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1

·.

Der Sündenfall der Physik

Georges Bourbaki

SUB Göttingen

7

Der Sündenfall der Physik Georges Bourbaki SUB Göttingen 7 il�ii'il �II � 96A23707 AETHER-VERLAG ·

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96A23707

AETHER-VERLAG · MÜNCHEN

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Limitierte Erstauflage, Exemplar Nr.

33P

9� Limitierte Erstauflage, Exemplar Nr . 33P 000 A 2 0 5 9 Alle Rechte vorbehalten.

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9� Limitierte Erstauflage, Exemplar Nr . 33P 000 A 2 0 5 9 Alle Rechte vorbehalten.

2059

Limitierte Erstauflage, Exemplar Nr . 33P 000 A 2 0 5 9 Alle Rechte vorbehalten. D

Alle Rechte vorbehalten.

Exemplar Nr . 33P 000 A 2 0 5 9 Alle Rechte vorbehalten. D i e

Die Vervielfältigung und Übertragung einzelner Textabschnitte, Zeichnungen oder Bilder, auch für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, gestattet das Urheberrecht nur, wenn sie mit dem Verlag vorher vereinbart wurden. Im Ein­ zelfall muß über die Zahlung einer Gebühr für die Nutzung fremden geistigen Eigentums entschieden werden. Das gilt für die Vervielfältigung durch alle Verfahren einschließlich Speicherung und jede Übertragung auf Papier, Transparente, Filme, Bänder, Platten und andere Medien.

Gesamtherstellung: Peter Fuchs GmbH, Postfach 70 06 67, 8000 München 70, Tel. (O 89) 77 82 37, Telefax (O 89) 77 06 91

Bildnachweis Titelbild: Peter Paul Rubens „Der Höllensturz der Verdammten",

Fotograf Joachim Blauel, ARTOTHEK

l

Den Menschen dieses recht merkwürdigen zwanzigsten Jahrhunderts gewidmet.

Fotograf Joachim Blauel, ARTOTHEK l Den Menschen dieses recht merkwürdigen zwanzigsten Jahrhunderts gewidmet.

To

the

Reader.

This Figure, chac chou here feefl: pur,

Icvvas

for

gentle

Einstein

cuc;

Whercin ehe Grauer

hada

fl:rife

\'Vieh Naeure, eo our-doo ehe life :

O,could he buchaue drawne his\IVit

Asvvd1

in bralfe, ashe hacllhit

Hisface;

ehe Princwould

thenfurpaffe

All,

chac vvas euer

vvrit in braffe.

Bur, fince he cannor, Reader,

looke

Nocon his Picture,

buc hisBook�.

B.

65

71

79

65 71 79 A CA TALOGVE o f ehe feuerall C omedies, H i ft o

ACATALOGVE

of ehe feuerall C omedies, Hiftories, and Tra­

gcdies containe<l in rhis Volume.

Inhaltsverzeich nis

19

2 . Einsteins Spezielle Relativitätstheorie 23

3.

29

4. Die Energie/Massen- Ä quivalenz

1 . Einleitung

M a ssen - Ä q u i v a l e n z 1 .

Die geschwindigkeitsbedingte Zunahme der Trägheitsmasse

33

5.

Der

Ä therwind

39

6.

Der

Ä ther als Referenzrahmen

53

7 .

Die

Ä thermitführung

59

8. Die Al lgemeine Relativitätstheorie

9. Die Periheldrehung des Merkurs

1 0. Die Lichtablenkung am Sonnenrand

1 1

.

Die

g ravitationsbedingte Ver-

schiebung von Spektrallinien

103

12. Der Einstein'sche Kosmos

1 1 3

1 3.

Die Einstein'sche Theorie der Brown'schen Bewegung

1 27

14. Die Doppelnatur des Lichts

1 31

1

5 . Pla nck und die sc hwa rzen Hohlräume

1 39

1 6. Zum Thema Quantentheorie"

1 57

17. Was bleibt?

1 67

1 8. Der Forscher Albert Einstein

171

1 9.

Die verführte Physik

1 77

20. Die Physik auf Abwegen

1 89

2 1 . Zusammenfassung

1 99

1 77 20. D i e Phys i k auf Abwegen 1 89 2 1 .
1 77 20. D i e Phys i k auf Abwegen 1 89 2 1 .

Vorwort

Vorwort
Vorwort Vorwort Ob ich, Georges Mensch Bou rbaki , kann ei n v o l l
Vorwort Vorwort Ob ich, Georges Mensch Bou rbaki , kann ei n v o l l

Vorwort

Ob

ich,

Georges

Mensch

Bou rbaki ,

kann

ei n

vol lkom men

so

eine mei­

n icht

normaler

ganz

ner

nende ganz a ußergewöhnliche Neugier ist:

a ls

bloß

sieht,

gierten Kindermädchen

Trä nenausbrüchen

in späteren Jahren berichtet wurde.

bin,

ich

selbst

beurteilen . Fest steht jedoch, daß

besonderen Eigenschaften die

Kind machte

ich

zuhause

um herauszufi nden,

wie

was bei

den

zu meiner

Ü

alle Uhren

es

mir innewoh­

Schon

ka putt,

aus­

enga­

vehementen

d ies

da drinnen

berwachung

zu

wie mir

vielfach

gefüh rt

h atte, so

Obwoh l ich

meinen Lebensunterhalt, ei nschli­

Ich

we i ß
we i ß

zwa r n icht,

ist:

Sie

aus

ob

es

ei nma l nach

gibt

erst spät

Festlandseite frei.

ge­

Nacht

wei­

ersten Bergen I h rem Auto a us, einzulegen, und

wa hnsinnige Himmel

über Ihnen, des­

Normalbedingungen

Ihnen schon

dem Auto

G ründen

so

Ma rokko

Sie d ie Fähre von Algeci ras nach Tan ger

nachts auf

Nur

langen, beschließen Sie,

terzufahren

und irgendwo

des Atlasgebirges steigen Sie aus

um eine

da

mit seinen Millionen von Sternen

sen

ergangen

u nd

der

fahren mit

unerklärlichen

afrikanischen

um möglichst schnell ins

Landesinnere zu

in

der

gleich

in den

kleine

Zigarettenpause

dieser

unter

ist dann

plötzlrch

Sie

Existenz

lich

den

meines

Finanzamtes,

durch

Ausübung

wegen

unserer Industrieabgase

nur

mühsam er­

ganz

anderer Tätigkeiten bestreite, brachte

mich

ahnen

können.

Oder Sie fahren nachts mit

einem

die erwä h nte, auch

heute noch sehr sta rk

a usge­

Bus

durch

den

Nordosten

Brasiliens,

um

bei der

p rägte

Neugier dazu,

daß ich

eines

Ta ges

damit

Weite

des Landes

von

i rgendwo

nach irgendwo­

i

a nf ng,

mich für die E i nstei n ' sche Re lat ivitätstheo­

hi n

zu

gelangen.

Plötzlich fängt

diese

Ch imäre

rie

zu

i nteressieren,

alle i n aus

dem

Gru n de, daß

von

e i nem

Ve hi kel

zu

sp ucken an

und

bleibt

ste­

wenn ich schon, a us was für immer auch gearteten

hen,

bloß weil

ein wi nziges Teil

i nnerha lb

der Ei

Gründen, einige Jahrzehnte hier auf dieser Erde zu

spritzpumpe

n icht

mehr

so recht mag.

Und dann

verbringen hatte,

ich

es

auch

für

angebracht er­

liegen

Sie

nachts

auf

der

noch

sonnendurch­

achten

würde,

wenn

ich

wä h rend

d ieser

an

sich

rmten Stra ße

mit Blick nach

oben

und da

ist

er

kurz

bemessenen

Zeitspanne wenigstens d ie

Rea­

wieder,

dieser

H immel

mit

seinem

unendlichen

l ität

des

mich

u mgebenden

Un iversums

zum

Tei l

Gefunkle,

das

einem

zum

Zugreifen

einlädt.

Und

begreifen und verstehen lernen würde.

 

i rgendwann

packt

es

einen

dann:

Verda mmt

erhielten,

mei .

weiteres

was

Betätig ungsfeld in

die

Lesesa le

der

g roßeren

Bibliotheken

1

senkte

Dies

.

meinen

Lebensstandard

zwar

d

b rachte

meines

en

mich

aber

in

h re nd

m e i ne

u rsprüng l ichen

Ambitionen

mehr

d ie

Richtung gingen, an

dem Einstein'­

in

rektu ren vornehmen

zu wollen,

eröffnete sich rni

r

p lötzlich

ei n

ung ea hnt

weites

Betätigungsfeld

Als

naml 1ch

ich

daran

.

g i ng,

ganz sachte

an dem

Haselnuß busch

der

mensch lichen

Erkenntnis

zu

Um diesbezüglich Klarheit

zu schaffen, erschien

m i r

e i n es Ta ges

bracht,

es

gerade

h i e r

ange

an

diesem

Punkte a nzusetzen,

ist

doch

nicht so

es

ganz meine

Eigenschaft,

vorhandenen

Schwierig­

keiten a us dem Wege gehen

zu wollen.

In diesem

Bestreben

suchte

meinm

ich

demzufolge

a uf

derlei

.

Dinge spezialisierte

Bu ch handlu ngen

a uf

erstand die

in

diesem

Zusammenha ng

m ir

als

i n

te ressant

erscheinenden

Bücher

und

fing

an,

mich

.

nach hinten

von

durch

vorne

die ganze

Re­

lt1vität

hinduchzugra ben.

Obwohl

dies eigent­

lich

egen meine Prinzipien

ist,

benützte

ich da­

bei ine Reihe farbiger Filzstifte, um

das zu u nte

stre1che n,

mir

als wichtig

was

erschien

und

mit

Frgeze1chen

.

versehen,

zu

einer

weiteren

was

Klarung

bedu rfte.

Im

Rahmen

d ieser

Tätigkeit

dauete es dann gar

nicht so

lange, bis

bestim m­

die Physik schon gar nicht mehr her-

Zertschnftena rtikel

te

_

ge traut sich

eine beso ndere

Bedeutung

Vorwort

nochmal, eigentlich hätte

wt, was

a l les mit z ie ml ichen

man doch

zu gerne g

E r "

le itete .

das

Er "

sich

da gedacht hat,

Aufwa nd

a ls

in die Wege

Und

irgendwo

ist

man dann a uch wiederum

da nkbar,

weil

man

das

Gefühl hat,

wen i gstens

wä h rend

ein iger ku rze r Auge n b l i cke Te l n e hmer

i

an

sein.

dieser phantastischsten aller Aufführungen

zu

Von

einer

gepackt, liest

kosmologischen

Art von

Fernweh

man sich

dann durch die a uf dem

Markt befind lichen Bücher

über Astronomie

h i

durch,

um

zu u ntersuchen,

was a uf

d iesem Ge­

biet an Wissenswertem

zur Verfügu ng steht, wo­

bei man

erkennt,

daß gerade in

den letzten Ja

ren

unser menschliches Wissen

ü ber diesen

unse­

ren

Kosmos

a ufgrund

erheblicher

technischer

Fortschritte

enorm

zugenommen

hat.

Etwas er­

staunl ich ist

dabei

allei n

die Tatsac he ,

daß merk­

rdigerweise

das

von

E instein

geprä gt physika ­

lische Weltbild nicht

so

recht

in diese

Landschaft

der

modernen

Astronomie

hineinzupassen

scheint,

so

daß

man

sich dann

die

Frage

stellt,

welche

G rü nde

woh l

vorliegen

gen,

damit

eine

dera rtige

Diskrepa nz
Diskrepa nz

Ta ge

t reten

zu

ka nn.

12

d

.

der

.

F

1 nan za mtes, .
1 nan za mtes,
.

Sache ersta u nlich weiter.

schen

der . F 1 nan za mtes, . Sache ersta u nlich weiter. schen Lehrgebäude allenfalls

Lehrgebäude

allenfalls

. Sache ersta u nlich weiter. schen Lehrgebäude allenfalls ver egte un geringfügige Kor­ klopfen, um

ver egte

un

geringfügige

Kor­

klopfen,

um

a u f

diese

We ise

e i n kleines

Kanin­

chen

herausspr n gen

i

zu lassen,

st ampfte sehr

zu

m e i ne m V e r b l üffen

und auch E r st au nen

ein

r i es i ­

ger

E lefant

m it

langen

Stoßzähnen

daraus her­

vor.

Aus

der eingangs von

mir

bereits erwähnten

Neugier klo pfte

i ch

dann weiter,

was das Heraus­

trete n

we ite re r

l i c h

e i n e

gan ze

E lefa nten

he rvorrief,

bis schließ­

E l efa nten herde

um mich

v er sa m ­

m e lt

wa r, wobe i n i cht

so ganz

ge ntl i c h

vor

we m

mehr

An gst

klar war, wer

ei­

hatte, besta nden

doch

zw i sc hen

mir

und meinen

E lefan te n so

ge­

wisse

Kommun ikationsprobleme.

 

In

dem

n u nmehr

Ih nen

zu

Händen liegenden

B

uch

möchte

ich

von d i esen Elefa nten

e rzä hlen,

d

i e

mir beim

B

ek l o p fe n des

H ase nu ßb usc h es der

l

menschlichen

E rken ntn is so

u nverm ittelt entge­

gengetreten wa ren. Meine

bei b itten, s ie gut

Freu nde r

Leser

möchte

es

da­

ich

sind meine

zu

behandeln -

n de r Leser möchte es da­ i ch sind meine zu behandeln -   Um
 

Um jedoch

etwas

mehr

zur Sache

zu

kommen:

Es

kann kein

Zweifel

darüber bestehen, daß die

E

lekt ron ik

im

Ansch l

an

die

Erfindung

des

Tra n sistors

und

der

dara us

entwickelten

inte­

g

rie rten Scha ltkreise in

den letzten

Jahren

einen

ungeheuren

A u fschwung

genommen

hat,

wel­

cher

in

dahin geht,

naher

Zukunft

daß

bereits je tzt od e1· zumindest

wie

ko mpli zierte

Masch in en

Kraftfahrzeuge

unter

Einsatz

von

elektronisch

gesteuerten

Robotern vollautomatisch hergestellt

werden

kön nen.

Ä h n liches g ilt für

d ie

elektron i­

sche

Erste l l u ng

von

Konstruktionszeichnu ngen

und

dgl., wobei derzeit noch

gar

nicht abzusehen

ist,

woh in

die

Entwicklung

führt.

Ein

entspre­

chend kolossaler Aufschwung ergab sich

letzten Jahren

welche

Codes nunmehr

pu lat ione n

Spiel

Hinblick

a uf

hebl ichen

Als weiteres

in den

der Biologie,

ebenfalls

die

im

Bereich

nach der

mit

Entschlüsselung des genetischen

von Genmani­

was zu gegebenermaßen ein

mag, jedoch gerade im

Mögl ichkeiten an einen er­

läßt.

mit g roßer Entwickl ungsmög ­

Durchführung

zuläßt,

dem

Feuer sein

a uf die

sich ergebenden

dem pharmazeutischen Sektor

technischen

Gebiet

Fortschritt

glauben

lichkeit ist

schließlich

noch

die

Raumfahrttechnik

zu

nennen, welche

durch

den

Ei nsatz von

be­

mannten

Raumstationen

und

unbemannten

Sa­

an, oder fal ls sie d ies etwa

den

wichtigen

thematischen For mel n vergraben,

dabei der

wer­

Verständnis unseres Kosmos so

Heuhaufen von ma­

daß sich

menschliche

a uch nur um ei n en Deut wei­

tun

sollte,

ohne

die

dann

diese für das

Faktoren in

Eindruck

i

einem

ergibt,

daß

E rke nn tn sfi ndung

tergekommen wä re.

Um jedoch

auf meine E lefantenherde

Abschneiden der

sein,

daß sich

Physik

Erken ntn isfindung

Sackgasse

vor­

Der wahre Grund für das

scheint

dieser Bereich

von

hin zurückzukommen:

recht

ganz einfach der zu

der

sol ut

sich

schiedenen

weigert,

aus

schlechte

mensch l ichen un ergiebigen

die Physik

Lagern

a b­

i n

wobei

ver­

Borniertheit

Sackgasse

einer

befi ndet,

trotz kritischer Stimmen aus

mit

ziemlicher

der selbstverschuldeten

wieder

herauszukriechen . So

wie

ich

diese

Sack­

gasse aus heutiger S icht

beu rteilen

ka nn,

begann

telliten

unser

Wissen

vom

Weltraum

einerseits

dieser Vorgang

des

Abweichens

vom Pfade der

vora ntreibt, andererseits

die Erstellung weltwei­

Tugend "

genau

im

Jah re

1905,

wovon

in

der

ter Informationsnetze ermöglicht.

Folge noch ausführlich die Rede sei n wird.

We nn man

sich jedoch

in

der Physik

ums ieht,

Es muß zwa r

zugesta nden werden,

daß

I rren

dann

ist

mit

Erstaunen

festzustellen,

daß trotz

m e n sc h i c h

l

i st .

Wa s aber den

gesch i l derten Vo r­

eines

erheblichen finanziel len

Aufwandes

in den

gang

als absolut

einmalig

zu

machen scheint, ist

letzten

50 bis

100

Jahren

eigentlich

sehr wenige

die Tatsache,

daß dieses

Sich-Irren

der Physik

im

E

rfolgsmeldungen

zu verzeichnen

waren.

Außer

einer

mehr

oder weniger

g ut

fu nktion ierenden

Atomreaktortechnik, deren

Beherrschbarkeit

im

ü b rigen we itgehend

e i n

Ve rdie nst

de r E l ektronik

zu sein

erfolgversprechenden Laser-

schei nt,

und

mög l icherweise

ei ner sehr

und Lichtleitertech­

nik,

welche ebenfa lls eher als ei n

E rfolg der l nge­

nieuerwissenschaften

anzusehen

ist,

ka nn

die

Phys ik im

G runde nur mit

ei nem

enor men Teil­

chenzoo

aufwarten,

welcher

jedoch

weder

er­

klärt, was Materie

a

ist,

noch wie sie im einzelnen

Detailfragen, wie das

ufgebaut

ist. An andere

Zustandekommen von elektrischen und

magnet­

ischen Feldern,

die

Entstehung

von Gravitation,

das Auftreten von

Massenträgheit

und derlei Din­

Jahre 1905 bega nn und

wir

heute das

Jahr 1990

schreiben, so

daß

dieser Abirrungsvorgang nun­

mehr

bereits

über 80

Jahre

a ndauert,

und dies

trotz

der

Sch nel lebigkeit

und

der

mittlerweile

vorhandenen

Kommunikationsmögl ichkeiten
Kommunikationsmögl ichkeiten

un­

seres 20. J ah rhunderts. Dabei

scheint es eine bei­

wenn gerade

auf einem so wichtigen Gebiet wie der Physik die

nahe

a berwi tzige Situation zu sei n,

Menschheit sich

den kolossalen Luxus leistet, die­

sen einmal

zustande gekommenen Zustand des

lrrens

ad

infinitum

aufrechterha lten

zu

wollen .

We nn

a lso d iesem

Buche de r

Tite l

S ü ndenfa l l

der Physik"

gegeben

worden

ist,

dann

im

Hin­

blick auf

die erhebliche

Dauer

des

geschilderten

Vo rgangs und d ie

nend vorhandene Borniertheit, kritische Stimmen

an sche i­

in

K reise n de r

Physik

13

cherheit

nicht ausreichend sein durft"

e,

um ein

b

O O O

2

Jah re

b estehendes

u

er

gültiges

Konz ep t

d

Ph

k

1

. .

er

ys1

zu e 1min1eren.

Darüber hinaus

ist die von Albert Einstein im

J . ahre

1905

vorgenommene

Maßnahme

.

einer

e1tserklärung des Äthers schlicht

er

uss1g

und

einfach

.

falsch.

Warum?

der Elektrotechnik

In

werden bekanntlich in allen

Schwingkreisen

handen ist, daß

mit vorhandenen

Kon­

Realitäten be­

densatoren

und induktive Spulen verwendet,

wußt oder aus einer gewissen

Weltfremdheit her­

wo­

bei die Kapazit eines Kondensators

aus, sehr locker umgegangen wird.

unter ande­

Im laufe des

rem von einer Größe abhängt, welche als

1 8. und insbesondere des

Dielek·

19. Jahrhunderts wurde

trizitätskonstante

bezeichnet

bekanntlich das von den Griechen übernommene

wird, die auch im

Vakuum einen bestimmten Wert

Konzept

eines

den

Ba aufweist.

Weltraum

Äthers

füllenden

Das·

selbe gilt für kernfreie

weiterentwickelt,

induktive Spulen, bei

Äther

in

dem dieser

wel­

als das

chen im Vakuum eine magnetische Feldkonstante

Ausbreitungsmedium für