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Politische Theorien

Historische politische Theorien – Moderne politische Theorien

Normative politische Theorien – Empirisch-analytische Theorien

Politische Ideengeschichte – Politische Theorien

Geschichte politischen Denkens

Politische Theorie und Ideengeschichte ist eines der Kernfächer der


Politikwissenschaft. Es gibt kein praktisches Problem, das ohne Rückgriffe auf
politisch-theoretisch Vorstellungen erörtert werden könnte. Sie hat auch eine
fundierende Bedeutung für andere Teilgebiete. Wer politikwissenschaftlich
denken, Politikprobleme in ihrer grundsätzlichen Systematik verstehen und
analysieren möchte, muss “Politische Ideengeschichte” ernst nehmen.
Verständnis für politische Probleme und gesellschaftlicher Konflikte,
Erklärung der Ursachen. Begriffsgenauigkeit steigert auch die Qualität und
Richtigkeit empirischer Politikanalysen.

Politikprobleme sind nicht nur aus dem Hier und Jetzt angemessen zu
erfassen, sie sind in zurückliegende Ideen und Sichtweisen eingeschlossen.
Politische Ideengeschichte ist nicht als nutzloses Räsonnieren zu klassifieren,
sie ist als historische Erfahrungen, Verständnisse und Identitäten zu
erkennen.

Politische Ideengeschichte stellt thematische und theoretisch-analytischer


Anregungen dar, die für aktuelles politikwissenschaftliches Arbeiten in
Problemen sorgsam zu nutzen gilt.

Begriffsarbeit gehört zum Pflichtprogramm jeder Politikanalyse. Sie stellt den


ersten unverzichtbaren Schritt politischen Denkens und Arbeitens dar.

Politikrealitäten, Alltagswahrnehmung

Politikwissenschaftliche Wahrnehmung und Analyse von Problemen, Entwürfe


von Politikalternativen

Vermittlung politikwissenschaftlicher Erkenntnisse.

Begriffe und theoretische Konzepte. Theorien bilden die begrifflichen Netze,


mit denen wir die Wirklichkeit einzufangen trachten. Theorien behandeln nur
bestimmte Ausschnitte der Wirklichkeit, sie ermöglichen bestimmte Aspekte
zu erfassen und andere zu vernachlässigen. Die wissenschaftliche Analyse
und Bestimmung hat mit Auswahl zu tun, sie sind immer selektiv. Die
Präzisierung von Begriffen und die Auswahl eines Theoriebereichs ist nie von
Theorieeinflüssen frei. Jede Theorie stammt von einem speziellen
Entstehungskontext, den es zu rekonstruieren und zu verstehen gilt.

Begriffe sind zentral für kritische Wissenschaften. Verhältnisse müssen


begriffen werden, um sie verändern zu können. Begriffe sind Grundlage für
jede wissenschaftliche Beschreibung und Analyse, es geht darum die
Verhältnisse möglichst klar zu beschreiben. Andererseits es geht auch
darum, zu erkennen welche Begriffe in der wissenschaftlichen Diskussion
oder auch in Alltagsdiskussion mit welchen Konzepten verknüpft sind, also
die Bedeutung eines Begriffes herauszuarbeiten und Assoziationsketten zu
entdecken.

Begriffe sind weder naturgegeben noch immerwährend. Ihre Bedeutung kann


sich ändern. Begriffe leben, es kann verschiedene Ansichten geben, die
Begriffe können eine Geschichte und eine Zukunft haben.

Aktualität der Ideengeschichte. Die Theorie bestimmt was wir


beobachten können. Um Wirklichkeit wahrnehmen zu können, erkennen zu
können, brauchen wir immer eine Theorie, Vorstellungen, damit wir etwas
einordnen können. Wenn ich eine Theorie habe, kann ich überhaupt etwas
sehen, weil ich sie erkennen kann. Gleichzeitig ist es auch aber eine
Einschränkung. Aber auch meine bisherige Theorien engen mich ein, weil ich
bin beschränkt durch meine theoretische Vorstellungen.

In den Naturwissenschaften können viele Theorien falsifiziert werden,


konkurriende Theorien durchsetzsen. Deshalb ist es für Naturwissenschften
viel selbstverständlicher sich mit Theorien umzugehen als
Sozialwissenschaften. Es gibt viele unterschiedliche, konkurrierende
Theorien, deshalb ist die Theoriebildung ist besonders schwierig. Man kann
nicht sagen das ist das Gesetz. In der Politikwissenschaft man kann kein
Gesetz feststellen und keine Theorie formulieren, die hervorsagen. Theorien
sind ganz zentral was wir erkennen können. Theorien sind, ganz fundemental
ist für unsere Wahrnehmung.

Zwei Perspektiven wenn man über die Zeit argumentiert. Wenn wir historisch
versuchen was zu erklären die Perspektive der Ideengeschichte wäre eine
Diachron Perspektive ( Entwicklung von Ideen und Theorien
über die Zeit). Wir untersuchen die Entwicklung von Ideen von Theorien
über die Zeit hinweg über eine historische Verlauf, von Anfang an bis zum
Ende der Zeit, z.B der Vergleich der Verwendung von Begriffen in
unterschiedlichen Zeitkontexten, der Wandel von Theorien in einem ganz
bestimmten Zeitraum, der Begriff der Demokratie. Die zweite Perspektive
wäre die Synchron Analyse (Aktuelle Begriffdimensionen,
Kontroversen) , zeitgleiche Untersuchung von Begriffen von politischen
Theorien. Sie würden also zu einem bestimmten Zeitpunkt ähnliche Theorien,
ähnliche Begriffe versuchen zu verstehen und dann Unterschiede
herauszubekommen. Im Jahr 2009 unterschidliche Bedeutungen von dem
Begriff “Macht“.

Was kann die Politische Theorie? Die Theorien können deskrptiv (erkennen
und analyisieren was ist) sein, etwas beschreiben, erkennen und
analyisieren, diese Begriffe wären beschreibend. Wie sagt man „das ist eine
Demokratie“? Eine zweite Operation der Theorien ist, dass sie prognostisch
(vorhersagen was sein wird) arbeiten. Darüber sagen was sein wird. Eine
Prognose abgeben. Die Wahlforschung. Wie repräsentativ ist die Gruppe? Die
ist aber selten. Was aber für Politikwissenschaft aber zentral ist, ist sicher die
normative (darstellen was sein soll) Funktion von Theorien, die also
darstellt, erklärt, begründet was sein soll. Das Ziel der normative Theorie ist
Verbesserungsvorschläge zu machen, etwas zu kritisieren. Und dann zu
sagen, damit etwas verbessert werden kann mache ich die und die
Vorschläge. Zuerst zu erkennen und dann zu verbessern.

Die Ideengeschichte ist ein Lagerhaus politischer Probleme, es ist ein Archiv
von Begriffen und Konzepten. Sehen wir ähnliche Probleme und Lösungen in
der Vergangenheit. Politische Ideen als zeitliches Kontinuum. Zeitliche
Brüche, Konjukturen und Rezessionen von Begrifen.

Hobbes sagt, ich verzichte auf meine Gewalttätigkeit, es wird in einer


Institution monopolisiert. Er ist der Theoretiker des staatlichen
Gewaltmonopols, das der Staat der einzige Institution ist, die rechtfäßig
Gewalt ausüben kann. Menschen, die in diesem fiktiven Gesellschaftsvertag
zustimmen, sich freiwillig unterwerfen, entsteht der Staat. Ein weltlicher
Staat mit bestimmten Funktionen. Theorien entstehen immer in einem ganz
bestimmten Kontext und haben ein Bezug zu diesem Kontext. Hobbes hat
eine normatve Theorie vorgeschlagen, er hat gesagt was es braucht um das
Zusammenleben zu ordnen. Andere Formen von politischen Ordnung. Eine
moderne Staatsvorstellung. Keine Theorie ist verstaut und obsolet.
Politisches Denken ist ein Kontinuum. Theorien entstehen in einem Kontext
und wenn wir sie lesen aus einer Perspektive aus zeitlicher Distanz immer
neu interpretieren, wir verfassen sie vielleicht neu.

Verständnis von Theorien in ihrem jeweiligen Entstehungskontext –


Verständnis einer aktuellen Situation durch eine Theorie.

Wozu Politische Ideengeschichte? Überblick über die Vielfalt und


Bedeutungsgehalt politischer Ideen. Überblick über die historische
Ausformung politischer Ideen, Zusammenhang und Kontext. Kontinuitäten
oder Diskontunitäten der politischen Ideen. Beitrage der politischen
Ideengeschichte zu aktuellen politischen Fragen. Verständnis für Begriffe und
Kernkonzepte der Politikwissenschaft. Schärfung des Blicks für
Ausblendungen und Verzerrungen.

Was ist politisch im politikwissenschaftlichen Denkweisen? Öffentliche


Lebensbereiche. Politik umfasst nur die Prozesse, in denen öffentliche
Entscheidungen innerhalb oder durch die Institutionen des Staates fallen,
nicht das Private. Zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen gibt es
Interdependenzen, die Linie ist nie klar und deutlich, was Relevant hat. Alle
Regierungen und Gesellschaften haben verschiedene Ideen und Werte unter
sich. Menschen haben eine Idee davon, was richtig ist, jeder Mensch ist daher
potentiell politischer Theoretiker. Politisches Denken meint elaborierte
Reflexion über Staat und die Politik. Politisches Denken ist ein aktuelles
Reagieren auf Herausforderungen der Zeit oder auf Probleme, die das
Zusammenleben der Menschen tangieren. Konservative Denkmuster in
der Politik: Das Politische Denken kann affirmativ sein und die Macht
rechtfertigen. Kritische Denkmuster in der Politik: bestehende politische
oder ideologische Ordnungen in Frage stellen und Kräfte der Veränderung
unterstützen. Die einzelnen Ideen, Theorien oder Denkmuster können sich im
Laufe der Zeit wandeln.

Die Beeinflussung des politischen Alltagsdenkens der Bürgern ist seit dem
Entstehen moderner Massendemokratien von zunehmendem Interesse.
Typisch für politisches Alltagsdenken ist eher pragmatischer (realer,
erfahrungsbezogener) Zugang; es muss aber nicht zusammenhängend und
konsistent sein. Negative Aspekte politischen Alltagsdenkens:
Politisches Alltagsdenken ist zumeist undifferenziert, moralisierend,
vorurteilsbeladen und stigmatisiert, negativ etikettierend, abwertend.
Positive Aspekte politischen Alltagsdenkens: Alltagsdenken beinhaltet
Kritikpotential und kann politisches Elite in Frage stellen.

Wie ist politisches Alltagsdenken erfassbar? Ein Instrument zur


systematischen Erfassung ist die Meinungsforschung, auf deren Ergebnisse
Medien und Politiker reagieren. Die herrschende Klassen fühlen sich
zunehmend durch die Massen bedroht

Bedeutung der Ideengeschichte heute: Die Perspektive der


Ideengeschichte ist diachron. Man spricht immer von einer Transformation
der Ideengeschichte zur Theoriegeschichte. Theorie generiert sich aus der
Empirie, Praxis und Ideengeschichte. Heute erfordert die Beschäftigung mit
politischem Denken immer wieder die Neuinterpretation und Neubewertung
der Klassiker politischer Theorie.

Ebenen von politischer Theoriebildung: Untersuchung im zeitlichen


Kontext: Thomas Hobbes, Konkurrenz-Kapitalismus und englischer
Bürgerkrieg. Rekonstruktion der historischen Rezeption einer Theorie
Demokratie Begriff. Alte Theorien werden herangezogen um Aktuelles
zu erklären oder zu rechtfertigen.

Verzerrungen/Bias in der Theorie und Theoriegeschichte Regional


oder geschlechtsspezifisch. Der heutige Kanon politischer Theorien ist
Eurozentrisch ( er ignoriert Denkweisen aus anderen Regionen der Welt)
oder Androzentrisch ( Er ignoriert die Erfahrungen von Frauen).
Universalismus. Entstehungskontext universalistischen Denkens und
Theoriebildung. Politische Moderne, Aufklärung. Idee universeller Gültigkeit
von Theorien, vor allem der Theorie der Gleichheit, der Menschenrechte. Als
Chance zur Legitimierung von Gleichheit aller Menschen seit der Aufklärung,
der Gültigkeit der Menschenrechte, gleicher Freiheit aller Menschen.
Universalismus Problem politischer Theorie und Ideengeschichte
Probleme sind die Blindstellen einer politischen Theorie, die Universalität
beansprucht und Partikularität herstellt. Kanon der Ideengeschichte
( Lehrbücher, Vorlesung) ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem historisch
entstandener Theorien. Bewusstsein für Partikularität schaffen. Eine
spezifische Theorie setzt sich als das Allgemeine durch, dabei definiert diese
Sichtweise auch das Besondere/Andere/Partikulare. Postmoderne
Universalismus Kritik ist Feminismus und Post-Colonialism.
Kulturemperialismus, Betonung kultureller Differenz, gegen kulturelle
Hegemonie. Kapitalismuskritik. Eurozentrisch Kritischer Begriff, der die
Arroganz Europas deutlich macht. Samir Amin- Ägypter, Eurozentralismus ist
kapitalistische Ideologie, Orient wird als das Andere konstruiert,
Orientalistische Wurzeln werden ignoriert, hellenistische Tradition. Edward
Said- kritisiert Feindlichkeit gegen Islam. Androzentrismus Männliche
Denksystem und Lebensmuster erheben Universalanspruch. Setzt den Mann
als Mensch, als das Universelle, Frau als das Besondere, Andere.
Abwesenheit von Frauen. Dekonstruktion, Rekonstruktion des Partikulären.

Kanonisierung von Universalismen: Unter dem Begriff Kanonisierung


wird die Herausbildung eines allgemeingültigen, universellen Kanons
politischer Theorien verstanden. In diesem Prozess mansche Theorien
werden ausgewählt und für wichtig gehalten und viele andere werden
ausgelassen und nicht zentral definiert. Das bedeutet Ideengeschichte ist
partikular. Er umfasst nur einen Teil aus den historisch entstandenen Ideen.
Durch die Kanonisierung wird dieser Teil aber als das Ganze, wichtige und
universell erklärt. Kritik an Kulturemperialismus, politischen und
ökonomischen Dominanz, westlichen Werten und Normen, westlichen-
weißlichen Wissenschaft. Die Grundidee des Partikularismus ist eine
positive Entgegensetzung zum Universalismus, es kann keinesfalls nur eine,
alles übergreifende Politische und Kulturelle geben, es gibt unzählige. Wir
leben vielfältige Identitäten, nicht nur eine. Universalismus ist eine Idee der
politischen Moderne. Die Gebote und Verbote betreffen Menschen als Ganze.
Niemand darf davon ausgeschlossen werden, Menschenrechte sind universal.
Partikularismus beruht dagegen auf Abgrenzung. Menschen leben in Gruppen
verschiedener Größen und werden durch spezifische Gemeinsamkeiten
bestimmt. Die monotheistischen Religionen öffneten den Zugang zur Gruppe
der Erwählten, Minderen zum Höheren, Falschen zum Richtigen. Die geistige
und die politische Strömung der Aufklärung radikalisierte diese Tendenz, und
der moderne Universalismus wurde begründet.

Universale Geltung der Menschenrechte Die Menschenrechte sind


Resultat abendländischen Denkens. Die Universalisierung der
Menschenrechte zielt auf grundlegende Rechte aller Menschen zu einem
Weltbürgerrecht und Moral um sie von der staatlichen Unterdrückung und
ökonomischen Elend zu befreien. Einen weltweiten Konsens hat es nie
gegeben. Umstritten sind die soziale und ökonomische Rechte. Es wurde
gesucht um das einzige Wahre und Richtige, westlicher Werte, christlicher
Religion und kapitalistischer Marktwirtschaft politisch weltweit
durchzusetzen.

Eurozentrismus westlich-europäische Überlegenheit und Arroganz, die Welt


von Westeuropa aus erschossen worden ist. Samir Amin. Eurozentrismus
Phänomen der Moderne, dessen Wurzeln zwar in die Renaissance und die Ära
der Aufklärung zurückgehen. Eurozentrismus ist Teil des ideologischen
Konstrukts Kapitalismus. Er kritisiert, das der Kapitalismus die Geschichte
umschreibt und einen imaginären Westen konstruiert, der seine Durchbrüche
ganz alleine schafft. Der Westen habe eine mächtige Ideologie der Leugnung
der weltweit wirksamen Gesetze der geschichtlichen Entwicklung produziert.

Die westliche Moderne ist ambivalent. Sie ist einerseits eine Befreiung der
Menschen aber auch eine Unterdrückungssystem. Mit Renaissance beginnt
die politische Neuzeit, antikes griechisches Denken wird neugeboren, Zeit der
Entdeckungen und Erfindungen. Das Menschenbild verändert sich, der
Mensch wird Mittelpunkt.

Die Black Athena Debatte – Martin Bernal. Einfluss der alten Hochkulturen
Ägyptens und Phöniziens auf das antike Griechenland. Massive
Gesichtsfälschung in der westlichen Historiographie im 19. Jahrhundert, mit
der die führende Rolle von diesen Hochkulturen für die Entwicklung der
westlichen Ländern eliminiert worden.

Orientalismus – Edward Said. Feindseligkeit gegenüber dem Islam, das


bezeichnet er als Orientalismus. Aufgeklärte Westen und mysteriöse Orient.
Das Überlegenheitsgefühl. Die europäische Kultur war fähig, den Orient
politisch, soziologisch, militärisch, ideologisch, wissenschaftlich seit der
Aufklärung zu leiten. Okzidentalismus

Androzentrismus: Männliche Lebensmuster und Denksysteme erheben


einen Universalanspruch und erklären Frauen zum Partikularen und Anderen.
Eine männliche Sichtweise, die Männer als Zentrum und Norm nimmt. So eine
Perspektive charakterisiert Frauen als minderwertig und deviant. Sexismus
ist offen Minderwertigkeit von Frauen, nach Androzentrismus ist der Mensch
und Mann gleich. Frauen sind die Andere. Abwesenheit von Frauen in der
Wissenschaft, Einseitigkeit der Auswahl und Definitionen von Probleme,
einseitig gewählten Faktoren. DEKONSTRUKTION, REKONSTRUKTION

Methodologie der Ideengeschichte - Methodologien sind Theorien über


die Methode, der Analyse von Theorien, Methode der Analyse.
Methodologien sind etwas Systematisches, sie sollen also verallgemeinbar
sein, wenn sie also einen Text interpretieren, ihre interpretationsweise
kommunizieren können. Hermeneutik, Ideologiekritik, Diskurstheorie,
Cambridge School, Begriffsgeschichte sind alle Methodologien.

Hermeneutik ist eine geistlichwissenschaftliche literaturwissenschaftliche


Methode. Es ist die Kunst des Verstehens, das Verstehen, Analyse,
Interpretation von Texten. Wenn sie den Sinn versuchen zu verstehen. Die
Hermeneutik hat mit Gesetzmäßigkeiten nichts zu tun, sie will den Sinn
deutlich machen, begreifen. Wenn sie sich mit Hermeneutik beschäftigen,
der Sinn ist nicht unmittelbar und steht im Text nicht offen. Verborgenen
Sinn. Durch mehrfaches Lesen Verstehen, genaue Textanalyse. Sie bringen
die Bedeutung des Textes zum Ausdruck, in dem sie lesen und interpretieren.
Aristoteles hat in seinen Texten versucht zu überlegen wie man Texte
verstehen kann. Er hat sich mit Verfassungen seinerzeit beschäftigt,
geschriebene und mündlich gelieferte Texte, die einen Sinn enthalten, er hat
Hermeneutik teilweise begründet. Die Sprache ist ein Zeichen, und die Schrift
ist ein Zeichen für die Sprache. Seine Hermeneutik Formulierungen sind
materialistische Erkenntnisweisen, weil er davon ausgeht, dass Sinn und
Bedeutung Abbilder einer Wirklichkeit sind. Schriften bilden sich eine
Wirklichkeit ab, versuchen sie zu vermitteln, dann auch den Sinn deutlich zu
machen. Der Zusammenhang zwischen Wirklichkeit und Bedeutung. Platon
im Gegensatz dazu geht davon aus, dass Ideen selbst Sinngebilde sind, die
Ideen selbst sind die Wirklichkeit. Christliche Zeiten, Hermeneutik, wie kann
man die Bibel verstehen und interpretieren. Wir haben eine Text oder eine
Theorie und drinnen ist eine Wahrheit verborgen und diese Wahrheit
erschließt sich nicht immer. Das ist der Beginn christlicher politischer
Theoriebildung. Bei Augustinus, Thomas von Acqui, christlicher
Staatstheoretiker, der versucht hat die Bibel zu interpretieren, Hermeneutik
herauszuarbeiten, dogmatisches Hermeneutik, Glaubensätze zu begründen
und deutlich zu machen was Bibel Wahrheit besitzt, dass man das
herausarbeiten muss und dann politische Wirklichkeit zu verstehen.
Hermeneutik hat mit Renaissance eine neue Bedeutung, es gehr nicht nur
mehr um die Auslegung der Bibel, sondern Antike, Griechische Texte
herangezogen und werden neu interpretiert, neu Geburt. Renee Descartes ist
einer der zentralen Wissenschaftler dieser Zeiten, ein neues Methodenideal
versucht hat zu formulieren, der Satzbau von Texten, Texte über ihre
Textstruktur zu verstehen, nicht mehr vorauszusetzen es gibt eine Wahrheit,
der Sinn muss nicht unbedingt wahr sein, der ist auch möglicherweise zu
kritisieren. Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Hermeneutik.
Geisteswissenschaftliche Methoden werden nicht weiterentwickelt. Friedrich
Schleiermacher, Historiker, politischer Theoretiker, fremde Kulturen,
Sprachen. Im 19. Jahrhundert entsteht die Idee der Nation und nationaler
Sprachen, also nicht nur Latein. Andere Sprachen Forschungen. Er hat gesagt
Sprach verstehen ist Sinn verstehen. Sinn verstehen ist immer etwas
individuelles, Hintergrund, Muttersprache. Im 19. Jahrhundert erweiterten
Hermeneutik, Nacherleben, eine sinnliche Erfahrung. Die
Naturwissenschaften wollen die Welt von Außen erklären, sie haben
Gesetzmäßigkeiten, Hermeneutik will es von Innen erklären, in dem man
versucht die Welt auch zu verstehen. Wurde dann zu einer Methodik
weiterentwickelt, zu einer wissenschaftlichen Disziplin erhoben wurde. Im 20.
Jahrhundert, Martin Heidegger, Hermeneutik ist die Lehre des Verstehens
vom Sein und der Existenz der Menschen, ist eine Philosophie geworden. Die
menschliche Existenz besteht eigentlich im Sinnverstehen. Hans Georg
Gadamer, den Sinn von sozialen Handeln zu verstehen, ein Schritt zurück,
kann man soziales Handeln nicht allein verstehen, interpretiert werden, durch
die Wissenschaft herausgearbeitet werden. Heute wenn man von
hermeneutischen Methodologie spricht, unterscheidet man zwei Formen:
Dogmatische, schulmäßige, autoritätsgebundene, Interpretation von
autaritiven Texten, z.B. Gesetze, Juristen. Forschende Hermeneutik, die nicht
von Richtigkeitsgehalt eines Textes ausgeht, sondern ein kritischen Zugang,
unterschiedliche Sinnstrukturen dieses Gesetzes herauszuarbeiten.
Unterschiedliche Methoden, die man beherrschen sollen, brauchen, Umgang
mit Texten, Strukturen, Metaphern in Texten, literaturwissenschaftliche
Ausbildung. Psychologie was für Hobbes sehr wichtig, die Erfahrung des
Bürgerkriegs im Leviathan, aufmerksam lesen, welche Rolle spielt die Angst?
Die Regeln der hermeneutischen Theorie wären biographisch, kontextuell,
wann ist der Text geschrieben worden, Autor, erster Schritt für
hermeneutisches Verstehen. Induktiv vorgehen, über eine Autor oder eine
Zeit. Hermeneutische Differenzen zwischen dem Autor und Lesern,
linguistische Differenz.

Ideologiekritik: Ideologiekritik als Methodologie. Jürgen Habermas, aus dem


hermeneutischen Sinnverstehen, er har versucht diese durch eine Ideologie-
kritische Komponente zu ergänzen. Einerseits brauchte er einen Text
verstehen aber auch historische Klärung der Testen, über den Autor und Zeit,
daraus entsteht ein komplexeres Verstehen. Alle Texte sind zeitgebunden,
Strukturen, Machtverhältnissen, historisch und auch Aktualität, warum ist es
plötzlich wieder aktuell? Sie würden bei einem Text beginnen, sie würden
dann außertextlichen Kontexte ansehen, sie würden dann mit diesem Wissen
dann noch mal den Text wieder zu verstehen, dann die Aktualität des Textes
herausarbeiten. Ideologiekritik will über das Textverständis auch Aussagen
über historische und aktuelle Verhältnisse machen, im Gegensatz zu
Hermeneutik. Ideologie ist negativ konnotiert, steht der objektiven
Wissenschaft entgegen, es ist eine Mischung aus Tatschachenaussagen und
Wertaussagen. Es gibt keine Objektivität, sondern die Aussagen haben eine
bestimmte Tendenz, sie sind vielleicht manipulativ, bestimmte
Gruppierungen. 17. Jahrhundert, Francis Bacon, er ist der Begründer
naturwissenschaftlichen Methoden. Systematische Erforschung von
Ideologien, sein Ziel war Wissenschaft als vorurteilsfrei und Beobachtung
gründende Methode zu formulieren, Empirismus. Gleichzeitig kritisiert er
falsche Begriffe, Kritik an die katholische Kirsche, eine Skepsis gegenüber
bisherigen Theorien, die Welt erklären. Auch eine neue Bedeutung von
Wissen, säkulares Wissen, eine neue Rolle von Bildung, Ausgangspunkt
Empirie, Beobachtung nicht Gott oder fundamentales Wissen, Kritik der
Metaphysik. Machiavelli, Machterhalt braucht die Erhaltung von Stabilität und
die Manipulation der Ideen. Wenn es um Machterhalt geht, nützt nicht nur
Gewalt sondern braucht man noch Ideen und Idole, er hat die Bedeutung von
Ideologie erarbeitet. Thomas Hobbes, empirische Erfahrung, die politische
Theorie als naturwissenschaftliche Theorie begründet, nach Regeln und
Gesetzten zu begründen durch Beobachtungen. Alleine durch Ideologien mit
den christlichen Wurzeln, funktioniert der Staat nicht mehr. 18. Jahrhundert,
Vernunft, Erkenntnis, die Fähigkeit des Menschen die Dinge zu erkennen und
kritisch. Antoine Louis Claude Destutt de Tracy, Aufklärer, im Kontext der
bürgerlichen Revolution, hat er den Begriff der Ideologie geprägt, sie haben
sich als Ideologen bezeichnet, das Ziel war eine Wissenschaft der Ideen zu
entwickeln, eine systematische Klassifikation des existierenden Denkens
nach der Kriterien der Vernunft, nach den Regeln von Gesetzen.
Enzyklopädie, ein Werk der französischen Aufklärung, die versucht
Wissensbestände neu zu formulieren. Die Vorstellung von Ideologiekritik, die
Kritik von Theorien mir dem Ziel dahinterstehende Machtunteressen und
Machtverhältnisse deutlich zu machen und herauszuarbeiten. Ideologiekritik,
Machtkritik entstanden. Im 19. Jahrhundert, Marxismus, Ideologiekritik, eine
negative Bedeutung, in der marxistischen Theorie was man falsches
Bewusstsein nennt, als bürgerliche Ideologie verstanden also das Denken
einer sozialen Klasse, Herausarbeitung von Machtverhältnissen, diese
Machtsverhältnisse sind im Marxismus begründet im ökonomischen
Verhältnissen, die ökonomische Realität zu verschleiern, die Macht der
herrschenden Klasse zu schützen. Es gibt 3 Elemente des Ideologie Begriffs:
Die Kritik an Hegel, eine Kritik an hegelschen Staatsbegriff, Staat ist die Idee
die Menschen zu Menschen macht, das Zusammenleben ordnet, Marx der
Staat als die Organisation und Durchsetzung der Interessen der
kapitalistischen Klasse. Kritik an Feuerbach, Religion ist nicht etwas, dass
man durch gesellschaftlichen Prozessen lösen kann, Religion ist nicht nur
eine Idee. Ideologiekritik in marxistischer Tradition, dass man Philosophie
oder Theorie in diesem Kontext aus gesellschaftlichen Verhältnissen erklärt.
Im 20. Jahrhundert, Frankfurter Schule, Adorno, Horkheimer, reformieren, neu
zu formieren, sie sehen auch den negativen Ideologie Begriff, als
Verblendung, Verschleierung und Manipulation des Denkens, einen
gesellschaftlichen Verblendung, wie im Nationalsozialismus, Menschen
erkennen nicht, politische Ideologien werden manipuliert. Zwei Formen, Mit
der Ideologiekritik Herrschaft aufrecht zu erhalten, Ideen zu produzieren als
Herrschaftsinstrumente, Machiavelli und Hobbes. Kritik von
Herschaftsverhältnisen, durch die Kritik von Ideen und Herausarbeitung von
Herrschaft in politischen Theorien. Welche Herrschaftsverhälnisen sind in
Ideen und in Theorien eingelagert? Deshalb braucht man ein außertextliches
Verständnis, in dem die Theorien entstanden sind.

Die einzelne Dimensionen des politischen Begriffs. Was heißt das


Politische? Etwas kann politisch werden, feministisch, extremisch, Inhalt.
Rückverfolgung des Begriffs politische, beginnt in der griechischen Antike,
polis Staat, Aristoteles. Im Mittelalter werden seine Werke übersetzt. Dieser
Begriff von Aristoteles ist eher ein philosophischer Begriff, aber im
Renaissance, Aufklärung ist es ein rationalistisch-empirischer Begriff
Machiavelli, Hobbes, Bacon. Wie kann etwas umgesetzt werden? Ein enger
Politikbegriff fasst jene Sphäre, die auch im Alltag als politisch
wahrgenommen werden, Staat Regierung Partei. Weiter Politikbegriff,
ungesellschaftliche Bereiche als politisch denkt und reflektiert,
Frauenbewegung, Sexualität, Kritik der Kulturindustrie. Starken und
Schwachen Politikbegriff, von einem starken Politikbegriff kann
gesprochen werden wenn Herrschaftsstrukturen Machtverhältnisse, schwach:
individuelle Handlungsdimensionen im Zentrum. Das Problem bei einem
starken Politikbegriff kann sein, dass der es auch mit einem engen
verbunden sein kann, unter Politik nur Staat oder Regierung versteht.
Schwach Politikbegriff, die Grenzen zu anderen Bereichen wie etwa Sozialen,
Kulturellen aufgehoben werden, und dann das Politische verschwindet.
Theorien und Begriffe sind Produkte bestimmter historischer Konstellationen.
Politische Begriffe haben daher immer ein Zeitkern, bestimmte historische,
gesellschaftliche Situationen geprägt, verändern auch ihre Bedeutung,
Begriffe erweitern. Globalisierung, Transnationalisierung von Politik,
Entpolitisierung von Gesellschaft, die Entscheidung was jetzt unter dem
Politischen verstanden wird, ist selbst ein politischer Akt, Begriffreflexion, ist
nicht etwas unveränderbar ist, es entwickelt mit den einzelnen Konzepten.
Der Begriff wurde von Carl Schmidt geprägt, das politische begrenzt sich ab
von Politik, nicht das politische Praxis sonder das Prinzip von Politik, wie soll
Politik eigentlich aussehen, was macht die Politik aus? Die Unterscheidung
zwischen der Politik und dem Politischen ist nicht common sense, verwirrend,
manche Verwenden die zwei Begriffe ohne Differenzierung. Das Politische
wird der Politik oft gegenübergestellt, eine Frage des Sollens, wie soll Politik
aussehen, zentrale Inhalt der Politik. Die Dimension von Herrschsaft,
Theoretiker von Machiavelli bis Max Weber, Herrschaft und Machtausübung,
Politik sind die Summe der Mittel, die um Macht zu kommen, sich an der
Macht zu halten, Leitung der andere. Diese Dimension kann auch einen Blick
der gesellschaftlichen Strukturen ermöglichen. Die Dimension des
Handelns, Hannah Arendt, der Sinn von Politik Freiheit ist, notwendige
Bedingung dieser Freiheit ist Pluralität. Das Zusammensein der
Verschiedenen, das verwirklicht das Handeln. Jacques Rancière definiert
Politik als eine spezifische Handlungsweise, die Unterbrechung der
Herrschaftsgewalt, ausblenden von Herrschaft und Machtstrukturen. Die
Dimension der Unterscheidung die Konfliktheit des Politischen wird
betont. Raumdimension als öffentliche Raum des Politischen partizipieren
die politische Subjekte gleichberechtigt an Entscheidungsprozessen. Wer
wird eingelassen und ausgeschlossen?

Politik war der Außenbegriff und Polizei für Innenpolitik. Was muss ein Staat
tun, damit das Leben gut für alle gestaltet ist, in Abgrenzung von der
Außenpolitik, Polizei bezieht sich auf den Untertanen, nicht mit denen die
außen waren. Alle Felder der staatlichen Administration würden
dazugehören.

Diskurstheorie: Eine Inflation bei der Verwendung des Diskurs Begriffs.


Abhandlung, Rousseau. Diskurs ist nicht mehr nur Debatte oder Diskussion,
sondern bei Habermas eine ganz spezifische Bedeutung Herrschaftsfreier
Diskurs. Habermas, Vertreter der kritischen Schule, Hauptwerk:
Kommunikatives Handeln, herrschaftsfreies Handeln, sollen frei sein.
Herrschaftsfreier Diskurs ist ein normativer Begriff, bezeichnet diese
Interaktionssituation. Das politische Handeln basiert auf Sprache,
solidarisches Diskurs. Es geht darum Normen von Gerechtigkeit und
Entscheidungen zu legitimieren zu diskutieren, für alle plausibel zu machen,
die Beteiligten können es nachvollziehen, der Begriff der Vernunft. Das
Gegenteil wäre das System. Er versucht repräsentative Demokratien zu
erneuern, um den Aspekt der herrschaftsfreien Diskurs. Ist aber keine
Methodologie der Ideengeschichte. Linguistische Diskursanalyse: Eine
Sprachanalyse oder eine politikwissenschaftliche Textanalyse, man versteht
unter dem Begriff Diskurs bestimmte Teile von Texten, Gesprochen, Sprache
ausmacht, als ein Diskurs gesagt. Die Texte zu analysieren, Grammatik,
Inhalt, Sprachverwendung, Metaphern, Intonation. Kritische Diskursanalyse,
verwendet den Diskursbegriff, um sich abzugrenzen von einer sprachlichen
Textanalyse, kritische Textanalyse mit explizit gesellschaftlichen Bezug,
deshalb bezeichnen sie die Texte als Diskurse, mehr als ein bloßer Text,
gesellschaftliches Wissen zu entbergen herauszuarbeiten, auch eine
politische Lösung, eine Anweisung, Gesellschaftsvertrag. Michel Foucault,
Diskurs nicht nur Sprache, sonder auch Handeln wird als Diskurs begriffen.
Keine eindeutige Definition: Die gesamte Menge von sprachlichen Aussagen
von Sprechakten, Sprache, nicht nur was sie hören, sondern immer ein Akt
des Handelns und Tuns. Gemeinschaft, Ort, Zeitpunkt gehören zu was gesagt
werden kann und nicht, Wofür gibt es keine Worte? Diskurse sind was
Wirklichkeit herstellen, durch das Gesagte wird die Wirklichkeit verändert.
Wissenschaftsdiskurse, Wissenschaften sind ganz zentral für moderne Politik,
Welche Wahrheiten versuchen Theorien in die Welt zu setzen? Es gibt
Diskurse, die so selbstverständlich geworden sind, das gesellschaftliche
Leben braucht immer Herrschaft. Diskurse sind mehr als sprachliche
Aussagen, sie sind politische Handlungen. Eine Klassifikation zwischen
gesellschaftlichen und ökonomischen Prozessen und Institutionen,
gesellschaftliche Prozesse herauszuarbeiten. Auch bei ihm geht es um
Machtkonstellationen. Politische Theorien und Ideen sind solche Diskurse, die
Machtkonstellation kreieren, die aber auch auf diese Machtkonstellation
beruhen. Diskurse sind Machtprozesse, vermittelt über Sprache und Handeln,
die dann in Gesetze einfließen, Gesetze werden. Diskurse sind für ihn immer
Machtanalyse nicht nur Sprach oder Textanalyse. Er hat einige Diskurse auch
selbst untersucht. Klinische Diskurse, ökonomische Diskurse,
Naturgeschichte, Psychiatrie, Sexualität und Wahrheit: Repressive Sexualität
ist verstanden als etwas, das bezwungen werden muss. Die Frau muss
unterdrückt werden. Er hat auch herausgearbeitet, dass Diskurs Sexualität zu
unterdrücken auch produktiv. Man muss seine sexuelle Lüste unterdrücken
um teilnehmen zu können, disziplinieren um ein politisches Individuum zu
sein, Disziplinierung der inneren Natur. Das war notwendig um eine moderne
öffentliche Sphäre zu begründen. Sexualität Diskurs oder Diskurse generell
können repressiv sein, diese Sexualität Diskurse haben so eine Charakter,
dass man einige Körperteile mit Kleidern bedecken. Diskurse können nach
ihm auch produktiv sein, sie haben eine Funktion für gesellschaftliche
Verhältnisse. Kirchliche Bücher über Sexualität, die Herausbildung eines
bürgerlichen Subjekts, die Trennung von Öffentlichkeit und Privatheit. Damit
eine bürgerliche Vorstellung entstehen kann, braucht man den
Sexualitätsdiskurs, Sexualität darf keine öffentliche Rolle spielen,
Normvorstellungen. Warum verboten und bestraft? Er sieht es im
gesellschaftlichen Kontext, eine Diskursanalyse soll das herausarbeiten,
welche Bedeutung, Funktion der Diskurs hat? Die Idee eines modernen
Individuums vorzubringen. Das Individuum ist nicht frei von
Machtsverhältnissen, sondern durch disziplinierende Diskurse
hervorgebracht, begrenzt. Grundlagen von Foucaults Diskursanalyse:
Strukturalismus, die Sprache immer im Zentrum. Sprache strukturiert das
Denken. Sprache muss man in einem zeitlichen Kontext sehen, in der Praxis
verstehen. Für Foucault Sprache ist Handeln, Praxis und Tun. Diskursanalyse
ist nicht nur Textanalyse. Zwei Methoden der Analyse: Genealogie und
Archäologie. Die Genealogie fragt nach Machtpraktiken der Geschichte, was
sind eigentlich spezifische Machtformen? Archäologie versucht Diskurse zu
analytisieren, die Teil dieser Machtpraktiken sind. Welche Bedeutung hat
Sicherheit in einer Gesellschaft? Welche Funktion hat das Wissen in diesen
Diskursen? Sie gründen auch ganz verschiedene Wissensdimensionen. Auch
Analyse von Institutionen, die diese Diskurse produzieren.

Cambridge School Die Cambridge School beschäftigt sich mit Texten, eine
Methodologie der Textanalyse, die eigentlich aus den
Geschichtswissenschaften kommen, keine Politikwissenschaftliche Ideologie
aber kann man anwenden. Bezieht sich auf Sprachanalyse, auf die
spezifische Vorstellung Sprache mehr ist als geschriebenes Wort, sondern die
Bedeutung entwickelt und immer in einem historischen Kontext steht. Anglo-
amerikanisch. Wie können wir Texte verstehen in einem historischen
Kontext? Wortinhalt, Bedeutungsgeschichten in einem Buch, Schlüsse über
soziale und politische Wirklichkeit kommen. 1960-70 in UK. Ein neues
Konzept zur historischen Bearbeitung von politischen Ideen, wir beschäftigen
uns mit Ideen nicht mit Ereignissen, sie mussten eine neue Methodologie
entwickeln. Terence Ball ist Historiker. Ausgangspunkt ist das Buch „The
Structure of Scientific Revolution“ von Thomas Kuhn. Die Wissenschaftliche
Theorien die Wirklichkeit nicht mehr erklären können, Widersprüche. Wenn
wir wissenschaftlcihe Theorietexte ansehen, können wir die Brüchen in der
Geschichte feststellen, über das Textverständnis selbst besser zu verstehen
was historisch damals verzogen hat. 16-1700. Herausarbeiten von politischen
Sprachen in dieser Umbruchszeit, politischen Paradigmen. Die Autoren haben
eine wichtige Rolle in der Produktion von Denksystemen von Theorien. Das
Ziel ist das Verstehen des Denkens des Theoretikers aus der historischen
Kontext heraus und das besseres Verstehen von historischen Kontexten.
Stark verbunden mit ideengeschichtlich arbeitenden Historikern, nicht mit
Theorien der Politikwissenschaftler, Sie interessieren sich für Brüche und
Diskontinuitäten, Zentral war die Frage nach der Ursache von
Paradigmenwandel in der Wissenschaft, Umbruchphasen des Wissens. Sie
interessieren sich für politische Denker als gesellschaftlichen Individuen,
deren Verhalten, Schreiben und Denken aus dem historischen und sozialen
Kontext erschlossen werden kann. Sie beschäftigen sich mit dem historischen
Prozess des Denkens. Das Bestreben der Cambridge School ist die
Geschichte dieser unterschiedlichen politischen Sprach und Diskurssysteme
zu untersuchen. Sprachen erfüllen paradigmatische Funktionen in der
Gesellschaft. Sie konstruieren eine neue Wirklichkeit. Von Forschung der
Wortinhalte und Bedeutungsgeschichten, Aufschlusse über die politische
soziale Wirklichkeit. Neues Konzept der historischer Bearbeitung der Ideen.
Fokussiert auf die Zeit zwischen 1400-1600 Umbrich von christliche religiöses
zum wissenschaftlichen Wissen. Im Zentrum stehen die Subjekte der Text
und Theorieproduktion, ein Unterschied zu Diskurstheorie. Das Ziel ist zu
verstehen des Denkend aus dem historischen Kontext heraus. Die Sprache
wird als ein System gesehen. Gegen Mythos einer linearen Entwicklung
politischen Denkens. Sprache konstruiert Ordnung sozialer und politischer
Gesellschaft, Sprache ist wie Archiv des Denkens. Politische Ideen sind
Paradigmen, die die Welt erklären. Neue Begriff, neue Sprache, neue
Theorien sind Revolutionen. Politische Sprache enthüllt die politischen Ideen
der Zeit. Die Ideengeschichte durch eine Sprachengeschichte zu ersetzen.
Quentin Skinner, Gegenposition zur Ideologiekritik, Politische Ideen der
Vergangenheit bieten keine überzeitliche Antworten auf Konstante Fragen.
Theorien sind kein Spiegel. In Verwendung/Praxis der Ideen kann man ihre
Bedeutung verstehen, Sprache ist Handlung. Interpretation braucht nur
sprachliche Kontextualisierung. Sozialer Kontext ist niedriger als sprachlicher
Kontext. Lokutionär Akt, Illokutionär Akt. Wortbedeutung eines Textes und
die Absicht des Autors, sprachliche Konventionen der Zeit kennen. John
Pocock, weniger Schwerpunkt auf Autoren, sondern auf sprachliche
Konventionen der Zeit. Aufgabe des Ideenhistorikers ist eine Rekonstruktion
von historisch-sprachlichen Landkarte.

Begriffsgeschichte: Die Idee , das es nützlich sein könnte, nicht nur die
Etymologie eines Begriffes sondern auch die Gebrauchgeschichte.
Ideengeschichtlicher Methodologie, geht auf Hegel zurück, Übergang zur
politischen Weltgeschichte. Deutsche Tradition der Analyse des Verhältnisses
von Text und Realgeschichte. Reinhard Koselleck, Vater. Ist keine genuin
politikwissenschaftliche Methode. In erster Linie es ist historisch-kritisch.
Begriff als Konzentrat vieler Bedeutungsgehalte. Einordnung der Quellen in
den historischen Kontext, Eine Unterscheidung zwischen Begriffsgeschichte
und Sprachgeschichte. Sie kann Begriffe herausarbeiten und im Sinne einer
Hilfswissenschaft für die sozial Geschichte die Bedeutung offen legen.
Begriffe sind auch Indikatoren dafür, wie sich die Verhältnisse ändern. Aber
auch Wortbedeutungen im Laufe der Zeit ins heutige Verständnis zu
übersetzen, und damit Aussagen über soziale Veränderungen.
Begriffsgeschichte als Hilfswissenschaft der Sozialgeschichte,
Textverständnis schafft Basis für Sozialgeschichtsverständnis, Bürger, Klasse.
Begriffe sind Indikatoren für politisch-sozialen Wandel. Aber auch
Begriffsgeschichte als eigene Disziplin/Methode, vergangene
Wortbedeutungen in unser heutiges Verständnis übersetzen, dann ist es nur
für Sozialgeschichte. Demokratie, Erwartungsbegriff, Zukunft, Utopie.
Sozialgeschichte Begriffe machen Geschichte, Faktoren, konkrete
Handlungseinheiten, Indikatoren für die Sozialgeschichte, konstituierender
Kraft. Soziale und politische Konflikte müssen im Medium des damaligen
begrifflichen Sprachgebrauchs gelöst werden. Semasiologisch: vom Wort
ausgehend, lexikalische Wortbedeutung. Onomasiologisch: von Sachverhalt
der realen Welt ausgehend.
Arbeitsteilung und Staat: Entwicklungstendenzen in modernen
kapitalistischen Gesellschaften, unterschiedliche Kapitalismusmodellen,
Skandinavien, UK. Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte ist
Wachstumsfakfor, je höher Qualifikation desto höher Lebensqualität.
Qualifikationen sind öffentliches Gut, nicht allein der Markt überlassen. Eine
ambivalente Sache, man versucht die Marktskräfte zu nutzen. Kritik an
tayloristischen Produktionskonzepte, industrielle Arbeit, das
Produktionswissen, Plannung der Produktion, technische Wissen der
Produktion, wie man Arbeitsteilen organisiert konzentriert sich auf
Management. Veränderungen, mehr Qualifikationen werden abgefragt.
Ausschaltung des Subjekts, weil es ein Risikofaktor und nicht kontrollierbar
war. Es ist notwendig in die höhere Qualifikation der Arbeiter zu investieren
um den globalisierten Wettbewerb bestehen zu können. Nicht nur über Motor
zu verstehen, sondern auch kommunikationsfähig ist, soziale Fähigkeiten hat,
internationale Lernprozesse. In den Arbeitswissenschaften eine Diskussion,
dass man in Weiterbildung investieren soll, Qualifikation, Arbeitskräfte
müssen in eine pädagogische Beziehung gebracht werden, Arbeitskräfte
müssen sich verändern können, sich anpassen können, fähig sein mit
Veränderungen umzugehen. Dann gesellschaftliche Probleme dadurch zu
lösen, in dem man sie pädagogisiert, die Bevölkerung lernfähig ist. Wer kann
wie viel lernen, wer darf was lernen? Es gibt immer Veränderungen der
Produktionsprozesse, Informations- und Kommunikationstechnologien.
Außerfachlichen Fähigkeiten Kompetenzen spielen eine zentrale Rolle.
Menschen arbeiten miteinander, es wird von Menschen gefordert, dass sie
diese soziale Fähigkeiten aktiv erzeugen. Das kann nicht die Aufgabe allein
der Management sein. Pädagogisierung in den Betriebssysteme finden staat.
Welche soziale Effekte können wir sehen durch die Veränderung in
Bildungssystemen? Über die Ausbildung, über den Beruf, den man erlernt
hatte, werden Identitäten konstituiert, und damit Subjekte aufgeformt. Es
gibt diese permanente Anforderung zu lernen, Life Long Learning. Was
bedeutet die Veränderungen von politischen Institutionen? Arbeitskräfte so
zu bilden, wie die Wirtschaft braucht. Marxismus kritisiert, Unterwerfung der
Bildung unter der Interessen des Kapitals. Diese funktionalistische
Argumentation, die Logik des Bildungssystems zu unterminieren, weil die
Bildungssysteme aufgrund der Dynamik des Kapitalismus gar nicht die
Fähigkeit besitzen jene Qualifikationen zu schaffen, der Kapitalismus bedarf.
Widerspruch, Privatisierung und die Ökonomisierung der Bildung langfristig
nicht die Ziele erreichen werden. Dann, Bildung zu individualisieren und zu
entpolitisieren. Zertifikat, Abschluss sehr relevant. Fähigkeit zu Kooperation,
Kommunikation. Sie müssen sich permanent verändern. Regulation: Wer
Marktverhältnisse oder Ökonomie ordnet? Selbstregulation, oder es ist nicht
nur der Markt selbst, der Ordnung schafft, gibt es Institutionen. Geht es
immer auf die Frage von Stabilität.

Denken zum und über den Staat: Der Staat als Organisationsform der
Politischen ist eine zentrale Kategorie der Politik. Politische Theorie aus
Europa und aus der Neuzeit kann man sagen, dass Staat sich überhaupt im
Zentrum des Denkens befindet. Aktuelle Texte im Gegenwert, und darüber
hinaus einige wesentliche Quellen aus der früheren Perioden des politischen
Denkens heranzuziehen um zu sehen wie uns für Disziplin einflussreiche
Denker zum Staat äußern. Auch außerhalb wissenschaftlichen Disziplinen
stellt der Staat die zentrale Kategorie über Diskurse der Politik dar. Wenn
außerhalb wissenschaftliche Kontexte über Politik gesprochen wird spielt der
Staat eine zentrale Rolle. Was Politikwissenschaft ist und womit sie sich
beschäftigt oder womit Menschen glauben sie sich beschäftigen sollte, was
Staat eigentlich ist. Das Politische wird sehr oft als von Staat und seinen
Institutionen ausgehend definiert. Staat ist eine Denknotwendigkeit
geworden, fundamental. Es ist unmöglich politisch zu denken ohne dabei an
Staat zu denken. Wie wird Staat definiert? Die Gesamte der öffentlichen
Institutionen zusammenlebende Menschen gewährleistet. Territorium,
Menschen, Gewalt. Diese Teile dürfen nicht fehlen. Unterschiedliche Formen
von Staat. Die politische Theorie war lange Zeit durchgeprägt von der
Positionierung des Staates als Korrektiv, die Integration der gesamten
Gesellschaft zu leisten. Staat und Gesellschaft sind voneinander nicht klar
abgegrenzt, Interdependenzen, miteinander verbunden. Was der beste Staat
sein sollte. Machiavelli und Hobbes, machtzentrierte, instrumentelle
Staatstheorie. Max Weber. Marxistische Staatstheorie, begreifen der Staat als
Abhängigkeit von den Klassenverhältnissen als Instrument eines jeweils
dominierten Klasse. Feministische Staatstheorie, Kritik an die bestehende
Staatstheorie mit Hinblick auf Geschlecht, Androzentrismus. Staatszerfall
bedeutet, dass der Staat nicht mehr imstande ist Elementare Aufgaben zu
erfüllen. Das Gewaltmonopol ist nicht mehr imstande Sicherheit zu leisten,
Dienstleistungen nicht funktionieren, Infrastrukturprobleme. Konflikte
innerhalb, Bürgerkriege, Unfähigkeit des Staates sein eigenes Territorium zu
überwachten, wachsende Kriminalität. Es ist unmöglich von Politik zu
sprechen ohne dabei von Staat zu erwähnen. Lebensweltliche Ubiquität des
Staats, in jedem Moment gegenwärtig, präsent. Lebenswelt, dichotome
polare Paare, System auf der einen Seite Lebenswelt auf der anderen Seite,
Staat - Privat, Öffentlich – Privat. Zwei gegenüberstehende Sphäre von
Gesellschaft. Eine moderne Konstellation, das sagt es soll getrennte Sphären
geben, privat und Staat sollen getrennt sein. Aber gibt es zwischen Staat und
Gesellschaft viele Interdependenzen. Der Staat ist eigentlich in der
Lebenswelt verankert, wenn sie das Leben organisieren wollen, brauchen sie
den Staat.

Politische Ökonomie: Welche Relevanztheorien für die politische Praxis hat


es? Die eigentliche Aktoren sind politische Ökonomen. Es gibt verschiedene
ökonomische Ideen, Klassiker Adam Smith, in jedem Land gibt es eine eigene
Entwicklung, man kann von einer Ökonomie nicht allgemein sprechen,
Kapitalismus. Ganz anders ist der Marxismus, aus anderen Interessen, wie
kann man Kapitalismus kritisieren, wie kann man Gesellschaft verändern. Im
20. Jahrhundert kommt der Neoklassik, Mathematisierung. War die
Entwicklung nich zu Ende, jetzt eine Auseinandersetzung verschiedener
Schulen. Keynesianismus, nach der Kriegszeit, Defizite des Kapitalismus zu
entdecken. Der Begriff, die Verwaltung von Haushalt in der Antike,
ursprungliche Bedeutung von Ökonomie ist Wohl der ganzen Familie. Mit
Territorialstaaten begann der Begrif zu wandeln, Staatliche Verwaltung,
Nationalen Resourcen, Reichtümer. Klassik, Die politische Ökonomie
beschäftigt sich also mit der Frage, wie man Wohlstand und Reichtum des
Volkes und des Staates erhöhen kann. Fokus auf Produktion, Reichtum zu
schaffen, von dem Blickwinkel des Staates, der Staat hat eine Verantwortung
dafür. Bei Adam Smith gibt es eine sehr harmonische Entwicklung von
Kapitalismus, die industrielle Revolution ist ganz am Anfang, Kapitalismus ist
kaum durchgesetzt. Im 19. Jahrhundert Kapitalistische Entwicklung nicht so
harmonisch, in England Krise, gesellschaftliche Widersprüche,
gesellschaftlicher Widerstand im Form von Arbeiterbewegung, dann in
frühsozialistische Theorien umgewandelt, Kritik an Kapitalismus. Später Karl
Marx und Engels, Wissenschaftlich fundierte Kritik von Kapitalismus, freien
Gesellschaft, Sozialismus, Kommunismus. Neoklasik : Ende 19. JH, vor dem
Hintergrund Kapitalismus, Wissenschaften. Allgemeingültige Gesetze des
wissenschaftlichen Handelns suchen, zu erforschen, mathematisch
darzustellen, exakt zu sein, Wirtschaftswissenschaftler alles und jedes
erklären können, nicht nur produzieren. Keynesianismus, ist Problem
orientiert, spezifische Probleme identifizieren, was im Neoklasik fehlt. Es gibt
verschiedene Erkenntnisinteressen in der politischen Ökonomie,
verschiedenes wissen wollen, von der Wirklichkeit.

Begriffen und Begriffsbildung der politischen Theorie: Warum Begriffe


in der politischen Theoriebildung nicht beliebig gewählt werden können.
Voraussetzung, Baustein. Sie haben ein bestimmtes Phänomen, mit dem
Begriffsfeld in Verbindung bringen. Begriffe sind nicht nur Worte, Definition,
Merkmale, die Bestimmung bei der Phänomen entspricht? Begriffe können
weiterverwenden werden. Einige Begriffe ausscheiden lassen.
Begriffsverwendungen sind sehr wichtig, sie haben immer mit Begriffspolitik
was zu tun, Begriffe haben ganz bestimmte Wirklichkeitskonstruktionen
zufolge. Links und Rechts, Ideengeschichte. Radikalismus, Doppelsinn,
positive und negative Bedeutungen, mit dem Gewaltbegriff verbunden,
Ideengeschichte solcher Konzepte zu verstehen. Labels, das ist etwas
anderes, da war etwas schlechtes vorher. Begriffe wurden von bestimmten
Akteure, die Begriffe prägen und erfinden, in bestimmten Zeitpunkten in die
Welt gesetzt. Um die Geschichte solcher Konzepten zu verstehen,
Bewusstsein zu verschaffen wie man die Begriffe verwendet, was in so einem
Text intendiert ist, mit einer bestimmten Verwendung von einem Begriff,
Kontextualisierung. Praxis der Verwendung für Begriffspolitik.
Argumentationsketten, verschiedene Phänomene zueinander ins Verhältnis
setzen.