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RFS2-CT-2007-00033

Human induced Vibrations of Steel Structures
Human induced Vibrations of Steel Structures

Schwingungsbemessung von Decken

Leitfaden

RFS2-CT-2007-00033 Human induced Vibrations of Steel Structures Schwingungsbemessung von Decken Leitfaden
RFS2-CT-2007-00033 Human induced Vibrations of Steel Structures Schwingungsbemessung von Decken Leitfaden
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RFS2-CT-2007-00033 Human induced Vibrations of Steel Structures Schwingungsbemessung von Decken Leitfaden
RFS2-CT-2007-00033 Human induced Vibrations of Steel Structures Schwingungsbemessung von Decken Leitfaden

Guideline_Floors_DE01.doc – 09.12.2008

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Inhaltsverzeichnis

3

1. Einleitung 4

Zusammenfassung

1.1. Allgemeines

4

1.2. Anwendungsbereich

4

1.3. Literatur

5

1.4. Definitions

6

1.5. Variablen, Einheiten und Symbole

8

2. Bemessung von Deckenschwingungen 9

2.1. Bemessungsablauf

9

2.2. Verwandte Bemessungsverfahren

9

2.2.1. Handrechnung auf der Grundlage von Messungen

9

2.2.2. Bemessung mit Übertragungsfunktionen

10

2.2.3. Modale Überlagerung

10

3. Klassifizierung von Schwingungen

11

3.1. Beurteilungsgröße 11

3.2. Deckenklassen

11

4. Handrechenverfahren

13

4.1.

Bestimmung von Eigenfrequenz und modaler Masse

13

4.1.1. Finite Elemente Berechnung

13

4.1.2. Analytische Formeln

14

4.2. Bestimmung der Dämpfung 14

4.3. Bestimmung der Deckenklasse

14

4.3.1.

Systeme mit mehr als einer Eigenfrequenz

15

4.4.

OS-RMS 90 –Diagramme für den Einmassenschwinger

16

A. Berechnung von Eigenfrequenz und modaler Masse für Decken und

andere Bauteile 25 A.1. Eigenfrequenz und modale Masse isotroper Platten 25

A.2. Eigenfrequenz und modale Masse von Balken

27

A.3. Eigenfrequenz und modale Masse orthotroper Platten

28

A.4. Eigengewichtsansatz für die Eigenfrequenz 29

A.5.

Näherung von Dunkerley zur Bestimmung der Eigenfrequenz30

A.6. Näherung für die modale Masse

31

B. Beispiele

34

B.1. Filigrandecke mit Lochstegträger (Bürogebäude)

34

B.1.1. Beschreibung der Decke

34

B.1.2. Bestimmung der dynamischen Deckeneigenschaften 38

B.1.3. Bewertung

39

B.2. Dreigeschossiges Bürogebäude

40

B.2.1. Beschreibung der Decke

40

B.2.2. Bestimmung der dynamischen Deckeneigenschaften 42

43

B.2.3. Bewertung

B.2.1. Beschreibung de r Decke 40 B.2.2. Bestimmung der dynamischen Deckeneigenschaften 42 43 B.2.3. Bewertung 2
B.2.1. Beschreibung de r Decke 40 B.2.2. Bestimmung der dynamischen Deckeneigenschaften 42 43 B.2.3. Bewertung 2

2

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Zusammenfassung

Moderne weit gespannte Decken und leichte Decken können unter normalen Nutzungsbedingungen leicht zu Schwingungen angeregt werden. Dieser Leitfaden enthält ein Verfahren, mit dem solche Deckenschwingungen leicht berechnet werden können.

Der Gegenstand dieses Leitfadens sind Decken in Büro- und/oder Wohngebäuden, die durch normales Gehen in Schwingung geraten können, wodurch der Komfort anderer Gebäudenutzer beeinträchtigt wird. Das Ziel des Leitfadens besteht darin, die Komfortanforderungen festzulegen und ein Bemessungsverfahren vorzustellen, mit dem der Komfort nachgewiesen wird.

Zu diesem Leitfaden gibt es Erläuterungen, die auch alternative und allgemeiner Verfahren zur Berechnung menscheninduzierter Schwingungen enthalten.

Die Theorie der Verfahren, die hier und in den Erläuterungen vorgestellt werden, wurde im Rahmen des RFSC-Projektes „Vibration of Floors“ erarbeitet und untersucht. Der Leitfaden und die Erläuterungen werden hier dank Unterstützung des „Research fund for Coal and Steel – RFCS“ im Rahmen des Projektes „HIVOSS“ verbreitet.

Anleitungen zur Bestimmung der maßgeblichen dynamischen Deckeneigenschaften und Anwendungsbeispiele werden im Anhang vorgestellt.

Резиме Модерни дуго спан плафони и светлост могу плафон под нормалним условима су лако узбуђени да осцилира. Овај водич даје начин на који такве плафон вибрације лако може израчунати. Циљ овог водича је плафон у канцеларији и / или стамбене зграде, који могу изазвати осцилације од нормалног ходања,чиме је смањена удобност других корисника зграде. cilj водича је да дефинише услове и удобност А увести методе дизајна, са доказаном удобност је. идите на води белешке које алтернатива и општи метод за израчунавање људских индукује вибрације инцлудед. Теорија метода које су овде и у напоменама бити, је био под РФСЦ пројекта "вибрације спратова" развијен и студирао. Водич и ноте су овде захваљујући подршци "Истраживање Фонда за угаљ и челик - РФЦс" у У оквиру пројекта "ХИВОСС" ширења. Смернице за одређивање релевантног динамике Подне карактеристике и примери примене су у прилогу представљена.

карактеристике и примери примене су у прилогу представљена. 3
карактеристике и примери примене су у прилогу представљена. 3

3

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

1.

Einleitung

1.1. Allgemeines

Deckenkonstruktionen werden für Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit bemessen:

Grenzzustände der Tragfähigkeit sind die, die Tragfähigkeit und Stabilität betreffen;

Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit betreffen im Wesentlichen das Schwingungsverhalten. Hier sind also Steifigkeit, Masse, Dämpfung und Schwingungsursache von wesentlicher Bedeutung.

Bei schlanken Deckenkonstruktionen, wie sie in Stahl- und Stahl-Beton- Verbundbauweise hergestellt werden, ist die Gebrauchstauglichkeit bemessungsrelevant.

Diese Bemessungshilfe gibt Anleitung für:

die Festlegung von akzeptierbaren Schwingungen für den Komfort des Nutzers durch die Einführung von Akzeptanzklassen und

die Prognose von durch Menschen verursachten Deckenschwingungen unter Berücksichtigung der Gebäudenutzung.

Für die Prognose der Schwingungen müssen einige dynamische Deckeneigenschaften bestimmt werden. Diese Eigenschaften und vereinfachte Verfahren werden kurz beschrieben. Bemessungsbeispiele werden im Anhang B dieses Leitfadens gegeben.

1.2. Anwendungsbereich

In diesem Leitfaden wird ein Verfahren vorgestellt, mit dem Deckenschwingungen infolge gehender Menschen berechnet und bewertet werden können. Dabei konzentriert sich der Leitfaden auf einfache Verfahren, Bemessungshilfen und Empfehlungen für die Akzeptanz von Schwingungen. Die vorgestellten Verfahren sind für Deckenschwingungen, die durch Menschen während der normalen Nutzung verursacht werden. Schwingungen infolge von Maschinen- oder Verkehrseinwirkung werden hier nicht behandelt.

Ebenfalls sollten die Verfahren des Leitfadens nicht auf Fußgängerbrücken oder andere Tragwerke angewendet werden, deren Tragwerkscharakteristik oder die Nutzungscharakteristik nicht mit der von Geschossdecken vergleichbar ist.

Gegenstand des Leitfadens ist die Ermittlung von Schwingungen vor allem zum Zeitpunkt der Bemessung.

vergleichbar ist. Gegenstand des Leitfadens ist die Er mittlung von Schwingungen vor allem zum Zeitpunkt der
vergleichbar ist. Gegenstand des Leitfadens ist die Er mittlung von Schwingungen vor allem zum Zeitpunkt der

4

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

1.3.

[1]

Literatur

European Commission – Technical Steel Research: Generalisation of

criteria for floor vibrations for industrial, office, residential and public building and gymnastic halls, RFCS Report EUR 21972 EN, ISBN 92-79-01705-5, 2006, http://europa.eu.int

[2]

Man and Machines” IABSE-AIPC-IVBH, Zürich 1987, ISBN 3-85748-052-X

[3]

voorspellen, meten en beoordelen. SBR, September 2005.

[4]

New Approach. SCI Publication P354, Ascot, 2007.

[5]

exposure to whole-body vibration. International Organization for Standardization.

[6]

and walkways against vibrations. International Organization for Standardization.

Hugo Bachmann, Walter Ammann. Vibration of Structures induced by

Waarts, P. Trillingen van vloeren door lopen: Richtlijn voor het

Smith, A.L., Hicks, S.J., Devine, P.J. Design of Floors for Vibrations: A

ISO 2631. Mechanical Vibration and Shock, Evaluation of human

ISO 10371. Bases for design of structures – Serviceability of buildings

Vibration and Shock, Evaluation of human ISO 10371. Bases for design of structures – Serviceability of
Vibration and Shock, Evaluation of human ISO 10371. Bases for design of structures – Serviceability of

5

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

1.4.

Definitions

The definitions given here are oriented on the application of this guideline.

Dämpfung D

Dämpfung ist die Energiedissipation eines schwingenden Systems. Die Gesamtdämpfung besteht aus

Material- und Strukturdämpfung

Dämpfung durch Möbel und Ausbau (z.B. Zwischenboden)

Ausbreitung von Energie über das gesamte Gebäude.

Modale Masse M mod

Ein System mit mehreren Freiheitsgraden kann in

=

generalisierte Masse

vielen Fällen auf ein System mit nur einem Freiheitsgrad mit folgender Eigenfrequenz reduziert werden:

 

f

=

1 K mod 2π M mod
1
K
mod
M
mod

Dabei ist

f

die Eigenfrequenz

K mod

die modale Steifigkeit

M mod

die modale Masse

Daher kann die modale Masse als die Masse verstanden werden, die bei einer bestimmten Schwingungsform aktiviert wird.

Die Bestimmung der modalen Masse wird im Anhang beschrieben.

bei einer bestimmten Schwingungsform aktiviert wird. Die Bestimmung der modalen Masse wird im Anhang beschrieben. 6
bei einer bestimmten Schwingungsform aktiviert wird. Die Bestimmung der modalen Masse wird im Anhang beschrieben. 6

6

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Eigenfrequenz f

Jedes System hat in Hinblick auf Form und Dauer T einer einzelnen Schwingung ein individuelles Verhalten. Die Frequenz f ist der Kehrwert der Schwingungsdauer T (f=1/T). Die Eigenfrequenz ist die Frequenz eines frei schwingenden Systems ohne äußere Anregung. Jedes Tragwerk hat so viele Eigenfrequenzen und zugehörige Schwingungsformen wie Freiheitsgrade. Diese werden üblicherweise nach der durch das Schwingen aktivierten Energie sortiert angegeben. Demnach ist die erste Eigenfrequenz die mit der geringsten Energie und ist daher die am wahrscheinlichsten auftretende.

Die Gleichung für die Eigenfrequenz eines Systems mit nur einem Freiheitsgrad ist

 

f

=

1 K 2π M
1
K
M

Dabei ist: K

die Steifigkeit und

 

M

die Gesamtmasse des Schwingungssystems

OS-RMS 90

Effektivwert der Beschleunigung eines maßgebenden Schrittes, der die Intensität von 90% der normal gehenden Menschen abdeckt

OS:

Ein Schritt (One-step)

RMS: Effektivwert der Beschleunigung (Root mean square) a:

 

a

RMS

=

T 1 a 2 Peak ∫ a ( t ) dt ≈ T 2 0
T
1
a
2
Peak
a ( t )
dt
T
2
0

Dabei ist:

 

T

die betrachtete Zeitdauer

RMS = T 1 a 2 Peak ∫ a ( t ) dt ≈ T 2
RMS = T 1 a 2 Peak ∫ a ( t ) dt ≈ T 2

7

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

1.5. Variablen, Einheiten und Symbole

a

B

f, f i

δ(x,y)

D

D

D

D

l

1

2

3

K, k

Beschleunigung

[m/s²]

Breite

[m]

Aktuelle Eigenfrequenz

[Hz]

Verformung and der Stelle x,y

[m]

Dämpfung (% der kritischen Dämpfung)

[-]

Strukturdämpfung

[-]

Dämpfung der Einrichtung

[-]

Dämpfung durch Ausbauten

[-]

Länge

[m]

Steifigkeit

[N/m]

M

mod

Modale Masse

[kg]

M

total

Gesamtmasse

[kg]

OS-RMS

Effektivwert eines Schrittes

[-]

OS-

90% Fraktile der OS-RMS Werte

[-]

RMS 90

 

T

Periode (einer Schwingung)

[s]

t

Zeit

[s]

p

Verteilte Last (bezogen auf Länge oder Fläche)

[kN/m]

or

 

[kN/m²]

δ

Durchbiegung

[m]

μ

Masseverteilung bezogen auf die Länge oder

[kg/m]

or

Fläche

[kg/m²]

δ Durchbiegung [m] μ Masseverteilung bezogen auf die Länge oder [kg/m] or Fläche [kg/m²] 8
δ Durchbiegung [m] μ Masseverteilung bezogen auf die Länge oder [kg/m] or Fläche [kg/m²] 8

8

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

2. Bemessung von Deckenschwingungen

2.1. Bemessungsablauf

Der hier dargestellte Ablauf der Bemessung stellt ein vereinfachtes Verfahren dar, mit dem Decken auf die Schwingungen durch gehende Menschen bewertet werden können. Der Schritt der Bemessung besteht darin, die wesentlichen Deckeneigenschaften zu ermitteln. Anhand dieser Eigenschaften kann durch Anwendung von Diagrammen eine Größe, genannt OS-RMS 90 bestimmt werden, die das Schwingungsverhalten einer Decke bei darauf gehenden Personen charakterisiert. Dieser Wert wird empfohlenen Werten entsprechend der Deckennutzung verglichen. Diese drei Bemessungsschritte stellt Bild 1 dar. Diese Vorgehensweise nimmt Bezug auf das einfache Verfahren oder Handrechenverfahren, das in Abschnitt 4 behandelt wird.

Bestimmung der dynamischen Deckeneigenschaften:

Eigenfrequenz Modale Masse Dämpfung

Ablesen des OS-RMS 90 Wertes

Bestimmung und Beurteilung der Deckenklasse

Bild 1: Bemessungsablauf.

2.2. Verwandte Bemessungsverfahren

2.2.1. Handrechnung auf der Grundlage von Messungen

Das Handrechenverfahren kann auch angewendet werden, wenn die Deckeneigenschaften durch Messungen ermittelt wurden. Erläuterungen, wie die dynamischen Eigenschaften durch Messungen ermittelt werden, sind in [1] und [3] enthalten.

Erläuterungen, wie die dynamischen Eigenschaften durch Me ssungen ermittelt werden, sind in [1] und [3] enthalten.
Erläuterungen, wie die dynamischen Eigenschaften durch Me ssungen ermittelt werden, sind in [1] und [3] enthalten.

9

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

2.2.2. Bemessung mit Übertragungsfunktionen

Bei der Bemessung mit Übertragungsfunktionen wird Deckencharakteristik anstelle der modalen Parameter wie modale Masse, Steifigkeit und Dämpfung mit Frequenz-Antwort-Funktionen oder Übertragungsfunktionen beschrieben. Auf der Grundlage der statistischen Beschreibung von Last beim Gehen wird in einer probabilistischen Berechnung der OS-RMS 90 –Wert der Decke bestimmt. Das Verfahren wird in [1] und [3] genauer beschrieben.

Bei dem Handrechenverfahren, das ein vereinfachtes Verfahren der Übertragungsfunktion ist, wurden die klassischen Übertragungsfunktionen eine Einmassenschwingers verwendet und die probalistische Berechnung der OS-RMS 90 –Wertes wurde vorab durchgeführt.

Die Bemessung mit Übertragungsfunktionen kann auch angewendet werden, wenn das Schwingungsverhalten der Decke durch FEM- Berechnungen oder durch Messungen bestimmt wurde. Es die gleichen Akzeptanzkriterien wie in diesem Leitfaden angegeben verwendet werden.

2.2.3. Modale Überlagerung

Die Bemessungshilfe des Steel Construction Institutes [4] stellt zwei Verfahren auf der Grundlage der modalen Überlagerung vor. Im allgemeinen Verfahren werden die modalen Eigenschaften der Decke mit Hilfe von FEM- Programmen für eine bestimmte Anzahl von Eigenformen berechnet. Dann werden Bemessungswerte der durch Gehen induzierten Lasten auf die Decken angesetzt, um die Schwingungsantwort als Beschleunigung zu erhalten. Das vereinfachte Verfahren wurde auf der Grundlage einer Parameterstudie unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens entwickelt und stellt sich als analytische Formel dar.

Im Gegensatz zum Handrechenverfahren in Abschnitt 4 handelt es sich bei der modalen Überlagerung um ein deterministisches Verfahren und die Ergebniswerte können direkt mit Grenzwerten aus internationalen Normen [5] und [6]verglichen werden. Mit diesem Verfahren ist es außerdem möglich, eine örtliche Trennung von Erregerquelle und Empfänger zu berücksichtigen. Dadurch kann die Abtrennung von kritischen Bereichen wie Operationssälen berechnet werden. Weitere Informationen enthält die Erläuterung zum Leitfaden.

hen Bereichen wie Operationssälen berechnet werden. Weitere Informationen enthält die Erläuterung zum Leitfaden. 10
hen Bereichen wie Operationssälen berechnet werden. Weitere Informationen enthält die Erläuterung zum Leitfaden. 10

10

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

3. Klassifizierung von Schwingungen

3.1. Beurteilungsgröße

Die Wahrnehmbarkeit von Schwingungen durch den Menschen und das persönliche Gefühl der Belästigung ist von einer Reihe von Einzelaspekten abhängig. Die wichtigsten sind:

Die Schwingungsrichtung, wobei in dieser Bemessungshilfe vertikale Schwingungen behandelt werden;

Die Körperhaltung eines Menschen: Sitzen, Stehen, Liegen;

Die momentane Tätigkeit der betroffenen Person - in der Fertigung einer Fabrik werden Schwingungen anders bewertet als in einem Büro oder Operationsraum;

Das Alter und der Gesundheitszustand der betroffenen Person beeinflusst ebenfalls die Empfindlichkeit der Schwingungswahrnehmung.

Die Wahrnehmung von Schwingungen ist daher ein sehr individuelles Phänomen, das nur durch die Komforterwartungen einer Mehrheit an Personen beschrieben werden kann.

Die hier behandelten Schwingungen sind lediglich für den Komfort der Gebäudenutzer relevant. Für die Tragfähigkeit sind diese Schwingungen ohne Bedeutung.

Mit dem Ziel, ein allgemeines Bewertungsverfahren für durch Menschen verursachte Schwingungen zu verwenden, wird die Anwendung des so genannten OS-RMS-Wertes empfohlen. Der OS-RMS-Wert bezieht sich auf die harmonische Deckenschwingung, die durch einen maßgebenden Schritt auf die Decke verursacht wird.

Die dynamische Auswirkung von gehenden Personen ist von einigen Randbedingungen, wie z.B. das Personengewicht, Schrittgeschwindigkeit, den Schuhen, dem Bodenbelag, etc. abhängig. Daher wird der OS-RMS 90 - Wert empfohlen, wobei der Index „90“ bedeutet, dass 90% aller möglichen Variationen von Gewicht und Gehgeschwindigkeit durch diesen Wert erfasst sind.

3.2. Deckenklassen

Die nachstehende Tabelle unterteilet Decken in sechs Klassen und gibt zusätzlich gibt Empfehlungen für die Zuordnung der Klasse zu den Nutzungen der betrachteten Decke.

Klassen und gibt zusätzlich gibt Empfehlungen für die Zuordnung der Klasse zu den Nutzungen der betrachteten
Klassen und gibt zusätzlich gibt Empfehlungen für die Zuordnung der Klasse zu den Nutzungen der betrachteten

11

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Tabelle 1: Klassifizierung der Deckenschwingungen und Empfehlungen für die Anwendung der Klassen

OS-RMS 90 Deckenfunktion A 0.0 0.1 B 0.1 0.2 C 0.2 0.8 D 0.8 3.2
OS-RMS 90
Deckenfunktion
A 0.0
0.1
B 0.1
0.2
C 0.2
0.8
D 0.8
3.2
E 3.2
12.8
F 12.8
51.2
Empfohlen
Kritisch
Nicht empfohlen
Klasse
Untergrenze
Obergrenze
Kritischer Bereich
Medizinischer Bereich
Schulungsstätten
Wohngebäude
Bürogebäude
Besprechungsräume
Seniorenaufenthalt
Hotels
Industrienutzung
Sportstätten

Ebenfalls werden im internationalen Standard ISO 10137[6], der auch von Eurocodes zitiert wird, Grenzwerte gegeben. Diese Werte werden in Tabelle 2 mit den OS-RMS 90 Grenzen in Verbindung bgebracht.

Tabelle 2: Grenzwerte für Schwingungen nach ISO 10137 für anhaltende Schwingungen

Ort

Zeit

Multiplikations-

OS-RMS 90

 

faktor

Äquivalent

Kritische Bereiche (z.B. Operationssäle in Krankenhäusern,

Tag

1

0.1

Präzisionslabors, etc.)

Nacht

1

0.1

Wohnbereiche (z.B. Wohnungen,

Tag

2 to 4

0.2 to 0.4

Wohnhäuser, Krankenhäuser)

Nacht

1.4

0.14

Ruhige Großraumbüros

Tag

2

0.2

Nacht

2

0.2

Allgemeine Büros (z.B. Schulen,

Tag

4

0.4

Büros)

Nacht

4

0.4

Werkstätten

Tag

8

0.8

Nacht

8

0.8

Es ist bekannt, dass diese Grenzwerte unnötig streng sind. Versuche an einer Reihe von Bauwerken haben gezeigt, dass die in Tabelle 1 angegebenen Grenzen angemessener sind (siehe [1]).

an einer Reihe von Bauwerken haben gezeigt, dass die in Tabelle 1 angegebenen Grenzen angemessener sind
an einer Reihe von Bauwerken haben gezeigt, dass die in Tabelle 1 angegebenen Grenzen angemessener sind

12

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

4.

Handrechenverfahren

Bei der Verwendung des Handrechenverfahrens wird unterstellt, dass sich das Schwingungsverhalten der Decke durch einen Einmassenschwinger abbilden lässt. Die Eigenfrequenz, die modale Masse und die Dämpfung kann mit den Verfahren, die in diesem Abschnitt vorgestellt werden, berechnet werden. Wie in Abschnitt 2.2.1 beschrieben, können diese Größen auch durch Messungen gewonnen werden. Weil unterstellt wird, dass dieser Leitfaden für die Bemessung neuer Gebäude verwendet wird, werden Messverfahren nicht weiter behandelt.

4.1. Bestimmung von Eigenfrequenz und modaler Masse

Diese Größen können durch einfache Rechenverfahren (Formeln) oder mit Finite Element Berechnungen ermittelt werden.

Bei der Berechnung sollte ein realistischer Anteil der Verkehrslasten als Deckenmasse mit berücksichtigt werden. Erfahrungswerte sind 10% bis 20% der in der Statik angesetzten Verkehrslast. Bei sehr leichten Decken sollte auch die Personenmasse mit einbezogen werden. Hier wird ein repräsentative Körpermasse von 30kg empfohlen.

4.1.1. Finite Elemente Berechnung

Viele Finite Elemente Programm können dynamische Berechnungen ausführen und bieten die Möglichkeit der Bestimmung der Eigenfrequenz. Einige berechnen dabei ebenfalls die modale Masse.

Die Elementtypen, die Modellierung der Dämpfung und die Programmausgaben sind jedoch sehr programmabhängig, so dass hier nur allgemeine Informationen zur Verwendung von FE-Programmen gegeben werden können.

Bei Schwingungsberechnungen mit FE-Programmen sollte beachtet werden, dass das Rechenmodell für die dynamische Berechnung deutlich von dem für eine Tragfähigkeitsberechnung abweichen kann, weil bei den die hier betrachteten Deckenschwingung nur kleine Verformungen auftreten.

Ein typisches Beispiel hierfür sind die unterschiedlichen Lagerungsbedingungen bei Schwingungsberechnungen im Vergleich zur Tragfähigkeitsberechnung: Während ein Anschluss bei der Tragfähigkeitsberechnung als gelenkig angenommen wird, kann es bei der Schwingungsberechnung erforderlich sein, ihn biegesteif anzunehmen, um das Tragverhalten bei kleinen Verformungen realistischer abzubilden.

Der E-Modul von Beton sollte 10% höher angenommen werden als der statische Tangentenmodul E cm .

abzubilden. Der E-Modul von Beton sollte 10% höher angenommen werden als der statische Tangentenmodul E c
abzubilden. Der E-Modul von Beton sollte 10% höher angenommen werden als der statische Tangentenmodul E c

13

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

4.1.2. Analytische Formeln

Für die Handrechnung werden in Anhang A Formeln für die Bestimmung der Eigenfrequenzen und modalen Masse von Platten, orthotropen Platten und Balken gegeben.

4.2. Bestimmung der Dämpfung

Die Dämpfung hat einen großen Einfluss auf das Schwingungsverhalten von Decken. Unabhängig vom verwendeten Verfahren zur Bestimmung der Eigenfrequenzen und modalen Masse kann die Dämpfung mit den in Tabelle 3 angegebenen Werten unter Berücksichtigung der strukturellen Dämpfung, der Dämpfung durch Möbel und durch Ausbaukonstruktionen ermittelt werden. Die Gesamtdämpfung erhält man durch Aufsummieren der entsprechenden Dämpfungsanteile D 1 bis D 3 .

Tabelle 3: Bestimmung der Dämpfung

Art

Dämpfung (% der kritischen Dämpfung)

Strukturelle Dämfpung D 1 je nach Baustoff

Holz

6%

Beton

2%

Stahl

1%

Stahl-Beton-Verbund

1%

Dämpfung D 2

Klassisches Büro für 1 bis 3 Personen mit Trennwänden

2%

Büro mit EDV-Arbeitsplätzen und wenig Regalen, Schränken

0%

Großraumbüro

1%

Bibliothek

1%

Wohnhaus

1%

Schule

0%

Gymnastikraum

0%

Dämpfung durch Ausbau D 3

Abgehängte Decke unter der untersuchten Geschossdecke

1%

“Schwimmende” Bodenbeläge, z.B. Laminat

0%

Schwimmender Estrich

1%

Gesamtdämpfung D = D 1 + D 2 + D 3

4.3. Bestimmung der Deckenklasse

Ist die modale Masse und die Frequenz bekannt, kann der OS-RMS 90 -Wert sowie die Klassenzuordnung durch die nachfolgenden Diagramme in Abschnitt 4.4 bestimmt werden. Das entsprechende Diagramm wird nach der vorliegenden Dämpfung gewählt wobei die Nutzungsbedingungen mit Ausbau und Möblierung berücksichtigt werden.

der vorliegenden Dämpfung gewählt wobei die Nutzungsbedingungen mit Ausbau und Möblierung berücksichtigt werden. 14
der vorliegenden Dämpfung gewählt wobei die Nutzungsbedingungen mit Ausbau und Möblierung berücksichtigt werden. 14

14

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

0.1 0.2 0.3 0.5 0.6 0.4 0.3 0.8 0.2 1.2 0.4 1.4 1 1.8 0.7
0.1
0.2
0.3
0.5
0.6
0.4
0.3
0.8
0.2
1.2
0.4
1.4
1
1.8
0.7
20
0.3
1
1.6
19
A
2
18
2.2
1.8
0.8
2.4
2
17
2.6
0.6
2.8
2.2
16
1
0.5
15
0.7
1.4
14
3.2
2.4
13
B
0.5
3
4
2.6
2.8
12
11
3
4
0.7
1.6
10
1.6
5
1.2
0.4
9
C
1.4
7
0.2
8
0.6
7
2.4
33
3.2
6
29
21
9
10
2.6
25
2.8
D
5
3.2
6
5
12
4
3
13
0.5
11
12
1.6
17
4
2.4
3
2.6
2.8
2
8
7
6
10
5
E
4
13
11
9
7
5
3.2
8
6
3
96 116
0.3
2
F
1
8
6
6
4
5
7
6
8
10
11
1
1
7
250
1000
2000
3000
4000 50006000
8000 10000
5
0.8
4
Modale Masse in kg
9
1.2
0.7
1.8
9
0.6
21
8
2.2
0.7
7
41
2.62.4
3
2.8
11
0.8
3.2
13
1.4
12
156
1.2
9
10
1.8
29
0.6
49
6
7
17
1.4
1.6
0.5
2
2.2
2.4
33
0.4
2.6
2.8
10
17
2.2
1.8
10
1.6
2
9
17
37
11
3.2
12
2.4
6
13
25
12
21
37
29
1
3
1.2
49
3
3.2
4
.2 6
2.8
5
4
7
8
5
56
1.4
2
2
2.
.1 8
2
4.
2.6
45
13
76
25
45
2
56
176
2.2
196
216
136
Frequenz in Hz
41
8
1 2.

Bild 2: Anwendung der Diagramme

Die Diagramme werden angewendet, indem auf x-Achse mit der modalen Masse und auf der y-Achse mit der Frequenz eingestiegen wird. Der OS- RMS 90 sowie die Akzeptanzklasse kann dann, wie in Bild 2 dargestellt, abgelesen werden.

4.3.1. Systeme mit mehr als einer Eigenfrequenz

In manchen Fällen kann das Schwingungsverhalten einer Decke durch mehr al seine Eigenfrequenz charakterisiert sein. In diesen Fällen sollte der maßgebende OS-RMS 90 –Wert als Kombination mehrerer OS-RMS 90 –Werte ermittelt werden. Dann wird wie folgt vorgegangen:

a) Bestimmung der Eigenfrequenz.

b) Bestimmung der zugehörigen modalen Masse und der Dämpfung .

c) Bestimmung des OS-RMS 90 –Wertes für jede Eigenfreqeunz.

d) Näherung des gesamten (oder kombinierten) OS-RMS 90 –Wertes mit:

OS

RMS

90

=

OS

RMS

 

2

90;i

i

OS − RMS 90 = ∑ OS − RMS   2 90;i i e) Ablesen der

e) Ablesen der zugehörigen Klasse aus Tabelle 1.

OS − RMS 90 = ∑ OS − RMS   2 90;i i e) Ablesen der
OS − RMS 90 = ∑ OS − RMS   2 90;i i e) Ablesen der

15

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

4.4. OS-RMS 90 –Diagramme für den Einmassenschwinger

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 1%

20 13 12 7 6 2.6 2.4 1.4 1.2 0.7 17 4 1.8 0.5 8
20
13
12
7
6
2.6
2.4
1.4
1.2
0.7
17
4
1.8
0.5
8
2.2
19
11
0.6
5
2
0.4
0.2
0.3
21
1
0.8
0.1
18
10
2.8
1.6
9
17
3.2
A
3
16
29
12
13
7
6
2.6
1.4
1.2
0.7
4
2.4
17
1.8
0.5
8
15
25
2.2
11
0.6
5
0.2
2
0.4
0.3
0.1
21
1
0.8
14
33
41
2.8
10
37
13
9
1.6
45
49
3.2
3
0.1
12
29
B
13 12 7
6
1.4 1.2
0.7
0.2
4
2.6
2.4
0.5
17
8
11
1.8
56
25
0.6
2.2
0.4
11
5
0.3
2
76
1
10
21
0.8
0.1
41
33
2.8
10
9
9
37
1.6
96
45
49
0.2
3.2
C
3
8
0.1
29
0.5
0.7
0.3
0.4
1.2
12
7
6
1.4
13
4
2.6
2.4
0.6
0.2
1.8
7
8
1
96
17
0.8
0.3
0.2
56
2.2
2
25
0.4
0.5
11
5
176
0.3
0.7
0.6
76
216
276
236
256
1.6
0.4
6
21
0.8
196
116
2.8
0.5
156
0.3
136
D 1.2
1
33
0.4
1.4
41
0.6
10
0.7
0.3
0.2
5
9
3 3.2
37
0.5
1.8
0.4
2.4
0.3
2.6
2.2
2
0.8
45
0.6
0.7
0.5
0.4
1
49
196
1.6
216
4
1.2
376
E
0.8
0.6
316
1.4
396
0.7
4
416
6
336
236
356 276
256
2.8
296
7
1
29
5
1.8
0.8
1.2
0.7
0.6
8
2
12
1.6
2.2
3
2.4
1.4
13
1
0.8 0.7 0.6
0.5
0.4
2.6
3.2
0.4
0.3
0.6
0.5
1.2
0.3
F
17
0.2
3
11
0.8 0.7 0.4
96
1.8
0.3
1
25
0.5
56
0.6
0.4
1.6 1.4
2.8
2
0.7
4
0.5
0.8
2.2
1.2
0.6
2.4
1
0.7
3 2.6
0.8
1.8 1.6
1.4
3.2
1.2
1
256
9
6
5
2
10
2.2
1.4
21
2.8
2.4
1.8
1.6
7
2.6
2
296
4
3
476
8
3.2
2.2
496
376
76
2.8
2.4
336
196
2.6
756
216
5
3
876 736
596
456 396
956
796776
636
6
3.2
936
616
316
576
176
4
12
916896 856 676
536
436
356
33
836816 716
556
13
11
2
9
7
656
516
696
416
5
10
4
41
37
8
17
6
3.2
3
276
2.4
4
2.8
2.2
5
2.6
29
116
7
3.2 3
2
1.8
2.4
1.6
2.2
1.4
2.8
2.6
1.2
236
9
45
6
1.8
156
2
1.6
1
12
1.4
11
4
0.8
2.4
25
3
1.2
2.2
1
0.7
8
3.2
0.8
0.6
0.7
136
0.5
0.4
1.4
1.8 1.6
49
1.2
1
5
0.6
2.6
0.3
10
2.8
21
0.4
0.8
2
0.5
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

Bild 3: OS-RMS 90 für 1% Dämpfung

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

50000

100000

200 500 1000 Bild 3: OS-RMS 9 0 für 1% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale
200 500 1000 Bild 3: OS-RMS 9 0 für 1% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale

16

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 2%

20 11 10 4 1.6 3.2 0.7 8 2.8 1.8 1 0.5 9 5 0.2
20
11
10
4
1.6
3.2
0.7
8
2.8
1.8
1
0.5
9
5
0.2
3
19
1.4
7
2.4
13
2.2
0.6
1.2
12
6
0.4
18
2
17
0.3
17
2.6
0.8
0.1
A
16
21
11 10
4
8
1.6
3.2
1
0.7
2.8
1.8
0.5
9
5
0.2
15
3
1.4
7
2.4
0.6
13
2.2
1.2
12
14
6
2
0.4
13
0.3
0.1
33
17
29
25
2.6
0.8
12
B
21
11
10
4
8
1.6
1
0.7
0.2
3.2 2.8
1.8
11
0.5
41
9
37
5
3
7
1.4
2.4
0.6
13
2.2
10
1.2
0.4
12
6
2
45
0.1
49
56
0.3
9
33
25
17
29
2.6
C
0.8
0.2
0.1
8
21
0.7
1
11
4
1.6
0.5
10
0.1
8
76
3.2
2.8
1.8
0.6
0.4
0.3
7
0.2
9
5
3
1.4
41 37
136
1.2
0.2
7
2.4
2.2
0.3
196
116
2
13
6
156
12
6
0.5
45
0.4
0.8
176
96
49
56
D
0.7
0.2
0.6
5
0.3
1
0.4
2.6
1.6
0.5
0.3
33
1.4
17
1.8
0.8
0.7
0.6
29
1.2
25
0.4
216
276
336
296
4
196
356 316 236
E
0.5
2.8
256
4
176
3.2
3
2
2.2
1
2.4
0.6
0.7
0.8
0.5
0.4
21
8
5
11
10
0.3
1.2
0.6
0.5
0.4
1.6 1.4
0.3 0.2
0.7
9
3
76
F
1.8
1
7
0.8
0.4 0.3
2.6
0.5
0.6
0.4
41
37
0.7
6
2
0.5
2.2
1.2
1
0.8
0.6
2.8
2.4
3
1.6
1.4
0.7
136
3.2
1.8
4
1
0.8
13
1.2
12
1.4
2.6
2
1.6
2.2
2.4
1.8
376
5
2.8
356
3
396
236
3.2
2
516
416
2.6
2.2
676
596
336
456
216
576556
616
896916
4
2.4
536
836856
736
696
256
116
636
476
656
296
8
876
436
7
6
776756
496
2
816
2.8
796
716
3
17
2.4
10 9
3.2
2.6
45
11
5
2.2
276
1.8
2.8
316
2
4
2.4
1.6
156
49
3
1.4
2.6
3.2
2.2
1.8
1.2
1
2
1.6
56
1.4
0.8
6
2.8
2.4
1.2
1
0.6
1.8
0.8
196
0.7
96
0.5
1.4
7
2.6 2.2
0.4
1.6
0.6
25
3
1
12
21
33
0.5
29
1.2
2
0.4
13
0.8
5
0.3
8
4
0.7
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

Bild 4: OS-RMS 90 für 2% Dämpfung

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

50000

100000

200 500 1000 Bild 4: OS-RMS 9 0 für 2% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale
200 500 1000 Bild 4: OS-RMS 9 0 für 2% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale

17

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 3%

20 10 3.2 2.6 1.6 0.7 0.1 1.4 0.6 0.4 5 4 9 2.8 19
20
10
3.2 2.6
1.6
0.7
0.1
1.4
0.6
0.4
5
4
9
2.8
19
1.2
0.5
11
7
2
1.8
1
8
0.2
2.2
0.8
18
2.4
0.3
3
6
17
A
12
16
13
10
0.1
3.2 2.6
1.6
1.4
0.7 0.6
4
0.4
5
15
9
2.8
1.2
0.5
11
7
2
1
17
1.8
8
0.2
14
2.2
0.8
2.4
0.3
3
21
6
13
25
12
12
0.1
13
10
B
3.2
2.6
1.6
0.7
1.4
0.6
11
37
5
4
0.4
9
2.8
1.2
2
0.5
29
7
1
11
17
1.8
0.2
8
10
2.2
0.8
33
2.4
0.3
45
41
49
3
21
9
6
0.1
25
12
C
8
13
0.2
0.1
10
0.7 0.6
0.4
1.6
3.2
2.6
1.4
0.5
0.3
7
4
1
5
37
9
1.2
0.2
2.8
116
0.8
2
29
11
1.8
7
136
17
8
156
2.2
6
D
56
2.4
33
76
0.4
45
96
3
41
0.3
49
5
21
6
0.2
0.6 0.5
0.7
25
0.3
0.4
1
0.8
196
1.4
216
1.6
1.2
0.3
0.5
276
236
E
4
12
0.6
256
2.6
176
0.4
F
0.7
3.2
2
2.8
13
1.8
0.3
4
0.5
0.4
2.2
10
0.8
0.6
0.3
5
0.2
2.4
3
1
0.7
0.4
0.5
9
0.3
3
1.4
1.2
0.6
37
7
0.4
1.6
196
0.5
216
0.8 1 0.7
0.6
8
2 1.8
11
2.6
0.8
276
1.2
116
2.2
1.4
2.8
1
3.2
2.4
1.6
316
6
17
1.2
356
29
1.8
4
3
2
1.4
456
1.6
2.6
2.2
796
476
696
856
536
5
836
616
876
776756
676
416
336
296
816
736 576
636
596
496
2.8
716
396
2.4
656
2
436
1.8
556
136
516
376
2
3.2
1.6
156
1.4
3
2.2
12
33
2.6
1.8
1.2
7
2.4
236
4
2
1.6
256
21
1
56
10
2.8
1.4
1.2
0.8
6
9
1
2.2
8
1.8
3.2
0.8
0.6
13
0.7
0.5
1.6
45
1.4
0.4
0.6
76
41
1.2
5
0.5
3
2.6
2
1
25
49
0.7
96
2.4
0.8
0.4
0.3
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

Bild 5: OS-RMS 90 für 3% Dämpfung

50000

100000

200 500 1000 2000 5000 10000 20000 Modale Masse der Decke in kg Bild 5: OS-RMS
200 500 1000 2000 5000 10000 20000 Modale Masse der Decke in kg Bild 5: OS-RMS

18

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 4%

20 2.6 2 1.6 8 7 4 1.2 1 0.6 9 2.4 0.5 19 5
20
2.6 2
1.6
8
7
4
1.2 1 0.6
9
2.4
0.5
19
5
6
3.2
2.2
0.7
0.4
0.8
1.8
1.4
0.2
18
0.3
3
17 12
2.8
0.1
11
13
10
16
A
2.6
2
1.6
7
1.2
8 4
1
0.6
15
17
2.4
0.5
9 6
5
3.2
2.2
0.7
0.4
0.8
14
0.2
1.8
1.4
0.3
3
21
13
0.1
12
2.8
11
13
12
10
B
2
2.6
1.6
7
8
4
1.2
11
1
9
0.6
17
5
2.4
0.5
6
3.2
2.2
0.7
0.4
0.8
10
0.2
1.8
0.3
1.4
29
37
25
0.1
41
33
3
21
9
12
11
2.8
C
8
13
49
45
10
0.1
0.2
2
1.6
1
0.6 0.5
2.6
1.2
0.4
0.3
0.1
7
7
8
4
0.7
9
0.8
2.4
17
5
56
96
6
3.2
0.2
2.2
116
6
76
1.4
1.8
D
29
37
25
33
3
41
5
21
0.3
0.4
0.5
0.2
0.6
2.8
12
1
0.7
0.3
0.8
11
196
1.2
0.4
236
E
2
1.6
4
156
176
13
216
49
0.5
45
10
0.3
2.6
0.6
2.4
2.2
0.4
0.3
F
4
1.8
1.4
0.7
7
0.2
3
8
0.8
0.5
0.3
5
3.2
0.4
9
1
0.6
6
1.2
0.5
176
0.7
0.4
17
3
0.8
0.6
1.6
2
2.8
1
1.4
0.7
1.8
1.2
0.8
56
2.6 2.2
2.4
1
196
96
1.6
1.4
356
2
1.2
3.2
416
476
396
1.8
436 376
4
816 616
556576 496
296
796
736
456
236
636
836
776
716696
2
676656 536
336
3
596
516
2.8
2.2
276
116
1.6
2.4
1.4
316
2.6
76
1.2
256
5
2
29
12
136
11
1.8
1
1.4
216
6
1.6
1.2
0.8
25
10
7
2.2
1
3.2
0.6
0.8
8
0.7
2.4
37
3
0.5
2.8
1.2
0.4
21
1.4
0.6
2.6
2
1.8
33
4
0.7
41
9
13
0.5
1
0.8
0.4
0.3
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

Bild 6: OS-RMS 90 für 4% Dämpfung

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

50000

100000

200 500 1000 Bild 6: OS-RMS 9 0 für 4% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale
200 500 1000 Bild 6: OS-RMS 9 0 für 4% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale

19

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 5%

20 3.2 1.6 0.8 0.7 1 0.6 0.1 7 8 2.8 1.4 4 3 1.2
20
3.2
1.6
0.8
0.7
1
0.6
0.1
7
8
2.8
1.4
4
3
1.2
19
2.2
0.5
6
1.8
5
0.4
2.4
2
2.6
0.2
18
0.3
17
10
11
9
16 13
A
0.1
3.2
1.6
1
0.8 0.7
7
0.6
8
4
2.8
1.4
3
15
1.2
2.2
0.5
6
5
1.8
0.4
2.4
17
2
14
2.6
0.2
12
0.3
13
10
11
12
9
13
B
0.1
1.6
1
0.8 0.7
7
4
3.2
0.6
8
1.4
3 2.8
11
1.2
25
2.2
0.5
6
5
1.8
29
0.4
2.4
10
21
17
2
0.2
2.6
12
33
0.3
9
0.1
10
11
C
8
9
13
0.7
1
0.8
0.6
0.1
1.6
0.2
3.2
1.4
0.5
8 7 4
7
0.4
3
76
2.8
1.2
49
0.3
37
2.2
45
25
1.8
6
56
5
96
29
2.4 2
6
21
17
0.2
41
2.6
D
12
33
5
0.4
0.3
0.6
0.5
0.2
0.7
0.8
10
1
176
11
4
196
1.6
0.3
9
1.4
E
13
1.2
0.4
0.5
1.8
3.2
F
156
4
3
0.3
7
2.8
2.2
0.6
0.2
3
8
136
2
0.7
0.4
0.8
76
2.4
0.3
1
0.5
6
5
0.4
49
0.6
2.6
0.7
196
1.2
1.6 1.4
0.8 0.5
0.6
37
25
1 0.7
45
1.8
2.2 2
1.2
416
1.4
1
276
2.8
3
2.4
1.6
3.2
556
56
596
516
496
356
29
536
96
436
476
336
17
396
21
456
616
636
216
2
576
2.6
376
296
1.8
12
1.2
4
316
256
1
1.4
176
2
236
41
2.2
1.6
0.8
1.2
10
1
5
9
2.4
1.8
0.8
1.4
0.7
7
2.8
0.6
116
0.5
0.4
3
2.6
1.2
33
1
11
1.6
0.3
8
3.2
0.7
6
0.4
0.8
2
0.6
0.5
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

Bild 7: OS-RMS 90 für 5% Dämpfung

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

50000

100000

200 500 1000 Bild 7: OS-RMS 9 0 für 5% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale
200 500 1000 Bild 7: OS-RMS 9 0 für 5% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale

20

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 6%

20 7 2.6 6 0.3 2.2 1.2 0.8 19 5 2.4 1.6 0.6 1.8 3.2
20
7
2.6
6
0.3
2.2
1.2
0.8
19
5
2.4
1.6
0.6
1.8
3.2
2.8
0.4
0.2
0.1
18
4
1
2
8
1.4
17 10
0.7
3
0.5
9
16
7
A
2.6
6
0.3
2.2
13
1.2
15
0.8
12
5
2.4
1.6
0.6
1.8
0.4
0.1
3.2 2.8
0.2
14
4
1
2
8
17
13
11
10
1.4
0.7
3
9
0.5
12
21
7
2.6
6
0.3
13
2.2
11
1.2
0.8
12
5
2.4
1.6
0.1 B
0.6
1.8
0.4
0.2
2.8
3.2
10
25
4
1
2
29
8
17
9
11
41
10
1.4
0.7
37
3
9
0.5
8
C
0.1
0.3
7
49
21
0.2
6
2.6
0.1
7
1.2
0.8
13
2.2
0.6
0.4
5
12
76
2.4
1.6
1.8
6
2.8
3.2
D
1
56
4
25
45
96
2
0.2
33
29
8
17
0.3
5
0.7
0.5
1.4
11
41
10
0.2
0.4
3
37
0.6
0.3
9
0.8
4
E
0.2
176
1.2
7
2.6
0.5
156
1.6
49
6
21
F
2.2
0.4
0.3
0.2
3
1.8
1
0.7
2.4
13
0.6
5
0.3
0.4
0.8
0.5
2
2.8
1.4
3.2
0.7
12
0.6
4
0.5
256
1.2 1 0.8
196
216
236
1.6
0.7
3
1.8
1.4
2.2
1
356
316
1.2
456
76
2.6
436
596
2.4
636
8
576
496
336
116
556
476
616
536
516 416
2
396
376
2
136
1
296
1.6
2.8
276
25
1.4
0.8
56
1.2
1.8
3.2
1
0.7
176
0.6
0.8
45
2.2
0.5
0.4
10
11
6
96
2
0.7
3
4
1.2
0.6
33
17
9
0.5
1.6
7
29
5
1.4
2.6
0.4
2.4
0.8
0.3
1
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

Bild 8:OS-RMS 90 für 6% Dämpfung

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

50000

100000

200 500 1000 Bild 8:OS-RMS 9 0 für 6% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale Masse
200 500 1000 Bild 8:OS-RMS 9 0 für 6% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale Masse

21

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 7%

20 0.1 2.2 6 1.4 0.7 0.5 0.2 5 4 2.4 1 19 2.8 1.8
20
0.1
2.2
6
1.4
0.7
0.5
0.2
5
4
2.4
1
19
2.8
1.8
2
1.2
3
2.6
0.3
18
3.2
0.6
1.6
0.4
0.8
17
7
9
8
16
0.1
6
2.2
5
1.4
0.7
0.5
0.2
11
4
2.4
1
A
15
2.8
13
1.8
2
12
10
3
1.2
14
2.6
0.3
3.2
17
0.6
1.6
0.8
0.4
13
7
9
8
12
0.1
6
2.2
1.4
0.5
0.7
0.2
5
11
4
1
11
2.4
B
13
2.8
1.8
2
12
10
10
21
3
1.2
0.3
2.6
25
3.2
29
17
0.6
1.6
9
0.4
0.8
7
9
0.1
8
8
C
33
0.2
41
49
56
0.5
0.7
0.1
6
2.2
5
1.4
7
37
1
11
4
2.4
0.3
13
2.8
1.8
2
45
12
6
76
10
3
D
1.2
0.1
21
0.4
2.6
0.6
0.2
25
3.2
96
29
17
0.8
5
1.6
7
0.3
0.5
0.2
9
116
8
E
0.7
4
0.4
1
33
1.4
41
49
0.2
56
F
2.2
6
0.3
5
0.6
3
4
2.4
1.8
0.5
136
1.2
0.8
37
11
2
0.4
0.3
2.8
0.7
3
1.6
0.6
0.5
0.4
2.6
1
0.8
13
3.2
1.4
0.7
0.6
1.2
256
296
0.8
1.8
1
416
176
196
2.2
376
236
12
336
10
516
1.6
576 476496
616
536
356
2
276
396
45
556
2
456
216
2.4
436
156
21
316
76
7
0.8
1.4 1.2
1
2.8
0.7
2.6
0.8
0.6
25
4
3
1.8
0.7
0.5
1.6
1.2
0.4
1
17
8
5
9
29
1.4
0.6
0.3
3.2
96
0.8
2
6
0.5
0.4
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

Bild 9: OS-RMS 90 für 7% Dämpfung

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

50000

100000

200 500 1000 Bild 9: OS-RMS 9 0 für 7% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale
200 500 1000 Bild 9: OS-RMS 9 0 für 7% Dämpfung 2000 5000 10000 20000 Modale

22

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 8%

20 3.2 2 0.5 0.1 5 0.4 4 0.2 3 1.8 1.6 1 19 7
20
3.2
2
0.5
0.1
5
0.4
4
0.2
3
1.8
1.6
1
19
7
6
1.2
2.4
0.7
0.3
2.6
2.8
0.8
0.6
18
1.4
17
9
8
2.2
16
3.2
A
2
0.5
0.4
0.1
5
4
0.2
1.8
3
15
1.6
1
13
7
6
1.2
2.4
0.7
0.3
10
2.6
2.8
0.8
14
0.6
11
1.4
12
13
9
8
2.2
12
3.2
0.1
17
2
5
0.5
0.4
4
0.2
11
3
1.8
21
1
1.6
7
13
6
1.2
0.7
0.3
2.4
10
2.6
10
2.8
0.8
0.6
11
B
25
1.4
12
9
9
8
0.1
2.2
8
41
37
0.2
C
0.4
0.5
3.2
2
17
49
0.3
29
0.1
5 4
7
3
1
56
1.8
21
7
6 1.6
0.7
45
13
1.2
2.4
10
2.6
76
0.6
6
0.8
33
2.8
0.1
11
0.2
25
D
1.4
5
12
0.3
0.4
8
0.5 0.2
9
2.2
4
37
41
96
E
1
0.7
2
3.2
17
5
1.2
3
0.6 0.2
0.3
49
1.8
1.6
4
F
3
0.8
29
0.4
0.5
2.4
0.3
56
7
6
2.6
21
1.4
0.4
0.7 0.6
0.5
2.8
13
1
0.8
45
1.2
0.6
216
0.7
10
2.2
1.6
0.8
356
2
1.8
316
1
496
436
416
596
396
296
1.4
576
476 376
176
556
516
536
76
2
456
0.8
336
256
236
33
196
136
276
1.2
0.7
2.4
11
3.2
3
0.6
0.8
1
2.6
0.5
0.7
1.6
0.4
156
116
1.4
0.6
2.8
4
0.3
1.8
12
25
2.2
1.2
0.8
0.5
0.4
8
5
9
2
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

2000

5000

10000

20000

Modale Masse der Decke in kg

Bild 10: OS-RMS 90 für 8% Dämpfung

50000

100000

200 500 1000 2000 5000 10000 20000 Modale Masse der Decke in kg Bild 10: OS-RMS
200 500 1000 2000 5000 10000 20000 Modale Masse der Decke in kg Bild 10: OS-RMS

23

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Klassifizierung bei einer Dämpfung von 9%

20 5 4 3.2 0.2 0.4 0.3 0.1 2.8 2.6 2.2 1.6 2.4 1.4 1.2
20
5
4
3.2
0.2
0.4
0.3
0.1
2.8 2.6
2.2
1.6
2.4
1.4
1.2 1 0.5
0.8
19
3
0.6
1.8
18
0.7
6
2
17
8
7
9
16
5
0.2
4
3.2
0.4
0.3
0.1
11
2.6
2.2
1.6
15
2.8
2.4
1.4 1.2
0.8
1
0.5
13
3
0.6
10
12
A
14
1.8
0.7
6
2
13
8
7
9
12
17
5
0.2
4
0.1
3.2
0.4
11
0.3
11
1.6
2.2
2.8
2.6
1.4
1.2
2.4
0.8
1
0.5
13
3
0.6
10
12
10
1.8
21
25
0.7
B
6
2
9
7
8
9
0.1
8
0.2
29
0.3
0.4
17
5
45
4
3.2
7
11
0.5
0.1
2.2
1.6
2.6
1.2
49
2.8
1.4
0.8
2.4
1
0.6
3
13
76
41
10
C
12
6
33
37
56
1.8
0.7
21
25
0.2
0.1
2
6
5
7
0.3
8
0.4
9
D
4
0.2
E
0.5
29
0.6
F
17
5
45
4
0.8
3.2
1.6
1.4 1.2 1
3
0.3
0.7
11
2.2
0.4
2.6
2.4
2.8
0.5
0.3
3
1.8
0.6
0.4
136
49
2
0.8
0.7
0.5
1
236
0.6
1.2
1.4
13
356336
10
0.7
0.8
1.6
416
256
12
396
76
41
476
456
296
376
436
196
156
2
316
33
116 96
37
6
1
276
56
2.2
0.6
176
1.8
1.2
0.8
216
0.5
21
0.7
2.4
2.6
2
7
3.2
2.8
0.6
0.4
1.4
25
0.5
1
3
0.3
8
4
1.6
0.8
0.7
0.4
1
Eigenfrequenz der Decke in Hz

100

200

500

1000

2000

5000

10000

20000

50000

100000

Modale Masse der Decke in kg Bild 11: OS-RMS 90 für 9% Dämpfung

500 1000 2000 5000 10000 20000 50000 100000 Modale Masse der Decke in kg Bild 11:
500 1000 2000 5000 10000 20000 50000 100000 Modale Masse der Decke in kg Bild 11:

24

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

A.

Berechnung von Eigenfrequenz und modaler Masse für Decken und andere Bauteile

A.1.

Eigenfrequenz und modale Masse isotroper Platten

Die nachstehende Tabelle gibt Formeln für die Bestimmung der ersten Eigenfrequenz (nach [2]) und der modalen Masse für Platten mit verschiedenen Auflagerbedingungen.

Bei der Anwendung der Formeln wird unterstellt, dass keine seitlichen Verschiebungen an den Plattenrändern auftreten.

Lagerungsbedingungen:

Lagerungsbedingungen: eingespannt gelenkig

eingespannt

Lagerungsbedingungen: eingespannt gelenkig

gelenkig

B

B L

L

B

B L

L

B

B L

L

Frequenz ; Modale Masse

= β M

3 α E t 2 L 2 12 ⋅ μ ( 1 − υ )
3
α
E t
2
L 2
12
μ
(
1
υ
)

;

f =

M mod

tot

α 9.00 8.00 2 α = 1 57 ⋅ . ( 1 + λ )
α
9.00
8.00
2
α
= 1 57 ⋅
.
( 1
+
λ
)
7.00
6.00
5.00
4.00
3.00
2.00
1.00
0.00
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
1.9
2.0
Ratio λ = L/B
β ≈ 0,25 für alle λ
α 16.00 2 4 α = 1 . 57 1 + 2 5 . λ
α
16.00
2
4
α
=
1 .
57
1 +
2 5
.
λ
+
5
. 14
λ
14.00
12.00
10.00
8.00
6.00
4.00
2.00
0.00
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
1.9
2.0
Ratio λ = L/B
β ≈ 0,20 für alle λ
α 14.00 2 4 α = 1 57 . 5 . 14 + 2 .
α
14.00
2
4
α
=
1 57
.
5
.
14 + 2 .
92
λ
+
2 44
.
λ
12.00
10.00
8.00
6.00
4.00
2.00
0.00
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
1.9
2.0
Ratio λ = L/B
6.00 4.00 2.00 0.00 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6
6.00 4.00 2.00 0.00 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6

25

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

Lagerungsbedingungen:

Lagerungsbedingungen: eingespannt gelenkig

eingespannt

Lagerungsbedingungen: eingespannt gelenkig

gelenkig

Lagerungsbedingungen: eingespannt gelenkig B L B L B L Frequenz ; Modale Masse = β ⋅

B

B L

L

B

B L

L

B

B L

L

eingespannt gelenkig B L B L B L Frequenz ; Modale Masse = β ⋅ M

Frequenz ; Modale Masse

= β M

3 α E t 2 L 2 12 ⋅ μ ( 1 − υ )
3
α
E t
2
L 2
12
μ
(
1
υ
)

;

f =

M mod

tot

β 0,18 für alle λ

α 12.00 2 4 α = 1 . 57 1 + 2 . 33 λ
α
12.00
2
4
α
=
1 . 57
1 +
2
. 33
λ
+
2
.
44
λ
10.00
8.00
6.00
4.00
2.00
0.00
0.5 0.6
0.7
0.8
0.9
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
1.9
2.0
Ratio λ = L/B
β ≈ 0,22 für alle λ
α 2 4 α = 1 57 . 2 . 44 + 2 72 .
α
2
4
α
=
1 57
.
2
. 44
+
2 72
.
λ
+
2 44
.
λ
12.00
10.00
8.00
6.00
4.00
2.00
0.00
0.5 0.6
0.7
0.8
0.9
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
1.9
2.0
Ratio λ = L/B
β ≈ 0,21 für alle λ
α 18.00 2 4 α = 1 57 . 5 . 14 + 3 .
α
18.00
2
4
α
=
1 57
.
5
.
14 + 3 .
13
λ
+
5 14
.
λ
16.00
14.00
12.00
10.00
8.00
6.00
4.00
2.00
0.00
0.5 0.6
0.7
0.8
0.9
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
1.9
2.0
Ratio λ = L/B
β ≈ 0,17 für alle λ

E Elastizitätsmodul in N/m²

t Plattendicke in m

μ

Masse der Decke einschließlich repräsentativer Verkehrslast in kg/m² Querkontraktionszahl Gesamtmasse der Decke einschließlich repräsentativer Verkehrslast in kg

ν

M tot

Querkontraktionszahl Gesamtmasse der Decke einschließlich repräsentativer Verkehrslast in kg ν M t o t 26
Querkontraktionszahl Gesamtmasse der Decke einschließlich repräsentativer Verkehrslast in kg ν M t o t 26

26

Bemessung von Deckenschwingungen

Leitfaden

A.2.

Die erste Eigenfrequenz eines Balkens kann unter Berücksichtigung der Auflagerbedingungen mit den Gleichungen in Tabelle 4 ermittelt werden

Eigenfrequenz und modale Masse von Balken

Dabei

ist:

E