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Orientierungsprüfung im Fach Philosophie [Ergänzung zur Zwischenprüfungsordnung] (gültig für diejenigen Studierenden, die im Wintersemester 2000/2001 ihr 1. Fachsemester be- gonnen haben)

(1) Die Orientierungsprüfung ist bis zum Ende des zweiten Semesters abzulegen.

(2) Ist Philosophie erstes Hauptfach oder Hauptfach in einer Dreifächerkombination (Hauptfach und zwei Nebenfächer), dann sind als Prüfungsleistung zwei benotete Proseminarscheine aus den Veranstaltungsarten »Übung zur Logik«, »Zweisemestriger Interpretationskurs« oder »Hi- storisch und/oder systematische Einführung in ein philosophisches Fachgebiet (Disziplin)« vorzulegen. Ist Philosophie zweites Hauptfach und wird Philosophie als Prüfungsfach in der Orientierungs- prüfung gewählt, dann ist als Prüfungsleistung ein benoteter Proseminarschein aus den Veran- staltungsarten »Übung zur Logik«, »Zweisemestriger Interpretationskurs« oder »Historisch und/oder systematische Einführung in ein philosophisches Fachgebiet (Disziplin)« vorzulegen. Die zweite Prüfungsleistung muß im ersten Hauptfach erbracht werden. Ist Philosophie Nebenfach und wird Philosophie als Prüfungsfach in der Orientierungsprüfung gewählt, dann ist als Prüfungsleistung ein benoteter Proseminarschein aus den Veranstaltungs- arten »Übung zur Logik« oder »Historisch und/oder systematische Einführung in ein philoso- phisches Fachgebiet (Disziplin)« vorzulegen. Die zweite Prüfungsleistung muß im Hauptfach erbracht werden.

(3) Diese Prüfungsleistungen können einmal im darauffolgenden Semester wiederholt werden. Wer diese Prüfungsleistungen nicht spätestens bis zum Ende des dritten Semesters erfolgreich abgelegt hat, verliert den Prüfungsanspruch, es sei denn, die Fristüberschreitung ist vom Studie- renden nicht zu vertreten. Für Studierende, die mit einem Kind unter 3 Jahre, für das ihnen die Personensorge zusteht, im selben Haushalt leben und es überwiegend allein versorgen, kann die Frist um bis zu zwei Se- mester verlängert werden. Diese Berechtigung erlischt mit dem Ablauf des Semesters, in dem diese Voraussetzungen entfallen. Die Berechtigung erlischt spätestens mit Ablauf des Seme- sters, in dem das Kind sein 3. Lebensjahr vollendet hat. Der Studierende hat die entsprechenden Nachweise zu führen; er ist verpflichtet, Änderungen in den Voraussetzungen unverzüglich mitzuteilen. Für Studierende, die wegen länger andauernder Krankheit oder wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage sind, die Lehrveranstaltungen regelmäßig zu besuchen oder die erwarteten Studienleistungen zu erbringen, kann die Frist um bis zu zwei Semester verlängert werden. Der Studierende hat insbesondere ärztliche Atteste vorzulegen; die Universität kann in Zweifelsfällen die Vorlage eines Attestes eines von ihr benannten Arztes oder eines Amtsarztes verlangen. Über Fristverlängerungen entscheidet der Prüfungsausschuß auf schriftlichen Antrag.

(4) Der Studierende erhält auf schriftlichen Antrag eine Bescheinigung.

Die Orientierungsprüfung wird bei demjenigen Prüfungsamt abgelegt, das in einer Drei- fächerkombination für das Hauptfach zuständig ist bzw. in einer Zweifächerkombination für das 1. Hauptfach. Die Vorlage der Leistungsnachweise zur Ablegung der Orientierungsprüfung im Fach Philosophie erfolgt beim Fakultätsassistenten, Raum 214, dienstags 10 bis 12 Uhr.

Die Ablegung im Wintersemester kann erfolgen vom 1. Oktober bis 31. März, im Sommersemester vom 1. April bis 30. September.