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Strategien zum Lernen einer Sprache

Menschen, die eine Sprache lernen, haben alle ähnliche Probleme, die Flut der neuen Vokabeln, Sätze, der Grammatik und der korrekten Aussprache zu verstehen und was noch wichtiger ist, das Erlernte auch langfristig im Gehirn zu speichern und leicht wieder abrufbar zu machen.

Um diesen Prozess effektiver zu machen gibt es Strategien, die jeder leicht anwenden kann und die auch zum erwünschten Erfolg führen.

1. Lernen mit bestimmtem Ziel

'Ich will Deutsch lernen' ist nicht spezifisch genug. Besser ist 'Ich möchte mich auf Deutsch vorstellen können'. Auf diese Weise setzt man sich ein spezifisches Ziel. Man kann sich darauf konzentrieren und lernt genau das, was man dafür braucht. Legen Sie auch fest, bis wann Sie dieses Ziel erreichen wollen: 'Ich möchte mich in einem Monat auf Deutsch vorstellen können'. Machen Sie Lernen zu einer

Herausforderung - setzen Sie sich ein realistisches aber nicht zu einfaches Ziel.

2. Lernen für sich selbst

Im Leben muss man manchmal eine Sprache lernen, ohne dass man dies selbst will. In der Schule lernt man Französisch oder Spanisch - "Der Lehrer will, dass ich das lerne - nicht ich!" Ihr Chef verlangt, dass Sie Ihr Englisch verbessern - "Mein Chef will das - nicht ich!" Meine Eltern sagen, ich soll Deutsch lernen - "Sie wollen das - nicht ich!" Warum machen Sie dies nicht zu Ihrem eigenen Ziel oder haben Sie eine Wahl? Sagen Sie: "Ich will das lernen. Ich lerne nur für mich und nicht für andere." Machen Sie das, was Sie müssen zu dem was Sie wollen! Wissen ist Macht und niemals eine Zeitverschwendung.

3. Regelmäßiges Lernen

Legen Sie bestimmte Zeiten fest, zu denen Sie Deutsch oder andere Sprachen lernen wollen. "Ich lerne jeden zweiten Tag von 7 bis 8 Uhr Deutsch". Machen Sie es zu einer Routine wie das gucken Ihrer Lieblingsserien im Fernsehen.

4. Was muss ich lernen und was nicht

Kursbücher enthalten viele Themen, die sicherlich wichtig sind, aber auch einiges, was im Moment nicht so wichtig ist. "Mein Ziel ist es, mich auf Deutsch vorstellen zu können." Jetzt können Sie gezielt das lernen, was Sie dafür brauchen.

5. Effektives Vokabellernen

Ein Fehler ist es, lange Listen mit Vokabeln auswendig zu lernen. Erstens braucht man sicher nicht alle Vokabeln - machen Sie also eine Liste der Vokabeln, die Sie wirklich brauchen. Zweitens: Lernen

Sie nicht nur die Worte, sondern verwenden Sie die Vokabeln in einem kurzen, einfachen Satz. Lernen Sie Sätze nicht Vokabeln. Wählen Sie ein Thema, das Sie interessiert.

Beispiel:

Sie lieben LV-Taschen? Bilden Sie einen Satz mit 'LV Tasche'. 'Ich kaufe eine LV Tasche.' Sie spielen gern Tennis? Bilden Sie einen Satzt mit 'Tennis'. 'Ich spiele gern Tennis.'

6. Lernen von Grammatik Auch hier ist es besser einfache Sätze anstatt von Worten zu lernen. Verwenden Sie den gleichen Satz und ändern Sie nur den Teil, den Sie üben wollen.

Beispiel 1: Personalpronomen im Nominativ:

Ich kaufe ein Haus. Du kaufst ein Haus. Er kauft ein Haus. Wir kaufen ein Haus. Ihr kauft ein Haus.

Beispiel 2: Personalpronomen im Akkusativ:

Ich sehe mich. Ich sehe dich. Ich sehe ihn Ich sehe sie Ich sehe es. Ich sehe uns. Ich sehe Sie. Ich sehe sie. Ich sehe euch.

Beispiel 3: Artikel im Nominativ, Akkusativ und Dativ:

Verwenden Sie hier für das Subjekt und für beide Objekte Nomen mit dem gleichen Artikel. Auf diese Weise lernen Sie nicht nur die Artikel sondern auch einen sinnvollen Satz.

Bestimmter Artikel:

Der Mann kauft dem Kind den Hund. Die Frau kauft der Katze die Maus. Das Kind kauft dem Tier das Spielzeug.

Unbestimmter Artikel:

Ein Mann kauft einem Kind einen Hund. Eine Frau kauft einer Katze eine Maus. Ein Kind kauft einem Tier ein Spielzeug.

Noch effektiver ist es für das Subjekt und für beide Objekte das gleiche Nomen zu verwenden. Sie konzentrieren sich nur auf die Änderung der Artikel und verschwenden keine Zeit auf die Suche nach passenden Nomen.

Bestimmter Artikel:

Der Mann kauft dem Mann den Mann. Die Frau kauft der Frau die Frau. Das Kind kauft dem Kind das Kind.

Unbestimmter Artikel:

Ein Mann kauft einem Mann einen Mann. Eine Frau kauft einer Frau eine Frau. Ein Kind kauft einem Kind ein Kind.

7. Täglich: Sprechen, lesen, hören und schreiben

Zum Lernen einer Sprache verwenden wir das Sprechen, Lesen, Hören und Schreiben. Es ist wichtig

möglichst alle vier Bereiche zu üben - und zwar täglich.

a) Lesen Sie viel und gezielt. Verwenden Sie nicht nur ein Medium (z.B. Ihr Kursbuch). Lesen Sie

Prospekte, Zeitungen, Comics, Magazine usw.

b) Hören Sie auch hier viel: Fernsehen, die Kurs-CD, Musik, Radio, Filme, Nachrichten usw.

c) Sprechen Sie oft in der Klasse, mit Mitschülern, Freunden, der Familie oder Kollegen. Finden Sie

Chatpartner, die wie Sie auch Deutsch lernen oder selbst Deutsche sind. Machen Sie Sprachaustausch.

d) Schreiben Sie alles in der zu lernenden Sprache auf. Üben Sie neue Vokabeln, Grammatiken und

neue Satzstrukturen schriftlich. Schreiben Sie eine SMS, eine Email oder einen Brief an Freunde auf Deutsch. Führen Sie ein Tagebuch in der zu lernenden Sprache. Schreiben Sie jeden Tag.

8. Verwenden Sie alle Sinne beim Lernen

Der Mensch hat fünf Sinne: Sehen, hören, riechen, schmecken und tasten. Es ist wichtig möglichst

viele Sinne zu verwenden. Jeder kennt das Problem, dass eine einmal gelernte Sprache schnell wieder vergessen wird, wenn man sie nicht regelmäßig benutzt. Die Zeit in der Erlerntes, im Besonderen Sprachen, im Gehirn gespeichert wird hängt von verschiedenen Faktoren ab:

a) Wie oft wird die gespeicherte Sprache verwendet?

b) Wie habe ich die Sprache gelernt?

c) Wie gut habe ich das Gelernte verstanden?

d) Wie sinnvoll ist das Wissen fur mich?

e) Wie gut habe ich das Gelernte sinnvoll gespeichert?

a) Wenn Sie die gelernte Sprache in Wort, Schrift, Sprechen und Hören regelmäßig anwenden, geht

sie nicht verloren.

b) Welche Sinne habe ich verwendet um die Sprache zu lernen ist sowohl entscheidend für die Länge

der Speicherung im Gehirn als auch deren Abrufung aus den Gehirn. Je mehr Sinne Sie beim Lernen verwenden, desto länger ist die Speicherzeit und desto einfacher die Abrufung.

Nach Dale's cone of Learning wird nur 10% von dem was wir lesen gespeichert, 20% von dem was wir hoeren, 30% von dem was wir sehen,

50% von dem was wir sehen und hören, 70% von dem was wir sagen und schreiben und 90% von dem was wir tun.

dem was wir sagen und schreiben und 90% von dem was wir tun. Wenn Sie nun

Wenn Sie nun Ihre Art zu lernen von 'nur lesen, oder nur horen, oder nur schreiben oder nur sprechen' ändern, indem Sie diese vier Bereiche miteinander verbinden, erhöhen Sie nicht nur die Speicherzeit im Gehirn, sondern machen es auch viel einfacher das Gelernte aus dem Gehirn abzurufen.

Beim Lernen sollten Sie nach Möglichkeit alle vier Bereiche zusammen verwenden. Beispiel: Lesen Sie zuerst einen Text. Danach lesen Sie den selben Text laut vor. Nehmen Sie Ihren gesprochenen Text auf Band auf. Hören Sie die Aufnahme an. Dann schreiben Sie den Text auf. Die meisten Sprachbücher haben eine CD oder DVD mit Tonaufnahmen. Viele Verlage und Sprachseiten, wie zum Beispiel www.dw.de bieten auch Tonaufnahmen mit entsprechendem Transkript an.

c-e) haben Sie wirklich verstanden, was Sie gelernt haben? Falls nicht, ist das Gelernte sehr schnell wieder verloren. Lernen Sie deshalb sinnvoll - Lernen Sie in Sätzen, die für Sie Sinn machen. Bilden Sie sinnvolle Sätze, die etwas mit Ihren Interessen, Vorlieben, Ihrer Arbeit oder Ihren Hobbys zu tun haben.

9. Das Menschliche Gehirn Unser Gehirn und im Besonderen die im Gehirn gespeicherten Informationen, funktionieren wie ein gigantisches System von Schubläden verbunden durch ein Netzwerk oder auch Verkehrssystem. Eine Information wird durch Erfahrung oder Lernen ins Gehirn aufgenommen - zuerst in eine Art Zwischenlager und danach ins Hauptlager. Der Transport ins Hauptlager erfolgt nur dann, wenn bestimmte Kategorien und Wege zu diesem Lagerort bereits vorhanden sind. Neue Informationen benötigen das Anlegen von Speicherorten oder Kategorien im Gehirn, zudem muss auch noch ein Weg zu diesen Kategorien erstellt werden.

Ein Beispiel: Sie spielen gern Tennis und dies auch schon seit vielen Jahren. Auch viele Ihrer Freunde und ein paar Ihrer Kollegen und sogar Ihr Partner hat das gleiche Hobby. Sie können sich in Ihrer Sprache ohne Probleme über Tennis unterhalten. Die Informationen darüber sind also schon in Ihrem Gehirn gespeichert. Das heißt Kategorien und Wege zu ihnen sind bereits vorhanden. Nun lernen Sie zum Beispiel Deutsch - Vokabeln und Sätze, die mit Tennis zu tun haben. In diesem Fall ist das Speichern der neuen Worte kein Problem - sie müssen lediglich eine Verbindung zwischen dem vorhandenen Wissen (Ihrer Sprache) und den neuen Begriffen herstellen. In Ihrem Gehirn gibt es schon Wege zum Bereich 'Hobbys' und dann als Unterbereich 'Tennis'. Außerdem gibt es große breite Straßen zum Bereich 'Familie', Weitere Wege führen zu 'Bekannte', 'Freunde', 'Kollegen' und 'Arbet'. Auch die Bereiche untereinander sind schon vielfach miteinander verbunden. Sie haben also bereits ein funktionierendes Netzwerk angelegt. Das Speichern und Abrufen wird in diesem Fall kein Problem darstellen.

Noch ein Beispiel: Sie fangen in einer neuen Firma an. Viele Tätigkeiten sind Ihnen vertraut und bereiten Ihnen keinerlei Probleme. Aber es gibt auch vollständig neue Aufgaben zu bewältigen. Hierzu müssen Sie nicht nur bestimmte Fertigkeiten erlernen sondern auch bestimmte

Fachausdrücke.

Diese neuen Begriffe, zuerst fremd. können Sie ebenso einfach mit bereits vorhandenem Wissen in

Ihrem Gehirn verbinden und auch relativ schnell wieder abrufen.

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Strategies for learning a language

People who learn a language all have similar problems: to understand the flood of new vocabulary, sentences, the grammar, and the correct pronunciation; more importantly, to store what has been learned in their brain for the long run, and make it easy to retrieve.

There are strategies to make this process easier, which are easily applicable, and lead to the desired success.

1. Learning with a particular goal

'I want to learn German' is not specific enough. Better is: 'I want to be able to introduce myself in German'. This way you set up a specific goal. You can concentrate on it and learn only what you need to learn. Determine by when you will have achieved this goal: 'I want to be able to introduce myself in German within one month'. This makes learning a language a challenge. Set up a realistic,

but not too easy, goal.

2. Learn for yourself

In life, one needs to learn a language sometimes - even if you don't really want to. In school you need to learn French or Spanish, "The teacher wants me to learn it - not me!" Your boss demands that you improve your English, "My Boss wants that - not me!" Your parents say you need to learn German. "They want that - not me!" Why don't you make this your own goal, or do you have a choice? Say: "I want to learn it. I only learn it for myself - not for others." Turn what you must do into what you want to do! Knowledge is power, and never a waste of time.

3. Regularly learning

Determine certain times during which you want to learn. "Every second day I learn German from 7 to

8 pm". Make it a routine like watching your favorite TV-series.

4. What do I need to learn and what not?

Course-books contain many topics, which are certainly important, but also some, which are not that

important at the moment. "My goal is to be able to introduce myself in German." Now you can target what you need to learn.

5. Effective learning of vocabulary

It's a mistake to learn and memorize long lists of vocabulary. First, one certainly doesn't need all the vocabulary. Make a list of vocabulary that you really need. Secondly, don't only learn words alone, but learn the vocabulary in short simple sentences. Learn sentences rather than vocabulary. Choose a topic of your interest.

Example:

You love LV-bags? Make a sentence with 'LV-bag' 'Ich kaufe eine LV-Tasche.' You like to play tennis? Make a sentence with 'Tennis'. 'Ich spiele gern Tennis.'

6. Learning of grammar Also here it's better to learn sentences rather than words. Use the same sentence, and only change the part you want to practice.

Example 1: Personalpronomen im Nominativ:

Ich kaufe ein Haus. Du kaufst ein Haus. Er kauft ein Haus. Wir kaufen ein Haus. Ihr kauft ein Haus.

Example 2: Personalpronomen im Akkusativ:

Ich sehe mich. Ich sehe dich. Ich sehe ihn Ich sehe sie Ich sehe es.

Ich sehe uns. Ich sehe Sie. Ich sehe sie. Ich sehe euch.

Example 3: Artikel im Nominativ, Akkusativ und Dativ:

Use for the subject and the two objects nouns with the same article. This way you not only learn the articles but also a meaningful sentence. More importantly, you focus on the articles - not on the construction of different sentences.

Defined article:

Der Mann kauft dem Kind den Hund. Die Frau kauft der Katze die Maus. Das Kind kauft dem Tier das Spielzeug.

Undefined article:

Ein Mann kauft einem Kind einen Hund. Eine Frau kauft einer Katze eine Maus. Ein Kind kauft einem Tier ein Spielzeug.

It is even more effective to use the same noun for the subject and the two objects. You concentrate only on the change of the articles, and waste no time on the search for nice sentences.

Defined article:

Der Mann kauft dem Mann den Mann. Die Frau kauft der Frau die Frau. Das Kind kauft dem Kind das Kind.

Undefined article:

Ein Mann kauft einem Mann einen Mann. Eine Frau kauft einer Frau eine Frau. Ein Kind kauft einem Kind ein Kind.

7.

Daily: Speaking, listening, reading and writing

While learning a language we use speaking, writing, reading, and listening. It is important, that we

use all four skills on a daily base

a) Read much, and targeted material. Don't only use one media (e.g. course-book). Read brochures,,

newspapers, magazines, comics etc.

b) Listen to your course-CD, music, and radio as well as watch TV, movies, news, etc.

c) Speak in class often, with both your teacher and classmates. Also with friends, your family, and

colleagues. Look for a chat-partner, who, just like you, wants to learn German or even is a German national. Start a language exchange.

d) Write down everything in the target language. Practice new vocabulary, sentences, and grammar

all in written form. Write an SMS, email, or mail to your friends in German. Start writing a diary in the language you want to learn. Write daily.

8. Use all senses while learning

Humans do have five senses: Sight, hearing, smell, taste and touch. It is crucial to use as many senses as possible to learn a language. Everyone knows the problem that once a language has been learned, it dissolves quickly if not used frequently. The time in which learned things, especially languages, will be stored in our brains, depends on several factors.

a) How often will the stored language be used?

b) How did I learn the language?

c) How well did I understand the learned material?

d) How meaningful is the knowledge to me?

e) How well have I stored the learned language?

a) If you use the learned language in speaking, writing, listening, and speaking frequently, it won't get

lost.

b) Which senses one has used to learn the language not only determine the length of its storage in

our brains, but also its retrieval from our brains The more senses you use for learning, the longer the learned will be stored and the easier is the retrieval.

According to Dale's cone of Learning, only 10% of what we read will be stored, 20% of what we hear, 30% of what we see, 50% of what we hear and see, 70% of what we say and write, and 90% of what we do.

If you change your way of learning from 'only reading', or 'only listening', or 'only

If you change your way of learning from 'only reading', or 'only listening', or 'only writing' or 'only speaking' to incorporating all four parts in your learning, you will not only increase the length of the storage time in your brain, but also will make it easier to retrieve the needed information from your brain.

While learning a language all four areas should be used together if possible. Example: First read a text. After that, read the same text out loud. Record your spoken text on a tape. Listen to the recording. Finally write down the text. Most language books provide a CD or DVD with sound recordings. Many publishers and online language pages, such as www.dw.deoffer sound recordings and the accompanying transcripts.

c-e) Have you really understood, what you've learned? If not, the learned material will be lost quickly. Therefore learn in a meaningful way - learn in sentences that make sense to you. Make meaningful sentences, which are related to your hobbies, interests, or your work.

9. The human brain Our brain, and especially the stored information in it, work like a giant system of drawers connected with a network or traffic system.

Information will be included into our brain due to experience and learning - first into a sort of temporary storage or short-term memory, and after that into the final storage, our long-term memory. The transport into our long-term memory only takes place if certain drawers or categories and routes to them are already established. New information or knowledge requires creating new categories and routes to them.

An example: You like to play tennis, and this already for many years. Many of your friends, colleagues, and even some family members, share the same hobby. You are capable of talking about your hobby in your language without any kind of problem. So, the information about it is already stored in your long-term memory, which means categories and routes to them already exist. Now you learn, for example German - vocabulary, sentences, and grammar, which are related to 'tennis'. In this case the storage of the new-learned words is no problem - you only have to establish a connection between the already existing knowledge (your language) and the newly-learned terms, vocabulary, grammar, etc. Routes are already in place to the category 'hobby' as well as to the sub-category 'tennis'. Additionally a big wide road leads to the drawer 'family, smaller ones to 'friends', 'colleagues', and 'work'. The categories among each other are already interconnected several times. You established already a functional network. The storage and the retrieval won't be a problem at all.

Another example: You start working in a new company. Many tasks are already familiar to you, and will not create any problem. But, there are also a few new tasks waiting for you to master. In order to do so, you need to acquire new skills combined with specific terms. These new terms, firstly foreign, can be as easily connected to already existing knowledge in your brain, as well as being retrieved from it.