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Pressemitteilung 15.

Dezember 2016
Kontakt: WeihnachtenSOS@gmail.com
Facebook: https://www.facebook.com/SOSWeihnachten
Facebook-Chatbot gegen Vorurteile und rechtspopulistische Propaganda an Weihnachten
Eine Gruppe deutscher Aktivisten hat hat heute den SOS Weihnachten- Facebook-Messenger- Bot
verffentlicht. Der Bot bietet eine Argumentationshilfe gegen Rassismus und rechtspopulistische
Propaganda, die per Handy abrufbar ist.
Weihnachten treffen in den Familien Menschen zusammen, die zur Flchtlingspolitik und der AfD nicht
immer einer Meinung sind. Damit Vorurteile mit Fakten entkrftet werden knnen, bietet SOS
Weihnachten als Argumentationshilfe einen Facebook Messenger Bot an, der unter
https://www.facebook.com/SOSWeihnachten abrufbar ist. Eine der Initiatorinnen des Projekts
erklrt: Es ist wichtig, sich auch unbequemen Gesprchen ber Politik und Rassismus zu stellen.
Der Bot liefert auf Anfrage passgenaue Fakten zur Asylpolitik, Kriminalitt, dem Sozialstaat, deutschen
Werte und deutscher Kultur, aber auch zu Medien und Parteien, mit denen sich rund 50 typische
Vorurteile entkrften lassen. Wer Aussagen wie Wir knnen doch nicht alle aufnehmen! oder Das
sind alles Schmarotzer! etwas entgegensetzen will, findet hier wichtige Informationen und passende
Gegenfragen, die das Gegenber zum Nachdenken ber die eigene Position anregen sollen.
Schlielich wollen nur die wenigsten Flchtlinge nach Europa, die meisten bleiben in der Nhe ihrer
Heimat. Und Menschen ohne deutschen Pass zahlen in Deutschland 3300 Euro mehr an Steuern als sie
an Sozialleistungen erhalten wie die Bertelsmann-Stiftung 2014 ermittelt hat.
Vorbild fr diese Aktion ist ein hnliches Projekt der US-Organisation Showing Up for Racial Justice,
die nach der Wahl von Donald Trump zum US-Prsidenten Menschen ber SMS an Thanksgiving
beigestanden hat. Mit Blick auf die Bundestagswahl im nchsten Jahr und den weltweiten Rechtsruck
erklrt SOS Weihnachten: Wir wollen keinen Streit in den Familien anzetteln. Wir wollen sachliche
Diskussionen, mit denen wir AfD-Sympathisanten unter den Menschen, die uns nahe stehen, vielleicht
zum Umdenken bewegen knnen.

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