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Rote Kapelle Berliner Widerstandskreise

01 Rote Kapelle Berliner Widerstandskreise Nach 1933 entstanden um den Angestellten im Luftfahrtministerium Harro

Nach 1933 entstanden um den Angestellten im Luftfahrtministerium Harro Schulze-Boysen und den späteren Oberregierungsrat im Wirtschaftsministerium Dr. Dr. Arvid Harnack Freundes-, Diskussions- und Schulungskreise. Durch persönliche Kontakte bildete sich 1940/41 ein loses Netzwerk von sieben Berliner Widerstandskreisen heraus. Ihnen gehörten mehr als 150 Regimegegner und -gegnerinnen unterschiedlicher sozialer Herkunft und weltanschaulicher Auffassungen an: Arbeiter, Angestellte, Intellektuelle, Künstler, Ärzte, Unternehmer, Soldaten und Offiziere, Marxisten, Christen, Kommunisten und Sozialdemokraten. Sie diskutierten über politische und künstlerische Fragen, halfen Verfolgten, dokumentierten NS- Gewaltverbrechen und riefen in Flugschriften zum Widerstand auf. Ihre Kontakte reichten zu weiteren Widerstandsgruppen in Berlin, Hamburg und Mecklenburg, zu Zwangsarbeitern und zu Vertretern der amerikanischen und sowjetischen Botschaft in Berlin. „Rote Kapelle“ war der Fahndungsname der Gestapo für ein sowjetisches Spionagenetz in Westeuropa, dem sie die Berliner Widerstandskreise zuordnete.

dem sie die Berliner Widerstandskreise zuordnete. links Schreiben des Reichssicherheitshauptamtes an das
dem sie die Berliner Widerstandskreise zuordnete. links Schreiben des Reichssicherheitshauptamtes an das
dem sie die Berliner Widerstandskreise zuordnete. links Schreiben des Reichssicherheitshauptamtes an das
dem sie die Berliner Widerstandskreise zuordnete. links Schreiben des Reichssicherheitshauptamtes an das
dem sie die Berliner Widerstandskreise zuordnete. links Schreiben des Reichssicherheitshauptamtes an das

links

Schreiben des Reichssicherheitshauptamtes an das Auswärtige Amt über die Verbreitung der Flugschrift „Die Sorge um Deutschlands Zukunft geht durch das Volk“ vom 15. bis 18. Februar 1942 in Berlin, Bundesarchiv Berlin

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Flugschrift „Die Sorge um Deutschlands Zukunft geht durch das Volk“, Februar 1942, Bundesarchiv Berlin

Harro Schulze-Boysen, John Rittmeister, Heinz Strelow und Cato Bontjes van Beek verfassten die sechsseitige Flugschrift. Darin widerlegten sie die Propaganda vom „Endsieg“ und riefen zu passivem und aktivem Widerstand auf. John Graudenz, Maria Terwiel, Helmut Himpel und Helmut Roloff übernahmen Mitte Februar 1942 Herstellung und Postversand von Hunderten Flugschriften an Wehrbezirkskommandos, Mitarbeiter in Staat, Wirtschaft und Wissenschaft, Rechtsanwälte, Auslandsjournalisten und Geistliche beider Konfessionen. 260 Exemplare wurden bis Mitte Mai 1942 bei der Polizei abgegeben. Der Gestapo gelang es nicht, die Verfasser zu ermitteln.

Cato Bontjes van Beek (1921-1943, Keramikerin) und Heinz Strelow (1915-1943, Unteroffizier), Berlin 1942, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

rechts von oben

Walter Husemann (1909-1943, Kommunist, Journalist, nach seiner Entlassung aus dem KZ Buchenwald Werkzeugmacher), um 1933, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adolf Grimme (1889-1963, Religiöser Sozialist, von 1930 bis 1932 Preußischer Kultusminister),1929, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Maria Terwiel (1910-1943, Sekretärin, durfte als „Halbjüdin“ ihr Jurastudium nicht beenden), um 1935, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Champagne, März 1916, Erwin Gehrts (1890-1943, Journalist, seit 1935 im Luftfahrtministerium, Oberst der Luftwaffe, konservativer Hitler-Gegner), rechts, Privatbesitz Barbara Gehrts

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Rote Kapelle

Harro Schulze-Boysen. Der Freundeskreis

02 Rote Kapelle Harro Schulze-Boysen. Der Freundeskreis Ende April 1933 wurde der Herausgeber der gesellschaftskritischen

Ende April 1933 wurde der Herausgeber der gesellschaftskritischen Zeitschrift „gegner“ verhaftet, misshandelt und nur dank der Fürsprache seiner Mutter entlassen. Nach einer Fliegerausbildung gelang es ihm 1934, im Luftfahrtministerium angestellt zu werden. Harro Schulze-Boysen war Mittelpunkt einer Gruppe regimekritischer Freunde, dem u.a. seine Frau Libertas, Kurt Schumacher und dessen Frau Elisabeth, Elfriede Paul, Walter Küchenmeister und Günther Weisenborn angehörten. Harro Schulze- Boysen initiierte und beteiligte sich an Aktionen gegen das NS-Regime, gewann immer neue Mitstreiter und hatte Kontakte zu weltanschaulich unterschiedlich orientierten Hitler-Gegnern. Harnack und Schulze-Boysen, die seit Ende 1940 zusammen arbeiteten, betrachteten die Sowjetunion als Verbündete bei der Überwindung des NS- Regimes und warnten die sowjetische Botschaft vor dem militärischen Angriff auf die Sowjetunion. Ihr Kontakt nach Moskau sollte in der Kriegszeit über Funkgeräte aufrecht erhalten werden, was wegen technischer Probleme nicht gelang. Ende Oktober 1941 empfing Schulze-Boysen einen Kurier des sowjetischen Nachrichtendienstes.

Harro Schulze-Boysen:

   

Brief an seine Eltern vom 9. Mai 1942

Ich bin froh darüber, von mir selbst sagen zu können, dass ich im letzten Jahr mehr als einen Freund gewonnen habe: Da ist J [Jonny Graudenz], alter Journalist, sicher schon über 40, mit einer rührend gastfreundl. Frau und zwei lustigen Backfischtöchtern. Er ist heute Kaufmann

und hat eine nette kl. Villa draussen in Stahnsdorf, also in der Wannseegegend. Morgen, zum Sonntag, werden wir hinausfahren und in dem gr. Garten in der Sonne liegen. Und dann kommt sicher auch R [John Rittmeister] hin, etwas älter als ich, ein bekannter Psychiater, der eigentl. gerade nach Zürich fahren wollte, aber die Reisegenehmigung noch nicht hat. Er wohnt ganz in

unserer Nähe. [

]

Dann ist F [Fritz Thiel] da, den wir durch R kennen lernten. Junger 23-jähriger

Arbeiter bei Zeiss, der abends sein Abitur machte und nebenher Volkswirtschaft studiert. Als wir ihn neulich besuchten, hat Libs ihm den Kopf gewaschen, weil er, an Hand seiner elektrotechn. Begabung, eine solche Vielfalt an Beleuchtungsraffinessen usw. in seiner Bude hatte, dass man Gefahren witterte. Immerhin, er arbeitet unermüdlich an sich selber, und Alle helfen ihm, weil er so begabt ist. Dann ist da der 19-jährige Horst Heilmann, vor 1 1/4 Jahren mein bester Hörer im Aussenpolit. Seminar der Universität. Er ist sehr ruhig und wirkt auf den ersten Blick fast etwas schüchtern, aber er hat etwas bezwingend Klares und Konzentriertes. Er sieht in mir zwar so etwas wie seinen ”Professor”, aber er wird mich bald überflügelt haben. Wir machen eine grosse aussenpolitische Arbeit zusammen. Wir ergänzen uns so gut, dass wir am liebsten immer zusammen arbeiten würden. Er ist als Funker beim OKH eingezogen und hört Funksprüche ab usw., aber jede freie Minute schafft er was. Und dann haben wir einen Zahnarzt [Helmut Himpel]

mit seiner Freundin [Marie Terwiel], die Libs in vielem so ähnlich ist [

]

Und die alten Freunde

sind auch noch da. Walter [Küchenmeister], und die Aerztin E [Elfriede Paul], deren Praxis,

im Zeichen des Krieges, immer mehr anwächst. [

]

Kurt Schumacher, der Bildhauer, behütet

Gefangene in Posen. Zuerst war er ziemlich unglücklich, aber wir haben ihm diese oder jene

Bekanntschaft in Posen vermitteln können, und nun kommt er besser über die Zeit dort hinweg. Weisenborn ist auch noch da und ein grosser Mann beim Rundfunk. Seine Ehe mit unserer kl. Untermieterin von früher, genannt ”Schnäbelchen”, weil sie den Nachnamen Schnabel hatte, geht grossartig, offenbar hat er keinerlei Heimweh zurück zu seinem in zahlr. abenteuerlichen Romanen beschriebenen Junggesellenleben. Na, das ist nur eine unvollständige Aufzählung von Freundschaften. Allmonatlich entstehen neue, und wenn man sich auch längst nicht so oft

sehen kann wie im Frieden, so hält man doch zusammen

[

]

kann wie im Frieden, so hält man doch zusammen [ ] Funkspruch aus Moskau an „Kent“

Funkspruch aus Moskau an „Kent“ in Brüssel vom 26. August 1941:

Suchen Sie in Berlin Adam Kuckhoff [

dass Sie von einem Freund „Arvids“ und „Harros“ geschickt werden,

den Arvid als Alexander Erdberg kennt. [

Wann wird die Funkverbindung aufgenommen und warum

funktioniert sie nicht? [

Falls Kuckhoff nicht anzutreffen ist, wenden Sie sich an Libertas, die Frau von „Harro“ Schulze-Boysen,

Adresse: Altenburger Allee 19, Tel. 99-58-47.

]

auf und erklären Sie,

]

Klären Sie über Kuckhoff:

]

auf und erklären Sie, ] Klären Sie über Kuckhoff: ] links Harro Schulze-Boysen, um 1941, Gedenkstätte
auf und erklären Sie, ] Klären Sie über Kuckhoff: ] links Harro Schulze-Boysen, um 1941, Gedenkstätte
auf und erklären Sie, ] Klären Sie über Kuckhoff: ] links Harro Schulze-Boysen, um 1941, Gedenkstätte
auf und erklären Sie, ] Klären Sie über Kuckhoff: ] links Harro Schulze-Boysen, um 1941, Gedenkstätte

links

Harro Schulze-Boysen, um 1941, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Mitte von oben

Auszug aus einem Brief von Harro Schulze-Boysen an seine Eltern vom 9. Mai 1942

Anatolij Gurevitch, Moskau 1938, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gurevitch, alias Kent, alias Vincente Sierra, übermittelte im November 1942 den Inhalt des Gespräches mit Schulze-Boysen nach Moskau: Bestand und monatliche Neuzuführung von Flugzeugen, knappe deutsche Treibstoffvorräte, große Verluste der Luftlandetruppen bei der Einnahme von Kreta, die voraussichtliche deutsche Offensive in Richtung der Erdölgebiete um Maikop und die Lage der Hauptquartiere von Hitler und Göring. Für diese Informationen erhielt Gurevitch den Dank Stalins.

rechts von oben

Am Grimnitzsee in der Schorfheide 1938, von links: Kurt Schumacher (1905-1942, Bildhauer), Elfriede Paul (1900-1981, Ärztin), Harro Schulze-Boysen, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Horst Heilmann (1921-1942, Student, arbeitete in der Dechiffrierabteilung des Oberkommandos der Wehrmacht, NSDAP-Mitglied), um 1941, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

John Graudenz (1884-1942, Journalist, Handelsvertreter) mit seinen Töchtern Sylvia und Karin (rechts), 1933, Privatbesitz Karin Reetz

Fritz Thiel (1916-1943, Feinmechaniker), undatiert, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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Rote Kapelle

Arvid Harnack. Diskussions- und Schulungskreis

Rote Kapelle Arvid Harnack. Diskussions- und Schulungskreis Ein Stipendium ermöglichte dem Juristen von 1926 bis 1928

Ein Stipendium ermöglichte dem Juristen von 1926 bis 1928 ein Studium in Madison/Wisconsin. Dort lernte er seine spätere Frau Mildred kennen. 1931 promovierte Arvid Harnack in Gießen über die vormarxistische Arbeiterbewegung in den USA. Mit einer Delegation der von ihm mitbegründeten Gesellschaft zum Studium der sowjetrussischen Planwirtschaft (ARPLAN) reiste er im Sommer 1932 in die Sowjetunion. Nach 1933 erörterte Harnack in Schulungskursen wirtschaftliche und politische Zusammenhänge, um den Teilnehmern eine kritische Distanz zum NS-Regime zu vermitteln. Daran beteiligten sich u.a. Karl Behrens, Adam und Greta Kuckhoff, Adolf Grimme und Leo Skrzypczynski. Seit 1935 war Harnack im Wirtschaftsministerium tätig, ab 1942 als Oberregierungsrat. Er informierte die sowjetische und amerikanische Botschaft über Interna seines Arbeitsbereiches und chiffrierte nach dem 22. Juni 1941 kriegswichtige Informationen, die Hans Coppi nach Moskau funken sollte. Die von Harnack verfasste und von Wilhelm Guddorf überarbeitete Denkschrift „Das nationalsozialistische Stadium des Monopolkapitalismus“ wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet.

„Das nationalsozialistische Stadium des Monopolkapitalismus“ wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet.
„Das nationalsozialistische Stadium des Monopolkapitalismus“ wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet.
wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet. links Von links: Mildred Harnack (1902-1943
wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet. links Von links: Mildred Harnack (1902-1943
wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet. links Von links: Mildred Harnack (1902-1943
wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet. links Von links: Mildred Harnack (1902-1943
wurde in Berliner Widerstandskreisen verbreitet. links Von links: Mildred Harnack (1902-1943

links

Von links:

Mildred Harnack (1902-1943 Literaturwissenschaftlerin), Arvid Harnack (1901-1942) und Martha Dodd, Tochter des amerikanischen Botschafters, um 1935, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Mitte von oben

„Das nationalsozialistische Stadium des Monopolkapitalismus“, Bundesarchiv Berlin

Ernennungsurkunde zum Oberregierungsrat, 1942, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

ARPLAN-Studienreise, im Nationalökonomischen Forschungsinstitut Charkow, sitzend: Arvid Harnack 2. von rechts, Friedrich Lenz 4. von rechts, August 1932, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

rechts von oben

Dahlem Sommer 1941, von rechts: Karl Behrens, (1909-1943, Techniker), Leo Skrzypczynski (1906-1971, Unternehmer) und seine Frau Erika, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Arvid Harnack, Exzerpt aus dem “Kapital” von Karl Marx, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adolf Grimme und seine Frau Maria auf dem Weg zum Presseball, 1931, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Am Schlachtensee, Greta Kuckhoff (1902-1981, Volkswirtin, Übersetzerin) und Adam Kuckhoff (1887-1943, Schriftsteller), um 1937, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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Rote Kapelle

Hans Coppi. Scharfenberger Freundeskreis

04 Rote Kapelle Hans Coppi. Scharfenberger Freundeskreis Hans Coppi besuchte bis 1932 die reformpädagogische Schulfarm

Hans Coppi besuchte bis 1932 die reformpädagogische Schulfarm auf der Insel Scharfenberg im Tegeler See. 1931 schloss er sich dem Kommunistischen Jugendverband an. Wegen Verteilens von Flugblättern wurde er Anfang 1934 verhaftet, kurze Zeit im KZ Oranienburg inhaftiert und zu einem Jahr Jugendgefängnis verurteilt. Danach war er wieder im Scharfenberger Freundes- und Widerstandskreis aktiv, dem u.a. Heinrich Scheel, Hermann Natterodt, Hans und Ina Lautenschläger angehörten. Coppi arbeitete als Dreher in einer Maschinenbaufabrik. Ein Freund führte ihn 1939 in die Widerstandsgruppe um Wilhelm Schürmann-Horster ein. Harro Schulze-Boysen gewann Coppi im Juni 1941, eine Funkverbindung in die Sowjetunion aufzubauen. Der Sendebetrieb kam wegen fehlender Vorkenntnisse und technischer Probleme nicht zustande. Coppi beteiligte sich an Flugblatt- und Zettelklebeaktionen und kümmerte sich im August 1942 um den aus Moskau eingetroffenen Fallschirmagenten Albert Hößler. Mit ihm gelang es, aus der Wohnung von Erika von Brockdorff einen Funkspruch nach Moskau zu senden.

Erika von Brockdorff einen Funkspruch nach Moskau zu senden. Funkspruch von Albert Hößler an den sowjetischen

Funkspruch von Albert Hößler an den sowjetischen Auslandsnachrichtendienst in Moskau, Ende August/Anfang September 1942:

Gut angekommen. Habe „Tenor“ [Kurt Schumacher] getroffen und mit „Harro“ [Schulze-Boysen] gesprochen. Alles steht günstig. Die antifaschistische Gruppe ist beträchtlich angewachsen und arbeitet aktiv. Das Funkgerät funktioniert, aber aus unerklärlichen Gründen kommt trotzdem keine Verbindung zustande. Nach Erhalt des Signals über den Empfang des Funkspruchs werde ich zusätzlich eine Information von „Korsikanez“ [Arvid Harnack] und „Starschina“ [Harro Schulze-Boysen] absetzen. Gegenwärtig ist meine Unterbringung gesichert.

absetzen. Gegenwärtig ist meine Unterbringung gesichert. links Hans Coppi (1916-1942), um 1941, Gedenkstätte
absetzen. Gegenwärtig ist meine Unterbringung gesichert. links Hans Coppi (1916-1942), um 1941, Gedenkstätte
absetzen. Gegenwärtig ist meine Unterbringung gesichert. links Hans Coppi (1916-1942), um 1941, Gedenkstätte
absetzen. Gegenwärtig ist meine Unterbringung gesichert. links Hans Coppi (1916-1942), um 1941, Gedenkstätte
absetzen. Gegenwärtig ist meine Unterbringung gesichert. links Hans Coppi (1916-1942), um 1941, Gedenkstätte

links

Hans Coppi (1916-1942), um 1941, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Mitte von oben

Albert Hößler (1910-1943, Gärtner, Teilnahme am spanischen Bürgerkrieg, 1939 Emigration in die Sowjetunion) vor dem Einsatz als Fallschirmspringer, Anfang August 1942, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Funkspruch von von Albert Hößler an den sowjetischen Auslandsnachrichtendienst in Moskau, 1942

Auf dem Tegeler See vor der Insel Scharfenberg, Winter 1930, Hans Coppi (2. von rechts), Hermann Natterodt (6. von rechts), Hans Lautenschläger (10. von rechts), Heinrich Scheel (3. von links), Gedenkstätte Deutscher Widerstand

rechts von oben

Jüterbog Anfang 1942, Ina Lautenschläger (1917 geboren, Schneiderin) und Hans Lautenschläger (1916-2004, Angestellter, Unteroffizier), Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Heinrich Scheel (1915-1996, Historiker, Luftwaffenoffizier), Wetterdienstinspektor in der Wetterwarte Märkisch-Friedland, um 1941, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Hermann Natterodt (1916-2005, Mechaniker) mit seiner Mutter, um 1936, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Erika von Brockdorff (1911-1943, Angestellte) mit ihrer Tochter Saskia, März 1942, Privatbesitz Saskia von Brockdorff

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Rote Kapelle John Sieg. Die innere Front

05 Rote Kapelle John Sieg. Die innere Front Der frühere Feuilletonchef der KPD-Zeitung „Die Rote Fahne“

Der frühere Feuilletonchef der KPD-Zeitung „Die Rote Fahne“ begann 1935 in Berlin-Neukölln mit Herbert Grasse einen Diskussionskreis aufzubauen, der sich in der Wohnung von Otto und Hedwig Dietrich traf. John Sieg, seit 1937 bei der Reichsbahn beschäftigt, hatte Kontakte zur KPD- Auslandsleitung in Prag und zu kommunistischen Widerstandsgruppen um Heinz Kapelle, Robert Uhrig und Wilhelm Guddorf sowie zu christlichen Hitlergegnern. Er beteiligte sich an Diskussionen mit Arvid Harnack, Adolf Grimme und dem Schriftsteller Adam Kuckhoff, den Sieg seit 1928 kannte. Ab Mitte 1941 gab er die von Max Grabowski in Berlin-Rudow gedruckte Zeitschrift „Die innere Front“ mit Beiträgen u.a. von Guddorf, John Graudenz, Greta und Adam Kuckhoff in einer Auflage von ca. 500 Stück heraus. Libertas Schulze-Boysen sammelte in der Kulturfilmzentrale Zeugnisse über die Verbrechen von SS und Wehrmacht. Daraufhin verfassten Kuckhoff und Sieg im Sommer 1942 die Flugschrift „Offene Briefe an die Ostfront“, in der sie die Massenmorde in der Sowjetunion schilderten und die Soldaten zum Desertieren aufriefen.

an die Ostfront“, in der sie die Massenmorde in der Sowjetunion schilderten und die Soldaten zum
schilderten und die Soldaten zum Desertieren aufriefen. links Sophie Sieg (1893-1987, Sekretärin) und John Sieg
schilderten und die Soldaten zum Desertieren aufriefen. links Sophie Sieg (1893-1987, Sekretärin) und John Sieg
schilderten und die Soldaten zum Desertieren aufriefen. links Sophie Sieg (1893-1987, Sekretärin) und John Sieg
schilderten und die Soldaten zum Desertieren aufriefen. links Sophie Sieg (1893-1987, Sekretärin) und John Sieg
schilderten und die Soldaten zum Desertieren aufriefen. links Sophie Sieg (1893-1987, Sekretärin) und John Sieg
schilderten und die Soldaten zum Desertieren aufriefen. links Sophie Sieg (1893-1987, Sekretärin) und John Sieg

links

Sophie Sieg (1893-1987, Sekretärin) und John Sieg (1903-1942) in Jugoslawien, Sommer 1939, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Mitte von oben

„Die innere Front - Kampfblatt für ein neues freies Deutschland“, August 1942, Bundesarchiv Berlin

Farbenhandlung von Max Grabowski in Berlin-Rudow, hier befand sich die illegale Druckerei, undatiert, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

„Offene Briefe an die Ostfront - 8. Folge - An einen Polizeihauptmann“, 1942, Bundesarchiv Berlin

Libertas Schulze-Boysen (1913-1942, Filmkritikerin), um 1937, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

rechts von oben

Herbert Grasse (1910-1942, Buchdrucker), rechts, mit Hedwig und Otto Dietrich (1903-1983, Schneider), 1942, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Robert Uhrig (1903-1944, Werkzeugdreher) mit seiner Frau Margarete, um 1936, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Er baute eine große Widerstandsgruppe mit Kontakten in zahlreiche Berliner Betriebe, ins Ruhrgebiet, nach Hamburg und Süddeutschland auf, wurde im Februar 1942 verhaftet und 1944 zum Tode verurteilt.

Heinz Kapelle (1913-1941, Buchdrucker, Leiter einer Berliner Widerstandsgruppe, im Oktober 1939 verhaftet und 1941 zum Tode verurteilt), undatiert, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Adam Kuckhoff, um 1939, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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Rote Kapelle

06 Rote Kapelle Wilhelm Guddorf. Verbindung nach Hamburg Der sprachbegabte Wilhelm Guddorf leitete seit 1926 die

Wilhelm Guddorf. Verbindung nach Hamburg

Der sprachbegabte Wilhelm Guddorf leitete seit 1926 die außenpolitische Redaktion der „Roten Fahne“ und veröffentlichte Artikel unter dem Pseudonym Paul Braun. Wegen illegaler Verbreitung der „Roten Fahne“ wurde er im März 1934 verhaftet. Nach einer dreijährigen Zuchthausstrafe überstellte ihn die Gestapo in das KZ Sachsenhausen. Nach seiner Entlassung blieb er in Kontakt mit Freunden aus der Haft: mit Philipp Schaeffer und Robert Uhrig in Berlin und mit Bernhard Bästlein und Robert Abshagen in Hamburg. Außerdem traf er sich mit John Sieg, mit weiteren Kommunisten und bürgerlichen Regimegegnern. Eine enge Zusammenarbeit verband ihn seit 1939 mit Harro Schulze-Boysen. Guddorf war in einer wissenschaftlichen Buchhandlung beschäftigt. Dort lernte er Eva-Maria Buch kennen, mit der er eng befreundet war und illegal arbeitete. Ende 1941 zirkulierte die von Bernhard Bästlein ausgearbeitete und von Sieg und Guddorf weiter formulierte Schrift „Organisiert den revolutionären Massenkampf gegen Faschismus und imperialistischen Krieg“ in Berliner und Hamburger Widerstandskreisen.

Krieg“ in Berliner und Hamburger Widerstandskreisen. links Wilhelm Guddorf (1902-1943), 1932, Gedenkstätte
Krieg“ in Berliner und Hamburger Widerstandskreisen. links Wilhelm Guddorf (1902-1943), 1932, Gedenkstätte
Krieg“ in Berliner und Hamburger Widerstandskreisen. links Wilhelm Guddorf (1902-1943), 1932, Gedenkstätte
Krieg“ in Berliner und Hamburger Widerstandskreisen. links Wilhelm Guddorf (1902-1943), 1932, Gedenkstätte
Krieg“ in Berliner und Hamburger Widerstandskreisen. links Wilhelm Guddorf (1902-1943), 1932, Gedenkstätte

links

Wilhelm Guddorf (1902-1943), 1932, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Mitte

Paul Braun (Wilhelm Guddorf ): Hegel-Feuerbach-Marx-Lenin, Die Rote Fahne vom 16. November 1931

rechts von oben

Eva-Maria Buch (1921-1943, Studentin), um 1941, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Philipp Schaeffer (1894-1943, Sinologe, Bibliothekar), um 1933, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Robert Abshagen, (1911-1944, Seemann, Werftarbeiter), links, 1941, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Er bildete nach seiner Entlassung aus dem KZ Sachsenhausen mit Franz Jacob und Bernhard Bästlein eine Widerstandsorganisation in Hamburg, wurde im Oktober 1942 verhaftet und 1944 zum Tode verurteilt.

Bernhard Bästlein (1894-1944, Feinmechaniker, Abgeordneter des Preußischen Landtags und des Reichstags), 1940, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Nach seiner Verhaftung im Oktober 1942 gelang ihm am 30. Januar 1944 während eines Luftangriffs die Flucht aus dem Gefängnis Plötzensee. Er schloss sich der Berliner Widerstandsorganisation um Anton Saefkow an, wurde Ende Mai 1944 erneut verhaftet und zum Tode verurteilt.

07

Rote Kapelle

John Rittmeister und die Abendschule von Dr. Heil

Kapelle John Rittmeister und die Abendschule von Dr. Heil . Der mit sozialistischen Ideen sympathisierende

.

Der mit sozialistischen Ideen sympathisierende Psychoanalytiker wurde 1937 aus der Schweiz ausgewiesen. Zunächst arbeitete John Rittmeister als Oberarzt in einer Berliner Nervenklinik. Ab September 1939 leitete er die Poliklinik des Deutschen Instituts für psychologische Forschung und Psychotherapie. Rittmeister diskutierte mit Freunden seiner Frau Eva, die sich in der Abendschule von Dr. Heil auf das Abitur vorbereiteten, über politische und philosophische Fragen. An den Gesprächen nahm zeitweise auch Rittmeisters Freund, der Romanist Werner Krauss, teil. Es bestanden Kontakte zu französischen Zwangsarbeitern und über Ursula Goetze Verbindungen zu Kommunisten in Berlin- Neukölln. Ende 1941 lernte Rittmeister auch Harro Schulze-Boysen kennen. Die von Schülern des Abendgymnasiums initiierte und von Schulze-Boysen unterstützte Zettelklebeaktion wandte sich gegen die Propagandaausstellung “Das Sowjetparadies“. Sie wollten ein Zeichen setzen und damit zeigen, dass die Gegner des Regimes noch aktiv sind. Fritz Thiel und Helmut Marquart aus dem Kreis der Abendschüler halfen Hans Coppi bei der Reparatur der Funkgeräte.

halfen Hans Coppi bei der Reparatur der Funkgeräte. links John Rittmeister (1898-1943), um 1940, Gedenkstätte
halfen Hans Coppi bei der Reparatur der Funkgeräte. links John Rittmeister (1898-1943), um 1940, Gedenkstätte
halfen Hans Coppi bei der Reparatur der Funkgeräte. links John Rittmeister (1898-1943), um 1940, Gedenkstätte
halfen Hans Coppi bei der Reparatur der Funkgeräte. links John Rittmeister (1898-1943), um 1940, Gedenkstätte
halfen Hans Coppi bei der Reparatur der Funkgeräte. links John Rittmeister (1898-1943), um 1940, Gedenkstätte

links

John Rittmeister (1898-1943), um 1940, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Mitte von oben

Meldung der Gestapo über die Verbreitung von Klebezetteln, Mai 1942, Bundesarchiv Berlin

In der Nacht vom 17. zum 18. Mai 1942 klebten Liane Berkowitz, Karl Böhme, Hans und Hilde Coppi, Ursula Goetze, Otto Gollnow, Herbert Grasse, John Graudenz, Helmut Himpel, Werner Krauss, Helmut Marquart, Eugen Neutert, Friedrich und Gerda Rehmer, Friedrich Schauer, Harro Schulze-Boysen, Marie Terwiel, Fritz und Hannelore Thiel, Wolfgang Thiess Hunderte von Zetteln an Hauswände und Bäume.

Klebezettel gegen die NS-Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies“, Mai 1942, Bundesarchiv Berlin

Eröffnung der antikommunistischen Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies“ im Berliner Lustgarten, 8. Mai 1942, Ringier Dokumentationszentrum, Zürich

rechts von oben

Liane Berkowitz (1923-1943, Schülerin, russisch-orthodoxe Christin), 1942, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Helmut Marquart (1923-1994, Hochfrequenztechniker), 1936, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Eva Rittmeister (1913-2005, Krankenschwester, Studentin), links und Ursula Goetze (1916-1943, Studentin), rechts, Usedom 1940, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Vor der Abendschule von Dr. Heil in der Kleiststraße, Friedrich Rehmer (1921-1943, Arbeiter, bündische Jugend, Anarchist),

rechts, Juni 1939, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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Rote Kapelle

Der Kreis um Wilhelm Schürmann-Horster

08 Rote Kapelle Der Kreis um Wilhelm Schürmann-Horster . Wilhelm Schürmann-Horster schloss sich 1923 der KPD

.

Wilhelm Schürmann-Horster schloss sich 1923 der KPD an. Bis 1933 arbeitete er als Schauspieler an verschiedenen Theatern im Rheinland. Wegen illegaler Tätigkeit für die KPD wurde er 1934 verhaftet, jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Lange Zeit war er arbeitslos, zeitweise freier Mitarbeiter bei Filmgesellschaften und ab November 1941 Regisseur und Dramaturg am Grenzlandtheater in Konstanz. 1938 lernte er bei einem Kostümfest der Berliner Akademie der bildenden Künste den Bildhauer Cay von Brockdorff und dessen Frau Erika kennen. Daraus entstand ein Gesprächskreis, dem u.a. die Bildhauerin Ruthild Hahne, der Architekt Friedrich Schauer, der Angestellte Wolfgang Thiess, die Arbeiter Karl Böhme, Hans Coppi, Herbert Grasse und Eugen Neutert angehörten. Ende 1940 begannen sie, eine Gruppenstruktur aufzubauen und nahmen Verbindungen zu Kommunisten in Betrieben auf. Über Grasse bestanden enge Kontakte zu John Sieg. Sie werteten Zeitungen aus, erstellten Lageberichte, vervielfältigten und verbreiteten illegale Schriften anderer Widerstandskreise und beteiligten sich an der Zettelklebeaktion im Mai 1942.

und verbreiteten illegale Schriften anderer Widerstandskreise und beteiligten sich an der Zettelklebeaktion im Mai 1942.
und beteiligten sich an der Zettelklebeaktion im Mai 1942. links Wilhelm Schürmann-Horster (1900-1943), um 1936,
und beteiligten sich an der Zettelklebeaktion im Mai 1942. links Wilhelm Schürmann-Horster (1900-1943), um 1936,
und beteiligten sich an der Zettelklebeaktion im Mai 1942. links Wilhelm Schürmann-Horster (1900-1943), um 1936,
und beteiligten sich an der Zettelklebeaktion im Mai 1942. links Wilhelm Schürmann-Horster (1900-1943), um 1936,
und beteiligten sich an der Zettelklebeaktion im Mai 1942. links Wilhelm Schürmann-Horster (1900-1943), um 1936,

links

Wilhelm Schürmann-Horster (1900-1943), um 1936, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Mitte von links

„Jugend von Hitler zum Kommunismus“. Die Rote Fahne vom 24. Oktober 1931 Öffentliche Übertrittserklärung von fünf Funktionären der Hitlerjugend zur KPD, darunter Wolfgang Thiess und Karl Böhme.

Gruppe der Hitlerjugend, 1931, Wolfgang Thiess, links, Karl Böhme (1914-1943) als Fahnenträger, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

rechts von oben

Erika und Cay von Brockdorff (1915-1999, Bildhauer), um 1936, Privatbesitz Saskia von Brockdorff

Wolfgang Thiess (1911-1943, Angestellter), um 1941, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Ruthild Hahne (1910-2001, Bildhauerin), 1939, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Eugen Neutert (1905-1943, Arbeiter), undatiert, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

09

Rote Kapelle Verfolgung, Haft und Tod

09 Rote Kapelle Verfolgung, Haft und Tod . Im August 1942 entschlüsselte die Dechiffrierabteilung beim Oberkommando

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Im August 1942 entschlüsselte die Dechiffrierabteilung beim Oberkommando des Heeres den Funkspruch aus Moskau an den Agenten „Kent“ in Brüssel mit den Adressen von Kuckhoff und Schulze-Boysen. Die Gestapo verhaftete am 31. August zuerst Harro Schulze-Boysen und bis März 1943 mehr als 120 Männer und Frauen. Am 19. Dezember 1942 verurteilte das Reichskriegsgericht in einem ersten Prozess zehn Angeklagte zum Tode. Hitler bestätigte am 21. Dezember 1942 die Todesurteile und befahl für Schulze-Boysen, Harnack, Schumacher und Graudenz die sofortige Vollstreckung durch den Strang. Für die zu Zuchthausstrafen verurteilten Erika von Brockdorff und Mildred Harnack ordnete er die Neuverhandlung an. Mitte Januar 1943 wurden auch sie zum Tode verurteilt. Weitere 19 Prozesse mit 39 Todesurteilen folgten. Die Gestapo informierte die NS-Führung laufend über den Stand der Ermittlungen und ordnete die Berliner Widerstandskreise wider besseren Wissens und zur eigenen Reputation dem sowjetischen Spionagenetz „Rote Kapelle“ in Westeuropa zu, obwohl außer dem einmaligen Besuch von „Kent“ in Berlin keine Verbindung dorthin bestanden.

von „Kent“ in Berlin keine Verbindung dorthin bestanden. links Elisabeth Schumacher (1904-1942, Grafikerin),
von „Kent“ in Berlin keine Verbindung dorthin bestanden. links Elisabeth Schumacher (1904-1942, Grafikerin),
von „Kent“ in Berlin keine Verbindung dorthin bestanden. links Elisabeth Schumacher (1904-1942, Grafikerin),
von „Kent“ in Berlin keine Verbindung dorthin bestanden. links Elisabeth Schumacher (1904-1942, Grafikerin),

links

Elisabeth Schumacher (1904-1942, Grafikerin), Gestapoaufnahme, September 1942, Bundesarchiv Berlin

Mitte von oben

Verhandlungssaal des Reichskriegsgerichts, Zeichnung von Greta Kuckhoff, 1. Februar 1943, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Verhandlungssaal des Reichskriegsgerichts, um 1950, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

rechts von oben

Feldurteil des 2. Senats des Reichskriegsgerichts gegen Harro Schulze-Boysen, Arvid Harnack und andere vom 19. Dezember 1942, Bundesarchiv Berlin

Ablehnung von 17 Gnadengesuchen durch Adolf Hitler vom 21. Juli 1943, Militärhistorisches Archiv Prag

Rote Kapelle

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Rote Kapelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Impressum
Rote Kapelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Impressum
Rote Kapelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Impressum

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Impressum

Konzeption und Texte Dr. Hans Coppi

Redaktion Petra Behrens

Mitarbeit Susanne Brömel

Gestaltung Karl-Heinz Lehmann

Konzeption und Texte Dr. Hans Coppi Redaktion Petra Behrens Mitarbeit Susanne Brömel Gestaltung Karl-Heinz Lehmann
Konzeption und Texte Dr. Hans Coppi Redaktion Petra Behrens Mitarbeit Susanne Brömel Gestaltung Karl-Heinz Lehmann
Konzeption und Texte Dr. Hans Coppi Redaktion Petra Behrens Mitarbeit Susanne Brömel Gestaltung Karl-Heinz Lehmann