielle Verbreitung wur- de ab 1992 durch die Lizenzierung des Linux-Kernels un- ter der freien Lizenz GPL ermöglicht. Einer der Initia- toren von Linux war der finnische Programmierer Linus Torvalds. Er nimmt bis heute eine koordinierende Rol- le bei der Weiterentwicklung des Linux-Kernels ein und wird auch als Benevolent Dictator for Life (deutsch wohl- wollender Diktator auf Lebenszeit) bezeichnet.

Das modular aufgebaute Betriebssystem wird von Soft- wareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwi- ckelt, die an den verschiedenen Projekten mitarbei- ten. An der Entwicklung sind Unternehmen, Non-Profit- Organisationen und viele Freiwillige beteiligt. Beim Ge- brauch auf Computern kommen meist sogenannte Linux- Distributionen zum Einsatz. Eine Distribution fasst den Linux-Kernel mit verschiedener Software zu einem Be- triebssystem zusammen, das für die Endnutzung geeignet ist. Dabei passen viele Distributoren und versierte Benut- zer den Kernel an ihre eigenen Zwecke an.

Linux wird vielfältig und umfassend eingesetzt, beispiels- weise auf Arbeitsplatzrechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, [1] Netbooks, Embedded Systems, Multimedia- Endgeräten und Supercomputern. [2] Dabei wird Linux unterschiedlich häufig genutzt: So ist Linux im Server- Markt wie auch im mobilen Bereich eine feste Größe, während es auf dem Desktop eine noch geringe, aber wachsende Rolle spielt. Linux wird von zahlreichen Nut- zern verwendet, darunter private Nutzer, Regierungen und Organisationen wie das Französische Parlament, die Stadt München und das US-Verteidigungsministerium, Unternehmen wie Samsung, Siemens, Google, Amazon, Peugeot usw. [3][4]

1 Geschichte

Hauptartikel: Geschichte von Linux

1.1 Entwicklungen im Vorfeld

Das 1983 von Richard Stallman ins Leben gerufene GNU-Projekt hatte das Ziel, ein Unix-ähnliches, POSIX- kompatibles Betriebssystem zu schaffen. Zwar war be-

reits Anfang der 90er Jahre eine ansehnliche Menge von Software geschrieben worden, doch steckte der eigent- liche Betriebssystem-Kernel noch in einer frühen Pha- se und entwickelte sich nur langsam. Die ebenso freie Berkeley Software Distribution, die sich in den 80er Jah- ren entwickelt hatte, war in einen Rechtsstreit mit unge- wissem Ausgang verwickelt und war aus diesem Grund ebenso keine Alternative als freies Betriebssystem. Damit stand Anfang der 1990er kein vollständiges, freies System zur Verfügung, welches für Entwickler interessant gewe- sen wäre.

1.2 Historische Entwicklung

interessant gewe- sen wäre. 1.2 Historische Entwicklung Linus Torvalds , 2002 1991 begann Linus Torvalds in

Linus Torvalds, 2002

1991 begann Linus Torvalds in Helsinki (Finnland) mit der Entwicklung einer Terminal-Emulation, um unter an- derem seinen eigenen Computer besser zu verstehen. Mit der Zeit merkte er, dass sich das System immer mehr zu einem Betriebssystem entwickelte; daraufhin kündig- te er es in der Usenet-Themengruppe für das Betriebssys- tem Minix, comp.os.minix, an. [5] Im September desselben Jahres sollte das System dann auf einem Server den Inter-

1

2

1 GESCHICHTE

essierten zur Verfügung gestellt werden. Dem damaligen FTP-Server-Administrator Ari Lemmke gefiel keiner der von Torvalds vorgeschlagenen Namen Freax oder Buggix, deshalb veröffentlichte er es stattdessen in einem Ver- zeichnis mit dem Namen Linux. Torvalds war mit diesem Namen zunächst nicht einverstanden, gab seinen Wider- stand aber schnell auf, weil er nach eigener Aussage ein- gestehen musste, dass Linux einfach ein besserer Name war.

Linux wurde zu dieser Zeit noch unter einer proprietären Lizenz von Torvalds veröffentlicht, die die kommerziel- le Nutzung verbot. Er merkte jedoch bald, dass das den Fortschritt der Entwicklung behinderte. Er wollte allen Entwicklern deutlich mehr Freiraum geben und stellte Li- nux deshalb im Januar 1992 unter die GNU GPL. [6] Es war nun möglich, Linux in GNU zu integrieren und dies als das erste freie Betriebssystem zu vertreiben. Dieser Schritt machte das System für eine noch größere Zahl von Entwicklern interessanter, da er die Modifizierung und Verbreitung vereinfachte. 1996 veranstaltete Torvalds ei- nen Wettbewerb, um ein Maskottchen für das Betriebs- system zu finden. Dabei legte er im Voraus fest, dass es sich um einen Pinguin handeln sollte. Als Gewinner ging schließlich Tux aus dem Wettbewerb hervor.

1.3 Die Bezeichnung GNU/Linux

Die Bezeichnung Linux wurde von Torvalds anfänglich nur für den von ihm geschriebenen Kernel genutzt. Die- ser wurde anfänglich auf Minix verwendet. Torvalds und die anderen Linux-Autoren lizenzierten 1992 Linux unter der GNU GPL, so dass der Kernel in GNU integriert wer- den konnte. Diese GNU-Variante wurde schnell zur meist genutzten Variante, da es zu dieser Zeit keinen funktio- nierenden freien Kernel gab. Als Torvalds und seine An- hänger später auch das gesamte Betriebssystem als Linux bezeichneten, versuchte der Gründer des GNU-Projekts, Richard Stallman, bald, den Namen GNU/Linux durch- zusetzen, um der Rolle von GNU eine in seinen Au- gen angemessene Geltung zu verschaffen. Diese Forde- rung stieß auf unterschiedliche Reaktionen. Während das GNU-Projekt und das Debian-Projekt den Namen annah- men, lehnten die meisten Entwickler und anderen Linux- Distributoren dies ab oder widersetzten sich deutlich. Be- gründet wurde dies einerseits mit Bequemlichkeit, weil der Name Linux als einfacher angesehen wurde, und an- dererseits mit dem Hinweis, dass mittlerweile eine be- achtliche Menge der mit Linux ausgelieferten Software nicht aus dem GNU-Projekt stamme.

Siehe auch: GNU/Linux-Namensstreit

1.4 Entwicklung heute

Die Entwicklung des Linux-Kernels wird noch immer von Torvalds organisiert. Dieser ist dafür bei der gemein-

von Torvalds organisiert. Dieser ist dafür bei der gemein- Grafische Benutzeroberfläche KDE nützigen Linux

Grafische Benutzeroberfläche KDE

nützigen Linux Foundation angestellt. Andere wichtige Entwickler werden oft von verschiedenen Unternehmen bezahlt. So arbeitet z. B. Andrew Morton im Auftrag von Google am Linux-Kernel und ist dabei im sogenannten Merge Window für das Sammeln aller Änderungen und das Weiterleiten an Torvalds zuständig.

Neben der Kernel-Entwicklung haben sich auch ande- re Projekte um das Betriebssystem gesammelt, die es für eine größere Nutzerzahl interessant machten. So er- möglichen grafische Benutzeroberflächen wie KDE oder Gnome einen hohen Benutzerkomfort beim Einsatz als Desktop-System. Verschiedene auf den Desktop ausge- legte Linux-Distributionen vereinfachten die Installation und Konfiguration von Linux so weit, dass sie auch von Anfängern problemlos gemeistert werden können.

Eine weltweite Entwickler- und Nutzergemeinde er- stellt eine Vielzahl an weiterer Software und Doku- mentation rund um Linux, die die Einsatzmöglichkeiten enorm ausgedehnt haben. Hinzu kommt, dass Hersteller proprietärer Software zunehmend einen Markt bei Linux- Anwendern erkennen und mit der Zeit vermehrt Pro- gramme für Linux anbieten. Dabei läuft die Entwicklung schwerpunktmäßig freier Software sowohl in selbstorga- nisierten Projekten, bestehend aus ehrenamtlichen und bezahlten Entwicklern, als auch in teilweise von Unter- nehmen unterstützten Stiftungen. Gemein ist allen Mo- dellen, dass sie sich stark über das Internet vernetzt ha- ben und dort ein Großteil der Organisation und Abspra- che stattfindet.

1.5 Streit um Linux

Schon früh kam es rund um Linux zum Streit. 1992 griff Andrew S. Tanenbaum Linux wegen eines aus sei- ner Sicht veralteten Designs und eines zu liberalen Ent- wicklungsmodells an. [7] Später kam Tanenbaum erneut ins Spiel, als Ken Brown an seinem Buch Samizdat schrieb und nach Anhaltspunkten suchte, dass Linux nur eine Ko- pie von Tanenbaums Minix sei. Tanenbaum nahm Linux diesmal in Schutz. Linux habe ein zu schlechtes Design, als dass es abgeschrieben sein könne.

Anderen Streit gab es mit erklärten Konkurrenten. Schon

2.1 Technik

3

früh wurden interne Microsoft-Dokumente (Halloween- Dokumente) bekannt, die aufzeigten, dass Microsoft an- nahm, Linux sei die größte Gefahr für Windows. Spä- ter begann Microsoft mit einer Kampagne, um Win- dows bei einer Gegenüberstellung mit Linux technisch wie wirtschaftlich gut aussehen zu lassen. Während die Community diese Kampagne recht gelassen sah, starteten vor allem Unternehmen im Linux-Umfeld Gegenkam- pagnen. Im Herbst 2006 aber kündigten Microsoft und Novell an, bei Interoperabilität und Patentschutz zusam- menzuarbeiten, um so die Zusammenarbeit der einzelnen Produkte zu verbessern.

Ein anderer Konkurrent, der Unix-Hersteller SCO, erhob wiederum 2003 den Vorwurf, dass bei IBM angestell-

te Linux-Entwickler Quellcode von SCOs Unix in Linux kopiert hätten. Das Verfahren wurde im Sommer 2007 eingestellt, die SCO Group hat mittlerweile Insolvenz an- gemeldet und wurde vom Börsenhandel ausgeschlossen.

2013 wurde eine Wiederaufnahme des Verfahrens bean-

tragt. Im Artikel SCO gegen Linux ist der Streit chrono-

logisch dokumentiert.

Ebenfalls machte das Markenrecht Linux schon früh zu schaffen. So ließen einige Privatpersonen Mitte der 1990er Jahre den Namen Linux auf sich eintragen, was Torvalds nur mit viel Hilfe wieder rückgängig machen konnte. Er übertrug die Verwaltung der Markenrechte

an das Linux Mark Institute, welches wiederum im Jahr

2005 auffiel, als es die Lizenzen für den Markenschutz

auf bis zu 5.000 Dollar pro Jahr festlegte. Diese Summe brachte hauptsächlich die Gemüter vieler Community- Projekte in Wallung, woraufhin sich Torvalds genötigt fühlte, in einem offenen Brief Stellung zu nehmen und klarzustellen, dass das Geld schlichtweg benötigt werde, damit das gemeinnützig arbeitende Linux Mark Institute seine eigenen Kosten decken könne.

2 Der Kernel

Anwendungen Anwendungen Anwendungen Anwendungen Anwendungen Anwendungen System- System- System- System- System-
Anwendungen Anwendungen Anwendungen Anwendungen Anwendungen Anwendungen
System-
System- System-
System-
System-
dienste
System- Prozesse
dienste
Speicher- zugri ff Dateisystem- zugri ff Netzwerk- zugri ff schnittstelle Benutzer-
dienste
dienste
dienste
aufrufe
Netzwerk-
Threads
Speicher virtueller Dateisystem virtuelles
protokoll-
Familien
Geräte-
System-
Verwaltung
Cache- Sicherheit
Zeit- Speicher- Seitenverwalt.
Netzwerk-
abstimmung planung Speicher-
zwischen-
Auslagerung
speicher
Moduls
+ Zeitscheiben
HI-
Ereignisse
allgemeiner Hardware- zugri ff Interrupts
Speicher logischer Dateisystem logisches protokolle Netzwerk- Subsystem
Speicher-
block-
Verwaltung orientierte Geräte
seiten-
Prozessor-
Bus-Treiber
architektur operationen Disk-Controller-
Speicher-
spezi Code fi scher
Treiber
Netzwerk virtuelles HI-Treiber abstrakte
Netzwerk- karten- Treiber schnittstellen- Benutzer- Treiber
I/O
CPU Speicher
Datenträger Netzwerk Peripherie
USB,PCI…
IDE,SATA SCSI
Ethernet WiFi
Interrupts Register MMU,RAM
Tastatur,Maus GPU,Audio
ware Hard- Kernel Linux-
Modus Benutzer-

Struktur des Linux-Kernels im Detail

Hauptartikel: Linux (Kernel)

2.1 Technik

Die Bezeichnung Linux wurde von Linus Torvalds an- fänglich nur für den Kernel genutzt, dieser stellt der Soft- ware eine Schnittstelle zur Verfügung, mit der sie auf die Hardware zugreifen kann, ohne sie genauer zu kennen. Der Linux-Kernel ist ein in der Programmiersprache C geschriebener monolithischer Kernel. Wichtige Teilrouti- nen sowie zeitkritische Module sind jedoch in prozessor- spezifischer Assemblersprache programmiert. Der Ker- nel ermöglicht es, nur die für die jeweilige Hardware nö- tigen Treiber zu laden. Weiterhin übernimmt der Kernel auch die Zuweisung von Prozessorzeit und Ressourcen zu den einzelnen Programmen, die auf ihm gestartet werden. Bei den einzelnen technischen Vorgängen orientiert sich das Design von Linux stark an seinem Vorbild Unix.

Der Linux-Kernel wurde zwischenzeitlich auf eine sehr große Anzahl von Hardware-Architekturen portiert. Das Repertoire reicht von eher exotischen Betriebsumgebun- gen wie dem iPAQ-Handheld-Computer, Navigationsge- räten von TomTom oder gar Digitalkameras bis hin zu Großrechnern wie IBMs System z und neuerdings auch Mobiltelefonen wie dem Motorola A780 sowie Smart- phones mit dem Android Betriebssystem. Trotz Modul- konzept blieb die monolithische Grundarchitektur erhal- ten. Die Orientierung der Urversion auf die verbreiteten x86-PCs führte früh dazu, verschiedenste Hardware effi- zient zu unterstützen und die Bereitstellung von Treibern auch unerfahrenen Programmierern zu ermöglichen. Die hervorgebrachten Grundstrukturen beflügelten die Ver- breitung.

2.2 Kernel-Versionen

Auf kernel.org werden alle Kernel-Versionen archiviert. Die dort zu findende Version ist der jeweilige Referenz- kernel. Auf diesem bauen die sogenannten Distributions- kernel auf, die von den einzelnen Linux-Distributionen um weitere Funktionen ergänzt werden. Eine Beson- derheit stellt dabei das aus vier Zahlen bestehende und durch Punkte getrennte Versionsnummernschema dar, z. B. 2.6.14.1. Es gibt Auskunft über die exakte Version und damit auch über die Fähigkeiten des entsprechenden Ker- nels. Von den vier Zahlen wird die letzte für Fehlerbehe-

bungen und Bereinigungen geändert, nicht aber für neue Funktionen oder tiefgreifende Änderungen. Aus diesem Grund wird sie auch nur selten mit angegeben, wenn man beispielsweise Kernel-Versionen vergleicht. Die vorletz- te, dritte Zahl wird geändert, wenn neue Fähigkeiten oder Funktionen hinzugefügt werden. Gleiches gilt für die ers- ten beiden Zahlen, bei diesen müssen die Änderungen und neuen Funktionen jedoch drastischer ausfallen. Seit Version 3.0 (August 2011) wird auf die zweite Stelle ver-

4

3 DISTRIBUTIONEN

zichtet.

2.3 Neuerungen im Kernel 2.6

Der stabile Kernel 2.6 wurde ab Dezember 2001 auf Ba- sis des damaligen 2.4er-Kernels entwickelt und weist eine Reihe von Neuerungen auf. Die auffälligste Auswirkung dieser Änderungen ist, dass graphische und interaktive Anwendungen deutlich schneller ausgeführt werden.

Eine der wichtigsten Änderungen war dabei die Ver- besserung des sogenannten O(1)-Schedulers, den Ingo Molnár für den 2.6er-Kernel komplett neu konzipierte. Er hat die Fähigkeit, das Zuweisen von Prozessorzeit zu unterschiedlichen Prozessen unabhängig von der Anzahl der Prozesse in konstanter Zeit zu erledigen. Seit Ker- nel 2.6.23 kommt allerdings stattdessen der sogenannte Completely Fair Scheduler zum Einsatz.

Eine andere Neuerung stellt die Einführung von Access Control Lists dar, mit deren Hilfe ein sehr fein abge- stimmtes Rechtemanagement möglich ist, was vor allen Dingen in Umgebungen mit vielen Benutzern sehr wich- tig ist. Ebenso verfügt der neue Kernel über ein deutlich verbessertes System der Dateiüberwachung. In der neuen Version, Inotify genannt, gibt die Überwachung bei jeder Operation an einer Datei eine Nachricht ab, was z. B. für Desktop-Suchmaschinen wichtig ist, die daraufhin ihren Index in Bezug auf diese Datei aktualisieren können.

2.4 Entwicklungsprozess

Die Entwicklung von Linux liegt durch die GPL und durch ein sehr offenes Entwicklungsmodell nicht in der Hand von Einzelpersonen, Konzernen oder Ländern, son- dern in der Hand einer weltweiten Gemeinschaft vieler Programmierer, die sich in erster Linie über das Internet austauschen. In vielen E-Mail-Listen, aber auch in Foren und im Usenet besteht für jedermann die Möglichkeit, die Diskussionen über den Kernel zu verfolgen, sich daran zu beteiligen und auch aktiv Beiträge zur Entwicklung zu leisten. Durch diese unkomplizierte Vorgehensweise ist eine schnelle und stetige Entwicklung gewährleistet, die auch die Möglichkeit mit sich bringt, dass jeder dem Ker- nel Fähigkeiten zukommen lassen kann, die er benötigt. Eingegrenzt wird dies nur durch die Kontrolle von Linus Torvalds und einigen speziell ausgesuchten Programmie- rern, die das letzte Wort bei der Aufnahme von Verbes- serungen und Patches haben. Auf diese Weise entstehen täglich grob 4.300 Zeilen neuer Code, wobei auch täg- lich ungefähr 1.800 Zeilen gelöscht und 1.500 geändert werden (Angaben nach Greg Kroah-Hartman als Durch- schnitt für das Jahr 2007). An der Entwicklung sind der- zeit ungefähr 100 Verantwortliche („maintainer“) für 300 Subsysteme beteiligt.

3 Distributionen

Hauptartikel: Linux-Distribution

Da der Linux-Kernel alleine nicht lauffähig bzw. bedien- bar wäre, muss man ihn mit Hilfssoftware zusammen ver- teilen, beispielsweise den GNU core utilities und vielen anderen Anwendungsprogrammen. Solch eine Zusam- menstellung nennt man „Linux-Distribution“, sie ist eine Zusammenstellung verschiedener Software, die je nach Bedingung unterschiedlich sein kann. Die so entstehen- den Distributionen unterscheiden sich teilweise sehr deut- lich. Der Herausgeber einer Linux-Distribution ist der Distributor.

3.1 Geschichte der Linux-Distributionen

Die Notwendigkeit von Linux-Distributionen ergab sich durch das Entwicklungsmodell von Linux nahezu sofort. Die Werkzeuge des GNU-Projekts wurden zügig für Li- nux angepasst, um ein arbeitsfähiges System bereitstellen zu können. Die ersten Zusammenstellungen dieser Art waren 1992 MCC Interim Linux, Softlanding Linux Sys- tem (SLS) und Yggdrasil Linux. Die älteste bis heute exis- tierende Distribution, Slackware von Patrick Volkerding, folgte 1993 und stammt von Softlanding Linux System ab.

Mit der Ausbreitung der Linux-Distributionen bekamen mehr Menschen die Möglichkeit, das System zu testen, des Weiteren wurden die Distributionen immer umfang- reicher, so dass ein immer größerer Einsatzbereich er- schlossen werden konnte, was Linux zunehmend zu ei- ner attraktiven Alternative zu Betriebssystemen etablier- ter Hersteller werden ließ. Im Laufe der Zeit änderte sich auch der Hintergrund der Distributionen: Wurden die ers- ten Distributionen noch der Bequemlichkeit halber und von Einzelpersonen oder kleinen Gruppen geschrieben, gibt es heutzutage teilweise sehr große Gemeinschafts- projekte Freiwilliger, Unternehmens-Distributionen oder eine Kombination aus beidem.

3.2 Heutige Distributionen

Distribution

z.B. Debian, Red Hat, SUSE, Mandriva

Proprietäre Programme

(z.B. Adobe Reader, Grakkartentreiber)

Distributionseigene

wie Yast, mcc)

Installation zur Konguration,

(z. B. Programme

Linux-Kernel

Freie Programme

(z.B. KDE, OpenOce, Apache)

Hand-

bücher

Support

(per E-Mail Telefon, o. ä.)

Bestandteile einer Linux-Distribution

Hinter den meisten, vorrangig kleinen Distributionen ste-

4.1

Linux als Desktop-System

5

hen heutzutage über das Internet koordinierte Projek-

te Freiwilliger. Die großen Distributionen werden eher

von Stiftungen und Unternehmen verwaltet. Auch die Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Distributionen dif- ferenzierten sich mit der Zeit stark. Vom Desktop-PC über Server-Installationen und Live-CDs bis hin zu Dis- tributionen zu technischen Forschungszwecken ist alles vertreten. Die Zusammensetzung einer üblichen Linux- Distribution für den Desktop-PC umfasst eine große Zahl von Softwarekomponenten, die das tägliche Arbeiten er- möglichen. Die meisten Distributionen werden in Form fertiger CD- oder DVD-Images im Internet bereitgestellt oder mit Support-Verträgen oder Handbüchern verkauft.

Für besondere Anwendungsgebiete existieren oft keine direkt installierbaren Distributionen. Hier werden Frame- works wie OpenEmbedded z. B. für Router oder Handys verwendet, um eine Distribution für den Einsatz auf dem Gerät vorzubereiten.

3.3 Vielfalt

Es wird eine große Anzahl an Distributionen angeboten, die dem Benutzer eine sehr feine Abstimmung der Aus- wahlkriterien auf die eigenen Bedürfnisse ermöglicht.

Die Auswahl der geeignetsten Distribution ist für viele unerfahrene Benutzer daher nicht einfach. Die verwende-

te Software kann mehr Gewicht für Privatanwender ha-

ben als für Unternehmen, die wiederum mehr Wert auf die Verfügbarkeit eines offiziellen Kundendiensts („Sup- port“) legen. Auch kann die Politik des Projekts oder die des Unternehmens hinter der Distribution, z. B. in Bezug auf proprietäre Software, ebenso eine Rolle spielen wie die Eigenschaften der Community in diesem Projekt.

Die Liste von Linux-Distributionen enthält eine Aufzäh- lung der wichtigsten oder populärsten Distributionen.

3.4 Kompatibilität zwischen den Distribu- tionen

Die Vielfalt der Distributionen, die teilweise verschie- dene binäre Formate, eigene Verzeichnisstrukturen und ähnliche Unterschiede aufweisen, führt zu einem gewis- sen Grad an Inkompatibilität zwischen den Distributio-

nen, der bisher auch durch Richtlinien wie den Filesystem Hierarchy Standard nicht behoben werden konnte. So kann Software, die für die Distribution A bereitgestellt wird, nicht notwendigerweise auch auf der Distribution

B installiert werden. Verschiedene Sichtweisen und Lö-

sungsansätze zu dieser Problematik werden im Hauptar-

tikel Linux-Distributionen näher beleuchtet.

4 Einsatzbereiche

Hauptartikel: Linux-Einsatzbereiche

Human-Machine- Hardware Interface Linux kernel remote Keyboard Touch-Display & Mouse (SSH, HTTP, ) Mainframe
Human-Machine-
Hardware
Interface
Linux kernel
remote
Keyboard Touch-Display & Mouse
(SSH, HTTP,
)
Mainframe Computer Supercomputer computer Cluster
Distributed computing
Desktop Computer
Web Distributed server Routing solution Computing daemons stacks (LAMP)
Package Software CAD, management CAM Development Office & CAE Software systems
Desktop Image Publishing Processing (DTP)
also Graphics Braille, tablet, Touch-Display, 3D-Mouse, Speech Wii nunchak, recognition, etc.
Desktop Home Workstation replacement Thin Computer client laptop
Mobile
computer
Attitude Speech recognition sensor, Motion sensor,
Speech Attitude Motion sensor recognition sensor
Wearable Computer
Display, Vibration Sound
remote
PDA Note-/ / Handheld Smartphone Wristwatch Net-/ Tablet Smartbook game console
Head-mounted Virtual Retina Display display
High-performance Real-time (HPC) computing computing
(RTC)
Linux Linux Linux Network Network Process Security Netfilter stack Scheduler scheduler Modules
Linux Linux file device system drivers drivers
Desktop UI
Wearable Touch UI UI
Embedded Computer
Video 3D computer processing graphics software
Home Digital cinema Computer DJ Video Motion Mixing Audio solutions games graphics animation Software Workstation
Serial, (SSH, HTTP, I2C,
)
Customer-premises Measurement Laboratory Layer3-Switches Equipment Equipment equipment
other embedded systems
Debian software software packages archives: 37,000
Pool of proprietary
free and open-source software
and
Graphical Windowing (Shells) Systems
User Interfaces

Der Linux-Kernel wird auf unterschiedlichster Hardware einge- setzt und wird von einer großen Menge von sowohl freier als auch proprietärer Software unterstützt. Die Mängel der bisher verfügbaren Fenstersysteme, möglicherweise die mangelnde Ein- heitlichkeit der zahlreichen grafischen Shells und definitiv das Fehlen von Gerätetreibern behindern die weitere Verbreitung.

Die Einsatzgebiete von Linux sind seit der ersten Versi- on stetig erweitert worden und decken heutzutage einen weiten Bereich ab.

4.1 Linux als Desktop-System

einen weiten Bereich ab. 4.1 Linux als Desktop-System KDE − 3D-Desktop mit Firefox , Kaffeine ,

KDE3D-Desktop mit Firefox, Kaffeine, Konqueror und Amarok

Linux, beziehungsweise eine Linux-Distribution, lässt sich als allein installiertes Betriebssystem betreiben, aber auch innerhalb eines Multi-Boot-Systems einsetzen. [8] Parallel installieren kann man Linux beispielsweise ne- ben Microsoft Windows oder einem BSD wie FreeBSD oder OS X. Moderne Distributionen wie OpenSUSE, Debian oder Ubuntu führen den Nutzer mit Hilfe von grafischen Benutzeroberflächen durch die Installation auf dem PC und erkennen andere Betriebssysteme nahezu immer selbstständig. Aus weit über tausend kostenlosen Programmen kann eine individuelle Kombination aus- gewählt werden. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Multimedia-Anwendungen, Netzwerktools, Spiele oder wissenschaftliche Anwendungen decken die meisten An- wendungsbereiche ab, die im Büroalltag und im Privat-

6

4 EINSATZBEREICHE

bereich wichtig sind.

Trotz Sicherheitsvorsprungs gegenüber dem am wei- testen verbreiteten Betriebssystem Windows [9][10][11][12] und der Möglichkeit der Parallelinstallation und umfang- reichen, kostenlosen Softwareangebots wird Linux auf Desktoprechnern zögerlich eingesetzt. Auch wenn sich die verbreitetsten Linux-Desktop-Umgebungen ähnlich bedienen lassen wie Windows oder OS X, unterschei- den sie sich durch diverse Systemfunktionen von ihnen. Daher kann wie bei fast jedem Wechsel des Betriebssys- tems eine gewisse Einarbeitungszeit nötig sein. Im Ge- gensatz zur geringen Verbreitung auf dem Desktop ist Li- nux auf Server-Systemen, bei Embedded-Systemen und auf Smartphones bereits ein etabliertes Betriebssystem.

Die Installation der meisten Distributionen ist einfach und gibt geläufige Einstellungen vor, [13] auch die In- stallation der Anwendungen läuft meist vollautomatisch ab, da sie üblicherweise von einem Paketmanager über- nommen wird. [14] Da das genaue Vorgehen aber nicht bei allen Linux-Distributionen einheitlich geregelt ist, kann ein Wechsel der Linux-Distribution Einarbeitungs- zeit erfordern. Die Installation von Programmen, die nicht zum Umfang der Distribution gehören, kann un- terschiedlich sein: Im Idealfall existiert eine Paketquelle der Programmentwickler, die im Paketmanager einge- bunden werden und über diesen dann installiert werden kann. Daneben gibt es für eine Reihe von Programmen Pakete, die auf die Distribution abgestimmt zum Down- load verfügbar sind. Im ungünstigsten Fall muss die Soft- ware als Quellcode bezogen werden und für das jewei- lige System kompiliert werden. Anwendungen, die vom Anbieter nur für OS X oder Windows auf den Markt ge- bracht wurden, kann man i. d. R. unter Linux mittels API- Implementierungen wie Wine, Cedega oder Darling bzw. GNUstep verwenden. In anderen Fällen muss man zu al- ternativen Anwendungen greifen, die für Linux verfügbar sind.

Anwendungen greifen, die für Linux verfügbar sind. Gnome -Desktop mit Firefox , Nautilus und Hauptmenü in

Gnome-Desktop mit Firefox, Nautilus und Hauptmenü in Ubuntu 10.04 LTS

Die beiden weit verbreiteten Desktop-Umgebungen Gnome und KDE haben unterschiedliche Bedienungs- konzepte, weshalb viele Distributoren Standards und Richtlinien veröffentlichen, um sowohl Entwicklern als auch Nutzern den Umgang mit verschiedenen Desktop-

Umgebungen nahezubringen und ihn zu vereinheitlichen.

Bekannt geworden sind größere Migrationen von Un- ternehmen oder Institutionen, die mehrere hundert oder tausend Rechner auf Linux-Desktops umgestellt haben, wie die Stadt München im Rahmen des LiMux-Projekts oder die Umstellung von 20.000 Desktops bei Peu- geot Citroën. [15] Durch die Auslieferung vorinstallierter Systeme durch einige Fachhändler sowie die wachsen- de Beliebtheit einiger Distributionen wie Ubuntu wuchs die Linux-Verwendung auf Desktoprechnern von Anfang 2007 bis Mitte 2008 um fast 30 Prozent. In Großbritan- nien lag der Marktanteil 2008 bei etwa 2,8 Prozent. [16] Weltweit wurde im April 2009 im Market-Share-Report von Net Applications erstmals ein Marktanteil von ei- nem Prozent [17] ermittelt. Nachdem er 2010 gemäß Net- MarketShare wieder auf 0,9 % [18] gefallen war, stieg der Marktanteil bis Dezember 2011 auf 1,41 %. [19]

4.2 Linux als Server

Web cache Linux kernel Hardware Environment: Crackers CCC AppArmor TOMOYO SELinux Smack Web server Traffic
Web cache
Linux kernel
Hardware
Environment: Crackers CCC
AppArmor TOMOYO SELinux Smack
Web server
Traffic Polipo Squid server
Apache Cherokee Lighttpd Nginx
Perl PHP Python
MariaDB MySQL Drizzle
CPU
Process Scheduler
Linux Network Netfilter network scheduler stack
kmod-fs-btrfs kmod-fs-ext4 device driver Lustre NIC
&
RAM
Attacks
Botnets cracking for DDoS-attacks attempts
&
Competitors
Requests
stave off
compete for customers
CGI scripting
Networking hardware
serve
Responses
Internet Customers
Database
Storage
low latency
want attendance
iSCSI SATA RAID NAS SAS
Botnets
DDoS-Attacks

Die LAMP-Distribution basiert auf Linux

Aufgrund der Kompatibilität von Linux mit anderen uni- xoiden Systemen hat sich Linux auf dem Servermarkt be- sonders schnell etabliert. Da für Linux schon früh zahl- reiche häufig verwendete und benötigte Serversoftware wie Webserver, Datenbankserver und Groupware kosten- los und weitgehend uneingeschränkt zur Verfügung stand, wuchs dort der Marktanteil stetig.

Da Linux als stabil und einfach zu warten gilt, erfüllt es auch die besonderen Bedingungen, die an ein Server- Betriebssystem gestellt werden. Der modulare Aufbau des Linux-Systems ermöglicht zusätzlich das Betreiben kompakter, dedizierter Server. Außerdem hat die Portie- rung von Linux auf verschiedenste Hardwarekomponen- ten dazu geführt, dass Linux alle bekannten Serverarchi- tekturen unterstützt.

Eingesetzt wird es dabei für praktisch alle Aufga- ben. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Linux- Server-Konfiguration LAMP, bei der Linux mit Apache, MySQL und PHP/Perl (manchmal auch Python) kombi- niert wird. Auch proprietäre Geschäftssoftware wie SAP R/3 ist mittlerweile auf verschiedenen Distributionen ver- fügbar und hat eine Installationszahl von über 1.000 Sys- temen erreicht. Das Linux Terminal Server Project er-

4.3

Linux als Smartphone- und Tablet-System

7

4.3 Linux als Smartphone- und Tablet-System 7 Linux auf System z Type 2066 möglicht es, sämtliche

Linux auf System z Type 2066

möglicht es, sämtliche Software außer dem BIOS der Cli- ents zentral zu verwalten.

Da Linux auf einer Vielzahl von verschiedenen Hard- waretypen betrieben werden kann, ist auch die für Linux- Server genutzte Hardware ähnlich umfangreich. Auch moderne Hardware wie die von IBMs eServer p5 wird un- terstützt und ermöglicht dort das parallele Ausführen von bis zu 254 Linux-Systemen (Modell p595). Auf IBM- Großrechnern der aktuellen System-z-Linie läuft Linux wahlweise nativ, mittels PR/SM in bis zu 30 LPARs oder in jeder davon unter z/VM in potenziell unbegrenzt vie- len, real einigen zehntausend virtuellen Maschinen.

Im Oktober 2012 wurden mindestens 32 % [20] aller Webseiten auf einem Linux-Server gehostet. Da nicht alle Linux-Server sich auch als solche zu erkennen ge- ben, könnte der tatsächliche Anteil um bis zu 24 Prozent- punkte höher liegen. Damit ist ein tatsächlicher Marktan- teil von bis zu etwa 55 % nicht auszuschließen. [20] Der Marktanteil von verkauften Linux-Server-Systemen lag im zweiten Quartal 2013 bei 23,2 %. [21] Da bei Servern nicht selten von einem Kunden selbst ein anderes Be- triebssystem installiert wird, gibt diese Zahl nur bedingt Auskunft über die effektive Verwendung von Linux auf Server-Systemen.

4.3 Linux als Smartphone- und Tablet- System

4.3 Linux als Smartphone- und Tablet- System Galaxy Nexus mit Android Samsung Galaxy Note mit Android

Galaxy Nexus mit Android

Smartphone- und Tablet- System Galaxy Nexus mit Android Samsung Galaxy Note mit Android Für Smartphones und

Samsung Galaxy Note mit Android

Für Smartphones und Tablets gibt es speziell optimier- te Linux-Distributionen. Sie bieten neben den Telefonie- und SMS-Funktionen, diverse PIM-, Navigations- und Multimedia-Funktionen. Die Bedienung erfolgt typi- scherweise über Multi-Touch oder mit einem Stift. Linux-basierte Smartphonesysteme werden meist von ei- nem Firmenkonsortium oder einer einzelnen Firma ent-

8

5 LINUX UND SICHERHEIT

wickelt und unterscheiden sich teilweise sehr stark von den sonst klassischen Desktop-, Embedded- und Server- Distributionen. Anders als im Embedded-Bereich sind Linux-basierte Smartphonesysteme aber nicht auf ein be- stimmtes Gerät beschränkt, vielmehr dienen sie als Be- triebssystem für Geräte ganz unterschiedlicher Modell- reihen und werden oft herstellerübergreifend eingesetzt.

Die Architektur dieser Smartphone- und Tablet- Distributionen hat neben dem Linux-Kernel teilweise wenig mit den klassischen Distributionen zu tun. [22] So wird von Android nur ein Teil der sonst üblichen GNU- Software-Umgebung genutzt. [23] Die meist auf Linux ge- nutzten UNIX-artigen Dienste und Tools werden teilwei- se durch eine Java-Laufzeitumgebung ersetzt. Dadurch entstehen neue Programmierschnittstellen, die sich auf beliebigen anderen Plattformen emulieren bzw. umsetzen lassen. [24] Trotzdem wird Android als Linux-Distribution angesehen, die viele Eigenschaften mitbringt, die es mit zahlreichen Embedded-Linux-Distributionen teilt. [25] Andere Smartphone-Distributionen, wie etwa Firefox OS, Ubuntu for phones, [26] Maemo, Tizen, Mer, Sailfish OS [27] und MeeGo nutzen größere Teile der klassischen GNU-Software-Umgebung, so dass diese Distributionen teilweise einfacher mit klassischen Linux- Anwendungen ergänzt werden können und somit eher Linux-Distributionen im klassischen Sinne entsprechen.

Das von HP Palm entwickelte WebOS setzt ebenfalls auf dem Linux-Kernel auf, das Userland jedoch besteht aus einer proprietären Entwicklung unter anderer Lizenz. Auch das ehemals von Samsung entwickelte Bada war ne- ben einem RTOS-Kernel auch auf einem Linux-Kernel nutzbar, [28] was aber von Samsung nie in dieser Kombi- nation verkauft wurde.

Linux-Systeme [22] haben seit Ende 2010 die Markt- führerschaft auf dem schnell wachsenden Smartphone- Markt übernommen. [29] Sie weisen in Deutschland seit Februar 2013 durchgehend einen Marktanteil von über 70 % auf mit einem bisherigen Maximum von über 82 % im Juli 2014 (Anteile Linux-basierter Alternativen zu Android wurden in der Statistik nicht explizit ange- geben). Vorwiegend Android-Geräte haben Apple iOS, Windows Phone und Symbian OS erfolgreich zurückge- drängt.

4.4 Supercomputer

Da Linux beliebig angepasst und optimiert werden kann, hat es sich auch in Rechenzentren stark verbreitet, in denen speziell angepasste Versionen auf Großrechnern, Computerclustern (siehe Beowulf) oder Supercomputern laufen.

In der TOP500-Liste der schnellsten Supercomputer (Stand Juni 2015) werden insgesamt 489 ausschließ- lich unter Linux betriebene Systeme und 1 teilweise (CNK/SLES 9) unter Linux betriebenes System aufgelis- tet. Damit laufen 97,8 % vollständig und 98 % zumindest

tet. Damit laufen 97,8 % vollständig und 98 % zumindest IBM Blue Gene teilweise unter Linux.

IBM Blue Gene

teilweise unter Linux. Fast alle anderen Systeme werden unter Unix oder Unix-artigen Systemen betrieben. Der im Desktop-Bereich größte Konkurrent Windows spielt im Bereich der Höchstleistungsrechner mit 1 System kaum eine Rolle (0,2 %). Im Juni 2011 waren es noch 4 Sys- teme (darunter Platz 40), die unter Windows betrieben wurden.

4.5 (Automobil-)Industrie

Linux setzt sich aus vielfältigen Gründen auch immer mehr in der Industrie, speziell in der Automobilindus- trie, durch. Das weltweit erste von Linux betriebene Infotainment-System wurde von General Motors in Ko- operation mit Bosch entwickelt. [30] Die GENIVI Allian- ce definiert Anforderungen an eine Linux-Distribution speziell für Infotainment-Systeme in Fahrzeugen. [31] Die größte Marktdurchdringung hat Linux in Japan. Zu den bekannten Unternehmen, die Linux verwenden, gehö- ren: Ashisuto, Aisin AW, JVC KENWOOD Corporation, NTT DATA MSE und Turbo Systems. [32]

4.6 Weitere Einsatzbereiche

Ferner können auch NAS-Speichersysteme oder WLAN- Router Linux als Betriebssystem nutzen. Vorteil ist, dass eine sehr aktive Entwickler-Community besteht, auf deren Ressourcen (der Kernel mit den Schnittstellen-, Speicherverwaltungs- und Netzwerkfunktionen, aber z. B. auch umfangreiche Entwicklerprogramme, bereits be- stehender Code wie die Benutzeroberflächen OPIE oder GPE Palmtop Environment, Erfahrung etc.) die Herstel- ler dabei zurückgreifen können.

5 Linux und Sicherheit

5.1 Allgemeines

Die Gründe für die Bewertung von Linux als sicheres System sind verschieden und hängen von dessen Auf-

5.3

Technische Fähigkeiten

9

gaben und der verwendeten Softwarekonfiguration ab. So verfügt Linux als Desktop-System über eine stren- ge Unterteilung der Zugriffsrechte, die bei anderen ver- breiteten Desktop-Systemen im Normalfall nicht einge- halten wird. Dies führt unter anderem dazu, dass vie- le Funktionsprinzipien verbreiteter Würmer und Viren bei Linux nicht greifen können, beziehungsweise nur den ausführenden Benutzer, jedoch nicht das ganze Sys- tem, kompromittieren können. Eine Kompromittierung des Nutzers kann gleichwohl zu sensiblen Datenverlus- ten führen. Bisher traten nur sehr wenige Viren unter Linux auf, beispielsweise Staog und Bliss. Im Vergleich zu anderen Desktop-Systemen hat Linux die erste größe- re Verbreitung bei Nutzern mit einem sehr technischen und sicherheitsbewussten Umfeld erfahren. Die Entwick- lung geschah somit, verglichen mit anderen verbreiteten Desktop-Systemen, unter den Augen eines sehr sicher- heitskritischen Publikums. Im Gegensatz zu Desktop- Systemen hängt die Sicherheit bei Serversystemen pri- mär vom Grad der Erfahrung der Administratoren mit dem System selbst ab. Linux punktet dabei durch die freie Verfügbarkeit, die es Administratoren ermöglicht, das System ohne Mehrkosten in verschiedensten Testsze- narien zu installieren und dort ausgiebig zu untersuchen. Zudem gibt es eine Reihe von speziell gehärteten Linux- Distributionen, welche besonderen Wert auf Sicherheits- aspekte legen. Initiativen wie SELinux bemühen sich dort um das Erfüllen hoher Sicherheitsstandards.

Vorteilhaft ist, dass Linux nicht auf eine Hardware- Architektur festgelegt ist. Würmer und Viren können sich immer nur auf dem Teil der Linux-Systeme verbrei- ten, auf deren Hardware sie zugeschnitten sind. Hinzu kommt, dass Linux quelloffene Software ist. Jeder kann also den Quellcode studieren, untersuchen und anpassen. Dies führt unter anderem auch dazu, dass der Quellcode (sei es zum Zwecke der Anpassung, zum Zwecke der Schulung, aus dem Sicherheitsinteresse einer Institution oder eines Unternehmens heraus oder aus privatem In- teresse) von mehr Menschen studiert wird, als dies bei proprietären Programmen der Fall sein kann, wodurch Sicherheitslücken schneller auffallen (und dann behoben werden können).

5.2 Sicherheitsaktualisierungen

Ein wesentliches Merkmal vieler Linux-Distributionen ist es, dass sie kostenlos und automatisiert Sicherheitsak- tualisierungen für alle bereitgestellte Software anbieten. Diese Funktion existiert zwar auch bei anderen gängi- gen Betriebssystemen, erfasst dort aber nicht alle bereit- gestellte Software, funktioniert nicht durchgehend auto- matisch oder ist nicht kostenlos, weshalb die Hürde sol- che Aktualisierungen einzuspielen bei anderen Betriebs- systemen höher ist als bei Linux.

Wegen der allgemein verfügbaren Sicherheitsaktuali- sierungen sind Antivirenprogramme für Linux wenig verbreitet. Anstatt mit einem Antivirenprogramm nach

Schadsoftware suchen zu lassen, die bekannte Sicher- heitslücken in der installierten Anwendungssoftware aus- nutzt, können die bekannten Lücken bereits über Si- cherheitsaktualisierungen geschlossen werden. Die exis- tierenden Antivirenprogramme für Linux werden daher hauptsächlich dafür eingesetzt, um Datei- und E-Mail- Server auf Viren für andere Betriebssysteme zu untersu- chen.

5.3 Technische Fähigkeiten

Vom technischen Gesichtspunkt her verfügt Linux über viele Fähigkeiten, die eine sicherheitstechnisch an- spruchsvolle Umgebung erfordert. Dazu gehört sowohl eine einfache Nutzer- und Gruppenrechteverwaltung mit- tels Role Based Access Control, wie auch eine komplexe- re Rechteverwaltung mit Hilfe von Access Control Lists. Zusätzlich implementieren viele aktuelle Distributionen auch Mandatory-Access-Control-Konzepte mit Hilfe der SELinux/AppArmor-Technik.

Ebenso bietet fast jede Linux-Distribution auch ei- ne Secure-Shell-Implementierung (zumeist OpenSSH), mit der authentifizierte verschlüsselte und deswegen si- chere Verbindungen zwischen Computern gewährleistet werden können. Andere Verschlüsselungstechniken wie Transport Layer Security werden ebenfalls voll unter- stützt.

Im Rahmen der Verschlüsselung für auf Medien ge- speicherte Daten steht das Kryptographie-Werkzeug dm- crypt zur Verfügung, das eine Festplattenverschlüsselung ermöglicht. Es bietet dabei die Möglichkeit der Ver- schlüsselung nach aktuellen Standards wie dem Advanced Encryption Standard. Transparente Verschlüsselung, bei der nur einzelne Dateien statt ganzer Festplatten ver- schlüsselt werden, stellen die Verschlüsselungserweite- rung EncFS und das Dateisystem ReiserFS zur Verfü- gung. Zu den Sicherheitszertifikaten, die im Zusammen- hang mit Linux erworben wurden, siehe den Abschnitt Software-Zertifikate.

6 Zertifikate

6.1 Personalzertifikate

Um den Grad der Kenntnisse von Technikern und Admi- nistratoren messbar zu machen, wurden eine Reihe von Linux-Zertifikaten ins Leben gerufen. Das Linux Profes- sional Institute (LPI) bietet dafür eine weltweit anerkann- te Linux-Zertifizierung in drei Levels, die ersten beiden Level (LPIC-1 und LPIC-2) mit jeweils zwei Prüfungen und den dritten Level (LPIC-3) mit einer Core-Prüfung (301) und mehreren optionalen Erweiterungsprüfungen. Auch die großen Linux-Distributoren wie Red Hat, Suse und Ubuntu bieten eigene Schulungszertifikate an, die

10

8 DIGITALE RECHTEVERWALTUNG

aber zum Teil auf die Distributionen und deren Eigen- heiten ausgelegt sind.

6.2 Software-Zertifikate

Um den Grad der Sicherheit von Technikprodukten zu bewerten, gibt es ebenfalls eine Reihe von Zertifika- ten, von denen wiederum viele für bestimmte Linux- Distributionen vergeben wurden. So hat z. B. das Suse Li- nux Enterprise Server 9 des Linux Distributors Novell die Sicherheitszertifikation EAL4+ nach den Common Cri- teria for Information Technology Security Evaluation er- halten, Red Hat hat für seine Redhat Enterprise Linux 4 Distribution ebenso die EAL4+-Zertifizierung erhalten. Ein Problem bei der Zertifizierung stellen für viele Dis- tributoren allerdings die hohen Kosten dar. So kostet eine Zertifizierung nach EAL2 etwa 400.000 US-Dollar. [33]

7 Hardwareunterstützung

Ein häufige Schwierigkeit beim Einsatz von Linux be- steht darin, dass oft keine ausreichende Hardware- Unterstützung gegeben ist. Tatsächlich verfügt Linux zah- lenmäßig über mehr mitgelieferte Treiber als vergleich- bare Systeme (Microsoft Windows, Mac OS X). Das führt dazu, dass in der Regel nicht einmal eine Treiber- Installation notwendig ist und dass sogar ein Wechsel von Hardware reibungslos möglich ist. Das bietet dem An- wender deutlich mehr Komfort als bei vergleichbaren Be- triebssystemen, da so z. B. ein problemloser Umzug des Betriebssystems auf einen anderen Rechner oder sogar die Installation des Betriebssystems auf Wechseldatenträ- gern möglich ist, ohne dass hierfür spezielle Anpassungen am System nötig wären.

Oft ist diese reibungslose Hardware-Unterstützung je- doch nicht gegeben. Das gilt insbesondere für aktuel- lere Hardware. Die Ursache liegt darin begründet, dass nur wenige Hardwarehersteller selbst Linux-Treiber für ihre Hardware zur Verfügung stellen oder diese nur in schlechter Qualität vorliegen. Während für Hardware mit offen dokumentierter, standardisierter Schnittstelle (z. B. Mäuse, Tastaturen, Festplatten und USB-Host- Controller) Treiber zur Verfügung stehen, ist dies für andere Hardwareklassen (z. B. Netzwerkschnittstellen, Soundkarten und Grafikkarten) nicht immer der Fall. Viele Hardwarehersteller setzen auf proprietäre hard- warespezifische Schnittstellen, deren Spezifikation zu- dem nicht öffentlich zugänglich ist, sodass sie mittels Black-Box-Analyse bzw. Reverse Engineering erschlos- sen werden muss. Beispiele hierfür sind Intels HD Audio- Schnittstelle und deren Linux-Implementierung snd-hda- intel oder der freie 3D-Grafiktreiber nouveau für be- stimmte 3D-Grafikchips von Nvidia. Ein anderes Bei- spiel ist der Energieverwaltungsstandard ACPI, der sehr komplex und auf die jeweilige Hauptplatine zugeschnit-

ten ist, sodass eine Implementierung durch die Linux- Gemeinschaft aus Mangel an Ressourcen oder Hinter- grundwissen oft unzureichend ist. Oft kann in diesem Zu- sammenhang auch das Mitwirken der Anwender hilfreich sein, indem sie auf Probleme hinweisen und idealerweise sogar technische Informationen zu ihrer Hardware ermit- teln und der Linux-Gemeinschaft zur Verfügung stellen oder Entwicklerversionen vor der Veröffentlichung tes- ten.

Ein oft genannter Grund für die Nichtbereitstellung von Linuxtreibern ist das Entwicklungsmodell des Linux- Kernels: Da er keine feste Treiber-API besitzt, müssen Treiber immer wieder an Veränderungen in den einzel- nen Kernel-Versionen angepasst werden. Direkt in den Kernel integrierte Treiber werden zwar von den Kernel- Entwicklern meist mit gepflegt, müssen aber unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht sein, was einige Hardware-Hersteller ablehnen. Extern zur Verfügung gestellte Treiber müssen aber ebenfalls ständig angepasst und in neuen Versionen veröffentlicht werden, was einen enormen Entwicklungsaufwand mit sich bringt. Außerdem ist die rechtliche Lage solcher externen Mo- dule, die nicht unter der GPL stehen, umstritten, weil sie in kompilierter Form technisch bedingt GPL-lizenzierte Bestandteile des Kernels enthalten müssen.

Das Problem der Hardwareunterstützung durch soge- nannte Binärtreiber (Gewähren von Binärdateien oh- ne Offenlegung des Quellcodes) wird im Linux-Umfeld kontrovers diskutiert: Während manche für einen Aus- schluss proprietärer Kernel-Module plädieren, [34] befür- worten andere, dass einige Hersteller überhaupt – zur Not auch proprietäre – Treiber bereitstellen, mit dem Argu- ment, dass die Linux-Nutzer ohne sie benachteiligt wä- ren, weil sie sonst von bestimmter Hardware schlicht ab- geschnitten wären. [35]

Allerdings können Treiber für viele Geräteklassen (z. B. alle per USB oder Netzwerk angeschlossenen Geräte) auch ganz ohne Kernelcode programmiert werden, was sogar die bevorzugte Vorgehensweise ist.

8 Digitale Rechteverwaltung

Linus Torvalds betont, dass sich Linux und digitale Rechteverwaltung (DRM) nicht ausschließen. [36] Auch sind freie DRM-Verfahren zur Nutzung unter Linux verfügbar. [37]

In der Praxis ist die Nutzung von DRM-geschützten Medien unter Linux jedoch seltener möglich als unter anderen Systemen, denn aufgrund des Prinzips digita- ler Rechteverwaltung können Rechteinhaber alleine ent- scheiden, auf welchen DRM-Systemen ihre Medien ver- wendet werden dürfen. Die dabei eingesetzten Verfahren sind nicht standardisiert, sondern werden von den jeweili- gen Herstellern kontrolliert, und die beiden größten Her- steller digitaler Rechteverwaltungssysteme im Endver-

9.2

Printmedien und elektronische Medien

11

braucherumfeld, Microsoft und Apple, haben mit Stand Oktober 2009 keine entsprechenden Programme für Li- nux veröffentlicht oder auch nur entsprechende Absich- ten bekannt gegeben.

Allerdings gibt es Windows-DRM-zertifizierte Software, die unter Linux eingesetzt werden kann, wie sie beispiels- weise bei der AVM FRITZ!Media 8020 verwendet wird.

Grundsätzlich besteht bei DRM-Verfahren die Notwen- digkeit, dass die Daten, an denen der Nutzer nur einge- schränkte Rechte erhalten soll, dem Nutzer zu keiner Zeit in unverschlüsselter Form zur Verfügung gestellt werden dürfen, da er ja sonst in diesem Moment eine unver- schlüsselte Kopie anfertigen könnte. Da Linux quelloffen ist, ist es dem Nutzer leicht möglich, den entsprechen- den Programmteil eines lokalen, rein softwarebasierten DRM-Systems durch eigenen Code zu ersetzen, der ge- nau dies tut.

9 Veranstaltungen und Medien

9.1 Kongresse

ge- nau dies tut. 9 Veranstaltungen und Medien 9.1 Kongresse Der LinuxTag 2004 im Kongresszentrum Karlsruhe

Der LinuxTag 2004 im Kongresszentrum Karlsruhe

Der jährlich stattfindende LinuxTag ist die größte jährlich stattfindende Messe zu den Themen Linux und freie Soft- ware in Europa. Neben den Ausstellungen aller namhaf- ten Unternehmen und Projekte aus dem Linux-Umfeld wird den Besuchern auch ein Vortragsprogramm zu ver- schiedenen Themen geboten. Der LinuxTag selbst exis- tiert seit 1996 und zog zuletzt jährlich mehr als 10.000 Besucher an. Neben dem großen LinuxTag gibt es noch eine Vielzahl kleinerer und regionaler Linuxtage, die oft mit Unterstützung von Universitäten organisiert werden.

Zu den weiteren internationalen Messen gehört der Li- nux Kongress – Linux System Technology Conference in Hamburg. Ein Kuriosum ist die jährlich stattfindende Li- nuxBierWanderung, die Linux-Enthusiasten der ganzen Welt eine Möglichkeit zum gemeinsamen „Feiern, Wan- dern und Biertrinken“ geben will.

Neben den allgemeinen Messen und Kongressen findet jedes Jahr das LUG-Camp statt. Dieses wird seit dem Jahre 2000 von Linux-Benutzern aus dem Raum Flens- burg bis hin zur Schweiz organisiert und besucht.

9.2 Printmedien und elektronische Medi- en

Mit der zunehmenden Verbreitung von Linux hat sich auch ein Angebot an Printmedien entwickelt, die sich mit der Thematik beschäftigen. Neben einer Vielzahl an Büchern zu nahezu allen Aspekten von Linux haben sich auch regelmäßig erscheinende Zeitschriften auf dem Markt etabliert. Bekannteste Vertreter sind hier die ein- zelnen Hefte der Medialinx AG, die monatlich (Linux- Magazin, Admin-Magazin, LinuxUser) oder vierteljähr- lich (EasyLinux) erscheinen. Schon seit einer ganzen Wei- le produzieren auch andere große Verlage wie Hubert Burda Media mit der zweimonatlich erscheinenden und im Jahr 2015 eingestellten Chip Linux und IDG mit der ebenfalls zweimonatlich erscheinenden LinuxWelt und Heise mit der in unregelmäßiger Abfolge erscheinen- den c't Linux Heftreihen beziehungsweise Sonderhefte zu langjährig bestehenden Computerzeitschriften, nämlich Chip, PCWelt und c’t.

Neben den gedruckten Zeitschriften, welche oft je- weils von einer (abonnierbaren) parallelen elektronischen Online-Ausgabe flankiert werden, hat sich auch ein kos- tenloses e-Magazin im Internet etabliert, das unter dem Namen freiesMagazin dem Publikum zugänglich ge- macht ist. In diesem e-Magazin werden Beiträge über Linux- und OpenSource-Angelegenheiten publiziert, die von eigeninitiativ tätigen Autoren stammen.

10 Rezeption

10.1 Wissenschaft

Der am 12. Oktober 1994 entdeckte Asteroid (9885) Li- nux wurde nach dem Linux-Kernel benannt.

10.2 Filme

Die Thematik rund um Linux wurde auch in einer Rei- he von Dokumentationen behandelt. So behandelt der Kino-Dokumentationsfilm Revolution OS die Geschichte von Linux, freier Software und Open Source und stützt sich dabei größtenteils auf diverse Interviews mit be- kannten Vertretern der Szene. Die TV-Dokumentation Codename: Linux, in Deutschland von Arte ausgestrahlt, geht ähnliche Wege, stellt aber auch einen chronologi- schen Verlauf der Entwicklung von Linux und Unix dar.

12

13 WEBLINKS

11 Siehe auch

Portal: Linux – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Linux – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Linux

Portal: Freie Software – Übersicht zu Wikipedia- Inhalten zum Thema Freie Software – Übersicht zu Wikipedia- Inhalten zum Thema Freie Software

Linux Foundation

Liste von Linux-Distributionen

12 Literatur

Daniel J. Barrett: Linux kurz & gut. O’Reilly, Köln 2004, ISBN 3-89721-501-2.

Hans-Werner Heinl: Das Linux-Befehle-Buch. Mil- lin, Berlin 2007, ISBN 978-3-938626-01-6.

Michael Kofler: Linux 2010: Debian, Fedora, open- SUSE, Ubuntu. 9. Auflage. Addison-Wesley, Mün- chen 2009, ISBN 3-8273-2158-1 (bis zur 8. Auflage unter dem Titel: Linux. Installation, Konfiguration, Anwendung).

Bernd Kretschmer, Jens Gottwald: Linux am Ar- beitsplatz. Büroanwendungen einrichten und profes- sionell nutzen. Millin, Kösel, Krugzell 2005, ISBN 3-938626-00-3(mit DVD-ROM).

Glyn Moody: Die Software-Rebellen. Die Erfolgs- story von Linus Torvalds und Linux. Verlag Moder- ne Industrie, Landsberg am Lech 2001, ISBN 3-00-

007522-4.

Carla Schroder: Linux Kochbuch. O’Reilly, Köln 2005, ISBN 3-89721-405-9.

Ellen Siever, Stephen Spainhour, Stephen Figgins:

Linux in a Nutshell. O’Reilly, Köln 2005, ISBN 3-

89721-195-5.

Ralph Steyer: Linux für Umsteiger. Software & Sup- port Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-

935042-61-2.

Linus Torvalds, David Diamond: «Just for fun» – Wie ein Freak die Computerwelt revolutionier- te. Autobiografie des Linux-Erfinders. dtv 36299, München 2001 (Originaltitel: «Just for fun» – The story of an accidental revolutionary by HarperBusi- ness, New York, NY 2001, übersetzt von Doris Mär- tin), ISBN 3-423-36299-5 (Lizenzausgabe des Han- ser Verlags, München / Wien 2001).

Edward Viesel: Drucken unter Linux. Professionel- les Linux- und Open-Source-Know-How. 2., aktua- lisierte und erweiterte Auflage. Bomots, Forbach Frankreich 2009, ISBN 978-3-939316-60-2.

Matt Welsh, Matthias Kalle Dalheimer, Terry Daw- son, Lar Kaufman: Linux. Wegweiser zur Installati- on & Konfiguration. O’Reilly, Köln 2004, ISBN 3- 89721-353-2 (oreilly.de).

Steffen Wendzel, Johannes Plötner: Einstieg in Li- nux. Galileo-Press, Bonn 2004, ISBN 3-89842-481-

2.

Steffen Wendzel, Johannes Plötner: Linux. Das distributionsunabhängige Handbuch. Galileo-Press, Bonn 2006, ISBN 3-89842-677-7.

Michael Wielsch, Jens Prahm, Hans-Georg Eßer:

Linux Intern. Technik. Administration und Pro- grammierung. Data Becker, Düsseldorf 1999, ISBN

3-8158-1292-5.

Michael Kofler: Linux. Das umfassende Handbuch. 1. Auflage. Galileo Computing, Bonn 2013, ISBN

978-3-8362-2591-5.

13 Weblinks

Computing, Bonn 2013, ISBN 978-3-8362-2591-5 . 13 Weblinks Commons: Linux – Sammlung von Bildern, Videos und

Commons: Linux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Linux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien • Wiktionary: Linux – Bedeutungserklärungen,

Wiktionary: Linux – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen • Wikiquote: Linux – Zitate • Wikibooks:

Wikiquote: Linux – Zitate

Synonyme, Übersetzungen • Wikiquote: Linux – Zitate • Wikibooks: Linux-Praxisbuch – Lern- und

Wikibooks: Linux-Praxisbuch – Lern- und Lehrmaterialien

The Linux Kernel Archives – offizielle Website des Quellcodes des Linuxkernels der Linux Kernel Or- ganization, Inc

The Linux Foundation (offizielle Website von Linux, englisch)

GNU’s Not Unix! – Free Software, Free Society (of- fizielle Website von GNU)

Pro-Linux (Nachrichten, Workshops, Forum)

Linux Distribution Chooser – ein Hilfswerkzeug für die Wahl zwischen verschiedenen verbreiteten Linux-Distributionen

Linux-Magazin Online (Nachrichten, Hintergrund- artikel, Videos, Trainings, Stellenmarkt)

Google Groups (Linus Torvalds’ erstes Posting in ei- ner Newsgroup über Minix)

13

14 Einzelnachweise

[1] Table of Hardware Router auf die OpenWrt (Linux für Router) installiert werden kann

[2] Linux dominiert die Top500 Heise (18. Juni 2012)

[3] 50 Places Linux is Running That You Might Not Expect comparebusinessproducts.com (23. März 2010)

[4] Linux Foundation Mitglieder

[5]

Linus Torvalds: What would you like to see most in minix? In: Usenet-Newsgroup comp.os.minix. 26. August 1991, abgerufen am 26. Juli 2008 (englisch).

[6]

Linus Torvalds: Release Notes for Linux v0.12. In: The Li- nux Kernel Archives. Januar 1992, abgerufen am 8. Sep- tember 2011 (englisch).

[7] Andy Tanenbaum: LINUX is obsolete. In: Usenet- Newsgroup comp.os.minix. 29. Januar 1992, abgerufen am 26. Juli 2008 (englisch).

[8] Johannes Plötner, Steffen Wendzel: Linux – Das umfas- sende Handbuch. Die Partitionierung. Galileo Compu- ting, 2012, abgerufen am 19. Februar 2012.

[9] spiegel.de

[10] wiki.ubuntuusers.de

[11] wiki.ubuntuusers.de

[12] com-magazin.de

[13] Johannes Plötner, Steffen Wendzel: Linux – Das umfas- sende Handbuch. Installation von Ubuntu. Galileo Com- puting, 2012, abgerufen am 19. Februar 2012.

[14] Sascha Kersken: IT-Handbuch für Fachinformatiker – Der Ausbildungsbegleiter. Software installieren. Galileo Computing, 2011, abgerufen am 9. September 2011.

[15]

Andreas Donath: Zweitgrößter europäischer Autohersteller steigt auf Linux um. In: Golem.de. 31. Januar 2007, abge- rufen am 22. April 2014: „PSA Peugeot Citroën wählt den SUSE Linux Enterprise Desktop für 20.000 Desktops“

[16]

England: Linux-Marktanteil schnellt hoch – dank Vista. In:

derStandard.at. 4. August 2008, abgerufen am 7. August 2008: „Vor der Einführung von Windows Vista lag der Marktanteil von Linux bei überschaubaren 0,1 Prozent – nun sind es immerhin 2,8 Prozent.“

[17] Oliver Diedrich: Linux knackt auf dem Desktop die 1- Prozent-Marke. heise online, 1. Mai 2009, abgerufen am

[18]

8. September 2011.

Mehmet Toprak: Das gescheiterte Linux-Projekt. Netzwelt,

7. August 2010, abgerufen am 8. September 2011.

[19] Desktop Top Operating System Share Trend December 2010 to December 2011. Net Applications.com, abgeru- fen am 10. Januar 2012 (englisch).

[20] Usage statistics and market share of Unix for websites, W3Techs, abgerufen am 26. Oktober 2012 (englisch)

[21] Matthias Parbel: Servermarkt: Cisco und Dell legen gegen den Trend zu. In: Heise Resale. Heise Zeitschriften Verlag,

25. August 2013, abgerufen am 17. September 2013.

[22] Adrian Kingsley-Hughes: The death of the Linux distro. In: The death of the Linux distro. CBS Interactive, 14. Fe- bruar 2012, abgerufen am 19. September 2012 (englisch):

Take a look at how Android has become the dominant Li- nux distro on mobile platforms. […] So again, while B2G

is essentially a Linux distro, people will come […]

[23] Richard Stallman: Is Android really free software? – Google’s smartphone code is often described as 'open' or 'free' – but when examined by the Free Software Foundati- on, it starts to look like something different (englisch) The Guardian. 19. September 2011. Abgerufen am 9. Septem- ber 2012: „the software of Android versions 1 and 2 was mostly developed by Google; Google released it under the Apache 2.0 license, which is a lax free software license without copyleft. […] The version of Linux included in Android is not entirely free software, since it contains non- free „binary blobs“ […] Android is very different from the GNU/Linux operating system because it contains very litt- le of GNU.“

[24] What is Android? In: Android Developers Guide. Abgeru- fen am 8. September 2011 (englisch).

[25] Bill Anderson: Android is Just Another Distribution of Li- nux. Android News for Costa Rica, 13. Mai 2014, abge- rufen am 12. September 2014 (englisch): „Android is not

a GNU/Linux distribution, but it is a distribution of Linux. More specifically, it is a distribution of embedded Linux that uses many NetBSD utilities.

[26] Canonical bringt Ubuntu auf Smartphones. Abgerufen am

18. Januar 2013.

[27] Jolla: Erstes Sailfish-Smartphone Ende 2013 für 400€. chip.de, abgerufen am 29. Mai 2013.

[28] Bada architecture. Samsung, abgerufen am 28. Juni 2013 (english).

[29] Google’s Android becomes the world’s leading smart pho- ne platform. Canalys, 31. Januar 2011, abgerufen am 8. September 2011 (englisch).

[30] „Bosch bringt die Vielfalt der Apps ins Auto“ Abgerufen am 6. Januar 2014

[31] Webseite der GENIVI Alliance Abgerufen am 26. De- zember 2013

Linux Foundation gewinnt fünf japanische Firmen als neue Mitglieder. NZZ-Online, 24. April 2012, abgerufen am 5. Juli 2015.

[33] Konsortium erhält Auftrag für hochsicheres Linux nach CC-EAL5. In: heise Security. 24. September 2004, abgeru- fen am 26. Juli 2008: „Für viele Anbieter sind allerdings die enormen Entwicklungs- und Evaluierungskosten ein Grund, sich nicht zertifizieren zu lassen. Für EAL2 muss man um die 400.000 US-Dollar auf den Tisch legen.“

[34] Thorsten Leemhuis: Erneut Debatte um Verbot proprietä- rer Linux-Treiber. In: heise online. 14. Dezember 2006, abgerufen am 26. Juli 2008.

[32]

14

14 EINZELNACHWEISE

[35] Oliver Frommel: Letzte Ausfahrt: Binary. In: Linux Ma- gazin. Nr. 08/2008 (linux-magazin.de).

[36] Linus Torvalds: Flame Linus to a crisp! In: Linux Kernel Mailing List archive. 23. April 2003, abgerufen am 26. Ju- li 2008 (englisch): „I want to make it clear that DRM is perfectly ok with Linux!“

[37] Julius Stiebert: DRM-Spezifikationen von Sun. In: Go- lem.de. 21. März 2006, abgerufen am 8. September 2013:

„Als Teil von Suns Initiative ‘Open Media Commons’ hat das Unternehmen nun Spezifikationen für DRM- Techniken veröffentlicht.“

Normdaten (Werk): LCCN: n94087892 | VIAF:

185985901

15

15 Text- und Bildquellen, Autoren und Lizenzen

15.1 Text

Linux Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Linux?oldid=153594752 Autoren: Wst, Kurt Jansson, Ben-Zin, Walter Koch, Koyaanis Qatsi~dewiki, Elian, Martinroell, Nerd, Vinci, Igelball, Busfahrer, Eloquence, Kku, Nils, JakobVoss, Media lib, Zeno Gantner, Michael w, Jed, DaB., Gnu1742, Aka, Stefan Kühn, Aldimann, Ulrich.fuchs, Ms1203, Wiedemann, TomK32, Magnus, IGEL, Kris Kaiser, Beyer, Stef- fen, Husky~dewiki, Mikue, Langec, Ilja Lorek, Hagbard, TorbenMeyer, Head, Echoray, Rivi, Pkn, Dishayloo, Mathias Schindler, Phyrex, OliD, GNosis, Warp, Ckohl, Ich~dewiki, Reinhard Kraasch, Katharina, Kapeka, Fire, Nd, Filzstift, RolfS, DaTa, Devnull, ChristianHujer, Atman Sun, Arved, Jmsanta, Plasmagunman, Tsor, Riotgrrl, Matthäus Wander, SierraX, Yanestra, Ari~dewiki, Seewolf, Robodoc, Diddi, Dingo, Hubi, Mvo, Blubbalutsch, Traroth, Maha, Basmu, ICE21, Ralf Roletschek, Raymond, Graf, Nizzer, Mirer, Asthma, Pi~dewiki, Angie, Guaka, Mkleine, Napa, Hokanomono, Holger I., Patrick Hanft, Baldhur, Guillermo, Martin Hampl, Cirdan, HaukeZuehl, Zwobot, D, Björn, Wolfgang1018, HaeB, TJakobs, CdaMVvWgS, Kiker99, Nikai, Dojo02, Weisserd, Stern, Dx~dewiki, Prokop~dewiki, Hadhuey, Southpark, Karl-Henner, Intertorsten, Eckhart Wörner, JuergenL, Levin, John~dewiki, Skriptor, Janka, Bernhard55, Pm, Hytrion, Michael- Diederich, Motzelot, Wiegels, Stfn, APPER, Stefan64, Rdb, Boehm, Ulfb, Superbass, Keks, Nocturne, PhilippWeissenbacher, BeatePaland, RokerHRO, MarkusKnittig, Micelve, Peter200, Darkone, Spj, UncleOwen, Thomas Fernstein, Hirosh, Dnaber, MFM, Phrood, Wikinator, Geos, Haeber, André Schneider, Breeze, Sbb~dewiki, Jost ammon~dewiki, Asarion, Peterlustig, Arnomane, Ciever3k, Liquidat, Macme- wes, Pythagoras1, Steschke, Plp, Martin-vogel, Mnh, Theclaw, Ot, Jcornelius, Ollinaie, LightWolf, Asgar, Mcreichelt, ThomasK~dewiki, Supaari, Graulicht, Betterworld, Caliga, TheK, C-M, Avatar, Eike sauer, Mokros, Pfalzfrank, Benji, Momo, Xidimax, Cal, Bdk, Meph666, Tom m, Unstko, Philipendula, Mario todte, Gecek, Koerpertraining, PeeCee, KMJ, Guety, Kurt seebauer, Axji, Kingruedi, Srittau, Pöt, Pro- linesurfer, Proesi, Kristjan, NiTenIchiRyu, Ri st, Metal, Alien, Moldy, Adrian Bunk, Slomox, Norro, Checkup, Aussendorf, Hedge, Thomas Willerich, Xvlun, Danielbaumann, Lars Regensburger, Hendrik Brummermann, Andre Jonas, Erebos~dewiki, DasBee, Tobiask, Paul1022, Ghw, Peter Littmann, VanGore, Longo, Christian Günther, HAL Neuntausend, Thüringer, Lennex, Djj, Guidod, PiccoloV, Fishroot, Litt- leJoe, Udm, Ein anderer Name, Abakus~dewiki, Linum, Dundak, MarkusHagenlocher, Christianrueger, S.K., Melancholie, Liberatus, Juesch, Solars, BWBot, Thoken, Polarlys, Leipnizkeks, Sig11, BerndB, Mkogler, Rolf Eike Beer, Tohma, Mkllnk, Wikimensch, Rjk, Mer- kel, Ingo Wichmann, Morszeck, Qcomp, DustyDingo, Printe, Dapete, Martin69~dewiki, Michaelsy, BLueFiSH.as, FotoFux, Formativ, JimmyCollins, FlorianB, FischX, Kojak~dewiki, Aklrsfhg, Zaungast, Fit, Rax, Vog, Verwüstung, Thorbjoern, Messi, Rosenzweig, Gmhof- mann, Moglie, Daniel Rose, Knallfrosch, Samuel.weirer, Speck-Made, Zachy, Tinloaf, Candid Dauth, Zahnstein, Jpkoester1, RedWyverex, Cherubino, PDD, Maurerkelle, He3nry, Qualito, Rohieb, Nameless~dewiki, Mistay, Jergen, Robot Monk, Bertram, Quern, Jimini, Soni- cY, PeterGuhl, Hgesser, NeuerName2010, Robert Wünsche, Klever~dewiki, Jailbird, Alfst, Oxbridge, ACK, Codc, Ralf5000, Musik-chris, GFJ, Achim Raschka, DanielXP, GottschallCh, Herr Th., Alexzop, Martinwilke1980, Leonidobusch, -jha-, Viki~dewiki, Boemmels, S1G1, Fussel, Harald Mühlböck, AchimP, Apulix, Mms, Xtom137~dewiki, Squant, RedBot, Schaengel89, AF666, Liesel, Jacob-koehler, Dschen, Gerlach, Fb78, Bur, Lomped, Leupold, Scared, Linuxer, Dunkeltron, Madden, Scooter, PaulBommel, Overdose, Nicoslav, Itti, BlauerBlitz, Gunther, Crazy Penguin~dewiki, Ath, Zaphiro, Alpmonk, Ralf Weigel, WikiNick, Kh80, CeBit2005, Island, Boogieman95028, M. Yasan, Purado~dewiki, THE IT, UW, Onoxegy, Johannes121, Millbart, Frumpy, AllesMeins, Wahldresdner, AaronThoma, Sur3, Wikipediaphil, Gesus, Fun-total, Gg6, Mmario, Nautsch, WaldiR, Magnus Nufer, Jana Henningowa, Benpicco, Dralon, Linveggie, W.ewert, King Kane, Banger, DrScott, Amtiss, Matop, Programmierer, Drwanzek, W!B:, Nachbarnebenan, Roterraecher, Bsmuc64, Stefan Majewsky, Pascal76, Wikimalte, Saehrimnir, Phobie, STBR, Markus Mueller, OpenCola, Gronau, MichaelGisbers, Sven-steffen arndt, Chrislb, Sarkana, Pajz, Gardini, Nockel12, Emmeffgeh, Flurl, ManRabe, Euku, Fluss, Hermannthomas, ChristianBier, Jens Lallensack, Savin 2005, Marc-André Aßbrock, Löschfix, Christian 2, Chaddy, Per aspera ad Astra, Moca, Misery, Joise, Johnny drossel, TobiWanKenobi, Rue~dewiki, Rene Mas, DerHexer, WAH, Jens Meißner, Augiasstallputzer, Hagbardhack, Powerbiker1, Seblueye2, Staro1, SpBot, Darklock, Daniel Rentzsch, Fullhouse, SteBo, Nightflyer, Hilefoks, PSIplus, Gilliamjf, PortalBot, Alaska hal, Voros~dewiki, LKD, Katzenmeier, Besserwisserhochdrei, Wiesengrund25, Fomafix, Schmackes, Bnottelm, Andreas.fitzner, Overbenny, Lictuel, Vanolstroem, HALsixsixsix, MF-Warburg, Thorn- ard, AK84, Wolli-j, Apollo*, Stefan Horn, Eula, MatthiasDD, Fast.ch, Janpol, Wikinger77, Taigatrommel, Rorkhete, Messerjokke79, Dominic Z., Alingnau, Hauke Laging, Sampi, Stefreak~dewiki, HAH, Jentsch, Karsten11, Benatrevqre, Kevinin, Doctor B, Erusx, Ga- ladh, Y2kbug, TobiasKlaus, Spuk968, Creativehq, Roxbury, New10n, Alvanx, XenonX3, YMS, FBE2005, Baronnet, Leider, Gumboya- ya, Gissi, Escarbot, Arno Matthias, Horst Gräbner, Sommet, Baynado, ZEC100, Pistazienfresser, Tobi B., Red Grasshopper, Efjreitter, Muck31, Berliner76, Stummi, Simon-Martin, JAnDbot, Milvus, M-J-G, Knopfkind, Matthiasb, Wega14, Mathias1000, YourEyesOnly, Artistoex, Sebbot, StealthFX, Josef 'Jupp' Schugt (aka 'Penpen'), Geher, Baumfreund-FFM, Vren, WinfriedSchneider, Memmingen, Bet- Bot~dewiki, C93F, Nobelium, CommonsDelinker, Tsfla, Giftmischer, Karol Babioch, Don Magnifico, HHE99, Aspiriniks, Wurfmaul, Kwer Wolf, Nobody perfect, Euphoriceyes, Uncle Pain, PerfektesChaos, Rémih, Complex, Lutoma, MaxCP, VolkovBot, Mideal, Codeis- poetry, TXiKiBoT, Theosch, Hans Eo, SBZ, Aibot, Til Lydis, Michael Meier, Regi51, Meister licht, Bücherwürmlein, Idioma-bot, DerNa- menlose01, AWak3N, Synthebot, Rhino2, 08-15-Bot, Sommerkom, Tobias1983, Cintema, OecherAlemanne, ChrisHamburg, Wetterwol- ke, Krawi, Mark192, Jaan~dewiki, Agadez, Stephan Kulla, James Mohr~dewiki, Peahbeah, SieBot, Nummer9, Der.Traeumer, Momo111, Biggerj1, PeterVZ, Engie, Funkruf, JanBrietlingen, Nikkis, Trustable, Erik Warmelink, Mannerheim, Snoopy1964, KnopfBot, Umher- irrender, Merlin G., Bronto~dewiki, Berntie, ADK, Hg6996, Alnilam, Bezur, Pittimann, E.mammadli~dewiki, Carharttfreak, Se4598, Netsaint, Steavor, Darko-Donnie, DragonBot, Cymothoa exigua, Vanger, Alexbot, Memolus, Inkowik, Transhuman, Fish-guts, Vanished user ijenqwkjnvi3ij4htnasjh239j092nf, Spidergirl, Purbo T, Grey Geezer, Boobarkee, Michael2402, Joschi90, Sprachpfleger, LogoX, Er- vog, SF007, LinkFA-Bot, Schotterebene, Engeltr, Johnny Controletti, CarsracBot, Ekab, Hoo man, Toxicbits, Numbo3-bot, Wurgl, PM3, Gonzo Greyskull, Thomke, Reinraum, Null Drei Null, Nallimbot, Jotterbot, GrouchoBot, Small Axe, Lyle03, Cgoe, Stefanf74, Newrussi- an, MauritsBot, Xqbot, ArthurBot, Jkbw, Schily, GiftBot, Octotron, Howwi, Der Messer, Morten Haan, Thomei08, Quant3-kurzstrumpf, Grixlkraxl, Wfischer, GhalyBot, SassoBot, Nameless23, O4in umni, Frakturfreak, Swyveretas, A.Abdel-Rahim, Zero Thrust, Conan174, Cdp xe, Andreas klinger, Alletto, Jivee Blau, Stefan Weil, Lifelight, ShithappensbyTuE, Serols, Chreiter, Corrigo, TobeBot, Schnupf, Wondigoma, St Apke, Linusen, Mekeor, Klaus J, TeesJ, Ianusius, EmausBot, 10vor, CennoxX, Mahgue, Trockennasenaffe, Unsterblicher, Neil Hilist, ZéroBot, Prüm, Cologinux, Xayax, Vollbio, Tintenfrosch, Trayn, WikitanvirBot, ChuispastonBot, Schnookerippsche, LZ6387, Mjbmrbot, Habermehl, Bbtuxi, Phry, Shaddim, JeanPersil, Hashishin, MerlIwBot, Stubenviech, Forscher56, Frze, Ossip Groth, Zeet- zer, Vagobot, Boshomi, Erwin Mustermann, T§, ToBeFree, Mauerquadrant, LordOider, Akhof, Reclus, Gial Ackbar, Dexbot, Rmcharb, Lex parsimoniae, Yinimi, Nenntmichruhigip, Hnfiurgds, DerComputerChecker, Wolfjonny99, SelfishSeahorse, Addbot, Suriage, ScotXW, Solaris3, Tuxio, Natsu Dragoneel, Nastoshka, Benedictus Levita, Mmk2410, Werbetreibender, HeicoH, Schnabeltassentier, MWExpert, MGChecker, YiFeiBot, Fscherwi, Luke081515Bot, LinuxFan97, FNDE, Exfiltratior, Futurwiki, Wilma456, Thedracer und Anonyme: 755

16

15 TEXT- UND BILDQUELLEN, AUTOREN UND LIZENZEN

15.2 Bilder

Datei:Commons-logo.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Commons-logo.svg Lizenz: Public domain Au- toren: This version created by Pumbaa, using a proper partial circle and SVG geometry features. (Former versions used to be slightly warped.) Ursprünglicher Schöpfer: SVG version was created by User:Grunt and cleaned up by 3247, based on the earlier PNG version, created by Reidab.

Datei:Compiz-fusion-3d-desktop-cube.png Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/ff/ Compiz-fusion-3d-desktop-cube.png Lizenz: CC BY-SA 3.0 Autoren: screenshot Ursprünglicher Schöpfer: Benpicco

Datei:De-Linux-article.ogg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/De-Linux-article.ogg Lizenz: CC-BY-SA-

3.0 Autoren:

Abgeleitet von Linux Ursprünglicher Schöpfer: Sprecher: Gumboyaya Autoren des Artikels

Datei:Disambig-dark.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Disambig-dark.svg Lizenz: CC-BY-SA-3.0 Autoren: Original Commons upload as Logo Begriffsklärung.png by Baumst on 2005-02-15 Ursprünglicher Schöpfer: Stephan Baum

Datei:Galaxy_Nexus_smartphone.jpg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ad/Galaxy_Nexus_smartphone.jpg Lizenz: CC BY 2.5 Autoren: http://www.flickr.com/photos/laihiu/6260827340/ Ursprünglicher Schöpfer: Laihiu

Datei:IBM_Blue_Gene_P_supercomputer.jpg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d3/IBM_Blue_Gene_P_ supercomputer.jpg Lizenz: CC BY-SA 2.0 Autoren: originally posted to Flickr as Blue Gene / P Ursprünglicher Schöpfer: Argonne National Laboratory’s Flickr page

Datei:KDE_4.png Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/KDE_4.png Lizenz: GPL Autoren: Self-made screen-

shot Ursprünglicher Schöpfer: KDE

Datei:LAMP_software_bundle.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/82/LAMP_software_bundle.svg Li- zenz: CC BY-SA 3.0 Autoren: Diese Datei enthält Elemente, die von folgender Datei entnommen oder adaptiert wurden:

<a href='//commons.wikimedia.org/wiki/File:Tux-shaded.svg' class='image'><img alt='Tux-shaded.svg' src='https://upload.wikimedia. org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Tux-shaded.svg/17px-Tux-shaded.svg.png' width='17' height='20' srcset='https://upload.wikimedia. org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Tux-shaded.svg/25px-Tux-shaded.svg.png 1.5x, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/ thumb/0/0a/Tux-shaded.svg/33px-Tux-shaded.svg.png 2x' data-file-width='249' data-file-height='297' /></a> Tux-shaded.svg. Ursprüng- licher Schöpfer: ScotXW

Datei:Linus_Torvalds.jpeg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/69/Linus_Torvalds.jpeg Lizenz: CC-BY-SA-

3.0 Autoren: Linuxmag.com; The image is from an article in a December 2002 issue of Linux Magazine[1] Ursprünglicher Schöpfer:

Unknown photographer who sold rights to the picture to linuxmag.com

Datei:Linux-Distribution.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/43/Linux-Distribution.svg Lizenz: CC-BY- SA-3.0 Autoren: Own work (based on earlier version, see history) Ursprünglicher Schöpfer: Gissi, Phrood, Erik Streb

Datei:Linux_Kernel_Struktur.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/46/Linux_Kernel_Struktur.svg Lizenz:

Public domain Autoren:

Tux.svg Ursprünglicher Schöpfer: Tux.svg: Larry Ewing, Simon Budig, Anja Gerwinski

Datei:Linux_kernel_ubiquity.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3a/Linux_kernel_ubiquity.svg Lizenz:

CC BY-SA 3.0 Autoren: Diese Datei enthält Elemente, die von folgender Datei entnommen oder adaptiert wurden: <a

href='//commons.wikimedia.org/wiki/File:Tux-shaded.svg' class='image'><img alt='Tux-shaded.svg' src='https://upload.wikimedia.org/ wikipedia/commons/thumb/0/0a/Tux-shaded.svg/17px-Tux-shaded.svg.png' width='17' height='20' srcset='https://upload.wikimedia. org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Tux-shaded.svg/25px-Tux-shaded.svg.png 1.5x, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/ thumb/0/0a/Tux-shaded.svg/33px-Tux-shaded.svg.png 2x' data-file-width='249' data-file-height='297' /></a> Tux-shaded.svg. Ursprüng- licher Schöpfer: ScotXW

Datei:Linuxtag-schild2004.jpg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Linuxtag-schild2004.jpg Lizenz: CC- BY-SA-3.0 Autoren: ? Ursprünglicher Schöpfer: ?

Datei:Portal.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/Portal.svg Lizenz: CC BY 2.5 Autoren:

Portal.svg

Ursprünglicher Schöpfer: Portal.svg: Pepetps

Datei:Qsicon_Exzellent.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Qsicon_Exzellent.svg Lizenz: CC BY-SA

3.0 Autoren: File:Qsicon exzellent.png Ursprünglicher Schöpfer: User:Niabot

Datei:Qsicon_gesprochen.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a1/Qsicon_gesprochen.svg Lizenz: CC BY- SA 3.0 Autoren: Blue coloration of Image:Qsicon exzellent 3.svg by User:Niabot Ursprünglicher Schöpfer: Hk kng

Datei:Smart_phones.jpg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/0/01/Smart_phones.jpg Lizenz: CC-by-sa 3.0 Autoren:

Selbst fotografiert

Ursprünglicher Schöpfer:

Datei:Tux.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/35/Tux.svg Lizenz: Attribution Autoren: [1] Ursprünglicher Schöpfer: Larry Ewing, Simon Budig, Anja Gerwinski

Datei:Ubuntu_10.04_Gnome_Guestsession.png Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/30/Ubuntu_10.04_ Gnome_Guestsession.png Lizenz: Public domain Autoren: Eigenes Werk Ursprünglicher Schöpfer: Compiz developers, Wikipedia authors

Datei:Wikibooks-logo.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fa/Wikibooks-logo.svg Lizenz: CC BY-SA 3.0 Autoren: Eigenes Werk Ursprünglicher Schöpfer: User:Bastique, User:Ramac et al.

Datei:Wikiquote-logo.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fa/Wikiquote-logo.svg Lizenz: Public domain Au- toren: ? Ursprünglicher Schöpfer: ?

15.3 Inhaltslizenz

17

Datei:Wiktfavicon_en.svg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c3/Wiktfavicon_en.svg Lizenz: CC BY-SA 3.0 Autoren: ? Ursprünglicher Schöpfer: ?

Datei:Z800_2066_JKU.jpeg Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/14/Z800_2066_JKU.jpeg Lizenz: Public do- main Autoren: No machine-readable source provided. Own work assumed (based on copyright claims). Ursprünglicher Schöpfer: No machine-readable author provided. Cpranzl assumed (based on copyright claims).

15.3 Inhaltslizenz

Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0