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_._€Q__ D Nachrichtenblatt des DASD 2 c Berlin-Dahlem, Cecilionallee 4 Priisident: 5 V H-Ohergrnppentihier i General der Waflnff. Sachs Nr. 3 17. Jahrgang Juli 1943 a Berlin, den 1. Juli 1943. AnléBlich meiner Befordermg zum #-Obergruppenfiihrer und General der Waffen-# sind mir von so vielen Kameraden des DASD Ghickwiinsche und GriiBe tbermittelt worden, daB ich in der heutigen Zeit nicht in der Lage bin, jedem einzelnen persénjich zu danken. Ich bitte daher, meinen herzlichsten Dank auf diesem Wege entgegen- zunehmen. Sachs, Prasident des DASD. Welchen Beitrag zur Trennscharfe liefert das menschliche Ohr? Eines der dltesten Trennmittel im Telegraficempfang ist. die Tonselektion. Rein meBtechnisch lassen sich schon durch einen einrigen Tonfrequenzkreis erhebliche Verbesserungen gegeniiber einem unabgestimmten.N erstarker nachweisen. Man sollte des- halb meinen, daB diese Méglichkeit bei dem sonst wenig trenn- scharfen Einkreis-Audionemplinger stets angewendet wirde. Und doch findet man gerade bei alten, erfahronen Amateuren haufig das Unrteil, ,,dic Tonselektion bringe eigentlich kaum etwas‘, und ,,cr hére genax so gern ohne Tonselektion", Der Anfinger dagegen lobt die Tonselektion meistens, aber trotz dieser Hilfe hort er weni- ger leise Stationen als der ,,alte Hase“ Dieser offenbare Widerspruch awischen praktischer Erfahrang und Mefiechnik bedarf einer Erklarung, Zum Ausgangspunkt hier- fiir nehme ich die Tatsache, daB an ein und demselben Gerat der alte Hase weit mehr Stationen ,.heraushért‘ als der Anfangcr. Wir Kénnen diese Tatsache einfach cinmal ins Elektrische tibersetzen 29 GEDENKTAFEL FUR UNSERE VOR DEM FEIND FUR FUHRER UND VATERLAND GEFALLENEN HELDEN Hofmann, Hans 3522/D Dr. Hiller, Kurt 2636/1 Obergefreiter Rudolph, Karl 6875/0. Moller, Karlheinz 6847/F — Oberfeldwebel et ae Schmid, Manfred aN Nitsche, Walter a(F Ce ee : Lichtenstettiner, Nikolai 3686/V eee ee a{N Unteroffizier ergefrciter t Sah free i SO Steinlein, Friedrich 413/R Bohm, Pritz 2773/6 Unterofiivier : Gefreiter a ree fer Kauke, Walter BOOB ae ee Ona Unterofiizier Herbst, Karl aft Berkefeld, Horst 3946/K Leutnant Tama Oechslein, August a(R Petzold, Rolf aU Unteroffizier Obergefreiter Schott, Walter CQB/F Lang, Giinther , 3416/F Gefreiter Soldat Harttig, Stefan al] Schellert, Hans 6003/0 Oberschiitze Unteroffizier Wurzer, Hubert a/S Biltemann, Ernst Aug. D4 qnm Gelreiter Marinebaurat a. K. ~ 1461/M Oppermann, Fritz 6596/D Spielmann, Manfred —_a/J Schiitze Schiitze Kifler, Berthold COB/N Meyer, Heinrich ajD Leutnant Fahnrich Fischbach, Karl a/IL Bethge, Wolfgang a/C Funker Funker Struller, Fritz D4 nxr Hartmann, Katl-Heinz a/D Unteroffizier “1159/R — Obergefrciter Schmidt, Werner a/O Bauer, Fritz, D4 sqp Gelreiter Funk-Obergefieiter 2192/P Lampe, Karlernst 9882/D Luckmann, Karl-Heinz 6595/J Feldwebel Funkbeamter DER OPFERTOD UNSERER HELDEN BLEIBT UNVERGESSEN! SIE SIND UNS VORBILD UND MAHNUNG! und sagen, der alte Hase hat mehr ‘Trennschiirfe in sich, oder er stellt ein besseres ,,Filter“ dar als der Anfanger. Nun ist es eine bekannte Tatsache, daB ein zusitzliches elektrisches Filter, das ich zu einem bereits vorhandenen hinzufiige, nur dann merklichen Ge- winn bringt, wenn es mindestens ebenso gut ist wie das Vorhandene. Ist das zusatzliche Filter aber fiinfmal schlechter als das vorhandene, so bringt ¢s keinen spiirbaren Vorteil mehr. Wenden wir diese Gedanken auf den Anfanger und den alten Hasen an, so stellen wir fest: Das Hinzufiigen des Tonkreises zum ,,Anfanger'' bringt noch einen Gewinn. Beide sind also elektrisch Ahnlich. Dasselbe beim alten Hasen bringt kaum noch etwas. Er ist also elektrisch schit- aungsweise fiinfmal besser als ein einfacher Tonkreis. i Zum Nachweis der Richtigkeit. dieser Ueberlegungen gilt es, einen Weg zu finden, wie man den Menschen als élektrisches Fil- ter’ einmal etwas genauer ,,messen“ kann. Ein elektrisches Filter wird in seinen Eigenschaften dadurch gekennzeichnet, daB man die Abschwachung der Amplitude bei zunehmender Abweichung von der Sollfrequenz angibt. Der so gewonnene Abschwichungsfaktor geht also yon der Voraussetzung aus, da die Amplitude am Ein- gang des Filters genau gleich bleibt. Man kann die Sache aber auch umkehren, und die Amplitude am Eingang mit zunchmender Abweichung von der Resonanzfrequenz um einen bestimmten Betrag heraufsetzen, so daB die Amplitude am Ausgang des Filters stets gleich bleibt Beide Methoden fiihren zum gleichen Ergebnis, und es ist nur eine Frage der Mefsgerate, welche Methode im gegebenen Falle cinfacher zum Ziele fiihrt. Beim Menschen als ,,ilter” kommt man nun nicht blo mit einem Sender aus, sondern man muB einen Nutzsender und einen Storsender haben, Beide werden mit Hand- telegrafie getastet. Angenommen nun, der Stérsender sei in der Amplitude und Frequenz verinderbar, so geschieht die Messung wie folgt: Anfangs wird der Stirsender auf genau dieselhe Frequenz wie der Nutzsender gebracht und auf die Starke eingestellt, daB die Zeichen des Nutzsenders gerade noch fehrlerlos aufnehmbar sind. Nun wird der Stérsender 2. B. um 1000 Hz verstimmt. Sofort ist der Nutrsender wesentlich miiheloser aufnehmbar. Nun wird der Storsender in seiner Amplitude verstarkt, bis man wieder an die Grenze kommt, wo der Nutzsender gerade noch eben. fehlerlos auf- nehmbar ist. Wird diese Grenze z. B. bei zehnfacher Amplitude des Storsenders erreicht, 50 hat eben der Mensch als.,,Filter‘‘ bei 1000 Hz Abstand von der Nutzfrequenz cinen Abschwachungsfaktor yon 10, Mit dieser Ueberlegung allein kommt man aber noch nicht zu brauchbaren Ergebnissen. Man wird néimlich sofort feststellen, da® die gewonnenen Werte sehr unterschiedlich sind, je nachdem, ob der Nutzsender auf einen hohen oder einen tiefen Ton abgestimmt ist, Bei hohem Ton des Nutzsenders sind die Ergebnisse weit schlechter als bei tiefem Ton. Das ist auch ohne weiteres verstindlich, Denn solange Stérsender und Nutzsender auf genau derselben Frequenz BL sind, kann das Ohr sie nur an ihrer Starke unterscheiden. Sobald “aber der St6rsender etwas in der Frequenz abweicht, kommt neben der Erfassung des Starkeunterschiedes die Fahigkeit des Ohres zur Geltung, verschiedene Téne zu unterscheiden. Diese Fahigkeit des Ohres ist_aber nicht gleichmaBig iiber das Tonspektrum verteilt, sondern nach Oktaven gestaffelt, d. h. man kann den Ton 300 Hz gegeniiber 400 Hz genau so gut unterscheiden wie den Ton 3000 gegentiber 4000. Man kénnte deshalb glauben, es sei am zweck- mabigsten, bei gestértem Empfang auf sehr tiefe Téne zu gehen, z. B. 100 Hz und weniger. Die Ausnutzung so tiefer Ueberlage- rungsténe ist jedoch beim selbstschwingenden Audion wegen un- vermeidlicher Frequenzverwerfungen selten méglich. Meine Erfah- rung geht dahin, daB man in der Praxis bei Tonhéhen des Nutz- senders zwischen 300 und 500 Hz mit einem Audion am besten tren- nen kann. Der meist empfohlene Ton von etwa 1000 Hz ist nur vom Standpunkt der groBten Lautstarke am giinstigsten, nicht aber beim Trennen eng benachbarter Sender. Ich habe deshalb bei mei- nen Messungen den Nutzsender mit 300 Hz Ucberlagerungston empfangen und dann den Ueberlagerungston des Stérsenders nach hoheren Ténen zu verstimmt. -Ich habe dabei einstweilen die sehr erfolgrciche Methode, den Storsender auf Schwebungsnull abzu- stimmen und dann den Nutzsender durchzuhéren, auBer Acht ge- lassen, obwohl man mit dieser Methode noch bessere, Ergebnisse erziclen kann. Die Ergebnisse sind auch ohne Berticksichtigung dieser Méglichkeit iiberraschend genug, wie dic Abb. zeigt. . Demnach ist der geiibte Beobachter gleichwertig einem Filter mit ciner Halbwertsbreite von 100 Hz!! Die Abschwachung 1:10 tritt bei einer Breite von 600 Hz ein. Diese Werte tibertreffen das mit einem gewdhnlichen Superhet oder einzelnen NF-Tonkreisen Erreichbare erheblich und werden yur noch vom Quarzfilter tiber- fliigcit. Um diese erstaunliche Leistungstahigkeit des menschlichen Ohres in das richtige Licht zu riicken, habe ich zum Vergleich in einer Tabelle die Trennwirkung verschiedener elektrischer Gebilde zusammengestellt. Zum Verstandnis der Tabelle seien noch ein paar Worte vorausgeschickt. Bei der Beurteilung der Wirksamkeit der Abstimmittel wird heutzutage immer von der ,,Gtite der Kreise (Q)" gesprochen und entsprechende Zablenwerte genannt. Der Rechenwert Q ist aber nur ein relativer Wert fiir die Resonanzfre- quenz des Kreises, d. h, er gestattet nur den Vergleich mit dem Q von Kreisén gleicher Eigenfrequenz. Nicht aber kann man das Q eines 20-ni-Kreises mit dem eines Zwischenfrequenzkreises oder gar eines NF-Resonanzkreises vergleichen. Der Wert Q ist daher fur unsere Betrachtung nicht brauchbar, weil er nicht ein von der je- weiligen Frequenz unabhangiges Mab ist. Ein solches MaB ist aber z. B. die sog. Halbwertsbreite, dic friiher fast ausschlieBlich als WertmaSstab fiir die Qualitét von Kreisen gebrauchlich war. Da sie in Hertz gemessen wird, kann man die Halbwertsbreiten von Krei- 32 sen aus allen Frequenzgebicten vergleichen. Unter Halbwertsbreite versteht man den Abstand der Frequenz oberhalb der Resonanzire- quenz und der Frequenz unterhalb der Resonanzfrequenz, bei der jeweils eine Abschwichung um den Faktor 0,707 gegeniiber Reso- nanz eingetreten ist. Vgl. auch Abb. Die Bezeichnung Halbwerts- i 1 wisi =» breite ruhrt daher, daB man fri: *, t her diese Abschwichung nicht auf die Amplitude (Strom oder Spannung), sondern auf die Lei- 7 * stung (Strom mal Spannung) be- * zogen hatte. Der Spannungsab- « schwachung von 0,707 entspricht | , aber eine quadratische Leistungs- t se t abschwachung . (0,70,7), was 4 i * den Wert 0,5 ergibt, womit die 4 2 +Bezeichnung _,,Halbwert‘'” ver- Z : estindlich wird. Wir Amateure =e eye we mm oflegen nun die Starkeunter- schiede der gehérten Stationen in R-Stufen auszudriicken. Aus der Gegeniiberstellung des Mafstabes in Volt und der R-Skala in der Abb. ist nun zu ersehen, daB die Lautstarke bei f, bzw. f, noch nicht einmal um eine halbe R-Stufe gesunken ist. Eine halbe R- Stufe als-Lautstirkeunterschied ist vom Ohr gerade noch wahr- nehmbar. So geringe Lautstirkeunterschiede niitzen uns aber nichts. Wir miissen vielmehr die Frequenzbreiten wissen, wo die Lautstarke sich um einen betrachtlichen Teil, z. B. um 3 R-Stufen, gedindert hat. 3 R-Stufen entsprechen etwa einem Unterschied in der Span- nung von 1:10, 6 R-Stufen dem Unterschied 1:100. Bei diesen Wer- ten kann man sich praktisch etwas vorstellen, in dem man sich sag Ein Storer von r8 wird in diesem Abstand auf r6 und in jenem Ab- stand sogar auf r2 abgesunken sein. Ich habe deshalb in der Tabelle auch die Frequenzbreiten’ eingetragen, bei denen die Spannung gegeniiber Resonanz auf cin Zehntel abgefallen ist (Zehntelbreite) und ebenso die dem Amplitudenverhdltnis 1:100 entsprechende Breite (Hundertstelbreite). Bei Einzelkreisen geringer Dampfung steht die Zehntel- und Hundertstelbreite in cinem festen rechneri- schen Verhaltnis zur Halbwertsbreite. Im iibrigen sind die Werte aus Kurven und Messungen entnommen. Tabelle: a Halbwerts-| " Gite | Zchntel- | Hundertstel- sey deters breite Q | breite brite 1, 20-m-Schwingkreis einschl, Verluste | | | | durch Sehaltmittel 400.000 | 150. 500.000 5.000.000 2. 20-m-Andion mit Riickkopplung | | eben im Schwingen 5.000 3.000 | 25.000 250.000 8,°2000-m-Schwingkreis 1.500 100 | 7.500} 75.000 33 4, Schmalband : thet mit ZF von 465 kHz fo ¥! 15.000 5. Niederfrequenzverstirker ‘unabgestimint ose Meike i 6 Oe aunt Oa 00 Dare LO) | 4.000 10.000" Te Mies ee grBor ale ae ‘8. 58), 4 | 1.200 10.000 8 : 200 2.300 100 aie 600 5,000, Niederfrequenzbandfilter mit: 4 Kreison f0r den Ton 500 Hertz 100 = 200 | 800 Mit diesem Glanzstiick des menschlichen Ohres ist es aber noch nicht zu Ende. Ich hatte vorher schon angedeutet, da® der ,,alte Hase‘‘ durch Abstimmen des Stérers auf Schwebungsnull oft noch sehr Icise Zeichen mitbekommt. Unter der Voraussetzung einer sta- bilen Frequenz des Stérsenders 148t sich auf diese Weise nach meinen Messungen stets ein Zeichen neben einem 100-fach stirke- ten Storsender aufnehmen. Bei einigem Geschick (Vermei der Uebersteuerung des Audions durch giinstigste Antennenkoppl lung, etwas festere Riickkopplung) 148t sich manchmal auch noch ein 1000mal leiseres Zeichen hérbar machen. Man kann diese Wirkung auf Grund folgender Ueberlegung in die Kurve fir die Trennfahig- keit des menschlichen Ohres hineinarbeiten. Diese Kurve war da- durch gewonnen worden, daB der Stérsender von dem Ton des Nutysenders (300 Hz) nach héheren Tonen au verstimmt wurde. Die so gewonnenen Abschwachungswerte wurden symmetrisch zum Hoéchstwert aufgetragen, womit stillschweigend dic Voraussetzung gemacht worden war, daB der Mensch als ,,Filter“ summemiscy sel. Diese ‘Voraussetzung trifft auch gut zu bis auf die Gegend um ebungsnull herum. Beim Verstimmen des Storsenders nach tieferen Ténen zu erhalt man in dem Augenblick, wo man auf Schwebungsnull kommt, sozusagen punktlormig die gewaltige: Ver- besserung, wie sie vorstehend gekennzeichnet wurde. Die Trenn- scharfekurve bekommt an dieser Stelle also eine scharfe Einsatte- lung nach Art des Antiresonanzpunktes beim Quarzfilter, wie dies in der Abb. durch Strichelung eingeftigt ist. ___ Die Erkenntnis dieser erstaunlichen is, warum auch heute noch der ,,alte Hase“ mit einem einfachen Audion fast alles das hért, was mit einem Superhet ohne Quari kann. Denn die Tremneigenschaften eines solchen Superhet sind, verglichen mit dem menschlichen Ohr, immer noch so schlecht, dab ae sie beim Trennen eng benathbarter Stationen (Frequenzabstand kleiner als 2000 Hz) nicht te sprechen. Ich verkenne dabei keines- wegs die wertvollen Eigenschaften des Superhet. Sie kommen aber erst zur Geltung bei gréBeren Frequenzabstanden (iber 2000 Hz) oder bei starken Stérsendem von mehr als 100-facher Amplitude des Nutzsenders.. Das bedeutet mit anderen. Worten, wenn neben 13-DX r9-Storer auftreten. Das ist in den DX-Bandern (10 u. 20m) nicht hdufig der Fall, wahrend man auf 40 m.allerdings auch zu den DX-Zeiten noch mit solchen Stérern zu tun hat. Wer also meist auf 40 und 80 m hért, fiir den lohnt sich ein Super eher, als fiir den 20- und 10-m- -Spezialisten. Und in dem krassen Falle der Stérungen durch, einen ,,Ortssender™ kann allein ein Super Abhilfe schaffen. Denn in diesem Falle gelingt mit dem Super die Auf- nahme von r3-Zeichen in 30 oder 50 kHz Abstand neben dem Stérer, wahrend mit dem Audion manchmal im ganzen Band kein Empfang méglich ist Wenn man aber beim Trennen eng benachbarter Stationen etwas ausrichten will, so wird ein spiirbarer Erfolg erst dann ein- treten, wenn die Trennmittel die litat des menschlichen Ohres erreichen. Hier gibt es zwei eiten. Entweder das Quarz- filter und damit notwendigerweise der Superhet. Oder beim Audion eine Tonselektion von ausreichender Gitte. Mit einem einzelnen Kreis (vel. Nr. 6 u, 7 der Tabelle), und gar noch auf 1000 Hz ab- ‘estimmt, ist das nicht zu verwirklichen..Da es auch hier auf hohe lankensteilheit des Filters ankommt, bendtigt man mehrere Kreise. Es kommt dabei garnicht so sehr auf "die Giite des einzelnen Kreises an, sondern man nimmt lieber einen mehr. Das unter Nr. 10 der Tabelle aufgefiihrte NF-Filter bestand aus 4 einfachen Postdros- seln, 7 dener: je ein Papierrollblock ohne genaue Priifung seiner GroBe parallelgeschaltet wurde. Die durch die Abweichung der. elektrischen Daten gegebene Streuung ergibt weniger eine Ver- schlechterung der Flankensteilheit, auf die es yornehmlich ankommt, a cine VergréBerung der ,Kopfbreite’* des Filters, Die DurchlaB- kurve bekommt dadurch mehr den rechteckigen Charakter einer Bandfilterkurve. Durch ein solches Mehrkreisfilter entsteht ein 5- bis 10-facher Spannu: lust fiir die Resonanzfrequenz. Man muB deshalb zur zweiten NF-Verstirkerréhre greifen, was auch andere (snes Nee mit sich bringt (Mdglichkeit loserer Antennen- plung) Neben dem elektrischen Problem ergibt sich aber zwangs- ldufig das mechanische. Die Abstimmbreite der Station auf der Skala ist im Verhaltnis 1:20 bis 1:50 schmaler geworden! Bei einer Feinstellskala mit Us ing 1:10 und Bandspreizung 1aBt sich bercits auf 40 m_ nicht einwandfrei abstimmen. Abgesehen. yon einem Antrieb mit Uebersetzung 1:500, der wohl nur in einer verschwindenden Zahl von Fallen vorhanden sein wird, ist die gtin- stigste Lésung ein zusatzlicher Abstimmkondensator mit einer Vari- 35. ation von etwa 0,1pF. Ich habe ihn mir dadurch hergestellt, dab ich cine Scheibe von 5 mm Durchmesser durch ein Schraubenge- winde einer gleichen Platte nihere. Die Kapavititsvariation kann man dabei nach Bedarf andern, indem man den Plattenabstand, der normal cine Ganghohe des Gewindes betrigt, auf mehrere Gang- hohen bringt. Dadurch kann ich mit diesem Kondensator auf 10 m genau so fein abstimmen wie auf 80m. Solch cine Feinstabstimmung wirkt tibrigens manchmal auch Wunder beim Abstimmen eines Sté- rers auf Schwebungsliicke. Ich hoffe, mit meinen Ausfithrungen klargelegt zu haben, in welchem Punkt man sich von einem Superhet keine tibertriebenen Hoffnunger machen darf, und wie man andererseits cin vorhande- nes Audion noch wirksam verbessern kann. Walther Kawan, ex D4 kyj. Das Heim der Arbeitsgemeinschaft des LV/Reichshauptstadt Vor 5 Jahren, am 18. Mai 1938, weihten wir in einer ziinftigen Feier unser erstes Heim, den spiter weitbekannten DX-Keller, in der UrbanstraBe ein. In den folgenden wechselvollen drei Jahren wurde hie: so manche DX- und D-Station gehért, so mancher rx als geheilt entlassen und manche Stunde tiber technischen Proble- men und im gemttlichen Erfahrungsaustausch zugebracht. Ucber 1800 Oms aus Berlin, dem Reich und dem Ausland besuchten unse- ren bescheidenen DX-Keller. Die Kriegsereignisse und einige besondere Vorkommnisse, auch das Streben nach cinem besseren und wiirdigen Heim veranlafiten uns, den licbgewordenen Ort auf- migeben. Durch die tatkriftige Unterstiitzung und standige For- derung unseres LVF, Om QO. Laas, haben wir dann in ein- jahriger unermiidlicher Arbeit und Anstrengung cin Heim ge- schaffen, an dem jeder, der es betritt, seine Freude hat. Statistische Zahlen sind nicht jmmer schdn, einige aber sind hier interessant. Von 6,9 Oms (hi), die durchschnittlich an dem. Heim arbeiteten, wurden bis zur OM Laas. el eee Ba oe Fertigstellung 2410 Arbeitsstun- Hei Hinks vi m Bildo) e j : eee eee aetegemcinsehat, OM cen geleistet. Ein Om hatteallein Rohde, reohts OM Rach, Leiter des au reiner Fahrtzeit 12 volle Tage ” Reichsbetriebsdienstes. und Nachte, cin anderer fast 10 36 auf der StraSenbahn zugebracht. An Fahrgeldern und Trinkgeldem fiir Hilfeleistungen ergab sich eine Summe yon tiber 400 Mark. An- nahrend 700 Schraub- und Létstellen wurden notwendig fiir die Schalttafel, den Maschinenraum und den Abhérraum. Dab die Be- schaffung der vielen, viclen Kleinigkeiten und erst recht die der wertvolleren Teile AuBerst schwierig war, wird jeder glauben. So haben die Mehrzahl der Instrumente und Teile in dem Heim cine ‘lange Geschichte, die irgendwie mit einem Amateurherzen ver- knit ist. Zur technischen Einrichtung sei kurz folgendes gesagt: Von dem an der Steigeleitung HF-gesiebten Gleichstromnetz geht die Stromyersorgung auf das erste Feld der Schalttafel. Ueber einen Zahler, Haupischalter, Automa? fen und einen Leistungsmesser teilt sich die Leitung in einen Strang zur Experimentiertafel und einen weiteren zu den Ma- schinen. Das mittlere Feld der Tafel enthalt im wesentlichen einen vielfach ausnutzbaren Netz- verstarker, einen Tongenerator fiir verschiedene Tonhdhen, einen eingebauten Lautsprecher, ein Réhrenyoltmeter und einen Widerstandsmesser mit zwei Bereichen bis 100 kOhm. Auf dem dritten Feld befinden sich die Anlasser, Schalter und Anschlufi- leitungen fiir die im Nebenraum aufgestellten Maschinen und zahl- reiche Instrumente fiir ihre Kontrolle. Die Umformer liefern erd- freie Gleichspannungen, regelbar his 24 Volt, 220 Volt, 400 Volt und 1200 Volt sowie Wechselspannungen bis 220 Volt. Einzelne Samm- ler, eine 12 Volt- und eie 24 Volt-Bordbatterie, von denen dice iiblichen 2, 4, 6 und 12 Volt an Klemmen gefiihrt sind, vervollstandi- gen die Stromversorgung fiir alle praktisch yorkommenden Fille. Spannungsmesser, Zungenfrequenzmesser, Ueberstromschalter und Signalgliimmlampen sichern gegen Ucberlastungen und Unfille. Ueber 20 Steckdosen, zahlreiche Klemmen fiir Stérschutzerden, An- tennen, Batteriespannungen, stabilisierte Spannungen und _freie Wahlpole zum Durchschalten irgendwelcher Spannungen sind yor- handen. Signalleitungen fithren ms Geschiftszimmer, in den Schu- lungsraum und den Abhérraum. Ein stabiler Labortisch, ein Roll- schrank mit Einzelteilen, weitere Arbeitsplitze, Werkzeug, Instru- mente, Gas und Wasser sowie cine 53 m-L-Antenne machen das Heim in idealer Weise fiir seinen Zweck geeignet. Nur unserem ziihen Festhalten an dem Entschlub, hier der Gemeinschaft ein mustergiltiges Heim zu schaffen und der steten Férderung durch unseren LVF ist dieser Erfolg zu danken. Auf so manchen Om hat dieses Jahr angestrengter Arbeit erzieherisch ge- 37 wirkt, er lernte es, seine eigenen Plane zuriickzustellen zugunsten der DASD-Kameradschaft, Erst auf diese Weise kénnen wir gro- Bere Aufgaben schafien. Und so wollen wir fortfahren in unserer DASD-Arbeit auf der Linie: Lernen — Kénnen — Beherrschen! Das Heim gibt uns die Méglichkeiten dazu. Hans Rehder, DE 1947, BVF/A Bekanntmachungen der Leitung NACHRUF Die DASD-Leitung erfiillt hiermit die traurige Pflicht, das am 2. Juni 1943 erfolgte Ableben des Kameraden Friedrich Dahike allen Mitgliedem zur Kenntnis zu bringen. Dahike hat sich als Landesverbandsftihrer beim Aufbau des jungen LV Wartheland grofe Verdienste erworben. Als: eines unserer dltesten und strebsamsten Mitglieder war er auch weit iiber die Grenzen des GroBdeutschen Reiches be- kannt. Wir werden sein Gedenken allzeit hoch in Ehren halten. Der Prasident. DASD-Mitglieder fiir Sondereinsatz. DASD-Mitglieder, die nicht béi der Wehrmacht usw. dienen und die Lust und Liebe haben, in einem Funk-Sondereinsats in Berlin fiir die Dauer des Krieges titig zu sein, werden gebeten, so- fort unter Angabe des Militarverhdltnisses, des Jahrganges, UK- Stelling, Geburtstag, Anschrift, jetzige Tatigkeit, an die Leitung des DASD zu schreiben. Insbesondere kommen solche DASD-Mit- glieder in Frage, die in ihrem jetzigen Beruf nicht richtig eingesetzt sind. Verwendung von QSL-Karten mit Kennbuchstaben ehemaliger Lander. Die Verwendung von QSL-Karten mit Kennbuchstaben ehe- maliger Lander (z. B. OK, SP usw.) ist strengstens verboten. Aufnahmeantrige. Bei der Ausfiillung von Aufnahmeantragen ist stets darauf zu achten, da® Kameraden, die nicht an ihrem Heimatort in Unter- miete wohnen, unbedingt die genaue Heimatanschrift angeben missen. AuBerdem wird darauf hingewiesen, da der Aufnahme- antrag nicht nur auf der Vorder-, sondem auch auf der Riickseite zu unterschreiben ist. 38 Beitrage fiir die CQ. Erfreulicherweise sind schon cine ganze Anzahl sehr interessante und lehrreiche Artikel aus den Reihen unserer Kameraden fiir die neue CQ mm Veroffentlichung eingesandt. Damit aber unnétige Kosten ftir Zeichnungen erspart bleiben, bitten wir, die den Artikeln beigetiigten Schaltschemen und Kurven usw. nach Méglichkeit als Reinzeichnung und mit Tusche auszufiihren. Die GroéBe der Zeich- nungen spielt dabei keine Rolle. Der Einsendung weiterer Artikel - sehen wir mit Interesse entgegen. Die Schriftleitung. Aus der Praxis — fiir die Praxis Induktive Neutralisation fiir Schirmgitterréhren. Die Zeichenqualitét ist bei meghrstufigen Sendern nicht allein vom Steuersender abhangig, sondern im hohen MaBe auch von den folgenden Stufen. Besonders die Verwendung hochgeziichteter NF- Tetroden oder Pentoden grofer.Steilheit wie die EL 12, 6L6, 807 u. a. in Geradeausverstarker-Schaltung filhrt sehr oft zu Tonver- schlechterung, deren Behebung dem ,,op"’ manche Schwierigkeiten bereitet. Einen einfachen Weg, die Riickwirkungsfreiheit einer Verstir- kerstufe festzustellen, schlug einmal D4 bin vor: Die Gittervorspan- nung der zu untersuchenden Verstarkerstufe wird so cingestellt, daB ein Ruhestrom annahernd in der GréBe flieBt, daB die Verlust- leistung nicht tiberschritten wird. Unter Beobachtung des Anoden- strommessers wird der Anodenkreiskondensator durchgedreht. Hier- bei mu8 der Anodenstrom konstant bleiben. Zeigt sich an irgend- einer Stelle ein Absinken des Anodenstromes, so ist das ein sicheres Zeichen, daB der Verstarker sich auf dieser Frequenz selbsterregt. Natiirlich ist es zur genauen Ueberpriifung notig, daB an den Anodenkreis ein aperiodischer Detektorkreis mit Galvanometer ge- koppelt werden muB. Es ist nun ein TrugschluB, wenn man glaubt, durch Anlegen einer so hchen Gittervorspannung, bei der die Selbsterregung unter- drtickt wird, set die Sache behoben. Im Gegenteil, wird in emem solchen Fall nun im Betrieb dem Verstarker die Steuerspannung, zagefiihrt, so durchlaufen ja die pos. Amplituden denjenigen Gitter- spannungswert, an dem die Selbsterregung eintritt. Die Folge ist ein klickendes oder auch chirpendes Zeichen. Nun die GegenmaBnahmen. Es wird vorausgesetzt, dafs cinmal die Stufe nach hochfrequenztechnischen Gesichtspunkten sauber aufgebaut ist. Dazu gehéren auch die Mafnahmen, die zur Unter- driickung von Stdrwellenerregung auf ultrakurzen Wellen dienen, wie das Vorschalten von .,Locken“’ in Verbindung mit niedrig- ohmigen Masse- (nicht Draht) Widersténden (10—200 Ohm) vor Steuergitter, Schirmgitter und Anode. Nun bleibt noch die Neu- tralisation. Hier hére ich viele op’s seufzen, denn viele sehen gerade 30 den gréften Vorteil einer Schirmgitterréhre im Wegfall der Neu- tralisation (die aber nun doch ndtig ist). Die Schwierigkeiten, steile Pentoden mit 0.2—0.6 pF Gitter-Anodenkapaziaten zu neutralisicren, sind durchaus nicht gering bei den allgemein bekannten Methoden in Hinsicht auf Spulenwechsel, Einstellen des Neutralisationskon- densators etc. Und doch gibt es eine einfachere Losung, die tibri- gens auch nicht neuartig ist, die induktive Neutralisation. Ein oder auch zwei Windungen werden an das ,,kalte’ Ende der Anodenkreisspule gekoppelt (siche Schaltung). Eine zweite Spule — chenfalls 1—2 Windungen — wird an die Gitterspule der gleichen Stufe oder bei Drossel-Kondensator Kopplung an die Anodenspule der vorhergehenden Siufe gekoppelt. Die Spulen- enden werden durch einmaliges Ueberkreuzen der Leitung gegen- phasig untereinander verbunden, Eine der beiden Spulen wird durch Verschieben des Abstandes dann so eingestellt, bis die Neutralisa- tion erreicht ist. Die Doppelleitting kann verdrillt oder parallel ge- fiihrt werden. Auch die Lange ist uninteressant. Réhren mit gré- [ Berer’ Gitter-Anodenkapazitat erfor- _— der etwas engere Kopplung oder oe = f 5 Miche ed neem Dee Varela Ser tT Neutralisation liegt darin, dah weder cH eee angezapfte Spulen noch ein Neutrali- oh sationskondensator erforderlich ist. Erich Oppermann 4- D4 GAD —- Eine selisame Stérquelle. In etwa 200 m Entfernung von meiner friiheren Wohnung war eime Zwimerei, Trote Hochantenne und Netzstorschutz war der Rundfunkempfang nur der starksten Sender mit Genu® anzuhéren und auf Kurzwellen waren nur die Sonntage fiir Empfang brauch- bar. Werktags wurde der Empfang pauserlos durch ein starkes Zischen und Brausen unméglich gemacht. Mit einem Stérsuchgerat derPost wurde die Stérquelle ermittelt. Es war der Treibriemen, der von der Wasserturbine die. Antriebs- kraft auf die Hauptwelle der Fabrik iihertrug, ein Lederriemen von etwa 30 m Lange und 40—50 cm Breite. In dem Maschinenraum der Fabrik war ein starker Ozongeruch wahrzunehmen. Eime Korb- glimmlampe (am Glaskérper), ohne jede leitende Verbindung in 3m Abstand seitlich in die Héhe des Treibriemens gehalten, brannte voll auf. Die statische Aufladung des Treibriemens war also sehr erheblich. Wie nun die Aufladung verhiiten? Zunachst versuchte ich es mit dem Erden der Riemenscheiben, es wurde aber gar keine Aenderung erreicht. Dann brachte ich am Treibriemen eine Ab- nahmevorrichtung an, die gut geerdet wurde. Dadurch wurde das 0 Zischen und Rauschen schwacher, aber es traten starke Knall- gerausche auf, weil die Abnahmebirsten durch die Riemenbewegung die Kontaktgabe dauernd Anderten. Vollige Beseitigung aller Gerausche erreichte ich durch das Bemalen des Treibriemens mit Aluminiumbronze der Seitenkanten, seitlich links und rechts je einen 5—10 cm breiten Streifen, an der Tnnenseite des Treibriemens einen 2 cm breiten Streifen und alle halbe Meter die Langsstreifen durch kraftige Querstreifen verbun- den. Hierdurch wurde ein Ausgleich der Riemenaufladung iiber Turbine und Erde herbeigefiihrt. Die. Glimmlampe zeigte nun erst bei Beriihrung mit dem Treibriemen ein ganz schwaches Glimmen, der Ozongeruch blieb ebenfalls aus. Die Stérungen des Kurzwellenempfangs waren nunmehr véllig beseitigt. Alfred Zeller, D4 rho. Mitteilungen der Landes- und Ortsverbande Landesverband Reichshauptstadt. Der Aufruf zur Teilnahme an den DE-Kursen in der letzten CQ hat ein erfreuliches Ergebnis gehabt. Eine ganze Anzahl Anwarter hat es aber noch immer trotz der angekiindigten MaBnahmen vor- gezogen, sich in Stillschweigen zu hiillen. Sie haben sich nun die Folgen selbst zuzuschreiben. Om_Seydel hat.im Einvernehmen mit mir zwei parallele DE- Kurse eingerichtet. Der erste begann am 5. 7. 43 um 20 Uhr und findet regelmaBig montags um die gleiche Zeit stat, der zweite am 8. 7. 43 um 20 Uhr. Er wird regelmaiGig donnerstags abgehalten. Die Teilnehmer haben dadurch Gelegenheit, sich fiir den einen oder anderen Wochentag zu entscheiden, der dann aber auch fir die ganze Kursus-Dauer eingehalten werden muB, Kursuslokal: Heim des BV/C-D, Berlin NW 21, Rathe- nowe1 StraBe 22. Bezirksverband A-B, kom. BVF: Otto Faust, Berlin-Neukélln, Fuldastrabe 57. Sprechstunden und Zusammenkiinfte jeden Mittwoch und Sonn- abend im Heim Urbanstrafe 171 von 18 bis 21 Uhr, Ruf 690758. Mitteilungen aus dem Bezirksverband erfolgen in der nachsten CQ. Ich verweise jedoch ausdriicklich auf den Artikel ,,Aus der Arbeitsgemeinschaft des Landesverbandes Reichshauptstadt* in die- ser CQ. Otto Faust DE 6903/F kom. BVF/A-B. Bezirksverband C-D, BVF: Wilhelm Seydel, Berlin NW 21, Feldzeugmeisterstr. 5, Fernruf 420011, App. 477. Techn. U-Ref.: Hans Riickert, Berlin-Charlottenburg, Dahl- mannstraBe 25. . 4 Kameraden des BV-D! Ich erwarte, da® Sie sich. nachdem der ZusammenschluB mit dem BV-C stattgefunden hat, restlos fiir unsere gemeinsame Sache einsetzen. Unser Heim im der Ratheno- wer StraBe 22 bictet ausgicbige Gelegenheit zu intensiver Aus- sprache und Betdtigung, und zwar an jedem Dienstag ab 19 Uhr. Die nachste BV-Versammlung steigt am 20. Juli um 19 Uhr in unserem Heim. Das Vortragsthema wird auf der Zusammenkunft bekanntgegehen. W. Seydel — BVEF/C-D. OV Regensburg. Vor allem griiBe ich die Kameraden des OV-Regensburg, die bei der Wehrmacht und RAD sind und danke allen Kameraden recht herzlich fiir die laufend eingehenden Berichte. Vielen Dank méchte ich besonders den beiden Kameraden R. Old und O. Wag- ner, aussprechen, da beide trotz des schweren Dienstes recht an- sebnliche Punktzahlen erringen. Die Kameraden des OV-Regens- burg wiinschen Euch allen alles Gute und recht viel Soldatengliick. Dem kleinen Hauflein des OV-Regensburg, welches sich noch in der Heimat befindet, méchte ich besonders danken fiir die rege Be- teiligung am Betriebsdienst. Unser jiingster DE, 7262-R, Kamerad Hans Kolb, der sich in letzter Zeit besonders im BD fleiBig be- teiligte, wurde zum RAD eingezogen. Wie alle Kameraden im letz- ten NB-R ersehen konnten, ist zur Zeit der OV-Regensburg einer der besten im LV-R durch die sehr gute Betciligung im BD. Ich tufe Euch auf, auch weiterhin fiir unsere Sache mitzuarbeiten. Es ae alle Kameraden des OV-Regensburg an der Front und in der feimat, begleitet mit den besten Wiinschen! Heil Hitler! Euer OVE-R A, Engelhardt, DEM 3727-R Regensburg 9, Frauendorfer StraBe 9/1. DE-Preise fiir: die Panktabrechnung im 1. Vierteljahr 1943 1. Balster 8730 Pkt 2 KC 1 und 1 KL 2 2. Ellinger 8111 Pkt 2 ELKO 8/450 3. Lichthardt 6902 Pkt 1 Stabi 280/40 Blt y eee Dut | je 1 Kondensator CF 100 u. CPK 18/Lur 1 Satz Logbiicher und 2 QM-Blocks Linien Sonntag Donnerstag 09,30 4arr-3dsr 20m 06,00 4hpg-3a 10,00 4tho-4wvu abla sgeen ee ae 11,15 4rmq-4arr 20m 413.05 4rho-3ayv 11,15 4hps-4iro-4rho-3ayvy 40m 49.00 4uud-3dyu 13,00 Reichsrundspruch 80m 2015 4ggf-4uds 18,45 4vrr-Sdsr. 10m 9930 4gef- 13,45 4rho-3ayv 40/20 m a oe Montag ag 0 Oy he caer vv /20m 18: BOE oot Hin) Mine 20.00. 4uyd-Savk-Sayv-ewyuK 3 1990 ee wi 20,30 oa KS 30,00 Adba-alkm-avre 20,30 4wyu-Scdk-Bayy foe eichsrundsp! a Savi Se K 3 21,00 4adf-adba-4bxw- 21,40 4leu-3dya” K soe ee Dienstas 4nlo-4vco-4ujw 06,00 4rmq-4arr j 06,20 4hpg-4rho-4zhg 2043 absw etd 4axvi-dicv-4uiw W xvi-4icv- 21,30 4bxw-4ujw 4wyf-4iro-8dap Mittwoch 4uyd-4bef-4uds 4dba-4abef-4j 06,40 4cuq-4fmf-4uds eon. = 13,05 4rho-3ayv 40) 4yum-4ujw 20,15 4cvk-Savk 20,30 4vco-rho-4iro- Sonnabend 4sto-4nlo 07,00 4mcn-4opt-3ayv 1 21,00 4bxw-4uds-dujw 13,35 4rho-3ayy 40/20 m 21,30 4wil-4ujw-4rmq 4, -4rho 40 Savk-3dyu 1480 4hpE a Haake POSwOAAD & ARB AA ane s & FARAARMARRAAR BRAARRSA ARR EAR w Aaoomawroner SoajHHBs AAR BSA wane BBa x " Je nach Bedingungen soll die tagliche Linie rho-ayv auf 7020 oder 14.320 kHz gefahren werden. Handbuch“ des DASD gu kaufen gesucht, ce 3 Lan kes DE 1281, Marinezahnarzt, _ NWF-Sendeplan “ (K 14 = 35653570 kHz) Anruf; D4 oee, bzw. D4 gee, baw. D4 nee. Ze DSZ Montag Dienstag -Mittwech_Donnerstag “Freitag Sonnabend 06,40 Da hpg D4 hpg rs D4 hpg D4 hpg D4 hpg 06,80 D3 ben D4nbo Damen D4 iro D4 rho D3 ben 08,50. D4 nbo D4nbo D4nbo Da nbo D4 nbo D4 nbo 13,20 D4 hpg Da hpg = D4 hpg D4 hpg D4 hpg 13,30 D3 ben D4 nbo D4 men D4 iro D4 rho D3 ben 19,20. D4 bpg Da hpg a D4 bpg D4 hpg D4 hpg 19,30 D3 ben D4 nbo D4 men “D4 iro D4 rho D3 ben Rundspruch-Funkplan Sonntag 21,30 R D3 dsr 20 m 21,30 U D3 dyu 80 m 21,45 F D4 gef 10 m 22,00 F D4 gef 20 m 22,15 Q D4 cug 80 m 08,00 U D3 dyu 80 08,30 G D4 hpg 80 09,00 O D4 iro 40 09,30 N D3 ben 80 09,30 F D4 cmf 10 ‘Mittwoch 10,00 M D4 yum 80 19,45 J D4 cvk 10 m 10,30 R D3 dsr 40 D4_wil 80 m_ 10,30 B D4 pab 10 10,45 K D3 cek 10 11,00 — D4 arr 20 11,30 R_ D3 dsr. 20 12,00 — D4 arr 10 20,00 K D3 avk 10 m 20,30 S D4 uds 80 m 21,00 J D3 avk 80 m 21,30 O D4 vco 80 m 22,00 Eichsendung 13,00 — D4 adf 80 D4 iro 80 m 13,30 R D3 dsr 10 Donnerstag 13,45 W D4 ujw 10 20,00 F D4 gef 80 m See 20,30 D D4 uyd 80 m 21,00 F D4 gef 80 m i 21,30 P D3 dap 80 m Fe ee 22,00 P D3 dap 10 m 3 Freitag. poe Montae 39,40-V-D4_jev-80-m. 14.15 — D4 rma 40 14,45 Y D4 awy 40 15,15 Y D4 awy 20 BEE SH BOB EOE RBH ae oe 20;00R Tt Da ep’ 20st 20,00 V D4 icv 80 m 20,80 R D4 vrr 80 m 20,30 — D4 adf 80 m 21,00 K D4 cvk 80 m 0110 © D4 wyf 80 m 21,30 B_D4 pab 80 m lane a noosa! 21,30°Y D4 awy 80 m Dienstag - Sonnabend 20,10 R D4 yr 80 mw 20,30 G D4 hpg 80 m 21,00 W-D4 ujw 80 m Persurgeber: Deutades Anaieur-Seadey Fernrof Sammeinammer_ 89 11.66, Postechedeonio : Berl Druck: Buddruckerds Friedrich Hoersch, Glin 19,40 G D4 bng 80 m 14,15 G D4 hpg 40 m 20,30 T D4 opt 80 m pol gedeast OSSD) ReslcDetien, Casicalee jselediecivonlo der Warenabieiing ' Berlin 1-4 125 “ancl gar Verofeniung an den Heraurjeber eels, 44