Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2007

Inhalt:
Editoral.............................. Seite 2 Gemeinde ......................... Seite 3 Tourismusverband ............ Seite 9 Pfarre .............................. Seite 10 Schulen ........................... Seite 12 Vereine............................ Seite 13 Diverses .......................... Seite 20 Seinerzeit ........................ Seite 23 Impressum ........................ Seite 5 Redaktionsschluss für die Weihnachtsausgabe:

28.11.2007
Liebe Leserin, lieber Leser! Auch im heurigen Schuljahr haben sich wieder Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse freiwillig gemeldet, bei der Gestaltung der Tuxer Ortszeitung mitzuhelfen. Ein Foto und die Namen der fleißigen Redakteure finden Sie auf der Seite 13. Ich darf mich schon bei diesen Kindern für ihre Mitarbeit bedanken. Im vergangenen Sommer waren die Tuxer Vereine wieder sehr aktiv, was Sie an den Berichten von Fußballclub, Musikkapelle, Theaterverein und Feuerwehr sehen können. Eine wichtige Aufgabe jedes Vereins ist die Nachwuchsförderung – hier ruft in dieser Ausgabe speziell die Schützengilde interessierte Kinder und Jugendliche auf, sich über den Schießsport mit Sportwaffen zu informieren und ihre Konzentrationsfähigkeit beim regelmäßigen Schießen zu trainieren. In der Rubrik Diverses finden Sie auch 2 Leserbriefe. Es ist toll, wenn sich die Leserinnen und Leser der Prattinge aktiv beteiligen. Vielleicht lässt sich dies noch intensivieren. Grundsätzlich gilt hier, dass Leserbriefe nur mit Namensnennung gedruckt werden und ausschließlich die Meinung des Verfassers – und nicht der Redaktion – wiedergeben. Mit den Wünschen für einen schönen Herbst verbleibe ich herzlichst, Ihr

Hannes Schuster

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Gemeinde
Liebe Tuxerinnen und Tuxer!
Sichtweiten für Autofahrer) keine Zustimmung der Straßenbehörde erreicht werden. Als Alternative zu einem behördlich genehmigten Schutzweg bietet sich das Markieren und Beleuchten einer „Furt“ über die Tuxer Landesstraße im Bereich Zufahrt „Sagrainweg“ – Haus „Jakober“ an. Der Gehsteig an der Landesstraße zwischen Gasthof Forelle und „Bödenl“ wurde neu gebaut und auf dieser Strecke auch die Straßenbeleuchtung neu verkabelt und die alten Lampen durch Energie sparende Leuchten, mit wesentlich besserer Ausleuchtung der Verkehrsflächen, ersetzt. In diesem Zuge konnte in einem Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde und des Landes auch der Straßenkanal neu gebaut und das nach den geltenden Richtlinien des Wasserbaues geforderte Retentionsvolumen geschaffen werden. Seit mehr als 30 Jahren haben sich die jeweiligen Gemeinderäte und Bürgermeister bemüht, die „Obere Testgasse“ auszubauen und damit den letzten unerschlossenen Häusern (im Dorf!) eine Zufahrt zu ermöglichen. Bisher sind alle Bemühungen an der für die Verbreiterung erforderlichen Grundabtretung gescheitert. Im Zuge einer Grundeinlöseverhandlung nach dem Tiroler Straßengesetz am 28. August konnte nunmehr eine Lösung im Konsenswege gefunden werden. Dieser Erfolg war nur durch die Zielstrebigkeit der damit befassten Gemeindemandatare und letztlich auch durch das Einlenken des Grundeigentümers möglich. Die Misstöne, welche den letzten Teil der Beratungen im Gemeinderat begleitet haben, werden sich rasch verflüchtigen. Mit den Bauarbeiten und der Verbreiterung wird im Frühjahr 2008 begonnen. Der Baubeginn der Wohnanlage „Schlosserfeld“ musste von der „Neuen Heimat Tirol“ auf April 2008 verschoben wer-

Im Sommer 2007 waren wiederum eine ganze Reihe von Bau- und Reparaturarbeiten abzuwickeln. Die Schwerpunkte bei den Straßensanierungen lagen dieses Jahr auf dem Eggenweg in Hintertux, dem Geislweg und dem Gemaisweg.

Die Insel beim Busumkehrplatz in Vorderlanersbach musste umgebaut und der desolate Gehsteig, zur Bushaltstelle hin, erneuert werden. Nachdem der Ortsteil Vorderlanersbach Gästen und Besuchern unserer Gemeinde bei ihrer Anreise den „ersten Eindruck“ vermittelt, haben wir uns bemüht, die Insel und den Gehweg, nach den Plänen von Dipl. Ing. Knoll, optisch attraktiv und trotzdem praktisch zu gestalten. Ein großes Anliegen ist uns die Errichtung eines Fußgängerüberganges in diesem Bereich. Leider konnte bisher auf Grund geltender Vorschriften (nicht vorhandene

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den. Die bindende Zusage des Landes Tirol für die Zuteilung der Wohnbauförderung kann auf Grund knapper finanzieller Mittel erst im Dezember 2008 erfolgen. Ein weiterer Grund ist die im Herbst vorhandene Überauslastung der Baufirmen, welche sich auf eine Ausschreibung zu diesem Zeitpunkt kostenmäßig ungünstig auswirken würde. Laut Auskunft der NHT kann der Fertigstellungstermin mit Juni 2009 eingehalten werden. In der Hauptschule sind 3 Räume komplett umgebaut worden und können nunmehr an die Musikschule Tux, Expositur der Landesmusikschule Zillertal, übergeben werden. Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Musiklehrerinnen, nach Räumlichkeiten, die ausschließlich dem Musikunterricht vorbehalten sind, in Erfüllung. Wir wünschen den Lehrkräften unter der Führung von Expositurleiterin Maria Würtl viel Freude in ihren „eigenen vier Wänden“ und hoffen auf viele Musikschüler. Die Gemeinde Tux stellte im Schuljahr 2006 mit 97 Musikschülern/innen, gemessen an den Einwohnerzahlen der einzelnen Gemeinden, den höchsten Prozentanteil von Schülern an der Landesmusikschule Zillertal.

Mit der Polytechnischen Schule ist die Gemeinde Tux auch Mitglied des Schulsprengels Mayrhofen und Umgebung. In Mayrhofen haben die Bauarbeiten für den Neubau der Volks- und Hauptschule, sowie des Umbaues und Sanierung der Polytechnischen Schule begonnen. Aus unserer Gemeinde besuchen bereits über Jahre sehr viele Schüler nach der Hauptschule die Polytechnische Schule in Mayrhofen. Danach wird auch der Gemeindebeitrag an den Gesamtkosten bemessen. Die Gemeinde Tux hat dadurch insgesamt einen Betrag von rd. 574.000,- € aufzubringen. Unsere Jugend muss uns aber die hohen Aufwendungen für Schule und Ausbildung wert sein! Gerade deshalb, weil Facharbeiter in Zukunft noch mehr gefragt sein werden, leistet die Polytechnische Schule einen wichtigen Beitrag zu einer fundierten Ausbildung. Der Kindergartenausschuss unter dem Vorsitz von Frau GR Marion Stock hat dem Gemeinderat eine bedarfsgerechte Ausweitung der Öffnungszeiten des Kindergartens vorgeschlagen. Ab Beginn des neuen Kindergartenjahres wird dem Wunsch vieler Eltern Rechnung getragen und

der Kindergarten auch am Samstagvormittag geöffnet. Der Samstagsöffnung wurde von Eltern der Vorzug, gegenüber einem längeren täglichen Offenhalten am Nachmittag, gegeben. Frau Angelika Stöckl, geb, Tausch macht „Babypause“. Wir gratulieren herzlich zur Geburt ihrer Tochter Marina, die auch auf der Gemeindeseite im Internet zu bewundern ist. Die Leitung des Kindergartens hat Frau Nicole Geisler übernommen. Als „neue“ Kindergärtnerin wurde Frau Tanja Gabriel aus Finkenberg eingestellt. Wir wünschen den beiden Gruppenkindergärtnerinnen und den bewährten Tanten Angelika und Gitti einen guten Start. Noch ein Hinweis betreffend das Kindergartentaxi: Die Gemeinde bemüht sich seit Jahren - in Zusammenarbeit mit den örtlichen Taxibetrieben die Kinder von den weiter entfernten Ortschaften und Häusern abzuholen. Leider sind wir, trotz teilweiser Kombination mit dem Schülertaxi, aber nicht in der Lage, jedes Kind vor der Haustüre oder dem Wunschplatz der Eltern abzuholen bzw. zurückzubringen. Naturgemäß kommt es dabei zu unterschiedlichen Bewertungen der Zufriedenheit der Eltern mit dem Taxiangebot. Wie bei allen anderen Angelegenheiten ist die Gemeinde bemüht, auch hiefür die beste, machbare Lösung zu finden. Diese Ausgabe der Prattinge enthält ein Leserbrief von Franz Warum, der sich dazu auch bereits in der Zillertaler Heimatstimme (Leserbrief „Lanersbacher Impressionen“) äußerte. Aus Sicht der Gemeinde darf ich dazu Einiges erläutern.

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Der „Kopp“ - Brunnen am Kirchplatz ist ein künstlerisches Exemplar, allerdings mit groben technischen Mängeln. Insbesondere betraf dies den Wasserzu- und -ablauf. Es gab auch zahlreiche Anregungen aus Kreisen der Kirchenbesucher zur Entfernung. Der Brunnen war leider ungünstig situiert und behinderte auch bei diversen Festen, sowie die Aufstellung des Christbaumes. Der Gemeinderat hat schließlich den Abbau des Brunnens verfügt. Sobald sich ein anderer geeigneter Aufstellungsplatz bietet, wird das zweifellos interessante Kunstwerk von Prof. Elmar Kopp neu aufgestellt. Der Leserbriefschreiber ist herzlich dazu eingeladen, einen entsprechenden Vorschlag zu unterbreiten. Die Friedhofs-Urnenmauer ist im Zusammenhang mit dem Gesamtkonzept des inzwischen leider verstobenen ehemaligen Friedhofsarchitekten zu sehen. Geschmäcker über die Gestaltung gehen auseinander. Besichtigungen mit einem der planenden Architekten und einem bisher nicht damit befassten Architekten brachten das gleiche Ergebnis: Gestalterische Änderungen sind – ohne Veränderung des künstlerischen Gesamtkonzeptes des neuen

Friedhofes – nur schwer möglich! Die Frage einer vermehrten Nutzung der Urnennischen ist - im Gegensatz zur Meinung des Leserbriefschreibers - mit Sicherheit keine „Kostenfrage“ sondern vielmehr eine Entscheidung, die im ethnischen und im Glaubensbereich liegt. Was Jahrhunderte lang als verpönt galt, wird nicht von heute auf morgen „Normalität“! Hier kann erst ein langsames Umdenken stattfinden. In anderen, auch ländlichen Gemeinden, wird die Urnenbestattung – diese kann auch in einem Erdgrab erfolgen- länger bereits praktiziert. Die in der Mauer „verbliebenen“ Dübel und Schrauben deuten weder auf eine Schlamperei der seinerzeitigen Baufirma, noch der Bauhofmitarbeiter hin! Die Schrauben sollten den Bewuchs der Mauer mit Kletterpflanzen fördern. Leider gelingt dies auf Grund der an der Mauer herrschenden Klimabedingungen nur unzureichend. Platz im unteren Dorf in Lanersbach Hier gilt sicher der Spruch: „Wo er Recht hat, hat er Recht“! Der Zustand des Platzes ist tatsächlich verbesserungswürdig! Als wichtiger Zwischen-Schneeablageplatz (deren gibt es leider nur weni-

ge im Dorf) wird er alljährlich in Mitleidenschaft gezogen. Der Platz diente aber in letzter Zeit - mit Zustimmung der Gemeinde - als Baulagerplatz für mehrere private Baustellen. Nach Abschluss dieser Baustellen war die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes - obwohl von der Gemeinde verlangt - leider mangelhaft! Wir werden den grünen Platz im kommenden Frühjahr jedenfalls wieder so herrichten, dass sich auch der „kritische Beobachter“ nicht mehr darüber ärgern muss! Grundsätzlich sind Meinungsäußerungen und Leserbriefe in unserer Prattinge gerne erwünscht! Der Austausch von auch konträren - Meinungen ist ein wesentliches Element unserer Gemeinschaft. Als Bürgermeister ist mir voll bewusst, dass trotz aller Anstrengungen von Seiten der Gemeinde immer wieder auch Anlass zu Kritik da ist. Wo Licht ist, ist auch Schatten, und umgekehrt. Die Frage ist nur, was sehen wir lieber: Die Sonne oder die Wolken.....? Mit freundlichen Grüßen

Euer Bgm. Hermann Erler

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Pfarrer Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen Seite 5

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Jubiläen

Den 70. Geburtstag feierte am 29. August Johann Schweng, Tux Nr. 450

Den 80. Geburtstag feierte am 15. August Maria Wechselberger, Tux Nr. 572

Das Fest der Goldenen Hochzeit begingen:

Alfred und Rosa Erler

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Simon und Maria Gredler

Simon und Hilda Hochmuth

Auszeichnungen:

am 15.8.2007 wurde Herrn Klaus Dengg, Tux 750, Hotel Alpenhof, das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs Herzlichste und wünscht dem Geehrten, den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.

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Restmüll – Einführung Verwiegesystem
Der Gemeinderat der Gemeinde Tux hat in seiner Sitzung am 24.07.2007 einstimmig beschlossen, die Restmüllabfuhr mit 01.01.2008 auf das Müllerwiegesystem umzustellen. Ab 01.01.2008 erfolgt die Messung der entleerten Müllmenge mit einem geprüften Wiegesystem, die Daten werden der Gemeinde zur Verrechnung übermittelt. (Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Abholung und Verrechung wie bisher). Es können allerdings nur noch der Norm entsprechende Müllbehältnisse entleert werden. Die letzte Entleerung ohne Verwiegung erfolgt am 27.12.2007. Da das Müllwiegesystem nur mittels Behälter mit einem montierten Chip durchgeführt werden kann, war es notwendig, dass all jene im Abfuhrbereich gelegenen Liegenschaften, die Müllsäcke in Verwendung hatten, einen Müllbehälter angekauft haben. Die Haus- bzw. Liegenschaftseigentümer haben dafür Sorge zu tragen, dass entsprechende Müllbehältnisse angekauft bzw. bereitgestellt werden. Die Kosten für den notwendigen Chip wurden im Zuge der generellen Umstellung von der Gemeinde übernommen. Nach dieser Umstellung benötigte Chips müssen zum Preis von ca. € 11,00 exkl. MwSt./Chip selbst bezahlt werden. Noch nicht verbrauchte Restmüllsäcke im Verwiegebereich werden bis Freitag, den 25.01.2008 im Gemeindeamt während der Amtsstunden von Montag bis Freitag von 08:00 – 12:00 Uhr gegen den vollen Kaufpreis zurück genommen. Es wird eigens nochmals darauf hingewiesen, dass Müllbehälter ohne Chip ab 01.01.2008 nicht mehr entleert werden!! Vorteile der Gewichtserfassung sind: • Die Messung der entleerten Müllmenge erfolgt mit einem geprüften Wiegesystem, die Daten werden der Gemeinde zur Verrechnung übermittelt. Es können halb- oder dreiviertel volle Kübel entleert werden. Kostengerechtigkeit Endabrechnung mit Mindestmenge Transparenz bei der Abrechnung Reduzierung des Restmüllaufkommens Zunahme der verwertbaren Abfallmengen saubere Mülltrennung (Papier, Glas, Bioabfall, etc.) Durch die bessere Trennung wird der bevorstehenden Verteuerung im Bereich der Entsorgungskosten (Deponiekosten und ALSAG Beitragserhöhung) entgegen gewirkt. Der Bürgermeister Hermann Erler

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Änderungen Christbaumbeleuchtung ab 2007
Die Gemeinde Tux hat bisher die Beleuchtungen für Christbäume auf privaten Plätzen sehr großzügig durchgeführt. So wurden sowohl auf privaten wie auch auf Gemeindeplätzen zahlreiche Christbäume von den Gemeindearbeitern behängt und auch wieder abgenommen. Nun ist eine Situation eingetreten, dass diese Vorgangsweise nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Die verschiedenen Wünsche der einzelnen Christbaumbesitzer sind ausgeufert, daher ist sich der Kulturausschuss einig, dass in Zukunft nur noch Christbäume auf gemeindeeigenen oder gesondert vereinbarten Plätzen von der Gemeinde behängt werden. Ab Dezember 2007 wird dies auf folgenden Plätzen geschehen: Hintertux Dorfplatz beim Hydranten Madseit beim Mehlerhaus Juns beim Bauhof Lanersbach beim Musikheim und bei der Kirche in Vorderlanersbach soll im Zuge der UmkehrplatzNeugestaltung auf der Grünfläche vor dem Bauernhaus Zenzer ein lebender Baum gepflanzt werden. Dieser Vorschlag vom Kulturausschuss wurde in der Gemeindratssitzung vom 26.April 2007 vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Bgm.Stv. Franz Erler

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Tourismusverband Tux
Veranstaltungshighlights Herbst 2007
05.10. Abschlusskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle bei den Finkenberger Almbahnen

05.10. - 07.10. Hot-zone.tv Snowpark Opening Hintertux mit jeder Menge Top-Ridern aus der heimischen und internationalen Szene. Ein perfekt geshapter Park, die Superpipe und der erste frische Powder erwartet Sie in Hintertux. 07.10. - 10.10. VIP Party Reise in Hintertux 09.10. Top of the Mountains Gold Gala mit den Top Stars der Partyszene (Antonia, Costa Cordalis, Helmut aus Mallorca, Klaus und Klaus, Nic P., Olaf Henning, Peter Wackel, Rabaue, Zascha und viele mehr) in der Hohenhaus Tenne in Hintertux Helmut aus Mallorca - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1.

11.10.

12.10. - 14.10. Pow(d)er Weekend - Pulverschneevergnügen pur! Vom 12. bis 14. Oktober 2007 startet am Hintertuxer Gletscher das Pow(d)er Weekend mit einem beachtlichem Programm und jeder Pistenspaß vom Feinsten beim Pulverschnee und Sonnenschein. Nicht nur der erste Neuschnee, sondern auch die Top Stars der Aprés-Ski Szene sowi ein Action-Programm mit Shows, Gauklern, Erdinger Weißbier-Parties uvm. locken zur allerersten Schneefest- und Testwoche nach Hintertux. 18.10. Rabaue - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Peter Wackel - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. V.I.A.-Tirols Partyband Nr. 1 - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Helmut aus Mallorca - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Big Brother Jürgen - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Antonia aus Tirol - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Tuxer Advent am Dorfplatz in Lanersbach Die "Trucks" - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Adventsingen in der Aula der Hauptschule Tux in Lanersbach, Beginn: 20.30 Uhr Peter Wackel - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1.

25.10. - 28.10. Willi Herren, Markus Becker und Partyvögel Fanreise in Hintertux 01.11. 08.11.

09.11. - 11.11. Skitest am Hintertuxer Gletscher 15.11.

17.11. - 18.11. Sport Scheck Skitest am Hintertuxer Gletscher 22.11. 29.11.

30.11. - 02.12. Gong fm Ski- & Snowboard Opening 02.12. 13.12. 15.12. 20.12. 06.12. - 09.12. Olaf Henning Fan Reise mit "Die Partyvögel" in Hintertux

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21.12. 27.12. 30.12. 31.12.

Adventstunde der Musikschule Tux in der Aula der Hauptschule Tux in Lanersbach, Beginn: 16.00 Uhr Helmut aus Mallorca - live zu Gast in Hintertux, um ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um ca. 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Vorsilvester in Finkenberg Bergsilvester in Tux-Finkenberg

Pfarre
Pfarrfest
Zur Fertigstellung unseres Kirchendaches gab es am 08. Juli 2007 ein großes Pfarrfest. Nach dem festlichen Gottesdienst zu Ehren unseres Kirchenpatrons, dem hl. Thomas, fand der Festakt auf dem Kirchplatz statt. Dieser wurde umrahmt von der Bundesmusikkapelle Tux, der Schützenkompanie, den Fahnenschwingern der Landjugend und den Kindern von der Schuhplattlergruppe Höllnstoana. Der Höhepunkt des Festaktes war die Anbringung der Kugeln, des Kreuzes und des Wetterhahns auf der Kirchturmspitze durch die Firma Ortner Kofler. Den

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gemütlichen Teil des Festes gestalteten zwei Musikanten, die bei schönem Wetter gute Stimmung machten. Es gab

Krapfen, Gegrilltes und Kaffee und Kuchen. Wir bedanken uns bei den Firmen METZGEREI GASSER und GETRÄN-

KE EDER für ihr Entgegenkommen. Danke sagen möchten wir auch den Tuxer Bäurinnen für die Krapfen und allen Kuchenbäckerinnen. Für die Mithilfe allen freiwilligen Helfern, sowie der Feuerwehr Tux und den Gemeindearbeitern für ihren Einsatz ein herzliches Vergelt’s Gott. Auch den Vereinen für die Gestaltung des Festaktes und dem Stefan von der Firma Ortner Kofler danken wir für das Mitwirken. Es war ein gelungenes Fest und der Erlös von € 3.164,79 kommt unserem Kirchendach zugute. Der Pfarrer und der Pfarrgemeinderat

Der Rosenkranzweg
Wandern und Beten in der schönen Natur. Dieses lässt sich auf dem Rosenkranzweg wunderbar vereinen. Sie können bei den einzelnen Stationen mit Sitzgelegenheit je ein Geheimnis eines Rosenkranzes beten. Selbstverständlich sind auch andere Gebete oder nur ein guter Gedanke angebracht. Es sind alle Einheimischen und Gäste herzlich eingeladen, eine „Gebetswanderung“ von Lanersbach zum Kapellstein zu unternehmen. Ein Begleitheft mit der Wegbe-

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schreibung und den verschiedenen Rosenkränzen liegt in den Kirchen in Tux auf. Ich möchte allen, die bei der Gestaltung des Rosenkranzweges unentgeltlich mitgewirkt haben, danken. Ein besonderer Dank geht an: • Tourismusverband Finkenberg Tux-

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Allen betroffenen Grundbesitzern Thomas Geisler (Gemais) Firma Karl Stock Sägewerk, Frächterei Firma Ing. Markus Stock GmbH Firma Herr Steindl Reklamebüro Vogelfrei GmbH Firma Franz Rauch Erdbewegung, Frächterei

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Hermann Geisler und die Rieser-Zillertal Herdtechnik GmbH Leni und Dr. Jutta Wechselberger Ilse Wechselberger geb. Pr. ein großes Vergelt’s

Allen Gott!

Franz Geisler

Heinrich Erler 1827 – 1887, ein Tuxer Priester unter der Klerus-Elite in Altösterreich:
Auszug aus dem Buch Das „Frintaneum“ in Wien von Karl Heinz Franzl / Peter G. Tropper (Hgg.) Die „Frintaneisten“ – eine Klerus-Elite in Altösterreich 1816, ein Jahr nach dem Wiener Kongress, stiftete Kaiser Franz I. in der Haupt- und Residenzstadt Wien eine „Höhere Bildungsanstalt“ für Weltpriester der ganzen Monarchie. Angeregt vom Hof- und Burgpfarrer Jakob Frint, dessen Namen das Institut bald auch offiziell trug, bestand das Frintaneum bis 1918. Während dieses „langen 19. Jahrhunderts“ wurden rund 1000 Mitglieder in das Institut aufgenommen und mit anspruchsvollen Bildungszielen konfrontiert. Die Lebensgeschichte von Heinrich Erler (1827 – 1887) Heinrich Erler war am 12.02.1827 (manche Schematismen geben als Geburtsdatum den 19.1. an) in Tux zur Welt gekommen. Am 28.7.1850 wurde er zum Priester in Eben. Während der 2. Hälfte des Schuljahres 1852/1853 wirkte es als Präfekt im Schülerinstitut Kassianeum in Brixen und als Supplent für Religion an der Oberstufe und der lateinischen Sprache in der 7. Klasse des k. k. Gymnasiums zu Brixen. 1853 trat er ins Frintaneum ein. Er promovierte in Theologie. Am 17.12.1856 wurde er Supplent für Dogmatik am Priesterseminar in Brixen und von 1858 bis 1880 war er Professor dieses Faches. Vom 13.5.1873 an war er I. Troylianischer Dombenefiziat in Brixen und vom 4.5.1874 an II. Troylianischer Dombenefiziat. Er war auch ProsynodalExaminator. Am 7.1.1880 wurde er Stiftspropst und Pfarrer von Innichen und am 1.3.1880 Dekan in Innichen im Pustertal. Er fungierte auch als Schulkommissär. Am 9.4.1880 wurde er zum Geistlichen Rat ernannt. Er starb in Innichen am 1.5.1887 im Alter von 60 Jahren. Quellen: Schematismen der Diözese Brixen.

Schulen
Die Musikschule
gratuliert ihrem Gründungsmitglied Hans Schweng ganz herzlich zum 70sten Geburtstag Alle Musiklehrer- und schüler wünschen dir auf diesem Weg alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und vor allem noch viele Jahre voller Musik und Gesang!

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Neue Redakteure der Tuxer Prattinge im Schuljahr 2007/08

Hinten v. l.: Gredler Simona, Fankhauser Marco, Dengg Anna, Kreidl Manuel, Klausner Christian Vorne v. l.: Schwarz Janine, Stöckl Patrizia, Anfang Viktoria

Vereine
Neuer Vorstand beim Fußballclub
Nach drei Jahren erfolgreicher Tätigkeit wurden - wie in den Statuten des FC Sparkasse Tux verankert - Neuwahlen durchgeführt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Obmann Kassier Schriftführer Nachwuchsleiter Zeugwart Zeugwart-Stv. 01. August 2007 im „Hotel Eden am grünen Tor“ leitete Bürgermeister Hermann Erler die Wahl zum Vorstand für die kommenden drei Jahre. Der vom scheidenden Vorstand Obmann-Stv. Kassier-Stv. Schriftführer-Stv. Sportl. Leiter Zeugwart-Stv. Kantine/Kiosk vorgelegte Wahlvorschlag wurde einstimmig per Handzeichen gewählt: Norbert Kreidl Philipp Geisler Gerhard Erler Mario Gastl Herbert Erler Andrea Schweinberger

Markus Steindl Stefan Schösser Christian Kurz Albert Kratky Thomas Kreidl Mathias Mader

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Spielsaison 2007/08
Das Jahr der FußballEuropameisterschaft in Österreich nimmt der FC Tux mit vielen, vielen Nachwuchskickern in Angriff: Unsere Allerkleinsten haben im „Fussballkindergarten“ mit Thomas Kreidl viel Spaß am Spiel mit dem Ball. Andreas Rausch bestreitet mit seiner U8Mannschaft heuer bereits einige Turniere im Bezirk Schwaz. Die U11 mit Trainer Josef Gabriel und die U13 mit den Betreuern Gerhard Gastl und Hannes Pirker nehmen bereits an der Meisterschaft teil. Albert Kratky übernimmt mit der Leitung der U18 auch heuer wieder das Heranführen der Nachwuchsspieler an erste Einsätze in der Kampfmannschaft, welche heuer mit Trainer Gerold Wisiol als Aufsteiger in der 1. Klasse Ost antritt. Zusammen mit unseren Nachbarvereinen FC Finkenberg und SVG Mayrhofen werden im Nachwuchsbereich noch zwei weitere Mannschaften mit Tuxer Beteiligung geführt: Eine U9-Mannschaft mit Finkenberg als Trägerverein und eine U15 unter der Schirmherrschaft der SVG Mayrhofen. In Summe werden somit auch heuer wieder mehr als 70 Kinder vom FC Sparkasse Tux betreut!

U 13 mit den Betreuern Gerhard Gastl und Hannes Pirker

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U 18 mit Betreuer Albert Kratky

Kampfmannschaft mit Trainer Gerold Wisiol

Spielergebnisse und Berichte aller Mannschaften von unseren Kleinsten im Fußballkindergarten bis zur „Ersten“ in der 1. Klasse Ost und alle wichtigen Informationen über das Vereinsgeschehen findet ihr wie gewohnt laufend aktuell auf unserer Homepage: www.fctux.at

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Tuxer Wandertag & Torseemarsch 2007
verdiente sich wie schon im Vorjahr die Gruppe „Willeiter“. Gute Stimmung und kulinarische Köstlichkeiten beim Festgelände am Musikpavillion mit einem Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux und musikalischer Unterhaltung mit „Local Sound“ bis in den Abend hinein rundeten diesen Sonntag ab. Ein schöner Tag für viele Einheimische! Auch vielen Urlaubsgästen wird diese tolle Veranstaltung sicher länger in Erinnerung bleiben – eine Wiederholung im kommenden Jahr wird es auf jeden Fall geben: Als Termin wurde der 27. Juli 2008 bereits festgesetzt. Hiermit möchten wir uns bei allen freiwilligen Helfern fürs Kellnern, Grillen und Kochen, Auf- und Abbauen und für anderen geleisteten Arbeiten bei der Bergrettung Tux für die Streckenkontrolle, bei der Bundesmusikkapelle für das Platzkonzert und das zur Verfügung gestellte Festgelände und bei allen Sponsoren für die geleistete Unterstützung recht herzlich bedanken!! Ohne euren Einsatz wäre es nicht möglich eine solche Veranstaltung durchzuführen!

Am Sonntag, 29. Juli 2007, veranstaltete der Fußballclub Sparkasse Tux den im Vorjahr wieder ins Leben gerufenen „Torseemarsch“. Auch heuer begrüßte strahlender Sonnenschein an die 130 Teilnehmer (63 Marschierer und viele begeisterte Wanderer) am frühen Morgen beim Start im Dorfzentrum von Lanersbach. Vorjahresschnellster Georg Egger (Jahrgang 1982) unterbot seine Zeit nochmals um gute 10 (!) Minuten! Die Strecke Lanersbach – Stoankasern – Ramsjoch – Torseen – Nasse Tux – Lanersbach (20 km Berglauf) bewältigte er in sensationellen 1:49:03. Gratulation! Als schnellste Teilnehme-

rin wurde Gabriela Erler (1986) geehrt – ihre Zeit 2:43:44. Hochmuth Alois (1931) war schon wie im Vorjahr der älteste Teilnehmer. Mit seiner mehr als anschaulichen Zeit von 3:34:09 ließ er über 40 andere Marschierer hinter sich! Der sportliche Gedanke war aber nur für die Hälfte der Teilnehmer ausschlaggebend. Der andere Teil genoss die wunderschöne Tuxer Bergwelt. Elena Hofacker (1998, 6:40:47, D) als jüngste Teilnehmerin verhalf gleichzeitig den „Alpenbummlern“ der Pension Alpenfriede zur Verteidigung des Titels der Hotelwertung. Einen Gutschein für einen gemütlichen Grillabend

Hotelwertung: „Die Alpenbummler“ aus der Pension „Alpenfriede“ in Juns

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Gruppenwertung: „Die Willeiter“

SCHÜTZENGILDE TUX
Trainingsbeginn der Sportschützen Der Vorstand der Schützengilde TUX ladet alle seine Mitglieder zu der am Montag, 03. September 2007, beginnenden Schießsaison mit Sportwaffen (LG + LP) recht herzlich ein. Die Wettkämpfe rücken immer näher und so soll die kurze Vorbereitungszeit zum Training voll genützt werden. Die Schießabende finden jeden Montag ab 19.00 Uhr statt. Einheimische und auch Urlaubsgäste, die Interesse an diesem schönen Freizeitsport haben, sind zu den Schießabenden herzlich willkommen. Sie können bei der Schützengilde jederzeit als Schütze/in bzw. Hobbyschütze eintreten. Auch die Nachwuchsarbeit auf dem Gebiet des Schießsportes soll dabei nicht zu kurz kommen. Es ist uns ein dringendes Anliegen, unsere Jugend wieder mehr für diesen schönen und gesunden Freizeitsport zu begeistern. Daher laden wir alle interessierten Kinder ab 12 Jahren und Jugendliche zu unseren Schießabenden herzlich ein. Das Training für Kinder und Jugend findet am Montag, ab 18.30 Uhr und am Samstag, ab 17.30 Uhr statt. Or.

Theaterausflug 2007
Am 30 Juni 2007 versammelten sich die „Theatrer“ an den verschiedenen Bushaltestellen, um den diesjährigen Theaterausflug anzutreten. Die Fahrt führte uns, wie schon im Jahre 2004, nach Elbigenalp. Da uns die damalige Aufführung „Die Schwabenkinder“ der Geierwally-Freilichtbühne sehr beeindruckt hatte, haben wir uns entschieden, dieses Jahr das Stück „Die wahre Geierwally“ anzuschauen. Auch dieses Stück - mit der tollen Kulisse in der Bernhardsschlucht - hat uns wieder sehr gut gefallen. Bei Musik und Tanz, bei dem einigen schon beim Zuschauen schwindlig wurde, so sehr hat unser Hermann das Tanzbein geschwungen, ließen wir den Abend ausklingen. Am nächsten Morgen feierten einige von uns mit unserem ehemaligen Pfarrer Dr. Otto Walch den Sonntagsgottesdienst. Nach einer kleinen Stärkung, die für manchen dringend notwendig war, das Frühstück war ja erst eine Stunde her, traten wir über Kaisers die Heimreise an. Unser Grubauer Hermann hatte den Ausflug wieder super organisiert und so blieben wieder einmal keine Wünsche offen. Frisch gestärkt konnten wir nun die neue Spielsaison mit dem Stück „Der Sandler“ beginnen. Auf den kommenden Winter wird wieder ein lustiges Stück einstudiert: „Der Saisongockel“ von F.L. John ist ein Lustspiel in 3 Akten. Die Premiere ist am Mittwoch, den 2. Jänner 2008, um 20:30 Uhr, im Gemeindesaal in Lanersbach. Weitere Termine: 16.01., 30.01., 13.02., 27.02., 12.03. und 26.03. (jeweils Mittwoch).

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Die Spieler der Volksbühne Tux würden sich sehr über

euren

Besuch

freuen

und

wünschen jetzt schon einen unterhaltsamen Abend.

BMK Tux - Ende der Konzertsaison
Der Sommer neigt sich dem Ende zu, in Tux leider immer etwas früher als sonst wo, und somit beenden wir die heurige Konzertsaison. Auch wenn der Wettergott nicht immer so mitspielte, wie wir es gerne gehabt hätten, haben wir uns nicht davon abbringen lassen, dienstags unsere Platzkonzerte zum Besten zu geben. Nebst vielen Einheimischen, die zu unseren Stammhörern zählen, war Grubauer Hermann mit seinen Gästen einer von den treuesten "Fans" der Tuxer Musik. Fast jeden Dienstag, egal bei welchem Wetter, saß Hermann mit Anhang im Publikum und lauschte den Konzertklängen. Es ist sehr motivierend für eine Musikkapelle, wenn sie weiß, da sind Menschen, die vor ihr sitzen und mit Freuden sich für die Musik interessieren. Denn ohne Zuhörer zu musizieren macht nur halb so viel Spaß! So wäre es für die Zukunft sehr erfreulich, wenn mehrere Wirte mit ihren Gästen unsere Konzerte besuchen würden. Wir durften die Erfahrung machen, wie es in anderen Orten mit den Platzkonzerten gehandhabt wird. In Söll und in Stumm, wo wir diesen Sommer konzertierten, werden z.B. die Gästeehrungen in die Platzkonzerte miteinbezogen. Also von Haus aus schon mehr Zuhörer. Vielleicht ein Anreiz für Tux, wer weiß? Jedenfalls möchten sich die Musikantinnen und Musikanten der BMK Tux bei allen Einheimischen und Gästen, die sich während des Sommers als treue Besucher bewiesen, recht herzlich bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt auch unseren "Kropf´nbocherinnen", die uns immer so großartig unterstützen und uns mit ihren hervorragenden Zillertaler Krapfen verwöhnen. Carmen Erler

4 Sauger räumen ab
führen. Fehler dürfen dabei keine gemacht werden, dies wird von einem sehr strengen Bewerterteam überwacht. 2007 konnte man zweimal das sehr hoch gesteckte Ziel, einen Tagessieg, erreichen. In Kematen (Bezirk Innsbruck Land) und bei unserem Heimbewerb in Finkenberg konnte mit sensationellen Angriffszeiten, 44,43 Sekunden, der jeweils schnellste und fehlerfreie Löschangriff durchgeführt und damit der Klassensieg und der Tagessieg errungen werden. Die Erfolge sind vor allen Dingen auf das konsequente Training des Teams sowie auf die langjährige Erfahrung und Geduld unseres Trainers, Trappatoni Jakob Fankhauser aus Finkenberg, zurückzuführen. Er brachte die „4 Sauger“

Die Bewerbsgruppe „4 Sauger“ der Feuerwehr Tux hat auch dieses Jahr großartige Erfolge feiern können. Nach einer intensiven Vorbereitungs- und Trainingsphase im Frühjahr besuchte man wieder

die diversen NassLeistungsbewerbe der Feuerwehren in Tirol. Bei diesen Wettkämpfen muss ein Team bestehend aus 9 Personen einen Regel-Löschangriff in möglichst schneller Zeit durch-

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2007

aus Tux an die Spitze des Landes Tirol. Die 2. Bewerbsgruppe „1. und 2. Rohr vor“ konnte sich auch wieder verbessern und mit einer Angriffszeit von 55,40 einen 5. Platz und damit ihr bisher

bestes Ergebnis erzielen. Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit bei der Argrargemeinschaft Moosalpe und beim Alpin 5 für die Zurverfügungstellung des perfekten Übungsgeländes bedanken,

aber auch unserem Trainer Jakob für die vielen Stunden, die er mit uns verbracht hat ein herzliches Vergelt´s Gott. Die 4 Sauger Feuerwehr Tux

Fahrzeugabsturz – Tuxer Blaulichtorganisationen im Einsatz
Am 12. September 2007 wurden Rotes Kreuz, Bergrettung und die Feuerwehr Tux zu einem Fahrzeugabsturz auf der Forststrasse Richtung Madseitberg – Aigen gerufen. Es soll ein Fahrzeug abgestürzt und die Insassen darin eingeklemmt sein. Dies war Gott sei Dank nur ein Übungsszenario. Aus der Vergangenheit wissen wir allerdings, dass dies jederzeit ein Realeinsatz sein kann. Die sehr gut vorbereitete Übung stellte die Helfer der Einsatzorganisationen vor eine schwierige Situation. Das Fahrzeug war rund 40 Meter in ein steiles Waldstück abgestürzt und an einen Baum geprallt. Die Fahrzeuginsassen wurden schwer eingeklemmt. Das Rote Kreuz, welches mit einer schlagkräftigen Mannschaft, inkl. Dr. Peter Peer angerückt war, versorgte die Unfallopfer sehr fachmännisch und realitätsgetreu. Die Feuerwehr Tux leuchtete die Einsatzstelle aus, und musste die Opfer in dem sehr steilen Gelände aus dem Wrack mit der Bergeschere herausschneiden. Sämtliches Bergegerät musste jedoch zuerst von der Bergrettung Tux zum Fahrzeug abgeseilt werden. Auch die Sicherung der Einsatzkräfte und die Bergung der Opfer mittels Seilwinde ist eine Aufgaben der Bergrettung Tux, die mit einer großen Mannschaft angerückt war. Das Ziel der Übung, welches auch absolut erreicht wurde, war das Zusammenspiel der Organisationen, die jedenfalls für den Ernstfall sehr gut gerüstet sind. Das Kommando der Feuerwehr Tux

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Saisonbeginn Alpin 5

Der Notarzthubschrauber Alpin 5 beginnt die bereits 6. Wintersaison ab dem 26. Oktober 2007. Das Team ist vorerst nur an Wochenenden, und ab Ende November wieder täglich für die Sicherheit aller Einheimischen und Gästen im Einsatz.

Genaue Termine: 26.10.07 - 04.11.07 09.11.07 - 11.11.07 16.11.07 - 18.11.07 23.11.07 - 30.04.08

Diverses
Capitalplan - Auftrieb für Vermögen
Wer träumt nicht davon, in Zukunft über ein beträchtliches Vermögen zu verfügen, mit dem man sich dann einen bestimmten Herzenswunsch finanziert oder im Alter seinen gewohnten Lebensstandard sichert. Doch welcher Weg zum großen Vermögen ist der richtige? Übliches Sparen oder Veranlagung in Wertpapiere? Erfüllen Sie sich Ihre Träume: mit einem Capitalplan der Sparkasse! Er bietet Ihnen die ideale Kombination aus gewohntem Sparen und der Anschaffung von Wertpapieren so sicher und ertragreich, wie Sie wollen! Und besonders von Vorteil: Der Capitalplan ermöglicht Ihnen bereits mit kleinen Beträgen am Potenzial der Börse bzw. performancestarker Investmentfonds zu partizipieren.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2007

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Lanersbacher Impressionen
Am Kirchplatz im oberen Dorf fehlt was. Der Brunnen, der seit dem Kirchenumbau vor rund 20 Jahren unter Pfarrer Walter Aichner den Platz vor der Kirche belebt hat. „Er war ein Unfug und wird auch nicht mehr aufgestellt“, erklärt ein Gemeindearbeiter. Derzeit liegt er unter einer Plane vor den Garagen der alten Tankstelle. Schade drum. Bleibt die Frage, wer in der Gemeinde über Dinge der dörflichen Kultur entscheidet. Gemeinde, Tourismusverband oder sonst wer? Und wo bleibt die Stimme des Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrates? se Mauer wurden 72 Aussparungen für Urnennischen vorgesehen. Schalungsreste, vorstehende Dübel und überstehender Beton machen diese Mauer aber ganz und gar nicht repräsentativ.

Im unteren Dorf gibt es an der
Tuxer Landesstraße eine rund 80 m2 große Grünfläche. Wegen mangelnder Pflege ist diese Grünfläche allerdings zum Müllplatz degradiert worden. Im Winter wird dort Schnee zwischengelagert, obwohl er auch sofort in den 30 m entfernten Tuxbach gekippt werden könnte. Das würde ein nochmaliges Aufladen mit dem Bagger ersparen und den Rasen schonen. Die beiden Bänke an der Grenzmauer sind schon vor Jahren bei dieser zusätzlichen Arbeit zerstört und später durch neue ersetzt worden. Jetzt sind sie wieder verschwunden. Wieso?

Zur Freude der Einheimischen und Gäste haben wir einen wunderschönen Friedhof mit gepflegten Gräbern. Die Erweiterung des Friedhofs vor etwa 25 Jahren machte bergseitig den Bau einer massiven Stützmauer notwendig. In die-

In der Prattinge vom Juli 2001 bemängelt der Bürgermeister die mangelnde Annahme der Urnenbestattung – kein Wunder. Im Vergleich mit Urnennischen anderer Gemeinden, sind die heimischen – noch dazu um 25 % mehr Miete als herkömmliche Gräber – ein Schandfleck. Trotz mehrmaligem Vorbringen dieses Problems wurde seitens der Gemeindeführung bisher nichts für eine Verschönerung dieser letzten Ruhestätten unternommen. Franz Warum

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Seinerzeit
Zusammengestellt von der Ortschronistin Ilse Wechselberger

Vielen Dank den eifrigen Lesern, die mich angerufen haben und mir die Leute auf den Bildern beschrieben haben. Ihr habt mir sehr geholfen. Bitte macht so weiter. Gruß Ilse

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Auf welche Vorsorge setzen Sie?

 Geldschlucker

 Investmentsieger

Zugegeben: Ein Investmentfonds sieht im Wohnzimmerschrank nicht so gut aus. Dafür macht er aber mehr aus Ihrem Geld. Setzen Sie also lieber auf die mehrfach ausgezeichneten Dachfonds der Sparkasse Schwaz.

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Sparkasse Schwaz AG, Geschäftsstelle Tux, Tel. 050100 - 77490, tux@sparkasse-schwaz.at

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Vorsorge_A4_Tux.ind

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07.09.2007, 10:55 Uhr

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