Evangelischer Arbeitskreis der CDU Essen

Brücken bauen zwischen Kirche und Politik
Evangelischer Arbeitskreis der CDU Essen
Brücken bauen zwischen Kirche und Politik

Mitgliederrundschreiben August 2016
1. Gedenkveranstaltung zum Mauerbau
2. Politisches-Barbecue in der Gruga

EAK Evangelischer
Arbeitskreis der CDU Essen
Vorsitzender: Ratsherr Dirk Kalweit
CDU Kreisverband Essen
Blücherstr. 1, 45141 Essen
Tel.: 0201 – 247 32 54
Fax: 0201 – 247 32 99
E-Mail: Dirk.Kalweit@cdu-essen.de

Veranstaltungsübersicht August 2016
I. Gedenkveranstaltung zum Mauerbau Erinnern an die Schrecken der deutschen Teilung
Am Freitag, dem 12. August 2016, in der Zeit von 17.00 Uhr – 20.00 Uhr, veranstalten der EAK-Essen und die OMV-Essen auf der Kettwiger Straße, Höhe
Burgplatz, ihren traditionellen Gedenkinformationsstand zum Jahrestag des
Baus der Berliner Mauer. Die Erinnerung an die Opfer und die Schrecken der
SED-Diktatur wach zu halten, ist ein fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm der CDU-Essen. Ein jugendgerechter informativer Flyer zu den Geschehnissen um den Tag des Mauerbaus, eine Geschichtliche-InformationsBilderwand und ein Flyer über die Rolle der Kirche in der sog. DDR stehen für
Informationen zur Verfügung. Darüber hinaus verteilen wir einen Informationsflyer über die Partei DIE LINKE (Die Wahrheit über die Partei des Mauerbaus). Wir
freuen uns auf Ihren Besuch und bitten um Ihre aktive Mithilfe.

II. Politisches Sommerbarbecue in der Gruga – Gehört der Islam zu Deutschland?

Das Thema ist hoch aktuell und spaltet die Gesellschaft. Gehört der Islam zu Deutschland? Für die meisten Bundesbürger gehört
der Islam nicht zu Deutschland! Die Islamskepsis hat laut einer Umfrage des WDR im Frühjahr des Jahres 2016 zugenommen.
Eine Mehrheit fürchtet wegen der Flüchtlingszuwanderung einen zu starken Einfluss der Religion.
60 Prozent der Deutschen sind – laut einer vom WDR in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage – der Ansicht, dass der
Islam nicht zu Deutschland gehört. 34 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap befragten Personen vertreten
die gegenteilige Auffassung. Die Islamskepsis wächst. Im Jahr 2010, als der damalige Bundespräsident Christian Wulff in einer
Rede sagte, der Islam gehöre zu Deutschland, hatte er noch eine Mehrheit hinter sich. Damals stimmten dieser Aussage noch 49
Prozent der Befragten zu. 47 Prozent lehnten diese Aussage damals schon ab. Aktuell ist die Skepsis gegenüber dem Islam bei
den FDP- und den AfD-Anhängern besonders groß. 76 Prozent der FDP-Anhänger finden, dass der Islam nicht zu Deutschland
gehört. Bei den AfD-Anhängern sind es gar 94 Prozent. Die Skepsis steigt mit zunehmendem Alter. In der Gruppe der über 64Jährigen widersprechen 71 Prozent dem Wulff-Zitat. Eine Mehrheit der Befragten ist enttäuscht von den etablierten Parteien. 58
Prozent sagen, diese kümmerten sich nicht ausreichend darum, dass Sorgen und Bedenken gegenüber dem radikalen Islam ernst
genommen würden. 38 Prozent der Befragten sind diesbezüglich mit den etablierten Parteien zufrieden. Mehr als jeder Zweite hat
laut der Umfrage Sorge, dass wegen der Flüchtlinge der Einfluss des Islams in Deutschland zu stark wird. 44 Prozent der Menschen befürchten zudem, dass die Flüchtlingszuwanderung die Art und Weise des Zusammenlebens in Deutschland zu stark verändern wird. Die Mehrheit ist bei dieser Frage aber anderer Meinung. Die Angst vor einem terroristischen Anschlag durch Islamisten in Deutschland ist aktuell relativ groß: 72 Prozent der Befragten haben die Befürchtung, dass es in Deutschland einen terroristischen Anschlag geben wird. Das ist der höchste Wert, den Infratest dimap bei dieser Frage bislang gemessen hat. Für die Umfrage
wurden 1.003 Wahlberechtigte befragt.
Dem Thema `Gehört der Islam zu Deutschland` mit seinen zahlreichen Facetten wollen wir uns im Rahmen des traditionellen Politischen Barbecues in der Gruga widmen. Ihre Meinungen sind uns dazu besonders wichtig.

Am Freitag, dem 19. August 2016, 18.00 Uhr, ist es wieder soweit. Der der EAK-Essen und die OMV-Essen laden zum
offenen Gesprächs- und Meinungsaustausch in die Gruga Essen, Grillplatz 4, recht herzlich ein. Mit mehreren Experten soll
das Thema in gemütlicher Runde umfangreich diskutiert werden. Anmeldungen sind – zwecks besserer Planung – erbeten
(Telefonnummern: 0201 – 48 44 16 oder mobil 0170 53 73 448 (Kalweit) oder E-Mail Adresse dirk.kalweit@cdu-essen.de).