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Nachrichten Leben im Haus Vor sechs Monaten wurde das Lebenshilfe-Haus mit einem großen Fest feierlich
Nachrichten Leben im Haus Vor sechs Monaten wurde das Lebenshilfe-Haus mit einem großen Fest feierlich

Nachrichten

Leben im Haus

Vor sechs Monaten wurde das Lebenshilfe-Haus mit einem großen Fest feierlich eröffnet. Ha- ben sich die Erwartungen in das Freizeit- und Begegnungszentrum erfüllt? Eine erste Bilanz.

Herzstück des Lebenshilfe-Hauses ist das Café Life. Hier fanden bereits zahlreiche Veranstaltungen statt – von der privaten Geburtstagsfeier über die Schmuckpräsentation der Werkstatt bis zum Public Viewing von Aleman- nia-Spielen. Als Renner erwies sich sehr bald der Sonntagsbrunch.

Großen Anklang bei den Menschen mit Behinderung und bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fanden Feste zu Weihnachten und Silvester. So feierten 130 Gäste aus den Wohnheimen und dem Betreuten Wohnen gemeinsam ins neue Jahr. Weitere Highlights wa- ren die standesamtliche Hochzeit von Detlef und Manuela oder der Singkreis, zu dem sich im Januar auf Einladung des Paritätischen rund 50 Menschen im Gerhard-Noschinski-Raum trafen. Immer öfter wird der Raum auch für Workshops und Seminare genutzt.

Trotz mancher Anlaufprobleme fällt das erste Fazit positiv aus. Endlich gibt es einen attraktiven Treffpunkt für Begegnungen und gemeinsame Feiern. An alle, die sich dafür mit einer Spende eingesetzt haben, nochmals ein großes Dankeschön.

Spende eingesetzt haben, nochmals ein großes Dankeschön. Mut zum persönlichen Budget Menschen mit Behinderungen

Mut zum persönlichen Budget

Menschen mit Behinderungen haben seit 2008 einen Rechtsanspruch auf ein Persön-

liches Budget statt pauschalierter Sachleistungen. Mit dem Geld wählen und bezahlen sie erforderliche Hilfen selbst. Dirk Nöcker von der Koordinierungs-, Kontakt- und

Beratungsstelle (KoKoBe, 02 41 - 4 13 44 54 -105)

berichtet aus der Praxis.

Nach einem Informationsabend der Werkstätten & Service GmbH zum persönlichen Budget ließ sich Herr K. von der KoKoBe individuell beraten. Sein Anliegen: Mit Hilfe des persön- lichen Budgets einen Assistenten ein- zustellen, der mit seinem Sohn Freizeit gestaltet. Diese Aufgabe hatte Herrn K. bisher stark ausgefüllt. Die KoKoBe unterstützte ihn bei der Erstellung des Hilfeplans und der Beantragung des persönlichen Budgets beim Sozialamt. Nach der Bewilligung wurde Herr K. schließlich zum Arbeitgeber. „Mit der Höhe des Budgets bin ich zufrieden“, sagt er. „Ich kann 40 Stunden Betreu- ungszeit für meinen Sohn organisieren und uns als Eltern entlasten.“ Kritisch anzumerken sei nur, dass die Kosten

für den Steuerberater aus dem persön- lichen Budget zu bestreiten sind. Bei ihrem Sohn bemerken die Eltern kleine, aber spürbare Veränderungen. „Er ist flexibler geworden und akzeptiert jetzt, wenn ich das Haus verlasse. Er hat auch neue Erwartungen, weil er spürt, dass mehr machbar ist als früher“, erzählt Herr K. Für ihn selbst sei es anfangs nicht leicht gewesen zu erleben, dass auch ein anderer Mensch sich gut um seinen Sohn kümmern kann. Doch ins- gesamt sei das persönliche Budget eine Chance für mehr Lebensqualität und mit etwas Mut und der nötigen Un- terstützung ein sinnvolles Instrument. „Ich kann andere Eltern nur ermutigen, es in Anspruch zu nehmen.“

Lebenshilfe Mitteilungen
Lebenshilfe Mitteilungen
Tipps und Termine
Tipps und Termine

Samstag 17. April, 15 Uhr:

Mitteilungen Tipps und Termine Samstag 17. April, 15 Uhr: Kinderlesung mit Sigrid Zeevaert, für Kinder ab

Kinderlesung mit Sigrid Zeevaert, für Kinder ab 8 Jahre, Lebenshilfe-Haus

Sonntag 18. April, 14.30 Uhr:

Abschlusspräsentation

Käthe-Kollwitz-Schule,

Lebenshilfe-Haus

Freitag 23. April, 18 Uhr:

Vernissage des Wohnheim Wiesental, Lebenshilfe-Haus

18 Uhr: Vernissage des Wohnheim Wiesental, Lebenshilfe-Haus Freitag 7. Mai : Aktionstag zugunsten der Lebenshilfe,

Freitag 7. Mai :

Aktionstag zugunsten der Lebenshilfe, Möbelhaus Porta

Donnerstag 13. Mai, 10-17 Uhr:

Familienaktionstag, Tierpark

16.-19. Juni:

15. Weltkongress von INCLUSION INTERNATIONAL in Berlin

www.inclusion2010.de

Samstag

INTERNATIONAL in Berlin www.inclusion2010.de Samstag 26. Juni, 10-19 Uhr: Fest der Begegnung, Katschhof
INTERNATIONAL in Berlin www.inclusion2010.de Samstag 26. Juni, 10-19 Uhr: Fest der Begegnung, Katschhof

26. Juni, 10-19 Uhr:

Fest der Begegnung, Katschhof

Mitglieder-Tipps:

Mitgliederzeitung:

Wer die Zeitschrift der Bundes- vereinigung bisher nicht automa- tisch erhält, kann sich an unser Sekretariat wenden: Rebekka Faltyn, 02 41 - 4 13 44 54 - 0.

Neues Grundsatzprogramm:

Die Bundesvereinigung lädt zur Diskussion u.a. bei Regionalkon- ferenzen. Mehr Infos unter www.lebenshilfe.de

Raumnutzung:

Mitglieder können alle Räume im Lebenshilfe-Haus für Aktivitäten mit Menschen mit Behinderung kostenlos nutzen. Anfragen bitte an das Serviceteam unter Telefon 02 41 - 4 13 44 54 - 333.

„Eine Bereicherung für alle”

Bei der letzten Mitgliederversammlung wurde Max Haberland, 31, in den Vorstand gewählt. Zum ersten Mal vertritt in diesem Gremium nun ein Betroffener die Interessen der Menschen mit Behinderung.

ein Betroffener die Interessen der Menschen mit Behinderung. Teilhabe schreibt die Lebenshilfe groß. Vom Bewohnerbeirat

Teilhabe schreibt die Lebenshilfe groß. Vom Bewohnerbeirat in jeder Wohnein- richtung bis zum Lebenshilferat wirken Menschen mit Behinderung mit. Nun ha- ben sie auch eine Stimme im Vorstand. Hierfür war zunächst eine Satzungsände- rung erforderlich. Danach hat der Lebens- hilferat zukünftig das Recht, Kandidaten zur Wahl vorzuschlagen. Die Änderung wurde von der Mitgliederversammlung Ende September einstimmig beschlossen.

Frühförderung in Alsdorf

Seit Anfang März gibt es in Alsdorf eine weitere Außenstelle unserer Frühför- derung. In der Luisenpassage bietet ein interdisziplinär besetztes Team heilpäda- gogische Maßnahmen an, z.B. Psycho- motorik, Interaktionsbehandlung und Heilmittel (Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie). Zusätzlich beraten wir die Familien hinsichtlich der Förderung und Erziehung ihrer Kinder. Auch für Eltern im Norden der Städteregion, die

Aktionstag bei Porta

Möbel kaufen und Gutes tun: Am Frei- tag, den 7. Mai veranstaltet unser Partner Porta einen Aktionstag zu Gunsten der Lebenshilfe: Das Möbelhaus spendet uns einen bestimmten Prozentsatz der ge- samten Tageseinnahmen. Zugleich wer- den wir uns dort präsentieren. Geplant

Max Haberland ist Rollstuhlfahrer und hat eine Lernbehinderung. Er lebt in der eigenen Wohnung und arbeitet im Ver- packungsbereich der Werkstatt in Haaren. Schon mit 22 wurde er zum Vorsitzenden des Werkstattrates gewählt. Die Werkstatt ist für ihn mehr als bloß ein Job. „Wenn ich die Werkstatt nicht hätte, würde mir irgendwann die Decke auf den Kopf fal- len. Außerdem kann ich mich hier auch für andere einsetzen“, sagt Haberland. Diesen Einsatz will er auch in seinem neuen Amt zeigen. Dabei versteht er sich als Bindeglied zwischen Lebenshilferat und Vorstand. Vor allem möchte er mehr Menschen mit Behinderung für eine Mit- gliedschaft begeistern. Drei Vorstandssit- zungen hat er bereits mitgemacht. „Ich fühle mich gut aufgenommen“, sagt Max Haberland. Seine Wahl sieht er als Berei- cherung für alle Seiten. Die Lebenshilfe habe ein Zeichen gesetzt, dass Mitwir- kung wichtig ist. „Das ist keine Alibiver- anstaltung. Ich gebe bei vielen Themen schon meinen Senf dazu!“

das therapeutische Angebot für Kinder mit Entwicklungsverzögerung und Be- hinderung nutzen, sind wir nun besser erreichbar. Bereits im Februar letzten Jahres hatten wir eine zusätzliche Au- ßenstelle in der Aachener Innenstadt (Eli- sabethstraße 16) eröffnet. Insgesamt be- treut unser Frühförder-Team mit nun 22 Mitarbeiterinnen im Monatsdurchschnitt etwa 200 Kinder mit Entwicklungsverzö- gerung oder Behinderung.

ist, dass wir mit Filmen unsere Arbeit vorstellen, die Kunden mit frischen Waf- feln verwöhnen und mit Action-Painting verzaubern. Die Werkstatt wird mit ihrem Schmuckstand vertreten sein. Wer also über Anschaffungen nachdenkt, sollte seinen Einkaufstag auf den 7. Mai legen.

Ausgabe: März 2010

seinen Einkaufstag auf den 7. Mai legen. Ausgabe: März 2010 Liebe Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe,

Liebe Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe,

bereits vor zwanzig Jahren hat die Lebenshilfe sie gefordert, heute ist sie geltendes Recht: die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Sicherlich wird es weitere Jahre benötigen, den Inhalt der Konvention zu verwirklichen. Doch wir sind auf einem guten Weg, Menschen mit Behinderung mitten in die Gesellschaft zu holen. Diesen Weg begleiten wir ganz aktuell, zum Beispiel mit der Diskussion über ein neues Grundsatzprogramm der Le- benshilfe oder beim 15. Weltkongress Inclusion International im Juni in Berlin (siehe Hinweise Seite 4). Doch ebenso wichtig wie die inhaltliche Auseinandersetzung sind konkrete Schritte, die das Motto „Nichts über und ohne uns“ in die Tat umsetzen. So stellen wir Ihnen in dieser Aus- gabe Max Haberland als neues Vor- standsmitglied vor. Monika Winand berichtet von unseren Aktivitäten für mehr Selbstbestimmung beim Woh- nen (Seite 2). Und Sie lesen eine erste Bilanz zum neuen Freizeit- und Be- gegnungszentrum (Seite 4). Bei allen Fortschritten: Was wir auch weiterhin benötigen, ist Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.

Herzlichen Dank dafür!

Ihr Herbert Frings
Ihr
Herbert Frings

Geschäftsführer der Lebenshilfe Aachen

Engagement und Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank dafür! Ihr Herbert Frings Geschäftsführer der Lebenshilfe Aachen

Aus den EinrichtungenKurz und knapp Künstler im Wiesental Seit über zwei Jahren findet im Wohnheim Wiesental (Burggrafen-

Kurz und knappAus den Einrichtungen Künstler im Wiesental Seit über zwei Jahren findet im Wohnheim Wiesental (Burggrafen- straße)

Künstler im Wiesental

Seit über zwei Jahren findet im Wohnheim Wiesental (Burggrafen- straße) ein Malkurs statt. Angeleitet werden unsere Bewohner hierbei von Helga Bodo. Die Künstlerin hat eine kunsttherapeutische Ausbildung. Im Rahmen einer Ausstellung im Lebens- hilfe-Haus soll nun eine Auswahl der besten Bilder einem breiteren Publi- kum präsentiert werden. Zur Vernis- sage am Freitag, den 23. April, um 18 Uhr laden Helga Bodo, Christa Pitz- Döhler, die Leiterin des Wohnheims, und die Künstler herzlich ein.

Jung für Alt

Das Kooperationsprojekt von Lebens- hilfe und Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) geht Mitte April mit einer Abschlussprä- sentation zu Ende. Siebzehn Senioren aus unseren Wohnheimen hatten sich seit November mit Schülern der Heil- erziehungspflege einmal pro Woche in Arbeitsgruppen zu Malen, Musik und Naturerleben getroffen. Die Schü- ler der Musik-AG organisierten sogar eine Schlagerparty. Gefördert wurde das Projekt durch die Aktion Mensch. Allen KKS-Schülerinnen und -Schülern ein herzliches Dankeschön für ihr En- gagement.

Erste Azubi

In der Verwaltung hat Anela Sarajlic eine Ausbildung zur Kauffrau für Büro- kommunikation begonnen. Die 19-Jäh- rige ist damit die erste Azubi der Lebens- hilfe. Angeleitet wird sie von Sekretärin Rebekka Faltyn, die im April die Aus- bildereignungsprüfung ablegt. Während der Ausbildung, die bis September 2012 dauern wird, besucht Anela Sarajlic das Berufskolleg Eschweiler der Städteregion Aachen.

Wohnverbund: „Den Übergang erleichtern“

Bei den Wohnangeboten für Menschen mit Behinderung ist viel in Bewegung. Seit April 2009 gibt es den so genannten Wohnverbund. Über das Konzept und erste Erfahrungen sprachen wir mit Monika Winand, Leiterin des Wohnverbunds.

sprachen wir mit Monika Winand, Leiterin des Wohnverbunds. Frau Winand, was ist der Wohnverbund? Im Wohnverbund

Frau Winand, was ist der Wohnverbund?

Im Wohnverbund haben wir ein statio- näres sowie drei ambulante Wohnan- gebote organisatorisch und personell zusammengefasst. Alle Wohnformen sind vertreten: das Wohnheim, die Wohngemeinschaft und das Wohnen alleine in der eigenen Wohnung. So ist der Wohnverbund eine Schnittstel- le zwischen der traditionellen Wohn- heim-Betreuung und dem ambulant betreuten Wohnen.

Welches Ziel verfolgt die Lebenshilfe?

Mit der engeren Verbindung aus statio- nären und ambulanten Wohnformen wollen wir den Übergang von Menschen mit Behinderung ins Betreute Wohnen erleichtern und ein Höchstmaß an Pri- vatsphäre und persönlicher Lebens- gestaltung ermöglichen. Das gelingt, wenn die bekannten und vertrauten Bezugspersonen erhalten bleiben.

Inwieweit geht es auch um Geld?

„Ambulant vor stationär“ ist eine eindeutige Vorgabe des Landschafts- verbands Rheinland. Da die Zahl der Menschen mit Behinderung, die auf stationäre und/oder betreute Wohn- formen angewiesen sind, stetig wächst, sucht der LVR nach Lösungen, die vor- handenen Mittel optimal einzusetzen. Irgendwo geht es also auch um Ko- steneinsparung. Aber äußere Zwänge führen ja oft dazu, neue Wege zu gehen.

Wie sind die ersten Erfahrungen?

Die Wohngruppe Lützowstraße 25 läuft jetzt seit 10 Monaten, die Adenauer- allee seit September. Bei allen Schwie- rigkeiten gibt es viele positive Aspekte:

Die Wohngruppen sind zu einer WG gewachsen, in der alle von einander profitieren. Freizeitaktivitäten, ob miteinander oder selbst bestimmt und selbst gestaltet, sind deutlich mehr geworden. Auch die KollegInnen im Wohnverbund beginnen sich als ein Team wahrzunehmen.

Welche weiteren Pläne hat die Lebenshilfe bei der Ambulantisierung?

Ich denke, das ambulant betreute Wohnen weiter auszubauen und da- bei auch die Form der Wohngemein- schaft stärker in den Blick zu nehmen. Viele Eltern von jungen Erwachsenen mit Behinderung sehen darin eine pri- ma Alternative zum stationären oder Alleinwohnen.

Europäischer Protesttag: Am 5. Mai ist Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Men- schen mit Behinderung. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Heinsberg nutzen wir diesen Anlass für intensive Öffentlichkeitsarbeit: Am 4. und 5. Mai senden Antenne Aachen, Hitradio 100,5 und Radio Fantasy stündlich einen Werbespot. Der Spot weist auf ein Video auf unserer Internetseite hin. Hauptdarsteller darin sind Maria und Jürgen, unsere Bewohner in der Adenauerallee. Außerdem berichten beide Aachener Tageszeitungen ausführlich zum Thema „Inklusion – Dabei sein” und in Center TV läuft ein Bericht über die Wohngruppe Lützowstraße.

Impressum:

Herausgeber: Lebenshilfe Aachen e.V. · Adenauerallee 38 · 52066 Aachen

Telefon: 02 41 - 4 13 44 54 - 0 · Telefax:

www.lebenshilfe-aachen.de · info@lebenshilfe-aachen.de

02 41 - 4 13 44 54 - 345

V.i.S.d.P.: Herbert Frings, Geschäftsführer Text/Redaktion: Gossen Kommunikation Layout/Gestaltung: Walbert - Visuelle Kommunikation

Layout/Gestaltung: Walbert - Visuelle Kommunikation Ehrenamtliche bei der Lebenshilfe, Teil 4: Eine halbe
Ehrenamtliche bei der Lebenshilfe, Teil 4:
Ehrenamtliche bei der Lebenshilfe, Teil 4:

Eine halbe Million

Sie kommen aus Köln, Krefeld, Düsseldorf. Selbst viele Niederländer, Belgier, Franzosen und Briten, die den Aachener Weihnachtsmarkt besuchen, haben ihn fest im Programm:

Der traditionelle Flohmarkt der Lebenshilfe zieht Schnäppchenjäger magisch an. Zu- gleich ist er ein Vorzeigeprojekt für freiwilliges Engagement.

ist er ein Vorzeigeprojekt für freiwilliges Engagement. Annlen Hahn (links) und Brigitte Schulze leiten das

Annlen Hahn (links) und Brigitte Schulze leiten das Flohmarkt-Team der Lebenshilfe.

Unzählige Menschen stöbern an den zwei Flohmarkttagen im Dezember nach kleinen Schätzen und tollen Schnäpp- chen. Die Aula Carolina brummt, eine einmalig dichte Atmosphäre inmitten von 1.500 Bananenkisten voll ausran- gierter Haushaltswaren, Bücher, Elek- troartikel und Kleider. Und am Ende, nach langen Tagen des Packens, Trans- portierens und Verkaufens, stehen Jahr für Jahr viele Tausend Euro Einnahmen, die so manches Projekt der Lebenshilfe erst ermöglichen.

Wer sind die Köpfe hinter den Kulissen? Seit 1990 leitet Annlen Hahn ehren- amtlich das Flohmarkt-Team, seit sechs Jahren gemeinsam mit Brigitte Schulze. Zwischen März und Dezember organi- siert das Duo gemeinsam mit 20 bis 25 Helfern die Annahme und das Sortie- ren der Artikel. Beim Flohmarkt selbst

sind rund 150 Freiwillige im Einsatz, einschließlich Werkstatt-Bereichsleiter Frank Velten und Lebenshilfe-Ge- schäftsführer Herbert Frings.

„Es macht einfach sehr viel Freude“, sagen die engagierten Damen. Beide haben Söhne, die aufgrund ihrer Be- hinderung in der Lebenshilfe-Werkstatt arbeiten. Schön sei einfach das Mitei- nander im Team: „Da ist ein richtiger Freundeskreis entstanden“. Vor allem lohne sich der Einsatz jedoch finanzi- ell für die Lebenshilfe. „Fast eine hal- be Million Euro sind in den 20 Jahren zusammen gekommen“, betont Ann- len Hahn stolz. Weitermachen wollen beide. Und so nehmen sie seit Anfang März wieder Sachen an, zum Beispiel gut erhaltene Gläser, Kristalle, Vasen, Taschen, Schmuck, Bücher, Spielzeug und Bekleidung.

So können Sie helfen: Sachspenden für den Flohmarkt können Sie direkt im Lebenshilfe- Haus, Adenauerallee

So können Sie helfen: Sachspenden für den Flohmarkt können Sie direkt im Lebenshilfe- Haus, Adenauerallee 36, abgeben. Annahmezeit: Mittwochs von 9 bis 11 Uhr. Wenn Sie beim nächsten Flohmarkt am 4. und 5. Dezember 2010 ehrenamtlich mitarbeiten wollen, erreichen Sie Brigitte Schulze unter Telefon 0 24 73 - 30 56.

Sparkasse Aachen: Konto 26 666 · BLZ 390 500 00 Vorstand: Prof. Dr. Gerd Ascheid, Gisela Vitt, Gerhard Bach, Johannes Gode, Dr. Theo Matthiesen, Brigitte Lindner, Klaus Vonderhagen, Max Haberland

Freunde und Förderer

Kurz und knapp

Max Haberland Freunde und Förderer Kurz und knapp Gutes Spendenjahr Im vergangenen Jahr haben uns Ein-

Gutes Spendenjahr

Im vergangenen Jahr haben uns Ein- zelpersonen und Firmen über 150.000 Euro gespendet. Die Gelder setzen wir für dringende Aufgaben ein, die von Kassen oder Kommunen nicht finanziert werden. Von den zweck- gebundenen Spenden kommen rund 70.000 Euro dem Freizeit- und Begeg- nungszentrum bzw. Lebenshilfe-Haus zugute. Rund 30.000 Euro fließen in Projekte wie Musiktherapie und the- rapeutisches Reiten. 18.000 Euro wur- den für den Vorschulbereich, 11.000 Euro für die Wohnheime gespendet.

Wertvolle Plätzchen

Bei der vorweihnachtlichen Plätzchen- Backaktion im Möbelhaus Porta ka- men knapp 2.500 Euro zusammen. Eltern und Mitarbeiter aus allen Ein- richtungen der Lebenshilfe hatten an vier Adventssamstagen mitgeholfen, den Ansturm auf die Plätzchen zu be- wältigen. Trotz gelegentlichem „Pro- duktionsstress“ hatten alle großen Spaß. Allen Freiwilligen und an Porta nochmals ganz herzlichen Dank!

Alemannia mit Herz

Unsere Partnerschaft mit Aleman- nia Aachen erlebte Mitte Dezember einen besonderen Höhepunkt: Beim Alemannia Charity-Abend zugunsten der Lebenshilfe überreichte Präsident Dr. Alfred Nachtsheim einen Scheck über 12.000 Euro. Rund 250 Gäste waren der Einladung in den Busi- ness-Club in der Sparkassen-Tribüne gefolgt. Durch den Verzehr von Ge-

tränken zum Preis von 1 Euro und die Versteigerung gesponserter Preise kam der stolze Erlös zusammen.

Verzehr von Ge- tränken zum Preis von 1 Euro und die Versteigerung gesponserter Preise kam der
Verzehr von Ge- tränken zum Preis von 1 Euro und die Versteigerung gesponserter Preise kam der
Verzehr von Ge- tränken zum Preis von 1 Euro und die Versteigerung gesponserter Preise kam der