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Zwischen den Extrempolen einer Abhngigkeit und totalen Abstinenz von Drogen entfa

ltet sich ganz offensichtlich ein breites Spektrum unterschiedlichster Drogengeb


rauchsformen. Das vorliegende Buch richtet die Aufmerksamkeit auf einen Teilauss
chnitt dieses breiten Spektrums: auf die Gruppe der kontrollierten Konsumenten i
llegaler Drogen, die in der Drogenforschung selten Beachtung findet. Es geht um
Menschen, denen es gelingt, den Konsum von illegalen Drogen in den Alltag zu int
egrieren, ohne dass ihr Drogenkonsum nachhaltige Probleme bereitet, die es schaf
fen, den Drogenkonsum zwischen Rausch und Realitt auszubalancieren, indem die Lus
t auf Zerstreuung, Anregung, Genuss und Entspannung weitgehend auf die Realitt de
r Alltagsanforderungen in Beruf, Familie sowie in anderen sozialen Zusammenhngen
abgestimmt wird. Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Zusammenhang den wirksa
m werdenden Kontrollmechanismen im Allgemeinen wie der Bedeutung des Drogenverbo
ts im Besonderen.