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Drei Twitter-Themen kurz und bündig -- Stand 01.05.

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Dies ist nicht noch ein Twitter- Ebook, es werden höchstens zwei bis drei
Seiten, wobei drei Fragen angesprochen werden:
1. Wie erhalte ich zahlreiche Follower aus meinem Bereich?
2. Wozu sind die Listen in Twitter da, was kann man damit machen?
3. Wie erreiche ich möglichst viele Retweets?

Heute werde ich hier nur in aller Kürze antworten, weil im Forum die erste
Frage gestellt wurde, in der zurückliegenden Zeit die 2. Frage da war und
in einer weiteren Diskussionsrunde die 3. Frage aufkam.
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In der Wochenlektion zu Twitter (gemeint ist das Web 2.0 Traffic-System,
wer es noch nicht kennt, hier der Link dazu:

http://bit.ly/a73N3x

Wenn Sie bereits Mitglied in diesem Kurs-System sind, brauchen Sie


diesen Link natürlich nicht.
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Eine ganze Reihe brauchbarer Ebooks über Twitter habe ich studiert, völlig
klar ist, dass man nicht Twitter mit facebook vergleichen kann -
und auch nicht braucht, beides ist gut kombiniert einsetzbar.

In den ersten Twitter-Lektionen von Mario Schneider werden ja zuerst mal


systematisch manuell Follower aufgebaut. Das ist auch gut, um sich
vertraut zu machen. Dann will man natürlich mehr. Wie geht das?

Drei Kriterien zählen:


a) Ich möchte Follower aus meinem Bereich, meiner Marktnische, die sich
mit meiner Arbeit, meiner Persönlichkeitsstruktur vertragen…
b) Ich möchte aktive Follower, die mitarbeiten, wo sich Synergien ergeben,
die gemeinsamen Nutzen stiften in Bezug auf Fragen 2 und 3
c) Ich möchte diesen anspruchsvollen und ergebnisorientierten Aufbau von
Followern kontinuierlich und mit möglichst geringem Aufwand

Die in den Lektionen enthaltenen Hausaufgaben zum Folgen und Entfolgen


bilden die eigentliche Pionierarbeit, die man machen muss, damit der
eigene Twitter-Account für andere bei den nachfolgend beschriebenen
Aktionen attraktiv wird.
Diese Tipps hier sind unabhängig davon, ob ich halbautomatisiert mit Hilfe
der Funktionen im Twitter-Account vorgehe (Suchen-Folgen-Entfolgen
usw.) oder ob ich z.B. Tweetadder einsetze.

Istsituation: einige Hundert Follower sind aufgebaut, sinnvolle Tweets


werden kontinuierlich geschaltet, die grundsätzlichen Funktionen wie DN,
Tweeten, Retweeten, Linken usw. sind vertraut.

Knackepunkt bei einer langfristig auf Ergebnisse, Synergien und


Kooperation, Informationsvorteile und Besucheraufkommen ausgelegten
Strategie ist immer die eigene Persönlichkeit.

Nehmen wir als Beispiel mal den Fußball. Das ist für mich neutral, weil
ich kein Fußballer bin. Und bleiben wir mal im Rheinland.
Will ich nun Fußballfans finden, die einerseits im hier ansässig sind, bzw.
hierher orientiert sind, finde ich sie bei einem Prominenten aus der Region.
Wählen wir einfach mal Reiner Calmund. (Wie gesagt, ich habe selbst
keine Ahnung von Fußball, es geht um´s Prinzip.)

Hier das Blog von Herrn Calmund: http://www.reinercalmund.de/

Dort werden nun Themen zu Fußball und zugehörigen Themen behandelt,


kommentiert, diskutiert. Hier kann ich mich richtig beweisen. Ich kann
beraten, aktiv zeigen, dass auch ich selbst ein Akteur im rheinischen
Fußball bin. Eine Zeitlang arbeite ich konstruktiv und kritisch, beratend
und hilfreich auf Herrn Calmund´s Blog mit, bis mich dort “alle” kennen.
Für den Admin, der für Reiner Calmund das Blog pflegt, bin ich mit der
Zeit wie ein Weggefährte, ein Freund.

Am Tage X, frühestens aber, nachdem sich ein Dutzend Leute auf


Calmund´s Blog dankend und lobend über meine Mitarbeit geäußert
haben, importiere ich Calmunds Follower in meine “To Follow” - Liste auf
beispielsweise Tweetadder.

Das sieht so aus:

(bitte bedenken Sie, dass dieses Beispiel theoretisch ist, dass es hier vor
allem um einen wichtigen Knackpunkt geht. Wie man links sieht, ist meine
Conversiosrate mit 43 % - und das an einem Sonntag - recht gut. Und
darum geht´s. Allerdings muss man ja vorher (auf R. Calmund´s Blog)
etwas dafür tun!
Tweetadder-Funktion “Search by Followers of another user” und
Importieren dieser Follower in die eigene Tweetadder-Liste “To Follow”
Ohne Tweetadder geht das natürlich auch, nur eben mühsamer. In
Tweetadder kann man ja mit der Automatisierung das Folgen und
Entfolgen vollautomatisieren. Und dazu gibt es auf Grund des Gesagten
Erfahrungswerte:
Wenn man durch die Vorarbeit von einigen Wochen (kann je nach
Arbeitsgebiet unterschiedlich sein, abhängig auch von Saison und anderen
Einflüssen) oder Monaten bei den importierten Followern von Reiner
Calmund bekannt dafür ist, dass man bekannt ist, dann kann die
Conversionsrate um die 50 % liegen und das Folgen/Entfolgen im
Tagesrythmus geschehen.
Ich bitte alle Leser, mit diesen Dingen, vor allem aber mit den Daten
anderer achtsam vorzugehen. Die Arbeit auf und mit fremden Blogs ist
natürlich mit Achtsamkeit und Ernsthaftigkeit zu erledigen, kontinuierlich,
kompetent und zuverlässig. Da gibt es keine Tricks.
Am meisten Bedeutung hat immer die inhaltliche Arbeit. Ist die gut, gibt´s
einen Elfmeter, ansonsten ein Eigentor, Pfosten, gelbrote Karten.
Sorry, ich komme wieder mit den angepeilten drei Seiten nicht aus.
Für alle Freunde vom Web 2.0 Traffic-System und alle anderen Freunde
noch die Erweiterung:
Im Tweetadder gibt es noch eine spannende Funktion beim Suchen:
“Search users followed by another user” Das 1:1 zu übersetzen ist nicht
einfach, aber ich habe ja eine Menge Übung:
Suche von Usern, die von einem bestimmten (anderen) User gefolgt
werden.
Oh, das ist ja noch spannender, besonders, wenn man sich noch mehr
konzentrieren will und auch da, wo es um spezielle Themen geht, wie z.B.:
Spitzentechnologie, Alternative Energien, Spezialisierte Dienstleistungs-
Angebote, Spezialgebiete, recherche-aufwändige Themengebiete…
Also, mit dieser Funktion suche ich alle Twitter-User, die von einem
bestimmten (z.B. Wettbewerber oder geschätzten Kollegen) gesucht und
gefunden wurden, denen der Suchende also gefolgt ist.
Diese Funktion macht sehr viel Sinn, wenn ich sicher davon ausgehen
kann, dass eine andere Person mit sehr bewusst und gezielt gesucht hat
und gefolgt ist.
Für unser Fußballbeispiel könnte ich jetzt diese Funktion nicht weiter
durcharbeiten, weil ich von diesem Fach kaum Ahnung habe. Ich sehe nur
die Hundertschaften von Polizisten, die an unserem Regionalbahnhof
stehen, wenn der FC spielt, dass die FC-Fans enttäuscht sind, dass das ein
Milliardenbusiness ist, aber nicht, was ein Abseits ist und wer hinter wem
hinterher rennt…
Beide hier besprochenen Funktionen sind sehr nützlich. Sie sollten mit
Achtsamkeit genutzt werden. Verbessert werden so nicht nur
Conversionsraten, sondern vor allem auch Struktur und Qualität der
Followerschar.
Jeder, dem das noch nicht ganz klar war, weiß jetzt sein Tweetadder zu
schätzen.

{Persönlich glaube ich nicht, dass Twitter ein oberflächliches Tool ist, wo
Blabla gemacht wird. Es kommt darauf an, was ich selber damit gestalten
kann und will, auf das eigene Anspruchsniveau}
2. Die Listen in Twitter

Während man bei den Tweets ja schon berücksichtigen muss, dass die
ersten 16 Zeichen für die Twitter-”interne” URL genutzt wird und
entsprechend SEM-mäßig gestaltet werden kann und sollte..
tragen die Listen doch auch zum Twitter-SEM bei:
Der Listennamen selbst wird auch für eine Twitter-URL seitens Twitter
benutzt.
Also kann ich da schon wieder Keywords benutzen…
Ursprünglich sind diese Listen sicher vorgesehen worden, dass man für
die eigenen Recherchen eine Unterstützung hat - so werden es die meisten
User sehen -.
Wenn ich eine Liste für die eigene Recherche, eigenen Informations-
bedarfe über z.B. Interessenten, Mitbewerber einsetzen will, suche ich
sinnvolle Keywords für solche Listen. In der SE wird der Link immer auf
den eigenen Twitter-Account führen.
Aber ich kann auch in eine Liste ausschließlich mich selber aufnehmen.
Hier könnte ich z.B. mit einem Keyword arbeiten, welches ziemlich
umkämpft ist.
Auch kann ich ein Zugpferd in eine Liste aufnehmen. Die SEO-mäßigen
Kombinationen sind ja freigestellt und optimierbar. So könnte ich z.B. die
Liste selbst Dr. Meyer nennen und einzig den Prof. Dr. Müller in die Liste
aufnehmen. [bei eigenen Followern - z.B. Künstlern und Agenturen - habe
ich gesehen, dass die Möglichkeiten in diesem Sinne wunderbar genutzt
wurden]
Ein Twitter-User, AlFerretti hat über 50.000 Follower, aber nur ganz
wenige Follower gezielt in ganz wenige Listen verteilt.
Und wenn man hierzu nun die SE-Ergebnisse anschaut, ist das echt gut.
In einer Zeit, vor kurzem, als dieses Kindle-Produkt aufkam und so viele
Leute danach suchten, nahm er Kollegen in eine Liste auf, die sich
ausschließlich damit beschäftigten.

Natürlich kann ich die Möglichkeiten mit den Listen hier nicht komplett
durchspielen. Sie sind keineswegs nur marginal.
Eine Liste von einem erfolgreichen Twitter-User (50.000 Follower) in
welche einige wenige Follower aufgenommen sind. Es müssen nicht nur
Follower sein.
Im Leben ist es ja essentiell, sich selbst zu folgen!

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3. Mehr Retweets bekommen

Retweetzüge sollen Obama nach Washington gefahren haben.


Wenn ich 1000 Follower habe, davon einige an ihre 1000 Follower
retweeten, also meine Tweetws weiterverteilen, deren Empfänger dies
auch wieder tun… Grandios. Das ist es doch, was wir wollen.

Mehr Retweets bekomme ich durch


a) viele Follower - wir haben es ja (auch) mit Wahrscheinlichkeiten zu
tun)
b) indem ich selbst gezielt retweete, erhalte ich mehr Retweets für die
eigenen Tweets
c) nut tote Fische schwimmen mit dem Strom. Wenn ich also z.Z. mich in
den Chor der Schimpfenden zu den Griechenland-Subventionen einreihe,
dann ist das einfach nur langweilig. Geschickte Twitterer haben ein gutes
Gespür dafür, welche Themen zu meiden und welche aufzugreifen sind.
Inzwischen wirkt es verständlicher Weise langweilig auf sehr viele, wenn
da schon wieder einer ist, der mich reich und schlank und erfolgreich
machen will.
Persönlichkeit zählt.
d) bei Anfragen nach Retweets kooperativ sein und DN nutzen: “Ich habe
Dich retweetet, schau mal hier…”
Dass “eine Hand die andere wäscht“, ergibt sich dann von selbst und wird
dadurch beständig, dass die Co-Destiny partnerschaftlich gelebt wird.
e) zuerst die Sache an sich, d.h., die Inhalte kommunizieren, dann den
Tweet mit dem Link.

Die Retweet - Statistik kann man auf seiner Twitter-Startseite in Echtzeit


verfolgen.

f) immer für Retweets bedanken. Dadurch zeigt man nicht nur Stil, sondern
baut Bewusstsein auf und bereitet sich ein Feld für zukünftige Retweets.

g) Twitter - User mit hoher Ausstrahlungswirkung, Pilot-User,


Meinungsmacher (sind alles nicht unbedingt die mit den höchsten
Followerzahlen) sproralisch retweeten.

Manche Retweets sind mehr wert, manche wie Gold.

Ähnlich wie beim sog. Organischen Traffic sind “Organische Follower”,


also die, die von sich aus folgen, die Wertvollsten.
Diese vielleicht mal gesondert beachten.

h) ich kann um Retweets bitten. Erfahrungsgemäß funktioniert das auch


ganz gut, wenn nur ein Link enthalten ist, das Anliegen einfach und
verständlich ist, unpolitisch ist, möglichst keine religiösen Themen enthält,
ernsthaft und echt ist . Auch schrecken beim Retweeten zu viele Hashtags
ab. Das sind Begriffe, vor denen ein # gesetzt ist, um mit der hashtag-
technique gefunden zu werden.
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Natürlich kann ich hier das Thema nicht erschöpfend behandeln, ebenso
wenig tun dies ja auch die vielen Twitter-Ebooks. Jedes hat seinen
Schwerpunkt. Hier ist der Link zum Fussball-Blog:

http://www.erfolgsfussballer.de/

Persönlich habe ich einige Artikel gelesen, auch das angebotene Ebook,
Alles ist wirklich fundiert und strahlt von jugendlich, sportlicher Frische.

Diese Seiten sollen ja zunächst eine Frage aus dem Forum beantworten
und ich hoffe, dass es nicht nur Max nützt.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Hinkel, Köln / 01.05.2010

Pls. Follow on Twitter:

https://twitter.com/Heilsuse

Pls. join on facebook:

http://www.facebook.com/karl.hinkel

Blog:

http://magischeminerale.de/

Shop:

http://www.heilsuse.eu/epages/61849888.sf

Infos/Medien:

http://www.heilsuse-partner.eu/pageID_8351588.html

Nachwort:

Dem Autor ist bewusst, dass hier nur Teilaspekte zu Twitter aufgegriffen
wurden. Natürlich würde zu Beginn ein Kapitel(Chen) über die Gestaltung
von Tweets selbst und das inhaltliche Arbeiten mit Twitter gut passen.
Beispielsweise kann man mit themenbezogenen Tweets, indem man an
einem Tage z.B. nur ein einziges Thema durcharbeitet, Grundlagen bietet
durch Tweets, oder Unterhaltung usw. gezielt arbeiten.
Tweet-Serien können Kunstwerke sein. Ein Retweetzug kann eine
immense Bestätigung für gute Arbeit sein. Conversionsraten über 50%
können mit Recht stolz machen und geben Zuversicht und Sicherheit,
obgleich das ja erst mal nur anonyme neue Kontakte sind.
Die Routine kommt mit der Zeit.

Twitter ist dann nicht nur ein System zur Vernetzung, sondern auch zur
Persönlichkeitsentwicklung. Wahrscheinlich ist, dass der User mit der Zeit
wie von selbst, oft auch zwangsläufig auf Perlen im Netz stößt, an Stellen,
wo er sich so kompetent fand, bescheidener wird, an anderen Stellen
wiederum sicherer…

Hiermit meine ich, dass Twitter u.a. ein gutes Werkzeug ist für die
Persönlichkeitsentwicklung und für das Angstmanagement, auch für
sachliches, tägliches, lebenslanges Lernen.

Im Kern haben wir es immer zu tun mit Persönlichkeit(en), insbesondere


der eigenen, mit Perlentauchen und Wahrscheinlichkeiten.

Erfahrene Marketingmanager haben schon längst erkannt, dass


Streuverluste im Online-Bereich anderes zu bewerten sind, als im
konventionellen Bereich. Dass aber Respekt und Sorgfalt genau so
viel zählen.

Alle drei Punkte werden in den kommenden Wochen noch weiter durch-
gearbeitet, insbesondere die Sache mit den Listen und vor allem die
Retweets. Letzteres ist ja ein Highlight der Twitterwelt.

Vielen Dank für Eurer aller Aufmerksamkeit.

Karl Hinkel/1.5.10