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Ausgabe 6 - WiSe 2016/17

COGITO

Ausgabe 6 - WiSe 2016/17 COGITO DAS ERSTE LINZER STUDIERENDENMAGAZIN. VSSTÖ - SEIT 1966. Seite 2

DAS ERSTE LINZER STUDIERENDENMAGAZIN. VSSTÖ - SEIT 1966.

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Der Trump der Philippinen

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Make the world fortschrittlich again!

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Ein sinkender Stern und seltsame Wahlkämpfe

JEDE WOCHE NEU! Ein KUSSS für Alle(s)! Bericht Seiten 4-5
JEDE
WOCHE
NEU!
Ein KUSSS für Alle(s)!
Bericht Seiten 4-5
WOCHE NEU! Ein KUSSS für Alle(s)! Bericht Seiten 4-5 VERBAND SOZIALISTISCHER STUDENT_INNEN ÖSTERREICHS I

VERBAND SOZIALISTISCHER STUDENT_INNEN ÖSTERREICHS

I

http://linz.vsstoe.at

Quote this! - Zitierworkshop

15. November ab 17 Uhr Keplergebäude, HS 5

Das Schreiben von Seminararbeiten und Papers kann sich gerade in den ersten Semestern als sehr schwierig herausstellen. Daher bietet die ÖH Soziologie einen “Quote this! - Work- shop” an. Anmeldung bitte unter:

bettina.schoengruber@oeh.jku.at

EDITORIAL René Röbl Vorsitzender VSStÖ Linz Habemus US-Präsident Grüß euch, Leute! Was für eine Nacht!
EDITORIAL
René Röbl
Vorsitzender
VSStÖ Linz
Habemus
US-Präsident
Grüß euch, Leute!
Was für eine Nacht! Was vorher
noch als ziemlich sicherer Erfolg für
Clinton aussah, hat sich spätestens
bei North Carolina dann in ein-
en Siegessprint für Donald Trump
entwickelt. Nach und nach gin-
gen die Swing-States auf das
Konto der Republikaner_innen.
Und irgendwann um sieben
Uhr morgens, als man sich halb
bewusstlos zwischen Kaffee-
bechern, Hotdogs und Wein-
flaschen wiederfand, stand es fest.
Donald Trump ist zukünftiger Prä-
sident der Vereinigten Staaten. Nach
einer Kaffeesudleserei folgt die
nächste. Wie sich Amerika nun ent-
wickeln wird, steht in den Sternen.
Auch was sein Sieg weltweit bedeu-
tet.
Die Frage, die ich mir stelle: Wie
begegnen wir als Gesellschaft dem
Phänomen des weltweiten Populis-
mus. FPÖ, AfD, FN, Orbàn, Erdo-
gan, Trump, Putin. Das alles sind
nur die Symptome eines weltweiten
Problems.
Bei Fragen oder Anregungen zum
Cogito kannst du mir gerne schrei-

ÖH Punschtand

23. Novmeber ab 14 Uhr @Sparkassenplatz

Auch dieses Jahr veranstaltet die ÖH KuWi gemeinsam mit der ÖH Soz und der ÖH SozWi einen Punschtand. Zu leckeren Keksen und einem heißen Getränk hast du nicht nur die Möglich- keit, Fragen zu deinem Studium zu stellen, sondern auch neue Leute ken- nenzulernen.

Fem_Sem 2016

25. bis 27. November St. Gilgen

Die Welt, in der wir leben, wird vorwiegend von Männern geprägt, Gleichberechtigung ist noch immer nicht Realität. Das Fem_Sem bietet Frauen die Möglichkeit, sich unter- einadner zu vernetzen. Infos dazu auf www.femsem.at

unter- einadner zu vernetzen. Infos dazu auf www.femsem.at Der Trump der Philippinen Rodrigo Duterte, Präsident der

Der Trump der Philippinen

Rodrigo Duterte, Präsident der Phi- lippinen leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen. Das rechtspopu- listische Staatsoberhaupt fiel bereits vor Amtsantritt immer wieder durch zweifelhafte Äußerungen auf. So be- zeichnete er sowohl Obama als auch den Papst als „Hurensohn“ und wit- zelte als Höhepunkt der Geschmack- losigkeit über ein Vergewaltigungsop- fer. Daraufhin will Duterte von Gott persönlich gehört haben. Nachdem dieser ihm mit dem Absturz seines Flug- zeugs gedroht hatte, gelobte Duterte eine gemäßigtere Sprache. Gebessert hat er sich nicht. Im Zuge seiner er-

gespol

Kerstin Plank

ÖH Sozialwirtschaft kerstin.plank@oeh.jku.at

barmungslosen Bekämpfung von Kri- minalität, appelliert dieser nun gar an die Bevölkerung, Drogenabhängige eigenhändig zu erschießen. Auch die Todesstrafe würde er wieder ein- führen. Widerstand seitens des Par- laments versucht Duterte mit der An- drohung von Entlassungen vorzubeu- gen, denn freie Meinungsäußerung gesteht er sich nur selber zu.

denn freie Meinungsäußerung gesteht er sich nur selber zu. Erste Adoption durch ein homosexuelles Paar Seit

Erste Adoption durch ein homosexuelles Paar

Seit Beginn des Jahres ist es gleich- geschlechtlichen Paaren in Österreich erlaubt, Kinder zu adoptieren. Für ein Paar in Wien ist das nun Wirklichkeit geworden. Das Kind war als Säugling zu den beiden gekommen und lebt nun schon seit 6 Jahren bei ihnen als Pflege- kind. Nun hat das Paar die Gewissheit, dass das Kind bei ihnen bleiben darf und rechtlich abgesichert ist. Nicht alle sind mit dieser Entwicklung einverstanden. So hatte NEOS-Natio- nalratsabgeordneter Vavrik die Adop- tion in einem Facebook-Posting mit Sklaverei verglichen. Die NEOS, die sich sonst immer für LGBTQIA+-Rechte

queer

Selma Music

Frauensprecherin VSStÖ Linz selma.music@reflex.at

eingesetzt hatten, distanzierten sich sofort von ihm. Die Grünen hatten ihn zum Rücktritt aufgefordert. Mittler- weile hat Vavrik das Mandat nie- dergelegt. Die Adoption durch Homo- sexuelle ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch ist ihnen die Ehe nach wie vor verboten. Deswegen fordern wir auch weiterhin: Ehe für alle!

Kulturkarussell zum Schwerpunkt Angst

18. November, 19:00 Uhr Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ

Was kommt nach der Angst? Diese Frage stellt man sich beim nächsten Kulturkarussell. Eine der Gäste ist Esther Bejarano, eine jüdische Über- lebende aus Auschwitz, die nicht nur Partisan_innen-Lieder interpretiert, sondern auch selbst Musik macht.

VSStÖ Punschstand

22. November ab 14 Uhr @Sparkassenplatz

Die Weihnachtszeit mit ihren ganzen win- terlichen Vorzügen rückt in großen Schrit- ten näher. Das ein oder andere Gläschen Punsch darf da natürlich nicht fehlen. Am 22. November veranstalten wir ein- en Punschstand am Sparkassenplatz! Wir freuen uns auf euch!

en Punschstand am Sparkassenplatz! Wir freuen uns auf euch! Make the world fortschrittlich again Niemand hat

Make the world fortschrittlich again

Niemand hat Donald Trump ernst genommen. Seine republikanischen Konkurent_innen verzichteten auf das in Amerika übliche negative cam- paigning gegen ihn, weil sie dachten, die Sache würde sich von selbst er- ledigen. Daraufhin gewann er die Vorwahlen seiner Partei. Alle Mei- nungsumfragen prognostizierten einen Sieg Hillary Clintons. Daraufhin wurde Donald Trump zum 45. Präsident- en der Vereinigten Staaten gewählt. Was können wir von ihm lernen?

1. Der Rechtspopulismus darf nicht unterschätzt werden. Ob in den USA

oder in Europa - Rechte sind am Vor- marsch in die Schaltzentralen der Welt, weil es andere zu lange verpasst haben, rechten Hetzer_innen offensive Argumente entgegenzusetzen.

2. Die politische Landschaft verändert sich, traditionelle Parteien sind out, Anti-Establishment ist in. Trump hat seine fundamentale Kritik am politischen System und deren Alt- eingesessenen trotz aller Wider- sprüche glaubwürdig verkauft. In Österreich erleben wir ähnliches. Erstmals wird kein Kandidat der beiden ehemaligen Großparteien in

Ausnahmezustand gekonnt genutzt

Wieder einmal zeigt sich der türkische Präsident Erdogan von seiner au- toritären Seite. Anfang November lässt er die Vorsitzenden (Selahattin Demir- tas und Figen Yüksekdag) und weitere Abgeordnete der prokurdischen Partei HDP (Halkların Demokratik Partisi) festnehmen. Er wirft der zweitgrößten Oppositionspartei vor, der „ver- längerte Arm“ der verbotenen Kur- dischen Arbeiterpartei PKK zu sein.

Aus diesem Grund wurden Parlamen- tarier_innen der HDP im Rahmen einer „antiterroristischen Operation“ ab- geführt. In weiteren Städten der

Türkei fanden Polizeirazzien statt, bei denen HDP-Politiker_innen in U-Haft genommen wurden. Ebenso ließ der Staatspräsident Tage davor Mitarbeit- er_innen und den Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung „Cum- huriyet“ verhaften und ihre Häuser durchsuchen.

Seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli ist in der Türkei der umstrittene Ausnahmezustand ausgerufen. Erdo- gan regiert seitdem per Erlass und nutzt dies für eine „Säuberung“, in- dem er tausende regierungskritische Menschen entlässt und verhaften

gespol

regierungskritische Menschen entlässt und verhaften gespol Philipp Stadler ÖH Soziologie philipp.stadler@oeh.jku.at

Philipp Stadler

ÖH Soziologie philipp.stadler@oeh.jku.at

die Hofburg einziehen.

3. Selbst extremer Sexismus und sex-

uelle Übergriffe, beides zur Genüge belegte Vorwürfe gegen Trump, be- hindern die Karriere eines Mannes nicht.

4. Niemals aufgeben – let´s make the

world fortschrittlich again!

gespol

– let´s make the world fortschrittlich again! gespol Andrea Martionovic ÖH Kulturwissenschaften

Andrea Martionovic

ÖH Kulturwissenschaften andrea.martinovic@oeh.jku.at

lässt. Bei der Verhaftungswelle ist kein Ende in Sicht. International stoßt Er- dogan mit seiner eigenwilligen Auf- fassung von Demokratie und seinem jetzigen Regime auf eine harsche Kri- tik. Die Kritik von außen kümmern Erdo- gan und seinen Parteikollegen sowie Ministerpräsidenten Binali Yıldırım, gelinde gesagt, wenig.

Ein KUSSS für Alle(s)! “Woher bekomme ich noch mal genau die Datei für den Kurs?

Ein KUSSS für Alle(s)!

“Woher bekomme ich noch mal genau die Datei für den Kurs? Moodle? KUSSS? Oder die eigene Webseite der Lehrenden?” Das organisatorische Debakel macht auch vor unserer JKU nicht halt, dabei leistet sich die Universität doch mehrere Plattformen für ein und denselben Inhalt. Die Leidtragenden sind in den meisten Fällen wir Studieren- de. Ob es um die Anmeldung für eine Klausur, die Abgabe einer Übung oder schlicht kursrelevante Skripten geht; man weiß oft nicht, wo man nachsehen soll.

Fast alle Student_innen kennen das Problem mit dem Plattformdschungel auf der JKU. Im KUSSS meldet man sich für den Kurs an. Fair enough. Die Kursout- lines findet man auf der Webseite des Dozenten oder der Dozentin. Da wird es schon komplizierter. Die Skripten sind wieder im KUSSS zu finden und schließlich ist die Hausübungsabgabe im Moodle. Und jetzt soll sich noch ein- mal jemand auskennen.

Eine Universität ist nur so gut wie die Infrastruktur, die sie zur Verfügung stellt. Das stimmt sicher nicht immer. Wenn es um die digitale Infrastruktur und damit auch um die Qualität der Lehre geht, dann kommen wir dem ganzen aller- dings schon ein wenig näher.

Digitale Infrastruktur, what’s that?

Wir sprechen hier von den Plattformen, die die Universität uns und den Lehr- enden zur Verfügung stellt. Damit ist das KUSSS gemeint, aber auch Moo- dle und die anderen Seiten, auf denen die Universität Kursunterlagen zur Ver- fügung stellt.

Derzeit ist dieser Plattformdschungel sehr verwirrend, da es für jeden Kurs

andere Regularien gibt, wie man zu seinen Informationen kommt. Meist weiß man vor der Kursanmeldung noch nicht einmal, was der Kurs- inhalt wirklich ist. Man muss sich erst mühselig über etliche Seiten hangeln oder versteckte Buttons finden, um sich genauer über die Thematik des Kurses zu informieren. Zusatzliteratur und die Course Outlines findet man meistens erst nach Kurszuteilung. Und dann steht der Semesterplan meistens schon und lässt sich schwer korrigie- ren.

Das KUSSS selber wirkt inzwischen an vielen Stellen antiquiert. Ein Forum, das kaum verwendet wird, ein News- feed, dessen Informationsgehalt gegen Null tendiert und Funktionen, die man so nie gebraucht hat oder brauchen wird. Klar, dass viele Lehrende lieber ihre Slides auf Moodle hoch- laden. Schließlich kann auch hier in Form eines Forums diskutiert werden und bietet Studierenden die Möglich- keit, Daten selbst hochladen zu las- sen und somit die Handhabe von Hausübungen erleichtert.

Amüsant und anstrengend zugleich wird es für uns Studierende durchaus,

wenn wir uns in die Unweiten der privaten Webseiten von Lehren- den verirren. Teils antiquierte Web- seiten mit einem Layout aus dem letzten Jahrtausend fordern sowohl un- sere Lachmuskeln als auch unsere Ner- ven heraus.

Was die JKU braucht ist eine Sanierung der Infrastruktur - nicht nur in Form von neuen Gebäuden. Auch digital!

Wer den Anspruch stellt eine studierendenfreundliche Universität zu sein, muss auch studierendenfreund- liche Infrastruktur schaffen. Wir schla- gen vor, die digitale Infrastruktur neu zu denken. Braucht es wirklich tausend Wege nach Rom, wenn es auch ein- er tut? Warum nicht eine einheitliche Lösung für alle?

Ich kenne die Situation auf vielen an- deren Universitäten, die ein ähnliches Problem haben. Da ist unsere JKU noch eine Insel der Seligen. Gerade des- wegen aber könnte die JKU die erste Universität sein, die auf den steigen- den Bedarf nach digitaler Infrastruktur reagiert. Natürlich wäre das nicht so prestigeträchtig wie ein Garten am TNF-Turm oder das Teichwerk. Dafür

würden aber Studierende und Lehren- de von einer tatsächliche Verbesser- ung profitieren. Natürlich ist diese

würden aber Studierende und Lehren- de von einer tatsächliche Verbesser- ung profitieren.

Natürlich ist diese Lösung nicht das Allheilmittel für unsere JKU. Es gibt noch immer Brandherde, die es zu löschen gilt. Kostenpflichtige Sprach- kurse, kostenpflichtige MUSSS-Kurse, ein dichteres Angebot an Multi- mediaangeboten, bessere Curri- cula, mehr kritischen Diskurs und ein besseres Betreuungsverhältnis sollen hier nur stichwortartig genannt werden.

Wir denken, dass man für alle diese

Problemfelder Lösungen finden kann. Aus diesem Grund schlagen wir für die Universität ein einheitliches System vor, dass die Funktionalitäten des KUSSS und Moodle miteinander verbindet. Dies spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Das Quälen durch den Plattformdschungel soll dann der Vergangenheit angehören!

Unsere

geordnetere Universität:

Forderungspunkte

KUSSS NEU

für

eine

Einheitliche Universitätsplattform mit Funktionen aus KUSSS und Moodle

Für uns ist die Verbesserung der digitalen Infrastruktur ein erster Schritt in die richtige Richtung und trägt nicht nur zu einer attraktiveren JKU bei, sondern erleichtert es uns Studieren- den, besser durch die Universität zu kommen. Und das wäre jedenfalls ein guter Anfang.

Damit wir endlich alle Sachen auf einem Fleck haben!

das wäre jedenfalls ein guter Anfang. Damit wir endlich alle Sachen auf einem Fleck haben! linz.vsstoe.at

Meinung

Ein sinkender Stern und seltsame Wahl- kämpfe

Meinung Ein sinkender Stern und seltsame Wahl- kämpfe Michael Fürthaller studiert WiJus und Soz

Michael Fürthaller studiert WiJus und Soz michael.fürthaller@reflex.at

Heinz-Christian Strache hat ein politisches Problem. Es heißt Norbert Hofer. Sein Kandi- dat für die Präsidentschaftswahl entgleitet der Kontrolle des Parteichefs. Der größte Nutznießer eines Bundespräsidenten Norbert Hofer wäre, neben der gesamten FPÖ, Strache selbst. Norbert Hofer konnte bei der nunmehr aufge- hobenen ersten Stichwahl beweisen, dass fast 50% der Wähler_innen bereit sind, ihm ihre Stimme zu geben. Strache konnte so ein Wahlergeb- nis selbst bisher nie verbuchen. Im Gegenteil, in manchen Wahlkämpfen in denen Strache als Spitzenkandidat antrat, schien er für seine Partei für den durchschlagenden Erfolg eher ein Klotz am Bein zu sein.

Dem steht natürlich entgegen, dass er die FPÖ von einer kaum wahrnehmbaren Partei zur in den derzeitigen Umfragen stärksten politischen Kraft machen konnte. Seine persönlichen beruf- lichen Ziele blieben ihm bisher verwehrt. Nach der Nationalratswahl 2013 verblieb die FPÖ weiterhin in Opposition. Straches bereits im Wiener Wahlkampf 2015 von der FPÖ groß inszenierte Träume vom Bürgermeistersessel in der Bundeshauptstadt zerschellten am alten politischen Schlachtross Michael Häupl, der Stra- che sehr eindeutig auf den zweiten Platz verwies.

Sollte Norbert Hofer Alexander Van der Bellen am 4. Dezember unterliegen, könnte der FPÖ ein interner Konflikt drohen. Es stellt sich die Frage, ob der eher durch gemäßigte Rhetorik auffallende Hofer gegenüber dem polternden Strache nicht als besserer Spitzenkandidat gelten könnte. Das könnte vor allem der Fall sein, wenn es um das vermehrte Ansprechen bürgerlicher Zielgruppen bei der höchstwahrscheinlich noch 2017 auszutragenden Nationalratswahl geht.

Eine Anti-Migrationspartei umwirbt gezielt Migrant_innen zur Wahl von Norbert Hofer. Diese, im ersten Moment seltsam anmutende Tatsache, wird als bewusster Schachzug erkenntlich, wenn man man die näheren Um-

stände betrachtet. Die FPÖ wirbt dabei nicht um Stimmen von Migrant_innen generell. Vielmehr spricht sie klar jene in Österreich lebenden und aus Serbien stammenden Personen an.

Dies wird auch klar unter der Betrachtung historischer und aktueller politischer Debatten. Der Staat Serbien ist durch einen hohen Anteil an christlicher Bevölkerung geprägt. Dies gilt auch für die heute in Österreich lebenden Menschen aus Serbien. Der Jugoslawienkonflikt speiste sich zu einem Teil auch aus einem Religionskonflikt zwischen islamischer und christlicher Bevölkerung.

Die Anti-Islam Rhetorik der FPÖ fällt daher bei dieser Zielgruppe auf fruchtbaren Boden und eignet sich für einen fokussierten Wahlkampf. Im Gegensatz dazu kritisierte die Freiheitliche Partei stets jegliche fremdsprachige Wahlwerbung anderer Parteien. Die FPÖ bildete daher auch eine massive Front der Ablehnung gegen die völkerrechtliche Anerkennung des neuen Staates Kosovo, welcher sich geographisch auf einem ehemaligen Teil Serbiens befindet, durch die Republik Österreich.

Rückblick: gehört < gedacht US-Wahlen 2016 Letzte Wahlen, Woche, ein Tag veranstalteten vor wir den

Rückblick: gehört < gedacht

US-Wahlen 2016

Letzte

Wahlen,

Woche,

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Tag

veranstalteten

vor

wir

den US-

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gehört < gedacht in Kooperation mit

dem

BSA

OÖ.

Werbefachmann

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PR-Profi

Stefan

Albin

Sengl

hat

uns

kurz

vor

den

Wahlen

einen

Ein-

blick

in

die

Geschichte

und

Be-

sonderheiten

der

US-Politik

ge-

geben. Top-Thema war natürlich der Präsidentschaftswahlkampf. Dabei ging er näher auf das Phänomen Donald Trump ein und zeigte uns auf, warum es Hillary Clinton schwer gegen ihren Kandidaten in diesem Wahlkampf hatte.

schwer gegen ihren Kandidaten in diesem Wahlkampf hatte. Dolm/Held_innen Viktor Orban Der ungarische
schwer gegen ihren Kandidaten in diesem Wahlkampf hatte. Dolm/Held_innen Viktor Orban Der ungarische

Dolm/Held_innen

Viktor Orban

Der ungarische Premierminister ist erneut daran gescheitert, das Verbot der europaweiten Flüchtlingsverteilung in der Verfassung zu verankern. Es kam keine Mehrheit zustande, da die andere rechte Partei Jobbik in Ungarn gegen das Vorhaben Orbans stimmte. Die fehlende Zustimmung der Job- bik lag nicht am Inhalt der No- velle, sondern darin dass beide Parteien die rechte Wähler_ innenschaft in Ungarn an- sprechen wollen.

rechte Wähler_ innenschaft in Ungarn an- sprechen wollen. Foto: Emaze   Gut Böse Jenseits Gut

Foto: Emaze

 
 

Gut

Böse

Jenseits

Gut

sind die Proteste in den USA trotz des Wahlsieges von Don- ald Trump. Tausende Menschen gingen in mehreren Städten auf die Straße um gegen den neuen Präsidenten zu protes- tieren. Einige Schüler_innen ließen den Unterricht ausfallen.

Böse

Ist die mexanische Regierung, die einen Antrag auf die Legalisierung der Homo-Ehe ablehnte. Zudem enthielt dieser auch einen Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Jenseits

sind die Verhandlungen in der Bundesregierung bezüglich der Mindestsicherung. Es kam wie- der keine Einigung zu stande. Nun wurden die Kompetenzen den Ländern zugeschoben.

Sudoku

Cogito ergo sum :)

Sudoku Cogito ergo sum :) http://linz.vsstoe.at http://facebook.com/vsstoe.linz http://twitter.com/vsstoelinz Impressum
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Vorsitzender: René Röbl Stv. Vorsitzende/Frauensprecherin: Selma Music Kassierin: Merima Zukan

Selma Music Kassierin: Merima Zukan Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz

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