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Branchenstatistik Zahntechnik Schweiz 2013 Branchenumfrage im Auftrag der Paritätischen Kommission (PK), des Verbands

Branchenstatistik Zahntechnik Schweiz 2013

Branchenumfrage im Auftrag der Paritätischen Kommission (PK), des Verbands zahntechnischer Laboratorien der Schweiz (VZLS / ALPDS) und des Schweizerischen Zahntechniker Verbandes (SZV)

St. Gallen, September 2013

Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung (Management Summary)

2. Teilnehmerfeld

8

3. Leistungsmerkmale

20

4. Beschäftigtenstruktur

25

5. Lehrlingsausbildung

32

6. Kundenbeziehungen

38

7. Umsätze und Lohnsumme

48

8. Einsatz digitaler Technologien

54

9. Tarifgestaltung

58

10. Lieferantenbeziehungen

63

11. Kontaktdaten

71

Management Summary

Die Branchenbefragung 2013 wurde im Mai bis August 2013 unter allen bei der Paritätischen Kommission gemeldeten zahntechnischen Labors durchgeführt. Die Rücklaufquote liegt mit 23.4% im Bereich der ersten Befragung im Jahr 2011 (24.7%).

Die zahntechnische Branche weist eine ausgeprägte duale Struktur auf. Die Anteile der Einpersonen-Labors (47%)

und der Labors mit Angestellten (47%) sind nahezu gleich gross. Bei rund 6% der Labors ist der Status nicht geklärt

entweder weil die Labors neu sind oder weil der Status unbekannt ist.

4-5% der registrierten Labors sind wirtschaftlich inaktiv oder stillgelegt. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl der zahntechnischen Labors in der Schweiz betrifft dies knapp 50 Labors.

Rund 72% der zahntechnischen Labors sind im Handelsregister eingetragen Tendenz steigend. Die meisten Labors sind als Einzelfirmen im Handelsregister ausgewiesen. Die nächst häufigsten Gesellschaftsformen sind Aktiengesellschaften, gefolgt von GmbH’s und Kollektivgesellschaften.

Die wirtschaftliche Verflechtung mit dem Ausland ist bei den zahntechnischen Labors in der Schweiz wenig

ausgeprägt. Der Import oder Export zahntechnischer Leistungen spielt eine eher unbedeutende Rolle. Ausnahme bilden die Materialimporte: Diese werden immer wichtiger.

Zahntechnische Labors in der Schweiz sind in der Mehrheit Kleinstbetriebe. 43% der Labors produzieren auf einer Fläche von 50-100 m2 (inkl. Nebenräume). Knapp 30% der Labors nutzen eine Fläche von 100-200 m2.

Der Spezialisierungsgrad der zahntechnischen Labors in der Schweiz ist als eher tief einzustufen. Viele Labors führen ähnliche Tätigkeiten aus. Unter den zur Auswahl stehenden Tätigkeiten weisen die „Kieferorthopädie/Orthodontie“ und der „Modellguss“ den grössten Spezialisierungsgrad auf. Je häufiger Labors diese Spezialitäten anbieten, umso deutlicher unterscheiden sie sich in ihrem Leistungsprofil von den anderen Labors. Das geringste Positionierungspotenzial weisen Tätigkeiten wie „Arbeiten auf Implantaten (Hybridprothesen, Kronen, Brücken)“ , „Verbundkeramik“ und „Prothetik“ auf.

Management Summary

Die kleingewerbliche Struktur der zahntechnischen Branche wird auch bei der Beschäftigtenstruktur sichtbar. Nur knapp die Hälfte der zahntechnischen Labors sind Mehrpersonenlabors. Davon beschäftigen wiederum zwei Drittel der Mehrpersonenlabors weniger als fünf Angestellte.

In der zahntechnischen Branche sind nahezu gleich viele Männer wie Frauen beschäftigt (51% bzw. 49%). Dies gilt

in zunehmendem Masse auch auf Stufe jedes einzelnen Unternehmens. Die am häufigsten genannte Männer- bzw.

Frauenquote liegt bei 40-60% bzw. 60-40%. Auf Ebene der Berufseinsteiger/-innen wächst der Anteil der jungen Frauen kontinuierlich. Der Beruf des Zahntechnikers / der Zahntechnikerin entwickelt sich zu einem Frauenberuf.

Gut 60% der Mitarbeitenden in zahntechnischen Labors sind vollzeitbeschäftigt. Ein Viertel der Angestellten arbeitet mit einem Beschäftigungsgrad von 50-90%. Eine/r von acht Angestellten bekleidet ein Pensum unter 50%.

Die Bruttolöhne der angestellten Zahntechniker streuen relativ stark. Am häufigsten sind Bruttojahreslöhne zwischen 70 bis 80 Tsd. Franken. Die Gehälter liegen im Vergleich zu anderen Ausbildungen mit vergleichbaren Qualifikationsanforderungen eher tief. Die höchsten Löhne erzielen Zahntechniker und Zahntechnikerinnen im

Alter von 45 Jahren.

Gut 46% der befragten Labors bezeichnen sich als «Lehrbetriebe». Nur rund 31% der Labors beschäftigen aktuell Lehrlinge. Das Ausbildungspotenzial der zahntechnischen Labors ist nicht ausgeschöpft entweder weil die Labors keine geeigneten Lehrlinge finden oder weil die zahntechnischen Labors bei der Einstellung von Lehrlingen zurückhaltend sind.

Knapp ein Drittel der zahntechnischen Labors ist mit ihren Topkunden örtlich und/oder finanziell verbunden. Zwei Drittel der Labors sind von ihren Topkunden örtlich und/oder finanziell unabhängig. Bezüglich Umsätze sind viele Labors relativ stark von einem einzelnen Kunden abhängig. Knapp 30% der Labors realisiert mehr als die Hälfte des Umsatzes mit einem einzigen Kunden. Am häufigsten sind Umsatzanteile der Top-Kunden zwischen 25-50%. Nur bei rund 26% der Labors liegt der Umsatzanteil des Top-Kunden unter 25%.

Management Summary

Die Kundenbasis der meisten Labors ist relativ schmal. Rund 72% der Labors beliefert zwischen 5-19 Kunden. Etwa 14% der Labors arbeiten für weniger als 5 Kunden. Ungefähr der gleiche Anteil der Labors unterhält Kundenbeziehungen zu 20 und mehr Kunden.

Knapp 60% der erfassten Labors verarbeiten zwischen 250 bis 1’000 Einzelaufträge pro Jahr. Dies entspricht 1-4

Einzelaufträgen pro Arbeitstag. Ein Viertel der Labors arbeitet mehr als 1’000 Einzelaufträge ab. Die übrigen Labors

bewältigen weniger als 250 Einzelaufträge pro Jahr.

Zahntechnische Labors lassen sich aufgrund ihrer Kundenstruktur in drei Gruppen aufteilen. Die grösste Gruppe umfasst zahntechnische Labors, die nahezu ausschliesslich für Einzelpraxen arbeiten (53%). Die zweitgrösste Gruppe beliefert Einzelpraxen und Gruppenpraxen (34%). Die kleinste Gruppe der zahntechnischen Labors besitzt eine relativ breite Kundenbasis. Beliefert werden Einzelpraxen, Gruppenpraxen, Zahnarztzentren und andere zahntechnische Labors (13%).

Die kleingewerbliche Struktur der zahntechnische Branche wird auch anhand der erzielten Umsätze sichtbar. 30%

aller Labors erzielt einen Jahresumsatz zwischen 250 und 500 Tsd. Franken. Bei knapp 40% der erfassten Labors

liegt der Umsatz über 500 Tsd. Franken, bei 30% unter 250 Tsd. Franken. Der «mittlere» Jahresumsatz eines zahntechnischen Labors liegt bei 368.5 Tsd. Franken.

Bei zwei Dritteln der Labors liegt das Verhältnis zwischen Umsatz und Lohnsumme (inkl. bezogene Fremdleistungen) bei 150-200%. D.h. die meisten Labors erzielen einen Umsatz, der die Lohnsumme (inkl. bezogene Fremdleistungen) um das 1.5-2fache übersteigt.

Management Summary

Das Investitionsvolumen von rund 60% der Labors lag im Jahr 2012 bei höchstens 20 Tsd. Franken. Rund 30% der Labors haben 20-30 Tsd. Franken investiert. Gut 10% der Labors haben höhere Investitionen getätigt.

Knapp 39% der Labors setzen sich nicht oder nur ganz am Rande mit den Konsequenzen und Möglichkeiten von 3D-Printern auseinander. Auf der anderen Seite befassen sich knapp ein Drittel der Labors intensiv oder sehr

intensiv mit dieser Technologie. Bei knapp 30% der Labors ist 3D-Printing wenigstens ab und zu ein Thema.

Insgesamt ist die Branche gegenüber dieser für die zahntechnische Branche wohl mit grundlegenden Änderungen der Arbeitsprozesse verbundenen Technologie eher indifferent.

Knapp die Hälfte der befragten Labor setzt digitale Technologien ein (47%). Einige wenige Labors besitzen selbst keine entsprechenden Technologien, arbeiten aber mit anderen Labors zusammen. Am stärksten verbreitet sind Scanner und CNC-Fräser (Einsatz in 50% bzw. 25% der Labors). Erst wenige Labors nutzen die Möglichkeiten von 3D-Printern (weniger als 2%).

83% der Labors geben an, dass sie den neuen Versicherungstarif nutzen. Etwas weniger häufig wird der alte

Versicherungstarif KVG angewendet (70%). Knapp 66% der Labors geben an, dass sie (zusätzlich) mit einem

«privaten / eigenen Tarif» arbeiten. Die Daten lassen darauf schliessen, dass mehr Labors mit unterschiedlichen Tarifsystemen arbeiten als bei der letzten Befragung 2011.

Die Labors wenden im Durchschnitt bei 45% ihrer Arbeiten den «eigenen/privaten» Tarif an. Bei durchschnittlich 21% der Bestellungen wird gemäss dem alten Versicherungstarif abgerechnet. In 33% der Fälle verrechnen Labors den neuen Versicherungstarif. Beim „private/eigene Tarif“ ist zu beachten, dass dieser bei über 75% der Labors zwischen dem «alten» und «neuen Versicherungstarif» liegt. Faktisch dürfte also der am weitaus häufigsten angewendete Tarif zwischen dem «alten» und «neuen Versicherungstarif» liegen.

Die meisten zahntechnischen Labors arbeiten mit 6 bis 8 Lieferanten zusammen. Die insgesamt bedeutendsten Lieferanten der zahntechnischen Branche sind Straumann, CM, Curaden und Unor. Mit diesen Lieferanten unterhalten mindestens 78% der befragten Labors Lieferantenbeziehungen.

Lesehilfe

Headline

An dieser Stelle wird das Ergebnis kurz kommentiert.

Ergebnisgraphiken / Ergebnistabellen

An dieser Stelle sind die Ergebnisse in tabellarischer oder graphischer Form dargestellt.

Frage

An dieser Stelle wird die Frage aus dem Fragebogen im Originalwortlaut wiedergegeben.

Teilnehmerstatistik 2013

An dieser Stelle wird die Anzahl der gültigen und fehlenden Antworten zu jeder Frage ausgewiesen.

Hinweis/e

An dieser Stelle werden Hinweise meist eher technischer Art zur Berechnung oder Interpretation der Ergebnisse dargestellt.

Kapitel 1

TEILNEHMERFELD

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Zur Befragung wurden 1‘154 Labors eingeladen.

Grundlage der Befragung bildet das aktualisierte Laborverzeichnis der paritätischen Kommission der zahntechnischen Branche vom Mai 2013. Sämtliche Labors mit einer gültigen Adressangabe wurden zur Befragung eingeladen. Die Einladung erging an 1‘154 Labors (inkl. Praxislabors). Davon sind rund 47.2% Mehrpersonenlabors (mit MA) und 47.3% Einpersonenlabors (ohne MA). Bei rund 5.5% der Labors war der Mitarbeiterstatus zum Befragungszeitpunkt (noch) nicht bekannt.

Verteilung der eingeladenen Labors nach PLZ-Regionen (Mai 2013)

PLZ-Regionen

ohne MA

mit MA

Kein Status

Total

Region Westschweiz (Süd)

130

108

8

246

Region Westschweiz (Nord)

35

28

2

65

Region Bern/Oberwallis

51

67

1

119

Region Basel

62

64

8

134

Region Aargau

25

30

5

60

Region Zentralschweiz

29

39

8

76

Region Tessin

35

30

2

67

Region Graubünden

15

17

1

33

Region Zürich, Thurgau

125

124

20

269

Region Ostschweiz

39

38

8

85

Gesamt

546

545

63

1154

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

1154

Fehlend

0

Basis

1154

100%

Hinweise

Die Definition der PLZ findet sich unter anderem unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Post-

leitzahl_(Schweiz)

Die Zuordnung zu den Regionen erfolgt aufgrund der ersten Ziffer der vierstelligen PLZ. Im Falle der PLZ-Region „Zentralschweiz / Tessin“ erfolgte die Aufteilung auf die Teilregionen „Zentralschweiz“ bzw. „Tessin“ aufgrund der ersten zwei Ziffern der PLZ.

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Die Rücklaufquoten liegt bei 23.2% (2011: 24.7%).

Die Rücklaufquote beträgt 23.2%. Sie liegt in den meisten Regionen zwischen 20 -30%. Bei der erstmaligen Befragung lag die Rücklaufquote leicht höher, bei 24.7%. Die Rücklaufquote ist ausreichend, um gültige Aussagen zu gewinnen.

Rücklaufquote nach PLZ-Regionen

PLZ-Regionen

Versand

Teilnehmende

Rücklaufquote

Region Westschweiz (Süd)

246

74

30.1%

Region Westschweiz (Nord)

65

17

26.2%

Region Bern/Oberwallis

119

17

14.3%

Region Basel

134

31

23.1%

Region Aargau

60

16

26.7%

Region Zentralschweiz

76

18

23.7%

Region Tessin

67

15

22.4%

Region Graubünden

33

6

18.2%

Region Zürich, Thurgau

269

56

20.8%

Region Ostschweiz

85

18

21.2%

Gesamt

1154

268

23.2%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

268

Fehlend

0

Basis

268

100%

Hinweise

Die Definition der PLZ findet sich unter anderem unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Post-

leitzahl_(Schweiz)

Die Zuordnung zu den Regionen erfolgt aufgrund der ersten Ziffer der vierstelligen PLZ. Im Falle der PLZ-Region „Zentralschweiz / Tessin“ erfolgte die Aufteilung auf

die Teilregionen „Zentralschweiz“ bzw. „Tessin“ aufgrund der ersten zwei Ziffern der PLZ.

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Die teilnehmenden Labors decken alle Regionen ab.

Idealerweise entspricht die regionale Verteilung der Labors exakt der Verteilung der Labors in der Grundgesamtheit. In der Region „Basel“ ist dies nahezu exakt der Fall. Demgegenüber ist die Region Westschweiz (Süd) in der Befragung eher übervertreten, die Region „Bern/Oberwallis“ eher unterrepräsentiert.

Verteilung der Labors in der Grundgesamtheit und Befragung nach PLZ-Regionen

0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Region Westschweiz (Süd) Region Westschweiz (Nord) Region Bern/Oberwallis
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
Region Westschweiz (Süd)
Region Westschweiz (Nord)
Region Bern/Oberwallis
Anteil Versand
Region Basel
Anteil Rücklauf
Region Aargau
Region Zentralschweiz
Region Tessin
Region Graubünden
Region Zürich, Thurgau
Region Ostschweiz

Frage

«Wie lautet die PLZ des Standorts Ihres Unternehmens? Die ersten beiden Stellen der PLZ genügen (z.B. für die PLZ 3060 nur 30 eintragen). Hinweis: Massgebend ist Standort, wo die zahntechnischen Arbeiten ausgeführt werden.»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

268

Fehlend

0

Basis

268

100%

Hinweise

Die Definition der PLZ findet sich unter anderem unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Post-

leitzahl_(Schweiz)

Die Zuordnung zu den Regionen erfolgt aufgrund der ersten Ziffer der vierstelligen PLZ. Im Falle der PLZ-Region „Zentralschweiz / Tessin“ erfolgte die Aufteilung auf die Teilregionen „Zentralschweiz“ bzw. „Tessin“ aufgrund der ersten

zwei Ziffern der PLZ.

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Die teilnehmenden Labors bilden die Laborstruktur annähernd ab.

Idealerweise entspricht die Verteilung der Labors nach Status (mit/ohne Mitarbeitende) exakt der Verteilung der Labors in der Grundgesamtheit. In der Befragung sind Labors ohne Mitarbeitende leicht übervertreten, Labors mit Mitarbeitenden eher unterrepräsentiert.

Anteile der Labors in der Grundgesamtheit und Befragung nach Status (mit/ohne MA)

Anteil Versand Anteil Rücklauf ohne Mitarbeitende Labors mit offenem Status neue Labors mit Mitarbeitenden
Anteil Versand
Anteil Rücklauf
ohne Mitarbeitende
Labors mit offenem Status
neue Labors
mit Mitarbeitenden

Teilnehmerstatistik 2013

60%

Statistik

N

%

50%

Gültige

268

40%

Fehlend

0

30%

Basis

268

100%

20%

Hinweis

10%

Die Auswertung basiert auf der Systematik des Laborverzeichnisses der paritätischen Kommission der zahntechnischen Branche.

0%

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Rund 89% der befragten Labors sind wirtschaftlich aktiv (2011: 91%).

Rund 89% der befragten Labors erfüllen die minimalen Bedingungen für wirtschaftlich aktive Arbeitsstätten. Rund 4% der Labors erfüllen diese Bedingungen nicht, weil das Labor nicht mehr existiert, inaktiv oder stillgelegt ist, seine Beschäftigung vorübergehend reduziert hat oder die Tätigkeit erst später wieder aufnimmt. Einzelne Labors haben zu ihrem wirtschaftlichen Status keine Angaben gemacht.

Wirtschaftlicher Status der befragten Labors

Status

Anzahl 2011

Anzahl 2013

Prozent 2011

Prozent 2013

Wirtschaftliche aktive Labors

263

237

91.3%

88.5%

Wirtschaftlich inaktive Labors

15

10

5.2%

3.7%

Fehlende Angaben

10

21

3.5%

7.8%

Gesamt

288

268

100.0%

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

247

Fehlend

21

Basis

268

100%

Frage

«Wird in Ihrem Labor während mindestens 20 Stunden pro Woche gearbeitet? Welche Umschreibung trifft für Ihre aktuelle Situation am besten zu? Hinweis: Die 20 Std. pro Woche beziehen sich auf die Summe der geleisteten Stundenzahlen aller Beschäftigten.»

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Rund 71% der befragten Labors sind im Handelsregister eingetragen (2011: 69%).

Die meisten zahntechnischen Labors sind im Handelsregister eingetragen. Knapp eine Drittel aller Labors sind nicht registriert oder haben zu ihrer Registrierung keine Angaben gemacht.

Eintrag im Handelsregister

Handelregistereintrag

Anzahl 2011

Anzahl 2013

Prozent 2011

Prozent 2013

JA

199

192

69.1%

71.6%

NEIN

60

43

20.8%

16.0%

Keine Angabe

29

33

10.1%

12.3%

Gesamt

288

268

100.0%

100%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Frage

«Ist Ihr Unternehmen im Handelsregister eingetragen?»

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Die Labors sind mehrheitlich als Einzelgesellschaften oder Aktiengesellschaften registriert.

Die meisten registrierten Labors sind als Einzelunternehmen im Handelsregister eingetragen. Die nächst häufigsten Gesellschaftsformen sind die Aktiengesellschaft, gefolgt von der GmbH und der Kollektivgesellschaft.

Verteilung der eingetragenen Labors nach Gesellschaftsformen

GmbH

Aktiengesellschaften

Kollektivgesellschaften

Einzelunternehmen

20.3% 23.0% Befragung 2011 Befragung 2013 25.4% 28.8% 5.6% 6.8% 48.7% 41.4% 0% 10% 20%
20.3%
23.0%
Befragung 2011
Befragung 2013
25.4%
28.8%
5.6%
6.8%
48.7%
41.4%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%

Frage

«Welche Rechtsform trägt Ihr Labor?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültig

191

Kein Eintrag

43

Keine Angabe

34

Basis

268

100%

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Die wirtschaftliche Verflechtung mit ausländischen Labors ist noch wenig ausgeprägt.

Die Auslandverflechtung der Branche ist noch wenig ausgeprägt. Insgesamt dürften mindestens 7% und höchstens 19% der Labors mit einem oder mehreren ausländischen Labors zusammenarbeiten. Rund 12% der Labors haben keine Angaben zu ihrer wirtschaftlichen Verflechtung gemacht.

Wirtschaftliche Verflechtung mit ausländischen Labors

 

Anzahl

Prozent

Anzahl

Prozent

Wirtschaftliche Verflechtung

2011

2011

2013

2013

JA

15

5.2%

19

7.1%

NEIN

244

84.7%

216

80.6%

Keine Angabe

29

10.1%

33

12.3%

Gesamt

288

100.0%

268

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Frage

«Unterhalten Sie oder Ihr Labor wirtschaftliche Beziehungen zu einem oder mehreren Labors im Ausland?»

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Schweizerische Labors exportieren nur in geringem Umfang zahntechnische Leistungen ins Ausland.

Die Exportleistung der zahntechnischen Labors ist wenig ausgeprägt. Insgesamt dürften mindestens 5% und höchstens 17% der Labors Kunden im Ausland beliefern. Rund 12% der Labors haben keine Angaben zu ihrer Exporttätigkeit gemacht.

Export zahntechnischer Leistungen

 

Anzahl

Prozent

Anzahl

Prozent

Exporttätigkeit

2011

2011

2013

2013

JA

24

8.3%

14

5.2%

NEIN

236

81.9%

221

82.5%

Keine Angabe

28

9.7%

33

12.3%

Gesamt

288

100.0%

268

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Frage

«Haben Sie im Jahr 2012 Kunden im Ausland beliefert?»

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Nicht nur der Export, sondern auch der Import von zahntechnischen Leistungen ist noch wenig ausgeprägt.

Nicht nur die Export-, sondern auch die Importtätigkeit sind noch wenig ausgebildet. Insgesamt dürften mindestens 7% und höchstens 19% der Labors Fremdarbeiten aus dem Ausland beziehen. Rund 12% der Labors haben keine Angaben zum Import von Fremdarbeiten gemacht.

Import zahntechnischer Leistungen

 

Anzahl

Prozent

Anzahl

Prozent

Import von Fremdarbeiten

2011

2011

2013

2013

JA

15

5.2%

18

6.7%

NEIN

245

85.1%

217

81.0%

Keine Angabe

28

9.7%

33

12.3%

Gesamt

288

100.0%

268

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Frage

«Haben Sie im Jahr 2012 Fremdarbeiten von Labors aus dem Ausland bezogen?»

Teilnehmerfeld der Branchenbefragung 2013

Der Import von Materialien aus dem Ausland nimmt tendenziell zu.

Mindestens 37% und höchstens 50% der Labors beziehen Materialen aus dem Ausland. Rund 12% der Labors haben keine Angaben zum Import von Materialien gemacht.

Import von Materialien

 

Prozent

Prozent

Import von Materialien

2011

2013

JA

32.6%

37.3%

NEIN

57.6%

50.4%

Keine Angabe

9.8%

12.3%

Gesamt

100.0%

100.0%

Frage

«Haben Sie im Jahr 2012 Materialien von Lieferanten aus dem Ausland bezogen?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Kapitel 2

LEISTUNGSMERKMALE

Leistungsmerkmale der befragten Labors

Gut die Hälfte der befragten Labors produziert auf einer Fläche von weniger als 100 m2.

43% der Labors produzieren auf einer Fläche von 50-100 m2 (inkl. Nebenräume). Knapp 30% der Labors weisen eine Fläche von 100-200 m2 auf. Grössere Produktionsflächen sind relativ selten.

Verteilung der Labors nach Produktionsfläche 50% 43.3% Befragung 2013 40% Befragung 2011 28.0% 30% 20%
Verteilung der Labors nach Produktionsfläche
50%
43.3%
Befragung 2013
40%
Befragung 2011
28.0%
30%
20%
13.4%
8.2%
10%
6.3%
0.7%
0%
weniger als 50 qm
50-100 qm
100-200 qm
200-500 qm
über 500 qm
Keine Angabe

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

232

Fehlend

36

Basis

268

100%

Frage

«Auf welcher Fläche produziert Ihr Labor (inkl. Nebenräume) in der Schweiz? Sie können entweder die Anzahl Quadratmeter angeben oder eine der vorgegebenen Kategorien wählen.»

Leistungsmerkmale der befragten Labors

Prothetische Arbeiten und Implantate sind die am häufigsten ausgeführten zahntechnischen Tätigkeiten.

Am weitesten verbreitet sind prothetische Arbeiten. Knapp 80% der befragten Labors führen solche Arbeiten regelmässig aus. Ebenfalls häufig ausgeführte Tätigkeiten sind Arbeiten auf Implantaten und Arbeiten mit Verbundkeramik. Demgegenüber führen nur etwa ein Viertel der Labors Arbeiten im Bereich „Kieferorthopädie / Orthodontie“ aus (26.1%).

Häufigkeit ausgewählter zahntechnischer Arbeiten

Modellguss

Prothetik

Verbundkeramik

Vollkeramik

Kunststoff_Verblendtechnik

Gold_und_Geschiebetechnik

Implantate

Kieferorthopaedie

Keine Angaben

0% 20% 40% 60% 80% 100% 46.3% 76.9% 72.0% 65.7% 47.0% 51.1% 76.9% 26.1% 13.1%
0%
20%
40%
60%
80%
100%
46.3%
76.9%
72.0%
65.7%
47.0%
51.1%
76.9%
26.1%
13.1%
Befragung 2013
Befragung 2011

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

231

Fehlend

35

Basis

268

100%

Frage

«Welche der folgenden Spezialitäten führt Ihr Labor regelmässig aus? Hinweis: Kreuzen Sie nur jene Arbeiten an, die in Ihrem Labor jedes Jahr mindestens 10mal ausgeführt werden.“

Leistungsmerkmale der befragten Labors

Arbeiten im Bereich „Kieferorthopädie / Orthodontie“ stehen zuoberst auf der Spezialitätenliste.

Die folgende Darstellung fasst die Verbreitung und Wichtigkeit ausgewählter zahntechnischer Arbeiten zusammen. Die

Dimension „Verbreitung“ zeigt, welcher Prozentsatz der Labors diese Arbeiten regelmässig ausführen. Die Dimension „Wichtigkeit“ zeigt, wie wichtig eine bestimmte Arbeit im Vergleich zu den anderen erfassten Tätigkeiten ist. Eine Tätigkeit, die in jedem erfassten Labor am wenigsten wichtig ist, würde einen Wert von „8“ erzielen. Wenn alle erfassten Labors die gleiche Tätigkeit als die wichtigste bezeichnen, würde ein Wert von „1“ resultieren.

Häufigkeit und Bedeutung ausgewählter zahntechnischer Arbeiten

2.0 Verbundkeramik 2.5 Arbeiten, die weniger verbreitet sind. Wo sie aber ausgeführt werden, sind sie
2.0
Verbundkeramik
2.5
Arbeiten, die weniger
verbreitet sind. Wo sie aber
ausgeführt werden, sind sie
relativ wichtig
(„Spezialitäten“).
Vollkeramik (Zirkon)
Prothetik
Modellguss
3.0
Arbeiten auf Implantaten
3.5
Kieferorthopädie /
4.0
Arbeiten, die stark verbreitet sind. Wo
sie ausgeführt werden, sind sie
wichtiger als andere Tätigkeiten
(„Kernleistungen“)
Orthodontie
4.5
5.0
Arbeiten, die relativ stark verbreitet sind.
Wo sie ausgeführt werden, sind sie aber
weniger wichtig als andere Tätigkeiten
(„Zusatzleistungen“)
5.5
Kunststoff Verblendtechnik
Gold- und Geschiebetechnik
6.0
25%
35%
45%
55%
65%
75%
Zunehmende Wichtigkeit

Zunehmende Verbreitung

55% 65% 75% Zunehmende Wichtigkeit Zunehmende Verbreitung Teilnehmerstatistik 2013 Statistik N % Gültige

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

232

Fehlend

35

Basis

268

100%

Hinweis

Der Spezialisierungsgrad wurde mit Hilfe eines multivariaten statistischen

Verfahrens ermittelt (hierarchische

Clusteranalyse). Die technischen Ergebnisse sind hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.

Leistungsmerkmale der befragten Labors

Arbeiten im Bereich „Kieferorthopädie / Orthodontie“ stehen zuoberst auf der Spezialitätenliste.

Spezialitäten sind Tätigkeiten, die häufig von einer geringeren Anzahl von Labors und seltener in Verbindung mit anderen Tätigkeiten angeboten werden. Unter den zur Auswahl stehenden Tätigkeiten weist die „Kieferorthopädie/Orthodontie“ und der „Modellguss“ den grössten Spezialisierungsgrad auf. Je häufiger Labors diese Spezialitäten anbieten, umso deutlicher unterscheiden sie sich in ihrem Leistungsprofil von den anderen Labors. Das geringste Positionierungspotenzial weisen Tätigkeiten wie „Arbeiten auf Implantaten (Hybridprothesen, Kronen, Brücken)“ , „Verbundkeramik“ und „Prothetik“

auf.

Tätigkeiten nach Spezialisierungsgrad

Kieferorthopädie / Orthodontie Modellguss Gold- und Geschiebetechnik Kunststoff Verblendtechnik Vollkeramik (Zirkon)
Kieferorthopädie / Orthodontie
Modellguss
Gold- und Geschiebetechnik
Kunststoff Verblendtechnik
Vollkeramik (Zirkon)
Verbundkeramik
Arbeiten auf Implantaten (Hybridprothesen, Kronen, Brücken)
Prothetik
zunehmende Spezialisierung

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

232

Fehlend

35

Basis

268

100%

Hinweis

Der Spezialisierungsgrad wurde mit Hilfe eines multivariaten statistischen

Verfahrens ermittelt (hierarchische

Clusteranalyse). Die technischen Ergebnisse sind hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.

Kapitel 3

BESCHÄFTIGTENSTRUKTUR

Struktur der Beschäftigten in den befragten Labors

Das typische Mehrpersonenlabor zählt 3 bis 4 Beschäftigte.

Nahezu zwei Drittel der zahntechnischen Labors zählen maximal 4 Beschäftigte.

Verteilung der Labors nach Anzahl Beschäftigten (nur Mehrpersonenlabors) 50% Befragung 2013 37.9% 40% Befragung
Verteilung der Labors nach Anzahl Beschäftigten (nur Mehrpersonenlabors)
50%
Befragung 2013
37.9%
40%
Befragung 2011
30%
27.0%
20%
15.5%
8.0%
10%
4.6%
2.9%
2.3%
1.1%
0.6%
0%
2
3 bis 4
5 bis 6
7 bis 8
9 bis 10
11 bis 14
15 bis 18
19 bis 22
mehr als 22

Frage

«Wie viele Personen sind in Ihrem Labor beschäftigt (inklusive Lehrlinge, Inhaber usw.)?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

164

Fehlend

104

Basis

268

100%

Hinweis

Berücksichtigt sind hier ausschliesslich Labors, die mehr als eine Person

beschäftigen (Mehrpersonenlabors).

Die in der Regel inhabergeführten Einpersonenlabors sind nicht eingeschlossen.

Struktur der Beschäftigten in den befragten Labors

In der zahntechnischen Branche arbeiten nahezu gleich viele Männer wie Frauen.

In der zahntechnischen Branche arbeiten ungefähr gleich viele Männer wie Frauen (51% bzw. 49%). Dies gilt häufig auch auf Ebene der einzelnen Labors. Bei 34% der erfassten Labors liegt die Männerquote (Männer im Verhältnis zu allen Beschäftigten) zwischen 40-60%.

Verteilung der Labors nach Männerquote (Männer/alle Beschäftigte) 50% Männerquote 40% 34.1% 30% 21.8% 18.8%
Verteilung der Labors nach Männerquote (Männer/alle Beschäftigte)
50%
Männerquote
40%
34.1%
30%
21.8%
18.8%
20%
17.1%
10%
4.7%
2.4%
1.2%
0%
bis 10%
10-20%
20-40%
40-60%
60-80%
80-90%
über 90%

Frage

«Wie verteilen sich die Beschäftigten auf Männer und Frauen (inklusive Lehrlinge, Inhaber usw.)? Bitte auch angeben, wenn nur eine Person im Labor tätig ist.»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Hinweis

Die Erfassung der Daten wurde gegenüber 2011 angepasst. Ein

Vergleich mit den Daten 2011 ist

deshalb nur eingeschränkt möglich.

Struktur der Beschäftigten in den befragten Labors

Die zahntechnische Branche weist einen relativ hohen Anteil an Vollzeitbeschäftigten auf.

Gut 60% der Mitarbeitenden in zahntechnischen Labors sind vollzeitbeschäftigt. Ein Viertel der Angestellten arbeitet mit einem Beschäftigungsgrad von 50-90%. Eine/r von acht Angestellten bekleidet ein Pensum unter 50%.

Verteilung der Beschäftigten nach Arbeitspensen

 

Prozent

Prozent

Arbeitspensen

2011

2013

Vollzeit (über 90%)

-

61.5%

Teilzeit 1 (50-90%)

25.9%

Teilzeit 2 (unter 50%)

-

12.6%

Gesamt

-

100.0%

Frage

«Wie verteilen sich die Beschäftigten nach Arbeitspensen? Lehrlinge gelten als Vollzeitbeschäftigte. Bitte auch angeben, wenn nur eine Person im Labor tätig ist.»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Hinweis

Die Erfassung der Daten wurde gegenüber 2011 angepasst. Ein

Vergleich mit den Daten 2011 ist

deshalb nur eingeschränkt möglich.

Struktur der Beschäftigten in den befragten Labors

Die Löhne der angestellten Zahntechnikern/Zahntechnikerinnen streuen relativ stark.

Die Bruttolöhne der angestellten Zahntechniker streuen relativ stark. Am häufigsten sind Bruttojahreslöhne zwischen 70 bis 80 Tsd. Franken. Die Graphik zeigt neben den Datenpunkten eine Trendlinie für den Bruttojahreslohn. Die höchsten Löhne erzielen Zahntechniker und Zahntechnikerinnen im Alter von 45 Jahren.

Lohnkurve der Zahntechniker/-innen nach Alter (mit Trendkurve)

90,000

80,000

70,000

60,000

50,000

40,000

30,000

20,000

10,000

,0

80,000 70,000 60,000 50,000 40,000 30,000 20,000 10,000 ,0 20 25 30 35 40 45 50
80,000 70,000 60,000 50,000 40,000 30,000 20,000 10,000 ,0 20 25 30 35 40 45 50
80,000 70,000 60,000 50,000 40,000 30,000 20,000 10,000 ,0 20 25 30 35 40 45 50

20

25

30

35

40

45

50

55

60

65

Frage

«Wie hoch ist der Bruttojahreslohn, den Sie in Ihrem Labor für angestellte Zahntechniker/-innen bezahlen? Wählen Sie aus Ihren Zahntechniker/-innen zwischen 1 bis 4 Personen aus, kreuzen die zutreffende Altersklasse an, tragen Sie deren Alter und Geschlecht ein und nennen Sie den deren Bruttojahreslohn für ein 100%-Pensum.»

Teilnehmerstatistik

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Hinweis

Neben den Löhnen von

Zahntechniker/-innen wurden auch die

Löhne von Zahntechniker/-innen mit

Meisterdiplom und von zahntechnischen Hilfskräften befragt. Die Datenlage lässt für diese Beschäftigtengruppen aber keine statistisch valide Auswertung zu.

Struktur der Beschäftigten in den befragten Labors

Der grösste Gehaltschere öffnet sich bei den Zahntechniker/-innen in der Altersklasse 50-60.

Die untenstehende Graphik zeigt die «mittleren 50 Prozent» der Bruttojahreslöhne nach Altersklassen. 25% der erfassten Löhne liegen über der oberen Grenze, 25% unterhalb der unteren Grenze. Die grösste Gehaltsspanne öffnet sich in der Alterskasse der 50-60 jährigen Zahntechniker/-innen.

Lohnkurve der Zahntechniker/-innen nach Alter («mittlere» 50%) 90,000 85,000 85,000 85,200 80,000 78,800 74,775
Lohnkurve der Zahntechniker/-innen nach Alter («mittlere» 50%)
90,000
85,000
85,000
85,200
80,000
78,800
74,775
70,000
65,000
65,975
61,940
60,000
59,625
52,488
50,000
40,000
30,000
20,000
10,000
,0
30minus
30-40
40-50
50-60
60plus

Frage

«Wie hoch ist der Bruttojahreslohn, den Sie in Ihrem Labor für angestellte Zahntechniker/-innen bezahlen? Wählen Sie aus Ihren Zahntechniker/-innen zwischen 1 bis 4 Personen aus, kreuzen die zutreffende Altersklasse an, tragen Sie deren Alter und Geschlecht ein und nennen Sie den deren Bruttojahreslohn für ein 100%-Pensum.»

Teilnehmerstatistik

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Hinweis

Neben den Löhnen von Zahntechniker/-innen wurden auch die

Löhne von Zahntechniker/-innen mit

Meisterdiplom und von zahntechnischen Hilfskräften befragt. Die Datenlage lässt für diese Beschäftigtengruppen keine statistisch valide Auswertung zu.

Struktur der Beschäftigten in den befragten Labors

Das Qualifikationsniveau in der zahntechnischen Branche ist relativ hoch.

Knapp drei Viertel der Beschäftigten in der zahntechnischen Branche verfügt über eine spezialisierte Berufsausbildung. 9% dieser Fachkräfte haben zusätzlich die Meisterprüfung absolviert. Der Anteil der Hilfskräfte liegt bei rund 6%. Im Durchschnitt ist jeder achte Mitarbeitende ein Lehrling. Unter die Kategorie «sonstiges Personal» entfallen rund 8% der Beschäftigten.

Verteilung der Beschäftigten nach Qualifikationsniveaus

 

Prozent

Prozent

Qualifikationsniveaus

2011

2013

Zahntechniker/-innen mit Meisterdiplom

7.5%

9.0%

Zahntechniker/-innen mit Fähigkeitszeugnis

65.6%

64.9%

Arbeitnehmer/-innen für Hilfsarbeiten

5.3%

6.1%

Lehrlinge

13.7%

12.6%

Sonstiges Personal

8.0%

7.5%

Gesamt

100.0%

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Frage

«Wie verteilen sich die Beschäftigten nach Ausbildungsniveau (inklusive Lehrlinge, Inhaber usw.)? Bitte auch angeben, wenn nur eine Person im Labor tätig ist.»

Kapitel 4

LEHRLINGSAUSBILDUNG

Lehrlingsausbildung in den befragten Labors

Knapp die Hälfte der befragten Betriebe bezeichnen sich als Lehrbetriebe.

Rund 46% der Labors bezeichnen sich als Lehrbetrieb, d.h. sie bilden regelmässig Lehrlinge aus. Dies bedeutet allerdings nicht zwingend, dass sie aktuell Lehrlinge beschäftigen.

Anteil Lehrbetriebe

 

Prozent

Prozent

Lehrbetrieb

2011

2013

JA

44.8%

46.4%

NEIN

55.2%

53.6%

Gesamt

100.0%

100.0%

Frage

«Sind Sie ein Lehrlingsbetrieb, d.h. bilden Sie regelmässig Lehrlinge aus?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Lehrlingsausbildung in den befragten Labors

Knapp ein Drittel der befragten Labors bildet aktuell Lehrlinge aus.

Knapp eine Drittel der erfassten Labors bildet aktuell Lehrlinge aus.

Labors mit bestehenden Lehrarbeitsverhältnissen

 

Prozent

Prozent

Aktuell Lehrlinge in Ausbildung

2011

2013

JA

33.2%

31.5%

NEIN

66.8%

68.5%

Gesamt

100.0%

100%.0

Frage

«Bilden Sie aktuell Lehrlinge aus?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Lehrlingsausbildung in den befragten Labors

Das Ausbildungspotenzial der Labors ist nicht ausgeschöpft.

Die Hälfte aller Labors, die sich als Lehrlingsbetrieb bezeichnen, bildet aktuell keine Lehrlinge aus (15.7%). Etwas mehr als die Hälfte der erfassten Labors bezeichnen sich nicht als Lehrbetriebe (53%).

Lehrlingsbetriebe und Lehrlingsausbildung

 

Lehrlinge aktuell

Lehrlinge aktuell

 

JA

NEIN

Gesamt

Lehrlingsbetrieb

     

JA

30.6%

15.7%

46.4%

Lehrlingsbetrieb

   

NEIN

0.9%

52.8%

53.6%

Gesamt

31.5%

68.5%

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Fragen

«Sind Sie ein Lehrlingsbetrieb, d.h. bilden Sie regelmässig Lehrlinge aus? Bilden Sie aktuell Lehrlinge aus?»

Lehrlingsausbildung in den befragten Labors

Die zahntechnische Lehre zieht immer mehr junge Frauen an.

Die Lehrstellen in den befragten Unternehmen sind zu nahezu 60% von jungen Frauen besetzt. Es gibt Anzeichen, dass sich die Zahntechnik immer mehr zu einem Frauenberuf entwickelt.

Verteilung der Lehrlinge nach Geschlecht

 

Prozent

Prozent

Geschlecht der Lehrlinge

2011

2013

Männer

46.7%

40.3%

Frauen

53.3%

59.7%

Gesamt

100%

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Fragen

«Wie viele zahntechnischen Lehrlinge betreuen Sie in Ihrem Labor? Wie verteilen sich Ihre zahntechnischen Lehrlinge auf Männer und Frauen?»

Lehrlingsausbildung in den befragten Labors

In den nächsten Jahren werden etwa gleich viele Lehrlinge abschliessen wie im laufenden Jahr.

Die Ausbildungspipeline ist über alle Lehrlingsjahrgänge gleichmässig gefüllt. Wenn sich die Abbrecherquote nicht wesentlich ändert, werden in den nächsten drei Jahren etwa gleich viele neue Zahntechniker/-innen auf den Markt

kommen wie im laufenden Jahr. Die Befragung liefert Hinweise, dass der grösste Teil der neu ausgebildeten

Zahntechniker/-innen auch nach Lehrabschluss in einem Lehrbetrieb verbleiben (über 70%).

Verteilung der Lehrlinge nach Lehrjahren

 

Prozent

Prozent

Lehrjahre

2011

2013

1. Lehrjahr

25.6%

24.1%

2. Lehrjahr

21.7%

25.0%

3. Lehrjahr

23.3%

24.1%

4. Lehrjahr

29.5%

26.8%

Gesamt

100.0%

100.0%

Fragen

«Wie verteilen sich Ihre zahntechnischen Lehrlinge nach Lehrjahren?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

235

Fehlend

33

Basis

268

100%

Kapitel 5

KUNDENBEZIEHUNGEN

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Nur selten besteht zwischen den Labors und ihren wichtigsten Kunden eine finanzielle Verflechtung

Zwischen 4% und 17% der Labors sind mit ihrem wichtigsten Kunden finanziell verbunden. Rund 12% der Labors haben keine Angaben zur Art ihrer Verbindung zu ihrem umsatzstärksten Kunden gemacht.

Wirtschaftliche Verbindung zwischen Labor und dem wichtigsten Kunden

 

Anzahl

Prozent

Anzahl

Prozent

Wirtschaftliche Beziehung

2011

2011

2013

2013

JA

20

6.9%

11

4.1%

NEIN

238

82.6%

223

83.2%

Keine Angabe

30

10.4%

34

12.7%

Gesamt

288

100.0%

268

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

234

Fehlend

34

Basis

268

100%

Frage

«Besteht zwischen Ihrem Labor und Ihrem umsatzstärksten Kunden - in der Regel eine Zahnarztpraxis eine wirtschaftliche Verbindung? Hinweis: Eine wirtschaftliche Verbindung besteht, wenn der Abnehmer Eigentümer der Labors ist oder am Labor finanziell beteiligt ist.»

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Etwa ein Drittel der Labors produziert in der Nähe ihres wichtigsten Kunden.

Zwischen 27% und 40% der Labors sind mit ihrem wichtigsten Kunden örtlich verbunden. Rund 13% der Labors haben keine Angaben zur Verbindung zu ihrem umsatzstärksten Kunden gemacht.

Lokale Nähe zwischen Labor und dem wichtigsten Kunden

 

Anzahl

Prozent

Anzahl

Prozent

Lokale Nähe

2011

2011

2013

2013

JA

83

28.8%

72

26.9%

NEIN

175

60.8%

162

60.4%

Keine Angabe

30

10.4%

34

12.7%

Gesamt

288

100.0%

268

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

234

Fehlend

34

Basis

268

100%

Frage

«Besteht zwischen Ihrem Labor und Ihrem umsatzstärksten Kunden eine örtliche Verbindung? Hinweis: Eine örtliche Verbindung ist gegeben, wenn das Labor im gleichen Gebäude wie der Abnehmer untergebracht ist oder wenn die Gehdistanz zwischen Labor und Abnehmer weniger als 5 Minuten beträgt.»

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Knapp ein Drittel der Labors sind örtlich oder finanziell mit ihrem Topkunden verbunden.

69% der Labors haben keine finanzielle oder örtliche Verbindung zu ihrem wichtigsten Kunden. Umgekehrt besteht bei rund 31% der Labors eine örtliche und/oder finanzielle Beziehung zu den Topkunden.

Wirtschaftliche / lokale Nähe der Labors zum wichtigsten Kunden

 

Örtliche Verbindung

Örtliche Verbindung

 

JA

NEIN

Gesamt

Wirtschaftliche

     

Verbindung JA

4.3%

0.4%

4.7%

Wirtschaftliche

   

Verbindung NEIN

26.5%

68.8%

95.3%

Gesamt

30.8%

69.2%

100.0%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

234

Fehlend

34

Basis

268

100%

Fragen

«Besteht zwischen Ihrem Labor und Ihrem umsatzstärksten Kunden - in der Regel eine Zahnarztpraxis eine wirtschaftliche Verbindung? Besteht zwischen Ihrem Labor und Ihrem umsatzstärksten Kunden eine örtliche Verbindung?»

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Die Labors sind stark von einzelnen Schlüsselkunden abhängig.

Viele Labors sind relativ stark von einem einzelnen Kunden abhängig. Knapp 30% der Labors realisiert mehr als die Hälfte des Umsatzes mit einem einzigen Kunden. Am häufigsten sind Umsatzanteile der Top-Kunden zwischen 25-50%.

Nur bei rund 26% der Labors liegt der Umsatzanteil des Top-Kunden unter 25%.

Umsatzanteile des Top-Kunden am Jahresumsatz 50% 44.7% Befragung 2013 40% Befragung 2011 30% 23.3% 20.9%
Umsatzanteile des Top-Kunden am Jahresumsatz
50%
44.7%
Befragung 2013
40%
Befragung 2011
30%
23.3%
20.9%
20%
10%
5.3%
2.9%
2.9%
0%
<10%
10-25%
25-50%
50-75%
75-90%
>90%

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

207

Fehlend

61

Basis

268

100%

Frage

«Wie hoch ist der Umsatzanteil, den Ihr Labor / Ihre Labore im Jahr 2012 mit Ihrem wichtigsten Kunden erzielt haben? Hinweis: Schätzwert genügt.»

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Das typische Labor hat zwischen 5 bis 19 Kunden.

Rund 72% der Labors beliefert zwischen 5-19 Kunden. Etwa 14% der Labors arbeiten für weniger als 5 Kunden. Ungefähr der gleiche Anteil der Labors unterhält Kundenbeziehungen zu 20 und mehr Kunden.

Anzahl Kunden pro Labor 40% 35.8% 34.8% Befragung 2013 30% 20% 11.9% 10.4% 10% 3.0%
Anzahl Kunden pro Labor
40%
35.8%
34.8%
Befragung 2013
30%
20%
11.9%
10.4%
10%
3.0%
2.5%
1.5%
0%
weniger als 2
Kunden
2-4 Kunden
5-9 Kunden
10-19 Kunden
20-49 Kunden
50-99 Kunden
100 und mehr
Kunden

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

207

Fehlend

61

Basis

268

100%

Frage

«Für wie viele unterschiedliche Kunden durfte Ihr Labor / Ihre Labore im Jahr 2012 tätig sein?»

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Die Mehrheit der Labors verarbeitet zwischen 250-1’000 Einzelaufträge pro Jahr.

Knapp 60% der erfassten Labors verarbeiten zwischen 250 bis 1’000 Einzelaufträge pro Jahr. Ein Viertel der Labors bewältigt ein Arbeitsvolumen von über 1’000 Einzelaufträgen. Die übrigen Labors erledigen weniger als 250

Einzelaufträge pro Jahr.

Anzahl Einzelaufträge pro Labor 40% Befragung2013 28.9% 28.9% 30% 25.6% 20% 10.6% 10% 3.3% 1.7%
Anzahl Einzelaufträge pro Labor
40%
Befragung2013
28.9%
28.9%
30%
25.6%
20%
10.6%
10%
3.3%
1.7%
1.1%
0%
<50
50-100
100-250
250-500
500-1000
1'000-5'000
>5'000

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

180

Fehlend

88

Basis

268

100%

Frage

«Wie . viele Einzelaufträge dürften Ihr Labor im Jahr 2012 für alle Ihre Kunden ausführen (Anzahl Lieferscheine)?»

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Die zahntechnischen Labors beliefern am häufigsten Einzelpraxen.

Die mit Abstand wichtigste Kundengruppe der zahntechnischen Labors sind Einzelpraxen. Bei über 98% der Labors gehören Einzelpraxen zum Kundenstamm. Die nächst wichtigsten Kundengruppen sind Gruppenpraxen und

zahntechnische Labors. Zur Gruppe «sonstige Kunden» gehören etwa Ausbildungs- und Forschungsinstitutionen,

soziale Einrichtungen, Privatpatienten, Fräszentren, Direktpatienten usw.

Kundenstruktur der befragten Labors (Mehrfachantworten)

Einzelpraxen 98.3% Gruppenpraxen 57.0% Zahntechnische Labors 48.6% Kunde Sonstige 19.0% Zahnarztzentren 18.4%
Einzelpraxen
98.3%
Gruppenpraxen
57.0%
Zahntechnische Labors
48.6%
Kunde
Sonstige
19.0%
Zahnarztzentren
18.4%
0.0%
10.0%
20.0%
30.0%
40.0%
50.0%
60.0%
70.0%
80.0%
90.0%
100.0%

Frage

«Wie verteilt sich der im Jahr 2012 erzielte Umsatz auf die folgenden Kundengruppen?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

179

Fehlend

89

Basis

268

100%

Hinweis

Diese Frage ist neu. Vergleiche mit der Befragung 2011 sind deshalb nicht

möglich.

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Die zahntechnischen Labors erzielen die grössten Umsatzanteile mit Einzelpraxen.

Auch bezüglich der insgesamt erzielten Umsätze sind die Einzelpraxen die wichtigste Kundengruppe der zahntechnischen Labors.

Umsatzstruktur der befragten Labors nach Kundengruppen

Einzelpraxen 66.7% Gruppenpraxen 18.8% Zahntechnische Labors 5.0% Umsatz Sonstige 2.7% Zahnarztzentren 6.8%
Einzelpraxen
66.7%
Gruppenpraxen
18.8%
Zahntechnische Labors
5.0%
Umsatz
Sonstige
2.7%
Zahnarztzentren
6.8%
0.0%
10.0%
20.0%
30.0%
40.0%
50.0%
60.0%
70.0%
80.0%
90.0%
100.0%

Frage

«Wie verteilt sich der im Jahr 2012 erzielte Umsatz auf die folgenden Kundengruppen?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

179

Fehlend

89

Basis

268

100%

Hinweis

Diese Frage ist neu. Vergleiche mit der Befragung 2011 sind deshalb nicht

möglich.

Kundenbeziehungen der befragten Labors

Zahntechnische Labors zeigen bezüglich Kundenstruktur typische Muster.

Zahntechnische Labors lassen sich aufgrund ihrer Kundenstruktur in drei Gruppen aufteilen. Die grösste Gruppe umfasst zahntechnische Labors, die nahezu ausschliesslich für Einzelpraxen arbeiten (53%). Die zweitgrösste Gruppe

beliefert Einzelpraxen und Gruppenpraxen (34%). Die kleinste Gruppe der zahntechnischen Labors hat eine relativ

breite Kundenbasis. Beliefert werden Einzelpraxen, Gruppenpraxen, Zahnarztzentren und andere zahntechnische Labors (13%).

Typen von Labors nach Kundenstruktur

13% 53% 34%
13%
53%
34%

Breite Kundenstruktur: fokussiert auf Einzelpraxen, Gruppenpraxen, Zahnarztzentren und andere Zahntechnische Labors(13%). Typen von Labors nach Kundenstruktur 13% 53% 34% Erweiterte Kundenstruktur: fokussiert auf Einzelpraxen und

Erweiterte Kundenstruktur: fokussiert auf Einzelpraxen und GruppenpraxenZahnarztzentren und andere Zahntechnische Labors Enge Kundenstruktur: fokussiert auf Einzelpraxen Frage «Wie

Enge Kundenstruktur: fokussiert auf Einzelpraxenfokussiert auf Einzelpraxen und Gruppenpraxen Frage «Wie verteilt sich der im Jahr 2012 erzielte Umsatz

Frage

«Wie verteilt sich der im Jahr 2012 erzielte Umsatz auf die folgenden Kundengruppen?»

Teilnehmerstatistik

Statistik

N

%

Gültige

179

Fehlend

89

Basis

268

100%

Hinweis

Die Labortypen wurde mit Hilfe eines multivariaten statistischen Verfahrens

ermittelt (hierarchische

Clusteranalyse). Die technischen Ergebnisse sind hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.

Kapitel 6

UMSÄTZE UND LOHNKOSTEN

Umsätze und Lohnkosten der befragten Labors

Der am häufigsten erzielte Umsatz liegt zwischen 250 und 500 Tsd. Franken.

30% aller Labors erzielt einen Jahresumsatz zwischen 250 und 500 Tsd. Franken. Bei knapp 40% der erfassten Labors liegt der Umsatz über 500 Tsd. Franken, bei 30% unter 250 Tsd. Franken.

Verteilung der Jahresumsätze der befragten Labors in der Schweiz (in Franken)

40% 30.9% Befragung 2013 30% 19.6% 20% 18.0% 11.3% 8.8% 10% 6.7% 4.6% 0%
40%
30.9%
Befragung 2013
30%
19.6%
20%
18.0%
11.3%
8.8%
10%
6.7%
4.6%
0%

weniger als 100 Tsd. CHF

100-250 Tsd.

CHF

250-500 Tsd.

CHF

500-750 Tsd.

CHF

750-1'000 Tsd.

CHF

1'000-1'500 Tsd.

CHF

über 1'500 Tsd. CHF

Frage

«Wie hoch war im Jahr 20120 der Umsatz, den Sie Ihr Labor mit Kunden in der Schweiz erzielt haben (Umsatz brutto vor Abzug der MwSt)?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

194

Fehlend

74

Basis

268

100%

Hinweis

Die Daten berücksichtigen den in der Schweiz erzielten Umsatz. Die im

Ausland erzielten Umsätze sind wegen

der dünnen Datenlage bzw. den vielen

fehlenden Werten nicht berücksichtigt.

Umsätze und Lohnkosten der befragten Labors

Der „mittlere“ Jahresumsatz der befragten Labors beträgt rund 370 Tsd. Franken.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Verteilung der Jahresumsätze der zahntechnischen Labors. Ein Percentil-Wert von 50 besagt, dass über die gesamte Branche hinweg 50% der Labors einen tieferen bzw. 50% einen

höheren Umsatz als 368 Tsd. Franken pro Jahr erzielen (2011: 230 Tsd. Franken). Analog bezeichnet der Percentil-

Wert von 80 einen Umsatz, der von 80% der Labors unterschritten bzw. von 20% der Labors übertroffen wird.

Verteilung der Jahresumsätze der befragten Labors in der Schweiz (in Franken)

Percentile

Befragung 2011

Befragung 2013

10

100'000

85'000

20

167'000

180'000

30

210'000

230'000

40

260'000

320'000

50

320'000

368'500

60

418'000

465'000

70

560'000

600'000

80

738'600

750'000

90

1'012'225

1'071'200

Frage

«Wie hoch war im Jahr 20120 der Umsatz, den Sie Ihr Labor mit Kunden in der Schweiz erzielt haben (Umsatz brutto vor Abzug der MwSt)?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

194

Fehlend

74

Basis

268

100%

Hinweis

Die Daten berücksichtigen den in der Schweiz erzielten Umsatz. Die im

Ausland erzielten Umsätze sind wegen

der dünnen Datenlage bzw. den vielen fehlenden Werten nicht berücksichtigt.

Umsätze und Lohnkosten der befragten Labors

Der „mittlere“ Jahresumsatz der befragten Labors beträgt rund 368.5 Tsd. Franken.

Vgl. die Hinweise auf der vorangegangenen Seite.

Verteilung der Jahresumsätze der befragten Labors in der Schweiz (in Franken) 1200,000 1071,200 Befragung 2011
Verteilung der Jahresumsätze der befragten Labors in der Schweiz (in Franken)
1200,000
1071,200
Befragung 2011
1000,000
Befragung 2013
750,000
800,000
600,000
600,000
465,000
368,500
400,000
320,000
230,000
180,000
200,000
85,000
,0
10
20
30
40
50
60
70
80
90

Prozente der Labors, die eine tieferen als den angezeigten Umsatz erzielen

Frage

«Wie hoch war im Jahr 20120 der Umsatz, den Sie Ihr Labor mit Kunden in der Schweiz erzielt haben (Umsatz brutto vor Abzug der MwSt.)?»

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

194

Fehlend

74

Basis

268

100%

Hinweis

Die Daten berücksichtigen den in der Schweiz erzielten Umsatz. Die im

Ausland erzielten Umsätze sind wegen

der dünnen Datenlage bzw. den vielen

fehlenden Werten nicht berücksichtigt.

Umsätze und Lohnkosten der befragten Labors

Gut zwei Drittel der zahntechnischen Labors generieren eine Lohnsumme bis 250 Tsd. Franken.

Die Lohnsumme der zahntechnischen Labors liegt bei 68% der befragten Labors unter 250 Tsd. Franken. Gut 22% der Labors richten eine Lohnsumme zwischen 250 Tsd. bis 500 Tsd. Franken aus. Grössere Lohnsummen weisen maximal

10% der Labors aus.

Verteilung der Lohnsumme der befragten Labors

40%

30%

20%

10%

0%

35.5%

32.2% 22.4% 6.6% 1.3%
32.2%
22.4%
6.6%
1.3%

0.7%

1.3%

20% 10% 0% 35.5% 32.2% 22.4% 6.6% 1.3% 0 . 7 % 1.3% weniger als 100
20% 10% 0% 35.5% 32.2% 22.4% 6.6% 1.3% 0 . 7 % 1.3% weniger als 100

weniger als 100 Tsd. CHF

100-250 Tsd.

CHF

250-500 Tsd.

CHF

500-750 Tsd.

CHF

750-1'000 Tsd.

CHF

1'000-1'500 Tsd.

CHF

über 1'500 Tsd. CHF

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

179

Fehlend

89

Basis

268

100%

Frage

«Wie hoch war im Jahr 20120 die AHV - pflichtige Lohnsumme Ihres Labors / Ihrer Labore in der Schweiz?»

Umsätze und Lohnkosten der befragten Labors

Der Umsatz entspricht bei den meisten Labors dem 1.5 bis 2-fachen der Lohnsumme und Fremdleistungen.

Die untenstehende Graphik gibt das Verhältnis des Umsatzes zur Lohnsumme und den bezogenen Fremdleistungen an. Am häufigsten ist ein Verhältnis von 1.5-2.0, d.h. die insgesamt erzielten Umsätze liegen um das eineinhalb bis

zweifache über den Aufwendungen für die Löhne und die bezogenen Fremdleistungen.

Umsatz im Verhältnis zur Lohnsumme (inkl. bezogenen Fremdleistungen)

50%

40%

30%

20%

10%

0%

40.5% 15.3% 14.5% 9.9% 9.9% 5.3% 4.6%
40.5%
15.3%
14.5%
9.9%
9.9%
5.3%
4.6%

weniger als 1.5

1.5-2.0

2.0-2.5

2.5-3.0

3.0-3.5

3.5-4.0

mehr als 4.0

Teilnehmerstatistik 2013

Statistik

N

%

Gültige

131

Fehlend

137

Basis

268

100%

Frage

«Wie hoch war im Jahr 2012 der Umsatz, den Sie mit Kunden im In- und Ausland erzielt haben (Umsatz brutto vor Abzug der MWST)? Wie hoch waren im Jahr 2012 die Aufwendungen für Fremdarbeiten, die Sie von anderen Labors oder der Industrie bezogen haben?»

Kapitel 7

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