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Alternsforschung: Unheil durch nicht mehr teilungsfähige Zellen - Spektrum der Wissenschaft

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Startseite » Medizin » Alternsforschung: Unheil durch nicht mehr teilungsfähige
Zellen
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Magazin | 15.03.2013 | Teilen
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ALTERNSFORSCHUNG
Unheil durch nicht mehr teilungsfähige Zellen
Auch Zellen setzen sich mit fortschreitendem Alter zur Ruhe. Sie hören auf, sich zu
teilen. Früher interpretierten Mediziner dies als sinnvolle Vorkehrung gegen Krebs.
Nun aber stellt sich heraus, dass solche seneszenten Zellen schädliche Stoffe
abgeben. Dadurch beschleunigen sie nicht nur den körperlichen Verfall, sondern
begünstigen sogar die Entstehung von Krebs.
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© Gert Nielsen Ende 2011 berichteten Jan M. van Deursen und seine Kollegen an der

© Gert Nielsen

Ende 2011 berichteten Jan M. van

Deursen und seine Kollegen an der Mayo

Clinic in Rochester (Minnesota) über den

gelungenen Versuch, Alterungsvorgänge

bei Mäusen zu verlangsamen. Ihr Trick

war, dafür zu sorgen, dass in den Tieren

alle Zellen, die ihre Fähigkeit zur Teilung

einbüßten und damit in den Zustand der

Seneszenz übergingen, sofort zerstört

wurden. Van Deursens Ergebnisse

bedeuteten einen Wendepunkt in der

Altersforschung; denn sie hauchten einer

umstrittenen, schon mehr als ein halbes

Jahrhundert alten Hypothese neues Leben

ein. Demnach ist der Verlust der

Teilungsfähigkeit von Zellen die Ursache

für den allmählichen Verfall des Körpers

im Alter.

Zum negativen Bild der zellulären

Seneszenz passen auch jüngste

Erkenntnisse über ihre Rolle bei der

Entstehung von Krebs. Lange galt sie als

Schutz davor, dass gealterte Zellen, in

denen sich mutmaßlich viele schädliche

Mutationen angehäuft haben,

AUF EINEN BLICK

WARUM WIR ALTERN

1

In den 1960er Jahren

erkannten Forscher, dass

Körperzellen nach einer gewissen

Zeit aufhören, sich zu teilen. In

dieser zellulären Seneszenz sahen

Mediziner lange die eigentliche

Ursache für das Altern, da sie das

Regenerationsvermögen von

Gewebe beeinträchtigt.

2

Als biologischer Sinn der

Seneszenz galt, dass sie Krebs

vorbeugt. Denn sie hindert Zellen,

die im Lauf des Lebens mutmaßlich

viele Mutationen angehäuft haben,

an der unkontrollierten

Vermehrung.

3

Wie sich inzwischen

herausstellte, bleiben die

meisten Zellen jedoch lange genug

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Alterungsprozess und linderte altersbedingte Gebrechen. Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft
In: Journal of Cell Biology 192, S. 547 – 556, 2011 THEMEN Krebs Der Feind im

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