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Histologie II Magen II , Dnndarm I

03.11.1015

Magen II
Einteilung in verschiedene Zellarten:
-

Becherzellen (v.a Duodenum)


Hauptzellen (
Nebenzellen
Belegzellen

Nebenzelle:
-

Sondern den magenschtzenden Schleim ab


Sind vor allem im oberen Teil der Magendrsen zu finden .

Hauptzellen:
-

V.a im unteren Teil der Drsenschluche zu finden.


Stellen die Pepsinogene her

Belegzellen (Parietalzellen):
-

Bilden HCl (Salzsure)


Bilden Intrinsic-Faktor (Eiwei das sich an B12 bindet und vorzeitiges
Verdauen vor dem Dnndarm verhindert)

Rugafalten werden bei Magenleere gebildet (Mukosa, Submukosa mit


eingezogen)
Muskeln an Fundusdrsen helfen die Sekrete an die Oberflche zu bringen
Magenschleim (ca. 0,2 mm dick) an der Magenoberflche (zu ca. 55% aus
H2O) + Bicarbonat (HCO3)
An Oberflche pH 6-7 => Keine Selbstverdauung
Phospholipidschicht ist hydrophob (amiphiphil) -> HCl bleibt gebunden ->
Kann nicht angreifen

Histologie II Magen II , Dnndarm I


03.11.1015

Dnndarm I
( Duodenum, Jejunum, Illeum)

o
o
o
-

1.
2.
3.

Verdauung des Speisebreis (Chymus)


Ca. 5m lang
Zerlegung der meisten Nhrstoffe innerhalb des ersten Meters (viel Nahrung /
wenig Nahrung)
Resorption von ca. 9l Flssigkeit:
1l Speichel
o 2l aus Magen
2l aus Pankreas (Galle)
o 3l aus Dnndarm
1l aus Nahrung
Oberflche ca.100-250 m2
Kerckring Falten (Plicae circulares)
-> 1,5 3x Vergrerung
Zotten und Krypten
-> 7 14x Vergrerung
Brstensaum an Oberflche
-> 15 30x Vergrerung
P.c. ca. 1 cm hoch, fehlt im Pars superior duodeni (Bulbus),terminales duodeni
(Endteil des Dnndarms)

Lieberkhn'sche Krypten
Lamina muscularis mucosae
Lamina propria mucosae

4. Zotte
5 Tunica submucosa

Histologie II Magen II , Dnndarm I


03.11.1015

Zotten sind Ausstlpungen der Mukosa (Lamina propria Zentrum) von Mukosa
umgeben (Zotten sind polyklonal)
Zellenpumpe reguliert lnge der Zotten (kurze Zotten= Pumpe gerade Aktiv)
Krypten ca. 1-3mm tief (L.p. auerhalb; polyklonal)
Steuerung durch Enteres Nervensystem (ENS)
-

Brunner-Drsen in der Submukosa


o Herstellung von
Muzine(Schleimstoffe)
HCO3 (Bicarbonat)
EGF (Epidermaler
Wachstumsfaktor,
Polypeptid)
Proteasen (Enzyme die
Proteine o. Peptide

spalten knnen)
Haben Ausfhrungsgnge
Im Mund in im Dnndarm findet -Amylase statt (Spaltung von Strke)
Kurzkettige, freie Fettsuren werden direkt ins Blut transportiert
-> gut Wasserlslich
Interzellularrume zum Flssigkeitstransport
Lymphozyten im Epithel eingelagert