Sie sind auf Seite 1von 59

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog Psychologie A. Störungsübergreifender Teil Teil I:

A. Störungsübergreifender Teil

Teil I: Allgemeine Grundlagen

Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie

von Thomas Harder und Guy Bodenmann

1. Grundbegriffe - Einleitung (U. Baumann und M. Perrez)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter Klinischer Psychologie?

2. Was versteht man unter Gesundheitspsychologie?

3. Was versteht man unter Public Health?

4. Skizzieren Sie mit einigen Namen, Zahlen und Stichworten die Anfänge der Klinischen Psychologie.

Verstehensfragen

1. Systematisieren Sie störungsübergreifende und störungsbezogene Teilgebiete der Klinischen Psychologie?

2. Inwieweit ist die Klinische Psychologie ein Grundlagen- oder ein Anwendungsfach?

3. Weshalb spricht man heute von psychischen Störungen und nicht von psychischen Krankheiten?

4. In welcher Relation stehen Klinische Psychologie und Psychiatrie?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Relationen können zwischen Klinischer Psychologie und Psychotherapie mit welcher Begründung postuliert werden?

2. Welche Positionen kann man zum Leib-Seele-Problem einnehmen?

2. Psychische Gesundheit, Psychische Krankheit, Psychische Störung (D. Schulte)

Wissensfragen

1. Nennen Sie die Ebenen des allgemeinen Krankheitsmodells.

2. Welche Stufen lassen sich bei der Anwendung des Krankheitsmodells unterscheiden?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

3. Welche Arten von Normen kennen Sie?

4. Was meint der Begriff "Pathopsychologie"?

5. Schildern Sie das biomedizinische Krankheitsmodell.

Verstehensfragen

1. Was bedeutet: "Der Krankheitsbegriff beschreibt einen Zugang, ein Erklärungsmodell"?

2. Welche Rolle spielen Bewertungen bei der Diagnose von Krankheiten?

3. Welche Funktionen hat das allgemeine Krankheitsmodell a) für die Forschung und b) für die Praxis?

4. Wie stehen Krankheit und Gesundheit zueinander, wie Kranksein und Gesundsein?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Zuweisung von Krankheitsdiagnosen ohne objektive Befunde - welche Folgen kann das haben?

2. Medizinische, psychologische, sozialwissenschaftliche und humanistische Krankheitskonzepte - ein Vergleich.

3. Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Klassifikation, Ätiologie und Diagnostik (H. Westmeyer)

Wissensfragen

1. Diskutieren Sie Ziele und Inhalte der Wissenschaftstheorie.

2. Welche Bedingungen muss ein Begriff erfüllen, um als adäquates Explikat für ein Explikandum zu gelten?

3. Was ist mit den Ausdrücken "Explanandum" und "Explanans" gemeint, und aus welchen Komponenten setzt sich ein Explanans zusammen?

4. Was verstehen wir unter einer "dispositionellen Erklärung", was unter einer "historisch- genetischen Erklärung"?

5. Welche Varianten unvollkommener Erklärungen lassen sich unterscheiden?

6. Welche Funktionen hat die Diagnostik aus wissenschaftstheoretischer Sicht?

Verstehensfragen

1. Wie lässt sich innerhalb der Wissenschaftstheorie die Konstruktion von Klassifikationssystemen beschreiben?

2. Erläutern Sie das Schema der deduktiv-nomologischen Erklärung von Hempel und Oppenheim an Hand eines Beispiels!

3. Wie lässt sich der Begriff der Diagnose auf der Grundlage des Begriffs der deduktiv- nomologischen Erklärung explizieren?

4. Was verstehen wir unter einer Performanz-Erklärung? In welcher Weise kann das Modell der probabilistischen Kausalerklärung von Humphreys dazu beitragen, diese Erklärungsvariante verständlicher zu machen?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Genügen die üblicherweise in der Klinischen Psychologie verfügbaren Erklärungsargumente den Adäquatheitsbedingungen für deduktiv-nomologische Erklärungen?

2. Unter welchen Bedingungen werden dispositionelle Erklärungen zirkulär? Geben Sie ein Beispiel für eine zirkuläre dispositionelle Erklärung! Warum sind zirkuläre dispositionelle Erklärungen wertlos?

3. Mit welchen Schwierigkeiten müssen wir rechnen, wenn wir in der Klinischen Psychologie nur über Wie-es-möglich-war-dass-Erklärungen verfügen können?

4. Welcher Erklärungstyp herrscht in der Psychoanalyse vor, welcher in der Verhaltenstherapie? Welche Gründe lassen sich dafür finden?

5. Was könnte Bunge jeweils dazu bewogen haben, teleologische, mentalistische und metaphorische Erklärungen für wissenschaftlich nicht akzeptabel zu halten?

4. Wissenschaftstheoretische Grundlagen der klinisch-psychologischen Intervention (M. Perrez)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter "Wissenschaftstheorie"?

2. Erklären Sie "nomologisches Wissen" und spezifizieren Sie "deterministisches" versus "probabilistisches" nomologisches Wissen.

3. Skizzieren Sie zentrale Aspekte des "nomopragmatischen" und "technologischen" Wissens.

4. Inwiefern ist beim "technologischen Wissen" das Effektivitätskriterium zentral?

5. Erläutern Sie die Hauptcharakteristika des "Tatsachenwissens".

6. Nennen Sie Kriterien, welche Interventionsmethoden erfüllen müssen, um als wissenschaftlich zu gelten?

7. Was versteht man unter "epistemischer" bzw. "heuristischer" Struktur?

Verstehensfragen

1. Unterscheiden Sie "Alltagswissen", "wissenschaftlich fundiertes Wissen" und "Lehrmeinungen".

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Bedeutung messen Sie den verschiedenen Wissensarten für klinisch-psychologische Interventionen bei?

2. Unter welchen Voraussetzungen lassen sich klinisch-psychologische Interventionsmethoden als technologische Regeln interpretieren?

3. Diskutieren Sie kritisch die These: Krankenkassen sollen nur Therapien bezahlen, die mit wissenschaftlich fundierten Methoden durchgeführt werden!

4. Diskutieren Sie die Rolle von Heuristiken im Rahmen von Interventionen und ihre Verbindung zu technologischen Regeln.

5. Welche Schwierigkeiten sehen Sie bei einer Ableitung technologischer

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Handlungsempfehlungen aus nomologischen Aussagen? Diskutieren Sie Probleme eines direkten Transfers am Beispiel der Systematischen Desensibilisierung.

6. Erläutern Sie Bedeutung und Gefahren unwissenschaftlicher Therapieangebote (z.B. sensu LIMANI) einerseits in bezug auf die Gesundheitsversorgung, andererseits bezüglich berufspolitischer Interessen (z.B. staatliche Anerkennung, Kassenzulassungen, etc.) der akademischen Klinischen Psychologie und wissenschaftlich fundierter Psychotherapien.

7. Inwiefern sieht sich jeder Therapeut in seinem praktischen Handeln ständig mit normativen Sätzen bzw. Normen und Werten konfrontiert?

8. Ist die wissenschaftliche Begründung einer Interventionsmethode vom Zeitgeist abhängig?

5. Ethik in der Klinischen Psychologie (S. Reiter-Theil)

Wissensfragen

1. Welche Funktion und Bedeutung kommt der Ethik in der Klinischen Psychologie zu?

2. Was versteht man unter dem naturalistischen Fehlschluss und welche Bedeutung hat dies für die Ethik in der Klinischen Psychologie?

3. Wie sieht die Umsetzung und Durchsetzung ethischer Orientierung in der Praxis aus?

4. Erläutern Sie die als universell geltenden vier Prinzipien nach Beauchamp & Childress.

5. Erklären Sie die Bedeutung der Informierten Zustimmung (Informed Consent).

6. Was versteht man unter Paternalismus in der Ethik, in der Medizin und im Gesundheitswesen? An welchen ethischen Konzepten orientiert sich die Kritik des Paternalismus?

Verstehensfragen

1. Warum genügt es nicht, sich in der Ethik mit den eindeutigen Verstössen von Therapeuten oder Beratern gegen Gesetze und Richtlinien zu befassen, z.B. sexuelle Beziehungen zu oder finanzielle Ausbeutung von Klienten?

2. Welche ethisch relevanten Probleme sind Ihnen in Forschung oder Praxis begegnet? Auf welchen Konflikten basieren die jeweiligen Probleme nach den Prinzipien von Beauchamp & Childress? Zu welcher Lösung sind Sie gekommen? Legen Sie Ihre Argumente dar.

3. In einer ethischen Falldiskussion in der Klinischen Psychologie können unterschiedliche Perspektiven der Reflexion eingenommen werden. Welche sind diese? Erläutern Sie diese an einem selbst gewählten Beispiel.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Es werden unterschiedliche philosophische Strömungen und Richtungen der Ethik als Instrument für die ethische Analyse unterschieden. Welche sind diese? Wann finden die jeweiligen Richtungen ihren sinnvollen Einsatz?

2. Welche Chancen und Gefahren sehen Sie in der psychologischen Diagnostik unter dem Blickwinkel der Ethik? Wie ist diesen Gefahren zu begegnen?

3. Die ethische Reflexion befindet sich im Spannungsfeld von universell gültigen Prinzipien und der jeweils spezifischen Situation. Welche grundsätzlichen Schwierigkeiten können auftreten und wie können diese gelöst werden?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Störungsübergreifender Teil

Teil II: Klassifikation, Diagnostik: Allgemeine Grundlagen

6. Klassifikation (U. Baumann und R.-D. Stieglitz)

Wissensfragen

1. Unterscheiden Sie Personen- und Merkmalsklassifikation?

2. Was ist Komorbidität?

3. Was ist Operationale Diagnostik (abstrakt und anhand eines Beispieles erläutern)?

4. Nach welcher Logik verschlüsselt ICD-10 psychische Störungen (Ebenen abstrakt und anhand eines Beispiels erläutern)?

5. Welche Achsen postuliert DSM-IV?

6. Wie ist die Struktur eines standardisierten Verfahrens zur Erfassung psychischer Störungen?

7. Was ist die Interraterreliabilität?

8. Wie werden psychische Störungen bei Kindern klassifiziert?

Verstehensfragen

1. Welche Beurteilungskriterien gibt es für Klassifikationssysteme?

2. Welche Fehlerquellen gibt es im diagnostischen Prozess?

3. Worin bestehen die Unterschiede zwischen ICD-9 und ICD-10?

4. In welcher Relation stehen normalpsychologische und klinische Merkmalsklassifikationen?

5. Worin unterscheiden sich Checklisten von standardisierten Verfahren?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Beurteilen Sie das DSM-IV-System mittels der Beurteilungskriterien für Klassifikationssysteme.

2. Vergleichen und bewerten Sie die beiden Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV.

3. Welche kritischen Positionen werden gegenüber Klassifikationssystemen eingenommen und wie sind diese Positionen heute zu bewerten?

4. Erstellen Sie einen Versuchsplan zur Überprüfung der Interraterreliablität von Teilbereichen der psychischen Störungen gem. ICD-10.

7. Klinisch-psychologische Diagnostik: Allgemeine Gesichtspunkte (Chr. Reinecker-Hecht & U.

Baumann)

Wissensfragen

1. Welche Funktionen der klinisch-psychologischen Diagnostik können unterschieden werden?

2. Inwiefern kann man das Problemlösekonzept auf die Diagnostik übertragen?

3. Welches sind Charakteristika der Eigenschaftsdiagnostik, welches sind ihre Ziele und

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Einsatzbereiche?

4.

Charakterisieren Sie die Verhaltensdiagnostik, ihre Grundlagen, Ziele und Einsatzbereiche!

5.

Aus welchen Bestimmungsstücken besteht die sog. "Verhaltensformel"; auf wen geht sie zurück? Erklären Sie die Bestimmungsstücke!

6.

Welches sind die Grundfragen der Diagnostik nach Kanfer und Saslow (1965)?

7.

Was versteht man unter Prädiktorforschung?

8.

Was ist eine vertikale Verhaltensanalyse?

9.

Was bedeutet Veränderungsmessung?

10.

Welche Formen der Veränderungsmessung können nach Seidenstücker und Baumann (1978) unterschieden werden?

11.

Welche Datenebenen unterscheidet man und in welcher Relation stehen sie?

12.

Welche Datenquellen werden in der Klinischen Psychologie verwendet?

13.

Welche Verfahrensgruppen der klinisch-psychologischen Diagnostik werden unterschieden?

14.

Was besagt das Prinzip der Multimodalität als Grundprinzip der Diagnostik und welche Kategorien sind dabei zu unterscheiden?

15.

Nennen Sie Untersuchungsverfahren zur Erfassung psychologischer Daten!

16.

Wie kann man interindividuelle Systeme erfassen?

17.

Was versteht man unter Lebensqualität?

Verstehensfragen

1. Inwieweit kann man bei der Diagnostik von einem Prozess sprechen?

2. Charakterisieren Sie die Eigenschaftsdiagnostik.

3. Geben Sie ein klinisches Beispiel für eine vertikale Verhaltensanalyse.

4. Welche Möglichkeiten der Veränderungserfassung gibt es und worin unterschieden sich diese Ansätze?

5. In welcher Relation stehen Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren?

6. Welche Inhalte werden den Sozialkonstrukten subsumiert?Warum sind die Grundfragen der Verhaltensanalyse nach Kanfer und Saslow (1965) von so grosser Bedeutung?

7. Was versteht man unter "Funktionaler" Analyse?

8. Charakterisieren Sie die situative und die vertikale Verhaltensanalyse jeweils anhand eines Beispiels!

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Stellen Sie die Eigenschaftsdiagnostik der Verhaltensdiagnostik gegenüber. Thematisieren Sie die wichtigsten Unterschiede beider Konzepte, ihre Indikationen und jeweiligen Einsatzmöglichkeiten sowie Integrationsmöglichkeiten der beiden Diagnostikstrategien in der Praxis!

2. Diskutieren Sie Vorteile und Probleme multimodaler Diagnostik!

3. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile der Eigenschafts- bzw. Verhaltensdiagnostik für die klinisch-psychologische Praxis.

4. Welche Probleme ergeben sich beim multimodalen Ansatz: diskutieren Sie dies allgemein und anhand eines Beispieles aus der Praxis.

5. Welche Probleme ergeben sich bei der Veränderungsmessung?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Störungsübergreifender Teil

Teil III: Epidemiologie

8. Epidemiologie (H. Häfner und S. Weyrer)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter Epidemiologie?

2. Definieren Sie "Inzidenz" und "Prävalenz" einer Erkrankung.

3. Erläutern Sie den Unterschied zwischen "wahrer" Prävalenz und "administrativer" Prävalenz.

4. Erklären Sie den Begriff "relatives Risiko".

5. Was versteht man unter dem "ökologischen Fehlschluss"?

6. Erläutern Sie "primäre" und "sekundäre" Datenerhebungen im Rahmen der Epidemiologie.

Verstehensfragen

1. Nennen Sie generelle Aufgaben und Ziele der Epidemiologie und spezifizieren Sie diese hinsichtlich der "deskriptiven" und "analytischen" Epidemiologie.

2. Wodurch kann die Vergleichbarkeit von Prävalenzraten in verschiedenen Studien erschwert sein?

3. Thematisieren Sie die verschiedenen Versorgungsebenen, auf welchen relevante Daten für epidemiologische Studien gewonnen werden können.

4. Unter welchen Voraussetzungen sind epidemiologische Untersuchungen in der Klientel von Hausärzten besonders aussagekräftig?

5. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile der "primären" und "sekundären" Datenerhebung in der Epidemiologie.

6. Wie beurteilen Sie die Bedeutung epidemiologischer Daten für die klinisch-psychologische Tätigkeit?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie Forschungsstrategien der Epidemiologie und stellen Sie ihre jeweiligen Stärken und Schwächen dar.

2. Welche Faktoren könnten für das häufigere Auftreten bestimmter psychischer Erkrankungen in der Unterschicht verantwortlich sein?

3. Diskutieren Sie die Eignung der epidemiologischen Projektdesings zur Aufklärung von Krankheitsursachen.

Störungsübergreifender Teil

Teil IV: Ätiologie/Bedingungsanalyse: Allgemeine Grundlagen

9. Ätiologie/Bedingungsanalyse: methodische Gesichtspunkte (U. Baumann und M. Perrez)

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Wissensfragen

1. Was versteht man unter Ätiologie?

2. Was bedeutet Multikausalität psychischer Störungen?

3. Was versteht man unter Vulnerabilität?

4. Was ist Resilienz?

5. Was versteht man unter Salutogenese?

6. Was sind Diathese-Stress-Modelle?

7. Welche Endzustände von Krankheitsepisoden psychischer Störungen kennt man?

8. Was sind fiktive Längsschnittstudien?

Verstehensfragen

1. Welche Bedeutung hat die prä- und perinatale Phase bei der Entstehung psychischer Störungen?

2. Unterscheiden Sie Akquisitions- und Performanzbedingungen. Erläutern Sie ihre Bedeutung für das Verständnis psychischer Störungen.

3. Welche vulnerabilisierenden Merkmale können den Phasen 1 und 2 des Verlaufsmodells psychischer Störungen zugeordnet werden?

4. In welcher Relation stehen Heilung/ Genesung zur Vollremission?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Findet man in einer Querschnittstudie Wahrnehmungsdefizite bei Personen mit schizophrenen Störungen häufiger als bei der Kontrollgruppe, so kann dieser Befund unterschiedlich interpretiert werden. Geben Sie verschiedene Interpretationen.

2. Konzipieren Sie eine ätiologische Analogstudie und diskutieren Sie die Abbildungsgenauigkeit Phänomen/Untersuchung in den gewählten Parametern.

3. Welchen Stellenwert hat das Experiment in der Ätiologieforschung?

4. Vergleichen Sie Stärken und Schwächen von prospektiven und retrospektiven Längsschnittstudien der Ätiologieforschung.

10. Genetische Faktoren (W. Maier)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter "Genotyp"?

2. Was versteht man unter "Phänotyp"?

3. Was versteht man unter "multifaktorieller Übertragung"?

4. Was sind die wichtigsten Forschungsmethoden in der klinisch orientierten genetischen Forschung ?

5. Worin bestehen die Vorteile bei "genetischen Tiermodellen"?

Verstehensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Welche Befunde rechtfertigen die Unterscheidung in eine früh (vor dem 55. Lebensjahr) und in eine spät (nach dem 65. Lebensjahr) beginnende Demenz vom Alzheimer-Typ?

2. Welche Befunde begründen die Annahme einer multifaktoriellen Genese bei bipolar- affektiven Störungen?

3. Wodurch kann man erkennen, dass die häufigen psychischen Störungen wie Schizophrenie oder affektive Störungen nicht durch ein einzelnes Gen (monogen) verursacht werden?

4. Welche Argumente sprechen für die Beteiligung mehrerer Gene beim Entstehen der Schizophrenie ?

5. Welches gemeinsame Ziel verfolgen genetische Assoziations- und Kopplungsuntersuchungen?

6. Wodurch unterscheiden sich die Charakteristika der Stichproben, die genetischen Assoziationsstudien und Kopplungsstudien zugrunde gelegt werden?

7. Welche Persönlichkeitsfaktoren unterliegen starken genetischen Einflüssen ?

8. Weisen bestimmte Persönlichkeitsfaktoren und bestimmte psychische Störungen gemeinsame genetische (Teil-)Ursachen auf?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Warum muss die genetische Forschung stets auch familiäre und individuumspezifische Umgebungsfaktoren mitberücksichtigen?

2. Welche prinzipiell unterschiedlichen Situationen können sich bei der genetischen Beratung eines psychisch Erkrankten oder seiner Familienangehörigen ergeben?

3. Für welche psychischen Erkrankungen ist heute bereits eine prädiktive Diagnostik möglich, die Aussagen über das Erkrankungsrisiko erlaubt?

11. Biochemische Aspekte (D. Hellhammer, Ch. Heim und A. Buske-Kirschbaum)

Wissensfragen

1. In welchen Arealen des zentralen Nervensystems lassen sich dopaminerge Nervenzellen lokalisieren?

2. Beschreiben Sie die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse.

3. Nennen Sie die psychotropen Funktionen von CRH.

4. Welche Funktion haben Leydig-Zellen und Sertoli-Zellen beim Mann?

5. Nennen Sie die klassischen Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion bzw. -unterfunktion.

6. Welche immunologischen Prozesse werden unter "unspezifischer Immunabwehr" und "spezifischer Immunabwehr" zusammengefasst?

Verstehensfragen

1. Welche Substanzen werden als biogene Amine bezeichnet und welche Rolle spielen sie bei der Steuerung von Verhalten und Erleben?

2. Welche Rolle spielt das dopaminerge System bei der Schizophrenie?

3. Welche Rolle spielt Cortisol im Rahmen der Stressreaktion und welche Konsequenzen lassen sich bei einer langfristig erhöhten bzw. erniedrigten Cortisolsekretion beobachten?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

4. Was sind Benzodiazepine?

5. Warum kann die klassisch konditionierte Immunmodulation als ein Nachweis für bidirektionale Kommunikation zwischen dem ZNS und dem Immunsystem betrachtet werden?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Über welche psychobiologischen Mechanismen kann Stress die Fertilität des Mannes beeinflussen?

2. Beschreiben Sie die enge Wechselwirkung zwischen spezifischen Umgebungsreizen, neuroendokrinen Prozessen und Verhalten am Beispiel des Hormons Oxytocin.

3. In vielen Forschungsarbeiten wurde eine Immunsuppression nach Stress beschrieben. Welche Schlussfolgerungen lässt eine derartige Beobachtung zu und welche nicht?

4. Diskutieren Sie die Möglichkeiten und Grenzen psychobiologischer Ansätze in der Klinischen Psychologie.

12. Neurophysiologische Aspekte (B. Rockstroh und T. Elbert)

Wissensfragen

1.

Wieviele Ein- und Ausgänge erhält ein kortikales Neuron? Nach wieviel Synapsen dürfte daher ein Neuron wiederum mit sich selbst verschaltet sein?

2.

Was versteht man unter einem ereigniskorrelierten Potential?

3.

Welche nicht-invsiven Möglichkeiten gibt es, Schnittbilder a) von Gehirnstukturen und b) von funktioneller Aktivierung zu erstellen?

4.

Was versteht man unter einer "Orientierungsreaktion"?

5.

Welche hirnorganischen Veränderungen treten normalerweise mit zunehmendem Alter auf?

6.

Verstehensfragen

7.

Welche wesentlichen Merkmale unterscheiden cerebrale blutflussabbildende Verfahren (PET und fMRT) von Elektro- und Magnetoenzephalographie?

8.

Warum ist der Nachweis kortikaler Plastizität beim Erwachsenen bedeutsam?

9.

Welche physiologischen Indikatoren weisen evtl. auf veränderte Gehirnprozesse bei Schizophrenien hin.

10.

Welche physiologischen Indikatoren weisen auf veränderte Gehirnprozesse bei Affektiven Störungen?

11.

Welche Befunde sprechen für eine hirnorganische Beteiligung bei Zwangsstörungen im Vergleich zu Zwangssymptomen als Angstreduktion.

13. Psychophysiologische Aspekte (D. Vaitl und A. O. Hamm)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter einem Mehrebenenansatz in der psychophysiologischen Aktivierungsforschung?

2. Was versteht man unter Orientierungsreaktion und Habituation?

3. Bei welchen klinischen Störungsgruppen ist mit Auffälligkeiten der Orientierungsreaktion und

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

der Habituation zu rechnen?

4. Was versteht man unter dem Begriff "Biosignal"? Bitte geben Sie Beispiele für in der Psychophysiologie gebräuchliche Biosignale!

5. Mit welchen Funktionssystemen des Körpers beschäftigt sich die klinische Psychophysiologie hauptsächlich?

6. Nennen Sie die Leitvariablen zur Aktivierungsmessung.

Verstehensfragen

1. Worin bestehen die Unterschiede zwischen einem individuumspezifischen und stimulusspezifischen Reaktionsmuster? Nennen Sie Beispiele aus dem normal- psychologischen und klinischen Bereich!

2. Wie können Angststörungen psychophysiologisch von depressiven Episoden unterschieden werden?

3. Welche psychophysiolgischen Indikatoren eignen sich als Prädiktoren für das Ausmass an pathologischen Restzuständen nach medikamentöser Stabilisation der psychotischen Symptomatik?

4. Müssen Patienten mit Bluthochdruck (Hypotoniker) notwendigerweise auch kardiovaskuläre Hyperreaktoren sein?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Rolle spielt das klassische und instrumentelle Konditionieren bei der Entwicklung von Angststörungen? Nennen Sie Beispiele aus der Psychophysiologie hierzu.

2. Welche Befunde sprechen dagegen, dass eine Hypersensibilität für körperliche Reaktionen zur Entwicklung psychophysiologischer Störungen beiträgt?

3. Welche psychophysiologischen Erklärungsansätze gibt es für Orientierungs-reaktionen und Habituationsprozesse? Worin bestehen ihre Unterschiede und Ähnlichkeiten?

4. Welche Rolle spielen individuumspezifische Reaktionsmuster bei der Reaktion auf Belastungen und Beanspruchungen? Geben Sie Beispiele hierfür aus dem Bereich körperlicher Erkrankungen!

14. Psychologische Faktoren: Einflüsse der Sozialisation (M. Perrez)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter Entwicklungsaufgaben, welche Arten unterscheidet man?

2. Was versteht man unter Familienentwicklungsaufgaben?

3. Welche psychosexuellen Phasen unterscheidet FREUD?

4. Erklären Sie die Begriffe: "Fixierung", "Regression" und "Konflikt".

5. Was bedeutet "Deprivation"?

6. Welche drei Deprivationsformen unterscheidet AINSWORTH? Erläutern Sie diese.

7. Welche Bindungsmuster kennen Sie (inkl. Bindungstypen von Erwachsenen)?

8. Gibt es Geschlechtsunterschiede bezüglich der Bewältigung und Ueberwindung von Trennungserlebnissen (z.B. Scheidung)?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

9.

Was versteht man unter dem "inneren Arbeitsmodell"?

10.

Was versteht EYSENCK unter "Störungen der ersten Art" bzw. "Störungen der zweiten Art"? Welche Störungsbilder sind unter die jeweilige Kategorie zu subsumieren?

11.

Was bedeutet "Konditionierbarkeit"?

12.

Welche Subprozesse des Modellernens unterscheidet BANDURA?

13.

Für welche Störungen kann heute aufgrund empirischer Belege angenommen werden, dass Modellernen einen entscheidenden Einfluss bei deren Ausformung spielt?

14.

Welche Merkmale kennzeichnen einen depressionsfördernden Attributionsstil, und welche Kausalbeziehungen zwischen Attribution und depressiven Störungen unterscheidet BREWIN?

15.

Was lehren uns die Tiermodelle für Angst- und depressive Störungen für das Verständnis von Störungen bei Menschen?

Verstehensfragen

1.

Skizzieren Sie das Störungsverständnis der Psychoanalyse.

2.

Umschreiben Sie einige neuere Hypothesen zur vorödipalen Ich-Entwicklung und zur Aetiologie symbiotischer Störungen.

3.

Stellen Sie die Hauptannahmen des bindungstheoretischen Modells von BOWLBY dar.

4.

Erklären Sie, weshalb Explorationsverhalten Bindung voraussetzt.

5.

Welche Faktoren determinieren den pathogenen Effekt von Deprivation?

6.

Wie erklärt BOWLBY das Entstehen von Phobien und Aengsten?

7.

Stellen Sie BOWLBYs Annahmen bezüglich der Entstehung von Depressionen dar. Kontrastieren Sie seine Hypothesen mit neueren Befunden.

8.

Was versteht man unter der Verhaltensdesorganisation als Folge von Störungen des Konditionierungsprozesses in Abhebung der Störungen als Folge eines Lernprozesses (z.B. Klassische Konditionierung von Phobien)?

9.

Stellen Sie die "Drei-Phasen-Theorie" von EYSENCK & RACHMANN (1968) dar.

10.

Wie lässt sich nach MOWRERs "Zwei-Prozess-Theorie" die Aufrechterhaltung von Angststörungen erklären?

11.

Welche Folgen sind von häufiger Bestrafung in der Erziehung zu erwarten?

12.

Beschreiben Sie zentrale Aspekte des Depressionsmodells von FERSTER (1973) und LEWINSOHN (1974).

13.

Welche Annahmen über die Entstehung eines ungünstigen Attributionsstils kennen Sie?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Wie lassen sich psychische Störungen unter der Perspektive von Entwicklungsaufgaben verstehen?

2. Welche Probleme sehen Sie bei der Validierung der psychoanalytischen Hypothesen sensu FREUD?

3. Diskutieren Sie psychoanalytische Aetiologieannahmen im Lichte empirischer Forschungsbefunde.

4. Welches sind neuere Entwicklungen in der Bindungsforschung?

5. Welche Bedeutung kommt nach neueren Forschungsergebnissen einem ungünstigen Attributionsstil für die Entstehung von Depressionen zu?

6. Diskutieren Sie den relativen Wissensstand über das Zusammenwirken von genetischen und

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Sozialisationsfaktoren für die Entwicklung von Störungen.

15. Sozialpsychologische Aspekte (J.H. Ellgring)

Wissensfragen

1.

Thematisieren Sie ätiologierelevante sozialpsychologische Wirkfaktoren.

2.

Welche Ebenen der Einwirkungen sozialpsychologischer Faktoren auf Störungen können beschrieben werden?

3.

Diskutieren Sie verschiedene Aspekte von Kommunikationsstörungen.

4.

Was meint "instrumentelle Funktion" eines Verhaltens?

5.

Welche typischen Charakteristika kennzeichnen die Interaktion Depressiver?

6.

Welche Aspekte beinhaltet "soziale Kompetenz"?

7.

Welche Konstrukte werden in der Regel unter "soziale Kognitionen" subsumiert?

8.

Definieren Sie "Kausalattribution".

9.

Was versteht Bandura unter "Ergebnis-Erwartung" und "Selbstwirksamkeits-Erwartung"?

10.

Erläutern Sie den Prozess der "Reziprozität" in der Partnerschaft.

11.

Welche Fertigkeiten werden bei der Bewältigung sozialer Situationen gefordert?

12.

Was versteht man unter "Expressed Emotions"?

Verstehensfragen

1. Welche Annahmen macht6 die Austauschtheorie bezüglich der Erklärung gestörter Interaktionen?

2. Skizzieren Sie das "Modell sozialer Fertigkeiten" von Argyle & Kendon (1967).

3. Erläutern Sie die Kernannahmen der "Doppel-Bindungs-Theorie"

4. Welche Bedeutung kommt "expressed emotions" für Ätiologieerklärungen bzw. das Verständnis von Störungsabläufen zu?

5. Skizzieren Sie die "Labeling-Theorie".

6. Erläutern Sie die kognitive Erweiterung der "Theorie der erlernten Hilflosigkeit" durch Abramson, Seligman &Teasdale (1978).

7. Wie erklären kognitive Störungsätiologiemodelle (z.B. Beck) die Spontanremission?

8. Auf welches sozialpsychologisches Prinzip lässt sich die Wirkung der "gestützten Kommunikation" zurückführen?

9. Was bedeutet das Prinzip des sozialen Austausches für die Depression?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Wie ist die empirische Absicherung der "Doppel-Bindungs-Theorie" zu beurteilen?

2. Welche Bedeutung kommt nach neueren Erkenntnissen der "Labeling-Theorie" für Ätiologieerklärungen zu?

3. Diskutieren Sie die Bedeutung von Attributionsmodellen für die Ätiologie der Depression.

4. Wie stellen Sie sich zur Aussage: "Typ A-Verhalten führt generell zu erhöhtem Herzinfarktsrisiko"?

5. Wie beurteilen Sie den Beitrag sozialpsychologischer Theorien zum Ätiologieverständnis

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

psychischer Störungen?

6. Was ist das Gemeinsame an ökonomischen und instrumentellen Modellen sozialen Verhaltens?

7. Welche Bedeutung hat "Reaktanz" für psychologische Interventionen?

8. Was folgt aus der Theorie Interagierender Cognitiver Subsysteme (ICS) Teasdale für die Gestaltung kognitiver Interventionen?

16. Soziologische Aspekte (J. Siegrist)

Wissensfragen

1.

Auf welchen Analyseebenen untersucht die Soziologie das gesellschaftliche Leben?

2.

Wie wird der Begriff "soziales Handeln" definiert?

3.

Was versteht man unter den Begriffen "Gesundheitsverhalten" und "Krankheitsverhalten", und welche Prozessmerkmale lassen sich dabei bei dem letzteren Begriff unterscheiden?

4.

Wodurch unterscheidet sich soziale von individueller Ungleichheit?

5.

Welche Faktoren besitzen bei der Erklärung schichtspezifischer Sterblickeit ein besonderes Gewicht.

6.

Verstehensfragen

7.

Welche Bedeutung kommen soziokulturellen (schichtspezifischen) Determinanten des Krankheitsverhaltens zu?

8.

Erläutern Sie, wie sich "soziale Verursachung" und "soziale Selektion" unterschiedlich auf psychische Störungen auswirken können.

9.

Wie können sich fortgesetzte negative Emotionen langfristig auf die Entstehung organischer Erkrankungen auswirken?

10.

Warum kommt der Erwerbsrolle und dem mit ihm verbundenen sozialen Status im Erwachsenenalter eine so bedeutsame Rolle für das psychische Wohlbefinden zu?

11.

Integrations- und Diskussionsfragen

12.

Nennen Sie mögliche Gründe für unterschiedliche Beziehungen zwischen sozialer Lage und Gesundheit bei Männern und Frauen.

13.

Versuchen Sie, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei soziogenetischen Modelle der Krankheitsentstehung (sozioemotionaler Rückhalt, Anforderungs-Kontroll-Modell, Modell beruflicher Gratifikationskrisen) herauszuarbeiten!

17. Stress und Coping als Einflussfaktoren (M. Perrez, A.-R. Laireiter und U. Baumann)

Wissensfragen

1. Welche Bedeutungen hat der Stressbegriff in der psychologischen Forschung?

2. Wie kann man die verschiedenen Stressoren nach ihrer negativen Valenz und der erforderlichen Readaptationszeit systematisieren?

3. Was versteht man unter kritischen Lebensereignissen, und welche Arten können unterschieden werden?

4. Was versteht man unter "traumatischem Stress" bzw. unter "psychologischem Trauma" oder "traumatischer Belastung"?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

5.

Welche Persönlichkeitsmerkmale können als moderierende Faktoren für die Entstehung psychischer Störungen betrachtet werden?

6.

Erläutern Sie verschiedene psychoanalytische Abwehrmechanismen.

7.

Was versteht man unter "Sozialem Netzwerk" und unter "Sozialer Unterstützung"?

8.

Welche Konstruktkomponenten werden bei der Sozialen Unterstützung unterschieden?

9.

Welche positiven Effektpfade werden bei den sozialen Beziehungen und bei der Unterstützung unterschieden?

10.

Was versteht man unter ressourcenanalytischen Verfahren, Verfahren zur Erfassung der wahrgenommenen und Verfahren zur erhaltenen Unterstützung?

Verstehensfragen

1. Was ist der Unterschied zwischen Eustress und Distress?

2. Welche unterschiedliche Effekte können Stressoren auf psychische Störungen ausüben?

3. Welche Zusammenhänge von traumatischen Ereignissen und psychischen Störungen sind bekannt?

4. Erklären Sie die zentralen Punkte der kognitiven Stresstheorie von R. S. LAZAZRUS.

5. Was sind die Grundideen des "funktionalen Konzeptes" von Stress und Coping als Weiterentwicklung des Ansatzes von LAZARUS?

6. Erklären Sie den Zusammenhang des Sozialen Netzwerks und der Sozialen Unterstützung mit dem Wohlbefinden und mit psychischen Störungen.

7. Wie können Belastungsreaktionen methodisch erfasst werden, und welche Dimensionen sind dabei zu berücksichtigen?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie das Schema über das Zusammenwirken der Faktoren, die für das Belastungserleben und -verarbeiten als wirkungsvoll angenommen werden (Abbildung 2).

2. Diskutieren Sie den Forschungsstand über den Einfluss kritischer Lebensereignisse auf depressive Störungen.

3. Diskutieren Sie den Forschungsstand über die Bedeutung von Alltagsbelastungen für die Entstehung von psychischen Störungen.

4. Diskutieren Sie das Konzept der Verhaltensregeln für funktionales Coping und seine Bedeutung z.B. für depressives Verhalten.

5. Diskutieren Sie Möglichkeiten und Probleme der methodischen Erfassung von kritischen Lebensereignissen und von Alltagsbelastungen.

6. Diskutieren Sie verschiedene Gesichtspunkte, nach denen Merkmale Sozialer Netzwerke und Sozialer Unterstützung erfasst werden können.

A. Störungsübergreifender Teil

Teil V: Intervention: Allgemeine Grundlagen

18. Systematik der klinisch-psychologischen Intervention (M. Perrez und U. Baumann)

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Wissensfragen

1. Welche Interventionsmethoden können innerhalb der Psychologie unterschieden werden?

2. Nennen Sie zentrale Charakteristika klinisch-psychologischer Interventionsmethoden.

3. Welche wichtigen Namen sollten im Zusammenhang mit der frühen wissenschaftlichen Psychotherapieentwicklung genannt werden?

4. Differenzieren Sie unterschiedliche Interventionsebenen.

5. Welche Ziele und Funktionen haben klinisch-psychologische Interventionen? Illustrieren Sie diese Funktionen auf der Ebene der psychischen Funktionen bzw. Funktionsmuster und der Ebene interpersoneller Systeme anhand von Beispielen.

6. Wo ordnen Sie innerhalb der klinisch-psychologischen Interventionsfunktionen die "Krisenintervention" ein?

7. Welche Bereiche werden unter "psychische Funktionen" subsumiert?

Verstehensfragen

1. Was versteht man unter "theoretischen (quasitheoretischen) Begriffen", "Dispositions"- und "Beobachtungsbegriffen"?

2. Grenzen Sie "psychologische Beratung" von "Training" und "Behandlung/Therapie" ab.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Wo sehen sie den Schwerpunkt einer Abgrenzung psychologischer Interventionen von medizinischen?

2. Worin bestehen Unterschiede zwischen wissenschaftlich fundierten Psychotherapieverfahren (z.B. VT) und dem Exorzismus?

3. Wie kann der Bereich der gesundheitspsychologischen Interventionen ins Spektrum der klinisch-psychologischen Interventionen eingeordnet werden?

4. Welche Varianten von Kombinationseffekten sind bei der Erstellung eines Gesamtbehandlungsplans zu bedenken?

19. Gesundheitsversorgung (U. Baumann)

Wissensfragen

1. Definieren Sie Intervention aus der Makro- und der Mikroperspektive.

2. Was versteht man unter Gesundheitsversorgung?

3. Nennen und erläutern Sie die Leitsätze des Deutschen Bundestages 1975 zur Gesundheitsversorgung.

4. Nennen Sie das Leitbild für eine qualifizierte Psychotherapie der schweizerischen Psychologinnen und Psychologen.

5. Nennen Sie Formen fachspezifischer Dienste. Erörtern Sie einzelne Institutionstypen.

6. Was sind Standards der Qualitätssicherung?

7. Was sind Qualitätszirkel und was können sie leisten?

8. Was benötigen Klinische PsychologInnen in Österreich für die Berufszulassung?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

9.

Was und wie wird in Deutschland durch das Psychotherapiegesetz geregelt?

10.

Wieviele PsychologInnen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Gesundheitswesen tätig?

11.

Welche Elemente umfasst gem. Expertenaussagen die Weiterbildung/ Ausbildung zur Psychotherapie in Deutschland?

Verstehensfragen

1. Skizzieren Sie die Geschichte der Gesundheitsversorgung bis zum 2. Weltkrieg.

2. Erläutern Sie die Forderungen nach Gemeinde- und Wohnortnähe als Kriterium der Gesundheitsversorgung.

3. Stellen Sie das Stufenmodell des Krankheitsverhaltens abstrakt und anhand eines praktischen Falles dar.

4. Inwieweit unterscheiden sich Leitbilder zur Gesundheitsförderung von Leitbildern zur Gesundheitsversorgung?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. In welcher Relation stehen Qualitätssicherung (-management) und Evaluation? Erläutern Sie abstrakt und anhand eines Beispiels.

2. Diskutieren Sie die drei Aspekte der Qualitätssicherung (Struktur, Prozess, Ergebnis) bezüglich der Ausbildung zur Psychotherapie.

3. Welche Vor- und Nachteile haben methodenspezifische, tätigkeitsspezifische und fachspezifische Weiterbildung in Klinischer Psychologie/ Psychotherapie?

4. Stellen Sie unterschiedliche Formen der finanziellen Regelung von Klinischer Psychologie/ Psychotherapie mit ihren Vor- und Nachteilen dar.

5. Welches Versorgungsangebot bezüglich Personen mit psychischen Störungen würden Sie für Ihren Studienort/ Wohnort (bzw. nächste grössere Stadt) im Idealfall einrichten und warum?

20. Methodik der klinisch-psychologischen Interventionsforschung (U. Baumann und Chr. Reinecker-Hecht)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter Spontanremission?

2. Wie lautet das Phasenmodell der Interventionsforschung?

3. Was sind Analogstudien der Intervention?

4. Welche Formen von Kontrollgruppen der Interventionsforschung kennen Sie?

5. Erörtern Sie Bedeutung und Funktion von "Placebos" in der klinisch-psychologischen Interventionsforschung.

6. Welche Schritte sind bei einer Metaanalyse zu beachten?

7. Was sind Behandlungsrichtlinien (practice guidelines)?

8. Welche Datenstruktur ist für die Dokumentation von Psychotherapie sinnvoll?

Verstehensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Nennen Sie Gründe, welche eine wissenschaftliche und methodologische Befassung mit klinisch-psychologischer Intervention nahelegen.

2. Wie unterscheiden sich Kosten-Effektivitäts-Analysen von Kosten-Nutzen-Analysen. Wann sind die beiden Varianten sinnvoll anzuwenden?

3. Zeigen Sie anhand einer Therapiestudie, welche Varianten der Prozessforschung man unterscheiden kann.

4. Welche Kriterien gibt es zur Wirksamkeitsbeurteilung von Interventionen und wie sind sie jeweils zu beurteilen?

5. Warum sind für die Psychotherapieforschung Kontrollgruppen wichtig?

6. Welche differentiellen Aspekte sind bei einer differentiellen Therapiestudie zu berücksichtigen?

Integrations- und Diskussionsfragens

1. Für die Interventionsforschung können Einzelfall- und Gruppenstudien verwendet werden. Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Ansätze und für welche Fragestellungen sind die beiden Varianten sinnvoll?

2. Inwiefern ist die Erforschung der klinischen Praxis sinnvoll und wichtig?

3. Was sind Vor- und Nachteile von Metaanalysen?

4. Wozu wird vielfach eine kombinierte Prozess/Erfolgsforschung gefordert?

21. Prävention und Gesundheitsförderung (M. Perrez)

Wissensfragen

1.

Welches sind die allgemeinen Ziele der psychologischen Prävention und Gesundheitsförderung?

2.

Stellen Sie die Differenzierung von CAPLAN (1964) in "primäre", "sekundäre" und "tertiäre" Prävention dar.

3.

Unterscheiden Sie "spezifische" versus "unspezifische" Prävention und geben Sie die Zielsetzungen dieser präventiven Vorgehensweise an.

4.

Welche lebens- und entfaltungswichtigen Grundgüter thematisiert CAPLAN?

5.

Welche "Verhaltenspathogene" unterscheidet MATARAZZO?

6.

Nennen Sie Voraussetzungen für spezifische Präventionsprogramme.

7.

Welche psychologischen Mittel kommen im Rahmen von "Trainings" bevorzugt zum Einsatz?

8.

Welche Zielgruppen und Aspekte sollten umgebungsbezogene (systembezogene) präventive Interventionen fokussieren?

9.

Was bedeutet "Krisenintervention"? Nennen Sie ihre wichtigsten Ziele.

10.

Welche präventiven umweltbezogenen Interventionen unterscheidet JEFFERY?

11.

Welche Hauptarten der Evaluationsforschung können unterschieden werden?

Verstehensfragen

1.

Skizzieren Sie das Störungsverständnis von CAPLAN.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

2. Geben Sie Beispiele für unspezifische Interventionsprogramme.

3. Stellen Sie das Gesundheits- bzw. Präventionskonzept von BECKER (1984) dar.

4. Ist die Unterscheidung "zielgruppen-" versus "populationsbezogene" Prävention identisch mit "spezifischer" versus "unspezifischer" Prävention?

5. Für welche Zielgruppen eignen sich welche Methoden?

6. Resümieren Sie das Modell der "Verhaltensänderungshierarchie" von MACCOBY & SOLOMON (1981).

7. Diskutieren Sie die wichtigsten Methoden der Prävention und ihre psychologischen Mittel.

8. Wann sind im Rahmen präventiver Konzepte psychologische Beratung, wann Trainingsmethoden indiziert?

9. Welche Risikobegriffe können unterschieden werden?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Konsequenzen für die praktische präventive Arbeit leiten sich aus der "Verhaltensänderungshierarchie" von MACCOBY & SOLOMON ab?

2. Wo sehen Sie mögliche Rezipientengruppen (bzw. Ereignistypen), bei welchen Kriseninterventionen von besonderer Wichtigkeit sein könnten?

3. Diskutieren Sie Evaluationsziele, versuchsplanerische Möglichkeiten und Schwierigkeiten der wissenschaftlichen Evaluation von Präventionsprogrammen.

4. Klären Sie Unterschiede und Ueberschneidungen zwischen Prävention und Gesundheitspsychologie ab.

5. Diskutieren Sie die Frage, ob es wirklich aetiologisches Wissen brauche zur Fundierung von präventiven Interventionen.

22. Psychotherapie

22.1 Psychotherapie: Systematik (M. Perrez und U. Baumann)

Wissensfragen

1. Wie sind klinisch-psychologische Behandlungs- und Therapiemethoden charakterisierbar?

2. Welche Ziele verfolgen klinisch-psychologische Interventionen?

3. Unterscheiden Sie "selektive" und "adaptive" Indikation.

4. Definieren Sie "therapeutisches Lernen".

5. Zählen Sie wesentliche und häufige klinisch-psychologische Interventionsmittel auf und beschreiben Sie diese kurz.

6. Systematisieren Sie Behandlungs- und Therapieverfahren nach formalen Merkmalen, nach Therapiezielen und theoretischer Ausrichtung.

Verstehensfragen

1. Skizzieren Sie therapieübergreifend die zeitliche Organisation (Phasen der Veränderung beim Patienten und therapeutische Prozessphasen=Ablaufstruktur) von Psychotherapien.

2. Welches sind theorienübergreifende Mechanismen und Prozesse in der Psychotherapie?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

3. Welche Phänomene subsumiert man allgemein unter "methodenübergreifende Therapeutenvariablen"? Erläutern Sie diese.

4. Resümieren Sie zentrale Aspekte "methodenübergreifender Klientenvariablen".

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Thematisieren Sie psychologische Mittel und Lernprozesse in psychotherapeutischen Lernprozessen.

2. Welche Bedeutung besitzen soziale, institutionelle und soziokulturelle Kontextvariablen für das therapeutische Lernen?

3. Diskutieren Sie die Frage, ob die Zukunft der Psychotherapie in Schulen liege, oder im konsequenten Versuch einer Verankerung in der wissenschaftlichen Psychologie.

22.2 Ansatzpunkt Therapeut-Patient-Beziehung: Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie (Fragen von G. Bodenmann)

Wissensfragen

1. Welche Bedeutung im Rahmen der Gesundheitsversorgung kommt heute der klassischen Liegungs-Analyse zu?

2. Bei welchen Störungen sind psychoanalytisch begründete Therapieverfahren indiziert?

3. Erläutern Sie die "psychoanalytische Grundregel".

4. Was versteht man unter "gleichschwebender Aufmerksamkeit"?

5. Welchen sind die hauptsächlichen therapieprozessbezogenen Ziele einer psychoanalytischen Intervention?

6. Welche Interventionsverfahren innerhalb der psychoanalytisch fundierten Interventionen kennen Sie?

7. Unter welchen Bedingungen zeigen Deutungen im Therapieprozess die beste Wirkung?

Verstehensfragen

1. Beschreiben Sie das typische Therapeutenverhalten im psychoanalytischen Interventionssetting.

2. Wie wird aus psychoanalytischer Sicht die Wirkungsweise einer psychoanalytischen Behandlung erklärt?

3. Resümieren Sie wichtige Merkmale der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der analytischen Psychotherapie.

4. Skizzieren Sie das Gesundheitsverständnis von Freud.

5. Beschreiben Sie da Therapeutenverhalten in psychoanalytisch orientierten Interventionsverfahren und thematisieren Sie speziell die Rolle des Deutens.

6. Erklären Sie das Phänomen der "Übertragung".

7. Zeigen Sie die Beziehung zwischen Deutung und emotionaler Erfahrung im psychoanalytischen Therapieprozess auf.

8. Nennen Sie spezifische Wirkfaktoren der analytischen Therapie.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Analysefragen

1. Welches sind Therapieziele in den verschiedenen psychoanalytisch orientierten Interventionsverfahren?

2. Welche Rolle spielt die therapeutische Beziehung im Rahmen der psychoanalytischen Intervention?

3. Wie beurteilen Sie die Wirksamkeit psychoanalytischer Behandlungsmethoden?

4. Wie lassen sich die Wirkung von "Deutung" und "Durcharbeiten" psychoanalytisch bzw. lerntheoretisch erklären?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Wie kann der psychoanalytische Therapieprozess auf der Basis anderer Theorien reinterpretiert werden?

22.3 Ansatzpunkt Therapeut-Patient-Beziehung: Gesprächstherapeutisch orientierte Psychotherapie (M. Reicherts)

Wissensfragen

1. Nennen Sie die "Basisvariablen" nach Rogers und mehrere "Zusatz-variablen".

2. Welche Komponenten oder Phasen sind bei der therapeutischen Empathie zu unterscheiden?

3. Beschreiben Sie "aufgabenorientierte Interventionen" in der GT. Schildern Sie Beispiele für therapeutische Situationen, in denen sie zum Einsatz kommen.

4. Welche Indikationstypen für die GT kennen Sie? Für welche Störungsgruppen ist die GT (incl. der aufgabenorientierten Interventionen) geeignet, und welche Klientenmerkmale begünstigen ihren Erfolg?

Verstehens- und Analysefragen

1. Umreissen Sie "Inkongruenz" als Störungsbegriff. Welche Unterschiede bestehen zwischen dem Inkongruenz-Konzept von Rogers und dem von Speierer?

2. Selbstexploration ist eine zentrale (und komplexe) Klienten-Prozess-Variable in der GT. Welche Funktion wird ihr für therapeutische Veränderungen unterstellt? Welche Aspekte der Selbstexploration kennen Sie?

3. Wodurch unterscheiden sich gesprächstherapeutische (personzentrierte) Gruppen im klinischen von Gruppen im nicht-klinischen Kontext.

4. Erläutern Sie unterschiedliche Erklärungsmodelle zur Wirkungsweise der GT.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Warum ist die GT als Therapie "mit Angelpunkt Therapeut-Klient-Beziehung" zu charakterisieren?

2. Erläutern Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen "aufgabenorientierten Interventionen" in der GT und Interventionen im Rahmen des verhaltenstherapeutischen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Behandlungsansatzes.

22.4 Ansatzpunkte Erleben, Verhalten: Verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie (H. Reinecker und A. Lakatos)

Wissensfragen

1.

Charakterisieren Sie verschiedene Merkmale von "Verhaltenstherapie".

2.

Was versteht man unter "Strategischer" bzw. "Taktischer" Therapieplanung?

3.

Unterscheiden Sie "Flucht" und "Vermeidungsverhalten".

4.

Erklären sie die folgenden Begriffe: a) Positiver Verstärker b) Negativer Verstärker c) Positive Verstärkung d) Negative Verstärkung e) Direkte und indirekte Bestrafung

5.

Nennen und charakterisieren Sie die einzelnen Ebenen, die im Rahmen einer Analyse und Intervention in der Verhaltensanalyse zu berücksichtigen sind.

6.

Nennen Sie die Komponenten des Selbstregulationsmodells von Kanfer.

7.

Welche therapeutischen Verfahren werden den Selbstkontrollansätzen zugeordnet?

8.

Unterscheiden Sie die drei Phasen im Ablauf eines Stressimpfungstrainings.

9.

Resümieren und erläutern Sie die Techniken der Stimuluskontrolle.

10.

Beschreiben Sie Verfahren der Konsequenzkontrolle.

Verstehens- und Analysefragen

1.

Skizzieren Sie das Störungsverständnis der Verhaltenstherapie.

2.

Erörtern Sie das System-Modell psychischer Störungen von Kanfer & Schefft.

3.

Stellen Sie das Prozessmodell der therapeutischen Veränderung dar.

4.

Unterscheiden und erörtern Sie die verschiedenen Subprozesse beim Modelllernen.

5.

Welche Vorteile hat das Modelllernen gegenüber anderen Formen des Lernens?

6.

Für welche Anwendungsbereiche eignet sich das Modelllernen besonders? Führen Sie ein Beispiel an.

7.

Wann spricht man von Selbstkontrolle? Stellen Sie dazu den Selbstkontrollansatz von Kanfer (1970) dar.

8.

Skizzieren Sie die Ansätze von Beck, Ellis und Meichenbaum und akzentuieren Sie wesentliche Aspekte dieser Therapiekonzepte.

9.

Führen Sie Argumente für und gegen Verhaltenstherapie-Gruppen an.

10.

Was versteht man unter dem "Mediatoren-Modell"?

11.

Stellen Sie den Ansatz anhand eines Beispiels dar.

12.

Wo sehen Sie Anwendungsmöglichkeiten des Mediatorenansatzes?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Bedeutung kommt der Vermittlung eines plausiblen Ätiologie und Therapiemodells für den Therapieprozess zu?

2. Wie sehen Sie die Beziehung der Verhaltenstherapie zu den Lerntheorien?

3. Wie kann die Wirkung von Konfrontationsverfahren erklärt werden? Führen Sie mehrere Erklärungsansätze an.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

4. Welche Rolle spielen "Selbstkontrolle" und "Selbstmanagement" im Therapieprozess einer modernen Verhaltenstherapie?

5. Welche Probleme sehen Sie bei der Anwendung von Aversionsverfahren?

6. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile von Selbstkontrollansätzen gegenüber anderen Interventionsstrategien.

7. Verhaltensanalyse und Therapieplanung

7.1 Wieso ist eine Zielerklärung unabhängig von der Verhaltensanalyse notwendig?

7.2 Überlegen Sie die Bedeutung von Verhaltenstherapie auf verschiedenen Interventionsebenen

(Individuum, Familie, Gruppe, soziale Systeme, Gemeinde, Sozietät).

7.3 Nennen Sie Interventionsansätze verhaltenstherapeutischer Prinzipien ausserhalb des klinischen

Bereichs.

22.5 Ansatzpunkt interpersonelle Systeme: Paar- und Familientherapie (G. Bodenmann)

Wissensfragen

1. Welches ist der Stand der Wirksamkeit von Paar- und Familientherapie?

2. Beschreiben Sie Ansätze primärer und tertiärer Prävention bei Paaren.

3. Welches sind schulenübergreifende Gemeinsamkeiten von Paar- und Familientherapien?

4. Was versteht man unter "Joining"?

5. Erläutern Sie Ziele und Methoden der paradoxen Intervention.

Verstehensfragen

1. Was versteht man unter "Good Faith Contracting" und "Quid-Pro-Quod Contracting"?

2. Beschreiben Sie Zielsetzungen und Vorgehensweise des Kommunikationstrainings.

3. Was versteht man unter psychoedukativen Ansätzen?

4. Erläutern Sie den Ansatz von Masters und Johnson und dessen Weiterentwicklung.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welches sind die Zielsetzungen der verhaltenstherapeutischen Techniken des Verhaltensaustausches und der Kontingenzverträge im Rahmen der Paartherapie?

2. Welche Neuerung bringt der Ansatz von Jacobson mit der Akzeptierungsarbeit im Rahmen der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Paartherapie?

3. Erklären Sie die Wirksamkeit von verschiedenen Methoden der kognitiv- verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Paartherapie.

4. Worin sehen Sie den speziellen Nutzen des Sensate Focus Ansatzes?

23. Psychologische Aspekte der Rehabilitation (J. Zuber, J. Weis und U. Koch)

Wissensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Welche Dimensionen charakterisieren die Definition einer Behinderung?

2. Welches sind die Ziele psychosozialer Rehabilitation?

3. Welches sind die gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Rahmenstrukturen der Rehabilitation?

4. Nennen Sie die wesentlichen Aufgaben der Psychologie im Bereich der Rehabilitation.

5. Nennen Sie die wichtigsten Modelle der Evaluationsforschung der Rehabilitation.

Verstehensfragen

1. Welche Möglichkeiten des Missbrauchs der Ergebnisse von Evaluationsstudien gibt es?

2. Welche Probleme stellen sich in der psychosozialen Integration von behinderten Kindern?

3. Auf welchen Ebenen findet die Bewältigung einer Krankheit statt?

4. Was wissen wir über den Zusammenhang zwischen Krankheitsverarbeitung und somatischem Verlauf einer Erkrankung?

5. Welche Faktoren beeinflussen die berufliche Integration von Kranken und Behinderten?

6. Welche Probleme stellen sich in der wissenschaftlichen Evaluation von Rehabilitationsprogrammen?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Probleme erschweren die psychosoziale Integration von Sinnesbehinderten?

2. Wie wirken individuelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bei der Integration von behinderten oder kranken Menschen zusammen?

3. Welche Überschneidungen und Abgrenzungen finden sich zwischen Aufgaben der Rehabilitationspsychologie im Vergleich zur klinischen Psychologie?

24. Psychopharmakotherapie (R. Spiegel)

Wissensfragen

1. Welche wichtigsten Psychopharmaka-Klassen unterscheidet man, und nach welchen Kriterien erfolgt die Unterscheidung?

2. Welches sind die klinisch bedeutsamsten Nebenwirkungen der Neuroleptika?

3. Was sind die wichtigsten Indikationen der Antidepressiva, und wie wirksam sind Antidepressiva in den einzelnen Indikationen?

4. Was ist Lithium, und wie wird es angewendet?

5. Auf welchen Gebieten, ausserhalb der Psychiatrie, kommen Anxiolytika häufig zur Anwendung?

6. Was sind die anerkannten therapeutischen Anwendungen der Psycho-stimulantien?

Verstehensfragen

1. Was genau besagt die Dopamin-Hypothese der Schizophrenie?

2. Erklären Sie die heutigen Hypothesen zum Wirkmechanismus der Antidepressiva.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

3. Welche Rolle spielt GABA beim Wirkmechanismus der Benzodiazepine?

4. Welche Psychopharmaka verlieren bei längerer Anwendung ihre Wirksamkeit, welche nicht?

5. Auf welche psychischen Funktionsbereiche wirken Psychopharmaka bei gesunden Probanden, auf welche nicht?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. In welchem Verhältnis stehen Pharmako- und Psychotherapie bei der Behandlung schizophrener Patienten zueinander?

2. Welche Schwierigkeiten bestehen bei Vergleichsuntersuchungen zum Wirkungsnachweis zwischen Anxiolytika und nicht-medikamentösen Behandlungen?

B. Störungsbezogener Teil

Teil VI: Störungen von psychischen Funktionen

25. Motorische Störungen

25.1 Motorische Störungen: Klassifikation und Diagnostik (N. Mai, Th. Schenk und H. Heuer)

1. Welche Aspekte sollten nach dem Vorschlag der WHO zur Beschreibung einer Störung unterschieden werden?

2. Welche Informationen werden benötigt, um das Ausmass des Handikaps eines Patienten mit einer motorischen Störung zu bestimmen?

3. Wie können primär organische und psychogene Bewegungsstörungen unterschieden werden?

4. In welcher Weise können Fehlkompensationen zu einer motorischen Störung beitragen?

5. Können Sie Beispiele für Fehlkompensationen benennen?

6. Welche Vorteile hat die Registrierung einer Bewegung gegenüber der einfachen Beobachtung?

7. Was versteht man unter einer "kinematischen Analyse"?

8. Wie könnte man entscheiden, ob bei einem Patienten mit motorischen Störungen eine psychotherapeutische Behandlung indiziert ist?

25.2 Motorische Störungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (H. Heuer, Th. Schenk und N. Mai)

Wissensfragen

1. Wodurch sind Apraxien gekennzeichnet?

2. Durch welche Faktoren wird die Häufigkeit von Tics beeinflusst?

3. Wie lässt sich belegen, dass es sich bei Tics um unwillkürliche Bewegungen handelt?

4. Was sind charakteristische Merkmale der Motorik psychotischer Patienten?

5. Was kennzeichnet verschiedene Formen von Aphasien?

6. Was sind Kennzeichen der optischen Apraxie?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

7. Welche Faktoren tragen zu Schreibkrämpfen bei?

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie die Zusammenhänge zwischen gestörter Aufmerksamkeit und Hyperaktivität beim hyperkinetischen Syndrom.

2. Erläutern Sie Grundformen motorischer Störungen (mit Beispielen).

3. Wie könnte man den Sachverhalt verstehen, dass RSI in manchen Betrieben gehäuft auftritt, in anderen dagegen -trotz gleicher Arbeitsaufgaben und Geräte- viel seltener?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Geben Sie Beispiele für motorische Störungen mit bekannten organischen Ursachen.

2. Diskutieren Sie die Beziehung zwischen organischen Ursachen und den funktionellen Beschreibungen der Störungen.

25.3. Motorische Störungen: Intervention (Th. Schenk, N. Mai und H. Heuer)

Wissensfragen

1. Welcher Stellenwert kommt trainingsorientierten Ansätzen in der Behandlung motorischer Störungen zu?

2. Welche Ansätze zur trainingsorientierten Behandlung motorischer Störungen werden unterschieden?

3. Bei welchen motorischen Störungen kommen physiotherapeutische Behandlungsansätze vorwiegend zum Einsatz?

4. Eine zentrale Annahme der Bobath- Methode wurde durch neuere Untersuchungen widerlegt? Wie lautet diese Annahme?

5. Bei welchen motorischen Störungen kommen verhaltenstherapeutische Ansätze vorwiegend zum Einsatz?

6. Wann wird eine motorische Störung als psychogen bezeichnet?

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie die Fragestellung, die Methode und die Hauptergebnisse der Studie von Wagenaar et al., 1990 (Kasten 1).

2. Stellen Sie die Methode des "habit reversal" dar.

3. Was versteht man unter dem Begriff der "sekundären Kompensationsprozesse" bei motorischen Störungen?

4. Wie unterscheidet sich jene Diagnostik, die nach den ungünstigen Auswirkungen sekundärer Kompensationsprozesse sucht, von der herkömmlichen Diagnostik im Bereich der Bewegungsstörungen?

Integrationsfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Welche neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bieten sich, wenn bei einem Patienten mit einer motorischen Störung eine Bedingung gefunden wurde, unter der die Bewegungsstörung deutlich geringer ausgeprägt ist?

2. Ein Patient mit einer "Ungeschicklichkeit in der rechten Hand" stellt sich Ihnen vor. Wie würden Sie vorgehen, um zu entscheiden, welche der besprochenen Interventionsansätze empfohlen werden soll?

26. Wahrnehmungsstörungen

26.1 Wahrnehmungsstörungen: Klassifikation und Diagnostik (J.Zihl)

Wissensfragen

1. Unter welchen beiden Gesichtspunkten lassen sich Wahrnehmungsstörungen klassifizieren?

2. Nennen Sie Beispiele elementarer und komplexer Wahrnehmungsleistungen aus verschiedenen Modalitäten.

3. Was ist eine Hemianopsie?

4. Wie äussert sich eine visuell-räumliche Orientierungsstörung?

5. Was kennzeichnet eine visuelle Agnosie?

6. Nennen und beschreiben Sie Formen von Wahrnehmungsillusionen.

7. Was unterscheidet Pseudohalluzinationen von Halluzinationen?

8. Was sollte am Anfang einer wahrnehmungsdiagnostischen Untersuchung stehen?

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen komplexen und elementaren Leistungen im Bereich der Wahrnehmung.

2. Was ist bei der Diagnostik komplexer Wahrnehmungsstörungen zu berücksichtigen?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Fehlerquellen sind bei einer wahrnehmungsdiagnostischen Untersuchung zu berücksichtigen bzw. auszuschliessen?

26.2 Wahrnehmungsstörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (J.Zihl)

Wissensfragen

1. Welche Aspekte der Hirnschädigung sind für das Auftreten von Wahrnehmungsstörungen bedeutsam?

2. Welche kortikalen Regionen sind für die visuelle Wahrnehmung kritisch?

3. An welche möglichen Schädigungsorte ist bei Beeinträchtigung des Tastsinns zu denken?

4. Welche Wahrnehmungsmodalitäten können nach einem Infarkt im Versorgungsgebiet der mittleren Hirnarterie gestört sein?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Verstehensfragen

1. Wieso treten nach cerebrovaskulärer Hirnschädigung typischerweise umgrenzte Wahrnehmungsstörungen auf?

2. Warum lassen sich nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma häufig sekundäre Beeinträchtigungen von Wahrnehmungsleistungen feststellen?

3. Welche differentialdiagnostische Abklärung ist bei komplexen Wahrnehmungsstörungen notwendig?

4. Welche Besonderheit ist bei zentralnervösen Störungen des Riechens oder Schmeckens zu berücksichtigen und worauf ist dies zurückzuführen?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Erläutern Sie anhand von Beispielen die Bedeutung von Ort, Ausmass und Ätiologie einer Hirnschädigung für das Auftreten von Wahrnehmungsstörungen.

2. Diskutieren Sie den Zusammenhang von Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsstörungen bei affektiven bzw. schizophrenen Erkrankungen.

3. Skizzieren Sie Erklärungsansätze für das Auftreten von Halluzinationen.

26.3 Wahrnehmungsstörungen: Intervention (J. Zihl)

Wissensfragen

1. Welches ist das übergeordnete Interventionsziel bei der Behandlung von zentralen Wahrnehmungsstörungen?

2. Auf welchen allgemeinen Prinzipien beruhen die Interventionsansätze bei zentralen Wahrnehmungsstörungen?

3. Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei zentralen Störungen der visuellen Wahrnehmung?

4. Welche Interventionsansätze stehen bei zentralen Störungen des Hörens bzw. des Riechens und Schmeckens im Vordergrund?

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie verschiedene Formen des Substitutionsprinzips anhand von Beispielen.

2. Beschreiben Sie das Interventionsvorgehen bei hemianopischen Lesestörungen.

3. Wieso ist bei zentralen Störungen des Riechens und Schmeckens Beratung ein wichtiger Bestandteil der Intervention?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie den Stand der Therapieforschung bei zentralen Wahrnehmungsstörungen unter Berücksichtigung der besonderen methodischen Schwierigkeiten in diesem Bereich.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

27. Gedächtnisstörungen

27.1 Gedächtnisstörungen: Klassifikation und Diagnostik (W. Klimesch)

Wissensfragen

1. Was sind die zentralen Definitionskriterien für "Gedächtnis"?

2. Unterscheiden Sie verschiedene Arten von Gedächtnisinhalten.

3. Was lässt sich bezüglich der Störungsanfälligkeit der verschiedenen Gedächtnisformen aussagen?

4. Welches sind die drei wichtigsten Leistungsdimensionen des menschlichen Gedächtnisses?

5. Was versteht man unter "anterograden", "retrograden", "global transitorischen" und "posthypnotischen Amnesien"?

6. Welche Formen von Gedächtnisleistungstests lassen sich unterscheiden? Beschreiben Sie einzelne Verfahren und ihre Zielsetzungen.

Verstehensfragen

1. In welchem Verhältnis stehen Gedächtnis und Aufmerksamkeit?

2. Welche Gedächtnissysteme lassen sich nach zeitlichen Kriterien differenzieren? Beschreiben Sie die einzelnen Systeme.

3. Nennen Sie wichtige Gedächtnismodelle, welche zur Zeit von einschlägigen Fachleuten diskutiert werden.

4. Erläutern Sie "Vergessen" oder "Gedächtnisstörungen des Typs A bzw. B" anhand von Beispielen.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie das Phänomen der "Verdrängung" im Rahmen jüngerer gedächtnispsychologischer Ansätze.

2. Wie kann Vergessen im Gegensatz zu Gedächtnisstörungen im Rahmen jüngerer gedächtnispsychologischer Ansätze erklärt werden?

27.2 Gedächtnisstörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (W. Klimesch)

Wissensfragen

1. Was sind die zentralen Annahmen der "Zerfallstheorien" bzw. "Interferenztheorien"?

2. Welche Gedächtnisleistungen (episodische oder semantische) sind bei Amnesien vorwiegend gestört?

3. Was versteht man unter "explizitem" versus "implizitem" Gedächtnis? Welcher Typ ist bei Amnesiepatienten betroffen?

4. Beschreiben Sie das Symptombild "dementieller Amnesien".

5. Was sind die wichtigsten Ursachen des Vergessens und wodurch unterscheiden sie sich von Gedächtnisstörungen?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Verstehensfragen

1. Nennen Sie die wichtigsten Charakteristika einer "Amnesie" und grenzen Sie diese Störung von "dementen Gedächtnisstörungen" ab.

2. Erläutern Sie die Rolle episodischer Informationen für Ich-Identität und Kontinuität des Ich- Bewusstseins.

3. Wodurch unterscheiden sich "Amnesien vom Typ A" von "Amnesien vom Typ B"?

4. Wie lassen sich Gedächtnisstörungen bei psychopathologischen Störungsbildern durch kortikale Aktivierungs- und Hemmungsprozesse beschreiben?

5. Skizzieren Sie die "Hippocampal memory indexing"-Theorie.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welches sind die Schwierigkeiten bei einer empirischen Überprüfung von Theorien zum Vergessen?

2. Diskutieren Sie die Art der Gedächtnisstörung von Patient K.C.

27.3 Gedächtnisstörungen: Intervention (U. Schuri)

Wissensfragen

1. Worin unterscheiden sich Amnesien nach Hirnschädigung von dissoziativen Amnesien?

2. Nennen Sie allgemeine Ziele der Therapie bei Gedächtnisstörungen nach Hirnschädigung.

3. Wie lassen sich die bei der Therapie organischer Amnesien eingesetzten psychologischen Interventionsmethoden grob klassifizieren?

4. Nennen Sie wichtige Merkmale wirksamer externer Hilfen für prospektive Gedächtnisleistungen.

5. Beschreiben Sie Methoden, mittels derer eine Reduktion der Gedächtnisanforderungen bewirkt werden kann.

6. Beschreiben Sie die "PQRST-Technik".

7. Erläutern Sie die theoretische Grundlage der gedächtnisfördernden Wirkung bildhafter Vorstellungen.

Verstehensfragen

1. Nennen Sie Faktoren, die für realistische Zielsetzungen und den Erfolg von Interventionen bei Amnesien neben dem Schweregrad der Gedächtnisstörung zu berücksichtigen sind?

2. Beschreiben Sie die Methode der "vanishing cues" und diskutieren Sie ihre Wirksamkeit.

3. Beschreiben Sie die Bestandteile der Diagnostik einer alltagsorientierten Therapie bei Gedächtnisstörungen.

4. Beurteilen Sie den Stellenwert von Stimulationsansätzen in der Therapie bei Gedächtnisstörungen nach Hirnschädigung.

5. Beschreiben Sie Gründe, warum die in der Therapie trainierten gedächtnisfördernden Strategien der Informationsverarbeitung oft nicht spontan im Alltag eingesetzt werden.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

6. Nennen Sie Vorzüge externer Gedächtnishilfen sowie wichtige Gesichtspunkte, die bei ihrer Anwendung zu berücksichtigen sind.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren und vergleichen Sie die Bedeutung von Stimulation (wiederholten Übungen), gedächtnisfördernden Strategien der Informationsverarbeitung und externen Gedächtnishilfen im Rahmen der Therapie bei Gedächtnisstörungen nach Hirnschädigung.

28. Lernstörungen

28.1 Lernstörungen: Klassifikation und Diagnostik (G. Lauth)

Wissensfragen

1. Welche Formen von Lernstörungen werden üblicherweise unterschieden? Nennen Sie bitte Beispiele dafür.

2. Was versteht man unter "erhöhter" bzw. "erniedrigter" Konditionierbarkeit?

3. Welche Störungen werden durch eine "erhöhte" oder "erniedrigte" Konditionierbarkeit erklärt?

4. Welche diagnostischen Verfahren zur Abklärung von Lernstörungen kennen Sie?

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Konditionierbarkeit und der Entwicklung von Störungen.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Einzelne Störungen werden mit "abnormen individuellen Lernvoraussetzungen" in Verbindung gebracht. Welche Probleme sehen Sie bei diesen Modellen?

28.2 Lernstörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (G. Lauth)

Wissensfragen

1. Nennen Sie Beispiele für "Aneignungsstörungen".

2. Unterscheiden Sie "absichtsvolles" und "inzidentelles" Lernen.

3. Bitte geben Sie Beispiele für eine "persistierende" und "allgemeine" Lernstörung an.

4. Was versteht man unter "Metakognition"; welche Rolle wird ihr im Rahmen von Bedingungsanalysen bei Aneignungsstörungen zugeschrieben?

5. Bitte geben Sie ein Beispiel für eine "Lernstrategie".

6. Welche Strategiedefizite finden sich häufig bei Lernstörungen.

7. Was versteht man unter "Inhibitionskontrolle"?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

8. Nennen Sie Störungen, die mit "niedriger Konditionierbarkeit" einhergehen.

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie das "Good-Strategy-User-Modell".

2. Stellen Sie das Konzept der "Inhibitionskontrolle" dar.

3. Erläutern Sie Annahmen über die Ätiologie von "extroversiven Störungen".

4. Stellen Sie den Zusammenhang zwischen introversiven Störungen und einer "erhöhten Konditionierbarkeit" dar.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie die praktischen Implikationen des "good-strategy-user- Modells".

2. Ist das Konzept mangelnder "Inhibitionskontrolle" bei extroversiven Störungen nützlich für die Therapieplanung?

3. Diskutieren Sie die Annahme "abnormer individueller Lernvoraussetzungen" kritisch. Beurteilen Sie die derzeitige Befundlage bzw. Modelle.

28.3 Lernstörungen: Intervention (G. Lauth)

Wissensfragen

1. Nennen Sie Zielbereiche von Interventionen bei Aneignungsbeeinträchtigungen.

2. Was versteht man unter "bereichsspezifischem Wissen"?

3. Schildern Sie die wichtigsten Interventionsansätze bei Aneignungsbeeinträchtigungen

4. Stellen Sie das Programm zur Vermittlung von grundlegenden Denkfähigkeiten nach Klauer (1989, 1991) dar.

5. Was versteht man unter einem "instruktionspsychologischen Vorgehen" bei Aneignungsbeeinträchtigungen? Nennen Sie Beispiele.

Verstehensfragen

1. Stellen Sie Interventionsziele und –vorgehen bei Aneignungsbeeinträchtigungen dar.

2. Welche Gesichtspunkte sind bei der Planung von Interventionen bei Aneignungsstörungen zu berücksichtigen?

3. Fassen Sie wichtige Interventionsmethoden bei Aneignungsbeeinträchtigungen zusammen.

4. Stellen Sie Interventionen bei "umschriebenen Lernstörungen" dar und begründen Sie deren jeweilige Indikation.

5. Fassen Sie die Interventionsmöglichkeiten bei geronto-psychiatrischen Störungen zusammen. Erläutern Sie einzelne Interventionsformen.

6. Begründen Sie die Wirksamkeit der systematischen Desensibilisierung anhand der Annahmen einer "erhöhten Konditionierbarkeit".

7. Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es bei einer "erhöhten Konditionierbarkeit"?

8. Zeigen Sie Möglichkeiten auf, um mittels der Gestaltung der Umwelt "abnorme individuelle Lernvoraussetzungen" günstig beeinflussen zu können.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie die differentielle Indikation verschiedener Interventionsansätze bei Aneignungsstörungen.

2. Wie beurteilen Sie die derzeitigen Interventionsprogramme bei "geronto-psychiatrischen Störungen"?

3. Diskutieren Sie Interventionen bei "niedriger Konditionierbarkeit" und ihre spezifische Indikation kritisch.

4. Diskutieren Sie mögliche Vorteile und Schwierigkeiten eines Pharmakaeinsatzes bei Patienten mit "abnormen individuellen Lernvoraussetzungen" für die Unterstützung psychologischer Therapien.

5. Welche Rolle kann der Aufbau von "Verstärkerwirksamkeit" in der Depressionstherapie spielen?

29. Störungen des Denkens, Problemlösens

29.1 Störungen des Denkens, Problemlösens: Klassifikation und Diagnostik (G. Lauth)

Wissensfragen

1. Wie lässt sich ein Problem charakterisieren?

2. Erläutern Sie die Grundprozesse beim Problemlösen.

3. Nennen Sie die Schwierigkeiten ("Barrieren"), die beim Problemlösen auftreten können.

4. Erläutern Sie Formen der Denkstörung.

5. Nennen Sie die Momente, die das Problemlösen beeinträchtigen ("Störungsmomente").

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie inwieweit Denken und Problemlösen sich ergänzen, überschneiden oder ähnliches bezeichnen.

2. Diskutieren Sie den Stellenwert des Problemlösens für das menschliche Handeln.

3. Erläutern Sie inwieweit Wissen und Vorerfahrungen das Problemlösen erleichtern.

4. Wie beeinflussen Emotionen das Lösen von Problemen?

5. Geben Sie den Problemlöseprozess in eigenen Worten wieder.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Wie hängen Problemlösefähigkeit, psychische Gesundheit und Störungen zusammen?

2. Diskutieren Sie die Rolle von Denkstörungen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen.

29.2 Störungen des Denkens, Problemlösens: Ätiologie/Bedingungsanalyse (G. Lauth)

Wissensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Was versteht man unter "sozialen Problemen"?

2. Was kennzeichnet ein "schlecht definiertes Problem"? Nennen Sie Beispiele.

3. Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der einzelnen Denkstörungen. Sagen Sie bei welchen psychischen Erkrankungen diese Denkstörungen anzutreffen sind.

4. Unterscheiden Sie eine "formale" und eine "inhaltliche Denkstörung". Geben Sie Beispiele.

5. Was versteht man unter "mangelnder Systemsteuerung"? Geben Sie ein Beispiel.

6. Nennen Sie die möglichen Störungen beim Problemlösen.

7. Was versteht man unter Emotionsregulierung? Wann ist diese besonders von Nöten und was erschwert die Regulierung der Emotion?

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie, warum das "Lösen sozialer Probleme" besondere Anforderungen stellt.

2. Erläutern Sie die einzelnen Denkstörungen.

3. Erläutern Sie die einzelnen Störungen beim Problemlösen.

4. Begründen Sie den Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und der Problemlösekompetenz.

5. Diskutieren Sie den Zusammenhang zwischen Stress, Überlastung, Wissen und mangelnder Systemsteuerung.

6. Wie beeinflussen Emotionen das Problemlösen?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche therapeutischen Folgerungen ziehen Sie aus der Erkenntnis, dass das Denken bei einzelnen psychischen Erkrankungen gestört ist? Stellen Sie Perspektiven für die Intervention dar.

2. Denken wird normativ bewertet. Stellen Sie die Bewertungskriterien dar und diskutieren Sie diese kritisch.

3. Diskutieren Sie den Zusammenhang zwischen Sozialisationsbedingungen und Problemlösekompetenz.

4. Gibt es eine "soziale Intelligenz"? Diskutieren Sie dieses Schlagwort vor dem Hintergrund des Problemlösekonzeptes.

29.3 Störungen des Denkens, Problemlösens: Intervention (G. Lauth)

Wissensfragen

1. Stellen Sie die (theoretischen) Vorteile von Problemlösetherapien dar.

2. Welche Ansatzpunkte gibt es für die "Optimierung von Denkprozessen"?

3. Erläutern Sie Therapien, die mit dem Ziel der "Emotionsregulierung" durchgeführt werden. Wann sind solche Therapien indiziert?

4. Wie kann man bei der "Vermittlung von Problemlösekompetenzen" vorgehen? Stellen Sie die gängigsten Interventionskonzepte dar.

5. Erläutern Sie das Interventionskonzept von Spivack, Platt & Shure.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie bei welchen Personen bzw. psychischen Störungen die Vermittlung von Denk- und Problemlösefertigkeiten angezeigt ist.

2. Welche diagnostischen Abklärungen und konzeptionellen Überlegungen sollten der Aufnahme einer Problemlösetherapie vorausgehen?

3. Inwieweit können die Ansätze zur Vermittlung von Denk- und Problemlösefertigkeiten in der Rehabilitation eingesetzt werden?

4. Begründen Sie die bisher festgestellte Wirksamkeit von Problemlösetherapien.

5. Was könnte/sollte unternommen werden, um die Wirksamkeit dieser Therapien weiter zu verbessern?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie die Indikation von Problemlösetherapien kritisch. Wann sind diese indiziert, was spricht gegen eine solche Therapie?

2. Welche konzeptionellen Überlegungen sollten bei der Realisierung einer Problemlösetherapie berücksichtigt werden?

3. Sollten Denk- und Problemlösefertigkeiten auch präventiv vermittelt werden?

4. Wodurch könnte eine breitere Generalisierung der in der Therapie erlernten Problem- und Denkfertigkeiten erreicht werden?

30. Emotionsstörungen

30.1 Emotionsstörungen: Klassifikation und Diagnostik (R. Pekrun)

Wissensfragen

1. Auf welchen Analyseebenen lassen sich Emotionen beschreiben?

2. Was versteht man unter Emotionsstörungen?

3. Welche Formen von Emotionsstörungen können unterschieden werden?

4. Nach welchen Dimensionen lassen sich emotionale Störungen klassifizieren?

5. Geben Sie Beispiele für "kognitiv spezifische" versus "kognitiv unspezifische" Emotionen.

6. Resümieren Sie diagnostische Methoden zur Erfassung emotionaler Störungen.

Analysefragen

1. Welche Probleme sehen Sie bei Definitionen von Emotionen?

2. Schildern Sie Schwierigkeiten der Emotionsdiagnostik.

30.2 Emotionsstörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (R. Pekrun)

Wissensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Wodurch charakterisiert sich klinisch relevante Traurigkeit?

2. Welche zwei Arten von Persönlichkeitsbedingungen können unterschieden werden? Gewichten Sie ihren Einfluss bezüglich Emotionsstörungen.

3. Geben Sie Beispiele für "proximale" und "distale" Situationsbedingungen, welche für die Emotionsentstehung relevant sein können.

4. Welche kognitiven Felder werden von BECK (1967) beschrieben?

Verstehensfragen

1.

Grenzen Sie "realitätsangemessene Angst" von "pathologischer Angst" ab.

2.

Diskutieren Sie die Bedeutung von Ärger innerhalb klinisch relevanter Emotionen.

3.

Thematisieren Sie Bedingungen für Emotionsstörungen.

4.

Differenzieren Sie individuelle kognitive Strukturen und aktuelle perzeptiv-kognitive Prozesse.

5.

Erläutern Sie die Hauptannahmen der kognitiven Emotionstheorien von BECK (für Depression) und der "Selbstkonzeptdiskrepanz-Theorie" von HOGGINS et al.

6.

Skizzieren Sie das "Zeit-Wert-Distanz-Modell" von PEKRUN.

7.

Wie erklärt FREUD die Entstehung und Aufrechterhaltung von Phobien?

8.

Erklären Sie den Zusammenhang zwischen der Aufrechterhaltung von Phobien und Meideverhalten.

9.

Stellen Sie die Rolle von Emotionen im Zusammenhang mit affektiven Störungen dar.

10.

Wie äussern sich Emotionsstörungen bei Schizophrenien?

Analysefragen

1.

Wie beurteilen Sie den wissenschaftlichen Gehalt der Annahmen FREUDs zu Phobien?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Thematisieren Sie Auswirkungen von Emotionen auf somatische Prozesse, Wahrnehmung, Gedächtnis, Denken und Motivation.

2. Erläutern Sie die Beziehung zwischen Emotionen und klinischen Syndromen.

30.3 Emotionsstörungen: Intervention (Ch. Kraiker und R. Pekrun)

Wissensfragen

1. Was ist "Symptomstress"?

2. Beschreiben Sie das neurophysiologische Angst-Modell von LeDoux.

3. Was ist Expositionstherapie (Reizüberflutung)?

4. Was ist "Coping"?

Verstehensfragen

1. Mögliche Wirkmechanismen der Systematischen Desensibilisierung.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

2. Was ist "phobisches Oszillieren" und wie lässt es sich erklären?

3. Erläutern Sie den Begriff Umattribuierung.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Vergleichen Sie den Erklärungswert von Seligmans Attributionstheorie mit Banduras Modell der "self-efficacy".

2. Diskutieren Sie die Rolle von Dispositionen und Auslösern bei der Erklärung emotionaler Störungen und setzen Sie diese Begriffe in Beziehung zu unterschiedlichen therapeutischen Interventionen.

3. Sind kognitive Modelle zur Erklärung von Ängsten bei Tieren sinnvoll?

4. Erläutern Sie den unterschiedlichen Stellenwert von Erwartungen und Valenzen bei der Erklärung von Flugangst und Zahnarztangst.

31. Motivationsstörungen

31.1 Motivationsstörungen: Klassifikation und Diagnostik (R. Pekrun)

Wissensfragen

1. Was bedeutet "Motivation"? Referieren Sie Definitionen.

2. Erklären Sie die Begriffe "deklarative" und "prozedurale" Motivation.

3. Was versteht man unter "Volition"?

4. Differenzieren Sie die verschiedenen Motivationsarten nach inhaltlichen Kriterien.

5. Nach welchen Dimensionen können Motivationsstörungen klassifiziert werden?

6. Verstehensfragen

7. Nennen Sie ein Beispiel einer im klinischen Kontext relevanten Motivationsstörung.

Analysefragen

1. Welche Rolle spielen Motivationsstörungen bei Depressionen, Manien, Zwangsneurosen?

2. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile der Motivationsdiagnostik mittels projektiver Verfahren.

3. Wo sehen Sie Schwierigkeiten bei einer Motivationsanalyse anhand von Verhaltensbeobachtung?

4. Wie bewerten Sie die aktuelle Motivationsdiagnostik?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Geben Sie einen Überblick über Instrumente der Motivationsdiagnostik. Nehmen Sie kritisch Stellung zu diesem Verfahren.

31.2 Motivationsstörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (R. Pekrun)

Wissensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Unterscheiden Sie "deklarative" und "prozedurale" Motivation.

2. Was bedeutet "Metamotivation"?

3. Referieren Sie motivationssteuernde Determinanten.

4. Diskutieren Sie aktuelle interne Auslöseprozesse.

5. Was versteht man unter einem "einfachen" bzw. "doppelten" "Annäherungs-Vermeidungs- Konflikt"?

Verstehensfragen

1. Stellen Sie die fünf Phasen des deklarativen Motivationsprozesses dar.

2. Wie können Motivationsstörungen in den verschiedenen Phasen des Prozesses der deklarativen Motivation zustande kommen?

3. Diskutieren Sie die Rolle der Metamotivation bei Entscheidungskonflikten.

4. Welches sind Voraussetzungen für die Umsetzung von Absichten in Handlungen?

5. Wie lassen sich Phobien motivationspsychologisch verstehen?

6. Diskutieren Sie motivationale Aspekte bei Zwängen.

7. Inwiefern liegen bei Depressionen Motivationsstörungen vor?

8. Skizzieren Sie motivationale Aspekte bei Schizophrenien und Störungen durch psychotrope Substanzen.

9. Thematisieren Sie Motive für Suchtverhalten.

Analysefragen

1. Welche Zusammenhänge zwischen Kausalattribution und Depression finden sich?

2. Diskutieren Sie die "Theorie der erlernten Hilflosigkeit" von SELIGMAN auf dem Hintergrund des Prozesses deklarativer Motivation. Welche Motivationsdefizite können durch die Theorie erklärt werden?

Integrationsfragen- und Diskussionsfragen

1. Reflektieren Sie die Rolle von Motivation und Motivationsstörungen bei klinischen Störungen.

31.3 Motivationsstörungen: Intervention (Ch. Kraiker und R. Pekrun)

Wissensfragen

1. Beschreiben Sie die "sensation-seeking-personality".

2. Beschreiben Sie einige irrationale Überzeugungen nach Albert Ellis.

3. Beschreiben Sie einige Anwendungsmöglichkeiten für Stimuluskontrolle.

4. Möglichkeiten der Beeinflussung von Therapiemotivation.

Verstehensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Diskutiern Sie den Begriff der Handlungsmotivation.

2. Erklären Sie eine Arbeitsstörung mit Hilfe des Attributionsmodelles von Seligman.

3. Warum neigen depressive Patienten dazu, überall Beweise für ihre Wertlosigkeit zu suchen?

4. Unter welchen Umständen können "Token-Economies" sinnvoll sein?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der "Big T" Persönlichkeit, der "sensation- seeking-personality" und der "Typ A" Persönlichkeit.

2. Was spricht für die These, dass depressive Symptome nicht Wirkung, sondern Ursache von bestimmten kognitiven Fehlern sind. Wie könnte man diese These empirisch untersuchen?

3. Setzt ein Selbstinstruktionstraining nach Meichenbaum voraus, dass auch normalerweise Handeln durch inneres Sprechen gesteuert wird?

4. Möglichkeiten und Grenzen der Verwendung von Phantasien zur Motivierung und Demotivierung.

32. Schlafstörungen

32.1 Schlafstörungen: Klassifikation und Diagnostik (I. Strauch)

Wissensfragen

1. Welche Hauptgruppen von Schlafstörungen unterscheidet das DSM-IV?

2. Worin liegt der Unterschied zwischen "Dyssomnien" und "Parasomnien"?

3. Aufgrund welcher Kriterien wird im DSM-IV eine primäre Insomnie diagnostiziert?

4. Verstehensfragen

5. Erläutern Sie verschiedene Verfahren der Diagnostik von Schlafstörungen und beschreiben Sie ihren Stellenwert bei der Abklärung.

32.2 Schlafstörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (I. Strauch)

Wissensfragen

1. Welche physiologischen und psychologischen Merkmale kennzeichnen einen gestörten Schlaf?

2. Was versteht man unter "Schlafeffizienz"?

3. Was wissen Sie über die Chronifizierung von Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter?

4. Resümieren Sie biologische Bedingungen für Schlafstörungen.

5. Welche internen und externen Faktoren können Schlafstörungen aufrechterhalten oder verstärken?

6. Bei welchen psychischen Störungen werden Schlafstörungen als Symptome explizit formuliert?

7. In welcher Beziehung stehen physiologisch gemessene Schlafmerkmale und subjektive Schlafeinsschätzung?

8. Verstehensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

9.

Skizzieren Sie das "Zwei-Komponenten-Modell" für Schlafstörungen von Engel & Knab.

10.

Welche Rolle spielen Konflikte und andere psychologische Bedingungen bei Schlafstörungen?

11.

Von welchen Annahmen bezüglich Schlafstörungen gehen kognitive Ansätze aus?

12.

Was lässt sich über die therapeutische Wirkung von Schlafentzug bei der Behandlung von endogen Depressiven aussagen?

13.

Stellen Sie überblicksmässig das "Zwei-Prozess-Modell der Schlafregulation" von Borbely & Wirz-Justice dar.

14.

Welche Annahmen macht die "Phase-advance Hypothese"?

15.

Analysefragen

16.

Analysieren Sie Befunde zu psychologischen Bedingungen für Schlafstörungen und ziehen Sie ein Fazit.

17.

Welche Ansätze zur Erklärung der Wirkung von Schlafentzug bei endogen Depressiven kennen Sie?

18.

Integrations- und Diskussionsfragen

19.

Resümieren Sie den derzeitigen Forschungsstand über Bedingungen für Schlafstörungen und deren Zusammenhang zu psychischen Störungen (z.B. Depression).

32.3 Schlafstörungen: Intervention (I. Strauch)

Wissensfragen

1. Wie geht die breite Bevölkerung mit Schlafproblemen um?

2. Wie steht es um die objektive bzw. subjektive Wirksamkeit von Entspannungsmethoden bei Schlafstörungen?

3. Thematisieren Sie Ziele der Stimulus- und Bettzeitkontrolle.

4. Welches Bild zeigen Wirksamkeitsstudien über die Möglichkeiten effizienter psychologischer Interventionen bei Schlafstörungen?

Verstehensfragen

1. Stellen Sie Interventionsmöglichkeiten bei Schlafstörungen dar.

2. Welche Nachteile haben medikamentöse Behandlungen bei Schlafproblemen?

3. Von welchen Annahmen bezüglich Schlafstörungen gehen Verfahren aus, welche mittels Entspannungstrainings eine Besserung anstreben?

4. Wie kann der Effekt von "Stimulus-Kontrollprogrammen" bzw. der Methode der "Bettzeitkontrolle" erklärt werden?

5. Wie sieht eine "Paradoxe Intention" bei Schlafstörungen aus? Was wissen Sie über Wirkungsweise und empirischen Effektivitätsnachweis dieser Methode?

6. Skizzieren Sie das Breitbandprogramm zur Therapie von Schlafstörungen nach Hohenberger &Schindler (1984).

Analysefragen

1. Diskutieren Sie den Zusammenhang zwischen intrapsychischen Konflikten und

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Schlafstörungen sowie das sich daraus ableitende therapeutische Vorgehen.

2. Was halten Sie von Informationen über Schlaf und Schlafhyieneregeln?

3. Welcher Bedeutung messen Sie Ihnen für Prophylaxe oder Selbsthilfe bei Schlafstörungen bei?

4. Erläutern Sie die Rolle einer gründlichen individuellen Diagnostik bei Schlafstörungen.

33. Essstörungen

33.1 Essstörungen: Klassifikation und Diagnostik (B. Tuschen-Caffier und I. Florin)

Wissensfragen

1. Wird Übergewicht entsprechend dem DSM-IV als psychische Störung aufgefasst?

2. Wie berechnet man den Body Mass Index?

3. Nennen Sie einige diagnostische Kriterien für die Anorexia.

4. Nervosa entsprechend dem DSM-IV.

5. Welche Subtypen der Anorexia Nervosa unterscheidet das DSM-IV?

6. Nennen Sie einige diagnostische Kriterien für die Bulimia Nervosa entsprechend dem DSM-

IV.

7. Welche Subtypen der Bulimia Nervosa unterscheidet das DSM-IV?

8. Beschreiben Sie einige Kriterien für die "Binge-Eating"- Störung entsprechend dem DSM-IV.

Verstehensfragen

1. Welche diagnostischen Verfahren zur Erfassung der Symptomatik von Essstörungen kennen Sie und wie beurteilen Sie deren Brauchbarkeit für die psychologische Praxis?

33.2 Essstörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (I. Florin und B. Tuschen-Caffier )

Wissensfragen

1. Wie hoch wird die Prävalenzrate für a.) die Anorexia Nervosa und b.) die Bulimia Nervosa im Hinblick auf industrialisierte Länder eingeschätzt?

2. In welchem Alter beginnt die a.) Anorexia Nervosa und b.) Bulimia Nervosa typischerweise?

3. Skizzieren Sie das Konditionierungsmodell der Essanfälle nach Jansen.

4. In welcher Weise könnte das Verhalten der Mütter die Ausbildung von Essstörungen begünstigen?

5. Verstehensfragen

6. Wie kann man sich nach dem Konditionierungsmodell von Jansen erklären, dass Anorektikerinnen vom restriktiven Typus trotz ihrer Diäten keine Essanfälle haben?

7. Integrations- und Diskussionsfrage

8. Diskutieren Sie, auf welche Weise die gesellschaftliche Vorgabe eines extremen Schlankheitsideals zur Ausbildung von Essstörungen beitragen kann.

9. Diskutieren Sie, welche Faktoren dazu beitragen können, dass gerade Mädchen/Frauen besonders gefährdet sind, Essstörungen auszubilden.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

10. Diskutieren Sie die Befundlage zu der häufig postulierten Bedeutung sexueller Traumata für die Entwicklung von Essstörungen.

33.3 Essstörungen: Intervention (B. Tuschen-Caffier und I. Florin)

Wissensfragen

1. In welchem Verhältnis sollten bei einer gesunden Ernährung die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiss und Fett entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zueinander stehen?

2. Bei Vorliegen welcher Befunde sollten Patientinnen mit Anorexia Nervosa stationär behandelt werden?

3. Wie wirksam ist ein reines Ernährungstraining im Vergleich zu einer breiter angelegten kognitiv-behavioralen Therapie bei Bulimia Nervosa?

4. Wie wirksam ist langfristig eine kognitiv-behaviorale im Vergleich zu einer interpersonellen Therapie bei Bulimia Nervosa?

5. Auf welche Inhalte konzentriert sich die kognitive Umstrukturierung bei Patientinnen mit Essstörungen?

6. Welche Medikamente werden bevorzugt bei der Behandlung von Bulimia Nervosa eingesetzt; wie wirksam ist die Behandlung im Vergleich zu psychologischen Behandlungen?

Verstehensfragen

1. Welche Aspekte sind bei der Ernährungsumstellung von Patientinnen mit Bulimia Nervosa und Patientinnen mit einer "Binge-Eating"-Störung besonders wichtig?

2. In welchen Schritten kann man bei der Figurexposition bei essgestörten Patientinnen vorgehen?

3. Welche diagnostischen Überlegungen muss man bei der Planung der Therapie von Belastungsreaktionen bei essgestörten Patientinnen anstellen?

Integrations- und Diskussionsfrage

1. Inwiefern unterscheiden sich die vorrangigen Zielsetzungen in der Therapie von Patientinnen mit Bulimia Nervosa, Anorexia Nervosa und "Binge-Eating"-Störung?

2. Inwiefern unterscheidet sich das Vorgehen bei der kognitiv-behavioralen und der interpersonellen Therapie bei Bulimia Nervosa?

B. Störungsbezogener Teil

Teil VII: Störungen von Funktionsmustern

34. Störungen durch psychotrope Substanzen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

34.1 Störungen durch psychotrope Substanzen: Klassifikation und Diagnostik (R. Ferstl)

Wissensfragen

1. Welche Merkmale kennzeichnen den Substanzmissbrauch?

2. Nennen Sie die diagnostischen Kriterien für die Abhängigkeit von psychotropen Substanzen.

3. Welche Störungsbereiche werden mit dem Münchner Alkoholismustest erfasst?

Verstehensfragen

1. Was versteht man unter Polytoxikomanie?

2. Wie werden hirnorganische Begleiterscheinungen und medizinische Komplikationen im DSM- IV kodiert?

34.2 Störungen durch psychotrope Substanzen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (R. Ferstl)

Wissensfragen

1. Welche Substanzklassen nennt das DSM-IV bei den Abhängigkeiten?

2. Welche Genorte sind Kandidaten für ein genetisches Bedingungsmodell der Sucht?

3. Beschreiben Sie das Opponenten-Prozess-Modell.

4. Beschreiben Sie das Alkoholismusmodell von Cloninger.

5. In welcher Form können Drogen in die synaptische Übertragungsaktivität eingreifen?

Verstehensfragen

1. Was versteht man unter Neuroadaptation?

2. Warum wirkt die Förderung sozialer Kompetenzen besonders protektiv gegen eine spätere Substanzabhängigkeit?

3. Integrations- und Diskussionsfragen

4. Diskutieren Sie die Analogie zwischen dem Opponenten-Prozess-Modell und den neurophysiologischen Vorgängen bei der Suchtentstehung.

34.3 Störungen durch psychotrope Substanzen: Intervention (G. Bühringer und R. Ferstl)

Wissensfragen

1. Worum handelt es sich bei "Methadon"?

2. Welche Vorteile hat "Methadon" gegenüber "Heroin"?

3. Welches sind häufige Funktions- und Entwicklungsstörungen bei Abhängigen?

4. Welche Interventionsmassnahmen bei "Störungen durch psychotrope Substanzen" kennen Sie?

5. Wieviel Prozent behandelter Abhängiger werden durchschnittlich rückfällig?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Verstehensfragen

1. Welche Interventionsebenen sollten im Rahmen von Interventionsmassnahmen bei Abhängigen berücksichtigt werden?

2. Welche Phasen der Veränderungsbereitschaft bei Abhängigen unterscheiden Prochaska und DiClemente (1986)? Diskutieren Sie diese Phasen hinsichtlich möglicher Interventionsstrategien.

3. Welche Komponenten und Massnahmen sollte eine Behandlung von Abhängigen umfassen?

4. Nennen Sie Hauptzielbereiche und Massnahmen von ambulanten bzw. stationären Behandlungen bei Alkohol- bzw. Drogenabhängigen.

5. Skizzieren Sie die Annahmen bezüglich Rückfall von Marlatt und Gordon (1985) und ihre postulierten Interventionsstrategien zur Rückfallsprävention.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie die Rolle der Motivation für eine erfolgreiche Intervention bei Süchtigen.

2. Wie sind "Methadon-Erhaltungstherapien" zu bewerten? Erörtern Sie Vor- und Nachteile.

3. Thematisieren Sie die Bedeutung von Selbsthilfegruppen bei Suchtproblemen. Welche Aspekte lassen Selbsthilfegruppen als besonders günstige Interventionsvarianten erscheinen?

4. Wie beurteilen Sie insgesamt die Wirksamkeit der Behandlung von Alkohol- bzw. Drogenabhängigen?

35. Schizophrenie

35.1 Schizophrenie: Klassifikation und Diagnostik (H. Watzl und R. Cohen)

Wissensfragen

1.

Auf welchen Symptomen basiert die Klassifikation schizophrener Störungen in ICD-10 und DSM-IV?

2.

Wie lange müssen charakteristische Symptome vorhanden sein, um nach ICD-10 und DSM-

IV

zu Diagnose einer schizophrenen Störung beizutragen?

3.

Beschreiben Sie typische Prodromal- und Residualsymptome.

4.

Welche Untergruppen schizophrener Störungen sind in ICD-10 und DSM-IV verzeichnet?

5.

Welche anderen Störungen oder Differentialdiagnosen können gleiche Symptome wie schizophrene Störungen aufweisen?

6.

Zu

welchen Ergebnissen führen Faktorenanalysen über Symptome bei schizophrenen

 

Patienten?

7.

Welche Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren sind zur Erfassung der Störungen bei schizophrenen Patienten geeignet?

8.

Beschreiben Sie Inhalt, Konstruktion und testtheoretische Kennwerte der "Positive and

Negative Syndrome Scale PANSS".

Verstehensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Welche Probleme macht die Anwendung von Selbstbeurteilungsverfahren bei schizophrenen Patienten?

2. Integrations- und Diskussionsfragen

3. Nennen Sie Probleme und Nutzen der Diagnose/Klassifikation schizophrener Störungen.

35.2 Schizophrenie: Ätiologie/Bedingungsanalyse (F. Rist, H. Watzl und R. Cohen)

Wissensfragen

1. Wie häufig ist Schizophrenie?

2. Wie variiert das Risiko an Schizophrenie zu erkranken, in Abhängigkeit vom Verwandtschaftsgrad?

3. Welches Transmittersystem ist bei akuter schizophrener Symptomatik verändert?

4. Wie unterscheiden sich die Orientierungsreaktionen zwischen schizophrenen Patienten und Gesunden?

5. In welchen experimentalpsychologischen Befunden zeigt sich eine Aufmerksamkeitsstörung schizophrener Patienten?

Verstehensfragen

1. Das Alter bei der Erstdiagnose Schizophrenie ist bei Frauen höher als bei Männern. Ist dieser Unterschied durch psychosoziale Faktoren erklärbar?

2. Was zeigen Adoptionsstudien im Unterschied zu Zwillingsstudien?

3. Welche Befunde sprechen für ein "mulitfaktorielles Schwellenmodell" der Vererbung?

4. In welcher Beziehung können hirnstrukturelle Veränderungen zur schizophrenen Störung stehen?

5. Gibt es Auffälligkeiten in den prämorbiden Sozialisationsbedingungen, die für die Entstehung einer schizophrenen Störung wichtig sind?

6. Wie erklären die "social-stress"-Hypothese und die "social-selection"-Hypothese die Häufung schizophrener Erkrankungen in der Unterschicht?

7. Welche Befunde dazu liegen vor?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Was macht es so schwierig, den Einfluss psychosozialer Bedingungen auf die Entstehung und den Verlauf einer schizophrenen Störung nachzuweisen?

2. Welche experimentalpsychologischen Konzepte tragen zur Erklärung schizophrener Symptomatik bei?

35.3 Schizophrenie: Intervention (H. Watzl und R. Cohen)

Wissensfragen

1. Beschreiben Sie Positiv- und Negativ-Symptome sowie weitere Störungen im Verlauf schizophrener Erkrankungen.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

2. Welche Befunde erbrachten Langzeituntersuchungen des Verlaufs schizophrener Störungen?

3. Zu welchen Ergebnissen führten Doppel-blind-Vergleiche von Neuroleptika mit Placebo in der Akut-Behandlung schizophrener Störungen?

4. Welche typischen Nebenwirkungen können unter neuroleptischer Medikation auftreten?

5. Welche Ergebnisse erbrachte der Vergleich des "Soteria"-Behandlungskonzeptes mit anderen Klinik-Behandlungen?

6. Welche Ergebnisse erzielten kontrollierte Therapiestudien mit psychotherapeutischen Ansätzen bei schizophrenen Störungen.

7. Wie hoch sind die Rückfallraten mit und ohne neuroleptische Langzeitmedikation?

8. Zu welchen spezifischen Interventionen bei bestimmten Störungen und Defiziten schizophrener Patienten liegen bisher Erfahrungen vor?

Verstehensfragen

1. Welche Hypothesen gibt es zur Erklärung der Komorbidität von schizophrenen Störungen und Substanzmissbrauch?

2. Beschreiben Sie einen Versuchsplan zur Prüfung der Wirkungen neuroleptischer Medikation.

3. Beschreiben Sie die Methode zur Erfassung von "Expressed Emotions", den Zusammenhang von EE mit dem Verlauf schizophrener Störungen und daraus abgeleitete therapeutische Massnahmen.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Vor- und Nachteile hat eine neuroleptische Langzeitbehandlung bei schizophrenen Störungen?

2. Welche Behandlungsansätze und -ziele sind bei schizophrenen Störungen sinnvoll?

3. Diskutieren Sie Chancen und Risiken intensiver Fördermassnahmen bei chronisch schizophrenen Patienten.

4. Welche Möglichkeiten und Probleme ergeben sich bei Trainingsprogrammen sozialer Fertigkeiten mit schizophrenen Patienten?

5. Was spricht für den Einfluss der Lebensbedingungen auf die Entwicklung von Positiv- und Negativ-Symptomatik?

6. Wie sähe derzeit eine idealtypische Behandlung schizophrener Störungen aus? Auf welche Aspekte sollte besonders geachtet werden?

36. Depressive Störungen

36.1 Depressive Störungen: Klassifikation und Diagnostik (L. Blöschl)

Wissensfragen

1. Wodurch charakterisiert sich Depression als Symptom?

2. Beschreiben Sie die Symptomatik der Depression im Sinn eines klinischen Syndroms.

3. Welche Formen depressiver Störungen können unterschieden werden?

4. Nach welchen Kriterien lassen sich Depressionen klassifizieren?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

5. Nennen Sie die vom DSM-IV vorgenommenen Unterteilungen affektiver Störungen.

6. Wie lauten die diagnostischen Kriterien für eine Episode einer "Major Depression" nach DSM- IV?

7. Welche diagnostischen Möglichkeiten zur Erfassung depressiver Störungen kennen Sie?

Verstehensfragen

1. Stellen Sie die Zielsetzungen und Merkmale klassifikatorischer und dimensionaler Verfahren zur Depressionsdiagnostik einander vergleichend gegenüber.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Wie beurteilen Sie den Klassifikationsversuch depressiver Störungen nach ICD-10?

36.2 Depressive Störungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (L. Blöschl)

Wissensfragen

1. Was besagt das Stress-Diathese-Konzept depressiver Störungen?

2. Was versteht man unter den Begriffen "state marker" und "trait marker"?

3. Was besagt die "Hypothese der differentiellen Aktivierung" von TEASDALE?

4. Nennen Sie einige Persönlichkeitsmerkmale, die als potentielle Risikofaktoren für die Entwicklung von Depressionen diskutiert werden.

5. Welche demographischen Risikofaktoren depressiver Störungen kennen Sie?

Verstehensfragen

1. Beschreiben Sie die generelle Tendenz neuerer Modellannahmen zur Entstehung von Depressionen.

2. Erläutern Sie die Theorie der kognitiven Schemata von BECK.

3. Stellen Sie die theoretischen Annahmen von LEWINSOHN bezüglich Ätiologie und Performanz von Depressionen dar.

4. Welche Rolle spielen Attributionen für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen?

5. Fassen Sie die wichtigsten Befundtrends der genetischen Depressionsforschung zusammen.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie den gegenwärtigen Forschungsstand zur Rolle kritischer Lebensereignisse in der Entstehung von Depressionen.

36.3 Depressive Störungen: Intervention (L. Blöschl)

Wissensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Welche psychologischen Behandlungsansätze depressiver Störungen kennen Sie?

2. Was versteht BECK unter der "kognitiven Triade"?

3. Was bedeutet "Unkontrollierbarkeit?"

4. Welche Phasen sind nach REHM im Selbstkontrollprozess zu unterscheiden?

Verstehensfragen

1. Beschreiben Sie die generelle Tendenz neuerer Interventionsstrategien bei Depressionen.

2. Wo liegen die Hauptakzente einer verhaltenstherapeutischen Intervention sensu LEWINSOHN?

3. Skizzieren Sie das therapeutische Vorgehen nach WOLPE.

4. Wo setzt die kognitive Therapie von BECK an? Zählen Sie einige Interventionsstrategien auf.

5. Erläutern Sie Interventionsstrategien, die sich am revidierten "Konzept der erlernten Hilflosigkeit" orientieren.

6. Wo liegen Schwerpunkte des Depressionsverständnisses nach McLEAN? Welche therapeutischen Interventionen leiten sich davon ab?

7. Fassen Sie zentrale Merkmale interpersonell orientierter Depressionstherapien sensu KLERMAN & WEISSMAN zusammen.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie den gegenwärtigen Forschungsstand hinsichtlich der Wirksamkeit der verschiedenen Therapieansätze bei Depressionen.

37. Angststörungen

37.1 Angststörungen: Klassifikation und Diagnostik (R. Lieb und H.-U. Wittchen)

1. Was bedeutet "klassifikatorische Diagnostik"?

2. Welches sind die wesentlichen Unterschiede der Klassifikation der Angststörungen zwischen der ICD-10 und dem DSM-IV?

3. Worin unterscheiden sich die beiden Angststörungen (DSM-IV) "Agoraphobie" und "Panikstörung"?

4. Wieso wird die posttraumatische Belastungsstörung den Angststörungen zugeordnet?

5. Was ist unter einer "differentialdiagnostischen Abklärung" von Angststörungen zu verstehen? Wie würden Sie hierbei konkret vorgehen?

6. Was bedeutet "Komorbidität"?

7. Wieso ist es ratsam, in der diagnostischen Abklärung die sog. "Entscheidungsbäume" heranzuziehen?

8. In der Diagnostik der Angststörungen werden diagnostische Interviews, Fragebögen und Ratingskalen sowie Angsttagebücher eingesetzt. Welche Nach- und Vorteile dieser Verfahren lassen sich angeben und wie würden Sie sie sinnvoll in der diagnostischen Abklärung bzw. Therapie von Angststörungen einsetzen?

9. Im DSM-IV werden die Zwangsstörungen den Angststörungen zugeordnet, in der ICD-10 ist dies nicht der Fall. Welche Argumente für und gegen diese Zuordnung lassen sich anführen?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

37.2 Angststörungen: Ätiologie/Bedingungsanalyse (R. Lieb und H.-U. Wittchen)

1.

Was ist der Unterschied zwischen "Ätiologie" und "Pathogenese"?

2.

Was ist ein "Diathese-Stress-Modell" bzw. welches sind die zentralen Annahmen dieser Modelle?

3.

Welche Befunde können zur Stützung der Arbeitshypothese von Klein & Fink (1962) herangezogen werden, nach welcher eine Panikattacke als Ausdruck einer neurobiologisch determinierten Funktionsstörung gesehen werden kann?

4.

Beschreiben Sie das psychophysiologische Modell der Panikstörung nach Margraf & Schneider (1990). Welche empirischen Befunde sprechen für dieses Modell?

5.

Wie erklärt die Zwei-Faktoren-Theorie von Mowrer (1960) die Agoraphobie? Welche Kritik würden Sie gegenüber diesem Modell vorbringen?

6.

Inwiefern stellen Panikattacken Vulnerabilitätsmarker für die Entwicklung einer Agoraphobie dar?

7.

Auf welche Art und Weise könnte Hilfesuch- bzw. angsttypisches Krankheitsverhalten mit zur Entwicklung/Aufrechterhaltung einer Angststörung beitragen?

8.

Beschreiben Sie Barlows Modell der ängstlichen Erwartung (Barlow, 1988).

9.

Was sind "kognitive Schemata" nach Beck & Emery (1985) und wie erklärt deren Ansatz die soziale Phobie?

10.

Epidemiologische Studien berichten für die soziale Phobie eine hohe Lebenszeit- und - im Verhältnis hierzu - eine relative niedrige Querschnittsprävalenz. Wodurch könnte dieser Befund bedingt sein?

37.3 Angststörungen: Intervention (R. Lieb und H.-U. Wittchen)

1. Welche verhaltenstherapeutischen Verfahren kommen primär bei der Behandlung von Angststörungen zur Anwendung?

2. Beschreiben Sie die Meta-Analyse von Michelson & Marchione (1991). Welches sind die Hauptbefunde ihrer Arbeit?

3. Für die verhaltenstherapeutische Behandlung der Panikstörung und Agoraphobie wurden unterschiedliche Vorgehensweisen vorgeschlagen. Stellen Sie die verschiedenen Vorgehensweisen gegenüber und diskutieren Sie sie kritisch.

4. Wie würden Sie konkret in der diagnostischen Phase einer verhaltenstherapeutischen Angstbehandlung vorgehen?

5. Geben Sie Beispiele für Kognitionen, die im Rahmen einer kognitiv-behavioralen Angstbehandlung modifiziert werden. Wieso ist es wichtig, zur Kognitionsänderung nicht alleine das Gespräch, sondern ebenfalls Verhaltensübungen einzusetzen?

6. Beschreiben Sie die Wirkungsweisen konfrontativer Verfahren in der verhaltenstherapeutischen Angstbehandlung.

7. Wie könnte eine "Rückfallprophylaxe" im Rahmen der verhaltenstherapeutischen Behandlung einer Panikstörung aussehen?

8. Die verhaltenstherapeutische Angstbehandlung beinhaltet das Informieren der betroffenen Person über Angst: was ist Angst, wie entsteht sie und wie äussert sie sich? Wieso ist diese Komponente in der Angstbehandlung sinnvoll und notwendig?

9. Wieso ist es für den Erfolg einer Angstbehandlung wichtig, dass die betroffene Person auch

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

ausserhalb des therapeutischen Settings aktiv Übungen durchführt?

10. Was sind "Sorgeverhaltensweisen" im Rahmen der GAS und welche verhaltenstherapeutischen Strategien zur Veränderung dieser Verhaltensweisen würden Sie wählen?

38. Somatoforme Störungen und dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)

38.1 Somatoforme Störungen und dissoziative Störungen (Konversionsstörungen): Klassifikation

und Diagnostik (W. Rief)

Wissensfragen

1. Das amerikanische Klassifikationssystem DSM-IV fordert für die Somatisierungsstörung Symptome aus vier Symptombereichen. Welche vier Symptombereiche sind dies?

2. Nennen Sie psychometrische Verfahren zur Erfassung unklarer körperlicher Beschwerden.

3. Nennen Sie pychometrische Verfahren zur Erfassung hypochondrischer Ängste.

Verstehensfragen

1. Was ist der Unterschied zwischen einer somatoformen Störung und einer Somatisierungsstörung?

2. Nennen Sie Unterschiede in der Klassifikation somatoformer Störungen zwischen DSM-IV und ICD-10.

3. Was ist der Unterschied zwischen einer Hypochondrie und einer Somatisierungsstörung?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Nennen Sie verschiedene Sichtweisen, die mit dem Begriff "Psychosomatik" verbunden werden.

2. Was ist die Hauptkritik an den Klassifikationskriterien für die Somatisierungsstörung?

38.2 Somatoforme Störungen und dissoziative Störungen (Konversionsstörungen): Ätiologie/

Bedingungsanalyse (W. Rief)

Wissensfragen

1. Welche Körperhälfte ist häufiger von somatoformen Symptomen betroffen?

2. Welche Indizien sprechen dafür, dass Modellernen bei der Entwicklung von Somatisierungssymptomen oder chronischem Krankheitsverhalten von Bedeutung sein kann?

3. In welcher Altersphase treten in der Regel die ersten somatoformen Symptome auf?

4. Welche Merkmale werden unter dem Konzept Alexithymie zusammengefasst?

Verstehensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Welche biologischen bzw. physiologischen Prozesse können bei somatoformen Störungen eine Rolle spielen?

2. Beschreiben Sie kognitive Besonderheiten (z. B. Einstellungen und Bewertungsprozesse), die bei Somatisierungspatienten gehäuft vorliegen.

3. Beschreiben Sie das Konzept "Somatosensory Amplification" nach Barsky und Mitarbeitern.

4. Was sind Verhaltensmerkmale, die mit somatoformen Störungen einhergehen?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Was haben Personen mit somatoformen Störungen in vielen Fällen mit Personen mit posttraumatischen Belastungsstörungen gemeinsam?

2. Diskutieren Sie einen möglichen Zusammenhang zwischen Somatisierung, Depression und Angsterkrankungen.

3. Diskutieren Sie das asymmetrische Geschlechtsverhältnis bei Personen mit Somatisierungssyndrom.

38.3 Somatoforme Störungen und dissoziative Störungen (Konversionsstörungen): Intervention (W. Rief und H. Hiller)

Wissensfragen

1. Welche Vorstellungen über "Gesundsein" liegen bei Somatisierungspatienten häufig vor?

2. Wie gut sind psychotherapeutische Behandlungsansätze bei Patienten mit somatoformen Störungen zur Zeit überprüft?

3. Gibt es Arbeiten, die auch die Kosten-Nutzen-Seite von psychotherapeutischen Interventionen bei Somatisierungspatienten untersucht haben? Wenn ja, schildern Sie die Ergebnisse.

Verstehensfragen

1. Welche Regeln würden Sie niedergelassenen Ärzten für den Umgang mit Somatisierungspatienten empfehlen?

2. Warum ist in der psychotherapeutischen Behandlung von Patienten mit somatoformen Störungen auf selektive Informationsverarbeitungsprozesse zu achten?

3. Mit welchen Problemen ist bei der Ableitung von Behandlungszielen bei Personen mit chronifizierten somatoformen Störungen zu rechnen?

4. Beschreiben Sie Möglichkeiten zur Umattribution, wenn Patienten ein organisches Krankheitsverständnis haben.

5. Viele Patienten mit somatoformen Störungen zeigen ein ausgeprägtes körperliches Schonverhalten. Wie können Patienten motiviert werden, dieses Schonverhalten aufzugeben?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Wie kann Biofeedback zur Unterstützung der Behandlung von Personen mit somatoformen Störungen eingesetzt werden?

2. Nennen Sie Gründe, die speziell bei Patienten mit somatoformen Störungen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Therapiemassnahmen zur Verbesserung der sozialen Kompetenz angezeigt erscheinen lassen.

39. Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

39.1 Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen: Klassifikation und

Diagnostik (F. Petermann)

Wissensfragen

1. Geben Sie einen Überblick über Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter.

2. Welche Verhaltensstörungen des Kindes- und Jugendalters sind durch überkontrolliertes, welche durch unterkontrolliertes Verhalten gekennzeichnet?

3. Was versteht man unter dem "hyperkinetischem Syndrom" und worunter lässt es sich im DSM-

IV klassifizieren?

4. Nennen Sie wesentliche Merkmale hoch-aggressiver Kinder.

5. Welche Angststörungen lassen sich bei Kindern unterscheiden und welche sind nach DSM-IV nur für das Kindesalter spezifisch?

6. Wodurch ist nach DSM-IV eine "Störung mit Trennungsangst" gekennzeichnet?

7. Nennen Sie die Hauptmerkmale der "Störungen mit Überängstlichkeit", der "Störungen mit Kontaktvermeidung" und des "selektiven Mutismus".

8. Welche Formen von Entwicklungsstörungen werden im DSM-IV unterschieden? Illustrieren Sie diese jeweils mit Beispielen.

9. Nennen Sie die Hauptmerkmale der "Autistischen Störung" nach DSM-IV und geben Sie jeweils charakteristische Auffälligkeiten an.

Verstehensfragen

1. Wie unterscheiden sich Störungen des Sozialverhaltens mit Beginn in der Kindheit von denen mit Beginn in der Adoleszenz?

2. Charakterisieren Sie Verhaltens- und Entwicklungsstörungen und zeigen Sie Unterschiede zwischen beiden Störungsarten auf. Wann lässt sich vermuten, dass ein Kind an einer Verhaltens- und nicht an einer Entwicklungsstörung leidet?

3. Welche Informationsquellen sollten bei der Diagnostik von Verhaltensstörungen einbezogen werden?

4. Wie können systematische Beobachtungen zur Diagnose von Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen eingesetzt werden? Nennen Sie ein Beispiel für ein solches Vorgehen.

5. Was sollte bei der Diagnostik der autistischen Störung beachtet werden und welche Verfahren können hier eingesetzt werden?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile der drei wichtigsten Klassifikationssysteme von Störungen

im Kindes- und Jugendalter.

39.2 Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen: Intervention (F.

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Petermann)

Wissensfragen

1. Welche therapeutischen Interventionen haben sich Metaanalysen zufolge in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als effektiv herausgestellt und wie haben sich diese Ansätze bis heute verändert?

2. Welche Ziele sollten bei einer Behandlung aggressiver Kinder berücksichtigt werden? Schildern Sie ein verhaltenstherapeutisches Trainingsprogramm.

3. Was wissen Sie über den typischen Entwicklungsverlauf aufmerksamkeitsgestörter und hyperaktiver Kinder mit zunehmendem Alter?

4. Aus welchen Therapiebausteinen besteht das Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern von Lauth und Schlottke? Nennen Sie jeweils Beispiele für die Bausteine.

5. Welche Ursachen kann soziale Unsicherheit bei Kindern haben?

6. Stellen Sie die Prinzipien des TEACCH-Programmes für die Arbeit mit autistischen Kindern dar!

7. Welche Nachteile hat die pharmakologische Behandlung kindlicher Verhaltensstörungen?

Verstehensfragen

1. Welche Strategien werden in dem Training für aggressive Kinder von Petermann und Petermann kombiniert und welche Ziele verfolgt das Training?

2. Wie müssen therapeutische Interventionen für hyperaktive Kinder gestaltet sein, um stabile und generalisierte Effekte zu erreichen und welches sind die Mängel vorliegender Verfahren?

3. Wie sollte ein effektives Frühförderprogramm zur Behandlung autistischer Störungen aufgebaut sein?

4. Was versteht man unter dem "Mediatorenansatz". Geben Sie ein Beispiel für eine solche Intervention.

5. Skizzieren Sie das "Parent-Management-Training" der Arbeitsgruppe um Patterson. Nennen Sie Ziele, Vorgehensweisen und Methoden des Ansatzes.

6. Wie können Psychopharmaka in der Behandlung hyperaktiver Kinder eingesetzt werden und wo liegen die Grenzen dieser Behandlung?

7. Verdeutlichen Sie das Problem der Generalisierung bei autistischen Kindern und nennen Sie Möglichkeiten, die Generalisierung zu verbessern.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie, in welchen Fällen eher ein Mediatorenansatz und in welchen Fällen eher eine kindzentrierte Intervention angemessen ist und warum.

40. Störungen im Alter

40.1 Störungen im Alter: Klassifikation und Diagnostik (A. Kruse)

Wissensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Beschreiben Sie den Verlauf einer Demenz bei Alzheimer-Krankheit sowie einer vaskulären Demenz.

2. Was versteht man unter einer Pseudodemenz und in welcher Beziehung steht diese Störung zu depressiven Erkrankungen im Alter?

3. Welche für die Intelligenzdiagnostik bei jüngeren Menschen entwickelten Verfahren sind auch bei älteren Menschen einsetzbar?

4. Wie lassen sich Kontrollüberzeugungen und Lebenszufriedenheit diagnostizieren?

40.2 Störungen im Alter: Intervention (A. Kruse)

Wissensfragen

1. Was versteht man unter "alltagspraktischer Intelligenz"?

2. In welchen Bereichen kognitiver Leistungsfähigkeit zeigen sich erkennbare alterskorrelierte Verluste?

3. Beschreiben Sie handlungsorientierte und kognitiv-emotionale Techniken der Belastungsverarbeitung.

4. Welche beiden Faktoren können als ausschlaggebend für das im Alter veränderte Verhältnis von Suizidversuchen zu vollendeten Suiziden betrachtet werden?

Verstehensfragen

1. Welche Interventionsziele stehen bei gesprächspsychotherapeutischen, psychoanalytischen und verhaltenstherapeutischen Verfahren im Vordergrund?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Warum können einfache "Defizit-Modelle" des Alters heute unangemessen gelten?

2. Welche Interventionsstrategien lassen sich aus der Unterscheidung zwischen physiologischem, psychologischem und sozialem Altern ableiten?

3. Beschreiben Sie Möglichkeiten und Grenzen psychotherapeutischer Intervention im Alter.

B. Störungsbezogener Teil

Teil VIII: Störungen von interpersonellen Systemen

41. Beziehungs- und Sexualstörungen

41.1 Beziehungs- und Sexualstörungen: Klassifikation und Diagnostik (D. Revenstorf)

Wissensfragen

1. Welche von Gottman's Ehetypen haben sich über einen Zeitraum von drei Jahren als stabil erwiesen?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

2. Welche männliche Sexualstörung hat keine Entsprechung in der weiblichen Sexualität?

Verstehensfragen

1. Was versteht man unter einer Kollusion in einer Paarbeziehung?

2. Wie gross soll das Verhältnis zwischen positiven und negativen Interaktionen in guten Beziehungen sein?

3. Welches sind die beiden Dimensionen nach Olsen et al., auf denen sich familiäre Konflikte im allgemeinsten Sinne abbilden lassen?

41.2 Beziehungs- und Sexualstörungen: Intervention (D. Revenstorf)

Wissensfragen

1. Welches sind die fünf Faktoren der Liebesbeziehung nach Swenson?

2. Was versteht man unter dem sequentiellen Filtermodell von Kerkhoff und Davis?

3. Welche Rolle spielt die Phase des kindlichen Erkundungsverhaltens nach Bowlby für die spätere Paarbeziehung?

4. Um wieviel Schläge sollte sich nach Gottman die Herzrate maximal erhöhen dürfen, wenn Paare sich streiten?

5. Was versteht man unter Prozessfragen?

Verstehensfragen

1. Nennen Sie drei irrationale Erwartungen, die in Paarbeziehungen häufig auftreten.

2. Wird in gestörten Beziehungen ein negativ bewertetes Ereignis eher intern oder extern attribuiert?

3. Was versteht man unter aktivem Zuhören?

4. Was versteht man unter nicht anklagender Kritik?

5. Was sind Kegelübungen in der Sexualtherapie?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Überlegen Sie sich drei Möglichkeiten der kognitiven Umstrukturierung für den Fall, dass ihr/ e Partner/in zu spät kommt.

2. Welche zwei konflikthaften Bindungstypen ergeben sich aus der symbiotischen Phase einer Beziehung nach Bader und Pearson?

42. Störungen der Schule

42.1 Störungen der Schule: Klassifikation und Diagnostik (Fragen von G. Bodenmann)

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Wissensfragen

1. Zeigen Sie Formen problematischer Schülerbeziehungen auf.

2. Welcher möglichen problematischen Schüler-Lehrer-Beziehungen sollte sich eine Lehrkraft bewusst sein?

Verstehensfragen

1. Was bewirken "distanzierte" versus "undistanzierte" Rollen der Lehrer für die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern?

2. Thematisieren Sie Faktoren, welche sich auf das Schulklima und Schüler-Schüler bzw. Schüler-Lehrer-Beziehungen grösstenteils negativ auswirken.

Analysefragen

1. Welche Schwierigkeiten sehen Sie beim Einsatz von Soziogrammen, um Beziehungsmuster in Schulklassen zu untersuchen?

42.2 Störungen der Schule: Intervention (E.J. Brunner und G.L. Huber)

Wissensfragen

1.

Welchen Fragestellungen geht eine systemische Analyse schulischer Störungen nach? Welche Systemmitglieder und welche Systemebenen können in eine solche Analyse miteinbezogen werden?

2.

Welches sind die konstituierenden Momente eines Systems? Was bedeutet der ganzheitliche Zugang bei der systemischen Denk- und Arbeitsweise, unabhängig davon, welche Analyseebene gewählt wird?

3.

Analog zur systemtherapeutischen Vorgehensweise (z.B. in der Familientherapie) konzentriert sich eine systemische Intervention für Lehrer-Schüler-Gruppen auf die Kommunikationsmuster im Lehrer-Schüler-System. Wie geht eine strukturzentrierte Intervention hierbei vor?

4.

Was bedeutet "Distanzregulierung" im schulischen Kontext?

5.

Was ist beim Abschluss von Verträgen in Lehrer- Schüler-Systemen zu beachten?

6.

Wie kann der Austausch subjektiver Erklärungsmuster in Lehrer-Schüler-Systemen gefördert werden? Welche Eltern-Lehrer-Schülerkonflikte sind denkbar?

7.

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule optimiert werden?

8.

Welche Ziele kann ein Kommunikationstraining der Lehrer-Schüler-Interaktion haben?

9.

Skizzieren Sie das "Kontakt-Training".

10.

Wie können Interaktionsmuster der Lehrer-Schüler-Beziehung verändert werden?

Verstehensfragen

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

1. Eine gestörte Lehrer-Schüler-Kommunikation kann sich - systemisch gesehen - durch die auseinanderklaffenden Wahrnehmungs- und Deutungsschemata bei den Interaktionspartnern auszeichnen. Warum ist das Moment der positiven Konnotation bei der Intervention wichtig? Was könnte eine paradoxe Intervention hierbei bewirken?

2. Wie kann man aus systemischer Sicht Schule als "lernende Organisation" begreifen?

3. Wie unterscheiden sich Lehrer-Schüler-Systeme von Familiensystemen und welche Konsequenzen ergeben sich dadurch für die Beratungspraxis?

4. Weshalb reicht es in aller Regel bei schulischen Störungen nicht aus, nach unilateralen Wirkfaktoren zu suchen?

5. Welche Rolle kommt einem Berater von Lehrer-Schüler-Systemen zu?

6. Inwiefern unterscheidet sich eine systemische Analyse schulischer Probleme von einer individuumbezogenen?

7. Welche Rolle können Normen, Attribuierungen, subjektive Alltagstheorien etc. bei Störungen im System Schule spielen?

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Welche Schwierigkeiten stellen sich bei einer empirischen Überprüfung systemsicher Konstrukte? Welche Forschungsstrategien könnten dem komplexen Gegenstand entgegenkommen?

2. Wenn man davon ausgeht, dass eine systemische Analyse sowohl die Systemmitglieder, als auch die Relationen zwischen den Systemmitgliedern und das Systemganzen in Rechnung stellt, welche Systematik kann man dann für eine Klassifizierung von Interventionsmöglichkeit bei schulischen, sozialen Systemen erstellen?

3. Wie könnten individuenzentrierte und systemzentrierte Arbeits- und Denkweisen miteinander kombiniert werden?

4. Welchen Beitrag leisten systemische Überlegungen zum Verständnis von Störungen? Diskutieren Sie die Bedeutung von psychologischen Theoriekonzepten in systemischen Erklärungsmodellen.

43. Störungen betrieblicher Organisationen

43.1 Störungen betrieblicher Organisationen: Klassifikation und Diagnostik (S. Greif und K.H. Wiedl)

Wissensfragen

1. Erläutern Sie die Begriffe "Organisation" und "System", "Aufgaben" und "Regeln".

2. Welche Ebenen und Störungen in Organisationen lassen sich in Anlehnung an Miner unterscheiden?

3. Welche Merkmale der Arbeitsumwelt können eine gesundheitsförderliche Auswirkung haben?

4. Welche klinisch-psychologisch relevanten diagnostischen Fragestellungen lassen sich in betrieblichen Organisationen unterscheiden? Ordnen Sie den Fragestellungen beispielhaft Untersuchungsinstrumente zu.

5. Was versteht man unter "Mobbing"? Nennen Sie Beispiele häufig genannter "Mobbing-

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Handlungen".

6. Was sind "Trainability Tests"?

Verstehensfragen

1. Erläutern Sie das Modell systemischer Imbalancen zur Analyse psychischer Störungen in betrieblichen Organisationen.

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie die These, dass es in der Industrie keinen praktischen Bedarf für eine differenzierte klinisch-psychologische Diagnostik gibt.

2. Eine Klientin berichtet, dass Sie sich nach der Arbeit "völlig zerschlagen" fühlt. Sie wollen problematische Merkmale und Bedingungen der Arbeitstätigkeit analysieren, die dafür mitverantwortlich sein können. Welche Fragen stellen Sie und welche diagnostischen Instrumente können Sie dabei nutzen?

43.2 Störungen betrieblicher Organisationen: Intervention (K.H. Wiedl und S. Greif)

Wissensfragen

1. Welche psychopathologisch relevanten Bedingungen für Störungen in betrieblichen Organisationen können unterschieden werden?

2. Welche Hilfesysteme kommen für präventive und korrektive Interventionen im Betrieb in Frage?

3. Was versteht man unter "Defizitausgleich"? Nennen Sie konkrete Ansatzpunkte.

4. Definieren Sie "Coaching". Welche Settings für Coaching lassen sich unterscheiden?

5. Nennen Sie typisch klinisch-psychologische Programme in betrieblichen Organisationen.

6. Was versteht man unter "Mobbing"?

Verstehensfragen

1. Thematisieren Sie Risikofaktoren beziehungsweise protektive Faktoren unter betrieblichen Gesichtspunkten.

2. Stellen Sie das Person-Environment-Fit-Modell dar. Welche differentiellen Interventionsstrategien ergeben sich aus den jeweiligen "Misfits"?

3. Nennen Sie Bedingungen für betriebliche Imbalancen. Wo können betriebliche Interventionen ansetzen? Systematisieren Sie diese.

4. Beschreiben Sie den Ablauf einer Coaching-Sitzung anhand des Prozessmodells von Hauser

(1993).

5. Warum ist "Mobbing" ein typisches Beispiel für ein dynamisches Ungleichgewicht?

6. Inwieweit sind gesetzliche Bestimmungen für klinisch-psychologische Tätigkeit im Betrieb bedeutsam?

7. Worin liegen die Schwierigkeiten bei der Evaluation klinisch-psychologischer Programme im Betrieb?

Verlag Hans Huber - Fragenkatalog, Lehrbuch Klinische Psychologie – Psychotherapie - Fragenkatalog

Integrations- und Diskussionsfragen

1. Diskutieren Sie vergleichend die Begriffe "Defizitausgleich", "Dynamische Intervention" und "Selbstlernende Organisation".

2. Diskutieren Sie Überschneidungen und Abgrenzungsmöglichkeiten von Coaching, Psychotherapie und Supervision.

3. Nennen Sie verschiedene Implementationsmodelle psychologischer Intervention im Betrieb und diskutieren Sie deren Vor- und Nachteile.

4. Welche interventionsleitenden Konzepte sollten bei der Einrichtung einer Mobbing- Kontaktstelle berücksichtigt werden? Wie sollte eine solche Einrichtung dementsprechend aussehen?

Psychologie:stehlin@hanshuber.com wwwadmin@hanshuber.com, 17. August 1998