Sie sind auf Seite 1von 1

Aus der Region

Fotos: Dieter Arbeiter

Es ist das verflixte 7 Jahr, aber die Faschingsgilde Ferlach ist bei
ihrem Sitzungsauftakt den Vorschusslorbeeren mehr als gerecht
geworden. Eine bunte Mischung aus Altbewhrtem und einige
Neujustierungen ergab in Summe ein reichhaltiges Sortiment ver
gnglicher Unterhaltung, so der sichtlich zufriedene Schaffner
und Gildenobmann Edwin Kanzian. 14 fein dosierte Programm
punkte hatte der Faschingsgildenzug mit im Gepck. Viele
Protagonisten der ersten Stunde schlpften in ihre auf den Leib
geschneiderten Doppelrollen, wie Steinmetzmeister Helmut
Cekoni, der sowohl als Pilli als auch in Dingsda als Konversations
part seine Possen zum Besten gab. Einen Witzestakkato vom
Stapel lie Humorist Josef Zenkl als Steirer, als Imitator von Pe
ter Alexander stellte er auch seine gesanglichen Qualitten unter
Beweis. Live is live lautete das Motto der Fnf Faifalan um
Helmut Ebner, die mit ihren prdestinierten Stimmen u.a. als Mu
siklegenden im Altersheim groen Beifall einheimsten. Geschwin
digkeit war auch dominant bei der trachtigen Tanzbhnenshow um
Choreografin und Stylistin Caro Morri. Tanztalent Werner Kogler
berzeugte nicht nur am glatten Parkett, sondern auch schauspie
lerisch beim FrisrDialog mit Theaterurgestein Harald Rmer. Im
wahrsten Sinn des Wortes kein Blatt vor den Mund genommen
haben sich als Newcomer die resoluten Vorstadtweiber, die im
Cafeplausch so mancher Ferlacher Persnlichkeit ordentlich den
Spiegel vorhielten. Premiere gab es auch fr Melisa Dee, die ne
ben ihrem gelungenen Part bei den Vorstadtweibern auch in der
Bhnenlichtshow mit 7 weiteren Strichmankalan ihr Tanzgefhl
ausleben konnte. Robert Lausegger hatte als traktorfahrender
Bodentaler Bergbauer in seiner Paraderolle die Lacher auf seiner
Seite. Fr die perfekte musikalische Rahmenstimmung sorgte
Christian Poganitsch mit seiner Gildenband, welche die Akteure
bei ihren Nummern musikalisch untersttzte und in Zwischenparts
den groen Rathaussaal zum Kochen brachte.
Dieter Arbeiter