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Eine Nachricht und ihre Geschichte.

Quelle: FAZ, Mai 2006


Themen statt Produkte: Zwischen Kaffeehaus und Google-
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Journalisten im deutschen
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22.639 APA-OTS-Meldungen zwischen 6.12.2009 und 6.4.2010


4.564 Presseaussendungen pro Jahr und Redakteur
87 Tage Einladungen zu Pressereisen (gesamte Redaktion)

5,5 Einladungen zu Pressekonferenzen pro Tag und Redakteur


PR vs. Journalismus. So viel Zeit sind uns
Pressetexte wert.

Unsere Erfahrung:
5 Sekunden Zeit nehmen wir uns für die Durchsicht einer
Presseinformation.

75 Prozent der Presseinformationen wandern nach fünf Sekunden


in den Papierkorb.

20 Prozent der Aussendungen werden für den redaktionellen


Notfall archiviert.

5 Prozent der Presseinformationen schaffen es in die


nächstmögliche Ausgabe.

Wie schaffen Sie es, bei diesen 5 Prozent zu sein?


Die Grundvoraussetzung

Medien stehen im Wettbewerb ....

... um die Aufmerksamkeit der Leser

PR-Treibende stehen im Wettbewerb ...

... um die Aufmerksamkeit der Journalisten


Themen statt Produkte. Mut zur Kontroverse.

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Journalisten lieben Studien - und hinterfragen sie selten.

Hohe Papierpreise für viele Druckereien existenzbedrohend - Print - derStandard.at › Etat 18.06.10 13:09

derStandard.at › Etat › Medien › Print

UMFRAGE

Hohe Papierpreise für viele Druckereien existenzbedrohend


15. April 2010, 19:02

22 Prozent der Druckdienstleister in Österreich und


Deutschland gefährdet - 57 Prozent sehen keine
Existenzbedrohung

Wien - Die massiven Papierpreiserhöhungen in den vergangenen Wochen könnten für viele Druckereien im
deutschsprachigen Raum das wirtschaftliche Aus bedeuten. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des
Branchenmagazins 4c unter 116 Druckereien in Österreich und Deutschland.
22 Prozent der Druckdienstleister gaben demnach an, dass die höheren Papierpreise im Zusammenspiel mit
anderen kritischen Marktfaktoren für sie "existenzbedrohend" seien. 57 Prozent sehen keine
Existenzbedrohung durch die Preisschübe.
72 Prozent der Druckereien gaben an, die höheren Papierpreise "nur teilweise" an ihre Auftraggeber weiter
verrechnen zu können, 19 Prozent meinten, die Papierpreise "gar nicht" weiter geben zu können.
Nur 10 Prozent der Druckereien im deutschsprachigen Raum können derzeit laut Umfrage das teurere
Papier vollständig in ihre Angebote einfließen lassen. (APA)

© derStandard.at GmbH 2010 -


Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf.
Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.

Papierpreise für viele Druckereien existenzbedrohend - Economy - money.at 18.06.10 13:10

Papier und Zellstoff


Archiv

Text-Nr.: 011 Ausgabe: PZ16/2010 Ersch.-Dat.: 21.04.2010

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Die massiven Papierpreiserhöhungen in den vergangenen Wochen könnten für viele Druckereien im
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deutschsprachigen Raum das wirtschaftliche Aus bedeuten. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des
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0APIERINDUSTIEæFßRæDIEæMASSIVENæ0REISERHÙHUNGENæJEDOCHæNICHTæFßRæGLAUBWßRDIGæ'ENÊHRTæWERDENæDIEæ:WEIFELæVONæZWEIæ Wien,
&AKTORENæDASSæVIELEæ0RODUZENTENæ0REISERHÙHUNGENæSCHONæIMæ(ERBSTæVERGANGENENæ*AHRESæANGEKßNDIGTæHATTENæUNDæDASSæ 16. April 2010
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ihre Angebote einfließen lassen.

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http://www.oe24.at/money/Economy/Papierpreise-fuer-viele-Druckereien-existenzbedrohend-0689232.ece Seite 2 von 3


Von “4c” bis “Die Zeit”: Nehmen Sie den Redakteuren
Arbeit ab

Eitel, faul und überfordert.


Von “4c” bis “Die Zeit”: Nehmen Sie den Redakteuren
Arbeit ab

Der gezielte Vorschlag


Zeigen Sie sich als Konsument des Mediums, besser noch als Leser vergleichbarer Artikel/
Beiträge. Journalisten neigen zur Eitelkeit.

Falls möglich, machen Sie einen konkreten Vorschlag: Wäre das nichts für die Rubrik XX?
Journalisten neigen zur Bequemlichkeit.

Rubriken sind ein fruchtbares Zielgebiet für Ihre PR. Ebenso Sonderthemen-Strecken.
Journalisten sind damit häufig überfordert.
Hilfe, der Text zum Interview. Die Reaktion auf Verrisse
und Missverständnisse.

Erwarten Sie nicht, dass ein Journalist eine Story zum selben Thema zweimal schreibt.

Ersuchen Sie bei faktischen Fehlern stattdessen um Richtigstellung. Dem wird in den meisten
Redaktionen stattgegeben.

Bringen Sie ein wenig Toleranz mit: Die journalistische Verkürzung mag von Ihrem Standpunkt
aus fatal sein, Ihr Gegenüber hält sie für seinen Job.

Monieren Sie sachlich beim Ressortchef/Chefredakteur und legen Sie ihm offen dar, welche
Probleme für Ihr Unternehmen aus der Veröffentlichung entstanden sind.

Auch wenn es schwer fällt: Laden Sie denselben Journalisten mit zeitlicher Distanz wieder
zum Gespräch ein.
So kommen Sie in die

Zeitung
Das Wichtigste zuerst:

Ihre Geschichte finden Sie nicht in Ihrem Drucksaal!


Beachten Sie die
Zielgruppen von Medien!

47 Prozent der Leser von 4c sind


Printbuyer. Denen möchten wir was bieten.
> Der Printbuyer ist nicht an Ihren Maschinen, sondern an Ihren Leistungen interessiert.

> Der Printbuyer sucht für seine eigenen Projekte nach der richtigen Druckerei. Die findet er, indem er
nach schon bewältigten ähnlichen Projekten sucht.
Ihre Geschichte finden Sie in Ihrer

Kundendatei
> Sagen Sie uns gleich zu Beginn, warum das
Projekt so außergewöhnlich ist

> Lassen Sie den Kunden sprechen. Dass


Sie begeistert sind, können wir uns denken.
Aber wir wollen es vom Kunden hören.

> Die Einzigartigkeit muss sich aus dem


Thema erschließen und nicht aus
sprachlicher Jubelei.
Ihre Geschichte finden Sie in Ihrer

Unternehmensstrategie
> Neue Maschinen sind nur dann inhaltlich interessant,
wenn sie nicht bloß die Druckkapazität erhöhen, sondern
etwa ein neues Geschäftsfeld erschließen sollen.

> Erzählen Sie uns zuerst, was Sie erreichen wollen


und erst dann, mit welcher Technologie Sie das schaffen
möchten.

> Denken Sie daran: Maschinen kann sich jeder


kaufen. Auch Ihre Konkurrenz. Eine Strategie muss man
erst erdenken. Präsentieren Sie sich als Unternehmen
mit Ideen und nicht als Maschinenparkwächter.
Ihre Geschichte finden Sie in Ihrem

Team

> Redakteure schreiben unsere Geschichten, nicht PR-


Abteilungen.

> Wir sind stets auf der Suche nach Ansprechpartnern


für unsere Geschichten.

> Machen Sie einen Ihrer Mitarbeiter oder gleich


jemanden aus der Geschäftsführung zu einem
Kompetenzträger, der ein bestimmtes Branchenthema
gut besetzen kann.

> Je mehr Kompetenz Ihre Mitarbeiter vermitteln,


desto mehr Kompetenz wird auch Ihr Unternehmen in
der Außenwahrnehmung haben.

> Wer nicht offen kommuniziert, kommt in der Story


nicht vor.
Wir möchten Ihre Geschichte für uns

alleine
> Besonders Fachmagazine sind wegen fehlender redaktioneller
Ressourcen anfällig für inhaltlichen Gleichklang.

> Ihre Information nicht breit zu streuen, sondern dem Magazin


Ihrer Wahl zu überlassen, kann Ihnen zu mehr Platz im Heft
verhelfen.

> Exklusivität heißt auch, dass die Substanz der Information relevant
für eine tragende Geschichte im Heft ist.

> Wirtschaft geht vor Technik. Meistens. Der Ankauf eines neuen
Sammelhefters ist keine Exklusiv-Geschichte. Die Übernahme eines
insolventen Konkurrenten schon. Wenn Sie selbst einen neuen
Sammelhefter erfunden haben, ist das was anderes.

> Exklusivität bedingt das Risiko, eine Geschichte nicht vollends


steuern zu können.
Danke für Ihre

Aufmerksamkeit!
Ihre Fragen bitte!
Unser nächstes Event:

CREATIVE PACKAGING 2010


20. September, 15 bis 19 Uhr
Wien

„Verpackung zwischen Öko und Veredelung“

Mehr Informationen unter


www.creative-packaging.info