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Spiegel Online - Höhere Milchpreise überfällig?

Stand / Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping 02.06.2008

Stichworte: Milchkonsum, EPIC-Studie, Prostatakrebs, BMELV, Milchproduktion, Ernährung, Milchpreise, Leserinnenbrief (?)

Anti-Metastasenblog
Ich bin für wesentlich höhere Preise bei Milchprodukten. Durch den totalen Preisdruck auf
die Milchbauern werden diese gezwungen, die Milch heute völlig pervertiert herzustellen.
70% der Milch kommt heute laut Maria Rollingers Buch "Milch besser nicht" von
trächtigen Kühen. Deshalb hat sie einen sehr hohen Gehalt an Schwangerschaftshormonen;
besonders das Gelbkörperhormon Progesteron findet sich in den Milchprodukten.

Menschen, die Milchprodukte verzehren, stellen unter Progesteron-Einfluss embryonale


Proteine wie VEGF und den progesterone induces blocking factor PIBF her, der die
Immunantwort gegen Tumorzellen (eigentlich entsprechend gegen die des Embryos),
aussetzt. Und so können sich Krebszellen in Menschen, die Milchprodukte konsumieren,
unter dem Schutz des Progesterons ungehindert ausbreiten.

Im April [2008] ist die EPIC-Studie erschienen, an der Epidemiologen aus ganz Europa
mitgearbeitet haben. Sie zeigt, dass je 35 g Milchprotein das Prostatakrebsrisiko um 32%
wächst. Sogar den Kalziumbedarf über Milch zu decken, soll gefährlich sein. In die Studie
gingen die Daten von 142.251 Männern ein.

Natürlich ist den Wissenschaftlern klar, dass es vermutlich nicht das Protein an sich ist,
was so gefährlich ist. Und sie rätseln über die Hormone nach, die an das Protein gekoppelt,
verantwortlich sein könnten, zum Beispiel das IFG-1.

Auf die Idee, das 70% unserer Milch von trächtigen Kühen kommt und uns langsam mit
Schwangerschaftshormonen wie dem Gelbkörperhormon Progesteron verseucht, kommt
einfach keiner von den Ärzten und Epidemiologen, die sich mit der Milchherstellung nicht
auskennen. In Horst Seehofers BMELV weiß man seit langem Bescheid und tut nichts. Ein

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tödliches Unterlassen!

Die Milch sollte sehr viel teurer werden und nur nach dem Kalben gemolken werden. Dann
würden wir uns sehr viele Krebstote sparen und ohne die teuere Behandlung hätten auch
unsere Krankenkassen keine Probleme mehr. Sie würden im Geld schwimmen und
könnten sogar durch die Umstellung den notleidenden Milchbauern unter die Arme
greifen.

Die Behandlung von Krebskranken kostet heute ohne weiteres € 200.000 [pro Patient und]
Jahr und wir haben Millionen von Krebskranken. Abgesehen von menschlichem Leid wäre
eine sichere progesteronarme Milchproduktion, und dadurch wesentlich teurere Milch, eine
Superinvestition in unserer Gesundheit. Bis dahin bleibt einem nur die in unserer
Gesellschaft sehr schwierige Progesteron vermeidende Ernährung.

Elisabeth Rieping, Köln im Juni 2008

Text im Archiv der Library of Congress: http://web.archive.org/web/*/http://www.erieping.de/spiegel_online.htm

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