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-

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Johann Christoph Adelung.5

Deutsche

Sprachlehre

Schulen,

Vierte verbesserte und mit einer kurzen Geschichte der Deutschen Sprache vermehrte Auflage.

Mit aller, »«»igst«, Privileg!«».

- Hn der Nossischen Buchhandlung

Berlin, iZoi.

Sprache vermehrte Auflage. Mit aller, »«»igst«, Privileg!«». - Hn der Nossischen Buchhandlung Berlin, iZoi.

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zur zweyten Auflage.

>l^a ich seit der im Jahre 1781 erschienenen ersten Auflage dieser Sprachlehre Gelegenheit gehabt habe, die Deutsche Sprache, so wohl «hien einzelnen Thcilcn nach, als «m systematischcn Zusammenhange niehrmahls zu bearbeiten, welches denn immer mit Erweiterung u«d Berichtigung eigener Einsichten ve» liunden zu seyn pficgl: so habe ich es für meine Pflicht gehalten, nxiner Sprachlehre in gegenwärtiger neuen Auflage alle die Verbessert ngcn zu erthellen, welch« nur in meinen Krähen stehvi,. Eo s,nt> dt. ellen auch s« zahlreich auSgefMn , daß nicht leicht ein §. von Sie alle anzugeben,

tcnsllben befteyet zebl>ebe ist.

ellen auch s« zahlreich auSgefMn , daß nicht leicht ein §. von Sie alle anzugeben, tcnsllben
' V lV V ö.t r e b e, ^
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V
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r
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b
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^

würde thcils unuöchig, theils unmöglich seyn, daher ich nur etuiger der vornehmsten gedenken will.

Die meisten Veränderungen, und wie ich hcffc. Bcrbesserungen hat der etymologische Tbeil. erhalten ; unter andern auch dadurch , daß ich die Nedcthcilc in ' einer etwas andern, aber der Deutschen Sprache an- . gemessener« Ordnung auf einander folgen lasse, als in der ersten Ausgabe geschehen ist. ,DieD<lttsche Spra che hat vor allen andern mir bekannten Sprachen das Eigene, daH sie «mengenaucn und wirklich sehr mcta- pbysnchcn Unterschied unter dem Unselbständigen macht, wenn es sin sich allein (oder als eine Beschaffenheit, oder an und in dem Selbständigen als eine Eigen schaft,) gedacht wird. Jenes gibt das Adverbium, dieses das Adjectiv. Adjcctio ohne ein vorher gegangenes Adverbium mög lich, und fast jedes Adverbium kann durch die Con- cretion, eine der Deutschen Sprache ganz eigene Art der Biegung, *) in ein Adjcctio verwandelt werden.

^

Im Deutschen ist daher teil»

') Ich nenne diese grammatische Verrichtung, d» man eine Beschaffenheit zu einer Eigenschaft erhöhe» , , conerescl< ren, gebrauche es aber thätig, ob ich gleich weiß, daß «oncrelce,« eigentlich ei» Neutrum ist. Es istdieses eini- ^ gen anstößig gewesen; allein, ich glaube, daß man es bep Kunstwörtern, zumal)! wenn man sie in eine andere Sera, che überträgt, so genau nicht nehmen darf, wenigstens fehlt es an Pepspiclen nicht, da man in andern ähnliche» Fallen eben so sehr, und wohl n»ch mehr»»» der Rejnigkcit derz«

nicht, da man in andern ähnliche» Fallen eben so sehr, und wohl n»ch mehr»»» der Rejnigkcit

<eini-

V

o

r

r

e

d

6

V

Es folgt daraus ganz natürlich, daß das Adverbium

vor dem Adjektive hergehen muß, weil es dessen War«

Mutter ist, und die übrigen grammalischen

zel uud

öperalioneN , besonders die Steigerung an dem Ad-

verbio , nicht aber an dem Adjcctive vorgehen.

der ersten Ausgabe hatte ich die Redethcilc noch in^er»

bisher in allen Sprachlehren gewöhnlichen Ordnung

auf einnrldcr folgen lassen , nach welcher das Adocr-

bium seine Stelle hinter dcm Verbum bekommt. Ich

lernte indessen das Unschickliche in der Folge fthr bald

In

selbst einsehen, konnte es aber damals nicht mehr a'n-

dem , sondern mußte es dieser neuen Ausgabe vorbe

halten, in welcher nunmehr das Adverbium in der ihm

angemessenen Stelle unmittelbar nach dem Substan

tive erscheinet.

Auch die Lehre von derZuiammensitzungderWör«

ter hat in der gegenwärtigen Ausgabe eine, wie ich

hoffe,

ersten Auflage zwischen der Etymologie und dem Syn

Ich Halle sie in der

bessere Stelle erhalten.

tax« gesetzt, weil sie gleichsam den Übergang der erster«

in letzter» ausmacht, und manche Lehren aus derEty-

mologie voraussetzt. Allein da sie doch eigentlich eine

Arr

*

z

teinischen Sprach? abgewichen ist. Concresciren, ton» cretion , drücken dl ,',' Art der Biegung sehr gut aus, und ich wüßte kein schicklicheres Wort an dessen Stelle vorzu schlagen. Andere Sprache», welche diese Biegung Nicht kenne«/ bedürfen auch leS Kunstwortes nicht.

dessen Stelle vorzu schlagen. Andere Sprache», welche diese Biegung Nicht kenne«/ bedürfen auch leS Kunstwortes nicht.

Vl

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,

Vorrede.'

,

'/ ./',

.^

Art derB 'dnng der Wötte ist, so habe ich sie liebelt seglcich bey dieser »bh.,ndeln wollen.

tzen, welche diese neue Ausgabe er»

Von den 3 halsen hat, elwHne ch nur der erweiterten lehren von dem mildernden e und von dem einfach geschärften ß. sende sind ein Stein des Anstoßes mancher, besonders Oberdeutscher Provinzen. wendig, vorzutragen. Damit dadurch die Bogenzahl nicht ver größert würde, habe ich dieganzeLehre von demUrsprun» < ge der Sprache und der ersten Bildung der Wörter völlig, weggelassen, und mich bloß auf die nshere Etymolo gie eingeschränkt, die entferntere aber, welche ohnehin ^ür den erstenUnterricht nicht ist, einer anderweiltgen vollständigern Bearbeitung vorbehalten.

Es schien mir daher noch,

ihren Gebrauch so vollständig als möglich

Dresden, den «.April 1752.

vorbehalten. Es schien mir daher noch, ihren Gebrauch so vollständig als möglich Dresden, den «.April 1752.
vorbehalten. Es schien mir daher noch, ihren Gebrauch so vollständig als möglich Dresden, den «.April 1752.

Nach«

Nachtrag zur vierten Auflage.

A)«s meiste, was in dieser und der vorigen dril, ten Auflage gelinde«, und wie ich hoffe ver bessert worden , ist auf Veranlassung einer Recension in dem 4ten B. der neuen allgemeinen Deutsche» Bibl. G. 34. f. geschehen. welche mir bekannt gewcrden, nicht gemeine Gprachlemtniß verräth :

und ihr Verfasser

Da sie die ausführlichste «st,

so hielt ich

es für Pflicht, ihr all« nur mögliche Aufmerksamkeit' zu widmen.

Schon in der vorigen Auftage hatte ich

»4

man

ich es für Pflicht, ihr all« nur mögliche Aufmerksamkeit' zu widmen. Schon in der vorigen Auftage

Nachtrag zur vierten Auflag«.

VlN

manches auf seine Veranlassung verbessert; da ad« der Druck derselben bereits angefangen war, so muß- <e ich manches bis zur gegenwärtigen Auflage verlpa- ren. möglich geändert, weil ich weiß, daß in Schriften dieser Art jede Änderung, wenn sie nicht schlechter dings nolhwendig ist, bringt. die Lehre von der Concrenon S. »86. erhalten, wo ich auf Veranlassung

Die einzige Vermehrung von Bedeutung hat

mehr Schaden als Nutze»

Indessen habe ich in derselbe» so wenig als

eben dieses Reccnsintcn den

§ zvz. von der Concrction der eigenen Nahmen, wenn sie vermittelst eines Adverbii ausgedruckt wer den sollten, hinzu gesetzt habe.

Aber in manchen Stücken hatte ich doch hinläng liche Gründe, mit meinem Rccensenten nicht einerley Meinung zu seyn. fen nicht mich und meine Sprachlehre, sondern dic Hochdeutsche Mundart selbst, welcher er nicht schr gewogen zu stnn scheinet, ob er gleich in dem östli chen Thüringen zu leben scheint, wo die Mundart der «bern Gassen ganz von der Hochdeutschen ausgegan gen ist, und sich daher als Tochter nicht über die Mutter erheben darf, obgleich derRecensent dieses zu behaupten scheint. in meinem Buche über den Styl von der Entstehung und dem Geiste des Hochdeutschen gesagt habe, seit lich zu übellegen, und ich hoffe, daß er alsdann das mei

Ich bitte ihn, dasjenige was ich

Viele semer Erinnerungen betref

zu übellegen, und ich hoffe, daß er alsdann das mei Ich bitte ihn, dasjenige was ich

Nachtrag zur vierten Auflage. '

lX

«eiste/ was er hier zu dessen Nächthcil gesagt bah «on selbst wieder zurück nehmen wird.

<

Ferner scheint mein N«ensent viel zu viel auf das Wir Deutschen- haben, was die Richtigkeit und Reinig» aus Kickt zu findenden Ur sachen, weniger Clafsische Schriftsteller, als irgend eine andere cultivirte Nation , und ich wüßte leinen) der nicht aus Vorliebe für seine Provinz , aus Man gel gründlicher Sprachkenntniß, aus einer gewissen Einseitigkeit des Geschmacks, oft auch nur aus blo« Ar Grille, sein Abweichendes hälte^ Dieses kann wenn dersel- de gleich in andern Rücksichten für Clasfisch gehalten «erden sollte. brauch der meisten und heften Schriftsteller macht nicht ter ihnen.

Ansehen einzelner Schriftsteller zu rcchncn.

tejt der Sprache bctrisst,

l» keinem Falle zur Regel dienen ,

Nur der übereinstimmige Ge<

den Hochdeutschen Sprachgebrauch aus,

aber die

Eigenheiten einzelner Glieder un

Ich hatte in der ersten Ausgabe dieser Sprachleh re etwas von der Geschichte der Deutschen Sprache bcygebracht. mir auch dort nicht ganz am rechten Ort zu stehen schien , so hatte ich et in den folgenden Ausgaben unterdrückt. haben diese Weglassung getadelt, und gewünscht, daß

Da es sehr unvollkommen war, und

Verschiedene kicbhaber dieses Buchs_

*

5

Weglassung getadelt, und gewünscht, daß Da es sehr unvollkommen war, und Verschiedene kicbhaber dieses Buchs_ *

es,

Nachtrag zur vierten Auflage»

Zc

Dieß hat mich bewo,

. es wäre beybchalten worden. gen, ganz neu auszuarbeiten, und MigV gegenwärttgcF Ausgabe als einen Anhang beyzufügen. Sollte sich darin manches finden, was den angenommenen Mei, nungcn widerspricht, so bitte, selbiges nicht so gleich zu verwerfen, sondern meine ausführliche Geschichte der Deutschen Sprache und Litteralur abzuwarten, wo man die Beweise davon antreffen wird, zu wel chen mir hier der Raum viel zu eingeschränkt ist.

eine kurze Geschichte der Deutsche!, Sprach«

Dresden, im Ottober 18«?.

Inhalt.

hier der Raum viel zu eingeschränkt ist. eine kurze Geschichte der Deutsche!, Sprach« Dresden, im Ottober
Inhalt. ' ! , .- " t' Einleitung. ^ . Ucber Sprache, Deutsche Sprache und
Inhalt.
'
!
,
.-
"
t'
Einleitung.
^
.
Ucber Sprache,
Deutsche Sprache und
Sprachlehre.
,
33°« der Sprache überhaupt,
<
,
,
,
S;
Deutsche Mundalte»,
,
,
»
-
4
Deutsche Gprachleh«,
,
-
-
-
»
6
Erster
überhaupt, < , , , S; Deutsche Mundalte», , , » - 4 Deutsche Gprachleh«, ,
M Inhalt. > Erster Theil. Von der Fettigkeit richtig zu reden. ',» l. Abscnn. Bildung
M
Inhalt.
>
Erster
Theil.
Von der Fettigkeit richtig zu reden.
',»
l. Abscnn. Bildung derwäreer, oderdicEt^mologie. iz
iz
>)
i. W» tri! Buchstabe und ihrem L>>ute.
Aap
l. Ihre Bestimmung und Eintheilung,
,>
«.
Nähere Emagung der einzelnen Buchstaben und
<
Der Hülft< und Doppellaute,
^
ihiss laute«,
,
<
,
,
i<
,
,
,
»6
Der Hauptlaute,
e
<
<
,
,
i?
«.
Aap.
und Ableitung.
Bildung der Wörter durch die Biegung
<
,
<
,
^
S. Z5
i.
Bildung der Wörter durch die Biegung,
«.
^
'
durch die Ableitung,
Ausbildung der Wurzelwörter und abgeleiteten
,,,,«?
z.Aap. Bildung der Wörter durch die Compofilion
,
;.
Wörter.
44
oder Zusammensetzung.
-
<
,
,, Arten der zusammengesetzten Wörter,
i.
Erklärung derselben,
,
,
,
4z
?
3.
4. Aap.
Regeln für die zusammen gefilzten Wörter,
,
5/
W«m Tone.
-
,
?
66
1.
Ton der Wurzelwirter und abgeleiteten Wörter,
,
67
"
, 2. Ton der zusammen gesetzten Wörter,
74
2. Abschn.
ihrer Biegung.
,
<
,
i. N«p.
detheilen überhaupt.
,
,
,
2. Aap.
Von den Wörtern aleRedecheilen »lnd
,
Von den Arten der Wörter , oder den Re,
,
Von dem Substantive «der Hauptworte.
7?
77
«»
1.
Dessen Arten,
,
,
,
»
,
«l5
-.
Dessen Bildung/
,
»
,
,
/
3.
Geschlecht/
,,,,«,
105
4. PlllF
1. Dessen Arten, , , , » , «l5 -. Dessen Bildung/ , » , ,
In h a l <. 4. Plural, / <^ < ' <> ! / ,
In
h
a
l
<.
4.
Plural,
/
<^
<
'
<>
!
/
,
5.
D clinatio«/ /
»«
'
^'
"
>
'
<
^
>
«. D« eigentlich Deutschen Gatlungswörtcr, d. Der fremden «ügeweinen Nahmen, .>, 146 c. Der eigenen.
«.
D« eigentlich Deutschen Gatlungswörtcr,
d.
Der fremden «ügeweinen Nahmen,
.>,
146
c.
Der eigenen. NUimen,
/,
,
157
z.
Aap^
Von den Adverbien,
i«5
l.
Alten dcrsi'Il'cli,
<
»
l6«
«.
Blldunss derselben,
V
»
l?»
173
z. StejgerunU der Adverbien, 4,. Coücrttion derselben, , l«, ^ <. Aap. Von den Bestimmungswörtern
z.
StejgerunU der Adverbien,
4,.
Coücrttion derselben,
,
l«, ^
<.
Aap.
Von den Bestimmungswörtern des Cub
stanlivcs überhaupt, , < , , !86 5. Aap. V«n dem Artikel, l«3 e. Aap.
stanlivcs überhaupt,
,
<
,
,
!86
5.
Aap.
V«n dem Artikel,
l«3
e.
Aap.
W«n den Zahlwörtern
19z
1. Bestem mte,
»
»
»
192,
2. ,
Allgemeine,
,
,
«
2«,
7.
Aap.
Von dem Pronomine,
20?
1.
Persönliche Pronomin«,
20z
,
«.
Possessive,
<
,
' 2>5
' z. Demonstrative,
<
213
4.
Determinative,
«
22l
5.
Relative,
,
i
22Z
,
6 Fragende,
<
Bon dem Ädjective,
,'
225
«^ Aap.
226
0
i.
Allgemeine Betrachtung desselben,
2l6
«.
Declination,
<
<
,
F
22?
z.
Steigerung,
,
-
<
-
F
2?5
4.
Ädjective ZMwörtei,
'
,
2Z7
5.
Aojectiue als Substantive gebraucht,
241
,.
Aap. Declinaiion der Bestimmungswörter,
24;
,«, Aap.
N«n °em Verb«,
,
,
,
24z
». Dessen Bildung,
,
,
,-"<,-',
«4»
,,
.
«
Ar,
Aap. N«n °em Verb«, , , , 24z ». Dessen Bildung, , , ,-"<,-', «4» ,,

XIV

Inhalt.

5. Arten Her Nerborum, , , , , s z. Von der Conjuqalion überhaupt, ,
5.
Arten Her Nerborum,
,
,
,
,
s
z.
Von der Conjuqalion überhaupt,
,
-
4.
Von »en>Hülftn>lrttrn,
,
,
<
f.
Reguläre Ceujugalion,
,
,
,
<
»
s: Irreguläre,
,
,
,
,
<
7.
Won den Neutris oder Inlranfflivij,
,
,
«.
Von den zusammen gescyle» Vcrbii,
^
9.
Von den Verdi« reciprocis,
,
<
,
<
<
,
l,
,0. Von dem Verb» imversonali,
Aap
Po» dem Patt>c>pio,
,
,
,
»,.
Aap.
l). Aap.
Von den Pr,»poslt>0!ilU,
Von den Coniunctionen,
,
,
,
»

14. Aap, , Von den Interjmioncn oder Emvfiu,

^ lungiwörtern, < » , , , z.Abschn. Von dem Syntaxe oder dem Redesaye. l.
^
lungiwörtern,
<
»
,
,
,
z.Abschn. Von dem Syntaxe oder dem Redesaye.
l. Aap.
ander,
Viidinlung einzelucr Wörter mit ein.-
<
z
,
,
,
,
l.
Bestimmung des Substantives durch den Ar«
tikel,
,
<
»
,
>
,
,
,.
Verbindung de« Substantive« mit andern Sub<
,
stantiven,
<
,
,
<
,
z.
Bon dem Adjective und dessen Verbindung mit
,
dem Substantive,
,
,
,
,
4.
Gebrauch der Zahlwörter,
<
,
,
5. Gebrauch der PronominuM/
«
,
,
?.
Der perstnlicheu,
,
,
,
,
,
b.
Der Possessiven,
V,
,
,
,
,
«.
Der demonstrativen,
,
,
,
,
6. Der d«terminati»en,
»
,
,
,
«. D« relativen,
,
,
,
,
5
t Der fragenden,
,
,
,
»
,
e. Ve-
, 6. Der d«terminati»en, » , , , «. D« relativen, , , , , 5

^/

I n h a l l. XV s. Tebeauch de« Verb«, < , > »
I
n
h
a
l
l.
XV
s.
Tebeauch de« Verb«,
<
,
>
»
S
;«z
2. Der Personen/
,
»
,
-
,
,
;6z
t>.
Der Zahle»,
^
,
,
,
<
-
;6f
c.
Der Zeiten,
,
,
/
,
,
,
;66
H.
Der Modorum,
<
,
,
,
,
;<g
«.
Der Hülstwötter,
<
,
,
,
,
:
37,
7.
Verbindung eines Vclbi mit dem andern,
37;
».
Verbindung des Verbi mit dem Substontwe,
37?
,.
Von dem Verbo mit dem Nominative,
,
373
^.
Mit dem Genitive,
«
^
<
-
37?
«.
Mit dem Dative,
,
^
,
,
z«6
6.
Mit dem A«us«ti»e,
,
,
-
,
;«Z
9.
Gebrauch der Adverbien,
,>
V^
«
/
;z»z
'
10.
Gebrauch der Prässosilionen,
,
-
,
395»'
l,. Eeb«uch der Conlunclionen,
,
,
,
40;
12.
Gebrauch »er Inteijemoncn,
,
Von der Wortfolge, oder derOrdnung, wie
,
,
419
2. Aap.
die Wörter in der R«l>e auf eioanler folge«, '
4,1
1.
Von der Folge der Wörter übechauvt,
<
4,1
2.
Von derWonfolge nach deiOemülhsst.Iluug des
Redenden,
?
,
<
'
»
>
432
».
Die erzählende Wortfolge,
,
,
<
433
l».
Die fragende Wortfolge,
,
»
<
435
».
Verbindende Wonfolge/
,
.
,
4jz
3.
Von der Inversion 00« Versetzung,
,
,
-
440
3. Aap.
Von den SaiM,
/
,
<
444
i.
Verschiedene Arten derselben.
,
-
»
444

». Zusammeniiehung derselben durch die Adverb«« und Paltilipia, oder von der P»llicipial'Consirueli0n, 455

». Jusammenziehung der saße durch die Aduerbia, 456 l>. Durch das Participium Pratecili, , ,
».
Jusammenziehung der saße durch die Aduerbia,
456
l>.
Durch das Participium Pratecili, ,
,
,
v
46c,
c. Durch da« Pamopim» Ptsstntis,
,
463
456 l>. Durch das Participium Pratecili, , , , v 46c, c. Durch da« Pamopim» Ptsstntis,

6. Feh,

'<- ° <z. FchlerKnfier Gebrauch dieser Confiruetion, , S.464, >> 4. R»p. Vcn den P?ri«dfn.
'<- ° <z. FchlerKnfier Gebrauch dieser Confiruetion,
,
S.464,
>> 4. R»p.
Vcn den P?ri«dfn.
,
<
,467
Zweyter Theil.
'
,
Von der Fertigkeit richtig zu schreiben oder von dev
Orthographie.
.
i.
Aapitel. Allgemeine Grundsätze derselben,
,47?
«.
Aap»«!. Orthographie einzelner Buchstaben,
487
Z.
Aspirel, Von der TKeilung derSftlben,
^
fi»
F.
'
>
Napircl. Von der Orthographie der zusammen
,
gesetzten Wörter.
/
»
,
,
'
513
5.
A«pi«l.
Von den im Schreiben üblichen Zeichen 5 if
.
Kurze Geschichte der Deutschen Sprache.
Anhang.
51?

Ein.-

5. A«pi«l. Von den im Schreiben üblichen Zeichen 5 if . Kurze Geschichte der Deutschen Sprache.

Eint ei tun g

über

Sprache,

Deutsche Sprache

und

Sprachlehre.

Eint ei tun g über Sprache, Deutsche Sprache und Sprachlehre.

,^

,

.-'. --'

'

>^.^' ?-

'

>,

,^ , . - ' . - - ' ' >^.^' ?- ' >,

Einleitung.

sprechen heißt im gewöhnlichst,» Verstände, an< .dern die Reihe seiner Vorstellungen durch ver«. ein Vermögen, welche« Sprache ist in die» sem Verstände sowlkl dieses Vermögen, als auch d» ganze Inbegriff vernehmlicher kaute, vermittelst welcher Menschen einander die Reihe ihrer Verstellungen mite theilen. §.2. Die Erfahrung lehret uns, daß es n«hrere A« ten gibt, seine Vorstellungen und Begriffe durch vernehn« UcheLaute andern mitzutheilen, und daß es folglich auch Diejenige Menge Men« scheu , welche den einer gemeinschaftliche» Abstammung einerley Vorstellungen durch ennrley Laute und aufeinerl leyArt ausdruckt, heißt ein Volk oder «ine Nation, und in so fern ist Sprache derjenige Inbegriff vernehmlicher Laute, durch welche ein Volk sich seine Vorstellungen mit» lucheilen pflegt. sprach« dessen, der von diesem Volke ist. z. gehen unter; so auch die Sprachen. che »och heißen ledendige, ihre Gegensätze aber tod« Sprachen. durch welche uns de» Weg zur Oelchlsamreit gebahnet wird, weiden im vo« iiiglichsten Verstände gelehrte Sprachen genannt.

Diejenigen unter den lehtern,

nehmliche Laute miltheilen:

nur allein dem Menschen eigen ist.

mehre« Sprachen geben muß.

Eine solche Sprache heißt die NIntt««

§.

Volker entstehen, werden verändert, unl)

Sprachen, w«K

jetzt von ganzen Volkern gesprochen werden,

§.

4.

Jede Sprache stehet m»t der Erkenntnis)

»ines Volles un> dessen Art zu dn-.t«», in dem genau«

st«

A

2

§. 4. Jede Sprache stehet m»t der Erkenntnis) »ines Volles un> dessen Art zu dn-.t«», in

^

4

'

,,

.

. EinleitilnH-

sten Verhältnisse. gesitteten Volte ist sie arm, rauh und ganz «uf sinnlich« Gegenstände eingeschränkt; bey einem gesitteten, blli» biegsam, all« Begriffe und ihrer Schattirimaen fähig; bey ei, Uem -durch dm Luxus entnervten Volke ab«, so weich, llppig und kraftlos , als das Volk selbst- §, der Sprache Eines Volke« zu verschiedenen Zeiten , gibt es auch Gründe, Theilen eines und eben desselben Volkes zu emerley Zeit Diese Wnschiedenhei« ^teu machen das aus, was man Dialecre oderMnnd«« Vima, Zeit, Entfernung, Cultur und hundert andere UmMnde können das, tvas zu einer eigene» Sprache machen, uud aufwiese Art sind die meisten

Bey einem armen, «hen und um

hendcn und ausgebildeten Volke wortreich,

Außer dieser nelhwendiFen Verschiedenheit .

5.

warum sie unter den verschiedenen

^schieden s«YN kann Und Uuch.

ten .einer Sprache uennt.

anfanglich nur eine Mundart war,

Sprach«« in der Welt entstanden.

§.

6.

Mer, da «s unter den zu einer und eben

derselben Mundart gehörenden Menschen mehrere Claf- scn oder Stand« gibt, welch« sich durch Cutwr, Sit«

' ten «nd Geschmack oft sehr weit vor, einander «ntfemen:

so gicbt es m «iner und eben derselben Mundart auch mehrere Sprechern«, worauf in'de» Folge die Würde

des Auidruekes benihet. §. ters her in zwey Hauptmundarten, die südliche od« Oberdeutsche, und die nördlich« od«r N.ederoeutsche. <^el.e derselben zerfallt wieder in eine Menge kleinerer,

jenen untergeordneter Mundarten. Die erste «der die Oberdeutsche unterscheil durch ihren vollen Mund, durch ihren Hang zu hauchenden, blasenden und -

zijchen«

Dle Deutsche Sprache theilet sich von Al<

7.

tz. 8»

det sich durch ihre hohe Sprache,

-.

blasenden und - zijchen« Dle Deutsche Sprache theilet sich von Al< 7. tz. 8» det sich

Ciuleitunß.

5

zischend«« Mitlauten , zu den breiten und tiefen Selbst» lauten und zu rauhen Doppellauten , durch ihre Härten, durch turch weitschweifige ?lusdülicke< Überfüllnngeu uud hohe Figuren. drücken, gen oder Graden der Stärke auszudrucken, «th dadurch ihre frühe und lange Cu!>ur, Cultur ohne Geschmack und seine« Gefühl y. dersüchsische eine der vomehmsivn llnterarten ist, eine ^emdinn aller vollen Hauch,, Zisch« und Blaftlante » alter harten Dop« pellaut«, de« vollen Oberdeutschen Mm>dcs und des le« lrn WortgeprKnges , und dagegen eine erklärte Frcundt dinn aller sanften und leicht fließende» Tene, der h^hem Nocale »nd einer viel sagenden , aber auch oft nnveriol bischen Kürze. Seewesen, hingegen arm an Ausdrücken für »msmnl^he Gegenständ«, weil sie >vcit weniger ausgebildet worden, daher sie in solchen FMn immer genbthiget ist, von >hl «r reichern und iippigcrn Schwester zn borgen. §. schen bekannte jüngere Schriftsprache ist eine Tochter des Oberdeutschen, südlichen Provinze». Dialect gemilderte und durch Geschmack, Künste und Wissenschaften ausgebildete und verfeinerte Oberdeutsch« Mundart. den Dialecten von der weichen , Sprache des Niederdeutschen nur gerade so viel ange< nvmmen, als zur Milderung de« rauhen und^chwülsti»

Wort < und Sylbengepränge,

ein weitläufiges

Sie ist dabey reich an Wörtern und Aus<

fast alle Begriffe mit allen ihr«» Schatmun?

§.

und »er<

aber eine

Di« Niederdeutsche, von welcher die Nie,'

ist

>

von ihr gerade das Geaentheil ;

Sie ist reich an Kunstwörtern für las

IQ.

Die unter dem Nahmen des Hochdeu«

doch mehr der nordlichen als der

Es ist die durch den Sächsische«

Sie hat nebst ihre» "älter» Schwestern,

Fränkischen ,

Thüringischen und Odersachsischen

schlüpfrigen uiw kurzen

-

A3

"^

"älter» Schwestern, Fränkischen , Thüringischen und Odersachsischen schlüpfrigen uiw kurzen - A3 "^ S"

S"

Einleitung.

gen oberdeutschen »ijchtg war, und ist seit der Refor» «ation nicht allein die Büchersprache aller Schriftsteller von Geschmack , sondern auch die Hofsprache des gesit» >

tetern und verfeinerten Umganges geworben.

>

§.

l

l.

Sie wird daher auch vorzugsweise gemei

ner, wenn man von der Dentschen Sprache überhaupt, von dem was rein Deutsch, gut Deutsch, schön Deutsch u. s. f. ist, spricht, in welchem Fall, sie als die Herr« sehende allgemeine Sprache den Mundarten der Pro» Da ihr Äußeres ganz von dem Zustande der Cultur und des Nefchmackes ab« hängt, und dieser in den obern Classen der Nation be» ständig entweder steigend oder fallend ist, so ist sie, wie aus dem vorigen erhellet, auch gar sehr der Veränderung unterworfen. tiott in gründlichen Kenntnissen und im gutenGeschmacke wachset, und wird fallen, so bald sie darin abnimmt.

,

vinzen entgegen gesetzt wird.

Sie wird steigen , so lange noch di« Na»

§.

12.

Diese Mundart verdienet daher vorzilg»

- lich, ochtung der Sprachregeln, erlernet zu werden. Sprach» regeln sind allgemeine Vorschriften, nach welchen die Wörter einer Sprache gebildet, gesprochen, verändert, verbunden und geschrieben werden, und sie zusammen genommen, machen die Grammatik oder Sprachlehre aus, welche es demnach bloß mit der Richtigkeit der Ausdrücke zu thun hat, so wie sich die Logik mit ihrer Wahrheit, und die Redekunst mit ihrem Schmucke be, schaftigt.

§. iz. lmllkührlich, sondern sie gründen sich zunächst auf die Analogie oder Sprachähnlichkeit, d. i. auf das über» Diese leh« »et

«ixstitnmige Verfahren in ähnlichen Fallen.

grammatisch, o. i. mit Bewußtseyn und Beob»

Diese Regeln sind nun nichts weniger als

Verfahren in ähnlichen Fallen. grammatisch, o. i. mit Bewußtseyn und Beob» Diese Regeln sind nun nichts

V

Einlei tu NA

7

retmich z.B. daß eine gewisse Classe von Substantiven «uf diese, eine ander« auf eine andere Art decliniret^wer» den muß; daß gewisse Verba regulär, andere aber irr« gulär gebeuget werden , daß es unter den letztem wieder als so viele verschiedene Analogien sind; daß diejenigen Ne«,

mehrere Formen gibt,

welche auch weiter nichts,

mehr thätia,

»r», haben , die entgegen gesetzte!» abcr se?n bekommen , u.

s. wenn die meisten ähnlichen Fälle Einer Art derselben folgen',

eine andere entgene»

Wenn nun ei e Analogie die herrschende ist, d. i.

als leidend ist)

deren Bedeutung

f.

so macht sie die Regel,

stehende Analogie aber, begreift, macht die Ausnahme von der Regel.

§. Ursprünge und der ersten Ausbildung der Sprache alles gethan hat:

welche weniger Fille unter sich

14.

Allein,

wenn gleich die Analogie bey dem

so ist sie doch jetzt nicht mehr im Stande,

das Veränderliche in der Sprache zu bestimmen , wie sich leicht beweisen läßt. Fall mehrere und oft unzählige Arten des ähnlichen Wen

fahren« ; denn die ganze große Verschiedenheit so vieler und Sprecharten in jeder, gründet sich bloß auf verschiedene Analogien, welch« in einerlei, ähnlichen Fällen befolget

Selbst in einer und eben derselben Sprach« So find z. B. alle Verba ähnliche Redetheile, aber sie wen den im Deutschen nach zwep großen Analogien conjugi» ret, und die eine begreift wieder mehrere untergeordnet« Analogien unter sich. und ohne höhere Leitung hinlänglich ^ so wäre es gleich viel,

worden.

zibt es für jeden einzelnen Fall mehrere Analogien.

Sprachen in der Welt,

Es gibt für jeden einzelnen

und so vieler Mund«

Wäre die Analogie für sich allein

wie ich ein gegebenes Verbum coujugiren wollte. §. 15. lozi« unterwerfen ist,

welchem die Ana«

nun kein anderes als der

Dieses höhere Gesetz,

ist

A

4

wollte. §. 15. lozi« unterwerfen ist, welchem die Ana« nun kein anderes als der Dieses höhere

Sprach«

^

"

H

-

.

^

V

Einleitung.

welcher simmtlicher von einem Volke nun einmal)! angenom« menen Analogien ist, und sich über alles erstrecket, roa« Di« Analogie ist bloß Classe, was aber in jede Classe gehöret, kann nie, So fern derselbe von dem Sprachgebrauche anderer Svra« chen abweicht, macht er den Genium oder das lüigeni , thümliche einer Sprache, aber ihreIdiolizmen oderEigenheireu aus. Was dem Sprachgebrauch« und den auf ihn gegründeten Sprach« regeln gemäß ist, heißt sprachrichtig, was sie ober v«r< letzt, sprachwidrig, und im Concreto ein Sprachfehler. §. 16. ausgebildeten Sprache , dergleichen die Hochdeutsche ist, wird dieser Sprachgebrauch am sichersten ans der Her« sehenden und iibereinstimmken Gewohnheit der besten Schriftsteller von dem richtigsten Geschmacke erkannt; nicht als wenn sie den Sprachgebrauch machten und be< stimmten, sondern weil sie, wenn sie die gehörige Fein» heit und Richtigkeit des Geschmackes besitzen, das beste «nd richtigste aus der Sprache des täglichen Umganges -ausheben. ' Aus ihrem übereinstimmigen Gebrauche können auch die. Eigenheiten und Fehler einzelner sonst Einen andern Be< griff kann und darf man mit den so oft gemißbrauchten Ausdrücken des allgemeinen Sprachgebrauches und«ll< gemeine» Svr^chreZel» nicht verbinden. §. 17. nicht an und für sich selbst, doch wenigstens in Riick< so gibt es für manche einzelne Fälle noch gewisse Hiilfs« Dahin gelM« beson« der«

Sprachgebrauch ,

eigentlich der Inbegriff

in der Spraye nur veränderlich ist.

wand anders als der Sprachgebrauch entscheiden.

in Ansehung einzelner Fälle

In einer' durch Schrift und Geschmack

guter Schriftsteller erkannt werden.

Da der Hochdeutsche Sprachgebrauch , -wo

sieht einzelner Personen oft zweifelhaft senn kann ,

«Mel, denselben zu erkennen.

der Hochdeutsche Sprachgebrauch , -wo sieht einzelner Personen oft zweifelhaft senn kann , «Mel, denselben zu

!

^

Einleitung.

ters silr die Orthographie gebogener, abgeleiteter und zusammen gesetzter Wörter, die «r^mologi« oder nach« sie Abstammung. «h algonein oder allgemein dem Sprachgebrauch« ge» mäßer ist, so» erinnert die Etymologie an das «U nnd Doch davon im fol< In manchen Fallen kann auch der Wmn man z. B- gleich oft d>e Mauren und die Mauern, bedauren und bedauern hörte und läse, so würde schon der Wohllaut auch ohne Etymologie- fiir die letztere Form entscheiden. §. »8. felhaften Fallen des Sprachgebrauches entscheiden , und sie hat folglich da nichts zu thun , Wo der Sprachg«

Die Etymologie kann also nnr in zweie

Wenn man z. B. zweifelhaft wäre,

entscheidet fiir diese Schreibart.

genden 2ten Kap.

Wohllaut mit Nutzen dazu angewendet werden.

. brauch schon ' entschieden hat.

Es ist daher Mißbrauch, schon cut!chiedene und allgemein gangbare Falle durch sie umändern zu wollen. ber Analogie, Fällen entscheiden lann, Sprachgebrauchs unter so vielen Analogien die wahre leicht verfehlen kann. «onjugiren soll, würde sehr irren, wenn er es nach der Analogie von sehen, stehe» oder geschehen beugen wollte. §.

Eben das gilt noch mehr vo»

welch« nicht einmahl in zweifelhafte»

weipman ohne keiiung^des

Wer nicht weiß, wie er stehen ,

"Es folget aus dem bisherigen zugleich r

ly.

als bloße, Crfahnmgsfthe

daß die Sprachrcgeln , durch Bemerkung fahren« in jeder Sprache selbst aufgesucht, und nicht 2. Dc.ß sie bloß und als ErfahnuigsMe tmrch Beyspiele erwiesen werde» müssen; und z. daß sie in ei« ner lebendigen Sprache nicht unveränderlich sind, son< dem ihr in allen ihren Veränderungen folgen müssen.

i.

der llbereinstimmigcn Art des Vcr<

»villllihrlich gemacht werden mllssen.

wahrscheinlich sind ,

A5

müssen. i. der llbereinstimmigcn Art des Vcr< »villllihrlich gemacht werden mllssen. wahrscheinlich sind , A5 8.2«.

8.2«.

10

,

,

Einleitung.

V

Hieraus fließen zugleich die Pflichten und Er ist nicht der Gesetz» zeber der Nation, sondern' nur thr Sprecher und Dol< metscher. dem sammlet nur die von ihr von Zeit zu Zeit gemacht ten und in dem Herkommen aufbehaltenen Gesetze, spii< ret ihren Gründen und Grenzen nach, bemerkt die Falle, wo sie sich widersprechen oder zu widersprechen scheinen, - zeigt der Nation, gel der Aufmerksamkeit oder aus Unkunde wider Willen ihre eigenen Gesetze übertreten, und überläßt endlich alles

der Entscheidung der meistin und weisesten Stimmen. §. 2i. Ven frcym Künsten gezählet worden, thcilig Aewesen. ges eben so sehr fähig, als jede andere Wissenschaft, «eiche sich mit einem hohen Grade der Wahrscheinlich« keit begnügen muß. Hey einem solchen Vortrage allemahl gewinnen. §. 23. der Reihe unserer Vorstellungen durch Wort«. werden entweder gesprochen, oder geschrieben, und dar» aus ergeben sich zwey Haupttheile der Sprachlehre, wo/ »on üer eine, die Fertigkeit richtig zu reden, und der «ndere, die Fertigkeit richtig zu schreiben, (die Ortho« ^ Der erste Theil, als der wichtigste und weite 1. mit der Bildung derWörter, oder der«Lt'?moIog!o; 2. mit den Arten der Worter, und ihrer Bl.Mlg, der Flexion ; -und endlich und Reihen »on Vorstellungen, dn« Redchzy« oder dem 3y»tux.

z. mit ihrer Verbindung zu ganzen SahM

§. 2a.

Befugnisse des Sprachlehrers.

Er dringet jhr keine Vorschriften auf, son«

wo sie aus Übereilung, aus Nl<m»

>

Daß die Sprachtuust von Alters her zu

ist ihr sehr nach«

Sie ist des wissenschaftlichen Wortr«

und sie und die Sprache werden

Die Sprache ist vernehmlicher Ausdruck

grapbie) betrifft.

tz. 2Z

>

läufigste beschäftigt sich wied«um:

^

Sprache ist vernehmlicher Ausdruck grapbie) betrifft. tz. 2Z > läufigste beschäftigt sich wied«um: ^ Dies« Erster

Dies«

Erster

,

^

Erster The il.

Von

Fertigtet t

b

e

r

richtig zu reden.

, ^ Erster The il. Von Fertigtet t b e r richtig zu reden.
» > ^ ^.>'.>^.'-^, ' ^,'^ .
»
>
^
^.>'.>^.'-^, '
^,'^
.
» > ^ ^.>'.>^.'-^, ' ^,'^ .

Erster Abschnitt.

Bildung der Wörter oder die Etymologie.

l. vorläufig von ihren einfachen Besiandlheilcn oder de» Buchstaben und deren Laut; 2. von dem Ursprung« und der Bildung der Worter selbst; «nd z. von dem darin gegrundeten-Ton«.

'ie Lehre von der Bildung der Wörter handelt,

D.,

Erstes Kapitel.

Von den Buchstaben und ihrem laute.

i. Ihre Bestimmung und Eiltlhellung.

§.2.

^,'e Gedanken, welche wir andern durch die Sprach« milzutheilen suchen, bestehen aus einzelnen Vcrstellun« Jedes Wort läßt sich in gewisse einfache Bestandlheile arisidVen, welche Buchstaben Heisien; ein Nähme, welcher s« wohl den einfachen <a»r, als auch den Cancer, oder dessen Achtbares Zeichen , bedeutet. ). scheu Sprache der gewöhnlichen Öldnung nach folgende :

gen, deren Ausdrücke Wörter genannt werten.

§.

Diese einfachen Laute sind in der Deut<

ä

b,

ch, d,

e,

f,

h,

i,

j,

t,

I, «,

n,

o,

b,

p,

r,

, ß, fch, 5/u, Ü, «>, z; welcke aber durch folgende Zeil , ß, cck, t Unter diesen Lauten findet ein sehr wesenn licher Unterschied statt. Öffnung zdes Mundes oder sanfte Niederlassung lur Lunge,

s,

«,

g,

<hen ausgedruckt werden :

i,

j,

r,

§.

», in, n,

4.

o, o,

p,

«

.

H

,

!>

q. r, s, (e,)

<,

ch

d,

u, u>

e,

f,

v, w,

g,

h,

y, z.

Einige werden durch die bloß« "

o, p, « . H , !> q. r, s, (e,) <, ch d, u, u>

',4

,

I.TH. l.Abschn. Bildung derWörter. '

Lunge, die meisten aber durch den Druck irgend einet Die ersten werden vo» Im Deutschen nennet man die ersten gemeiniglich Selbst:

<«le,

Tbeiles des Mundes gebildet.

die letztern über tonsonanten genannt.

Da dies« Benenl

die letzter« aber Mitlaute.

t«u»e, nungen aber unschicklich find , so kalm man , wenn man

, , ja Deutsche Nahmen verlangt , die erstem lieber Hüls«, und die lchtern Hauptlaure
,
,
ja Deutsche Nahmen verlangt , die erstem lieber Hüls«,
und die lchtern Hauptlaure nennen.
^
5.
Die Hilifslan« oder Vocale «erden durch
.
>
,
He bloste üffm'.ng des Mundes oder sanfte Niederlaft
sung der Lunge gebildet, und sind von der größten öff,
,nn'g des Wundes an biß zur llemsten folgende acht : «,
«,
Tonleiter, und, bezeichnen ursprünglich Hie verschiedene
Als Tonleiter miißten si«
von dem tiefsten Tone an so auf einander folgen: u, «,
«,
K,
i,
c>, bj
», ü.
Sie bttden ein« Art natürlicher
Hohe und Tieft des Tones.
«,, ö,
K,
ü,
i>
"-
^
Werden zwcyHülfslaute mit einer und eben
oder
vielmehr, gehet der Mund von einer Öffnung unue«
.werkt m>d ohne Absah zn der andern über, so entsteht
«in DipKchonge oder Doppellaut. Solcher Doppollaut«
sind im Hochdeutschen: «i, (ay,) au, an, ei, («7,) eu, oi,
Dreilaute oder Di,lpt>,
»honyen kennt die Hochdeutsche Mundart nicht,
§.6.
derselben Öffnung
des Mundes ausgesprochen ,
(07,) und, obgleich selten, »u.

i 7.

§. liie ausdrückendsten und wesentlichsten Bestanotheile de« Wörter und lassen sich auf mehrere Art in gewisse Claft sen theilcn. Theilcn des Mundes , durch deren Druck si« vornehm» und da gibt es: 1. einen «unaenlm«, welcher mit einem bloßen gelinden Stoß» »on der Lung« gebildet wild, h; «. vier ««umen» «der "

lich hervor gebracht werden;

Am gewohnlichsten geschiehet es nach den

Die Hanpllaut« oder tonsonanren sinl»

'>-

hervor gebracht werden; Am gewohnlichsten geschiehet es nach den Die Hanpllaut« oder tonsonanren sinl» '>- in

in

.F. Kapitel.

Von den Buchstaben.

»z

in anderer RiKlslcht Gnrgellante, wenn der Stoß an

Km Gaumen durch die verengte Gurgel verstärkt wird; ch, 3, j, k, (q;) ^. fiinfLippenIaurr, welche durch den

stäckern », b, f, (v,) p, m, 4. fi!nf Zungenlaut«, a« teeren

Hervorbringung die Zunge den meisten Antheil hat« d, t, (rh,) l, n, r; und endlich. 5 v^ier Z^bnlauc«, woben die Zahn« am geschäftigsten sind, ohne doch d<« > die g»>

d K»dm, ß dir geschärfte, und ;, p, f, ch, l und r, (ll),) die harren Laute ihrer Class« , je nachdem sie jede Art Das n werden wegen ihrer leichter» Aussprach« Aussige genannt.

oder schwächern Druck der Lippen entstehen :

Zunge davon auszuschließen : s, ß , z , (c,) sch.

und

diesen sind s, d, «,

§.

8.

Von

h,

g

tesHmles mit verschiedener Stärke ausdrucken

l,

m

und

Wenn zwey dieser HouptlaNte durch einen

und eben denselben Druck ohne Merkliche öffnuug des Mundes dazwischen hervor gebracht werden» so entste het ein doppelter oder zusammen gesetzter Hauptlaut:

ss, u,e», 0;)ps, u. s. f.

§.

9.

Billig sollte jeder «infoch« laut sein eige»

«o.

§. nes einfaches Zeichen, und auch nicht mehr als Eines haben. von den Römern entlehnten : so haben sich dal,ey allere Es einfache Laute mit zusammen gelehlen Zeichen aulgu druckt : ch , sch, tl) ; das ß in der »nosiern Schrift durch 2. Dagegen h«t ein zusammen gesetzter Laut ein einfaches Zeichen :

r». laut jwey und mehr Zeichen: l, q, und c vor «, «, «;

weil die Deutschen ihre Buchstabe«

Allein,

leu, Unbequemlichkeiten eingeschlichen,

l.

werden

89; 6, ö>h, ouich Zte, Oe Und Ue.

z. Oft hat mau für «inen und eben denselben

» für

z und c vor e, i; f, pH; t und rb; s und chs, k,
z
und
c
vor e,
i;
f,
pH;
t und rb;
s und
chs,
k, und
f.
v
Even so oft muß ein Zeichen uer«
und
s;
4
'.'
^
>ch>"
t und rb; s und chs, k, und f. v Even so oft muß ein Zeichen

16

i.Th. l.Abschn. Bildung der Wörter^

So lautet «bald tief, wie ä, bald höher wie das Lateinische e;>i ist, besonders in der großem Schrift, Houpllaut Jod; das c lautet bald wie k, bald wie z; da« s lautet bald gelinde, bald scharf, das ß bald scharf, bald gedoppelt, fch; das y druckt bald ein langes i, bald das Griechische

aus. er gedehnt gesprochen wird, durch mehrere .verschiedene , ih, ie>'s; oo, oh; dh'; uh und üh, bezeichnen weit«« 6. Auch in der Art die gedoppelten Hauptlaute z» bezeichnen, ist Vald schreibt man sie neben einander, bl>. ll, mm, rr, «: bald zie< hetman sie zusammen, ff, ss; bald hat man andere Zei» y welchen keine Sprache frey ist, muß , so lange der Sprachgebrauch sie duldet.

che«, ck für kr,

;

Zeichen , bald aber auch nicht :

» 5. Oft unterscheidet man einerlei) Vecol, wenn

schieden« Laute vertreten.

bald ein Hiilfslaut, bald der

das flautet in manchen Fällen wie ei«

aa

ah

;

ah

;

ce

,

eh

nichts als ein gedehntes a, ii, e, i, o, 3, u und ü.

die Deutsche Sprache sich nicht gleich.

Doch das sind Mangel, von

für es.

und die man dulden

«. Nähere Erwägung der einzelnen Buchstaben und ihres Lautes. Hülfs ' und Doppellaute. Im Ganzen behält im Deutschen jeder

§. Vuchstab in allen Fällen seinen eigentümlichen Laut; da« ist, man schreibt so, wie man spricht , und man Allein in einzelnen Fäl« wa« die Aussprach« betrifft, hier bemerket werden müssen. Das übrige gehöret in die Orthographie. §. ,2. Hochdeutschen mit der jedem eigenen ässnung des Munl des ausgesprochen, und lauten daher eben so rein und

nnvermischt, als in dem Lateinischen.

z. iz.

spricht so,

len finden manche Abweichungen statt,

ü.

wie man schreibt.

welche,

Die HUlsslaute, «, i, o und n werden in»

spricht so, len finden manche Abweichungen statt, ü. wie man schreibt. welche, Die HUlsslaute, «, i,
' l. Kapitel. Von den Buckstaben. »^ §. Sprachlehrern /ür Doppellaute gehalten worden, une geachtet
'
l. Kapitel.
Von den Buckstaben.
»^
§.
Sprachlehrern /ür Doppellaute gehalten worden, une
geachtet sie nur mit einer einzigen einfache» Öffnung des
E>'en so wenig ver«
»ienn» si' den Nahmen der unreinen Vocale,
ihr Laut in ihrer Art völlig rein ist.
§. 14.
tiefen oder nieder«, (offenen «der lunkiln,) genau wie
fi,e<
helt
len )wie dasLateii'ischee in!,cr , mcu«, inci ito, D'din) '
Gewühl,
die letzte in Freude, Gabe, siebe, und die
Eben die« ^
se« gilt auch von dem ee; es lautet tiefer in Meer, Heer, '
Seele, Beer, Nlee.
Die F«Ue, wo j,des statt nndet, lassen sich nicht unter
Regeln fassen, sondern müssen aus dem Gebrauche er«
lernet werden.
f.
§. 1?.
schen Wörtern bloße Zeichen gedehnter HNlfslaute, und
daber. so wenig Doppellaute als die ähnlichen Zeichen
eh
gesprochen:
IZ.
Ä,
K und i! sind lange Zeit von allen
Mundes ausgesprochen werde».
indem
Das e hat einen gedepp'lten Laut: l, einen
/
ö, in Schwert. Herd, Srebe, weg, predigt
hen, stöhnen;
uno 2. einen böhern,
schärfen
<
die erste Syloe m
stehen,
sehen, gehen,
Gesickr,
bcvden ersten in geschehen , gestehen u. s. f.
scheel? (sckel;) hoher m See,
.
Doch S, im z. Kap. von dem Tone,
5. l<?9
A«, «e und 00 sind in eigentlichen Deut«
ah,
und oh
Nur ee wird zuweilen zwenwlbig
1. wenn
es zu zwey verschiedenen Sylbe«
gehöret, de.ehren,
das Gesicht nicht zu beleidigen, die Stelle eines oreu«
die Se.e»,
,
?iuch >e ist kein Doppelli'ni, sondern seinem
heutigen Gebrauche nach ein bloßrs Zeichen eines ge«
dehnten i.
Viertel, vierzede», vierzig, und Dienstag j ingleichen
beendigen; und 2. wenn «s, um
facden e vertritt:
des Ale «es, die Ar«
>
en
,
flir
See l en
Rlee .' es , Armee : «n.
§.
>6.
Äusyenemmen sind die» oder dieß , vierte,
> en , flir See l en Rlee .' es , Armee : «n. §. >6.

V

«8

,.TH. l.Abschn. Bildung der Wort».

' ^ ,s>>eng, fieng, noch geschlichen wftd, wo eS überall geschürft laufe r Auch m
'
^
,s>>eng,
fieng,
noch geschlichen wftd, wo eS überall geschürft laufe r
Auch m gi«b, du «.lebst, er giede, und lie», laure
es im Hochdeutschen gern geschärft, daher man es hie,
Getheilt hingegen wiiö
es ausgesprochen, wenn ei aus iee zusammen gez»g«n
ist: tni en, dieRni e, sie schri en, für kn»e-en, Nure-e.
hieng und Schmied,
wenn es daselbf
auch ohne e zu schreiben pss«gt.
schrle.en« /
§. 17.
Vo die Natur dieser Worter es erfordert: Hi-erogl'fph.
In den fremden Wörtern lautet es getheilt,
x
So auch in der Endsylbe, wn,u sie den Ton nicht hat :
'
^
H.störi-e, Aomödl.e, «ili^e, Schlesien, ein Spa-
,
«s wieder bloß ein gedehntes i: Geograph»«, Poesie,
tNelod'ie, philosopb'i«, Zeremonie, Barbier, Vffi«
Ausgenommen ist auch hier
wenn ie für ie«e stehet:
ni
:
er
,
2lri
-
e
,
NM
e.
Hat sie aber den Ton , so ist
«er,
coul'ier, tob'ie.
der Plural dieser Wörter,
^
,
ceremon'l««n, poesl-en, Geograph'! -en.
§. >8.
I. In Wertern,
-, ' t«imschen herfommen,
ch.schen v und Lateinischen ^', und ist alsdann ein ein
2. In ursprünglich
Deutschen Wörcern ist es ein Überbleibsel einer altern
rauhen Aussprache, welche dem i am Ende einer Syli
auerle,, wie aUe«
Die Hochdeutsche Aus«
spräche hat dieses j in der Aussprache nach den, «und
e verworfen, und da lauten », und ey wie a, und ei:
Das 7 hat im Deutschen ein doppeltes Amt.
welche aus dem Griechischen und Lae
vertritt es die Stelle des Gri«
facher Hiilfslaut : S,lbe, System.
be noch ein j nachschleichen ließ;
le«ij, (ehedem allerleige.)
Bay, M«,, Rindere,,; nach 0 und u aber behalte-,,
daher lauten Hova , Ho>ere><werl>a, Boy, hny, pfuy,
wieHoj«, Hoj«r»!«verd<», Boj «der Boje, h»j, pfuj,
und wnoen H»<y am besten so geschlichen.
,
,
pfuy, wieHoj«, Hoj«r»!«verd<», Boj «der Boje, h»j, pfuj, und wnoen H»<y am besten so geschlichen. ,

«,

Kapitel. Von den Buchstaben.

l.

§. ly. «nterscheiden sich dul^) die Öffnung des Munde« , ver« mittelst welcher sie entstehen, sehr merklich, und müssen daher in der Aussprache nicht, mit einander verwechselt werden. «i findet im Hochdeutsche» nur noch in einigen wenigen Wörtern statt: Waise, orsNHnu«, Kaiser, Saire, cli^r- <l» , «»,«1 Main, Hain. gentPimlichen Nahmeri gangbar: Gl-Kiysch, Boiizen» .^

Gi ,st nur noch in Einigen eit

Die Doppellaute «i, ei, an, en und oi

Der unangenehme Oberdeutsch« Doppellaut

ln,rg.

§. 20. Jeder Vocal kann entweder gedehnt, oder g« schärft seyn.

Doch davon in der Lehre von dem Tone.

Haupt laute.

Die gelinden Hmipllauie müssen in der

§. 2l. Aussprache von den harten , und der geschärft« von seil nem gelinden und harten genau u»ler>chiecen werten; «>>.rin so viele Provinzen Fehler begehen, welche b und V, scheinen lönuen. ihren eigenlhiimllchen Laut eigentlich nur zu Anfange ei< »er Sylbe oder am Ende nach gedehnten Hü'lfslauten haben; harten Laut über.

N lautet eigentlich schärfer als w, und ge, Diesen seinen eigenthümlichen Laut hat i. zu Anfange eines Wortes oder einer

2.

tlnder als p.

d und

ch, j und t, s, ß und ssnicht unter»

t,

g,

Die gelinden und geichmften tonnen

oder auch hier gehen sie oft in den verwandte»

§. 22.

«s vorzüglich:

,

,

Sylbe: Vau«», bleiben, zahlbar, Schabracke.

Vor den F.cxions - und AbleitungSlnlbei,^ wenn sie die Ndrbe , dem ;. Vor den Alleüungsj snlben ler, le>n, l,ng, nen und er: Nnäblem, Hüb<

ler.

An«ben, liebe«, giäudici.

sich mli einem Hiilfelame anfangen :

B

2

l,ng, nen und er: Nnäblem, Hüb< ler. An«ben, liebe«, giäudici. sich mli einem Hiilfelame anfangen :

2« l.TH. l.Abschn. BildungderWorttr.

ler, Sterblmge, Hübner, besiebnen. : 4, Vor einem ausgeworfenen «ter verbissenen e Diebegestndel,
ler, Sterblmge, Hübner, besiebnen.
:
4, Vor einem
ausgeworfenen «ter
verbissenen
e
Diebegestndel,

Schreibart, Hebamme, Hebopfer, Nnoblauck. Nur vor^inem t kann es nicht, anders als hart lauten, wenn Mich ein e ausgestoßen ist: er liebte, Geli/dter, die Verlobte, tu bebtest demselben einfachen Worte verdoppelt wird:

wenn es zwi« schen zwey Hülsilauten utld nach dem ,'e und r oft so B»bel, Liebe, , In andern Fällen lautet es hart wie p. i. Am Nord, gelb, lieb, ab, ob, grob, Nalb, derb. grobährig, Lob, Am Ende einer

z. Sylbe vor einem Hauptlaute , wenn kein «.verschlungen ist: lllrbse, Liebling, löblich, leblos, trübselig. Grob« h«it, Vegräbmfi, Labsal, Überbleibsel, lkrvschaft. 4. Nor einem andern Hauptlame in einer und eben derselben Sylbe: Abt, Herbst, Arebs, Obst, Rürb», hübsch. §. 24. irgend ein anderer, hat seinem jetzigen Gebrauche nach dem h den ein« 2. Lautet es llausur, tre> als auch am Ende einer- Sylbe, Spectatel, wo es besonders in dem cl? die Stell als endlick) auch vor a, 0, tarl, Conrad, e^olberg, tunignnde, Endlich z. lautet es wie ein ; vor ä, e, i, K, il, y, und den daraus emstehenoe» Doppellauten, iiu, eu, «i und e?:

ltbbe, Arabbe.

4. Wenn es in einem und eben

Abda,

Ein Fehler ist es,

gelinde c>15 ein w ausgesprochen wird:

' sieben,

§. 2z.

Folglich:

povel,

Schwalbe, Elbe

«rb«, herbe.

Ende eines Wortes:

«ob, Raub,

2.

,

In den damit zusammen gesetzten:

opfer, liebäugeln, Liebhaber,

Das c, ein Deutscher Bucl>stab, so gut als

«in dreifaches Amt.

1. Hilft es mit

fachen starken Hauchlaut ch bezeichnen.

wie k, so wohl vor einem Hauptlaute:

die, Creileheim, Sclave;

le eines k vertritt: wacker;

u, ai und au:

cur.

täsor, t«»ro, <eilon, tiyer, ^pr^sse.

,

<

Sclave; le eines k vertritt: wacker; u, ai und au: cur. täsor, t«»ro, <eilon, tiyer, ^pr^sse.

Aus,

'.Kapitel. Von den Buchstaben.

2r

Ausgenommen sind die Nahmen Cbln, Cttstrin und C3< lhen, wo es wie ein klautet, und nach der ehemaligen Schreibart auch Körnchen, Cörper u. s. f. , welche doch Das ch, et und Nlanch« eigene Nahmen ausgenommen , kommt das c in eigentlich Deutschen Wörtern jetzt nicht mehr por.

jetzt lieber mit einen» r geschrieben werden.

§. 25. «iues einfachen Lautes, welcher stärker haucht, als b. Dieser sein eigenthümlicher Laut ist entweder gelind« und einfach, zu Anfang einer Sylbe, Nretchen, Bist, chen, Bildchen, cale, Gesuch, suchen, brach, Sprache, Vüchcr, räm che» n ; oder stark und gedoppelt nach einem geschärften Vrcale, sicher, Löcher, lachen , lächerlich, verpichen, Stiche. wo das ch am häufigsten einfach lautet, wenn der Ton auf der nächsten Sylbe vorher liegt/ obgleich das i uru gedoppelt aber, wenn die zweyte vorher gehende Sylbe den Ton hat, die veränderlichen, fürchterliche Vorstellungen. 8^26. In einigen Fällen lautet ck wie r,uud zwar? I. Zu Anfange eines mspltinglich Deutschen Wortes, wovon aber nur noch Chur »M Char mit ihren Zusam< mensehungen üblich sind. den Wörter, Charte, Characler, vor einem r, Christ, Christus, christlich, Chr»stia», In andern aber behält es seinen eiMthlimlichen Hauchlaut, China , Chaos , Chemie. «ben derselben Sylbe, tit: Dachs,

ft, Achs«!.

Das ch ist das zusammen gesetzte" Zeichen

wgleichen nach einem gedehnten Vol

Ausgenommen sind die Beyworter auf l>ch,

gedehnt ist, freundliche, liebliche;

2. Zu Anfange einiger ftemi

Chor; besonders

Christoph, Chronick, Chronologie, Chrisam.

Z. Vor einem e in einer und

da denn

ch« wie ks oder x lau«

wachs, sachs, Fuchs, Flach«, Buch«

In Zusammensetzungen und Zusammen,

e in einer und da denn ch« wie ks oder x lau« wachs, sachs, Fuchs, Flach«,

l.Theil. ».Abschn. Bildung der Wörter.

ziehungen behält es seinen eigenlh!"mlichen Laut : nach« sehen, wachsam, Dachspäne, des Buch», des Vach», '

d lautet weicher als t und ch, und kann

daher nur nach einem gedehnten Hülsslaute stehen. Di« l. Zu Ansänge eines Wortes und einer Sylbe : da, du> da». Dach, Bru< der. Vor denFlcxions! undAbleiw'ins'SvN'en, wenn sie mit einem Hlllfslaute anfangen: i»öde, Rede, di« VHder. z. dem wÜrdgen, du fanott, Radier, A^ler, Schuld» ner, Nadler, widmen, Ordnung, «^« olung, redsich, N?e,dmann, Bodmerey, MÜ»d>ein, Amdlc»,. Wo< hin auch die auf ling gehören : Blendling , Fremdling,

Wem es i»

einem und eben demselben einfachen Worte verdoppelt

er lprach«.

^ 27.

,

sei, seinen gelingen Laut hat es:

stündig, ständig, da« weidicde^

freudig,

Vor einem ausgeworfenen o>cr verschwiegeneu e!

4.

GrUndling, Findlmg, blindlings

Wird: Widder, Edda, ttidda, Troddel.

§. 28. Am Pude eines Wottes: Tod, blmd, »ad, Bild, Wenn aber ein solche« Wort am Ende w chset, so lautet es wieder g,elinde» die Bäder Zusammensetzungen, wenn gleich ein Hülfslaut folgt:

de» Tode»,

Gegend, Jugend, liebend.

Hart und wie ein t hingegen lautet es : I.

2. In den damit gemachte«

Abendopfer, Schuldopfer, Handarbeit, Mundart, z. Hin Ende einer Sylbe vor einem Hauptlaute, wenn fem e «usaestoßen ist:

Mädchen, Bändche», Handlanger, Blindniß

Bildlich, niedlich, schädlich,

Das de findet eigentlich nur statt, wen» und dann lautet es ^ Wiet; gewandr, verwandt, gesandt, beredt, tobt, Außer diesem «alle de»

- §.29

'es' aus der zusammen gezogen ist,

Eigentlich lode», dccher, ttzdten.

'

^

'

'.

de» - §.29 'es' aus der zusammen gezogen ist, Eigentlich lode», dccher, ttzdten. ' ^ '

Zu-

i. Kapitel.

Von den Buchstaben.

Hz

Zusammenziehung ist Stade noch das einzige Wort, in

»elchem es iwlich ist. ;o. von diesem feinen eigentkü'müchcn Laute nur selten ab:

Nach einem Consonanten und gedehnten Vocale spricht und schreibt man es einfach:

schaff, schärften aber doppelt : Affe > treffen , schuft. ler ist es, den so gelinde als b eder w lautet: Vriefe, Schwefel, H«fe», Hafer, prüfen, zwölf«, Wolf«.

nach einem ge»

Ein Feh«

wenn es in manchen Fälle» im gemeinen t!e<

Farbe, Fade»,

Das f blaset stärker als da« w , und weicht

' §.

stiegen, dsr Hof, die Hülfe.

strafen, rufen, die Schafe,

bedürfen, Töpfer, Sumpf;

§ zi.

Das g muß in derAusiprache so wohl v<m

dem weichem j , als hauchender« ch, und harter« k, g« hörig unterschieden werden. Im Hochdeutschen behalt es seinen eigenthümlichen Mittellaut zwischen j und r in allen Fallen, wo man es geschrieben findet, es sey Gab«, Dag, Rrieg, Sieg Sarg, Zwerg, Talg, möglich, liiugnen, klug, oder i» Angst, sag», verbirg»; oder in der Ver< doppelung , Flagge. Folgende wenige F^lle ausgenome i. Nach enum geschärften wo doch der Beyspiele nur wenig sind, Und 2. am Ende einer Sylbe nach' einem n, davon so gleich, deutschen neigen, sprechen Rlocke, Alaude, Tal, mbk< licd, ark, Sark, Bert u. s. f. §- Z2. vermerkt zusammen, dem Franzosischen n nach einem Hlilfslaute, (en, on, daß

«,eg , fing«.

Hülsslaute,

nien, wo qs wie klautet:

«m Anfange einer Sylbe,

Glocke;

oder am Ende,

Verg

gehen, Glaube,

arg,

lüssig, Fittig, ewig, jagt«, sag«, 3ög!,ng;

der Mitte,

Mundarten, die sich zum Nieder«

In ng schmelzen n und g in der Nase unl

und bilden einen Laut, welcher

un,) nah« kommt;

nur mit den, Unterschiede,

B

4

'

n und g in der Nase unl und bilden einen Laut, welcher un,) nah« kommt; nur

»"

24

l.TH, i.As'schn. Bildung der Wörter:

'.

das g in manchen Fällen seinen einenthumlichen Laut be« ». ('»iei lheil« wenn ein Vocal folget, enge, bange, geringe, lange, singen, bringen, und ihren g« rm^fügig, engbrüstig. Oingart, du singst Verengt/ oft auch weg»» e« Hengst, jüngst, längst, Pfingsten. In empfänglich, vergänglich, verl fänglich, nnbezulinglich, langiam, langwierig, langt we,lig, vo'nehmlj,!> am E»de eine? Wortes, Ding, Hänfling . »Nl ihren Al'leill ngen und Zusaminenseh,»« Heü I'inglina, tet sammen tommcn, lo oc!>«ilt jedes seineu eigcnthiimlii ungern,

Vfen g>»t>el. §. ;z. >. Ist c« ein vernehmlicher Laut,' welcher in Er stehet so wohl am Anfange eu,e«, Wortes und enler Sylbe, scl,ä ssten la,!t>l:

h^upten^ eleu, wo er gelinder ist: Vheim. Uhu, frühe, blüt h<n, n raub, che dch tt'n H 'lf«lü!!tes, l'eünd.rs vor dem l, m^ n und r< wo es wiederum siumm ist: Mahl, Zahl, zahm, /

halt, in andern a!>er wie ein gelinde« k lautet.

lm!>e.<g»tet es<

Ab -mmgen und Zusammensetzungen, bänglich

ste: ,chnls vor einem^Consonanten,

«es ausgestoßenen Vocalce, angst,

lauiet e« wie ein k.

Alang, Gang,

)u»gs>au ,

ging,

ggeiell.

2. Diesen Laut hat es

Ring, Gesang,

fing, jung,

lang,

Ausgenommen sind,

i>u,g>!ch U',c> länglich, wo es gelinde law

W.nn » und g durck die Zusammensetzung zu»

chen L.lUt:

Un. glaube, «n/ gewöhnen,

1

Das h hat im Deutschen ein otey fache«

Amt.

emem gelinden Hauche bestehet.

wo

er am

Haar, haben,, hoch, erhaben, b«

a« ,,uck in s er Mitte, zwische» zwey Vo^

^

l>ie Si'uhe, strohern

Am Ende emer Sylbe

>n nicht ausxelprcchen werden, Stroh, Schuh,

la

es

Snohnut, StrobaZ bell , Frühobst, FrUhri«

2. Ott >si es em Zeichen eines get

Sclnehoorn.

Stroh, Schuh, la es Snohnut, StrobaZ bell , Frühobst, FrUhri« 2. Ott >si es em Zeichen

neh,

«. Kapitel.

Van den Buchstaben.

25

Und endlich 3. bildet

nehmen, Fahne,, "-mehr, Jahr. «s mit gewisser emfachm Laute. S. ch, pH, th.

p und t die zusammengesetzten Zeichen

dem c,

§. Z4. ste Buck)stab seiner blasse stehet selten am Ende einer Sylbe, Vox, h»i; häufiger aber am Anfange,, wo es^ allemahl einen Vocal nach sich hat, und weder mit dem g noch l verwechselt werden muß, j«, Jahr, jagen,' jähe, 'jung; ten darf, je, jemand, jeyt, jeder, jewahls u. s. f. Nicht wie ie, imand, iyt, ^mahl».

- §.,35. kaum, Sollte es nach einem geschärften Hiilfsla'üte doppelt sttt hen, so wird dafür ck gebraucht, «Lcke, Hacke.

Die drey Nüffigen Buchstaben', l, m, «/ Nur das n schmilzt mit den Gaumenlauten g und k, in ei sanft in der Nase zu< ' h Fehlerhaft ist es, wenn man das ie nach el»em n i» «inj überZehen liißt: <i»ie, Pinie, wie smje, pinje»

§. 37. dem b, scheu gewöhnlich ist. der daher nicht wie das einfache f gesprochen werden PH kommt nur in fremden Wörtern vor, und lautet alsl dann wie f: Philosophie, Phantasie, Adolph, Zu« phen, westphale», wohl» ^uch das aus ^'ium g« bildet« lLpheu gehöret. .

§> Z8i

darf: Pferd, Pfand, pfnnd, Hopfen, pfropfen.

Das p muß mit seinem weichern Genossen,

wie im Ooerdlutt

Pf ist ein verstärkter Vlaselaut,

sammen;

ner und eben derselben Sylbe,

weiche» von ihrem-eigenthiimlichen Laute nie ab.

N, der härteste Gaumenlaut,

Das j, der Consonant, (Jod,) der weich*

noch mit dem e wie ein gedehntes i lciul

stark, Bank,

komme»,

Sack, klein, kran», Hake».

§. ;6.

krank, denken^ dingen

S.

?u

nicht verwechselt werben,

,'

.

B

5

,

^

Sack, klein, kran», Hake». §. ;6. krank, denken^ dingen S. ?u nicht verwechselt werben, ,' .

§. 32.

i.TH. i.Abschn. Bildung dtt Wörter«

Das q vertritt die St ll^> eine« e, w?M

§. 38. dieses ein w nach sich haben sollte, bekommt aber statt qn«i>cken, H^üell^ H^,u,in>, wie kwetschen, Nwelle, Rwalm

dessen ein u zu seiner Begleitung,

» ^ > ^ tz. zc>. >, D^ r ist für die Aussprache der sclwerff«
»
^
>
^
tz.
zc>.
>,
D^ r ist für die Aussprache der sclwerff«

Buchstad, Zungenspitze an dem Gaumen, hervor gebracht weröm

ln1ȧ,,

lerhaftes ^aNei, oder Schttarren übergehet.

durch einen nachschleichenden Hauch zu verstärke», ist ob man gleich noch nach dem Mauer der Grieche» und Lateiner Ryein, von Nile»«« , und Rl>el>e für Rel)l>e , schreibt.

weil er mi: einer zitternden Bewegung der

daner dessen Laut bey mannen gern in ein feh«,

Es noch

im Hochdeutschen ungewöhnlich,

Der Sauselant, derLieblingilaut der Hoch»

§. 40. «nd Oberdeutschen, ten, Drucke des MundeF hervor gebracht wird ; den gelin, besten s, slsche c in 1,50 , ßur<^on, ) den »«»doppelten scharfen ss, und den harten ;. und Hülfslauten gesetzt werden;

verdoppelte nur nach geschärften

gedehnten,

je nqchde« er mit einem schwachen oder starkes

theilet sich <N vier verschiedene Ar»

den einfachen scharfen ß , ( wie das Franzi»

D»e beyoen ersten tonnen nur nach

der

da« ; verträgt bende, ob

«s gleich im Hochdeutschen nur selten nach einem ge» kommt. nung dieser verschiedenen Stufen hat man die Schrift» z, und ß den einfachen scharfen, ß und ssden verdoppelt»,

zeichm s,

dehnten Hulfsiaule

»,

zu stehen

ß,

ss und

Zur Bezeich»'

wovon s den gelinden, »

schärft«, und z den hart«» ausdrücken.

», zu stehen ß, ss und Zur Bezeich»' wovon s den gelinden, » schärft«, und z

»7

«.Kapitel. Von den Buchstaben.

Scharf.

Velind«. Nach gedehnten Nach ge< Hülfslauten. dehnten. Roechen. Da« Röß. im Bienenstöcke. Die Reise, Das Re>«, llirculuz. Reißen. Die Reise«. De« Reiste«. Die Mpse,D»e Muße, «tium. Da» Muß, Brey. Dn Nusen. Die Buße.

Die Rose

Reisen.

>llil2,

lL,nfach.

Verdoppelt. Mach ge« schafften, Die Rosse. R5;.:n, in Pohi lcn. Der Rcy.

Hart.>

Nach geeeknten

»t>er acschni iten.

Reiye».

Mb;n, in Poh»

len.

VieMüye.

Müssen.

Büsso.el'nBü;«, ein alter Nähme. Nähme.

' Die Blase. Da« Bläschen. Erblassen. plaa;,ei»Nal)me. Pla'yen. (laß, (Nico« Die (lasse. Gläz. DieGIaye» laue.)

Der Glaser. Da« Gla«.

weise, l2> weiß, albu«.

',

pien«. Waise, or- Weißen, ciezl- WlZs, »M Nähme. ^I,2N. bare. weisen, Der weiyen.
pien«.
Waise, or-
Weißen, ciezl-
WlZs, »M Nähme.
^I,2N.
bare.
weisen,
Der weiyen.

zeigen. D«M«lser. Die Maße,

Die Masse. Miez. m»iH>. DieSchleuse.Schl»eßen. Sie schlosscn.Schlozer. Die Schlö« ßen, Hagel. Gicherbvßen, Poffe».

Vdse.

menlur»

DieSchleuse.Schl»eßen. Sie schlosscn.Schlozer. Die Schlö« ßen, Hagel. Gicherbvßen, Poffe». Vdse. menlur» Allel»

Allel»

l. Th. l . Abschn. Bildung der Wetter.

t8

' ^ , ^ Allein in der Anwendung finden hier noch- manche A^ nahmen statt,
'
^
,
^ Allein in der Anwendung finden hier noch- manche A^
nahmen statt, v
.,,§. 41.
likites, behalt '.diesen seinen cigetithiimlichen Lc»l«
Wenn ein Vocal in einem und eben demselben Wor
dbs
sielen, rasün, blasen, Verse, eiilpfiNds«»
wirklum, Amsel, pftrstch, er bläst, sie rasten.
Scharf aber lautet eü in der Mitte einer Sylbe ,
der West, die we
nl<
«in Vocal daran
folget: Nredse, Reb^, wachi'en, die Gewächse, drecl),
sein, drucksen, wicksen, N'.cogsel, des Gipses, klappe
sen.
was auch für Hauptlaute voran gehen mögen: wachl
sam, langsam,
'vor dem t und p zu Anfange eines Wortes und in den
Stands .stehen.
Sprache, speisen, erstehen,
wohin auch die
ftemdcn Wörter gehören, welche sich mit sc, (vor«,
o, «und einem Conicnanten, denn vor«, « und i,
lautet es wie sz, Scavola, Scepter, S«pic>,) ßl, sb
und im anfangen: Sclave, Skelet, Skalde, Slave,
Slavomen, Smaragd.
nicmiglich auch in dem st in der Mitte und am Ende
einer SrHe, wenn ein r vorher gehet: der Durst, die
Nürste, Gerste, bersten, garstig. Ausgenommenil?
du wirst, b«
und 2) die superlotive
Endung ste, wo es scharflautet: der sicherste, schwere
,
>
Da« s, das Zeichen des gelindesten Snn!
darauf folgt, oder folgen sollte:
sehen, Seele,
Perlon,
2
s
wohl'wenn t und p darauf folgen:
ste, die Rast,
gestern, Wespe, lispeln, Vesper;
auch nack b
c!>
,
g
,
k und
p . wenn
Nur die Endung sam behält ihren gelinden Laut,
z. In den Zischlaut scl, gehet es über,
damit zusammen gesetzten Wörtern :
St«»«, Stern,
Spaß,
«übelstem , Adendstern / versprechen ;
Eben diesen Laut hat es gel
i) die zweyte Person der Zeitwörter:
Zehrst, lehrst, hörst, warst;
<t«.
In dm übrigen Fällen lautet st scharf, er ist, »»
.
,'
'
biff,
Zehrst, lehrst, hörst, warst; <t«. In dm übrigen Fällen lautet st scharf, er ist, »» .

>' ,, i. Kapitel.

Hön denBuchstaben.

2,

bist , besonders wenn es in einem und eben demlecben, Worte zwisckcn zwey Hlilfslauten stehet, da es den« in der Aussprache gctheilt w,rd:

fiis lern. §. 42. Svlbe gesetzt, und kann daher nie anders als scharf es, t>K»nch , die Bosheit, Ei», Man«, Dachs. , Esst« am Ende solcher Eylben,, welche nicht weiter 2. Wenn es aus dem Helmdcn s entstanden ist, oder doch m der Flexion ««0« in dasselde iibergeh«: böolich, boshaft, Boel heil, sagt, spreche» niedrige Mundalien es gerne wie ein sch aus, 'Vers, sanfte Hochdeutsche Aussprache am Ende mancher Wo« ter ein.gelmoes s, hängt, Franzos, le>«. . ger das geschärfte Hs, welches aus dem l« der Loteiner entstanden ist, ist allemahl ein Zeichen eines scharfe» Sarzselames, welcher im Hochdeutschen nur am Ende und in der Mitte einer Sylbe stehen kau«. -einfach geschärft, Doppcllaute , wenn der Sauselaut i>< der Biegung nnl» Ableitung einfach geschärft bleibt: Zwß, den Größen, die Große, vergrößern, bloß grüßen, spaßen, spaßhaft, sie säßen, sie aßen, stießen, gießen, stoßen. Hülfilaute, wen» der Sauselnut in der Verlängerung in >

2. Oico3ppelt geschärft, nach einem geschärfte»

thris.len, gestern,

,

.

Das s wird nie anders a(s am Ende einer

'«»«gesprochen werden:

het:

l

was, das, de« Dache«,

verlängert werden, e» ,, de» Daches.

von böse, Beweis, Maos, Aa», weil man

beweisen, die Mäuse,' d,e Äser.

Nachdem«

Mar», ^vie Versch, Marsch.

Erfordert di«

so wird demselben noch «in e ang«

böse, Franzose,

^

leise,

für die härtern bbe,

Das ß , (im gemeinen Leben e»zet,) richtk

§.

4^

Es ist,

1.

nach einem gedehnten Hülfs > und

entblößen, der Grüß,

süß, versüßen, die Süßigkeit, der Spaß,

'

','

'

-.

> und entblößen, der Grüß, süß, versüßen, die Süßigkeit, der Spaß, ' ',' ' -. ein'

ein'

'

I.TH. l. Abschn. Bildung der Wörter.

'ein ssUberaehct, oder daraus entstanden ist: Haß, ha<5 Schloß, von wissen; «rißt, fnftt, m'ißc, vones' messen ; von schösse».

sie schlössen:

lich, Kassen;

ich wuß«,

sen,

fressen,

. Schößling,

die Schlosser,

Sprößling, von sprossen;

Das ss, oder der »erd vpelte scharfe Sam

h, 44. selaut) > lauten gel: Wasser, wissen, beflissen, der Bissen, lassen.

wird nur nach geschärften Hülfs.- und Doppelt

gesetzt,

wenn ein anderer Hulfslaut da^a«fsol<

Do die Deutschen Mundarten in Ansehung

, §. 45.

des ß so sehr von der wahren Hochdeutschen Aussprache «bweichen , indem sie es bald mit dem s, bald mit dem ss verwechseln: , so will ich hier ein Verzeichniß der vor» nel'mnen Wörter hersetzen, worin das einfach geschärf» ß gesprochen und folglich auch geschrieben wird.

Aaß, doch nur so fern es im gemeine» Leben 'einiger , Gegenden so viel als Futter stir das Vieh bedeutet, weil es alsdann, von essen herstammet, und auch in der Biegung das scharfe ß behält, de« Aaße«. Daher auch aaße» gleichfalls im gemeinen Leben für essen. das kurze 0, weil es in der Biegung wieder in die Hser; und auch in der Abstammung von dem vorige» ganz verschieden ist.

,'

V

Hingegen Aa», cuäuver, bekommt nur

des Aase»,

das gelinde s Mergehet.

Ich äß, du äßest, er äß, wir äßen u. s. f., daß l

Im Nieder» deucichen hingegen ist das 0 geseoärft, und da spricht und schreibt man alsdann richtig die Ambosse. Außen, außer, da» Äußere, außerhalb, außer« ^

Amboß, dee Amboßee, die Aml'oße

ich aße

u.

s.

von essen.

lich, äußern»

Äußere, außerhalb, außer« ^ Amboß, dee Amboßee, die Aml'oße ich aße u. s. von essen. lich,

^

.

».Kapitel. Bon den Buckstaben.

Vemußigen, ' ' scheinet,

Bloß, die Nltße, elnblößen.

Bsßeln, welches für Kegel schieben, doch nur in den So auch 2?oß<

ob es gleich von müssen abzustammen weil daö ü gedehnel wird.

gemeinen ^precharten üblich ist. tugel , Boßelplaiz.

Buße, büßen, bußfertig, mit allen übrigen Abg« leiteten. Dreißig, der Dreißigstem

, Sich welchem es aber ein Intensivum zu seyn scheinet, daher auch das gelinde svou bo>'e hier in las g« Daher man auch rich«

erbößen,

ob es gl«ch vonDbse herkommt, von

schärfte übergegangen ist.

, tiger Noßbett als Bosheit schreibt.

Da» Fließ, «in Büschel Wolle, ein Fell, des Flitt , ße«; llck genug verschieden ist. Der Fließ, ein Bach, fließen, dn fiießesi.

welches, von Fliese m d« Aussprache ceut«

Aber w« der T.n 'geschärft wird, dastehet billig das ss sie flo's» sen, daß >ch ftc sse, geflossen. Folglich auch der Fluß, « flüssig, weil hie, der Vocal gleichfalls geschärft wird. Das Flöß, die Flöß«, Floßfeder, die Flöße, flößen, Mit allen Aö^eKiteten. Fraß, v^n fressen, d«ß ich fraß«, der Fraß, fr«» , Der Frieß , de» Frießee ; indessen spricht und schreibt man auch läufig , der Fries , de« Friese». FUß, und alle übrige Zusammensetzungen. Die G«ße, Ziege. Der <ße,ß«l, ein Leibbürge , die Geißel, eine Peitt

ß,g, gefräßig.

des Fußes,

sche, snß«w.

die Füfte,

fußen, Fußstapfey,

^

Leibbürge , die Geißel, eine Peitt ß,g, gefräßig. des Fußes, sche, snß«w. die Füfte, fußen, Fußstapfey,

, . , ,' /,, , . 32 l.TH. i.Abschn. Bildung der Wörter. .< Gemäß,
,
.
,
,'
/,,
,
.
32
l.TH. i.Abschn. Bildung der
Wörter.
.<
Gemäß, Gemäßheit, das Gemäß, Alt des Maßes.
weil der gedehnte Ton
hier in den geschärften Übergehet.
Gieße«, Gießer, Gießform; aber du gössest, g>e?
,-
Genicßen, aber genossen,
<
gössen.''
,!^
, Da« Glicdmaß, die Gliedmaßen.
Groß, mit allen Ableitungen und Zusammensetzung
,
.
gcn, großer, die 'Große, die Größen, vergr-Z,
ßern.
sprechen geschärft, grösser. Grösse, vergrcsser».
Die Schlesische Und ordere Mundarten
Der Grüß, de« Gruße«, grüßen.
.
'
Hieß, du hießest, heißen, ich heiße, du heißest.
Nlöß, deoRlöße«, die Rloße, tlößig.
Ich ließ, du ließest, sie ließen, von lassen, gelassen.
Maß, von messen, daß ich maß«, da« Maß, die
Maße, mäßig, mäßigen, die Mäßigkeit, die
Maßregel, ermäßigen anmaßen. Deutlich geil
nug unterschieden von Maser und Masse.
Da» Muß, Brey, zu Muße rochen.
deutschen spricht man das » hier am häufigsten g«
schärft;
des Muse» , wie in Gemüse.
,Die Muße,
der Hochdeutschen Aussprache deutlich genug un«
terschieden ist.
gen, der Müßiggang.
Mnthmäßen, die MxMnaßnng, mutbmaßlich.
gießen, in genießen, Nießbrauch, welches sich von
mesen in der Aussprache hinlänglich unterscheidet.
Da« Nöß, die Nößer, ei» Meißnisches Piovinzial«
Wort, ein Stück Vieh, besonders von dem Schaft,
Rind - und PlerdtViel) e.
.
Im Hoch«
andere Mundarten sprechen es gelinde,
«tilim, welche von Muse, ölul», in
>
So auch müAg, sich abmüßü
Hoch« andere Mundarten sprechen es gelinde, «tilim, welche von Muse, ölul», in > So auch müAg,
l. Kapitel. Von den Buchstaben. 33 Da« vtößtl, im Niederdeutschen nur Oßel, «in rtKßelglaß. >
l.
Kapitel.
Von den Buchstaben.
33
Da« vtößtl,
im Niederdeutschen nur Oßel,
«in
rtKßelglaß. >
'5
'
^
prsföst, de« profoße«, ! D<rRadieß, dieRaVieße, Radießchen. D»«j R,eß Papier, die Rieße, welches ganz
prsföst, de« profoße«,
!
D<rRadieß, dieRaVieße, Radießchen.
D»«j R,eß Papier, die Rieße, welches ganz anders
lautet, als der Viele.
Da» Röß, de« Röße», die Wachisckeil'cn im H«
di«
N?«den, welche« von Rose und Roß, de« Rosse»,
«in Pferd, hinlänglich unterschieden ist.
Der Ruß, rußig, Rußscl>»«rz, alle mit einem gtt
a«j bem Französischen
'
prevos.
,:
.-
.
-
>,,'',
nigbnue,
an andern Orten da« Gewirk,
.
^
'
dehnten u.
'
<
.

Aber gesessen, » Schieß.,,, sie schießen, Schießgel», Schießpulver; aber sie schössen, daß ich schösse, geschossen, di« Schüsse. Schlleßen, du schließest, die Schließe, schließlich; aber du schlüssig. Di» Schloß«, e« schloß«; aber da« Schloß, de» Schlosses, der Schlosser. Der Schoß, tiuu«, de» Schoßt«, die Schöße, Schoß< jUnger, Schoßiünde« «der der Schoß, di,«Schös« s«, der Schösser , die Geschosse. Der Spaß, de. Spaße«, die Spaße, spaßen; i» manchen Provmzen, de« Spasse«,spass« . spießey,

Ich saß, von sitzen , daß ich säße.

,

die sandiKssen, saudsässig.

schlössest ,

geschlossen , , der Schlüß,

ein jlwyer Zweig,

der Schoß, eine Abgabe,

D,r Sp,cß, de» Spieße«, die Spieße, SpleßgeseU, Spießgla«, Spieß, urhe. «« »prichet; aber sie spiösse», gesprös»

Sprießen,

_ sen, der Spröss«, der Sprösser. C

S,ö-

Spieß, urhe. «« »prichet; aber sie spiösse», gesprös» Sprießen, _ sen, der Spröss«, der Sprösser. C

34

i.TH. i.Abschn. Bildung d« Wörter.

'

>

,'

-

,

, Stößen, d« stoßest, ich stieß, sie sttefnl, daß ich

stoße, gestoßen, der Stoß, die Stoße, Anstoß, .,' der Straßenriiuber. Suß, süßer wein, sUßeln, Güßli»g, SÜßigt«», versüße«. Verdrießen, ts verdrießt «ich, verdrießlich; aber verdrossen, de« Verdrusses. Ich veegäß, >» vergäßest, sie vergaßen, daß ich es vergäße: aber ich verZesse, vergesse».

§. 4s. che» sch ausdrucken, ist in manche» Fällen ein einfacher, . in manchen aber auch ein aus dem s und dem Gaumen.' schaden, schreiben, schoben, rauschen, sie wuschen, siedraschen. In einer geschärften Sylbe, darauf folget, wird es doppelt ausgesprochen: waschen, haschen, Nlüschel, de» tische».

und wen» noch ein Hülfslaut

,

stößig U s.f.

, die

Straße ,

Der Zischlaut, welchen wir durch das Zej,

laut« zusammen ^gesetzter Laut j

Das t, der harte Buchstab seiner Classe,

§. 47. muß mit seinem weichern Verwandten d nicht verwech selt werden. Wörtern wird t>, wenn »och ein Hülfslaut darauf fvl» gel, wie zi ausgesprochen, Motion, Portion. >D«r «igenlhiimliche Laut des th ist jetzt im Deutschen cn,s- gestoröen , daher es da , wo es Noch geschrieben wird, nicht anders als t lautet.

§. 48. unterschieden, es stehe nun zu Anfange einer Sylbe, oder am Ende:

Vater, Ve«er, von, viel, Vogel,

Das v ist in der Aussprache von dem f nicht

In den aus dem Lateinischen entlehnten

Em Fehler ist es, wenn es

brav, massiv, Nerve. . zwischen zwey Hiilsslauten wird, wie «in »i Frevel, Stüver, Sclave.

oft so gelinde ausgesprochen

Nerve. . zwischen zwey Hiilsslauten wird, wie «in »i Frevel, Stüver, Sclave. oft so gelinde ausgesprochen

z. 4?.

^

^Kapitel. Ableitung,

gz

W, der sanfteste Vlaselaut, l«un »egm

f. 49.

seiner gelinden Aussprache im Deutschen nur vor einem Da«

Hülfslaute stehen: wehen, wind, ewig, <l)we. x ist das Zeichen eines doppelien Lautes, welches wi« l» l«utet :

Das z ist der Harteste Sauselaut, (Sieh«

Hexe, Axt, Aux, ieidexe.

§. 5c».

5.40.) aber um dcßwiüen so wenig ein doppelter Haupt» laut, als r, p und t und das gleichlautende Lateinisch« e, einer Sylbe, zahl, ziehen, Ranzel, Un;e, zwey; d« denn die Ableitungssylb'«» «, >Vn, sei» u. s. f. nach ei, nem e allemahlin zen, zeln rdergehen, Schay, Hiy«, hirzen, Piayen, Nach einem gedehnten Vocale ko»nmt das; Mi Hochdeuv

« vor «e,

Es stehet so wohl zu Anfang«

i und oe.

sin Schat», Hilft, h»lsen, platsen.

schen nicht leicht vor, aulier in eigenen Nahmen, Pro/ vmziol - Wörtern und fremden Ausdrücken: Miez, Nie, H»<

zel, Buzo.

(ein eigener Nähme,) Schldzer,

ze,

plaaz,

Zweytes Kapitel.

Bildung der Wörter durch die Biegung und Ableitung.

§. 5t.

3lus diesen einzelnen Buchstaben nun entstehen S,b den und Wörter. Laut, welcher mit einer einzigen öffnung des Munde« ausgesprochen wird, nen Ein wort aber ist «in vernehmlicher Äusdrlick ein« Norstellung, welcher ohne Absah und auf Ein Mahl ausyrsptochen wird. Vol«l« od« Diphthongen b<mn ««rkommmen.

Es enthält s« viele Sulben, als

haben kann.

daher sie auch nicht mehr als «»

Eine O^lbe ist «in vernehmlicher

/

'

-

.^

einzigen V«t«l oder Diphthongen

e

»

auch nicht mehr als «» Eine O^lbe ist «in vernehmlicher / ' - .^ einzigen V«t«l

z. 5»'

5« i.TH.^.Abschn. MdunZ^deeWörler. '

,"' §. ^2. Me Wörter sind folglich entweder ?in/ «de UtehrMbig. ^elwtl-:«-, ivclchl sichln den
,"'
§. ^2. Me Wörter sind folglich entweder ?in/ «de
UtehrMbig.
^elwtl-:«-, ivclchl sichln den roh«, Ursprung der Spra
che verlieren.
Won den el»ft)lb«gtu sind die meisten Wo,
Aber nicht alle einsylbig« Wörter sini
<
,
Die zwei) > und mchrsylvige» cntst«
-,
öurch die Flexion oder 'Biegung;
i''
sammtUsetzung.
Wurzelwcrtcr. denn es könne« auch durch die Fuß»»,
^nenzichung cinsvldig« Wörter entstehen, wie ?>eith,
'ans »egich», Amt «us Ambacht, <ber«n An^hl do«^
^o groß nicht ist.
°hen insgesamnit an« den Wurzelwölter», und zioar i
2. durch die AbleK
tung^ ;. durch die Ausbildung ; und 4. burch die Zw
-
>
-
,
,,

5z.

§. Wie Nu« einzelneu Buchstaben Syll«n und

^lLorter entstehen , lehret die Ec'smoloFie, «berdieWift senschast von dem Ursprünge und b« Bildung der Wön Sie thei!« sich in die höhere oder entferne«-«» Jen« hat es nut ben« Ursprünge der Sprache und der Wurzelwortev.Hu thün, «rld ist freylich zugleich die Wissenschaft des Deuk«is und des Stuseisgtmges' des menschlichen Geistes ; nur Schilde, baß sie mit so vieler Dunfelhe^ij umgeben ist, und daher, nur zu oft zu Hirngespinsten geinWraucht wird. welche sich mit der BieZving, Ablenung, Ausbildung ist von der größten Wick^igkcit, indem sie nicht allein den gane eNMolvgischen Theil der Sprachlehre ausmacht, sondern auch eine« ber vvrnehnu '

zen eigentlich fo gekannten

<er.

' und in die med«« ober näl>er«.

Die niedere oder nähere Etymologie hingegen,

, und ZlisHmlumsetzM'g der Wörter beschäftiget/

sten Grundgesetze der Orthographie ist.

.'

'

?

,

1

'I

l. Bildung der Wörter durch dtc ,Biegung.

5.54.

< Durch die Flexion oder Tilgung «erden «l<

' .lerley Verhältnisse «n einem Wttlzelwo«« «usgedruckt.

^

-^

-'

>

.

,

t

>

,

«erden «l< ' .lerley Verhältnisse «n einem Wttlzelwo«« «usgedruckt. ^ -^ -' > . , t

Vi«

. ^,'t. Kapitel.

,

,

Ableitung./^ ,H7

Sie Zeschiehet entweder allein durch den Umlaut, oder durch die Verwandlung eines Votales u» den nächst«« Höhern, des a, > mrd u, in «, c> und ü : Unter, Nur. Vacer , Mutter, Plnr. Müecer ; »der durch eigene angehängte Laute oderSyIbcn, welche Flexion«» »der N^nd, Nno-er, ich lieb««, ich lieb-te, schär», schsnüer; Hau«, Haus,«»> groß ; größi er, ich sprach , daß ich sprach - e.

«der durch bcvde Mittel zugleich:

»legilNF«sy<l>e>» und <aute genannt wcrden :

Da ik der Folg« von »er Biegung und ih«

§. 55. «n verschiedenen Arten umständlich gehandelt werden muß , ft solle« hier nur die vornehmsten Vieanngelaut« Es sind folgende :

ich

2. Ein bestimmtes einzelnes Dmg i» den

und S?!!,«» genannt «erden,

«.

l. Die erste tillfache Person der Vcrbomm:

lieb, « e. Adjectiven:

da« gl« < « Rind. 4. Die Mehrheil: die Handle, Geseyie.

der gut, eMail», die nut,e Fra»,

z. Der Dativ : den» Man» < e.

««, m^^nr Ä«eichNWK des Dalives: dem, mant ^

«n, N/ den einfachen Genitiv und Dativ in man< che« Nennwörtern, de»Vub,en, d«mBu0<en, 2. Eine Mehrheit, so wohl in Nennwörtern, di«Artl«», dieychrift, «», die Ader.u, die gut,«,, besonders im Da« tive, den Mütrer<n; lieb»«», sie nebt»«». en, gel)<n».

). Den Infinitiv, li«b<

che«, ihm.

de« glichen, den» nut.en.

als auch in Verdis , wir

.

,

:

». Ein niännliches Ding in den Adjcctiven : ei» gnt.er Mann. sonders Frauen.

im Plural in manche» Fallen:, gut/er

«r.

2. Den weiblichen (Genitiv, b«

3. Die Mehrheit in manchen Eubstani ,

tiven:

:.

E

Z

v

in manche» Fallen:, gut/er «r. 2. Den weiblichen (Genitiv, b« 3. Die Mehrheit in manchen Eubstani

'«« -l»TH. i.Abschn. Nlbung drtWörler.

Msnnier, Hans« er.

4. Den t<Mpa<

tiven:

rotiv: «in «er, süß,' er. <> che«)». Abjectiven: ein alt.«» Hau». st, du lieb »est, liebt, est, handelest.

,. Den Genitiv: de» Manme», de» Hau«

«,

2. Dc,s unbestimmte Neutrum in d«n

est,

^

die zweyte einfach« Person de« Verborum:

'

'ste, »e, den S'lperlativ , der rein^fte, der größ>«, «t> e. «r lob<«, Mehrfache: ihr lob« et, lob<e. »«, «st, ren, t, die vergangene Zeit in den Ve« bis: ich lieb»«, liebiten, ihr lied»«t, sie lieb- ten, gel«b<t.

dn lieb »lest, erlieb<te, wir

Die zweyt«

1. Die dritte einfache Person de« Präsen«:

lob<t,

er ha<H

,2.

2. Bildung der Wörter durch die Ableitung.

§. 56. «» das Wurzeln?»« gelüilpst, und dadurch neue Wör» «er gebildet. laute und Sylbcn/ welche Ableitnnnilaut« und Adle« »nnges'flben genannt werden < und von gedoppelter Art find. Vorsilbe», andere werden demselben am Ende beyge< fügt, einem jeden Redetheil« ti« ihm eigenen Ableit»ngss«l< ben besonders vvrlommen , so darf hier nur eine kurz« Hleberslcht derselben gegeben werden. §.57. Der Vorsilben sind besonders sechs: b oder de, und g oder'ge: belnleiten, b«,rühren, be«stehen, b, leiben; gelwinnen, ge-stehen, gekraust, gewönne», gestände», Gemict, Gechiß, G«<treide, Gesinde, Se'muimel, Geheul, Ge<birgig, ge-trost, gelhäsfig, g'lauden, V!»ad«.

Da in der Folge be»

Durch die Ableitung werden Nebenbegriffe

Es geschiedet durch Anhängung gewisser

Einige werden dem Worte vorgesetzt/ und heißen

und heißen Nachsilben.

Fermr folgend« vier, N'elche ins»

Einige werden dem Worte vorgesetzt/ und heißen und heißen Nachsilben. Fermr folgend« vier, N'elche ins» '

'

z^

.,,. Kapitel. Ableitung.

geftmmt nur vor Verbi« gebraucht werben, er, «ne oder emp, ver und zer:

stehen, ent.sngcn, empfehlen, verberge», ver«meh< len, zer« treten, zer.stHr««. §. 58. Mcbenbegriss hinten an das Wulzelwort anknüpfen.' Es find i. dunkel« N)urzellaute, Heren Bedeutung sehr unbestimmt ist, ch,

erfahren, «»'steigen, e»l<

Zahlreicher sind die Nachsilben , welche den

«er.'ch, 2. Ein Dmy, Subje«, Att ich, Nycnich^ Gänsernch, WÜther<ich^ F,tt< ich, Wegerich.

d,^>«. strncta, Iagit», Velüb'd, Schul- d, Fren^de, Gna-di/ Silnh«. dasGemähl-Ve, 2, Wirklich thuend ober leidend, N?agen!b, liebend, ledeiiid, Wiiud. ein Ding,

und hernach Abstracto

. l. Ein'Piyg oder Tubject, und hernach Ab»

horchen, schnarchen.

e,

Subject,

Fläch««, Flies« e, platt««, Vl«s-e, Achs.e.

f, vernmthlich eine Verstärkung oder auch «ine bloße Milderung des v; hüp.f-en, Hopfen, Pfrop<s>

ftoP.'fitN.

ft> das Ding und hernach Abstrocta , veriuinft, An« eunift, Nrunlfc. g, ig. besichr»ig,«n, pein>lg-e»l, nöthiig.en. 2 Ein Ding, Subject, Nön«ig, Hon «ig, pfenu-ig,

l. Eine Verstärkung, besonders in Verbis,

, Mf«ig. ^»dellig, sel,ig. ^, z. Den Besitz, das Daseyn, gut« ig, ^ icht. i^.
,
Mf«ig.
^»dellig, sel,ig.
^,
z. Den Besitz, das Daseyn, gut« ig,
^
icht. i^. EinCollectivum, Nehr<icht, Fell<icht, «ich?
. iche-
2. Ein«. Ähnlichkeit, holz-icht, gr«s«ichr,
t4
»n«.
EinCollectivum, Nehr<icht, Fell<icht, «ich? . iche- 2. Ein«. Ähnlichkeit, holz-icht, gr«s«ichr, t4 »n«.

4o

i^ T5- l'.Abschn." Bildung berWörter.

ixg , ung.

i. Ein Ding, Tubjett , HHr<i»g , »tlÄ^t» 2. Abstracta, rh«»t>«> z, Collctliva^ Hol;' ung, Waldung, SsaU,nng, Feld ung/

«NF,

ing , weffing , Horwung.

Erzieh -ung, prüf- ung.

inn, ein weibliches Ding , Näcker.'inn, Niahle^nn,,

' lLsel inn, Hünd.inn, Schweizer/inii , Gatt-!«»!'

l, «inen hohen Grad der Verstärkung, blan-k, kr«n-l?, , i. Ein wirkendes Ding und Werkzeug, Flug«

2 EineBe« z. Ei« ne Verkleinerung , Mäd el , Mllnd-el, kränk elln. 4. Eine Nach« 5. Eine Wieder« hchlung, st>oich»eln, rütt.elo», rieielin. l. Das handelnde Ding M^st, SchlitN

«H.Nllng, tlügel'N. Wirbeln,

irKft-elNi i'vörrcln, schmyel»»,

n»!N»k>«n, sin-ken.

l, el. el, Schluss.r^ Vad-el, Ang.el.

,l

, schaffenlM,, ehlel, eitel, dunkel, ekel,

v, en, em.

, en, <ad<en, Neck en, Boden. 2, Eine Be> schassenheit, einen Umsta,,^, el"«», sele-en, ob
, en, <ad<en, Neck en, Boden.
2, Eine Be>
schassenheit, einen Umsta,,^, el"«», sele-en, ob en,
z Ei«
neMaleril, golden, birken, klefern, silber n.
4. Fattitiva, offenen, fest»,««, lch>n>en, zetch,
n<en.
sehn «n, mal.'m»en.
P, «r.
lung, zittern, flatl>«r<», polt-er»n.
tiva, fas»er<«, stänker.n, folgern
ne Ähnlich keil, kind«er<n, kHlb<er>n, läch-er«
lich.
zinn
sau er, laut»«»-, heit.tr.
schläf er<n, hnngler-n, lilch-ern
Subject und Werkzeug, Ad«r, Ack^er, Achter,
gegen, gebor.cn, gebunden, gesunden
5. Eine Verstärkung, m»h n en, !<iug n/en,
1. EinZilinn, und hernach eineWiedeihoh«
2. Facti«
Z. Ei«
4 Eine Materie, Hb!; er.n, bley-er««,
>
er
«
n.
5. Eine Beschaffenheit ,
bitl < er,
6. Eine Begierde,
7. Ein
Sechs«er, p«lfti«r, pf«l«er.
^
Besonders 8.
-r
wann«

.'

, bitl < er, 6. Eine Begierde, 7. Ein Sechs«er, p«lfti«r, pf«l«er. ^ Besonders 8. -r
-'" 2. Kapitel. Ableitung. - ' 4« , männlichen Geschlechts , ^ä»b er, Gans'.' er
-'"
2. Kapitel.
Ableitung.
-
'
,
männlichen Geschlechts , ^ä»b er, Gans'.' er < ich,
"^'
», es, i«, und las verstärkte;. i.EiuDiÄg, Rleck»,
2. Em Umstand, abend',«,
' ««»<,«, Mahl- er, Bür<x-er,
RKm-er.
v ^>N«rr»»> Hül>'s»e.
>
z. Eine Wer«
stiirkung, scher-;, Gör/;, Nlot<z, <ef.;'.<«,
gedun-s en, snm.s/e», blin.z-en, üch-zien.
sch,
Dent^sck. '2.
himml .isch, engl- isck. - z. Einen Besitz, eine
Anwesenheit, mißtrauisch, arglvöhn.isch, tücki
«sch,
«n, flat sch»en, for.sch-en.
t. Das Subject, und hernach Adstt'acta, Dienest,
Brunst, Nnmft, Gespinst, gewinnst, ?lngst.
2, Eine Ordnung, vierzig! st» e.
«, te, eh, ach, nch, verwandt mit d und de) nur
verstärkt,
Fur»t, »lü rh-e, 3«hr<r, Nar«t, «a»th,
Drahlt, pftich.t, Mach,r, Mon/alh, Hein»,
«ch, Arm-uch.
vier.«, sieden,«.
ehr.«, nacket, nack-t.
§. 59.
lauten entstehen denn verschiedene zusammen gesetzte
Ableitungssylben : end, für die Parlicipia, lieb-end;
«rich, oder rich, Änt<erich, wüth«erich; «rtt^hölz,
Besonders'' für
d« Verb«, deren Grundbedeutung dadurch aus man»
Die vornehmi
ander, e, nirgend.», e<leno-s.
isch.
l. Ein Subject,
Ding,
NIen->sch,
Ein« Ähnlichkeit, dichter »isch,
hüb sch.
4. Ein« Verstärkung, knir.'sch»
st.
l. Ein Ding , und hernach Abstracta,
2. Eine Ordnung,
zwcy»«,
Z. Eine Beschaffenheit, g«
'
'^
Aus diesen einzelnen unbestimmten WurzeK
«r«/ eis,ern; e«, Blaff.ert, u.s.f.
nigfaltige An abgeändert werden kann»
sien sind.
chen, schnar»chen, hör,' che«.
ken ,
bll« . ken , »in , ken , hin <te».
,
'
^
«5
.'
»i»,
chen, schnar»chen, hör,' che«. ken , bll« . ken , »in , ken , hin <te».

45

l-TH. i.Abschn. Bildung derWörter.

, »l», s»««<el», bröckeln, wack«eln. ern, steig ««rn, blink < «rn, «rschütt, er», läch/er». . «l»z»n; fanl-enzen, b<>ck<enzen. itzen, befleiß «igen, angst l igen, zUchtiige», »öth< .

igen. wen, mal-men, schal.men.

ne», deh.nen, schönen, stohlnen. sein, Hrech« sein,^dries.eln, rief« »ln.

sen und ;en>

>

.

^,

,

«^

i.>.>

^

. schlurfen, rapp.sen, su«<s«n, lech< -

i>

,'

.

,

zen , ach .' ze» , «ru» - ;en.

scheu, kl«.' schell, herrische«, sorlsche,^ ,^ §. 6o. diejenigen Nachsylben , welch« aus wahren wurHelwsr, t«rn b«stehen, die «,ber,für sich allein veraltet sind, da« her sie jetzt, nur »och als Ableitungssvlhe» betrachtet »erden.

.

Bestimmter, der Bedeutung nach, sind 2.

, bar., veraltete Bedeutung. währen, Bringen,

l. E»' Mangel,

Es sind folgende :

für lo» und leer; eine jetzt

2. Einen Besitz, ein Ge<

st »cht .bar,

milz<bar.

z.

, , ein Concretum und Abstractum , Schlager -ey> Oettel^ey, rändel«»v, ^rann .' ey. hast.,
, ,
ein Concretum und Abstractum , Schlager -ey>
Oettel^ey, rändel«»v, ^rann .' ey.
hast., l. Eine Anwesenheit, »ahr^haft, vortheij«,
'/Haft.
'.,',', Haft.
Ein» Ähnlichkeit, Möglichkeit, trag >bar, wn»u
der «bar, ficht, bar, jagd.'bar.
chen, eine Verkleinerung, Mcinn-chen, Herz.'chen,
«y,
2. Ein« Ähnlichkeit,
er0«haft,
fieber«
,
,
^ tzeit.
i. Ein Ding,
Subjctt, rhori holt, H,«««
/ heit.
stand, «ine Eigenschaft, Schwach »heil,
hejt.
leit;
teit, Göttlich <Fe^,.^lig. keil., ,
^
.
2. CollecWa, Christen « heir.
z. Ein Zu«
1Uug»
".
einen Zllsiand, eine Beschaffenheit, »i«e«
.
^
,
,,
?
,
.
be>»,
« heir. z. Ein Zu« 1Uug» ". einen Zllsiand, eine Beschaffenheit, »i«e« . ^ , ,,

^p. Kapitel. Ableitung,

4z

le«, eine Nerllein«rnng , Magd «lein, »näb<l«m, <

Gattung, Geschlecht, aller«!«',, einer« . lich, eine Ähnlichkeit, Moqlichseit, Anwesenheit, gbtt-lich, fürst «lich, brüc>er«lich, glück, lich. Ung, ling Jüngling, Lieblling. n>ß, eine Handlung, eimn Zustand, «in wirkendes oder gew»ttei Ding, Geheim «niß, vermächt« niß. sal, sei, «in Sudje«, Ding, einZ»sta«d, Drang, sal, <ab«s«l, Scheusal, Schleif-sel, Räthsel. s«m, gleich« »am, mUb«sam. sorg«s«m. schaft.

l«7, Art,

Söhn «lein.

le?, vieler .le',

.

'

,,

ein Ding, Subject, Flucht« ling, Sonder«

«ine Ähnlichkeit,

Erlaub «niß, Fahrlniß,

einen Besitz, friedisanh'

1. Eine Beschaffenheit,

einen Zustand, 2. Collrctiva, »ürger.schaft, I»den«schaft. z. Ein einzelne« Ding, Bnl)l«schast, Graf« schaft. «hnm zog thum. 2. Zustand, Eigenschaft, Würde, priester.thn« , Alter»tbu«. den « thum

3'g,

Feindschaft, Gefangen ' schaft.

l. Ein Ding, Subject, Heiligthnm, He«

Z. Colleclwa, Heu

ß>g, «n Zahlwörtern, zwan«zig, dreißig,

v«r«;ig. §. 61. «en 3lebenbegrissen nach bestimmtes Wurzelwort, heißt ein abgele,tett» oder abstammendes wort, so wie j« »es in Rücksicht desselben das Stammwort genannt wird. »ör«r;^ aber auch nicht jedes Stammwort ist desw« zen ein Wurzelwort, Worte, neue Ableitungen gemacht «erden können.

weil auch von einem abgeleiteten

Ein vermittelst dieser Ableltungssylben sei,

N>ckt alle Wurzelwörter sind zugleich Stamm»

,

.

,

'

Ein vermittelst dieser Ableltungssylben sei, N>ckt alle Wurzelwörter sind zugleich Stamm» , . , ' z.Aus,

z.Aus,

44

i. Th. i. Abschn- Bitdung^erWörter.

',

der Wurzelwürter tl«^^» abgeleiteten Wolter.

,

z.

Ausbildung

'§.62. Alle Wurzelwörter sind ursprünglich einsnlt big, und »nenn eine Sprache leine andern als solche nackte Wurzelwürter hätte , so wlirdH sie äußerst hart, Zwar wird bcy niehl rerer Cultur durch die Biegung und Ableitung die Al)l der, «insylbigen Wörter merklich vermindert; älleiu, da deren immer noch mehrere librig bleiben, als,' der Wohl« klang 'verstattet,' so haben alle sprachen bey ihrer hö< hem Ausbildung allerley Mittel angewandt, diese 'hart teEmsylbigkeit zu heben. Anhängung des mildernden e, oder e euvhonltl, well ches die Deutsche Sprache unter andern > auch mtt'der B. lloncle, <^r,ne, ?once, VeNtre» glömme, ^ne, 8inß«; und aus der Englischen, ttoule, Xn^ve, ^ipe, ^2cle, Knife, Kile, ^ioe, 8Iime, liiave, >'

der Französischen',

eintönig und unperiodisch seyn.

Eines der wichtigsten ist die

z.

aus

FranzöMien und Englischen gemein hat;

dille, brave, u. s. f.

'

?

,.

'^

/

'

^

'

'V

§. 6z» nur allein Wurzelwörtern augehängtt, die eben ßeda6)< te harte Einsilbigkeit zu heben, Asse, Norhe, Gatte, »oth, ches «insylbiges Wert mit einem weichen Konsonanten schließet, welcher am Endt nicht anders als hart lauten kann, um dessen weiche Aussprache gleich im Anfange zusichern, Nube, Nnnbe, fiir'Nnb, Nnab;>abcr «s ward i» der Falge auch auf manche «ugelcilet« ans^ gedehnt) lcn. auch ihr« Vorfahren, kannten mw gebrauchten,

'

besonders wenn sich ein isol<

' Dieses mildernde e ward zwar anfänglich

flir Äff,

Gatt;

aber hier nur um der lehtern Ursache will

Da dieses «den Oberdeutschen fremd ist, so sehr

es

die Schwäbischen Dichter,

so müssen die vornehmst«» Fälle,

will Da dieses «den Oberdeutschen fremd ist, so sehr es die Schwäbischen Dichter, so müssen die

.,

'^',^ Kapitel." Ableitung., ^> ^

M, »erden. l. Viele Substantive und Beschassenheitowörter, welche sich welch« am Ende nicht anders als hart ausgesprochen »erden kann, 2a eng, bang, blöd, Ha«, Nü», nach der ge^ühn» dank, blör, Haß, Näß lauten tonnen, und doch in der Biegung «inen gelmdeu Laut haben müssen, Hasen, dem Nase:

so giebt man ihnen gleich anfangs

die

hie« «nZesilhrst

welchen es Statt findet,

in

Es bekommen also dieses e im Hochdeutschen :

auf einen gelinden Konsonanten cn! igcii,

um die gelinde Aussprache zu sichcry.

lichen Ausspraä)« nicht anders als enk,

die bangen,

dusti mildernde e, versehlen. im Hochdeutschen das e bekommen , sind nun folgende:

um die wahre Aussprache nicht zu

Die Wörter, welche in dieser Rücksicht

«) Substantive männlichen und sachlichen Geschlechtes; Auge, Barde, Belege, Beschläge, (auch der Beschlag,) Bube, Bürge, Druide, »Lingedinde, iLnde, der uno der Schissmann, der Heide, Junge, Nase, Anabe, Nunde, «olhse, «bwe, Rabe. Riese, der > RUde, der männlich« Hund bey den Jägern < Skalde, Schade, (auch Schaden,) Scherge, Waise, oi^!^- nuz, woiwode, Zeuge. Vorsnlbe ge: Gebäude, Gebinde, Angebinde, Gebir» ««, dräng«/ Gefilde, Gefolge, Gehäge, Gehänge, Ge> Hause, Gekröse, Geleise, Gelübde, Gemödld«, Ge« »enge, Gemiise, Gepiäge, Gepränge, Geschiebe, im Bergbau«, Geschlmge, Gesckmcide, Gesinde, G« stade, GetKse, Gerrtlde, Getriebe, Gewebe, G«wer< b«, Gewinde, Gewölbe. Sprache» entlehnten Substantiv», «mm weichen Vo<»l «Ndigen: Vagabund«, Aftrolone.

da« «erbe, das provinzielle Ferge,

Friede, Glaub«, Hase,

Ferner die Neutra milder

Gebläse, Gebraus«, Gebräud«, Gedinge, Ge<

Ingleichen die aus fremde)»

wenn sie sich aus

Ferner die Neutra milder Gebläse, Gebraus«, Gebräud«, Gedinge, Ge< Ingleichen die aus fremde)» wenn sie sich

^

^5 ,.TH.,.Abschn. Bildung debWLrter,

Chronologe, Ro,«Moloye, tteologe, Pädagoge, Phil» t löge, Geologe, Matrose, Religiöse, d) Beschaffen« Heilswörter: bange, behende, blöde, böse, eng«,, fei« ge, gänge nnd gebe, gelinde, gerade, geringe, g« schwinde, der Zeit ist, ee. »st schon lange her, aber nicht, wenn es das Beschasfenhsitswört der Ausdehnung ist, e« ist sehr lang,

lange, wenn es das Adverbium

gestrenge,

lege, im Berg»

die 5eir wird mir lang;

ba»e für niedrig, leis«, lose, wenn es so viel als leict/T» ferrig belentet, außerdem lo»; milde, müde, mürbe, öde, schnöde, schräge) spröde, strenge, träge, t»U< be, weise, lapieiul. borum , welche sich auf einen weichen Konsonanten endi» ^en: licde, lobe, bringe, singe, rede, brause, l>l<«< fe, frag«, grabe, klage, lade, schlage, trage, preil se, scheide, steige, .wäge, webe, »werde, binde, rmge u. s. f. AilsgcncMtnen find, gib, bleib, stirb, wirb und lis, von lesen, wo das » geschärft lautet; inglcichen die Oberdeutschen Inu perative, welche da« ie unl^ü des Präsentis in »u ve« wandeln, beug, fleug, von stiegen , leug vo« lügen.

2. Verichiedenc Wörter, welche sich auf ein d en<

bigen , winn solches zum Stamme gehöret", folglich ein »ocal vorher gthet, sie seyenSubstantwa, dieSpreh«, «in Vogel, die Schlehe, eine Frucht, da« wehe, der oder Be» frühe, jähe, nahe, rche, von Pferden, zähe; oder Imperative, gehe, stehe, zeihe, verzeihe, die e«l «her auch, »besonder« bey denDichterrl, Mrn wieder «ntl behren. welche« ein« Tegelstange bedeutet,

c) Alle Imperative solcher 23er<

biege, schiebe, siebe, wiege, er«

lveih«, ein Vogel, Hey andern die weihe;

schasscnheitswllrter, ehe,

fiiehe, jieh«, siehe, we,he,

Im Niederdeutschen hat man ein Wort,

und gemeiniglich

Ila« geschrieben und gesprochen wird/ allein altdann '

im

Im Niederdeutschen hat man ein Wort, und gemeiniglich Ila« geschrieben und gesprochen wird/ allein altdann '

^^ ^MM^ Ableitung. '^-' ,^7 ^

im Plural dieRaaen lallten Muß.

Soll dies«? Wort im Hochdeutschen gebraucht werden, so läßt" es sich arü schicklichsten in die Rah« , Plur. die Rah«« vellv»ndel«t, weil wir Mist leine GljbsiaNtive'nirht auf aa hoben. - ). Nerschievene einsylbiZe ÄZbrter,, weiche sich c^et» auf keinen weichen Enblant endigen, aber doch nils d«H aller« Schriftsprache mit dem mildernden e beybehalim find., verMuthltch die harte Einsilbigkeit zu^etmeivc«. Es sind folgende, Substantiv« sind:

«vvvon ^ore allermeisten männliche

Affe, Boche, Buhle, Hinll«/"ein <

.ungeschnittener Ochs^ Vrache, wirthschast, Falk«, Fan«,, ein Ochse, Funke, Gac«, Gedanke, Gefahr«, Gchülfe, Gespiele, in welchen Hier letzten das einsytbige Wurzclwort die Vorsilbe g« Göye, Nnappe, der Lampe, der Hase, Nahm«, Neffe, Nerv«, Rappe, pathe, Robbe, Roche, Same, der Schenke, Oparre, Sprosse,' W»ll». Von Bcschasscnhritswor« ter«, vielleicht nur das einzige kirre, und von Um< stondswörter» , nur das einzige ohne. 4. Viel« Nolksnahmen, gehen , sondern al» Wurzelwbrter betrachtet werden, sie mögen sich übrigens auf einen weichen Consonanten endigen, «der nicht. Franzose, Friese, I»de, Sachse, Schwad«, Scl«« »«, Schwede, Lombarde, Portugiese, Sorbe, <Q.ual d«, Iaz^fle, Wende. gültigen: Böhme, Däne, Russe, Preuße, Pohl«, Türke, tlrcasse, Fin, ne, FÜHn«, Gelb«, Goch«, Grieche, Hess«, H»nn«, Irr,, )Ü«, L»PP«, «««, Schotte, Ve^lh«, v.s.f. w»

angenommen hat;

Lasse, saie,

l!nüe,

ferner Hanfe,

in der Land» ^

Schöpft«, Schnee,

Schürte, Schürt,

welche nicht auf er aus»

^

!

folglich nicht auf deutsche Art abgeleitet sinv,

Mit einem weichen End ! Consonanten :

Mit einem harten oder gleich»

Brille, Cell«, Franke, Schott«,

abgeleitet sinv, Mit einem weichen End ! Consonanten : Mit einem harten oder gleich» Brille, Cell«,

'45 «.TH.i.AbOn. Bildung deeWörttr,

'

wo <K in den weis«« zur Vermeidung der hartcN'Cin« Andere hinge» besonders zwey «nd wchisylvige, weON sie sich auf dein«!, weichen Com ,sonanten endigen/ welcher in t er Biegung bleiben muß, wie Nooniak, Heidamak, Iakut, Is»«»c!il, Nalwur, Dosak, Aroat, Malabar, Ollomann, Ostiar', pan:

Die ^auf^r/ft-, ,lor,nt» es ,als Deutsch« Ableitungen ohn« Hin nicht bekommen.

HMgkeit aiigencmmcn zu scnn scheinet.

gen bekommen es nicht, wie Mebr,

dur,

polak, Ulan,

««lock, Wallach u, s. f.

Drittes Kapitel.

Bildung der 335rter dlirch die Cöryposition oder Zu^mmens tzung.

i.

E

r

t

l ä^ru

n

<f

b

e

r

sc

l

b

e

n.

D, ^ie NiegunF druckt Vechzltnisse des Hauptk«>risse< durch anaelMgte d'N'kele Lanl« aus; die Abteilung bee zeichnet N«bei'.hegr,ffe , welche' durch Vor - oder Nacht, Durch die tomposilion oder Zmamnienseyüüg aber werden zwcy, zuweilen auch mehr Wörter als Anldriicke klarer Bel griffe zn Einem Worte und zu Einem Begriffe vereinig gel. tung, Hau« > «rveit aber Zulammcnsttzung. >

sylben an dem Wort« ausgedrucket werden.

De» Haus, e, ist Biegung -^ hälls-lich, Ableit

Zu denjenigen Wörtern, welche eine Zur'

65,

A samruensetzung ausmachen können, gehören auch er), ^»niß, «n und «r, welche vielen Wörtern als V«r<ylt beu vorgeschet werden , und zwar sin sich allein veral tet sind,

aber doch die Bedeutung des Grundworte«

als V«r<ylt beu vorgeschet werden , und zwar sin sich allein veral tet sind, aber doch

3. Kapitel. Zusammensetzung.

,

49

sehr genau bestimmen, ,

Ton Hab?«.

daher sie auch ihren viilligm

K. 66. Die Zusammensetzung geschiebet zunächst in ein Wo« und dessen Begriff durch ein am

der Absicht, »eres näher zu bestimmen, Und beyde dadurch zu El^en» ' Bcqriff zu vereiniqen ; »ucht seilen aber auch, vermittelst derselben einen dritten sihü'rlicnen Betriff auszudrucken. Dasjenige, welches durch ein anderes bestimmt wird, liehet allemal)> am Ende,, und das bestimmende öder Vestimmungswort voran:

gesehen wivd , Arbeitshaus , ein Haue wuri» «earbeil t« wird, oder daselbst gegenwärtig werden , rothgelb , ein (5ielb, »elche« in das Roth« fällt, grüngelb, welches in das

Grüne fällt. §. 67. tig ist, welche Stelle ein Wort in der Zusammensetzung erhält, indem ein anderer Begriff entstehet, wem, es das Grundwort, slimmunaFwort ist- Hausarbeit, Apfelbaum und N«,»n«pfel, zum Untere Erdapfel, Naufeld und Feldbau, Naumschlag und Schlagbaum, Baummast u>> N?astt bäum, Bruchstein und Steinbruch, Fenste» glas und Glasfenster, ein we»nfaß und Faßwem, Hausratt» und Raebbaus, rothgelb und gelbroth, schwarz, gelbgrün >md grüngelb u.s.f. Einig« wenige »erden doch ohne merklichen Unterschied der Bedemung «uf einerley Art gebraucht, Sturmwind, in manchen Gegenden lymdsturm, windw»rbel und Wirbelwind.

,

Es erhellet hieraus, daß es nicht gleichgiil

und welches da« Grundwort heißt,

Abenoster»,

der Stern wacher des Ab»s.ds

ankommen , an oder in einen Ort kommen,

und ein anderer, wenn es das Be<

Beysple!» sind , Arberrshaus und

schiede von dem'

Vauholz und Holzbau,

Amtsstadt und Stadtamt,

Bier -Vouteille und VouleiUen Vier,

schwarzbraun und braun«

D

Vauholz und Holzbau, Amtsstadt und Stadtamt, Bier -Vouteille und VouleiUen Vier, schwarzbraun und braun« D §.

§. 68.

5« . i.TH. i.Abschn. Bildung der Wörter.

§. 68. andere bestimmen soll, wen gesetzt werden, welche einander nicht wirklich, od, Fe! nach oel Griechischen und Lateinischen »mpnibium , wo die B, stiinyiung viel zu undeutlich, und die Zusawmensehun zugleich wider die Analogie ist, Haderlumpen, wo e ves so viel sagt, als das andere, Achselträger, der au beyden Achseln t-ägt, viel zu dunkel und elliptisch, s auch Augendiener undZnngendrescher, Thathandlung für factum, weil eines, wenigstens in gewissem Ver

stände so viel sagt , als das andere , dagegen Thaisach .^, Das^bestimmte, oder Grundwort leidet i» der Zusammensetzung eigentlich keine Veränderung, fom .dem behält sein Geschlecht unt seine völlige Biegung. wenn es dessen fähig davon nn soü

genden. §.72. Manche werden in der Zusammensetzung zu< gleich zusammen gezogen, und sehen alsdann als Wur, zelwörter oder abgeleitete aus, >> ohne es zu ftyn : Amt, aus Ambacht, Jungfer aus Jungfrau, Beicht aus Neglcht, Rübsen aus Rübsamen, Funker aus Jungt Herr. In diesem^aUe verlieret auch der verkürzte Theil drano, u. s. f, für Drittheil, Fünftheil, wenn diese nicht ve« mittelst der Abteitungssylbe el unmittelbar aus dritte und fünfte gebildet sind. Alen gesetzt zu senn , und sind doch vermuthlich nur ab< geleitet, wohin 2nmuth für Ärmde, Zierath für Zier, de, weiland für weilend, und andere mehr gehont 5. ?l»

, Da in der Zusammensetzung ein Wort d<

so müssen nicht Wörter zusar

nur sehr undeutlich und schwankend bestirnmmen.

lerhafte Wörter dieser Art sind bevdlebig,

«rtragliche/' ist.

'§. 6y.

Allein das bestimmende leidet,

ist, oft mancherley Veränderungen,

für daran«,, Drittel, Fünftel,

seinen Ton,

Andere -scheinen hingegen zusanu

leidet, ist, oft mancherley Veränderungen, für daran«,, Drittel, Fünftel, seinen Ton, Andere -scheinen hingegen zusanu

, , Z. Kapitel.

' Zusammensetzung.

51

8- ?i. > In manchen Fällen tonnen "Und müssen auch wieder yerrenncc w r- de» , welches besonders von den nni Partikel» zu,aml me» gesetzten Verdis, sortgeHen, ich gehe so«, .S. die zusammen gesetzten Verb«,) und ewigen Partikeln gilt:

l>elnetw»llen , und um dein selbst willen; obschon, ode u Am gewöhnlichsten sind die aus zweyTheil d, ch 's>»d auch l ie bc!«ndc!S uucer den Substantiven und Adjcmven: F.-stinitt l,piei, Gc>ld, bergwerk, Feldpostmeister, !L, ;!,?!< wicht, erzinlnh^ willig, una«e!plecl?llch, und vo»Partit>>!n, dcrn'avli «nst. gern, verursachen würde», dacht werden sollten. oft weiur, und ziehet vier und mehrHöri« m^d beson< die man aber als« lieber vermittelst emes Querstriches verbindet:

dann

ders Genitive in Eines zusammen,

di« zusammengeschten Wörter

er ging vorher, und er g»ig vor mir ber- um

f.

gleich , ob ich gleich weiß,

§. 72.

s.

len bestehenden Zulammensehungn, ;

aus drey Theilen häufig genug,

Weiter gehet man in der Zu immens- tzung , icht

weil die gehäuften Besinnu.uüge» D»nl»!heit

wenn sie in ^inem Begriffe ge<

Der Cur«al-S'y< gchet freilich ,

^

Reiche .' General - Feld« Marschall, Vder < Land .'Jägermeister, Berg/Vbe« Veschworner. §. 7;, in die Apposition über, wen mit einander verbunden werden , in welchem Falle NaU die auf solche Art vereinigten Wörter gleichfalls vermittelst eines Striches an einander zu Hannen psi.'-gt:

General « Feld « Zengineister ,

Oft gehet die Zusammensetzung unvermerkt,

wo zwey «der mehrere 3iahl

^«r Fürst.,' Bischof von Bamberg, der Fmst m'd Bi« schof, die Kaiserin!»- Nöniglnn, rai'erlich^ königlich, da denn nut das letzte Wort gebogen werden dan. de« Fürst, Vischofe»/ die kaiserlich !ki»»!gl,che»Gerec!t!<,«

men.

,

D

2

das letzte Wort gebogen werden dan. de« Fürst, Vischofe»/ die kaiserlich !ki»»!gl,che»Gerec!t!<,« men. , D 2

5,

l.TH. l^Aßfthn. Bildung berWörter^

Zuweilen verlieret auch wohl das erste Abjectl»

«en.

' 2. Arten der zusammen gesetzten Wörter.

§.74.

Die zusammen gesetzten Wörter sint vor»

so vielfacher Art, solche Art mit einander verbunden werden können. Das Substantiv kann in der Zusammensetzung durch ein an, deres Substantiv, Nomen , obgleich nur selten , durch ein Verbum , ,unl> das Adverbium durch ei» Nerbum, und durch ein anderes Adverbium, und kann alsdenn wie ein jedes attberes zu einem Adjective con« «eseiret werden; das Nerbum, so wohl durch ein Sub« stantiv, als auch durch ein Adverbium ; das Umstands« «ort, so wohl durch sich selbst, als auch durch ander« Adverbia / durch Pronomina u. s. f. §. 75. «erden, so bezeichnet das erstehen Gegenstand, Zeit, «ercreib, Vatermord, Gotteesurcht, Schuhmacher; bie Bestimmung, Halstuch, Hopfengarten, wei« glas j das Ganze des Theiles, Hauechnr, Messe« den Besitzer, »ach«, gilter, Richteramt; eine Ähnlichkeit, Habicktenase, Meistnstreich, »ubenstück, Hornwcrk, Nrelrzweg; die Materie, Marmorwand, Sremplaite, Goldmünl ze; den Ölt. Zahnschmerz, Hosprediger, N?asierg«, wache, walvbaum, Sumpfvogel: die Zeit, Lag« «rbeit, Nachtwächter, Abendstern, Mittagelllocke, Fnlhlmgö:Q»r; das Werkzeug, Schwertstreich, F«f verstrich, Handarbeit; die Art und Weise, Tagelohn, nach Tagen, «sbaedicht, Geldstrafe, wettlauf;. den

spiye, Pferdehuf, rischbla«;

als es Rci>elheile gibt, welche auf

durch ein Adjectiv, durch ein Pro-

durch ein Partikel bestimmt werden ;

und Participium,

durch ein Substantiv,

Wenn zwey Substantiv« zusammen gesetzt

Pro- durch ein Partikel bestimmt werden ; und Participium, durch ein Substantiv, Wenn zwey Substantiv« zusammen

^s. Kapitel. Zusammensetzung.

53

Grad, Hanvtstück, Hauvtstreich; und andere UmsiälU de mehr. §. 76. meisten Fällen durch den Genitiv erkläret werden, va< »erHerz, das Herz eines Va:crs, Rickteramt, das Amt eines Richters, Zahnschmerz, Schmerz des Zahnes; «ft aber muß dessen Begriff durch «ine Präposition auft gelöset werden, Straßenraub, Raub auf der Straße, Gnadenwahl, Wahl aus Gnade, Nirchgang, Gang zur Kirche; oft auch durch ein Verbum, Apfelbaum, der Äpfel träat, Hülfemlirel, Mittel zu helfen, womit mc.n «ich hilft; unt wohl gar^urch dessen Passivum, obgleich die Zu« sllmmensehungen dieser, Art eben nicht allemahl die bc« sten sind. §. 77. ollen Fällen unverändert; «ybsttammer, Amtmann, Thnrmspiye, zuweilen ve« Nirchgang, Airch« »«de, wettiauf, Sonntag , Wundwasser ; aber nicht allemahl d«s mildernde e, Tagereise, Hagedorn, au« ßer wenn ein Vocal folgt, lllagarbeit, Hagapfel, Oft stehet es im Genitiv, Nönigsmord, Gotte»furchr, Hungerenorh, Nundeelade, Hirtenstab, Nubenstück; da denn die weiblichen Wörter gemeiniglich noch den alten»Genitiv aufm haben, ehrenschänder, Sonnen« staub, Freudenfest, HKUenslrafe. Oft auch im Geni« tive des Plurals, Rölberbr«««, Heldenmmh, ll'ser« doerer, Bttchftnschäfter, Gänsefuß; zuweilen, wenn gleich der Bedeutung nach der Singular steh»» sollte, Rmdermord, Rindermörderinn, Mannermord, wenn gleich, nur Ein Kind, ««n; dagegen oft nur der Singul« stehet, wenn gleich

5

Das bestimmende Wort kann dabey in den

Sammtklcid, ein Kleid von Sammt, ^

Das bestimmte oder Grundwort bleibt in

das bestimmende oft auch,

leert es das weibliche e am Ende,

oder Ein Mann ermordet wo«

A

z

oder Grundwort bleibt in das bestimmende oft auch, leert es das weibliche e am Ende, oder

der

5

4

r

i. Th. i.Abschn. BilKunq der.Wörteri

der Verstand den Plural erfordert, Bockhandel, Buch« bindev, Vogelfänger. Zmveilen folgt das bcsiimmelHF. ^e ,em >i!>ral des bestimmten, die Apfolschale^ Plur» . §. ?lj. Sehr oft nehmen bestimmende Wörter weibe Iichen AefchK'chls da? e^an, ohneZweifel zu dest« deute l,a>-l Bezeichnung des ^enitivs: eiedeodienst, Gee büllblag, Andacktieifer', Hülfemittel, besonders die ^>>ib>ii!H auf »lüg, V^reinignngemittel, Verhaltung»« Manche alte Zusnmn.ene 'ilci'^ey irreaul.'.le Veian^erunftett ere litl^>: Bräungainm , Nachtigall, Uilssethai, Herzen nnch deren "Mul st r lilan aoer doch nicht M>ctewc>che für Mittwoche

,le»d, ivo i uno e elnnescknltrt worden,

die Üpfelicl^lell.

,

de!chl^, U?ü»gunge > <u^.

seh».^,>,cn

^n»

sagen ^>l>!s,

K.

-

O^ kommt ein und eben dasselbe Bestim«

79

M'!"qew".'t in mehr <>Is Ewer der vorigen formen vor,- B'uergut, B.iuernienf, elM' Pfianze, Banernir,eg, Bauersmann; Erdarl, «Lrdbeben, Erdveere, Mri d>n<>e!o, ^»'iiuczins; Feuerherd, Feuermauer, Fe»« er»g^f»l»ri Herzdlalt, Herzeleid, Herzensangst, <5e»i ;i?^5ahl!lerl»n; Honocgelo, Hundeschlag, Hunds, stiege, HundühunFer, Hundetag; Nmdbett, Rind? laufe Landadel, öandgnc, Sandmann, Landeeart, 4«nl deelierr, Landsmann, <a»dernecht, wo Sandmann ÜU! .<^,ide,i!«»n, das alte «iandherr, ein Dynast, und L^»i>^l)crr glllw '.'e>enlenb sino. . dmse/be! BctlUtung, Ockwe'lnstaU, Schweinestall und Schweinestall, wo i ie lehte ,^'vm dem gemeinen Heben Banerhof >

iv!Nderb!allern, Ninderlehre, Nindeetheij ;

^andtnechc u>w <iand«t»echt u. s. f. nicht

i^ft aber, auch in einer und eben

eigen Nt , Baue> mann und Baucreman»,

und Bauernhof, lürotloß und «LrdenUoß u, s. s.

und eben eigen Nt , Baue> mann und Baucreman», und Bauernhof, lürotloß und «LrdenUoß u, s.

' §. 8c,.

3« Kapitel. Zusammensetzung.

55

§. 82. wirb die Eigenschaft, Substantiv zu Einem Begriffe vereiniget, daher erst« l« mich die Concretions < und Declinations < Zeichen «liieret) »t in allen Geschlechtern, Enlungen und Zahlen um ««ändert bleibt: dritthalb, nicht drirrehalb, Schwer« «Mb, Großmurh, Eigenliebe, Grünipeckr, Roth« bo«, Freigut, Alrgesell, Vderdaupt, Süßklee, N<ein< muth, z'TUßinDang, Bitterwasser, Neujahr, Halb« lisch, rruntenbold, auch mit Zahlwortern , Dre>f»ß, So gar da« Mlll dnnle e gehet hier verloren, Frühstunoe, Vl5dsinn,> ?«l>sin». Ausgenonlmen ist hierBoftwlcht. §, 8i- n« ConcretwnS- und DeclinationslZeichenchehalt, so k«nn es nicht als ein Theil der Zusammensetzung anget sehen werden; le, junge Magd, die geheimen Räche , die krause Münze , der krausen Münze, und nicht Langeweile, Iungemagd, u. s. f. weil sie alsdann heißen müßten «angweile, ganz richtig sagt langweilig; fügt Jungfrau, I'Mggesell; sagt Geheimschreiber; Nrauskopf. lmfalls ausgenommen »verdenk aNein alsdann müßte man wenigstens im Genitiv und Dativ unverändert so« gm? Da» Sommerhalbejahr und Winterhalbejahr sind völ< lig verwerflich, weil der mittlere Theil decliniret werden muß, des Sommtrhalbenjahre»; besser die Son^ merhiilfte, die Winterhälfte des Jahres. Allerheilii

Ist der bestimmende Theil ein Adjectiv

welche es bezeichnet, mit dem

dem Äußem nach zu einem Adverbio wird,

8«ch«ecr, Fünsohr, Siebenschläfer.

Wenn daher das bestimmende Adjectiv seil

folglich lange weile, vor langer we«

die jungen Mägde, geheimer Rarh,

wie man

Inngmagd, wie man

Geheimrath, wie man

Aranemünze, wie man sagt

Nrausemünze lönnte wie Bösewicht ali

der Nrausemünze, und nicht Rransenmünze.

D

4

man Aranemünze, wie man sagt Nrausemünze lönnte wie Bösewicht ali der Nrausemünze, und nicht Rransenmünze. D

gen

^

i.TH i.Mfchn. Bsldunq der Wörter.

z6

gen und Allerseelen besonders wenn sie absolute und ohne das Wort Fest ,teh«n , hat der Kirchen < Styl einmahl Hera» >>r.,cht, ,, so wie der Hohepriester, Priester» H- 82. das l^jecliv a!l,rley ;»fMqe Veränderungen erlitten, das bessere So wie auch N> mche alt« eigene Nahmen sich cm die vorige Regel Re»chenhall , ««ngendorf, ««»genau, Nalienosrf tteuendorf, Alnnburc,, Gros« seN Henneredorf, Schwarzcnbery , weißenfelo, Rol Von pronominlbue wird nur allem selbst in der Zusammensetzung gebraucht, SeO'stKeve, ^riedenheir, Selbstgefühl u. f. f., Gelbsthalter, Selbst, herr'cher, Seibstschuß, Selbstschuldner. § woöte i» der Zusammensetzung gebraucht werden , in welchem Falle aber nur die Wurzel des Infinitivs dazu schicklich ist, so wohl in tlMiqem Verstände, Spieluhr/ welcke spielt, Pflegemutter, weiche pflegt, Vrechstan/ ge, auch im bahn, z m2!'iten, Vrenngla», zmn Brennen; und sei st uaisiven Trinkgeld, wela es vertrunlen werden soll, S^nültleid, welchem zuae'chninet wird, Nrachäring, welcher gebraten, wirb, Brennholz, zum Verbrenne» bestmimt. die Ursache, Absicht«, s. f. bezeichnet, Wartgeld, für das Warten, »nüye, darin zu schlafen. Analogie smd die, wo ^

des Hohem

In emiaen alten Zusammensetzungen hat

Iachzorn für

Hoffahrt für Hochfahrt,

<k>äb;orn. Nachbar, Mitternacht.

ni l'l binien , Reichen««

thenlurg, «lebenwalde.

die Liebe seiner selbst,

so auch Selb stzu,

Auch das verbum kann zum Bestimmung«/

8;

zum Brecben, Grabstichel, zum Graben;, als

neutralen, Fechtboden, wo man ficht, Rei«

Da denn dae Bestimmungswort oft auch

Waschbecken, zum Waschen, Schlaft

,.

Unschicklich und wider die

der Imperativ zum Bestim«

>.

>

auch Waschbecken, zum Waschen, Schlaft ,. Unschicklich und wider die der Imperativ zum Bestim« >. >

mungi<

«. Kapitel. Zusammensetzung.

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niungsworte gebraucht wird, Zwingeland, Stürz« dechn,'. §. 84. weich ist, n,,d in der Aussprache weich bleiben soll, so wird ihm das mildemde «angehängt, Schreibemeistir, Schreibegebühr, Schiebefenster, Pflegevater, Fan« getan, Singelust, Vorhängeschloß. Aber nicht Gtek.' tenadel, Wartegeld. In Rechenkunst, ^Vechrnlret «. s. f. ist die Wurzel von rechnen, gleichsam rechene», «nfZclöset. §. 85» zur Bestimmung des Substantivs, dergleichen besonder« «l», «n, auf, aus, außen, de,, dar, ein, fort, g«l gen, heim, her, hin, hinter, mit, Kach, ».eben, od, ober, über, um, vor, w»der, wohl, zst, zwischen, und die außer der Zusammensetzung veralteten, aber, «f«r, er;, miß, ««und »r, sind: Abgang, Außen« land, Verstand, «Vegenstand, Heimkunft, Nebenstunde, Hinterlist, Wohlstand, Aberglaube, Asterrede, Erzherzog Miß, geburt «n zuweilen 'mit den Infinitiven zusammen geseht, die Unterlassung der in dem Z itworte liegenden Handlung das Nichtwissen, da» Nichtieyn, «m Falle der NichtZahl > §. 86, betheile zu Substantiven werden, welche es für sich all lein nicht , sind. , ' welche Wörter doch selten in dcr edlen Schreibart tauglich sind, cinLaugenichle, Gernegroß, Geradezu, das Gsraus, der willkommen, ein Niml

,

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Wenn der Consonans des Wurzelwcrtes

Sehr häufig dienen auchUmstimdswövter

Darlehen, Linkauf, Fortgang,

Unart, Urkunde. 'Nicht, wird anstatt des

da« Wollen nnd ttichtwouen,