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www.preplounge.com DHL Consulting Case: Bike Shop Thema Business situation Preisgestaltung Profitabilitätsanalyse

DHL Consulting Case:

Bike Shop

Thema

Business situation Preisgestaltung Profitabilitätsanalyse

Schwierigkeitsgrad

Anfänger

Stil

Echter Case

Schwierigkeitsgrad Anfänger Stil Echter Case Sie wurden angestellt, um den Besitzer eines Bike-Shops

Sie wurden angestellt, um den Besitzer eines Bike-Shops als

Unternehmensberater zu unterstützen. Der Bike-Shop hat einen deutlichen

Umsatzrückgang im letzten Jahr erlitten. Nun bittet Sie der Besitzer, die

Situation und die Optionen für das weitere Vorgehen zu beurteilen.

Er will den Gewinn des vergangenen Jahres erfahren, d.h. wie er von dem

Umsatzrückgang betroffen wurde, und möchte wissen, was die vorrangigen

Maßnahmen sein könnten, um die nächsten Jahre (kurzfristig) zu

überstehen.

Außerdem möchte er die strategische Wettbewerbsposition des Shops

besser verstehen und sucht nach möglichen Wegen, die Umsätze

mittel- bis langfristig wieder zu erhöhen.

Kommentare

Dieser Case wird vom Interviewer geführt. Bitte nutze die Fragen, um den Interviewten durch den Case zu führen.

Kurzlösung

Der Klient könnte sich als Fahrradspezialist positionieren. Das könnte höhere Preise rechtfertigen und die Kundentreue stärken . Er könnte auch Fahrradspezialist positionieren. Das könnte höhere Preise rechtfertigen und die Kundentreue stärken. Er könnte auch mehr Dienstleistungen anbieten, wie z.B. Zubehör, einen Reparaturshop oder Training für Angestellte.

Der Klient sollte durch Marketingkampagnen und Events neue Kunden anziehen, wie z.B. durch Fahrradverleihaktionen oder geführte Touren. Marketingkampagnen und Events neue Kunden anziehen, wie z.B. durch Fahrradverleihaktionen oder geführte Touren.

Zusätzlich könnte er die Umsatzkosten reduzieren , wie z.B. durch eine Kooperation mit kleinen Zulieferern und durch die Fokussierung Umsatzkosten reduzieren, wie z.B. durch eine Kooperation mit kleinen Zulieferern und durch die Fokussierung auf zwei bis drei Marken.

Grün hervorgehobene Paragraphen deuten auf Diagramme/Tabellen hin,

die mit dem Interviewten geteilt werden können. Du findest sie unter

Verfügbare Informationen .

Blau hervorgehobene Passagen kennzeichnen Informationen, die dem

Interviewten verbal mitgeteilt werden können.

Orange hervorgehobene Paragraphen kennzeichnen Hinweise, die Dir

helfen, den Interviewten durch den Case zu führen.

Der Kandidat könnte nach folgendem Lösungsschema vorgehen:

Der Kandidat könnte nach folgendem Lösungsschema vorgehen: I. Hintergrund Gib dem Interviewten ein paar

I. Hintergrund

Gib dem Interviewten ein paar Hintergrundinformationen, damit er die

Situation und das Problem besser verstehen kann.

Der Shop ist sehr lokal (besteht seit mehr als 20 Jahren) und ist lokal (besteht seit mehr als 20 Jahren) und ist

spezialisiert auf den Verkauf von Fahrrädern (z.B. keine

Reparaturen)

Dort arbeiten zwei Vollzeitkräfte und der Besitzer . zwei Vollzeitkräfte und der Besitzer.

Der Gewinn ist wichtig, da der Besitzer davon lebt . Gewinn ist wichtig, da der Besitzer davon lebt.

II. Profit

1. Was ist die tatsächliche Kostenstruktur des Bike-Shops? (noch

keine exakte Berechnung)

Hier sollte der Interviewte die größten Kostenelemente aufzählen:

Umsatzkosten variable Kosten variable Kosten

Kostenelemente aufzählen: Umsatzkosten variable Kosten z.B. Lieferantengebühr pro verkauftem Fahrrad Betriebliche

z.B. Lieferantengebühr pro verkauftem Fahrrad

Betriebliche Aufwendungen - Fixkosten Umsatzkosten variable Kosten z.B. Lieferantengebühr pro verkauftem Fahrrad Miete, Nebenkosten, Personalkosten

z.B. Lieferantengebühr pro verkauftem Fahrrad Betriebliche Aufwendungen - Fixkosten Miete, Nebenkosten, Personalkosten

Miete, Nebenkosten, Personalkosten

Optional: Versicherungen, Werbung 2. Wie hoch ist der Gewinn in 2013? Teile Tabelle 1 mit

Optional: Versicherungen, Werbung

2. Wie hoch ist der Gewinn in 2013?

Teile Tabelle 1 mit einer Kostenübersicht für 2013 mit dem Interviewten.

Informationen, die bei Nachfrage mitgeteilt werden können:

Das Unternehmen verkaufte 1.000 Fahrräder in 2013 . 1.000 Fahrräder in 2013.

Der Preis pro verkauftem Fahrrad war 800 . Preis pro verkauftem Fahrrad war 800.

Die Umsatzkosten betragen 80% des Umsatzes in 2013 . 80% des Umsatzes in 2013.

Teile dem Interviewten NICHT mit, dass die Umsatzkosten in Realität ein Festbetrag sind ( 640). Er/Sie sollte später selbst darauf kommen.

Umsatz

= #Fhrd verkauft pro Jhr * Preis pro Fhrd

= 1.000 * 800 = 800.000

Umsatzkosten (variabel)

= Umsatz * 80% = 800 * 80%

= 640 pro Fahrrad

= 640 pro Fhrd * 1.000 Fhrd

= 640.000 pro Jahr

Betriebliche Aufwendungen

= Miete + Personalkosten + Sozialleistungen (SL)

= 1.000 /Monat * 12 Monate + 2 VZ * 16 /h * 8 h /Tag * 220 Tag /Jahr * 145% (SL)

= 12.000 + 56.320 + 56.320 * 45%

= 12.000 + 56.320 + 25.344

= 93.664 pro Jahr

Gewinn vor Steuern

= Gewinn Umsatzkosten Betriebliche Aufwendungen

= 800.00 640.000 93.664

= 66.336

3. Wie hoch ist der Gewinn in 2014?

Informationen, die bei Nachfrage mitgeteilt werden können:

Das Unternehmen verkaufte 10% weniger Fahrräder als in 2013 . 10% weniger Fahrräder als in 2013.

Der Preis pro Fahrrad wurde zudem auch um 10% reduziert gegenüber 2013 . Preis pro Fahrrad wurde zudem auch um 10% reduziert gegenüber 2013.

Umsatz

= #Fhrd verkauft pro Jahr * Preis pro Fhrd

= 1.000 * 90% * 800 * 90%

= 900 * 720

= 648.000

Umsatzkosten (variabel)

= 640 pro Fhrd * 900 Fhrd

= 576.000 pro Jahr

Die Umsatzkosten sind der schwierige Teil der Aufgabe, da der Interviewtee realisieren muss, dass diese fest 640 betragen und NICHT relativ zum Verkaufspreis sind!

Kosten

= Miete + Personalkosten + Sozialleistungen (SL)

= 1.000 /Monat * 12 Monate + 2 VZ * 16 /h * 8 h /Tag * 220 Tag /Jahr * 145% (SL)

= 12.000 + 56.320 + 56.320 * 45%

= 12.000 + 56.320 + 25.344

= 93.664 pro Jahr

Gewinn vor Steuern

=

Gewinn Umsatzkosten Betriebliche Aufwendungen

=

648.000 576.000 93.664

=

- 21.664

4.

Wo könnten kurzfristige Prioritäten liegen?

Mögliche Antworten:

Die Anzahl an Vollzeitmitarbeiter auf 1 reduzieren, um betriebliche Aufwendungen zu verringern und somit einen geringen Anzahl an Vollzeitmitarbeiter auf 1 reduzieren, um betriebliche Aufwendungen zu verringern und somit einen geringen Gewinn zu machen.

Preiserhöhungen / Rabattaktionen beenden: geringeres Volumen beeinflusst die Profitabilität weniger als geringerer Wert (Umsatzkosten nur / Rabattaktionen beenden: geringeres Volumen beeinflusst die Profitabilität weniger als geringerer Wert (Umsatzkosten nur für verkaufte Fahrräder).

III. Strategie

5. Was wäre eine sinnvolle langfristige Strategie?

Hier sollte der Interviewte die möglichen langfristigen Optionen identifizieren.

Informationen, die bei Nachfrage mitgeteilt werden können:

Wettbewerber

, die bei Nachfrage mitgeteilt werden können: Wettbewerber Ein neuer Bikeshop öffnete in einer nahen Stadt

Ein neuer Bikeshop öffnete in einer nahen Stadt:

im Stile eines Einkaufszentrums Einkaufszentrums

im Stile eines Einkaufszentrums hohes Volumen / preisgünstig / geringer Service Keine relevanten Wettbewerber

hohes Volumen / preisgünstig / geringer Service Keine relevanten Wettbewerber vergleichbarer, kleinerer Bikeshops im selben Stadtteil / preisgünstig / geringer Service Keine relevanten Wettbewerber vergleichbarer, kleinerer Bikeshops im selben Stadtteil

Kunden

Zunehmend auf der Suche nach Tourfahrrädern anstatt Cityfahrrädern Konsumausgaben beeinflusst bei ökonomischer Krise auf der Suche nach Tourfahrrädern anstatt Cityfahrrädern Konsumausgaben beeinflusst bei ökonomischer Krise

Andere Trends

Go Green
Go Green

Go Green

Staus auf Autobahnen

Folgende Strategien wären denkbar:

Die Positionierung des Bikeshops im Mengensegment wird von einem Mitbewerber in einer nahen Stadt attackiert . Positionierung des Bikeshops im Mengensegment wird von einem Mitbewerber in einer nahen Stadt attackiert.

Das Tourfahrradsegment zeigt Wachstumspotenzial aufgrund vorliegender Trends . Tourfahrradsegment zeigt Wachstumspotenzial aufgrund vorliegender Trends.

IV. Schlussfolgerung

6. Was sind die Schlussfolgerungen?

Der Interviewte sollte dem Klienten den Eintritt in einen neuen Markt vorschlagen.

Der Klient könnte sich als Fahrradspezialist positionieren. Das könnte höhere Preise rechtfertigen und die Kundentreue stärken . Er könnte auch Fahrradspezialist positionieren. Das könnte höhere Preise rechtfertigen und die Kundentreue stärken. Er könnte auch mehr Dienstleistungen anbieten, wie z.B. Zubehör, einen Reparaturshop oder Training für Angestellte.

Der Klient sollte durch Marketingkampagnen und Events neue Kunden anziehen, wie z.B. durch Fahrradverleihaktionen oder geführte Touren. Marketingkampagnen und Events neue Kunden anziehen, wie z.B. durch Fahrradverleihaktionen oder geführte Touren.

Zusätzlich könnte er die Umsatzkosten reduzieren , wie z.B. durch eine Kooperation mit kleinen Zulieferern und durch die Fokussierung Umsatzkosten reduzieren, wie z.B. durch eine Kooperation mit kleinen Zulieferern und durch die Fokussierung auf zwei bis drei Marken.