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Friedrich Schiller

KALLIAS

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA DEL HOMBRE

Edición bilingüe

Estudio introductorio de Jaime Feijóo

Traducción y notas de Jaime Feijóo y Jorge Seca

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BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

und der Formtrieb moralisch nothigt, so laEt jener unsre formale, dieser unsre materiale Beschaffenheit zufallig; das heiEt, es ist zufallig, ob unsere Glückse- ligkeit mit unsrer Vollkommenheit, oder ob diese mit jener übereinstimmen werde. Der Spieltrieb al- so, in welchem. beyde vereinigt wirken, wird zu- gleich unsre formale und unsre materiale Beschaf- fenheit, zugleich unsre Vollkommenheit und unsre Glückseligkeit zufallig machen; er wird also, eben weil er beyde zufallig macht, und weil mit der Noth- wendigkeit auch die Zufiilligkeit verschwindet, die Zufalligkeit in beyden wieder aufheben, mithin Form in die Materie und Realiti.it in die Form bringen. In demselben MaaEe als er den Empfindungen und Af- fekten ihren dynamischen EinfluE nimmt, wird er sie mit Ideen der Vernunft in Uebereinstimmung bringen, und in demselben MaaEe, als er den Geset- zen der Vernunft ihre moralische Nothigung be- nimmt, wird er sie mit dem Interesse der Sinne ver- sohnen.c

FÜNFZEHNTER BRIEF

1 Immer niiher komm ich dem Ziel, dem ich Sie auf einem wenig ermunternden Pfade entgegen füh- re. Lassen Sie es Sich gefallen, mir noch einige Schritte weiter zu folgen, so wird ein desto freyerer

e Aquí seguía, en H: «Unter seiner Herrschaft wird das Ange- nehme zu einem Objekt, und das Gute zu einer Macht werden. Er wird in seinem Objekte die Materie mit der Form und die Form mit der Materie auswechseln, er wird in seinem Subjekte Noth- wendigkeit in Freyheit, und Freyheit in Nothwendigkeit verwan- deln, und auf diese Art beyde Naturen in dem enschen in die in- nigste Gemeinschaft setzen.>>

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CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

físicamente, y el formal nos coacciona moralmente, el primero deja al azar nuestro carácter formal, y el segundo, nuestro carácter material; es decir, es acci- dental que nuestra felicidad coincida o no con nues- tra perfección, o que nuestra perfección coincida con nuestra felicidad. El impulso de juego, en el que los otros dos actúan conjuntamente, convertirá a la vez en accidentales nuestros caracteres formal y mate- rial, nuestra perfección y nuestra felicidad; y dado

' que las hace accidentales a ambas, y que con la nece- sidad desaparece también la contingencia, el impul- so de juego suprimirá asimismo la contingencia de ambas, dando con ello forma a la materia, y realidad a la forma. la misma en que arreb.ate a su influencia diná- mica, las hará ariÍ!lonizar con las ideas de la razón, yeñ la misma medida en que prive a las leyes de la iazÓn de su coacción moral, las reconciliará con los

de'"Jos, sentidos. 39

DECIMOQUINTA CARTA

Cada vez me acerco más a la meta, a la que os conduzco por una senda tan poco alentadora. Si me permitís seguir por ella algunos pasos más, se abrirá entonces un horizonte más amplio, y acaso un agra-

1

39. Aquí seguía, en H: <<Bajo su dominio, lo agradable se con- vertirá en un objeto, y el bien en un poder. En su objeto, sustituirá la materia por la forma, y la forma por la materia, en su sujeto transformará necesidad en libertad y libertad en necesidad, y al- canzará de este modo la más íntima conjunción de ambas natura- lezas en el hombre>>.

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Gesichtskreis sich aufthun, und eine muntre Aussicht die Mühe des Wegs vielleicht belohnen.

2 Der Gegenstand des sinnlichen Triebes, in einem allgemeinen Begriff ausgedrückt, heiEt Leben, in wei- tester Bedeutung; ein Begriff, der alles materiale Seyn, und alle unmittelbare Gegenwart in den Sin- neo bedeutet. Der Gegenstand des Formtriebes, in ei- nem allgemeinen Begriff ausgedrückt, heiEt Gestalt, sowohl in uneigentlicher als in eigentlicher Bedeu- tung; ein Begriff, der alle formalen Beschaffenheiten der Dinge und alle Beziehungen derselben auf die Denkkrafte unter sich faEt. Der Gegenstand des Spieltriebes, in einem allgemeinen Schema vorge- stellt, wird also lebende Gestalt heiEen konnen; ein Begriff, der allen asthetischen Beschaffenheiten der Erscheinungen, und mit einem Worte dem, was man in weitester Bedeutung Schonheit nennt, zur Be- zeichnung dient.

3 Durch diese Erklarung, wenn es eine ware, wird die Schonheit weder auf das ganze Gebiet des Leben- digen ausgedehnt, noch bloE in dieses Gebiet einge- schlossen. Ein Marmorblock, obgleich er leblos ist und bleibt, kann darum nichts desto weniger de Gestalt durch den Architekt und Bildhauer wer- den; ein Mensch, wiewohl er lebt und Gestalt hat, ist , darum noch lange keine lebende Gestalt. Dazu ge- hort, daE seine Gestalt Leben und sein Leben Gestalt sey. Solange wir über seine Gestalt bloE denken, ist sie leblos, bloEe Abstraktion; solange wir sein Leben bloE fühlen, ist es gestaltlos, bloEe Impression. Nur indem seine Form in unsrer Empfindung lebt, und sein Leben in unserm Verstande sich formt, ist er le- . hende Gestalt, und dieE wird überall der Fall seyn, \wo wir ihn als schon beurtheilen.

4 Dadurch aber, daE wir die Bestandtheile anzuge- ben wissen, die in ihrer Vereinigung die Schonheit hervorbringen, ist die Genesis derselben auf keine

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CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

dable panorama nos recompense por las fatigas del camino. objeto del impulso sensible, expresado con un 2

PI'es.epcia,·

( concepto general, se denomina vida en su más am- .E!io un concepto que significa todoser:.ma-

inmediata. El objeto

del impulso formal, expresado en un concepto gene- ral, se denomina Fonna, 40 tanto en su acepción pro- pia como impropia; concepto éste que encierra en sí todas las cualidades formales de las cosas y todas las relaciones de las mismas con el pensamiento. El ob- jeto del impulso de juego, expuesto en un esquema general, se denominará entonces Fonna viva; un con- cepto que sirve para designar todas las cualidades es- de los fenómenos y; en una palabra, aquello

g_uedenomiilamosbelleia en más amplia acepción.l

ción, no implica que la belleza se extienda a todo eL !

ámbito de lo viviente, ni que se limite a ese ámbito.l:'.r<\ Aunque un bloque de mármol no tiene vida, ni N'lo

tenerla, puede sin embargo llegar a ser Forma. viva

por obra del arquitecto y del

que un ser humano viva y tenga Forma, no aún, ni con mucho, que sea u:o.a Forma. viva. Pa:ra ¡ eÜo se requiere que su Forma sea vida,.y que-str-vf.da J

§eaTórma,::.M!entrªs· únicamente pensemoS' su ma, ésta canwerá de vida, será. una mera abstrac- ción; mientras únicamente

recerá de Form

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definición,

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Forma viva, si su forma vive en nuestro sentimiento

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ese

en que lo consideremos

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Pero, aun habiendo indicado las partes constituti- 4 vas que, unidas, dan lugar a la belleza, no se ha expli-

40. Traducimos Gestalt por «Forma>> para diferenciarla de Form: «forma», porque pensamos que <<figura» no refleja conve- nientemente el sentido que da a este término.

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BRIEFE UEBER DIE ASTHETISCHE ERZIEHUNG

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Weise noch erklart; denn dazu würde erfodert, daE man jene Vereinigung selbst begriffe, die uns, wie überhaupt alle Wechselwirkung zwischen dem endli- chen und unendlichen unerforschlich bleibt nunft stellt aus transcendentalen Gründen die Fode- "iung auf: es soll eine Gemeinschaft zwischen Fonn- 'trieb und Stofftrieb, das heiEt, ein Spieltrieb .se.;x.n, weil nur die Einheit der Realitat mit der Forrri, der Zufalligkeit mit der Nothwendigkeit, des mit der Freyheit den Begriff der Menschheit vallen; Sie muE diese Foderung aufstellen,a weil sie ih- rem Wesen nach auf Vollendung und auf Wegrau- mung aller Schranken dringt, jede ausschlieEende Thatigkeit des einen oder des andern Triebes aber die menschliche Natur unvollendet laEt, und eine Schranke in derselben begründet. Sobald sie dem- nach den Ausspruch thut: es soll eine Menschheit existieren, so hat sie eben dadurch das Gesetz aufge- stellt: es soll eine Schonheit seyn. Die Erfahrung kann uns beantworten, ob eine Schonheit ist, und wir werden es wissen, sobald sie uns belehrt hat, ob eine Menschheit ist. Wie aber eine Schonheit seyn kann, und wie eine Menschheit moglich ist, kann uns weder Vernunft noch Erfahrung lehren.

5 Der Mensch, wissen wir, ist weder ausschlieEend Materie, noch ist er ausschlieEend Geist. Die Schon- heit, als Consummation seiner Menschheit, kann also weder ausschlieEendb bloEes Leben seyn, wie von scharfsinnigen Beobachtern, die sich zu genau an die Zeugnisse der Erfahrung hielten, behauptet worden ist, und wozu der Geschmack der Zeit sie gern her- abziehen mochte; noch kann sie ausschlieEendc blo- Ee Gestalt seyn, wie von) 'spekulativen Weltweisen, die sich zu weit von der Erfahrung entfernten, und

XV a Aquí seguía, en H: «weil sie Vemunft ist ->>.

b Aquí

seguía, en H: <<ein Objekt des Sachtriebes>>.

<<ein Objekt des Formtriebs>>.

e Aquí seguía, en H:

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CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

cado aún en absoluto su génesis; pues para ello sería necesario que comprendiéramos esa unión misma, la cual, como ocurre en general con toda acción recí- proca entre lo finito y lo infinito, es razón exige por !l_19tiy()s qu,e haya 'una ·comÜniÓn del impulso formal con el 1IlaterialJ \ que exista. un impulso de juego, porque sólo¿

de la contin-

gencia con la necesidad, de la pasividad co:o.la liber-

dela

c.on la

f()Frna,

d concepto de hm:n<mid¿¡f.i.IY ha de porque su misma esencia, la perfección y la supresión de todas las li- i!él.9:<? gue toda _actividad exclusiva de uno u otro impulso hace imperfecta la naturaleza '!iü.mana, originando en ella una

en cuanto la razón proclama que ha de existir unaC:::

humaii1da<J,-furll14la

ha de

a la cuestión de si existe una belleza, y eso lo sabremos e:q cuanto nos haya revelado la existen- cia de una humanidad. Pero ni la razón, ni la expe- riencia pueden enseñarnos cómo puede existir una belleza ni cómo es posible una humanidad. el ser humano no es exclusivamente 5 materia, ni exclusivamente espíritu. La belleza, en consumación de la: humanidad .del hombre

no puede ser por tanto exclusivarnente 42

tal como han afirmado agudos observadores que se atuvieron en demasía a los testimonios de la expe-

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ley efe que experiencia puede dar

mera vida,

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riencia, y a lo que el gusto de la época querría degra-
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darla. La belleza tfttppoco exdusivamen- Forma, como han juzgado algunos filósofos especulativos que se alejaron demasiado de la expe-

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41. En H se añadía aquí: <<porque es razón>>.

42. Aquí se añadía, en H: <<Un objeto del impulso de cosa>>.

43. Aquí se añadía, en H: <<un dobjeto del impulso formal>>.

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BRIEFE UEBER DIE ASTHETISCHE ERZIEHUNG

von philosophierenden Künstlern, die sich in Erkla- rung derselben allzusehr durch das BedürfniE der Kunst leiten lieEen, geurtheilt worden ist:* sie ist das gemeinschaftliche Objekt beyder Triebe, das heiEt, des Spieltriebs. Diesen Nahmen rechtfertigt der Sprachgebrauch vollkommen, der alles das, was weder subjektiv noch objektiv zufallig ist, und doch we- der auEerlich noch innerlich nothigt, mit dem Wort Spiel zu bezeichnen pflegt. Da sich das Gemüth bey Anschauung des Schonen in einer glücklichen Mitte zwischen dem Gesetz und BedürfniE befindet, so ist es eben darum, weil es sich zwischen beyden theilt, dem Zwange sowohl des einen als des andern ent- zogen. Dem Stofftrieb wie dem Formtrieb ist es mit ihren Foderungen emst, weil der eine sich, beym Er- kennen, auf die Wirklichkeit, der andre auf die Nothwendigkeit der Dinge bezieht; weil, beym Han- deln, der erste auf Erhaltung des Lebens, der zweyte auf Bewahrung der Würde, beyde also auf Wahrheit und Vollkommenheit gerichtet sind. Aber das Leben wird so wie die Würde sich einmischt, und die Pflicht nothigt nicht mehr, sobald die Nei- gung zieht: eben so nimmt das Gemüth die Wirklich- keit der Dinge, die materiale Wahrheit, freyer und

* Zum bloEen Leben macht die Schonheit Burke in sei- nen Phil. Untersuchungen über den Ursprung unsrer Be- griffe vom Erhabenen und Schonen. Zur bloEen Gestalt macht sie, soweit mir bekannt ist, jeder Anhanger des dog- matischen Systems, der über diesen Gegenstand je sein Be- kenntniE ablegte: unter den Künstlem Raphael Mengs in seinen Gedanken über den Geschmack in der Mahlerey; andrer nicht zu gedenken. So wie in allem, hat auch in die- sem Stück die kritische Philosophie den Weg eroffnet, die Empirie auf Principien, und die Spekulation zur Erfah- rung zurück zu führen.

44. Burke: cf. nota 1 de Kallias.

45. Raffael Mengs (1728-1779), pintor y teórico del arte, consi-

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CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

rienda, y artistas que, tratando de filosofar sobre la belleza, se guiaron en exceso por las necesidades del arte."'' es el obj_eto cQm(m de ambos

El habla justi-

ñca por completo este nombre, ya que acostumbra a denominar con la palabra «juego>> todo lo que no es ni subjetiva ni objetivamente arbitrario y que, sin embargo, no coacciona ni interior ni exteriormente. Dado que el ánimo, al contemplar la belleza, se en- cuentra en un afortuñaélo punto medio entre la ley y la-necesidad, se sustrae de este modo a .la coa.ccn de la una como de la otra, porque se reparte am.bas. Tanto el impulso material como el for- mal plantean seriamente sus exigencias, porque, en el terreno del conocimiento, el uno se refiere a la reali-

dad de las cosas, y el otro a la necesidad de las cosas;

y porque, en el terreno de la accn, el primero aspi- ra a conservar la vida, y el segundo a preservar la dignidad, y ambos aspiran, por lo a la verdad

y a la perfección. Pero la vida se hace cada vez más

indiferente en cuanto se inmiscuye la dignidad, y el deber deja de coaccionar tan pronto como interviene la inclinación. Del mismo modo, el ánimo percibe más libre y serenamente la realidad de las cosas, la

,, * Burke, en sus <<Investigaciones filosóficas sobre el ori- ''· gen de nuestros conceptos acerca de lo sublime y de lo be-

' llo>> convierte la belleza en pura vida. 44 En cambio, según tengo entendido, partidario del sistema dogmático, que se haya manifestado alguna vez sobre este tema, con- vierte la belleza en pura Forma: de entre los artistas, Ra- phael Mengs, en sus Reflexiones sobre el gusto en la pintu- ra,45 por no mencionar a otros. La filosofía crítica ha abier- to el camino en éste, como en todos los campos, refiriendo

la experiencia a principios, y la especulación a la experien-

pulsos, es decir, del

cia.

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dera la belleza como «el alma de la materia» en la obra citada por Schiller (Zúrich, 1762).

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BRIEFE UEBER DIE ASTHETISCHE ERZIEHUNG

ruhiger auf, sobald solche der formalen Wahrheit, dem Gesetz der Nothwendigkeit, begegnet, und fühlt sich durch Abstraktion nicht mehr angespannt, so- bald die unmittelbare Anschauung sie begleiten kann. Mit einem Wort: indem es mit Ideen in Ge- meinschaft kommt, verliert alles Wirkliche seinen Ernst, weil es klein wird, und indem es mit der Emp- findung zusammen trifft, legt das Nothwendige den seinigen ab, weil es leicht wird.

6

Wird aber, mochten Sie langst schon versucht ge- wesen seyn mir entgegen zu setzen, wird nicht das Schone dadurch, daB manes zum bloBen Spiel macht, erniedrigt, und den frivolen Gegensüinden gleich ge- stellt, die von jeher im Besitz dieses Nahmens wa- ren? Widerspricht es nicht dem Vernunftbegriff und der Würde der Schonheit, die doch als ein Instru- ment der Kultur betrachtet wird, sie auf ein blof3es Spiel einzuschranken, und widerspricht es nicht dem Erfahrungsbegriffe des Spiels, das mit Ausschlie- Bung alles Geschmackes zusammen bestehen kann, es bloB auf Schünheit einzuschranken?

7

Aber was heiBt denn ein blof3es Spiel, nachdem wir wissen, daB unter allen Zustanden des Menschen gerade das Spiel und nur das Spiel es ist, was ihn vollstandig macht, und seine doppelte Natur auf ein- mal entfaltet? Was Sie, nach Ihrer Vorstellung der Sache, Einschrii.nkung nennen, das nenne ich, nach der meinen, die ich durch Beweise gerechtfertigt habe, Erweiterung. Ich würde also vielmehr gerade umgekehrt sagen: mit dem Angenehmen, mit dem Guten, mit dem Vollkommenen ist es dem Menschen nur ernst, aber mit der Schonheit spielt er.d Freylich dürfen wir uns, hier nicht an die Spiele erinnern, die in dem wirklichen Leben im Gange sind, und die

d Aquí seguía, en H, la nota de Schiller: <<Es giebt ein Charten- spiel und giebt ein Trauerspiel; aber offenbar ist das Chartenspiel viel zu emsthaft für diesen Nahmen».

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CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

verdad material, tan pronto como ésta sale al en- cuentro de la verdad formal, de la ley de la nece- sidad; y en cuanto se ve acompañada por la intui- ción inmediata, ya no se siente tan tensa por la abstracción. En una palabra: asociado a las ideas, todo lo real pierde su se vuelve in- y, al encontrarse con la sensibilidad, lo necesario se desprende de su seriedad, porque se

ligero.

Pero, habréis estado tentados de replicarme ya desde hace rato, si se convierte a la belleza en simple juego, ¿no la estamos acaso degradando y equipa- rando a esas frivolidades que, desde siempre, han ve- nido denominándose juego? ¿Acaso no se contradice con el concepto de razón y con la dignidad de la

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lle.?-a, que, con todo, .hemos .considerado un instru- t

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n;u:nto cultura, el reducirla a un simple juego, y no se contradice con el concepto empírico de juego, que puede subsistir prescindiendo del gusto, redu- cirlo a simple belleza? Pero, ¿cómo considerarlo un simple juego, sabien- do como sabemos que, de todos los estados del hom- bre, es precisamente juego y sólo el juego el que le hace perfecto, y el que despliega de una vez su do- Lo que llamáis limitación, según vuestra propia concepción del asunto, llamo yo, según la mía, que ya he justificado, amplzación.fLle- garía incluso a afirmar lo contrario: el hombre se .comporta con lo agradable, con lo bueno, con lo per- fecto, sólo con seriedad. En cambio, Juega con la be- lleza.461 Está claro que no estamos aludiendo aquí a los juegos que se practican en la vida real y que sólo se orientan comúnmente a objetos muy materiales;

7

46. Aquí seguía, en H, la nota de Schiller: «Hay un juego de cartas y hay una representación [en cuanto juego (: Trauerspiel)] trágica; pero, ciertamente, el juego de cartas es demasiado serio para llevar ese nombre>>.

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BRIEFE UEBER DIE ASTHETISCHE ERZIEHUNG

sich gewi:ihnlich nur auf sehr materielle GegensHinde richten; aber in dem wirklichen Leben würden wir auch die Schi:inheit vergebens suchen, von der hier die Rede ist. Die wirklich vorhandene Schi:inheit ist des wirklich vorhandenen Spieltriebes werth; aber durch das Ideal der Schi:inheit, welches die Vernunft aufstellt, ist auch ein Ideal des Spieltriebes aufgege- ben, das der Mensch in allen seinen Spielen vor Au- gen haben solt.e

8 Man wird niemals irren, wenn man das Schi:in- heitsideal eines Menschen auf dem nehmlichen Wege sucht, auf dem er seinen Spieltrieb befriedigt. Wenn sich die griechischen Vi:ilkerschaften in den Kampf- spielen zu Olympia anden unblutigen Wettkampfen der Kraft, der Schnelligkeit, der Gelenkigkeit und an dem edlern Wechselstreit der Talente ergi:itzen, und wenn das ri:imische Volk an dem Todeskampf eines erlegten Gladiators oder seines libyschen Gegners sich labt, so wird es uns aus diesem einzigen Zuge begreiflich, warum wir die Idealgestalten einer Ve- nus, einer Juno,•eines Apolls, nicht in Rom, sondern in Griechenland aufsuchen müssen.* Nun spricht

* Wenn man (um bey der neuem Welt stehen zu blei- ben) die Wettrennen in London, die Stiergefechte in Ma- drid, die Spectacles in dem ehemaligen Paris, die Gondel- rennen in Venedig, die Thierhatzen in Wien, und das frohe schone Leben des Korso in Rom gegeneinander halt, so kann es nicht schwer seyn, den Geschmack dieser verschie- denen Volker gegeneinander zu nüancieren. Indessen zeigt sich unter den Volksspielen in diesen verschiedenen Lan- dem weit weniger Einformigkeit als unter den Spielen der feinem Welt in eben diesen Landem, welches leicht zu er- klaren ist.

e Aquí seguía, en H: «Je nachdem sich der Spieltrieb entweder dem (Sachtriebe) oder dem Formtriebe nahert, wird auch das Schone entweder mehr an das blosse Leben oder an die blosse Ge- stalt grenzen, und».

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CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

pero en la vida real también buscaríamos en vano la w.l. belleza a la que nos referimos. n:.-a belleza que se nos presenta en la realidad es digna del impulso de juego que se nos presenta en la realidad, pero con el ideal de belleza expuesto por la razón se da también un ideal del impulso de juego que el ser humano debe

tener presente en todos sus

Nunca nos equivocaremos si buscamos el ideal de belleza de un ser humano por el mismo camino por el que satisface su impulso de juego. Si las naciones griegas se deleitaban en los Juegos Olímpicos con competiciones incruentas de fuerza, velocidad, agili- dad y con la noble disputa de los talentos, y si el pue- blo de Roma se recreaba viendo abatido a un gladia- dor o a su adversario de Libia 48 después de una lu- cha a muerte, nos bastará entonces este único rasgo para comprender por qué no hemos de buscar en Roma, sino en Grecia, las formas ideales de una Ve-

nus, de una Juno o de un Apolo.* Pero la razón dice: \

juegos. 47 j

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* Si comparamos (para referimos al mundo moderno) i las carreras de caballos en Londres, las corridas de toros en Madrid, los espectáculos del antiguo París, las carreras !! de góndolas en Venecia, las cacerías en Viena y la alegre y bella vida del corso en Roma, no nos resultará difícil <;, contrastar el gusto de estos diferentes pueblos. No obstan- te, encontramos mucha menos uniformidad entre los jue- gos populares de esos diferentes países, que entre ios i ), juegos de sus clases más refinadas, lo cual tiene fácil ex-

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47. Aquí se añadía, H: <<Según el impulso de juego se aproxime

al impulso de cosa o al impulso formal, lo bello limitará del mis-

mo modo o bien con la mera vida, o con la mera Forma, y».

48. Es decir, al león.

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BRIEFE UEBER DIE ASTHETISCHE ERZIEHUNG

aber die Vernunft: das Schone soll nicht bloEes Le- ben und nicht bloEe Gestalt, sondern lebende Ge- stalt, das ist, Schonheit seyn; indem sie ja dem Men- schen das doppelte Gesetz der absoluten Formalitat und der absoluten Realitat diktiert. Mithin thut sie auch den Ausspruch:f der Mensch soll mit der Schon-

heit nur spielen, und er soll nur mit der Schonheit

spielen.

9 Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des

Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo

er spielt. Dieser Satz, der in diesem Augenblicke viel- leicht paradox erscheint, wird eine groEe und tiefe Bedeutung erhalten, wenn wir erst dahin gekommen seyn werden, ihn auf den doppelten Ernst der Pflicht und des Schicksals anzuwenden; er wird, ich ver- spreche es Ihnen, das ganze Gebaude der astheti- schen Kunst und der noch schwürigern Lebenskunst tragen. Aber dieser Satz ist auch nur in der Wissen- schaft unerwartet; langst schon lebte und wirkte er in der Kunst, und in dem Gefühle der Griechen, ih- rer vornehmsten Meister; nur daE sie in den Olym- pus versetzten, was auf der Erde sollte ausgeführt werden. Von der Wahrheit desselben geleitet lieEen sie sowohl den Ernst und die Arbeit, welche die Wangen der Sterblichen furchen, als die nichtige Lust, die das leere Angesicht glattet, aus der Stirne der seligen Gotter verschwinden, gaben die ewig zu- friedenen von den Fesseln jedes Zweckes, jeder Pflicht, jeder Sorge frey, und machten den Müssig- gang und die Gleichgültigkeit zum beneideten Loose des Gotterstandes: ein bloE menschlicherer Nahme für das freyeste und erhabenste Seyn. Sowohl der materielle Zwang der Naturgesetze, als der geistige

f Aquí seguía, en H: «Der Spieltrieb soll nicht bloB Sachtrieb, und soll nicht blos Formtrieb, sondern beydes zugleich, das ist, Spieltrieb seyn. Mit andern Worten:>>.

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CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

1<<Lo bello no ha de ser simple Yida, ni simple Forma,

y,.ne este modo,

"ié imp¿ne al hombre la doblte ley de la formalidad -absoluta y de la realidad absoluta. Con ello sentencia tambien: 49 J,;·el hombre sólo debe jugar con la belleza,

sTilü.:Fürma· viva·, es decir,

Porque,

para decirlo de una vez por todas, fel

en eL ple.no

hombre sólo juega cuando es

hombre.

9

de la palabra, y sólo es enteramente hombre

.f.!:!:E_n!J(J_flfe:gf!l Esta afirmación, que en este momento puede parecer paradójica, alcanzará una amplia y profunda significación una vez que la hayamos apli- cado a la doble seriedad del deber y del destino.!fut:. bre esta afirmación, os lo aseguro, se fundamentará todo el edificio del arte estético y del aún más.difícil ·arte de vivir.IAun así, este principio sólo puede resul- tar inesperado en el campo de la ciencia; ya mucho tiempo atrás vivió e imprimió su huella en el arte y •· en el septimiento del los griegos, sus maestros más J, ilustres;fsólo que ellos trasladaron al Olimpo lo que V¡, debería haber acontecido sobre la Tierra. Guiados il por la verdad de este principio, hicieron desaparecer de la frente de los bienaventurados dioses tanto la ) seriedad y el trabajo, que arrugan la frente de los '(mortales, como el vano placer, que alisa el inexpresi- ' Vo semblante. Liberaron a los eternamente felices de [¡las ataduras de toda finalidad, de todo deber, de 11 toda preocupación, y convirtieron el ocio y la des- reocupación50 en el envidiable destino de la condi- -ción divina: un nombre tan sólo un poco más huma- o para designar al más libre y más sublime de los eres. !Tanto la coacción material de las leyes natura-

.,., 49. Aquí se añadía, en H: «El impulso de juego no debe ser un ,'lnero impulso de cosa, ni un mero impulso de forma, sino ambas a la vez, esto es, impulso de juego. En otras palabras:». ·r SO. Indiferencia, impasiblidad en el sentido positivo del tér-

·. !bino.

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BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

Zwang der Sittengesetze verlor sich in ihrem hohern Begriff von Nothwendigkeit, der beyde Welten zu- gleich umfaEte, und aus der Einheit jener beyden Nothwendigkeiten gieng ihnen erst die wahre Frey- heit hervor. Beseelt von diesem Geiste loschten sie aus den Gesichtszügen ihres Ideals zugleich mit der Neigung auch alle Spuren des Willens aus, oder bes- ser, sie machten beyde unkenntlich, weil sie beyde in dem innigsten Bund zu verknüpfen wuEten. Es ist weder Anmuth noch ist es Würde, was aus dem herr- lichen Antlitz einer Juno Ludovisi zu uns spricht; es ist keines von beyden, weil es beydes zugleich ist. In- dem der weibliche Gott unsre Anbetung heischt, ent- zündet das gottgleiche Weib unsre Liebe; aber indem wir uns der himmlischen Holdseligkeit aufgelost hingeben, schreckt die himmlische Selbstgenügsam- keit uns zurück. In sich selbst ruhet und wohnt die ganze Gestalt, eine vollig geschlossene Schopfung, und als wenn sie jenseits des Raumes wiire, ohne Nachgeben, ohne Widerstand; da ist keine Kraft, die mit Kraften kampfte, BloEe, wo die Zeitlich- keit einbrechen konnte. Durch jenes unwiderstehlich ergriffen und angezogen, durch dieses in der Ferne gehalten, befinden wir uns zugleich in dem Zustand der hochsten Ruhe und der hochsten Bewegung, und es entsteht jene wunderbare Rührung, fur welche der Verstand keinen Begriff und die Sprache keinen Nahmen hat.

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1

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

les, como la coacción espiritual de las leyes morales, se fundieron en el concepto más elevado de necesi- dad que poseían los griegos, el cual abarcaba ambos mundos al mismo tiempo, y sólo de la unión de ambas necesidades surgió para ellos la verdadera libertadJ Animados de este espíritu, suprimieron del semblante de su ideal, junto con la inclinación, toda huella de la voluntad, o mejor dicho, hicieron ambas irreconoci- bles, porque fueron capaces de entrelazarlas lo más estrechamente posible.INo es la gracia, ni tampoco.\) '3 la dignidad, quien nos habla desde el magnífico sem- J f.:.,l blante de Iuoo Ludovjsj-5 1 no es ninguna de las dos, porque son ambas a la vez.l Mientras la diosa recla- ma nuestra adoración, la mujer, semejante a una diosa, inflama nuestro amor; pero si nos abandona- mos a su encanto celestial, retrocederemos asustados ante su áutosuficiencia divina. La Forma plena des- cansa y habita en sí misma, es una creación perfecta- mente cerrada, que no cede ni ofrece resistencia, como si existiera más allá del espacio; no hay en ella ninguna fuerza que luche contra otras fuerzas, nin- gún resquicio por el que pueda penetrar el tiempo. Capturados y atraídos irresistiblemente por la mujer divina, y mantenidos a distancia PQr la diosa, nos encontramos a la vez en el estado de la máxima sere- nidad y de la máxima agitación, y nace entonces esa maravillosa emoción para la que el entendimiento carece de conceptos y el lenguaje de palabras.

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- 51. Juno Ludovisi: se trata, sin duda, de la misma escultura admirada por Goethe. Cf.: Viaje a Italia, 6 de enero de 1788.

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BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

Schein legen (wir thun dieE noch lange nicht genug) sondern daE wir es noch nicht bis zu dem reinen Schein gebracht haben, daE wir das Daseyn noch nicht genug von der Erscheinung geschieden, und dadurch beyder Grenzen apf ewig gesichert haben, dieE ist es, was uns ein rigÓristischer Richter der Schonheit zum Vorwurf machen kann. Diesen Vor- wurf werden wir solang verdienen, als wir das Schone der lebendigen Natur nicht genieEen konnen, ohne es zu begehren, das Schone der nachahmenden Kunst nicht bewundern konnen, ohne nach einem Zwecke zu fragen - als wir der Einbildungskraft noch keine eigene absolute Gesetzgebung zugeste- hen, und durch die Achtung, die wir ihren Werken erzeigen, sie auf ihre Würde hinweisen.

SIEBEN UND ZWANZIGSTER BRIEF

1 Fürchten Sie nichts für Realitat und Wahrheit, wenn der hohe Begriff, den ich in dem vorhergehen- den Briefe von dem asthetischen Schein aufstellte, allgemein werden sollte. Er wird nicht allgemein werden, so lange der Mensch noch ungebildet genug ist, um einen MiEbrauch davon machen zu konnen; und würde er allgemein, so konnte dieE nur durch eine Kultur bewirkt werden, die zugleich jeden MiE- brauch unmoglich machte. Dern )selbststandigen Schein nachzustreben erfode¡;: mehr Abstraktions- vermogen, mehr Freyheit des Herzens, mehr Energie des Willens, als der Mensch nothig hat, um sich auf die Realitat einzuschranken, und er muE diese schon hinter sich haben, wenn er bey jenem anlangen will. Wie übel würde er sich also rathen, wenn er den Weg zum Ideale einschlagen wollte, um sich den Weg zur

358

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

apariencia estética (cosa que nunca haremos lo sufi- ciente), sino que no nos hayamos elevado aún a la apariencia pura, que no hayamos separado suficien- temente la existencia de la apariencia sensible, y que no hayamos asegurado para siempre sus respectivos límites. Nos mereceremos ese reproche, mientras no

podamos disfrutar de la. bellez¡:t siñ dejar de

la naturaleza viva rnientras no

podamos

ydel.-ªtte.

sin

-preguntarnos por Sl1 finalic!<i<l

ese re-

proche, mientras no,

ala. imagi.:

nación

hacerle t-er su dignidad mediante·el

sentimos por sus. obras,

el

derecho a·· una· ·legislación absoluta,

respeto

ni

que

VIGESIMOSÉPTIMA CARTA

No temáis que la realidad y la verdad se vean afectadas en el caso de generalizarse el elevado con- cepto de la apariencia estética que he expuesto en la carta anterior. No se generalizará mientras el hom- bre siga siendo lo suficientemente inculto como para hacer un mal uso de este concepto; y, de generalizar- se, sólo podría provenir de una cultura que a su vez hiciera imposible su mal uso. Aspirar a la apariencia autónoma exige más capacidad de abstracción, más libertad de corazón y más fuerza de voluntad de las que necesita el hombre para subsistir dentro de los límites de la realidad y, para alcanzar esa aparien- cia, el hombre ha de haber dejado tras de sí la reali- dad. ¡Qué mal

359

1

BRIEFE DEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

Wirk.lichkeita zu ersparen! Von dem Schein, so wie er hier genommen wird, mochten wir also für die

Wirklichkeit nicht viel zu besorgen haben; desto mehr dürfte aber von der Wirklichkeit für den Schein zu befürchten seyn. An das Materielle gefes- selt, laEt der Mensch diesen lange Zeit bloE seinen Zwecken dienen, ehe er ihm in der Kunst des Ideals eine eigene Personlichkeit zugesteht. Zu dem letztern bedarf es einer totalen Revolution in seiner ganzen Empfindungsweise, ohne welche er auch nicht ein- mal auf dem Wege zum Ideal sich befinden würde. Wo wir also Spuren einer uninteressierten freyen Schatzung des reinen Scheins entdecken, da konnen wir auf eine solche Umwalzung seiner Natur und den eigentlichen Anfang der Menschheit in ihm schlieEen. Spuren dieser Art finden sich aber wirk- lich schon in den ersten rohen Versuchen, die er zur Verschonerung seines Daseyns macht, selbst auf die Gefahr macht, daE er es dem sinnlichen Gehalt nach dadurch verschlechtern sollte. Sobald er überhaupt nur anfangt, dem Stoff die Gestalt vorzuziehen, und · an den Schein, (den er aber dafür erkennen muE) Realitat zu wagen, so ist sein thierischer Kreis aufge- than, und er befindet sich auf einer Bahn, die nicht endet.

2 Mit dem allein nicht zufrieden, was der Natur ge- nügt und was das BedürfniE fodert, verlant er Ueber- fluE; anfangs zwar bloE einen UeberfluE des Stoffes, um der Begier ihre Schranken zu verbergen, um den

hinaus zu

versichern; bald aber einen ,Ueberf1uE an dem Stoffe,

eine asthetische Zugabe, um auch dem Formtrieb ge- nug zu thun, um den GenuE über jedes BedürfniE hinaus zu erweitern. Indem er bloE für einen künfti- gen Gebrauch Vorrathe sammelt und in der Einbil-

GenuE über das gegenwartige

BeqürfniE

XXVII a Aquí seguía, en H: <<und Wahrheit».

360

CARTAS SOBRE LA

EDUCACIÓN ESTÉTICA

del ideal,

pm;a

.no tener. que.

el de la realid.a.d.!? 4 Así pues, no habremos de temer

que la realidad se vea perjudicada por la aparien- cia, tal como nosotros la interpretamos aquí; pero sí, mucho más, que la realidad perjudique a la apa-

riencia. Encadenado a la materia, el hombre se sirve

tiempo de la apariencia como de un

¡ medio-·para llevar a cabo sus fines, antes de conce- derle a ésta una personalidad propia en el arte del -idéal P'ara·estü ¡íltimo es necesaria uná revolución 'total'de-su sensiblidad, sin la cual ni siquiera se l'iá- llaría en el .camino hacia el ideal. Por lo tanto, dón-

_durante Targo

de encontramos indicios deuna .apreciac\(>u lil:n;:e y

ducir

l.!Qa

la

¡>u.T<l

,pode!flOS de- 9e .este tipo en la natu-

·raleza

y_el verdadero c;omienzo de la huma-

nidad. Pero, de hecho, encontramos indicios de ella y-a--en los primeros y toscos inteptos que el hombre hace para enbellecer su ser, arriesgándose incluso a empeorar con ello su componente sensible. Tan pronto como comienza a preferir la forma a la mate- ria, y se atreve a dar realidad a la apariencia (que sin embargo debe reconocer como tal), rebasa los lí- mites de su esfera animal y se encuentra ya en medio de una senda sin término. No contento sólo con aquello que satisface a su naturaleza ya sus necesidades, exige cada vez más; al principio empieza por exigir tan sólo algo más que simple materia, un añadido estético, para satisfacer también su impulso formal y para prolongar el pla- cer más allá de esa necesidad. Mientras hace aco-

2

94. Aquí seguía, en H: <<y el de la verdad>>.

95. Tal como Kant define la complacencia del gusto en lo be-

llo. Véase CdJ, § 5.

361

BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

dung dieselbe vorausgenieEt, so überschreitet er zwar den jetzigen Augenblick, aber ohne die Zeit überhaupt zu überschreiten; er genieEt mehr, aber er genieEt nicht anders. Indem er aber zugleich die Ge- stalt in seinen GenuE zieht und auf die Formen der Gegenstande merkt, die seine Begierden bedriedigen, hat erb seinen GenuE nicht bloE dem Umfang und dem Grad nach erhoht, sondern auch der Art nach veredelt.

3 Zwar hat die Natur auch schon dem Vernunftlo- sen über die Nothdurft gegeben, und in das dunkle thierische Leben einen Schimmer van Freyheit ge- streut. Wenn den Lowen kein Hunger nagt, und kein Raubthier zum Kampf herausfodert, so erschafft sich die müEige Starke selbst einen Gegenstand; mit muthvollem Gebrüll erfüllt er die hallende Wüste, und in zwecklosem Aufwand genieEt sich die üppige Kraft. Mit frohem Leben schwarmt das Insekt in dem Sonnenstrahl; auch ist es sicherlich nicht der Schrey der Begierde, den wir in dem melodischen Schlag des Singvogels horen. Unlaugbar ist in diesen Bewegungen Freyheit, aber nicht Freyheit van dem BedürfniE überhaupt, bloE van einem bestimmten, van einem auEern BedürfniE. Das Thier arbeitet, wenn ein Mangel die Triebfeder seiner Thatigkeit ist, und es spielt, wenn der Reichthum der Kraft diese Triebfeder ist, wenn das überflüssige Leben sich selbst zur Thatigkeit stachelt. Selbst in der unbeseel- ten Natur zeigt sich ein solcher Luxus der Krafte und eine Laxitat der Bestimqmng, die man in jenem materiellen Sinn gar wolíl SJ:>iel nennen konnte. Der Baum treibt unzahlige Keime, die unentwickelt ver- derben, und streckt weit mehr Wurzeln, Zweige und Blatter nach Nahrung aus, als zu Erhaltung seines

b En lugar de <<hat er», en H: <<Íst er über die Zeit selbst hinaus- geschritten, und hat».

362

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

pio de provisiones para un uso futuro, imaginándose por adelantado el goce que tendrá en ellas, va más allá del momento presente, pero sin salirse del tiem-

po; goza más, pero no de un modo distinto. En cam-

bio, implicando la forma· en su placer, poniendo atención a la forma de los objetos que satisfacen sus apetitos, 96 no sólo prolonga e intensifica su placer, sino que también lo ennoblece. La naturaleza ha dado también a los seres irra- cionales algo más de lo que necesitan para subsistir, así un destello de libertad en la oscura vida animal. Cuando el hambre no apremia al león, y ninguna fiera lo desafía a la lucha, la fuerza deso- cupada se da a sí misma un objeto; con su potente rugido llena de ecos el desierto, y su fuerza exube- rante goza en sí misma de un derroche sin finalidad. El insecto revolotea alegremente bajo los rayos del sol. Tampoco es, ciertamente, el grito del apeti- to más elemental el que escuchamos en el canto de los pájaros. En estos movimientos naturales hay, inne- gablemente, libertad, pero no libertad de las necesi- dades en general, sino únicamente de una necesidad determinada, externa. El animal trabaja, cuando la carencia es la que impulsa su actividad, y juega, cuan- do aquello que lo mueve a actuar es una abundan- cia de fuerza, cuando la vida exuberante se estimula por sí misma a la actividad. Incluso en la naturaleza inanimada podemos encontrar ejemplos de esa abundancia de fuerzas y de un relajamiento de la de- terminación natural que, en el sentido material alu- dido, bien podría denominarse juego. Los árboles producen innumerables brotes que se echan a perder sin haberse desarrollado, y para alimentarse exiten- den muchas máas raíces, ramas y hojas de las que necesitan para perpetuarse a sí mismos y a su especie.

3

96. Aquí seguía, en H: <<Va más allá del tiempo, y».

363

BRIEFE UEBER DIE ii.STHETISCHE ERZIEHUNG

Individuums und seiner Gattung verwendet werden. Was er von seiner verschwenderischen Fülle unge- braucht und ungenossen dem Elementarreich zu- rückgiebt, das darf das Lebendige in frohlicher Be- wegung verschwelgen. So giebt uns die Natur schon in ihrem materiellen Reich ein Vorspiel des Unbe- grenzten, und hebt hier schon zum Theil die Féssel:q. auf, deren sie sich im Reich der Forro ganz und entledigt. Von dem Zwang des Bedürfnisses odet dem physischen Ernste nimmt sie durch den Zwang des Ueberflusses oder das physische Spiel den Ue- bergang zum asthetischen Spiele und ehe sie sich in der hohen Freyheit des Schonen über die Fe9Sel jedes Zweckes erhebt, nahert sie sich dieser Unabhangig- keit wenigstens von ferne schon in der freyen Bewe- gung, die sich selbst Zweck und Mittel ist.

4 Wie die korperlichen Werkzeuge, so hat in dem Menschen auch die Einbildungskraft ihre freye Be- wegung und ihr materielles Spiel, in "welchem sie, ohne alle Beziehung auf Gestalt, blo.B ihrer Eigen- macht und Fessellosigkeit sich freut. Insofern sich noch gar nichts von Forro in diese Phantasiespiele mischt, und eine ungezwungene Folge von Bildern den ganzen Reiz derselben ausmacht, gehoren sie, obgleich sie dem Menschen allein zukommen kon- nen, blo.B zu seinem animalischen Leben und bewei- sen blo.B seine Befreyung von jedem au.Bern sinnli- chen Zwang, ohne noch auf eine selbststandige bil- dende Kraft in ihm schlie.Ben zu lassen.* Von diesem

* Die mehresten Spiele, welche im gemeinen Leben im Gange sind, beruhen entweder ganz und gar auf diesem Gefühle der freyen Ideenfolge, oder entlehnen doch ihren groEten Reiz von demselben. So wenig es aber auch an sich selbst für eine hohere Natur beweist, und so gerne sich gerade die schlaffesten Seelen diesem freyen Bilder- strome zu überlassen pflegen, so ist doch eben diese Unab- hangigkeit der Phantasie von auEern Eindrücken wenig-

364

\"

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

Todo lo que devuelven de su plenitud derrochadora al reino elemental de la naturaleza, sin haber hecho uso de ello ni haberlo disfrutado, pueden aprove- charlo felizmente todos los seres vivos. Así, la natu- raleza nos ofrece ya en su reino material un preludio de lo ilimitado y, en parte, suprime aquí cadenas de las que acabará liberándose por completo en el reino de la forma. Partiendo de la coacción de las ne- cesidades o de la seriedad física, la naturaleza pasa al juego estético gracias a la coacción de la abundan- cia, al juego físico, y, antes de haber superado las ca- denas de toda finalidad en la elevada libertad de la belleza, se alimenta ya de esa autonomía, al menos desde lejos, en el movimiento libre, que es una finali-

dad y

Así como los órganos corporales, la imaginación 4 tiene también en el hombre su movimiento libre y su juego material, mediante ,el cual, sin referirse para nada a la forma, disfruta de su propia fuerza y de su carencia de ataduras. Y puesto que la forma no interviene para nada en estos juegos de la fanta- sía, cuyo encanto reside sólo en una espontánea su- cesión de imágenes, estos juegos, aun cuando sólo pueden incumbir al hombre, son únicamente una parte de su vida animal, y sólo ponen de manifiesto su liberación de toda coacción sensible y externa, sin que pueda deducirse de ellos ninguna fuerza autó- noma formativa en el hombre.* De este juego de la libre

un medio para sí mismo. 97

* La mayoría de los juegos que se practican en la vida cotidiana se basan completamente en esta libre sucesión de ideas, o bien reside en ella su mayor encanto. Aunque estos juegos no son por sí mismos el signo de una natura- leza elevada, y aunque son precisamente las almas más en-

---

97. De acuerdo al concepto de movimiento definía ya Schiller la

belleza como «gracia» en Sobre la gracia y la dignidad (1793).

365

BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

Spiel der freyen Ideenfolge, welches noch ganz mate- rieller Art ist, und aus bloEen Naturgesetzen sich er- kliirt, macht endlich die Einbildungskraft in dem Versuch einer freyen Fonn den Sprung zum iistheti- schen Spiele. Einen Sprung muE man es nennen, weil sich eine ganz neue Kraft hier in Handlung setzt; denn hier zum erstenmal mischt sich der ge- setzgebende Geist in die Handlungerréínes blinden Instinktes, unterwirft das willkührliche Verfahren der Einbildungskraft seiner unveriinderlichen ewi- gen Einheit, legt seine Selbststiindigkeit in das Wan- delbare und seine Unendlichkeit in das Sinnliche. Aber solange die rohe Natur I}Och zu miichtig ist, die kein anderes Gesetz kennt, als rastlos von Veriinde- rung zu Veriinderung fortzueilen, wird sie durch ihre unstete Willkühr jener Nothwendigkeit, durch ihre Unruhe jener Stiitigkeit, durch ihre Bedürftigkeit je- ner Selbststiindigkeit, durch ihre Ungenügsamkeit jener erhqbenen Einfalt entgegen streben. Der iisthe- tische Spieltrieb wird also in seinen ersten Versu- chen noch kaum zu erkennen seyn, da der sinnliche mit seiner eigensinnigen Laune und seiner wilden

stens die negative Bedingung ihres schopferischen Yermo- gens. Nur indem sie sich von der Wirklichkeit losreiEt, er- hebt sich die bildende Kraft zum Ideale, und ehe die Ima- gination in ihrer produktiven QualWit nach eignen Geset- zen handeln kann, muE sie sich schon bey ihrem reproduk- tiven Verfahren von fremden Gesetzen frey gemacht ha- ben. Freylich ist von der bloEen Gesetzlosigkeit zu einer selbststandigen innern Gesetzgebung noch ein sehr groEer Schritt zu thun, und eine ganz neue Kraft, das Vermogen der Ideen, muE hier ins Spiel gemischt werden - aber die- se Kraft kann sich nunmehr auch mit mehrerer Leichtig- keit entwickeln, da die Sinne ihr nicht entgegen wirken, und das Unbestimmte wenigstens negativ andas Unendli- che grenzt.

366

CARTAS

SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

sucesión de ideas, que es aún de naturaleza comple- tamente material y que se explica por simples leyes naturales, la imaginación, intentando crear una for- ma libre, da finalmente el salto al juego estético. Hay que denominarlo «salto», porque se pone en movi- miento una fuerza del todo nueva; porque, por pri- mera vez, el espíritu legislador se inmiscuye en la actividad de los ciegos instintos, somete la arbitra- riedad de la imaginación a su unidad invariable y eterna, pone su autonomía en lo cambiante y su infi- nitud en lo sensible. Pero mientras esa tosca natura- leza elemental sea aún demasiado poderosa y no co- nozca ninguna otra ley que apresurarse, infatigable, de variación en variación, opondrá su inconstante arbitrariedad a aquella necesidad, su desasosiego a aquella constancia, su indigencia a aquella autono- mía, su descontento a aquella sublime sencillez. En sus primeras manifestaciones, el impulso estético de juego no será apenas reconocible, porque el impul- so sensible se interpone constantemente con su capri-

debles las que se entregan con mayor frecuencia a esa libre cascada de imágenes, la independencia de la fantasía con respecto a las impresiones exteriores constituye al menos la condición negativa de su capacidad creadora. La fuerza creadora se eleva al ideal sólo separándose de la realidad, y la imaginación, antes de poder actuar según leyes propias si- guiendo su capacidad productiva, ha de haberse liberado ya de toda fuerza ajena en su proceso de reproducción. Sin duda, hay mucho camino todavía entre la simple carencia de leyes y una legislación autónoma e interna, y para ello ha de entrar aquí en juego una fuerza completamente nueva, la facultad para las ideas; 98 pero esa fuerza se desarrollará tan- to más fácilmente al no encontrar oposición por parte de los sentidos, y por el hecho de que al menos negativamente, lo indeterminado limita con lo infinito.

98. Véase aquí Kant, CdJ, § 49, sobre la facultad para las ideas (estéticas).

367

BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

Begierde unaufhorlich dazwischen tritt.c Daher se- hen wir den rohen Geschmack das Neue und Ueber- raschende, das Bunte, Abentheuerliche und Bizarre, das Heftige und Wilde zuerst ergreifen, und vor nichts so sehr als vor der Einfalt und Ruhe fliehen. Er bildet groteske liebt rasche Uebergan- ge, üppige Formen, grelle Kontraste, schreyende Lichter, einen pathetisthen Gesang. Schon hei.&t ihm in dieser Epoche bloB, was ihn aufregt, was ihm Stoff giebt - aber aufregt zu einem selbstthatigen Widerstand, aber Stoff giebt für ein mogliches Bilden, denn sonst würde es selbst ihm nicht das Schone seyn. Mit der Form seiner Urtheile ist also eine merkwürdige Veranderung vorgegangen; er diese Gegenstande nicht, weil sie ihm etwas Zl,l den, sondern weil sie ihm zu handeln geben; fallen ihm nicht, weil sie einem BedürfniB begegnen, sondern weil sie einem Gesetze Genüge leisten, wel- ches, obgleich noch leise, in seinem Busen spricht.

5 Bald ist er nicht mehr damit zufrieden, da.& ihm die Dinge gefallen; er will selbst gefallen, anfangs zwar nur durch das, was sein ist, endlich durch das, was er ist. Was er besitzt, was er hervobringt, darf nicht mehr bloB die Spuren der Dienstbarkeit, die angstliche Form seines Zwecks an sich tragen; neben dem Dienst, zu dem es da ist, muE es zugleich den geistreichen Verstand, der es dachte, die liebende Hand, die es ausführte, den heitern und freyen Geist, der es wahlte und aufstellte, wiederscheinen. Jetzt sucht sich der alte Germanier glanzendere Thierfel- le, prachtigere Geweyhe, zierlichere Trinkhorner aus, und der Kaledonier wahlt die nettesten Mu-

e Aquí seguía, en H: «die hohe Nothwendigkeit des Ideals mit der Nothdurft des Individuums verwechselt und die edle Darstel- lung des ewigen Willens, in der schonen Form, durch die unreine Spur eines vorübergehenden Verlangens befleckt>>.

368

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

choso humor y su salvaje apetito. 99 Así vemos como el hombre de gusto rudimentario se aferra en un principio a lo nuevo y sorprendente, a lo abigarrado, aventurero y extraño, a lo vehemente y salvaje, y de

nada huye tanto como de la sencillez y de la serenidad. Crea formas grotescas, le gustan los cambios súbitos

e inesperados, las formas exuberantes, los contrastes

fuertes, las luces chillonas, el canto patético. En ese

estadio, lo bello significa para él lo que le excita, lo que le da materia, pero lo que le excita moviéndole

a dar muestras de una resistencia propia, lo que le

da materia para una posible creación, porque de otra

manera no lo consideraría bello. En la forma de sus 'juicios ha tenido lugar una curiosa transformación:

no esos objetos para recibirlos pasivamente, sino porque lo mueven a actuar; no le gustan porque satisfagan una mera necesidad, sino porque dan cumplimiento a una ley que, .aunque todavía débil- mente, habla en su pecho. Pronto deja de contentarse ya con que las cosas 5 le gusten; él mismo quiere gustar, al principio sólo mediante las cosas que son suyas, posteriormente, por lo que es él mismo. Todas las cosas que posee y produce no pueden tener ya ningún rasgo que evi- dencie su utilidad, ni la forma medrosa de su finali- dad; junto a una determinada utilidad para la que existen, deben reflejarse también el entendimiento ingenioso que las pensó, la mano amorosa que les dio forma, el espíritu vivaz y libre que las eligió y representó. El antiguo germano empieza a buscar en- tonces pieles más lustrosas, cornamentas más visto- sas, cuernas más elegantes para beber, y el caledonio elige para sus fiestas las conchas más puras y re-

99. Aquí seguía, en H: <<confundiendo la elevada necesidad del ideal con la indigencia del individuo, y ensuciando la noble repre- sentación de la eterna voluntad, en la forma bella, con la huella impura de una apetencia pasajera>>.

369

BRIEFE UEBER DIE Ji.STHETISCHE ERZIEHUNG

scheln für seine Feste. Selbst die Waffen dürfen jetzt nicht mehr bloE GegensUinde des Schreckens, son- dern auch des Wohlgefallens seyn, und das kunstrei- che Wehrgehange will nicht weniger bemerkt seyn, als des Schwerdtes todtende Schneide. Nicht zufrie- den, einen asthetischen UeberfluE in das Nothwendi- ge zu bringen, reiEt sich der freyere Spieltrieb end- lich ganz von den Fesseln der Nothdurft los, und das Schone wird für sich allein ein Objekt seines Stre- bens. Er schmückt sich. Die freye Lust wird in die Zahl seiner Bedürfuisse aufgenommen, und das Un- nothige ist bald der beste Theil seiner Freuden.

Q-- So wie sich ihm von auEen her, in seiner Woh- nung, seinem Hausgerathe, seiner Bekleidung all- mahlig die Form nahert, so fangt sie endlidi ,an, von ihm selbst Besitz zu nehmen, und anfangs bloE den auEern, zuletzt auch den innern zu ver- wandeln. Der gesetzlose Sprung der Freude wird zum Tanz, die ungestalte Geste zu einer anmuthigen harmonischen Gebardensprache, die verworrenen Laute der Empfindung entfalten sich, fangen an dem Takt zu gehorchen und sich zum Gesange zu biegen. Wenn das trojanische Heer mit gellendem Geschrey gleich einem Zug von Kranichen ins Schlachtfeld heranstürmt, so nahert sich das griechische demsel- ben still und mit edlem Schritt. Dort sehen wir bloE den Uebermuth blinder Krafte, hier den Sieg der Form, und die simple Majestat des Gesetzes.

7 Eine schonere Nothwendigkeit kettet jetzt die Ge- schlechter zusammen, und der Herzen Antheil hilft das BündniE bewahren, das die Begierde nur lau- nisch und wandelbar knüpft. Aus ihren düstern Fes- seln entlassen, ergreift das ruhigere Auge die Gestalt, die Seele schaut in die Seele, und aus einem eigen- nützigen Tausche der Lust wird ein groEmüthiger Wechsel der Neigung. Die Begierde erweitert und er-

370

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

lucientes. Ni siquiera las armas pueden seguir sien- do meros objetos destinados a amedrentar al enemi- go, sino que han de ser también objetos atractivos, y el artístico tahalí ha de llamar tanto la atención como el filo mortal de la espada. No contento con proveer a las cosas necesarias de un rasgo estético superfluo, el libre impulso de juego se sustrae final- mente del todo a las cadenas de la necesidad natural, y la belleza se convierte por sí misma en el objeto de su afán. Se adorna. El libre placer se convierte en una más de sus necesidades, y lo innecesario pasa a ser pronto la mejor de sus alegrías. Tal como ha ido acercándosele al hombre desde el exterior, introduciéndose en su vivienda, en sus utensilios domésticos, en su vestimenta, la forma acaba por apoderarse de él, transformando al princi- pio sólo el exterior del hombre, y por último también su interior. El espontáneo salt0 de alegría se hace danza, los gestos inexpresivos se convierten en un lenguaje gestual pleno de gracia y armonía, los con- fusos sonidos de las sensaciones se despliegan, y co- mienzan a obedecer a un ritmo y a modularse en for- ma de canto. Si el ejército troyano se abalanza hacia el campo de batalla con estridente griterío, como si fuera una bandada de grullas, el griego, en cambio, se aproxima a él serenamente y con noble paso. En los troyanos podemos ver el predominio de las fuer- zas ciegas, en los griegos el triunfo de la forma y la

6

sencilla

majestad

de la ley. 100

Una necesidad más hermosa entrelaza ahora los sexos, y el corazón ayuda a mantener unido aquello que el apetito animal anuda sólo de manera capri- chosa e inconsistente. Libre de sus sórdidas cadenas, la serena mirada aprehende la Forma, el alma mira

7

---

100. Cf. Ilíada, III, 2 y ss. La edición de Güntter-Witkowski se- ñala la posible referencia al Laocoonte de Lessing.

371

BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

hebt sich zu Liebe, so wie die Menschheit in ihrem Gegenstand aufgeht, und der niedrige Vortheil über den Sinn wird verschmaht, um über den Willen ei- nen edleren Sieg zu erkampfen. Das BedürfniE zu ge- fallen unterwirft den Machtigen des Geschmackes zartem Gericht; die Lust kann er rauben, aber die Liebe muE eine Gabe seyn. Um diesem hohern PreiE kann er nur durch Form, nicht durch Materie ringen. Er muE aufhoren, das Gefühl als Kraft zu berühren und als Erscheinung dem Verstand gegenüber stehn; er muE Freyheit lassen, weil er der Freyheit gefallen will. So wie die Schonheit den Streit der Naturen in seinem einfachsten und reinsten Exempel, in dem ewigen Gegensatz der Geschlechter lost, so lost sie ihn - oder zielt wenigstens dahin, ihn auch in dem verwickelten Ganzen der Gesellschaft zu losen, und nach dem Muster des- freyen Bundes, den sie dort zwischen der Kraft und der weiblichen Mildce knüpft, alles Sanfte und Heftige in der mora- lischen Welt zu versohnen. Jetzt wird die Schwache heilig, und die nicht gebandigte Starke entehrt; das Unrec ht der Natur wird durch die GroEmuth ritter- licher Sitten verbessert. Den keine Gewalt erschrek- ken darf, entwaffneten Feind, und ein gastlicher Heerd raucht dem Fremdling an der gefürchteten Küste, wo ihn sonst nur der Mord empfieng.

8 Mitten in dem furchtbaren Reich der Krafte und mitten in dem heiligen Reich der Gesetze baut der iisthetische Bildungstrieb unvermerkt an einem drit- ten frohlichen Reiche des Spiels und des Scheins,

101. Referencia a la costumbre común entre los Tauros antes de la llegada de Ifigenia como sacerdotisa, de dar muerte a los extranjeros que llegaban a sus costas.

372

l '

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

en el alma, y allí donde sólo había un egoísta comer- cio de placer, se da ahora un magnánimo intercam- bio de afecto. El apetito se amplia y se eleva hacia el amor, tal como la humanidad va naciendo en su objeto, y se desprecia el fácil triunfo sobre los senti- dos para luchar por una victoria mucho más noble sobre la voluntad. La necesidad natural de agradar somete al poderoso ante el delicado tribunal del gus- to; puede arrebatar el placer, pero el amor ha de ser una ofrenda, un elevado premio al que sólo puede as- pirar en virtud de la forma, y no por mediación de la materia. Ha de cesar de violentar al sentimiento, y, en cuanto apariencia sensible, ha de dejar de opo- nerse al entendimiento. Ha de otorgar libertad, por- que quiere agradar a la libertad. Así como la belleza resuelve el conflicto de las naturalezas en su ejemplo más sencillo y puro, esto es, en el eterno enfrenta- miento de los sexos, también resuelve ese conflicto -o al menos tiende a ello- en el seno de la comple- ja organización social, siguiendo el ejemplo de la unión libre que establece allí entre la fuerza del hombre y la ternura de la mujer, al reconciliar en el mundo moral toda delicadeza y toda violencia. Aho- ra, la debilidad se vuelve sagrada, y la fuerza que no se ha podido contener se considera deshonrosa; las injusticias de la naturaleza se corrigen con la mag- nanimidad de las costumbres caballerescas. Aquél a quien ningún poder es capaz de atemorizar, se ve de- sarmado por el agradable sonrojo del pudor, y las lá- grimas ahogan una venganza que ninguna sangre podía saciar. Incluso el odio atiende la cálida voz del honor, la espada del vencedor perdona al enemigo desarmado, y un fuego acogedor recibe al extranjero que llega a aquella costa temible donde antes no le

aguardaba otra cosa que

En medio del temible reino de las fuerzas natura- 8 les, y en medio también del sagrado reino de las le- yes, el impulso estético de formación va construyen-

la muerte. 101

373

BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

worin er dem Menschen die Fesseln aller Verhaltnis- se abnimmt, und ihn von allem, was Zwang heiBt, sowohl im physischen als im moralischen entbindet.

9 Wenn in dem dynamischen Staat der Rechte der Mensch dem Menschen als Kraft begegnet und sein Wirken besthrankt - wenn er sich ihm in dem ethi- schen Staat der Pflichten mit der Majestat des Geset- zes entgegenstellt, und sein Wollen fesselt, so darf er ihm in Kreise des schonen Umgangs, in dem astheti- schen Staat, nur als Gestalt erscheinen, nur als Ob- jekt des freyen Spiels gegenüber stehep. Freyheit zu geben durch Freyheit ist das Grundgesetz dieses Reichs. 1O Der dynamischen Staat kann die Gesellschaft bloB moglich machen, indem er die Natur durch Na- tur bezahmt; der ethische Staat kann sie bloB (mora- lisch) nothwendig machen, indem er den einzelnen Willen dem allgemeinen unterwirft; der asthetische Staat allein kann sie wirklich machen, weil er den Willen des Ganzen durch die Natur des Individuums vollzieht. Wenn schon das BedürfniB den Menschen in die Gesellschaft nothigt, und die Vernunft geselli- ge Grundsatze in ihm pflanzt, so kann die Schonheit allein ihm einen geselligen Charakter ertheilen. Der Geschmack allein bringt Harmonie in die Gesell- schaft, weil er Harmonie in dem Individuum stiftet. Alle andre Formen der Vorstellung trennen den Men- schen, weil sie sich ausschlieBend entweder auf den sinnlichen oder auf den geistigen Theil seines We- sens gründen; nur die schone Vorstellung macht ein Ganzes aus ihm, weil seine 'beyden Naturen dazu zu- sammen stimmen müssen. Alle andere Formen der Mittheilung trennen die Gesellschaft, weil sie sich ausschlieBend entweder auf die Privatempfanglich- keit, odet auf die Privatfertigkeit der einzelnen Glie- der, also auf das Unterscheidende zwischen Men-

374

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

do, inadvertidamente, un tercer reino feliz, el reino del juego y de la apariencia, en el cual libera al hom- bre de las cadenas de toda circunstancia y lo exime de toda coacción, tanto física como moral. En el· Estado dinámico de derecho el hombre se

enfrenta a los otros

con- ira otra limitando su actividad; en el Estado

miendo la II1ajestad de la ley y encadenando su V()-

füñtad. En cam}Ji

eri efiillnlto"eii'eT'qneTalJeJ.leza

9

su c.arácter a las-relaciones humanas, -en d Estado estético, el hombre sólo.podrá los demás hombres corno-FoFma;-comt>·OOfere··deH:t-"· bre juego. Porque la ley fundarnental··de-este-rei:mJ··

es dar libertad por medio de la

lih.ertil.d.,.

,,.

El Estado dinámico sólo puede hacer posible la sociedad, domando la naturaleza por medios natura- les; el Estado ético sólo puede lracerla (moralmente)

. necesaria, sometiendo la voluntad individual a la.vo- 'húítad general; sólo el Estado estético puede hacerla real, porque es él"uníco que cumple la voluntaddel

Si

bten la necesidad natural hace que ho.r:ni>res se

bien la raz.ón implanta en embargo, dar.

al.hombre un carácter social. El.gusto

indi-

viduo. Todas las restantes formas de representación

dividen al hombre, porque se basan exclusivamente en su componente sensible o en su componente espi- ritual; sólo la

. del homore; porque en ella han de coincidir necesa- riamenfé ·sus OTras'dósnatura_te.z.as.:.Toaa-s las· festañ-

armonía a la sociedad,pm:que

Si?º-ll!j'}t() medianú! la naturaleza del

cada

uuo

de ellos

única

.y exdusiv.amente

par.sís.ólo,

da

o.tor,gaarmoníaal

porque se refieren

dá del sentir

de cada uno de sus miembros, esto es, ·porque- se

a'Tá,:· esfera privada de la act1v1dad

a la esfera

375

1O

,

BRIEFE

UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

schen und Menschen beziehen; nur die schone Mit- theilung vereinigt die Gesellschaft, weil sie sich auf das Gemeinsame aller bezieht. Die Freuden der Sin- ne genieEen wir bloE als Individuen, ohne daE die Gattung, die in uns wohnt, daran Antheil nahme; wir konnen also unsre sinnlichen Freuden nicht zu allge- meinen erweitern, weil wir unser Individuum nicht allgemein machen konnen. Die Freuden der Erkennt- niE genieEen wir bloE als Gattung, und indem wir jede Spur des Individuums sorgfaltig aus unserm Urtheil entfernen; wir konnen also unsre Vernunft- freuden nicht allgemein machen, weil wir die Spu- ren des Individuums aus dem Urtheile anderer nicht so wie aus dem unsrigen ausschlieEen konnen. Das Schone allein genieEen wir als Individuum und als Gattung zugleich, d. h. als Reprii.sentanten der Gat- tung. Das sinnliche Gute kann nur Binen Glückli- chen machen, da es sich auf Zueignung gründet, wel- che immer eine AusschlieEung mit sich führt; es kann diesen Binen auch nur einseitig glücklich ma- chen, weil die Personlichkeit nicht daran Theil nimmt. Das absolut Gute kann nur unter Bedingun- gen glücklich machen, die allgemein nicht vorauszu- setzen sind; denn die Wahrheit ist nur der Preis der Verlaugnung, und an den reinen Willen glaubt nur ein reines Herz. Die Schonheit allein beglückt alle Welt, und jedes Wesen vergiEt seiner Schranken, so lang es ihren Zauber erfahrt.

11 Kein Vorzug, keine Alleinherrschaft wird gedul- det, so weit der Geschmack regiert, und das Reich des schonen Scheins sich verbreitet. Dieses Reich er- streckt sich aufwarts, bis wo die Vernunft mit unbe- dingter Nothwendigkeit herrscht, und alle Materie aufhort; es erstreckt sich niederwarts, bis WO der Na- turtrieb mit blinder Nothigung waltet, und die Form noch nicht anfangt; ja selbst auf diesen auEersten

376

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

refieren a lo a un hombre de otro; sólo la b<;ll¡:t C_<?IIllJ,I}i(;a¡::ión unifica la SOciedad, por- que sé refiere ajg que hay en común en todos y cada uno de los Los goces de los sentidos los disfrutamos únicamente como individuos, sin que la especie que habita también en nosotros tome parte en ellos; de este modo, nos encontramos con que no podemos generalizar nuestros placeres sensibles por- que no nos es posible generalizar nuestra individua- lidad. Los placeres que proporciona el conocimiento los disfrutamos únicamente en tanto especie, habien- do apartado escrupulosamente de nuestro juicio todo rastro de individualidad; así pues, no podemos gene- ralizar nuestros placeres racionales porque no pode- mos apartar del juicio de los demás, ni tan siquiera del nuestro, ese rastro de individualidad. Sólo la be- lleza la disfrutamos a la vez como

de la especie.

El bienestar sensible únicamente puede-·ñacerte1i:Za· uno, pues está fundado en la apropiación de una sola cosa, lo cual comporta siempre la exclusión de todas las demás; pero tampoco puede hacer a ese individuo más que parcialmente feliz, porque no interviene su personalidad. El bien absoluto puede hacer feliz úni- camente bajo unas determinadas condiciones, que no podemos suponer para todos y cada uno de los in- dividuos; pues la verdad es el premio a la abnega- ción, y sólo un corazón puro cree en la voluntad

es

pura. la belleza es capaz

l

y todqs

_seres oEridan.susJimitª-

experirnentan .su mágico pQ!;it;;r, . ----Ailí donde impera el gusto y se asienta el reino de la bella apariencia no se tolera ningún tipo de pri- vilegio ni autoritarismo. Este reino se extiende hacia arr,iba, hasta dc¡mde la razón impera con absoluta y deja de existir toda materia; y se extiende hacia abajo, hásta donde el impulso natural ejerce su dominio con ciega violencia, y la forma aún no ha

377

11

BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

Grenzen, wo die gesetzgebende Macht ihm genom- men ist, laEt sich der Geschmack doch die vollzie- hende nicht entreiEen. Die ungesellige Begierde muE ihrer Selbstsucht entsagen, und das Angenehme, welches sonst nur die Sinne lockt, das Netz der An- muth auch über die Geister auswerlen. Der Noth- wendigkeit strenge Stimme, die Pflicht, muE ihre vorwerfende Formel verandern, die nur der Wider- stand rechtfertigt, und die willige Natur durch ein edleres Zutrauen ehren. Aus den Mysterien der Wis- senschaft führt der Geschmack die ErkenntniE unter den offenen Himmel des Gemeinsinns heraus, und verwandelt das Eigenthum der Schulen in ein Ge- meingut der ganzen menschlichen Gesellschaft. In seinem Gebiete muE auch der machtigste Genius sich seiner Hoheit begeben, und zu dem Kindersinn vertraulich herniedersteigen. Die Kraft muE sich binden lassen durch die Huldgottinnen, und der trot- zige Lowe dem Zaum eines Amors gehorchen. Dafür breitet er über das physische BedürfniE, das in sei- ner nackten Gestalt die Würde freyer Geister belei- digt, seinen mildernden Schleyer aus, und verbirgt uns die entehrende Verwandtschaft mit dem Stoff in einem lieblichen Blendwerk von Freyheit. Beflügelt durch ihn entschwingt sich auch die kriechende Lohnkunst dem Staube, und die Fesseln der Leibei- genschaft fallen, von seinem Stabe berührt, von dem Leblosen wie von dem Lebendigen ab. In dem asthe- tischen Staate ist alles - auch das dienende Werk- zeug ein freyer Bürger, der mit dem edelsten gleiche Rechte hat, und der Verstand, der die duldende Mas- se unter seine Zwecke gewaltthatig beugt, muE sie hier um ihre Beystimmung fragen. Hier also in dem Reiche des asthetischen Scheins wird das Ideal der Gleichheit erfüllt, welches der Schwarmer so gern auch dem Wesen nach realisiert sehen mochte; und wenn es wahr ist, daE der schone Ton in der Nahe des Thrones am frühesten und am vollkommensten

378

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

nacido; incluso en estos limites extremos, en donde

se ve PriY.ado del poder legislativo, el gusto no se deja arrebatar, sin embargo, el poder ejecutivo. El apetito insociable ha de renunciar a su egoísmo, y lo agradable, que de otro modo sólo seduce a los senti- dos, ha de echar las redes de la gracia también sobre los espíritus. La severa voz de la necesidad, el deber, ha de transformar sus palabras de reproche, única- mente justificadas por la resistencia al deber, y honrar

a la dócil naturaleza con una confianza más noble.

El conduce al conocimiento desde la esfera se- creta de la ciencia al cielo abierto del sentido común,

y convierte en un bien común de la sociedad lo que

era propiedad de una determinada escuela filosófica. En su ámbito, incluso el más grande de los genios ha de dejar de lado su altura intelectual y descender hasta el entendimiento de los niños. La fuerza ha de dejarse conducir por las Gracias, y el indómito león ha de dejarse domar por el Amór. Para ello, el gusto extiende su benigno velo sobre la necesidad física, que, en su desnudez, ofende la dignidad de los espíri- tus libres, y nos O(;ulta nuestro deshonroso parentes- co con la materia, valiéndose de una agradable ilu- sión de libertad. Da alas incluso a aquel arte rastrero que sólo busca una recompensa, para salir del fango en que vive; y las cadenas de la servidumbre, toca- das por su varita mágica, se desprenden tanto de los seres inanimados, como de lo!l seres vivos. En el Es- tado estético, todos, incluso los instrumentos de tra- bajo, son ciudadanos libres, con los mismos derechos

••

r que el más noble de ellos, y el entendimiento, que somete violentamente a sus fines a la paciente ma- sa, debe contar aquí con su aquiescencia. Aquí, en este reino de la apariencia esrtética, se cum:pleel tderude igualdad que los exaltados 102 querrían ver repJizado también en su esencia; y de ser cierto que

102. Schwtinner: véase nota 12.

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BRIEFE UEBER DIE ÁSTHETISCHE ERZIEHUNG

reift, so müEte man auch hier die gütige Schickung erkennen, die den Menschen oft nur deswegen in der Wirklichkeit einzuschranken scheint, um ihn in eine idealische Welt zu treiben.

12 Existiert aber auch ein solcher Staat des schonen Scheins, und wo ist er zu finden? Dem BedürfniE nach existiert er in jeder feingestimmten Seele, der That nach mochte man ihn wohl nur, wie die reine Kirche und die reine Republik in einigen wenigen auserlesenen Zirkeln finden, wo nicht die geistlose Nachahmung fremder Sitten, sondern eigne schone Natur das Betragen lenkt, wo der Mensch durch die verwickeltsten Verhaltnisse mit kühner Einfalt und ruhiger Unschuld geht, und weder nothig hat, frem- de Freyheit zu kranken, um die seinige zu behaup- ten, noch seine Würde wegzuwerfen, um Anmuth zu zeigen.d

d Aquí seguía, en H: <<- Da es einem guten Staat an einer Con- stitution nicht fehlen darf, so kann man sie auch von dem aesthe- tischen fodem. Noch kenne ich keine dergleichen, und ich darf al- so hoffen, daB ein erster Versuch derselben, den ich dieser Zeit- schrift bestimmt habe, mit Nachsicht werde aufgenommen wer- den».

380

'.·.

'1,

CARTAS SOBRE LA EDUCACIÓN ESTÉTICA

el buen tono madura antes y mejor en los círculos más próximos al trono, habremos de reconocer tam-

bién aquí la benigna providencia, que parece limitar

a menudo al hombre en la realidad, pero sólo para llevarlo después a un mundo ideal.

bella apariencia?

¿dónde se encuentra? Eri cuanto exigen-

103 Pero,

Y si existe,

cia se encuentra en tod-a afilia armoniosa; en cuanto

realidad

Iglesia y la pura República, en algunos círculos esco- gidos, que no se comportan imitando estúpidamente costumbres ajenas a ellos, sino siguiendo su propia

y bella naturaleza, allí donde el hombre camina con

valerosa sencillez y serena inocencia por entre las más grandes dificultades, y no necesita herir la liber- tad de los otros para afirmar la suya propia, ni re- nunciar a la dignidad para dar muestra de su gra-

cia.l04

acaso,·como la pura ·

12

103. Este último párrafo aparecía como nota en la versión de H.

1(

104. Aquí seguía, en H: « - Ya que a un buen Estado no pue-

de faltarle una constitución también podrá exigírsele una al Esta- do estético. Todavía no conozco ninguna constitución estética, y espero, por lo tanto, que un primer intento de establecerla, intento al que he destinado esta publicación [Die Roren], sea acogido con

indulgencia>>.

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