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UNIVERSITÄT LEIPZIG

Visualisierungspraktikum

Institut für Informatik ­ Abteilung Bild­ und Signalverarbeitung
Prof. Dr. Gerik Scheuermann

Hinweis zu allen Aufgaben:
Über die Methode  addTensorField  der Klasse  FgenPro ist es  möglich das  zu bearbeitende  Tensorfeld  im  Vorfeld 
auszuwählen. Diese Möglichkeit wurde von den meisten Studenten übersehen. Außerdem ist bei jeder Aufgabe darauf 
zu achten, die applicable­ und undo­Methoden korrekt zu implementieren.
Des   Weiteren   schicken   Sie   bitte,   nachdem   Sie   sich   für   eine   Aufgabe   entschieden   haben,   eine   E­mail   mit   Ihrer 
Entscheidung an schlegel@informatik.uni­leipzig.de.
Der Abgabezeitraum für die gewählte Aufgabe ist die erste März Woche (1.3.2010 – 5.3.2010). Wie gehabt schreiben 
Sie dazu bitte wieder eine E­mail an mich, um einen Termin auszumachen.

Aufgaben (wählen Sie eine aus)

5A Efficient Marching Tetrahedra
In dieser Aufgabe soll ein VisAlgorithmus geschrieben werden, der einen schnellen Marching Tetrahedra­Algorithmus 
implementiert.   Zu   diesem   Zweck   wird   ein   Paper   zur   Beschleunigung   des   Verfahrens   durch   Span   Filtering   zur 
Verfügung gestellt.
Die verschiedenen Optionen und Parametrisierungen Ihres Algorithmus sollen mit Hilfe eines Profildialogs eingestellt 
werden können (vgl. FGenPro). Das entsprechende Verzeichnis ist 'visAlgos/MarchingTetrahedra'. 
Es stehen dazu einige Skalardatensätze  im  Ordner  testdata  zur  Verfügung.    Das  zu Grunde  liegende  Gitter dieser 
Datensätze muss evtl. noch in ein Tetraheder­Gitter umgewandelt werden. Im Untermenü Grid im Algorithmus­Menü 
befindet sich dazu ein entsprechender Eintrag (Convert 3D Cells to Tetrahedra). Die so umgewandelten Datensätze 
können zur späteren Verwendung abgespeichert werden. Um einen ersten Eindruck der Datensätze zu bekommen, kann 
der in Aufgabe 2 implementierte Markierungsalgorithmus angewandt werden.
Die Paper befinden sich im Ordner /u/schlegel/public/Paper/5A/.

5B Stream Surfaces
In dieser Aufgabe soll ein VisAlgorithmus geschrieben werden, der Stromflächen aus einem Vektorfeld extrahiert und 
darstellt. Dabei soll der von Hultquist vorgestellte Algorithmus implementiert werden. Das entsprechende Paper wird 
zur Verfügung gestellt. Die Berechnung der Integrationslinien haben Sie in Aufgabe 4 bereits implmentiert.
Die verschiedenen Optionen und Parametrisierungen Ihres Algorithmus sollen mit Hilfe eines Profildialogs eingestellt 
werden   können   (vgl.   FGenPro).   Das   entsprechende   Verzeichnis   ist   'visAlgos/StreamSurface'.   Es   stehen   einige 
Vektorfelder zum Testen zur Verfügung.
Das Paper befindet sich im Ordner /u/schlegel/public/Paper/5B/.

5C Vektorfeldtopologie
In dieser Aufgabe soll ein VisAlgorithmus geschrieben werden, der die Topologie eines 2D­Vektorfeldes berechnet und 
darstellt. Die Grundkonzepte haben Sie schon im Rahmen der Vorlesung VNT kennengelernt. Zusätzlich müssen Sie 
anhand eines zur Verfügung gestellten Papers die Randtopologie extrahieren und visualisieren.  Die Zykelextraktion ist 
an der Stelle nicht vorgesehen.
Hinweis: Den Grundansatz zu dieser Aufgabe haben Sie schon in Aufgabe 3 gelöst.
Die verschiedenen Optionen und Parametrisierungen Ihres Algorithmus sollen mit Hilfe eines Profildialogs eingestellt 
werden   können   (vgl.   FGenPro).   Das   entsprechende   Verzeichnis   ist   'visAlgos/Topology'.   Zum   Testen   stehen 
unterschiedliche 2D­Vektorfelder zur Verfügung.
Das Paper befindet sich im Ordner /u/schlegel/public/Paper/5C/.
5D FastLIC
In dieser Aufgabe soll ein Visalgorithmus geschrieben werden, der den Line Integral Convolution Algorithmus (LIC) 
implementiert. Ein zweidimensionales Vektorfeld wird mit Hilfe einer Textur dargestellt, die durch Grauwertmuster 
den   Verlauf   des   Vektorfeledes   visualisiert.   Das   ursprungliche   Verfahren   ist   sehr   aufwändig   und   wurde   deshalb 
verbessert  (siehe LIC und FastLIC Papers). Sie sollen hier die FastLIC Methode und die beschriebenen Varianten 
implementieren und dabei unterschiedliche Filterlängen anwenden, um ihre Effekte auf die Textur zu untersuchen. Ein 
weiteres  Skalarfeld  ­etwa die Norm  (die Datei  norm.vtk bezieht  sich auf den Datensatz  markCellSmall.vtk)­  kann 
zusätzlich anhand einer Farbkodierung visualisiert werden. Die Berechnung der Integralkurven kann dabei durch den in 
Aufgabe 4 implementierten Algorithmus übernommen werden. Die verschiedenen Optionen und Parametrisierungen 
Ihres Algorithmus sollen mit Hilfe eines Profildialogs eingestellt werden können (vgl. FGenPro). Das entsprechende 
Verzeichnis ist 'visAlgos/LIC'. Zum Testen stehen unterschiedliche 2D Vektorfelder (markCell) zur Verfügung.
Die Paper befinden sich im Ordner /u/schlegel/public/Paper/5D/.