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Allgemeiner Generalisten-Concours für Administratoren (AD 5)- jetzt bewerben Diese im Amtsblatt C 74 A vom

Allgemeiner Generalisten-Concours für Administratoren (AD 5)- jetzt bewerben

Diese im Amtsblatt C 74 A vom 13.3.2014 veröffentlichte Ausschreibung richtet sich an Hochschulabsolventen aller Bereiche (Generalisten). Das Auswahlverfahren („Concours“) dient zur Besetzung von 137 freien Stellen als EU-Beamte in allen EU-Institutionen. Die Bewerbung für eine dauerhafte Anstellung in einer EU-Institution (Laufbahnbeamte) ist nur im Rahmen eines Auswahlverfahrens (Concours) möglich. Bei der vorliegenden Concours-Ausschreibung ist keine Berufserfahrung erforderlich, gleichwohl ist Bewerbung auch mit Berufserfahrung möglich. Einen gesonderten Generalistenconcours für Bewerber mit Berufserfahrung (AD 7) gibt es nicht.

Ich ermutige Sie ausdrücklich, sich hierfür zu bewerben, sofern Sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Der Concours ist für alle EU-Mitgliedsstaaten offen, es gibt keine Quoten. Es ist Ziel der Bundesregierung, dass Deutschland in den EU-Institutionen angemessen repräsentiert ist. Die deutschen Bewerberzahlen waren in den letzten Jahren im Vergleich zum EU-Bevölkerungsanteil deutlich zu gering. Allerdings haben deutsche Kandidaten in den vergangenen Jahren bei den Auswahlverfahren stets gut abgeschnitten. Eine Teilnahme lohnt sich also!

Weiterführende Informationen zu dieser Ausschreibung finden sich unter:

Zudem ist eine Sonderwebseite für die Bewerbung auf diesen Concours unter

geschaltet.

Erstmals gibt es keine Unterteilung mehr nach Sachgebieten. Eine zeitgleiche Teilnahme an anderen AD- und AST-Concours ist möglich. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Das Nichtbestehen eines Concours hat keine Auswirkung auf eine Teilnahme an zukünftigen Auswahlverfahren (Übungseffekt!).

Voraussetzungen:

Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaats Gründliche Kenntnisse einer der 24 Amtssprachen der EU (1. Sprache) sowie ausreichende Kenntnisse in einer der 3 Arbeitssprachen der EU (2. Sprache): Deutsch, Englisch oder Französisch (darf nicht mit der 1. Sprache identisch sein) Abgeschlossenes Hochschulstudium mit mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses (bei Studenten im letzten Studienjahr bis 31. Juli 2014).

Verlauf des Auswahlverfahrens:

Um sich für das Auswahlverfahren anzumelden, müssen Sie zunächst ein EPSO Konto anlegen. Dieses Konto dient als Schnittstelle zwischen EPSO und den Bewerbern, d.h. sowohl die Bewerbung als auch die weitere Kommunikation erfolgen über dieses virtuelle Postfach. Den direkten Link dazu finden Sie auf der EPSO-Webseite.

Bitte beachten Sie, dass jeder Bewerber nur ein einziges EPSO-Konto anlegen darf. Sie müssen immer dasselbe EPSO-Konto für alle Ihre Bewerbungen zu Auswahl- und Ausleseverfahren benutzen. Sollte EPSO zu irgendeinem Zeitpunkt feststellen, dass Sie mehrere EPSO-Konten haben, werden Sie vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.

Das Auswahlverfahren besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil besteht aus einem dezentral (in Deutschland 4 Testzentren) durchgeführten computergestützten Multiple-Choice- Vorauswahltest zu allgemeinen Kompetenzen (Fähigkeit des sprachlogischen Denkens, des numerischen Verständnisses, des abstrakten Denkens (zusammen 50%) und Fähigkeit des situativen Denkens (50%). Zu allen Tests finden Sie auf der Seite von EPSO Beispiele unter http://europa.eu/epso/apply/sample_test/index_de.htm und unter www.eu-careers.eu. Der zweite Teil besteht aus einem Assessment Center in Brüssel.

Zeitlicher Ablauf :

- Die Buchung der computergestützten Vorauswahltests soll ab Mai möglich sein. Es wird angeraten, frühzeitig zu buchen!

- Die Vorauswahltests sind für Mai bis Juni angekündigt

- Assessment Center könnten dann zwischen September und November stattfinden (mit

vorgezogenem Termin für die Fallstudie ca. Ende August-Anfang September), eingeladen werden 2,5 mal so viele Bewerber wie Plätze auf der Reserveliste sind.

Bewerbungsfrist ist der 15. April 2014 um 12.00 Uhr Brüsseler Zeit Erfahrungsgemäß kann es in den Stunden vor dem Bewerbungsschluss schnell zu einer Überlastung der EPSO-Server kommen, die jedoch nicht zu einer Verlängerung der Bewerbungsfrist führt. Daher empfehle ich Ihnen dringend, Ihre Bewerbung -- spätestens -- am Tag vor Ablauf der Bewerbungsfrist abzuschicken.

Hinweise zu „self selection“- und „self- assessment“-Tests:

Beide Tests wurden von EPSO als Pilotprojekte eingeführt und sind nicht eliminatorisch.

self selection test: 26 Fragen (in De/En/Fr), die Auswertung/Feedback nach Testende macht deutlich, ob die eigene Vorstellung von EU Tätigkeit der Realität nahe kommt.

self-assessment test: Sollten Sie unbedingt zur Übung durchführen! Dieser Test kann mehrfach abgelegt werden. Es sind 10 Fragen zum sprachlogischen Denken, 5 zum numerischen Verständnisse, 10 zum abstrakten Denken und 20 zu situativen Denken. Test dauert 68 min, die Zeit läuft mit. Das Ergebnis wird im Anschluss angezeigt. Verfügbare Zeit entspricht bei abstrakten und situativen Denken dem realen Test. Beim sprachlogischen und numerischen Denken sind es 50% der realen Testzeit.

Alle Detailinformationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Ausschreibung, den beiden beigefügten Leitfäden und den FAQ für diesen Concours.

Ich wünsche allen Bewerbern für das oben genannte Auswahlverfahren viel Erfolg!

***

Das Auswärtige Amt bietet Seminare zur Vorbereitung auf die computerbasierten Multiple Choice Tests an. Informationen hierzu finden Sie in anliegender Seminarinfo.

***

Professionelle Anbieter bieten öffentliche (kostenpflichtige) webbasierte Lernplattformen an, über die Sie sich auf die Multiple Choice Tests vorbereiten können. Das AA-Seminarbüro arbeitet schon seit einiger Zeit mit www.euphorum.org zusammen, aber es gibt auch andere Anbieter, die Sie im Netz finden können. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit der Nennung des Kooperationspartners keine Aussage über die Qualität anderer Anbieter auf diesem Gebiet gemacht wird.

Eine Übersicht über Quellen zur Vorbereitung auf die Concours finden Sie auch in der beigefügten Seminarinfo.

Mit besten Grüßen,

auch in der beigefügten Seminarinfo. Mit besten Grüßen, (Claudia Rohde) Auswärtiges Amt Referat E 01-9

(Claudia Rohde)

Auswärtiges Amt Referat E 01-9 Personalpolitik und Dienstrecht in der EU Werderscher Markt 1 10117 Berlin

Tel.: +49-30-5000-1670 Fax: +49-30-5000-51670 Mail: e01-90@auswaertiges-amt.de

Amtsblatt

der Europäischen Union

ISSN 1977-088X

C 74 A

★ ★

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Ausgabe

in

deutscher Sprache

Mitteilungen und Bekanntmachungen

57. Jahrgang

13. März 2014

Informationsnummer

Inhalt

V Bekanntmachungen

VERWALTUNGSVERFAHREN

2014/C 74 A/01

Europäisches Amt für Personalauswahl (EPSO)

Bekanntmachung eines allgemeinen Auswahlverfahrens EPSO/AD/276/14 Beamte (m/w) der Funktionsgruppe Administration (AD 5)

Seite

1

DE

Preis: 3 EUR

(Fortsetzung umseitig)

13.3.2014

DE
DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 74 A/1

V

(Bekanntmachungen)

VERWALTUNGSVERFAHREN

EUROPÄISCHES AMT FÜR PERSONALAUSWAHL (EPSO)

BEKANNTMACHUNG EINES ALLGEMEINEN AUSWAHLVERFAHRENS

EPSO/AD/276/14

BEAMTE (m/w) DER FUNKTIONSGRUPPE ADMINISTRATION (AD 5)

(2014/C 74 A/01)

Das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO) führt ein allgemeines Auswahlverfahren auf der Grundlage von Prüfungen durch zur Bildung einer Einstellungsreserve für Beamte (*) der Funktionsgruppe Administra­ tion.

Dieses Auswahlverfahren dient der Bildung einer Reserveliste zur Besetzung freier Planstellen bei den Orga­ nen und Einrichtungen der Europäischen Union.

Bevor Sie sich bewerben, lesen Sie bitte aufmerksam die im Amtsblatt der Europäischen Union C 60 A vom 1. März 2014 und auf der EPSO-Website veröffentlichten allgemeinen Vorschriften für allgemeine Auswahlverfahren.

Die allgemeinen Vorschriftensind fester Bestandteil dieser Bekanntmachung; sie sollen Ihnen helfen, die einschlägigen Bestimmungen des Auswahlverfahrens und das Anmeldeverfahren besser zu verste­ hen.

INHALT

I. ALLGEMEINES

II. ART DER TÄTIGKEIT

III. ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

IV. ZULASSUNGSTESTS

V. ASSESSMENT-CENTER

VI. RESERVELISTE

VII. BEWERBUNG

(*) Jeder Hinweis in dieser Bekanntmachung, der sich auf Personen männlichen Geschlechts bezieht, gilt ebenso für Frauen.

C 74 A/2

DE
DE

Amtsblatt der Europäischen Union

13.3.2014

I. ALLGEMEINES

Anzahl der Plätze auf der Reserveliste: 137.

II. ART DER TÄTIGKEIT

Hochschulabsolventen, die ihre berufliche Laufbahn als Beamte der Funktionsgruppe Administration in den EU-Organen beginnen, werden in der Besoldungsgruppe AD 5 eingestellt. Sie können im Wesentlichen drei Tätigkeiten in den EU-Organen weisungsgebunden ausführen: Sie formulieren strategische Maßnahmen, gewährleisten deren Umsetzung und sichern das Ressourcenmanagement. Wir suchen in erster Linie Bewer­ ber, die die angebotenen beruflichen Aufstiegschancen nutzen wollen.

AD-Beamte haben in der Regel die Aufgabe, die Entscheidungsträger bei der Umsetzung des Auftrags ihres Organs oder ihrer Einrichtung zu unterstützen.

Die Haupttätigkeiten, die von Organ zu Organ variieren können, umfassen insbesondere Folgendes:

Entwicklung, Durchführung, Follow-up und Überwachung von Programmen und Aktionsplänen,

Ressourcenmanagement, insbesondere Personal, Finanzmittel und Ausrüstung,

Unterstützung der Entscheidungsträger durch schriftliche oder mündliche Beiträge,

Ausarbeitung von Vermerken zum Thema Politikanalyse,

externe und interne Kommunikation sowie interne Berichterstattung,

Beziehungen zu externen Akteuren und den Mitgliedstaaten,

Koordinierung und Abstimmung der Konzepte mit anderen Dienststellen und Organen,

Koordinierung von Arbeitsgruppen, denen Vertreter der Mitgliedstaaten, der EU-Organe und andere externe Akteure angehören,

Ausarbeitung von Verträgen, Vorbereitung von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, Vorbe­ reitung von Ausschreibungen, Teilnahme an Ausschüssen für die Bewertung der Einhaltung der Verfahren zur Auswahl der Vorschläge und der Zuschlagserteilung.

III. ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

Bei Ablauf der Frist für die elektronische Anmeldung müssen sämtliche allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen erfüllt sein:

1. Allgemeine Zulassungsbedingungen

Bewerben kann sich jede Person, die

a)

Staatsbürger eines Mitgliedstaats der Europäischen Union ist;

b)

sich im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindet;

c)

sich ihren Verpflichtungen aus den geltenden Wehrgesetzen nicht entzogen hat;

d)

den sittlichen Anforderungen der Tätigkeit genügt.

2.

Besondere Zulassungsbedingungen

2.1.

Bildungsabschluss

Abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mindestens drei Jahren.

Studenten im letzten Studienjahr, die ihren Hochschulabschluss spätestens bis zum 31. Juli 2014 erworben haben werden, können an dem Auswahlverfahren teilnehmen.

2.2.

Berufserfahrung

Es wird keine Berufserfahrung vorausgesetzt.

13.3.2014

DE
DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 74 A/3

2.3.

Sprachkenntnisse ( 1 )

Sprache 1

Hauptsprache

Gründliche Kenntnis einer Amtssprache der Europäischen Union.

Sprache 2

Zweite Sprache (darf nicht mit Sprache 1 identisch sein)

Ausreichende Kenntnis der deutschen, englischen oder französischen Sprache.

Im Lichte des Urteils des Gerichtshofs der Europäischen Union (Große Kammer) in der Rechtssache C-566/10 P, Italienische Republik gegen Europäische Kommission, begründen die EU-Organe nachstehend, weshalb sie im vorliegenden Auswahlverfahren die Wahl der zweiten Sprache auf eine begrenzte Anzahl von EU-Amtssprachen beschränken.

Die Sprachen, die als zweite Sprache in diesem Auswahlverfahren zugelassen wurden, wur­ den im Interesse des Dienstes gewählt, da neue Mitarbeiter schon bei ihrer Einstellung in der Lage sein müssen, ihre dienstlichen Aufgaben wahrzunehmen und bei ihrer täglichen Arbeit effizient zu kommunizieren. Andernfalls wäre die Arbeitsfähigkeit der EU-Organe erheblich beeinträchtigt.

In der langjährigen Praxis der EU-Organe haben sich Englisch, Französisch und Deutsch als die am häufigsten intern verwendeten Sprachen erwiesen; sie werden auch aufgrund der dienstlichen Erfordernisse der externen Kommunikation und der Aktenbearbeitung nach wie vor am häufigsten benötigt. Darüber hinaus sind Englisch, Französisch und Deutsch die in der Europäischen Union am weitesten verbreiteten und gelernten Zweitsprachen. Dies bestätigt die gängigen Standards in Ausbildung und Beruf. Bei den Bewerbern um eine Stelle bei den EU-Organen kann somit davon ausgegangen werden, dass sie mindestens eine dieser Sprachen beherrschen. Wägt man das Interesse des Dienstes gegen die Bedürf­ nisse und Fähigkeiten der Bewerber ab und trägt man gleichzeitig der fachlichen Ausrich­ tung dieses Auswahlverfahrens Rechnung, so ist es gerechtfertigt, die Prüfungen in diesen drei Sprachen abzuhalten. Dadurch soll sichergestellt werden, dass alle Bewerber unab­ hängig davon, welche Amtssprache sie als erste Sprache gewählt haben mindestens eine dieser drei Amtssprachen so gut beherrschen, dass sie in dieser arbeiten können. Auf diese Weise erlaubt die Bewertung der Fachkompetenzen es den EU-Organen festzustellen, inwie­ weit die Bewerber unmittelbar in der Lage sind, unter Bedingungen zu arbeiten, die ihrem Berufsalltag sehr nahe kommen.

Aus den gleichen Gründen empfiehlt sich eine Beschränkung der Sprachen, in denen der Schriftwechsel zwischen den Bewerbern und dem betreffenden Organ erfolgt und die Bewerbungsbögen erstellt werden. Dadurch wird ferner sichergestellt, dass die Angaben der Bewerber in ihren Bewerbungsbögen auf der Grundlage einheitlicher Kriterien verglichen und überprüft werden können.

Aus Gründen der Gleichbehandlung müssen alle Bewerber also auch diejenigen, die als erste Sprache Englisch, Deutsch oder Französisch gewählt haben bestimmte Prüfungen in ihrer zweiten Sprache, die eine dieser drei Sprachen sein muss, ablegen.

Hiervon unberührt bleibt die Möglichkeit späterer Sprachkurse, mit denen sich die künfti­ gen Bediensteten die Fähigkeit aneignen können, in einer dritten Sprache zu arbeiten (Arti­ kel 45 Absatz 2 des Beamtenstatuts).

IV. ZULASSUNGSTESTS

Die Zulassungstests werden von EPSO organisiert und an Computern durchgeführt. Der Prüfungsausschuss legt den Schwierigkeitsgrad der Tests fest und genehmigt deren Inhalt auf der Grundlage der Vorschläge von EPSO.

1. Einladung

Sie erhalten eine Einladung zu den Zulassungstests, wenn Sie Ihre Bewerbung fristgemäß vali­ diert haben (siehe Abschnitt VII).

Hinweis:

1. Mit der Validierung Ihrer Bewerbung erklären Sie, dass Sie die allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen gemäß Abschnitt III erfüllen.

2. Sie müssen einen der Termine der Zulassungstests buchen. Diese Buchung muss zwingend innerhalb der Frist erfolgen, die Ihnen über Ihr EPSO-Konto mitgeteilt wird.

( 1 ) Siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen (GER) erforderliches Mindestniveau: Sprache 1 = C1, Sprache 2 = B2

( http://europass.cedefop.europa.eu/europass/home/hornav/Downloads/CEF/LanguageSelfAssessmentGrid.csp).

C 74 A/4

DE
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Amtsblatt der Europäischen Union

13.3.2014

2.

Art der Tests und Bewertung

Multiple-Choice-Fragen zur Beurteilung Ihrer allgemeinen Fähigkeiten und Kompetenzen in den Bereichen:

Test a)

Sprachlogisches Denken

Bewertung: 0 bis 20 Punkte.

Test b)

Zahlenverständnis

Bewertung: 0 bis 10 Punkte. Erforderliche Mindestpunktzahl: 5 Punkte.

Test c)

Abstraktes Denken

Bewertung: 0 bis 10 Punkte.

 

Erforderliche Mindestpunktzahl für die Tests a und c zusammen: 15 Punkte.

Test d)

Situationsbezogenes Urteilsvermögen

Bewertung: 0 bis 40 Punkte. Erforderliche Mindestpunktzahl: 24 Punkte.

3. Bei den Tests ver­ wendete Sprachen

Sprache 1: Tests a, b und c. Sprache 2: Test d.

V. ASSESSMENT-CENTER

1. Einladung

Sie erhalten eine Einladung zum Assessment-Center,

wenn Sie bei allen Zulassungstests die erforderliche Mindestpunktzahl erreicht und

bei den Tests a, c und d zusammen eines der besten Ergebnisse erzielt haben ( 2 ) und

wenn sich nach Überprüfung der Angaben in Ihrer Online-Bewerbung ( 3 ) bestätigt, dass Sie die allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen gemäß Abschnitt III erfüllen.

Das Nichtbestehen des Zulassungstests b führt zum Ausschluss vom Auswahlverfahren. Die bei diesem Test erzielten Punkte werden nicht zu den übrigen Testergebnissen hinzugezählt, die die Grundlage für die Einladung der Bewerber zum Assessment-Center bilden.

Es werden etwa 2,5-mal so viele Bewerber zum Assessment-Center eingeladen, wie laut dieser Bekanntmachung in die Reserveliste aufgenommen werden. Die genaue Zahl wird auf der EPSO-Website veröffentlicht (http://blogs.ec.europa.eu/eu-careers.info/).

2. Assessment-Center

Die Bewertung Ihrer allgemeinen Kompetenzen ( 4 ) erfolgt anhand der Prüfungen im Assess­ ment-Center, deren Inhalt vom Prüfungsausschuss validiert wird:

e) Fallstudie,

f) Gruppenübung,

g) mündlicher Vortrag,

h) strukturiertes Gespräch.

Sie werden gebeten, eine Fallstudie ( 5 ) (die fester Bestandteil des Assessment-Centers ist) zu bearbeiten und an den anderen Assessment-Center-Prüfungen teilzunehmen, die sich über einen Tag oder anderthalb Tage erstrecken und in der Regel in Brüssel stattfinden.

( 2 ) Teilen sich mehrere Bewerber mit gleicher Punktzahl den letzten Platz, werden sie alle zum Assessment-Center eingela­ den. ( 3 ) Diese Angaben werden vor der Erstellung der Reserveliste anhand der Nachweise überprüft (siehe Abschnitt VI Ziffer 1 und Abschnitt VII Ziffer 2). ( 4 ) Zum näheren Verständnis dieser Kompetenzen siehe Ziffer 1.2 der allgemeinen Vorschriften für allgemeine Auswahl­ verfahren. ( 5 ) Aus organisatorischen Gründen kann die Bearbeitung der Fallstudie getrennt von den anderen Prüfungen des Assess­ ment-Centers in Testzentren in den Mitgliedstaaten stattfinden.

13.3.2014

DE
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Amtsblatt der Europäischen Union

C 74 A/5

Jede Kompetenz wird nach folgendem Modell geprüft:

     

Mündlicher Vor­

Strukturiertes

Fallstudie

Gruppenübung

trag

Gespräch

Analyse und Problemlösung

 

x

 

x

 

Kommunikation

x

 

x

 

Qualitäts- und Ergebnisorientierung

x

 

x

 

Lernen und persönliche Entwicklung

 

x

 

x

Schwerpunktsetzung und Organisationsfä­ higkeit

x

x

   

Belastbarkeit

   

x

x

Teamfähigkeit

 

x

 

x

Führungsqualitäten

 

x

 

x

3. Beim Assessment-

Sprache 2.

 

Center verwendete

Sprache

 

4. Bewertung

0

bis 10 Punkte für jede allgemeine Kompetenz.

 

Erforderliche Mindestpunktzahl:

 

3

Punkte für jede Kompetenz.

50 der insgesamt 80 Punkte für alle 8 allgemeinen Kompetenzen.

 

VI. RESERVELISTE

1. Aufnahme in

die

Der Prüfungsausschuss nimmt Ihren Namen in die Reserveliste auf,

Reserveliste

wenn Sie zu den Bewerbern ( 6 ) gehören, die bei allen Prüfungen des Assessment-Centers die Mindestpunktzahl erreicht und zusammengenommen eines der besten Ergebnisse erzielt haben (siehe Abschnitt I: Anzahl der Plätze auf der Reserveliste),

und wenn sich bei der Überprüfung Ihrer Nachweise bestätigt , dass Sie sämtliche Zulassungsbedingungen erfüllen. Ausgehend von der erreichten Höchstpunktzahl werden die Nachweise von so vielen Bewer­ bern überprüft, bis die Zahl der Bewerber, die in die Reserveliste aufgenommen werden kön­ nen und die alle Zulassungsbedingungen erfüllen, erreicht ist. Die Nachweise der übrigen Bewerber werden nicht mehr überprüft. Stellt sich bei der Über­ prüfung heraus, dass die Angaben ( 7 ) eines Bewerbers im elektronischen Bewerbungsbogen sich nicht durch einschlägige Nachweise belegen lassen, wird die betreffende Person vom Aus­ wahlverfahren ausgeschlossen.

2. Rangfolge

Die Namen auf der Liste sind alphabetisch geordnet.

VII. BEWERBUNG

1. Elektronische

Die Anmeldung erfolgt online. Bitte befolgen Sie die Hinweise zu den einzelnen Verfahrens­ schritten auf der EPSO-Website sowie in der Anleitung zur Online-Bewerbung. Frist für die Anmeldung (einschließlich Validierung): 15. April 2014 um 12 Uhr (mit­ tags), Brüsseler Zeit.

Anmeldung

2. Bewerbungsunterla­

Wenn Sie zu den Bewerbern gehören, die zum Assessment-Center zugelassen wurden , müssen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (d. h. den unterzeichneten elektronischen Bewerbungsbogen und die einschlägigen Nachweise) zum Assessment-Center mitbringen ( 8 ). Verfahren: Siehe Ziffer 2.1.7 der allgemeinen Vorschriften für allgemeine Auswahlverfahren.

gen

( 6 ) Teilen sich mehrere Bewerber mit gleicher Punktzahl den letzten Platz, werden sie alle in die Reserveliste aufge­ nommen. ( 7 ) EPSO überprüft, ob die allgemeinen Zulassungsbedingungen erfüllt sind; der Prüfungsausschuss überprüft, ob die besonderen Zulassungsbedingungen erfüllt sind. ( 8 ) Der Termin Ihres Assessment-Centers wird Ihnen rechtzeitig über Ihr EPSO-Konto mitgeteilt.

ÜBERSICHT DER IM C A-AMTSBLATT VERÖFFENTLICHTEN AUSWAHLVERFAHREN

Anbei finden Sie eine Liste der C A-Amtsblätter, die im Jahr 2014 bisher veröffentlicht wurden. Die Amtsblätter sind wenn nicht anders angegeben in allen Sprachfassungen erschienen.

5

6

11

19

21

26

27

30

(PL)

35

41

(DE/EN/FR)

42

43

46

47

48

55

56

60

62

65

73

(DE/EN/FR)

74

EUR-Lex (http://new.eur-lex.europa.eu) bietet einen direkten und kostenlosen Zugang zum EU-Recht. Die Website ermöglicht die Abfrage des Amtsblatts der Europäischen Union und enthält darüber hinaus die Rubriken Verträge, Gesetzgebung, Rechtsprechung und Vorschläge für Rechtsakte.

Weitere Informationen über die Europäische Union finden Sie unter: http://europa.eu

Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union
Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union

2985 Luxemburg

LUXEMBURG

DE

1.3.2014

DE
DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 60 A/1

V

(Bekanntmachungen)

VERWALTUNGSVERFAHREN

EUROPÄISCHES AMT FÜR PERSONALAUSWAHL (EPSO)

ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN FÜR ALLGEMEINE AUSWAHLVERFAHREN

(2014/C 60 A/01)

Die allgemeinen Vorschriften sind fester Bestandteil der Bekanntmachung eines Auswahlverfahrens. Zusam­ men mit der Bekanntmachung bilden sie den rechtsverbindlichen Rahmen des Auswahlverfahrens.

INHALT

Seite

1. EINFÜHRUNG

3

1.1. WAS IST EIN ALLGEMEINES AUSWAHLVERFAHREN?

3

1.2. WELCHES ALLGEMEINE KOMPETENZPROFIL WIRD GESUCHT?

3

1.3. ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

4

2. PHASEN DES AUSWAHLVERFAHRENS

6

2.1. ANMELDUNG

6

2.1.1. Prüfen Sie, ob Sie die Zulassungsbedingungen für das Auswahlverfahren erfül­ len

7

2.1.2. Erstellen Sie Ihr EPSO-Konto

7

2.1.3. Machen Sie die interaktiven Tests, die Ihnen angeboten werden

7

2.1.4. Füllen Sie den Online-Bewerbungsbogen aus

7

2.1.5. Geben Sie an, welche besonderen Vorkehrungen für Ihre Teilnahme erforderlich sind

8

2.1.6. Validieren Sie Ihre Online-Bewerbung innerhalb der angegebenen Frist

8

2.1.7. Reichen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ein

8

2.2. COMPUTERGESTÜTZTE MULTIPLE-CHOICE-TESTS

9

2.3. PRÜFUNG DER TEILNAHMEBERECHTIGUNG (ZULASSUNG)

9

2.4. AUSWAHL ANHAND VON BEFÄHIGUNGSNACHWEISEN TALENTFILTER

10

2.5. ASSESSMENT-CENTER

10

2.6. ERFOLGREICHE BEWERBER/RESERVELISTE

11

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Amtsblatt der Europäischen Union

1.3.2014

3.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

11

3.1. KOMMUNIKATION

11

3.1.1. EPSO: Mitteilungen an die Bewerber

11

3.1.2. Bewerber: Fragen an EPSO

12

3.1.3. Bewerber: Kontaktaufnahme zum Prüfungsausschuss

12

3.2. DATENSCHUTZ

12

3.3. ZUGANG ZU INFORMATIONEN

12

3.3.1. Besondere Zugangsrechte der Bewerber

12

3.3.2. Zugang zu Dokumenten gemäß Verordnung (EG) 1049/2001 Transparenz

14

3.4. BESCHWERDEN

14

3.4.1. Was tun im Falle von Problemen?

15

3.4.2. Neutralisierung

15

3.4.3. Internes Überprüfungsverfahren

16

3.4.4. Andere Möglichkeiten, eine Entscheidung anzufechten

17

3.5. AUSSCHLUSS VOM AUSWAHLVERFAHREN

18

ANHANG 1 BEISPIELE FÜR BILDUNGSABSCHLÜSSE

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ANHANG 2 ALLGEMEINE LEITLINIEN DES KOLLEGIUMS DER VERWALTUNGSCHEFS FÜR DIE SPRACHENREGELUNG BEI EPSO-AUSWAHLVERFAHREN

24

1.3.2014

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Amtsblatt der Europäischen Union

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1. EINFÜHRUNG

1.1. WAS IST EIN ALLGEMEINES AUSWAHLVERFAHREN?

Die EU-Organe und -Einrichtungen wählen ihre künftigen Beamten mit Hilfe allgemeiner Auswahlverfahren aus. Diese umfassen eine Reihe von Prüfungen, bei denen die Bewerber an ihrer Leistung gemessen werden. Die Auswahlverfahren stehen allen Bürgern der Europäischen Union ( 1 ) offen, die die verlangten Kriterien erfüllen. Dieses Verfahren bietet allen Bewerbern die gleiche Chance, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und gewährleistet unter Einhaltung des Grundsatzes der Gleichbehandlung eine der Leistung entsprechende Auswahl.

Die Bewerber, die ein Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen haben, werden in eine Reserveliste aufge­ nommen, auf die die EU-Organe und -Einrichtungen bei Bedarf zurückgreifen. Dieses Verfahren zielt dem­ nach nicht darauf ab, eine bestimmte Stelle zu besetzen, vielmehr soll eine Einstellungsreserve gebildet wer­ den.

Um anhand der in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens festgelegten Kriterien die besten Bewerber auszuwählen, wird ein Prüfungsausschuss eingesetzt ( 2 ), der die Leistungen der Bewerber vergleicht und so ihre Fähigkeit zur Wahrnehmung der in der Bekanntmachung beschriebenen Aufgaben beurteilt. Der Prü­ fungsausschuss bewertet demnach nicht nur die Kompetenzen und Fähigkeiten der Bewerber, sondern trägt auch dazu bei, die ausgehend von ihren Prüfungsergebnissen am besten geeigneten Personen zu finden.

Die Auswahlverfahren für Generalisten werden jährlich, die für Spezialisten punktuell entsprechend dem Bedarf der EU-Organe und -Einrichtungen organisiert.

1.2. WELCHES ALLGEMEINE KOMPETENZPROFIL WIRD GESUCHT?

Die EU-Organe und -Einrichtungen suchen talentierte, motivierte und in ihrem Fachgebiet hochqualifizierte Bewerber, die die folgenden allgemeinen Kompetenzen nachweisen können:

Analyse und Problemlösung

Sie ermitteln mögliche Schwachstellen in komplexen Sachverhal­ ten und entwickeln kreative und praktische Lösungen.

Kommunikation

Sie drücken sich klar und präzise aus mündlich und schrift­ lich.

Qualitäts- und Ergebnisorientie­ rung

Sie übernehmen persönliche Verantwortung und ergreifen Initia­ tive, um die gestellten Aufgaben nach höchsten Qualitätsansprü­ chen und unter Einhaltung der vorgegebenen Verfahrensabläufe zu erledigen.

Lernen und persönliche Entwick­ lung

Sie entwickeln und verbessern Ihre persönlichen Fähigkeiten und Ihre Kenntnisse über die Organisation und ihr Arbeitsumfeld.

Schwerpunktsetzung und Organi­ sationsfähigkeit

Sie setzen die richtigen Schwerpunkte, arbeiten flexibel und orga­ nisieren Ihr Arbeitspensum effizient.

Belastbarkeit

Sie arbeiten auch unter hoher Belastung effektiv, gehen mit orga­ nisatorischen Schwierigkeiten positiv um und passen sich an Veränderungen im Arbeitsumfeld an.

Teamfähigkeit

Sie arbeiten kooperativ mit anderen in Teams und über Organisa­ tionsgrenzen hinaus und respektieren Unterschiede zwischen Menschen.

Führungsqualitäten (nur für Beamte der Funktionsgruppe Administration)

Sie führen, fördern und motivieren Mitarbeiter, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

( 1 ) Sofern nicht von Ausnahmeregeln nach Artikel 28 Buchstabe a des Beamtenstatuts und Sondermaßnahmen zur Einstel­ lung der Angehörigen von Beitrittsstaaten Gebrauch gemacht wird. ( 2 ) Die Namen der Mitglieder des Prüfungsausschusses werden auf der EPSO-Website http://blogs.ec.europa.eu/eu-careers.info/ veröffentlicht.

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1.3.2014

1.3. ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

Um an einem Auswahlverfahren teilnehmen zu können, müssen die Bewerber bestimmte Kriterien erfül­ len, die in der betreffenden Bekanntmachung festgelegt sind.

Die Bewerber müssen bestätigen, dass sie alle allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen, die in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens festgelegt sind, erfüllen. Ferner müssen sie ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit sämtlichen Belegen einreichen, wenn sie dazu aufgefordert werden (in der Regel erst im Rahmen des Assessment-Centers es sei denn, in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens ist etwas anderes festgelegt, siehe Ziffer 2.1.7).

Allgemeine Zulassungsbedingungen

Die allgemeinen Zulassungsbedingungen ( 3 ) gelten für alle Auswahlverfahren. Bewerben kann sich jede Per­ son, die

a) Staatsbürger eines Mitgliedstaats der Europäischen Union ist ( 4 );

b) die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt;

c) ihren Verpflichtungen aus den für sie geltenden Wehrgesetzen nachgekommen ist;

d) den für die Ausübung der Tätigkeit erforderlichen sittlichen Anforderungen genügt.

Zum Nachweis der verlangten Staatsbürgerschaft müssen Sie eine Kopie Ihres Reisepasses, Personalauswei­ ses oder eines anderen amtlichen Schriftstücks vorlegen, aus dem Ihre Staatsbürgerschaft, die Sie spätestens am Tag des Anmeldeschlusses für die Online-Bewerbung erworben haben müssen, eindeutig hervorgeht.

In der Regel müssen Sie nicht nachweisen, dass Sie die Ehrenrechte besitzen oder dass Sie Ihren Verpflich­ tungen aus den für Sie geltenden Wehrgesetzen nachgekommen sind. Mit Ihrer Unterschrift auf dem Bewer­ bungsbogen bestätigten Sie ehrenwörtlich, dass Sie diese Bedingungen erfüllen.

Besondere Zulassungsbedingungen

Die besonderen Zulassungsbedingungen (erforderliche Qualifikationen und Berufserfahrung) können je nach Profil, das mit einem Auswahlverfahren gesucht wird, variieren. Sie sind in der Bekanntmachung des Aus­ wahlverfahrens festgelegt. Dementsprechend sind dem Prüfungsausschuss alle Auskünfte zu erteilen und Unterlagen vorzulegen, anhand derer er feststellen kann, ob die besonderen Bedingungen erfüllt sind.

a) Bildungsabschlüsse ( 5 ) und/oder Bescheinigungen, die den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung bestätigen: Der Prüfungsausschuss trägt den unterschiedlichen Bildungssystemen Rechnung. Beispiele für erforderliche Mindestabschlüsse in den einzelnen Kategorien können dem Anhang zu den Allgemeinen Vorschriften und der EPSO-Website entnommen werden. Allerdings können für einzelne Auswahlverfahren strengere Anforderungen festgelegt werden. Bitte beachten Sie: Wenn Sie Ihr Studium außerhalb der EU absolviert haben, muss Ihr Bildungsabschluss durch eine offizielle Stelle in einem EU-Mitgliedstaat (z. B. das Bil­ dungsministerium) anerkannt sein.

Im Falle eines postsekundären Bildungsabschlusses machen Sie bitte auf Ihrem Online-Bewerbungsbogen möglichst detaillierte Angaben, insbesondere zu den Ausbildungsfächern und ihrer jeweiligen Dauer, damit der Prüfungsausschuss beurteilen kann, ob Sie für die in der Bekanntmachung beschriebene Tätig­ keit einen einschlägigen Abschluss nachweisen können. Im Falle einer Fach- oder Berufsausbildung bzw. einer Weiterbildung oder Spezialisierung ist anzugeben, ob es sich um einen Vollzeit-, Teilzeit- oder Abendlehrgang gehandelt hat, welche Fächer unterrichtet wurden und welches die reguläre Ausbildungs­ zeit war.

( 3 ) In den Bekanntmachungen der Auswahlverfahren ist keine Altersgrenze angegeben; allerdings ist die im Statut der Beamten der Europäischen Union (nachstehend Beamtenstatut ) festgelegte Ruhestandsregelung zu beachten (siehe EPSO-Web­ seite). ( 4 ) Sofern nicht von Ausnahmeregeln nach Artikel 28 Buchstabe a des Beamtenstatuts und Sondermaßnahmen zur Einstel­ lung der Angehörigen von Beitrittsstaaten Gebrauch gemacht wird. Kommen bei einem Auswahlverfahren Ausnahmere­ geln oder Sondermaßnahmen zur Anwendung, wird dies in der betreffenden Bekanntmachung angegeben. ( 5 ) Siehe Anhang I (Beispiele für Bildungsabschlüsse).

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b) Berufserfahrung (falls verlangt): Ihre Berufserfahrung wird nur angerechnet, wenn sie für die in der Bekannt­ machung beschriebenen Aufgaben relevant ist. Generell sollte Ihre Berufserfahrung ferner

eine echte und tatsächliche Erwerbstätigkeit darstellen,

gegen Entgelt geleistet worden sein und

ein Anstellungs- oder Dienstleistungsverhältnis umfassen.

Berufserfahrung in der nachstehenden Form wird wie folgt berücksichtigt:

Freiwilligentätigkeit : Eine Freiwilligentätigkeit kann nur angerechnet werden, wenn sie gegen Entgelt erfolgte. Sie muss in Umfang (geleistete Wochenstunden) und Dauer einer regulären Arbeit entspre­ chen.

Praktika: Nur vergütete Praktika werden als Berufserfahrung angerechnet.

Wehrdienst: Der Wehrdienst wird höchstens für die Dauer der gesetzlichen Wehrpflicht des Landes, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen, angerechnet. Der Wehrdienst kann vor oder nach Erwerb des Bildungsabschlusses, der zur Teilnahme am Auswahlverfahren berechtigt, abgeleistet worden sein.

Mutterschafts-/Vaterschafts-/Adoptionsurlaub : Der Mutterschafts-, Vaterschafts- oder Adoptionsurlaub wird nur angerechnet, wenn er im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses genommen wurde. Wenn das Ereignis (Geburt oder Adoption) während einer Phase der Arbeitslosigkeit eintritt, kann die­ ser Zeitraum nicht als Berufserfahrung angerechnet werden.

Promotion: Eine Promotion wird unabhängig von einer etwaigen Vergütung der Doktorandentätigkeit für höchstens drei Jahre als Berufserfahrung angerechnet, sofern der Doktortitel tatsächlich erworben wurde.

Teilzeittätigkeit: Im Falle einer Teilzeittätigkeit zählt die tatsächlich geleistete Arbeitszeit. Eine sechsmona­ tige Halbtagstätigkeit wird beispielsweise als dreimonatige Berufserfahrung angerechnet.

Es ist wichtig, dass Sie die ausgeübte(n) Tätigkeit(en) auf Ihrem Bewerbungsbogen so präzise wie möglich beschreiben, damit der Prüfungsausschuss beurteilen kann, ob Sie über eine den künftigen Aufgaben ent­ sprechende Berufserfahrung verfügen. Für alle Beschäftigungszeiten sind folgende Nachweise erforderlich:

Bescheinigungen der ehemaligen Arbeitgeber und des derzeitigen Arbeitgebers als Nachweis, dass Sie über die für die Zulassung zum Auswahlverfahren erforderliche Berufserfahrung verfügen. Aus diesen Bescheinigungen müssen Anfang und Ende der ausgeübten Tätigkeiten hervorgehen, sowie die Art der Tätigkeiten und die Ebene, auf der sie ausgeführt wurden.

Können keine Arbeitsbescheinigungen beigebracht werden, so genügen Fotokopien des Arbeitsver­ trags bzw. der Arbeitsverträge sowie die jeweils erste und letzte Lohn- oder Gehaltsabrechnung. Die­ sen Belegen ist eine detaillierte Beschreibung der ausgeübten Tätigkeiten beizufügen.

Eine nicht lohn- oder gehaltsabhängige Berufstätigkeit (Selbständige, freie Berufe u. a.) kann durch Rechnungsbelege oder Auftragsscheine mit detaillierter Angabe der ausgeführten Tätigkeiten oder einen entsprechenden anderen amtlichen Beleg nachgewiesen werden.

Bei den Auswahlverfahren für Konferenzdolmetscher, bei denen Berufserfahrung gefordert wird, wer­ den nur die Nachweise berücksichtigt, aus denen die Berufserfahrung im Konferenzdolmetschen, die Anzahl der Tage und der gedolmetschten Sprachen eindeutig hervorgehen.

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Sprachkenntnisse

Je nach Auswahlverfahren, zu dem Sie sich angemeldet haben, wird von Ihnen ein Nachweis über Ihre Kenntnisse der EU-Amtssprachen ( 6 ) gefordert. In der Regel werden gründliche Kenntnisse einer EU-Amts­ sprache und ausreichende Kenntnisse einer zweiten EU-Amtssprache verlangt. Allerdings können für einzelne Auswahlverfahren strengere Anforderungen festgelegt werden (dies ist insbesondere bei Auswahlverfahren im Sprachenbereich der Fall). Sofern in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens nichts anderes angege­ ben ist, beschränkt sich die Wahl der Zweitsprache im Normalfall auf Deutsch, Englisch oder Französisch ( 7 ).

Bei der Durchführung allgemeiner Auswahlverfahren wendet EPSO die Allgemeinen Leitlinien für die Ver­ wendung der Sprachen bei EPSO-Auswahlverfahren zu verwendenden Sprachen ( 8 ) an, die das Kollegium der Verwaltungschefs der EU-Organe am 15. Mai 2013 verabschiedet hat.

In der langjährigen Praxis der EU-Organe haben sich Englisch, Französisch und Deutsch als die am häufigsten intern verwendeten Sprachen erwiesen; sie werden auch aufgrund der dienstlichen Erfordernisse der externen Kommunikation und der Aktenbearbeitung nach wie vor am häufigsten benötigt.

Die als zweite Sprache bei Auswahlverfahren zugelassenen Sprachen werden im Interesse des Dienstes gewählt, da neue Mitarbeiter schon bei ihrer Einstellung in der Lage sein müssen, ihre dienstlichen Aufgaben wahrzunehmen und bei ihrer täglichen Arbeit effizient zu kommunizieren. Andernfalls wäre die Arbeitsfä­ higkeit der EU-Organe erheblich beeinträchtigt.

Aus Gründen der Gleichbehandlung müssen alle Bewerber auch diejenigen, die als erste Amtssprache eine der drei genannten Sprachen gewählt haben einige Prüfungen in ihrer zweiten Sprache, die eine der drei Sprachen sein muss, ablegen. Eine derartige Bewertung der Fachkompetenzen erlaubt es den EU-Organen und -Einrichtungen festzustellen, inwieweit die Bewerber unmittelbar in der Lage sind, unter Bedingungen zu arbeiten, die ihrem Berufsalltag sehr nahe kommen. Es bleibt den künftigen Bediensteten allerdings unbe­ nommen, eine dritte Arbeitssprache zu erlernen (Artikel 45 Absatz 2 des Beamtenstatuts).

In der Regel werden keine Nachweise über die Sprachkenntnisse verlangt, außer bei bestimmten Auswahlver­ fahren im Sprachenbereich. Bei diesen Auswahlverfahren sind die Sprachkenntnisse, wie in der Bekanntma­ chung gefordert, durch einen Abschluss nachzuweisen oder durch einen separaten Vermerk, in dem Sie näher ausführen, wie Sie diese Sprachkenntnisse erworben haben.

2. PHASEN DES AUSWAHLVERFAHRENS

2.1. ANMELDUNG

1. Prüfen Sie sorgfältig, ob Sie die Zulassungsbedingungen für das Auswahlverfahren erfüllen.

2. Erstellen Sie Ihr EPSO-Konto, wenn dies nicht bereits geschehen ist.

3. Machen Sie die interaktiven Tests, die Ihnen angeboten werden.

4. Füllen Sie den Online-Bewerbungsbogen aus.

5. Geben Sie an, welche besonderen Vorkehrungen für Ihre Teilnahme erforderlich sind.

6. Validieren Sie Ihre Online-Bewerbung innerhalb der angegebenen Frist.

7. Reichen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ein.

( 6 ) http://ec.europa.eu/languages/languages-of-europe/eu-languages_de.htm ( 7 ) Nach dem Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (Große Kammer) in der Rechtssache C-566/10 P, Italien gegen Kommission, müssen die EU-Organe begründen, weshalb die Auswahl bei der Zweitsprache auf eine begrenzte Anzahl von EU-Amtssprachen beschränkt ist. ( 8 ) Allgemeine Leitlinien siehe Anhang 2.

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2.1.1. Prüfen Sie, ob Sie die Zulassungsbedingungen für das Auswahlverfahren erfüllen

Prüfen Sie vor der Anmeldung sorgfältig, ob

1. Sie alle allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen erfüllen. Es wird vorausgesetzt, dass Sie die Bekanntmachung des Auswahlverfahrens und die Allgemeinen Vorschriften sorgfältig gelesen und akzep­ tiert haben.

2. Sie den korrekten Fachbereich und das korrekte Profil gewählt haben. Werden mehrere Auswahlverfahren gleichzeitig veröffentlicht, kann es vorkommen, dass Sie sich für einen Fachbereich und ein Profil ent­ scheiden müssen. Darauf wird in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens deutlich hingewiesen.

2.1.2. Erstellen Sie Ihr EPSO-Konto

Ihr EPSO-Konto dient als elektronische Schnittstelle zwischen Ihnen und EPSO. Über dieses Konto können Sie die Mitteilungen von EPSO einsehen und den Stand Ihrer Bewerbung verfolgen. Hier werden Ihre persön­ lichen Daten gespeichert, und hier können Sie eine Aktualisierung Ihrer Daten veranlassen ( 9 ).

Wenn Sie noch kein EPSO-Konto besitzen, können Sie nach den Anweisungen auf der EPSO-Website ein Konto erstellen ( 10 ). Für diesen Zweck müssen Sie über eine gültige E-Mail-Adresse verfügen.

Sie dürfen nur ein EPSO-Konto erstellen. Dieses Konto wird auch für alle künftigen Bewerbungen verwen­ det. Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt des Verfahrens festgestellt werden, dass Sie mehrere EPSO-Konten erstellt haben (siehe Ziffer 3.5), kann Ihre Bewerbung für ungültig erklärt werden.

2.1.3. Machen Sie die interaktiven Tests, die Ihnen angeboten werden

Je nach Auswahlverfahren wird Ihnen die Möglichkeit geboten, an interaktiven Tests teilzunehmen, um einen Eindruck vom Schwierigkeitsgrad der Zulassungstests des betreffenden Auswahlverfahrens zu gewinnen.

2.1.4. Füllen Sie den Online-Bewerbungsbogen aus

Sie müssen sich über die EPSO-Website anmelden. Bitte beachten Sie dabei die Anweisungen in der Anlei­ tung zur Online-Bewerbung ( 11 ).

Bitte berücksichtigen Sie, dass die eigentliche Anmeldung einige Zeit in Anspruch nimmt, da eine ganze Reihe von Daten einzugeben ist. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Anmeldung vor Ablauf der in der Bekanntmachung des betreffenden Auswahlverfahrens genannten Frist abgeschlossen und validiert ist.

Je nach Auswahlverfahren werden Sie um folgende Angaben gebeten:

Ihre Abschlüsse/Befähigungsnachweise;

Ihre Berufserfahrung (falls verlangt);

Ihre Motivation;

Ihre Kenntnisse der Amtssprachen der Europäischen Union.

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens für Spezialisten kann es vorkommen, dass Sie außerdem eine Reihe von Fragen zu Ihrer Berufserfahrung und Ihren Qualifikationen im Zusammenhang mit dem Fachgebiet des Auswahlverfahrens zu beantworten haben (siehe Ziffer 2.4 Auswahl anhand von Befähigungsnachweisen Talentfilter ).

Sofern in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens nichts anderes bestimmt ist, sind alle Felder des Online-Bewerbungsbogens, auch die Rubrik Fragen für den Eignungstest, in Deutsch, Englisch oder Franzö­ sisch auszufüllen.

( 9 ) Unter Einhaltung der einschlägigen Datenschutzbestimmungen.

https://europa.eu/epso/application/passport/index.cfm?action=pdplegal&sb=1&comp_id

( 10 ) http://europa.eu/epso/index_de.htm ( 11 ) http://europa.eu/epso/doc/epso_brochure_de.pdf

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2.1.5. Geben Sie an, welche besonderen Vorkehrungen für Ihre Teilnahme erforderlich sind

Falls Sie eine Behinderung haben oder sich in einer Situation befinden, die besondere Vorkehrungen erfor­ dert, um Ihnen die Teilnahme an den Prüfungen zu ermöglichen, so machen Sie bitte entsprechende Anga­ ben auf dem Online-Bewerbungsbogen.

Bitte reichen Sie möglichst rasch nach Validierung Ihrer Online-Bewerbung ein ärztliches Attest oder eine Bescheinigung der Stelle, die Ihre Behinderung bestätigt, auf einem der folgenden Wege ein:

per E-Mail an EPSO-accessibility@ec.europa.eu,

per Fax an: +32-2-299 80 81 ,

auf dem Postweg: Europäisches Amt für Personalauswahl (EPSO) C-25, 1049 Brüssel, Belgien.

Bitte kennzeichnen Sie Ihr Schreiben deutlich sichtbar mit EPSO accessibility und geben Ihren Namen, die Nummer des Auswahlverfahrens sowie Ihre Bewerbernummer an.

Die Nachweise werden fallweise geprüft. In den Fällen, in denen dies angesichts der übermittelten Informa­ tionen und unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Gleichbehandlung aller Bewerber gerechtfertigt ist, kann EPSO soweit wie möglich besondere Vorkehrungen treffen.

Tritt die Behinderung oder die genannte Situation nach Ablauf der Frist für die Online-Bewerbung ein, ist EPSO unverzüglich darüber zu unterrichten, welche Vorkehrungen Sie für notwendig erachten. Bitte reichen Sie die entsprechenden Nachweise per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg ein (siehe oben).

2.1.6. Validieren Sie Ihre Online-Bewerbung innerhalb der angegebenen Frist

Nachdem Sie Ihren Online-Bewerbungsbogen ausgefüllt haben, müssen Sie auf die Schaltfläche Bewerbung validieren klicken, um diesen abzusenden. Nur so kann EPSO Ihre Bewerbung berücksichtigen und bearbei­ ten.

Bitte beachten Sie, dass von EPSO nur fristgemäß validierte Bewerbungen berücksichtigt werden.

Nachdem Sie Ihre Bewerbung validiert haben, können Sie sie nicht mehr ändern. Die eingegebenen Daten werden von EPSO im Rahmen des betreffenden Auswahlverfahrens unverzüglich verarbeitet.

Alle allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen müssen zu dem in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens festgelegten Zeitpunkt erfüllt sein.

2.1.7. Reichen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ein

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen umfassen eine unterzeichnete Kopie Ihres Bewerbungsbogens und sämtliche verlangten Nachweise.

Wenn in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens nicht angegeben ist, dass die Bewerbungsun­ terlagen zeitgleich mit der Online-Anmeldung einzureichen sind, werden nur die zur Assessment- Phase zugelassenen Bewerber aufgefordert, ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Assess­ ment-Center mitzubringen.

Wenn wir Sie auffordern, Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen einzureichen, geben wir in unserem Schreiben an, welche Nachweise beizufügen sind (z. B. nicht beglaubigte Fotokopien oder Originale der ver­ langten Schriftstücke).

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EPSO sendet keine Bewerbungsunterlagen zurück. Entsprechend den Datenschutzvorschriften werden diese Unterlagen nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vernichtet.

Im Falle einer Einstellung hat der auf der Reserveliste geführte Bewerber die Originale seiner als Kopie einge­ reichten Unterlagen zur Überprüfung vorzulegen.

Verweise auf Websites, Ausdrucke von Webseiten oder Verweise auf frühere Bewerbungen oder Unterlagen gelten nicht als Nachweise.

Wenn Sie zur Einreichung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen aufgefordert werden, sollten Sie

1. über Ihr EPSO-Konto Ihren validierten Online-Bewerbungsbogen ausdrucken;

2. den Bewerbungsbogen handschriftlich im entsprechenden Feld unterzeichnen;

3. alle erforderlichen Nachweise durchnummerieren und zusammen mit einer Liste dieser Nachweise bei­ fügen.

2.2. COMPUTERGESTÜTZTE MULTIPLE-CHOICE-TESTS

Für die meisten Auswahlverfahren für Generalisten führt EPSO computergestützte Multiple-Choice-Tests durch. Der Prüfungsausschuss legt den Schwierigkeitsgrad dieser Tests fest und genehmigt den Inhalt der Tests auf der Grundlage der Vorschläge von EPSO. Die Tests werden computergestützt ausgewertet.

Je nach Auswahlverfahren können die Tests Folgendes umfassen:

Test zur Beurteilung des sprachlogischen Denkens: Beurteilung Ihrer Fähigkeit, logische Schlussfolgerun­ gen aus sprachlichen Informationen zu ziehen

Test zur Beurteilung des numerischlogischen Denkens: Beurteilung Ihrer Fähigkeit, logische Schlussfolge­ rungen aus Zahlenangaben zu ziehen

Test zur Beurteilung des abstraktlogischen Denkens: Beurteilung Ihrer Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Ele­ mente beinhalten

Test zur Beurteilung des situationsbezogenen Urteilsvermögens: Beurteilung Ihres Verhaltens in einer arbeitsplatzbezogenen Situation

Test(s) zur Beurteilung der Sprachkenntnisse

Test(s) zur Beurteilung der Fachkompetenzen

Sie müssen einen Termin für Ihre computergestützten Tests buchen. Über Ihr EPSO-Konto erhalten Sie Anweisungen zur Buchung, einschließlich der Angabe des Zeitraums, in dem Sie einen Termin buchen kön­ nen, und eine Anleitung zum Buchungsverfahren.

In der Regel können Sie zwischen verschiedenen Terminen und Testzentren wählen. Bitte beachten Sie, dass der Zeitraum, in dem Sie den Termin buchen und die Prüfungen ablegen können, begrenzt ist. Wenn Sie innerhalb des angegebenen Zeitraums keinen Prüfungstermin buchen, werden Sie automa­ tisch vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.

2.3. PRÜFUNG DER TEILNAHMEBERECHTIGUNG (ZULASSUNG)

EPSO prüft, ob Ihre Bewerbung zulässig ist, d. h. ob sie fristgemäß und im Einklang mit den in der Bekannt­ machung des Auswahlverfahrens festgelegten Bedingungen eingereicht wurde.

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Wenn Ihre Bewerbung zulässig ist, werden die Angaben in Ihrem Online-Bewerbungsbogen daraufhin über­ prüft, ob Sie die in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens festgelegten allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen erfüllen ( 12 ). Diese Angaben werden zu einem späteren Zeitpunkt mit Ihren Nach­ weisen abgeglichen (es sei denn, in der Bekanntmachung ist eine Prüfung der Unterlagen zu einem früheren Zeitpunkt vorgesehen, siehe Ziffer 2.1.7).

Nur Bewerbungen, die sämtliche der in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens festgelegten Bedingun­ gen erfüllen, werden berücksichtigt.

2.4. AUSWAHL ANHAND VON BEFÄHIGUNGSNACHWEISEN TALENTFILTER

Bei den meisten Auswahlverfahren für Generalisten müssen die Bewerber eine Phase der Auswahl anhand von Befähigungsnachweisen durchlaufen. In dieser Phase bewertet der Prüfungsausschuss die Bewerbungen und wählt diejenigen Bewerber aus, die für die Art der Tätigkeit gemessen an den in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens genannten Auswahlkriterien die besten Qualifikationen (vor allem hinsichtlich Bil­ dungsabschluss und Berufserfahrung) mitbringen.

Wenn Sie an einem derartigen Auswahlverfahren teilnehmen, müssen Sie unter der Rubrik Talentfilterdes Online-Bewerbungsbogens eine Reihe von Fragen beantworten, die sich auf die in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens genannten Auswahlkriterien stützen. Ihre Antworten werden vom Prüfungsausschuss bewertet. Alle Teilnehmer eines Auswahlverfahrens haben die gleichen Fragen zu beantworten. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Antworten aller Teilnehmer gleich strukturiert sind und der Prüfungsaus­ schuss eine sorgfältige und objektive Bewertung der vergleichbaren Leistungen aller Bewerber vornehmen kann.

Diese Auswahl erfolgt ausschließlich auf der Grundlage der im Online- Bewerbungsbogen unter der Rubrik Talentfilter gegebenen Antworten.

Zunächst legt der Prüfungsausschuss für jede Frage des Talentfiltersdie Gewichtung entsprechend der Bedeutung, die er den einzelnen Kriterien beimisst, fest (zwischen 0 und 3). Anschließt prüft er den Inhalt der Antworten der Bewerber und vergibt für jede Antwort jeweils zwischen 0 und 4 Punkte. Diese Punkte werden dann mit dem Faktor multipliziert, mit dem die entsprechende Frage gewichtet wurde.

Die Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Assessment-Phase zugelassen (in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens ist festgelegt, wieviele Bewerber zugelassen werden).

2.5. ASSESSMENT-CENTER

Nach den computergestützten Multiple-Choice-Tests und/oder der Auswahl anhand von Befähigungsnachwei­ sen werden die Bewerber zu einem Assessment-Center eingeladen, das in der Regel in Brüssel oder Luxem­ burg stattfindet und sich über einen oder mehrere Tage erstreckt.

Es kommt vor, dass einige Assessment-Center-Tests computergestützt in anderen Städten durchgeführt wer­ den. In diesem Fall läuft das Verfahren ähnlich wie unter Ziffer 2.2 beschrieben ab (Buchung eines Termins und eines Testzentrums).

Im Rahmen des Assessment-Centers werden die allgemeinen Kompetenzen (s. Ziffer 1.2) und die (je nach Stellenprofil unterschiedlichen) Fachkompetenzen der Bewerber geprüft.

Das Assessment-Center kann je nach Auswahlverfahren Folgendes umfassen:

Fallstudie: schriftliche Prüfung auf der Grundlage eines Szenarios aus dem Arbeitsalltag, bei dem mehrere Probleme aufgezeigt werden, die Sie lösen oder auf die Sie reagieren müssen. Dabei dürfen Sie sich nur auf die Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen stützen.

Mündliche Präsentation : Einzelprüfung zur Beurteilung der Analyse- und Präsentationsfähigkeiten, bei der Sie einen Vorschlag zur Lösung eines fiktiven Problems aus dem Arbeitsalltag ausarbeiten sollen. Nach­ dem Sie die Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen durchgearbeitet haben, präsentieren Sie Ihre Ideen vor einem kleinen Teilnehmerkreis.

( 12 ) EPSO prüft die Einhaltung der allgemeinen Zulassungsbedingungen, der Prüfungsausschuss die der besonderen Zulas­ sungsbedingungen.

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Strukturiertes Interview : Einzelübung, die darauf zielt, auf der Grundlage eines vorgefertigten Fragenkata­ logs Informationen über Ihre allgemeinen Kompetenzen (und/oder Fachkompetenzen im Falle von Aus­ wahlverfahren für Spezialisten) in Erfahrung zu bringen.

Gruppenübung: Nachdem Sie eine Reihe von Informationen allein bearbeitet haben, setzen Sie sich mit anderen Teilnehmern zusammen, um über ihre jeweiligen Ergebnisse zu diskutieren und zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen.

Postkorbübung (e-tray): Computergestützte Prüfung, bei der Sie eine Reihe von Fragen beantworten müs­ sen. Die benötigten Hintergrundinformationen befinden sich in einem E-Mail-Postfach.

Praktische Sprachprüfungen

Andere Tests zur Bewertung bestimmter Fachkompetenzen

Tests zum sprachlogischen Denken, zum Zahlenverständnis, zum abstrakten Denken und zum situationsbezogenen Urteilsvermögen (sofern diese Tests nicht in einer früheren Phase des Auswahlverfahrens durchgeführt wur­ den).

Einzelheiten zu den Tests Ihres Auswahlverfahrens können Sie der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens und der Broschüre Assessment-Centerentnehmen, die den zu dieser Phase des Auswahlverfahrens eingela­ denen Bewerbern zur Verfügung gestellt wird.

2.6. ERFOLGREICHE BEWERBER/RESERVELISTE

Wie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegeben, erstellt der Prüfungsausschuss eine so genannte Reserveliste mit den Namen der Prüfungsteilnehmer, die die meisten Punkte erzielt und am besten abgeschnitten haben. Diese Liste wird den EU-Organen und -Einrichtungen, die für die Einstellung verant­ wortlich sind, übermittelt. Aus der Aufnahme in die Reserveliste kann ein Bewerber weder das Recht auf eine Einstellung noch eine Garantie hierfür ableiten.

Die Reserveliste und ihre Geltungsdauer werden im Amtsblatt der Europäischen Union und auf der EPSO- Website veröffentlicht ( 13 ). In bestimmten Fällen kann die Geltungsdauer der Liste verlängert werden. Diese Verlängerung wird ausschließlich auf der EPSO-Website bekanntgegeben.

Alle Bewerbern, die am Assessment-Center teilgenommen haben ( 14 ), erhalten einen so genannten Kompe­ tenzpass mit einem quantitativen und qualitativen Feedback zu ihren Ergebnissen bei den Assessment-Cen­ ter-Tests.

Der Kompetenzpass der erfolgreichen Bewerber wird auch den EU-Organen und -Einrichtungen zugeleitet und kann während des Einstellungsverfahrens und zur Karriereplanung verwendet werden. Wenn Sie zu den erfolgreichen Bewerbern zählen, wird EPSO Ihnen weiteres nützliches Informationsmaterial zur Verfügung stellen.

3. ALLGEMEINE INFORMATIONEN

3.1. KOMMUNIKATION

3.1.1. EPSO: Mitteilungen an die Bewerber

Die Ergebnisse Ihrer Tests und alle Einladungen erhalten Sie in Deutsch, Englisch oder Französisch aus­ schließlich über Ihr EPSO-Konto.

Bitte konsultieren Sie Ihr EPSO-Konto regelmäßig, d. h. mindestens zweimal pro Woche, um die einzelnen Phasen des Auswahlverfahrens zu verfolgen und sich über den Stand Ihrer Bewerbung zu informieren.

( 13 ) Auf ausdrücklichen Wunsch eines erfolgreichen Prüfungsteilnehmers wird sein Name nicht veröffentlicht. Dieser Wunsch ist EPSO binnen zwei Wochen, nachdem die Prüfungsergebnisse über das EPSO-Konto bekanntgegeben wurden, mitzutei­ len. ( 14 ) Mit Ausnahme der Bewerber, die einen oder mehrere Tests abgebrochen oder die Verfahrensregeln missachtet haben und daher vom Auswahlverfahren ausgeschlossen wurden (siehe Ziffer 3.5).

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Ist Ihnen dies aufgrund eines technischen Problems seitens EPSO nicht möglich, teilen Sie dies EPSO bitte unverzüglich über das Online-Kontaktformular mit ( 15 ).

Allgemeine Hinweise zu den Phasen der Auswahlverfahren finden Sie auf der EPSO-Website (www.eu-careers.eu).

3.1.2. Bewerber: Fragen an EPSO

Bevor Sie Kontakt zu EPSO aufnehmen, vergewissern Sie sich bitte, dass sich die gewünschte Information nicht in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens, in den Allgemeinen Vorschriften oder auf der EPSO- Website ( Häufig gestellte Fragen ) ( 16 ) befindet.

Kontaktangaben sind der EPSO-Website zu entnehmen ( 17 ). Im Schriftverkehr im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung sind stets der Name , unter dem die Bewerbung läuft, die Nummer des Auswahlverfahrens sowie die Bewerbernummer anzugeben.

EPSO ist sehr auf die Einhaltung des Kodex für gute Verwaltungspraxis ( 18 ) bedacht. Allerdings behält sich das Amt demzufolge auch das Recht vor, den Schriftverkehr einzustellen, wenn es immer wieder gleichlau­ tende Schreiben bzw. Schreiben mit beleidigendem Inhalt oder Äußerungen ohne erkennbaren Sinn und Zweck erhält.

3.1.3. Bewerber: Kontaktaufnahme zum Prüfungsausschuss

Um die Unabhängigkeit des Prüfungsausschusses zu gewährleisten, ist es nicht zum Prüfungsausschuss gehörenden Personen ausdrücklich untersagt, zu einem seiner Mitglieder Kontakt aufzunehmen mit einer Ausnahme: Bewerber dürfen über das Europäische Amt für Personalauswahl einen schriftlichen Antrag an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses richten, um ihren Standpunkt oder ihre Rechte geltend zu machen. Anfragen an den Prüfungsausschuss sind ausschließlich an EPSO zu richten, das diese weiterleitet. Es ist den Bewerbern untersagt, sich außerhalb der genannten Verfahren persönlich oder über Dritte an den Prüfungsausschuss zu wenden. Bei Zuwiderhandlung können die Bewerber vom Auswahlverfahren ausge­ schlossen werden.

3.2. DATENSCHUTZ

Als für die Durchführung von Auswahlverfahren zuständige Stelle gewährleistet EPSO, dass die Daten der Bewerber im Einklang mit der Verordnung (EG) Nr. 45/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz personenbezogener Daten ( 19 ) verarbeitet werden. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Ver­ traulichkeit und die Sicherheit derartiger Daten.

Weitere Informationen sind dem Abschnitt Datenschutz auf der EPSO-Website (Datenschutzerklärung) ( 20 ) zu entnehmen.

3.3. ZUGANG ZU INFORMATIONEN

3.3.1. Besondere Zugangsrechte der Bewerber

Im Rahmen eines allgemeinen Auswahlverfahrens haben Sie als Bewerber besondere Zugangsrechte. So haben Sie das Recht, unter den nachstehend genannten Bedingungen Zugang zu bestimmten Unterlagen und Informationen des Auswahlverfahrens, die Sie unmittelbar und persönlich betreffen, zu erhalten.

( 15 ) https://europa.eu/epso/application/passport/webform.cfm?usertype=2&lang=de&langsub=ok ( 16 ) Unter der Überschrift Kontaktauf der EPSO-Website www.eu-careers.eu. ( 17 ) https://europa.eu/epso/application/passport/webform.cfm?usertype=2&lang=de&langsub=ok ( 18 ) ABl. L 267 vom 20.10.2000. ( 19 ) Verordnung (EG) Nr. 45/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2000 zum Schutz natürli­ cher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Organe und Einrichtungen der Gemeinschaft und zum freien Datenverkehr (ABl. L 8 vom 12.1.2001, S. 1). ( 20 ) https://europa.eu/epso/application/passport/index.cfm?action=pdplegal&sb=1&comp_id=

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Diese besonderen Zugangsrechte werden im Hinblick auf die Begründungspflicht gewährt, wobei die Bestim­ mungen von Anhang III Artikel 6 des Beamtenstatuts, nach denen die Arbeiten des Prüfungsausschusses geheim sind, zu beachten sind.

Gemäß Artikel 25 Absatz 2 des Beamtenstatuts muss jede beschwerende Verfügung mit Gründen versehen sein. Ziel der Begründungspflicht ist es, der betroffenen Person die nötigen Informationen zu geben, um fest­ zustellen, ob die fragliche Entscheidung begründet ist oder nicht, und ihr die Möglichkeit zu geben, gegebe­ nenfalls Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen.

Im Falle von Entscheidungen eines Prüfungsausschusses im Rahmen eines Auswahlverfahrens ist die Begrün­ dungspflicht mit der Wahrung der Geheimhaltung in Einklang zu bringen, die gemäß Anhang III Artikel 6 des Beamtenstatuts für die Arbeiten des Prüfungsausschusses gilt. Diese Geheimhaltungspflicht wurde einge­ führt, um die Unabhängigkeit der Prüfungsausschüsse und die Objektivität ihrer Arbeiten zu gewährleisten, indem sie gegen jede Art von Kontakten und gegen Druck von außen abgeschirmt werden. Die Geheimhal­ tungspflicht verbietet es, die Auffassungen der einzelnen Ausschussmitglieder zu verbreiten und Einzelheiten in Bezug auf die Beurteilung der Bewerber persönlich oder im Vergleich zu anderen offen zu legen.

Das in diesem Abschnitt beschriebene Recht auf Informationen bezieht sich auf Bewerber, die an einem all­ gemeinen Auswahlverfahren teilnehmen. Es sollte nicht mit dem in der Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 21 ) (Transparenzverordnung: siehe Ziffer 3.3.2) festgelegten Zugangsrecht verwechselt werden. Bitte beachten Sie, dass Sie in Bezug auf Informationen im Zusammen­ hang mit Ihrer persönlichen Teilnahme an einem allgemeinen Auswahlverfahren nicht mehr Rechte aus der Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 ableiten können als die, die die geltende Rechtsprechung als zu dem vorste­ hend beschriebenen besonderen Zugangsrecht der Bewerber zugehörig anerkannt hat.

3.3.1.1. Automatische Mitteilung

Den Bewerbern werden die nachstehenden Ergebnisse automatisch mitgeteilt:

Phase des

Auswahlverfahrens

Mitteilung

Computergestützte Multi­ Ihre Ergebnisse

ple-Choice-Tests Eine Aufstellung der von Ihnen angekreuzten und der korrekten Antwort

(en) zu jeder Testfrage. Sie enthält weder den Wortlaut der Fragen noch den der Antworten sondern lediglich Referenzzahlen bzw. -buchstaben. Bitte beachten Sie, dass die Mitteilung des Wortlauts der Fragen und Antworten der computergestützten Multiple-Choice-Tests hiermit aus­ drücklich ausgeschlossen ist. Die Rechtsprechung hat bestätigt, dass im Falle von Multiple-Choice-Tests die Begründungspflicht erfüllt ist, wenn den Bewerbern die vorstehend genannten Informationen mitgeteilt werden.

Ihre Ergebnisse (zugelassen/nicht zugelassen) Bei Nichtzulassung wird angegeben, welche Zulassungskriterien nicht erfüllt waren.

Zulassung

von

Ihre Ergebnisse

fungsausschuss pro Antwort vergeben hat.

Auswahl anhand

Befähigungsnachweisen

(Talentfilter) einzelnen Fragen des Talentfilters und der Zahl der Punkte, die der Prü­

Nicht erfolgreiche Bewerber erhalten eine Tabelle mit der Gewichtung der

Ihre Ergebnisse

Vorauswahltests

Ihre Ergebnisse

Assessment-Center

In Ihrem Kompetenzpass sind die Punkte, die Sie für jede der bewerteten Kompetenzen erzielt haben und die Anmerkungen des Prüfungsausschusses aufgeführt. Bitte beachten Sie: Bewerber, die einen oder mehrere Tests abgebrochen oder die Verfahrensregeln missachtet und daher vom Auswahlverfahren ausgeschlos­ sen wurden, erhalten keinen Kompetenzpass.

( 21 ) Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2001 über den Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission (ABl. L 145 vom 31.5.2001, S. 43).

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3.3.1.2. Informationen auf Anfrage

Die Bewerber können eine unkorrigierte Kopie ihrer Antworten in den schriftlichen/praktischen Tests anfordern; in der Regel wird ihrem Antrag stattgegeben. In den Fällen jedoch, in denen Testinhalte zu einem späteren Zeitpunkt erneut verwendet werden sollen und in denen die Weitergabe dieser Kopien die Entwick­ lung künftiger Tests sowie die Fairness und Objektivität künftiger Auswahlverfahren gefährden würde, ist dies leider nicht möglich. In einem solchen Fall werden die Bewerber darüber im Voraus, entweder in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens und/oder in der Einladung zu den betreffenden Tests, entsprechend informiert.

Alle Informationsanfragen werden mit Blick auf die vorstehend genannte Begründungspflicht und unter Berücksichtigung der Vertraulichkeit der Arbeiten des Prüfungsausschusses (Beamtenstatut, Anhang III Arti­ kel 6) sowie unter Einhaltung der einschlägigen Datenschutzvorschriften geprüft.

Bitte beachten Sie, dass insbesondere die korrigierten Antworten und Einzelheiten zur Bewertung unter die Geheimhaltungspflicht für die Arbeiten des Prüfungsausschusses fallen und nicht weiterge­ geben werden ( 22 ) .

Einzelheiten zu den von EPSO organisierten Auswahlverfahren können Sie der EPSO-Website entnehmen. Sollten Sie die gewünschten Informationen auf der Website nicht finden, können Sie das Kontaktformular auf der EPSO-Website nutzen. Geben Sie dabei bitte so präzise wie möglich an, welche Informationen Sie benötigen und ob Sie diese als Teilnehmer an einem allgemeinen Auswahlverfahren anfordern.

3.3.2. Zugang zu Dokumenten gemäß Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 Transparenz

Die Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 sieht vor, dass jeder Unionsbürger sowie jede natürliche oder juristische Person mit Wohnsitz oder Sitz in einem Mitgliedstaat vorbehaltlich der in dieser Verordnung festgelegten Grundsätze, Bedingungen und Einschränkungen ein Recht auf Zugang zu den Dokumenten der Organe haben. Nach gängiger Rechtsprechung kann jedoch gemäß dem Grundsatz, dass eine Sondervorschrift die allgemeine Regel aufhebt (lex specialis derogate legi generali ) das in der Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 festge­ legte Recht auf Zugang zu Dokumenten begrenzt oder verwehrt werden, wenn für besondere Angelegenhei­ ten besondere Vorschriften gelten.

Im Falle der allgemeinen Auswahlverfahren ist die Anwendung der Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 (die all­ gemeine Regelung) gemäß Artikel 6 von Anhang III zum Beamtenstatut, der eine Sonderregelung dar­ stellt ( 23 ), ausgeschlossen .

Angesichts des Vorstehenden ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Person auf der Grundlage dieser Verord­ nung Zugang zu einem bestimmten Dokument erhält, zu dem ihr der Zugang als Teilnehmer an einem Aus­ wahlverfahren verweigert wurde.

Darüber hinaus gilt die Verordnung nur für Anträge auf Zugang zu existierenden Dokumenten, d. h.

Inhalte unabhängig von der Form des Datenträgers (auf Papier oder in elektronischer Form, Ton-, Bild- oder audiovisuelles Material), die einen Sachverhalt im Zusammenhang mit den Politiken, Maßnahmen oder Ent­ scheidungen aus dem Zuständigkeitsbereich des Organs betreffen ( 24 ). Es kann nicht von den Organen erwartet werden, dass sie auf Antrag neue Dokumente zusammenstellen.

3.4. BESCHWERDEN

Die Auswahlverfahren werden von EPSO, einem institutionenübergreifenden Amt mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet, organisiert. EPSO legt großen Wert darauf, für alle Bewerber faire, objektive Verfahren und optimale Prüfungsbedingungen zu gewährleisten. Allen Bemühungen zum Trotz kann es hin und wieder zu technischen Problemen oder menschlichen Fehlern kommen.

( 22 ) Rechtssache C-254/95, Parlament gegen Innamorati , Urteil vom 4. Juli 1996, veröffentlicht in der Sammlung der Rechtspre­ chung des Europäischen Gerichtshofs Dienstrechtliche Streitigkeiten 1996 I-03423 (Randnr. 29 des Urteils). ( 23 ) Rechtssache T-371/03, Le Voci gegen Rat, Urteil vom 14. Juli 2005, veröffentlicht in der Sammlung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs Dienstrechtliche Streitigkeiten 2005 FP-I-A-00209 FP-II-00957, Randnr. 121-124 mit weiteren Verweisen. ( 24 ) Siehe Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1049/2001.

1.3.2014

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C 60 A/15

3.4.1. Was tun im Falle von Problemen?

Wenn Sie in irgendeiner Phase des Auswahlverfahrens mit einem ernsthaften technischen oder organisatorischen Problem konfrontiert sind, das sich aller Voraussicht nach auf Ihre Teilnahme am Auswahlverfahren auswirken wird, teilen Sie dies EPSO bitte unverzüglich mit, damit dem Problem nachgegangen und die nötigen Abhilfemaßnahmen ergriffen werden können.

Beachten Sie dabei bitte Folgendes:

Wenn das Problem außerhalb des Testzentrums auftritt (z. B. Probleme bei der Anmeldung oder Ter­ minbuchung): Bitte informieren Sie EPSO per E-Mail über das Kontaktformular ( 25 ) auf der EPSO-Website (knappe Beschreibung des Problems).

Wenn das Problem in einem Testzentrum auftritt: Bitte teilen Sie dies dem Aufsichtspersonal mit und bitten es, Ihre Beschwerde schriftlich festzuhalten. Außerdem ist es wichtig, dass Sie EPSO per E-Mail über das Kontaktformular auf der EPSO-Website hierüber informieren (knappe Beschreibung des Prob­ lems).

Bitte geben Sie hierbei stets die Nummer des Auswahlverfahrens und Ihre Bewerbernummer an.

Bitte beachten Sie:

Wenn Sie sich wegen eines inhaltlichen Fehlers bei den computergestützten Multiple-Choice-Tests beschweren wollen, verweisen wir Sie auf das in Ziffer 3.4.2 beschriebene Neutralisierungsverfahren.

Wenn Sie eine Entscheidung von EPSO oder des Prüfungsausschusses anfechten wollen, verweisen wir Sie auf das in Ziffer 3.4.3 beschriebene interne Überprüfungsverfahren.

3.4.2. Neutralisierung

Was ist eine Neutralisierung?

Bei der Neutralisierung handelt es sich um eine vom Gerichtshof bestätigte ( 26 ) Korrekturmaßnahme, durch die die Objektivität der Bewertung und die Gleichbehandlung der Bewerber gewährleistet werden sollen, wenn in Prüfungen des Auswahlverfahrens Unregelmäßigkeiten in Form fehlerhafter Fragen auftreten.

Trotz strenger Qualitätskontrollen, denen die für die Multiple-Choice-Tests verwendete Datenbank auch von den Prüfungsausschüssen unterzogen wird, kann es vorkommen, dass einzelne Fragen sachliche Feh­ ler enthalten.

Wird ein solcher Fehler nach Durchführung der Tests festgestellt, können die Prüfungsausschüsse beschlie­ ßen, die fehlerhafte Frage nicht zu werten und die ursprünglich für die Benotung dieser Frage vorgesehene Punktezahl auf die verbleibenden Testfragen zu verteilen. Die sich aus einer solchen Neutralisierung einer Frage ergebende Neuberechnung der Punkte betrifft nur die Bewerber, denen die betreffende Prüfungsfrage tatsächlich gestellt wurde. Die in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegebene Benotung der Tests bleibt unverändert.

Diese Neutralisierung von Testfragen wurde so konzipiert, dass sich daraus für keinen Prüfungsteilnehmer ein Nachteil ergibt. Dazu werden die Ergebnisse vor und nach der Neutralisierung in einer Simulation mitei­ nander verglichen. Im Interesse der gegebenenfalls betroffenen Bewerber legen die Prüfungsausschüsse erst nach erfolgter Neutralisierung die Punkteschwelle fest, ab der ein Test als bestanden gilt. Dabei sind EPSO und die Prüfungsausschüsse bestrebt, Bewerber nicht aufgrund der Neutralisierung einzelner Fragen vom Auswahlverfahren auszuschließen.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass der unterschiedliche Zeitaufwand, den die Bewerber für die Beantwortung neutralisierter Fragen aufgebracht haben, gemäß der einschlägigen Rechtsprechung nicht als Ungleichbehandlung zu betrachten ist ( 27 ).

( 25 ) https://europa.eu/epso/application/passport/webform.cfm?usertype=2&lang=de&langsub=ok ( 26 ) 26 Rechtssache T-49/93 Schumann/Kommission, Urteil vom 21. Oktober 2004, veröffentlicht in der Sammlung der Recht­ sprechung des Europäischen Gerichtshofs Dienstrechtliche Streitigkeiten 2004 II S.1371 (Randnrn. 53-55 des Urteils), Rechtssache F-2/07 Matos Martins/Kommission , Urteil vom 15. April 2010, (Randnr. 191 des Urteils). ( 27 ) Verbundene Rechtssachen T-167/99 und T-174/99 Giulietti u.a./Kommission, Urteil vom 2. Mai 2001, veröffentlicht in der Sammlung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs Dienstrechtliche Streitigkeiten 2001 II, S. 441 (vgl. Randnr. 59), Rechtssache F-2/07 Matos Martins/Kommission , Urteil vom 15. April 2010 (Randnr. 183 des Urteils).

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1.3.2014

Anträge

Wenn Sie glauben, dass eine oder mehrere der Fragen des computergestützten Multiple-Choice-Tests einen Fehler enthalten, der Ihnen die korrekte Beantwortung der Frage erschwert oder unmöglich gemacht hat, können Sie die Neutralisierung dieser Frage(n) beantragen.

Anträge auf Neutralisierung sind binnen zehn Tagen nach Ablegung der computergestützten Multiple­ Choice-Tests

entweder unmittelbar im Testzentrum nach Ableistung der Tests

oder mittels Online-Kontaktformular ( 28 ) auf der EPSO-Website einzureichen.

Bitte geben Sie in Ihrem Antrag die Nummer des Auswahlverfahrens, Ihre Bewerbernummer und den Ver­ merk Beschwerdeverfahren an.

Ihr Antrag muss Angaben enthalten, die es ermöglichen, die von Ihnen als fehlerhaft betrachtete(n) Testfrage(n) zu identifizieren (beispielsweise den Fragegegenstand); ferner sollten Sie nach Möglichkeit ausfüh­ ren, worin der vermutete Fehler bestand.

Anträge auf Neutralisierung, die nicht fristgerecht eingereicht wurden oder die es nicht ermög­ lichen, die strittige(n) Testfrage(n) zu identifizieren oder aus denen nicht hervorgeht, worin der ver­ mutete Fehler bestand, können nicht berücksichtigt werden.

3.4.3. Internes Überprüfungsverfahren

Sie können eine Überprüfung jeder Entscheidung des Prüfungsausschusses oder von EPSO beantragen, die direkte und unmittelbare Auswirkungen auf Ihren Rechtsstatus im Auswahlverfahren hat (d. h. eine Entschei­ dung, mit der Ihre Ergebnisse festlegt werden und/oder bestimmt wird, ob Sie zur nächsten Phase des Aus­ wahlverfahrens zugelassen wurden oder nicht).

Die Überprüfungsanträge können sich auf einen oder mehrere der folgenden Gründe stützen:

ein Formfehler im Auswahlverfahren ( 29 );

Nichteinhaltung der im Beamtenstatut festgelegten Bestimmungen für das Auswahlverfahren, der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens, der Allgemeinen Vorschriften oder der gängigen Rechtspre­ chung durch den Prüfungsausschuss oder durch EPSO.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Gültigkeit der Bewertung des Prüfungsausschusses in Bezug auf die Qualität Ihrer Leistung bei einer Prüfung nicht in Frage stellen dürfen. Diese Bewertung ist Ausdruck eines Werturteils und als solches Teil des weiten Ermessens, über das der Prüfungsausschuss verfügt.

Die Stellen in den EU-Organen und -Einrichtungen sind sehr begehrt, und nur wenige Bewerber können erfolgreich aus einem Auswahlverfahren hervorgehen. Es liegt in der Natur eines Auswahlverfahrens, der dazu gehörigen vergleichenden Bewertung und der begrenzten Anzahl an Plätzen auf der Reserveliste, dass die Mehrheit der Teilnehmer an einem Auswahlverfahren zwangsläufig scheitert selbst wenn sie im allge­ meinen gut qualifiziert sind. Dies liegt in der Natur der Dinge und ist nicht zwangsläufig ein Hinweis darauf, dass etwas falsch gelaufen ist.

Verfahren

Bitte stellen Sie Ihren Antrag binnen 10 Kalendertagen, nachdem Ihnen die Entscheidung, die Sie anfechten wollen, über Ihr EPSO-Konto mitgeteilt wurde, und zwar

entweder über das Kontaktformular ( 30 ) auf der EPSO-Website;

oder auf dem Postweg an: Europäisches Amt für Personalauswahl (EPSO), C-25, 1049 Brüssel, Belgien.

( 28 ) https://europa.eu/epso/application/passport/webform.cfm?usertype=2&lang=de&langsub=ok ( 29 ) Dies gilt nicht für Fehler bei Fragen im Rahmen der Zulassungstests, die auf der Grundlage des Neutralisierungsverfahrens (s. Ziffer 3.4.2) überprüft werden. ( 30 ) https://europa.eu/epso/application/passport/webform.cfm?usertype=2&langsub=ok&lang=de&langsub=ok

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Bitte geben Sie im Betreff Ihres Schreibens die Nummer des Auswahlverfahrens, Ihre Bewerbernummer und den Vermerk Antrag auf Überprüfungan.

Sie müssen eindeutig angeben, welche Entscheidung Sie anfechten wollen, und Ihren Antrag begrün­ den.

Für das interne Überprüfungsverfahren ist die Rechtsabteilung von EPSO zuständig.

Nach Eingang Ihres Antrags senden wir Ihnen innerhalb von 15 Arbeitstagen eine Empfangsbestätigung zu.

Ihr Antrag wird geprüft und dem gleichen Gremium zur Begutachtung unterbreitet, das die angefochtene Entscheidung getroffen hat (entweder der Prüfungsausschuss oder EPSO) ( 31 ). Der Prüfungsausschuss oder EPSO wird dann über Ihren Antrag entscheiden. Danach verfasst die Rechtsabteilung ein mit Gründen verse­ henes Schreiben, in dem auf Ihre Argumente eingegangen wird.

Da wir Ihren Antrag auf der Grundlage fairer und objektiver Kriterien sorgfältig prüfen, kann das Verfahren mehrere Wochen dauern. Wir senden Ihnen so rasch wie möglich über Ihr EPSO-Konto eine begründete Ent­ scheidung zu.

Wird Ihrem Antrag auf Überprüfung stattgegeben, nehmen Sie das Auswahlverfahren in der Phase wieder auf, in der Sie ausgeschlossen wurden, und zwar unabhängig von der Phase, in der sich das Auswahlverfah­ ren zu diesem Zeitpunkt befindet. Auf diese Weise werden Ihre Rechte gewahrt.

3.4.4. Andere Möglichkeiten, eine Entscheidung anzufechten

3.4.4.1. Verwaltungsbeschwerden

Als Teilnehmer an einem Auswahlverfahren haben Sie gemäß Artikel 90 Absatz 2 des Beamtenstatuts das Recht, sich mit einer Beschwerde an die Anstellungsbehörde (d. h. den Direktor von EPSO) zu wenden.

Die Beschwerde muss eine sie beschwerende Maßnahme betreffen (z. B. ein Nachteil, der Ihnen aus einer Ent­ scheidung erwächst oder aufgrund der Tatsache, dass eine im Beamtenstatut vorgeschriebene Entscheidung nicht getroffen wurde). Eine Maßnahme wird als Sie beschwerend betrachtet, wenn sie direkte und unmittel­ bare Auswirkungen auf Ihren Rechtsstatus als Bewerber hat.

Bitte beachten Sie, dass der Direktor von EPSO die Entscheidungen, die ein Prüfungsausschuss im Rahmen eines Auswahlverfahrens getroffen hat, nicht aufgrund einer Verwaltungsbeschwerde aufhe­ ben oder ändern kann. Aus diesem Grund ist davon abzusehen, eine Beschwerde gegen die Entschei­ dung eines Prüfungsausschusses einzureichen ( 32 ) .

Eine Verwaltungsbeschwerde muss binnen drei Monaten nach Mitteilung der Entscheidung, die Sie anfechten wollen (oder mangels einer Entscheidung, binnen drei Monaten ab dem Tag, an dem die Entscheidung hätte getroffen werden müssen), eingereicht werden, und zwar

entweder über das Kontaktformular ( 33 ) auf der EPSO-Website;

oder auf dem Postweg an: Europäisches Amt für Personalauswahl (EPSO), C-25, 1049 Brüssel, Belgien.

Bitte geben Sie in Ihrem Schreiben die Nummer des Auswahlverfahrens, Ihre Bewerbernummer und den Ver­ merk Beschwerdeverfahren an.

( 31 ) Gemäß den im Beamtenstatut festgelegten Zuständigkeiten. ( 32 ) Rechtssache 34/80 Authié gegen K ommission , Urteil vom 26. Februar 1981, Europäischer Gerichtshof, Slg. 1981, S. 665 (Randnr. 7); Verbundene Rechtssachen 4/78, 19/78 und 28/78 Salerno und andere gegen Kommission , Urteil vom 30. November 1978, Europäischer Gerichtshof, Slg. 1978, S. 2403. ( 33 ) https://europa.eu/epso/application/passport/webform.cfm?usertype=2&langsub=ok&lang=de&langsub=ok

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1.3.2014

3.4.4.2. Rechtsbehelfe

Als Teilnehmer an einem Auswahlverfahren haben Sie das Recht, gemäß Artikel 270 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union und Artikel 91 des Beamtenstatuts Rechtsmittel beim Gericht für den öffentlichen Dienst einzulegen.

Bitte beachten Sie, dass Beschwerden gegen Entscheidungen, für die eher EPSO als der Prüfungsausschuss des Auswahlverfahrens zuständig ist, vor dem Gericht für den öffentlichen Dienst nur zulässig sind, wenn zuvor eine Verwaltungsbeschwerde nach Artikel 90 Absatz 2 des Beamtenstatuts gemäß dem unter Ziffer 3.4.4.1 beschriebenen Verfahren eingelegt wurde. Dies betrifft insbesondere Entscheidungen im Zusammenhang mit den allgemeinen Zulassungsbedingungen, die von EPSO und nicht vom Prüfungsausschuss getroffen werden.

Nähere Angaben zur Einlegung eines Rechtsbehelfs entnehmen Sie bitte der Website des Gerichts für den öffentlichen Dienst ( 34 ).

3.4.4.3. Beschwerden beim Europäischen Bürgerbeauftragten

Wie alle Unionsbürger und in den Mitgliedstaaten ansässigen Personen können Sie eine Beschwerde beim Europäischen Bürgerbeauftragten ( 35 ) einlegen.

Bitte beachten Sie, dass gemäß Artikel 2 Ziffer 4 der allgemeinen Bedingungen für die Ausübung der Aufga­ ben des Bürgerbeauftragten jeder bei diesem eingereichten Beschwerde die geeigneten administrativen Schritte bei dem betroffenen Organ oder der betroffenen Einrichtung vorausgegangen sein müssen .

Die zwingende Frist, die gemäß Artikel 90 Absatz 2 und Artikel 91 des Beamtenstatuts für die Einreichung einer Beschwerde und für die Einlegung eines Rechtsmittels beim Gericht für den öffentlichen Dienst gilt, wird durch die Befassung des Bürgerbeauftragten nicht unterbrochen.

3.5. AUSSCHLUSS VOM AUSWAHLVERFAHREN

Sie werden vom Auswahlverfahren ausgeschlossen, wenn EPSO zu irgendeinem Zeitpunkt des Verfahrens feststellt, dass

Sie mehr als ein EPSO-Konto erstellt haben;

Sie sich für Profile beworben haben, die nicht miteinander vereinbar sind;

Sie falsche Angaben gemacht haben oder für Ihre Angaben die entsprechenden Nachweise fehlen;

Sie keinen Termin für Ihre computergestützten Tests (Multiple-Choice-Tests, Fallstudie usw.) gebucht haben;

Sie während der Tests betrogen haben;

Sie versucht haben, unerlaubten Kontakt zu einem Mitglied des Prüfungsausschusses aufzunehmen.

Die EU-Organe und -Einrichtungen stellen nur Bewerber mit einem Höchstmaß an Integrität ein. Jede Form von Betrug oder versuchtem Betrug kann rechtliche Konsequenzen haben und dazu füh­ ren, dass Sie zu künftigen Auswahlverfahren nicht mehr zugelassen werden.

( 34 ) http://curia.europa.eu/jcms/jcms/T5_5230/ ( 35 ) http://www.ombudsman.europa.eu/start.faces

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C 60 A/19

ANHANG 1

Beispiele für Bildungsabschlüsse, die grundsätzlich den in der Bekanntmachung der Auswahlverfahren geforderten Abschlüssen entsprechen

 

AST-SC 1 bis AST-SC 6 AST 1 bis AST 7

AST 3 bis AST 11

AD 5 bis AD 16

 
 

LAND

Sekundarschulabschluss ( 1 ) (ermöglicht den Zugang zur postsekundären Bildung)

Postsekundärer Bildungsabschluss (postsekundäre nichtuniversitäre Ausbildung oder universitärer Kurzzeitstudiengang mit einer Mindestregelstudienzeit von 2 Jahren)

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 3 Jahren ( 2 ))

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 4 Jahren)

Belgique

Certificat de l'enseignement secondaire supérieur (CESS)/ Diploma secundair onderwijs Diplôme d'aptitude à accéder à l'enseignement supérieur (DAES)/ Getuigschrift van hoger secun­ dair onderwijs Diplôme d'enseignement professionnel Getuigschrift van het beroeps­ secundair onderwijs

Candidature Kandidaat /

Bachelor académique (180

Licence/Licentiaat Master Diplôme d'études approfondies (DEA) Diplôme d'études spécialisées (DES) Diplôme d'études supérieures spécialisées (DESS) Gediplomeerde in de Voortge­ zette Studies (GVS) Gediplomeerde in de Gespeciali­ seerde Studies (GGS) Gediplomeerde in de Aanvul­ lende Studies (GAS) Agrégation/Aggregaat Ingénieur industriel/Industrieel ingenieur Doctorat/Doctoraal diploma

België

Belgien

Graduat Gegradueerde Bachelor/Professioneel gerichte Bachelor

crédits) Academisch gerichte Bachelor (180 ECTS)

България

Диплома за завършено средно образование Диплома за средно образование

Специалист по

 

Диплома за висше образование Бакалавър Магистър

Č

eská repub­

Vysvě d č ení o maturitní zkou š ce

Vysvě dčení o absolutoriu (Absolutorium) + diplomovaný specialista (DiS.)

Diplom o ukonč ení bakalá řského studia (Bakalá ř)

Diplom o ukonč ení vysoko š kol­ ského studia Magistr Doktor

lika

Danmark

Bevis for:

Videregående uddannelser = Bevis for = Eksamensbevis som (erhversakademiuddan­ nelse AK)

Bachelorgrad (B.A or B. Sc) Professionsbachelorgrad Diplomingeniør

Kandidatgrad/Candidatus Master/Magistergrad (Mag.Art) Licenciatgrad Ph.d.-grad

Studentereksamen Højere Forberedelseseksamen (HF) Højere Handelseksamen (HHX) Højere Afgangseksamen (HA) Bac pro: Bevis for Højere Teknisk Eksamen (HTX)

Deutschland

Abitur/Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife Fachabitur/Zeugnis der Fach­ hochschulreife

 

Fachhochschulabschluss

Hochschulabschluss / Fachhochschulabschluss / Master Magister Artium Staatsexamen/Diplom Erstes Juristisches Staatsexamen Doktorgrad

Bachelor

Eesti

Gümnaasiumi lõputunnistus + riigieksamitunnistus Lõputunnistus kutsekeskhari­ duse omandamise kohta

Tunnistus keskhariduse baasil kutsekeskhariduse omandamise kohta

Bakalaureusekraad (min 120 ainepunkti) Bakalaureusekraad (< 160 aine­ punkti)

Rakenduskõrghariduse diplom Bakalaureusekraad (160 aine­ punkti) Magistrikraad Arstikraad Hambaarstikraad Loomaarstikraad Filosoofiadoktor

Doktorikraad

(120 160

aine­

punkti)

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AST-SC 1 bis AST-SC 6 AST 1 bis AST 7

AST 3 bis AST 11

AD 5 bis AD 16

LAND

 

Sekundarschulabschluss ( 1 ) (ermöglicht den Zugang zur postsekundären Bildung)

Postsekundärer Bildungsabschluss (postsekundäre nichtuniversitäre Ausbildung oder universitärer Kurzzeitstudiengang mit einer Mindestregelstudienzeit von 2 Jahren)

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 3 Jahren ( 2 ))

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 4 Jahren)

Éire/Ireland

Ardteistiméireacht Grád D3 i 5 ábhar Leaving Certificate Grade D3 in 5 subjects Gairmchlár na hArdteistiméir­ eachta (GCAT) Leaving Certificate Vocational Programme (LCVP)

Teastas Náisiúnta National Certificate Céim bhaitsiléara Ordinary bachelor degree Dioplóma Náisiúnta (ND, Dip.) National Diploma (ND, Dip.) Dámhachtain Ardteastas Ardoi­ deachais (120 ECTS) Higher Certificate (120 ECTS)

Céim onórach bhaitsiléara (3 bliana/180 ECTS) (BA, B.Sc, B.Eng) Honours bachelor degree (3 years/180 ECTS) (BA, B.Sc, B.Eng)

Céim onórach bhaitsiléara (4 bliana/240 ECTS) Honours bachelor degree (4 years/240 ECTS) Céim olls­ coile University degree Céim mháistir (60-120 ECTS) Master's degree (60-120 ECTS) Céim dochtúra Doctorate

Ελλάδα

α

)

Απολυτήριο Γενικού Λυκείου

Δίπλωμα επαγγελματικής κατάρ ­

 

Πτυχίο ( ΑΕΙ πανεπιστημίου ,

β

)

Απολυτήριο

Κλασικού

τισης (I. Ε. Κ .)

πολυτεχνείου, ΤΕΙ υποχρεωτικής τετραετούς φοίτησης ) (4 χρόνια /

 

Λυκείου

 

1

ος κύκλος )

Τεχνικού

Επαγγελματικού Λυκείου

Πολυ­

κλαδικού Λυκείου Απολυτήριο Ενιαίου Λυκείου Απολυτήριο Τεχνολογικού Επαγ ­ γελματικού Εκπαιδευτηρίου Απολυτήριο Γενικού Λυκείου Απολυτήριο Επαγγελματικού Λυκείου

γ

δ

)

)

Απολυτήριο

Απολυτήριο

Ενιαίου

Μεταπτυχιακό Δίπλωμα Ειδίκευσης

(2 ος κύκλος )

Διδακτορικό Δίπλωμα (3 ος κύκλος )

España

Bachillerato + Curso de Orien­ tación Universitaria (COU) Bachillerato BUP Diploma de Técnico especia­ lista

 

Diplomado/

Licenciatura Máster Ingeniero Título de Doctor

FP grado superior (Técnico superior)

Ingeniero técnico

France

Baccalauréat Diplôme d'accès aux études universitaires (DAEU) Brevet de technicien

Diplôme d'études universitaires générales (DEUG) Brevet de technicien supérieur (BTS) Diplôme universitaire de tech­ nologie (DUT) Diplôme d'études universitaires scientifiques et techniques (DEUST)

Licence

Maîtrise MST (maîtrise des sciences et techniques), MSG (maîtrise des sciences de gestion), DEST (diplôme d'études supérieures techniques), DRT (diplôme de recherche technologique), DESS (diplôme d'études supérieures spécialisées), DEA (diplôme d'études approfondies) Master 1, master 2 professionnel, Master 2 recherche Diplôme des grandes écoles Diplôme d'ingénieur Doctorat

Italia

Diploma di maturità (vecchio ordinamento) Perito Ragioniere Diploma di superamento dell'esame di Stato conclusivo dei corsi di studio di istruzione secondaria superiore

Diploma universitario (DU) Certificato di Specializzazione Tecnica Superiore/ Attestato di competenza (4 semestri)

Diploma di Laurea L (breve)

Diploma di Laurea (DL) Laurea specialistica (LS) Master di I livello Dottorato di ricerca (DR)

Κύπρος

Απολυτήριο

 

Δίπλωμα = Programmes offered by Public/Private Schools of Higher Education (for the later accreditation is compulsory) Higher Diploma

 

Πανεπιστημιακό Πτυχίο /Bachelor Master Doctorat

1.3.2014

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C 60 A/21

 

AST-SC 1 bis AST-SC 6 AST 1 bis AST 7

AST 3 bis AST 11

 

AD 5 bis AD 16

LAND

Sekundarschulabschluss ( 1 ) (ermöglicht den Zugang zur postsekundären Bildung)

Postsekundärer Bildungsabschluss (postsekundäre nichtuniversitäre Ausbildung oder universitärer Kurzzeitstudiengang mit einer Mindestregelstudienzeit von 2 Jahren)

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 3 Jahren ( 2 ))

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 4 Jahren)

Latvija

Atestā ts par visp ār ējo vid ējo izglī t ī bu Diploms par profesion ā lo vid ē jo izgl īt ību

Diploms par pirmā l ī me ņ a profesionā lo augst ā ko izgl ī t ī bu

Bakalaura

diploms

(min.

Bakalaura diploms (160 kred ī ti)

120

kred ī ti)

Profesionā l ā bakalaura diploms Ma ģ istra diploms Profesionā l ā ma ģ istra diploms Doktora gr ā ds

Lietuva

Brandos atestatas

Aukš tojo mokslo diplomas Aukš tesniojo mokslo diplomas

Profesinio bakalauro diplomas Auk š tojo mokslo diplomas

Aukš tojo mokslo diplomas Bakalauro diplomas Magistro diplomas Daktaro diplomas Meno licenciato diplomas

Luxembourg

Diplôme de fin d'études secon­ daires et techniques

BTS Brevet de maîtrise Brevet de technicien supérieur Diplôme de premier cycle universitaire (DPCU) Diplôme universitaire de tech­ nologie (DUT)

Bachelor Diplôme d'ingénieur technicien

Master Diplôme d'ingénieur industriel DESS en droit européen

Magyarország

Gimnáziumi érettségi bizonyít­ vány Szakközépiskolai Érettségi Képesít ő Bizonyítvány

Felső fokú szakképesítést

F

őiskolai Oklevél

 

Egyetemi Oklevél Alapfokozat (Bachelor degree

Alapfokozat (Bachelor degree

igazoló bizonyítvány (Higher Vocational Program)

180

credits)

240 credits) Mesterfokozat (Master degree) (Osztatlan mesterképzés) Doktori fokozat

Malta

Advanced Matriculation or GCE Advanced level in 3 subjects (2 of them grade C or higher) Matriculation certificate (2 subjects at Advanced level and 4 at Intermediate level including Systems of Knowl­ edge with overall grade A-C) + Passes in the Secondary Educa­ tion Certificate examination at Grade 5 2 A Levels (passes A-E) + a number of subjects at Ordinary level, or equivalent

MCAST diplomas/certificates Higher National Diploma

Bachelor's degree

 

Bachelor's degree Master of Arts Doctorate

Nederland

Diploma VWO Diploma staatsexamen (2 diplo­ ma's) Diploma staatsexamen voorbe­ reidend wetenschappelijk onderwijs (Diploma staatsexamen VWO) Diploma staatsexamen hoger algemeen voortgezet onderwijs (Diploma staatsexamen HAVO)

Kandidaatsexamen Associate degree (AD)

Bachelor (WO) HBO bachelor degree Baccalaureus of Ingenieur

 

HBO/WO Master's degree Doctoraal examen/Doctoraat

Österreich

Matura/Reifeprüfung Reife- und Diplomprüfung Berufsreifeprüfung

Kollegdiplom/

Fachhochschuldiplom/Bakka­

Universitätsdiplom / Fachhochschuldiplom/ Magister (tra) Diplomprüfung, Diplom-Inge­ nieur Magisterprüfungszeugnis Rigoro­ senzeugnis Doktortitel

Akademiediplom

laureus(rea)

 

C 60 A/22

DE
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Amtsblatt der Europäischen Union

1.3.2014

 

AST-SC 1 bis AST-SC 6 AST 1 bis AST 7

AST 3 bis AST 11

 

AD 5 bis AD 16

 

LAND

Sekundarschulabschluss ( 1 ) (ermöglicht den Zugang zur postsekundären Bildung)

Postsekundärer Bildungsabschluss (postsekundäre nichtuniversitäre Ausbildung oder universitärer Kurzzeitstudiengang mit einer Mindestregelstudienzeit von 2 Jahren)

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 3 Jahren ( 2 ))

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 4 Jahren)

Polska

Świadectwo dojrza ł o ś ci Świadectwo uko ńczenia liceum ogólnokształ cą cego

Dyplom uko ńczenia kolegium nauczycielskiego

Licencjat/Inż ynier

Magister/Magister in ż ynier Dyplom doktora

wiadectwo uko ńczenia szkoł y policealnej

Ś

Portugal

Diploma de Ensino Secundário/ Certificado de Habilitações do Ensino Secundário

 

Bacharel

Licenciado

Licenciado

Mestre

 

Doutorado

Republika

 

stru č ni pristupnik/pristupnica

Baccalaureus/Baccalaurea (sveu­

Baccalaureus/Baccalaurea (sveu č i­ li š ni prvostupnik/prvostupnica) stru č ni specijalist magistar struke magistar in ženjer/magistrica in ž enjerka (mag. ing). doktor struke doktor umjetnosti

Hrvatska

Svjedod ž ba o dr ž avnoj maturi Svjedod ž ba o zavrsnom ispitu

č ili š ni nica)

prvostupnik/prvostup­

România

Diplom ă de bacalaureat

Diplomă de absolvire (Colegiu universitar) înv ățământ preuniversitar

Diplomă de licenţă

Diplomă de licen ţă Diplomă de inginer Diplomă de urbanist Diplomă de master Certificat de atestare (studii academice postuniversitare) Diplomă de doctor

Slovenija

Maturitetno sprič evalo (sprič evalo o poklicni maturi) (sprič evalo o zaklju čnem izpitu)

Diploma vi š je strokovne š ole

 

Univerzitetna

diploma/magis­

Diploma o pridobljeni visoki strokovni izobrazbi

terij/specializacija/doktorat

Slovensko

vysved č enie skú š ke

o

maturitnej

absolventský diplom

diplom o ukonč ení bakalár­ skeho š túdia (bakalár)

diplom o ukon čení vysoko š kol­ ského š túdia bakalár (Bc.) magister magister/inž inier ArtD

Suomi/

Ylioppilastutkinto tai perus­ koulu + kolmen vuoden amma­ tillinen koulutus Studentexamen eller grunds­ kola + treårig yrkesinriktad utbildning (Betyg över avlagd yrkesexamen på andra stadiet) Todistus yhdistelmäopinnoista (Betyg över kombinationsstu­ dier)

Ammatillinen opistoasteen

Kandidaatin tutkinto Kandi­ datexamen/ Ammattikorkeakoulututkinto Yrkeshögskoleexamen (min. 120 opintoviikkoa studie­ veckor)

Maisterin tutkinto Magister­ examen / Ammattikorkeakoulututkinto Yrkeshögskoleexamen (min. 160 opintoviikkoa studieveckor) Tohtorin tutkinto (Doktors­ examen) joko 4 vuotta tai 2 vuotta lisensiaatin tutkinnon jälkeen antingen 4 år eller 2 år efter licentiatexamen Lisensiaatti/Licentiat

Finland

tutkinto

Yrkesexamen på

institutnivå

1.3.2014

DE
DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 60 A/23

 

AST-SC 1 bis AST-SC 6 AST 1 bis AST 7

 

AST 3 bis AST 11

AD 5 bis AD 16

LAND

Sekundarschulabschluss ( 1 ) (ermöglicht den Zugang zur postsekundären Bildung)

 

Postsekundärer Bildungsabschluss (postsekundäre nichtuniversitäre Ausbildung oder universitärer Kurzzeitstudiengang mit einer Mindestregelstudienzeit von 2 Jahren)

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 3 Jahren ( 2 ))

Hochschulabschluss (Hochschulstudium von mindestens 4 Jahren)

Sverige

Slutbetyg från gymnasieskolan (3-årig gymnasial utbildning)

Högskoleexamen (80 poäng) Högskoleexamen, 2 år, 120 högskolepoäng Yrkeshögskoleexamen/Kvalifi­ cerad yrkeshögskoleexamen,

Kandidatexamen (akademisk examen omfattande minst 120 poäng, varav 60 poäng fördju­ pade studier i ett ämne + uppsats motsvarande 10

Magisterexamen (akademisk examen omfattande minst 160 poäng, varav 80 poäng fördju­ pade studier i ett ämne + uppsats motsvarande 20 poäng eller två uppsatser motsvarande 10 poäng vardera) Licentiatexamen

Doktorsexamen Meriter på avancerad nivå:

1

3 år

poäng) Meriter på grundnivå:

 

Kandidatexamen, 3 år, 180 högskolepoäng (Bachelor)

Magisterexamen, 1 år, 60 hög­ skolepoäng Masterexamen, 2 år, 120 hög­ skolepoäng Meriter på forskarnivå:

Licentiatexamen, 2 år, 120 hög­ skolepoäng Doktorsexamen, 4 år, 240 hög­ skolepoäng

United

General Certificate of Education Advanced level 2 passes or equivalent (grades A to E) BTEC National Diploma General National Vocational Qualification (GNVQ), advanced level Advanced Vocational Certificate of Education, A level (VCE A level)

Higher National Diploma/Certi­ ficate (BTEC)/SCOTVEC Diploma of Higher Education (DipHE) National Vocational Qualifica­ tions (NVQ) and Scottish Vocational Qualifica­ tions (SVQ) level 4

 

Honours Bachelor degree Master's degree (MA, MB, MEng, MPhil, MSc) Doctorate

Kingdom

(Honours) Bachelor degree NB: Master's degree in Scotland

( 1 ) Für die Funktionsgruppe AST wird zudem eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens drei Jahren verlangt. ( 2 ) Für die Besoldungsgruppen AD 7 bis AD 16 wird zudem eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr verlangt.

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DE
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Amtsblatt der Europäischen Union

1.3.2014

ANHANG 2

Allgemeine Leitlinien des Kollegiums der Verwaltungschefs für die Sprachenregelung bei EPSO-Auswahlverfah­ ren

Generell sieht die Sprachenregelung bei EPSO-Auswahlverfahren folgendermaßen aus:

Informationen auf der EPSO-Website, die nicht laufend zu aktualisieren sind, werden in alle Amtssprachen übersetzt.

Bekanntmachungen von Auswahlverfahren, einschließlich Auswahlverfahren für Tätigkeiten im Sprachenbereich und Auswahlverfahren im Zusammenhang mit dem Beitritt eines Landes, und die Allgemeinen Vorschriften für allgemeine Auswahlverfahren werden in allen Amtssprachen veröffentlicht.

Folgende Tests werden in allen Amtssprachen durchgeführt:

Zulassungstests (sprachlogisches Denken und Zahlenverständnis)

Tests zur Bewertung des Sprachverständnisses im Rahmen der Auswahlverfahren für Übersetzer

Vorauswahltests (Übersetzung) im Rahmen der Auswahlverfahren für Rechts- und Sprachsachverständige

Computergestützte Zwischenprüfungen (Dolmetschen) im Rahmen der Auswahlverfahren für Dolmetscher

Kompetenztests (Übersetzen oder Dolmetschen) im Rahmen der Auswahlverfahren für Tätigkeiten im Sprachbe­ reich.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Tatsache, dass EPSO diese Tests in allen Amtssprachen durchführen kann, nicht bedeutet, dass alle Tests bei allen Auswahlverfahren systematisch in 24 Sprachen durchgeführt werden. Bei den Zulas­ sungstests wird die angegebene Erstsprache des Bewerbers zugrunde gelegt; die sprachbezogenen Prüfungen richten sich nach der geforderten Sprachenkombination der betreffenden Auswahlverfahren.

Assessment-Center werden ausschließlich in der zweiten Sprache des Bewerbers durchgeführt. Dabei kann der Bewer­ ber zwischen Deutsch, Englisch oder Französisch wählen.

Des Gleichen werden von EPSO organisierte Aufforderungen zur Interessenbekundung für künftige Vertragsbedienstete in allen Amtssprachen veröffentlicht.

Die Beschränkung der Zweitsprache ist aus folgenden Gründen gerechtfertigt:

Erstens: Im dienstlichen Interesse müssen neue Mitarbeiter bereits bei ihrer Einstellung in der Lage sein, ihre Aufgaben in dem Fachgebiet, für das sie im Rahmen des Auswahlverfahrens eingestellt wurden, effizient zu erledigen.

Englisch, Französisch und Deutsch sind die in den Organen am häufigsten verwendeten Sprachen. Die Bediensteten der Organe und Einrichtungen verwenden diese Sprachen seit jeher in ihren Sitzungen, und auch die interne und externe Kommunikation erfolgt am häufigsten in diesen drei Sprachen. Dies bestätigen statistische Angaben zu den Ausgangsspra­ chen der Texte, die in den Übersetzungsdiensten der Organe übersetzt werden.

Angesichts der Erfordernisse der Organe in Bezug auf die für die interne und externe Kommunikation erforderlichen Sprachkenntnisse muss eines der Auswahlkriterien nach Artikel 27 Absatz 1 des Beamtenstatuts die ausreichende Kenntnis einer dieser drei Sprachen sein, die in einer den realen Arbeitsbedingungen ähnlichen Situation getestet werden muss. Die Kenntnis einer dritten Sprache nach Artikel 45 Absatz 2 des Beamtenstatuts kann nicht die Kenntnis einer der drei genannten Sprachen zum Zeitpunkt der Einstellung ersetzen.

Zweitens: Die Beschränkung der Sprachen für die späteren Phasen von Auswahlverfahren ist aufgrund der Art der abzule­ genden Tests gerechtfertigt. Im Einklang mit Artikel 27 des Beamtenstatuts haben die Anstellungsbehörden der Organe eine Änderung der Auswahlverfahren beschlossen und 2010 Methoden zur Bewertung von Kompetenzen eingeführt, anhand derer sie besser beurteilen können, welche Bewerber für die ausgeschriebenen Aufgaben am besten geeignet sind.

Zahlreiche wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass sich die spätere Arbeitsleistung am besten mit Hilfe von Assessment-Centern, in denen der künftige Arbeitsalltag simuliert wird, erkennen lässt. Dies sind die effizientesten Bewer­ tungsmethoden, die weltweit eingesetzt werden. Angesichts der Laufbahndauer der künftigen Mitarbeiter und der inner­ halb der Organe üblichen Mobilität der Bediensteten ist diese Art von Bewertung von entscheidender Bedeutung. Mit Hilfe eines von den Anstellungsbehörden aufgestellten Kompetenzrahmens wird eine Reihe von Übungen ausgewählt, anhand deren sich die gesuchten Kompetenzen bewerten lassen. Um eine faire Bewertung der Bewerber zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Bewerber unmittelbar mit den Beobachtern und den anderen Prüfungsteilnehmern kommunizie­ ren können, erfordert die Anwendung dieser Methode insbesondere, dass das Assessment-Center in einer Verkehrssprache oder unter bestimmten Voraussetzungen in der Hauptsprache des Auswahlverfahrens durchgeführt wird. Im ersten Fall muss die Verkehrssprache aus den Sprachen ausgewählt werden, die die Bewerber mit größter Wahrscheinlichkeit beherrschen.

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Amtsblatt der Europäischen Union

C 60 A/25

Danach muss alles getan werden, damit es nicht zu Diskriminierungen kommt; aus diesem Grund muss jeder Bewerber in seiner Zweitsprache geprüft werden. Da aber auch diese Sprache eine Verkehrssprache sein muss, muss die Wahl der Zweitsprache eingeschränkt werden. Da Englisch, Französisch und Deutsch in den Organen auch heute noch überwiegend verwendet werden, muss diese Wahl zwischen diesen drei Sprachen stattfinden. Im Rahmen des Assessment-Centers wer­ den die Sprachkenntnisse der Bewerber nicht bewertet; ausreichende Kenntnis einer der drei Sprachen als Zweitsprache genügt zum Ablegen der Tests (dies entspricht den Mindestanforderungen nach Artikel 28 des Beamtenstatuts). Ausgehend von den vorstehend beschriebenen dienstlichen Erfordernissen ist dieses Sprachniveau keinesfalls unverhältnismäßig.

Die Verwendung von Englisch, Französisch oder Deutsch als Zweitsprache für die späteren Phasen der Auswahlverfahren stellt keine Diskriminierung aufgrund der Muttersprache dar. Die Verwendung der Muttersprache wird hierdurch nicht ein­ geschränkt. Dadurch, dass die Bewerber eine Zweitsprache (Englisch, Französisch oder Deutsch) wählen müssen, die nicht identisch ist mit ihrer Erstsprache (normalerweise ihre Muttersprache oder eine Sprache auf einem gleichwertigen Niveau), wird die Vergleichbarkeit ihrer Leistungen sichergestellt. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass ausreichende Kenntnisse der Zweitsprache im Wesentlichen von den persönlichen Anstrengungen der Bewerber abhängen.

Angesichts der dienstlichen Erfordernisse ist diese Anforderung in jedem Fall verhältnismäßig. Die Einschränkung der Wahl der Zweitsprache spiegelt wider, welche Sprachen die Europäer üblicherweise sprechen. Englisch, Französisch und Deutsch sind nicht nur die Sprachen mehrerer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, sie sind auch die am meisten gesprochenen Sprachen. Sie sind die Sprachen, die am häufigsten als Fremdsprachen erlernt werden und deren Erlernen als am nützlichs­ ten angesehen wird. Die derzeitigen dienstlichen Erfordernisse spiegeln somit wider, welche Sprachkenntnisse realistischer­ weise von Bewerbern erwartet werden können, zumal Sprachkenntnisse im engeren Sinne (Grammatik-, Rechtschreib­ oder Vokabelfehler) im Rahmen der Kompetenztests nicht bewertet werden. Die Einschränkung der Wahl der Zweitsprache auf Englisch, Französisch oder Deutsch stellt daher für potenzielle Teilnehmer an Auswahlverfahren kein unverhältnismäßi­ ges Hindernis dar. Den vorliegenden Informationen zufolge entspricht dies ziemlich genau dem, was Bewerber gewohnt sind und erwarten.

Den einschlägigen Statistiken zufolge ist die Einschränkung der Wahl der Zweitsprache für bestimmte Phasen der Aus­ wahlverfahren verhältnismäßig und nicht diskriminierend. Als die Bewerber 2005 im Rahmen der wichtigsten EU-25-Aus­ wahlverfahren für Generalisten (AD-Beamte und Assistenten) ihre Zweitsprache unter den damals elf Amtssprachen aus­ wählen konnten, waren Englisch, Französisch und Deutsch die am häufigsten gewählten Sprachen. Den Statistiken zu den Auswahlverfahren nach der Reform von 2010 zufolge ist kein Ungleichgewicht zugunsten der Angehörigen der Länder zu verzeichnen, in denen Englisch, Französisch oder Deutsch Amtssprachen sind. Die Statistiken zu den AD-Auswahlverfah­ ren 2010 zeigen ferner, dass sehr viele Bewerber nach wie vor eine der drei Sprachen als Zweitsprache auswählen.

Aus den gleichen Gründen kann von den Bewerbern mit Recht erwartet werden, dass sie eine der drei Sprachen für die Kommunikation mit EPSO und das Ausfüllen des Talentfilters auswählen.

Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den dienstlichen Interessen und den Fähigkeiten der Bewerber herzustellen, sollten daher einige Tests in einer begrenzten Zahl von Sprachen der Europäischen Union durchgeführt werden. Zum einen lässt sich so sicherstellen, dass erfolgreiche Bewerber angemessene Kenntnisse in einer bestimmten Sprachkombina­ tion haben, die es ihnen ermöglicht, ihre Aufgaben effizient zu erledigen; zum anderen können auf diese Weise Auswahl­ methoden zur Anwendung kommen, die auf die leistungsbezogene Bewertung ausgerichtet sind. Da die Bekanntmachun­ gen der Auswahlverfahren und die Bewerberleitfäden in den 24 Sprachen der Union veröffentlicht werden und die Bewer­ ber die entscheidende erste Phase der Auswahlverfahren in einer dieser 24 Sprachen ihrer Muttersprache ablegen können, ist es anscheinend gelungen, die dienstlichen Interessen und den Grundsatz der Mehrsprachigkeit und der Nicht­ diskriminierung aufgrund der Sprache in ein Gleichgewicht zu bringen.

Es sollte von Fall zu Fall entschieden werden, wobei der vom EPSO-Leitungsausschuss angenommenen Sprachenregelung und den besonderen Bedürfnissen der Organe und Einrichtungen, Bewerber einzustellen, die ihre dienstlichen Aufgaben unmittelbar wahrnehmen können, Rechnung zu tragen ist. Vor diesem Hintergrund sind zwei allgemeine Fälle vorstellbar:

Erstens: Profile für Generalisten oder Spezialisten, bei denen das wichtigste Auswahlkriterium neben den allgemei­ nen Kompetenzen Fachkenntnisse oder Berufserfahrung oder Erfahrung in einem bestimmten Fachgebiet sind: Hier ist die wichtigste Anforderung an die künftigen Mitarbeiter, dass sie die Fähigkeit besitzen, in einem mehrsprachigen Umfeld zu arbeiten und zu kommunizieren. Das Erfordernis, die in den Organen am häufigsten verwendeten Sprachen zu beherrschen, rechtfertigt die Einschränkung der Wahl der Sprachen der Europäischen Union im Rahmen der betreff­ enden Auswahlverfahren.

Zweitens: Profile, bei denen Kenntnisse einer oder mehrerer Sprachen von besonderer Bedeutung sind, z. B. für Tätig­ keiten im Sprachenbereich oder andere Profile, bei denen Auswahlverfahren für bestimmte Sprachen durchgeführt wer­ den: Hier müssen neben den vorstehend beschriebenen allgemeinen Kompetenztests weitere Tests in der (den) betreff­ enden Sprache(n) zur Bewertung der Fachkenntnisse durchgeführt werden.

Doch selbst wenn man diesen Ansatz verfolgt, sollte jeder Beschluss zur Einschränkung der im Rahmen eines Auswahlver­ fahrens zu verwendenden Sprachen die Möglichkeit beinhalten, die Sprachenfrage für jedes Auswahlverfahren erneut zu prüfen, um den spezifischen Anforderungen der Organe im Zusammenhang mit dem (den) betreffenden Profil (en) Rech­ nung zu tragen.

EU Careers Anleitung zur Online-Bewerbung

EU Careers Anleitung zur Online-Bewerbung Oktober 2013

Oktober 2013

EU Careers Anleitung zur Online-Bewerbung Oktober 2013

Online Bewerbungsleitfaden

Online Bewerbungsleitfaden 1. Ihr EPSO-Konto • Der gesamte Schriftverkehr mit EPSO läuft über Ihr EPSO-Konto, das

1. Ihr EPSO-Konto

• Der gesamte Schriftverkehr mit EPSO läuft über Ihr EPSO-Konto, das all Ihre personenbezogenen Angaben enthält. Bitte rufen Sie Ihr EPSO-Konto daher regelmäßig ab.

• Sie können Ihr Konto über die EPSO-Website erstellen.

• Sie dürfen nur ein EPSO-Konto anlegen. Wenn Sie mehrere Konten erstellen, können Sie vom Auswahlver- fahren, für das Sie sich bewerben oder an dem Sie bereits teilgenommen haben, ausgeschlossen werden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie bereits ein Konto angelegt haben, kontaktieren Sie uns bitte, damit wir dies prüfen können.

• Wählen Sie ein Login, das Sie sich gut merken können (z. B. Ihre E-Mail-Adresse) sowie ein Passwort aus mind- estens 8 Zeichen. Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es über die Website zurücksetzen.

• Die eingegebenen persönlichen Daten müssen mit den Angaben in Ihren amtlichen Ausweisdokumenten übereinstimmen.

• Anzugeben ist die Staatsbürgerschaft (bzw. doppelte Staatsbürgerschaft), die in Ihren Ausweispapieren ver- merkt ist.

• Ihre Hauptsprache muss eine EU-Amtssprache sein. Sie können Ihre Sprachwahl je nach Auswahlverfahren, für das Sie sich bewerben, ändern.

• Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Adresse stets aktuell ist.

• Vergessen Sie nicht, bei Ihrer Telefonnummer die Landes- und Ortsvorwahl anzugeben.

• Müssen Sie nach dem Erstellen Ihres Kontos Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum oder Ihre Staatsbürgerschaft än- dern, ist uns eine Kopie des amtlichen Dokuments (Pass, Personalausweis, Gerichtsentscheidung) per Fax oder E-Mail zu übermitteln.

Für eine Änderung der personenbezogenen Angaben wenden Sie sich bitte an:

epso-pers-data@ec.europa.eu Fax: +32 2 2984481

eine Änderung der personenbezogenen Angaben wenden Sie sich bitte an: epso-pers-data@ec.europa.eu Fax: +32 2 2984481
eine Änderung der personenbezogenen Angaben wenden Sie sich bitte an: epso-pers-data@ec.europa.eu Fax: +32 2 2984481
eine Änderung der personenbezogenen Angaben wenden Sie sich bitte an: epso-pers-data@ec.europa.eu Fax: +32 2 2984481
eine Änderung der personenbezogenen Angaben wenden Sie sich bitte an: epso-pers-data@ec.europa.eu Fax: +32 2 2984481

Online Bewerbungsleitfaden

Online Bewerbungsleitfaden 2. Selbstbeurteilung • Ihr Auswahlverfahren / Ausleseverfahren kann computergestützte

2. Selbstbeurteilung

• Ihr Auswahlverfahren / Ausleseverfahren kann computergestützte Zulassungstests in folgenden Bereichen um- fassen:

- Sprachlogisches Denken,

- Zahlenverständnis,

- Abstraktes Denken,

- Situationsbezogenes Urteilsvermögen.

• Zur Vorbereitung stellen wir Ihnen Selbstbeurteilungstests in englischer, französischer und deutscher Sprache bereit.

• Diese Tests sind unter bestimmten Zeitrestriktionen abzulegen und sollen Ihnen dabei helfen, sich mit dem Format der computergestützten Tests vertraut zu machen.

• Am Ende der Tests erhalten Sie Feedback zu Ihrem Ergebnis. Sie können dann entscheiden, ob Sie sich zum gegebenen Auswahlverfahren anmelden. Die Ergebnisse dieser Tests werden von EPSO weder gespeichert noch weiterverwendet.

3. Bewerbungsformular

• Bevor Sie eine Bewerbung anlegen, prüfen Sie bitte, ob die Angaben in Ihrem EPSO-Konto aktuell sind.

• Bitte prüfen Sie anhand der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens und des Leitfadens für allgemeine Auswahlverfahren bzw. anhand der Aufforderung zur Interessenbekundung sorgfältig, ob Sie die Zulassungs- bedingungen erfüllen.

• Um Ihre Bewerbung anzulegen, gehen Sie bitte über die EPSO-Website (www.eu-careers.eu„Bewerbung“), nicht über Ihr EPSO-Konto.

• Nehmen Sie sich genügend Zeit für das Ausfüllen Ihrer Bewerbung.

• Ihr Bewerbungsbogen ist auf Deutsch, Englisch oder Französisch auszufüllen.

• Verwenden Sie zum Navigieren die Schaltflächen der Bildschirmanzeige, nicht die Schaltflächen„Vor“ oder „Zurück“ Ihres Browsers.

• Die von EPSO genutzten Anwendungen unterstützen die gängigen Internetbrowser. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, versuchen Sie es zunächst mit einem anderen Browser, bevor Sie uns kontaktieren.

• Beim Anlegen Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Bewerbernummer. Bitte geben Sie diese stets in Ihrem Schriftverkehr mit EPSO an.

Anlegen Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Bewerbernummer. Bitte geben Sie diese stets in Ihrem Schriftverkehr mit
Anlegen Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Bewerbernummer. Bitte geben Sie diese stets in Ihrem Schriftverkehr mit
Anlegen Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Bewerbernummer. Bitte geben Sie diese stets in Ihrem Schriftverkehr mit

Online Bewerbungsleitfaden

Registrierungsdaten

Online Bewerbungsleitfaden Registrierungsdaten • Bitte prüfen Sie, ob Sie das richtige Auswahl- bzw. Ausleseverfahren

• Bitte prüfen Sie, ob Sie das richtige Auswahl- bzw. Ausleseverfahren und das richtige Fachgebiet ausgewählt haben.

• Ihre Pass- bzw. Personalausweisnummer muss mit der Nummer übereinstimmen, die Sie in einem späteren Schritt bei Ihrer Bewerbung angeben müssen.

• Gegebenenfalls können Sie auswählen, in welcher Stadt Sie Ihren Zulassungstest ablegen möchten. Diese Wahl können Sie später noch ändern.

• Ihre Hauptsprache (Sprache 1) muss eine EU-Amtssprache sein. Hierbei kann es sich um Ihre Muttersprache handeln oder um eine andere Sprache, in der Sie mindestens über fundierte Kenntnisse verfügen (Niveau C1). Für einige Auswahlverfahren müssen Sie Ihre Hauptsprache perfekt beherrschen (C2).

• Ihre Zweitsprache (Sprache 2) darf nicht mit Ihrer Hauptsprache identisch sein. Sie müssen mindestens über ausreichende Kenntnisse verfügen (B2). Bei einigen Auswahlverfahren werden fundierte Kenntnisse (C1) vorausgesetzt.

• Ihre Kenntnisse können Sie testen unter http://europass.cedefop.europa.eu/de/resources/european-language- levels-cefr.

• Für einige Auswahlverfahren (insbesondere für Linguisten) können andere Sprachkenntnisse gefordert werden.

• Wenn für Ihre Teilnahme am Auswahlverfahren besondere Vorkehrungen zu treffen sind, so vermerken Sie dies bitte im Feld„Sonderregelungen“. Nähere Informationen finden Sie unter http://europa.eu/epso/apply/ how_apply/equal/index_de.htm

Mein Profil

Schul- und Berufsbildung

• Geben Sie jede Ihrer Ausbildungen an, für die Sie einen Nachweis haben. Bitte beginnen Sie mit der zuletzt abgeschlossenen Ausbildung. Angaben zur Grundschulzeit sind nicht erforderlich; geben Sie jedoch alle beim Auswahl- oder Ausleseverfahren verlangten Qualifikationen an.

• Falls Sie an einer einschlägigen Schulung teilgenommen haben, für die Sie aber über keinen Nachweis verfü- gen, können Sie dies im Abschnitt„Motivation“ vermerken.

Berufserfahrung

• Beginnen Sie mit Ihrer aktuellen Tätigkeit und beschreiben Sie alle beruflichen Stationen, die für Ihre Bewer- bung relevant sind. Für jede Tätigkeit können Sie maximal 1500 Zeichen eingeben (einschließlich Leer- und Sonderzeichen, z. B. ç, ^, β, ∏, ü).

• Für Ihre aktuelle Tätigkeit geben Sie als Enddatum der Berufserfahrung„heute” an (unten im Kalender).

∏, ü). • Für Ihre aktuelle Tätigkeit geben Sie als Enddatum der Berufserfahrung„heute” an (unten im
∏, ü). • Für Ihre aktuelle Tätigkeit geben Sie als Enddatum der Berufserfahrung„heute” an (unten im
∏, ü). • Für Ihre aktuelle Tätigkeit geben Sie als Enddatum der Berufserfahrung„heute” an (unten im

Online Bewerbungsleitfaden

Online Bewerbungsleitfaden • Wird keine Berufserfahrung verlangt, sind keine Angaben erforderlich, da diese während des

• Wird keine Berufserfahrung verlangt, sind keine Angaben erforderlich, da diese während des Auswahlproz- esses nicht berücksichtigt werden.

• Errechnete Werte: Dies ist die von unserem System berechnete Dauer der Berufserfahrung. Fügen Sie„Ihre Werte“ nur dann hinzu, wenn diese von den berechneten Werten abweichen, z. B. bei Teilzeitarbeit: Teilzeit- arbeit wird anteilig an der tatsächlich geleisteten Arbeit berechnet. So sollten sechs Monate Halbzeitarbeit beispielsweise mit drei Monaten Berufserfahrung berücksichtigt werden.

Sprachkenntnisse

• Geben Sie hier bitte alle Sprachen an, auch wenn Sie dazu bereits Angaben unter„Registrierungsdaten“ gemacht haben.

• Auch Ihre Hauptsprache ist erneut einzugeben.

Motivation

Ihre Antworten werden vom Prüfungsausschuss eingesehen. Bitte füllen Sie die Rubrik sorgfältig aus, da diese Angaben gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt des Auswahlverfahrens herangezogen werden. In jedem Abschnitt können Sie maximal 2000 Zeichen eingeben (einschließlich Leer- und Sonderzeichen, z. B. ç, ^, β, ∏, ü).

1.

Werdegang

Inwiefern ist Ihre Ausbildung und Erfahrung für dieses Berufsprofil relevant?

2.

Grund der Bewerbung

Warum haben Sie sich bei der EU beworben?

Weshalb interessiert Sie dieses Berufsprofil?

3.

Beitrag zur EU

Welchen Beitrag könnten Sie zur Arbeit der EU-Organe leisten?

In welcher Funktion könnten Sie dies am besten tun?

Welche besonderen Stärken bringen Sie für Ihre Arbeit mit?

4.

Besondere Stärken

Beschreiben Sie zwei Ihrer wichtigsten Erfolge. Erläutern Sie, wie Sie diese erzielt haben und welche positiven Auswirkungen dies für Sie und andere hatte.

Erfolge. Erläutern Sie, wie Sie diese erzielt haben und welche positiven Auswirkungen dies für Sie und
Erfolge. Erläutern Sie, wie Sie diese erzielt haben und welche positiven Auswirkungen dies für Sie und
Erfolge. Erläutern Sie, wie Sie diese erzielt haben und welche positiven Auswirkungen dies für Sie und

Online Bewerbungsleitfaden

Online Bewerbungsleitfaden • Für AD- und AST3- Auswahlverfahren sollten Sie ein Projekt / eine Tätigkeit beschreiben,

• Für AD- und AST3- Auswahlverfahren sollten Sie ein Projekt / eine Tätigkeit beschreiben, bei dem/der Sie eine federführende Rolle hatten oder einen entscheidenden Beitrag geleistet haben. Machen Sie Angaben zu den wichtigsten Schritten und erläutern Sie diese. Hierbei kann es sich auch um eine nicht berufsbezogene Erfah- rung handeln, z. B. als Teamleiter(in) eines Volleyball-Clubs oder als Vorsitzende(r) einer Studentenorganisation.

Zulassungsbedingungen

Sie müssen alle nachstehenden Bedingungen erfüllen, und auf Anfrage die entsprechenden Nachweise beibrin- gen können.

1. Ich bin Bürger eines EU-Mitgliedstaats.

2. Ich bin im Besitz meiner staatsbürgerlichen Rechte.

3. Ich habe mich meinen Verpflichtungen aus den für mich geltenden Wehrgesetzen nicht entzogen (wenn

Sie keine derartigen Verpflichtungen haben, antworten Sie bitte mit„ja“).

4. Ich genüge den für die Ausübung des Amtes zu stellenden sittlichen Anforderungen.

(vgl. Titel II des Statuts für ausführliche Informationen:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/consleg/1962/R/01962R0031-20060701-de.pdf )

5. Ich erfülle die Mindestanforderungen in Bezug auf Qualifikationen/Berufserfahrung gemäß der

Bekanntmachung des Auswahlverfahrens (wird keine Berufserfahrung verlangt, antworten Sie bitte mit„ja“).

6. Ich verfüge über die in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens genannten Sprachkenntnisse.

Talentfilter

• Bei einigen Auswahlverfahren müssen Sie weitere Fragen zu Ihren Qualifikationen und Ihrer Erfahrung beant- worten. In jedem Abschnitt können Sie maximal 4000 Zeichen eingeben (einschließlich Leer- und Sonder- zeichen, z. B. ç, ^, β, ∏, ü).

• Anhand dieser Informationen entscheidet der Prüfungsausschuss, welche Bewerber zum Assessment-Center eingeladen werden.

Übersicht

• Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben. Rot markierte Passagen wurden nicht korrekt ausgefüllt. Stellen Sie sicher, dass Sie die Zahl der zulässigen Zeichen nicht überschreiten.

• Zur Validierung Ihrer Bewerbung müssen alle Pflichtfelder ausgefüllt sein.

• Bitte stellen Sie sicher, dass alle eingegebenen Informationen gespeichert sind, bevor Sie Ihre Bewerbung validieren.

Erklärung

• Sie müssen erklären, dass Ihre Bewerbung richtig und vollständig ist. Alle Angaben in Ihrem Bewerbungsfor- mular müssen mit den Nachweisen übereinstimmen, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt vorzulegen haben.

Bewerbungsfor- mular müssen mit den Nachweisen übereinstimmen, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt vorzulegen haben.
Bewerbungsfor- mular müssen mit den Nachweisen übereinstimmen, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt vorzulegen haben.
Bewerbungsfor- mular müssen mit den Nachweisen übereinstimmen, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt vorzulegen haben.

Online Bewerbungsleitfaden

Online Bewerbungsleitfaden • Um Ihre Bewerbung einzureichen, müssen Sie auf die Schaltfläche„Bewerbung validieren“

• Um Ihre Bewerbung einzureichen, müssen Sie auf die Schaltfläche„Bewerbung validieren“ klicken. Beachten Sie, dass die Validierung einige Minuten dauern kann.

• Achten Sie bitte darauf, Ihre Bewerbung vor Ablauf der Frist zu validieren. Nach Ablauf der Frist kann EPSO keine Bewerbungen mehr berücksichtigen.

4.

Kommunikation

Sie können Ihren Bewerbungsbogen jederzeit über Ihr EPSO-Konto einsehen.

Alle Mitteilungen seitens EPSO (Einladungen zu den Prüfungen, Prüfergebnisse usw.) werden in Ihrem EPSO- Konto unter der entsprechenden Bewerbung veröffentlicht.

 

Informieren Sie sich regelmäßig über den Stand des Auswahl- bzw. Ausleseverfahrens und rufen Sie Ihr EPSO- Konto während des gesamten Zeitraums des Verfahrens mindestens zweimal pro Woche ab.

Wenn Sie sich für ein Auswahlverfahren angemeldet haben, das computergestützte Zulassungstests umfasst, erhalten Sie über Ihr EPSO-Konto ein Schreiben, in dem Sie über den Buchungsvorgang und die entsprechenden Fristen informiert werden.

5.

Lebenslauf hochladen

Diese Funktion ist weder als Spontanbewerbung noch als Bewerbungsbogen für ein allgemeines Auswahlver- fahren oder ein Ausleseverfahren zu nutzen. Sie ist nur für erfolgreiche Bewerber gedacht, die in eine Reserveliste aufgenommen wurden und hier ihren Lebenslauf hochladen können, der anschließend an die einstellenden Organe und Einrichtungen übermittelt wird.

Weitere Informationen

• Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf unserer Website (www.eu-careers.eu) sowie unter den häufig gestellten Fragen.

• Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie uns diese online übermitteln oder sich an unseren Bewerberservice wenden: http://europa.eu/epso/about/contact/index_de.htm.

diese online übermitteln oder sich an unseren Bewerberservice wenden: http://europa.eu/epso/about/contact/index_de.htm.
diese online übermitteln oder sich an unseren Bewerberservice wenden: http://europa.eu/epso/about/contact/index_de.htm.
diese online übermitteln oder sich an unseren Bewerberservice wenden: http://europa.eu/epso/about/contact/index_de.htm.
Frequently Asked Questions on the competition for Administrators – Generalists (AD5) 2014 EPSO/AD/276/14 CONTENT

Frequently Asked Questions on the competition for Administrators Generalists (AD5) 2014

EPSO/AD/276/14

CONTENT

Conditions for application

2

My online application

5

Competition planning and other practical information

7

Further questions?

9

1

Conditions for application

Conditions for application What are the duties of an Administrator in the EU Institutions? The general

What are the duties of an Administrator in the EU Institutions?

The general role of administrators is to support decision-makers in fulfilling the mission of their institution or body. AD 5 is the grade at which graduates begin their careers as administrators in the European institutions. Administrators recruited at this grade can undertake, under supervision, three main types of work in the institutions:

policy formulation, operational delivery, and resource management.

The main duties, which may vary from one institution to another, are listed in the Notice of Competition. The duties of an Administrator include:

devising, implementing, monitoring and control of programmes and action plans;

managing resources including staff, finances, and equipment;

assisting decision-makers by means of written or oral contributions;

drafting policy analysis briefings;

external communication as well as internal reporting and communication;

relations with external stakeholders and with the Member States;

inter-service and inter-institutional coordination and consultation regarding policy;

coordinating working groups set up by the Member States, the institutions and other external stakeholders;

drafting contracts, preparing calls for proposals and invitations to tender, and participating in evaluation committees for monitoring selection procedures and the allocation of proposals.

You can also have a look at our web site where you can find access to useful information about permanent officials:

http://europa.eu/epso/discover/types_employment/index_en.htm#chapter1

2

Who can participate in this competition?

Who can participate in this competition? To participate in this competition, you must be a citizen

To participate in this competition, you must be a citizen of one of the Member States of the European Union and enjoy your full rights as a citizen; also, you must have fulfilled any obligations imposed on you by the laws on military service and meet the character requirements for the duties involved.

You will need a level of education which corresponds to completed university studies of at least three years attested by a diploma.

Please note that this selection procedure is highly competitive and demanding. We strongly advise you to apply only if you have a true interest in working for the EU Institutions.

Which diploma do I need to participate?

Your diploma should attest at least three years of completed university studies. An overview of diplomas is available at http://europa.eu/epso/doc/diplomes- fortheweb_en.pdf.

If you have a diploma gained outside the EU, you can participate in the competition, but you should check that your diploma is recognised by one of the EU member states' authorities (http://www.enic-naric.net/ ) as this is required to be recruited.

Can I participate if I graduate this summer?

Yes, students in their final year at university may take part in the competition provided that their diploma is awarded by 31 July 2014 at the latest.

Could my professional experience possibly be taken into account in the context of a competition?

No professional experience is required for this competition. Your experience might be relevant after the selection, for recruitment, once you are on the successful candidates list.

I'm not a citizen of one of the 28 EU Member States. Can I apply?

No, you must be a citizen of one of the Member States of the European Union to apply.

3

How many EU languages do I need to speak?

How many EU languages do I need to speak? You need at least 2 languages: your

You need at least 2 languages: your first (or main) language must be one of the official languages of the European Union; and a second language that must be English, French or German (this second language must be different from your first language). You must have thorough knowledge of your first language (level C1) and

a satisfactory knowledge of your second language (level B2).

Part of the admission tests and the assessment tests will be in your second language. To give you an idea of the required knowledge, you can check the following web site:

http://europass.cedefop.europa.eu/europass/home/hornav/Downloads/CEF/Languag

eSelfAssessmentGrid.csp?loc=en_EN

Can I still participate if I don't meet all the conditions?

You must meet all the conditions and we strongly advise you not to apply if you do not meet them. The Selection board will only admit candidates who meet all eligibility requirements.

How many places are there on the reserve list?

Number of successful candidates sought: 137

Where can I work if I am recruited?

If you apply for this competition you should be ready to live and work in Brussels or Luxembourg.

What is the salary range for these posts?

Grade

Basic monthly salary (in €) 40 hours working week

AD5

4 349,59

4

My online application

What should I do before applying?

My online application What should I do before applying? Before you apply, we would like you

Before you apply, we would like you to think carefully about whether an EU career is the right choice for you. The selection process is highly competitive, this year more than ever before, as there are only 137 places on the reserve list. It is therefore important that you complete the "EU Career, My Career?" questionnaire before you start your application. This non-eliminatory questionnaire will help you to determine whether a career in the EU Institutions is the right choice for you. You also need to read the Notice of competition, The General Rules to Open Competitions and take the self-assessment test.

What is a self-assessment test?

The self-assessment tests simulate the real multiple-choice tests of your cognitive abilities and competencies, and will give you a realistic idea of whether you are likely to meet the high standards required to succeed. These tests are mandatory, but non- eliminatory.

How to apply?

Before starting your application, you should very carefully read the following documents: the notice of competitions, the General Rules applicable to open

competitions and the online manual (links available at http://blogs.ec.europa.eu/eu-

"EU

Career, My Career?" questionnaire and the self-assessment tests (links available at graduates.eu-careers.eu). You must log out from your account before starting the application; you cannot launch the application from your EPSO account.

careers.info/administrators/administrators-generalists-mf/)

and

complete

the

The application process might take some time. Don't start late as we do not accept any applications that are not validated before the deadline. The responsibility for completing your online application before the deadline is entirely yours. We would advise you not to wait until the last minute before applying, since exceptional web traffic or technical failure may mean that you have to start the whole online application process over again, which you will not be able to do once the deadline has passed.

Please also note that you cannot duplicate a former application.

Start your application at graduates.eu-careers.eu by clicking on the relevant "Apply now" button.

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Can I modify the content of my application once it has been validated? No, you

Can I modify the content of my application once it has been validated?

No, you can no longer edit your application, as EPSO immediately processes data once it's validated.

Where can I apply?

After reading the documents published there, completing the "EU Career, My Career?" questionnaire and taking the self-assessment tests, you can start the online application at graduates.eu-careers.eu.

Your application must be validated by 15/04/2014 midday (Brussels time) at the latest. The application process may take some time and we strongly advise you not to wait until the last moment before applying.

I have some difficulties with filling in the application form.

Please check the online manual "How to apply?" or our video. You will find there many tips to help you register your application.

In which language should I fill in the application form?

The application form must be completed in English, French or German.

When do I need to send you my diplomas?

You will be invited at a later stage via your EPSO account to submit your supporting documents. Please also check the related information in the General Rules Governing Open Competitions.

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Competition tests and planning

What are the steps of the selection process?

1. Online Application

2. Computer-based tests