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Vorsorge

und Beratung als Behindertenhilfe


- Ziel: Frherfassung, Frherkennung und Frhbehandlung einer Behinderung
- in Deutschland sind Vorsorgeuntersuchungen und Beratungsstellen gut ausgeprgt

Genetische Beratung:
- Anamnesen, Stammbume und bereits aufgetretene Erbkrankheiten in Familie
werden untersucht
- Beratung ber Wahrscheinlichkeit auf Behinderung beim Kind
- empfohlen: Frauen ber 38 oder mit Erbkrankheiten in Familie

Fruchtwasseruntersuchung:
- Entnahme von etwas Fruchtwasser und Anschlieende Untersuchungen von
Chromosomenanzahl und struktur im Labor
- Schnelltest: Hinweise auf mgliche Schden nach ein bis zwei Tagen, Endresultat:
nach ca. zwei Wochen
- sinnvoll bei Schwangerschaft ab 35. Lebensjahr, Erbkrankheiten, bereits
durchgestandenen Fehlgeburten oder bereits zur Welt gebrachte Kinder mit
Chromosomenstrung, Chromosomenstrung eines Elternteils
-
U-Untersuchungen:
- U1 bis U9: zehn Untersuchungstermine Kind wird bis zum 6. Lebensjahr
regelmig untersucht
- Gesundheitsstrungen oder Aufflligkeiten in Entwicklung knnen schnell
erkannt und wenn mglich behandelt werden, bevor es zu bleibenden Schden
kommt
- Beratung der Eltern
- kostenlos, wenn Zeitspannen eingehalten werden
- in ersten U-Untersuchungen (ca. U1-U3) Schwerpunkt auf krperliche Prfungen,
Reflexe, Fehlbildungen
- ab U4 gert auch geistige Entwicklung in den Vordergrund, Prfung des
Spielverhaltens, Beweglichkeit, Kontakt zu den Eltern, Sprachentwicklung,... aber
auch weiterhin krperliche Untersuchungen, wie Sehtests oder Zahnkontrolle
- ab U7 nimmt Beratungsfunktion besonderen Stellenwert, da mit fortschreitender
Zeit die Entwicklung des Kindes immer individueller und vielseitiger ausfallen
kann (Themen: Verhaltensaufflligkeiten, Ernhrung, Bewegung,
verantwortungsvoller Umgang mit Medien, Unfallverhtung)
- bei angeborenen Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sind
Abweichungen nicht ungewhnlich, gegebenenfalls werden
Therapiemanahmen verordnet