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Pflanzliche Antihormone

Stand / Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping 01.11.2007

Stichworte: Pflanzengifte, Naturheilkunde, Progesteron, Kortison

Pflanzengifte
Antihormonbehandlung

Warum sollte eine Pflanze Gifte herstellen, die den Hormonhaushalt des Menschen beeinflussen können?
Für eine Pflanze kann es ein großer Vorteil sein, den Hormonhaushalt ihrer Fressfeinde
durcheinanderzubringen.

Gifte, die die Verpuppung eines Insekts stören, die die Schwangerschaft einer Maus
beenden oder ihren Zyklus so durcheinander bringen, dass sie erst gar nicht schwanger
wird oder die ihr hormonabhängiges Brunstverhalten stören, alle solche Antihormone
können die Anzahl der Fressfeinde einer Pflanze vermindern und so ihre
Überlebenschancen verbessern. Deshalb haben Pflanzen, die Antihormone bilden, wie
die Traubensilberkerze, einen großen Vorteil im Überlebenskampf. Denn eine Pflanze,
die dem Feind nicht weglaufen kann, hat ihre eigenen Methoden sich zu wehren.

Ihre Lieblingswaffe ist das Gift. Der Mensch kann es sich zu Nutze machen, in dem er
es gezielt einsetzt. Das wird nicht nur in der Naturheilkunde gemacht. Viele, vermutlich
die meisten Medikamente, wurden aus Stoffen entwickelt, die Pflanzen, Pilze oder
Bakterien bilden.

Es gibt Pflanzen mit gefährlicher, weil progesteron- oder kortisonähnlicher Wirkung, die
bei Brustkrebs sehr gefährlich sind.

Siehe auch Pflanzen mit Progesteron- oder Kortisonwirkung

Noch schlimmer sind aber Kortison oder Progesteron direkt

Pflanzliche Antihormone von Elisabeth Rieping 1


Text im Archiv der Library of Congress: http://web.archive.org/web/*/http://www.erieping.de/pflanzliche_antihormone.htm (Seite fehlt
wahrscheinlich)

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