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Reader zur Fortbildung

Kulturmarketing im Web 2.0


Karin Janner
11. Juni 2010, Stadtkultur Hamburg e.V.

Neuer Kamp 25, 20359 Hamburg, 040 / 879 76 46-0, www.stadtkultur-hh.de


2 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

Ablaufplan Workshop

Beginn: 10.30

1. Was ist das Web 2.0? (Philosophie)


2. Wer nutzt das Web 2.0 und wofür? (kurze Nutzeranalyse)
3. Kommunikation, Informationsbeschaffung und Kaufverhalten im Web 2.0
4. Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0

Pause

5. Die wichtigsten Tools: Blog, Podcast, Twitter, Foto- und Videoplattformen,


Social Networks (z.B. Facebook).
6. Nutzen: Was bringt das Ganze?

13.00 -14.00 Mittagspause

7. Web-Analyse: Wie kann ich m messen?


8. Strategie: Welche Ziele kann ich erreichen? Wie passe ich Social Media in
meinen Kommunikationsmix ein?

Pause

9. Technik/Praxis: Wordpress als CMS, Bloggen mit Posterous


10. Strategieentwicklung/ Diskussion an mitgebrachten Beispielen. Wo fange ich
an? Wo gibt es Verbesserungspotenzial?

Ende: gegen 15.30

© Karin Janner
KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0 3

Inhalt
Ablaufplan Workshop.....................................................................................................2
Inhalt..............................................................................................................................3
Was ist das Web 2.0? ...................................................................................................4
Wer nutzt das Web 2.0 und wofür?................................................................................4
Kommunikation, Informationsbeschaffung und Kaufverhalten im Web 2.0 ....................5
Kommunikation...........................................................................................................5
Informationsbeschaffung............................................................................................5
Kaufverhalten: Einfluss des Web (2.0).......................................................................7
Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0 ...............................................................................7
Die wichtigsten Tools: Blog, Podcast, Twitter, Foto- und Videoplattformen, Social
Networks (z.B. Facebook). ............................................................................................8
Die Tools – Technik und Kosten.................................................................................8
Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung....................................................................8
Blogs (=Weblogs).......................................................................................................8
Podcast......................................................................................................................9
Fotoplattformen........................................................................................................10
Videoplattformen......................................................................................................10
Twitter......................................................................................................................10
Social Networks........................................................................................................12
Tools verknüpfen......................................................................................................13
Der Nutzen: Was bringt Social Media .........................................................................14
Was kostet es, was bringt es? Web-Monitoring...........................................................14
Strategie......................................................................................................................15
Analyse....................................................................................................................15
Planung....................................................................................................................15
Umsetzung...............................................................................................................15
Kontrolle...................................................................................................................15
Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können.................................................15
Web 2.0-Einführung in 3 Schritten............................................................................15
Praktischer Teil............................................................................................................16
Die Technik: Welche Blogsoftware? Serverbasiert, webbasiert?..............................16
Die Technik: Design (Templates) und Inhalte...........................................................16
Jetzt geht`s los: Das eigene Blog starten.................................................................17
Beispiele: Linklisten.....................................................................................................17
Dokumentation des Workshops...................................................................................18
Mehr Web 2.0?  Besuch der stARTconference........................................................18
Referentin....................................................................................................................18

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Was ist das Web 2.0?


Web 2.0, Social Media, Soziales Web – was bedeutet das?
• „Mitmach-Web“
• Weiterentwicklung des Internet, neue Art der Internetnutzung
• Web 1.0  Web 2.0 =
Informationsmedium  Austauschmedium
• Keine Trennung zwischen Web 1.0 und Web 2.0
• Philosophie und keine Technologie

Kennzeichen des Web 2.0


• Jeder kann mitmachen.
Nicht nur als Empfänger, sondern auch als Sender.
• Partizipation: Teilhaben, teilen, bewerten.
Jeder ist Teil des Netzes.
• Vernetzung, Austausch.
• Das Web als Plattform löst lokalen Rechner ab.
(Zugriff von überall auf der Welt; Google Docs, Wikis, Flickr…)
• Generierung von Inhalt + Wissen durch Nutzung der kollektiven Intelligenz.
(Wikipedia, Open Source Software)
• Perpetual Beta.

Wer nutzt das Web 2.0 und wofür?


Nutzerzahlen und Nutzerverhalten im Web (2.0): ARD-ZDF-Onlinestudie
http://www.ard-zdf-onlinestudie.de

Was machen die Leute im Web (2.0)?


• Suchmaschinen (82%)
• Emails (82%)
• Homebanking (33%)
• Onlinecommunities (27%)
• Chat, Gesprächsforen (25%)
• Download von Dateien (19%)
• Onlinespiele (17%)
• Musikdateien aus dem Internet (13%)
• live im Internet Radio hören (12%)
• Onlineaktionen (9%)
• Onlineshopping (8%)

Zahlen und Vergleiche…


1 Tag im Internet http://kingnils.de/wordpress/2009/12/10/ein-tag-im-internet
Social Media Zählmaschine http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-
count

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Kommunikation, Informationsbeschaffung und Kaufverhalten


im Web 2.0
Kommunikation

Veränderung der Kommunikation im Laufe der Zeit


One to one (direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch vor der Zeit der
Massenmedien) 
One to many (Massenmedien) 
One to one: (Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter) 
Many to many: Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…)

Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0


• Top-Down
• One-way, kein Rückkanal
• Kommunikation nach außen: nicht direkt, sondern über die Medien als Mittler
• Marketing und PR getrennt:
-Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung
- PR mit Fokus auf der Pressearbeit. Journalisten = „Tor zur Öffentlichkeit“

Kommunikation im Web 2.0


• direkt, ungefiltert
• Rückkanal, Feedback
• Schneeballeffekt
• nicht hierarchisch
• Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt

Neue Regeln für die Kommunikation


• Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung
• Rückkanal – Austausch, Feedback. Partizipation
Zuhören, nicht nur Informationen ausstreuen!
• Authentizität:
Nicht perfekte Formulierungen, sondern persönliche und reale Darstellung von
Unternehmen/Einrichtungen + Personen, die dahinter stehen
• Transparenz

Informationsbeschaffung

Informationsbeschaffung im Web 1.0


Suchbegriff in Suchmaschine eingegeben, Interessante Seite gefunden, Lesezeichen
im Browser gespeichert 
Von Zeit zu Zeit diese Seite besucht, geschaut, ob dort etwas Neues passiert ist 
Entweder viel Zeit damit verbracht, alle interessanten Seiten regelmäßig zu besuchen
oder die Seiten wieder vergessen.

Informationsbeschaffung im Web 2.0


1. Informationen kommen automatisch zu mir:
RSS Feed, Infos im Abo (Abonnieren mittels Feedreader, z.B.
http://www.google.de/reader oder http://www.netvibes.com)
2. Informationsüberfluss
Herausforderung: Filtern, mit Netzwerk teilen, empfehlen:
- Social Bookmarking: Öffentl. Bookmarken: merken + taggen + empfehlen + teilen

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6 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

Feed erzeugen – Verbreitung! (z.B. http://delicious.com)


- Social Networks
3. Echtzeitsuche
gesucht wird in dem Moment, in dem Info gebraucht wird
4. Das Web wird mobil und in der Hosentasche mitgeführt
- gesucht wird spontan, wenn man vorort ist

Unterschied RSS-Feed – Newsletter

RSS-Feed Newsletter

• Anonymes Abo (Hürde geringer, aber • Email-Adresse hergeben, wenn man


auch schneller wieder weg) Abo möchte
• Kommt in: Feedreader • Kommt in: Mailbox
• Einspeisen in Dienste wie Twitter,
Friendfeed od. Social Networks –
automat. Verteilung im Netz

Empfehlung: beides anbieten. Email-Newsletter der Blogbeiträge


über Feedblitz http://www.feedblitz.com möglich.

Wie erreiche ich, dass meine Seiten gebookmarkt werden?


• Zuerst müssen sie gefunden werden…
• Qualität + Interessante Inhalte
• Jede Seite sollte über eine eigene URL verfügen, die gebookmarkt werden kann
(keine Frames)
• Um Weiterempfehlung bitten: „sexy bookmark buttons“, „share this button“

Filter, Empfehlung, Teilen: Social Networks


• Bsp. Twitter:
Ich folge Personen, denen ich vertraue, diese filtern für mich Infos.
Umgekehrt: ICH bin Filter für meine Followers.
Was ich twittere oder retweete, bekommen meine Followers zu lesen.
• Bsp. Facebook:
Genauso: ICH bin Filter für meine Freunde (privat) oder Fans (offizielle Seite).
Updates, Links, Inhalte von anderen, die ich teile bekommen meine Freunde (Fans)
zu lesen.
• Von Twitter/Facebook profitieren: dabei sein (Account), interessante Inhalte
bereitstellen, Dialog

Echtzeit-Suche: Twitter, Facebook, Blogs


• Twitter: Twitter-Suche http://search.twitter.com
oder Suchfunktion der Twitter-Dienste (z.B. http://hootsuite.com). Nach Hashtag
suchen (#) und in Echtzeit zu diesem Thema informiert werden.
• Facebook:
Interne Facebook-Suche (wenn eingeloggt)
Extern:
http://www.booshaka.com
„See what people are sharing on Facebook — right now.“
http://youropenbook.org
• Blogs: Blogsuche http://technorati.com/search od. http://blogsearch.google.com

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KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0 7

Echtzeit-Suche: Google
Google Echtzeitsuche im Dezember 2009 in den USA eingeführt, seit Mitte März
nun auch in Deutschland.

GoogleWatchBlog, 19.3.2010:
„Google hat heute Nacht mit der Veröffentlichung der Echtzeitsuche in Deutschland
und weiteren Ländern begonnen. In den Echtzeitergebnissen erscheinen
Blogposts, News, Tweets, Status-Updates aus MySpace und Facebook wenige
Sekunden nach der Veröffentlichung.“

Quelle: http://www.googlewatchblog.de/2010/03/19/google-startet-echtzeitsuche-in-
deutschland

Spontane vorort-Suche
• Mobiles Internet verändert Verhalten der Nutzer: Gesucht wird nicht mehr zu Hause
am Rechner, lange, bevor man an einem Ort (in einer Stadt) eintrifft, sondern
spontan vorort über das Handy
• Apps: Facebook, Twitter, Google Suche, Google Maps…; eigene Apps
• Location based Social Networks:
gestern (Vorgänger): Brightkite, Plazes
heute: Foursquare, Gowalla
(erweitert um den Spaß- und Gaming-Faktor)

Kaufverhalten: Einfluss des Web (2.0)


• Informationsbeschaffung im Internet vor dem Kauf (nicht nur bei Onlinekauf
sondern auch bei Offline-Kauf)
• Bewertungsportale, Empfehlungen
• Austausch / Empfehlung / Bewertung über Facebook, Twitter etc.
• Onlinekauf

Nutzermeinungen werden vor Kaufentscheidung aktiv genutzt, Produktbewertungen


und Nutzermeinungen zeigen Wirkung
Studie Dezember 2009, Fittkau und Maß,
http://www.w3b.org/e-commerce/nutzermeinungen-im-internet-beeinflussen-
kaufverhalten-erheblich.html

Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0


Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich. Kommunikation,
Information, Austausch, Vernetzung spielt eine Rolle in:
• Marketing + PR
• Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen
der Finanzierung
• Wissens-, Kultur- und Bildungsvermittlung
• Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen
• Projektmanagement + Online Zusammenarbeit
• Kollaboratives Schaffen

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8 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

Die wichtigsten Tools: Blog, Podcast, Twitter, Foto- und


Videoplattformen, Social Networks (z.B. Facebook).
Die Tools – Technik und Kosten
• Technik: Die meisten Tools sind ohne technische Vorkenntnisse nutzbar.
Herausforderung im Web 2.0 ist nicht die Technik, sondern die Inhalte!
• Kosten: Die meisten Tools sind kostenlos oder zumindest sehr günstig zu haben.
Kommunikation im Web 2.0 ist aber zeitintensiv
Die Kosten entstehen über die Arbeitszeit und nicht über die Technik!

Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung


• Blogs, Podcasts
• Microblogs, z.B. Twitter
• Online Communities / Social Networks (z.B Facebook)
• Fotoplattformen, z.B. Flickr
• Videoplattformen, z.B. YouTube, Vimeo
• Social Bookmarking (z.B. Delicious)
• Wikis, Wikipedia
• Online Veranstaltungskalender
• Qype (Empfehlungsplattform)
• Aggregationstools (z.B.Friendfeed)
• Analyse-Tools, z.B. Google Analytics

Blogs (=Weblogs)

Was ist ein Blog?


• Zeitschiene - Der aktuelle Beitrag ist immer der oberste
• Verschlagwortung zur Wieder-Auffindbarkeit: Kategorien + „Tags“
• Hoher Vernetzungsgrad durch eine Vielzahl von Links
• Kommentarfunktion
• Abonnierbar per RSS-Feed. Feed für Beiträge (alle Beiträge oder verschiedene
Feeds zu einzelnen Kategorien), Feed für Kommentare
• Aktualität - regelmäßig aktuelle Beiträge

Worüber bloggen?
• Veranstaltungen (inkl. Vorbereitungen, Aufbau, Probenarbeit)
• Persönliche Eindrücke (Besucher, Mitarbeiter): eigene Blogbeiträge, Interviews,
Fotos, Videos…
• Hintergrundberichte
• Ankündigungen
• Gewinnspiele und andere Werbe-Aktionen
• Werke besprechen, Theorie erläutern (Kulturvermittlung)
• Aufruf zur Mithilfe
• Allgemeine Diskussionen zum Thema

Wie Bloggen?
• Ihre Zielgruppe soll sich angesprochen fühlen!
• Persönlichkeit hineinbringen, Geschichten erzählen, Spannung aufbauen,
authentisch schreiben.
• Transparenz! Verfasser der Beiträge möglichst namentlich nennen.
• Bloggen = Dialog. Rückkanal! (Kommentarfunktion)

© Karin Janner
KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0 9

• Fotos + Videos einbinden, machen Blogeinträge lebendiger!


• Keine PR-Texte, Pressemitteilungen, unkommentierten Imagebroschüren oder
Programmflyer, keine wissenschaftlichen Abhandlungen

Gezeigte Beispiele
• Kulturmarketing Blog http://kulturmarketingblog.de
• Aufführungen: Blog Kreismusikschule Plön
http://kmsploen.wordpress.com/2010/03/19/bao-tin-van-cong-duet-for-2-snare-
drums
• Behind the Scenes: http://blog.scottishballet.co.uk/archive/2010/04/01/photo-
blog-week-4-behind-the-scenes-at-the.aspx
• Spannung aufbauen - Infos über die Aufbauarbeit - Opernwerkstatt Blog
http://www.opernwerkstatt.net/2010/04/das-geheimnis-geluftet-das-buhnenbild-
ist-da
• Mitarbeiter zu Wort kommen lassen, Wiener Kammeroper
http://wienerkammeroper.blogspot.com/2010/03/evelins-praktikantinnen-
blog.html
• Freikarten / Gewinnspiele, Bühnen Halle http://www.buehnen-
halle.de/weblog/274-koenigsmord-zwei-freikarten.html
• Ankündigungen: http://kmsploen.wordpress.com/2010/04/21/achtes-
fruhlingskonzert-der-kreismusikschule-plon-im-burgerhaus-klausdorf,
http://zorahbs.blogsport.de/2009/05/14/konzert-am-300509

Kein Blog, aber ein RSS-Feed?


Einen RSS-Feed können Sie auch bieten, wenn Sie kein Blog betreiben. Z.B. für
Ihre aktuellen Meldungen, Programm, Veranstaltungen

Podcast

Was ist ein Podcast?


• Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die im Internet veröffentlicht wird
• Die Technik: Videos/ Audiofiles auf die Website laden oder Blog aufsetzen und dort
regelmäßig Videos od. MP3 veröffentlichen
• Kommentarfunktion + RSS-Feed
• Über den Computer abrufen oder auf den MP3-Player laden und unterwegs hören
• Themen: die selben wie im Blog – nur das Format ist anders
• Sie können Blog UND Podcast bieten, oder Sie entscheiden sich für das Format,
das Ihnen mehr liegt.

Gezeigte Beispiele
• AugusTheater Neu Ulm: http://augustheater.blogspot.com
• WUK Wien: http://www.wuk.at

Blog oder Podcast bekannt machen


• Qualität! Dann wird es automatisch verlinkt
• Andere Blogs/Podcasts verlinken + zitieren
• In anderen Blogs/Podcasts kommentieren (Trackback)
• Andere Blogger/Podcaster um Vernetzung bitten
• Über Social Networks bekannt machen (Facebook, Xing)
• Feed  Twitter und Aggregationstools (z.B. Friendfeed)
• Um Weiterempfehlung bitten (Sexy Bookmarks, tweetthis-Button, Facebook Like
Button)
• Suchmaschinenoptimiert schreiben

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10 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

• In Verzeichnisse eintragen (z.B. Technorati http://technorati.com für Blogs, Dopcast


http://www.dopcast.de für Podcasts)
• An „Blogparaden“, „Stöckchenwürfen“ etc. teilnehmen

Fotoplattformen
Möglichkeiten für Fotos:
1. Fotos direkt ins Blog, Website, Facebook-Profil hochladen
2. Fotos in Fotoplattform hochladen und von dort in
Website/Blog/Facebook/MySpace etc. einbinden

Was bringen Fotoplattformen? Bsp. Flickr


• Verbreitung, Vernetzung
• Fotos liegen auf der Plattform (nicht auf Ihrem eigenen Webspace)
• 1 mal Fotos hochladen, Alben erstellen – an verschiedenen anderen Orten im
Netz einbinden (Website, Blog, Facebook…)  Arbeitsersparnis

Gezeigte Beispiele
• Kinder-Musical-Projekt New Generation:
http://www.flickr.com/photos/newgeneration-berlin
• Slideshow, ins Blog eingebunden http://new-generation-berlin.de/heute-kommt-
wagadou-im-fernsehen
• Fotogalerie http://kwerfeldein.de/index.php/2009/12/06/browserfruits-das-
fotospecial
• Gruppe: http://www.flickr.com/groups/442065@N25/pool

Videoplattformen
Wie bei Fotos auch für Videos 2 Möglichkeiten:
1. Videos direkt ins Blog od. auf die Website hochladen
2. Videos in Fotoplattform hochladen und von dort in
Website/Blog/Facebook/MySpace etc. einbinden

z.B. YouTube, Vimeo, Clipfish, Sevenload…


Vorteile wie bei Fotoplattformen

Gezeigte Beispiele
• Musikvideo R.E.M. http://www.youtube.com/watch?v=L_XFMCgeI7c
• Musikvideo “We are the FireFlowers” von einem Auftritt der Berliner
Mädchenband FireFlowers http://www.youtube.com/watch?v=RQ1iPXiJcMw
• Trailer Schaubühne http://www.youtube.com/watch?v=L_XFMCgeI7c
• Vortragsvideo stARTconference http://vimeo.com/6818788
• Videokanal (Vimeo) stARTconference http://vimeo.com/channels/start09
• Video ins Blog eingebettet (Tanztage)
http://tanztage.posterous.com/finale-63

Twitter

Was ist Twitter?


• Twittern = chatten mit vielen
• Kurznachrichten von 140 Zeichen („Tweets“) versenden + empfangen (Internet
oder SMS)
• Wer bekommt Ihre Tweets zu sehen?
- Personen, die Ihre Tweets abonniert haben (Ihre „Follower“)
• Wessen Tweets bekommen Sie zu sehen?

© Karin Janner
KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0 11

- Tweets von Personen, denen Sie folgen


• Tweets werden auch von Suchmaschinen gefunden (Jeder abgesetzte Tweet
hat eine eigene URL)
• Was können Sie twittern?
- Alles, was man mit 140 Zeichen sagen kann (Statements, Links, Fragen),
Z.B. Hinweise auf Blogeinträge, Neuigkeiten, Events, Projekte
• Twitter in Kombination mit Blog/ Podcast – Links twittern (lässt sich auch
automatisieren, z.B. über Twitterfeed http://twitterfeed.com)
• Nicht nur Informationen absetzen, sondern Twitter auch als Dialoginstrument
nutzen!  Dialog mit Stakeholdern – Beziehungsaufbau + Kontaktpflege
• Empfehlung + Verbreitung: Retweet
• Das Besondere an Twitter: einfach + enorm schnell
• Alternativen zu Twitter: http://www.jaiku.com, http://pownce.com, http://identi.ca

Die wichtigsten Twitter-Begriffe


• @ jemanden persönlich ansprechen
• DM  direct message
• Retweet: Empfehlungen + virale Verbreitung.
RT @herrx  leitet Tweet von Herrn X weiter, kann zu Schneeballeffekt
werden
• URL-Verkürzungsdienste wie z.B. http://tinyurl.com (man hat ja nur 140 Zeichen
Platz)
• # Hashtag  wie Tag bei Blog od. Social Bookmarking-Dienst; wird in Twitter-
Suche gefunden; macht gleichzeitig klar, worauf man sich bezieht

Followers gewinnen
• Aussagekräftiges Twitter-Profil
• Interessant, spannend, witzig twittern
• Personen, von denen man verfolgt werden möchte, folgen (Follow Button
klicken). Wie findet man die?
-man sucht sich interessante Personen
und schaut, wem sie folgen
-Listen
-Über Tools wie z.B. http://followfinder.googlelabs.com
• Von Website, Facebook-Profil etc. verlinken
• In Email-Signatur, Briefpapier etc.

Gezeigte Beispiele
• http://twitter.com/karinjanner
• http://twitter.com/stARTconference
• http://twitter.com/dasSARAH
• http://twitter.com/spieltz

Tools rund um Twitter


• Twitterfeed: automatisch Feeds einfließen lassen (z.B. Blogs oder Bookmarks
über delicious)
http://twitterfeed.com
• Twitteroberfläche wie z.B.http://hootsuite.com, http://www.tweetdeck.com
• Twitter Suche
http://search.twitter.com (aktualisiert sich automatisch, auch RSS-Feed)
http://search.twitter.com/advanced
• Fotos sofort twittern über Twitpic http://twitpic.com
• Twitterwand: http://twitterwallr.com, http://twitterwall.me

© Karin Janner
12 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

• Tweetmeme http://tweetmeme.com checkt die häufigsten Links, die getwittert


werden
• Tweetake http://tweetake.com CSV-Datei als Twitter Backup

Social Networks
• „Social Network“ oder „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen, die
sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen.
• Profil, Gruppe oder „Fanseite“ auf einem der bestehenden Social Networks
eröffnen, z.B. Xing https://www.xing.com, Facebook http://www.facebook.com,
MySpace http://www.myspace.com -
(Gruppe: Nutzer melden sich mit ihrem Xing-, Facebook- oder MySpace Profil
an).
Vorteil: Die Leute sind schon dort
z.B. Facebook, 350 Mio User weltweit, über 5 Mio in Deutschland (Stand 12.09,
http://www.facebook.com/press/info.php?statistics); Xing 2,8 Mio Mitglieder in
Deutschland (12.09) http://facebookmarketing.de/?s=nutzerzahlen
• Eigenes Social Network gründen (programmieren lassen oder
Baukastensystem: http://www.ning.com, http://www.mixxt.de,
http://www.tribax.com)
Vorteil: Flexibler, an eigene Bedürfnisse anpassbar
• Die Technik ist nicht die Hürde! Die Herausforderung ist es, Mitglieder zu
gewinnen und diese zum regelmäßigen Austausch zu motivieren!

World Map of Social Networks


http://www.briansolis.com/2010/02/the-internationalization-of-social-media
Zahlen und Fakten: http://mashable.com/2010/02/10/facebook-growth-infographic

Facebook: Ein paar Zahlen


• Der durchschnittliche Facebook User verbringt 55 min/ Tag auf Facebook, hat 130
„Freunde“, schreibt 15 Kommentare pro Monat und ist Mitglied in 12 Gruppen.
• Facebook unterstützt über 65 Sprachen
• Jeden Tag werden 55 Mio Statusupdates gemacht, 20 Mio User werden Fan einer
Seite
• Jede Woche werden 3,5 Billionen Inhalte geteilt (Links, News, Blogposts, Fotos…)

Quelle: http://mashable.com/2010/02/10/facebook-growth-infographic

Facebook: Was kann man dort machen?


• Personenprofil anlegen (nicht für Institutionen oder Unternehmen gedacht)
• „Offizielle Seite“ (früher „Fanseite“) anlegen, darf nur offizieller Beauftragter der
Institution oder des Unternehmens; die richtige Lösung für Städte
• Gruppe anlegen (offen oder geschlossen; Gruppe=„Fanclub“ darf jeder
anlegen, als offizielle z.B.Theater-Facebook-Seite daher weniger geeignet)
• Gemeinschaftsseiten: Werden automatisch generiert, z.B. sobald jemand in
seinem Profil „Interesse“ oder „Hochschule“ etc.einträgt.

Vernetzung, Information, Diskussion.


Verbreiten und Teilen von Inhalten ist extrem einfach durch „share“ Button und die
Möglichkeit, Feeds einfließen zu lassen.

Gezeigte Beispiele
• Facebook Personenprofil: Karin Janner http://www.facebook.com/karinjanner
• Facebook Fanseite: stARTconference http://www.facebook.com/startconference
• Facebook Fanseite Alte Brauerei: http://www.facebook.com/pages/Soziokulturelles-

© Karin Janner
KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0 13

Zentrum-Alte-Brauerei-eV/325742815655

Wozu ist eine Facebook Fanseite gut?


• (Online) Freundeskreis aufbauen od. abbilden; Vernetzung mit Fans und
Stakeholdern
• Information: Unterseiten anlegen (z.B. Veranstaltungskalender; Apps), Statements
oder Links posten; Videos und Fotos hochladen
• Diskussion mit den Fans, Feedback
• Verbreitung: Fans können mit einem Klick Inhalte im eigenen Profil „teilen“ und
somit verbreiten
• Veranstaltungen: Fans einladen / in Veranstaltungskalender eintragen

Was schreibt man an die Pinnwand?


• Statusmeldungen + Aktuelles, Fragen, Antworten… Etwas mehr Platz als bei
Twitter, Links, Fotos, Videos anhängen
• An die Pinwand schreiben darf: Einstellung „nur ich“ oder „Freunde“
• Kommentare: direkt unter dem Post

MySpace: Was kann man dort machen?


• Personenprofil anlegen
• Musiker- oder Bandprofil anlegen

• Seite im „Baukastensystem“ gestalten (Elemente von MySpace +


Widgets/Plugins, mehr Gestaltungsfreiheit als bei Facebook)
• MP3, Videos, Fotos etc. einbinden
• MySpace-Blog
• Statusmeldung
• Diskussionen (Foren)
• Charts
• Vernetzung

Gezeigte Beispiele
• Band Radiohead http://www.myspace.com/radiohead
• Berliner Mädchenband FireFlowers http://www.myspace.com/fireflowersberlin
• “Alte Brauerei” Annaberg http://www.myspace.com/altebrauereiannaberg

Und schon wieder ein neues Social Network


Mit Google Buzz (Launch Februar 10) macht Google Facebook und Twitter Konkurrenz

Tools verknüpfen
• Gegenseitig verlinken (Website  Facebook  Twitter…)
• 1 x Content erzeugen (Blog, Youtube, Flickr…), diesen dann über Feeds im Netz
verteilen.
Feeds einbinden bei Twitter, Facebook, Friendfeed, Xing etc.
• Aggregationstools:
Friendfeed http://friendfeed.com,
soup http://www.soup.io, lifestream http://lifestream.fm
• Social Bookmarking:
Delicious http://delicious.com, Mr Wong http://www.mister-wong.de, Diigo:
http://www.diigo.com
• Twitter  Facebook, Facebook Twitter
Twitter  Friendfeed, Friendfeed  Twitter
Twitter  Blog, Blog  Twitter

© Karin Janner
14 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

Posterous: Autopost (Blog, Twitter, Facebook, Friendfeed…)

Womit fange ich an? Und welche dieser Tools sind für mich sinnvoll?
• Es sollte einen Knotenpunkt geben, an dem die Social Media Aktivitäten
zusammenlaufen. Das kann eine Website, ein Blog, oder auch eine MySpace- oder
Facebook-Seite sein. Dort sollten alle Social Media Kanäle verlinkt sein.
• Fotos und Videos bringen Farbe und Leben „in die Bude“, es ist empfehlenswert,
diese auf Foto- bzw. Videoplattformen hochzuladen und dann in
Website/Blog/Facebook einzubinden.
• Twitter ist als Ergänzung sinnvoll.
• Welche Tools Sie verwenden und wie Sie diese kombinieren hängt von Ihrer
Strategie, Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe ab.
Und nicht zuletzt von Ihrem Zeitbudget.

Der Nutzen: Was bringt Social Media


• Kostengünstigen und direkten Zugang zur Öffentlichkeit
• Austausch und Kontaktpflege mit Besuchern, Interessenten + Stakeholdern auf
unkomplizierte Weise
• Steigerung des Bekanntheitsgrades
(gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen)
• Erreichen neuer Zielgruppen
• Imageaufbau oder Verbesserung des Images
• Authentische, transparente + persönliche Außendarstellung nach außen
• Aufbau und Pflege eines Netzwerks
• Ressourcen beschaffen (Mitarbeiter, Unterstützung für Kampagnen, Spenden)
• Instrument der Wissensvermittlung / Kulturvermittlung
• Themen seiner Wahl an die Öffentlichkeit bringen, Diskussionen auslösen,
Interessenten für seine Themen gewinnen
• Wertschätzung, Anerkennung und Motivation für Mitarbeiter, freiwillige Helfer, die
Bürger einer Stadt etc.
• Persönliche Weiterbildung
• Internes Blog: Projektzusammenarbeit

Was kostet es, was bringt es? Web-Monitoring


„Gründliches Monitoring ist unverzichtbar, egal wie umfangreich oder wie wenig ein
Unternehmen am Dialog teilnehmt. Über jemanden wird auch gesprochen, ohne dass
er selbst mitredet.“

Zitat Kerstin Hoffmann in ihrem Blogbeitrag „Monitoring und ROI im Social Web“ (zur
aktuellen Blogparade stARTconference)
http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/05/03/was-kostet-es-und-was-bringt-es-
ein-roi-im-social-web

Web Monitoring Tools


• Google Alerts: http://www.google.com/alerts
Suchbegriff (z.B. Name der Gemeinde) per Email oder als Feed abonnieren und
automatisch über neue Webtreffer informiert werden
• Google Blog Search http://blogsearch.google.com oder Technorati
http://technorati.com Blogsuchmaschinen; Blogs beobachten
• Twitter Search
http://search.twitter.com Twitter beobachten
• Google Analytics: http://www.google.com/analytics
Analysetool von Google: Webseiten und Blogs. Anzahl und Herkunft der Besucher,

© Karin Janner
KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0 15

Links, über die sie kommen, Verweildauer auf den einzelnen Artikeln usw.
Datenschutzrechtlich in Deutschland wegen Speicherung der IP-Adressen
umstritten.
Alternative Piwik http://piwik.org

Strategie
Analyse
• Ziele – was will ich erreichen?
(Image verbessern, Nähe zu Besuchern herstellen, Vermarktung nach außen,
Fördermittel akquirieren…?)
• Zielgruppen: Wen will ich ansprechen?
• Intern: Personal / Zeitbudget / Internetaffinität + Vorkenntnisse? Hilfe von außen?
• Bestandsanalyse: Was gibt es schon (Website, News, Twitter, Facebook…?)

Planung
• Corporate Media Policy
• Verantwortliche, Ansprechpartner, Umsetzer für die Maßnahmen
• Workflow festlegen
• Timeline

Umsetzung
• Mit den Maßnahmen Beauftragte sollten diese eigenständig durchführen dürfen!
(unter Beachtung der Corporate Media Policy)
• Größere Vorhaben und heikle Themen gesondert besprechen. Das Internet „merkt“
sich Fakten und Äußerungen lange, also keine Schnellschüsse…
• Bei aller Planung flexibel bleiben – zuhören und Feedback ernst nehmen, ggf.
umplanen
• Zeit zum Experimentieren nehmen

Kontrolle
• Analyse-Instrumente
• Klassische Marktbeobachtung nicht vergessen – die Erfolge der
Onlinekommunikation sollten auch in der „Offline“-Welt messbar sein
(Imageverbesserung, Zufriedenheit der Besucher, Besucherzahl bei Events,
Einnahmen…)
• Mitarbeiterbefragung: Zufriedenheit, Verhältnis Nutzen zu eingesetztem Zeitbudget

Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können


• Sie können mit dem Thema „Partizipation“ etwas anfangen – Sie sind bereit, Ihre
Besucher / Mitarbeiter einzubeziehen. Rückkanal!
• Sie haben keine Scheu vor dem öffentlichen Dialog (auch wenn Kritik kommt)
• Sie verfügen über freie Zeit oder über Mitarbeiter, die Zeit in Ihre Social Media
Aktivitäten stecken können
• Ihre Hierarachie lässt es zu, dass Ihre Blogger/Podcaster/Twitterer frei agieren
können
• Sie wollen Ihre Einrichtung authentisch und transparent zeigen

Web 2.0-Einführung in 3 Schritten


1. Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander
(passt sie zu Ihnen/Ihrer Organisation?)
2. Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften

© Karin Janner
16 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

(WAS will ich sagen  dann erst: mit welchen Tools will ich das sagen)
3. Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…)
Welche passen in Ihren Kommunikationsmix? Wie kombinieren Sie sie?

Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch
mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media
Strategie).

Praktischer Teil
Die Technik: Welche Blogsoftware? Serverbasiert, webbasiert?
Blogsoftware, serverbasiert (kann gleichzeitig als CMS genutzt werden)
Z.B. http://wordpress.org
(Beispiele: stARTconference http://www.startconference.org
Kulturinitiative: http://www.new-generation-berlin.de
Musikschule Berlin: http://www.musik-schule-berlin.de)
• http://www.joomla.de
(Bsp: Bühnen Halle: http://www.buehnen-halle.de)

Webbasiert / gehostetes Blog


http://de.wordpress.com
(Bsp: Das Kulturmanagement Blog http://kulturmanagement.wordpress.com)
• http://www.blogger.com
(Bsp: First Stage Children`s Theater,
http://firststagechildrenstheater.blogspot.com )
• https://www.typepad.com
(Bsp: British Library: http://britishlibrary.typepad.co.uk)
• http://posterous.com
(kaum Gestaltungsmöglichkeiten, aber noch einfacher bloggen, per Email oder
im Web, z.B. http://echtzeitgeist.posterous.com - auch als Ergänzung für ein
„richtiges“ Blog

Die Technik: Design (Templates) und Inhalte


• Design und Inhalt sind getrennt
• Design ist über Templates / Themes wählbar
(je nach Bloganbieter mehr oder weniger Auswahl- und
Anpassungsmöglichkeiten)
• Templates sind durch CSS anpassbar. Bei selbstgehosteten Varianten sind alle
Parameter veränderbar, da man Zugriff auf alle Templatedateien hat.
• Frontend (sehen alle) + Admin-Oberfläche (Bearbeitungsmodus)
• Die Blogbeiträge schreibt man in einem WYSIWYG Editor („What You See Is
What You Get“), ist nicht schwieriger als ein Word Dokument zu bearbeiten
(Wer HTML beherrscht kann sie auch in HTML schreiben, lässt sich
umschalten)
• Neues Design (neues Template) auf Knopfdruck, die Inhalte bleiben gleich

Beispiele Design
Das selbe Theme, unterschiedliche Farben und Bilder:
• http://rockinthemes.com/rockinnewspaper-3-column-free-wordpress-theme-
released
• http://kulturmarketingblog.de
• http://www.spieltz.de/blog

© Karin Janner
KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0 17

Wordpress Theme „Beauty Bling“ http://www.free-wp-


themes.com/wordpress/Beauty_Bling
Dieses Theme angepasst: NewMarketing Blog http://newmarketingblog.de

Jetzt geht`s los: Das eigene Blog starten


• Gehostetes Blog bei Wordpress.com http://de.wordpress.com: anmelden,
Blogdomain eintragen (xxx.wordpress.com), losbloggen
• Genauso einfach bei Posterous http://posterous.com
• Wordpress Software auf der eigenen Domain:
- Domain auswählen (Name)
- Provider wählen (Paket: PHP + MySQL Datenbank)+ Domain registrieren
bzw. Subdomain anlegen
- auf http://wordpress-deutschland.org gehen und Wordpress auf den Rechner
laden (Download Button) + entpacken (Zip-Datei)
- FTP-Client installieren (z.B. FileZilla)+ Dateien hochladen
- Theme wählen (Theme-Kataloge, z.B. http://themes.wordpress-
deutschland.org, http://wordpressthemen.de ), ev. anpassen
- Einstellungen machen + losbloggen

In 10 Schritten zum eigenen Wordpress Blog: gute Anleitung auf


nischenTHEMA:
http://nischenthema.de/2010/02/in-10-schritten-zum-eigenen-wordpress-blog

Bloggen im Testblog
Testblog: http://ueben.posterous.com

Beispiele: Linklisten
Blogs
• WUK Wien Website=Blog, Podcast: http://www.wuk.at
• RAW Tempel Berlin: Website mit RSS-Feed, Blogs: http://www.raw-tempel.de
• Kreismusikschule Plön: Blog http://kmsploen.wordpress.com
• Unerhört, Musikfilmfestival Hamburg
http://www.unerhoert-filmfest.de
• Schlossblog, Blog des Hotels und Kulturzentrums Schloss Zeilitzheim:
http://zeilitzheim.blogspot.com

Twitter
• stARTconference
http://twitter.com/stARTconference
• Das Sarah: http://twitter.com/dasSARAH
• Unerhört Filmfestival: http://twitter.com/unerhoert_film
• Unperfekthaus: http://twitter.com/Unperfekthaus
• Kreismusikschule Plön: http://twitter.com/kmsploen
• Schloss Zeilitzheim: http://twitter.com/barockschloss

Facebook, MySpace
• Unerhört Music Film Festival, Facebook:
http://www.facebook.com/unerhoert.musikfilmfestival
• Unperfekthaus, Facebook: http://www.facebook.com/Unperfekthaus
• Alter Schlachthof Soest, Facebook: http://www.facebook.com/pages/Alter-
Schlachthof-Soest/324962087290?v=wall&ref=ts

© Karin Janner
18 KARIN JANNER: KULTURMARKETING IM WEB 2.0

• Alte Brauerei Annaberg, Facebook:


http://www.facebook.com/pages/Soziokulturelles-Zentrum-Alte-Brauerei-
eV/325742815655?v=wall
• “Alte Brauerei” Annaberg, MySpace:
http://www.myspace.com/altebrauereiannaberg
• Zora e.V., MySpace
http://www.myspace.com/zoraev

Dokumentation des Workshops


Präsentationsfolien, Handout + Fragen aus dem Workshop:
http://www.startconference.org/schulung-web-20-stadtkultur-hamburg

Mehr Web 2.0?  Besuch der stARTconference


9.+10.Sept 2010, Duisburg
Informationen: http://www.startconference.org
Tickets: http://www.startconference.org/tickets
-20% Ermäßigung für Kursteilnehmer, Code: stadtkulturhh

Referentin

Karin Janner hat Kultur- und Medienmanagement an der HfMT


Hamburg studiert und ist in Berlin freiberuflich als Kulturmanagerin
und Marketingberaterin tätig. Sie beschäftigt sich schon seit geraumer
Zeit mit den Möglichkeiten des Web 2.0, betreibt mehrere Blogs (z.B.
www.kulturmarketingblog.de) und ist Mitorganisatorin der
stARTconference.

Kontakt: Blogs
http://kulturmarketingblog.de
Email: janner@kultur-projekte.net http://newmarketingblog.de

http://www.kultur-projekte.net Twitter + Social Networks


http://www.startconference.org http://twitter.com/karinjanner
https://www.xing.com/profile/Karin_Janner
http://www.facebook.com/karinjanner

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