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Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler

Horst Wenzel, Gottfried Heinrich

Übungsaufgaben zur Analysis

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Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler

Herausgegeben von

Prof. Dr. Otfried Beyer Prof. Dr. Horst Erfurth Prof. Dr. Christian Großmann Prof. Dr. Horst Kadner Prof. Dr. Karl Manteuffel Prof. Dr. Manfred Schneider Prof. Dr. Günter Zeidler

Horst Wenzel, Gottfried Heinrich

Übungsaufgaben zur Analysis

Teubner

Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek
Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;
detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.ddb.de> abrufbar.
Prof. Dr. rer. nato habil. Horst Wenzel
Geboren 1922 in Breslau, dort 1941 Abitur. Studium der Mathematik und Physik in Breslau und Jena,
Spezialgebiet Funktionentheorie. 1954 Promotion in Jena bei Prof. Brödel. 1961 Habilitation in Dres-
den bei Prof. Maruhn und Prof. Heinrich. An der TU Dresden Vorlesungen für Mathematiker, Physiker
und Ingenieure. 1987 Emeritierung.
Dipl.-Math. Gottfried Heinrich
Geboren 1940 in Dresden, 1959-1964 Studium der Mathematik und Ingenieurpädagogik, 1964-1969
Assistent, 1969-1993 Lehrer im Hochschuldienst. 1974 Erteilung der "Facultas docendi" für Analysis,
seit 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (THITU Dresden).
1. Auflage November 2005
Alle Rechte vorbehalten
© B. G. Teubner Verlag / GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005
Lektorat: Ulrich Sandten / Kerstin Hoffmann
Der B. G. Teubner Verlag ist ein Unternehmen von Springer Science+Business Media.
www.teubner.de
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk
berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne
der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von
jedermann benutzt werden dürften.
Umschlaggestaltung: Ulrike Weigel, www.CorporateDesignGroup.de
Druck und buchbinderische Verarbeitung:
Krips, Meppel
Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier.
Printed in the Netherlands
ISBN 3-8351-0066-1

Vorwort

Diese bewährte Aufgabensammlung für Ingenieure und Naturwissenschaftler wird seit vielen Jahren sowohl im Direktstudium als auch im Fernstudium an Universitäten und Fachhochschulen verwendet.

Um den Preis des Buches für Studierende noch günstiger zu gestalten, wurden nun erstmals beide Bände in einem Band zusammengefasst.

Neben innermathematischen Problemstellungen findet der Leser auch einfache naturwis- senschaftliche, technische und ökonomische Sachverhalte.

Bei der Erarbeitung dieses Übungsbandes wurden die Erfahrungen aus den Mathematik- Lehrveranstaltungen an der Technischen Universität Dresden und an anderen Hochschulen genutzt.

Aufgaben mit etwas höherem Schwierigkeitsgrad oder umfangreicherem Rechenaufwand sind mit einem Stern gekennzeichnet.

Unser besonderer Dank gilt den Herren Dipl.-Math. Helmut Ebmeyer (Dresden, Mitarbeit bei den Abschnitten 1.-6., 11.-13. und 17.-21.) und Dr. Ing. Ralf Kuhrt (Berlin, Mitarbeit bei den Abschnitten 7.-10., 14.-16. und 22.-26.).

Auch weiterhin sind wir für Hinweise und Vorschläge, die der Verbesserung der Aufga- bensammlung dienen, stets dankbar.

Dresden, Oktober 2005

H.Wenzel

G.Heinrich

Inhalt

1.

Logik

 

9

2.

Beweisprinzipien

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10

3.

Zahlen

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11

4.

Kombinatorik

 

14

5.

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17

6.

Funktionen.

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18

7.

Zahlenfolgen.

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25

8.

Grenzwerte und Stetigkeit

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26

9.

Ableitungen

 

27

10.

Anwendung des Ableitungsbegriffs

 

30

11.

Das unbestimmte Integral

 

34

12.

Das bestimmte Integral

 

37

13.

Uneigentliche Integrale

43

14.

Unendliche Reihen mit konstanten Gliedern.

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45

15.

Potenzreihen

 

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46

16.

Fourierreihen und Fourierintegrale

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49

17.

Funktionen mehrerer unabhängiger Variabler, partielle Ableitungen und totales Differential

 

53

18.

Implizite Funktionen, der Satz von Taylor und Extremwertaufgaben

 

60

19.

Skalare Felder und Vektorfelder

 

66

20.

Parameterintegrale und Doppelintegrale - Integrale über ebene Bereiche

 

70

21.

Integrale über räumliche Bereiche

 

76

22.

Kurven- und Oberflächenintegrale

80

23.

Integralsätze

 

86

24.

Gewöhnliche Differentialgleichungen 1. Ordnung

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90

25.

Gewöhnliche Differentialgleichungen höherer Ordnung.

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94

26.

Systeme von gewöhnlichen Differentialgleichungen

 

100

Lösungen und Lösungshinweise

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103

1.

Logik

1.1. Welche der folgenden schriftlichen Gebilde bzw. Formulierungen sind Aussagen;

man bestimme gegebenenfalls ihren Wahrheitswert.

a)

b)

f e x2 dx,

c)

e)

ddS(xX S S )

-- 120.

f)

2 + 1 = 15,

H

a I ten

d)

S· 1e ma

I

b" 1tte.

2216091 -

1 ist eine Primzahl.

W

arum 1st . T gro "ß

1T

er a I s

I? .

g) Am 30. September 2003 wird es in Vitte keinen Verkehrsunfall geben.

h) Das ist stets ein günstiges Angebot!

i) 3C 2 HsOH + pe13

3C 2 HsCl + P(OH)3'

j) Wenn ein rechtwinkliges Dreieck gleichseitig ist, so hat eine Kathete die Länge

;;.

k) Zwei rechtwinklige Dreiecke sind ähnlich, wenn die Differenz der spitzen Winkel des einen Dreiecks gleich der entsprechenden Differenz des anderen Dreiecks ist.

1) Aller Irrtum ist maskierte Wahrheit.

m) 19 7 ist eine rationale Zahl.

1.2. Folgende Aussagen sollen betrachtet werden:

p: "Die Ware ist verdorben", q: "Die Ware darf nicht verkauft werden". Es sind verbal alle Fälle anzugeben, in denen die Aussagenverbindung "p q" wahr ist.

1.3. Welche der folgenden Aussagen sind wahr, wenn p und auch q wahr sind?

a)

pA q,

b)

pA q,

c)

(p A q),

d)

e) pvq,

f) (PAq),

g)

(p v q) A p,

h) (p

q).

1.4. Man gebe jeweils eine Aussage p an, so daß mit q: "Das Parallelogramm D ist ein

Quadrat", gilt:

 

a)

c)

b)

p

q, aber nicht q

p,

1.5. Welche der folgenden Implikationen sind für beliebige reelle Zahlen a, b, c, d stets

wahr?

(a>

a) b)

> b 2 ),

 

b) b> C > 0)

(a>

(a 2 > ab> b

2 > bc> c 2 ),

c)

[(a -

b)2 + 2ab > a 2 + b 2 ]

> 12ab),

d)

(a> b) A

(c < d)

-

c> b -

d),

e)

(ab> cd)

(= >

1.6. Man bilde die Negation von:

a) Eine notwendige Bedingung dafür, daß zwei Dreiecke kongruent sind, ist, daß sie glei- chen Flächeninhalt haben.

b) Zu jedem Mann gibt es mindestens eine Frau, die ihn nicht liebt.

10

2. Beweisprinzipien

1.7. Man gebe die Wahrheitstafeln folgender Aussagenverbindungen an:

a)

p 1\ (q v

r),

b) (p=>q) =>r,

c)

(p=>q)=>q,

d) [pvq]I\[(rvq)].

Wie können demnach c) und d) vereinfacht dargestellt werden?

1.8. Mit Hilfe von Wahrheitstafeln zeige man:

a)

(p=>q)

v

q),

b)

(p v q)

1\ q),

 

c)

d)

[(p 1\ q) V (p 1\

q)]

e)

[p 1\ (q V

r)]

[(p 1\ q) V

(p 1\ r)],

f)

[p v (q 1\ r)]

 

v q) 1\ (p V r)].

1.9.

Z(x, y) sei eine Aussageform. Man bilde die Negation von:

a)

VxVy: Z(x,y),

 

b) Vx3y: Z(x,y),

c)

3x Vy:

Z(x,y),

d) 3x 3y: Z(x,y).

1.10. Es seien x und y Variable für reelle Zahlen. Man bestimme die Wahrheitswerte von:

a)

VxVy:y=x 2 ,

b)

Vx3y:y=x 2 ,

c)

3x

Vy:y =

x 2 ,

d)

3x 3y: y =

x 2 ,

e)

Vy

3x:y = x 2 ,

f)

3yVx:y=x 2 •

Ändert sich die Lösung in dem Fall, daß x und y Variable für komplexe Zahlen sind?

2.

Beweisprinzipien

2.1. Man zeige, daß für die endliche geometrische Reihe die Darstellung

1 + q + q2 +

+ qn =

1- qn + 1

{

1 -

q

,

(n + 1),

falls q * 1 ist,

falls q = 1 ist,

für n E N, q reell,

gilt. Welche Situationen ergeben sich beim Grenzübergang n- co?

2.2. Beweisen Sie durch vollständige Induktion:

a)

t

k2

=

n(n + 1)(2n + 1) ,

k= 1

6

c)

t

k 3

=

(n + 1)2,

2

k=1

e)

n+1

L

k=1

(2k -

1)2 = 4n 3 + 12n 2 + lln + 3,

b)

d)

n

L (2k -

k=1

1) = n 2 ,

L

n

k=1

k

n +2

-2k =2--2

n

'

3. Zahlen

11

n

f) L kx k =

k=l

{_X (nx

x-I

n

n(n 2 + 1)

g)

h)

L. cos (2k -

k=l

n

k'J;.l

1

.fk > .[n

1) x =

sin2nx 2 . smx

(n = 2,3,

x-I

für

für

X=1= 1,

x =

1,

(x =1= mrr, m ganze Zahl),

).

2.3. Für welche natürlichen Zahlen n gilt:

a)

n!

3 n ,

b)

2 n > 2n + 1,

d) 4 n > n 4 (man benutze das Ergebnis b»),

 

265n

?

f)

6;:a 4n2 + 121

.

a) {3, log2 6, 1 + 3: irrationale Zahlen sind,

2.4. Durch indirekten Beweis zeige man, daß

1-

2

b) die Gleichung e X = 0 für keine reelle Zahl x eine Lösung hat,

c) (a 2 + b 2 )2 4ab(a - b)2 für beliebige reelle Zahlen a, b gilt,

d) für reelle Zahlen a, b mit 0< a < b die Ungleichung

e) die Umkehrfunktion einer streng monoton fallenden Funktion ebenfalls streng mo-

fb-

Ja

< - a gilt,

f)*

noton fallend ist, .fP für jede Primzahl p irrational ist.

2.5.* Man untersuche die durch

y(x) =

n

L (a. -

.=1

xb.)2

gegebene Parabel auf ihre Nullstellen und leite daraus die Cauchy-Schwarzsche Unglei- chung

3.

Zahlen

L a. 2 L b/ ab

n

n

• =1

.=1

(a., b., v = 1,

3.1. Für welche reellen Zahlen x gilt:

a)

x + 2> 4 -

x,

b)

3 -

2x > x -

9,

, n, beliebige reelle Zahlen) .

12 3. Zahlen x-2 2x-4 3x + 2 > 2 d) 4 + 2x <
12 3. Zahlen
x-2
2x-4
3x + 2
> 2
d)
4 + 2x < x,
e)
3 -
2x =
f)x-1<
,
x- 2'
4x+ 3
x 2 +6x + 4
1
g)
5 - 2x
3,
h)
x2 + x+ 6
>
.
3.2. Gesucht sind alle reellen Zahlen x, rur die gilt:
a)
5x -
x 2
0,
b) x 2 + X - 6 < 0,
c)
-6x 2 + 13x < 6,
x-2
9
x 2 -
3x+ 5
d)
x+3 <2x,
f)
2x+ 1
e) x-
g)
(x -
a)(a -
x) < 2ax,
aERl,
h)
4x 2 - 52x
> 80.
x 3 -
3.3.
Man bestimme alle reellen Werte x, rur die gilt:
a)
x -
21 =
;
,
b)
Ix -
41 < 6,
c) 11 + xl
4,
d) 12x + 11 = Ix - 11 + 1,
e)
f)
g)
h)
2Ix-71<7(x+2)+15x+21,
i)* 11-12-lxlll=1,
j)*
12 -Ix +
11 -
Ix + 211 = 1,
k)* IIx + 11 - Ix + 311 < 1.
3.4.
Welche reellen Werte von x erfüllen die Ungleichung:
a) In Ix + 41 > 1,
b)
-
x 2 -
4
> 3,
c) Itanxl<1,
d) 11+lgxl<3,
e) el-Ix'-tl > 1,
f)
Isin(2x + 3)1
,
g)* x<
+ x,
a > O?
3.5. In der x,y-Ebene skizziere man den Lösungsbereich von:
a)
y
1 -
x
und
2y< 5x + 1,
b)
(x -
1)2 (y + 5) > 0,
c)
Ixyl = 1,
d)
y
2 -
x 2
und
x 2 + (y -
2)2 = 4,
e)
Ix -
11Y
1,
f) y-e1xl>0,
g)
(1)0).
3.6. Man überlege sich, daß lai la + bl + Ibl rur beliebige reelle Zahlen a, b gilt und
weise damit die Ungleichung IIal-lbil
la + bl nach.
3.7. Zeigen Sie, daß rur nichtnegative Zahlen a, b, C, d gilt:
2 ra, (b
a) :
+ b
> 0),
c) + .[bd
+ b)(c + d).
3.8. Mittels vollständiger Induktion beweise man die Ungleichung
n
n
1 + L
rr (1 + ai)
ai,
i= 1
i=l
wenn die ai reelle Zahlen sind mit ai -1 und ai' aj 0 rur i,j = 1,2,
, n. Welchen Un-
gleichungstyp erhält man rur al = a2 =
= an?

3. Zahlen

13

 

3.9.

Man berechne Zl + Z2, Zl - Z2, Zl· Z2,

Z2

Z2· Zl, Z2· Z2 von:

a)

Zl = 1 + i.[3,

Z2 = 1 -

i,

b)

Zl = 2 + 3i,

Z2 = 3 -

5i,

c)

zl=4-5i, z2=4+5i,

d) zl=i,

z2=-2-4i.

3.10. Welche komplexe Zahl ist das Spiegelbild von Z =1= 0 bei Spiegelung

a)

am Ursprung,

b) an der reellen Achse,

c)

an der imaginären Achse,

d)

an der Winkelhalbierenden des I. und III. Quadranten,

e)

an der Winkelhalbierenden des II. und IV. Quadranten?

3.11. Welche der folgenden Ungleichungen sind richtig?

a)

c)

e)

-2F<5,

F+2>0,

(1 + i)4 > 0,

b) (i+2)2>0,

d)

f)

Im i -

61 < 17 + 3il.

3.12. Von der komplexen Zahl Z bestimme man Real- und Imaginärteil:

,

1

 

'a)

Z =

i +

1

'

d)

=

(2i +

l)(i -

 

Z

(2 -

i)2 -

 

i)

Z= reiq>

mit

b)

3 + 2i

Z = l+T"'

2) + 1

2 + i

'

e)

c)

Z =

( 1 + i )2

1 -

i

'

Z = (3i - .[3)4,

I' f)

Z =

(

.,,)18

2e'(;

,

r = 2 .f3:

tp = -

;

iT.

h)

Z = reiq>

mit

r = 4

,

m = 2.

'Y

6

iT

'

3.13. Berechnen Sie den absoluten Betrag und das Argument der komplexen Zahlen, und

geben Sie die trigonometrische und die exponentielle Form an:

a)

d)

g)

Z = i + 1,

Z

=

z=

1 + 2i

2 -

i

'

(1- i)2

l+i

b)

e)

Z =.[3 +

i,

Z =

2 -

3i + (i -

i

1)2 '

>c) Z = -

f

.

)z=1+

+ i

1 + i

3 + i ,

,

3.14.

Man stelle folgende Zahlen in trigonometrischer Form und in der Gestalt x + iy

dar:

a)

e)

.

,h)

(1 -

i)6,

(i - .[3)8,

b) e 37ri ,.c)

t)

(2-i.[3Y,

2+12 .[3)6

(3

.

'

i)

3 + i2!.

e

3

j)

(1 -

d)

i)13.

e 2 - 67ri ,

g)

e 4 -i-3,5",

14

4. Kombinatorik

3.15.

Geben

Sie

die

komplexen

Zahlen

Zl =4i,

Z2 =

f2

+ {6i,

Z3 =3

[3

-

3i,

Z4 =

-

3 -

3i in exponentieller Darstellung an! Berechnen Sie mit deren Hilfe:

 

a) Zs =-,

Zl

3.16. Für welche

d)

g)

Iz + 2 -

Iz + 11

il

2,

21z -

d)

24 2

Zs = --;:-.:

,-

:

Punkte Z = x + iy der Gaußschen Zahlenebene gilt:

11,

,

b)

e)

h)

°<

f2

Im(z) < Izl,

-

-

i = 1

z

1

z

'

1

+

-=- = 1

z

'

>c)

Iz +

4i -

31 =3,

f)

Iz +

11

Iz -

11,

i)

Re(z2) = c (c reell),

j)

Izl + Re(z) =

1,

k)

Iz + 2il > 12z +

il,

1)

SZ' i + 18Im(z)

4Re(z2),

m)*

(z -

i)2 -

(z +

i)2 = C (c reell).

3.17. Bestimmen Sie alle verschiedenen Werte Wj,j = 0,1,

geben!

, (n -1), die sich für rz er-

 

a) b

+ 12i,

 

b)

-1Si,

c)

V-2+2i,

d)

Vi,

 

e) V-S+iS

[3,

f)

Vs + Si.

3.18.

Man löse die Gleichungen:

 

a)

Z6 =

1,

b) z4=-1,

 
 

d)

Z4 =

Ci

[3

-

1),

 

e)

ZS

+ 10 -

Si = 0,

 

'f)

z2(1 + i) =

2z,

j

g)

(z

-

3i)6 + 64 =

0,

h)

Izl =

Z' i,

i)

Z2 -

2iz + S =

0,

;f j)

Z2 -

Z + iz -

i = 0.

3.19. Welche Kurven besitzen in der Gaußschen Zahlenebene folgende Parameterdarstel-

lungen:

(a

=1= 1,

a > 0,

° t

2rr)?

Man gebe für a = 2 eine Skizze an!

3.20.* Für die durch die Gleichung Iz 2 - 11

terdarstellung in der Form z = z(qJ) = r(qJ) e i91 anzugeben.

= 1 bestimmte Punktmenge ist eine Parame-

4.

l(oEnbünatorük

4.1. Sechs Personen werden namentlich in eine Liste eingetragen. Auf wie viele verschie- dene Arten der Reihenfolge ist das möglich?

4. Kombinatorik

15

4.2. Bei der Herstellung eines Maschinenteils sind 7 Arbeitsgänge notwendig. Nach dem

ersten Arbeitsgang folgen 4 Arbeitsgänge, die in beliebiger Reihenfolge durchgeführt wer-

den können. Eine weitere Bearbeitung ist aber erst nach Abschluß der ersten fünf Arbeits- gänge möglich. Die Reihenfolge der zwei restlichen Arbeitsgänge ist wiederum beliebig. Wie viele Bearbeitungsreihenfolgen sind bei der Herstellung des Maschinenteils mög- lich?

4.3. a) Wie viele verschiedene dreibuchstabige "Wörter" lassen sich aus 5 verschiedenen Buchstaben bilden, wenn kein Buchstabe mehrfach auftreten darf?

b) Wie groß ist die Anzahl der Wörter aus a), wenn die Buchstaben mehrfach auftreten dürfen?

4.4. Wie viele neue "Wörter" lassen sich durch Umstellen der Buchstaben aus dem Wort

"ANANAS" gewinnen?

4.5. Für den Besuch der EOS bewerben sich aus einer Schule acht Mädchen und zwölf

Jungen. Sechs Mädchen und acht Jungen können nur ausgewählt werden. Wieviel ver-

schiedene Möglichkeiten der Auswahl unter den Bewerbern gibt es?

4.6. Wie viele Ziehungen sind bei ,,6 aus 49" möglich, für die ein abgegebener Tip genau

einen "Dreier" ergibt?

4.7. Ein Kind baut durch Übereinanderlegen von 2 roten, 3 schwarzen und 4 weißen Bau- gleicher Form "Türme".

a) Wie viele verschiedene Türme sind möglich?

b) Wie groß ist die Anzahl der Türme, die mit einem weißen Stein beginnen?

4.8. Eine Lieferung von 25 Geräten, die durch ihre Fabrikationsnummern unterscheidbar

sind, enthält 4 fehlerhafte Geräte.

a) Wie viele verschiedene Stichproben vom Umfang 5 sind möglich?

b) Wie viele Stichproben vom Umfang 5 gibt es, die genau zwei fehlerhafte Geräte ent- halten?

c) Wie viele Stichproben vom Umfang 5 gibt es, die höchstens ein fehlerhaftes Gerät ent- halten?

d) Wie viele Stichproben vom Umfang 5 gibt es, die mindestens ein fehlerhaftes Gerät enthalten?

4.9. Eine Sendung von 12 Erzeugnissen enthält 3 beschädigte Erzeugnisse.

a) Wie viele verschiedene Stichproben vom Umfang 4 sind möglich?

b) Wie viele Stichproben vom Umfang 4 gibt es, die mindestens ein beschädigtes Erzeug- nis enthalten?

c) Wie viele Stichproben vom Umfang 4 gibt es, die höchstens zwei einwandfreie Erzeug- nisse enthalten?

4.10. In einer Schachtel sind 4 Bleistifte und 11 Buntstifte. Wie viele Möglichkeiten gibt

es, daß beim zufälligen Herausgreifen von 5 Stiften höchstens 2 Buntstifte erfaßt wer- den?

4.11. Ein Parkplatz bestehe aus einer Reihe von 18 Boxen für PKW. Er sei durch Abstel-

len von 6 Trabant, 2 Fiat, 4 Wartburg, 5 Skoda und einem Volvo belegt. Die Fahrzeuge sind durch ihr polizeiliches Kennzeichen alle unterscheidbar.

16 4. Kombinatorik Wie viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, daß a) alle Skodas nebeneinander stehen,
16 4. Kombinatorik
Wie viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, daß
a) alle Skodas nebeneinander stehen,
stehen?
b) alle PKW vom gleichen Typ nebeneinander
4.12. Wie groß ist die Anzahl der möglichen "Bilder", die sich bei einem Wurf auf 9 - in
üblicher Weise aufgestellte - Kegel ergeben können?
4.13. Die Qualität von 8 Erzeugnissen wird überprüft ("Gut-schlecht-Prüfung").
a) Wie viele verschiedene Prüfungsprotokolle sind insgesamt möglich?
b) Wie viele Prüfungsprotokolle enthalten das Element "gut" genau sechsmal?
4.14. An einem Pferderennen sind ß Pferde beteiligt. Wie viele verschiedene Möglichkei-
ten gibt es, eine Vorhersage über die drei erstplazierten Pferde
a) ohne Angabe ihrer Reihenfolge,
b) mit Angabe ihrer Reihenfolge zu treffen?
4.15. Bei einem Versuch sind drei verschiedene Ergebnisse möglich. Dieser Versuch wird
zehnmal wiederholt. Wie viele verschiedene Versuchsprotokolle sind insgesamt mög-
lich?
4.16. Eine Münze wird n-mal geworfen. Bestimmen Sie die Anzahl der verschiedenen
möglichen Versuchsausgänge!
4.17. Wie viele Diagonalen gibt es in einem regelmäßigen Zwölfeck?
4.18. Zur Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen wird bekanntlich ein System aus Buchsta-
ben und Ziffern verwendet.
a) Man bestimme für das System "Zwei Buchstaben - vier Ziffern" die Anzahl der Mög-
lichkeiten, zu einer fest vorgegebenen Buchstabenkombination (z. B. IA) Kraftfahr-
zeuge durch verschiedene Ziffernkombinationen zu kennzeichnen.
b) Wie viele Möglichkeiten der Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen gibt es insgesamt
für das System "Zwei Buchstaben - vier Ziffern"?
c) Wie ändert sich die unter b) berechnete Anzahl bei Verwendung des Systems "Drei
Buchstaben - drei Ziffern"?
4.19. Ein Gütekontrolleur entnimmt einem Posten von N Teilen (auch "Grundgesamt-
heit" oder "Los" vom Umfang N genannt), in dem sich MAusschußteile befinden, nach-
einander ohne Zurücklegen n Teile (eine sog. Stichprobe ohne Zurücklegen vom Um-
fang n). Zwei Stichproben werden als gleich angesehen, wenn sie aus denselben Teilen
bestehen.
a) Man bestimme die Anzahl N k verschiedener Stichproben, die genau kAusschußteile
enthalten (k = 0,1,2,
, n).
b) Man ermittle die Anzahl M l der Stichproben, die mindestens ein Ausschußteil enthal-
ten.
c) Man berechne die entsprechenden Werte für N= 100, M= 3, n = 5.
4.20.* Auf einem Schachbrett sind acht verschiedene Türme so aufzustellen, daß keiner
dieser Türme einen anderen schlagen kann.
a) Wie viele derartige Aufstellungen gibt es?
b) Wieviel Zeit würde man benötigen, wenn man alle derartigen Aufstellungen ausführen
würde und pro Anordnung nur 1 Sekunde benötigen würde?

5. Mengen

17

c) Wie viele Möglichkeiten gibt es überhaupt, acht verschiedene Tiinne auf einem Schachbrett aufzustellen?

d) Man ermittle das Verhältnis der unter a) und c) errechneten Anzahlen und interpre- tiere das Ergebnis!

5.

Mengen

5.1.

A = Uli = 1(2)15}, B = {klk = 6(2)12}, C = {2, 3, 5, 12, 13} betrachtet. Man bestimme:

Es

werde

die

Universalmenge

M = {ili = 1(1)15}

und

ihre

Teilmengen

a)

Au B,

An B,

A,

E,

E n B,

B n C,

b)

M".B,

C".A,

(M".C) n C,

B".(A u C).

5.2. Gegeben sind im R 1 die Mengen A = {x e R 1: -7

C= (-1; 00).

Ermitteln Sie die folgenden Mengen:

x < 5}, B = [0; 5],

a) A u B u C,

f) B".C,

b)

A n C,

g) An E,

c)

B u C,

h) Bu c,

d) AnB,

i)

(A u B) n C.

e) BnA,

5.3.

sind Teilmengen der Universalmenge R 1. Man bestimme:

Die

Mengen

A = {xlix -

11 < 2},

B = {xl x-I< 2x + 7},

C = {xl 4,5 > Ix + 3,51}

a) AnB,

AnC,

BnC,

AuB,

AuC,

BuC,

4,

B,

AuE,

AnE,

b)

A ".B,

B".A,

B".C,

C".B,

A ".C,

C".A.

5.4. Man begründe, daß für beliebige Mengen A und B gilt:

a) AnBcBcAuB,

c)

5.5. Es wird eine Menge M betrachtet. A, B seien beliebige Teilmengen von M. Man

stelle die Menge aller Elemente von M dar, die

a) nicht zu A und B gleichzeitig gehören,

b) zu A gehören, aber nicht zu B,

c) nicht zu Ä, aber zu B gehören,

d) die nicht "nur zu A oder nur zu B" gehören,

e) die entweder nur zu A oder nur zu B gehören.

5.6. Es sei A = {a, b, C, d, e} und B = {MIM cA}. Man entscheide, welche der folgenden

Aussagen wahr, welche falsch sind:

b)

a)

aeB,

b) {b}eB,

c) {a}eA,

d)

A eB,

e)

A cB,

f)

{a} c A,

g)

0 e B,

h)

0 c

B,

i)

{O} c

B.

5.7. A, B, C, D seien beliebige Mengen. Untersuchen Sie die folgenden Gleichungen und begründen Sie, welche der Beziehungen wahr und welche falsch sind!

a) (A ".B)

b) Au (B".C) = (A u B)".(C".A),

u (B".A) = (A u B)".(A n B),

18 6. Funktionen d) A () (B'\. C) = (A u B) '\. (A ()
18
6. Funktionen
d)
A () (B'\. C) = (A u B) '\. (A () Cl,
e)
(A '\. B) ()
(C'\. D) = (A () C) '\. (B uD),
f)
[A
()
(A '\.
B)] () C = (A
()
C) '\. B,
g)
(A
u
B)'\.(Cu D) = (A '\.C) u (B'\.D),
h)
A '\. (B '\. C) = (A '\. B) u (A () Cl.
5.8. A, B, C seien Teilmengen der Universalmenge M. Man vereinfache die folgenden
Ausdrücke!
a)
A'\.(A'\.B),
b) A()(B'\.A),
c)
d)
(B'\.A) u (A '\.B) u (A () B),
e)
Ä () (B'\.A),
M'\.[(M'\.A) () 8],
f)*
A '\. [A '\. [B '\. (B '\. C)]],
g)*
(A '\.B) () [(A ()
B) u (A '\. C)].
5.9.
P(A) sei die Potenzmenge von A und A II := {ili = l(l)n, nE N}.
a)
Man bestimme P(A 1 ),
P(A 3 ).
b) Wieviel Elemente besitzt P(A II )?
c)*
Die Elemente von
P[P(9)] und P[P(A 1 )] sind anzugeben.
5.10.
In der x.y-Ebene skizziere man die ProduktDienge A x B fUr:
a)
A
= {xix E [0; 1] v x = 3},
B = {YIY E [1; 3] v y = 4},
b)
A
= {1, 2, 3},
B = [2;
4) u {5},
c)
A = [1;
3]
u (4; S),
B
= [0;
2] u [4; 7).
d)*
Ist die Gleichung (A x C)
stets erf1illt?
'\. (B x C) = (A '\. B) x C fUr beliebige Mengen A, B,
C
5.11.
Als symmetrische Differenz zweier Mengen A
und B erklärt man die Menge
AllB:= (A u B) '\. (A () B).
Man bestimme die symmetrische Differenz der Mengen A und B für:
I<1}
a) A
= {xlx 2 > I},
B = {xlix +
b) A = {(x,y)lx 2 +y 2 ::1i! 2},
B = {(x,y)lx 2 + y 2 ::1i! I},
c)·
A= {(x,y) Ilxl + 1Y1::1i!
},
B = {(x, y) Imax{lxl, IYIl < 1}.
d)
Zeigen Sie, daß All B = (A '\. B) u (B '\. A) gill
e)
Für die Mengen An aus 5.9. bestimme man AnllAm.
6.
Funktionen
6.1. Sind durch folgende Zuordnungsvorschriften Funktionen y =fex) erklärt?
X2 + 1,04
{
fUr
x ::1i! 1,6,
b)
y={2
a ) y=
fUr
x =1= 0,
3x -
1,2
fUr
x
1,6,
x
fUr
x 2 =x,
lnx
c) IYI =
x 2 + l'
x
d)
arctany = e- IX1,
1,
XE R 1,

6. Funktionen

19

e)

y 2 =

X,

f)

tany = x,

g)

y = { e - ;,

°

für

für

x > 0,

0.

x

6.2. Man skizziere die Bilder der Funktionen y = f(x) mit XE R 1:

a)

y =

x + lxi,

b)

y =

Ix -

21 + 3x 2

,

c)

e)

1

y= (x-l)2'

y = In lxi,

x

x

=1= 0,

=1= 1,

d)

f)

1

y= x 2 -1'

lxi =1= 1,

(x -

2)2 + (y + 1)2 = 4

mit

y

-1,

g)

j)

y = sin :'

n = 1, 2, 3,

h)

y = 2 cos nx,

n = 1, 2, 3,

i)

y = cos (x +

y=xlxl+P,

k)

y=4sin(2x-7),

1)

n)*

y=1

x

=1= 0.

6.3. Gegeben sind die Funktionen Y1(t) = a1 cos (wt + QJ1), Y2(t) = a2 cos (wt + QJ2) und

y(t) = Y1(t) + Y2(t) = COS (wt + QJ). Man gebe a und QJ in Abhängigkeit von a1, a2, QJ1,

.

QJi an, wobei a1

0, a2

°und -2 < QJ1, QJ2 < 2

x

x

gelten soll.

6.4. Bestimmen Sie

a)

f(x -

1), f(x) - 1, - f(x), f( - x), 2f(x), f(2x), wenn f(x) =

b) f[f(x)],

gff(2)], f[g(x)], f[ g(

)], g[g(x)],

g[xf(32815)]

g(x) = sin2x.

für

ist,

f(x) = x 3 -

x und

6.5. Welche der nachfolgenden Ausdrucke sind sinnvoll?

a)

c)

e)

g)

x

arcsinT'

arccos

x 2

9

(e+ !)],

,

arcsin (sin x + 1).

b)

cos 2

-

sin 2

12 12 '

d) tan 2 (arccos

)

,

f) arcsin (x 2 + x + 2),

6.6.

a)

d)

g)

Man gebe an, welche der folgenden Ausdrucke definiert sind und vereinfache diese:

arcosh 1,

artanh

(

-

2 1 e),

e4 -1) e4 + 1

'

b) arsinh 0,

e) artanhO,

h)

arcoth

(

2

e

e2 _

+1) 1

'

c) arcosh 0,

f) artanhx,

i)

arcoth (-1).

20

6. Funktionen

6.7. Skizzieren Sie für den jeweils größtmöglichen Definitionsbereich die Bilder der

Funktionen y = fex), If(x)IJC/xI)J(x 2 ), [f(x)tJ(

a)

fex) = x,

b) fex)

1

= x'

c)

, wenn

fex) = e X ,

d)

fex) =

Inx,

e) fex) = sinx,

o fex) = arctanx,

g)

fex) =

rx ist.

6.8. Von folgenden Funktionen y = fex) sind im RI der größtmögliche Defmitionsbe-

reich zu ermitteIn, der zugehörige Wertebereich anzugeben und eine Skizze anzufertigen:

a)

c)

e)

0*

h)

j)

1)

n)

1

y=-;=== '

y

y

y

= n

für

n < x

n + 1

=

=

4 - bx 2 -

x

+ 2

-

X + 3 ,

-

x,

y =

In ( 1 -

)

,

y=b+sinx,

y = arcsin (In x),

(n ganz),

b)

-

y-

d) y =

g)

i)

k)

y =

y=

1

3x 2 + Ix - 21,

In (x -

1) -In x,

In

1

2

3 + x

-

x

l

'

m)y = In sinx,

1

o)y=3 I - X

(a

b),

6.9.

Gesucht sind der größtmögliche Defmitionsbereich und der zugehörige Wertebe-

reich vony=f(x) im R I

a)

y =

x+l

x2 + 3x + 2

'

b)

y =

x

r:;--:;-2 '

",1 -

c)

y =

3 -

4x+3

5 -

2x '

d)

Y

= /3x + 2

Y3 -2x

-

2

' e)

y=In(2-4sin 2 x),

o y = In (3 - {;+7),

g)

Y

=

V

+ 6x + 4

x 2 + X

-

6

i) y= In[a - rx=11

6.10. Gegeben sind die

_ 1

'

a> 1,

h)

y =

.)*

J

19

5x-x

4

2

'

.

x + 1

1)* y = .Jcos rx.

Parameterdarstellungen x = x(t), y = (t), tE R 1:

a)

x

=

t 2 -

2t + 3,

y =

t 2

-

2t + 1,

b)

x

= 1 -

5t 2 ,

y = 3 + t 2 ,

 

c)

x = cos2t,

Y = sin 2 t,

d)

x = cos2t,

Y =

sin t,

6. Funktionen

21

g

)

x = cos t,

1

Y = 2" sm

.

2

t.

Bestimmen Sie den Wertebereich der Funktionen x(t) und y(t), und geben Sie nach Eli- mination von t Darstellungen der Gestalt F(x, y) = 0 bzw. y = f(x) an. Folgern Sie daraus das Bild der zu den Parameterdarstellungen gehörenden Kurven.

6.11. Welche Kurven werden in der x,y-Ebene durch folgende Parameterdarstellungen

beschrieben? Geben Sie jeweils eine parameterfreie Darstellung der Kurvengleichung an

(a, b, xo, Yo const)!

a)

x(t)

=

Xo +

a cos t,

y(t) = Yo + b sin t

(a, b > 0;

tE [0,2rr]),

b)

x(s)

=

Xo + s,

y(s) = Yo + S2,

SE R \

c) x(t) = Xo + a cosh t,

y(t) = Yo + b sinh t

d)x(u)=co:u'

y(u)=btanu

(a, b > 0, tE R 1),

6.12. Skizzieren Sie die in Polarkoordinatendarstellung r = r(cp) gegebenen Kurven:

a)

r=5,

b)

r=cp

(cp Ei; 0),

c)

r = e'P,

cp E R \

d)

r