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Modulhandbuch

Bachelorstudiengang Materialwissenschaften

Modulhandbuch Bachelorstudiengang Materialwissenschaften

Inhaltsverzeichnis

Modulbezeichnung

Seite

Mathematik A

3

Anorganische Chemie

5

Einführung in die Materialwissenschaften

6

Experimentalphysik

7

Technische Mechanik

8

Werkstoffkunde

10

Physikalisches Praktikum

12

Mathematik B

13

Physikalische Chemie

16

Kristallographie

17

Elektrotechnik

18

Chemie anorganischer und organischer Strukturen

19

Phasenchemie und -analytik

20

Einführung in die Quantenmechanik und Festkörperphysik

21

Herstellung und Verarbeitung

23

Grundlagen elektronischer Materialien

25

Materialkunde

27

Nichttechnisches Wahlpflichtfach (NTW)

28

Bachelorarbeit

29

2

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Mathematik A

Lehrveranstaltungen

a) Höhere Mathematik I

 

b) Höhere Mathematik II

Modulverantwortlicher

Univ.-Prof. Dr. E. Triesch

 

Dozenten

Univ.-Prof. Dr. E. Triesch Univ.-Prof. Dr.Dr.hc. H.Th. Jongen

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

1. und 2. Fachsemester, Pflicht

 

Lehrform / SWS

a) Vorlesung: 3, Übung: 2

 

b) Vorlesung: 3, Übung: 2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 150 h Eigenstudium: 150 h

 

Kreditpunkte

10

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden entwickeln:

 

das Verständnis für die grundlegenden Prinzipien der linearen Algebra, insbesondere Matrixrechnung und Determinanten, das Verständnis für die grundlegenden Prinzipien der Analysis, insbe-

sondere den Grenzwertbegriff (und damit Stetigkeit, Differentiation und

Linearisierungsprinzip),

 

die Intuition für die mathematische Denkweise und deren Umsetzung in präzise Begriffe und Begründungen, durch Klausurtraining ein Gespür für den Umfang und Schwierigkeits- grad einer schriftlichen Klausur sowie eine Einsicht in die gewünschte Lösungsdarstellung bekommen.

Die Studierenden erwerben:

 

exemplarische Kenntnisse im Anwendungsbereich der Analysis und der linearen Algebra, die Fähigkeit zur sicheren Beherrschung der Grundbegriffe und -tech- niken, die Fähigkeit zum aktiven Umgang mit den Gegenständen der Lehr- veranstaltung, das Basiswissen und Fertigkeiten für das gesamte weitere Studium.

Inhalt

Logik, Mengen und Funktionen Zahlensysteme: reelle Zahlen,Supremum-Maximum Ungleichungen, ganze Zahlen, vollständige Induktion, komplexe Zahlen, Vektorrechnung, analytische Geometrie Lineare Gleichungssysteme, Matrizen, Determinanten,

Gauss-Algorithmus, Spektralsatz für symmetrische Matrizen, lineare Abbildungen.Folgen und Reihen.

Funktionen,

Grenzwerte

und Stetigkeit, Extremwertsatz von Wei-

erstrass Differentialrechnung (ein- und mehrdimensional) Potenzreihen, elementare Funktionen Anwendungen der Differentialrechnung, Regel von de l’Hospital, Monotonie, Konvexität, Extremwerte, Satz von Taylor in mehreren Veränderlichen, Fehlerabschätzung. Normen, Matrixform, Fixpunktsatz von Banach, inverse und implizite

3

 

Funktionen , Lagrange’sche Multiplikatorregel, Ausgleichsrechnung. Integralrechnung. Ein-dimensionale Integration, Integrationsmethoden, Kurvenlän- ge,uneigentliche Integrale, Fourierreihen. Integration in mehreren Dimensionen, Volumenberechnung usw., Ko- ordinatenwechsel, Transformationsformel.

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur (je eine Klausur am Ende von HM I und HM II)

Medienformen

Tafel, Overheadprojektor

Literatur

Skripte Höhere Mathematik I und II )H. Th. Jongen und E.Triesch (in Vorbereitung) bzw. Skript (G. Jank und H.Th. Jongen)

4

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Anorganische Chemie

Lehrveranstaltungen

a) Allgemeine und Anorganische Chemie

b) Anorganisch-chemisches Praktikum

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. P. Kögerler

Dozenten

Prof. Dr. U. Englert, Prof. Dr. P. Kögerler, Prof. Dr. A. Salzer

Sprache

deutsch

Zuordnung zum Curriculum

1. und 2. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Vorlesung: 4, Übung: 1, Praktikum: 4

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 135 h Eigenstudium: 225 h

Kreditpunkte

12

Voraussetzungen

Praktikum: Sicherheitstest

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden sollen den theoretischen Hintergrund über chemi- sche Konzepte und Reaktionen sowie die elementare Stoffchemie be- herrschen. Die Studierenden lernen Techniken der allgemeinen anorganischen Chemie kennen. Sie können gravimetrische und titrimetrische Analy- sen anwenden, um Anionen/Kationen-Nachweise zu erbringen. Sie sind in der Lage, qualitative Analysen durchzuführen.

Inhalt

Atombau und chemische Elemente (Elektronenstruktur, Spektren); Stöchiometrie (chemische Formeln und Gleichungen, Gasgesetze); Chemische Bindung (kovalent, ionogen, metallisch); Thermodynamik (Enthalpie, Entropie, chemisches Gleichgewicht); Säure-Base- Reaktionen (Protolysegleichgewichte, Analytik); Redoxreaktionen (u.a. Spannungsreihe, Nernst-Gleichung); Chemisch-technische Verfahren (u.a. Hochofenprozess, Galvanik).

Studien-/Prüfungsleistungen

a) Klausur

b) Die Teilnahme am Praktikum wird bescheinigt

Medienformen

Tafel, Projektor, Notebook, Webseite

Literatur

C. E. Mortimer, U. Müller: Chemie, 8.Aufl., Thieme, Stuttgart 2003; Jander et al.: Lehrbuch der analytischen und präparativen anorgani- schen Chemie

5

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Einführung in die Materialwissenschaften

Lehrveranstaltungen

Einführung in die Materialwissenschaften Seminar

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. Manfred Martin

Dozenten

Beiss, Gottstein, Heger, Michaeli, Martin, Schroeder, Simon, Waser, Wuttig

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

1. und 2. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Ringvorlesung: V2, Ü1; Seminar: 2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 75 h Eigenstudium: 45 h

Kreditpunkte

4

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden haben einen ersten Überblick über das Gebiet der Materialwissenschaften (Ringvorlesung). Die Studierenden können eine erste Einordnung materialwissen- schaftlicher Probleme vornehmen.

Inhalt

Einführung in die „Welt der Stoffe“ Kristalle: Aufbau und Eigenschaften Aufbau, Eigenschaften und Anwendungen metallischer Werkstoffe Aufbau, Eigenschaften und Anwendungen oxidischer Materialien Werkstoffe der Elektrotechnik und Mikroelektronik Werkstoffanwendungen im Maschinenbau Optische Eigenschaften neuer Materialien Kunststoffe

Studien-/Prüfungsleistungen

Mündliche Präsentation im Seminar

Medienformen

Tafel, Overhead-Folien, Computerpräsentationen

Literatur

Handouts zu den Vorlesungen

6

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Experimentalphysik

Lehrveranstaltungen

a) Experimentalphysik I

b) Experimentalphysik II

Modulverantwortlicher

Prof. Markus Morgenstern

Dozenten

Prof. Markus Morgenstern Prof. Christopher Wiebusch Prof. Uwe Klemradt

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

1. und 2. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Vorlesung: 8,

Übung: 4

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 90 h (in jedem Semester) Eigenstudium: 120 h (in jedem Semester)

Kreditpunkte

14

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden erlangen die Kompetenz, die Grundlagen der klassi- schen Physik zu verstehen. Außerdem erlangen sie die Kompetenz, phänomenologische Sachbereiche methodisch zu verstehen und phy- sikalische Formeln zur Lösung konkreter Probleme zu verwenden.

Inhalt

Mechanik,

Elastizitätslehre,

Strömungslehre,

Wärmelehre,

Elektro-

magnetismus, Optik.

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur am Ende des Semesters

Medienformen

Overheadprojektor,

PPT-Präsentation,

Animationen,

Experimentvor-

führungen

Literatur

Haliday, Resnick: Physik, Tipler: Physik

7

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Technische Mechanik

Lehrveranstaltungen

a) Technische Mechanik I

b) Technische Mechanik II

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Norbert Peters

Dozenten

Prof. Dr.-Ing. Norbert Peters Dr.-Ing. Bernd Binninger

Sprache

 

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

1.

und 2. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Vorlesung 4, Übung 2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 90 h Eigenstudium: 90 h

Kreditpunkte

6

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Technische Mechanik I Im ersten Teil der Vorlesung (Statik) lernen die Studierenden den Kraft- und Momentenbegriff kennen. Sie werden in die Lage versetzt einfache und zusammengesetzte mechanische Systeme aus starren Körpern zu analysieren und die Gleichgewichtsbedingungen zu formu-

lieren. Das wesentliche Hilfsmittel ist dabei das Schnittprinzip und das

3.

Newtonsche Axiom sowie der Lageplan des mechanischen Systems

oder Teilsystems. Im zweiten Teil der Vorlesung (Festigkeitslehre) tre- ten die Begriffe Spannung und Dehnung sowie Flächenträgheitsmo-

ment hinzu. Die Studierenden lernen die Belastung statisch unbe- stimmter Systeme zu berechnen, indem sie zusätzlich zu den Gleich- gewichtsbedingungen Stabdehnung und Balkenbiegung berücksichti- gen. Als Hilfsmittel tritt dem Lageplan ein Verschiebungsplan an die Seite, mit dessen Hilfe die Kompatibilitätsbedingungen des betrachte- ten Systems zu formulieren sind. Technische Mechanik II Die Studierenden lernen die Newtonschen Grundgesetzes der Bewe- gung kennen und anwenden.

Inhalt Woche 1 bis 8 Statik

Woche 1 Einführung in die Vektorrechnung und Definition von Kraft, Wirkungsli- nie der Kraft und Kraftangriffspunkt, grafische Darstellung von Kräften in Lageplänen, Wechselwirkungsgesetz und Schnittprinzip

 

Woche 2 Zentrales Kraftsystem, Zusammenfassung und Zerlegung von Kräften mit gemeinsamem Kraftangriffspunkt, Gleichgewicht zentraler Kraftsys- teme, Lageplan

 

Woche 3 Aufgabenstellung, Abstraktion und Lösung, Beispiel einfaches Fach- werk, statisch bestimmte und unbestimmte Systeme, Lageplan

 

Woche 4 Ebenes Kraftsystem, Resultierende von Kräften mit verschiedenen Angriffspunkten, Kräfte mit parallelen Wirkungslinien, Gleichgewicht nichtzentraler Kraftsysteme, Beispiel Fachwerk, Lageplan

 

Woche 5 Räumliche Kraftsysteme, Moment einer Kraft, Moment und Kräftepaar, Wirkungslinie der Resultierenden. Parallelverschieben einer Kraft, Zu- sammenfassung von Kräften und Momenten, das Gleichgewicht des

8

 

starren Körpers, Lageplan

 

Woche 6 Reibung, Haftreibung und Gleitreibung, Coulombsches Reibungsge- setz, Reibungskegel, Seilreibung und Riemenantrieb

 

Woche 7 Kräftemittelpunkt und Schwerpunkt, Schnittlasten in Balken, Rahmen und Wellen, Beziehungen zwischen kontinuierlicher Last, Querkraft und Biegemoment, Darstellung von Schnittlasten

 

Woche 8 Arbeit von Kräften und Momenten, Prinzip der virtuellen Arbeit, Stabili- tät und Arbeit, Stabilität der Gleichgewichtslage

Inhalt Woche 8 bis 15 Festigkeitslehre

Woche 9 Spannungsvektor, einachsiger und ebener Spannungszustand, Nor- malspannung und Schubspannung, Mohrscher Kreis

 

Woche 10 Deformation, Hookesches Gesetz, Dehnung und Scherung, Elastizi- täts- und Schubmodul sowie Querkontraktion, räumlicher Spannungs- zustand, Spannungstensor und Deformationstensor

 

Woche 11 Verschiebung, Dehnung und Scherung, Volumendehnung, einachsiger Spannungszustand, einachsiger Dehnungszustand, Belastung unter Eigengewicht, Reißlänge, Körper gleicher Festigkeit

 

Woche 12 Statische bestimmt und unbestimmte Fachwerke, Verschiebung von Knotenpunkten, Verschiebungsplan, Ausnahmefachwerke, Stabdeh- nung in Fachwerken

 

Woche 13 Flächentragwerke, gleichförmig belastete Scheibe, zylindrische Kessel (Kesselformeln), Wärmedehnung, Schrumpfsitz

 

Woche 14 Balkenbiegung, Biegung des gerade Balkens, Biegetheorie nach Euler und Bernoulli, Biegespannung, Krümmungsradius, Flächenträgheits- moment, Flächenträgheitsmomente einfacher Querschnittsflächen, Deviationsmomente

 

Woche 15 Ermittlung der Biegelinien verschiedener Balkenkonfigurationen

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur

Medienformen

Umdruck, Übungsumdruck, Anschauungsbeispiele

Literatur

K, Magnus, H. Müller, Grundlagen der Technischen Mechanik, B.G. Teubner W. Schnell, D. Gross, W. Hauger, Technische Mechanik, Springer Ver- lag

9

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Werkstoffkunde

Lehrveranstaltungen

a) Werkstoffkunde I, Teil 1

b) Werkstoffkunde I, Teil 2

c) Werkstoffkunde II: c1 Kunststoffe, c2 Keramik

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. P. Beiss

Dozenten

Beiss (I), Michaeli (II), Telle (II)

Sprache

 

deutsch

Zuordnung zum Curriculum

1. und 2. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

a) Vorlesung/2; Übung/2

b) Vorlesung/2

c) Vorlesung/2; Übung/2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 150 h; Eigenstudium: 180 h

Kreditpunkte

11

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden lernen die Grundlagen der Werkstoffkunde in Hin- blick auf das mechanische Verhalten von Werkstoffen und Bauteilen im Maschinenbau kenn. Die Palette der Werkstoffe erstreckt sich über Metalle, Kunststoffe und Keramiken. Die Prüfung der Eigen- schaften nach den gültigen Normen sowie die Wechselwirkung zwi- schen Herstellverfahren und Eigenschaften sind Bestandteil des Curriculums. Aus den erworbenen Kenntnissen erwächst die Kom- petenz, Werkstoffe für vorgegebene Anforderungen gezielt auszu- wählen und Fertigungsfolgen und Nachbehandlungen festzulegen.

Inhalt

a)

Elastisches Verhalten, Zugversuch; Zeitstandversuch, schwin-

gende Beanspruchung, mehrachsige Beanspruchung, Kerbwirkung, Kerbschlagbiegeversuch, Härteprüfung; Kristallgeometrie, Gitterbau- fehler, Diffusion, Versetzungen, plastische Verformung, Texturen, Erholung und Rekristallisation, Zustandsdiagramme, Phasenum- wandlungen und Ausscheidungen.

b)

Zustandsdiagramm Fe-Fe 3 C, ZTU-Diagramme, normgerechte

Bezeichnung der Eisenwerkstoffe, Legierungs- und Begleitelemente in Stahl, Aluminiumwerkstoffe. c1) Definition von Kunststoffen, Herstellung von Kunststoffen, Po- lymersynthese und Erkennen von Kunststoffen, Werkstoffkunde der Kunststoffe, mechanisches Werkstoffverhalten von Kunststoffen, Werkstoffe im Vergleich, Dimensionierung von Kunststoffbauteilen, Korrelation von Fertigung, Struktur und Bauteileigenschaften, Struk- turanalyse von Kunststoffen, Einfluss der Verarbeitung auf die Bau- teileigenschaften, Faserverbundkunststoffe. c2) Atomarer Aufbau mineralischer Werkstoffe, Spannungs- Dehnungs-Diagramm, Begriff der Sprödigkeit, Arten von Keramiken, Anwendungsgebiete – Anforderungen – Qualitäten, keramischer Herstellungsprozess, Rezyklierbarkeit, Prozess- und Qualitätskon- trolle bis zum Sinterprozess, Sintervorgänge, Entstehung von Defek- ten und Eigenspannungen, Hartbearbeitung, mechanische Charak- terisierung, Weibull-Statistik, Konstruieren mit Keramik, Fügeverfah- ren, Verstärkungsmechanismen; Thermische Eigenschaften, Kriech- prozesse und plastische Verformung, Oxidation und Korrosion, Pha- sendiagramme; Elektrische und magnetische Eigenschaften; An- wendungsbeispiele.

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur für a)

10

 

Klausur für b) und c) gemeinsam

Medienformen

Mündlicher Vortrag, audiovisuelle Präsentation, Maschinendemonst- rationen, Rechenübungen, Laborübungen

Literatur

a)

Umdruck

b)

Umdruck

c1)

Umdruck

c2) H. Salmang, H. Scholze, R. Telle (Hrsg.): Keramik; Springer- Verlag, 2006

11

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

 

Modulbezeichnung

Physikalisches Praktikum

 

Lehrveranstaltungen

Physikalisches Praktikum

 

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. Heidrun Heinke

 

Dozenten

Prof. Dr. Heidrun Heinke

 

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

2. Fachsemester, Pflicht

 

Lehrform / SWS

Praktikum / 4 SWS

 

Arbeitsaufwand

60 h Präsenzstudium 120 h Eigenstudium

 

Kreditpunkte

6

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden erlernen und üben einfache experimentelle Fertigkei- ten. Sie lernen Grundprinzipien der Datenaufnahme, -auswertung und -interpretation kennen und wenden diese auf experimentelle physikali- sche Fragestellungen an. Das Verständnis ausgewählter physikali- scher Phänomene wird durch das Experiment vertieft. In Gruppenarbeit wird die Teamfähigkeit durch gemeinsames bzw. in- dividuelles Erarbeiten wissenschaftlicher Inhalte sowie deren schriftli- cher Dokumentation gefördert.

Inhalt

Grundgrößen

der

Physik

und

physikalische

Gesetze,

Mechanik,

Schwingungen

und

Wellen,

Thermodynamik,

Elektromagnetismus,

Optik, Atomphysik.

 

Studien-/Prüfungsleistungen

Die erfolgreiche Durchführung des Praktikums umfasst die erfolgreiche Durchführung eines Einführungskurses (16h Präsenzezit) sowie die erfolgreiche Durchführung von 10 Praktikumsversuchen sowie deren Dokumentation durch Praktikumsprotokolle. Die Teilnahme am Praktikum wird bescheinigt.

Medienformen

experimentelle Aufbauten, Praktikumsanleitungen

 

Literatur

Praktikumsanleitungen und Literaturhinweise darin

 

12

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Mathematik B

Lehrveranstaltungen

a) Höhere Mathematik III

b) Numerische Mathematik

c) C++ Kurs

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. A. Reusken

Dozenten

Prof. Dr. W. Dahmen, Prof. Dr. A. Reusken, Prof. Dr. Dr. h.c. H. Th. Jongen, Prof. Dr. E. Triesch, Prof. Dr.-Ing. U. Epple, M. Schlütter

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

3. und 4. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Höhere Mathematik III: V3, Ü2 Numerische Mathematik: V2, Ü2 C++ Kurs: Ü2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 165 h Eigenstudium: 165 h

Kreditpunkte

11

Voraussetzungen

Empfohlen: Für Höhere Mathematik III und Numerische Mathematik:

Höhere Mathematik I, II

Lernziele / Kompetenzen

Höhere Mathematik III

Die Studierenden

- entwickeln das Verständnis für die grundlegenden Prinzipien der gewöhnlichen Differentialgleichungen, der Differentialgeometrie und der Integralsätze entwickeln.

- lernen exemplarisch den jeweiligen Anwendungsbereich kennen.

- beherrschen die Grundbegriffe und -techniken sicher beherrschen und erwerben die Fähigkeit zum aktiven Umgang mit den Gegen- ständen der Lehrveranstaltung.

- entwickeln die Intuition für die mathematische Denkweise und üben deren Umsetzung in präzise Begriffe und Begründungen einüben.

- bekommen durch Klausurtraining ein Gespür für den Umfang und Schwierigkeitsgrad einer schriftlichen Klausur sowie eine Einsicht in die gewünschte Lösungsdarstellung.

- erwerben das Basiswissen und Fertigkeiten für das gesamte weite- re Studium.

Numerische Mathematik

Die Studierenden

- entwickeln ein Verständnis für grundlegende Begriffe der numeri- schen Analysis, insbesondere der Kondition eines Problems und Stabilität eines Algorithmus und der darauf basierenden Fehlerana- lyse.

- erwerben die Fähigkeit, grundlegende numerische Methoden in ih- rer Funktionsweise zu verstehen, die durch sie erreichbaren Ergeb- nisse einzuschätzen und darauf aufbauend in flexibler Weise an neue Aufgabenstellungen anzupassen.

- können die Grundbegriffe und Konzepte wie Matrixfaktorisierungen, iterative Lösungsansätze und Diskretisierungstechniken sicher be- herrschen und erwerben die Fähigkeit zum aktiven Umgang mit den Gegenständen der Lehrveranstaltung.

- können aufbauend auf diesen methodischen Werkzeugen erste

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grundlegende Konzepte für das approximative Lösen wissenschaft- licher und technischer Probleme entwickeln.

C++ Kurs

Diese Veranstaltung dient in erster Linie denjenigen Studierenden, die keine Erfahrung mit der generellen Funktionsweise von Rechnern und Programmierung haben. Es wird daher in dem Kurs versucht, den An- fängern zuerst einen groben Überblick über den Aufbau eines Compu- ters und dessen Arbeitsmethode zu geben. Der Zweck und die Mög- lichkeiten des Programmierens können dann – aufsetzend auf dieser Einleitung – verstanden und dargelegt werden. Die Studierenden erlernen unterschiedliche Konzepte zur Strukturie- rung von Programmiersprachen und die dazu jeweils geeigneten An- wendungsbereiche. Im weiteren Kursverlauf wird hieraus das Konzept der Objektorientierung ausgewählt und am Beispiel der Programmier- sprache C++ verfolgt. Unter Anleitung zu praktischen Übungen werden dabei in einem Schritt die Grundlagen der Programmiersprache C er- worben. Hieran schließt sich eine detaillierte Erläuterung des Begriffs “Objektorientierung” wie auch der durch ihn ermöglichten Modelle; es werden der Nutzen und die jeweils zugehörigen Regeln zur Notation erlernt. Als letztes sammeln die Teilnehmer an mehreren Beispielen erste Erfahrungen in C++ und können damit – basierend auf der zuvor dargelegten theoretischen Konzeption – die Semantik dieser Pro- grammiersprache nachvollziehen.

Inhalt

Höhere Mathematik III

1.

Gewöhnliche Differentialgleichungen.

1.1. Spezielle Typen (Trennung der Variablen, Bernoulli, Ricati, exakte DGI).

1.2. DGI-Systeme: Existenz- und Eindeutigkeitssätze.

1.3. Lineare (inhomogene) Systeme, Fundamentalsystem, Wronskideterminante, linear DGI’en mit konstanten Koeffizienten, Matrix-Exponentialfunktion, Jordanform, lineare DGI’en höherer Ordnung.

1.4. Potenzreihenansatz.

1.5. Stabilität, Phasenportraits für lineare Systeme.

1.6. Stabilität im nichtlinearen Fall, Lyapunov Funktion.

2. Kurven und Flächen im Raum (Differentialgeometrie), Kurven- und Flächenintegrale.

3. Integralsätze, Vektorrechnung (Sätze von Gauß und Stokes)

Numerische Mathematik

Fehleranalyse, Kondition, Rundungsfehler, Stabilität. Direkte Lösungs- verfahren für lineare Gleichungssysteme. Lineare Ausgleichsrechnung. Iteratives Lösen nichtlinearer Gleichungssysteme. Nichtlineare Aus- gleichsrechnung. Interpolation mit Polynomen, Quadratur, Verfahren zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen.

C++-Kurs

- Vorstellung der Entwicklungsumgebung

- Der Entwicklungszyklus

- Bestandteile eines C++-Programms

- Variablen und Konstanten

Studien-/Prüfungsleistungen

Höhere Mathematik III: Klausur Numerische Mathematik: Klausur C++-Kurs: Klausur

Medienformen

Höhere Mathematik III, Numerische Mathematik: Overheadprojektor C++-Kurs: Overheadprojektor, Beamer, PC-Arbeitsstationen im Re-

14

 

chenzentrum (CIP-Pool)

Literatur

Höhere Mathematik III: Skript Höhere Mathematik III (H. Th. Jongen und E. Triesch) (in Vorbereitung), bzw. Lecture Notes Numerische Mathematik: W. Dahmen, A. Reusken, „Numerik für Inge- nieure und Naturwissenschaftler”, Springer 2006 C++-Kurs: Eigenes Skript; Entwicklungsumgebung: Microsoft Visual Studio 6.0

www.cppreference.com MSDN-Library (Microsoft)

(C/C++ Allgemein) (Meldungen MS-Compiler)

15

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Physikalische Chemie

Lehrveranstaltungen

a) Physikalische Chemie I

b) Physikalische Chemie II

c) Heterogene Gleichgewichte

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. W. Stahl

Dozenten

A.

Lüchow, M. Martin, W. Richtering, W. Stahl, L. Ratke

Sprache

 

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

3. und 4. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

a) Vorlesung / 2, Übung / 1

b) Vorlesung / 2, Übung / 1

c) Übung / 2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 120 h Eigenstudium: 120 h

Kreditpunkte

8

Voraussetzungen

Empfohlen: Mathematik A, Anorganische Chemie

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden lernen die Grundlagen der Physikalischen Chemie mit ihren Teilgebieten Aufbau der Materie und Spektroskopie, Kinetik, Thermodynamik und Elektrochemie kennen. In den Übungen wird der erlernte Stoff angewendet und das Verständnis vertieft. Darüber hinaus sammeln sie Erfahrungen in der Thermodynamik von

Mehrstoffsystemen.

Inhalt

a) Aufbau der Materie und Spektroskopie: Grundlagen der Quan- tenmechanik, Einfache quantenmechanische Modelle: Teilchen im Kasten, Harmonischer Oszillator, Anharmonischer Oszillator, Pla- narer Rotator, Freier Rotator; Auswahlregeln, Rotations-(Mikro- wellen) Spektroskopie, Schwingungs-(Infrarot-) Spektroskopie, Elektronische-(UV/VIS-)Spektroskopie; Kinetik: Reaktionsge- schwindigkeit, Reaktionen 1. und 2. Ordnung, Rück-, Folge-, Pa- rallelreaktionen, Temperaturabhängigkeit (Arrhenius-Gleichung), Transportphänomene: Diffusion, Viskosität, Wärmeleitfähigkeit.

b) Thermodynamik: Ideale und Reale Gase, Zustandsgrößen und Zustandsgleichungen, Hauptsätze der Thermodynamik, Thermo- chemie, Ein- und Mehrkomponentensysteme, Phasendiagramme; Elektrochemie: Elektrochemische Grundlagen, Elektrolytleitfähig- keit, Elektrodenpotentiale, Debye-Hückeltheorie, elektrochemi- sches Potential, Elektrodentypen, galvanische Zellen, Brennstoff- zelle.

c) Charakteristika, Aufbau und Beschreibung von unären, binären und ternären Phasendiagrammen. Analyse und Konstruktion von Phasendiagrammen. Uni- und nonvariante Reaktionen im Flüssi- gen und Festen. Intermetallische Phasen. Analyse und Konstruk- tion von isothermen, isobaren, isoplethalen Diagrammen in zwei- und dreikomponentigen Systemen.

Studien-/Prüfungsleistungen

 

Klausur

Medienformen

Tafel, Overhead-Folien, Computerpräsentationen

Literatur

P.

W. Atkins, Physikalische Chemie, Skript zur Vorlesung

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Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

 

Kristallographie

Lehrveranstaltungen

a) Vorlesung und Übung: Grundzüge der Kristallographie

b) Praktikum:

Methoden der Materialwissenschaften Ia Polarisationsmikroskopie I

c) Praktikum:

Methoden der Materialwissenschaften Ib Röntgenographische Pulvermethoden I

d) Industrieexkursion

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. G. Heger

Dozenten

Heger, Kramm, Roth

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

3. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

 

a) Grundzüge der Kristallographie V3, Ü2; Übung: Gruppengröße: 30

 

b) Polarisationsmikroskopie I, Ü2; Gruppengröße: 18

c) Röntgenogr. Pulvermethoden I, Ü2; Gruppengröße: 10

d) Industrieexkursion, eintägig

Arbeitsaufwand

 

Präsenzstudium: 145 h, Eigenstudium: 215 h

Kreditpunkte

12

Voraussetzungen

 

Empfohlen: Modul Anorganische Chemie, Modul Mathematik A

Lernziele / Kompetenzen

Erlernen der Grundlagen der Kristallographie, Kenntnisse der Metho- den der Durchlichtmikroskopie am Polarisationsmikroskop und der Röntgenbeugung an polykristallinen Proben

Inhalt

Definitionen und Eigenschaften des kristallinen Zustands, Symmetrie- lehre und geometrische Kristallographie, Kristallchemie und Kristall- strukturen, Defekte und Fehlordnungen in Kristallen, physikalische Ei- genschaften von Kristallen, Kristalloptik, Röntgenbeugung, Kristall- wachstum und Kristallzüchtung, Anwendung von Kristallen in der Technik. Aufbau und Funktionsweise eines Polarisationsmikroskops, Indikatrix- modell und Indizierung von Schnittlagen, Bestimmung von Brechungs- index, Doppelbrechung, opt. Charakter und opt. Achsenwinkel an Dünnschliffpräparaten. Aufbau und Funktionsweise eines Röntgen-Pulverdiffraktometers, Beugung am Gitter, direktes & reziprokes Gitter, Bestimmung von Git- terparametern, Qualitative Phasenanalyse. Materialwissenschaftliche Fragestellungen in der Industrie.

Studien-/Prüfungsleistungen

a) Grundzüge der Kristallographie: Klausur

b) Methoden der Materialwissenschaften Ia: Klausur

c) Methoden der Materialwissenschaften Ib: Klausur

d) Industrieexkursion

Medienformen

 

Projektion (Folien, Beamer), Tafelanschrieb, Skript, Demonstrations- experimente und PC-Demonstration, Arbeit an Geräten.

Literatur

Borchardt-Ott, W: Kristallographie, 2002 Giacovazzo, C.: Fundamentals of Crystallography, 2002 Kleber, W. et al.: Einführung in die Kristallographie, 1998 Müller, G. & Raith, M.: Einführung in die Dünnschliffmikroskopie, 1973 Allmann, R.: Röntgenpulverdiffraktometrie, 2002

Lehrform

der

integrierten

Erarbeitung eines Referates über ein Thema der Übungen (Grundzüge

17

Softskills

der Kristallographie) durch eine Gruppe von 2-3 Studierenden und Vor- trag vor allen Studierenden der Übungsgruppe mit Diskussion

Kreditpunkte der integrierten Softskills

1

18

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Elektrotechnik

Lehrveranstaltungen

Elektrotechnik und Elektronik

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. A. Vescan

Dozenten

Prof. Dr. A. Vescan

Sprache

deutsch

Zuordnung zum Curriculum

3. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

V3 / Ü2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 75h Eigenstudium: 75h

Kreditpunkte

5

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Grundlagen der Elek- trotechnik; Lösen von praxisbezogenen elektrotechnischen Problemen mit Hilfe ingenieurwissenschaftlicher Methoden.

Inhalt

Grundgrößen Ladung, Spannung, Strom, Leistung, Widerstand; Netz- werke; Elektrostatisches Feld, Kondensator; Elektromagnetisches Feld: Durchflutungsgesetz, Induktionsgesetz, Kraftwirkungen, Induktivi- tät; Stationäre Vorgänge, Zeitabhängige nichtperiodische Vorgänge, Zeitabhängige periodische Vorgänge, komplexe Wechselstromrech- nung, Wirk-, Blind-, Scheinleistung; Elektronik: Halbleiter, Diode, Tran- sistor, Operationsverstärker; 3-Phasen-System, Drehfeld, Elektrische Maschinen: Trafo, GM, ASM, SYM, EC-Motor; Leistungselektronik (Umrichterprinzip); Messtechnik: Multimeter, Oszilloskop, Messfehler; Netze und Schutzmaßnahmen; Normenüberblick.

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur

Medienformen

Präsentationsfolien, Skripte, Übungsaufgaben

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Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Chemie anorganischer und organischer Strukturen

Lehrveranstaltungen

a)

Organische Chemie

b)

Kristallchemie

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. G. Roth

Dozenten

M. Albrecht, C. Bolm, H.-J. Gais, E. Weinhold, G. Roth

Sprache

 

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

4. und 5. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Organische Chemie: Vorlesung / 4 Kristallchemie: Vorlesung / 2, Übung / 1

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 105 h Eigenstudium: 105 h

Kreditpunkte

7

Voraussetzungen

Empfohlen: Anorganische Chemie, Kristallographie

Lernziele / Kompetenzen

Im organischen Teil lernen die Studierenden die Chemie des Kohlen- stoffs und seiner Derivate kennen, wobei ein großer Wert auf die Ver- mittlung des Stoffs strukturiert nach „funktionellen Gruppen“ gelegt wird. Dies führt zu Stoffkenntnissen in der Organischen Chemie und zu einem grundlegenden Verständnis der Reaktivität von organischen Verbindungen. Im anorganischen Teil erwerben und vertiefen die Studierenden Kennt- nisse in den Bereichen anorganische Kristallchemie, Kristallstruktur und chemische Bindung sowie Struktur-Eigenschaftsbeziehungen in technisch relevanten anorganischen Materialien.

Inhalt

a) Bindung, Isomerie, Alkane, Cycloalkane, Alkene, Alkine, aromati- sche Verbindungen, Stereoisomerie, organische Halogenverbindun- gen, Alkohole, Phenole, Thiole, Ether, Epoxide, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren und Derivate, Amine, heterocyclische Verbindungen, Lipide, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Peptide, Proteine, Nucleoside, Nucleinsäuren

b)

Wichtige Strukturtypen und deren Aufbau; die chemische Bindung

und deren Bedeutung für die Strukturbildung; Struktursystematik (chemische & topologische Klassifizierung); Strukturvorhersage; Struk- tur und Eigenschaften ausgewählter anorg. Materialien (Ferroelektrika, Supraleiter, Fullerene, feste Ionenleiter etc.); Strukturelle Umwandlun- gen und deren Relevanz für die Eigenschaften.

Studien-/Prüfungsleistungen

 

Klausur

Medienformen

Tafel, Overhead-Folie, Computerpräsentationen, Internet, Übungen am PC

Literatur

a)

K.P.C. Vollhardt, N.E. Schore, K. Peter, Organische Chemie;

H. Hart, L.E. Craine, D.J. Hart, Organische Chemie; H. Beyer, W. Walter, Lehrbuch der Organischen Chemie; Organikum

b)

C.E. Mortimer, U. Müller, Chemie; E. Riedel, Anorganische Chemie;

A.F. Wells: Structural Inorganic Chemistry

20

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Phasenchemie und -analytik

Lehrveranstaltungen

a) Methoden der Materialwissenschaften III: Thermochemie

b) Methoden der Materialwissenschaften V: Elektronenmikroskopie

Modulverantwortlicher

Univ.-Prof. Dr. J. Mayer

Dozenten

Hack, Mayer

Sprache

 

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

5. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

a) Methoden III: Thermochemie P3

b) Methoden V: Elektronenmikroskopie P2

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 75 h, Eigenstudium: 135 h

Kreditpunkte

7

Lernziele / Kompetenzen

a)

Die Studierenden beherrschen die Grundlagen der Thermochemie. Sie erlangen praktisches Wissen über die Anwendung auf metalli- sche und mineralische Systeme. Die Studierenden haben Kenntnis über Phasendiagramme ausgewählter praxisrelevanter binärer und ternärer Systeme.

b)

Die Studierenden beherrschen die elektronenoptischen Grundlagen und haben Kenntnisse über den Aufbau elektronenoptischer Gerä- te. Sie erlangen spezifisches Wissen über die drei wesentlichen Ge- rätekategorien REM, TEM und ESMA. Die Studierenden haben Kenntnisse über die wesentlichen Methoden der Abbildung, Beu- gung und Analytik. Die Studierenden erlangen materialspezifische Kenntnisse über die praktische Anwendung der Elektronenmikro- skopie in verschiedenen Systemen.

Inhalt

a)

Thermochemie mineralischer und metallurgischer Systeme.

b) Einführung in elektronenmikroskopische Untersuchungsmethoden, Grundlagen elektronenoptischer Geräte, Wechselwirkung von Elek- tronen mit Materie, Oberflächenabbildung im Rasterelektronenmik- roskop (REM), Analyse (EDX) im REM, Transmissionselektronen- mikroskopie: Hellfeld- und Dunkelfeld-Abbildung, Elektronenbeu- gung im TEM, Analyse im TEM.

Studien-/Prüfungsleistungen

Mündliche Prüfungen

Medienformen

Tafel, Overhead-Folien, Computerpräsentationen

Literatur

Wird in den jeweiligen Veranstaltungen bekannt gegeben

21

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Einführung in die Quantenmechanik und Festkörperphysik

Lehrveranstaltungen

a) Einführung in die Festkörperphysik I

b) Einführung in die Festkörperphysik II

c) Elementare Quantenmechanik

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. M. Wuttig

Dozenten

Profs. Güntherodt, Grüninger, Heinke, Klemradt, Morgenstern, von Plessen, Wuttig

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

4. und 5. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Vorlesung: 6 SWS

Übung:

3 SWS

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 135 h Eigenstudium: 135 h

Kreditpunkte

9

Voraussetzungen

Empfohlen: Höhere Mathematik I-III, Experimentalphysik

Lernziele / Kompetenzen

Einführung in die Festkörperphysik I

Vorlesung: Die Studierenden erwerben einen Überblick über we- sentliche Effekte, Begriffe und Beschreibungskonzepte der Physik der kondensierten Materie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der mik- roskopischen Struktur und den makroskopischen Eigenschaften der Festkörper sowie deren Zusammenhang. Übung: Die Studierenden wenden die in der Vorlesung erarbeiteten Kenntnisse auf das Lösen von Aufgaben unterschiedlicher Schwie- rigkeitsgrade an. Einige an der jüngeren Forschungsliteratur orien- tierte Beispielaufgaben sollen an aktuelle Themen heranführen.

Einführung in die Festkörperphysik II

Vorlesung: Die Studierenden erwerben einen vertieften Überblick über wesentliche Effekte, Begriffe und Beschreibungskonzepte der Physik der kondensierten Materie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der mikroskopischen Struktur und den makroskopischen Eigen- schaften der Festkörper sowie deren Zusammenhang. Übung: Die Studierenden wenden die in der Vorlesung erarbeiteten Kenntnisse auf das Lösen von Aufgaben unterschiedlicher Schwie- rigkeitsgrade an. Einige an der jüngeren Forschungsliteratur orien- tierte Beispielaufgaben sollen an aktuelle Themen heranführen.

Elementare Quantenmechanik

Die Studierenden lernen die experimentellen Grundlagen der Quan- tentheorie sowie die Beschreibung und Lösung elementarer Prob- leme kennen.

Inhalt

Einführung in die Festkörperphysik I

Atomare Bindung in kondensierter Materie, Struktur der Kristallgitter, Reziprokes Gitter und Beugungsverfahren, Dynamik und Links zu weiterführenden Informationen.

Einführung in die Festkörperphysik II

Freie Elektronen in Festkörpern, Elektronische Bandstrukturen, Me-

22

 

talle, Halbleiter, Transporteigenschaften, dielektrische Eigenschaf- ten der Materie, Magnetismus, Supraleitung, Niedrigdimensionale

Systeme.

Elementare Quantenmechanik

Klassische Teilchen und Wellen, Ursprünge der Quantenmechanik, Messprozess, Schrödingergleichung und Wellenfunktion, Beugung quantenmechanischer Wellen, Eindimensionale Probleme (Potenti- alkasten, harmonischer Oszillator, Potentialstufe, Tunneleffekt), Drehimpuls und Spin, Wasserstoffatom, Fermionen und Bosonen, Atome mit Z > 1, Moleküle, Bandstruktur der Festkörper, Emission und Absorption von Licht, Laser.

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausurarbeit

Medienformen

Projektion (Computer, Folien), Tafelanschrieb, Skript, veranstal- tungsspezifische Webseite inkl. Diskussionsforum und Links zu wei- terführen Informationen

Literatur

H.

Ibach, H. Lüth: Festkörperphysik (Springer)

C.

Kittel: Einführung in die Festkörperphysik (Oldenbourg)

N.

Ashcroft, D. Mermin: Festkörperphysik (Oldenbourg)

J. Hook, H. Hall: Solid State Physics (Wiley) P.W. Atkins u. R.S. Friedman, Molecular Quantum Mechanics;

G.

Otter u. R. Honecker, Atome-Moleküle-Kerne Bd. I Atomphysik;

P.W. Atkins, Quanten – Begriffe und Konzepte für Chemiker;

R.

Gautreau u. W. Savin, Schaum’s Outline of Modern Physics.

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Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Herstellung und Verarbeitung

Lehrveranstaltungen

a) Herstellung und Verarbeitung I:

Gießereikunde

b) Herstellung und Verarbeitung II: Umformtechnik

c) Herstellung und Verarbeitung III: Werkstoffverarbeitung Glas

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. rer. nat. R. Conradt

Dozenten

Hirt, Conradt, Bührig-Polaczek

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

4. und 5. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

a) Werkstoffverarbeitung Gießen V2, Ü1

b) Einführung in die Umformtechnik V2, Ü1

c) Werkstofftechnik Glas V2, Ü1

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 135 h, Eigenstudium: 135 h

Kreditpunkte

9

Voraussetzungen

Empfohlen: Technische Mechanik

Lernziele / Kompetenzen

a) Überblick über die Grundlagen der Gießereitechnologie und der Gusswerkstoffe. Kenntnisse zur Simulation und Anwendung kom- plexer Gießprozesse.

b) Kenntnis der physikalischen Grundlagen und der Verfahren der Um- formtechnik, Kenntnisse zur Berechnung und Auslegung der Pro- zesse.

c) Einblick in die Werkstoffgruppe der silicatischen Gläser und die Prozesskette der Glasherstellung, Fähigkeiten zur quantitativen Entwicklung, Auslegung bzw. Analyse von Werkstoff und Prozess.

Inhalt

a. Einführung in die Grundlagen: Plastizität, Plastomechanik, Randbe- dingungen und Wärmetransport, Lösungsverfahren

b. Technologie und Berechnungsgrundlagen der Massiv-Umformung:

Schmieden, Fließpressen, Strangpressen, Ziehen, Walzen

c. Technologie und Berechnungsgrundlagen der Blechumformung:

Umformverhalten von Blechen, Tribologie, Tiefziehen, Streckziehen, Drücken.

d. Einführung in die Physik des Glaszustandes und in die Thermo- chemie silicatischer Gläser: Viskositäts-Temperatur-Funktion; wich- tige technologische Glassysteme und deren Phasendiagramme; Viskoelastizität.

e. Struktur der silicatischen Gläser; Beziehung zwischen chemischer Zusammensetzung und Glaseigenschaften.

f. Rohstoffe: Qualität, Beschaffung, Beprobung – am Beispiel von Sand, CaO-MgO-Trägern, Soda, Scherben; Rohstoffe im internatio- nalen Vergleich; Gemengeberechnung.

g. Einführung in die Technologie der Glasschmelzöfen als thermo- chemische Reaktoren für hochviskose, semitransparente Schmel- zen; einfache Wärmebilanzen; Energieversorgung im internationa- len Vergleich.

h. Prinzipen und Mechanismen der Ur- und Umformung viskoelasti- scher, semitransparenter Medien ohne Gefüge.

i. Physikalische und technologische Grundlagen: Metallische Schmel- zen, Unterkühlung, Keimbildung, Gieß-, Anschnitt- und Speiser- technik

j. Technologie der Form- und Gießverfahren: Druckguss, Kokillenguss und Sandguss mit Produktbeispielen sowie Formstoffkunde und

24

   

Rapid Prototyping

Gusswerkstoffe (Gusseisen, Aluminium- und Magnesiumlegierun- gen): Metallurgie, Gießtechnologische Eigenschaften, Gefüge und Eigenschaften sowie Wechselwirkung Prozess-Gefüge- technologische Eigenschaften

Simulation von Gießprozessen: Wärmebilanz Gussstück/Form, Strömung und Konvektion

Ökonomische und ökologische Aspekte der Gießereitechnik

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausuren zu den drei Veranstaltungen a), b), c)

Medienformen

Vorlesung: Power-Point; Kurzvideos; Modelle und Exponate, prakti- sche Vorführungen Übung: Overhead-Projektor, Tafel, Flip-Chart, Power-Point, Rechner und Tabellenkalkulator

Literatur

Kopp, Wiegels: Einführung in die Umformtechnik Lange: Handbuch der Umformtechnik, Band 1-4

G.

Nölle: Technik der Glasherstellung, DVG Stuttgart 1997.

H.A. Schaeffer, K.H. Heußner: Allgemeine Technologie des Glases, Univ. Erlangen und HVG-DGG Offenbach, 1995

E.

Brunhuber: Praxis der Druckgussfertigung; Fachverlag Schiele &

Schön. GmbH, Berlin, 1991.

E.

Flemming, W.Tilch: Formstoffe und Formverfahren, Deutscher Ver-

lag für Grundstoffindustrie, Leipzig Stuttgart, 1993.

D.

M. Stefanescu: Science and Engineering of Casting Solidification,

Kluwer Academic, New York, 2002

25

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Grundlagen elektronischer Materialien

Lehrveranstaltungen

a) Grundlagen elektronischer Materialien und Bauelemente I

b) Grundlagen elektronischer Materialien und Bauelemente II

c) Methoden der Materialwissenschaften IV

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. R. Waser

Dozenten

R. Waser

Sprache

Deutsch

Zuordnung zum Curriculum

5. und 6. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

Vorlesung / 4 Übung / 2 Praktikum / 3

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 135 h Eigenstudium: 165 h

Kreditpunkte

10

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden sollen ein grundlegendes Verständnis für die Eigen- schaften und Anwendungsgebiete der unterschiedlichen Werkstoff- gruppen erwerben, die im Bereich der Elektrotechnik und Informations- technik eingesetzt werden. Besonders wichtig sind dabei die Verknüp- fung der einzelnen Fächer im Studium sowie ein interdisziplinären Denken im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen.

Inhalt

Werkstoffe und Bauelemente 1:

Elektronische Eigenschaften von Festkörpern: chem. Bindung in Festkörpern, Bändermodell, periodisches Festkörperpotential, Zu- standsdichte, Fermi-Dirac-Verteilung; Besetzung von Bändern: Metal- le, Halbleiter und Isolatoren; Metallische Leiter: Elektronische Leitung im Bändermodell, Beweg- lichkeit, Elektronen und Löcher, Austrittsarbeit und Elektronenemissi- on, Tunnelprozesse; Anwendungen: Leiter, Kontakte, lineare Wider- stände; Halbleiter 1 – Materialien und Grenzflächen: Trägerdichten in reinen Halbleitern, Dotierungen, Berechnung der Trägerdichte und der Fermi- Energie; Anregungen und Antworten: Relaxation, Rekombination, Dif- fusions- und Driftströme; Grenzflächen: Raumladungszonen, Anreiche- rung und Verarmung, Elektrostatik des MOS-Übergangs, des Metall- Halbleiter-Übergangs und des pn-Übergangs; Raumladungskapazitä- ten; Halbleiter 2 – unipolare Bauelemente: MOS-Kondensator, MOS- Feldeffekttransistor, Aufbau und Wirkungsweise, Herleitung der Kenn- liniengleichung, Sättigung, Abschnürung, Kennlinienfelder, Kurzkanal- effekte, MOSFET-Typen, dynamisches Verhalten; Sperrschicht-FET; Dünnschichttransistoren;

Werkstoffe und Bauelemente 2:

Halbleiter 3 – bipolare Bauelemente: stromdurchflossener pn- Übergang (Shockley-Modell), Raumladungskapazität, Tunnel- und Ze- ner-Diode, pin-Diode, Varaktor; Aufbau und Wirkungsweise von Bipo- lar-Transistoren, Herleitung der Kennliniengleichung (Ebers-Moll- Modell), Normal- und Inversbetrieb, Grundschaltungen und Kennlinien- felder, dynamisches Verhalten, messtechn. Bestimmung der Transis- tor-Parameter;

26

 

Ionenleitende Werkstoffe: Feste Ionenleiter, flüssige Elektrolyte, elektrochemische Zellen, Batterien und Brennstoffzellen; Dielektrische Werkstoffe: Materie im elektrischen Gleichfeld, Polari- sation im mikroskopischen Bild, elektrische Felder in Festkörpern, Di- elektrika im Wechselfeld, Anwendungen: Isolatoren und Kondensator- dielektrika, Wellen in Dielektrika, Anwendungen: Mikrowellenbauele- mente und optische Komponenten; Nicht-lineare Dielektrika; Magnetische Werkstoffe: Atomare magnetische Momente, Typen des Magnetismus, magnetische Werkstoffe, Anwendungen geschlos- sener Magnetkreise, Grenzflächen, Entmagnetisierungstensor, Sche- rung der Hysteresekurve, Anwendungen offener Magnetkreise, Form- und Kristallanisotropie; techn. Magnetwerkstoffe; Grundlagen des spinpolarisierten Transports; Supraleiter: Phasenübergang, krit. Temperatur, krit. Magnetfeld, Grundlagen der BCS-Theorie, Anwendungen;

Das Praktikum „Methoden der Materialwissenschaften IV“ gibt in insgesamt fünf Versuchsterminen einen praktischen Einblick in wichti- ge Aspekte elektronischer Keramiken. Zum einen werden die elektri- schen Parameter für verschiedene Materialien messtechnisch be- stimmt, zum anderen werden wichtige Technologieschritte zur Herstel- lung elektrokeramischer Dünnschichten vorgestellt und durchgeführt. Das Praktikum gliedert sich in folgende Versuche:

-

Maxwell-Wagner-Relaxation: Impedanzspektrokopie im Frequenz-

bereich: Bestimmen der Elemente des Ersatzschaltbildes der Maxwell- Wagner-Relaxation einer SrTiO-Keramik aus der komplexen Proben- admittanz

-

Piezoelektrizität: Bestimmung der elastischen, piezoelektrischen und dielektrischen Konstanten.

- Nasschemische Abscheidung und Technologie keramischer Dünnschichten Teil I: Herstellung von nasschemischen Beschich- tungslösungen im Chemielabor. Teil II: Abscheidung der im ersten Teil hergestellten Lösungen zur Herstellung von ferroelektrischen Kapazitäten

-

Elektrische Charakterisierung einer elektrokeramischen Dünn-

schicht: Elektrische Charakterisierung der in den vorherigen Versu-

chen hergestellten Kapazitäten. Die Lehrinhalte der Vorlesungen werden durch das zugehörige Prakti- kum ergänzt und vertieft.

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur, Versuchsprotokolle

Medienformen

Tafel, Overhead-Folien, Computerpräsentationen

Literatur

G. Arlt, Werkstoffe der Elektrotechnik, S.O. Kasap, Principles of Electrical Engineering Materials and Devices

27

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Materialkunde

Lehrveranstaltungen

a) Materialkunde: Vorlesung und Übung

b) Methoden der Materialwissenschaften II: Praktikum

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. G. Gottstein

Dozenten

Prof. Dr. G. Gottstein

Sprache

deutsch

Zuordnung zum Curriculum

5. und 6. Fachsemester, Pflicht

Lehrform / SWS

a) Materialkunde: V4, Ü2

b) Methoden der Materialwissenschaften II: P3

Arbeitsaufwand

Präsenzstudium: 135 h Eigenstudium: 195 h

Kreditpunkte

11

Voraussetzungen

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden erlernen die physikalischen Grundlagen der Materi- alwissenschaften und setzen die Konzepte und Methoden eigenstän- dig und in Gruppenarbeit in Übung und Praktikum um.

Inhalt

Gefüge und Mikrostruktur, atomistischer Aufbau des Festkörpers, Kris- tallbaufehler, Legierungen, Diffusion, Mechanische Eigenschaften, Er- holung, Rekristallisation, Kornvergrößerung, Erstarrung von Schmel- zen, Umwandlungen im festen Zustand, Physikalische Eigenschaften

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur (2.5 Std.)

Medienformen

Mischung aus Vortrag, Tafel und Kreide, Computerpräsentation, ei- genständiges Lernen mit interaktivem e-learning Programm Metis (In- ternet). Eigenständiges Lösen von Übungsaufgaben nach Anleitung, eigenständiges Durchführen von Praktikumsversuchen

Literatur

Lehrbuch: G. Gottstein, Physikalische Grundlagen der Materialkunde

28

Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Nichttechnisches Wahlpflichtfach (NTW):

Kombination mehrerer Module

Semester

SS oder WS

Dozenten

Professorinnen und Professoren der im Modulkatalog NTW angebote- nen Lehrveranstaltungen

Sprache

Deutsch oder Englisch

Zuordnung zum Curriculum

Pflicht

Arbeitsaufwand

420 Stunden (insgesamt)

Kreditpunkte

14 (insgesamt)

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden arbeiten sich in ein oder mehrere nichttechni- sche Fachgebiete ein.

Sie erlangen die Fähigkeit, nichttechnische Problemstellungen nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

Sie erwerben nichttechnisch-fachliche Fähigkeiten (z.B. Erlernen einer Fremdsprache).

Studien-/Prüfungsleistungen

Klausur/mündliche Prüfung/mündliche Präsentation

Medienformen

Tafel, Computerpräsentation

Literatur

Themenspezifische Fachliteratur

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Studiengang

Bachelor Materialwissenschaften

Modulbezeichnung

Bachelorarbeit

Semester

6

Dozenten

Professorinnen und Professoren der am Studiengang beteiligten Lehr- einheiten

Sprache

Deutsch oder Englisch

Zuordnung zum Curriculum

6. Fachsemester, Pflicht

Arbeitsaufwand

360 h schriftliche Arbeit 60 h Vortrag

Kreditpunkte

14

Voraussetzungen

Alle Module des Bachelorstudiengangs müssen bestanden sein (Aus- nahmen: „Grundlagen elektronischer Materialien“ und „Materialkunde“)

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden arbeiten sich in ein materialwissenschaftliches Spezialgebiet ein.

Sie erlangen die Fähigkeit, materialwissenschaftliche Problemstel- lung nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und eine wissenschaftliche Abhandlung zu verfassen.

Sie sind in der Lage, ihre Ergebnisse in Form eines wissenschaftli- chen Vortrags zu präsentieren.

Studien-/Prüfungsleistungen

Schriftliche Arbeit, mündlicher Bericht (Vortrag)

Medienformen

Computer, Textsatz, Vortrag

Literatur

Themenspezifische Fachliteratur

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