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Brustasymmetrie - Korrigierbare Brustfehlbildung

Brustasymmetrie - Korrigierbare Brustfehlbildung Eine absolute Symmetrie bei der weiblichen Brust ist nicht möglich, weil

Eine absolute Symmetrie bei der weiblichen Brust ist nicht möglich, weil jeder während seines Wachstums Schwankungen in der Entwicklung unterworfen ist. Unter einer Brustasymmetrie versteht man eine Fehlbildung

der Brust, deren Ursachen noch weitgehend ungeklärt sind.

körperlichen Entwicklung vollkommen normal und sie reduziert sich mit der Zeit von selbst, d. h. bis zum 21. Lebensjahr können sich solche Asymmetrien zurückbilden. Bleibt die Brustasymmetrie allerdings bestehen, dann ist nach den Ursachen zu fragen und eventuell eine Korrektur vorzunehmen. Neben einer möglichen Vererbung können auch Entbindungen, Infektionen, Unfälle, medizinische Behandlungen oder aber die Wechseljahre (Menopause) sowie krankhafte Veränderungen des Brustgewebes für eine Brustasymmetrie verantwortlich sein. Zudem kann eine Formstörung für die Asymmetrie verantwortlich sein. Auch der Einfluss der Hormone während der Pubertät kann bei einer Brustasymmetrie eine Rolle spielen. In diesem Fall leiden die Patientinnen häufig unter einer so genannten Schlauch- oder Rüsselbrust (tubuläre Brust). Zwei Sonderformen stellen das Poland Syndrom und das Amazonen-Syndrom dar, deren Hauptsymptom unterschiedlich große Brüste sind. Für eine Frau sind asymmetrische Brüste eine große seelische Belastung, denn über kaum einen Körperteil definieren sich Frauen so stark, wie über die Brust. Ihr Selbstwertgefühl wird bei einer Asymmetrie stark in Mitleidenschaft gezogen, die Betroffenen fühlen sich unattraktiv und in intimen Situationen sehr unwohl. Deshalb ist es für sie wichtig, dass ihre Brüste möglichst perfekt sind und dem geltenden Schönheitsideal entsprechen. Bei kleineren Asymmetrien gibt es verschiedene Hilfsmittel, mit denen eine Brustasymmetrie zumindest optisch verborgen werden kann. Beispielsweise könnten ein entsprechender BH und Silikonkissen für Abhilfe sorgen. Seine Größe sollte sich nach der größeren Brust richten, in das Körbchen für die kleinere Brust wird ein entsprechend großer Silikoneinsatz gelegt. Dadurch wird die Brustasymmetrie ausgeglichen und lässt sich kaschieren. Auch durch klug gewählte Kleidung (weite Oberteile aus leichtem Stoff, Schals und Tücher) können betroffene Frauen die Fehlbildung retuschieren.

Operationstechniken bei Brustasymmetrie

Eigentlich ist eine Asymmetrie während der

Eine operativ vorgenommene Angleichung der Brustgröße wird von vielen Medizinern ab einem Größenunterschied von 30 % empfohlen, da sich die Asymmetrie nicht mehr verbergen lässt. Die Diagnose lässt sich meist schon durch simple Betrachtung stellen. Natürlich kann der Plastische Chirurg die Brust auch vermessen, wodurch er das genaue Ausmaß der Brustasymmetrie benennen kann. Eine Brustasymmetrie bei Frauen kann dadurch behoben werden, dass die zu kleine Brust entweder durch ein Implantat oder durch Eigenfett der normal großen Brust angeglichen wird. Es ist aber auch möglich, die große Brust auf das Volumen der kleineren Brust zu verkleinern. Wenn sich eine Patientin für ein Implantat entscheidet, ist es wichtig, dass dieses eine angemessene Größe besitzt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Brust nach dem Eingriff größenmäßig zur zweiten Brust passt. Während der Operation wird das Implantat durch einen Schnitt am unteren Rand der Brust in das unter dem großen Brustmuskel liegende Implantatlager eingebracht und auf diese Weise vergrößert. Möchte die Patientin, dass das fehlende Volumen durch Eigenfett ausgeglichen wird, ist es notwendig, dass sie an anderen Körperstellen eine ausreichende Menge an überschüssigem Fett besitzt. Dieses wird dann beim Eingriff in der entsprechenden Menge am Bauch, Schenkel oder Po zunächst abgesaugt, anschließend gereinigt und gleichmäßig emulgiert und anschließend direkt unter die Brusthaut injiziert, wodurch die Brust auf die gewünschte Größe gebracht werden kann. Zunächst muss allerdings ein größeres Volumen hergestellt werden, da sich das Fett im Körper teilweise abbaut. Erst nach Beendigung des Abbauprozesses ist das Endergebnis erreicht und die Brustasymmetrie zum größten Teil ausgeglichen. Möchte eine Patientin die Asymmetrie ihrer Brust durch eine Brustverkleinerung bzw. Bruststraffung (Mammareduktion) ausgleichen lassen, ist dies ebenfalls möglich. Bei einem solchen Eingriff kann der Chirurg entweder das Brustdrüsengewebe (Verkleinerung) oder den Hautmantel (Straffung) reduzieren. Auf jeden Fall sollte der Eingriff von einem gut ausgebildeten Plastischen Chirurgen mit Erfahrung durchgeführt werden. Bei beiden Methoden ist es neben der eigentlichen Verkleinerung der Brust von großer Wichtigkeit, dass die Brustwarze wieder korrekt platziert wird. http://yuveo.de/brust-op/brustimplantate/ueber-unter- brustmuskel.html