SONDERAUSGABE ZU DEN LANDTAGSWAHLEN

MONTAG, 21.11.2016 | NR. 001 | 1. JAHRGANG | kostenfreies Werbeexemplar

Erste Vorstandswahlen im Bund
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Die Konservative Bürgerliche Partei hat sich nicht nur
als erstes gegründet, sondern
auch als erste konstituiert.

UNABHÄNGIG, ÜBERPARTEILICH

DER UNSCHEINBARE SIEGER?
Peter Meyer (AdM) tritt ohne Gegenkandidaten zur Ministerpräsidentenwahl an

Dem ersten Parteivorstand
gehören als Vorsitzende Dr.
Anastasy Liebermann (100%),
Genoveva Levy als ihre Stellvertreterin (75%), sowie
Dominik Zuschlag (100%)
als
Generalsekretär
an.
Der Vorstand hat nun die
Aufgabe die KBP nach den
drei Landtagswahlen in die
Bundestagswahl zu führen. Das dürfte keine leichte
Aufgabe werden, denn neben einem Spitzenkandidaten fehlt der Partei auch
noch ein Programm. Werden wir mit der KBP vielleicht soga eine Frau an der
Spitze der Wahlliste sehen?
Der SDP-Vorstand besteht
in seiner ersten Zusammensetzung aus Georg Steinbrück als Bundesvorsitzender
(67%), seine Stellvertreterin
ist Inge Lauf geworden (83%)
und das Trio wird mit Franz
Konrad Schilling als Generalsekretär (83%) vollendet.
Mit Maximilian von Lauffen
hat die SDP einen Kandidaten
für das Amt des Ministerpräsidenten im Freistaat Bayern
aufgestellt und arbeitet mit
Hochdruck an den Vorbereitungen für den Wahlkampf.

didaten? Oder ist das nur ein
geplanter Schachzug? Denn
nach Bekanntwerden
der
Kandidatur Meyers wechselte die SDP-Abgeordnete
Inge Lauf nach Niedersachsen und hat so der SDP eine
Mehrheit gesichert. Versucht
die SDP hier einen Ministerpräsidenten der AdM ins
Amt zu hofieren, um ihm danach die Politik zu diktieren?
Vielleicht sehen die Sozialdemokraten einen Vorteil
darin ihre
niedersächsischen Mitglieder nicht mit
dem Amt des Ministerpräsidenten für andere Ämter zu
blockieren und dennoch die
Entscheidungen zu treffen.

Der Spitzenkandidat der Allianz der Mitte, Peter Meyer (m.), möchte der nächste Ministerpräsident von Niedersachsen werden. Das Bild zeigt die
Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Vorhabens.
von

Julius Schneidhammer

nige
Grundlegende
politische
Überzeugungen
preis, vor allem zur Bildungs- und Innenpolitik.
Soweit verlief die Pressekonferenz nicht ungewöhnlich. Doch für die
Wendung sorgte ausgerechnet der Gründer der SDP.

Am Vormittag des 15.11.2016
fand in der neuen Parteizentrale der Allianz der Mitte
in Hannover eine Presskonferenz zur Landtagswahl
statt. Das Gründungsmitglied Peter Meyer gab bekannt
einstimmig
zum Der Sozialdemokrat DamiSpitzenkandidaten
seiner an Schmidt wandte sich diPartei gekürt worden zu sein. rekt an den AdM-Kandidaten Meyer und sagte ihm die
Anschließend gab er ei- „selbstverständliche“ Unter-

stützung zu. „Schön dass Sie
kandidieren“, so der niedersächsische SDP-Abgeordnete.
Was mag dahinter stecken? Ist das ein gekonnter und geplanter Schachzug Meyers, der im Vorwege
schon eine überprteiliche Einigung ausgehandelt hat?
Das wäre mehr als überraschend. Der AdM-Abgeordntete Meyer ist bislang nicht in
der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Es ist wenig

über ihn bekannt und genauso
wenig über seine Politik. Aber
zumindest dies will er in den
kommenden Tagen ändern.
Könnte dieser bisher unscheinbare Politiker der
nächste Landesvater Niedersachsens
werden?
Mit Hilfe der SDP schon.
Aber wieso tut die SDP das?
Sie stellt immerhin 60% der
Sitze und stellt keinen eigenen
Kandidaten auf? Fehlen hier
die geeigneten eigenen Kan-

Der AdM-Kandidat Meyer
äußerte sich dazu wie folgt:
„Ich bedanke mich natürlich bei Herrn Schmidt und
der SDP, aber ich sehe keinen
Plan hinter der Unterstützungsbekundung. Für mich
ist das einfach ein Zeichen,
dass ich mit meinem Programm nicht vollkommen auf
dem Holzweg bin, sondern
auch bei anderen auf Zustimmung stoße. Selbstverständlich gehört zu so einem
Amt immer auch die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen, aber das ist auch gut so.“

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Rennen um die Staatskanzlei in Düsseldorf
Sylvester von Habsburg oder Anastasya Liebermann werden
die nächste Landesregierung führen.
freiheitsliebende Politik, die
den Menschen als Individuum
in den Mittelpunkt stellt, und
den Mittelstand, UnternehAdM, Unternehmer, wohnhaft in
mertum, Eigenverantwortung
Düsseldorf
und Eigeninitiative stärkt“,
Schulen sollen sich ihre Leh- stellt sich der AdM-Spitselbst
vor.
rer selbst aussuchen können zekandidat
und größere Freiheiten darin
haben, wie Bildungsziele er- Der Inhaber der Beratungsreicht werden“, so der Liberale. agentur SylverCom wird
auch als starker Kandidat für
Ein weiteres Anliegen von den Parteivorsitz gehandelt.
Habsburgs sind Infrastrukturmaßnahmen, insbesonde- Er schließt: „Weder sind wir
re im Ruhrgebiet, aber auch von einem eindimensionain den ländlichen Regionen: len Gerechtigkeitsbegriff ge„Außerdem ist es dringend trieben, noch von einem renotwendig, marode Stra- ligiös-fundamentalistischen
ßen, besonders im Ruhrge- Weltbild oder einer monothebiet, umfassend zu sanieren.“ matischen Fixierung. Daher
ist die Wahl meiner Person
„Ich stehe für eine liberale und eine Wahl der Rationalität.“

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Sylvester von
Habsburg

Aus Sicht des AdM-Politikers von Habsburg hat
die Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen
keinen
Fortschritt gemacht und gehört dringend reformiert.
„Es ist daher dringend notwendig, die Lehrpläne an
aktuelle Erfordernisse anzupassen und vor allem die Autonomie und Digitalisierung
der Schulen voranzutreiben.

Aberber auch Schulen, öfentliche Gebäude und Straßen möchte die KBP-Politikerin sanieren, sofern das
KBP, Medizinerin, wohnhaft in
nicht in den WirkungsbeBonn
reich des Bundes fällt, sontin spielt in dieser Frage aber dern in das Aufgabenfeld der
auch die Integrationspolitik nächsten Landesregierung.
eine große Rolle: „Besonders
in Gebieten der Großstädte Versöhnlich geht die Politikefallen da noch Defizite auf.“ rin, die nach den politischen
Ereignissen dieses Jahres
Die Aufgabe der Integration die Konservative Bürgerliist aus Sicht der konservativen che Partei gegründet hat, auf
Politikerin nur in Zusammen- Mitbewerber Sylvester von
arbeit mit dem Bund zu lösen. Habsburg ein: „Ich sehe auch
den bisher einzigen „KonkurNeben der angesprochenen renten“, Herrn von Habsburg
Bildunsgreform plant Dr. Lie- als sehr kompetenten Kandibermann - eine frühere Hoch- daten. Ich setze weniger auf
schulpolitikerin die Kräfte Konkurrenz, sondern mehr
der Polizei und des Verfas- darauf, dass wir wichtige Prosungsschutzes aufzustocken. bleme gemeinsam angehen.“

Dr. Anastasya
Liebermann

Wie auch ihr Konkurrent Sylvester von Habsburg, sieht die
konservative Medizinierin Dr.
Liebermann die Bildungspolitik als größte Herausforderung:
„Hier geht es darum, vernünftig zu differenzieren, zu
fördern, aber auch zu fordern. Es bringt nichts, wenn
wir jedem die Allgemeine
Hochschulreife
hinterherschmeißen“, so Liebermann.
Für die KBP-Spitzenkandida-

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UNABHÄNGIG, ÜBERPARTEILICH

Quo Vadis Freistaat Bayern?
Zwei Kandidaten treten im Freistaat Bayern an, um Ministerpräsident zu werden.

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Der Spitzenkandidat der Allianz der Mitte, Peter Meyer (m.), möchte der nächste Ministerpräsident von Niedersachsen werden.

Maximilian
von Lauffen
SDP, 40 Jahre, Jurist, Gewerkschafter, Stadtrat, wohnhaft in München

machen“, soweit der 40-jährige.
Als erste Amtshandlung würde von Lauffen das umstrittene
„10ha“-Gesetz abschaffen. Er
hält es für realitätsferne Politik
, dass dieses Gesetz den Bau
von Windkraftanlagen in Bayern blockiert, so der sozialdemokratische Spitzenkandidat.

Der Münchner Stadtrat Maximilian von Lauffensieht die
Sicherheits- und Innenpolitik als aktuelle Probleme an.
Er möchte in der umstrittenen schulpolitischen G8/
G9-Frage eine Lösung finden.
Auch bezahlbarer Wohnraum steht auf seiner Agenda. Von Lauffen zum Schluss:
„Wenn ein Sozialdemokrat
Er wird in seiner Ausformu- für soziale Politik wirbt, ist
lierung sehr direkt: „Sozialer das ein Ausdruck von GlaubWohungsbau, das ist die einzi- würdigkeit. Wer SDP wählt,
ge Möglichkeit Sozialpolitik zu weiß dass auch SDP drin ist.“

Bamberga Group bietet neues Angebot
Die Bamberga Group, ein
bayrischer Anbieter von Unternehmenslösungen
offeriert nun mit „BackBills“
ein innovatives Angebot
für Privatpersonen, Unternehmen und Parteien.

ermöglichen einen garantiert
schnellen Aufbau der Seite“,
erklärt Rüdiger Bräunlich.
„Natürlich gibt es noch
umfangreichere
Ansprüche an eine Website,“
weiß Rüdiger und räumt ein:
„Größere Unternehmen oder
Institutionen mit komplexen
Anforderungen werden weiterhin zusätzlich auch individuelle Lösungen in Anspruch
nehmen.“

SDP, 40 Jahre, Historikerin,
wohnhaft in Bamberg

die AdM-Politikerin die Integration von Ausländern
vornatreiben. Weiterhin ist
es ihr Ziel die Energiewende
anzupacken und konsequent
Die liberale Historikerin und entschlossen anzugehen.
Yennefer Riva von der bayerischen Allianz der Mitte Die Spitzenkandidatin, die
sieht in den aktuellen poli- sich nach eigener Aussage
tischen Herausforderungen nicht besser, aber auch nicht
die Flüchtlingskrise und die schlechter einordnet, als ihre
strauchelnde
Energiewen- Konkurrenten, antwortet auf
de als wichtigste Themen. die Frage nach ihren Plänen:
„Falls Sie fragen, was mich zu
Zuerst möchte Sie eine moder- einer guten Ministerpräsidennere Landesverwaltung an- tin macht, muss ich Sie entstreben und diese in die Mög- täuschen. Ich werde nach der
lichkeiten des eGovernments Landtagswahl nicht als Miniseinführen. Außerdem möche terpräsidentin kandidieren.“
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nungen kümmern“, so Babil.
Daneben möchte der Konservative das dreigiedrige Sculsystem beibehalten, wie auch
einige Infrastrukturprojekte
anschieben und notwenndige
Land- und Umgehungsstraßen bauen. Uwe Babil will
Der konservative Uwe Ba- dabei „insbesondere Indukbil von der Konservativen tionsschleifen für den ElektBürgerlichen Partei möch- romobil-Antrieb anpacken.“
te der nächste Ministerpräsident Bayerns werden. „Ich möchte hier keinen meiDabei sieht er es als größte Herausforderung Sozialen Wohnungsbau zu betreiben, sodass den Kommunen
und dem Freistaat die neuen
Sozialwohnungen gehören.
„Denn nur so kann sich der
Staat um preiswerte Woh-

ner Konkurrenten schlecht
machen, da dies zu einem Bumerang werden kann. Ich hoffe die Bürgerinnen und Bürger des Landes Bayern, finden
meine Punkte ansprechbarer,
als die der Mitkonkurrenten“,
so schließt der KBP-Spitzenkandidat unser Gespräch.

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