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BEWERBUNG & INTERVIEW

TIPPS UND TYPI… BEWERBUNG & INTERVIEW Von Jochen Mai am 08. November 2015, 12:00 Uhr //

Von Jochen Mai am 08. November 2015, 12:00 Uhr // 14 Kommentare

Jochen Mai am 08. November 2015, 12:00 Uhr // 14 Kommentare Zunächst mal spart es Kosten.

Zunächst mal spart es Kosten. Reisekosten vor allem. Aber auch Zeit. Das tele- fonische Vorstellungsgespräch, auch Telefoninterview genannt, wird als effizientes Mittel der Personalauswahl enorm geschätzt und immer öfter dem

Bewerbungsgespräch vorgeschaltet. Das kann zahlreiche Vorteile haben, weil

der Personaler dabei blind ist und von Aussehen, Kleidung, Duft oder Körper- sprache nicht abgelenkt wird. Der Nachteil: Umso entscheidender ist, was Sie sagen

wird. Der Nachteil: Umso entscheidender ist, was Sie sagen Zu einem telefonischen Bewerbungsgespräch eingeladen zu

Zu einem telefonischen Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, ist zu- nächst ein gutes Zeichen. Sie sind eine Runde weiter, man ist an Ihnen interes- siert.

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Allerdings - das ist die Kehrseite - hat die Papierform eben noch nicht so richtig überzeugt und der Personaler oder Chef in spe möchte sich zu diesem Zeit- punkt lieber ein noch runderes Bild von Ihnen verschaffen, oh- ne dazu allzu großen Aufwand zu betreiben.

verschaffen, oh- ne dazu allzu großen Aufwand zu betreiben. Meist sind zudem noch einige Fragen nach

Meist sind zudem noch einige Fragen nach der Lektüre Ihrer Bewerbungsmappe offen geblieben:

Haben Sie womöglich Lücken im Lebenslauf, die erklärungsbedürftig sind?

Waren Sie längere Zeit im Ausland und keiner weiß so richtig, warum?

Sind Sie schon eine längere Zeit arbeitsuchend oder hangeln sich mit Praktika durch?

All diese Fragen könnten im Telefoninterview kommen - und sollten ebenso klar wie souverän und prompt beantwortet werden.

ebenso klar wie souverän und prompt beantwortet werden. Um am Telefon zu brillieren, ist gute Vorbereitung

Um am Telefon zu brillieren, ist gute Vorbereitung essenziell.

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Ein Überfall-Interview müssen Sie nicht akzeptieren:

Sagen Sie dann, dass Sie jetzt gerade keine Zeit haben, aber gerne zeitnah einen genauen Termin vereinbaren.

Fragen Sie dabei auch gleich danach, wie lange das Gespräch voraussichtlich dauern wird – falls das nicht schon angegeben wurde. So können Sie sich ausreichend Zeit dafür reservieren.

Und die Dauer verrät nicht zuletzt auch etwas darüber, welche Fragen kommen könnten:

Bei einem 20-minütigen Telefoninterview geht es meist nur um ein paar Basisinformationen zu Ihrer Person, ein paar Rückfragen zum Lebenslauf, eventuelle Lücken, die geklärt werden sollen.

Dauert das Gespräch eine Stunde sollten Sie mit tiefergehenden Fragen rechnen und sich wie auf ein umfassendes Vorstellungsgespräch vorbereiten – mit Fragen zu Ihrer Persönlichkeit, zu Ihren Plänen und Zielen, eigenen Rückfragen.

zu Ihren Plänen und Zielen, eigenen Rückfragen. Der Vorteil des Telefoninterviews ist offensichtlich, oder

Der Vorteil des Telefoninterviews ist offensichtlich, oder eben genau nicht: Zappeln und nervöse Mikrogesten sieht Ihr Gegen- über nicht. Ob Sie mit den Füßen wippen, die Beine auf und ab zittern lassen und sich die Finger der freien Hand reiben - es bleibt für den Personaler unsichtbar. Gerade für Menschen, die im direkten Kontakt nervös werden, kann das Telefoninterview befreiend sein. Ebenso die etwas weniger förmliche Atmosphäre.

sein. Ebenso die etwas weniger förmliche Atmosphäre. Der Nachteil : Für Menschen mit ausgebildeter

Der Nachteil: Für Menschen mit ausgebildeter Körpersprache ist ein Telefoninterview ein Verlust. Wer seine Aussagen gern durch passende Gesten unterstützt und damit überzeugt, verliert diesen Bonus am Telefon. Die gelöste Atmosphäre kann zudem

Bonus am Telefon. Die gelöste Atmosphäre kann zudem zu einer laxen Haltung und Sprache führen -

zu einer laxen Haltung und Sprache führen - Fatal!

zudem zu einer laxen Haltung und Sprache führen - Fatal! Darüber hinaus ist es ratsam, ein

Darüber hinaus ist es ratsam, ein paar grundlegende Hausaufgaben zu ma- chen:

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Informationen

Informationen sammeln. Besuchen Sie vorab die Unternehmenshomepage und

sammeln.

Besuchen Sie vorab die Unternehmenshomepage und sammeln Sie so viele Infos wie möglich zu dem Arbeitgeber, zu dessen Größe und Branche, den Produkten, Plänen und Top-Personalien. So kön- nen Sie später besser ei- gene Rückfragen stellen.

Standardfragen vorbereiten.

Einige Fragen (beispielsweise nach Stärken und Schwächen) sind Teil je- des Bewerbungsgesprächs. Die 100 typischen Vorstellungsfragen haben wir schon für Sie gesammelt. Am Anfang stehen meist Fragen zu Lebens- lauf und Berufslaufbahn - bereiten Sie dazu knackige Antworten vor.

Lebenslauf lernen.

Ihren beruflichen Werdegang müssen Sie perfekt beherrschen und zu je- der Station, jedem Punkt etwas sagen können. Halten Sie also die Bewer- bung samt Lebenslauf zur Sicherheit griffbereit.

Xing anzapfen.

Wenn Sie den Namen Ihres Gesprächspartners kennen: Informieren Sie sich bei Xing oder Linkedin über ihn. So nehmen Sie ihm den Schleier des Unbekannten und können vielleicht sogar auf eine Sache persönlich Be-

zug nehmen ("Ich habe gelesen, Sie gehen auch gerne joggen

").

Überraschungsanruf erwarten.

Nicht alle Unternehmen geben Ihnen sofort einen festen Termin. Achtung:

Stresstest! In der Bewerbungsphase gilt daher: Immer mit vollem Namen melden, Mitbewohner informieren, Anrufbeantworter-Ansage checken und unbedingt professionellen Text aufsprechen.

Telefon checken.

Benutzen Sie am besten ein richtiges Telefon, kein Smartphone. Oder

aber Sie stellen sicher, dass der Akku aufgeladen und die Verbindung standfest ist. Indem Sie für eine gute Verbindung (im doppelten Wortsinn) und eine sichere Leitung sorgen, unterstreichen Sie Ihre Gewissenhaftig- keit und Sorgfalt. Wer schon bei der Bewerbung nicht auf solche Details achtet, könnte auch im Job schlampig sein.

Offiziell anziehen.

Zugegeben, der Tipp klingt zunächst skurril. Schließlich geht es um ein Te-

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lefoninterview, kein Videointerview (siehe unten). Tatsächlich aber färben Körperhaltung und die Wahl unserer Kleidung unbewusst auf unser Ver- halten ab. Aus demselben Grund empfehlen Experten Schuhe, Krawatte

und Hemd im Heimbüro anzuziehen – und nicht bloß einen Bademantel. Kleiden Sie sich also so, als würden Sie zu einem richtigen Vorstellungs- gespräch gehen. Kann sein, dass dies das Lampenfieber kurzfristig er- höht, aber das Adrenalin macht Sie auch aufmerksamer und verbessert Ihre Wirkung. Man hört am Telefon weit mehr als man meint.

Ihre Wirkung. Man hört am Telefon weit mehr als man meint. Hintergrundlärm vermeiden. Der Personaler möchte

Hintergrundlärm vermeiden.

Der Personaler möchte Ihre Antworten hören: spielende Kinder, fahrende Autos und bellende Hunde gehören nicht dazu. Radio, TV, Musik im Hin-

tergrund sind ebenso tabu. Das Schlimme daran ist die subtile Aussage, die damit verbunden ist: Meine Priorität gehört dem, was im Hintergrund passiert. Du (und der Job) bist nur zweite Wahl. Nicht gerade das, was man unter einem hochmotivierten Bewerber versteht.

Bonustipp für Frauen: Große Ohrringe können am Hörer klappern - besser abnehmen.

Atmosphäre schaffen.

Eine kurze Frage nach der Laune des Gesprächspartners schafft eine sympathische Stimmung von Beginn an. Eventuell ist sogar kurzer Small- talk angebracht. Ganz wichtig: Immer viel lächeln - das hört man.

Stimme beachten.

Achten Sie auf eine deutliche und selbstbewusste Sprechweise. Atmung, Lautstärke und vor allem Tempo regulieren - die meisten Menschen spre- chen bei Nervosität zu schnell. Was immer hilft: aufstehen und einen fes- ten Stand einnehmen. Tief mit dem Bauch atmen, Brustatmung allein ist zu flach.

Ausdrucksweise bedenken.

Manche Menschen verfallen am Telefon in umgangssprachlichen Jargon oder Mundart - beim Bewerbungsgespräch ist das eher unangebracht. Studien zeigen, solche Menschen wirken auf andere weniger intelligent. Auch "äh", "öhm" und andere Füllwörter sollten Sie möglichst vermeiden.

Ablenkung verhindern.

Eigentlich selbstverständlich: Während des Telefonats nichts essen, nicht rauchen, nicht am Laptop tippen und nicht fernsehen. (Zweit)Handy aus- schalten nicht vergessen.

Wasser bereitstellen.

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Vor Nervosität kann Ihnen der Hals austrocknen; halten Sie daher stets ein Glas stilles Wasser bereit. Keinen Sprudel - Sie wollen schließlich nicht aufstoßen müssen.

Englisch erwarten.

Bei internationalen Konzernen wechselt der Interviewer schon mal ins

Englische. Er wird Sie in der Regel vorher darauf hinweisen, sodass Sie umdenken können - ruhig bleiben!

Pausen akzeptieren.

Wie beim Smalltalk gilt: Kurze Pausen im Gespräch gehören dazu. Nut- zen Sie die Sekunden, um Ihre Gedanken zu sammeln und Gesagtes zu bedenken. Bloß nicht versuchen, stille Zeit zuzutexten.

Nachfragen anwenden.

Sie können nicht jeden Satz beim ersten Mal verstehen - wenn Sie eine Frage nicht verstanden haben, bitten Sie um Wiederholung. Bloß keine falsche Scham. Was ist schlimmer: nachfragen oder eine dumme Ant- wort? Eben.

Vortritt lassen.

Und fallen Sie dem Interviewer bitte nie ins Wort und lassen Sie ihn aus- reden - schließlich ist er in der Regel derjenige, der das Gespräch führt.

Persönlich verabschieden.

Merken Sie sich den Namen des Interviewers und sprechen Sie ihn damit

an. Das gilt besonders für den Abschied: "Herr/Frau nette Gespräch!"

, danke für das

Das gilt besonders für den Abschied: "Herr/Frau nette Gespräch!" , danke für das 6 von 18

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Ziehen Sie zum Videointerview zwar eine seriöse Kleidung an (Anzug, Kostüm), aber auch eine, in der Sie sich wohl fühlen. Das sieht man Ihnen sprichwörtlich an.

Etwas Maske muss sein, auch bei Männern. Ein glänzendes Gesicht wirkt einfach unschön. Puder hilft. Wer keines hat, kann sein Gesicht auch vorsichtig (!) mit einem Papiertuch abrubbeln.

Extra-Tipp: Männer sehen mit Seitenlicht markanter aus, Frauen mit Frontallicht weiblicher.

Zeigen Sie sich von Ihrer Schokoladenseite. Jeder Mensch hat eine Gesichtshälfte mit der er besser aussieht. Finden Sie heraus, welche das ist - und stellen Sie die Kamera so hin, dass diese optimal zur Geltung kommt.

Sprechen Sie stets in verständlichen, einfachen und nicht gestelzten Worten. Vor allem aber: Formulieren Sie kurze Hauptsätze. Wie diesen.

allem aber: Formulieren Sie kurze Hauptsätze. Wie diesen. Neben den Standardfragen, wie sie in jedem

Neben den Standardfragen, wie sie in jedem Bewerbungsgespräch vorkommen können, gibt es am Telefon eben auch noch die besagten Fragen zu den Lücken im Lebenslauf oder besonders raffinierte, latente Fangfragen.

Die Art und Weise wie Sie als Kandidat darauf reagieren, verrät dem Interviewer

viel über

Ihre Ziele

Ihre Werte

Ihre Motivation

Ihre Arbeitsweise

Grundsätzlich gilt: Versuchen Sie nie etwas zu vertuschen. Wenn Sie sich doch verraten oder in Widersprüche verstricken, ist das Vertrauen dahin und die Jobchancen bei Null Prozent.

Besser: Erklären Sie, was Sie selbst aus Niederlagen - Jobverlust, Studienab-

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bruch, etc. - oder Fehlern gelernt haben und künftig besser machen werden. Aber nicht rechtfertigen - stehen Sie dazu, und blicken Sie nach vorn. Je aufrich- tiger und gründlicher Sie solche Situationen analysieren, desto überzeugender wirkt das.

Brüche im Lebenslauf sind heute keine Schande mehr, im Gegenteil: Es zeichnet echte Persönlichkeiten aus!

Zu Kategorie der schwierigen Fragen gehören vor allem die folgenden, auf die Sie sich ebenfalls vorbereiten können.

folgenden, auf die Sie sich ebenfalls vorbereiten können. Was mochten Sie an Ihrem bisherigen Job am

Was mochten Sie an Ihrem bisherigen Job am wenigsten?

Die offene Frage klärt auf unaufdringliche Art und Weise, wie der Bewer- ber mit negativen Situationen und Frustrationen umgeht.

ber mit negativen Situationen und Frustrationen umgeht. Was interessiert Sie an diesem Job vor allem? Die

Was interessiert Sie an diesem Job vor allem?

Die Frage hat nicht nur den Vorteil, dass sie offen ist – sie zwingt den Be- werber auch zu einer ebenso konkreten wie differenzierten Aussage, bei der er viel über seine Interessen, seine Karriereziele und seine letzte Be- schäftigung zu erkennen gibt.

und seine letzte Be- schäftigung zu erkennen gibt. Wenn Sie Ihre vergangenen zwei bis drei Positionen

Wenn Sie Ihre vergangenen zwei bis drei Positionen ver- gleichen: Waren Sie eher Anführer oder Ausführer? Be- gründen Sie bitte Ihre Antwort.

Eine weitere offene Frage, die ebenfalls zu Bekenntnissen zwingt. Auch wenn die meisten glauben, mit "Anführer" antworten zu müssen, kommen Sie nicht umhin, Ihre Qualitäten diesbezüglich zu konkretisieren.

umhin, Ihre Qualitäten diesbezüglich zu konkretisieren. Erzählen Sie mir etwas von sich, das nicht in Ihrem

Erzählen Sie mir etwas von sich, das nicht in Ihrem Le- benslauf steht.

Ja, die Frage ist aggressiv und provokant – aber genau darum geht es doch in einer Bewerbung: Werbung machen für sich, besser sein, sich abheben, in Erinnerung bleiben. Warum also nicht den Prozess abkürzen und gleich zur Sache kommen?

Warum also nicht den Prozess abkürzen und gleich zur Sache kommen? Wie geht es Ihnen gerade?

Wie geht es Ihnen gerade?

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Banal? Mitnichten! Immer wieder wird die Macht des ersten Eindrucks be- tont. Was aber wenn jemand auf eine solch simple Offerte zur Charmeof- fensive nicht überzeugend parlieren kann? Wie soll so einer vom ersten Tag an ins Unternehmen passen, geschweige denn bei Kunden und Kolle- gen ankommen?

passen, geschweige denn bei Kunden und Kolle- gen ankommen? Was wissen Sie über unser Unternehmen? Das

Was wissen Sie über unser Unternehmen?

Das Schöne an der Frage ist, dass sie nicht nur Fachwissen oder gar Kli- schees abklopft, sie zeigt auch, wie intensiv sich der Bewerber mit sei- nem künftigen Job auseinander gesetzt hat, wie gründlich er oder sie re- cherchiert hat. Eine offenere Variante der Frage lautet: Erzählen Sie mir etwas über unser Unternehmen.

lautet: Erzählen Sie mir etwas über unser Unternehmen. Wenn Sie Ihren perfekten Job selbst gestalten könnten

Wenn Sie Ihren perfekten Job selbst gestalten könnten – wie sähe er aus?

Die Frage löst in der Regel zunächst ein Lächeln aus – dann Schweißper- len auf der Stirn. Denn hier zeigt sich, wie reflektiert jemand mit seinem Beruf umgeht, welche Pläne er hat und ob er Treiber seiner Karriere ist oder sich vielmehr treiben lässt.

seiner Karriere ist oder sich vielmehr treiben lässt. Was werden Ihre neuen Kollegen von Ihnen lernen?

Was werden Ihre neuen Kollegen von Ihnen lernen?

Die Frage zielt letztlich auch auf den Mehrwert, den der oder die "Neue" zum Unternehmen beisteuert. Aber sie holt den sonst eher monetären Aspekt (Leistung gegen Geld) auf eine soziale Ebene. Die Antwort offen- bart zugleich wie kollaborativ der Kandidat ist.

offen- bart zugleich wie kollaborativ der Kandidat ist. Wenn ich zwei Ihrer Ex-Kollegen zu Ihnen befragen

Wenn ich zwei Ihrer Ex-Kollegen zu Ihnen befragen würde – einen Freund und einen, der das eher nicht ist: In welchen Punkten würden dennoch beide übereinstimmen?

Eine raffinierte Frage, weil sie herausarbeitet, wie empathisch jemand ist und wie gut er mit anderen Menschen umgehen, sich in sie hineinfühlen und zugleich über sich selbst reflektieren kann. Eine Fähigkeit, die im Be- rufsleben immer wichtiger wird.

Eine Fähigkeit, die im Be- rufsleben immer wichtiger wird. Wenn wir Sie jetzt einstellen: Was werden

Wenn wir Sie jetzt einstellen: Was werden Sie in den nächsten 90 Tagen als erstes unternehmen?

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Hier geht es ans Eingemachte: Die Frage zwingt den Bewerber dazu, den neuen Job schon zu imaginieren und konkrete Handlungen zu verbalisie- ren. Das liefert gute Indizien, ob er oder sie tatsächlich in den ersten 90 Tagen reüssieren wird und zum Unternehmen passt.

ersten 90 Tagen reüssieren wird und zum Unternehmen passt. Was erwarten Sie von einem Unternehmen, in

Was erwarten Sie von einem Unternehmen, in das Sie Ihr Talent und Ihre Zeit investieren wollen?

Auch diese Frage stellt die übliche Bewerbungsperspektive auf den Kopf. Normalerweise überlegen Kandidaten, was das Unternehmen sucht und versuchen genau diese Punkte zu treffen und als Leistungspaket zu ver- kaufen. Ein Vorstellungsgespräch (insbesondere die Probezeit) ist aber immer auch dazu gedacht, herauszufinden, ob beide (!) Seiten zu einan- der passen. Genau dabei hilft diese Frage. Zudem können Personaler so klären, wie stabil die spätere Beziehung sein wird. Obendrein erleichtert sie Gehaltsverhandlungen.

sein wird. Obendrein erleichtert sie Gehaltsverhandlungen. Was ist Ihre größte Sorge – diesen Job betreffend? Nicht

Was ist Ihre größte Sorge – diesen Job betreffend?

Nicht nur, dass man so herausfindet, wie gut sich der Kandidat auf das Jobinterview vorbereitet, wie intensiv er sich mit der Stelle und dem Unternehmen beschäftigt hat – es zeigt sich ebenso, welche Herausfor-

derungen derjenige erwartet und wie er gedenkt, damit umzugehen. Ne- benbei findet man natürlich auch heraus, wie offen der Bewerber tatsäch- lich ist.

auch heraus, wie offen der Bewerber tatsäch- lich ist. Ganz am Ende des Jobinterviews: Wie würden

Ganz am Ende des Jobinterviews: Wie würden Sie Ihr aktuelles Interesse für diesen Job auf einer Skala von 1 bis

10 (10 = Maximum) einordnen?

Klar, die meisten werden wohl mit 10 antworten, um ihre Jobchancen nicht zu schmälern. Hier gilt es dann nachzubohren, warum derjenige maxima- les Interesse bekundet. In allen anderen Fällen fragen Sie nach, was sein Interesse verringert hat. So finden Sie nicht nur etwas über den Kandida- ten und seine Motivation heraus – sondern auch über die Qualität Ihrer

Stellenangebote und Jobinterviews.

die Qualität Ihrer Stellenangebote und Jobinterviews. Während eines Vorstellungsgesprächs können Sie durch

Während eines Vorstellungsgesprächs können Sie durch genaues Beobach- ten der Reaktionen und Körpersprache Ihres Gegenübers häufig bereits einen ersten Eindruck gewinnen, wie gut oder schlecht Ihre Chancen für die weitere

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Auswahl stehen.

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Diese Möglichkeit steht Ihnen am Telefon leider nicht zur Verfügung. Aber seien Sie beruhigt: Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie nach einer telefonischen Be- werbung völlig ahnungslos zurückbleiben. Denn auch hier gibt es einige Anzei- chen dafür, dass Sie einen guten Eindruck hinterlassen haben.

Sie wissen, dass Ihre telefonische Bewerbung gut gelaufen ist, wenn

Sie höflich, aber trotzdem direkt waren. Gerade bei ersten Kontakt, zu dem Sie noch keinen Termin vereinbart haben, ist von Ihrer Seite Höflichkeit gefragt. Informieren Sie sich zunächst, ob Sie beim richtigen Ansprechpartner gelandet sind und ob dieser gerade Zeit für ein Gespräch mit Ihnen hat. Möglicherweise rufen Sie kurz vor einem anderen Termin an. In einem solchen Fall bieten Sie an, zu einem späteren Zeitpunkt erneut anzurufen und vereinbaren einen Termin.

Sie Nähe aufbauen konnten. Der persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht ist natürlich etwas anderes, als ein Telefonat. Umso mehr kommt es darauf an, während des Gesprächs Nähe und ein gewisses Vertrauen aufzubauen. Unterstreichen Sie, wie ernst es Ihnen mit der Bewerbung ist und warum für Sie gerade dieses Unternehmen so interessant ist. Denken Sie immer daran, dass Sie dem Personaler möglichst positiv im Gedächtnis bleiben wollen.

das Gespräch entspannt verlaufen ist. Nervosität gehört vor einem solchen Telefonat dazu. Immerhin handelt es sich um den ersten wichtigen Schritt Ihrer Bewerbung, der Sie Ihrem Traumjob ein Stück näher bringen kann. Doch sollte das Gespräch sich nicht verkrampft von Frage zu Frage hangeln und durch Pausen und einsilbige Antworten geprägt sein. Wenn Sie nach dem Auflegen entspannt sind und zufrieden auf die Gesprächsatmosphäre zurück blicken können, ist dies ein gutes Indiz dafür, dass Ihr Gegenüber ein ähnliches Gefühl hat.

das Telefonat länger dauert als erwartet. Personaler merken in der Regel recht schnell, ob ein Bewerber für die ausgeschriebene Stelle in Betracht gezogen wird oder ein anderer Bewerber die bessere Wahl für das Unternehmen ist. Je länger das Gespräch dauert, desto besser Ihre Chancen, im Bewerbungsprozess eine Runde weiter zu kommen. Ihr Gesprächspartner scheint von Ihrem ersten Eindruck überzeugt und will nun dieses erste Bild festigen. Können Sie weiterhin überzeugen, haben Sie den ersten Schritt in Richtung neuen Job bereits geschafft.

viele Fragen gestellt wurden. Dieser Punkt hängt natürlich auch mit der gerade beschriebenen Dauer des Telefonats zusammen. Denn auf

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der einen Seite haben Sie natürlich Fragen bezüglich der ausgeschriebenen Stelle und des Unternehmens. Doch mindestens genauso wichtig ist es, dass der Personaler viele Fragen zu Ihrer Person stellt. Auf diese Weise zeigt er sein ernsthaftes Interesse. Hätte er Ihre Bewerbung bereits abgeschrieben, würden Ihn auch keine Details zu Ihrer Person mehr interessieren. Werten Sie es also immer als gutes Zeichen, wenn Sie im Telefongespräch viele Fragen stellen aber auch beantworten können.

Sie gut vorbereitet waren. Auch wenn es sich um kein persönliches Vorstellungsgespräch handelt, sollten Sie eine telefonische Bewerbung dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit schlechter Vorbereitung können Sie sich hier genauso schnell um Ihre Jobchancen bringen, wie im eigentlichen Vorstellungsgespräch auch. Hatten Sie hingegen das Gefühl, dank guter Vorbereitung die Fragen Ihres Gesprächspartners souverän beantworten zu können und schien dieser mit Ihren Antworten zufrieden, stehen Ihre Chancen gut. Möglicherweise möchte der Personaler sich von einem so gut vorbereiteten Bewerber noch ein persönliches Bild machen und lädt Sie zum Gespräch ein.

Sie gemeinsame Themen finden. Die Bewerbung am Telefon soll dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. Da kann es nur von Vorteil sein, wenn Sie Gemeinsamkeiten finden, die Sie mit dem Unternemhen oder dem Personaler verbinden. Haben Sie an der gleichen Universität studiert, einen gemeinsamen ehemaligen Arbeitgeber oder haben Sie das gleiche Netzwerk-Event besucht? Auch wenn dies auf den ersten Blick nicht direkt mit Ihrer Bewerbung zusammenhängen, wird sich der Personaler bei der Durchsicht der schriftlichen Bewerbungen sicherlich an Sie erinnern.

die nächsten Schritte klar sind. Wenn Sie nach dem Gespräch wissen, wie der weitere Verlauf Ihrer Bewerbung aussehen wird, haben Sie definitiv etwas richtig gemacht. Dabei ist es auch völlig in Ordnung am Ende des Gespräches nach dem weiteren Vorgehen zu fragen. Möglicherweise erhalten Sie ja sogar die Chance auf ein persönliches Gespräch, in dem Sie den Personaler erneut von Ihrer Qualifikation überzeugen können. In jedem Fall gilt: Je klarer die nächsten Schritte Ihrer Bewerbung werden, desto besser ist Ihr Telefonat mit dem Verantwortlichen gelaufen.

[Bildnachweis: Sidarta, wavebreakmedia by Shutterstock.com]

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✔ Vorstellungsgespräch ✔ 5 typische Gesprächsphasen

Vorstellungsgespräch

5 typische Gesprächsphasen

Vorstellungsgespräch vorbereiten

Dresscode

Begrüßungstipps

Selbstpräsentation

Gesprächsführung

Vorstellungsgespräch beenden

Nervosität überwinden

Die Kunst, authentisch zu sein

Vorstellungsgespräch: Fragen und Antworten

100 Fragen an Bewerber

25 Fangfragen

Wie hoch war Ihr letztes Gehalt?

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Warum haben Sie gekündigt?

Haben Sie sich woanders beworben?

Was wären Sie für ein Tier?

Warum sollten wir Sie einstellen?

Wie stehen Sie zu Überstunden?

Was sind Ihre Schwächen?

Unzulässige Fragen

Rückfragen an Personaler

Bewerbungsgespräch Tipps & Tricks

Achten Sie aufs Umfeld

Bewerbungsgespräch Fehler

Körpersprache Tipps

Englisch im Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch abbrechen

Vorstellungsgespräch gut gelaufen?

Nachfassen

Zweites Vorstellungsgespräch

Reisekosten: Wer zahlt?

Bewerbungsgespräch per Video

Telefoninterview Tipps

Assessment Center

Tipps gegen Prüfungsangst

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Anruf vom Headhunter

Outplacement Beratung

Vorstellungsgespräch trainieren

PS: Nutzen Sie zur Jobsuche unsere Jobbörse!

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Jochen Mai

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Jochen Mai ist Gründer, Chefredakteur und Geschäftsführer von Karrierebibel.de; Karrierefragen.de und Karrieresprung.de. Er berät heute Unternehmen bei den Themen Content Strategie, Blog-Aufbau und coacht Redaktionsteams. Überdies doziert er an der TH Köln über Social Media Marketing und ist ein gefragter Keynote-Speaker. Zuvor arbeitete der Bestseller-Autor lange Jahre als Social Media Manager, Journalist und Ressortleiter bei der WirtschaftsWoche.

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Ich finde das Telefoninterview ist ein gutes Instrument. Es ermöglicht weitere Bewerber in Betracht zu ziehen. Wo es Klärungsbedarf oder Nachfragen von großer Bedeutung gibt, hätte man vorher abgesagt, damit man nicht das große Rad des Vorstellungsgespräches drehen muss. Mit dem Telefoninterview kann man einfach und schnell die benötigten Informationen einholen und ein Vorstellungsgespräch light durchführen.

14. Januar 2015 bei 21:41

Antworten ↓

Oguz

() Sehr geehrter Herr Mai,

Ich hatte ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma hinter mir, wurde nun nochmal zu einem Skype-Interview eingeladen. Die Antwort der Personalbeauftragten lautete: „Vielen dank für das nette Gespräch, unser anderer Geschäftsführer möchte Sie ebenfalls kennenlernen.“ Wie ist diese Antwort zu interpretieren? War ich zu höflich beim Gespräch

?

Dass ich nicht unvorbereitet in den Skype Call gehe ist klar. Bedanke mich schonmal im voraus für Ihre Einschätzung.

Grüße

Oguz

5. Mai 2015 bei 19:56

Antworten ↓

Grüße Oguz 5. Mai 2015 bei 19:56 Antworten ↓ Jochen Mai A u t o r

Jochen Mai

Autor

Das ist doch ein sehr gutes Zeichen. Man ist an Ihnen intressiert und möchte Sie nun noch besser kennenlernen.

5. Mai 2015 bei 23:28

Pingback: # Das Telefoninterview – bitte ohne Jogginghose |

# Das Telefoninterview – bitte ohne Jogginghose | Matthias () Sehr geehrter Herr Mai, zunächst vielen

Matthias

() Sehr geehrter Herr Mai,

zunächst vielen Dank für Ihren interessanten Artikel.

Ich habe ein sehr intensives persönliches Bewerbungsgespräch bereits absolviert, indem

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die von Ihnen genannten Punkte abgefragt wurden. Bei diesem Gespräch konnte ich überzeugen, weswegen ich als nächstes zu einem Telefoninterview mit einem Psychologen eingeladen wurde. Da bereits viele Fragen von mir beantwortet wurden, stellt sich mir nun die Frage, wie ein solches Telefoninterview mit einem Psychologen aussehen könnte?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Matthias

10. Juli 2015 bei 07:56

Antworten ↓

Ihre Antwort! Matthias 10. Juli 2015 bei 07:56 Antworten ↓ Nils Warkentin () Hallo Matthias, ich

Nils Warkentin

() Hallo Matthias,

ich bin zwar nicht der Herr Mai, aber ich hoffe auch meine Antwort hilft dir weiter.

Ein Telefoninterview mit einem Psychologen klingt im ersten Moment größer und schwieriger, als es in Wahrheit vermutlich ist. Wie beim Bewerbungsgespräch, geht es auch hier darum, Ihre Eignung für die Position festzustellen. Dazu wird sich ein Bild Ihrer Persönlichkeit, aber auch Ihrer Fähigkeiten gemacht.

Ähnlich wie beim Vorstellungsgespräch gilt: Bereiten Sie sich vor, sein Sie freundlich und professionell. Einen ersten guten Eindruck haben Sie bereits hinterlassen, diesen gilt es nun noch zu bestätigen.

hinterlassen, diesen gilt es nun noch zu bestätigen. Beste Grüße Nils Warkentin 10. Juli 2015 bei

Beste Grüße

Nils Warkentin

10. Juli 2015 bei 09:16

Marie-Christine Höferlin

() Ich habe einmal ein Telefoninterview absolviert, auch Interesse gezeigt und mich bemüht – das war’s dann auch. Das Unternehmen hatte es noch nicht mal nötig, abzusagen. Die Firmen machen es sich leicht. Dieses Kasperletheater am Telefon mache ich nie wieder mit. 1. Man sieht sein Gegenüber nicht. 2. Es ist immer gut, das Unternehmensgefüge gleich kennen zu lernen. Welche Gesichter erwarten mich dort? Ein persönlicher Besuch bringt sofort Klarheit! Zu Telefoninterviews greifen meist Unternehmen, die etwas zu verbergen haben oder dem Bewerber keinen Respekt entgegenbringen.

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8. September 2015 bei 13:45

Antworten ↓

8. September 2015 bei 13:45 Antworten ↓ Mayer,sven () Habe am Montag ein Telefoninterview und habe

Mayer,sven

() Habe am Montag ein Telefoninterview und habe panische angst was ich auf die frage meines Lebenslaufs,da ich 7 Monate arbeitslos War,antworten soll.

12. November 2016 bei 16:57

Alexander Gorodetzky

() Ich persönlich halte ebenfalls nicht viel von Telefoninterviews. Wird nach meinem Eindruck eher dazu benutzt möglichst schnell möglichst viele Bewerber abzufertigen, ohne sich nicht länger als ein paar Minuten mit ihnen beschäftigen zu müssen.

Was mich interessieren würde ist die Frage, was ist mit den Menschen denen telefonieren nicht liegt, es nicht mögen und sich dadurch nicht entsprechend präsentieren können? Haben sie eine Möglichkeit um eine Alternative zu bitten oder haben sie, auf deutsch gesagt, Pech gehabt und müssen zusehen wie sie klar kommen?!

4. Oktober 2015 bei 22:43

Antworten ↓

sie klar kommen?! 4. Oktober 2015 bei 22:43 Antworten ↓ Jochen Mai A u t o

Jochen Mai

Autor

Fragen kann man immer. Wie das bewertet wird, hängt indes vom Personaler und dem Job ab. Wer sich beispielsweise als Call Center Agent bewirbt, kann das Telefoninterview wohl kaum ablehnen, weil es ihm nicht liegt…

4. Oktober 2015 bei 22:49

Underdog

() Erst mal vielen Dank für vielen hilfreichen Tipps. Allerdings finde ich beginnt der Artikel mit der Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile unnötig negativ. Jeder weiß, dass ein Telefoninterview bedeutet in die nächste Runde gekommen zu sein. Natürlich würde man gerne direkt zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden, aber dennoch freut man sich nun in die engere Auswahl gekommen zu sein. Auch der Nachteil ist völlig deplatziert und überhaupt kein Nachteil. Für den Bewerber liegt es doch auf der Hand, dass man sich nun ein runderes Bild von ihm machen will, um zu entscheiden, ob sich ein persönliches Vorstellungsgespräch angebracht ist. Auf die Chance sollte sich der Bewerber aber freuen, anstatt dies als Nachteil zu betrachten.

10. November 2015 bei 10:11

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Antworten ↓ Jochen Mai Autor Das empfindet jeder anders, was

Jochen Mai

Autor

Das empfindet jeder anders, was „unnötig“ ist, „auf der Hand“ liegt oder „völlig deplatziert“ ist. Völlig deplatziert finde ich zum Bespiel derlei überzogene Pauschalkritik. Und es scheint ja offenbar so zu sein, dass dich die Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen nicht davon abgehalten hat, die „hilfreichen Tipps“ zu lesen. Überdies kann es nicht schaden, sich als Bewerber durchaus differenziert mit dem Telefoninterview auseinander zu setzen und sich auch dessen Nachteile bewusst zu machen – etwa, dass man dort körpersprachlich kaum punkten kann und viel Gewicht auf der Stimme und Artikulation liegen, die ja auch nicht bei jedem optimal ausgebildet sind.

10. November 2015 bei 10:23

jedem optimal ausgebildet sind. 10. November 2015 bei 10:23 Jan () Ich kann die oben genannte

Jan

() Ich kann die oben genannte Kritik ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, als Bewerber hat man oft viele Bewerbungen gleichzeitig laufen und in der Regel ist es nicht der Betrieb der „um die Ecke ist“ es sind nicht selten zwei drei und mehr Gespräche bei einer Bewerbung. Würde ich immer zu jeden Termin fahren inkl. Der Kosten ich wäre pleite am Ende des Monats (von der Zeit reden wir mal nicht). So gehe ich auch nur noch zu Gesprächen wo reell nach einem Telefoninterview beziehungsweise Skype gute Chancen bestehen. Ganz im Gegenteil ich hatte schon Telefon Interviews wo ich als Bewerber Heilfroh war, dass ich den Wunsch nicht nachgekommen bin mal eben (überspitzt formuliert) übermorgen 600 km gefahren bin. Es spricht auch für eine Firma, wenn mir so vermittelt wird, dass Sie ihre Bewerbungsprozesse vernünftig planen und nicht wie oben beschrieben sich eben nicht chaotischer Weise hinreißen lassen den Bewerber einzuladen und man sich dann ärgert (und im schlimmsten Fall auf den Kosten sitzen bleibt).

2. Dezember 2015 bei 09:21

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