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GLEICHE

RECHTE

STATT BLUMEN

30 Jahre CSD in Hamburg:

Wo stehen Schwule heute?

More Love!

Kylie Minogue als Liebesgöttin

Mehr Kohle!

Farid Müller über Politik in der Krise

WIR SIND VIELE!

WIR SIND VIELE! Wie wir mit Liebe, Lust und Risiko umgehen? Das erfährst du auf www.iwwit.de
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Wie wir mit Liebe, Lust und Risiko umgehen?

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Liebe Leser, der Hamburger CSD strebt zwar erst im August seinem eigentlichen Hö- hepunkt entgegen,

Liebe Leser,

der Hamburger CSD strebt zwar erst im August seinem eigentlichen Hö- hepunkt entgegen, startet aber bereits in diesem Monat. Vom 1. Juli an lautet das Motto „30 Jahre, 30 Tage“ und verweist damit auf das Jubi- läum: 1980 wurde erstmals in Hamburg eine so genannte Stonewall-De- monstration durchgeführt, die sogleich im damals zeittypischen Tumult endete – die Polizei war wenig zimperlich vorgegangen, fotografierte De- monstranten aus einem VW-Bus heraus für ihre „Rosa Listen“ und prü- gelte am Ende auf sie ein. 30 Jahre später ist das Bild ein anderes: Polizisten dienen der CSD-Demo mittlerweile zur Verkehrsregelung, und dem Vernehmen nach lassen sich viele von ihnen freiwillig für den samstäglichen Dienst einteilen. Das Verhältnis hat sich entspannt, wie der CSD heute vor ganz anderen Problemen steht. Denn längst ist aus der Spontiveranstaltung von einst ein Große- vent geworden, mit dem die Stadt Tourismuswerbung betreibt – und an dem sie durch eine kreati- ve Gebührengestaltung auch fröhlich mitverdient. „Wird der CSD überhaupt noch benötigt?“ lautet in diesem Jahr einmal mehr die Frage. Aus- nahmsweise wird sie nicht von linken oder rechten Kritikern aufgeworfen, sondern von den Ausrich- tern selbst. Hamburg Pride startet die „30 Jahre, 30 Tage“-Reihe mit einer Auftaktdiskussion, an die sich zahlreiche Veranstaltungen anschließen. Sie sollen den Blick auf die Entwicklung der Com- munity in den letzten drei Jahrzehnten lenken. Hat die Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in der Gesellschaft zu mehr Offenheit und Toleranz geführt? Diese Frage wird am 1. Juli von einer prominent besetzten Runde diskutiert. Man könnte sie mit einem eindeutigen „Jein“ beantworten, wie unser Titelthema aufzeigt. In Berlin hat der CSD in diesem Jahr zu einem Eklat geführt. Die Queer-Theoretikerin und US- amerikanische Philosophin Judth Butler sollte dort den Zivilcouragepreis erhalten. Auf der Bühne machte sie plötzlich einen Rückzieher, lehnte den Preis ab und warf dem CSD vor, zu kommerziell und zu oberflächlich zu sein. Außerdem vertrete er kapitalistische und rassistische Positionen. Ob man zur Verbreitung dieser Erkenntnis eigens aus den USA einfliegen muss, steht dahin. Eine brei- te Debatte über Sinn und Ausrichtung des Homo-Feiertags, wie sie in der Hauptstadt nun entbrannt ist, kann indes weder in Berlin noch in Hamburg schaden.

Viel Spaß beim Lesen!

Stefan Mielchen

Chefredakteur

66
66

Titel

30 Jahre CSD in Hamburg: Hat die öffentliche Präsenz von Schwulen und Lesben zu mehr Toleranz geführt?

1122
1122

Hamburg

Politik unter Finanzvorbehalt: Farid Müller über die Möglichkeiten, die Schwarz-Grün noch bleiben.

1166
1166

Kultur

Sie hat es wieder getan: Kylie Minogue über ihr aktuelles Album und den Job als Liebesgöttin Aphrodite.

editorial

Leserbriefe/Impressum

4

Titel

6

Hamburg

12

Kultur

16

Mahlzeit

24

Beautiful People

26

Szene

28

Programm

32

City Guide

46

Kleinanzeigen

54

Beauty

56

Reise

60

Fernsehen

62

Verlosung

64

Lange Reihe

66

6600
6600

Reise

J.R. lässt grüßen: Cowboys fühlen sich in Dallas/Texas wohl – auch in der Homovariante beim Gay-Rodeo.

leserbriefe

Olivia Jones Mr. Chaps Malediva Die Drag Queen lässt die Puppen tanzen Hamburgs Lederschneider feiert
Olivia Jones
Mr. Chaps
Malediva
Die Drag Queen lässt
die Puppen tanzen
Hamburgs Lederschneider
feiert 25. Geburtstag
Schwuler Trost für
heterosexuelle Paare

Zu „Homos raus“, hinnerk 06/10

Wie weit will das narzisstisch gestörte Ego des schwulen Mannes noch ge- hen? Das schlimmste was der Homo- sexuelle nämlich feststellen kann ist: er ist gewöhnlich, nichts besonderes, ge- nauso wie die anderen auch, er hebt sich nicht ab. Das wäre sein Ende, dann fällt sein aufgeblasenes, seine sich völ- lig selbst überschätzte Persönlichkeit in sich zusammen und sein Narzissmus ist dahin. So was macht Angst. Aber genau dahin muss man kommen als schwuler Mann, weg von diesem irrsin- nigen Wahnsystem. Denn das ist Eman- zipation, sich nicht durch irgendwas ab- heben zu müssen, aufmerksam zu ma-

Zu „Kein Geld für Aufklärung“, hinnerk 06/10

Schon peinlich, dass die Aufklärung von Schülern über Homosexualität dem Senat kein Geld wert ist. 6000 Euro pro Jahr für Akzeptanzarbeit auszugeben ist nicht drin, 350 Millionen für die Elbphilharmonie hingegen sind selbstverständlich. Wer soll das noch verstehen?

chen, abgrenzen, oder gar „Gettho- isierung“ im Sinne von Ausgrenzung, Abwerten der anderen. Wohin so was führt; lässt sich über Jahrhunderte ver- folgen. Ich bin schwul und lebe ganz gewöhnlich; ohne großes Aufsehen darum zu machen. Wozu auch? Ist es nicht das, was wir eigentlich immer wollten: akzeptiert zu werden, dazu zu gehören? „Normal“ im Sinne von MIT- EINANDER; egal ob hetero, schwul, les- bisch usw. Alles andere ist Egomanie um meiner Besonderheit Willen, um sich herauszuheben. Was soll das? Mir ist es egal; ob jemand hetero ist oder nicht, ich will auch nicht über meine Homosexualität definiert werden. Pein- lich, peinlich. GÜNTHER GRADERT

SEBASTIAN BIRKENFELD

Ich kann Thomas Mohr gut verstehen. Ihm Intoleranz vorzuwerfen ist ziem- lich dämlich, denn schließlich sind wir es, die den lieben langen Tag tolerant und anpassungsfähig sind. Nur ist eine ständig geschlossene Gesellschaft auch nicht die Lösung, denn was ma- che ich, wenn ich mit meinen Heten- freunden ins schwule Cafe oder Kneipe gehen möchte? Die Frage ist also nicht so leicht zu beantworten, wie es Eure Umfrage suggeriert, es gibt keine klare Antwort. Eine mögliche Lösung: wie wäre es mit (oder auch zwei, drei) he- tenfreien Zeiten in Cafes oder Knei- pen? Da könnten dann die Heten zei- gen, ob sie so tolerant und verständ- nisvoll sind, in dem sie akzeptieren,

redaktion@hinnerk.de

dass wir auch mal ohne sie auskom-

men.

CHRISTOPH FATHKE

Wir, zwei Frauen und ein Mann, haben einen Blog ins Leben gerufen, der un- ser queeres Leben in Hamburg zeigen soll. Persönliche Erfahrungen, aber auch Events, Links zu interessanten Seiten und Musiktipps sollen nicht zu kurz kommen. Die ersten Einträge sind

online. Überlegt doch, uns vielleicht auf eure Seite aufzunehmen. Wir würden

uns freuen!

SHEILA

http://wirqueer.inhamburg.blog.de

doch, uns vielleicht auf eure Seite aufzunehmen. Wir würden uns freuen! S HEILA http://wirqueer.inhamburg.blog.de
Making-of Hier entsteht das hinnerk-Cover
Making-of
Hier entsteht das hinnerk-Cover

Drei Männer, ein Model und jede Menge Arbeit: Karl Gadzali und Timo Zickuhr präparierten unseren männlichen Justizio Michael Dennerlein in aufwändiger Kleinarbeit, Henning Siemen machte die Fotos. Timo brauchte nur fünf Nadeln, um den Stoff zu drapieren, Karl besorgte das Make-up, Hennig setzte alles ins rechte Licht – perfektes Teamwork also. Vom 12. Juli bis 8. August sind weitere Arbeiten der Jungs zu sehen: Das Café Gnosa zeigt Bilder, auf denen sich Drag Queen Valery Pearl in ungewohnten Posen präsentiert. www.karl-gadzali.com

w w w . k a r l - g a d z a l i
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impressum

hinnerk Verlag

Buchhaltung (Di + Do 14-18 Uhr)

Steindamm 11,

(040) 284115-

20099 Hamburg

Andrea Bremer (-42)

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Herausgeber Peter Goebel (pege/-0)

Chefredakteur Stefan Mielchen, V.i.S.d.P. (sm/-22)

Redaktion Axel Schock (as) Heiko Hoffmann (Praktikant)

Mitarbeiter dieser Ausgabe Torsten Bless, Jens Bur, Michael Ernst, Ricardo M., Ulf Meyer, Björn Reinfrank, Claudia Schmidt (Foto), Sven Karl Mai (Foto), Martin Stiewe (Foto)

Cover: istockphoto.com

Grafik und Layout (040) 284115- Linda Lorenzen (-51)

Anzeigenleitung Christian Kranz (-31)

Anzeigenberatung (040) 284115- Oliver Kahler (-33) Dennis Döhler (-92) Christopher Schnoor (Azubi) (-34)

Kleinanzeigen

Nick Schmidt (Azubi)

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Belichtung und Druck Media Print, Westerrönfeld

Vertrieb Cartel X (040) 39 90 27 71, Eigenver- trieb. hinnerk wird an ca. 250 Stellen in Hamburg und Norddeutschland kostenlos verteilt.

Bankverbindung Hamburger Sparkasse, Konto 1251 124671, BLZ 20050550

Für hinnerk gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom 01.01.2010.

Veranstaltungshinweise sind kostenlos. Alle Programmangaben sind ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandtes Bild- und Text- material wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Vervielfältigung, Speiche- rung und Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Gerichtsstand ist Hamburg.

Redaktionsschluss 08/10: 16.07.2010 Anzeigenschluss 08/10: 16.07.2010

Gerichtsstand ist Hamburg. Redaktionsschluss 08/10: 16.07.2010 Anzeigenschluss 08/10: 16.07.2010 Auflage IVW-geprüft
Gerichtsstand ist Hamburg. Redaktionsschluss 08/10: 16.07.2010 Anzeigenschluss 08/10: 16.07.2010 Auflage IVW-geprüft

Auflage IVW-geprüft

Gerichtsstand ist Hamburg. Redaktionsschluss 08/10: 16.07.2010 Anzeigenschluss 08/10: 16.07.2010 Auflage IVW-geprüft

titel

AUF

RECHT

GEH’N

30 Jahre CSD in Hamburg:

Bedeutet mehr Präsenz auch mehr Toleranz?

„Gleiche Rechte statt Blumen“ lautet das Motto zum Geburtstag des Hamburger CSD. Die Reihe „30 Jahre, 30 Tage“ erinnert an wichtige Ereignisse des Szenelebens. Zu Beginn steht die Frage: Was haben 30 Jahre Christopher Street Day in Hamburg bewirkt? Darüber wird am 1. Juli mit prominenten Gästen diskutiert. hinnerk-Redakteur Stefan Mielchen fragt: Ist dem vermeintlichen Fortschritt wirklich zu trauen?

Am 29. September 2009, zwei Tage nach der Bun- destagswahl, überraschte die Bild-Zeitung mit ei- nem Aufmacher, der die gesamte obere Hälfte der Titelseite einnahm: „Guido Westerwelle: Darum macht ihn sein Mann so stark“. Zwei Tage zuvor hatte die FDP ein bemerkenswertes Wahlergebnis

eingefahren, es galt bereits als ausgemacht, dass ihr Parteivorsitzender Außenminister werde. Das zweite Mal übrigens, dass ein Homosexuel- ler in Deutschland dieses Amt bekleidet. Schon Konrad Adenauers Mann fürs Auswärtige war schwul. Heinrich von Brentano schlug damals die vermeintliche Toleranz Adenauers entgegen, die mit den Worten überliefert ist: „Solang der misch nit anpackt, is mir dat

ejal“. Ganz so egal war es aber offenbar nicht:

Adenauer ließ Heinrich von Brentano auf Schritt und Tritt vom Geheimdienst überwa-

chen. Es ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass Angela Merkel heute noch Agenten auf ihren Vizekanzler ansetzt. Und das ist nicht der einzige Unterschied zwischen dem Außenminister von heute und einem seiner Amts- vorgänger. Westerwelle kann in einem ganz ande- ren gesellschaftlichen Umfeld agieren und mit sei- ner sexuellen Identität offen umgehen. Ob er als positive Leitfigur taugt, mag jeder selbst entschei- den. Aber das Beispiel der Bild-Zeitung zeigt, dass Homosexualität, auch die eines Politikers, per se nicht mehr skandalisierbar ist. Das ist ein enormer Fortschritt. Man kann sich zwar ausrechnen, was auf dem Boulevard los wäre, wenn ein Spieler der Fußball- Bundesliga heute sein Coming-out erlebte. Doch auch er würde dafür nicht mehr medial geschlach- tet, sondern wohl eher als mutiger Held gefeiert – zumindest in den Magazinen, weit weniger in den Stadien. Angesichts des tragischen Todes von Na- tionaltorhüter Robert Enke forderte DFB-Präsi- dent Theo Zwanziger im vergangenen Jahr, De- pression und Homosexualität dürften im Fußball

keine Tabuthemen mehr sein. Ein frommer Wunsch, aber eine bemerkenswerte Äußerung aus Richtung dieser unangefochtenen Männlichkeits- bastion. Zumal das Thema Homosexualität im Fall Enke gar keine Rolle spielte. Theo Zwanziger hatte

es dennoch auf der Agenda. Auch dies ist ein enor- mer Fortschritt. Aber ist dem zu trauen? Zu Adenauers Zeit und der seines schwulen Außenministers galt der Paragraf 175 in der von den Nazis verschärften Fassung. Noch bis 1969, bis zur Reform des Paragrafen vor 41 Jahren, wur- de Homosexualität verfolgt und in einem Ausmaß bestraft, das die Verurteilungen während des Na- tionalsozialismus bei weitem übertraf, und das in seinen Folgen bis heu-

te wirkt. Diejenigen, die das damals betraf, leben weiterhin unter uns und sind geprägt von dieser Zeit der Angst, des Verste- ckens und der Verfol- gung, die auch nach

1969 nicht endete. Man denke nur an das Jahr 1980 in Hamburg:

Vor 30 Jahren knüppelten Polizeibeamte noch auf homosexuelle Demonstranten ein und fotogra- fierten sie aus einem VW-Bus heraus für ihre inter- ne Kartei. Polizeisprecher Peter Kelling musste nach der Stonewall-Demonstration 1980 nicht nur die Existenz so genannter „Rosa Listen“ zugeben. Unmittelbar nach den gewaltsamen Übergriffen der Polizei auf die Demonstranten im Schanzen- park löste Corny Littmann mit dem Zerschlagen der Überwachungsspiegel auf der Herrentoilette am Jungfernstieg einen der größten Homoskan- dale der Bundesrepublik aus. Angesichts der zer- trümmerten Klappenspiegel sahen sich sogar die ansonsten eher homophoben Springer-Blätter ge- nötigt, Partei für die Schwulen zu ergreifen. Auch wenn heute, im Jahr des Hamburger CSD- Jubiläums, immer noch „Gleiche Rechte statt Blu- men“ gefordert werden, darf man doch von einer dramatisch verbesserten Lebensqualität für schwule Männer sprechen, die sich eben nicht

Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar

schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar
schwule Männer sprechen, die sich eben nicht Homosexualität, auch die eines Politikers, ist nicht mehr skandalisierbar

hinnerk-Archivfotos: Chris Lambertsen

titel

hinnerk-Archivfotos: Chris Lambertsen titel 1980: Im Schanzenpark kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen

1980: Im Schanzenpark kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten, die zuvor durch Hamburg zogen.

mehr verstecken oder unter der Angst leben müs- sen, ihre bürgerliche Existenz zu verlieren, wenn ihr Schwulsein öffentlich oder gar aktenkundig wird. Und doch bekommt diese Freiheit einen zunehmend scha- len Beigeschmack, nicht nur, weil es auch heute noch zahlreiche versteckt lebende Homosexuelle gibt und die Angst, Nachteile im Beruf zu erleiden oder ge- mobbt zu werden, ungebrochen ist. Es gibt noch andere Gründe für dieses Unbeha- gen. „Darum macht ihn sein Mann so stark“: die Story über den Lebensgefährten Guido Westerwelles fand ihren Weg nicht nur in die Blätter mit den großen Buchstaben. Doch schwule Politiker sind als homo- sexuelle Männer für die meisten Journalisten noch immer nur dann interessant, so lange sie für boule- vardeske Geschichten taugen. Die Frage, warum ein schwuler Außenminister zu homphober Gewalt in Moskau oder Malawi schweigt, wird nicht themati- siert. Von schwulen Politikern wird auch heute noch erwartet, dass sie ihre sexuelle Identität nicht vor sich hertragen, sondern am besten verschweigen. Man will mit dem Thema abseits des Schillernden ei- gentlich nicht belästigt werden. Klaus Wowereit wurde als Regierender Partymeis- ter bezeichnet, weil das so hübsch ins Bild passte:

der feierfreudige Schwule, der Champagner aus Highheels trinkt. Das ging eine Weile gut, aber auch nur vordergründig. Denn angesichts eines Fotos, das ihn tanzend mit Sabine Christiansen zeigte, wurde mit einem fast schon bittenden Unterton die Frage

aufgeworfen, ob sie – Christiansen – ihn nicht umdre- hen könne. Der Regierende Partymeister mit einer biologischen First Lady war wohl selbst der Sensa- tionspresse lieber.

Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust wird immer wieder

mit dem Satz zitiert, dass er nie Probleme mit sei- nem Schwulsein gehabt habe. Kein Wunder, er hat ja auch lange Zeit nicht wirklich offen oder öffentlich darüber geredet. Doch noch im Sommer 2009 konnte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung aus Anlass der Hamburger CSD-Parade über ihn schreiben: „Ole von Beust führt Tausende Lesben und Schwule bei der Aufführung ihrer sexuellen Nöte zum Christopher Street Day durch die Hamburger Innen- stadt und setzte sich damit erstmals an die Spitze die- ses beschönigend schrill-bunt genannten Zuges.“ Dass hier für die Aufnahme der sexuellen Iden-

tität in den Grundrechtskatalog unserer Verfassung demonstriert wurde und dass dies in Anwesenheit und mit inhaltlicher Unterstützung der amtierenden

Bundesjustizministerin geschah, ließ die ansonsten in Staatstragenheit ergebene Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung kalt. Die Schirmherrschaft eines am- tierenden Ministerpräsidenten, auch wenn er in Ham- burg anders heißt, hielt die Zeitung nicht davon ab, das eigentliche Anliegen der Demonstration und

damit auch diejenigen, die dieses Anliegen vortru-

gen, zu diffamieren. Ein Jahr zuvor, als erst- mals zum CSD die Regenbogenfahne am Hambur- ger Rathaus gehisst wurde, trat die Bild-Redaktion eine tagelange Kampagne los. Das zentrale Argu- ment gegen die Beflaggung lautete anno 2008: Es sei heterosexuellen Hochzeitspaaren nicht zumutbar, dass sie am schönsten Tag ihres Lebens zum Erinne- rungsfoto vor einem Rathaus posieren müssten, an dem das Symbol der Lesben und Schwulen hänge. Aber es ging im vergangenen Sommer, im Jahr des Stonewall-Jubiläums und 15 Jahre nach der Ab- schaffung des Paragrafen 175 in Deutschland, noch

Es ist wieder opportun, gegen Homos zu sein

nach der Ab- schaffung des Paragrafen 175 in Deutschland, noch Es ist wieder opportun, gegen Homos
8 hinnerk 07/10
8 hinnerk 07/10
nach der Ab- schaffung des Paragrafen 175 in Deutschland, noch Es ist wieder opportun, gegen Homos
nach der Ab- schaffung des Paragrafen 175 in Deutschland, noch Es ist wieder opportun, gegen Homos

hinnerk-Archivfotos: Martin Stiewe

hinnerk-Archivfotos: Martin Stiewe 2009: Erster Bürgermeister Ole von Beust mischt sich unters Homovolk, das zu Tausenden
hinnerk-Archivfotos: Martin Stiewe 2009: Erster Bürgermeister Ole von Beust mischt sich unters Homovolk, das zu Tausenden

2009: Erster Bürgermeister Ole von Beust mischt sich unters Homovolk, das zu Tausenden die City bevölkert. Die Polizei regelt nur noch den Verkehr.

weiter. Die Zürcher Weltwoche druckte aus Anlass des EuroPride in der Schweiz einen Artikel ihres Res- sortchefs Kultur und Gesellschaft, Philipp Gut. Dort ereiferte sich der Feuilletonist über den angeblichen „Kult um die Schwulen“. Philipp Gut fand viele Worte, aber er brauchte nur einen Satz, um seine Gesinnung zu verraten: Da Homosexualität nicht mehr diskrimi- niert werde, gebe es auch keinen Grund mehr, sie zu zeigen. Seinen Artikel hätte man als gezielte Provo- kation einer konservativen Schweizer Zeitung abtun können, die zu einem Großereignis wie dem Euro- Pride eine Gegenposition formulieren wollte – hätte ihn die deutsche Tageszeitung Die Welt nicht im Herbst noch einmal in der Bundesrepublik publiziert. Just zu der Zeit also, als sich die Außenministerwer- dung Guido Westerwelles abzeichnete. Ein „beken- nender Schwuler“ als Vizekanzler? Da hielt es die Welt offenbar für angezeigt, einen ganzseitigen Ar- tikel zu drucken, der vor offen zur Schau getragener Schwulenfeindlichkeit nur so strotzte. Es ist wieder opportun, gegen Homos zu sein und ihre Diskriminierung nicht nur zu ignorieren, sondern sie schlicht zu bestreiten. Und dies nicht nur mit den platten Mitteln des Boulevards, sondern bis hinauf ins ach so liberale Feuilleton der großen Qualitätszei-

tungen. Oder zur besten Sendezeit der Öffentlich- Rechtlichen: Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck kann in der ARD sagen, dass Homosexualität eine Sünde sei, während ihm die offen lesbische Moderatorin Anne Will gegenübersitzt – ohne, dass ein vernehm- barer Protest durch die Öffentlichkeit ginge. Oder, um ein anderes Beispiel zu nennen: Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender der CDU im Deutschen Bun- destag, darf ebenfalls ohne öffentliche Widerrede behaupten, lesbischen und schwulen Paaren gehe es beim Adoptionsrecht „allein um die Selbstver- wirklichung von Lesben und Schwulen und nicht um das Wohl des Kindes.“ Man möchte Volker Kauder die Frage entgegenhalten, worum es heterosexuellen Männern und Frauen eigentlich geht, wenn sie Kinder zeugen und eine Familie gründen? Was anderes ist ei- gentlich die Gründung einer Familie als ein Stück Selbstverwirklichung? Kauder führt die Mehrheits- fraktion im Deutschen Bundestag. Er spricht also für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung – und dieser aus dem Herzen. Im Jahr 1969, als der Paragraf 175 reformiert wurde, stuften nach einer Untersuchung des Insti- tuts für Demoskopie Allensbach mehr als 80 Pro- zent der Deutschen Homosexuelle in der sozialen

Rangfolge niedriger ein als Prostituierte. 40 Jahre später ermittelte eine EU-Studie unter anderem, dass in Deutschland 38 Prozent der Menschen Homosexu- elle generell ablehnen, 39,7 Prozent die Eingetragene Lebenspartnerschaft. Deutlich mehr als ein Drittel der Bevölkerung ist also nach wie vor als homophob zu bezeichnen. Als 1977 in Hamburg 20 Aktivisten der Homose- xuellen Aktion Hamburg (HAH) an einer DGB-Demo teilnahmen und zwischen 4 000 Gewerkschaftern auf Transparenten „Kampf dem § 175 – weg mit der Schwulenhatz“ forderten, da hörten sie Sätze wie diesen: „Die Arschficker gehen jetzt auch schon zum 1. Mai.“ Wenn im August 2010 wieder Tausende durch die City laufen, steht das tolerante Hamburg am We- gesrand, um Schwule und Lesben anzuschauen, ih- nen zuzuwinken, mit ihnen zu feiern. Aber haben mehr als 30 Jahre Demogeschichte wirklich nach- haltig gewirkt? 1980 lautete das Motto auf Hamburgs erster großen Homo-Demo: „Gegen die Diskriminie- rung von Homosexuellen – wir sind viele!“ Es ist nach wie vor aktuell. STEFAN MIELCHEN

30 Jahre, 30 Tage: Alle Informationen zur Veranstal- tungsreihe finden sich im CSD-Magazin von Hamburg Pride und im hinnerk-Termink-alender.

Alle Informationen zur Veranstal- tungsreihe finden sich im CSD-Magazin von Hamburg Pride und im hinnerk-Termink-alender.

titel

titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Maren Kroymann

titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Georg Uecker

titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Matthias Frings

titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Krista Sager

Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte oder

Elmar Kraushaar

Was bewirkt der CSD?

Erfolgsgeschichte oder nicht: Prominent besetzte Runde diskutiert

1980 gab es noch Schlägereien mit der Polizei, heute marschieren uniformierte Schwule und Lesben in der Demo mit: von der ersten Hamburger Stonewall-De- mo bis zum heutigen CSD hat sich die gesellschaft- liche Situation für Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender in der Hansestadt und bundesweit ver- ändert. Hamburg Pride nutzt den 30. CSD-Geburts- tag, um den ganzen Juli über mit einem CSD-Count- down darauf aufmerksam zu machen: „30 Jahre, 30 Tage“ lautet das Motto der Veranstaltungsreihe, bei der die Tage vom 1. bis 31. Juli jeweils für ein Ereignis der letzten 30 Jahre stehen – und zwar in chronolo- gischer Reihenfolge. Zum Auftakt wird am 1. Juli im Hamburger Engel- saal an das Jahr 1980 und damit an die erste große Homo-Demo in Hamburg erinnert. Eine prominent besetzte Runde diskutiert: Was haben 30 Jahre Chris- topher Street Day in Hamburg bewirkt? Haben die politischen Forderungen die Gleichberechtigungs-

bewegung beschleunigt? Hat die Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in der Ge- sellschaft zu mehr Offenheit und Toleranz geführt? Und: Wird der CSD heute überhaupt noch benötigt? Über diese und weitere Fragen diskutieren die Schauspielerin Maren Kroymann, ihr Kollege Georg Uecker, der Autor und Moderator Matthias Frings, die Grünen-Politikerin Krista Sager und der Journa- list und taz-Kolumnist Elmar Kraushaar. Moderiert wird die Diskussion hinnerk-Chefredakteur Stefan Mielchen. Der Eintritt ist frei. Am 2. Juli wird dann mit einer Lesung auf die Gründung des Buchladens Männerschwarm im Jahr 1981 hingewiesen. Am 31. Juli ist die Reihe dann im Jahr 2010 angekommen: die Eröffnungsgala ist der Startschuss der CSD-Woche (siehe nächste Seite).

30 Jahre, 30 Tage: Auftaktdiskussion mit prominenten Gästen. 1. Juli, 20 Uhr, Hamburger Engelsaal, Valentinskamp 40-42 (Belle Etage)

hinnerk treffen

2008 startete hinnerk sein Online-Angebot:

hinnerk.de ist seit Ende April nach einer Überarbeitung ganz neu aufgestellt. Leser, die hierzu oder zur Printausgabe Wünsche, Kritik und Anregungen haben, können uns treffen: am 29. Juli steht das hinnerk -Team von 16 bis 19 Uhr im Kity Voo auf der Lan- gen Reihe Rede und Antwort. Es gibt Pro- secco for free (solange der Vorrat reicht) – und die August-Ausgabe schon einen Tag vor Erscheinen zum Mitnehmen

hinnerk zum Anfassen: 29. Juli, 16 bis 19 Uhr, Kity Voo, Lange Reihe 82

vor Erscheinen zum Mitnehmen hinnerk zum Anfassen: 29. Juli, 16 bis 19 Uhr, Kity Voo, Lange
Gregor Mönter
Gregor
Mönter

Gala!

CSD-Eröffnung in den Fliegenden Bauten

Mary Roos
Mary
Roos

Einmal um die Welt: Lange hat sich der CSD um Mary Roos be- müht, in diesem Jahr ist die Schlagersängerin endlich dabei. In den Fliegenden Bauten findet am 31. Juli die Auftakt-Gala des CSD statt, die wie im letzten Jahr von Kim Fisher moderiert wird. Sie wird es Mary Roos gleich tun und ebenfalls ihre Gesangs- qualitäten beweisen. Als weiteren musikalischen Act erwartet die Gäste die Hamburger Sängerin Regy Clasen, die ge- meinsam mit Anna Depenbusch für gefühlvolle Momente sorgen soll. Und damit auch gelacht werden kann, sind Crash-Comedien Konrad Stöckel und sein schwuler Kollege Gregor Mönter dabei. Aus New York reist eigens Drag Queen Sherry Vine (großes Foto) an. Laut, bunt, schrill: Sherry präsentiert Homo- Hymnen mit Mitsinggarantie. Im Anschluss an die Gala legen die Krush Brothers wieder zur Party auf – und die Band Zuperfly prä- sentiert an diesem Abend den offiziellen CSD-Song „Around The World“. Wir verlosen drei mal zwei Tickets für die Gala und fünf mal zwei Tickets für die Party. eMail mit dem Stichwort „Gala“ oder „Party“ an verlosung@hinnerk.de

„Gala“ oder „Party“ an verlosung@hinnerk.de CSD-Opening-Gala: 31. Juli, 20 Uhr, Fliegende Bauten. Ab ca.

CSD-Opening-Gala: 31. Juli, 20 Uhr, Fliegende Bauten. Ab ca. 23 Uhr CSD-Opening Party. www.hamburg-pride.de

Konrad Stöckel
Konrad
Stöckel
Kim Fisher
Kim
Fisher
Fliegende Bauten. Ab ca. 23 Uhr CSD-Opening Party. www.hamburg-pride.de Konrad Stöckel Kim Fisher hinnerk 07/10 11

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titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Maren Kroymann

titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Georg Uecker

titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Matthias Frings

titel Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte

Krista Sager

Maren Kroymann Georg Uecker Matthias Frings Krista Sager Elmar Kraushaar Was bewirkt der CSD? Erfolgsgeschichte oder

Elmar Kraushaar

Was bewirkt der CSD?

Erfolgsgeschichte oder nicht: Prominent besetzte Runde diskutiert

1980 gab es noch Schlägereien mit der Polizei, heute marschieren uniformierte Schwule und Lesben in der Demo mit: von der ersten Hamburger Stonewall-De- mo bis zum heutigen CSD hat sich die gesellschaft- liche Situation für Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender in der Hansestadt und bundesweit ver- ändert. Hamburg Pride nutzt den 30. CSD-Geburts- tag, um den ganzen Juli über mit einem CSD-Count- down darauf aufmerksam zu machen: „30 Jahre, 30 Tage“ lautet das Motto der Veranstaltungsreihe, bei der die Tage vom 1. bis 31. Juli jeweils für ein Ereignis der letzten 30 Jahre stehen – und zwar in chronolo- gischer Reihenfolge. Zum Auftakt wird am 1. Juli im Hamburger Engel- saal an das Jahr 1980 und damit an die erste große Homo-Demo in Hamburg erinnert. Eine prominent besetzte Runde diskutiert: Was haben 30 Jahre Chris- topher Street Day in Hamburg bewirkt? Haben die politischen Forderungen die Gleichberechtigungs-

bewegung beschleunigt? Hat die Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in der Ge- sellschaft zu mehr Offenheit und Toleranz geführt? Und: Wird der CSD heute überhaupt noch benötigt? Über diese und weitere Fragen diskutieren die Schauspielerin Maren Kroymann, ihr Kollege Georg Uecker, der Autor und Moderator Matthias Frings, die Grünen-Politikerin Krista Sager und der Journa- list und taz-Kolumnist Elmar Kraushaar. Moderiert wird die Diskussion hinnerk-Chefredakteur Stefan Mielchen. Der Eintritt ist frei. Am 2. Juli wird dann mit einer Lesung auf die Gründung des Buchladens Männerschwarm im Jahr 1981 hingewiesen. Am 31. Juli ist die Reihe dann im Jahr 2010 angekommen: die Eröffnungsgala ist der Startschuss der CSD-Woche (siehe nächste Seite).

30 Jahre, 30 Tage: Auftaktdiskussion mit prominenten Gästen. 1. Juli, 20 Uhr, Hamburger Engelsaal, Valentinskamp 40-42 (Belle Etage)

hinnerk treffen

2008 startete hinnerk sein Online-Angebot:

hinnerk.de ist seit Ende April nach einer Überarbeitung ganz neu aufgestellt. Leser, die hierzu oder zur Printausgabe Wünsche, Kritik und Anregungen haben, können uns treffen: am 29. Juli steht das hinnerk -Team von 16 bis 19 Uhr im Kity Voo auf der Lan- gen Reihe Rede und Antwort. Es gibt Pro- secco for free (solange der Vorrat reicht) – und die August-Ausgabe schon einen Tag vor Erscheinen zum Mitnehmen

hinnerk zum Anfassen: 29. Juli, 16 bis 19 Uhr, Kity Voo, Lange Reihe 82

vor Erscheinen zum Mitnehmen hinnerk zum Anfassen: 29. Juli, 16 bis 19 Uhr, Kity Voo, Lange
Gregor Mönter
Gregor
Mönter

Gala!

CSD-Eröffnung in den Fliegenden Bauten

Mary Roos
Mary
Roos

Einmal um die Welt: Lange hat sich der CSD um Mary Roos be- müht, in diesem Jahr ist die Schlagersängerin endlich dabei. In den Fliegenden Bauten findet am 31. Juli die Auftakt-Gala des CSD statt, die wie im letzten Jahr von Kim Fisher moderiert wird. Sie wird es Mary Roos gleich tun und ebenfalls ihre Gesangs- qualitäten beweisen. Als weiteren musikalischen Act erwartet die Gäste die Hamburger Sängerin Regy Clasen, die ge- meinsam mit Anna Depenbusch für gefühlvolle Momente sorgen soll. Und damit auch gelacht werden kann, sind Crash-Comedien Konrad Stöckel und sein schwuler Kollege Gregor Mönter dabei. Aus New York reist eigens Drag Queen Sherry Vine (großes Foto) an. Laut, bunt, schrill: Sherry präsentiert Homo- Hymnen mit Mitsinggarantie. Im Anschluss an die Gala legen die Krush Brothers wieder zur Party auf – und die Band Zuperfly prä- sentiert an diesem Abend den offiziellen CSD-Song „Around The World“. Wir verlosen drei mal zwei Tickets für die Gala und fünf mal zwei Tickets für die Party. eMail mit dem Stichwort „Gala“ oder „Party“ an verlosung@hinnerk.de

„Gala“ oder „Party“ an verlosung@hinnerk.de CSD-Opening-Gala: 31. Juli, 20 Uhr, Fliegende Bauten. Ab ca.

CSD-Opening-Gala: 31. Juli, 20 Uhr, Fliegende Bauten. Ab ca. 23 Uhr CSD-Opening Party. www.hamburg-pride.de

Konrad Stöckel
Konrad
Stöckel
Kim Fisher
Kim
Fisher
Fliegende Bauten. Ab ca. 23 Uhr CSD-Opening Party. www.hamburg-pride.de Konrad Stöckel Kim Fisher hinnerk 07/10 11

hamburg

Zweite Halbzeit

Schwarz-Grün ist seit zwei Jahren im Amt. Farid Müller (GAL) über Homopolitik in Zeiten der Haushaltskrise

Farid, Hamburg fehlt eine halbe Milliarde

Euro im Haushalt, und das ist nur das größte von vielen Problemen. Macht das Regieren noch Spaß?

Es gibt sicherlich schönere Zeiten, in denen man Po- litik gestalten kann. Andererseits ist es gerade in sol- chen Zeiten wichtig, einen inneren Kompass zu ha- ben, um sich bei der Vielzahl der Probleme zurecht- zufinden. Und den habe ich.

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Wohin weist dein Kompass?Vielzahl der Probleme zurecht- zufinden. Und den habe ich. h In der Lesben- und Schwulenpolitik weist

In der Lesben- und Schwulenpolitik weist er beispiels- weise dahin, dass wir unseren Aufgabenkatalog, den wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben, sehr am- bitioniert abarbeiten und darüber hinaus auch Dinge machen, die nicht vereinbart waren.

Die Bürgerschaft hat 2007 beschlossen,hinaus auch Dinge machen, die nicht vereinbart waren. das Thema sexuelle Identität in Schulen und

das Thema sexuelle Identität in Schulen und Jugendeinrichtungen voranzubringen. Warum ist bisher nichts geschehen?

Wir haben den Beschluss sogar in den Koali- tionsvertrag aufgenommen. Ich bin auch nicht damit zufrieden, dass wir davon seither nichts mehr gehört haben. Ich weiß aber, dass das Konzept so gut wie fertig ist und etwas länger ge- braucht hat, als wir gedacht haben.

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Lehrerfortbildung, Schul-

aufklärung, Plakataktionen – an Ideen mangelt es nicht. Was soll konkret geschehen?

Das Aufklärungsprojekt „Soorum“ im MHC soll beispielsweise unter- stützt werden, das ist ein ganz wich- tiger Punkt. Diese wichtige Arbeit soll professioneller ausgestattet werden, da- mit ein Mitarbeiter die Zusammenarbeit mit den Schulen koor- dinieren kann. Die

Schulen sollen Ansprechpartner für das Thema be- kommen und es wird eine verstärkte Öffentlich- keitsarbeit geben. Aber das gesamte Konzept wird die Schulbehörde noch vorstellen.

Derzeit vergeht kaum eine Woche,das gesamte Konzept wird die Schulbehörde noch vorstellen. in der nicht über Opfer von Jugendgewalt in

in der nicht über Opfer von Jugendgewalt in Hamburg berichtet wird. Was ist da los in unserer Stadt?

Es ist tatsächlich beängstigend, wie sich die Fälle häufen. Interessant ist aber, dass die Zahlen der Ju- gendkriminalität eher rückläufig sind, aber die Härte der Körperverletzungen steigt. Das hat sehr viel mit einer gescheiterten Integration zu tun. Aber die Tä- ter sind nicht allein Jugendliche mit Migrationshin- tergrund. Sie stammen oft aus schwierigen familiären Verhältnissen, gekoppelt mit einem Mangel an Be- rufsperspektiven. Und da landen wir letztlich wieder bei der Schulreform und dabei, dass uns diese Ju-

gendlichen nicht verloren gehen dürfen. Nicht alle, die Schulverlierer sind, werden gleich gewalttätig. Aber der Boden hierfür ist in dieser Situation leicht bereitet.

Auch Schwule gelten potenziellen Täternder Boden hierfür ist in dieser Situation leicht bereitet. als leichte Opfer. Wie sicher leben wir

als leichte Opfer. Wie sicher leben wir als Schwule in unserer Stadt?

Es gab vor zwei, drei Jahren eine Zeit, in der sich vermehrt Schwule gemeldet hatten, die überfallen wurden. Das ist wieder abgeebbt. Letztlich wissen wir aber nicht genau, wie die Situatution ist, weil das Dunkelfeld so groß ist. In der Koalition wird gerade ein umfassendes Konzept gegen homophobe Gewalt in Hamburg diskutiert, das noch im Sommer vorgestellt werden soll.

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Dein größtes Wahlversprechen ist die Ein-

richtung eines Jugendzentrums für Schwule in dieser Legislaturperiode. Bleibt es dabei?

Das kann momentan niemand versprechen, auch ich nicht – die Haushaltslage ist bekannt. Ich kann ver- sprechen, dass ich mich dafür einsetze, dass wir hier vorankommen. Ich werbe dafür, dass ein schwules Jugendzentrum nicht als Luxusprojekt angesehen wird, sondern als ein notwendiges Projekt in einer veränderten gesellschaftlichen Situation, in der sich die Jugendlichen heute befinden. Es gibt natürlich eine Liberalisierung und eine höhere Ak- zeptanz von Homosexuellen, andererseits aber auch Gewalterfahrungen an den Schulen und im öffentlichen Raum. In der Koalition ist es unstrittig, dass in der Jugendarbeit mehr getan werden muss.

Aber es ist eine finanzielle Frage, was wir tatsächlich umsetzen kön- nen.

Ist die Anbindung an die bestehende Arbeit des MHCfinanzielle Frage, was wir tatsächlich umsetzen kön- nen. für dich denkbar? Ich glaube, dass es pädagogisch

für dich denkbar?

Ich glaube, dass es pädagogisch sinnvoller ist, Erwachsenenarbeit und Jugendarbeit voneinander zu trennen. Deshalb haben wir auch die Idee eines eigenen Zentrums, so wie es das in anderen Städten ja auch gibt, entwickelt. Aber vor dem Hintergrund der katastrophalen Haushaltslage kommt es jetzt in erster Linie darauf an, Verbesse- rungen herauszuholen. Die eigentlichen Kosten entstehen nicht da- durch, dass man eigene Räume anmietet, sondern durch die pädago- gische Betreuung – Personal kostet Geld.

In Hamburg wurden 2009 insgesamt 205 HIV-Neuinfek-die pädago- gische Betreuung – Personal kostet Geld. tionen festgestellt. 137 davon betreffen Männer, die Sex

tionen festgestellt. 137 davon betreffen Männer, die Sex mit Männern haben. Das sind 46 mehr als im Vorjahr. Unternimmt die Stadt genug für die Aidsprävention?

Die Situation in Hamburg ist, wie in allen Großstädten, riskant. Deshalb haben wir hier auch draufgesattelt. Hein & Fiete hat beispielsweise im letzten Sommer einen zusätzlichen Streetworker einstellen können. Und auch für die Aidshilfe haben wir eine halbe Stelle für den Be- reich Jugendliche und Migranten organisiert. Das muss jetzt erst ein- mal wirken. Wenn wir aus diesem Bereich im Laufe des Jahres hören, dass noch Bedarf besteht, werden wir uns dem Gespräch nicht ent- ziehen.

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In diesem Jahr feiert Hamburg 30 Jahre CSD und fordert:

„Gleiche Rechte statt Blumen“. Wenn Du auf diese 30 Jahre zurückschaust: Was ist der größte Erfolg, den Lesben und Schwule in Hamburg verbuchen konnten?

Es gibt viele Erfolge und nicht nur den einen. Dass sich Schwule und Lesben heute so frei und selbstverständlich in der Stadt bewegen können, war vor 30 Jahren sicherlich nicht vorstellbar. Dass die Re- genbogenfahne heute zum CSD am Rathaus hängt, auch nicht. Es gibt auch keinen Aufschrei mehr, wenn der Senat einen Rathaus- empfang zum 20. Geburtstag von Startschuss gibt, obwohl so etwas eigentlich nur zum Hundertsten üblich ist. Oder wenn wir es möglich machen, dass die Hamburger Sportlerinnen und Sportler bei den Gay Games in Köln mit einheitlichen Shirts ausgestattet werden. Diese Offenheit ist ein großer Erfolg, auch wenn sie von den Jüngeren heute als selbstverständlich angesehen wird. Für mich war immer klar: So- lange schwullesbische Liebe und schwullesbische Partnerschaften nicht anerkannt werden, ist die gesamte Akzeptanz in der Gesell- schaft in Frage gestellt. INTERVIEW: STEFAN MIELCHEN

Die vollständige Fassung des Interviews ist auf hinnerk.de zu finden

Farid Müller sitzt seit 1997 für die Grünen (GAL) in der Bürgerschaft. Er ist direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Hamburg-Mitte

www.farid-mueller.de

Bürgerschaft. Er ist direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Hamburg-Mitte www.farid-mueller.de hinnerk 07/10 13
Bürgerschaft. Er ist direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Hamburg-Mitte www.farid-mueller.de hinnerk 07/10 13

Foto: Stefan Mielchen

hamburg

Laufend spenden

Der „Walk For Money“ wird langsam zur Tradition – auch gegen Vorbehalte

Am 31. Juli findet der dritte „Walk For Money“ durch St. Georg statt: Start ist um 16 Uhr am Pride House (An der Alster 40), Ziel das Gartenfest von Hein & Fiete am Pul- verteich. In diesem Jahr sammeln die Paten für die Prä- ventionsarbeit von Hein & Fiete und eine schwule Trauer- gruppe bei Hamburg Leuchtfeuer. Angeführt wird der Marsch erstmals durch eine lautstarke Percussion-Grup- pe. Unternehmen, Gruppen, Vereine, Stammtische und natürlich Privatleute können sich ab 50 Euro aufwärts beteiligen, werden öffentlich genannt und erhalten eine Spendenquittung. Mit dieser Aktion und der Sammlung zum Welt-Aids- Tag sammelten die Paten bisher über 45 000 Euro zur Unterstützung von HIV-Positiven und Aids-Kranken – eh- renamtlich. Jeder gespendete Cent soll den Betroffenen zukommen, Kosten für Öffentlichkeitsarbeit oder Porto müssen über Sponsoren abgedeckt werden. Hierfür hat-

ten die Initiatoren Micco Dotzauer und Harald Greßl einen Zuschuss beim Ortsbeirat St. Georg beantragt, den es im letzten Jahr noch gegeben hatte. „Das war auch damals schon schwierig“, erinnert sich Micco Dotzauer. Der Zuschuss über 575 Euro wurde jetzt aber abgelehnt. „Damit muss ich leben“, sagt Micco Dotz- auer. „Erschrocken war ich aber über die Wortmeldung ei- nes Teilnehmers: an Aids sterbe man ja schließlich nicht mehr und man wisse ja nicht, was mit den Geldern ge- schehe.“ Der Gipfel sei eine Bemerkung über eine angeb- liche „Aids-Mafia“ gewesen. „Das hat mich nicht nur wü- tend sondern sehr traurig gemacht.“ Auch andere Teilnehmer der Sitzung fanden den dort herrschenden Ton „unerträglich“. Nach einem Bericht auf hinnerk.de fand sich schnell ein Sponsor: Ingo Szogs von Mr. Chaps spendete das Geld spontan.

www.die-paten.net

HIV-Zahlen

gestiegen

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen bei Männern, die Sex mit Männern haben, ist in Hamburg von 91 (2008) auf 137 gestiegen. Hein & Fiete-Projektleiter Marc Grenz relativiert den Anstieg mit Blick auf vermehrte HIV-Tests im letz- ten Jahr: „Das zeigt, dass die Testkam- pagnen gut angenommen werden und die richtigen Leute erreichen: nämlich die, die sich risikohaft verhalten.“ Fa- rid Müller (GAL) pflichtet bei: „Dadurch erhalten wir ein genaueres Bild der

Gabi Dobusch (SPD) Foto: SPD
Gabi Dobusch (SPD)
Foto: SPD

tatsächlichen Lage.“ Schwarz-Grün ha- be die Testkampagne nachdrücklich unterstützt. Die SPD-Abgeordnete Gabi Dobusch will dennoch mit einer Se- natsanfrage den Ursachen für den An- stieg nachgehen: „Die Zahlen zeigen, wie dringend geboten es nach den jah- relangen Einsparungen durch die CDU war, die Präventionsarbeit mit homo- sexuellen Männern im vergangenen Jahr wieder zu stärken.“

war, die Präventionsarbeit mit homo- sexuellen Männern im vergangenen Jahr wieder zu stärken.“ 14 hinnerk 07/10

täglich aktuelle News: www.hinnerk.de

Fotos: istockphoto.com
Fotos: istockphoto.com

Ohne Angst zur Schule

Nach den Sommerferien startet die Schulbe- hörde erste Maßnahmen, um die Akzeptanz von homosexuellen Schülern und Lehrern zu stär- ken. Dazu gehören eine neu erstellte Materia- lien- und Methodenbox für den Unterricht sowie Fortbildungen für Referendare. Am Landesinsti- tut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) soll künftig eine Fachkraft die Schulen persön- lich beraten. Vorgesehen sind unter anderem

Wowereit

empfängt

Eigentlich residiert hier ein ganz ande- rer Hausherr. Aber da das Hamburger Rathaus natürlich wesentlich hüb- scher ist als das rote Pendant in der Hauptstadt, macht Berlins Regieren- der Bürgermeister sicherlich gerne einmal einen Ausflug an die Elbe. Die Hamburger Schwusos richten ge- meinsam mit der SPD-Bürgerschaftsfraktion einen Empfang zum CSD aus: Am 29. Juli sind Lesben und Schwule in den Großen Festsaal des Rathauses eingeladen. Neben Klaus Wo- wereit und SPD-Fraktionschef Michael Neu- mann werden auch Kay Ray, die „Koppellas“ sowie Ginger Wade die Gäste unterhalten. Da wird man dann sehen, wer der beste Entertai- ner ist. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

www.schwusos-hamburg.de

Foto: SPD
Foto: SPD

Fortbildungen für Lehrkräfte. Auch der Kontakt zu Beratungseinrichtungen wie dem Aufklä- rungsprojekt „Soorum“ des Magnus Hirschfeld Centrums wird von hier aus koordiniert. Zudem soll der Mitarbeiter Schulen helfen, eine Schul- kultur zu entwickeln, in der sich Schülerinnen und Schüler, Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern und Hausmeister gemeinsamen gegen Homophobie und für mehr Vielfalt einsetzen.

30 Tage, 30 Tore

Unter dem Motto „30 Jahre, 30 Tore“ veran- stalten die Fetischjungs des Spike e.V. am 1. August ein Fußballturnier. Teams á fünf Spieler treten jeweils zwei mal zehn Minuten gegeneinander an. Wer am Ende Hamburger Homoweltmeister wird, darf sich über ewi- gen Ruhm freuen – und darüber, in die An- nalen (sic!) der hiesigen Fetischgeschichte einzugehen. Der Erlös des Turniers kommt der Aidsseelsorge zugute, für entsprechende Stärkung ist gesorgt. Mannschaften, die sich beteiligen wollen, melden sich bei Herbert Dudichum (040) 70 70 7630 oder unter info@spike-hamburg.de Auf welchem Platz gespielt wird, wird auf hinnerk.de rechtzeitg bekanntgegeben.

wird, wird auf hinnerk.de rechtzeitg bekanntgegeben. www.spike- hamburg.de SCHLAGERMOVE SCHLAGERMOVE PRÄSENTIERT

www.spike-

hamburg.de

hinnerk.de rechtzeitg bekanntgegeben. www.spike- hamburg.de SCHLAGERMOVE SCHLAGERMOVE PRÄSENTIERT PRÄSENTIERT

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kultur: musik

More Love! More Love!

Neues Album: Kylie Minogue gibt die Liebesgöttin Aphrodite

Foto: William Baker

Auf ihrem neuen Album „Aphrodite“ präsentiert sich Kylie Minogue als griechische Göttin der Liebe und unterstreicht auch musikalisch ihre Rolle als Göttin des Dancefloor-Pops. Im hinnerk- Interview betont die Australierin, dass sie ihren Erfolg vor allem ihren Mitarbeitern und (schwu- len) Fans zu verdanken hat.

Kylie, wir haben es schon immer geahnt,ihren Mitarbeitern und (schwu- len) Fans zu verdanken hat. aber jetzt ist es offiziell: Du bist

aber jetzt ist es offiziell: Du bist Aphrodite, die Göttin der Liebe?

Nun, den Song habe ich nicht selbst geschrieben, aber jetzt steht es da. Und ich habe beschlossen, mich ganz darauf einzulassen. Trotzdem erliege ich nicht der Illusion, tatsächlich Aphrodite zu sein.

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Im Video zur neuen Single „All The

Lovers“ lässt du dich im wahrsten Sinne des Wortes von einer Menschenmenge tragen…

Ja, und zum Glück für alle Beteiligten wiege ich nicht viel. Für mich war das kein Problem, ich bin es geradezu gewohnt, von Männern getragen zu werden.

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Männern und Frauen in diesem Fall.

Aphrodite erhebt sich aus einer Ansamm- lung halbnackter Menschen…

Das stimmt. Welche Hände mich zuletzt tatsäch- lich in die Höhe gehoben haben, kann ich gar nicht sagen. Ich war schon genug damit be- schäftigt, die Arme in den Himmel zu strecken und dabei meine Körperspannung zu halten.

Und dazu beschwörst du das Mantra:

„More Love! More Love! More Love!“

Ist das nicht eine großartige Botschaft? Diese Art der Euphorie erstreckt sich über das gesamte Album, auch wenn die Botschaft nicht wörtlich in allen Songtexten auftaucht. Die Grundhaltung von „Get Outta My Way“ ist beispielsweise nicht gerade euphorisch, sondern eher siegesbewusst.

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Die neuen Songs sind alle sehr schnell

und Dancefloor-tauglich. Balladen kamen für dich dieses Mal nicht in Frage?

Ja, in dieser Beziehung kennt „Aphrodite“ keine Gnade. Bei „Everything Is Beautiful“, dem Stück, an dem Tim Rice-Oxley von Keane mitgeschrie- ben hat, wird es mal etwas ruhiger. Aber auch dieser Song ist keine Ballade. Wir haben uns schon sehr früh vorgenommen, für langsame Nummern keinen Platz zu lassen. Ich bin jeden- falls super glücklich mit dem Ergebnis. Und er- leichtert.

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„Wir“ – das heißt du und Stuart Price?super glücklich mit dem Ergebnis. Und er- leichtert. h Ja, ich habe zwar wieder mit vielen

Ja, ich habe zwar wieder mit vielen verschiede- nen Produzenten zusammengearbeitet, aber die- ses Mal werden die Songs durch Stuart Price in seiner Rolle als Koproduzent zusammengehal- ten. Deshalb klingt das Album jetzt wie aus ei- nem Guss.

Deine schwulen Fans haben dich schonten. Deshalb klingt das Album jetzt wie aus ei- nem Guss. immer besonders hoch gehalten… Ja,

immer besonders hoch gehalten…

Ja, sie haben mich von Anfang an unterstützt. Und sie standen ganz gewiss auch in Zeiten zu mir, in denen ich nicht mehr so viel Erfolg wie zu Beginn meiner Karriere hatte.

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Und was, glaubst du, lieben sie an Kylie?

Zu Beginn meiner Karriere war ich dank meiner Rolle in der TV-Serie „Neighbours“ sehr erfolg- reich. Danach wurde meine erste Single „The Loco-Motion“ in Australien zur erfolgreichsten Platte des Jahrzehnts. Aber nachdem ich anfangs gefeiert worden war, folgten auch schon bald sehr böse Kritiken. Damals hätte ich mich am liebsten verkrochen, aber ich musste meinen Verpflich- tungen nachkommen und mich tagtäglich sehen lassen. Selbst wenn man sich in gewissen Teilen der Öffentlichkeit und der Medien über mich lus- tig gemacht, mich gedemütigt hat. Ich glaube, dass damals ein großer Teil meiner schwulen Fans beschlossen hat, an Bord zu kommen, um mich zu verteidigen. Im Grunde hatte ich nichts falsch gemacht, ich war einfach, wer ich war. Of- fenbar konnten sie etwas damit anfangen. Mit vielen habe ich eine gemeinsame Geschichte, die jetzt schon über 20 Jahre andauert und hof- fentlich noch lange weitergeht.

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Vermutlich ist es gar nicht so leicht,

die Bodenhaftung zu bewahren, wenn ei- nen die Leute ständig über alles erheben. Etwa so, wie es die Leute in dem Video zu „All The Lovers“ machen…

Ja. Das stimmt aber nur, wenn du dabei immer nach oben siehst und die Leute um dich herum nicht bemerkst. Ich habe viel Respekt für meine Fans und all die Leute, die mich umgeben. Ich bin vielleicht da oben, aber ich weiß, dass ich durch sie mit dem Boden verbunden bin… Das ist ei- gentlich eine nette Analogie. Ich bin froh, dass wir das erarbeitet haben.

INTERVIEW: MICHAEL ERNST

Das Album „Aphrodite“ erscheint am 2. Juli bei EMI, die Single „All The Lovers“ ist bereits erhältlich.

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Foto: Universal Musica

kultur: musik

Let’s Party

Jake Shears, der Kopf der Band Scissor Sisters, legte für das neue Album „Night Work“ eine extra Nachtschicht ein

Mit „I Don‘t Feel Like Dancing“ schaffte die New Yor- ker Band 2006 ihren großen Durchbruch: Die Scissor Sisters bestehen aus drei schwulen Männern (Jake Shears, Babydaddy und Del Marquis) und der Sänge- rin Ana Matronic, Tochter eines schwulen Vaters. Kräftiger Discosound prägt musikalisch ihr drittes Album – und entpuppt sich im Interview mit Jake Shears als Hommage an die schwule Musikkultur der 70er und 80er Jahre.

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Jake, euer neues Album hat gute Chancen,

das erste Top Ten-Album zu werden, auf dem ein praller Männerarsch zu sehen ist.

Das Foto stammt von Robert Mapplethorpe und der Hintern gehört dem Tänzer Peter Reed. Als ich das Foto sah, wusste ich sofort: Das muss ich fürs Cover haben. Es trifft genau den Geist dieses Albums. Mir war allerdings auch klar, dass ich dafür kämpfen muss. Übrigens auch gegenüber meinen Bandkolle- gen.

181818

D

Das Cover sieht ja nun fraglos grandiosÜbrigens auch gegenüber meinen Bandkolle- gen. 18 18 18 D ultraschwul aus. Wie fanden eigentlich die

ultraschwul aus. Wie fanden eigentlich die Plattenbosse von Universal deine Idee?

Mich rief ein Labelboss an und sagte, dies wäre der größte Fehler meiner Karriere.

War ihm das Motiv zu homoerotisch?und sagte, dies wäre der größte Fehler meiner Karriere. Ich glaube es ist denen einfach zu

Ich glaube es ist denen einfach zu sexy. Natürlich ist dieses Covermotiv ein Statement, aber genau des- halb habe ich mich auch so in das Bild verliebt.

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Robert Mapplethorpe ist einer der wichtigs-

ten schwulen Fotografen der 80er Jahre. Als er starb warst du gerade mal elf Jahre alt.

Diese Dekade hatte einen großen Einfluss auf mich. Mich fasziniert der Spaß, die Ausgelassenheit, die man in der Musik dieser Zeit spürt. Aber auch das Hedonistische und Dunkle, was die schwule Szene damals hatte. Das war ein Tanz auf dem Vulkan, im- mer am Abgrund, aber mit ungeheurer Freude da-

bei. Genauso sollte das neue Album werden. Ich habe lange gebraucht bis mir klar war, in welche Richtung das neue Album gehen sollte. Als wir dann die Rich- tung und diese Idee hatten, lief alles fast wie von selbst.

Gab es ein Schlüsselerlebnis fürtung und diese Idee hatten, lief alles fast wie von selbst. das Konzept des Albums? Ich

das Konzept des Albums?

Ich steckte in einem ziemlichen Stimmungstief, weil beim Songschreiben nichts mehr klappen wollte. Al- les, was wir bis dahin für das neue Album aufgenom- men hatten, haben wir verschrottet. Es taugte ein- fach nichts. Ich hab mich dann kurz entschlossen nach Berlin abgesetzt, um mal ein paar Tage den Kopf freizubekommen. Daraus wurden dann drei Mo- nate, und die hatten es in sich.

Das klingt, als ob du ziemlich großen SpaßDaraus wurden dann drei Mo- nate, und die hatten es in sich. gehabt hättest. Den hatte

gehabt hättest.

Den hatte ich in der Tat. Ich fühlte wieder wie ein

Teenager, so gelassen und frei. Ich war ständig in Clubs und auf Partys unterwegs. Zuhause bin ich eher der Sofatyp. Wir leben in New York ein gera- dezu bürgerlich-biederes Leben. Ich gehe dort auch nicht so gerne aus, weil ich schon so lange in der Szene dort lebe und entsprechend viele Menschen kenne. Ich bin lieber anonym, wenn ich ausgehe, um Spaß zu haben.

Mit Party meinst du dann ja wohl auchIch bin lieber anonym, wenn ich ausgehe, um Spaß zu haben. Sexpartys, stimmt‘s? Richtig, aber ich

Sexpartys, stimmt‘s?

Richtig, aber ich hatte keinen Sex dort! Mein Part- ner und ich leben monogam, aber allein nur auf sol- chen Partys zu sein und sich in dieser aufgeladenen Atmosphäre zu bewegen, ist absolut geil und anre- gend.

Um so etwas zu erleben, musst duAtmosphäre zu bewegen, ist absolut geil und anre- gend. dann eigens nach Europa fliegen? Das, was

dann eigens nach Europa fliegen?

Das, was ich in Berlin erlebt habe, wäre in den Staa- ten definitiv undenkbar. Soviel Leidenschaft auf den Dancefloors, soviel Freiheit und Ungezwungenheit auch in sexueller Hinsicht habe ich nirgendwo sonst erlebt.

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Exzessives Partyleben

Musik den neuen Geist der Schwulenbewegung jener Zeit verkörpert. Mein Anliegen mit „Night Work“ war es, die Frage aufzuwerfen: Wie hätte sich das alles entwickelt, wenn Sylvester beispielsweise nicht ge- storben wäre? Wenn sich die schwule Kultur und al- les, was es gerade auch in der Musikszene zwischen Disco und Wave an kreativen schwulen Kräften gab, hätten ungebrochen weiterentwickeln können? Mit „Night Work“ will ich an diese großartigen Wurzeln erinnern und dort wieder ansetzen, wo Aids damals die Entwicklung unterbrochen hat.

Für euren Song „Invisible Lights“ habt ihransetzen, wo Aids damals die Entwicklung unterbrochen hat. einen sehr speziellen Gaststar engagiert, den britischen

einen sehr speziellen Gaststar engagiert, den britischen Schauspieler Ian McKellen. Wie kamt ihr darauf, diese schwule Ikone Sätze wie „whores, gladiators and party children all wake from their slumber“ (Huren, Gladiatoren und Partykinder wachen alle aus ihrem Schlummer auf) sprechen zu lassen?

Ian ist seit einigen Jahren ein guter Bekannter von mir. Wir waren auf verschiedenen Partys und er kommt regelmäßig zu unseren Konzerten. Ich habe ihn gefragt, weil ich seine sonore Stimme absolut passend für diesen Sprech- part fand. Er sagte mir gleich zu. Zu der Zeit spielte er in London gerade „Warten auf Godot“ und wir haben ihn dann ganz spontan in seiner Theatergarderobe besucht und dort seinen Text aufge- nommen.

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Was macht eigentlich

deine Musicaladaption von Armistead Maupins „Tales of the City“?

Im Frühling 2011 wird in San Francisco Premiere sein. Ich bin wahnsinnig stolz und aufgeregt. Über drei Jahre haben wir daran gearbeitet. Die Musik wird sich sehr von Scissor Sisters unterscheiden.

Also keine Rockoper im Disco-Style?Die Musik wird sich sehr von Scissor Sisters unterscheiden. Nein, es wird definitiv keine Rockoper. Ich

Nein, es wird definitiv keine Rockoper. Ich habe mir im Vorfeld sehr viele Broadwayshows angesehen. Für meine Musik zu den „Tales of the City“ habe ich viele traditionelle Musicalelemente übernommen, die bereits zu meinem festen musikalischen Voka- bular gehörten und die ich jetzt endlich auch mal ausprobieren konnte. Es wird eine großartige Show, da bin ich mir sehr sicher. INTERVIEW: AXEL SCHOCK

Scissor Sisters: „Night Work“ (Universal) www.scissorsisters.com

„Night Work“ (Universal) www.scissorsisters.com schließt meist auch Begleit- erscheinungen wie Drogen und

schließt meist auch Begleit- erscheinungen wie Drogen und Bareback-Sex ein.

Ich halte nichts davon, Drogen zu verbieten. Drogen gehören für mich zu einer guten Party mit dazu. Verbote machen al- les nur noch schlimmer. Ich vertraue auf die Selbstverant- wortung der Menschen im Umgang damit. Das gleiche gilt beim Sex. Jeder sollte trei- ben können, was und mit wem er will, solange er da- bei gegenüber sich selbst und dem anderen respekt- voll umgeht und weder sich noch den anderen ver- letzt. Das genau aber ist der Punkt, warum ich mit Bareback-Sex nicht klarkomme. Ich halte Bareba- cking tatsächlich für ein sehr großes und schwieriges Problem, und da sind wir dann auch schon wieder bei dem Thema, welches die schwule Kultur und Community in den 80er Jahren zum Erliegen brachte: Aids.

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Euer Song „Invisble Light“ erinnert mich

doch sehr an „Welcome to the Pleasure Dome“ von Frankie Goes To Hollywood. War das eine gewollte Assoziation?

Absolut. Das komplette Album war eine entschei- dende Inspirationsquelle für uns. Frankie Goes To Hollywood war die letzte Band, bevor Aids in der Schwulenszene um sich schlug. Sie hatten mit ihrer

uns. Frankie Goes To Hollywood war die letzte Band, bevor Aids in der Schwulenszene um sich

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kultur: kultur: musik film

Kele Okereke: The Boxer (Wichita/ Cooperative Music)

Eigentlich wollte der Frontmann von Bloc Party in der Bandpause mal gar nichts mit Musik machen. Doch dann holte ihn die eigene Kreativität ein, er schnappte sich die Synthies und ging ins Studio. Das Ergebnis sollte wohl ein Elektro-Pop-Album werden. Da

Kele jedoch seine Indie-Wurzeln (allein schon von seiner Stimme her) nicht verleugnen kann, ist „The Boxer“ ir- gendwo dazwischen gelandet. Die Me- lodien sind zum Teil recht poppig, wer- den aber von schweren Beats überla- gert. Die Mischung funktioniert meis-

Macy Gray: The Sellout (Concord/Universal)

Was tun, wenn man nach einem viel versprechenden Start umgehend ins Karriereloch plumpst? Kelis entschied sich jüngst für einen Relaunch als Eu- rodance-Queen. Kollegin Macy Gray dagegen bleibt ihren Wurzeln nach drei Jahren Album-Pause konsequent

treu, und das hört sich gut an, sei es beim geselligen Titelstück oder dem polierten Soul von „Lately“, der lufti- gen Beschwörung der „Beauty In the World“ oder dem Sixties-Retro „That Man“. Bei so viel Harmonie darf selbst Whitneys Schläger-Ex Bobby Brown

Robyn: Body Talk Pt. 1 (Ministry of Sound)

„Body Talk Pt. 1“ ist der Beginn einer Albumtrilogie. Der erste Teil enthält acht neue Songs, die kaum unter- schiedlicher ausfallen könnten. Seit der Gründung ihres eigenen Labels kann Robyn schließlich machen, was sie will, und jagt keinem Trend hinter-

Christina Aguilera: Bionic (Sony)

Egal, was man von Christina Aguilera halten mag, eines muss man ihr las- sen: Kleckern ist nicht, und kommer- zielle Risiken scheut sie ebenso wenig. Nach vier Jahren Pause mit einem neuen Album rauszukommen, auf dem sie sich dem elektronischen Un-

her. Dabei gelingt der Schwedin ein- mal mehr der Spagat zwischen Dan- cehall, Rap-Pop, Techno-Beats und Akustik-Klängen, die sich gepaart mit Elektro-Elementen und hymnischen Melodien zum unverwechselbaren Ro- byn-Sound zusammenfügen. Sehr er-

derground annähert und mit Leuten wie Sia, Peaches und Le Tigre arbei- tet, zeugt von Chuzpe. Die Produktion rumpelt dann auch über weite Stre- cken genüsslich vor sich hin, mit tem- poreichen, sexy Songs, die dem aktuel- len Eurodance-Trend schon wieder ein

genial ❚❚❚❚❚❚ ❚❚❚❚❚❚ mies

House‘lleulja

Belgiens Rapper Stromae bringt Spaß in die House-Music

Dass sein skurriler Dance- floor-Feger „Alors on danse“ in Deutschland sogar noch er- folgreicher wurde als in sei- ner belgischen Heimat, dürfte

vor allem Stromae selbst überrascht haben. Mindestens ebenso überraschend aber, dass er den musi- kalischen wie sprachlichen Humor so- gar ein ganzes Album hindurch auf- rechterhalten kann. Paul Van Haver, wie der 25-jährige Soundbastler bürgerlich heißt, friemelt aus dem Old-School-Sound des Mini- mal-Technotronic, aus Elektro-House- Klängen und eingängigen, poetischen

tens recht gut, aber oft dann trotz und nicht wegen der Zutaten. Der ganz große Wurf ist es so nicht geworden.

BJÖRN REINFRANK

www.iamkele.com

im Duett die „Real Love“ beschwören. Macys unverwechselbare Stimme pimpt selbst mittelmäßiges Material erfolgreich auf, nur im Gedächtnis mag leider kein Song so recht haften bleiben. TORSTEN BLESS

www.macygray.com

frischend in einer Zeit, in der Pop von Frauen meistens gleich klingt. Für ei- nen kommerziellen Erfolg mag das nicht gerade sprechen, dafür aber für Qualität. Und genau das ist Robyns

Ziel.

www.robyn.com

KW

Stück weit voraus sind. Mit 15 Songs ist das Album etwas zu lang geraten, die ausgedehnte Balladen-Sektion wä- re nicht nötig gewesen.

BJÖRN REINFRANK

www.christinaaguilera.com

HipHop-Chansons sommerliche Tanz- und Barmusik zusammen. Die hat nicht nur einen hohen Spaßfaktor, sondern auch – wenn man seinem Credo in „House‘ lleulja“ Glauben schenken mag – eine einende Wirkung über alle Gren- zen hinweg: Dank der House Music fin- den demnach Heteros wie Homos zu

denselben Beats ihre Seligkeit. Halle-

lujah!

AXEL SCHOCK

Stromae: „Cheese“ (Universal) www.stromae.org

Elektro- Pop/Indie ❚❚❚❚❚❚
Elektro-
Pop/Indie
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Soul ❚❚❚❚❚❚
Soul
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Elektro- Pop ❚❚❚❚❚❚
Elektro-
Pop
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Pop ❚❚❚❚❚❚
Pop
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Nachtseiten der Liebe

Adam Hasletts Erzählungsband „Hingabe“

Adam Hasletts Roman „Union Atlantic“ war 2009 das Buch der Stunde. Gera- dezu prophetisch und zudem mit gro- ßem Gespür für Spannung und Humor hatte er darin eine heraufziehende Wirt- schafskrise geschildert – und ganz ne- benbei mit dem 17-jährigen dauerbe- kifften Nate eine recht ungewöhnliche, gleichermaßen beeindruckende schwu- le Figur geschaffen. Im Zuge des Erfolgs von „Union At- lantic“ ist nun das literarische Debüt Hasletts von 2002, der Erzählungsband „Hingabe“, neu veröffentlicht worden. Bereits hier zeigt sich Hasletts große Kunst, auf geradezu altmodische Weise plastische Figuren zu zeichnen und in wenigen Seiten große wie großartige, verstörende wie erschütternd schöne Geschichten zu erzählen. Und auch hier wimmelt es von schwulen Charakteren, die einem im Gedächtnis bleiben wer- den. Etwa der Schuljunge in „Der Ur- sprung der Verzweiflung“, der in ge-

radezu obsessiver Liebe zu seinem tum- ben Mitschüler und mit wachsender masochistischer Lust sich von diesem erniedrigen lässt. Oder das Geschwis- terpaar in der Titelgeschichte, das sich in Studienzeiten unglücklich in den glei- chen Mann verliebt und sich danach in der unerfüllten Liebenssehnsucht ver- gräbt. Oder der Immobilienmakler, der angesichts seiner tödlichen Erkrankung, ganz langsam aus dem Leben ver- schwindet. Fast unmerklich lässt der 1970 ge- borene Haslett seine Geschichten ins Abgründige gleiten, mit immer wieder faszinierender literarischer Fertigkeit und nachhaltiger Wirkung. AS

Adam Haslett: „Hin- gabe“. Erzählungen. Aus dem Amerikani- schen von Pociao und Roberto de Hollanda. 272 Seiten, Paper- back, Rowohlt Verlag, 12 Euro.

Hollanda. 272 Seiten, Paper- back, Rowohlt Verlag, 12 Euro. kultur: buch Überleben im Dunkeln „Zwei Lieben“:

kultur: buch

Überleben im Dunkeln

„Zwei Lieben“: Schicksal eines schwulen KZ-Häftlings

Liebe, Beziehung, Sex und Coming-out gehören zum Standardthemenreper- toire schwuler Autoren. Äußerst sel- ten hingegen, dass Geschichte aus ex- plizit schwuler Sicht erzählt wird, wie es etwa Jan Stressenreuter unlängst in seinem Roman „Mit seinen Augen“ über die Lebenssituation in den dumpf-biederen 50er Jahren tat. Oder Lutz van Dijk mit „Verdammt starke Liebe“, der wahren Geschichte eines polnisch-deutschen Schwulenpaares während des Zweiten Weltkrieges. Anhand des Schicksals des KZ-Häft- lings Fritz versucht Rainer Vollath nun in seinem Debüt „Zwei Lieben“, ein umfassendes Lebensbild Homosexu- eller in der NS-Zeit zu zeichnen. In dis- tanziertem, fast sachlich-journalisti- schem Ton erzählt der 43-jährige Mün- chner von der Schließung der Schwu- lenlokale durch die Nazis, von Zwangs- kastrationen und Verhaftungen. Ins Zentrum aber rücken die Erniedrigun- gen, Entbehrungen und das Sterben

in den Konzentrationslagern – und die überlebensnotwendigen Momente des Glücks inmitten des Grauens. Eine heimliche Liebe zu einem pol- nischen Mitgefangenen hilft Fritz, das KZ zu überstehen. Verschränkt ist die- ser Erzählstrang mit Episoden aus des- sen Leben nach 1969, dem Jahr der Reformierung des Anti-Schwulen-Pa- ragrafen 175. Die Aufbruchsstimmung innerhalb der jungen bundesrepubli- kanischen Schwulenbewegung bringt auch für Fritz ein Ende des versteck- ten Lebens. Im reifen Alter vermag er zum ersten Mal frei von Angst vor Re- pressalien einen Mann zu lieben.

AXEL SCHOCK

Rainer Vollath:

„Zwei Lieben“.

Roman. Querverlag,

208 Seiten,

14,90 Euro

zu lieben. A XEL S CHOCK Rainer Vollath: „Zwei Lieben“. Roman. Querverlag, 208 Seiten, 14,90 Euro
zu lieben. A XEL S CHOCK Rainer Vollath: „Zwei Lieben“. Roman. Querverlag, 208 Seiten, 14,90 Euro

Fotos: Prokino

kultur: film

Kein Bock auf Pasta: Tommaso (Riccardo Scamarcio, rechts) will lieber seinem Freund Marco (Carmine Recano) an die Nudel.

Alles Pasta

Gute-Laune-Kino aus Italien: Ferzan Ozpeteks neuer Film „Männer al dente“

Auf eines ist bei Ferzan Ozpetek Ver- lass. Mindestens einmal sitzen seine Filmfiguren beim Essen zusammen, scherzen, streiten und trinken, wäh- rend die Kamera die Tafel unermüdlich umkreist. Die große Runde am Essens- tisch, das steht bei Ozpetek stets sinn- bildlich für das Ideal der Familie. Mal ist es die lesbisch-schwule Wahlfamilie wie in „Die Ahnungslosen“, mal sexuell durchmischt wie in „Saturno contro“. Stets aber konzentrieren sich hier die Konflikte und sind Schauplatz von Of- fenbarungen und Auseinandersetzun- gen. Wenn‘s ganz dramatisch kommt, kippt auch mal jemand vom Stuhl. Aber alles der Reihe nach. Was könnte italienischer sein als eine Pastafabrik in Familienhand! Vin- cenzo Cantone will den Betrieb im süd- italienischen Badeort Lecce bei einem Festessen in die Hände der Söhne übergeben. Doch die haben ganz an- dere Pläne. Tommaso, möchte die Zu- sammenkunft für ein doppeltes Ge- ständnis nutzen. Das Betriebswirt- schaftsstudium in Rom hat er schon

lange hingeworfen und sich stattdes- sen an einem Roman versucht. Und außerdem lebt er mit einem Mann zu- sammen. Doch bevor er an der Festta- fel das Wort ergreifen kann, kommt ihm sein Bruder Antonio zuvor und be- kennt: Er steht auf Männer, will raus aus Lecce und aus dem Nudelgeschäft. Was folgt ist eine der typischen Ozpe- tek-Szenen. Die Kamera kreist und

fängt die unterschiedlichsten Reaktio- nen in den Gesichtern zwischen Un- gläubigkeit und Entsetzen ein, bis Vater Vincenzo mit einem Herzinfarkt spek- takulär die Tafel aufhebt. Tommaso bleibt vor Schreck das eigene Geständ- nis im Halse stecken. Dramaturgisch hat der türkischstämmige Ozpetek durchaus einen Hang zur großen itali- enischen Oper, zum Glück aber auch

Hang zur großen itali- enischen Oper, zum Glück aber auch Cool & schwul: der junge Römer

Cool & schwul: der junge Römer von heute

Gespür für ironische Zwischentöne. Seine Sommerkomödie „Mine vaganti (Verstreute Minen), die bei uns den et- was albernen Titel „Männer al dente“ verpasst bekommen hat, macht zwei- fellos gute Laune. Unverhohlen zieht Ozpetek aufs Mainstream-Publikum und erschreckt dies weder mit offen- herzigen intimen schwulen Szenen, noch provoziert er mit allzu fremden Lebenswelten. Lediglich als Tommasos römische Freunde überraschend in Lecce aufkreuzen, wird hemmungslos mit schwulen Klischees gespielt. „Män- ner al dente“ will niemandem wehtun, sondern Spaß für alle sein. Das ist nicht sonderlich mutig oder gar subversiv, aber schon mal eine ganze Menge für zwei wirklich nette Kinostunden.

AXEL SCHOCK

„Männer al dente“, I 2010, Regie: Ferzan Ozpetek. Mit Hauptdarsteller: Riccardo Scamarcio, Ennio Fantastichini, Nicole Grimaudo, Alessandro Preziosi, Lunetta Saviano. 110 min., Kinostart: 15. Juli www.maenner-al-dente.de

Wer dünn sein will, muss leiden. Pfundskerle In „Gordos“ wird eine Diät-Therapie zum Seelenstriptease Ausziehen,

Wer dünn sein will, muss leiden.

Pfundskerle

In „Gordos“ wird eine Diät-Therapie zum Seelenstriptease

Ausziehen, und zwar komplett! Das ist das Erste, was der smarte Thera- peut Abel von seinen Klienten fordert. Er geht mit gutem Beispiel voran. So sitzen sie denn splitternackt im Stuhl- kreis und erzählen von ihren Proble- men mit dem Dicksein. Leonor hat während des Auslands- aufenthaltes ihres Freundes zugelegt und fürchtet nun seine Rückkehr. So- fia mag eigentlich ihre Rundungen, noch viel lieber aber würde sie mit ihrem Verlobten ins Bett steigen. Doch der ist Katholik und glaubt nicht an Sex vor der Ehe. Der schwule Enrique wiederum war mal Star eines TV-Shopping-Sen- ders und hat dort ausgerechnet Diät- pillen vertickt. Als sich aber der ei- gene Speckgürtel nicht mehr verber- gen ließ, verlor er nicht nur den Job,

sondern auch das Selbstbewusstsein. Der Spanier Daniel Sánchez Aré- valo beweist sich nach seinem viel zu wenig beachteten Kinodebüt „dunkel- blaufastschwarz“ als einfallsreicher Regisseur auf den Spuren Pédro Al- modóvars. Komische und tragische Momente fließen nahtlos ineinander

über, und die skurrilen wie berühren- den Außenseiterporträts fügen sich zu einem geschlossenen Ensemble- film. Ganz nebenbei hinterfragt Aré- valo auf eine unterhaltsame Art die Rolle des Körperkultes und des Schlankheitswahns in der Gesell-

schaft.

AXEL SCHOCK

„Gordos“. Regie Daniel Sánchez Arévalo. Mit Roberto Enríquez, Pepa Aniorte, Raúl Arévalo, Teté Delgado. Spanien 2009, 111 min. Kinostart 1. Juli

Fotocredit: Arsenalfilm
Fotocredit: Arsenalfilm

Der schwule Enrique (Mitte) hatte auch schon schlankere Tage.

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mahlzeit

Im Landhaus

Alles bio: die Gutsküche in Tangstedt

Nachdem der Hofladen auf Gut Wulksfelde, nicht weit von Duvenstedt ent- fernt, in die neuen, größeren Räumlichkeiten gezogen war, wurde der Wunsch nach einem Restaurant immer größer. Das alte Gebäude war wie geschaffen für eine Gutsküche. Wie praktisch, dass Rebecca und Matthias Gfrörer gerade auf der Suche nach geeigneten Räumen für ihr eigenes Restaurant waren. Nach einer mehrmonatigen Umbauphase konnte das Paar, das sich während der Ausbildung im Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten kennenge- lernt hatte, stolz seine internationale Landhausküche präsentieren. Da das Gut Wulksfelde ökologisch nach Bioland-Richtlinien wirtschaftet, war klar, dass die Gutsküche ebenfalls hohe Ansprüche an die Zutaten stellt. Deshalb ist das Restaurant seit vergangenem Herbst öko-zertifiziert. Die Karte wech- selt zwei bis drei Mal wöchentlich, das Angebot variiert gemäß der Jahres- zeiten und des Angebotes auf dem Markt. Während im Sommer aus dem Vollen geschöpft werden kann, stellen die wenigen saisonalen und regiona- len Lebensmittel im Winter den Koch schon mal vor eine kreative Aufgabe:

„Im Winter hatten wir eine harte Rüben- und Kohlzeit“, erinnert sich Matthias Gförer schmunzelnd. In der Gutsküche kommen nicht nur die Filet-Stücke auf den Tisch, alles Essbare vom Tier findet sich auf der Speisekarte. Rezepte für die abwechs- lungsreiche Karte sammelten die Gförers in Restaurants unter anderem in New York (Mandarin Oriental) oder im Berliner „Magots“. Die Landhausge- richte kommen dennoch leicht daher: Entenconfit mit Fenchel-Grapefruit- Kraut und Serviettenknödeln (12 Euro), Pulpo mit Papaya-Salsa und Stiel- mus (16,50 Euro) oder Hofferkelsülze mit Senfcreme und Hofsalat (8,50 Euro) leugnen ihre deftige Herkunft nicht, werden aber stets mit einer Prise leichter Raffinesse zubereitet. Ebenso exquisit wie die Abendkarte ist auch das Angebot zur Mittagszeit:

Dienstag bis Freitag gibt es jeweils ein Zwei-Gänge-Menü für 12,50 Euro. Wer sich also auf den Weg ins Grüne machen möchte: Die gehobene Haus- mannskost macht auch anspruchsvolle Gaumen glücklich.

Gutsküche, Wulksfelder Damm 15, Tangstedt (direkt bei Duvenstedt). 644 19 441, Di-Sa: 12-24 Uhr, warme Küche: 12-14.30 Uhr und 18-22 Uhr;

Kaffee/Kuchen: 15-17 Uhr

www.gutskueche.de

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Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtürmer und technische Änderungen vorbehalten.
Texte und Fotos: Claudia Schmidt
Texte und Fotos: Claudia Schmidt

Süße Kunstwerke

Die Zuckerbäckerin fertigt Meisterwerke der Konditorenkunst

Gelernt hat Christine Bergmayer das Konditorenhandwerk ganz klassisch. Doch einfache Torten und Plundergebäck sind nicht ihr Ding, sie hat sich auf traumhaft ausgefallene Torten, hochwertige Kreationen aus Schokolade und Zucker spezialisiert. Erste Stationen nach ihrer Lehre in Regensburg führten sie bis nach London, wo Christine Bergmayer im Traditionskaufhaus Harrods als Demi-Chef Pâtissier arbeitete. Nach ihrer Meisterprüfung in Deutsch- land zog es sie wieder in die Ferne: als Konditorin auf einem Kreuzfahrtschiff, später folgten Australien und wieder Lon- don als Karriere-Stationen. In der britischen Hauptstadt arbeitete sie für die bekannte Tortenkünstlerin Peggy Por-

schen. Mittlerweile sind Bergmayers Kuchen-Stylings auch in Food-Redaktionen großer Magazine begehrt. In ihrer Backwerkstatt am Lokstedter Steindamm fer- tigt die Zuckerbäckerin Torten nach Auftrag und ganz nach den Wünschen ihrer Kunden. Spezielle Wünsche sind für sie eine kreative Herausforderung. Wer anfangs keine genaue Vorstellung für seine Torte hat, kann sich Anregungen in Bergmayers Ordner mit Fotos ihrer Torten holen

Die Zuckerbäckerin, Lokstedter Steindamm 55 b, 76 90 20 59

www.killer-shrimp.info

Johann Lafers Kochbuch

Immer wenn eine Kochsendung wie „La- fer, Lichter, Lecker“ oder „Lanz kocht“ ansteht, wird Johann Lafer nach Ham- burg eingeflogen. Die Rezepte dieser Sen- dungen zelebrieren die Kunst des Kochs – alltagstauglich ist davon das wenigste. Wer wirklich kochen lernen will, sollte in den „Großen Lafer“ investieren, ein 480- Seiten-Werk. In bebilderten Schritt-für- Schritt-Anleitungen erklärt Lafer etwa, wie man Bratkartoffeln zubereitet. Es bleibt aber nicht nur bei deftiger Haus- mannskost, auch Frühlingsrollen oder ein Grundkurs im Räuchern bringt Lafer dem Homecook näher. Klasse: Nach jedem Grundrezept gibt es zahlreiche Abwand- lungen, die die eigene Kreativität wecken.

Johann Lafer, Michael Wissing:

„Der Große Lafer – Die Kunst der Einfachen Küche“. Hardcover, 480 Seiten, 39,90 Euro

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Tobi & Martin @ Pink Inc.

Joachim @ Stadtfest St. Georg Tobi & Martin @ Pink Inc. Jürgen, Micco & Ron @

Jürgen, Micco & Ron @ Stadtfest

Martin @ Pink Inc. Jürgen, Micco & Ron @ Stadtfest Bastian & Ben @ Wunderbar Maik

Bastian & Ben @ Wunderbar

Micco & Ron @ Stadtfest Bastian & Ben @ Wunderbar Maik & René @ Wunderbar Bülent

Maik & René @ Wunderbar

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Maik & René @ Wunderbar Bülent & Alex @ Kitty Q Dennis, Julian & Jann @

Dennis, Julian & Jann @ Pink Inc.

& Alex @ Kitty Q Dennis, Julian & Jann @ Pink Inc. Florian & Saghanath @

Florian & Saghanath @ Wunderbar

& Jann @ Pink Inc. Florian & Saghanath @ Wunderbar Stephan & Steve @ Gay Factory

Stephan & Steve @ Gay Factory

Saghanath @ Wunderbar Stephan & Steve @ Gay Factory Marco & D-Mac @ Pink Inc. Tobi

Marco & D-Mac @ Pink Inc.

& Steve @ Gay Factory Marco & D-Mac @ Pink Inc. Tobi & Yasin @ Stadtfest

Tobi & Yasin @ Stadtfest St. Georg

D-Mac @ Pink Inc. Tobi & Yasin @ Stadtfest St. Georg René @ Gay Factory Basti

René @ Gay Factory

Tobi & Yasin @ Stadtfest St. Georg René @ Gay Factory Basti & Matthias @ Pink

Basti & Matthias @ Pink Inc.

Georg René @ Gay Factory Basti & Matthias @ Pink Inc. Robert, Ulf & Arvid @

Robert, Ulf & Arvid @ Stadtfest

Matthias @ Pink Inc. Robert, Ulf & Arvid @ Stadtfest Ralf, Julien & Steven @ Wunderbar

Ralf, Julien & Steven @ Wunderbar

Fotos: Martin Stiewe (14), karl-mai.de (11)
Fotos: Martin Stiewe (14), karl-mai.de (11)

René & Matze @ Gay Factory

mehr partypics auf www.hinnerk.de

mehr partypics auf www.hinnerk.de Caro & Elvis @ Kitty Q Michael & Wilfried @ Stadtfest St.

Caro & Elvis @ Kitty Q

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Michael & Wilfried @ Stadtfest St. Georg

Elvis @ Kitty Q Michael & Wilfried @ Stadtfest St. Georg Fabi, Philipp, Andreas & Dirk

Fabi, Philipp, Andreas & Dirk @ Pink Inc.

St. Georg Fabi, Philipp, Andreas & Dirk @ Pink Inc. Björn & Peter @ Gay Factory

Björn & Peter @ Gay Factory

& Dirk @ Pink Inc. Björn & Peter @ Gay Factory Tobi & Oliver @ Gay

Tobi & Oliver @ Gay Factory

& Peter @ Gay Factory Tobi & Oliver @ Gay Factory Edo, Tobi, Marta & Daniel

Edo, Tobi, Marta & Daniel @ Stadtfest St. Georg

Factory Edo, Tobi, Marta & Daniel @ Stadtfest St. Georg Lara & Felix @ Pink Inc.

Lara & Felix @ Pink Inc.

Marta & Daniel @ Stadtfest St. Georg Lara & Felix @ Pink Inc. José @ Kitty

José @ Kitty Q

Marta & Daniel @ Stadtfest St. Georg Lara & Felix @ Pink Inc. José @ Kitty

Maximilian & Tommy @ Wunderbar

Marta & Daniel @ Stadtfest St. Georg Lara & Felix @ Pink Inc. José @ Kitty

szene Na gut, dass mit dem Sommer war bis Redaktionsschluss wohl eher als Scherz gemeint.
szene
szene

Na gut, dass mit dem Sommer war bis Redaktionsschluss wohl eher als Scherz gemeint. Kaum ist Kachelmann im Knast, scheint auch die Sonne in Ketten gelegt worden zu sein… Gut, dass wir uns die warme Jahreszeit ins Haus holen kön- nen: Klamotten runter und rein ins Vergnügen heißt es am 10. Juli wieder im Festplatz Nord. Die schwule Schaumparty „S.P.L.A.S.H.“ war schon bei ihrer Pre- miere im letzten Jahr eine äußerst lustige Sache, und genau dort knüpfen die Schaumschläger von 136 Grad und Electric Circus wieder an: aus vollen

Rohren wird geblubbert, bis alle bis über beide Ohren vergnügt sind. Wo man nichts sieht, ist Fühlen bekanntlich keine Schande. Und damit man sich hierbei ordentlich be- wegt, falls man dem Nebenmann mal ganz aus Ver- sehen in den feuchten Schlüpfer greift, sorgen die DJs Pasha und Tom Shark im schwulen Haifisch- becken für den passenden Sound. Also: Pack‘ die Badehose ein, nimm‘ dein kleines Schwesterlein…

Splash: Schwule Schaumparty von 136 Grad und Electric Circus. 10. Juli, 23 Uhr Festplatz Nord, Wandalenweg 7

Sextanzvergnügen

Leicht bekleidet oder gar nicht: Benefizparty für die Patenaktion

Am 31. Juli findet der dritte Walk For Money in St. Georg statt: ein Spendenlauf für die Aktion „Die Paten – gemeinsam gegen Aids“ (siehe auch Seite 14). Schon eine Wo- che vorher können Hamburgs Schwule gutes Tun und selber dabei Spaß haben: In der „Sexplosion“ am Kleinen Pulverteich findet die Party „Sexdance“ zu Gunsten der Patenaktion statt. Dresscode an die- sem Abend: mindestens freier Oberkörper oder sexy Outfit! Das dürfte in einem Fall besonders spannend werden, denn Drag Queen Valery Pearl ist mit von der Partie und bedient das Porno-Glücksrad. Mutter Madonna von den Schwestern der Perpe- tuellen Indulgenz verteilt gemeinsam mit der Love-Patrol von Hein & Fiete die nöti- gen Safer-Sex-Utensilien, und DJ Porn-Oh- Rama (pssst: er heißt eigentlich Ron…) ver- sorgt die Gäste mit derart heißer Musik, dass das Kondenswasser von der Decke tropfen wird…

Sexdance: 24. Juli, 22 Uhr, Sexplosion, Kleiner Pulverteich 24. 10 Euro inkl. 2 Getränke

von der Decke tropfen wird… Sexdance: 24. Juli, 22 Uhr, Sexplosion, Kleiner Pulverteich 24. 10 Euro

SAMSTAG 31. JULI 10 CAFÉ SCHÖNE AUSSICHTEN

22:00 Uhr · Gorch-Fok-Wall 4 · 20355 Hamburg

U-/S-Bahn Station Dammtor/Stephansplatz

· 20355 Hamburg U-/S-Bahn Station Dammtor/Stephansplatz E-Circus Fuckin‘ HOT and WET heißt das Motto des Electric

E-Circus

Fuckin‘ HOT and WET heißt das Motto des Electric Circus am 17. Juli. Gut so, wo man schon ständig Rudi Carells „Wann wird‘s mal wieder richtig Som- mer“ auf den Lipppen hat. Heiß und schweißtrei- bend sind die Sounds von DJ Bearded Lady Roberta Jones, DJ Pa$ha und DJ Dajimm nebst Special Guest. Am Hühnerposten sorgen Electro, Minimal, Vocal Pop, Soul, RnB und HipHop für zirzensich gute Laune und entsprechende Tanzakrobatik.

Electric Circus: 17. Juli, 23 Uhr, Hühnerposten www.electric-circus.info

17. Juli, 23 Uhr, Hühnerposten www.electric-circus.info Gartenfest Hamburgs schwuler Infoladen Hein & Fiete

Gartenfest

Hamburgs schwuler Infoladen Hein & Fiete feiert sein 20jähriges Bestehen und läutet die CSD-Wo- che mit einem Gartenfest im Pulverteich ein. Die Mitarbeiter von Toms Saloon und Generation-Bar haben mit Hein & Fiete die Organisation des Festes übernommen und werden die Gäste mit Getränken (von Bier bis Cocktail), deftigen Speisen vom Grill und heißer Musik versorgen; diverse DJs sorgen für heiße Rhythmen unter den Bäumen.

Hein & Fiete-Gartenfest: 31. Juli und 1. August,

jeweils ab 14 Uhr

www.heinfiete.de

31. Juli und 1. August, jeweils ab 14 Uhr www.heinfiete.de 136 mal 136 18496 Grad hält

136 mal 136

18496 Grad hält ja kein Mensch aus. Doch so heiß ist es an der Reeperbahn mittlerweile: im Juli heißt es dort zum einhundertsechsundreißigsten Mal 136 Grad. Wie praktisch, dass der Juli gleich fünf Sams- tage zum gebührenden Feiern aufweist. Den Auftakt am 3. Juli übernimmt DJ-Darling Philippe Lemot. Außerdem sind in diesem Monat noch Ron Stewart, Djane Zoe, DJ R.O.N.E und De la Torre an der Ree- perbahn am Start.

136 Grad – the Club: samstags, 23 Uhr, Reeperbahn 136

www.136grad.com

SUMMER EDITION DJs of the Night: Sharon o Love Manchester Energetic, funky, dirty, vocal house
SUMMER EDITION
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Ponymädchen
SchwuZ Berlin
Pop, Trash, you can dance
Ponymädchen SchwuZ Berlin Pop, Trash, you can dance SEXY SUMMER THE CITY IN Caipi-Bar, Beachfeeling,
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DIE GROSSE CSD OPENING GALA

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EINLASS ZUR OPENING PARTY IST ENTHALTEN!

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Schöne Aussicht

Pink Inc. mit sommerlichem Outdoor-Special

Im Juli rollen die Macher von Pink Inc. ihren rosaroten Teppich vor dem Café Schöne Aussichten aus. Die schwullesbische Party soll in dieser Nacht Ibiza- Feeling versprühen, als hätte man einen Kurztrip auf die Baleareninsel ins Café del Mar gebucht. Meer ist mehr: ein kleiner Pool soll auch aufgebaut wer- den. Als heißes Frauen DJ-Set legen Sharon O Love aus Manchester und das Ponymädchen aus Berlin erstmals gemeinsam ihre Symbiose aus Hou- semusic und Dance-Classics auf. Cocktails und spicy BBQ gibt‘s auch.

Pink Inc.: 31. Juli, 22 Uhr, Café Schöne Aussichten, Gorch-Fock-Wall 4 www.pinkinc.de

Café Schöne Aussichten, Gorch-Fock-Wall 4 www.pinkinc.de Fetter Eurotrash Malibu, dieses Wort schmilzt förmlich auf

Fetter Eurotrash

Malibu, dieses Wort schmilzt förmlich auf der Zunge und macht Lust auf trainierte Amijungs mit Pornosonnenbrillen, Tittenmonster in einem Hauch von Bikini und Wellen satt am Pazifik. Wie gut, dass es den Hochbunker an der Feldstraße gibt, in dem dies alles naturnah simuliert werden kann: denn mit der Malibu-Edition von „Laserdance“ kommt der Sommer samt Baywatch nach Hamburg. DJ DEE und DJ JAY (aka Matt3000 und Tillicious) ballern heißen Eurotrash aus den Boxen, und von der Decke strahlt so viel Schwarz- licht, das jeder um drei Nuancen gebräunter nach Hause geht. Geilomat!

Laser Dance 5 – Malibu Edition: 30. Juli, 23 Uhr, Uebel & Gefährlich

Grand Opening Nach der CSD-Gala ist Party in den Fliegenden Bauten Beim dritten Mal darf

Grand Opening

Nach der CSD-Gala ist Party in den Fliegenden Bauten

Beim dritten Mal darf man schon von Tradition sprechen: Nach dem Mandarin Casino und der letztjährigen CSD-Eröffnung rocken die Krush Brothers ein- mal mehr die CSD-Opening Party in den Fliegenden Bauten (siehe auch Seite 11). Chris Fleig und Sven Enzelmann rocken das Zelt mit der großen Tanzma- nege, und auch Zuperfly, die Band von Chris, performt den offiziellen CSD- Song „Around The World“. Wir verlosen fünf mal zwei Tickets für die Party, eMail mit dem Stichwort „Party“ an verlosung@hinnnerk.de

CSD-Opening-Party: 31. Juli, 23 Uhr, Fliegende Bauten www.hamburg-pride.de

31. Juli, 23 Uhr, Fliegende Bauten www.hamburg-pride.de Blaue Jungs Das „FriendShip!“ geht wieder auf

Blaue Jungs

Das „FriendShip!“ geht wieder auf Kreuzfahrt. Zur Partymusik von DJ Sun- shine lässt es sich hier herrlich durch den Hafen schaukeln, die New Yorker Drag Queen Sherry Vine gibt ein Gastspiel an Bord und Barkassen-Boss Hu- bert reicht bestimmt wieder lustige Wodka-Gelees, bis es nur noch blaue Jungs gibt… Mit der Party soll das Kinderdorfprojekt „Amani Orphans Home Mbigili“ in Tansania mit Spenden unterstützt werden, je zwei Euro des Ein- tritts gehen außerdem an Hamburg Pride und die Hamburger Aidshilfe.

FriendShip!: 25. Juli, 17 Uhr Boarding, 18 Uhr Abfahrt, 21 Uhr Stop-Over. Landungsbrücken 9/10

die Hamburger Aidshilfe. FriendShip!: 25. Juli, 17 Uhr Boarding, 18 Uhr Abfahrt, 21 Uhr Stop-Over. Landungsbrücken

hinnerk Programm

hinnerk Programm Legende Sie hat das Leben der Rollings Stones aufregender gemacht und die Filmgeschichte um

Legende

Sie hat das Leben der Rollings Stones aufregender gemacht und die Filmgeschichte um interessante Fas- setten bereichert. Marianne Faithfull gastiert einen Abend lang auf Kampnagel: mit Songs aus ihrem jüngsten Album „Easy Come, Easy Go“. Der Unterti- tel ist Programm: 18 Lieder für Musikliebhaber.

20. Juli, 20 Uhr, www.kampnagel.de

Juli

Vier Wochen Programm in Hamburg

Dreamteam

La Fortenbacher und das Kay: „Heiß in Concert“

Ein Abend, bei dem vorher niemand so recht weiß, was tatsächlich ge- schieht? Kay Ray und Carolin Fortenbacher starten ein Experiment im Schmidt-Theater: „Heiß in Concert“ heißt es, und es vereint neben zwei unverwechselbaren Stimmen auch zwei Bühnenpersonen, die unter- schiedlicher kaum sein könnten – aber an ihrem Image leiden. „Ich bin im- mer nur die Musicaltante, das nervt“ sagt Carolin Fortenbacher im hinnerk- Gespräch. „Und ich bin immer nur der schrille Vogel, das nervt auch“, er- gänzt Kay. In ihrem gemeinsamen Programm treffen sie sich in der Mitte, die Musik wird im Vordergrund stehen. Schmachtfetzen wie „Dreams Are My Reality“ stehen auf dem Plan, oder Bom- bast-Duette wie „Barcelona“ von Freddy Mercury und Mont- serrat Caballé. „Das wollte ich unbedingt schon mal ma- chen!“ strahlt Kay Ray. Es sollen Partyabende werden, außer den Songs wird aber nichts geprobt. Kein Buch, keine vor- gegebenen Texte: Improvisationstalent wird gefragt sein. Carolin Fortenbacher hat keine Angst, von Kay Ray dabei an die Wand gespielt zu werden. „Ich muss meinen Bühnenpart- ner mögen und ihm vertrauen. Und das tue ich!“ sagt sie. Vier Abende sind zunächst geplant – Verlängerung nicht ausgeschlossen.

zunächst geplant – Verlängerung nicht ausgeschlossen. Schmidt Theater, 26.-27. Juli und 30.-31. August, jeweils 20

Schmidt Theater, 26.-27. Juli und 30.-31. August, jeweils 20 Uhr, www.tivoli.de

Juli und 30.-31. August, jeweils 20 Uhr, www.tivoli.de Feingeist Lesung bei Männerschwarm: In seinem Buch „Ein

Feingeist

Lesung bei Männerschwarm: In seinem Buch „Ein le- bendiger Tag“ streift Holger Doetsch (in den 90ern ei- ner der ersten offen Schwulen der CDU) 24 Stunden lang durch sein Berlin. Ein kokett-egozentrisches, aber auch entwaffnend selbstkritisches Selbstporträt ei- nes belesenen Feingeistes und Querdenkers.

7. Juli, 20 Uhr, www.maennerschwarm.de

und Querdenkers. 7. Juli, 20 Uhr, www.maennerschwarm.de Dokumentation Der Kampf um Menschenrechte Homosexueller

Dokumentation

Der Kampf um Menschenrechte Homosexueller steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms „Beyond Gay – The Politics Of Pride“, den die Filmtage im Metropo- lis-Kino zeigen. Schauplätze sind Zürich oder Moskau, Warschau oder São Paulo. Kann die weltweite Pri- debewegung die Lebensrealitäten verbessern?

10. Juli, 19 Uhr, www.lsf-hamburg.de

Minenfeld Kurz nach dem Tod seines Vaters kehrt der attraktive Jungarchitekt Malik in seine tunesische

Minenfeld

Kurz nach dem Tod seines Vaters kehrt der attraktive Jungarchitekt Malik in seine tunesische Heimat zurück. Seine Mutter (Claudia Cardinale) wünscht sich nichts sehnlicher als eine Hochzeit und Enkel, doch Malik ist schwul - und verfällt dem bildhübschen Gärtner Bilal. Das Netz aus Lügen und Ausflüchten zerfällt, gemeinsam kämpfen sich die beiden Liebenden durch ein Minenfeld aus familiärem Wahnsinn, kultureller Intoleranz und wahren Gefühlen. „Le Fil – die Spur unserer Sehnsucht“ läuft 14 Tage in Hamburg.

Ab 24. Juli im CinemaxX Holi (Schlankreye 6) www.p ro -fun .de

24. Juli im CinemaxX Holi (Schlankreye 6) www.p ro -fun .de Schlagerparade Bata Illic, Tina York,

Schlagerparade

Bata Illic, Tina York, Kristina Bach, Markus - diese Namen stehen für Karrieren, wie sie nur der deutsche Schlager ermöglichen konnte. Und das ist auch gut so! All diesen Hitlieferanten von einst ist gemein, dass sie nach dem Schla- germove die Festzelte auf dem Heiligengeistfeld rocken. Der Move zieht wie- der quer über Reeperbahn und Kiez, in der Wunderbar gibt DJ Sunshine (Foto) in der Samstagnacht weiter Gas.

16. und 17. Juli, Reeperbahn/Heiligengeistfeld, www.schlagermove.de

17. Juli, Reeperbahn/Heiligengeistfeld, www.schlagermove.de Programmadressen Seite 45 h i n n e r k 0 7
17. Juli, Reeperbahn/Heiligengeistfeld, www.schlagermove.de Programmadressen Seite 45 h i n n e r k 0 7
22 hinnerk Programm
22
hinnerk Programm

Mutter und Sohn

1981: Im Juni wird am Neuen Pferde- markt der schwule Buchladen Männer- schwarm mit Sekt und Tuntenchor er- öffnet. Der junge Dichter Ronald M. Schernikau lebt in Hamburg. An einem Wochenende lässt er sich von seiner Mutter seine Kindheit und ihr eigenes Leben erzählen. Mehrere hundert Seiten aus dem Gespräch mit der Mutter schreibt er mit, stellt eine Prosafassung her, die nie erscheint. Schernikaus Le- bensgefährte Thomas Keck hat sie nun aus dem Nachlass ediert. Den Text stellt Ellen Schernikau an diesem Abend selbst vor.

2. Juli, 20 Uhr, Buchladen Männerschwarm www.maennerschwarm.de

Museen, Galerien, Theater, Musicals

Postcard to Daddy Im seinem Dokumentarfilm „Postcard To Daddy“ versucht Michael Stock nachzuvollziehen, wie er als Kind von seinem Vater sexuell missbraucht wurde.Postcard to Daddy

12.07., 22.30 Uhr, Abaton, www.abaton.de

Der Hund von Baskerville Ein Sherlock-Holmes-Klassiker in der neuen, liebevollen Retro-Inszenierung von Imperial-Direktor Frank Thannhäuser. Im Ein Sherlock-Holmes-Klassiker in der neuen, liebevollen Retro-Inszenierung von Imperial-Direktor Frank Thannhäuser. Im besten Sinne: schauderhaft!

Mi-Sa, 20 Uhr, Imperial Theater, www.imperial-theater.de

Liquid Lovestories Ausstellung mit einer Fotoserie von Michael Berg (Arhus). Der für seine Werbefotografien bekannte Däne schuf sie anlässlich der Outgames 2009 in Kopenhagen.Liquid Lovestories

bis 15.08., Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Dock56

Woyzeck Das Büchner-Stück als Musical. Mit der Musik vonTom Waits, spektakulär in Szene gesetzt vom schwulen Das Büchner-Stück als Musical. Mit der Musik vonTom Waits, spektakulär in Szene gesetzt vom schwulen Bühnenzauberer Robert Wilson.

2. und 7.07., Thalia Theater, www.thalia-theater.de

Tarzan Die Geschichte des Affenmenschen als Musical, nacher- zählt von Disney, durchkomponiert von Phil Collins. Wer keinen Schmusepop mag, kommt dank spektakulärer Artistik auf seine Kosten.Tarzan

Neue Flora, Stresemannstr. 163, U/S Holstenstraße. Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr

TUI Operettenhaus, Spielbudenplatz 1, U St. Pauli. Di, Do, Fr 20, Mi 18.30, Sa 15 und 20, So 14.30 und 19 UhrDi, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr Ich

Ich war noch niemals in New York Die Ohrwürmer von Udo Jürgens verpackt in eine hafen- stadtgerechte Musical-Story. Immerhin mit schwuler Nebenhandlung – denn dies ist ja ein ehrenwertes Operettenhaus!

Theater im Hafen, Norderelbstr. 6, U Landungsbrücken. Di, Mi 18.30, Do, Fr 20, Sa 15 und 20, So 14 und 19 Uhr– denn dies ist ja ein ehrenwertes Operettenhaus! König der Löwen Der Dauerbrenner im Theater im

König der Löwen Der Dauerbrenner im Theater im Hafen: Dank der Musik von Elton John und perfekter Disney-Inszenierung läuft das Ethno-Tier-Musical noch immer im „Ewigen Kreis“

Donnerstag 1 Party 17.00 Generation Bar Blond am Donnerstag 19.00 Bellini Pink Donnerstag. Stammtisch 22.00

Donnerstag

1

Party

17.00

Generation Bar Blond am Donnerstag

19.00

Bellini Pink Donnerstag. Stammtisch

22.00

Wunderbar Schrill, schräg und sexy

Kultur

19.15

Planetarium Voices in the Dark. Magisches audiovisuelles Universum

19.30

Hamburgische Staatsoper Lucia di Lammermoor. Tragische Oper von Gaetano Donizetti. Mit den Philharmonikern Hamburg und dem Chor der Hamburgi- schen Staatsoper.

20.00

Deutsches Schauspiel- haus Die Dreigroschenoper. Von Berthold Brecht. Musik:

Kurt Weill

20.00

Schmidt Theater Kalte Colts und heiße Herzen. Eine romantische Wild-West- Klamotte

20.00

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

20.30

Planetarium Dark Side of the Moon. Perfor- mance mit Bildern, 3-D-Welten, Sternen und Lasereffekten in Echtzeit als Ausflug ins Universum von Pink Floyd

20.45

Kino 3001 Gordos – die Gewichtigen. Komödiantischer Film über fünf Übergewichtige:Treffpunkt ist eine Gruppentherapie, bei der die Klienten nicht abnehmen

44
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Tag der offenen Tür

1983: In den Räumen einer ehemaligen Bäckerei am Borgweg eröffnet ein Schwulen- und Lesbenzentrum, das einen prominenten Namensgeber hat:

Magnus Hirschfeld. Das MHC hat seither viele Menschen kommen und gehen sehen. So mancher Vorstand wurde ver- schlissen, ungezählte Coming-outs wur- den aber auch mit Rat und Tat begleitet. Gemeinsam mit dem Trägerverein UHA lädt das Zentrum zum Tag der offenen Tür: Hier können alle die Arbeit und die Räume des MHC kennenlernen, alte Weggefährten treffen oder Erinnerun- gen austauschen.

4. Juli, 15-20 Uhr, MHC, Borgweg 8 www.mhc-hamburg.de

 

wollen sondern herauszufinden versuchen, warum sie alles in sich hineinstopfen (E ‘10, OF mdtU, s. auch S. 23)

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Cruising and more. Bis 5 Uhr

13.00

Dragon Sauna Mix-Tag. Wellness und Erotik für gay, bi, hetero und Paare (bis 24 Uhr)

und Erotik für gay, bi, hetero und Paare (bis 24 Uhr) 20.00 Sexplosion Horny! Underwear-Party. Dresscode:

20.00

Sexplosion Horny!

Underwear-Party. Dresscode:

Underwear, Jocks, SportsGear

20.00

Slut Club Sleazy and Easy. Naked Sex- Party bis 0 Uhr (Einlass 20-22 Uhr, ab 0 Uhr Barbetrieb)

21.00

Strictly Men Skin & Punk Sex

Community

16.30

Lesbenverein Intervention Das Lesbentreff-Café MHC Lesbenberatung. 2790049 (bis 20 Uhr) Café Leben Süd-Gays. Harburger Freizeitgruppe Lesbenverein Intervention Politische Aktionsgruppe MHC Transliebchen. Gesprächs- gruppe für Partner/innen von Trans-Menschen Café Gnosa Treffen der schwulen Lehrergruppe MHC Kulturbeutel. Schwule Theatergruppe

18.00

19.00

19.00

19.00

19.30

19.30

20.00

Hamburger Engelsaal 30 Jahre CSD in Hamburg. 1980 – Erster Hamburger Stonewall. Diskussion: Was haben 30 Jahre CSD bewirkt? Mit Krista Sager, Georg Uecker, Matthias Frings, Maren Kroy- mann und Elmar Kraushaar. Mod.: Stefan Mielchen (Chefredakteur hinnerk)

Sonstiges

 

16.00

Hein&Fiete Anonyme HIV- Testsprechstunde (bis 18 Uhr)

TV

08.10

NDR Aus Lust und Leiden-

schaft (6) (Serie, GB ‘08)

11.45

EinsPlus

Menschen hautnah: Eifersüch- tig (Dokumentation, D ‘09)

19.05

RTL Alles was zählt (955) (Serie, D ‘10)

22.00

Comedy Central South Park:

Ein Heim fürTiertunten (Zeichentrickserie, USA ‘97)

23.15

NDR Elvis und der Kommissar (3):Todesursache Eigentor (Serie, D ‘07)

TV

00.35

Das Erste Kika (Spielfilm, E/F ‘93)

02.30

Das Erste

Sprich mit ihr (Spielfilm, E ‘02)

Freitag

2

Party

18.00

Bellini Gay Happening. Warm

Up für die Freitag Nacht

21.00

Generation Bar Disco Night.

Mit DJ Arno von Dannen

22.00

Daniel‘s Dance-Party mit Kult-

DJ Matthias

22.00

Slut Club Community Friday.

Stammtisch der Hanseatic Fetish Men

22.00

Strictly Men Good evening for all

22.00

Toms Saloon Weekend-Starter.

22.00

Wunderbar Gut aufgelegt Mit DJ Mika

22.30

Toom Peerstall Philly-Sound.

Swing und Schlagerperlen mit

Radiomoderator Mr. Philly

Kultur

19.00

Kampnagel Treffen Total – An Enormous Encounter. Choreo- grafen und Performancekünst- ler präsentieren die Ergebnisse ihrer 3-wöchigen Zusammenar- beit: Showings, Diskussions- runden und Lectures

20.00

Buchladen Männer-

20.00

schwarm 30 Jahre CSD Hamburg. 1981. Ellen Scherni- kau präsentiert „Irene Binz. Befragung“ von Ronald M. Schernikau, dem ‘91 ver- storbenen Autoren, der 1981 seine Mutter zu ihrer Lebens- geschichte befragte. Deutsches Schauspiel- haus Mädchen in Uniform – Wege aus der Selbstverwirk- lichung.Theaterstück von René Pollesch über die Liebe eines Mädchens im Internat zu ihrer Lehrerin

20.00

Schmidt Theater Kalte Colts und heiße Herzen. Eine romantische Wild-West-

Klamotte

20.00

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

20.00

Thalia Theater Woyzeck. Nach Georg Büchner. Songs und LiedtexteTom Waits und Kathleen Brennan

20.45

Kino 3001 Gordos – die Gewichtigen. Komödiantischer Film über fünf Übergewichtige:

22.00

Treffpunkt ist eine Gruppen- therapie, bei der die Klienten nicht abnehmen wollen son- dern herauszufinden versu- chen, warum sie alles in sich hineinstopfen (E ‘10, OF mdtU, s. auch S. 23) Planetarium Deep Space Night 3.1. Die Begegnung der 3. Art mit Astronauten, Sternen und Space Rock

Lust

13.00

Dragon Sauna Partnertag

Space Rock Lust 13.00 Dragon Sauna Partnertag 20.00 Sexplosion Nackt! Naked- Sex-Party 34 hinnerk

20.00 Sexplosion Nackt! Naked- Sex-Party

Space Rock Lust 13.00 Dragon Sauna Partnertag 20.00 Sexplosion Nackt! Naked- Sex-Party 34 hinnerk 07/10

Community

 

16.00

Lesbenverein Intervention Golden Girls. Salon für die Lesbe ab 50

17.00

Aids-Hilfe Norddeutsches Buffet. Begrüßung der Teilnehmer/innen der Positivenfreizeit Baden- Württemberg

17.00

MHC Boyfriends. Schwule Jugendgruppe für Jungs bis 19

19.00

MHC Belle Alliance. Schwullesbischer Chor

20.00

Frauencafé endlich Thanks Venus – It‘s friday

20.00

Willi‘s am Rathaus Gay Trekking. Stammtisch

Sonstiges

 

20.00

Frauencafé endlich Singletresen

20.00

Tanzsalon Schwullesbischer Standardtanz. Infos bei Eike.

30036686

TV

09.15

Vox Men in Trees: Die Babyparty (Serie, USA ‘06)

14.15

BR James Dean – mit Vollgas durchs Leben (Dokumentation, D ‘05)

19.05

RTL Alles was zählt (956) (Serie, D ‘10)

21.50

Vox Law & Order: New York:

Im falschen Körper (Serie, USA

‘99-’08)

22.25

3sat

Studio 54 (Spielfilm, USA ‘98)

Samstag

3

Party

18.00

Bellini Gay Happening. Warm Up für die Samstag Nacht

Bellini Gay Happening. Warm Up für die Samstag Nacht 21.00 Generation Bar Big City Beats. Das

21.00

Generation Bar Big City Beats. Das Beste aus Rock, Pop, und R’n’B mit DJ Arno von Dannen

21.00

Kampnagel TreffenTotal – An Enormous Encounter. Party zum dreiwöchigenTreffen von Choreografen und Performan- cekünstlern (mixed)

22.00

Daniel‘s Dance-Party mit Kult-DJ Matthias

22.00

Slut Club Slut Club Non Stop. Die Gay Fetish-Party

22.00

Toom Peerstall Beatclub. Mit DJ Overload

22.00

Wunderbar Never Stop the Music. Mit DJ Sunshine

22.30

La Strada Musik istTrumpf. Schlager und mehr mit Mister Philly

Strada Musik istTrumpf. Schlager und mehr mit Mister Philly 23.00 136° 136° –The Club. Schwule Hou-

23.00

136°

136° –The Club. Schwule Hou- separty mit DJ Philippe Lemot

05.00

Astoria Frühclub (mixed)

05.00

Location 1 Frühclub (mixed)

Kultur

15.00

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

19.15

Planetarium Jean Michel Jarres AERO. Die größten Hits als 360-Grad Klang- und Bildlandschaften

20.00

Schmidt Theater Kalte Colts und heiße Herzen. Eine romantische Wild-West- Klamotte

programm@hinnerk.de

20.00

Schmidts Tivoli

Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

20.00

St. Georgskirche

und

der

Rest istTango“. A-capella- Darbietungen von Batenoba (vorm. die Koppellas) mitTango, UFA-Schlagern, Grand Prix und Pop. Im Anschluss Ausklang bei einem Glas Sekt

20.30

Planetarium The Cosmic Wall. A Monument to Pink Floyd unter der Sternenkuppel in 360- Grad- Multimedia-Choreographie Kino 3001 Gordos – die Gewichtigen. Komödiantischer Film über fünf Übergewichtige:

Treffpunkt ist eine Gruppen- therapie, bei der die Klienten nicht abnehmen wollen son- dern herauszufinden versu- chen, warum sie alles in sich hineinstopfen (E ‘10, OF mdtU, s. auch S. 23)

20.45

22.00

Planetarium Dark Side of the Moon. Perfor- mance mit Bildern, 3-D-Welten, Sternen und Lasereffekten in Echtzeit als Ausflug ins Universum von Pink Floyd

00.00

Schmidt Theater Schmidt Mitternachtsshow. Moderation: Kay Ray

 

Lust

Schmidt Mitternachtsshow. Moderation: Kay Ray   Lust 20.00 Sexplosion Incognito!   Masken-Sexparty.

20.00

Sexplosion Incognito!

 

Masken-Sexparty. Dresscode:

Nackt mit Maske

21.30

Strictly Men The Fetisch Night

05.00

Slut Club FrühFickClub. Kein Dresscode

06.00

Dragon Sauna Kostenloses Frühstück. Bis 8 Uhr

Community

 

16.00

Hein&Fiete OffenerTreff für Männer jeden Alters

16.00

Lesbenverein Intervention 30 Jahre CSD in Hamburg. 1982. Gründung des Lesben- vereins Intervention e.V. Hoffest und Erzählcafé mit Frauen, die seit 1980 den CSD mitgestaltet haben

TV

05.15

Sat.1 Will & Grace: Die Abfuhr (Sitcom, USA ‘02-’03) Sat.1 Will & Grace: Sex, Duschen und Video (Sitcom, USA ‘02-’03) Timm Conduct Unbecoming – Fehl- verhalten: Schwuler Sex an der Front (Dokumentation, GB ‘05) WDR Alfredissimo! – Kochen mit Bio und Mary Roos (Kochshow, D ‘99) Comedy Central Little Britain (2 + 1) (Comedy, GB ‘03-’07) ZDFneo Gerechtigkeit bis in denTod (Spielfilm, USA ‘97)

05.35

17.00

17.50

20.15

22.30

Sonntag

 

4

Party

15.00

Willi‘s am Rathaus Schellack, Swing und schräge Typen. Ein Sonntag nicht nur für Insider

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70 (bis 21 Uhr)

22.00

Wunderbar Grund zum feiern gibt es immer – auch sonntags! Mit DJ Sunshine

Kultur

 

15.00

Schmidt Theater Kalte Colts und heiße Herzen. Eine romantische Wild-West- Klamotte Schmidt Theater Kalte Colts und heiße Herzen. Eine romantische Wild-West- Klamotte Thalia Theater Andersen – Trip zwischen Welten. Auf den Spuren des Künstlers und Nomaden Hans Christian Andersen

19.00

19.00

19.30

Hamburgische Staatsoper Lucia di Lammermoor. Tragische Oper von Gaetano

 

Donizetti. Mit den Philharmoni- kern Hamburg und dem Chor der Hamburgischen Staatsoper.

20.45

Kino 3001 Gordos – die Gewichtigen. Komödiantischer Film über fünf Übergewichtige:

Treffpunkt ist eine Gruppenthe- rapie, bei der die Klienten nicht abnehmen wollen sondern herauszufinden versuchen, warum sie alles in sich hineinstopfen (E ‘10, OF mdtU, s. auch S. 23)

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Sonntagsverkehr. Bis 5 Uhr

Lust 09.00 Erotixx Hamburg Sonntagsverkehr. Bis 5 Uhr 17.00 Sexplosion Sonntags-Sex- Party. Eintritt von 17

17.00

Sexplosion Sonntags-Sex- Party. Eintritt von 17 bis 18 Uhr. Dresscode: mind. freier Ober- körper, Underwear oder nackt

Dresscode: mind. freier Ober- körper, Underwear oder nackt 18.00 Slut Club Cocksucker Club. Dresscode: Nackt (ab

18.00

Slut Club Cocksucker Club. Dresscode:

Nackt (ab 23 Uhr Barbetrieb)

19.00

Strictly Men

FFisten mit Klasse

Community

 

15.00

MHC 30 Jahre CSD in Hamburg. 1983. Eröffnung des Magnus Hirschfeld-Zentrums. tag der Offenen Tür (bis 20 Uhr)

18.00

Basisgemeinde MCC Gottesdienst

Sonstiges

 

09.00

Frauencafé endlich Frühstücksbuffet. Bis 14 Uhr Medienbunker Feldstraße Schwul-lesbischer HipHop- Tanzkurs. Im Tanzstudio Saba Pedük (bis 19:15 Uhr)

18.00

TV

18.50

Das Erste Lindenstraße: Ein Abschied für immer? (Serie, D ‘10) RTL 2 Law & Order: New York:

22.05

22.10

Killer (Serie, USA ‘99-’09) Comedy Central Little Britain (3) (Comedy, GB ‘03-’07)

22.30

3sat

War‘n Sie schon mal in mich verliebt? (Dokumentation, A

‘08)

00.00

SWR Hollow Reed – Lautlose Schreie (Drama, GB ‘95)

00.00

WDR Christopher Street Day 2010 – „Stolz bewegt“ in Köln (CSD, D ‘10)

Montag

5

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70(bis 21 Uhr)

21.00

Strictly Men SmallTalk & More

(bis 21 Uhr) 21.00 Strictly Men SmallTalk & More 22.00 Toms Saloon 2-4-1. Einen Drink bezahlen,

22.00

Toms Saloon 2-4-1. Einen Drink bezahlen, zwei bekommen. Am Tresen:

22.00

David Schneider, der neue Mr. Leather Germany Wunderbar „Ficken“ Zwei Euro. Start in die Woche

Kultur

20.45

Kino 3001 Gordos – die Gewichtigen. Komödiantischer Film über fünf Übergewichtige:

Treffpunkt ist eine Gruppenthe- rapie, bei der die Klienten nicht abnehmen wollen sondern herauszufinden versuchen, warum sie alles in sich hinein-

hinnerk Programm
hinnerk Programm
HEIN & FIETE Der schwule Infoladen
HEIN & FIETE
Der schwule Infoladen

hinnerk Programm

Retro Design! Hängeleuchte „Cosmos“ 149,- Metallstuhl Stehleuchte Stuhl „Flower“ „Tolix“ „Giant“
Retro Design!
Hängeleuchte
„Cosmos“
149,-
Metallstuhl
Stehleuchte
Stuhl „Flower“
„Tolix“
„Giant“
Metall lackiert
ca.190 cm H
In div.
Farben
nur
199,-
55,-
In div.
Farben
In div.
Farben
149,-
Schanzenstraße 34 - 36 (im Hof)
HH-Schanzenviertel
P auf dem Hof
Telefon: 040 - 63 65 75 94
P auf dem Hof Telefon: 040 - 63 65 75 94 88 Wohnzimmer 1987: Das Café
88
88

Wohnzimmer

1987: Das Café Gnosa wird schwul – und zählt seither zum Pflichtprogramm für Homo-Touristen ohne Kalorienphobie. Das Kaffeehaus ist trotz der jüngsten Debatten um eine angeblich fortschrei- tende „Verhetung“ das schwule Wohn- zimmer vieler Hamburger. Das Team lädt nun zu einem „Classic Gnosa Abend“ mit Raritäten aus der Küche und Bedienun- gen im Fummel – „eine Freude für Gau- men und Auge“, wie man sich dort jetzt schon zuraunt. hinnerk ist gespannt, ob es auch die angeblich heterosexuelle Lieblingsbedienung ins Frauenkleid schafft…

8. Juli, 20 Uhr, Café Gnosa, Lange Reihe 93 www.gnosa.de

 

stopfen (E ‘10, OF mdtU, s. auch S. 23)

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Blowing Monday. Bis 5 Uhr

19.00

Dragon Sauna Kostenloses Pastabuffett (bis 21 Uhr)

Community

 

10.00

Kleiner Saal Offenes Frühstück der Aids-Seelsorge

18.00

Lesbenverein Intervention Offener Ü-20Treff

19.00

Cafè Spund 30 Jahre CSD in Hamburg. 1984. Gründung der Aidshilfe Hamburg. Gesprächsrunde über 25 Jahre Aidshilfebewe- gung, Safer Sex und das Leben mit HIV/Aids

19.00

MHC Die Kunstgruppe. Florian

42913755

19.00

MHC Schwulenberatung. 2790069 (bis 21 Uhr)

19.30

MHC Gruppe für Schwule und Lesben mit Kinderwunsch

19.30

MHC Selbsthilfegruppe schwuler Alkoholiker

19.30

MHC Schola Cantorosa. Männerchorprobe

19.30

MHC-Café Montagstreff. Freizeitgruppe für Schwule ab 30. Constantin 55583694

19.30

MHC-Café Schachgruppe

20.00

Oase Leder Positiv Offener Stammtisch für Schwule aus der Lederszene

20.00

Willi‘s am Rathaus Leder- Positiv. Stammtisch

TV

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3645) (Serie, D ‘10)

21.00

Das Erste Die großen Kriminalfälle (1): Rudolph Moshammer – der einsameTod des Modemachers (Dokumen- tation, D ‘10)

22.45

RBB Tatort: Endspiel (Krimi, D ‘02)

00.05

NDR Mysterious Skin – Unter die Haut (Spielfilm, USA/NL ‘04)

Dienstag

6

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70(bis 21 Uhr)

19.00

Bellini Campionati del Mondo Live

21.00

Strictly Men SmallTalk & More

22.00

Wunderbar Zauberhaft. Selten. Schön. Blond

Kultur

20.45

Kino 3001 Gordos – die Gewichtigen. Komödiantischer Film über fünf Übergewichtige:

Treffpunkt ist eine Gruppenthe- rapie, bei der die Klienten nicht abnehmen wollen sondern herauszufinden versuchen, warum sie alles in sich hinein- stopfen (E ‘10, OF mdtU, s. auch S. 23)

Lust

09.00

Erotixx Hamburg BI-Day. Bis 5 Uhr

13.00

Dragon Sauna Single-Tag

Community

 

10.00

Ambulanzzentrum UKE Regenbogencafé. Frühstück der Aids-Seelsorge Lesbenverein Intervention Offener Junglesbentreff (bis 20 Uhr). Zum Abhängen, Klönen, Verabreden und Kickern mit den Pädagoginnen Vanessa und Kristina Lesbenverein Intervention Minigolf MHC Single-Tanzkurs Standard und Latein.Tanzkurs für Anfänger. Anmeldung bei uta.grafelmann@gmx.de Aids-Hilfe Informationsabend für Freiwilligen-Engagement MHC Lesben Gesprächsrunde MHC Gayandgray. Gruppen- treff für Schwule über 40

16.00

18.00

18.15

18.30

19.00

20.00

20.00

MHC Single-Tanzkurs Stan- dard und Latein.Tanzkurs für Fortgeschrittene. Anmeldung bei uta.grafelmann@gmx.de

Sonstiges

 

16.00

Hein&Fiete Anonyme HIV-

Testsprechstunde (bis 18 Uhr)

TV

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3646) (Serie, D ‘10)

20.15

3sat

22.10

Meeresfrüchte (Spielfilm, F ‘04) Super RTL DickTracy (Spielfilm, USA ‘90)

00.35

Das Erste An deiner Schulter (Spielfilm, USA ‘05)

Mittwoch

7

An deiner Schulter (Spielfilm, USA ‘05) Mittwoch 7 Party 17.00 Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail

Party

17.00

Generation Bar Happy Hour. Jeder Cocktail für 4,70(bis 21 Uhr) Bellini Campionati del Mondo Live Slut Club Cheap and sexy wednesday. Wunderbar Salute Ragazzi! Kir Love Pop. Schwul-lesbische Party mit DJ Sven Enzelmann (Pop, Charts, Black, Indiepop und Rock)

19.00

20.00

22.00

23.00

Kultur

19.00

Schmidts Tivoli Heiße Ecke. Das Kiez-Musical

19.30

Hamburgische Staatsoper Lucia di Lammermoor. Tragische Oper von Gaetano Donizetti. Mit den Philharmoni- kern Hamburg und dem Chor der Hamburgischen Staatsoper.

20.00

Buchladen Männer- schwarm Ein lebendigerTag. Holger Doetsch liest aus seinem neuen Buch, in dem er

einen Tag in Berlin auf Spuren-

 

suche beschreibt und lebenden und bereits verstorbenen Schwulen-Ikonen begegnet

20.00

Thalia Theater Woyzeck. Nach Georg Büchner. Songs und LiedtexteTom Waits und Kathleen Brennan

 

Lust

09.00

Erotixx Hamburg Relax’n Sex. Bis 5 Uhr Dragon Sauna 40 up. Ermä- ßigter Eintritt für Gäste über 40

13.00

20.00

Strictly Men Die 1 Euro Sexy- Party

Community

 

11.00

Aids-Hilfe Regenbogen- Kantine. Kochen und Essen in Gemeinschaft (mit Voranmel- dung, bis 13 Uhr). NachTisch – Nachmittagstreff MHC Lesbenberatung.

17.00

2790049 (bis 19 Uhr)

 

18.00

MHC Tischtennis und Kicker. Offene Freizeitgruppe für Frauen. Kontakt Felicitas:

18.00

Felicitas_g@freenet.de MHC Dancing Deerns. Susanne (0172) 4167069 MHC-Café FrauenLesben-Stammtisch Cafee mit Herz Spieltreff für Menschen mit HIV und Aids Frauencafé endlich 30 Jahre CSD in Hamburg. 1986. Erster Hamburger Frau- enball. Erinnerungsaustausch und Gespräch über die Bedeu- tung des Frauenballs seit 1986

18.30

19.00

19.00

19.00

MHC Schwulenberatung. 2790069 (bis 21 Uhr)

 

Sonstiges

20.00

Tanzsalon Schwullesbischer Standardtanz. Infos bei Eike.

30036686

 

TV

09.00

RTL 2 Frauentausch (128) (Doku-Soap, D ‘03-’08)

 

09.30

MDR Menschen bei Maisch- berger: Schwule und Lesben an die Macht! (Talk, D ‘09)

18.00

Das Erste Verbotene Liebe (3647) (Serie, D ‘10)

 

20.15

Timm Ein Papa, zwei Mamas

Ein komplizierter Dreier

(Dokumentation, AUS ‘07)

 

23.00

SWR The Mexican – Eine heiße Liebe (Spielfilm, USA ‘01)

00.35

Das Erste La Mala Educación

Schlechte Erziehung (Spielfilm, E ‘04)

 

Donnerstag

8

Party

 

19.00

Bellini Pink Donnerstag. Stammtisch Generation Bar Blond am Donnerstag Wunderbar

 

21.00

22.00

Schrill, schräg und sexy

Kultur

 

17.30

Planetarium Voices in the Dark. Magisches audiovisuelles Universum

18.45

Kino 3001 Gordos – die Gewichtigen. Komödiantischer Film über fünf Übergewichtige:

Treffpunkt ist eine Gruppenthe- rapie, bei der die Klienten nicht abnehmen wollen sondern

hinnerk Programm

 

herauszufinden versuchen, warum sie alles in sich hineinstopfen (E ‘10, OF mdtU, s. auch S. 23)

20.00

Kampnagel TreffenTotal – An Enormous Encounter. Cho- reografen und Performance- künstler präsentieren die Ergebnisse ihrer 3-wöchigen Zusammenarbeit: Showings, Diskussionsrunden und Lectures

20.00

Schmidt Theater Kalte Colts und heiße Herzen. Eine romantische Wild-West- Klamotte