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Aufgabe 146

S1

1

Auf einem linearen Wellenträger kann sich eine Welle ohne Ener­ gieverluste nach rechts ausbreiten. Zum Zeitpunkt t = 0 beginnt der Wellenerreger bei x = 0 harmonisch zu schwingen. In Abbildung 1 ist die Moment­ aufnahme des Wellenträgers zum Zeitpunkt ti = 1,0 s dargestellt.

harmonisch zu schwingen. In Abbildung 1 ist die Moment­ aufnahme des Wellenträgers zum Zeitpunkt ti =

1.1

Ermitteln Sie anhand von Abbildung 1 die Wellenlänge X und die Ausbreitungs­ geschwindigkeit c der Welle.

1.2

Zeichnen Sie das Elongation-Zeit-Diagramm des Wellenerregers an der Stelle x = 0 für 0 < t < 1,0 s .

Maßstab: s-Achse: 1 cm = 1 cm; t-Achse: 1 cm = 0,1 s.

1.3

An der Stelle x = 35 cm befindet sich das feste Ende des Wellenträgers, an dem die Welle ohne EnergieVerlust reflektiert wird.

Konstruieren Sie in zwei getrennten Bildern jeweils das Momentanbild des Wellenträgers zu den Zeitpunkten t2= 1,8 s und t3= 2,0 s.

Kennzeichnen Sie dabei die resultierende Form des Wellenträgers farblich auf eindeutige Weise.

Maßstab: s-Achse : 1 cm = 1 cm ; x-Achse: 1 cm = 5 cm

1.4

Solange die reflektierte Welle das linke Ende des Wellenträgers noch nicht erreicht hat, bildet sich auf einem Teil des Wellenträgers eine stehende Welle aus.

Ermitteln Sie für den Fall, dass die reflektierte Welle das linke Ende gerade noch nicht erreicht hat, alle Stellen, an denen Schwingungskonten liegen. Geben Sie die jeweiligen x-Werte an.

1.5

Tragen Sie an den Stellen xi = 2,5 cm, x2 = 10 cm und x3 = 30 cm in das bei Teil­ aufgabe 1.3 für den Zeitpunkt t3= 2,0 s gezeichnete Momentanbild des Wellenträgers qualitativ die Schnelle v ein.

Punkte

2

3

5

2

2

Aufgabe 146

S2

Punkte

2

Im folgenden Aufgabenteil geht es um den Fotoeffekt.

 

2.1

Welche Erkenntnisse liefert der Fotoeffekt hinsichtlich folgender Gesichtspunkte:

a) Zusammenhang zwischen der Frequenz des eingestrahlten Lichtes und der kinetischen Energie der Fotoelektronen.

 

b) Zusammenhang zwischen der Beleuchtungsstärke und der kinetischen Energie der Fotoelektronen.

2.2

Eine Vakuumfotozelle enthält eine Fotokathode, deren Material eine Grenzwellen­ länge für die Auslösung von Fotoelektronen von V,renz = 640 nm hat. Bei Bestrahlung mit monochromatischem Licht der Wellenlänge Xi = 500 nm werden Fotoelektronen ausgelöst.

2.2.1

Abb.2

 

Die maximale kinetische Energie der Fotoelektronen kann mit der sogenannten Gegenfeldmethode bestimmt werden (siehe Abb.2).

Beschreiben Sie das Messprinzip und die Durchführung des Versuchs.

Gegenfeldmethode bestimmt werden (siehe Abb.2). Beschreiben Sie das Messprinzip und die Durchführung des Versuchs.

2.2.2

Berechnen Sie die Austrittsarbeit WAfür das verwendete Kathodenmaterial in eV.

2.2.3

Berechnen Sie die Maximalgeschwindigkeit der Fotoelektronen.

 

2.2.4

Berechnen Sie die Gegenspannung Uj, bei der die Fotostromstärke den Wert Null erreicht.

2.3

Bei einem neuen Versuch wird eine andere Fotozelle mit unbekanntem Fotokatho­ denmaterial verwendet./ Sie wird zunächst mit eiern violetten Licht (A^io= 405 nm) und dann mit dem blauen Licht (Am = 436 nm) einer Quecksilberdampflampe bestrahlt.

Bei den Gegenspannungen UVi0 = 1,087 V und Ubi = 0,861 V wird jeweils die Fotostromstärke Ip = 0 erreicht.

 

2.3.1

Leiten Sie folgende Gleichung für das Plancksche Wirkungsquantum h her:

U

e '(U vio- Ubi)

/

h=

 

VÄ-vio

^bl /

2.3.2

Berechnen Sie den Wert von h aus den gegebenen Werten.

 

3

4

2

2

1

3

1

30

Aufgabe 146

S3

1.1

Ablesung: Wellenlänge: X = zu cm. Ausbreitungsgeschwindigkeit: .

,

.

,

.

.

.

c

=

— Ax

At

=

0,25

----------

m

1,0

s

=

0,25

m

s_

Punkte

2

— Ax At = 0,25 ---------- m 1,0 s = 0,25 m — s_ Punkte 2
 
 
 

Momentanbild zum Zeitpunkt t3= 2,0 s

zu

1.5:

mit Schnelle-Pfeilen (1.5)

2

1.4

Der Knotenabstand bei einer stehenden Welle entspricht der halben Wellenlänge. Da bei x = 35 cm ein Knoten liegt, und X = 20 cm gilt, sind die weiteren Knoten bei x = 5 cm, x = 15 cm und x = 25 cm.

2

2.1

a) Die Energie der Photonen ist proportional zur Frequenz des eingestrahlten Lichtes. Der Fotoeffekt zeigt, dass die Elektronenenergie mit zunehmender Lichtfrequenz größer wird.

b) Der Fotoeffekt zeigt, dass die kinetische Energie der Fototelektronen unabhängig von der Beleuchtungsstärke ist.

Aufgabe 146

S4

Lösungsvorschlag

Punkte

2.2.1 Die auftreffenden Photonen mit der Energie Wph lösen aus der Fotokathode

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.3.1

2.3.2

Elektronen aus. Dazu ist mindestens die materialabhängige Ablösearbeit Wanötig.

Dann haben die

kinetische Energie Wkin •Die Elektronen treffen auf die Ringanode und erzeugen damit einen Fotostrom, der gemessen wird.

Legt man zwischen Ringanode und Fotokathode eine Spannung U an, so entsteht ein elektrisches Gegenfeld, das die Elektronen abbremst. Dadurch gelangen nur noch genügend schnelle Elektronen zur Anode, d.h. der Fotostrom wird schwächer.

Man erhöht die Spannung U so lange, bis das Gegenfeld so groß ist, dass auch die Elektronen mit der größten kinetischen Energie die Anode nicht mehr erreichen. Dann ist die Fotostromstärke Null geworden. Die Energie e •U ist dann Wkin.max der Elektronen.

schnellsten Elektronen die Energiedifferenz Wph - Wa als

c

3408ja

WA= h fGrenz= h '- ------ = 6,63• 10-34Js•— — —| — = 3,1 l-KT19 J = 1,94 eV

/-Grenz

640

10

Hl

-

W

V=

^ h - f - W

,,

=>

l m

e-v2 = h-^- -W A

9,1110-31kg

=

Wel

^6,63_34Js-3-108j!l

V

1Q A s -3,1M 0“19J

y

öOO-lO^m

i-m e -v2

=

e-U,

HL

h c

X

-w «

= 4,36 105—

s

u,

=

m=' v

2-e

e 'U vio= h-fvio-

9,11-10-31 kg

4,36-105—

21,6010"19C

= 0,54

V

WA und e-Ubl= h-fbl-W A =* e (U vio- U bl)= h-(fvio- f bl)

^

h = ei

H_vio . Ubi)

fvio ”

fbl

. Mit

f =

-

erhältman

h = ^

4

^

—^ 4

 

1

1

h =

1,60 •10 '19C •(1,087 V - 0,861V)

3 108— s V405-10_9m

436 10"9m>l

V^vio

= 6 ,8 6 1 0 "34Js

^bl y

qed

4

2

2

1

3

1

30