Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2006

Inhalt:
Editoral ..............................Seite 2 Gemeinde ..........................Seite 3 Tourismusverband.............Seite 9 Pfarre...............................Seite 14 Schulen............................Seite 18 Vereine ............................Seite 23 Diverses...........................Seite 28 Seinerzeit.........................Seite 35 Impressum.......................Seite 17
Liebe Leserin, lieber Leser!

Redaktionsschluss für die Frühjahrsausgabe der Prattinge:

12. März 2007
Bitte einhalten!!!

Sie halten hier die Weihnachtsausgabe der Tuxer Prattinge in Händen – 36 Seiten stark mit vielen unterschiedlichen Artikeln – vielen Dank an alle, die hier Beiträge geleistet haben. Ich möchte gleich meinen Dank anschließen, der allen gilt, die im Laufe des vergangenen Jahres in irgendeiner Weise am Projekt „Tuxer Prattinge“ beteiligt waren. Nur durch dieses, inzwischen eingespielte Zusammenwirken vieler Helfer kann unsere Tuxer Zeitung Bestand haben - DANKE dafür. Die finanzielle Basis legen neben den Trägern Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre die vielen Druckkostenbeiträge, die durch die LeserInnen hereinkommen. Ich habe der Weihnachtsausgabe wieder den Zahlschein für den freiwilligen Druckkostenbeitrag für 5 Ausgaben im Jahr 2007 beigelegt – danke schon jetzt für die Beiträge. Ich möchte an dieser Stelle von einem Konzert berichten, das die Tuxer Musik im „Ausland“ gegeben hat und das mich als Zuhörer sehr beeindruckt hat. Am 9. Dezember spielte die Musikkapelle Tux ein Kirchenkonzert in der Pfarrkirche Ried (am 7.12. war das gleiche Programm ja in Tux zu hören). Es wurden Werke von Wagner, Puccini oder Ennio Morricone dem Publikum dargeboten. Kapellmeister Michael Geisler führte die Musik souverän, mehrere Solisten wussten zu begeistern, Walter Stock führte in gewohnter Weise durch das Programm – ein gelungenes Konzert mit einigen musikalischen Leckerbissen. Besonders berührt hat mich persönlich das Stück „Feierlicher Einzug ins Münster“ von Richard Wagner - Wagner wird ja von Blasorchestern nicht so oft gespielt. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass ein Großteil der Werke von Kapellmeister Geisler selber bearbeitet und arrangiert wurden – die Musikkapelle Tux hat hier wirklich einen tollen musikalischen Leiter gefunden. Freuen wir uns schon auf das Frühjahrskonzert, wo sicherlich wieder einige „Schmankerln“ auf uns warten. Ich wünsche uns allen einen schneereichen und vor allem unfallfreien Winter und verbleibe herzlichst, Ihr

Hannes Schuster

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2006

Gemeinde
Weihnachtswünsche des Bürgermeisters
Das Weihnachtsfest und der bevorstehende Jahreswechsel bieten uns eine gute Gelegenheit, um ein wenig Besinnung zu halten, Menschlichkeit - die viel oft zu kurz kommt - zu leben und um sich zu bedanken. Allen, die während des Jahres in öffentlichen Einrichtungen und Institutionen oder in Vereinen arbeiten und mitgestalten und sich für unsere Gemeinschaft und die Gemeinde einsetzen, darf ich ein herzliches „Vergelt´s Gott“ sagen: Herrn Pfarrer Cons. Niederwieser samt seinem Team, dem Gemeinderat, den Mitarbeitern, dem Lehrkörper in unseren Schulen, dem TVB Tux-Finkenberg, allen Vereinsobleuten und Funktionären, den Kulturschaffenden, allen, die im sozialen und caritativen Bereich tätig sind, dem Sozialsprengel, dem Vorsorgefond, dem RADA Team, den Ärzten und dem Roten Kreuz, der Freiwilligen Feuerwehr, der Bergrettung, den Lawinenkommissionen, allen Ämtern und Behörden und ganz besonders den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich für das Wohl der Gemeinschaft einbringen. Allen Einheimischen und Gästen wünsche ich ein frohes besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes Neues Jahr 2007. Euer Bürgermeister

Hermann Erler

Architektenwettbewerbe
Jury als Siegerprojekt ausgewählt. Die Juroren waren: Dr. Reinhard Huber, Tiroler Bodenfond, DI Diana Ortner, Abt. Dorferneuerung, Arch. DI Christian Kotai, sowie die Mitglieder des Bauausschusses der Gemeinde Tux. Die Jury für den Wettbewerb „Veranstaltungssaal“ war wie folgt besetzt: Vorsitzender: DI Clemens Bortolotti, Innsbruck, als Vertreter der Kammer, DI Michael Schwärzler, Schwaz, Ing. Markus Stock, Tux, sowie DI Harald Jäger, der als Vorprüfer fungierte, bildeten die Fachjury. Als weitere Juroren waren nominiert: GR Fankhauser Konrad, GR Simon Grubauer und Bgm. Hermann Erler, als Vertreter der Gemeinde, vom TVB Tux Finkenberg wurden Obm. Willi Schneeberger, Geschf. Hermann Erler und Christian Kofler in die Jury entsandt.
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Bereits in der letzten Ausgabe wurde über die Architektenwettbewerbe „Schlosserfeld“, ausgeschrieben durch den Tiroler Bodenfond, und den Wettbewerb „Veranstaltungssaal Tux–Center“, Auslober waren die Gemeinde und der TVB Tux – Finkenberg, berichtet.

Beide Wettbewerbe konnten mittlerweile abgeschlossen werden. Für die Bebauungsstudie „Schlosserfeld“ wurde aus 4 Einreichungen der Entwurf der Siedlungsgenossenschaft Neue Heimat, gestaltet von den Architekten Adamer u. Ramsauer, Kufstein, einstimmig von der

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Insgesamt 7 Architekten haben ihre Entwürfe eingereicht. In der Jurysitzung am 22.11.06 wurde der Entwurf des Architekturbüro DI Gsottbauer, Innsbruck, einstimmig auf den 1. Platz gereiht. Auf den Plätzen 2. u. 3. folgen die Projekte Arch. DI Kotai, Jenbach und Architektengemeinschaft Heinz, Mathoy, Streli aus Innsbruck. Die Entwürfe und Modelle zu beiden Projekten werden in der Zeit vom 28.12.2006 bis 8.1.2007 im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes ausgestellt und können in dieser Zeit während der Amtsstunden besichtigt werden. Mit beiden Projekten, „Schlosserfeld“ und „VA Saal“, wird sich der Gemeinderat in nächster Zeit intensiv zu befassen haben, um Schritt für Schritt zu einer Umsetzung und Realisierung zu kommen. Bevor mit den Ausführungsplanungen begonnen werden kann, ist zunächst bei beiden Sieger-

projekten noch eine „Feinabstimmung“ erforderlich. Das Projekt „Schlosserfeld“ soll in kooperativer Zusammenarbeit zwischen der Neuen Heimat, dem Tiroler Bodenfond, den Interessenten für die geplanten Reihenhäuser und Wohnungen und der Gemeinde Tux umgesetzt werden. Eine große Herausforderung sowohl für die Gemeinde, als auch für den Tourismusverband bedeutet die Umsetzung des Projektes „Veranstaltungssaal“. Zu einer abgestimmten, bestmöglichen Raumlösung ist als nächster Schritt die Entwicklung eines leistbaren Finanzierungsund Betriebsmodells angesagt. Aus der Bevölkerung kam die Anregung zur Aufhebung der Einbahnregelung im Ortsteil Lanersbach. Wenn auch die Engstelle zwischen TVB und dem nunmehr neu errichteten Gebäude entschärft wurde, so hat sich der Gemeinderat trotzdem für die Beibehaltung der Einbahnregelung entschieden.

Die Gründe hiefür sind nachvollziehbar und liegen in einer durch die Einbahnregelung erweiterten Parkmöglichkeit für Kurzparker. Ein weiterer Vorteil der Einbahn ist ein geregeltes Parken für die Kirchenbesucher, sowie der Ablauf des Verkehrs nach dem Ende der Gottesdienste in der Pfarrkirche. Die Kurzparkzonen werden leider, ebenso wie die Halteund Parkverbote, in allen Ortsteilen oft ignoriert. Im Gemeinderat wurde deshalb eine verstärkte Kontrolle der Kurzparkzonen, der Halteund Parkverbote, sowie des nach STVO verbotenen Parkens auf Gehsteigen verlangt. Dabei geht es nicht um eine Schikane, sondern um eine Verbesserung der Disziplin der Autofahrer. Geund Verbote, die zu wenig oder überhaupt nicht kontrolliert und überwacht werden, haben sich leider als nutzlos erwiesen. Bgm. Hermann Erler

Modelle in der Reihenfolge 1 -3

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Giftbombe: Private Müllverbrennung!
Gemütlich beim warmen Kachelofen liegen oder vor dem offenen Kamin sitzen und ins prasselnde Feuer schauen …. Wenn Sie die geeigneten Brennstoffe verheizen, bleibt es bei dieser Idylle in den kommenden Wintermonaten. Wenn nicht? Dann kann sogar der entspannende Kaminabend gesundheitsgefährdende Folgen haben. Sie denken, wir übertreiben? Ganz und gar nicht. Leider sind der Fantasie oft keine Grenzen gesetzt, wenn es um die Abfallentsorgung geht. Aber: Milch- und Getränkeverpackungen, Joghurtbecher, Plastikabfälle, Spanplatten, Küchenabfälle, Karton, Windeln etc. – haben in unseren Öfen wirklich nichts verloren. Hausbrand mit Folgen Doch viele Öfen und Zusatzherde müssen immer noch als Müllentsorger herhalten. Dabei kommt uns das Verbrennen von Windel & Co. teuer zu stehen: Wussten Sie, dass der Hausbrand einer der Hauptverursacher für die kleinen, schädlichen Staubpartikel in der Luft ist? Beim unerlaubten Verbrennen von Abfällen gelangen umweltgefährdende Schadstoffe, wie Dioxine, Schwermetalle etc. über den Kamin in die Luft und schließlich in unsere Lungen. Wir schaden damit nachweislich unserer Gesundheit und somit uns selbst. Daher: Abfälle trennen und recyceln statt unsere Luft damit zu verpesten. Und was wärmt uns unbedenklich in den kalten Monaten? Trockenes, unbehandeltes Holz oder Holzbriketts in unseren Öfen. Und eine Tasse heißer Tee vorm Kachelofen …

Hallo, ich bin’s, dein Fernsehapparat …
men. Dabei bin ich so wertvoll. Metall, Transformator, Kabel, Leiterplatten, Kunststoff, Holz etc. – das alles steckt in mir und kann sogar zu 80 Prozent wiederverwertet werden. Nur hier am Wegesrand nutzt es niemandem. Ganz im Gegenteil, bei unsachgemäßer Entsorgung schadet mein Inhalt den Gräsern, Blumen und Bäumen neben mir. Und das will ich wirklich nicht. Dabei wäre alles so einfach: Du hättest mich einfach bei deinem Recyclinghof abgeben sollen – und das kostenlos. Die netten Mitarbeiter vom Recyclinghof hätten aufgepasst, dass ich in den richtigen Container komme. Dann hätte ich ein neues Zuhause. Bei meinen Freunden, den defekten Mixern, den alten Geschirrspülern, Waschmaschinen oder Kühlschränken. Mein „neues Leben“ könnte beginnen. Die Leute von der Sammelstelle wissen nämlich, wie wertvoll ich bin. Schließlich gehöre ich noch nicht zum alten Eisen. Sie würden mich abholen und begutachten. Danach meine wertvollen Rohstoffe wiederverwerten, meine noch brauchbaren Teile reparieren und die Schadstoffe umweltschonend entsorgen. Das klingt doch verlockend, oder? Bitte sag auch deinen Freunden, dass wir Elektroaltgeräte uns im Haus- oder Sperrmüll nicht wohlfühlen. Dort geht unser wahrer Wert nur verloren. Wenn ihr uns nicht mehr wollt, gebt uns ein neues Leben im Recyclinghof. Danke!

Wir Elektroaltgeräte sind bei den netten Mitarbeitern vom Recyclinghof in besten Händen. …nein, ich bin nicht der aus der TV-Werbung. Ich liege einsam am Straßenrand. Warum hast du mich dort abgeladen, nur weil sich meine Bildröhre verrenkt hat? Nun hat ein neues Gerät meinen Platz eingenom-

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Jubiläen Den 80. Geburtstag feierte:
am 21. September Hilda Pleier, Tux Nr. 263

am 12. November Franz Stöckl, Tux Nr. 451

Das Fest der Goldenen Hochzeit begingen:
Maria und Hermann Lötsch, Tux 56

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht den Geehrten und ihren Familien weiterhin alles Gute.

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Christbaumspenden
Dieses Jahr wurden die Christbäume für die Plätze Kirchplatz - von den Agrargemeinschaft Hintertuxer Wald Bauhof – von der Agrargemeinschaft Auen- u. Heuwald und Mehlerhaus – von Herrn Markus Buttenhauser spendiert. Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei allen Spendern.

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Jungbürgerfeier 2006 Neuer Style kam gut an!
Am 18. November fand die Jungbürgerfeier mit den Jahrgängen 1986, 1987 und 1988 auf der Grieralm statt. Am Beginn des Abends folgten wir unserem Dekan Edi Niederwieser auf seinem Weg um die Griererlacke. Auf dem ganzen Weg wurden Fackeln aufgestellt, welche ein schönes Ambiente erzeugten. Im Anschluss daran sprach unser Herr Pfarrer besinnliche Worte. Danach gab es noch einen Becher Glühwein zum Aufwärmen, bevor wir uns auf das Fondue stürzten. Die Osttiroler Band „Soundless Guts“ heizten ab 23 Uhr die Stimmung auf. Zu späterer Stunde fuhren die geladenen Gäste (Pfarrer, Lehrer, Gemeinderäte, Bürgermeister) wieder ins Tal. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Feier ungezwungener und hielt noch bis in die frühen Morgenstunden an. Ein herzlicher Dank geht an Herrn Dekan Edi Niederwieser, Bürgermeister Hermann Erler, Hermann Lackner samt Grieralm-Team, den Gemeinderat, den Lehrern, den Fotographen Peter Tasser und allen, die es ermöglicht haben, diese Feier zu gestalten – sie wird uns ewig in Erinnerung bleiben! Das Jungbürgerkomitee

Tourismusverband Tux - Finkenberg

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PRESSEINFORMATION TUX – FINKENBERG Winter 2006/2007 Emotionen in Weiß!
Sonnige Aussichten, 227 pulvrige Pistenkilometer und 3.250 Meter voller Möglichkeiten erwarten Sie in Tux! Am Fuße des Hintertuxer Gletschers, inmitten der Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000 liegt TuxFinkenberg! Die exklusive Ferienregion bietet 100%-ige Schneesicherheit und ein einzigartiges Wintervergnügen für die ganze Familie! Am Hintertuxer Gletscher, dem einzigen Ganzjahres-Skihelden Österreichs, erleben Sie den Gipfel der Genüsse! Atemberaubende Panoramen, majestätische Bergspitzen und tief verschneite Hänge soweit das Auge reicht! Die 12 km lange und NEU! beschneite Talabfahrt ist nur eines der Argumente, um zu den „Top 10 of the World“ zu zählen, denn Pulverschnee-Garantie von Oktober bis Mai ist eine Selbstverständlichkeit! „Starten und nicht warten“ lautet die Devise für Ski-Hungrige in Tux! Es gibt gleich 3 Stationen, die Sie in die Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000 führen. Ob die Finkenberger Almbahnen, die Rastkogelbahn in Vorderlanersbach oder die Eggalmbahn in Lanersbach - ab 7. Dezember geht’s los! Steigen Sie ein und lassen Sie sich 227 pulvrige Pistenkilometer und schneeweiße Winteridylle zu Füßen legen! Sie suchen die Herausforderung? Die Gletscherrunde wartet darauf, erobert zu werden! Mit 72 km Abfahrten und 15000 Höhenmetern ist sie der unschlagbare Dauerbrenner für konditionsstarke Pistentiger. Verführerisch und reizvoll sind dagegen die Einkehrschwünge in einer der 30 urigen Hütten. Bei Käsespätzle und Kaiserschmarren genießen Sie die Sonnenseiten des Lebens und tanken neue Kraft, denn ob Panorama-Abfahrten bis ins Tal oder Funparks und Halfpipes, es gibt noch viel zu entdecken. Erfüllt und glücklich, nach einem zauberhaften Skitag schwingen Sie weiter ins Après-SkiVergnügen. Die Auswahl ist groß – ob heiße Rhythmen am Sommerberg oder lieber AprèsSki-Stars live in der Hohenhaus - Tenne – beste Stimmung und der eine oder andere Flirt sind garantiert! Danach heißt es „rein in den kostenlosen Sportbus und weiter geht’s“! Auch die Abende haben im Tuxertal ihren besonderen Reiz! Der 50-Cent-Nightliner bringt Sie bequem zu den zahlreichen Restaurants, Pubs, Bars und Discotheken. So kann der „Gourmet“ zwischen typisch traditioneller oder internationaler Küche wählen und auch einen edlen Tropfen Wein oder ein Tuxer Schnapserl verköstigen.

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Wer einen geselligen Abend in gemütlicher Runde bevorzugt, den erwartet Hüttenzauber pur. Zurück geht’s auf Kufen, denn die anschließende Rodelpartie auf einer der 3 beleuchteten Naturrodelbahnen zählt natürlich zum Höhepunkt des Abends. Zu den Hütten bringen Sie Rodeltaxis oder Sie genießen einen Marsch über idyllische Waldwege. Zum besonderen Erlebnis wird jedoch der Aufstieg mit Schneeschuhen und Fackeln Für winterliche Abwechslung sorgen 28 km Langlaufloipen, geführte Skitouren oder ein romantischer Spaziergang auf 68 km gespurten Winterwanderwegen. Zu einem Highlight hat sich auch das Eisstockschießen auf den Natureisplätzen in Lanersbach und Finkenberg entwickelt. Die Plätze sind auch ein „heißer“ Tipp für Kids. Wer’s noch sportlicher möchte, dem stehen Squashplätze, Fitness-Studios, Kegelbahnen und Hallenbäder zur Verfügung. Danach kann man sich in den Wellness-Oasen mit einer vitalisierenden Massage verwöhnen lassen oder seine Muskeln in der Sauna und im Dampfbad entspannen. Hier tobt das Leben, denn für Kids gibt’s in Tux jede Menge Winterspaß. In den Kinderskischulen, wo Ihre Kleinen spielerisch und professionell betreut die Skikunst erlernen! Wo Märchenwiesen und Zauberteppiche Wirklichkeit werden! Oder im Gästekindergarten, wo sich Berge von Schnee in Schneemänner verwandeln und beim Basteln und Malen neue Spielkameraden gefunden werden. Ob im neuen „Bruno’s Kinderpark“, bei den Kinderfesten oder beim Kinderparagleiten… strahlende Kinderaugen sind sicher! NEU! & Exklusiv: NEU! Playarena auf 1000 m² - nur für Mitgliedsbetriebe! Bruno’s Kinderpark auf der Eggalm!

Facts: Kostenloser Sportbus & 50-Cent-Nightliner, 227 km Pisten – 800 ha Pistenfläche, 62 Lifte – Liftkapazität 107.800 Pers./h, Pulverschnee von Oktober bis Mai! 100%-ige Schneesicherheit das ganze Jahr!

TUX-Events-Special 03.12.06 24.3. – 31.3.07 Tuxer Advent mit Weihnachtsmarkt und Nikolauseinzug Kölsche Partywoche mit Brings, Schnitte, Rabaue, Sarah Bennet

Flower Pow(d)er Frühlingsskilauf am Hintertuxer Gletscher 14.4. – 28.4.07 „Fire on Snow“ spektakuläre Skishow mit Feuerwerk u. Winterfeste 14-tägig: Jeden Donnerstag: Après-Ski-Stars LIVE: Helmut aus Mallorca, Rabaue, Mickie Krause…

Frische Winterpackages: Unterkunftsart 4*Hotel/HP/Sauna-Anlage 3*Hotel/Gasthof/HP p.P. Frühstückspension p.P. Privathaus/ÜF/p.P. Appartement f.4 Pers. p.P.

7 ÜN inkl. Sportbus und 6-Tages-Skipass 2.12.-23.12.06 ab Euro 615,-ab Euro 480,-ab Euro 360,-ab Euro 330,-ab Euro 280,-6.1.-3.2.07 ab Euro 625,-ab Euro 490,-ab Euro 370,-ab Euro 340,-ab Euro 300,-14.4.-28.4.07 ab Euro 600,-ab Euro 470,-ab Euro 355,-ab Euro 310,-ab Euro 270,--

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Veranstaltungskalender Winter 2006/2007
21.12. 22.12. 28.12. 28.12. 30.12. 31.12. 31.12. 01.01. 03.01. 06.01. 04.01. 05.01. 11.01. 13.01. 17.01. 18.01. 20.01. 25.01. 31.01. 01.02. 03.02. 08.02. 09.02. Partyschweine - live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr im Erlebnistanzlokal Tux 1 !!! Adventstunde der Musikschule Tux in der Aula der Hauptschule Tux in Lanersbach, 16.00 Uhr Openair-Modenschau von Bernhards Schistadl beim Hinteranger in Lanersbach, 16.30 Uhr Tim Toupet - live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Silvesterfackellauf in Finkenberg Silvester-Fackellauf der Skischulen Tux und Finkenberg Große Silvesterparty mit open end im Batzenkeller in Hintertux Neujahrs-Kinderskirennen Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Live in Concert - die Top Coverband aus Tirol "Scene One" im Batzenkeller in Hintertux, ab 22.00 Uhr. Eintritt frei! Helmut aus Mallorca - Mr. Tux, Tux, Hintertux. Live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Traditioneller Perchtentag Peter Wackel - live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Die Tux 1 "Winternacht der Volksmusik" mit „Die Hegl“ in der Disco Tux 1 in Hintertux Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Mickie Krause - der "wahre König" aus Mallorca ... live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr im Erlebnistanzlokal Tux 1 !!! "Spicy Slices" aus Innsbruck live im Batzenkeller in Hintertux Klaus und Klaus - live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Olaf Henning - mit seinem Hit "Hol das Lasso raus" ... live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Die Tux 1 "Winternacht der Volksmusik" mit den "Zillertaler Musikanten " in der Disco Tux 1 in Hintertux Helmut aus Mallorca - Mr. Tux, Tux, Hintertux. Live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Faschingskonzert der Musikschule Tux in der Aula der Hauptschule Tux in Lanersbach, 19.33 Uhr

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14.02. 15.02. 22.02. 28.02. 01.03. 03.03. 08.03. 09.03. 14.03. 15.03. 22.03. 24.03.31.03. 28.03. 05.04. 08.04. 09.04. 11.04. 14.04. 28.04. 19.04. 28.04.

Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr V.I.A. - "Tirols Partyband Nr1" - live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Mickie Krause - der "wahre König" aus Mallorca ... live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr im Erlebnistanzlokal Tux 1 !!! Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Helmut aus Mallorca - Mr. Tux, Tux, Hintertux. Live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Die Tux 1 "Winternacht der Volksmusik" mit "Local Sound" in der Disco Tux 1 in Hintertux Big Brother Jürgen - live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Klassischer Klavierabend mit Frau Dr. Sonya Suhnhee Kim: Werke von Beethoven "Mondschein", Debussy und George Gershwin in der Aula der Hauptschule Tux, 20.30 Uhr. Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Mickie Krause - der "wahre König" aus Mallorca ... live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Peter Wackel - live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Kölsche Winterwoche ...heiße Rythmen, beste Après-Ski-Stimmung und jede Menge Stars! Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Marc Pircher - Der Grand Prix Sieger ...live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Osterhasenparty beim Laterndl Pub in Finkenberg Kölsche Osterwoche...heiße Rhythmen, beste Après-Ski-Stimmung und jede Menge Stars! Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Gauner" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr "Flower Pow(d)er" - Frühlingsskilauf am Hintertuxer Gletscher Helmut aus Mallorca - Mr. Tux, Tux, Hintertux. Live zu Gast in Hintertux ab ca. 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 !!! Großer Saison Ball mit den „Jungen Zillertalern“... und toller Party-Stimmung!

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Pfarre Tux
Weihnachten in der Pfarre Tux 2006
Sa. 23.12. 06.00 Uhr: Rorate in der Maria-Hilf-Kapelle Vorderlanersbach 19.00 Uhr: Wort-Gottes-Feier mit Kommunion
P.S. Darf ich all jene, die mir zum „Christkindlgeburtstag“ gratulieren möchten, bescheiden bitten, dies heute schon von ... bis ... zu tun, weil der Heilige Abend zu „Größerem“ und für das Kommen des „Größeren“ gedacht ist und dafür allen Einsatz benötigt.

So. 24.12. - Heiliger Abend 10.30 Uhr: Messe zum 4. Adventsonntag 16.00 Uhr: Weihnachtsandacht der Kinder (ohne Eucharistie): mit Krippenspiel und Kindersegnung; Gestaltung: Kindergarten und Volksschule 22.00 Uhr: Christmette in der Kapelle Hintertux 24.00 Uhr: Mitternachtsmette in der Pfarrkirche Mo. 25.12. - Hochfest Christi Geburt 10.30 Uhr: Weihnachtsmesse der Pfarrfamilie 17.30 Uhr: Weihnachtsmesse in Finkenberg Di. 26.12. - “Stefanitag” 10.30 Uhr: Heilige Messe Mi. 27.12. 19.00 Uhr: heilige Messe Fr. 29.12. 19.00 Uhr: heilige Messe Sa. 30.12. 19.00 Uhr: heilige Messe So. 31.12., Fest der Heiligen Familie 10.30 Uhr: Pfarrgottesdienst 17.00 Uhr: besinnliche Dankfeier zum Jahresschluss 06 Mo. 1.1.2007: Hochfest der Gottesmutter – Neujahr 10.30 Uhr: Neujahrsmesse 17.30 Uhr: Neujahrsmesse in Finkenberg am 2.1. und 3.1. kommen die Sternsinger in die Häuser, bitte lasst sie ein. Vom 2. - 4.01. keine hl. Messe Sa. 6.1. - “Epiphanie - Erscheinung des Herrn” (Hl. Drei Könige) 10.30 Uhr: hl. Messe der Pfarrgemeinde So. 7.1. - Fest der Taufe des Herrn 10.30 Uhr: hl. Messe der Pfarrgemeinde 11.30 Uhr: Tauffeier 17.30 Uhr: Messe in Hintertux Beichtzeit: Freitag 22.12., 17.00 – 18.30 Uhr

Der 27. Juni brachte unserem Kirchdach
einen großen Hagelschaden, sodass wir es noch im Sommer neu decken mussten. Unverzüglich haben ganz viele Tuxer/innen geholfen und „Geldschindeln“ aufgetragen, nämlich bis dato
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großartige Euro 24.156,33. Und gerade heute habe ich erfahren, dass die TIROLER VERSICHERUNG € 36.000,überweisen wird. Dazu kommen noch € 8.210,- von der Diözese Innsbruck.

Ganz engagiert habe ich den PKR erlebt, bestens die Verbindung zum BGM, großzügig das Entgegenkommen der RAIKA vom zinsenlosen Vorschuss bis hin zu den Initiativen von Korporationen

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und Vereinen und dem Einsatz fürs Kirchdach beim Tuxer Advent. Die „Gfiarign“ erarbeiteten € 1000,- für’s Kirchdach. Die Ortsbäuerinnen überwiesen € 1000,-. Ebenso die FFW Tux € 1000,- und die Schützenkompanie € 700,-. Ich vermute dass noch weitere Spenden nachfolgen werden. Wir hatten am „Sternestandl“ einen Umsatz von € 1500,-. Die Gerste spendierte der Hintertuxerhof. Das Fleisch für die Gerste gab uns sogar Metzger KRÖLL Alois von Mayrhofen. Dazu 400 Stück weiche Lebkuchensterne von Cafe Christl/Sepp. Ein dickes Lob an alle emsigen Fingerchen, die über 400 schöne

Weihnachtssterne gefertigt und allen, die unser Standl besucht haben. So manche(r) hatte mir angekündigt: „Wir Tuxer werden das Kirchdach „locker“ schaffen. Da brauchst du dir Pfarrer keine Sorgen machen.“ Ihr habt dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ihr habt ein deutliches Zeichen dafür gegeben, dass ihr unbedingt unter Gottes Dach geborgen sein wollt und die Kirche eure geistige Mitte und Heimat darstellt. Euch allen für alles noch einmal 1000x Vergelt’s Gott. Die erste Rechnung (ca. die Hälfte der geschätzten Gesamtsumme) von € 42.700,wurde also „locker“ bezahlt

und so brauche ich euch heuer nicht mehr mit einer Sammlung belasten. Im Frühjahr folgt die nächste Etappe: Zwischendach, Turmdach ausbessern und neu streichen, Turmuhr, Sakristei und Malerarbeiten an der Kirche. Da bitte ich dann wieder alle mitzuhelfen und mitzutragen. Sollte irgendeine(r) im Dank übersehen worden sein, bitte nicht „schmollen“; dies ist noch lange nicht die letzte Dankesseite. Es wird so gut als möglich alles dokumentiert und zum Abschluss der Arbeiten allen nochmals der Dank ausgesprochen. Euer Pfarrer im Namen des PKR

Zeitrechnung christlich
vor eine Jahreszahl. Sie taten dies noch dazu auf lateinisch: A.D. (= Anno Domini im Jahr des Herrn). So finden wir es auf alten Dachziegeln, als Inschrift an vielen Häusern. Auch auf Bildern des Malers Albrecht Dürer. Jedes der Jahre bezieht sich damit auf Jesus Christus und gilt als »Jahr des Heiles«, das er der Menschheit gebracht hat. Alle Geschichtszahlen und überhaupt unsere gesamte Zeitrechnung rechnet sich nach Christi Geburt, von der man nach vorwärts und nach rückwärts die Jahreszahlen angibt. Bekanntlich hat die damalige DDR nicht die Abkürzung v. Chr. (vor Christus) und n. Chr. (nach Christus) im Geschichtsunterricht verwendet. Sie kürzten ab aus ideologischen Gründen »v. u. Z.« (=

Ausgangspunkt ist die Geburt Christi „Seit zweitausend Jahren ist die christliche Zeitrechnung, wann werden wir beginnen, Christen zu sein?“, schrieb Raoul Follerau kritisch. Unsere Zeitrechnung rückt Christus in die Mitte der Zeit. Dies hat sich seit Jahrhunderten allgemein durchgesetzt. Endgültig geschah dies ausgerechnet in der Zeit der

Aufklärung, die sich in vielen Bereichen von christlichen Überlieferungen loszulösen begann. Die christliche Zeitrechnung zählt nicht von einem Anfang her, sondern von einer Mitte her. Christi Geburt teilt die Weltgeschichte in ein Vorher und in ein Nachher. Unsere Hoffnung steht klar im Mittelpunkt. „Im Jahr des Herrn“, schrieben unsere Vorfahren

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»vor unserer Zeitrechnung« oder »vor unserer Chronologie«) und »n. u. Z.« (= »nach unserer Zeitrechnung«). Das Wort »Christus« sollte aus dem Sprachschatz getilgt und die Einordnung der Jahreszahlen entchristlicht werden. Auch viele Konfessionslose ziehen diese Abkürzung vor. Andere Zeitrechnungen Natürlich gibt es andere Zeitrechnungen, die nicht Chris-

tus zur Mitte haben. Die Berechnung nach Olympiaden im alten Griechenland beispielsweise geht von einem Ausgangspunkt aus. Ebenso die Zeit „seit der Gründung Roms“ (ab urbe condita) und ebenso der jüdische oder der moslemische Kalender. Sie alle kennen keine Zeit vor dem kalendarisch festgelegten Beginn. Nur die auf Christus bezogene Zeit berechnet sich in

eine Zeit vor ihm und eine Zeit nach ihm. Christus ist der feste Punkt der Berechnung der Zeit. Entscheidend ist, wer der eigentliche „Herr der Jahre“ ist, der allem Vorher, Jetzt und Nachher im Lauf der Geschichte die Orientierung gibt. P. Josef Danko in „der Mesner“

Was schenken? – ein Weihnachtsgedicht
mir fällt nichts ein, was man nicht hatte! Jede Idee, die mich entzückt, wird alsbald rüde unterdrückt, ich höre nur mehr voller Hohn: Das hat er schon - das hat sie schon! Ja, gibt's denn wirklich keine Sachen, die einem heut' noch Freude machen? Mein Hirn ist ausgebrannt, erloschen. Doch plötzlich fällt bei mir der Groschen: An einem fehlt es weit und breit, eins hat kein Mensch - kein Mensch hat Zeit! Wir wollen einmal richtig denken: Die Zeit soll's sein, die wir verschenken! Man muss kein Millionär, kein Schah sein man muss nur füreinander da sein! Ich weiß zum Beispiel, was ich tu: ich hör dir einmal wirklich zu... wir schenken Zeit - mal heut, mal morgen, erzähl'n einander unsre Sorgen und leih'n einander unsre Ohren. Von dem Geschenk geht nichts verloren! „Zeit" ist auch einfach zu verschenken, man braucht nicht lange nachzudenken, man braucht dazu kein Weihnachtspackl, Geschenkspapier, Spagat und Sackl, Lametta, Engelshaar und Kerzen das Wichtigste: Es kommt von Herzen! Ich will euch nun nicht lange quälen, euch eure Zeit nicht länger stehlen ich hoffe nur, ihr denkt daran und fangt bald mit dem Schenken an! Helga Duffek-Kopper

Weihnachtszeit! Die Leute hasten, Packln stapeln sich am Kasten. Mütter kaufen, Väter zahlen, und man grübelt voller Qualen, ob man heute in der Stadt wohl wirklich nichts vergessen hat: Für Opa Badesalz aus Latschen. Für Oma die karierten Patschen. Den Cognac für die Schwiegermutter. Für Lumpi teures Hundefutter. Den Regenschirm für Onkel Otto. Fürs Kind das bunte Bilderlotto das sind halt jetzt die vielen Fragen, die einen Schenkenden so plagen. Ein jeder hat von allem viel und überdies in bestem Stil, er hat zum Trinken und zum Essen, die Kleidung darf man nicht vergessen. Die Wohnung, die ist auch komplett, vom Klo bis hin zum Ehebett. Ob Whisky, Gürtel, Seidentücher, ob dicke Bücher, dünne Bücher, ob große Flaschen, kleine Flaschen, ob Feuerzeuge, Pfeifen, Taschen, ob Bilder, Vasen, Lampen, Platte -

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A bisserl zsammenhucken
A bisserl zsammenhucken, a wenig zuawedrucken, amol auf langsam schalten, wen um de Schultan halten, mit dir Adventkranz binden, a helles Liacht anzünden, a neichs Rezept probieren, still durchn Wald spazieren, sich mit sein Feind versöhnen und an sein Freund gewöhnen, das Auto stehen lassen, die Zeit im Bild verpassen, dem Nachbarn Kohlen bringen, mitnand a Liadle singen, a kalte Hand berühren, a leises Klingen spüren, an frischen Striezl riachen, zu dir ins Bettle kriachen, auf`s Wünschen nit vagessen, mitnand die Bibel lesen, auf Kinderfragen hearn, a bisserl leiser wearn, nit mehr so tamisch jagn, a bittre Stund ertragen, ganz wach sein und ganz offn, und auf SEI Ankunft hoffn, auf die si alle gfrein dann werd wohl WEIHNACHT sein........ AutorIn nicht eruierbar

Darf ich mich freun
Darf ich eigentlich mich nicht auf Weihnachten freuen? Auf das Fest der Liebe und des Friedens? Darf ich eigentlich auch zu Weihnachten unglücklich sein über all die Kriege, all den Hunger, all die Verzweiflung auf der Welt? Doch! und gerade deshalb freu ich mich auf Weihnachten. Gerade, weil ich das Leben nicht ausklammern muss. Weil Weihnachten heißt, dass Gott unser Leben nicht ausklammern sondern mit uns leben will, auch dann, wenn es nichts gibt, worüber wir und freuen können. Gerade dann. Ich wünsche Ihnen ein Weihnachten mit Leben, mit Liebe und Frieden und ohne Verdrängung, ohne Verstellung, ohne Theater, mit Gott. Bremer

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Pfarrer Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler, Michael Avanzini HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen

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Schulen
Kramsacher Brieffreunde besuchen die Volksschule Tux
Ein tolles Wochenende Am Freitag gingen wir mit unseren Brieffreunden aus Kramsach in die Spannagelhöhle. Zuerst aßen wir im Spannagelhaus. Danach gingen wir die Höhle besichtigen. Der Führer ging mit uns durch schmale Gänge. Es war in der Höhle sehr kalt und rutschig. Er zeigte uns danach noch das Höhlenmuseum. Nach der Höhlenbesichtigung wanderten wir von der Sommerbergalm zur Bichlalm. Als wir an der Schule ankamen, machten wir zuerst unsere Schlaflager bereit. Dann gingen wir in den Turnsaal um Völkerball zu spielen. Das erste Spiel haben wir gewonnen. Die anderen verloren wir leider. Zum Abendessen gab es Würstchen mit Brot. Ich habe viele Fußballfans kennen gelernt. Dieses Wochenende war richtig super, aber viel geschlafen haben wir nicht. Christoph Bidner

war er dabei. Dieses gewannen wir. Aber beim zweiten Spiel verloren wir leider. Auch das dritte Match konnten wir nicht gewinnen. Alle Kramsacher jubelten laut. Plötzlich rief der Schiedsrichter: „Bei Georg war es Boden auf!“ Wir spielten weiter bis ein Gegenspieler Georg abgeschossen hatte. Damit war die Schlacht zu Ende! Aber wir freuen uns schon jetzt auf unser nächstes gemeinsames Treffen. Lukas Muigg Besuch von den Brieffreunden Am Freitag, den 29 September, war ich sehr aufgeregt, denn wir trafen unsere Brieffreunde zum Wandern und gemeinsamer Übernachtung. Zuerst hatten wir drei Stunden Unterricht. Danach sind unsere Brieffreunde mit dem Bus von Kramsach gekommen. Als sie ihr Gepäck abgeladen hatten, fuhren wir alle nach Hintertux und mit

Eine Schlacht Am Freitag fand die Schlacht zwischen Tux und Kramsach statt. Das Völkerball - Spiel wurde live ausgetragen. Unser bester Spieler war Konstantin. Beim ersten Spiel

der Gondel auf den Gletscher. Oben angekommen, durften wir auf dem Gletscherflohpark spielen. Nach 1 Stunde fuhren wir mit der Gondel eine Station hinunter und von dort wanderten wir zum Spannagelhaus. Nach dem Mittagessen gingen wir in die Spannagelhöhle. Der Führer erzählte uns, dass die Höhle durch Zufall entdeckt wurde und die Natur sie so gemacht hatte. Es gab tiefe Löcher mit Wasser und ganz enge Gänge. Der Führer zeigte uns einen echten Bärenschädel und Knochen. Wieder oben angekommen, fuhren wir mit der Gondel zum Sommerberg. Von dort wanderten wir nach Hintertux, wo der Bus schon auf uns wartete. Wir fuhren zur Schule zurück, um dort zu übernachten! Zum Abendessen gab es Würstel und Brot. Nach dem Essen spielten wir 2 Stunden Völkerball. Nachher richteten wir uns zum Schlafen her. Wir sind alle erst sehr spät

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eingeschlafen. Zum Frühstück bekamen wir Kakao und Brot. Wir hatten noch kurz Zeit zum Spielen. Dann mussten wir uns von unseren Freunden verabschieden, weil wir um 8 Uhr ab-

geholt wurden. Unsere Brieffreunde fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Kramsach. Es war ein wunderschöner Ausflug!!!

Wir danken Herrn Klaus Dengg von den Gletscherbahnen für die Gratisfahrt mit dem Gletscherbus!! Barbara Trummer

Einladung zur Weihnachtsfeier 2006
WANN? WO? Freitag, den 22.12.2006 um 10.00 Uhr In der Aula der Volksschule Tux

Lichtertanz - Hirtenspiel - Lieder - Gedicht- Theaterstück
Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen sowie einen Weihnachtsbasar mit tollen Basteleien, Weihnachtsschmuck und -karten. Alle Spenden kommen der Aktion Sterntaler zugute! Mit den Spenden wird ein Operationsraum in einer Krankenstation in Kenia, die von Frau Dr. Maria Schiestl aufgebaut wird, ausgestattet.

Bischof Dr. Manfred Scheuer besuchte die Tuxer Schulen
Anlässlich des 2. Teiles der Tux Visitation (der 1. Teil fand im Oktober statt) durch Bischof Dr. Manfred Scheuer besuchte das geistliche Oberhaupt der Diözese Innsbruck am Mittwoch, dem 6. Dezember 2006, auch die beiden Schulen in Tux. Alle Schüler trafen sich in der Aula der Hauptschule, wo dem Bischof ein herzlicher Empfang bereitet wurde. Adventliche Lieder (Anklöpfler, 2. Kl.) sowie die Herbergssuche (4. Kl.), wie diese im Jahr 2006 aussehen könnte, wurden vorgetragen und gespielt. Auch wurde die Hauptschule Tux dem Bischof durch 2 Schülerinnen der 4. Klasse kurz vorgestellt. Anschließend hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen an den Bi-

schof, seine Person betreffend, zu stellen, welche bereitwillig und ausführlich beantwortet wurden. Die Begegnung mit dem Bischof endete mit einem

gemeinsam gebeteten „Vater unser“ und dem Segen für Schüler und Lehrer. Karl Egger

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Kräuter und Gesundheit - Leben mit allen Sinnen Ein Projekt der HS - Tux
Ringelblumensalbe und andere Heilmittel selbst hergestellt In unserem Schulkräutergarten, den wir bereits im Frühjahr angelegt und mit verschiedenen Kräutern und Blumen bepflanzt haben, konnten wir im Herbst die Ernte einbringen. Mit unserer Projektlehrerin, Frau Claudia Wisiol, stellten wir Johanniskrautöl, Ringelblumensalbe und einen Zitronenmelissen – Minz - Sirup her. Für das Johanniskrautöl legten wir frische Johanniskrautblüten in kaltgepresstes Olivenöl ein. Noch 6-8 Wochen in die Sonne gestellt, wirkt dieses Öl bei Wundheilungsprozessen, Insektenstichen, Sonnenbrand, Fisteln, usw. Für die Ringelblumensalbe schmolzen wir Schweineschmalz vom Biobauern mit Ringelblumenblüten und kochten dieses Gemisch ein. Nach dem Abseihen und Auskühlen wird die Creme in Töpfchen gefüllt und muss kühl gelagert werden. Die Salbe hemmt Entzündungen, hilft bei Wundliegen, Brandwunden und wirkt wie ein Wundbalsam. Wir Schüler durften uns je einen Tiegel mit nach Hause nehmen und so haben wir immer ein selbst gemachtes Hausmittel ohne Nebenwirkungen zur Verfügung. Marco Fankhauser Zitronenmelisse - Minze – Sirup Wir gaben 5 Liter Wasser, 6 kg Zucker, 3 Zitronen, 20 dag Zitronensäure, Zitronenmelisse und verschiedene Minzen in einen 10 Liter Kübel. 3 Tage lang muss man das Ganze ziehen lassen und dabei immer wieder umrühren. Dann haben wir den Sirup in saubere Flaschen eingefüllt. Dies sollte man, wenn möglich, bei abnehmendem Mond im Zeichen „Schütze“ machen, zur Vermeidung des Schimmelpilzes. Dieser Tipp stammt von Frau Erler Traudl, die sich die Zeit nahm, uns einmal in unserem Kräutergarten zu besuchen und die uns einiges von ihrem „Kräuterwissen“ weitergab. Der Zitronenmelisse-MinzeSirup schmeckt auf alle Fälle sehr erfrischend, besonders zu empfehlen für heiße Sommertage! Laura Erler ge Farbe und das andere in blaue Farbe. Die Farben vermischten wir mit kochend heißem Wasser. Nach einer Viertelstunde im „Farbbad“ hatten die Säckchen endlich ihre schöne, kräftige Farbe bekommen. Die Lehrerin wusch die Säckchen gründlich und bügelte sie dann sorgfältig. Schließlich füllten wir dann mit Frau Lehrerin Wisiol Claudia die verschiedensten Kräuter in unsere Säckchen. Janine Schwarz und Viktoria Anfang

Herstellung der Kräutersäckchen Mit einigen Schülern aus der 2. Klasse und aus der 3. Klasse und unserer Lehrerin Frau Verena Ortner trafen wir uns in der Schule. Jeder bekam ein großes und ein kleines Stoffsäckchen. Mit Fäden umwickelten wir mehrere verschieden große Stoffzipferl. Danach tunkten wir je ein Säckchen in oran-

Kräutersäckchen füllen An einem Mittwoch trafen wir uns mit Frau Wisiol Claudia zum Projekt „Kräutersäckchen dekorieren und füllen“. Diese haben wir zuvor mit Frau Verena Ortner in Batiktechnik hergestellt. Wir mussten eine Schüssel und Kochlöffel mitnehmen. Dann zerkleinerten wir sorgfältig Oregano, Majoran, Bohnenkraut, Thymian, Dill, Salbei und Rosmarin und vermischten sie mit ein wenig Jodsalz. Danach füllten wir das wertvolle Kräutersalz in unsere Säckchen. Es schmeckt köstlich zu Braten, Fleisch und Salaten. Man sollte es allerdings nur sparsam verwenden. Mir hat dieses Kräuterprojekt viel Spaß gemacht. Manuela Wechselberger

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Projekt: „ NO FAST FOOD!“ Ich will sehen, was ich esse!
Am 20. September hatten wir mit Frau Wisiol Claudia das Projekt "No fast food". Wir machten einen Kräutertopfenaufstrich für die „Gesunde Jause“, die immer am Donnerstag stattfindet. Dafür verwendeten wir frische Kräuter aus unserem Schulkräutergarten. Die Teilnehmer dieses Projektes waren Raphael Palaver, der übrigens immer schleckte, Maximilian Muigg, der "Chefkoch" des Projektes, Sonja Erler, die Kräuterpflückerin, Alexandra Erler und Anna Dengg, welche bittere Zwiebeltränen weinten. Unser Aufstrich schmeckte fantastisch, was übrigens viele Schüler am nächsten Tag bestätigen konnten. Es war ein toller Nachmittag, der uns auch zum Nachkochen inspirierte. Alexandra Erler und Anna Dengg

MÜSLIWECKERLN UND SALZSTANGERLN
für unsere Köstlichkeiten und sie half uns auch an diesem Nachmittag bei der Herstellung dieser Brötchen. Danke, Ilse! Während unsere Teige „rasten“ mussten, durften wir bereits, -bewaffnet mit Rosinen und Schere, - aus einem von Frau Wechselberger vorbereiteten Teig Krampusse formen. Die Gestalten waren wirklich zum Fürchten, trotzdem schmeckten sie lecker. Es war ein toller Nachmittag und unsere Brötchen verkauften sich am nächsten Tag wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“. Sollte jemand Lust aufs Brotbacken bekommen haben - hier sind die Rezepte:

Im Rahmen unseres Projektes „No fast food! Ich will sehen, was ich esse!“ trafen wir uns am Mittwoch, 22.11.2006 in unserer Schulküche, um für den nächsten Tag Brote zu backen. Don-

nerstags gibt es nämlich immer die „Gesunde Jause“, die mittlerweile von vielen Schülern sehr gut angenommen wird. Von Frau Wechselberger Ilse (Stift) stammen die Rezepte

Müsliweckerln
Zutaten: 250g Roggenschrot, 300g Dinkelvollmehl, 100g Haferflocken, 100g Hasselnüsse, 100g Rosinen, 50g Cornflakes, 1 Teelöffel Salz, 40g Hefe, evtl. 2 Esslöffel Honig bzw. Zucker, zirka ¾ l Wasser Zubereitung: Roggenschrot, Dinkelvollmehl, Haferflocken, Rosinen und Cornflakes in eine Schüssel geben. Hefe einbröseln und vermischen. Salz, evtl. Honig oder Zucker dazugeben, Wasser dazugießen. Zutaten vermischen. Teig kurz durchkneten. Zugedeckt auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Aus dem Teig zirka 25 Weckerln formen. Die Oberfläche mit lauwarmen Wasser bestreichen und mit Cornflakes und Haferflocken bestreuen. Die Weckerln auf dem Blech ca. 10 Minuten aufgehen lassen. Im vorgeheizten Backrohr bei zirka 230 Grad Goldbraun backen. Backzeit: zirka 15 – 20 Minuten

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Salzstangerln
Zutaten: 400g Weizenvollmehl, 400g Weizenmehl, 30g Hefe, 1 Teelöffel Salz, 80g Fett (Margarine, Butter), ca. 3/8 l Milch (evtl. schwach ½ l), Milch oder Ei zum Bestreichen, Grobsalz und Kümmel zum Bestreuen Zubereitung: Mehl in eine Schüssel geben, Hefe einbröseln, salzen, lauwarme Milch und zerlassenes Fett zum Mehl geben und gut vermischen. Teig durchkneten bis er Blasen bildet. Zugedeckt aufgehen lassen und ausarbeiten – Stangerln formen. Die Stangerln auf ein befettetes Blech legen und ca. 20 Minuten aufgehen lassen. Im vorgeheizten Backrohr bei 220 ° C backen. Wenn die Stangerln mit zerklopftem Ei bestrichen werden, so erhalten sie eine schöner glänzende Oberfläche. Backzeit: ca. 15 Minuten

Vorbereitungen auf das Berufsleben - das Vorstellungsgespräch
vor allem auf Erscheinungsbild, Umgangsformen, und Sprache. In diesem Sinne bereitete sich die heurige 4. Klasse sozusagen auf den „Ernstfall“ vor und die Schüler bewarben sich zu Trainingszwecken bei Herrn Heim Franz jun. für die Stelle eines Sportartikelverkäufers. Besonderes Augenmerk galt dem persönlichem Auftreten, dem freundlichen Benehmen, dem gepflegten Äußeren und den Umgangsformen, also dem ersten Eindruck von einem Menschen bei einem Gespräch. Nachdem die erste Aufregung bei den Schülern vorbei war, meisterten die meisten ihr Vorstellungsgespräch bravourös. Die Nachbesprechung und das positive Feedback von Herrn Heim Franz jun. können eine große Hilfe im beruflichen Weiterkommen der jungen Menschen sein. Danke, Franz, dass du dir die Zeit für unsere Schüler genommen hast!

Wie wir alle wissen, ist das Vorstellungsgespräch ein wichtiger Teil einer Berufsbewerbung. Beim persönlichen Gespräch kann man den Bewerber besser kennen lernen. Dabei achten Personal- und Firmenchefs
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Vereine
Neues Rettungsauto für die Ortsstelle Tux
Jedes Jahr am 26. Oktober segnet das Rote Kreuz Schwaz jene Fahrzeuge, die in diesem Jahr neu in den Dienst gestellt wurden. Heuer weihte Pfarrer Heinz Kleinlercher in Buchau am Achensee gleich fünf neue Rettungsautos. Ein neues Einsatzfahrzeug mit hochwertiger Ausstattung des Roten Kreuzes Schwaz kostet rund 80.000 Euro. Nach rund fünf Jahren oder 300.000 Kilometern werden die Fahrzeuge ausgetauscht. Das Rote Kreuz Schwaz fährt pro Jahr ca. 1,3 Millionen Kilometer im Dienst der Bevölkerung. Auch wir Tuxer können uns über ein neues Fahrzeug freuen. „A Groaßes vergelt’s Gött“ sei an dieser Stelle noch einmal an unsere Wagenpatin, Frau Anfang Notburga (Tuxer Blumenhäusl), gerichtet!

Jahreshauptversammlung der Schützenkompanie Tux
Mit dem Seelensonntag, der heuer im Wechsel mit Finkenberg am 2. Sonntag im November stattfand, beendeten die Schützen ihren Jahreskreis. Nach der Hl. Messe, zelebriert von unserem Pfarrer Dekan Edi Niederwieser, begaben sich alle Fahnenabordnungen mit den Schützen auf den Friedhof, um der Gefallenen und Verstorbenen der Weltkriege zu gedenken. Im Anschluss kam es vor der Kirche zu einem besonderen Programmpunkt. Die Schützenkompanie konnte an diesem Tag gleich drei Jubilaren eine Ehrensalve schießen. Ausgerechnet genau am 12. November konnte unser Ehrenmitglied Franz Stöckl seinen 80. Geburtstag feiern. Eine Woche früher wurde unser Ehrenhauptmann Fritz Wechselberger 75 Jahre alt. Auch Alois Kreidl, Grasegg, der am 18.12.06 seinen 75er feiern kann, wurde in die Ehrensalve mit einbezogen. Es freute uns auch sehr, dass unsere Fahnenpatin Anna Erler, Reuttenhof, wieder mit dabei war. Nach einer exakten Salve und einem schneidigen Marsch der BMK Tux zog die Kompanie zum Gasthof Jäger, wo die alljährliche Jahreshauptversammlung stattfand. Obmann Franz Erler konnte neben unserem Herrn Pfarrer und Bürgermeister Hermann Erler auch alle Ehrenmitglieder der Schützenkompanie und die beiden Vertreter der BMK Tux, Benjamin Stock und Erwin Geisler begrüßen. Im Tätigkeitsbericht des Obmannes wurde vor allem die neu aufgestellte Tamperermannschaft erwähnt. Die Kompanie verfügt nun über 6 ausgebildete Tamperer. Der Ausflug nach Rom mit Pfarrer Josef Stock im heurigen Frühjahr war einer der Höhepunkte des abgelaufenen Schützenjahres. Außerhalb von Tux rückte die Kompanie beim Bataillonstreffen in Ramsau sowie als Gastkompanie in Schmirn aus. Im Kassabericht von Kassier Wilfried Geisler schlägt sich das witterungsbedingt ausgefallene StauSeite 23

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denfest nieder. Aber nichtsdestotrotz verfügt die Kompanie über eine solide Finanzgebarung. Auch in diesem Jahr konnten wieder langjährige Schützen geehrt werden. So wurden Rudolf Tipotsch und Thomas Wechselberger mit der AndreasHofer-Medaille für 55-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Ludwig Erler erhielt die

Andreas-Hofer-Medaille für 50-jährige Mitgliedschaft. Spende für das renovierte Kirchendach: Auch die Tuxer Schützen beteiligen sich an der Finanzierung des neu renovierten Kirchendachs. Anlässlich der Jahreshauptversammlung überreichte die Kompanie Pfarrer Dekan Edi Nieder-

wieser einen Scheck über € 700,00. Nachdem Hauptmann Willi Schneeberger in seiner spritzigen Rede neuerlich versuchte, einen Motivationsschub an seine Mannschaft zu geben, schloss die Jahreshauptversammlung mit den Grußworten des Pfarrers und des Bürgermeisters. Obmann Franz Erler

Die Fahnenabordnungen bei der Kranzniederlegung bei der Kriegerkapelle.

Die geehrten Rudolf Tipotsch, Thomas Wechselberger und Ludwig Erler mit Bgm.Hermann Erler, Hauptmann Willi Schneeberger und Obmann Franz Erler

Überreichung des Schecks für die Kirchendachsanierung an Pfarrer Edi Niederwieser durch Hauptmann Willi Schneeberger und Obmann Franz Erler.

Die Geburtstagsjubilare Ehrenhauptmann Fritz Wechselberger mit Fahnenpatin Anna Erler, sowie Franz Stöckl und Alois Kreidl bei der Frontabschreitung nach der Ehrensalve.

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Volksbühne Tux
Die Volksbühne Tux möchte sich bei allen Besuchern aus NAH und FERN bedanken, die sich im vergangenen Sommer die Kriminalkomödie "Gauner" angesehen haben. Auch in der Wintersaison 2006/2007 kommt dieses Stück wieder zur Aufführung und die Spieler würden sich wieder über viele Zuschauer freuen.

wird erstmals wieder am Mittwoch, den 3.1.2007, (um 20:30 Uhr) im Gemeindesaal Lanersbach gespielt – Kartenvorverkauf: Tourismusverband Tux Tel. 05287/8506 Restkarten an der Abendkasse ab 20:00 Uhr Weitere Termine: Mittwoch -"-"17. Jänner 2007 31. Jänner 2007 14. Februar 2007 Mittwoch -"-"28. Februar 2007 14. März 2007 28. März 2007 11. April 2007

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FC Sparkasse Tux
Bunter Fussballherbst Unsere Kleinsten im „Fussballkindergarten“, betreut von Andreas Rausch, spielten im heurigen Herbst einige Turniere auf den verschiedensten Fussballplätzen des Bezirkes und konnten – sozusagen als krönenden Abschluss – beim letzten Turnier in Vomp mit 3 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage den größten Erfolg feiern! Leistungen gegen schlechtere Gegner brachten keine „zählbaren“ Erfolge. Doch der notwendige Fleiß und viel Spaß am Spiel, wie auch das vorher fehlende Glück, brachten zu Saisonende auch diese Mannschaft zurück auf die Siegerstraße! Ein guter Mittelfeldplatz ist die Halbzeitbilanz der U13, denen heuer Gerhard Gastl und Norbert Kreidl ihr Fussballwissen und –können weitergeben. Auch im Winter wird fleißig trainiert, die Vorfreude der Spieler und Spielerinnen auf das Hallentraining und ihr erstes Fussballtrunier in der Halle ist riesengroß! Unsere ältesten Nachwuchskicker (die U19, trainiert von Albert Kratky) erlebten ein sehr durchwachsenes Halbjahr und blieben leider auch vom Verletzungsteufel nicht verschont. „Voller Angriff!“, lautet das Motto der Spieler für das Frühjahr, die sich ihre Motivation auch durch die langen Anreisewege (es gibt nur 5 (!) U19-Mannschaften in Tirol, bis auf Tux allesamt im Oberland) nicht schmälern lassen. Die Kampfmannschaft feierte nach dem Abstieg im Vorjahr mit acht Siegen in Folge einen grandiosen Start unter Trainer Gerold Wisiol. Nach einigen „Patzern“ am Ende der Herbstsaison liegt man mit einem Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter auf Aufstiegsplatz zwei! DANKE an alle, die zum wunderbaren Gelingen unseres Vereinslebens beitragen! Sei es als Zuschauer bei allen Heimspielen (auch unsere Kleinen freuen sich über viele staunende Augen, denen sie ihr Können zeigen dürfen!), durch tatkräftige Unterstützung bei unseren vielen Veranstaltungen, als Gönner und Förderer im Hintergrund. Danke!

Hochs und Tiefs durchlebte Thomas Kreidl mit seinen Kickern der U10: Starke Vorstellungen gegen gute Gegner, aber umso schwächere

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"Tuxer Kegelmeisterschaft 2006" … kegelbegeistertes Tuxertal!
Wie schon in den Vorjahren veranstalteten auch heuer wieder die Fussballer vom FC Sparkasse Tux die "Tuxer Kegelmeisterschaft" und das "Tuxer Schnitzl- & Hendlwattn". War man bei der letztjährigen Veranstaltung schon von der großen Teilnehmerzahl begeistert und gleichzeitig überrascht, so muss man die diesjährige noch eine Kategorie höher ansetzen: Mit beinahe 400 (!) "Kegelpartien" spielten die Kegler und Keglerinnen um den Sieg!

Tuxer Kegelmeisterschaft 2006 Mädchen 1. Sarah Pleier (55 Kegel, 3er Streicher) 2. Patricia Stöckl (55, 0) 3. Katharina Erler (38) Burschen 1. Stefan Steindl (55 Kegel) 2. Christopher Stock (54) 3. Maximilian Stock (45) 4. Patrick Fankhauser (44, 3er Streicher) 5. Maximilian Kreidl (44, 0) 6. Tobias Erler (43) Damen 1. Gerda Fankhauser (78 Kegel) 2. Frieda Kratky (65) 3. Andrea Schösser (63) 4. Evi Gastl (62) 5. Roswitha Hochmuth (58) 6. Elke Erler (57, 0er Streicher) 6. Sabine Erler (57, 0) Herren 1. Franz Stöckl (71 Kegel) 2. Florian Warum (68) 3. Mario Gastl (67, 3er Streicher) 4. Franz Erler, Zeggal (67, 2) 5. Walter Immel (66, 3) 6. Franz Erler, Vize-Bgm. (66, 2) Den KegelmeisterInnen wurde jeweils ein Pokal überreicht, alle „Top-Platzierten“ durften aus einer Reihe von tollen Sachpreisen wählen …

"Tuxer Schnitzl- & Hendlwattn 2006" ... trotz "Poker-Boom" ist auch das Watten noch sehr beliebt!
1. Albert Kratky (78 Spiele) 1. Thomas Kreidl (78) 3. Franz Stock (40) 3. Stefan Schösser (40) 5. Hans Geisler (32) 6. Thomas Kurz (28) 7. Günther Kranebitter (24) 8. Matthias Schwarz (22) Die drei auf dem „Stockerl“ sicherten sich Geldpreise von € 150,€ 100,- und € 50,-. Alle dahinter Platzierten konnten aus vielen großartigen Sachpreisen wählen. Der FC Sparkasse Tux möchte sich auf diesem Wege bei allen Teilnehmern an unseren beiden Bewerben bedanken! Ein großer Dank auch an die beiden Wirte Matthias Schwarz von der „Tuxer Grillkuchl“ und Sepp Pleier vom „Cafe Tester“, die uns die Durchführung der Veranstaltungen in ihren Gasthäusern ermöglichten. Ebenfalls ein großes Dankeschön richten wir an die Spender der vielen Sachpreise, über die sich alle Teilnehmer sehr freuten.
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Diverses
Tuxer Vorsorgefonds
Liebe Tuxerinnen und Tuxer! In dieser vorweihnachtlichen Zeit möchte auch ich mich mit dem Tuxer Vorsorgefonds in Erinnerung rufen. Im bald abgelaufenen Jahr konnten wir dankenswerter Weise wieder zahlreiche Spenden entgegennehmen. Dafür sagen wir ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen privaten Spendern sowie auch den Vereinen, die uns dieses Jahr bedacht haben:

* der Musikkapelle Tux – Spende anlässlich des Weihnachtskonzertes 2005 * den Tuxer Vereinen für die Spende anl. des Schürzenjägerfestes in Hintertux * dem Verein XUT – Spende anlässlich der Weinverkostung 2005 * der Volksbühne Tux – Einnahmen für die letzte Theateraufführung * den „Bräuchlachn“ – Spendengelder fürs Grasausläuten * den Tuxer Bäurinnen – Spende * der Sparkasse Tux – Spende anlässlich 5 Jahre RADA Jede Spende, wenn sie auch noch so klein ist, wird dringend gebraucht. Es gibt auch einige Privatpersonen, die sehr großzügige Spenden geleistet haben, herzlichen Dank dafür! Eine Bilanz der letzten 5 Jahre soll darstel-

€ 1.000,-€ € € 430,-530,-670,--

€ 1.056,01 € 500,--

€ 3.000,-len, wofür eure Spenden verwendet wurden:

Direkte Geldspenden, Soforthilfen an in Not geratene Tuxer (durch Krankheit, Unglücks- oder Todesfälle) und Übernahme der Leistungen des Sozialsprengels an pflegebedürftigen Personen (Heimhilfe) Übernahme der Arbeitsstunden für die Tagesbetreuungskraft des Sozialsprengels beim RADA-Nachmittag Einrichtungsgegenstände für RADA Kostenübernahme für eine Ergotherapeutin und eine Logopädin, die Patienten in Tux betreuen Unterstützung des Projektes SIMA durch Materialankauf Kosten für verschiedene Hilfsmittel, die vom Vorsorgefonds kostenlos verliehen werden (Pflegebett mit Zubehör, Badelifter, Urinflaschen, Bettauflagen u.a.) Reinigungskosten (für Betten, Polster, Felle) Bitte, liebe Tuxer, werdet nicht müde, den Vorsorgefonds mit euren Spenden zu unterstützen. Es ist schön, wenn man in Notsituationen schnell und unbürokratisch helfen kann. Dies können wir weiterhin nur tun, wenn eure Spendenbereitschaft so gut bleibt wie in den vergangenen Jahren, daher bitten wir auch heuer wieder zu Weihnachten um eure Spende auf unser Konto bei der Raika Tux Konto Nr. 12344 oder mit dem Zahlschein, der die-

€ 25.464,23

€ 10.725,78 € 4.164,40 € 5.530,40 € 570,02

€ 9.611,79 € 166,75

ser Ausgabe der Tuxer Prattinge beiliegt. In diesem Sinne verbleibe ich mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2007 Hedwig Stock

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Die Tuxer Bäuerinnen wünschen allen… ein Weihnachtsfest ,voll Freude, Friede, Licht und Segen, ein neues Jahr mit viel Gesundheit, Zuversicht und Zeit füreinander. Lass dir Zeit zum Leben! Ich wünsche dir den Mut und die Kraft auch einmal loszulassen, gegen den Strom der Zeit anzuschwimmen und einmal nicht in jeder Minute erreichbar zu sein, zehn Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen, dem Sog des Schneller, Weiter, Höher zu gehorchen, denn es gibt Wichtigeres! Das einzige Mittel, Zeit zu haben, ist: sich Zeit zu nehmen. Ein ganz besonderes Vergelt´s Gott für alle, die uns das ganze Jahr über so fleißig helfen und sich dafür besonders viel Zeit nehmen!

Die Chronistin berichtet
Heute möchte ich gerne von zwei Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr berichten, die bei mir einen großen Eindruck hinterlassen haben. War „30 Jahre Schließung des Magnesitwerkes“ ein Grund zum Jubeln? Ja oder Nein? Ich kam beim Suchen und Zusammenstellen der Bilder für die Ausstellung im Mehlerhaus und den neuen Bildband mit mehreren Tuxern ins Gespräch, die ihren Arbeitsplatz am Magnesitwerk hatten. Sie erzählten von der schweren Arbeit beim Bau, beim Seilziehen von Bühel zum Wangl, beim Hinaufziehen des Materials auf Schlitten über die Stockwiese, im Stollen, aber auch im Tagbau, das Aufladen der Steine mit der Hand, usw. Sie berichteten vom traurigen Lawinenunglück, aber auch von lustigen Erlebnissen, von den sozialen Einrichtungen, die alle Mitarbeiter mit ihren Familien nutzen konnten. Man kann sich als Außenstehender, wahrscheinlich auch viele junge Tuxer(innen), gar nicht vorstellen, wie es „am Magnesitwerk“ ausgesehen hat. Es war ein kleines Dorf mit vielen Einrichtungen: Kapelle, Schule, Arzt, auch Zahnarzt, Geschäft, Kantine, Kegelbahn, Schwimmbad, Schießstand, usw. sogar ein Männerchor fand sich ein. Ein langjähriger Arbeiter erzählte mir folgende Geschichte: Nach dem Lawinenunglück (1951) mussten sie zu Fuß von Madseit nach Vorderlanersbach gehen. Dort wurden ihnen Rucksäcke mit Lebensmitteln aufgepackt und weiter ging es bergauf zum Magnesitwerk. Das war noch nicht alles – ihr Arbeitsplatz war nämlich am „Kristallner“, also noch ein Stück nach oben. Nun war erst der Arbeitsplatz erreicht und die eigentliche schwere Arbeit begann. Manchmal musste auch dort oben in primitiven Hütten übernachtet werden. Das mitgebrachte Essen war eingefroren, an Schlafen war wegen der Kälte nicht zu denken. Der gute Verdienst war vollkommen richtig, denn es war eine knochenharte Arbeit. Wer würde heute eine solche Strapaze auf sich nehmen, um an seine Arbeitsstelle zu gelangen ? Ich glaube, dass es in Tux kaum ein Haus gab, in dem nicht eine Person am Magnesitwerk beschäftigt war. Natürlich wurden auch lustige Begebenheiten berichtet. Ich lernte viel Neues dazu. Die Ausstellung im Mehlerhaus erzählt in Bildern und Schriften von dieser vergangenen Zeit. Die Begrüßung und das Zusammensitzen mit den zahlreich erschienenen ehemaligen Arbeitern im Mehlerhaus, die Feierlichkeiten und die Messe am Magnesitwerk, die Uraufführung des Stückes „Anno 1976“ von Kapellmeister Michael

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Geisler mit der BMK Tux, die Vorträge von Alt-Bgm. Franz Berger waren einfach beeindruckend und berührend. Um die Frage am Beginn meines Berichtes zu beantworten, ich würde sagen „Ja“. Es war eine sehr wichtige Zeit für Tux – in finanzieller Hinsicht im Besonderen. Viele Arbeiter bauten sich eine Existenz auf und blieben im Ort. So mancher Tuxer Gastwirt arbeitete auch einmal „auf der Wiese“. Wer weiß, wie es sonst in Tux heute aussehen würde? Das Magnesitwerk gibt es nicht mehr, aber durch diese Veranstaltung ist es wieder in Erinnerung gebracht worden. Ein großer Dank an alle, die beigetragen haben, diese Feier zu veranstalten. Die zweite Veranstaltung, die ich aufgreifen möchte, ist die Jungbürgerfeier der Jahrgänge 1986/87/88 auf der Grieralm. Ein ungewöhnlicher Ort, aber gut ausgewählt. 66 Jungbürgerinnen und Jungbürger waren eingeladen, 40 folgten der Einladung – dies war für mich unverständlich. Sicher hat nicht jeder Zeit, aus welchen Gründen auch immer. Danke denen, die gekommen sind und es sicher nicht bereut haben. Ein großes Lob den Verantwortlichen für die schöne Gestaltung der Feier, im Besonderen die Andacht am Beginn mit unserem Pfarrer Edi Niederwieser. Es spielte auch das Wetter wunderbar mit: eine sternenklare Nacht – rund um den Grierersee brennende Fackeln – an vier Stationen gute Lesungen von Jung-

bürgern vorgetragen und von unserem Pfarrer mit anregenden Gedanken und Fragen weitergeführt - am Ende des Weges, beim geschnitzten Kunstwerk von Hermann Wildauer, die Ansprache unseres Pfarrers, die Fürbitten der Jungbürger(innen) und der gespendete Segen ging, so glaube ich, allen unter die Haut. Auch unser Bürgermeister Hermann Erler sprach zu den Jungbürgern und machte sie auf die Rechte, aber auch auf die Pflichten eines Gemeindebürgers aufmerksam. Nach dem Gelöbnis, gesprochen von Gabriela Erler aus Hintertux wärmten wir uns mit einem heißen Glühwein auf. In der Hütte dankte Kathrin Wechselberger im Namen

aller Jungbürger(innen) dem Bürgermeister und seinen Gemeinderäten für die schöne Feier und versprach mündige Gemeindebürger zu werden. Gestärkt mit einem vorzüglichen Essen und bei guter Musik feierten die Jugendlichen bis… ich weiß es nicht. Ich möchte allen Verantwortlichen für die schöne, einmal anders gestaltete Feier und dass ihr auch eure Lehrer und Lehrerinnen eingeladen habt, recht herzlich danken. Ihr habt euch viel Mühe und Gedanken gemacht. Werdet gewissenhafte Bürger, nützt eure Rechte, aber denkt auch an die Pflichten, z. Bsp. bei der nächsten Wahl. Ilse Wechselberger /K. Chronistin von Tux

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Ein bewegtes Jahr im Mehlerhaus
Unser Kulturgut „Das Mehlerhaus“ ist nun seit gut einem Jahr ein Verein. In diesem einen Jahr hat sich allerhand im Mehlerhaus bewegt. Hier einige Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr: • • • • • • • • Krippenausstellung Weihnachtsgestecke Verkaufsausstellung Tuxer Blumenhäusl Vernissage der Ausstellung von Schürzenjäger Alfred Eberharter 14-tägige Ausstellung von Alfred Eberharter Märchenausstellung der Tuxer Schulen Einrichten der Magnesitausstellung Einbau einer Elektrobankheizung Ausstellungseröffnung Leben und Arbeit am Magnesitwerk – insgesamt haben diese Ausstellung ca. 600 Personen besucht • • • • • • Pressegespräch für Magnesitausstellung Begrüßungsabend der ehemaligen MagnesitWerksarbeiter Tuxer Kirchtag im Mehlerhaus Dichterabend Aquarellhappening Präsentation TukkesWein 19.00 Uhr zu besuchen. Vielleicht hat der eine oder andere die Magnesitausstellung „Leben und Arbeit am Magnesitwerk“ noch nicht gesehen? „Kemmts uafoch af an Huagacht!“ Bei verschiedenen Gönnern möchten wir uns herzlich bedanken. So hat die Sparkasse Tux für die Bankheizung € 1.000.00 spendiert. Auch die Fa. Hainz aus Ramsau hat einen Bankheizkörper spendiert. Es ist in den Statuten des Mehlerhausvereins verankert, dass bei Ausstellungen 10% von erzielten Verkaufserlösen dem Mehlerhaus zugute kommen muss. So wollen wir allen Ausstellern, die somit indirekt zu einer Mitfinanzierung des Mehlerhauses beigetragen haben, herzlich danken. Obmann Bgm.Stv. Franz Erler

Um das Mehlerhaus weiterhin zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste zu erhalten, wird nun zum wöchentlichen Öffnungstag jeden Freitag von 13.00 – 17.00 Uhr in den Monaten Jänner bis April 2007, jeden 1.Sonntag im Monat der „Mehlerhaussonntag“ eingeführt. Der „Mehlerhaussonntag“ soll die Möglichkeit zu Kommunikation, zur Begegnung von jung und alt und zur Unterhaltung dienen. Jedermann ist herzlich eingeladen, diese Sonntagnachmittage von 14.00 –

30 Jahre Seniorenbund Tux
„Gemeinsam statt Einsam!“ Der Leitgedanke der Seniorenbetreuung war auch Überschrift für die 30-JahreJubiläumsfeier am 28. Oktober. In all den Jahren, begonnen von Gründungsobmann Sepp Steindl im Jahre 1976, stand das Gemeinsame immer im Vordergrund. An die 100 Mitglieder und Freunde waren gekommen, um einen feinen, gemütlichen Tag zu verbringen. Nach dem Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen Mitglieder – zelebriert von HH Dekan Edi Nieder-

von links: BezObmStv. Sepp Dengg, Auer Hansl, Obfrau Hedwig Stock, Bezirksobmann Hubert Danzl wieser – versammelten sich die Mitglieder im Hotel Bergfried. Nach einem festlichen Mittagessen, stimmungsvoll
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musikalisch umrahmt von Toni und Alfred, begrüßte Obfrau ÖR Hedwig Stock in ihrer humorvollen Art die Festteilnehmer. Als Ehrengäste waren Pfarrer Edi Niederwieser, Bezirksobmann Hubert Danzl, Stv. Josef Dengg, Bgm. Hermann Erler und der Obmann des Pensionistenverbandes, Jörg Erler, gekommen. Die Obfrau gab einen Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten der Ortsgruppe seit ihrem Bestehen. Unzählige Aktivitäten zum Wohle der Senioren ergeben eine wirklich stolze Bilanz. Hedwig Stock dankte allen Mitgliedern für ihre Treue und den Zusammenhalt in all den Jahren und erinnerte besonders an ihren Vorgänger, Gründungsob-

mann Sepp Steindl. Besonders erwähnte sie die Anwesenheit des ältesten Teilnehmers und Gründungsmitgliedes Geisler Johann („Auer Hansl“). Lisi Schösser stellte sich mit einem launigen, philosophischen Gedicht über das Älterwerden ein, Dekan Niederwieser erinnerte daran, dass es sich im Alter viel leichter leben lässt, wenn alle täglichen, persönlichen Sorgen, auch „ein ganzer Rucksack voll“ vor den Herrgott getragen werden. In einer Gemeinschaft braucht sich niemand verlassen fühlen. Bezirksobmann Hubert Danzl bedankte sich für den Tiroler Seniorenbund und gratulierte der Ortsgruppe Tux für die

ständige Bereitschaft und das Engagement für die älteren MitbürgerInnen und wünschte für die Zukunft alles Gute. Bgm. Hermann Erler gratulierte zum Jubiläum und lobte die Tätigkeit der Obfrau und des Ausschusses zum Wohle der Tuxer Senioren. Ein „Vergelts Gott“ allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag ein gemütlicher Festtag wurde, der Auftrieb gibt und mithilft, die Last des Älterwerdens in den Hintergrund zu rücken. Für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns bei der Sparkasse Tux, der Raiffeisenbank Tux und Bgm. Hermann Erler.

Wirtschaftsbund Tux
Liebe Tuxerinnen und Tuxer! Im letzten Monat des Jahres 2006 möchte ich die Gelegenheit nutzen und über die abgelaufenen Aktivitäten und Veranstaltungen berichten. Für den Wirtschaftsbund Tux war es ein sehr erfolgreiches Jahr, die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und ich möchte mich dafür noch einmal recht herzlich bedanken. Im Juni haben wir mit dem ÖAAB einen Musicalausflug nach Innsbruck organisiert, an dem 70 Personen teilgenommen haben. Nach dem Genuss des Musicals „Evita“ im Landestheater Innsbruck haben wir die Nacht noch etwas verkürzt mit einem Besuch im Löwenhaus. „Die Tuxer auf dem Weg“ war wohl das passende Motto dieser Veranstaltung, die ausschließlich der Gemeinschaftspflege diente. Ende Juni dann ein
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Highlight für die Wirtschaftstreibenden in Tux: Ein Vortrag des Zukunfts- und Trendforschers Christian Hehenberger aus Oberösterreich. Eine kurze Zusammenfassung seines Vortrages ist untenstehend abgedruckt. Einen aus meiner Sicht wichtigen Trend, der nicht im Bericht steht, hat er kurz angesprochen: Den zu mehr Regionalität. Der klare Trend zu Produkten und Dienstleistungen aus einer Region. Als Grund für diesen Trend gab er die zunehmende Globalisierung an, von der die Menschen langsam genug haben. Niemand will mehr Dinge konsumieren, von denen er nicht weiß, woher sie kommen oder wer sie produziert hat. Aus dem gleichen Motiv gibt es auch wieder einen eindeutigen Trend zur Familie, die Liebe, Sicherheit und Geborgenheit bietet. Christian Hehenberger nannte noch einen weiteren Trend, den er mit dem

Wort „Wärme“ bezeichnete. Ich möchte ihn viel mutiger und einfacher definieren: Es geht um den klaren Trend zum „Gefühl“. Natürlich könnte ich diesen Trend auch anders nennen; neudeutsch, in der Managersprache heißt er zum Beispiel „Soft Skills“. An Schulen und in Universitäten nennt man ihn auch „Teamfähigkeit“ und aus der Ratgeberliteratur kennt jeder den Begriff „emotionale Intelligenz“. Worum aber geht es dabei eigentlich genau? Es geht darum, sich seine Gefühle bewusst machen zu können. Aber nicht um ihnen freien Lauf zu lassen, sondern um sie kontrollieren und lenken zu können. Gefühle beeinflussen unser Leben sehr viel mehr als wir glauben. Als Krönung dieser „weichen“ Fähigkeiten geht es darum, sich der Gefühle des anderen bewusst zu werden(Empathie), sich in seine Situation versetzen

und so richtig handeln zu können. Der irische Literaturnobelpreisträger George Bernhard Shaw schrieb im 19. Jahrhundert ein bemerkenswertes Zitat dazu: „Es ist das Gefühl, das den Intellekt entfacht, der Intellekt entfacht kein Gefühl“. Tief getroffen hat uns der Tod von Peter Kabusch am 6. September 2006. Er war viele Jahre als Obmann und Vize-Obmann im Wirtschaftsbund Tux aktiv und wird uns sehr fehlen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, in unserer Erinnerung lebt er als großes Vorbild für die Gemeinde weiter. Ich wünsche euch in den letzten Wochen des Jahres schöne, heitere und besinnliche Stunden im Kreise der Familie, einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie viel Erfolg in der kommenden Wintersaison! Wilfried Erler

Die Zukunft des Tourismus
Der bekannte österreichische Zukunfts- und Trendforscher Christian Hehenberger aus Oberösterreich referierte im Rahmen des Tuxer Wirtschaftsbundevents zum Thema „Märkte und Trends der Zukunft.“ Eine seiner Prognosen: Billigquartiere werden eine Renaissance erleben. Der Seminarraum im Hotel Neu-Hintertux war fast bis auf den letzten Platz gefüllt – groß war das Interesse der Tuxer Touristiker und Wirtschaftstreibenden am Vortrag von Christian Hehenberger vom Institut für Marktund Trendanalysen.
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Wilfried Erler (r.) vom Wirtschaftsbund dankte Trendforscher Christian Hehenberger (l.) für das interessante Referat.

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„Um Ihre Gästezahlen mache ich mir keine Sorgen. Aber um Ihre Energiekosten“, so Hehenberger. Diese werden bis 2010 die zweithöchsten Kosten neben denen der Mitarbeiter sein. Europaweit gelte Österreich in Sachen Wellness als Nummer Eins. Allerdings sind gerade im Wellnessbereich die Energiekosten enorm. „Die Erdölpreise steigen noch weiter. Steigen Sie daher rechtzeitig auf alternative Energien um“, mahnte der Zukunftsforscher. Laut Hehenberger wird im Jahr 2010 in Österreich und Deutschland die Bevölkerungszahl um rund zehn Prozent durch Zuwanderungen aus Polen und Tschechien steigen. „In Polen leben jetzt 40 Mio. Menschen, 25 Prozent davon sind arbeitslos. 2010 werden es 30 Prozent sein. Angesichts des Lohnniveaus werden sehr gut ausgebildete Polen, aber auch viele Arbeitslose dann zu uns kommen“. Und als Urlaubsgäste seien etliche der 3-4 Mio. sehr reichen Polen, wie ebenso sehr viele ärmere zu erwarten. Der Trend zur 4-5-Sterne Qualität setze sich weiter fort, aber auch die Billigquartiere werden dadurch eine Renaissance erleben, prophezeit Hehenberger.

Angesichts der organisierten Kriminalität, mit der in Europa jährlich 430 Milliarden Euro „Umsatz“ gemacht werde, solle man sich als Hotelier daher auch überlegen, woher das Geld kommt, das man einnimmt. Hehenberger ist sich zudem sicher: „Wenn Sie verstärkt auf Russen, Hongkong-Chinesen und Araber setzen, werden Ihnen die Stammgäste davon laufen!“ Innovation ist gefragt Um am heißumkämpften Tourismusmarkt bestehen zu können, müsse man den Bekanntheitsgrad steigern, Sympathie ausstrahlen, Attraktivität bieten sowie Innovationen, die den Kunden begeistern. Sieben Prozent des Umsatzes sollte man in gänzlich neue Produkte und Angebote investieren, rät Hehenberger und verweist auf die Lebensmittelmarke „Nestlé“: „Sie wird bis 2010 nur neue Wellness- und Gesundheitsprodukte auf den Markt bringen, die klein aber vergleichsweise teuer sind, wie z. B. die probiotischen Joghurtprodukte LC 1 oder Actimel“. Als Erfolgsbeispiele für „Second Branding“ nennt der Trendforscher die Zusammenarbeit der Supermarktkette Hofer mit Eurotours sowie die des ÖAMTC, der

mit der Easybank eine Creditkarte mit sehr günstiger Kreditkartenfunktion anbietet. Oder das „Vulkanland“ in der Steiermark: Steirische Handwerksbetriebe bieten z.B. in Wien ihre Leistungen mit dem „Zuckerl“ eines kostenlosen Wochenenaufenthaltes im „Vulkanland“ an, den sie zuvor günstig vom Hotelier abkaufen. Auch auf Gutscheine solle man setzen. Ein Drittel davon wird erfahrungsgemäß nie eingelöst. Neben Innovation ist auch Kontinuität gefragt – wenn es z.B. ums Logo geht. „Slogans und Logos sollte man nicht alle fünf Jahre ändern. Nehmen Sie als Erfolgsbeispiel das Coca-ColaLogo oder den Slogan „Red Bull verleiht Flügel“, den es seit dem Bestehen von Red Bull im Jahre 1987 gibt.“ Düster schauen Hehenbergers Prognosen für die europäische Autoindustrie und die Reisebüros aus. „Die Hälfte der Reisebüros wird aufgrund des Internets zusperren. Und die europäische Autoindustrie wird in den nächsten Jahren durch das Tal der Tränen gehen, weil die Japaner ihr mit der Hybrid-Technologie um fünf Jahre voraus sind!“
Foto und Bericht von Angela Dähling aus dem Brennpunkt vom 14.7.2006

Die Redaktion der Tuxer Prattinge dankt allen Leserinnen und Lesern für die Treue und die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Wir werden uns bemühen, auch im nächsten Jahr wieder für Sie da zu sein. Alles Gute für das Jahr 2007.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2006

Seinerzeit
zusammengestellt von Joasn Michl

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