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Best of PM 2 go

, Projektmanagement
Projektmanagement wird ein zunehmend wichtigerer
Erfolgsfaktor für Unternehmen im Wettbewerb. In dieser
Ausgabe von PM 2 go lesen Sie die besten Kurzartikel aus
dem Blog von Projekt Management Beratung. Vermittlung von
Projektorganisationen statt
Werden oder bleiben Sie Bodyleasing – Nachfolger der
PMP® mit je einer kostenlosen modernen „Sklavenhändler“?
Ausgabe von Cornelius Fichtners By Andreas Heilwagen on July 5th, 2010

PM Prepcast oder PDU Podcast


By Andreas Heilwagen on July 5th, 2010

Heute gibt es je eine Episode des PM Prepcast ($100) und des PDU
Podcast ($200) von Cornelius Fichtner umsonst. Cornelius ist im
Blog bereits bestens bekannt durch

• unseren gemeinsamen Podcast über Risikomanagement,


• einen gemeinsamen Podcast über den PMP® mit Tipps und
Tricks zum Bestehen der Prüfung und
Wieder einmal hat Bas de Baar, Top-Blogger aus Holland, ein
• das Review des PDU Podcast vor einiger Zeit.
Posting abgeliefert, dass es in sich hat. Seine Bloggeraktivitäten als
Mit dem Prepcast können Sie sich auf die PMP-Zertifizierung Project Shrink werden aus seiner Sicht durch zwei Kernargumente
vorbereiten. Thomas Weller schreibt dazu: getrieben:

Ich habe einen unüblichen Ansatz gewählt: zuerst habe ich alle „I want to stay as close to the edge as I can without going over.
Episoden Out on the edge you see all kinds of things you can’t see from the
center.” -Kurt Vonnegut“
des PMPrepcast durchgenommen und erst danach den PMBOK®
Guide gelesen. Dieser “If we are studying projects, we cannot do this without looking
machte auf einmal sehr viel mehr Sinn und ehrlicherweise habe at the individual stakeholders and team members. We cannot do
ich das this without the organization where the project is conducted. We
have a tendency to look at individual elements, and we know
somewhere there are some connections, but mostly we treat every
Studieren genossen – jetzt verwende ich den PMBOK® Guide als
scale individually. But all things are interconnected.”
Referenzhandbuch täglich in meinen Projekten.
Nehmen wir nun die vier Trends, die ihn interessieren. Teilweise
Der Prepcast ist auf jeden Fall die Top-Ressource für den Eintritt
sieht man sie bereits, teilweise werden sie Projekte und ihre
in die
Umgebung erst in der Zukunft beeinflussen:
Welt der „PMI-isms“. Danke für die viele Zeit, den Aufwand und
dass Du [Cornelius] den 1. Unabhängige mobile Mitarbeiter
Prepcast zu diesem vernünftigen Preis anbietest. Die Kosten- Ob man sie nun Cloudworker, Digitale Nomaden oder
Nutzen-Rechnung ortsunabhängige Spezialisten nennt, die Anzahl der
ist schnell getan: Kaufen! Und wie kommen Sie nun an die Freiberufler und Selbständigen ist gewaltig und stellt einen
kostenlosen Ausgaben? mehr als ausreichenden Pool für jede Art von Projekt dar.
Melden Sie sich in den nächsten Tagen, d.h. bis zum 06.07.2010
23:59 MET per Kommentar mit vollständigem Namen und E-Mail- 2. Organisationen als Projektmoderatoren und -vermittler
Adresse auf dieses Posting mit dem Hinweis, ob Sie Interesse Hollywood lebt bereits ein interessantes Geschäftsmodell in
am Prepcast haben oder als PMP, PgMP oder CAPM den dem Sinne vor, als dass die Kernorganisation festangestellter
PDUcast erhalten möchten. Ich werde am 07.07.2010 jeweils Mitarbeiter des Filmprojekts minimal ist. Ebenso könnte
einen Gewinner ziehen und im Blog veröffentlichen. Anschließend man aus Sicht von Bas ein Pharmaunternehmen mit einer
erhalten Sie via Mail Ihren Zugangscode. Minimalanzahl fester Mitarbeiter betreiben und so gut wie
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, PMI Tagged: Blogs , PMI , Project management 3. Digitaler Marktplatz

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Es gibt bereits diverse Marktplätze für Projekte, von
der reinen Suche nach Ressourcen bis zum integrierten
Projektlebenszyklus.
4. Infrastruktur
Als Enabler für die vorherigen drei Trends kann man den
Fortschritt im Technologiebereich identifizieren. Nur auf
dieser Basis können verteilte Projekte erfolgreich umgesetzt
werden.

Nun die Frage: Wohin kann die Reise gehen?

Je mehr ich darüber nachdenke, ich habe die Weisheit ja auch


nicht mit Löffeln gegessen, desto öfter fallen mir die Punkte aus
meinem Posting zur Taxonomie von Vermittlungsunternehmen
für Freiberufler und Selbständige ein. Die heutige Art Projekt
zu vermitteln beinhaltet keine wirkliche Wertschöpfung. Im
Gegenteil, die Qualität der Leistung sinkt erheblich durch
Outsourcing. Bas hat mir nun einen Weg aufgezeigt, der einen Blick
in die Zukunft ermöglichen könnte.
Neben meiner Idee, die Beschaffung guter Freiberufler
und Selbständiger in großen Unternehmen wieder selbst
durchzuführen und damit erheblich Kosten zu sparen sowie
die Qualität zu erhöhen, könnte man selbstverständlich ganze
Teams von Beratungsunternehmen einkaufen. Letzteres ist
allerdings auch sehr teuer und die verfügbaren Skills sind
durch die festen Mitarbeiter definiert. Dazwischen könnte
man nun ein Unternehmen ansiedeln, welches sich darauf
spezialisiert Projektteams unabhängiger Spezalisten einschließlich
Projektmanager zu stellen. Dafür sind erheblich mehr Skills
erforderlich als für die reine Personalvermittlung, somit würde
das Outsourcing der Ressourcenbeschaffung endlich einen Sinn
ergeben. Aber wie stellt man sicher, dass die Teams wirklich
funktionieren und nicht nur auf dem Papier gut aussehen:

Dieser absolute Klassiker aus dem Blog Implementing


Scrum zeigt aus meiner Sicht eines der Erfolgskriterien für
Vermittlungstätigkeiten, die einen Wert bringen. Heutzutage
posaunen alle Vermittlungsunternehmen herum, dass in ihrer
Marge ja auch die intensive Betreuung der Freiberufler und
Selbständigen enthalten wäre. In der Praxis hört man aber nach
der Unterschrift meist nie wieder einen Mucks und wenn alles
gut läuft, kommt das Geld immer pünktlich. Auf der Seite der
Auftraggeber ist es ähnlich: Erst wird man mit einer Unmenge
von Profilen bombardiert, die meist nicht wirklich passen, danach
leidet man weiterhin an den dürftigen Skills der Vermittler.
Durch Erhöhung des Committments neben dem Involvement
würde die Qualität und damit der Wert gesteigert werden. D.h.
wenn ein freier Projektmanager eben den Auftrag bekommt ein
Projekt umzusetzen und dazu auch noch das Team zu liefern,
würde dieser allein schon aus Eigeninteresse hervorragende Leute
an Bord holen. Irgendwo dazwischen sehe ich ein wertvolles
Geschäftsmodell auf mutige Unternehmer warten. Professionelle
hochwertige Dienstleistung durch Zusammenstellung von Teams
von Freiberuflern und Selbständigen sowie Umsetzung jeweils
mindestens eines Kundenprojekts in dieser Konstellation. Das
wäre doch ein Riesenfortschritt gegenüber der Massenvermittlung
von Einzelpersonen, bei der nur noch der Stundensatz zählt. Bas,
was denkst Du? Foto (c) 2010 iStockphoto .
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