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Kölner Evaluationsbogen Kommunikation (KEK)  

Kölner Evaluationsbogen Kommunikation (KEK)

 

OSCE-Checkliste zur ärztlichen Gesprächsführung

© KPP 3 2004

 

Nr.:

Interviewer:

 

Patient:

Rater:

Datum:

 
 

1

B e z i e h u n g

a u f b a u e n

4

4

Details explorieren

 

12

1 Rahmen

 

1 Beschwerde-DDiimmeennssiioonneenn erfragen

 



Vertraulichkeit ermöglichen

 

Lokalisation und Ausstrahlung

 

Störungen vermeiden

 

Qualität „Welchen Charakter

?“

2 Begrüßung



Intensität „Wie stark

?“

(Skala 0-10)

Blickkontakt aufnehmen

 

Funktionsstörung/Behinderung

 

Grußformel äußern

 

Begleitzeichen

 

Mit Namen anreden, Hand geben

 

Zeit (Beginn, Verlauf, Dauer)

 

3 Vorstellung

 



Kondition „Ich welcher Situation

 

?“

Namentlich vorstellen

2 Subjektive Vorstellungen explorieren



Evtl. Funktion mitteilen

 

Konzepte „Was stellen Sie sich vor?“

4 Situierung

 



Erklärungen „Sehen Sie selbst Ursachen?“

Im Sitzen sprechen (Stuhl an Krankenbett)

3 Anamnese vervollständigen

 



Bequemlichkeit sichern

 

Systeme („Von Kopf bis Fuß“)

Nähe/Distanz abstimmen

Allgemeinbefindlichkeiten, Schlaf etc.

Körperhaltung beachten

Frühere Erkrankungen, Vorbehandlungen

5 Orientierung

 



Familiäre Erkrankungen, Risikofaktoren

Gesprächsziele verdeutlichen

 

Familie, Freunde, Beruf, Finanzen etc.

Zeitrahmen mitteilen

 

Auf Lücken zurückkommen

 

2

Anliegen anhören

 

10

5

Vorgehen abstimmen

12

1 Gespräch offen beginnen

 



1 Evidenz-basiertes Vorgehen planen

   

Angebot „Was kann ich für Sie tun?“

Was ist gesichert?

 

Konsultationsanlaß „Was führt Sie her?“

Hat Diagnostik Konsequenzen?

 

Befindlichkeit „Wie geht es Ihnen?“

 

2 Erwartungen klären

 



2 Erzählen fördern - Rückmeldung geben



Vorstellungen, Wünsche, Hoffnungen „Was haben Sie sich vorgestellt?“ „Was könnte Ihrer Meinung nach helfen?“

Hörersignale hm, ja, Nicken, Blickkontakt

Unterbrechungen vermeiden

 

Pausen tolerieren

 

Kontrollüberzeugungen „Was könnten Sie selbst ändern?“

 

Freie Themenentfaltung zulassen

 

3 Aktiv zuhören Verbal unterstützen



3 Bisherige Befunde erklären

 



Offen fragen „Wie kam das?“

(s. Diagnose mitteilen)

Zum Weitersprechen ermutigen

4 Untersuchungs- bzw. Therapieplan festlegen



Äußerungen wörtlich wiederholen

Entscheidungsmodell sondieren Paternalismus – Dienstleistung – Kooperation

Äußerungen paraphrasieren

4 Verständnis sichern

 



Vorschläge und Risiken besprechen

Rückfragen „Versteh ich richtig, daß

?“

Reaktionen berücksichtigen

 

Zusammenfassen

 

Konsens anstreben

3

Emotionen zulassen

 

8

6

Resümee ziehen

 

4

1 Emotionen beachten

   

1 Gespräch zusammenfassen

 



 

Verbal (z. B. Metaphern)

 

Konsultationsgrund, Beschwerden,

   

Nonverbal (z. B. Gestik, Mimik)

Diagnose, Therapievereinbarung

2 In die Situation des Patienten einfühlen

2 Klärung noch offener Fragen anbieten



 
 

Information „Haben Sie noch Fragen?“

 

3 Empathisch antworten

 



Zufriedenheit „Kommen Sie damit klar?“

Angemessen Hilfe und Trost anbieten

     



 

Belastungen und Bewältigung anerkennen

3 Folgetermine vereinbaren

Untersuchungstermine vergeben

 

4 Emotionale Öffnung fördern

 



Gesprächstermin festlegen

   

Ansprechen „Nehme ich richtig wahr

?“

Eventualitäten im Notfall regeln

Benennen „Sie sind dann traurig?“

4 Patient verabschieden

 



 

Klären „Was fühlen Sie dann?“

   

Interpretieren „Ihre Angst kommt von

5 Dokumentation vervollständigen

 

Übliche Codierung

 

5 Eigene Emotionen als Indikator nutzen

Persönliche Gesprächseindrücke

 

Abneigung, Interesse, Anspannung etc.

Themen fürs Folgegespräch

 

 [ = nicht erfüllt; = erfüllt ]

 

 [ = nicht erfüllt

= voll erfüllt ]

 

  50

 

© Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität zu Köln