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Datum: Kz: 04.11.2014 Wä R 1 – Festigkeitslehre Aufgabe 1: Zeichnen Sie für die dargestellte

Datum:

Kz:

04.11.2014

R 1 – Festigkeitslehre

Aufgabe 1:

Zeichnen Sie für die dargestellte Haushaltsschere das mechanische Ersatzbild und die Belastungsverläufe!

a
a
F 1,2 a
F
1,2 a

Aufgabe 2:

Zeichnen Sie für die Kreissägenwelle das mechanische Ersatzbild und die Belastungsver- läufe. Es kann davon ausgegangen werden, dass die äußeren Lasten zeitlich konstant sind.

0,5 a a a
0,5 a
a
a
die äußeren Laste n zeitlich konstant sind. 0,5 a a a Nutzkraft Riemen F R =

Nutzkraft Riemen

F R = F

Vorspannkraft Riemen

F V = 2 F

Umfangskraft Sägeblatt

F Su = F

Axialkraft Sägeblatt

F Sa = 0,1 F

Radialkraft Sägeblatt

F Sr = 0,5 F

Durchmesser Riemenscheibe

d R = a

Durchmesser Sägeblatt

d S = a

Datum: Kz: 19.11.2013 Wä R 2 – Festigkeitslehre Aufgabe 1: Ermitteln Sie mit Hilfe des

Datum:

Kz:

19.11.2013

R 2 – Festigkeitslehre

Aufgabe 1:

Ermitteln Sie mit Hilfe des gegebenen Smith-Diagramms (20MnCr5) die folgenden

Werkstoffkennwerte:

a) die Streckgrenze R eH !

b) die Wechselfestigkeit w !

c) die Schwellfestigkeit sch !

d) die zulässige Ausschlagspannung Azul bei einer Mittelspannung m = 300 N/mm 2

und einer Sicherheit D = 2 gegen Dauerbruch!

e) die zulässige Spannung zul bei einer Sicherheit F = 1,5 gegen plastisches Fließen bei

statischer Belastung!

600 400 200 0 2 200 400 600 800  (N/mm ) m  (N/mm
600
400
200
0
2
200
400
600
800
(N/mm
)
m
(N/mm 2 )
m
-200
-400
d (N/mm 2 )

Aufgabe 2:

Führen Sie für die Kreissägenwelle (E 295) einen Festigkeitsnachweis mit der Sicherheit 1,5 an der höchstbelasteten Stelle durch! Nehmen Sie die Belastungsverläufe aus Aufga- be R 1 als Basis! Vernachlässigen Sie dabei die Einflüsse infolge der konstruktiven Kerben! Es kann davon ausgegangen werden, dass die äußere Last F = 1000 N zeitlich konstant sind, das Maß a ist mit 200 mm und der Wellendurchmesser an der höchstbelasteten Stelle mit 30 mm anzunehmen.

0,5 a a a
0,5 a
a
a

Nutzkraft Riemen

F R = F

Vorspannkraft Riemen

F V = 2 F

Umfangskraft Sägeblatt

F Su = F

Axialkraft Sägeblatt

F Sa = 0,1 F

Radialkraft Sägeblatt

F Sr = 0,5 F

Durchmesser Riemenscheibe d R = a

d S = a

Durchmesser Sägeblatt

Radialkraft Sägeblatt F S r = 0,5 F Durchmesser Riemenscheibe d R = a d S
R3 – Festigkeitslehre: Kerben, Kerbspannung Aufgabe 1 - Passfeder Datum: Kz: 01.12.15 mp F r
R3 – Festigkeitslehre: Kerben, Kerbspannung Aufgabe 1 - Passfeder Datum: Kz: 01.12.15 mp F r

R3 – Festigkeitslehre: Kerben, Kerbspannung

Aufgabe 1 - Passfeder

Datum:

Kz:

01.12.15

mp

F r T l P a D d
F
r
T
l
P
a
D
d

Für den Nebenabtrieb eines Verbrennungsmotors gilt es das freie Wellenende zur Aufnahme des Antriebszahn- rades auszulegen. Die ange- triebenen Aggregate haben eine Leistung von insgesamt

9 kW, die Nenndrehzahl liegt bei 780 min -1 . Aus der Gerad- verzahnung wirkt eine Radialkraft von 1,5 kN mittig auf das Wellenende. Als Welle- Nabe-Verbindung haben Sie sich für eine Passfederverbindung (gerade Passfeder) entschieden. Als Werkstoff ist der Baustahl S355J2G3 (St 52) vorgegeben.

Aufgrund des Verbrennungskraftprozesses schwankt das Drehmoment um ± 20 %, berücksichtigen Sie dieses als dynamische Torsion.

Geometrie

Werkstoff

Sicherheit

Passfeder Form B

D

= 25 mm

R m,N =510 MPa

ν

D =1,5

l = 50 mm b = 6 mm t 1 = 3,5 mm p zul = 90 MPa

d

= 20 mm

R p,N = 355 MPa

 

r = 0,5 mm

a

= 60 mm

a) Errechnen dynamischen

Sie

die

und

Nennbeanspruch-

statischen

ungen am Wellenabsatz!

Hinweis: Der Querkraftschub kann vernachlässigt werden.

b) Bestimmen Sie die Formzahlen für den Wellenabsatz!

c) Führen

Festigkeits-

Sie

einen

nachweis für das Bauteil durch.

Stützzahl n

=

β

k

α

k

= 0,61

Hinweis: Der Querkraftschub kann vernachlässigt werden.

61 Hinweis: Der Querkraftschub kann vernachlässigt werden. d) Wie hoch muss die Passfeder minimal sein, um

d) Wie hoch muss die Passfeder minimal sein, um das statische Nenndrehmoment zu

übertragen? Runden Sie auf halbe Millimeter.

Aufgabe 2:

Auf die abgebildete Welle (D = 30 mm; d = 20 mm) wirken die dargestellten statischen Lasten. Die Welle ist aus dem Werkstoff C67 gefertigt:

R m = 1450 N/mm 2 ; R eH = 1050 N/mm 2 ; Bruchdehnung A = 5%

Für die Festigkeitsberechnung gilt ein Sicherheitsfaktor von = 1,5

Hinweis: Es handelt sich um einen spröden Werkstoff (A = 5%). Nehmen Sie ideal- sprödes Werkstoffverhalten an.

R? M= 250 Nm F= 50 kN D d
R?
M= 250 Nm
F= 50 kN
D
d

a) Berechnen Sie den minimalen Radius R, um ein Versagen der Welle unter den dargestellten Belastungen zu vermeiden!

Normierte Werte für R in mm sind: 2; 2,5; 3; 3,5; 4; 4,5; 5; 5,5; 6

b) Die Welle beginnt zu drehen, die Axialkraft wirkt weiterhin statisch, das Biegemoment wirkt dynamisch. Führen Sie einen Festigkeitsnachweis durch!

Diagramm 1: Einfluss der Kerbe unter Zugbelastung Diagramm 2: Einfluss der Kerbe unter Biegung

Diagramm 1: Einfluss der Kerbe unter Zugbelastung

Diagramm 1: Einfluss der Kerbe unter Zugbelastung Diagramm 2: Einfluss der Kerbe unter Biegung

Diagramm 2: Einfluss der Kerbe unter Biegung

Diagramm 3: Bollenrath-Troost-Diagramm

Diagramm 3: Bollenrath-Troost-Diagramm

Diagramm 4: Smith-Diagramm C67

Diagramm 4: Smith-Diagramm C67

B b V A 1 2 3 y x F z (wechselnd)  a
B b V A 1 2 3 y x F z (wechselnd)  a
B
b
V
A
1
2
3
y
x
F
z
(wechselnd)
a
B b V A 1 2 3 y x F z (wechselnd)  a
R5 Formschlüssige Verbindungen Aufgabe 1: Formschlüssige Verbindung mittels Passfeder Das 35 mm breite Zahnrad aus

R5 Formschlüssige Verbindungen

Aufgabe 1: Formschlüssige Verbindung mittels Passfeder

Das 35 mm breite Zahnrad aus Stahl soll ein Drehmoment von T max = 65 Nm bei wechselnder Drehrich- tung mit leichten Stößen übertragen. Wie in der Abbildung zu erkennen, ist in die Welle eine Passfeder (Form A DIN 6885) mit einer Länge von l = 28 mm eingelassen, für den Passfederwerkstoff nehmen Sie R eH = 270 MPa an. Der Fügedurchmeser der Welle-Nabe-Verbindung beträgt 40 mm.

Fügedurchmeser der Welle-Nabe-Verbindung beträgt 40 mm. a) Überprüfen Sie, ob die Drehmomentübertragung möglich

a) Überprüfen Sie, ob die Drehmomentübertragung möglich ist.

b) Wie lang müsste die Passfeder gewählt werden (genormte Länge), damit eine Sicherheit von ν = 1.4 erreicht würde? Ist diese Lösung eine sinnvolle Option?

c) Berechnen Sie das maximal übertragbare Drehmoment bei Verwendung von zwei Passfedern der Länge l = 28 mm hinsichtlich Abscheren und Flächenpressung. Wäre dieses für den Anwendungs- fall ausreichend hoch, um eine Sicherheit von ν = 1.4 zu gewährleisten?

Wäre dieses für den Anwendungs- fall ausreichend hoch, um eine Sicherheit von ν = 1.4 zu

1

Aufgabe 2: Gelenkbolzen

In einer Presse wird über die abgebildete Gelenkbolzenverbindung von einem Hydraulikzylinder eine Kraft von 100 kN übertragen. Der Bolzendurchmesser betrage d = 40 mm.

kN übertragen. Der Bolzendurchmesser betrage d = 40 mm. a) Wie groß muss die Tragarmbreite a

a) Wie groß muss die Tragarmbreite a mindestens gewählt werden, damit sich für die Flächenpres- sung eine Sicherheit von ν = 2 ergibt, wenn die zulässige Flächenpressung Gabelwerkstoffs p zul = 98 MPa beträgt?

b) Bestimmen Sie mit der in a) berechneten Tragarmbreite die Sicherheit gegen Abscheren und Bie- gung, wenn die Werkstofffestigkeit 260 MPa beträgt.

2

R6 Reibschlüssige Verbindungen fm, 08.11.2016 Aufgabe 1 Das dargestellte Kegelrad soll durch einen Pressverband auf

R6 Reibschlüssige Verbindungen

fm, 08.11.2016

Aufgabe 1

Das dargestellte Kegelrad soll durch einen Pressverband auf einer Hohlwelle befestigt werden. Die Verbindung soll ein maximales Drehmoment von T = 165 Nm übertragen. Über das Kegelrad wird eine Axialkraft von F Ax = 3325 N eingeleitet.

a)

Berechnen

übertragung erforderlichen und zulässigen

Passfugendruck!

Sie den zur Momenten-

b) Wählen Sie eine geeignete Passung für die Verbindung unter Berücksichtigung des Übermaßverlustes!

c) Wie hoch

ist

die

maximale

Vergleichsspannung ohne äußere Last?

hoch ist die maximale Vergleichsspannung ohne äußere Last? Haftreibungswert Streckgrenze der Nabe Sicherheit (Rutschen)

Haftreibungswert

Streckgrenze der Nabe

Sicherheit (Rutschen)

Sicherheit (Fließen)

Querkontraktionszahl

Elastizitätsmodul der Welle

Elastizitätsmodul der Nabe

Rauhtiefe der Welle

Rauhtiefe der Nabe

m

R

ν

ν

ν A = ν I

E

E

R

R

p0,2,A

R

F

I

A

za,I

zi,A

=

0,2

=

285

N/mm

=

2

=

1,25

=

0,3

=

210000

N/mm

=

77000

N/mm

3

mm

4

mm

2

2

2

Nennmaß-

Boh-

 

Boh-

 

Boh-

 

Bereich

rung

 

Welle

rung

Welle

rung

Welle

über…bis

 
             

mm

H6

x8

u8

v7

H7

r6

s6

H8

k6

j6

 

+13

+97

+81

+76

+21

+41

+48

+33

+15

+9

24…30

0

+64

+48

+55

0

+28

+35

0

+2

-4

ISO-Passungen für Einheitsbohrung nach DIN EN ISO 286-2 (Auszug). Abmaße in µm

Aufgabe 2
Aufgabe 2

Im Antrieb eines Mähdreschers ist ein Zahnkranz aus C40E auf einer Hohlwelle aus C335 geschrumpft, indem der Zahnkranz im Elektroofen erwärmt wurde. Die Verbindung muss ein Drehmoment von 25 kNm übertragen. Die Verbindung soll für eine rein elastische Beanspruchung ausgelegt werden.

a) Wie hoch ist die erforderliche Mindestpressung p erf in der Fuge zur Übertragung des Drehmomentes? Wie hoch darf die zulässige Flächenpressung sein?

b) Führen Sie den Festigkeitsnachweis für die Verbindung durch, wenn eine Passung zwischen Welle und Nabe H8/u8 berücksichtig wird.

c) Auf welche Temperatur muss die Nabe erwärmt werden?

Streckgrenze der Welle

Streckgrenze der Nabe

E-Modul für die Welle und Nabe

Querkontraktionszahl

Haftreibungswert

Sicherheit (Fließen)

Rauhtiefe der Welle

Rauhtiefe der Nabe

Sicherheit (Rutschen)

Fugendurchmesser

Wärmeausdehnungskoeffizient

Ausgangstemperatur

R

R

E I = E A

ν I = ν A

m

ν

R

R

ν

D F

α

ϑ 0

p0,2,W

p0,2,N

F

za,I

zi,A

R

=

=

=

=

=

=

=

=

=

=

Nennmaß-Bereich

   

über…bis

H8

u8

mm

225

+72

+356

250

0

+284

ISO-Passungen für Einheitsbohrung nach DIN EN ISO 286-2 (Auszug). Abmaße in µm

260

N/mm

330

N/mm

210000

N/mm

0,3

0,19

1,25

16

mm

10

mm

1,3

250

mm

0,000011

1/K

20

°C

2

2

2

0,3 0,19 1,25 16 m m 10 m m 1,3 250 mm 0,000011 1/K 20 °C
R7 Schrauben Aufgabe 1 Die Pleuellagerverschraubung eines Motors ist zu dimensionieren. Die Betriebslast betrage F

R7 Schrauben

Aufgabe 1

Die Pleuellagerverschraubung eines Motors ist zu dimensionieren. Die Betriebslast betrage F Pleuel = 12,6 kN und greift unter dem Schraubenkopf an, Biegemomente und Querkräfte auf die Schrauben (DIN 931 - 10.9) sollen vernachlässigt werden. Als Reibfaktor für Kopf und Gewinde kann µ = 0,16 angenommen werden. Die Schrauben werden über einen Drehschrauber angezogen, wobei die Streuung eher gering ist. Alle Komponenten sind aus Stahl, die erforderliche Klemmkraft beträgt F K,erf = 2000 N und der Ersatzquerschnitt beträgt A ers = 119,12 mm 2 . Die Stahlbauteile weisen eine zulässige Flächenpressung von p zul = 300 N/mm 2 auf.

Berechnen Sie die Schraubenverbindung!

sh, 06.01.15

1/2

Flächenpressung von p z u l = 300 N/mm 2 auf . Berechnen Sie die Schraubenverbindung!
Flächenpressung von p z u l = 300 N/mm 2 auf . Berechnen Sie die Schraubenverbindung!

Aufgabe 2

Aufgabe 2 sh, 06.01.15 2/2 Der Zylinderkopf eines Verdichter ist mit 6 Sechskantschrauben M10x80 DIN 931-8.8

sh, 06.01.15

2/2

Der Zylinderkopf eines Verdichter ist mit 6 Sechskantschrauben M10x80 DIN 931-8.8 mit einer Montagevorspannkraft F M = 15000 N je Schraube verschraubt. Der E-Modul für die Schrauben und den Zylinderkopf beträgt E = 210.000 N/mm 2 . Im Betrieb wird das Teil schwellend belastet, so dass eine Betriebskraft F A = 5000 N auf jede Schraube wirkt.

Daten:

Nenndurchmesser Schraube

Gewindelänge Schraube

Schraubenlänge

Kerndurchmesser Schraube Flanschersatzquerschnitt

d =10 mm (DIN 931)

l W = 32 mm (DIN 931)

l = 80 mm (DIN 931)

d 3 = 8,16 mm (DIN 931) A ers = 367 mm 2

Klemmlänge

l K = 55 mm

Setzbetrag

f z = 0,0065 mm

Kraftverhältnis

n = 0,5

Elastizitätsmodul

E = 210000 N/mm 2

Montagevorspannkraft

F M = 15000 N

Betriebskraft

F A = 5000 N

F M = 15000 N Betriebskraft F A = 5000 N a) Ermitteln Sie die Nachgiebigkeit

a) Ermitteln Sie die Nachgiebigkeit der Schraube!

b) Ermitteln Sie die Nachgiebigkeit des Zylinderkopfs!

c) Zeichnen Sie das Verspannungsdiagramm der Schraube!

d) Bestimmen Sie die Klemmkraft im Betrieb! Beachten Sie, dass die Krafteinleitung in die

Verbindung nicht unter dem Schraubenkopf erfolgt!

e) Berechnen Sie die Schraubenkraft im Betrieb F SA !

f) Ergänzen Sie das Verspannungsdiagramm um die berechneten Kräfte F Z , F SA , F A und F K !

Benutzen Sie weiterhin die unter a) und b) berechneten Nachgiebigkeiten!

R8: Achsen und Wellen Aufgabe 1: Welle einer Getriebestufe mit Schrägverzahnung Die nachfolgend dargestellte

R8: Achsen und Wellen Aufgabe 1: Welle einer Getriebestufe mit Schrägverzahnung

Die nachfolgend dargestellte Getriebestufe (Schrägverzahnung) wird für den Antrieb eines Förderbands zur Beschickung eines Hochofens benötigt.

12.01.2016, jw

zur Beschickung eines Hochofens benötigt. 12.01.2016, jw Prüfen Sie, ob der Querschnitt 1-1 den Belastungen

Prüfen Sie, ob der Querschnitt 1-1 den Belastungen standhält. Die das Zahnrrad 1 tragende Welle ist aus 17Cr3 gefertigt. Berücksichtigen Sie bei Ihren Betrachtungen die in der nachfolgenden Tabelle gegebenen Randbedingungen.

Nennleistung

 

P

100

kW

Lagerabstand

x

B

100

mm

Nenndrehzahl

 

n

2.000

min -1

Radialkraft

F

Zr

0,3*F Zt

N

Radius

des

Zahnrades

r

Z1

30

mm

Axialkraft

F

Zx

0,1*F Zt

N

z

1

 

Kerbradius Querschnitt 1 - 1

im

r

1,5

mm

Sicherheitsfaktor

S

2

/

Durchmesser

 

D

40

mm

Zugfestigkeit

R

m

700

MPa

Durchmesser

 

d

32

mm

Streckgrenze

R

eH

500

MPa

Position von Zahnrad Z 1

x

Z1

50

mm

Wechselfestigkeit

σ

W

400

MPa

Anmerkungen: F Zt , F Zr , sowie F Zx sind die an der Verzahnung wirkenden Kräfte. Der Kraftangriffspunkt der Zahnkräfte liegt bei x = x Z1 sowie y = -r Z1 . α S entspricht im Rahmen dieser Aufgabenstellung α zd . Die Kerbwirkungszahlen sind nach Bollenrath- Troost zu bestimmen. Bearbeiten Sie im Einzelnen die nachfolgenden Punkte:

a) Erstellen Sie das mechanische Ersatzbild.

b) Zeichnen Sie qualitativ die Belastungsverläufe der Welle in der xy- sowie der xz-Ebene. Differenzieren Sie dabei zwischen statisch und dynamisch wirkenden Lasten.

c) Berechnen Sie die Lagerkräfte.

d) Führen Sie den Tragfähigkeitsnachweis für den Querschnitt 1-1 durch.

Aufgabe 2: Gekerbter Rundstab (Kapitel 1.5.2, vgl. S.77) Legen Sie den in der nachfolgenden Abbildung

Aufgabe 2: Gekerbter Rundstab (Kapitel 1.5.2, vgl. S.77)

Legen Sie den in der nachfolgenden Abbildung dargestellt gekerbten Rundstab aus. Zu bestimmen gilt es diesbezüglich den minimal zulässigen Kerbradius r. Beschränken Sie sich bei der Wahl dieses Radius auf die nachfolgenden Auswahlmöglichkeiten: 0,2 mm, 0,4 mm, 0,6 mm, 1,6 mm, 2,5 mm, 4 mm, 6 mm. Gefertigt ist der Rundstab aus E335. Die Belastungen sowie weitere Randbedingungen sind der unten angeführten Abbildung bzw. Tabelle zu entnehmen.

der unten angeführten Abbildung bzw. Tabelle zu entnehmen. Berücksichtigen Sie bei Ihren Betrachtungen die in der

Berücksichtigen Sie bei Ihren Betrachtungen die in der nachfolgenden Tabelle gegebenen Randbedingungen.

Zugkraft

F

10

kN

Durchmesser

d

38

mm

Biegemoment

M

b

400

Nm

Sicherheit

S

1,8

/

Torsionsmoment

M

t

200

Nm

Zugfestigkeit

R

m

600

MPa

Durchmesser

D

40

mm

Wechselfestigkeit

σ

W

160

MPa

Anmerkungen: Etwaiig erforderliche Kerbwirkungszahlen sind nach Bollenrath-Troost zu bestimmen.

Bearbeiten Sie im Einzelnen die nachfolgenden Punkte:

Fall 1: Keine Rotation des gekerbten Rundstabs

a) Zeichnen Sie die qualitativen Belastungsverläufe.

b) Berechnen Sie den minimal zulässigen Kerbradius r.

Fall 2: Rotation des gekerbten Rundstabs (Anm.: M b rotiert nicht mit!)

c) Führen Sie einen Festigkeitsnachweis durch. Berücksichtigen Sie bei Ihrem Nachweis

Ihren unter b) bestimmten minimalen Krebradius r.

d) Was wird durch die Gegenüberstellung der Ergebnisse von Aufgabenteil b) und c) ersichtlich?

Zur grafischen Bestimmung von Formzahlen bei einem abgesetzten Rundstab Definition geometrischer Größen Bild sowie alle

Zur grafischen Bestimmung von Formzahlen bei einem abgesetzten Rundstab

Definition geometrischer Größen
Definition geometrischer Größen

Definition geometrischer Größen

Definition geometrischer Größen
Definition geometrischer Größen

Bild sowie alle Diagramme entnommen aus: DIN 743-2:2012-12

Zur grafischen Bestimmung von Formzahlen bei einem abgesetzten Rundstab Definition geometrischer Größen Bild sowie alle

Zur grafischen Bestimmung von Formzahlen bei einem abgesetzten Rundstab

Definition geometrischer Größen

Definition geometrischer Größen

Definition geometrischer Größen
Definition geometrischer Größen
Definition geometrischer Größen
Definition geometrischer Größen

Bild sowie alle Diagramme entnommen aus: DIN 743-2:2012-12, S. 20

Maschinenlehre – Rechenübung 9: Gleitlager Aufgabe 1 Die Propellerträgerwelle eines Schiffsantriebs soll mit einer

Maschinenlehre – Rechenübung 9: Gleitlager

Aufgabe 1

Die Propellerträgerwelle eines Schiffsantriebs soll mit einer Gleitlagerung gelagert werden. Konstruktionsbedingt ist im Betriebspunkt bei einer Wellendrehzahl von 130 U/min von einer Radialbelastung von 60 kN auszugehen, der Wellendurchmesser im Bereich der Lagerung beträgt 189 mm.

Wellendurc hmesser im Bereich der Lagerung beträgt 189 mm. a) Welche Flächenpressung ergibt sich bei einem

a) Welche Flächenpressung ergibt sich bei einem Breitenverhältnis von 1,25?

b) Die kinematische Viskosität bei 40°C des verwendeten Schmieröls beträgt 68 mm 2 /s (Dichte 883 kg/m 3 ). Welche dynamische Viskosität weist das Öl bei einer Betriebstemperatur des Lagers von 30 °C auf, wenn das Temperatur-Viskositäts-Verhalten eines Normöls angenommen wird?

c) Im Betrieb soll sich eine Sommerfeldzahl von 0,3 einstellen, welcher Lagerschaleninnendurchmesser ist hierfür zu wählen?

d) Errechnen Sie die minimale Schmierspalthöhe, die sich im Betrieb einstellt.

e) Welche Ölmenge wird durch das Lager geschleppt (berechnen Sie den Wert in l/min)?

f) Welches Reibmoment entsteht in dem Lager und welche Verlustleistung ergibt sich daraus?

g) Die Umgebungstemperatur des Lagers beträgt 20°C. Welche Wärmeleistung kann über die 1,25 m 2 große Oberfläche des Lagers an die Umgebung abgegeben werden, wenn der Wärmeübergangskoeffizient 20 W/(m 2 K) beträgt?

h) Welche Temperaturdifferenz muss der Ölkühler im Fluid (cp Öl = 1700 J/kgK) erzeugen können, um einen statischen Betrieb des Lagers zu ermöglichen?

Aufgabe 2

Für ein bestehendes Gleitlager sind folgende Geometriedaten bekannt:

Wellendurchmesser

Lagerbreite

d

b

= 48 mm = 36 mm

Lagerschaleninnendurchmesser

D = 48,15 mm

a) Wie viel Radiallast darf maximal auftreten, damit eine Sicherheit von 2 gegenüber der maximalen Flächenpressung eingehalten wird, wenn der Lagerschalenwerkstoff maximal 5 N/mm 2 verträgt?

b) Welches Normöl ist auszuwählen, damit sich der folgende Betriebszustand einstellen kann?

Drehzahl:

Sommerfeldzahl:

Radiallast:

Betriebstemperatur:

n N = 1500 U/min So Soll = 3 F Rad = 1130 N B = 60°C

c) Ergäbe sich für diesen Betriebszustand eine minimale Spaltweite von mehr als 10 μm?

d) Welche Reibleistung würde für diesen Betriebszustand in dem Lager erreicht?

e) Welche Kühlfläche ist erforderlich, damit sich der durch das Lager geschleppte Ölvolumenstrom um weniger als 0,1°C erwärmt, wenn folgende Annahmen gelten:

Öldichte:

Spezifische Wärmekapazität des Öls:

Umgebungstemperatur:

Konvektiver Wärmeübergangskoeffizient:

Öl = 883 kg/m3 cp Öl = 1700 J/kgK U = 25°C W/(m 2 K)

R10 - Wälzlager Aufgabe 1: Einleitung vm, 27.01.2015 Beschreiben Sie kurz die aufgelisteten Wälzlagerbauarten

R10 - Wälzlager

Aufgabe 1: Einleitung

R10 - Wälzlager Aufgabe 1: Einleitung vm, 27.01.2015 Beschreiben Sie kurz die aufgelisteten Wälzlagerbauarten

vm, 27.01.2015

Beschreiben Sie kurz die aufgelisteten Wälzlagerbauarten hinsichtlich der Kraftaufnahme [Seite 266 bis 272].

Radiallager

Nehmen Kräfte

Sonderfall: Rillenkugellager nehmen Kräfte

Axiallager

Nehmen Kräfte

Schräglager

Nehmen Kräfte

Wie wird eine Lagerstelle gestaltet? [Seite 277, 278]

oder mehr Lager für Lagerung einer längeren umlaufenden Welle notwendig

Angestrebt wird eine

Keine Zwangskräfte bei

Festlager

Innen- und Außenring sind

Übernimmt

Loslager

Innen- oder Außenring sind

Übernimmt

A) Rillenkugellager als Loslager

B) Rillenkugellager als Festlager

oder Außenring sind  Übernimmt A) Rillenkugellager als Loslager B) Rillenkugellager als Festlager Seite 1 von
R10 - Wälzlager vm, 27.01.2015 Aufgabe 1: Die nebenstehende Skizze zeigt die Lagerung eines Frischluftventilators
R10 - Wälzlager vm, 27.01.2015 Aufgabe 1: Die nebenstehende Skizze zeigt die Lagerung eines Frischluftventilators

R10 - Wälzlager

vm, 27.01.2015

Aufgabe 1:

Die nebenstehende Skizze zeigt die Lagerung eines Frischluftventilators in einem Stehlagergehäuse in Form einer Rohrkonstruktion (gut fluchtende Lagerstellen). Das Lagergehäuse ist nach Außen gut gedichtet, so dass von einer relativ schmutzfreien (Lager-) Umgebung ausgegangen werden kann. Die Lager werden durch die Gewichtskräfte des Flügelrades G F , der Welle G W und der Kupplung G K sowie durch die Axialkraft F a belastet. Die Frischluft enthält einen gewissen Staubanteil, der sich im Laufe der Zeit auf den Ventilatorblättern ablagert und somit zu einer Unwucht F U führt. Die Unwucht kann mit 0,2 G F angenommen werden. Bei C soll das Los-, bei B das Festlager montiert werden. Es werden 2 Rillenkugellager gewählt. Das Lager FAG 6414 (Festlager) hat einen Innendurchmesser von 70 mm und einen Außendurchmesser von 180 mm.

von 70 mm und einen Außendurchmesser von 180 mm. Antriebsleistung Drehzahl Axialschub Gewichtskraft des

Antriebsleistung

Drehzahl Axialschub Gewichtskraft des Flügelrades Gewichtskraft der Welle Gewichtskraft der Kupplung

Lager B

FAG 6414

Lager C

FAG 6212

N

n

F a

G

G

G

C

C

F

W

K

=

120 kW

=

3000 min -1

=

22 kgm/s*ω

=

3 kN

=

0,45 kN

=

0,15 kN

=

132 kN

C 0 = 96,5 kN

=

52 kN

C 0 = 36 kN

f 0 = 13,3 f 0 = 14,3

a) Berechnen Sie die auf die Lager wirkenden Kräfte.

b) Ermitteln Sie die dynamisch äquivalente Belastung P der Lager.

c) Berechnen Sie die nominelle Lebensdauer der ausgewählten Lager in Stunden.

d) Wie hoch ist die statische Tragsicherheit S 0 für Lager B?

R10 - Wälzlager Aufgabe 2: Einleitung vm, 27.01.2015 Geben Sie mindestens vier verschiedene Wälzlagerbauarten an

R10 - Wälzlager

Aufgabe 2: Einleitung

R10 - Wälzlager Aufgabe 2: Einleitung vm, 27.01.2015 Geben Sie mindestens vier verschiedene Wälzlagerbauarten an [Seite

vm, 27.01.2015

Geben Sie mindestens vier verschiedene Wälzlagerbauarten an [Seite 266].

Beschreiben Sie kurz die aufgelisteten Wälzlagerbauarten hinsichtlich der Kraftaufnahme [Seite 267 bis 272].

Rillenkugellager

Nehmen Kräfte

Zylinderrollenlager

Nehmen Kräfte

Eine umlaufende Welle soll durch Wälzlager geführt werden. Zeichnen Sie die geforderten Lager in die Skizzen ein [277, 278]

A) Rillenkugellager als Loslager

B) Zylinderrollenlager als Loslager

Lager in die Skizzen ein [277, 278] A) Rillenkugellager als Loslager B) Zylinderrollenlager als Loslager Seite
R10 - Wälzlager Aufgabe 2: Rechenbeispiel vm, 27.01.2015 Im Rahmen einer Projektarbeit haben Sie einen

R10 - Wälzlager

Aufgabe 2: Rechenbeispiel

R10 - Wälzlager Aufgabe 2: Rechenbeispiel vm, 27.01.2015 Im Rahmen einer Projektarbeit haben Sie einen

vm, 27.01.2015

Im Rahmen einer Projektarbeit haben Sie einen Frischluftventilator entwickelt, für den Sie nun die Lager auslegen müssen. Der Ventilator besteht aus einer Welle mit aufgesetztem Elektromotor und angeflanschtem Lüfter. Als Auslegungsbasis dient Ihnen die unten dargestellte Skizze mit den angegebenen Daten. Aufgrund von Fertigungsungenauigkeiten gehen Sie von einer Unwucht am Lüfter aus. Die Welle weist einen Durchmesser von 6mm auf und folglich wählen Sie für das Loslager A und das Festlager B jeweils ein Rillenkugellager der Reihe FAG - 626 aus. Die erforderlichen Werte für die Berechnung sind in den Tabellen aufgelistet.

Werte für die Berechnung sind in den Tabellen aufgelistet. Dynamische Tragzahl C, statische Tragzahl C 0

Dynamische Tragzahl C, statische Tragzahl C 0 und Faktor f 0 aus FAG Katalog:

Rillenkugellager FAG - 626

Rillenkugellager FAG - 626

Rillenkugellager FAG - 626

C = 2,6 kN

C 0 = 1,1 kN

f 0 = 13,0

Die weiteren anlagenspezifischen Daten des Frischluftventilators lauten:

Anlagenspezifische Daten

Anlagenspezifische Daten

Gewichtskraft des Lüfters F L = 10 N

Gewichtskraft des Motors F M = 20 N

Drehzahl n = 900 1/min

Unwuchtmasse m U = 100 g

Unwuchtradius r U = 200 mm

Axialkraft F a = 25 N

a) Berechnen Sie die Lagerkräfte.

b) Ermitteln Sie die dynamisch äquivalente Belastung P der Lager.

c) Führen Sie eine nominelle Lebensdauerberechnung L 10h für beide Lager durch.

d) Wie hoch ist die statische Tragsicherheit S 0 ?

R10 - Wälzlager Anhang vm, 27.01.2015 Die dynamisch äquivalente Belastung P ist ein rechnerischer Wert.

R10 - Wälzlager

Anhang

R10 - Wälzlager Anhang vm, 27.01.2015 Die dynamisch äquivalente Belastung P ist ein rechnerischer Wert. Dieser

vm, 27.01.2015

Die dynamisch äquivalente Belastung P ist ein rechnerischer Wert. Dieser Wert ist eine in Größe und Richtung konstante Radiallast bei Radiallagern und Axiallast bei Axiallagern. P ergibt die gleiche Lebensdauer wie die tatsächlich wirkende kombinierte Belastung.

P = XF r + YF a

P:

dynamisch äquivalente Belastung in N

F r :

radiale dynamische Lagerbelastung in N

F a :

axiale dynamische Lagerbelastung in N

X:

Radialfaktor aus den Maßtabellen oder in der Beschreibung des Produktes [/]

Y:

Axialfaktor aus den Maßtabellen oder in der Beschreibung des Produktes [/]

Die nominelle Lebensdauer in Stunden unter dynamischer Beanspruchung wird wie folgt ermittelt:

L 10h =

L 10

60n

L 10h : nominelle

L 10 :

n:

Lebensdauer in h

nominelle Lebensdauer bei 10 6 Umdrehungen [/] Drehzahl in 1/min

Der Index 10 in L 10 und L 10h kennzeichnet eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 10% beziehungsweise eine Erlebenswahrscheinlichkeit von 90%.

Die Drehzahl zum Bestimmen der nominellen Lebensdauer in Stunden ist wie folgt definiert:

n =

v60

πd

n:

Drehzahl in 1/min

v:

Umfangsgeschwindigkeit in m/s

d:

Durchmesser in m

R10 - Wälzlager Anhang vm, 27.01.2015 Die statische Tragsicherheit S 0 ist das Verhältnis aus

R10 - Wälzlager

Anhang

R10 - Wälzlager Anhang vm, 27.01.2015 Die statische Tragsicherheit S 0 ist das Verhältnis aus der

vm, 27.01.2015

Die statische Tragsicherheit S 0 ist das Verhältnis aus der statischen Tragzahl C 0 und der statisch äquivalenten Belastung P 0 . Die statische Tragsicherheit ist die Sicherheit gegenüber bleibender Verformung im Wälzkontakt und ergibt sich aus:

S

C

P

0 :

:

0 :

0

S 0 = C 0

P

0

statische Tragsicherheit [/] statische Tragzahl des Radiallagers nach Maßtabellen in N statisch äquivalente Belastung des Radiallagers in N

Die ermittelte statische Tragsicherheit kann in drei Fällen entsprechenden Richtwerten zugeordnet werden. Diese Richtwerte beschreiben die Ansprüche an die Laufruhe der Lager.

Fall 1:

S 0 = 1,5 bis 2,5

bei hohen Ansprüchen

Fall 2:

S 0 = 1,0 bis 1,5

bei normalen Ansprüchen

Fall 2:

S 0 = 0,7 bis 1,0

bei geringen Ansprüchen

Die statisch äquivalente Belastung ist abhängig von der Radial- und Axialkraft des Lagers. Dabei ist die folgende Fallunterscheidung für Rillenkugellager zu beachten:

Fall 1:

P 0 = F r

für F a ≤ 0,8F r

Fall 2:

P 0 = 0,6F r + 0,5F a

für F a > 0,8F r

P 0 :

statisch äquivalente Belastung des Rillenkugellagers in N

F r :

Radialkraft des Lagers in N

F a :

Axialkraft des Lagers in N

R10 - Wälzlager Anhang vm, 27.01.2015 Zum Bestimmen der dynamisch äquivalenten Belastung sind die entsprechenden

R10 - Wälzlager

Anhang

R10 - Wälzlager Anhang vm, 27.01.2015 Zum Bestimmen der dynamisch äquivalenten Belastung sind die entsprechenden Radial-

vm, 27.01.2015

Zum Bestimmen der dynamisch äquivalenten Belastung sind die entsprechenden Radial- und Axialfaktoren der Rillenkugellager bei normaler Lagerluft in der folgenden Tabelle aufgelistet:

f 0 F a

Normale Lagerluft

C

0

e

X

Y

0,3

0,22

0,56

2

0,5

0,24

0,56

1,8

0,9

0,28

0,56

1,58

1,6

0,32

0,56

1,4

3

0,36

0,56

1,2

6

0,43

0,56

1

Die dynamisch äquivalente Belastung ist abhängig von der Radial- und Axialkraft des Lagers. Dabei ist die folgende Fallunterscheidung für Rillenkugellager zu beachten:

Fall 1:

P = F r

für F a ≤ eF r

Fall 2:

P = XF r + YF a

für F a > eF r

P:

dynamisch äquivalente Belastung des Rillenkugellagers in N

F r :

Radialkraft des Lagers in N

F a :

Axialkraft des Lagers in N