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Zusammenfassung GMT Punkt:

Position:

Durch die Platzierung eines Punktes an verschiedenen Stellen in einem Bild hat dieser verschiedenen Wirkungen und wir nehmen ihn anders war.

Mitte: Strahlt ruhe aus, signalisiert keine Richtung und definiert eine systematische Anordnung durch die gleichen Abstände zu den Seiten.

Oben: Ein Punkt am Oberen Rand wirkt leicht, fern, schweben… Diese Wirkung entsteht durch unsere Erfahrung mit der Schwerkraft.

Unten: Ein Punkt am Unteren Rand wirkt passiv, ruhig, scheint näher, schwerer… Diese Wirkung entsteht durch unsere Erfahrung mit der Schwerkraft.

Links: Der Punkt kann sich nur nach Rechts bewegen und wirkt unruhig und sorgt für eine unruhige Spannung… Diese Wahrnehmung entsteht auf Grund unserer Vorliebe ein Bild von links nach rechts zu lesen.

Rechts: Die Spannung ist ruhiger, der Punkt kann sich nicht weiter bewegen Entsteht, da wir es bevorzugen ein Bild von links nach rechts zu lesen.

Jede Arbeit beginnt auf einer Grundfläche. Auf dieser Grundfläche können visuelle Element wie z.B. um Spannung, Gleichgewicht, Dynamik usw. zu beeinflussen.

Größe:

Die Unterschiede der Größen und der Position verstärken die Eigenschaften. Ein großer Punkt, der direkt neben einem kleinen Punkt liegt erzeugt einen höheren Kontrast und die Größenunterschiede werden noch mehr verdeutlicht. Es können auch Raumillusionen durch position und Größe erzeugt werden.

Linie:

Linien können stärker als Punkte wirken. Unser Auge wird in Richtung der Linie geleitet.

Position:

Waagrecht: Wirkt passiv und gibt eine Bewegung von links nach rechts an.

Senkrecht: Wirkt aktiv und gibt eine Bewegung von oben nach unten an. Die Linien wirkt stehend und aktiv.

Diagonal: Gibt eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung an. Eine Diagonale von unten links nach oben rechts nehmen wir als eine Aufwärtsbewegung (positiver Verlauf) wahr. Von oben links nach unten rechts nehmen wir die Linie als fallend und negativ wahr.

Durch ändern der Anordnung und Abstand kann man mit Linien verschiedene Bewegungen und Wirkungen darstellen.

Ikon, Index und Symbol

Ikon:

Ein Zeichen das seinem Objekt ähnlich ist.

Bedeutung muss nicht erlernt werden

Bilder auf denen Motive sind die dem Original entsprechen

Bild von einem Gegenstand das Bild ist dem Original sehr ähnlich

Index:

Hat keine direkte Ähnlichkeit mit dem Objekt

gibt Indizien zu einer Sache

z.B. Rauch Rauch ist ein Indiz für Feuer

Symbol

Kein Zusammenhang zwischen dem Zeichen und der Bedeutung

Bedeutung muss erlernt werden

z.B. Straßenschild „Tempolimit“ Mann kann ohne es zu lernen nicht wissen, was es bedeutet

Logogram und Piktogramm

Logogram:

Wort-Marke: besteht nur aus Schrift z.B. Coca-Cola, Google

Bild-Marke: besteht nur aus Zeichen z.B. Apple

Wort-Bild-Marke: besteht aus Zeichen und Schrift z.B. Starbucks

Kriterien:

Hoher Wiedererkennungswert

Muss auch in schwarz-weiß funktionieren

Muss skalierter sein (klein und groß Funktionieren)

Abstrahiert einfach, überschaubar

Bezug zur Firma

Piktogramm:

Symbol bzw. Icon das Informationen vereinfacht Grafisch darstellt

Piktogramme bilden ein Leitsystem z.B. an Bahnhöfen

einfach gehalten und für jeden Verständlich

z.B. „Fluchtweg“ einfach gehalten und für jeden Verständlich

Gestaltgesetze

Figur und Grundbeziehung

Wir unterscheiden zwischen einer Figur und Grund

Trennung von Figur und Grund durch: Farben, Kontraste, Konturen, Texturen…

Ohne Trennung von Figur und Grund entstehen Probleme beim Wahrnehmen und Zuordnen von Figur und Grund

Gesetz der Gleichartigkeit

Sind Dinge gleich in Form, Farbton, Helligkeit usw. werden Gruppen gebildet

Gesetz der Nähe

Dinge erscheinen als zusammengehörig, wenn diese nah beieinander sind

Das Gesetz der Nähe wirkt stärker als das der Gleichartigkeit

Gesetz der Geschlossenheit

Unvollständige werden im Gehirn vervollständigt

Fehlende Konturen werden von unserem Gehirn ergänzt

Gesetz der durchgehenden Linie

Kreuzen sich zwei Linien, so gehen wir davon aus, dass die Richtung der Linie weitergeführt wird

Gesetz der Erfahrung

Auf Grund von Erfahrungen, können wir stark veränderte Dinge wahrnehmen

Wir nehmen bekannte Dinge vorweg, bevor wir sie Analysieren

Gesetz der Innenseite

Das innere einer Geschlossenen Linie wird (unabhängig von Tonwert und Farbe) als Figur bezeichnet

Der Innenraum wird bevorzug, sodass Winkel und Formen Dinge begrenzen. Der Außenraum wird nicht begrenzt

Gesetz der Prägnanz

Unsere Wahrnehmung nimmt erst Geometrische Formen und anschließend Details wahr

Jedes Muster wird so gesehen, dass die Struktur am einfachsten ist.

Zeichenarten

Icon/Ikon

Einfache Darstellung eines Objektes

Wiedererkennbarkeit

Symbol/Wahrzeichen

Keine genaue Darstellung zu einem Objekt

Bedeutung muss erlernt werden

Grundriss/Karte

Grundriss von Objekten

Schriftzeichen

Buchstaben wie A, B, c usw.

Abbild

Genaue Darstellung eines Objektes

z.B. Fotografie

Piktogramm

Vereinfachte Darstellung von einem Objekt

Dient zur Orientierung oder als Leitbild

Selbsterklärende Bedeutung

Wappen/Fahne

Repräsentiert etwas wieder

z.B. Deutschlandflagge

Diagramm/Chart

Grafik die Informationen einfach/übersichtlich darstellt

z.B. Kreisdiagramm

Signet/Markenzeichen

Repräsentiert eine Firma etc.

Einfach Gestaltet

Wissenschaftliches Symbol

Symbole wie %, usw.

Bedeutung muss erlernt werden

Signal

Index

muss erlernt werden

gibt Indizien für etwas