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a a ee € op Ae D Nachrichtenblatt des DASD é At ABs Berlin-Dahlem, Cecilienallee 4 5 Priisident: BEV: #-Obcreruppentiihrer u. General der Waiten-f} Sachs V 4 17. Jahrgang ‘August 1943 Nur fiir DASD-Mitglieder Kippschwingungen Eines der vielen Randgebiete der Radiotechnik behandelt die Exzeugung und Verwendung yon Kippschwingungen. Das: sind Schwingungen, die beim Ueberkippen von cinem stabilen elektri- schen Zustand in einen anderen entstehen. Kippgeneratoren, d. s. Erzeuger von Kippschwingungen, werden in der Radiotechnik in vieler Hinsicht verwendet. Sie sind auch fiir uns Amateure niitzlich und brauchbar. Zur Einfiihrung in dieses interessante Gebiet sei daher im Folgenden die Physik und Technik der Kippschwingungen. angedeutet. Wenn man einen Kondensator an eine Gleichspannung legt, so ladt er sich auf. Es flieBt dabei solange ein Strom von der Gleich- spannungsquelle nach dem Kondensator, bis dieser gleiche Klem- menspannung wie die Spannungsquelle besitzt. Nimmt man sodann die Spannungsguelle fort und schlieft den Kondensdtor kurz, dann entladt sich dieser momentan. Die im Kondensator aufgespeicherte statische Leistung wird dabei in Warme I’. R yerwandelt. Bei hohen Spannungen und groBen Kondensatoren wie sie z. B. bei Netzeleichrichtern vorkommen, erfolgt die Entladung mit lautem Knall, Legt man in den Suomleis jedoch emen ohmschen Wider- stand, so erfolgt die Auf--und Entladung je nach Grofse des Wider- standes in kiirzerer oder lingerer Zeit. Die Ladung und Entladung von Kondensatoren spielt bei den Kondensator-Kippschaltungen eine groBe Rolle. Weiterhin werden fiir eine solche Schaltung Gli ken (Glimmlampen) verwend- det, das sind gasgefiillte Glaskérner, in denen 2 oder mehrere Elek- troden eingeschmolzen sind. Legt man an eine Glimmlampe eine stetig wachsendeé Gleichspannung, so wird bei einer bestimmten Spannung die Lampe plotdich ziinden und aufleuchten, Dieses ist die Ziindspannung Ez der Lampe. Beim Vermindern der an die % GEDENKTAFEL FUR UNSERE VOR DEM FEIND FUR FUHRER UND VATERLAND GEFALLENEN HELDEN Béringer, Gustav Hauptmann Stein, Giinter Leutnant Bartsch, Wolfgang Funker Hépken, Gerd Schiitze Nowak, August Gefreiter Friedrich, Rudolf Unteroffizier Dr. med. Knecht, W. Assistensarat Franke, Kurt Soldat Rozynek, Siegmund Soldat Manger, Wolfgang Unteroffizier Hennings, Hans Fk.-Gefreiter Gaertner, Helmut Unteroffizier Spinner, Ludwig Leutnant Utsch, Werner Getfreiter Schoeps, Giinther Oberfunker Liibbe, Otto Ingenieur 6126/1 a/D 6940/K 2669/K CQB/S 6928/1 a/B 3287/C 3404/F 1965)/F 6169/K 6366/F 3840/P alO CQ/B/C 3427/F Lobbes, Rudolf Obergefreiter Sittmann, Carl Unteroffizier Hartmann, Kurt Beamter Brunner, Erich Schiitze Seyler, Hans Giinther Obergefreiter Goganzer, Wilfried Unteroffizier Wetter, Arno Funkoffizier Schwarzott, Erwin Jager Liebig, Hellmut Unteroffizier Schiitz, Otto Unteroffizier Hartnagel, Willi Unteroffizier Hinze, Wolfgang Ober-Funkmaat Thumann, Hans Oberfunker Carmesin, Otto Oberkanonier Dr. Pohl, Hans Joach. Stabsarzt Strachanowski, Hans Stabsgetreiter 6762/F CQ/B/T 2329/N D4 qom a/S a/T 6694/N 4003/F a/S 6557/Q 3246/N 3666/N 2727/D D3 ivd 6778/L a/B 1583/G Dé icg CO/B/F DER OPFERTOD UNSERER HELDEN BLEIBT UNVERGESSEN! SIE SIND UNS VORBILD UND MAHNUNG! 46 leuchtende Glimmlampe gelegten Spannung erléscht plétzlich das Glimmen; das ist die Léschspannung Ey. Ein cinfacher Kippgenerator in Konden. satorschaltung ist een Bigglidae Pe ® E. gestellt. Gl. ist die Glimmlampe mit dem inneren Widerstand Rj. Schlie®t man an a und b eine Betriebs- spannung Ey an, die gréfer als die Ziind- spannung Ey ist, so lddt sich C ber R auf und zwar so lange, bis an der Glimmstrecke die Zindspannung E, erreicht ist. In diesem Augen- blick ziindet die Lampe, wobei die auf C gespeicherte Ladeenergie tiber Ri in Form des Glimmens soweit aufgebraucht wird, bis die Lésch- annung E, erreicht ist; dann erlischt die Lampe. Der Kondensator C ladt sich ae Neue iiber R auf bis die Lampe wieder zindet. Wir sehen das schénste Blinkfeuer, vorausgesetzt, dai die Schwingungen langsam genug erfolgen. Verlaufen sie schneller, so kann man sie an c und d mittels Kepfhorer abhéren. Das Span- nungs-Zeit-Diagramm eines solchen Vor- ganges gibt Fig. 2 wieder. Im ersten Ast der Kurve ladt sich C auf, aindet bei E, und entlidt sich in kurzer Zeit auf E,. Danach beginnt Neuaufladung in der Zeit t, und zwar widerum bis Ene Ez; hierauf Entladung in der Zeit t,. Die Zeit T kennzeichnet die Periode eine: Schwingung. Liegt sie im Hiérbereich, so hért man an ¢ und d eine Frequenz fase wobei K ein Faktor ist, der sich aus den Daten R, C, Ri, En, Ex, E, ergibt. Die Kurvenform ist dabei im wesentlichen durch E,, Ey und t,, t, gegeben. Die Differenz zwischen E, und E, ist dic Kippamplitude — Exipp- In vielen Anwendungsbeispielen legt man auf kurze Ricklaufveit t, groBen Wert, Bei Vernachlassigung der Betriebsspannung ist die prozentuale Riicklaufveit t,°/) = $-B . 100, ist also durch das Verhiltnis der beiden. Zeitkonstanten C.R, und C.R gegeben; (R in Ohm und C in Farad ergibt Lade- bzw. Entladezeit in Sekd.). Die Aufladezeit t, dauert im Verhaltnis 2u t, lange, wenn R gegeniiber Ry groft ist. Im Jahre 1902 hat der Italiener Righi eine Formel fiir die Schwingungszeit T angegeben, sie lautet: By —E 1 C(R—1n Poe. eo K 5 (In bedeutet den ee eshte) Tig.t Ene. Nach der Formel fiir die Schwingungszeit T divergiert In @——y! 2 umsomehr nach Null, je gréBer Ey im Verhiltnis zu Ez bzw. E, ist, d.h. desto mehr nahert sich die Frequenz nach unendlich. Sinkt da- a7 gegen E» auf Ez herunter, dann ist nea =unendlich, d. h. die Frequenz nahert sich nach Null. Die theoretisch mégliche obere Frequenzgrenze wird natiirlich keineswegs erreicht. Durch die so- genannte Glimmlampenhysterisis entstehen Frequenzen bis ca. 8000 Hertz, also nur Tonfrequenzen. Bei der Benutzung gebrauchlicher Glimmlampen ist darauf zu achten, da® die Vorwiderstande, die sich meistens in den Sockeln befinden, beseitigt werden. Mit Spezialglimmlampen und Thyratrons lassen sich héhere Frequenzen bis nahezu 100000 Hertz erzeugen. Die Ziind- und Léschspannung ist bei Thyratrons wesentlich besser als bei Glimmlampen, wodurch die Frequenzkonstanz,. die an und fiir sich bei allen Kippgeneratoren nicht zur Stabilitét neigt, besser wird. Man kann auch Kippschaltungen ohne Ladekondensator in Spulenschaltung aufbauen; auch gibt es solche in Transformatoren- schaltung. ‘Die technische Anwendung der Kippschaltungen ist sehr viel- seitig, Fiir uns Amateure interessiert der Kippgenerator z. B. als Tonfrequenzerzeuger im Morseunterricht. Wellenmesser lassen sich in einfachster Weise durch einen Glimmlampengenerator modulie- ren, wie aus CQ Heft 11/12 1942 S, 43 hervorgeht. Man kann dann beim Einpfeifen von Stationen und gleichzeitigem Messen der Wel- .lenlinge seinen Wellenmesser am Modulationston besser erkennen. Kippgeneratoren lassen sich als automatische Geber bei der Sendertastung benutzen. Gegeniiber einem Vioroplex (Bug) haben sie den Vorteil, daB man nicht allein die Strichlangen, sondern auch die Punktdauer in einfacher Weise einstellen kann. Auch lassen sich Kippgeneratoren mit mechanischem Tastrelais vorteilhaft kombinieren. Ueber die Verwendung von Kippgenera- toren in Oszillographen empfehle ich einen Aufsatz yon Pieplow in E.N.T., Heft 9, 1988. Die ecinschlagige Literatur ther Fernsch- empfanger behandelt die Kipprelais fir Kathodenstrahlablenkung. Cremers, D4 xvf »Geradeaus“ contra ,,Super“ Von EF. Eddelbiittel, Wien, DE 887. Die Entwicklung der letzten Jahre hat auch fiir den Amateur den Super immer mehr in den Vordergrund treten lassen. Trotzdem dlirfte die Mehrzahl der von unseren Amateuren selbstgebauten Gerate jedoch immer noch Geradeaus-Empfanger sein, weil diese sich einfacher bauen lassen als der Super. Aber auch der Geradeaus-Empfinger — vom bekannten 0-v-1 ausgehend — lat sich noch durchaus weiterentwickeln und die mit vorstehendem Gerat erzielten praktischen Ergebnisse beweisen, daB 48 unter Ausnutzung aller Méglichkeiten auch der Geradeaus. Empfiin- ger qualitativ auf eine Spitze zu bringen ist, wo er sich durchaus neben dem Super sehen lassen kann. Die Vorarbeiten an dem Gerat datieren bis zur Jahreswende 1938/39 zuriick; sie muBten bis vor kurzem aus besonderen Griinden yollkommen unterbrochen werden, wurden jetzt aber so weit be- endet, da® das Gerat endlich betriebstertig und nunmehr eine Be- urteilung tiber die Arbeitsweise angangig ist. Es wurde zu dem genannten Zeitpunkt in Hamburg in reger Zusammenarbeit mit OM Walter Kawan, welcher tber den LVJ hinaus als unermiidlicher Anregungsspender bestens bekannt ist, von folgenden Gedanken- gangen ausgegangen: Fiir die hohen Frequenzen, die uns Amateure interessieren, hat eine normale, abstimmbare HF-Stufe keinerlei Bedeutung mehr, da sie durch die hohe Dimpfung vollkommen effektlos bleibt. Es muB deshalb ein Mittel in Anwendung kommen, das die gewiinschte Entdampfung herbeifiihrt, um die gleiche Wirksamkeit der HF- Stufe, wie von den niedrigeren Frequenzen her bekannt, herbeiz fiihren, und zwar sowohl beziiglich Verstaérkung, als auch Selektivi- tat. Die cinfachste Entdampfung ist allgemein vom Audion her be- Kannt, und zwar in Form der Riickkopplung. Wenn also eine HF- Stufe durch Riickkopplung soweit entdampft wiirde, daB sie gerade yor dem Schwingungscinsatz steht, miiBte dieses auch auf den hohen Frequenzer. die gewiinschten Vorteile bringen. Die Praxis bestatigte die Richtigkeit dieser Gedankengange in vollstem Umfange. Es war jiberraschend, bei dem vorliegenden Gerat die groBe Wirksamkeit der HF-Stufe feststellen zu kénnen, und zwar sowohl die Lautstirke, als auch die Selektivitat betreffend. Eine Erhohung der Selektivitat ist bekanntlich auBerdem noch im NF-Teil durch eine abgestimmte NF-Stufe méglich. Auch dieser Weg wurde beschritten, und zwar in der Art, wie vorstehende Schal- tung zeigt, Die NF-Stufen arbeiten normalerweise, yor allen Dingen natiirlich beim Absuchen der Bander, widerstandsgekoppelt. Die zweite Stufe kann jedoch durch einen Schalter auf die Abstimm- Elemente umgeschaltet werden, sobald zu starkes QRM eine Aus- siebung erforderlich macht. Zu dem praktischen Bau noch einige Hinweise: Es ist cin- Jeuchtend, da® ein derart hochgekitzeltes Geriit nicht unerhebliche Abgleicharbeit erfordert. So zeigte es sich als erforderlich, schritt- weise vom Audion ausgehend eine Stufe nach der anderen in Be- trieb zu nehmen und zu trimmen. Aus Stabilitétsgriinden wurden sowohl das Audion, als auch die HF-Stufe als Eco geschaltet. Zwi- schen diesen liegt eine Pufferstufe, die sich zur Vermeidung von Riickwirkungen vom Audion auf die HF-Stufe als sehr zweckmafig erwiesen hat. AuSerdem bietet sie in der angegebenen Art und Weise cin brauchbares Mittel der frequenzunabhangigen Lautstarke- Regulierung in der HF, Die Abstimmkondensatoren der HF- und 49 Audion-Stufe wurden auf eine Achse gesetzt, Bei der Einstellung und Abstimmung der beiden Stufen jeweils auf die Mitte eines Frequenzbandes ist der erzielte Gleichlauf durchaus befriedigend. Nur in seltenen Fallen muB an den Bandgrenzen noch etwas mit den Trimmer nachgestimmt werden. Alle drei Hochfrequenz. tra- genden Stufen wurden cinzcin abgekapselt. Fiir die Abstimmelemente im NF-Teil wurden kleine, mit ge- schlossenem Kern ausgeriistete Drosseln verwendet. Der Kern wurde durch Entfernen des Querstiickes zu einem _,,U'* umgebildet, und dann die beiden U-Stiicke, die jeweils die Spule tragen, mit ihren Oeffnungen auf das bendtigte MaB von ca. 5 mm zusammen- geftihrt. Zur Erzielung der gewiinschten Resonanz wurden parallel . za den nunmehr als Spulen arbeitenden, urspriinglichen Drosseln Blocks gelegt; zweckmaBige Werte liegen bei ca. 50000 pF. Wegen der besonders giiten Schwingeigenschaften wurde fir die HF- und Audion-Stufen als Réhre die EF 6 vorgesehen, die auch auf héchsten Frequenzen ganz einwandfrei schwingt. Die letzte Stufe ist mit der EL 11 ausgertistet, um so normalerweise mit dem Lautsprecher arbeiten zu kénnen. Unseren Kameraden bei der Wehrmacht, besonders denen an den Fronten, danken wir fiir ihre Teilnahme am Betriebsdienst und Ubersendung von Hér- berichten. Dadurch konnten wir wertvolles Material sammeln und bitlen deshalb um weilere rege Mitarbeit, falls es der Dienst erlaubt. Alles Gute und vle 73 Heil Hitler! Die Schriftleitung. 50 DENr. 0093/N o1g8/F 0687/F 0966/S 0923/0 - 1051/S 1083/S. 1123/F 1188/D. 1262/0 1277/P 1351/F 1463/T. 1504/N 1510/D 1528/H 1543/W 1674/D. 1598/S 491731/B 1798/C 1813/C 1829/0 1853/K 1857/M 1891/L 1925/H 1978/T 1980/F -2166/V 2200/J 2247/T 2268/N 2201/1 2323 /F 2366/M 2370/T. 2415/H 2434/B 22441 /T 2449/F 2482/Z. 2518/F Bekanntmachungen der Leitung Name GroB Kunze Noack Reisenauer Lechleitner Gotz Martin ‘Thomas Lichthardt Mirche Plabst Breitfeld Rudolph Lederer Wagner Engelhardt Langer Fischer Taucher Schwengler Kriiger Gemeinhardt Linsin Fischvoigt Wordemann Demuth Twick Franke Schifferdecker Diel Mertens Schnatz Zeyer Heine Hoffmann Kinder Heveker Beuker Marquardt Zosel Schafer KlihspieB Stolp Punktabrechnung der DE'’s fiir Pkt. 2912 2654 1575 267 980. 1750 | 1038 | 271 9585 1255 548 4183 3271 1915. 2311 1095 12 1141 228 904 70 394 295 1959 1645 3543 283 1209 48 604 1121 1375 2799 174 68 505 1446 168 1124 1457 1256 699 4165 DE-Nr. 2526/U 2631/J 2660/0 2680/G 2704/C 2717/F 2770/M 2799/N 2800/N 2877/T 2887/B 2909/U 2914/F 3040/1, 3060/F 3072/N 3098/T 3149/L 3214/T. 3217/C 3228/V 3232/F 3234/F 3267/C 3294/U, 3302/D 3417/U 3428/J 3501/G 3609/T. 3623/M 3727/R ST37/F 3760/N 3765/R 3774/F 3787/H 3796/1 3797/0 3818/R 3842/P 3891/W 3903/H Name Brockmann Schiitz Bilfinger Weil Mohwinkel Sedler Siegert Ernst Wiest Bender Wieduwilt Rheinwein ~ Schmitt Rothammel Wachholz Schurr Waitz Krause Groh Keil Altmiller Olezefski Kuhne Asmus Rudert Bluhm Hartung Dunkelmann Manske Frees Gebel Engelhardt Kohler Kolberg Stuber Schulze Dr. Pauli Krumbach Zeller Stiegler Assold. Doppelhofer Bollmann das zweite Vierteljahr 1943. Pkt 158. 407 312 420° 1960 1444 937 810 319 768 45 170 2718 527 3070 826 4349 4115, 919 82 369 1979 544 6679 562 1406 3036 615 281 68 7555 84 608 eng 1466 521 3148 1500 3602 3685 51 Pfeffer Ameringer Vriedrich Trappenberg Buchsteiner Baumgart Kaster Ow Rheinwein Wiese 7223/T 7224/G Mees Lutzenberger Hauzendorfer Rackwitz Rempel Pogoda Karrer Liebig KieBig Birkner Stiehm Ellinger Nemecek Dettmann Keyser Haw Woll Neubert Maurmann, Kasemann Nowack Schmid Franz Mach Vollath Stembéck Korell Kleid Hoschke 7226/G Scholz 7227/S Friedl 730 71228/S Herburger 3577 7232/J Wiebke 182 7234/T Goes 690 7ea5/T Fleck 1094 7236/T Wessolleck 1693 7237/A GroBmann _9203 7240/R Lederer 3361 7241/U Huhle 4639 7242/T Diesler 185 7246/T Wolf 3049 7249/U Meyer 913 7252/1 Hessler 385 ‘ 7262/R Kolb 680 7264/L Hetzel 9725 7265/U Kirsch 10 7268/T Schneider 225 7272/N. Blaser 327 7273/W Fischer 3186 | 7276/L Heer ' 2557 7277/R Stirner 1358 7280/1 Lindae 40 7281/0 Striebich 2709 DE-Anw./A Lottermoser 311 DE-Anw./D Behrmann 5629 DE-Anw/D Busch 1051 DE-Anw./D, Gruner 3865 DE-Anw./D Runge 1500 Aus der 1196 | DE-Anw./D Thies 945 DE-Anw./F Dettmann 298 DE-Anw./F Deuer 41 DE-Anw./F Polke 1132 DE-Anw/G Bauer 102 DE-Anw.(G Seike 940 DE-Anw./G Koppe 630 DE-Anw./G Rzany 256 DE-Anw./H_ Seveneick 297 DE-Anw./H_ Wellnitz 574 DE-Anw./J Holtfretter 32. DE-Anw./J Schroder 156 DE-Anw./K Wiechmann 455 DE-Anw./K Kassenbrock 248 DE-Anw./N Wittmann 4116 DE-Anw./Q Abetz 934 DE-Anw./O Falkenstein 1004 DE-Anw./O_ Preller 1098 DE-Anw./Q Schéler 282 DE-Anw./Q Schretzmann 1057 DE-Anw./Q Wei 189 DE-Anw./Q Zlamal 3502 DE-Anw./R Benker 640 DE-Anw./S MiBriegler 842 DE-Anw./S__ Stiickler 2987 DE-Anw./T Diz 1288 DE-Anw./T Hohle 8018 DE-Anw./U Scheide 1201 DE-Anw./V Leptien 1390 Praxis — fiir die Praxis Mit dem tragbaren RX in Urlaub. Als ich im yergangenen Jahr meinen Erholungsur- laub antrat, waren die Wit- terungsverhiltnisse nicht ge- rade auf ,Schén Wetter vielversprechend. Ich hatte mich damals entschlossen, um fortlaufend am BD als DE teilzunehmen, einen trag- baren “Batterie - Empfanger (O-v-l) mitzunehmen. Der Wettergott hatte wenig Einsicht, sodaB ich zum groBen Teil regneri- 58 250 sche und kiihle Unlaubstage hatte. Mein Empfanger kam jetzt zur Geltung, die nun an die Unterkunft gebundene Zeit damit wertvoll auszunutzen. Es war immerhin interessant, von einem anderen Standort aus die gewohnten D-Stationen zu héren und Feststellun- gen in Bezug auf qrk und qsb zu machen. Auch bot sich Gelegenheit, das 10-m-Band mit aller Ruhe zu beobachten und ich konnte auch auf dieser Frequenz gute Hir- erfolge verzeichnen. Meine Freude war gro®, als ich die ersten ten-Stationen, wie D4 arr, D3 dsr und D4 vrr buchen konnte. Als Antenne, die unmittelbar an den Gitterkreis des Audions angeschlossen war, benutzte ich ineinandergesteckte Messingrohr- stlicke von 14 mm @% und einer Gesamtlinge von 1.70 m. Zur Emp- fangs-Stabilisierung wurde oben ein Metallkreuz mit emer Balken- lange von je 60 cm angebracht. Auch beim Abhéren des 80-, 40- und 20-m-Bandes blieb die gleiche Antenne. Auf jeden Fall war -ich froh, durch interessante Empiangs- Beobachtungen die sonst durch die Wetterlage bedingte Lange- weile nutzbringend vertreiben zu kénnen und besonders erfreut dar- uber, die ersten Hor-Beobachtungen auf dem 10-m-Band zu machen. Nachdem die Urlaubszeit wieder .herangeriickt ist, méchte ich, besonders den DE’s, durch diesen Kurzbericht einen kleinen Anreiz geben, Beobachtungen in dieser Weise durchzufiihren. E, Birkner, stellvertr. T-Ref./T. Humor der ,,CQ“. Ein alter Spruch, der heuf noch gilt, besogt, Die Riidisichinahme auf den Kamerad Daf Puinktichkeit die Hoflicikeit von Konigen!- Verlangt, den Rundspruch piinidlich abzufertigen, Bei unsern Spriichen, leider sei's gelagt, Des heift, zu frih nicht und auch nicht zu spat, Find” diese Héflichkeit ich nur bei Wenigen! Denn sonst sind wen'ge Punkte 2u gewartigen. ~ Drum, liche Freunde, geb ich gufen Raf: Beachtetfleifig meine Sondersendungen, Denn dort ergibt sich, in der Tat, Genaue Zeit aus Daugrstrichen Endungen! Dé bpg. NWF -Versuchssendungen und QTR von D4 hpg. Sendeplan ab 1. August 1943. Beginn taglich, mit ee Sonntag und Mittwoch, 13,15 00 19,15 60 DSZ QTR der Dauerstriche: Ende des ersten 06,35 30 13,15 30 19,15 30, zweiten 36 00 16 00 16.00 ,, dritten 36 30 16 30 16 30, vierten 37 00. 17 60 17 00° usw. bis neunten 39 30 19 30 19 30, zehnten 06,40 00 13,20 00 19,20 00, Bis zur 20., bew. 50. Sekunde jeder Anrufminute wird D4 gee D4 gee v D4 hpg D4hpg auf 1 Sckunde eingehalten, gegeben. Die QRK- Meldungen dieser Sendung werden bei der Leitung ebenfalls ausgewertet, 5h Linien ‘Sonntag i 21,30 4wil-4ujw-4rmq 09,30 4arr-3dsr 20 m Savk-3dyu 10,00 4rho-4wvu 40 m 4030 4yum-3dyu K12 ao Pee 11,15 4umq-darr DOU see te een rh 11,15 4hpg-diro-4rho-gayy 40 m a0 ppeee 0-4zhg 13,00 Reichsrundspruch 80m [3:08 Tae 18,45 4yrr-3dsr 10m 3515 aeeeanee: 13,45 4rho-3ayv 40/20 m 22,30 4egf-opt-4uds Montag . 06,20 4hpg-4rhio-4zhg" K1q Freitag 13,05 4rho-Sayv 40/20 m 06,20 4hpg-4rho-4zhe 19,00 4hpg-rho 40/20 m 13,05 4rho-Sayv 20.00 4uyd-Savk-3ayv-4wvu KK 3 19,00 4opt-4rho 4davi-3cdk K 5 19,30 4akk-4vco-4vjv 20,30 S3avk-dopt “K 5 19,45 4rmq-4arr 20,30 4wyvu-3edk-Sayy K 3 20,00. 4dba-4lim-4vrr 21,00 4wil-4opt-3ayv K 3 4ioh-acvk-3celx 21,80 Savk-4wil-dlkm-4vir K 3 20,30 Reichsrundspruch 21.30 4leu-3dyu K 7 21,00 4adf-4dba-4bxw- 21,30 4egf-aynt 10m 4cvk-4opt 21,40 4leu-3dyu K 4 4iro-dvjy y 4nlo-4vco-4ujw Dienstag abaf-ajcy-arul 06,00 4rmq-4arr K 7 9130 4ioh-4vco 06,20 4hpg-4rho-4zhe = «KK 14 igdmeennuiealiant 13,05 4rho-8ayv 40/20 m ee anette 20,45 4bxw-4xld K 3 4wyf-4iro-3dap 21,30 4bxw-4ujw Ki auyd-abgtauds Mittwoch 22,00 4dba-4bgf-4jcv 06,40 4cuq-4fmf-4uds K 5 dcvk-4vjv 13,05 4rho-Sayv 40/20 m 4yum-4ujw 20,15 4cvk-3avk 10.m Sonnabend 20,80 4vco-rho-4diro- 07,00 4mcn-4opt-3ayv 4sto-4nlo K 1 13,35 4rho-3ayy 21,00 4bxw-4uds-4ujw K 2 14,30 4hpg-4rho K K K K K K K K 40/20 40 AnoC©enwHonwoH ZL m m Je nach Bedingungen soll die tagliche Linie rho-ayv auf 7020 oder 14320 kHz gefahren werden. Regelmafige Eichfrequenzsendungen. Jeden Mittwoch von 22,00 bis 22,26 dsz ihe Rundspruchfunk- plan) sendet D4 iro Eichfrequenzen mit einer Genauigkeit von 50 Hz — ca. 0,01%Jo9. Folgende Frequenzen werden je 5 Minuten lang ausgestrahlt: 3500, 3525, 3550, 3575, 3600 kHz. AnschlieBend ist D4 iro qrv fiir qso. 35 4 NWF-Sendeplan (K 14 = 3565 —3570 kHz) Anruf: D4 cee, bew. D4 gee, bzw. D4 nee. Dienstag © Mittwooh Donnerstag ‘Freitag Sonnabend D4 tho ‘D4 tho D4 tho Dé nbo D4 cho DS Dé men D4 men D4 hpg Dé men Dé nbo Dé bpg D4 men Dé hpg D4 men ee S89 S35 58 EP VERe yee SESS EES 68 Seeeeuree eg 52252 Bog goR 2% z S (eeceee eee 3 . ssses gHEEE z : : 8 4 i] S9gge Ge. 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