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„Einführung in die Mediensoziologie“ SoSe 2010

„Einführung in die Mediensoziologie“ SoSe 2010

„Einführung in die Mediensoziologie“ SoSe 2010
„Einführung in die Mediensoziologie“ SoSe 2010
„Einführung in die Mediensoziologie“ SoSe 2010
 Rezeptionsprozess und Bedürfnislagen Formen der Unterhaltung und parasoziale Interaktion  Michi, hier kommt dein

Rezeptionsprozess und Bedürfnislagen

Formen der Unterhaltung und parasoziale Interaktion Rezeptionsprozess und Bedürfnislagen  Michi, hier kommt dein Punkt hin :)

Michi, hier kommt dein Punkt hin :)

und Bedürfnislagen Formen der Unterhaltung und parasoziale Interaktion  Michi, hier kommt dein Punkt hin :)
und Bedürfnislagen Formen der Unterhaltung und parasoziale Interaktion  Michi, hier kommt dein Punkt hin :)
und Bedürfnislagen Formen der Unterhaltung und parasoziale Interaktion  Michi, hier kommt dein Punkt hin :)
und Bedürfnislagen Formen der Unterhaltung und parasoziale Interaktion  Michi, hier kommt dein Punkt hin :)
 Besonderer Rezeptionsanlass bei Wechselwirkungen zwischen Medieninhalten und Alltagsleben  Medial präsentierte

Besonderer Rezeptionsanlass bei Wechselwirkungen zwischen Medieninhalten und Alltagsleben

Medial präsentierte Situationen hängen eng mit persönlichen Erfahrungen und Idealvorstellungen zusammen Entstehung einer emotionalen Identifikation und einer reflektierten Auseinandersetzung

Entwurf einer Identität auf Probe

einer emotionalen Identifikation und einer reflektierten Auseinandersetzung  Entwurf einer Identität auf Probe
einer emotionalen Identifikation und einer reflektierten Auseinandersetzung  Entwurf einer Identität auf Probe
einer emotionalen Identifikation und einer reflektierten Auseinandersetzung  Entwurf einer Identität auf Probe
Harald Wenzel schreibt, dass für alle Massenmedien (insbesondere das Fernsehen) der Widerspruch zu konstatieren ist,

Harald Wenzel schreibt, dass für alle Massenmedien (insbesondere das Fernsehen) der Widerspruch zu konstatieren ist, dass es einerseits bereichernd ist, als Echtzeit- massenmedium Zugang zu den Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten des fremden Anderen herstellt und dass es andererseits Erfahrung und Handeln sequestriert, den Horizont des Individuums verengt

Anderen herstellt und dass es andererseits Erfahrung und Handeln sequestriert, den Horizont des Individuums verengt
Anderen herstellt und dass es andererseits Erfahrung und Handeln sequestriert, den Horizont des Individuums verengt
Anderen herstellt und dass es andererseits Erfahrung und Handeln sequestriert, den Horizont des Individuums verengt
 Rezipient und Massenmedien sind strukturell gekoppelt  Co-Konstruktionsprozess mit zweifacher Wechselwirkung: o

Rezipient und Massenmedien sind strukturell gekoppelt

Co-Konstruktionsprozess mit zweifacher Wechselwirkung:

o

Massenmedien bestimmen alltagsweltliches Handeln

o

Beispiel: Traumhochzeit, Jackass

o

Gesellschaftliche Ereignisse, Themen und alltagsweltliches Handeln werden von den Massenmedien aufgegriffen und in ihren Formaten reproduziert.

o

Beispiel: Domian, Super-Nanny

Massenmedien schaffen Bedürfnisse, für die sie als Befriedigung wirken und sich als Lösung ausgeben

Viele Akteure mit ähnlichen Bedürfnissen und Zielen gleiche Medienhandlungen und Programmpräferenzen sind erwartbar Resultat: eine tendenzielle Homogenisierung von Ansichten und Urteilen

und Programmpräferenzen sind erwartbar → Resultat: eine tendenzielle Homogenisierung von Ansichten und Urteilen
und Programmpräferenzen sind erwartbar → Resultat: eine tendenzielle Homogenisierung von Ansichten und Urteilen
und Programmpräferenzen sind erwartbar → Resultat: eine tendenzielle Homogenisierung von Ansichten und Urteilen
 Rezeptionsprozess folgt einer thematischen Voreingenommenheit  Setzt sich zusammen aus: o einem biografisch

Rezeptionsprozess folgt einer thematischen Voreingenommenheit

Setzt sich zusammen aus:

o

einem biografisch vorgeprägten, gesellschaftlich situierten Rezipienten

o

seiner Medienkompetenz bzw. seinem medienspezifischen Vorwissen

o

seinen aktuellen persönlichen und sozialen Bedürfnissen

o

der vorbereiteten Rezeptionssituation bzw. dem aktuellen alltagsweltlichen Rezeptionsrahmen

o

dem konkret gewählten Medienangebot

Rezeptionssituation bzw. dem aktuellen alltagsweltlichen Rezeptionsrahmen o dem konkret gewählten Medienangebot
Rezeptionssituation bzw. dem aktuellen alltagsweltlichen Rezeptionsrahmen o dem konkret gewählten Medienangebot
Rezeptionssituation bzw. dem aktuellen alltagsweltlichen Rezeptionsrahmen o dem konkret gewählten Medienangebot
 Rezeptionshandeln als Medienaneignung ist eine Technik der Lebensbewältigung und Alltagsgestaltung: o Festlegung

Rezeptionshandeln als Medienaneignung ist eine Technik der Lebensbewältigung und Alltagsgestaltung:

o

Festlegung von festen Uhrzeiten, Tagesrhythmen oder Terminplanungen

o

Herstellen von Anschlusskommunikation mit anderen

o Identitätsbewältigung o Aufnehmen von direkten Beziehungen zu Moderatoren etc.

Umgang der Rezipienten mit Medienfiguren, als ob diese Teil der Alltagswirklichkeit wären

zu Moderatoren etc.  Umgang der Rezipienten mit Medienfiguren, als ob diese Teil der Alltagswirklichkeit wären
zu Moderatoren etc.  Umgang der Rezipienten mit Medienfiguren, als ob diese Teil der Alltagswirklichkeit wären
zu Moderatoren etc.  Umgang der Rezipienten mit Medienfiguren, als ob diese Teil der Alltagswirklichkeit wären
 Hier kommt evtl noch ein video rein von irgendeiner serie (wahrscheinlich sitcom)

Hier kommt evtl noch ein video rein von irgendeiner serie (wahrscheinlich sitcom)

 Hier kommt evtl noch ein video rein von irgendeiner serie (wahrscheinlich sitcom)
 Hier kommt evtl noch ein video rein von irgendeiner serie (wahrscheinlich sitcom)
 Hier kommt evtl noch ein video rein von irgendeiner serie (wahrscheinlich sitcom)
 Unterhaltung ist das, was Unterhaltung verschafft  zur Entspannung, Erheiterung oder als Flucht vor

Unterhaltung ist das, was Unterhaltung verschafft

zur Entspannung, Erheiterung oder als Flucht vor dem Realitätszwang

heute vor allem durch das Privatfernsehen Distanzierung vom Anspruch bildungsbürgerlicher Wertevermittlung, politischer Meinungsbildung und gesellschaftlicher Aufklärung

Grenzen zwischen Information und Unterhaltung schon längst verschwommen

Bedingung jedoch feel well/good feeling und positive Emotionen

und Unterhaltung schon längst verschwommen  Bedingung jedoch feel well/good feeling und positive Emotionen
und Unterhaltung schon längst verschwommen  Bedingung jedoch feel well/good feeling und positive Emotionen
und Unterhaltung schon längst verschwommen  Bedingung jedoch feel well/good feeling und positive Emotionen
Neuerungen durch Unterhaltungswelle:  Schauplätze müssen nicht eigens besucht werden  Höhepunkt wird dann

Neuerungen durch Unterhaltungswelle:

Schauplätze müssen nicht eigens besucht werden

Höhepunkt wird dann erreicht, wenn alle gleichzeitig berichten („Media Event“)

Nivellierung sozialer Distanzen

Höhepunkt wird dann erreicht, wenn alle gleichzeitig berichten („Media Event“)  Nivellierung sozialer Distanzen
Höhepunkt wird dann erreicht, wenn alle gleichzeitig berichten („Media Event“)  Nivellierung sozialer Distanzen
Höhepunkt wird dann erreicht, wenn alle gleichzeitig berichten („Media Event“)  Nivellierung sozialer Distanzen
Para-soziale (Medien-)Interaktion:  geprägt von Donald Horton und R. Richard prägten Begriff und Merkmal für

Para-soziale (Medien-)Interaktion:

geprägt von Donald Horton und R. Richard prägten Begriff und Merkmal für Radio, Film, Fernsehen

Illusion einer Face-to-Face-Beziehung zwischen performer und spectator/audience

Frage nach: Rolle der Persona und nach dessen Komplementärerscheinung, das Publikum

para-soziale Interaktion: Direkte Reaktion des Publikums

para-soziale Beziehung: Integration der Persona in den eigenen Alltag

warme Charactereigenschaften als voraussetzende Elemente für Persona soll geliebt und bewundert werden

unterstützend dazu persönliche Anrede

so erzeugen von „intimacy at a distance“

 Zuschauer macht Erfahrungen mit Personae → deklariert sie als vertrauten Freund, Ratgeber, Tröster →

Zuschauer macht Erfahrungen mit Personae

deklariert sie als vertrauten Freund, Ratgeber, Tröster

Entstehung von "Fantum" und einer kognitiven und emotionalen Loyalitä jüngeres negatives Phänomen: Stalking

Mediennutzung/Rezeptionsprozesse sind nicht

gleichgültig, Zuschauer sind immer emotional involviert

Publikum betreibt via Mediengebrauch eigenes "Mood Management"

Zuschauer sind immer emotional involviert → Publikum betreibt via Mediengebrauch eigenes "Mood Management"
Zuschauer sind immer emotional involviert → Publikum betreibt via Mediengebrauch eigenes "Mood Management"
Zuschauer sind immer emotional involviert → Publikum betreibt via Mediengebrauch eigenes "Mood Management"
2 Arten des Medientodes 1. Medientod des Serienhelden/Schauspielers/Sängers o im realen Leben aber bleibt er

2 Arten des Medientodes

1. Medientod des Serienhelden/Schauspielers/Sängers

o im realen Leben aber bleibt er am Leben (Auflösung der Beatles, Take That)

2. Tatsächlicher Tod des Medienstars

o stirbt tatsächlich, bleibt aber durch Aufzeichnungen lebendig und beliebig oft verfügbar (Elvis, John Lennon, Michael Jackson)

tatsächlich, bleibt aber durch Aufzeichnungen lebendig und beliebig oft verfügbar (Elvis, John Lennon, Michael Jackson)
tatsächlich, bleibt aber durch Aufzeichnungen lebendig und beliebig oft verfügbar (Elvis, John Lennon, Michael Jackson)
tatsächlich, bleibt aber durch Aufzeichnungen lebendig und beliebig oft verfügbar (Elvis, John Lennon, Michael Jackson)
weiteres Beispiel zur Fantasieanregung/Unterhaltung Beispiel: PC-Spielewelten  PC-Spiel bildet abgeschlossene Welt mit

weiteres Beispiel zur Fantasieanregung/Unterhaltung

Beispiel: PC-Spielewelten

PC-Spiel bildet abgeschlossene Welt mit eigenen Regeln und eigener Raum-/Zeit-Dynamik

ist aber parallel vom Spieler abhängig

subjektive Perspektive als zentrales Element, das Spieler involviert und emotional stark affiziert

Kopplung zwischen Spieler-Ego und Avatar

transformiert Alltagsunterhaltung in die extraordinäre,

handlungsmächtige virtuelle Spielwelt mit eigener narrativer

Struktur

viele weitere Unterhaltungsmöglichkeiten

 Die Ausweitung von Unterhaltungsfaktoren auf ursprüngliche Nicht-Unterhaltungswelten und die Erhöhung von

Die Ausweitung von Unterhaltungsfaktoren auf ursprüngliche Nicht-Unterhaltungswelten und die Erhöhung von "hedonistischer Eventisierung" in verschiedenen Vergesellschaftungsbereichen wird von massenmedialen und massenkulturellen Produzenten/Akteueren gesteuert

Die Erwartungshaltung/Suche nach mehr Unterhaltung/Spaß steht dem gegenüber.

Produzenten/Akteueren gesteuert  Die Erwartungshaltung/Suche nach mehr Unterhaltung/Spaß steht dem gegenüber.
Produzenten/Akteueren gesteuert  Die Erwartungshaltung/Suche nach mehr Unterhaltung/Spaß steht dem gegenüber.
Produzenten/Akteueren gesteuert  Die Erwartungshaltung/Suche nach mehr Unterhaltung/Spaß steht dem gegenüber.
 blablabla

blablabla

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