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Zeitschrift für das Kfz-Gewerbe und den Teilemarkt

Zeitschrift fü r das Kfz -Gewerbe und den Teilemarkt auto motor zubehör Fit für den Sommer

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Fit für den Sommer

Schon jetzt auf die Klima-Saison vorbereiten

68237 | ISSN 0001-1983

auf die Klima-Saison vorbereiten 68237 | ISSN 0001-1983 OFFIZIELLES ORGAN DES GESAMTVERBAND AUTOTEILE-HANDEL E.V. 3

OFFIZIELLES ORGAN DES GESAMTVERBAND AUTOTEILE-HANDEL E.V.

3

März 2012, 100. Jahrgang

Werkstattsysteme

Wo liegen die Perspektiven für die Zukunft?

Qualität, Preis und Leistung in perfekter KombinationWo liegen die Perspektiven für die Zukunft? Vertrauen Sie auf unsere ideale Kombination aus Qualität,

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Fax + 49 2572 879-390
Mail FH@dometic-waeco.de

amz 3-2012

amz 3-2012 editorial M ittlerweile gehört die Klimaanlage schon fast zum Standard eines jeden Fahrzeugs. Eines

editorial

M ittlerweile gehört die Klimaanlage schon fast zum Standard eines jeden Fahrzeugs. Eines ist klar: optimal funktionierende Wohlfühlanlagen bieten Komfort und sind Garanten für

mehr Fahrsicherheit in der heißen Jahreszeit. Aller- dings ist der Spruch „Klimaanlagen sind wartungs- frei“ Schnee von gestern. Entgegen der Aussage mancher Fahrzeughersteller muss das Fahrzeug- klimasystem gewartet werden. Jährlich gehen bis zu zehn Prozent des Kältemittels aus dem System auf natürliche Art und Weise durch Schläuche und Verbindungselemente verloren, wissen Experten zu berichten. Dadurch lässt die Kühlleistung schon nach drei Jahren spürbar nach. Darüber hinaus dient das Kältemittel, das durch das Klimasystem zirkuliert, als Trägermedium für das sich ebenfalls im System befindliche Öl. Das wiederum benötigt der Klimakompressor zur Schmierung. Es besteht demnach Wartungsbedarf. Prophylaxe wirkt sich auf lange Sicht wesentlich günstiger aus als teure Folgereparaturen. Diese Argumente sollte man dem Kunden immer wieder vor Augen führen. Die Reparatur und Wartung von Klimaanla- gen eröffnet den Kfz-Betrieben ein interessantes Servicepotential. Der Klima-Service ist ein pro- bates Mittel zur Kundenbindung. Zudem bringen Unfallreparaturen an der Klimaanlage sowie Ver- schleißerscheinungen der Klima-Werkstatt eine kontinuierlich bessere Auslastung. Denn mit dem Klimaservice erreicht der Kfz-Betrieb Fahrer und Fahrzeug über die normalen Inspektionsintervalle hinaus. Aber nicht allein der Klimaservice erweist sich als umsatzträchtiger Geschäftszweig, sondern die besonders in der Sommerzeit anzutreffenden Reparaturen an der Klimaanlage. Aber wer A sagt, muss auch B, wie bezahlen sa- gen. Soll heißen, der Einstieg ins Klimageschäft ist auch mit einem Investment für die Werkstatt ver- bunden. Das sind die entsprechenden Schulungen der Mitarbeiter, die dann künftig Wartungen so- wie Reparaturen an Klimaanlagen vornehmen sol- len, sowie die Anschaffung des entsprechenden Werkstatt-Equipments, wie etwa Klimaservicege- räte. Das haben die Anbieter von Klimaservicelei- stungen für gewöhnlich alle bereits getan. So weit, so gut. Nun sind seit Januar 2011 die europäischen Automobilhersteller verpflichtet, alle neuen Pkw- Modelle mit einem klimafreundlichen Kältemit- tel zu befüllen. Zwar verzögern Lieferengpässe bei den Herstellern die Ablösung des bisherigen

Prima Klima?

_ Jetzt heißt es für die Kfz-Werkstatt wieder, die Chancen im Klimageschäft zu nutzen und den Klima-Check und Klima-Service zu vermarkten.

„FürdenKlimaservicemit

R1234yfsindneueKlima-

servicegeräteerforderlich. Hiergiltes,dieMarkt- erfordernisseimAuge zubehalten.“

Klimakiller-Kältemittels R134a noch etwas, doch die Markteinführung erster Fahrzeugmodelle mit dem alternativen Kältemittel R1234yf steht an. Für die Werkstatt bedeutet das aber auch, dass sie für den Klimaservice an R1234yf-Anlagen neue Klima- servicegeräte benötigen. Denn an das R1234yf-Kli- maservicegerät werden besondere Anforderungen hinsichtlich der technischen Konzeption und Aus- führung gestellt. Und diese Geräte müssen ver- wechslungssicher gekennzeichnet sein. Die im VDA organisierten Autohersteller haben dafür bereits ein Lastenheft entwickeln lassen, an dem allerdings schon Kritikpunkte laut werden, wie etwa der über- triebene Brandschutz oder die Kältemittelanalyse vor dem Absaugen. Hier steht zu befürchten, dass bei einer Vielzahl der Klimaanlagen das Kältemittel mit einem speziellen Gerät abgesaugt und entsorgt werden muss, was bei den Kunden mit höheren Kosten verbunden ist und sich als Ärgernis aus- wirken könnte. Das haben unsere Autoren in ver- schiedenen Beiträgen dieser Ausgabe recherchiert und geben umfangreiche Tipps zum Klimaservice, Reparaturen an Klimaanlagen, den neuen Klima- servicegeräten und zum Umgang mit der R1234yf- Problematik in der Werkstatt.

zum Umgang mit der R1234yf- Problematik in der Werkstatt. Jürgen Rinn (amz-Chefredakteur) amz - auto |

Jürgen Rinn (amz-Chefredakteur)

amz 3-2012 inhaltsverzeichnis „Klima-Check jetzt“ _ Wartung und Reparatur von Klimaanlagen versprechen in

amz 3-2012

inhaltsverzeichnis

amz 3-2012 inhaltsverzeichnis „Klima-Check jetzt“ _ Wartung und Reparatur von Klimaanlagen versprechen in

„Klima-Check jetzt“

_ Wartung und Reparatur von Klimaanlagen

versprechen in zunehmendem Maße ein interessantes Potential im Servicegeschäft. Mit der Thermo Management-Kampagne 2012 startet Behr Hella Service über den Vertriebspartner HELLA seine Marketingaktivitäten zur aktiven Kundenansprache im Klimaservice.

zur aktiven Kundenansprache im Klimaservice. HU 2012: Digitale Enge Großes Reformpaket
zur aktiven Kundenansprache im Klimaservice. HU 2012: Digitale Enge Großes Reformpaket
zur aktiven Kundenansprache im Klimaservice. HU 2012: Digitale Enge Großes Reformpaket
zur aktiven Kundenansprache im Klimaservice. HU 2012: Digitale Enge Großes Reformpaket

HU 2012:

Digitale

Enge

Großes Reformpaket

Unabhängigkeit

Bindung

_ Wenn das Reformpaket zur Änderung des §29 StVZO wie geplant den Bundesrat passiert und demnächst in Kraft tritt, werden sich Prüforganisa- tionen und Kfz-Betriebe auf Änderungen einstellen müssen. Der TÜV Süd hat neulich über die wich- tigsten Eckpunkte informiert. (Seite 12)

_ Das Freischalten einer Anhängerkupplung stellt freie Kfz-Werkstätten zunehmend vor Probleme. Mit dem Service-Tool Digitest unter- stützt Rameder Betriebe, ihre Unabhängigkeit zu bewahren und ihren Kunden eine professionelle Dienstleistung anbieten zu können. (Seite 46)

_ Die deutschen Systemwerkstätten gehen für gewöhnlich eine enge Bindung zu ihrem Konzept ein. Wie haben sich die Konzepte entwickelt? Und wo liegen die Perspektiven für die Zukunft? Wir haben uns bei den Systemgebern umgehört und die Trends aufgespürt. (Seite 70)

technik

technik teilemarkt szene Rekord im Jubeljahr   8 HU 2012: Großes Reformpaket   12 trends

teilemarkt

technik teilemarkt szene Rekord im Jubeljahr   8 HU 2012: Großes Reformpaket   12 trends

szene

Rekord im Jubeljahr

 

8

HU 2012: Großes Reformpaket

 

12

trends

Feuer und Flamme

 

14

Schnellere Lambdasonde

 

16

klimaservice

Prima Klima

 

18

Klima(service)wandel

 

20

Cool bleiben

 

24

Kühlen Kopf bewahren

 

26

Klimaschäden vorbeugen

 

32

Komplettpakete für Klimaprofis

34

Frischluft – Kein Klimaservice ohne Innenraumfilter

38

Mundschutz: Innenraumfilter leisten viel

40

werkstattpraxis

Digitale Unabhängigkeit

 

46

Effizientere Werkstattabläufe

 

48

werkstattmarkt

Generationswechsel

 

50

Kraftvoll abziehen

 

52

  50 Kraftvoll abziehen   52 betrieb management Enge Bindung   70 18, 20,
  50 Kraftvoll abziehen   52 betrieb management Enge Bindung   70 18, 20,
  50 Kraftvoll abziehen   52 betrieb management Enge Bindung   70 18, 20,

betrieb

betrieb

management

Enge Bindung

 

70

18, 20,

nur nicht passen!

74

Mobilität ohne Kompromisse

62

Die Zukunft der Blei-

batterie hat erst begonnen

64

Eurofren will

nach Deutschland

67

Auftakt in München

68

Kleiner, leichter, stärker

69

Grüner Kraftstoffschlauch

69

stärker 69 Grüner Kraftstoffschlauch 69 nachrichten Offizielles Organ des Gesamt- verband

nachrichten

Offizielles Organ des Gesamt- verband Autoteile-Handel E.V.

Editorial 53 Garantie und Gewährleistung 54 Automechanika 2012: Der Countdown läuft 58 GVA-Mitgliederporträt:
Editorial
53
Garantie und Gewährleistung
54
Automechanika 2012:
Der Countdown läuft
58
GVA-Mitgliederporträt:
Bierhake Fahrzeugteile
53
amz jetzt auf dem
Smartphone unter
www.m.amz.de
AU INFO
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Editorial:
Prima Klima?
3
Titelanzeige:
„Klima-Check jetzt“
6
KBA-Zahlen
81
Profile
78
Impressum
80
Rückspiegel
82
titel anzeige „Klima-Check jetzt“ _ Wartung und Reparatur von Klimaanlagen versprechen in zunehmendem Maße ein

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titel anzeige „Klima-Check jetzt“ _ Wartung und Reparatur von Klimaanlagen versprechen in zunehmendem Maße ein

„Klima-Check jetzt“

_ Wartung und Reparatur von Klimaanlagen versprechen in zunehmendem Maße ein interessantes Potential im Servicegeschäft. Mit der Thermo Management-Kampagne 2012 startet Behr Hella Service über den Vertriebspartner HELLA seine Marketingaktivitäten zur aktiven Kundenansprache im Klimaservice.

A uf die Dienste seiner Klimaanlage möchte im Frühjahr und insbe- sondere während der Sommer- monate wohl kein Autofahrer verzichten wollen. Und so lange

die „Wohlfühlanlage“ einwandfrei funktio- niert, läuft alles bestens. Damit der Kunde bei warmer Witterung keine unliebsamen Überraschungen erlebt, muss die Klimaan- lage regelmäßig gewartet werden. Denn eine so komplexe Einheit wie die Fahr- zeugklimaanlage unterliegt natürlichen Verschleißerscheinungen. So können bei- spielsweise die kompakten Verdampfer als ideale Nistplätze und Nährböden für Bakterien, Pilze und andere Mikroorga- nismen ausarten, wenn es an der Wartung bzw. Desinfektion mangelt. Eine regelmä- ßige Wartung der Klimaanlage schränkt in erster Linie das Risiko von größeren Aus- fällen und Defekten erheblich ein. Denn schon der jährliche Verlust von bis zu zehn Prozent Kältemittel kann die Funktiona- lität einschränken oder gar zu einem Kom- pressorschaden führen, weil das Kältemit- telöl, das mit dem Kältemittel zirkuliert, nicht mehr für ausreichende Schmierung

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Lippstadt 9Z3 999 031-708 XX/12.11/2.4 Printed in Germany des Kompressors sorgen kann. Auch wenn hier dem

des Kompressors sorgen kann. Auch wenn hier dem Kunden neben den üblichen Inspektionskosten ein wei- terer Bonus abverlangt wird, ein profes- sioneller Klima-Check lohnt sich allemal und schont den Geldbeutel des Kunden langfristig, weil frühzeitig Schäden an den Klimaanlagen vorgebeugt werden, die sich mitunter recht teuer auswirken könnten. Zudem trägt die regelmäßige

Klima-Wartung zur Werterhaltung des Fahrzeugs bei, und das wirkt sich positiv auf den Wiederverkaufswert des Fahr- zeuges aus.

Der Faktor Sicherheit wird oft unterschätzt

Was jedoch vielfach nicht erkannt wird, ist die Sicherheitsfunktion der Klimaanla- ge. Wenn die Klimaanlage nicht optimal funktioniert, führt das zur Überhitzung des Fahrzeug-Innenraumes, was Auswir- kungen auf die körperliche Leistungsfähig- keit und das Wohlbefinden hat. Folge sind Ermüdung, sinkende Konzentration und damit eine steigende Unfallgefahr. Wenn der Innenraum des Fahrzeugs überhitzt, kann das Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit haben. Eine Studie der Gesamthochschule Wuppertal im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen hat ergeben, dass bereits bei einer Temperatur von 27 Grad im Fahrzeuginnenraum die Zahl der Unfälle innerorts um elf Prozent ansteigt und bei 32 Grad sogar um 22 Pro- zent. Deshalb lautet das Motto der Thermo Management-Kampagne 2012 von Behr Hella Service: „Machen Sie den Klima- Check zu Ihrer Sicherheit!“ Das Postermo-

Das aufmerksamkeitsstarke Key Visual Autofahrer 2012 steht im Zeichen der Sicherheit. Denn eine Klimaanlage, die nicht optimal funktioniert, führt zur Überhitzung des Innenraumes, was Auswirkungen auf die körperliche Leistungs- fähigkeit und Gesundheit hat. Deshalb weniger Stress und mehr Sicherheit durch Klima-Service.

Der beliebte Super-Pingu kommt wieder! Zur Thermo Kampagne 2012 kommt der aufblasbare Pinguin im neuen Design, aber weiterhin zum alten Preis. Mit seiner Größe von 1,55m ist er ein ein echter Hingucker.

tiv zur Autofahreransprache führt dabei neben der Klimaanlage weitere bekannte und wichtige Sicherheitssysteme wie ABS, ESP und Airbag im Auto auf. Im Einklang mit dem etablierten Pinguin-Motiv wird der Zusammenhang von Klimaanlage und Sicherheit deutlich gemacht. Obwohl die regelmäßige Klima-Wartung ein ganzjäh- riges Thema ist, gilt als bester Zeitpunkt

für den Klima-Check jetzt wieder das be- ginnende Frühjahr, bevor es wieder so rich- tig heiß wird. Deshalb hat man bei Behr Hella Service im Rahmen der diesjährigen Thermo Management-Kampagne eine Fül-

le von Angeboten zur Verkaufsförderung

vorbereitet.

Unterstützung bei Verkauf und Technik

An vorderster Stelle gilt das Mehrwert- Paket mit Werbemitteln und technischen

Informationen rund um das Thema Ther- mo Management, das zum Preis von 19 Euro bezogen werden kann. Darin sind viele etablierte Materialien, wie Poster, Flyer, Füllmengen-Handbuch, etc. sowie

als Highlight in diesem Jahr eine hochwer-

tige, aufklappbare Info-Säule. Dieser 1,5

m hohe Blickfang nimmt nicht viel Platz

ein und ist die perfekte Ergänzung zum Spannband oder dem beliebten Pinguin für den Indoor-Bereich. Das wetterfeste Spannband zum Aktionspreis von 10 Euro

“Machen Sie jetzt den Klima-Check“– lautet das Motto bei Behr Hella Service. Fotos: Hella

kommuniziert das Angebot und macht so auf den Klima-Check aufmerksam. Der aufblasbare Pinguin wird ebenfalls zum Aktionspreis für 15 Euro angeboten. Da- bei kommt der beliebte Super-Pingu im neuen Design, aber weiterhin zum alten Preis daher. Mit seiner Größe von 1,55m ist er ein echter Hingucker, an dem keiner vorbei kommt. Die Angebote zur Verkaufs- förderung können von der Werkstatt direkt bei HELLA online über www.hella.de/amc bestellt werden. Im Rahmen der Service- strategie wird die Werkstatt neben der Verkaufsförderung auch mit technischem Service zum Thema Thermo Management unterstützt, wie etwa mit den Füllmengen- Handbüchern. Darin wird übersichtlich und kompakt mittels einer Übersicht über die unterschiedlichen Kältemittel- sowie Klimaöltypen und Füllmengen der ver- schiedenen PKW-/NKW-Klimaanlagen und auch der Motorkühlungssysteme infor- miert. Zudem wird das Know-how-Tool im Rahmen der Kampagne mit neuen Inhal- ten erweitert, so dass in Zukunft in diesem animierten 3D-Tool auch spezielle Inhalte für den Bereich NKW vorzufinden sind. Ebenfalls im Know-how-Tool verankert ist eine Auswahl an technischen Videos. Zum Thema „Kompressoraustausch und Spü- len des Klimasystems“ wurde ein Poster und ein 12-seitiger Flyer erstellt. Hier wer- den mittels Flussdiagramm die einzelnen Schritte, die es beim Austausch zu beach- ten gilt, übersichtlich dargestellt und durch weiterführende Informationen zu diesem

Das Klimasystem und der Kompressor Das sind die wichtigen Schritte beim Kompressortausch: 1 Kompressor 4
Das Klimasystem und der
Kompressor
Das sind die wichtigen Schritte
beim Kompressortausch:
1 Kompressor
4
2 Kondensator
5
1
3 Filter-Trockner
2
4 Expansionsventil
1.
URSACHENFORSCHUNG:
5 Verdampfer und Gebläselü�er
a) Fehler Kältekreislauf
3
b) elektrischer Fehler
c) Fehler im Umfeld des Kompressors
(Riementrieb, Nebenaggregate)
Hochdruckseite gasförmig
Hochdruckseite gasförmig
Niederdruckseite gasförmig
Hochdruckseite flüssig
Hochdruckseite flüssig
Niederdruckseite flüssig
2.
Kompressor im eingebauten
Zustand überprüfen
3.
Kältemittel absaugen
4.
Kompressor ausbauen
5.
Konsequentes Spülen
System auf Verschmutzung / Feststoffe /
Durchlässigkeit prüfen
Schmutzpartikel im Klimakreislauf können nur durch gründliches Spülen des gesamten Systems entfernt werden. Jedoch lassen sich Kompressoren, Trockner
(Akkumulatoren) und Expansions- bzw. Drosselventile nicht spülen. Da bei einem Defekt des Kompressors immer von einer Verschmutzung des Systems (Abrieb,
Späne) ausgegangen werden muss bzw. diese nicht auszuschließen ist, ist das Spülen des Systems beim Austausch dieser Komponente absolut unerlässlich.
6.
Vor der Montage eines neuen Kompressors bzw. beim Nachfüllen von Kältemittelöl müssen grundsätzlich die Ölmenge und Viskosität entsprechend der Fahrzeug-
Neuen oder instand gesetzten
Kompressor montieren
herstellerangabe beachtet werden.
7.
Expansions- / Drosselventil und
Filtertrockner / Akkumulator austauschen
8.
Mit Servicestation
1.Vakuum erzeugen
2. Dichtigkeitstest durchführen
3. Kältemittel befüllen
Mehr Informationen zum Thema Klima erhalten Sie unter:
9.
1.
Systemdrucktest
www.behrhellaservice.com/ac-check
2.
Dichtigkeitstest
3.
Systemüberprüfung
10.
Serviceaufkleber anbringen
Probefahrt durchführen
Durchgeführte Arbeiten dokumentieren
BEHR HELLA SERVICE GmbH
Dr.-Manfred-Behr-Straße 1
74523 Schwäbisch Hall, Germany
www.behrhellaservice.com
© HELLA KGaA Hueck & Co., Lippstadt
9Z3 999 031-743
XX/12.11/6.2
Printed in Germany
Lippstadt 9Z3 999 031-743 XX/12.11/6.2 Printed in Germany Das HELLA Know-how-Tool ist etabliert und wird im
Das HELLA Know-how-Tool ist etabliert und wird im Rahmen der Kampagne mit neuen Inhalten erweitert.

Das HELLA Know-how-Tool ist etabliert und wird im Rahmen der Kampagne mit neuen Inhalten erweitert. So werden in Zukunft in diesem animierten 3D-Tool auch spezielle Inhalte für den Bereich NKW vorzufinden sein.

Eine Auswahl an technischen Videos ist ebenfalls im Know-how-Tool verankert. Dieser Bereich wird zur Kampagne um fünf neue Beiträge ausgebaut, so z.B. Austausch des Klima- Kompressors, Austausch des Ladeluftkühlers nach einem Turboladerschaden.

Themenbereich ergänzt. Beide Materialien sind Bestandteil des Mehrwert-Paketes. Die PDF-Versionen aller technischen Un- terlagen sind im passwortgeschützten Bereich des HELLA Aftermarket Club (AMC) unter www.hella.de/amc einsehbar. Die Registrierung und Nutzung ist kostenlos. Melden Sie sich direkt an, falls Sie noch nicht registriert sind. Es lohnt sich!

Neu im Programm:

Wasserpumpen-Kits und Wasserpumpen

Seit Anfang dieses Jahres vervollständigt Behr Hella Service mit Wasserpumpen und Wasserpumpen-Kits sein Sortiment im Bereich Pkw-Motorkühlung. Bereits zum

Marktstart am 1. Januar 2012 stehen über

150 montagefreundliche Wasserpumpen-

Kits sowie mehr als 600 Wasserpumpen als einzelnes Ersatzteil in Erstausrüsterquali- tät zur Verfügung. Die Wasserpumpen-Kits

umfassen dabei jeweils alle für den Antrieb der Wasserpumpe erforderlichen Ersatz-

teile und sind optimal aufeinander abge- stimmt. Neben der Wasserpumpe (ggf.

Zum Thema „Kompressoraus-

tausch und Spülen des Klima- systems“ wurde ein Poster und ein 12-seitiger Flyer erstellt. Hier werden mittels Flussdiagramm die einzelnen Schritte, die es beim Austausch zu beachten gilt, übersichtlich dargestellt.

inkl. O-Ringe oder sonstige Dichtungen) und dem Zahnriemen werden, wenn es die Anwendung erfordert, auch Spann-, Umlenk- und Führungsrollen sowie Dämp- fer mitgeliefert. Das hat für die Werkstatt einige Vorteile, weil etwa umständliches und langwieriges Suchen nach passenden Bauteilen entfällt. Mit dem Sortiment an Wasserpumpen-Kits können schon zum Marktstart bereits rund 90 Prozent aller Pkw in Westeuropa abgedeckt werden, bei denen die Wasserpumpe mit einem Zahn- riemen angetrieben wird. Darüber hinaus besteht mit mehr als 600 Wasserpumpen als einzelne Ersatzteile eine Programmab- deckung von rund 90 Prozent in Westeur- opa. Mittlerweile umfasst das von Behr Hella Service angebotene Fahrzeugkli- matisierungs- und Motorkühlungssor- timent für PKW und NKW insgesamt über 6.000 Artikel. Dieses zeichnet sich in Kombination mit der angebotenen umfangreichen Verkaufsunterstützung und dem kompetenten Technischen Ser- vice besonders durch sein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis aus.

Klima-Service „jetzt“

Also beste Aussichten für jede Kfz-Werk- statt, die sich im Bereich Thermo-Ma- nagement engagiert und entsprechenden Service anbietet. Interessierten Kfz-Werk- stätten, die sich diesem Geschäftszweig widmen, eröffnet sich ein zukunftsträch- tiger Markt. Und von diesem gilt es, sich jetzt ein ordentliches Stück abzuschneiden.

technik

technik szene Die mittlerweile über 1100 Prüfingenieure sind laut Bundesgeschäftsführer Peter Schuler die Garanten

szene

Die mittlerweile über 1100 Prüfingenieure sind laut Bundesgeschäftsführer Peter Schuler die Garanten für den Erfolg der KÜS.

Foto: KÜS

Rekord im Jubeljahr

_ Rund 2,6 Millionen Hauptuntersuchungen konnte die KÜS im vergangenen Jahr verzeichnen. Auch die Anzahl der Prüfingenieure hat sich in zehn Jahren auf über 1100 verdoppelt.

I m vergangenen Jahr konnte die KÜS ihre 20-jährige Tätigkeit in der amt- lichen Fahrzeugüberwachung feiern und auch gleichzeitig mit rund 2,6 Millionen Hauptuntersuchungen das erfolgreichste Jahr in der Geschichte. Mit weiteren Prüfungen, wie etwa Änderungs- abnahmen oder Abgasuntersuchungen

zusammen, leistete die Saarländer Kfz- Sachverständigen- und Prüforganisation im Jubiläumsjahr rund 3,4 Millionen Fahr- zeugprüfungen mit mittlerweile über 1100 Prüfingenieuren. Dazu merkt Bundesgeschäftsführer Peter Schuler an: „Die Zunahme der von der KÜS durchgeführten Hauptuntersu-

chungen verläuft von Anfang an paral- lel zur Zahl der Prüfingenieure steigend. Bereits im Jahr 1999, gerade einmal acht Jahre nach dem Start, führten die Prüf- ingenieure der KÜS eine Million Haupt- untersuchungen durch, die Zweimilli- onengrenze war im Jahr 2006 bereits überschritten. Aktuell sind es im Jahr

2011 rund 2,6 Millionen Hauptuntersu-

chungen.“

Im Laufe der Zeit hat sich auch die An- zahl der Prüfingenieure erhöht und mit

1100 im vergangenen Jahr in den letzten

zehn Jahren verdoppelt. Die Aussichten für 2012 schätzt Peter Schuler durchaus positiv ein. Volle Prüfingenieurslehrgän- ge der KÜS und von anderen Organisati- onen zur KÜS wechselnde Prüfingenieure sollen für weiteres Wachstum sorgen. „Wir haben seit dem Start der KÜS im Jahre 1991 immer nur positive Zuwächse bei den Zahlen der Hauptuntersuchung und der Anzahl der Prüfingenieure ver- zeichnet. Aus dem zarten Pflänzchen KÜS des Jahres 1991 ist eine große, starke und vor allem dynamische Kfz- Sachverständigen- und Prüforganisation

geworden“, kennzeichnet Schuler die positive Bilanz. Als Gründe hierfür nennt er den perfekten Service der KÜS für ihre Partner und vor allem die Motivation der

Prüfingenieure.

jr.

_ Inspektion zum Festpreis

_ Die Partner der Coparts kooperieren mit dem ADAC. Über ein Internetportal bieten sie Inspektionen zum Festpreis.

Damit will man den Kunden Sicherheit bei der Inspektion geben. Das Werkstatt- konzept der Coparts kooperiert gemein- sam mit seinem Partner G.A.S. mit dem ADAC. Der Automobilclub bietet seinen Mitgliedern als Service eine Inspektion zum Festpreis an. Vom 1. bis zum 19. Ja- nuar konnte die Kooperation laut eige- nen Angaben 100 Anfragen für Inspekti- onen zum Festpreis vermitteln. Seit Januar 2012 ist der Bereich Me- chanik in das Angebot der Vorteilspart- nerschaft des ADAC aufgenommen. „Geben Kunden in einer Werkstatt ihr Fahrzeug zur Inspektion, verspüren sie manchmal eine gewisse Unsicherheit, was diese wohl letztendlich unterm

Strich kosten wird“, sagt Ludger Kersting, Marketing und Vertrieb Firmenkunden beim ADAC. „Scheinbar günstige An- gebote, die bisher meist zuzüglich Ma- terial und Zusatzarbeiten beworben werden, fallen nach Rechnungsstellung durch die Werkstatt unter Umständen höher aus als erwartet.“ G.A.S.-Geschäftsführer Andreas Brod- hage freut sich sehr, dass der ADAC jetzt auf das Angebot „Dienstleistungen ohne versteckte Nebenkosten“ hinweist. „Di- ese jüngsten Entwicklungen sind für die G.A.S. und das gesamte Coparts-Netz- werk ein Meilenstein, aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange“, sagt

Brodhage.

fw

lange nicht das Ende der Fahnenstange“, sagt Brodhage. fw Die Werkstattpartner der Coparts können ihre Inspektionen

Die Werkstattpartner der Coparts können ihre Inspektionen jetzt auch über das Serviceportal des ADAC

anbieten.

Foto: Weber

Für immer und ewig!

FAG Radlager – Premium-Qualität, die hält, was sie verspricht.

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Schaulaufen

in Stuttgart

Am 21. und 22. April 2012 findet die 15. Hausmesse des Teilehändlers Trost in Stuttgart statt.

15. Hausmesse des Teilehändlers Trost in Stuttgart statt. www.amz.de/trostschau Neuer Kögel- Generalimporteur

www.amz.de/trostschau

Neuer Kögel- Generalimporteur

Auflieger-Spezialist Kögel hat den Generalimport für Frankreich neu organisiert.

hat den Generalimport für Frankreich neu organisiert. www.amz.de/koegel Eaton forscht in Prag Der

www.amz.de/koegel

Eaton forscht

in Prag

Der Technologie-Konzern Eaton Corporation hat sein erstes Forschungszentrum in Europa eröffnet.

hat sein erstes Forschungszentrum in Europa eröffnet. www.amz.de/eaton Meyle will schneller werden Wulf Gaertner,

www.amz.de/eaton

Meyle will schneller werden

Wulf Gaertner, besser bekannt unter seinem Markennamen Meyle, hat einen wichtigen Schritt zur weiteren Beschleunigung seiner Warenströme erreicht.

zur weiteren Beschleunigung seiner Warenströme erreicht. www.amz.de/meyle Mehr Programm beiBehr Hella Behr Hella

www.amz.de/meyle

Mehr Programm beiBehr Hella

Behr Hella Service hat sein Pro- gramm an Lüfter- und Kupplungs- produkten für Pkw und Nkw auf über 240 Produkte erweitert.

produkten für Pkw und Nkw auf über 240 Produkte erweitert. www.amz.de/behrhella _ Seit 40 Jahren mit

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_ Seit 40 Jahren mit Allrad unterwegs

_ Subaru feiert Geburtstag, mit seiner 4x4-Technik und über elf Millionen verkauften Pkw mit Allradtechnik.

Vor 40 Jahren war der Subaru-Pkw Leone Station Wagon AWD das erste Großse- rienfahrzeug mit einem zuschaltbaren Allradantrieb. Das ursprünglich für einen japanischen Energieversorger entwickelte Fahrzeug wurde der weltweit bestver- kaufte Allrad-Pkw und zur Keimzelle der Subaru-Allradtechnologie. Subaru als welt- größter Hersteller von allradgetriebenen Pkw gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries (FHI) und gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen. Der Hersteller brachte 1972 den ersten Allrad- Pkw auf den Markt. Seit 1987 verfügen alle Subaru-Allradfahrzeuge über einen permanenten 4x4-Antrieb. Mittlerweile hat das japanische Unternehmen mehr als elf Millionen Fahrzeuge mit diesem An- triebssystem verkauft. Das Besondere am Subaru-Allradsystem ist die Kombination von Boxermotor und Vierradantrieb. Vom Motor über das Getriebe, die Kardan-An- triebswelle bis zum Hinterachsdifferenzial verläuft der gesamte Antriebsstrang in ei- ner geraden Linie mit einer horizontal sym- metrischen Auslegung. Daraus leitet sich auch die Bezeichnung „Symmetrical AWD“ ab. Das soll auch im neuen Logo dargestellt

AWD“ ab. Das soll auch im neuen Logo dargestellt Der japanische Autobauer Subaru hat weltweit mehr
AWD“ ab. Das soll auch im neuen Logo dargestellt Der japanische Autobauer Subaru hat weltweit mehr

Der japanische Autobauer Subaru hat

weltweit mehr als elf Millionen Fahrzeuge

mit Allradtechnik verkauft.

Foto: Subaru

werden, das Subaru anlässlich des Jubilä- ums während des 82. Internationalen Au- tosalons in Genf erstmals präsentiert. Der Centaurus ist halb Mensch, halb Pferd und soll für die Symbiose von Mensch und An- trieb stehen. Seit 1980 vertreibt die Subaru Deutschland GmbH Allrad-Pkw und hat bis zum 31. Dezember 2011 in Deutschland 337.774 Fahrzeuge verkauft. jr.

_ In Europa gehen die Lichter aus

_ Aufgrund der geringen Nachfrage stellt der japanische Autobauer Mitsubishi seine Produktion bis Ende des Jahres in den Niederlanden ein und baut ab 2013 in Westeuropa keine Autos mehr.

Zuletzt sei das NedCar-Werk im niederlän- dischen Born Berichten zufolge nur noch zu einem Viertel ausgelastet gewesen. Dennoch bleibe Europa eine der wich- tigsten Absatzregionen, die man künftig von Japan und Thailand aus beliefern will, wie Mitsubishi Motors betont. Insgesamt arbeiten in den Niederlanden 1500 Mit- arbeiter. Zurzeit lassen die Japaner hier noch ihre für den europäischen Markt bestimmten Colt- und Outlander-Modelle vom Band rollen. Angesichts der heftigen Schwankungen auf dem Automobil- markt, denen die Hersteller derzeit ausge- setzt seien, habe man bei MMC zu keiner vertretbaren Lösung für die Nutzung der NedCar-Kapazitäten innerhalb der glo- balen MMC-Fertigungsstruktur kommen

innerhalb der glo- balen MMC-Fertigungsstruktur kommen können, teilt der Autobauer mit. Ein neues Serienmodell

können, teilt der Autobauer mit. Ein neues Serienmodell gibt Mitsubishi bei NedCar nicht mehr in Auftrag, über die weitere Zukunft des Standortes wird noch ent- schieden. Das 1991 als Gemeinschafts- unternehmen von MMC, Volvo und der niederländischen Regierung gegründete Werk ging nach dem Erwerb aller ver- bleibenden Anteile der Partner im März 2001 an MMC als alleinigen Gesellschaf- ter. Trotz der strategischen Entscheidung soll es beim Modellmix und der Service- struktur keinerlei Veränderungen geben. Dabei war das Jahr 2011 für Mitsubishi Motors Europe (MME) besonders erfolg- reich. So hat der Fahrzeugabsatz in Europa einschließlich des L 200 (ohne Russland und die Ukraine) um sieben Prozent auf 149.967 Einheiten zugelegt. In Deutsch- land setzte die Marke 30.050 Autos ab (ohne L200 Nfz), ein Plus von immerhin 20,8 Prozent im Vergleich zu 2010. jr.

Mitsubishi stellt seine Produktion bis Ende dieses Jahres in den Niederlanden ein und baut ab 2013 in Westeuropa keine Autos mehr. Foto: Mitsubishi

technik

technik szene HU 2012: Großes Reformpaket _ Wenn das Reformpaket zur Änderung des §29 StVZO wie

szene

technik szene HU 2012: Großes Reformpaket _ Wenn das Reformpaket zur Änderung des §29 StVZO wie

HU 2012:

Großes Reformpaket

_ Wenn das Reformpaket zur Änderung des §29 StVZO wie geplant den Bundesrat passiert und demnächst in Kraft tritt, werden sich Prüforgani- sationen und Kfz-Betriebe auf zahlreiche Änderungen einstellen müssen. Der TÜV Süd hat neulich über die wichtigsten Eckpunkte informiert.

M it der 47. Verordnung zur Änderung straßenverkehrs- rechtlicher Vorschriften will der Gesetzgeber die regelmäßige technische

Überwachung der Fahrzeuge an den aktuellen Stand der Fahrzeug- und Prüf- technik anpassen, um die Effizienz und Qualität der Untersuchungen zu steigern. Außerdem erfolgt damit die Übernahme der EU-Richtlinie 2010/48/EU in die deut- sche Gesetzgebung. Der TÜV Süd geht davon aus, dass das Reformpaket inhaltlich den Bundesrat passieren und dann noch im ersten Halbjahr 2012 in Kraft treten wird.

Einheitlicher Mängelbaum

Die HU 2012 wird weitreichende Ände- rungen mit sich bringen. So wird beispiels- weise ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens ein einheitlicher und für alle Überwa- chungsorganisationen verbindlicher Män- gelbaum eingeführt. Die Zeiten unter- schiedlicher Mängeleinstufungen je nach

Die Zeiten unter- schiedlicher Mängeleinstufungen je nach Prüforganisation sind dann vorbei. Zudem sieht der neue

Prüforganisation sind dann vorbei. Zudem sieht der neue softwaregestützte Mängel- baum auch eine eindeutige und fundierte Mängelbeschreibung vor. Das hat den Vor- teil, dass der Autofahrer mit dem Mängel- bericht seiner Kfz-Werkstatt künftig einen qualifizierten Reparaturauftrag erteilen kann. Der einheitliche Mängelbaum bringt auch noch weitere Vorteile. So liefert er die Grundlage für eine einfach auswertbare und einheitliche Mängelstatistik. Diese können die Fahrzeugüberwacher und der Verodnungsgeber für eine Steigerung der HU-Effektivität nutzen. Den Fahrzeugher- stellern dienen die Daten der Mängelsta- tistik zur Verbesserung der Qualität ihrer Produkte und zur Weiterentwicklung der Fahrzeugtechnik. Insgesamt soll der ein- heitliche Mängelbaum die Untersuchungs- qualität und die Sicherheit auf den Straßen verbessern.

Rückdatierung und HU-Code

Die HU 2012 sieht desweiteren den Weg- fall der Rückdatierung beim Überziehen des HU-Termins vor. Damit wird wieder ein bundesweit einheitliches Vorgehen vorge- geben: Die nächste HU wird grundsätzlich 24 Monate nach dem letzten Untersu- chungstermin fällig sein. Apropos Fristen:

Der HU-Adapter ist ein universell einsetzbares Interface zur Kommunikation mit der Fahrzeugelektronik während der Hauptuntersuchung.

Die wohl wichtigste Änderung, welche die HU 2012 mit sich bringt, wird eine „echte“ Elektronikprüfung sein. Fotos: Linzing

eine „echte“ Elektronikprüfung sein. Fotos: Linzing Bei der Bremsprüfung im Rahmen der HU entfällt das

Bei der Bremsprüfung im Rahmen der HU entfällt das Ermitteln der Gesamtabbremsung. Stattdessen wird ein neues Bezugswert- verfahren eingeführt, das auf Solldaten der Fahrzeughersteller beruht.

Künftig können anerkannte Kfz-Werkstät- ten die AU bis zu zwei Monate vor der HU durchführen. Außerdem öffnet das Reformpaket die Möglichkeit, einen HU-Code zu ver- wenden. Hierbei handelt es sich um einen zweidimensionalen QR-Code, der verschie- dene Informationen wie zum Beispiel die Fahrzeugidentifikationsnummer und den Termin für die nächste HU enthält. Der HU-Code wird in die Zulassungsbeschei- nigung Teil II, an der B-Säule und auf den Prüfbericht aufgeklebt. Er lässt sich mit handelsüblichen Geräten einlesen und soll mit dem maschinellen Erfassen der Fahrzeugdaten den Verwaltungsaufwand verringern.

Elektronikprüfung mit HU-Adapter

Die wohl wichtigste Änderung, welche die HU 2012 mit sich bringt, wird eine „echte“ Elektronikprüfung sein. Hierfür hat die Fahrzeugsystemdaten Gmbh (fsd) den so genannten HU-Adapter ent- wickelt, den künftig alle Prüforganisa- tionen nutzen werden. Hierbei handelt es sich um ein universell einsetzbares Interface zur Kommunikation mit der Fahrzeugelektronik während der Haupt- untersuchung. Er wird an die Diagnose- schnittstelle des jeweiligen Fahrzeugs angeschlossen. Ein mobiles Bediengerät, zum Beispiel ein PDA oder Tablet PC, das über Bluetooth oder WLAN mit dem HU- Adapter verbunden wird, übernimmt die Funktion der Steuer- und Anzeigeein- heit. Der HU-Adapter unterstützt den Prüfingenieur während des gesamten HU-Ablaufs. Er wird vor der Fahrzeug- untersuchung an die OBD-Steckdose angeschlossen und ermöglicht unter an-

derem eine Verbauprüfung, das Auslesen der Ereignisspeicher und das Aktivieren diverser Stellglieder, beispielsweise zur Funktionsprüfung des Kurvenlichtes. Im Rahmen der Elektronikprüfung wird eine Probefahrt mit mindestens acht Stundenkilometern vorgeschrieben sein. Damit soll sichergestellt werden, dass die Assistenzsysteme des Fahrzeugs aktiviert sind und ansprechen. Während der Probefahrt prüft der HU-Adapter die Signale der Radsensoren, des Lenk- winkel-, Gierraten- und Querbeschleu- nigungssensors auf Plausibilität. Die Elektronikprüfung mit dem HU-Adapter gilt allerdings nur für Fahrzeuge, die ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungsverordnung neu zugelassen werden. Die Prüforganisationen und die fsd haben also noch Zeit, den Einsatz des HU-Adapters zu testen und weiter zu entwickeln. Der HU-Adapter ist ein Tool, das von Sachverständigen für Sachverständige entwickelt wurde. Deshalb wird er nicht an Kfz-Werkstätten verkauft. Die Funk- tionen des HU-Adapters gehen aber an vielen Stellen weit über diejenigen uni- verseller Diagnosegeräte hinaus. Damit Kfz-Werkstätten ihre Kundenfahrzeuge

dennoch für die HU vorbereiten kön- nen, wird es voraussichtlich eine „abge- speckte“ Version des HU-Adapters für diese Aufgabe geben.

Geänderte Bremsen-Richtlinie

Einschneidende Änderungen wird es auch bei der in §29 StVZO Anlage VIIIa enthal- tenen Bremsen-Richtlinie für alle Fahr- zeuge geben, die nach dem 28. Juli 2010 erstmals zugelassen wurden. Die wich- tigste Änderung ist, dass sich der Gesetz- geber vom bisher bekannten Ermitteln der Gesamtabbremsung verabschiedet. Stattdessen wird ein neues Bezugswert- verfahren eingeführt, das auf Solldaten der Fahrzeughersteller beruht. So müssen die Fahrzeughersteller künftig für jedes Fahrzeugmodell einen Referenzwert und achsbezogene Mindestbremskräfte veröf- fentlichen. Neu ist auch, dass die Brems- verteilung zwischen Vorder- und Hinter- achse anhand der Herstellersolldaten in die Bewertung mit einfließt. Was den Re- ferenzwert beim Ermitteln der Bremskräf- te betrifft, lässt der Gesetzgeber zwei Mög- lichkeiten offen: Entweder das Nutzen von Systemdaten über die Fahrzeugschnittstel- le oder den Einsatz eines Pedalkraftgebers.

Die fsd strebt an, den Bremssystemdruck über den HU-Adapter als Referenzwert zu nutzen, da diese Möglichkeit die Prüfung beschleunigt. Die Fahrzeughersteller fa- vorisieren jedoch den Pedaldruckgeber, da hier kein Eingriff in die Fahrzeugelektronik notwendig ist. Welche Variante sich durch- setzen wird, ist heute noch nicht absehbar.

Neue Ausstattungspflichten für Untersuchungsstellen

Etwa 55 Prozent der Hauptuntersu- chungen führt der TÜV Süd in anerkannten Prüfstützpunkten, also in Kfz-Betrieben durch. Für diese bringt das Reformpaket ein paar Änderungen bezüglich der Aus- stattungspflichten (Anlage VIIId). So wird beispielsweise das Datum ab dem eine Softwareversion für die AU-Geräte verbind- lich einzusetzen ist, im Verkehrsblatt ver- öffentlicht werden. Desweiteren wird die Durchführung der HU in Kfz-Werkstätten nur noch zulässig sein, wenn die geltenden Vorschriften für die Kalibrierung der Mess- und Prüfgeräte eingehalten werden. Fer- ner wird ein Scheinwerfereinstellgerät zur Pflichtausstattung gehören.

Richard Linzing

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technik

technik trends Zünden „mit der Krone“: Am kronenförmigen Kopf des ACIS gibt es laut Federal-Mogul keine

trends

Zünden „mit der Krone“: Am kronenförmigen Kopf des ACIS gibt es laut Federal-Mogul keine Funkenerosion, was die Wartungsintervalle im Vergleich zu herkömmlichen Zündfunkensystemen deutlich verlängern soll.

Feuer und Flamme

_ Das Zündsystem hat wesentlichen Einfluss auf den Verbrauch und die Emissionen eines Otto-Motors. Beides so gering wie möglich zu halten, ist das Bestreben der Zündsystemhersteller. Mit der neuartigen Corona- Zündung ACIS will Federal-Mogul neue Wege gehen.

A ICS nennt Zulieferer Federal-

Mogul sein neuartiges Zünd-

funkensystem, mit dem sich der

Kraftstoff deutlich effizienter

und umweltfreundlicher ver-

brennen lassen soll als mit konventionellen Funkenspendern. Dies hätten bereits erste Versuchsreihen eindeutig bewiesen. „Wir haben an einem 1,6-Liter-Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung gemessen, dass der Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent sinken kann. Und wir sehen noch viel Potenzial für weitere Verbesserungen“, berichtet Kristapher Mixell, Entwicklungs- direktor für das Corona-Zündsystem bei Federal-Mogul Powertrain Energy. „ACIS bietet damit eine bahnbrechende Techno- logie, die auch andere Verbesserungen im Verbrennungsprozess ermöglicht“, so der Experte weiter.

Ionenstrahl statt Zündfunke

Die vier Buchstaben „ACIS“ stehen für „Advanced Corona Ignition System“ und beschreiben laut Federal-Mogul ein neu- artiges Zündsystem, das eine höhere Zün- denergie und mehr Variabilität beim Zünd- ablauf bieten kann als bislang verwendete Zündfunkenanlagen. Zudem soll sich das ACIS besser an verschiedene Kraftstoff- systeme anpassen lassen. „Die neuartige Technik ermöglicht es den Motorenent- wicklern, Verbrennungsstrategien wie etwa Schichtladung oder die Magermix- verbrennung sicher zu realisieren und/oder

Gemische mit höheren Abgasrückführra- ten als bisher noch sicher zu entflammen, um so die Abgasemissionen zu verringern“, erläutert Mixell weiter. Damit soll ein be- deutender Fortschritt bei der Verbrauchs- und Emissionssenkung möglich sein. „Corona“ bedeutet sowohl in der latei- nischen als auch in der griechischen Spra- che „Krone“ und beschreibt quasi die Be- sonderheit des neuartigen Zündsystems:

die kronenartige, mehrteilige Zündquelle, von welcher die Zündfunken, Federal-Mo- gul nennt sie „Ionenstreams“, ausgehen. Darüber hinaus erzeugt die Corona-Zün- dung nach Unternehmensangaben eine deutlich größere Zündquelle als herkömm- liche Zündsysteme, deren Energie sich zudem über einen größeren Bereich des Brennraums verteilt. Aufgrund der Ionenstrahlen soll die ACIS-Technologie eine vollständigere Ver- brennung ermöglichen und auch magere oder stark verdünnte Kraftstoffluftge-

und auch magere oder stark verdünnte Kraftstoffluftge- mische, wie sie bei modernen Verbren- nungsstrategien zur

mische, wie sie bei modernen Verbren- nungsstrategien zur Emissions- und Kraft- stoffreduzierung angewandt werden, noch sicher entflammen können. Die Materialen und Designansätze des neuartigen Zünd- systems sind laut Federal-Mogul so ge- wählt, dass die Einführung des neuartigen Systems in der Großserie sowohl bei aktu- ellen wie auch bei künftigen Motorenge- nerationen sichergestellt ist.

Kompakt und leistungsstark

Außerdem haben die Experten des Zuliefe- rers nach eigenem Bekunden auch an die Entwickler bei den Fahrzeugherstellern ge- dacht und das ACIS so konzipiert, dass es mit dem Bauraum eines konventionellen Zündsystems auskommt. Dies soll den Verantwortlichen der Automobilhersteller die Entscheidung für die Implementierung des neuartigen Systems in volumenstarke Applikationen erleichtern. „Die zweiteilige Designarchitektur erlaubt es, traditionelle Zündspulensysteme einfach zu ersetzen, ohne nachteilige Auswirkungen auf das Motordesign oder die Montage in Kauf nehmen zu müssen“, erläutert Entwick- lungschef Mixell. ACIS nutzt nach Unternehmensanga- ben ein energieintensives, hochfrequentes elektrisches Feld, um eine kontrolliert wie- derholbare Ionisierung zu erzielen. Dazu erzeugt das System mehrfache Ionen- streamer, welche das Kraftstoffgemisch in einem größeren Bereich des Brennraums entflammen. Konventionelle Zündsysteme hingegen bieten nur einen Funkenbogen

Energiereicher Flammenwerfer: Bei dem von Federal-Mogul entwickelten Zündsystem ACIS

(Advanced Corona Ignition System) entflammen so genannte „Ionenstreamer“ das Kraftstoff- Luft-Gemisch. Das soll den Verbrauch und die Kohlendioxid-Emissionen um bis zu zehn

Prozent senken.

Fotos: Federal-Mogul

im Spalt zwischen den Elektroden der Zündkerze. Außerdem soll diese hochef- fiziente Zündtechnologie gegenüber her- kömmlichen Zündanlagen ein optimiertes Timing des Verbrennungsstarts erlauben. Da das ACIS das Gemisch überdies an meh- reren Orten zur gleichen Zeit entflammt, ergibt sich laut Mixell eine schnellere und vollständigere Verbrennung, zudem werde die im Kraftstoff vorhandene Energie effi- zienter in nutzbare, mechanische Energie verwandelt. Gleichzeitig sollen sich die Anforderungen an die Kühlung des Motors verringern, was den Motorenentwicklern weitere Potenziale eröffnen soll. Die bis- herigen Versuche von Federal-Mogul hät- ten gezeigt, dass sich derartige Verbesse- rungen beim Kraftstoffverbrauch und den Kohlendioxid-Emissionen mit normalen Zündkerzen nicht erreichen lassen.

mit normalen Zündkerzen nicht erreichen lassen. Mehr Leistung, weniger Verschleiß: Das ACIS (links) nutzt
mit normalen Zündkerzen nicht erreichen lassen. Mehr Leistung, weniger Verschleiß: Das ACIS (links) nutzt

Mehr Leistung, weniger Verschleiß: Das ACIS (links) nutzt ein energiereiches, hochfrequentes elek- trisches Feld, um eine kontrolliert wiederholbare Ionisierung zu erzeugen. Die so genannten Ionen- streamer entzünden das Kraftstoffgemisch in der gesamten Brennkammer. Bei konventionellen Zünd- anlagen (rechts) gibt es nur einen einzelnen Funkenbogen zwischen den Elektroden der Zündkerze.

Kaum Elektrodenverschleiß, wenig Wartung

verschleiß. Dadurch verlängert sich laut Federal das Wartungsintervall des Zünd- systems. Beim ACIS kommen Materialien zum Einsatz, welche bereits heute in Auto- motive-Anwendungen zu finden sind und deren Lebensdauer für den vorgesehenen Zyklus erfolgreich erprobt wurde, so Mixell. Laut Federal-Mogul wird das auf der letztjährigen IAA in Frankfurt erstmals

dem Fachpublikum vorgestellte Advanced Corona Ignition System in drei Entwick- lungszentren – USA, Europa und Asien –

Da beim ACIS die Zündkerzen und ihr Fun- kenbogen eliminiert werden, entfällt den Entwicklern zufolge auch die Quelle für die Funkenerosion der Elektroden – und damit die Hauptursache für den bei konventi- onellen Systemen üblichen Zündkerzen-

gleichzeitig entwickelt. Wann und wo das Zündsystem erstmals zum Einsatz kom- men soll, war bislang noch nicht zu erfah-

ren.

kk

www.federalmogul.com

Zündsystem erstmals zum Einsatz kom- men soll, war bislang noch nicht zu erfah- ren. kk www.federalmogul.com
Zündsystem erstmals zum Einsatz kom- men soll, war bislang noch nicht zu erfah- ren. kk www.federalmogul.com
Zündsystem erstmals zum Einsatz kom- men soll, war bislang noch nicht zu erfah- ren. kk www.federalmogul.com
Zündsystem erstmals zum Einsatz kom- men soll, war bislang noch nicht zu erfah- ren. kk www.federalmogul.com
Zündsystem erstmals zum Einsatz kom- men soll, war bislang noch nicht zu erfah- ren. kk www.federalmogul.com
Zündsystem erstmals zum Einsatz kom- men soll, war bislang noch nicht zu erfah- ren. kk www.federalmogul.com

technik

technik trends _ Schnellere Lambdasonde _ Bosch hat die Lambdasonde LSF Xfour in Serie gebracht. Sie

trends

_ Schnellere Lambdasonde

_ Bosch hat die Lambdasonde LSF Xfour in Serie gebracht. Sie ist kleiner, schneller und robuster als die Vorgängergeneration.

Die Emissionsgrenzwerte der Abgasge- setzgebung werden immer schärfer. Damit nimmt die Bedeutung der Abgassensorik stetig zu. Zugleich steigen die Anforde- rungen der Automobilhersteller in Bezug auf Bauraum, Messgenauigkeit und Ro- bustheit der Sensoren. Vor diesem Hinter- grund hat Bosch die neue Lambdasonde LSF Xfour entwickelt. Sie ist laut Unter- nehmensangaben kleiner und robuster als

die millionenfach bewährte Sprungsonde LSF4.2, bei gleichzeitig verbesserter Mess- genauigkeit. Zudem spricht sie nach dem Kaltstart schneller an.

Höhere Messgenauigkeit

So konnte die Zeit vom Einschalten der Sonde nach dem Motorstart bis zur Re- gelbereitschaft gegenüber der LSF4.2

Motorstart bis zur Re- gelbereitschaft gegenüber der LSF4.2 _ Kontaktvermittler Zündkerzen sind quasi

_ Kontaktvermittler

Zündkerzen sind quasi „Allerwelts-Artikel“ – und jedem Kfz-Fachmann ist der SAE- Steckbolzen zum Aufsetzen des Zündker- zensteckers beziehungsweise Zündmoduls hinlänglich bekannt. Seit kurzem gibt es jedoch einen neuartigen Zündkerzentyp, welcher hierfür einen tassenförmigen Anschluss besitzt. Innerhalb dieser Tasse befindet sich eine Feder, welche die Kon- taktierung mit der Zündspule oder dem Zündkabel übernimmt. Laut NGK, einem der führenden Hersteller des neuartigen Zündkerzentyps, soll dieses so genannte „Long Insulator Cup Design“ eine beson- ders sichere Hochspannungsverbindung ermöglichen. Vorteile sollen die neuartigen Zünd- kerzen vor allem für Downsizing-Motoren bringen, da diese den Experten von NGK zufolge aufgrund ihrer hohen Auflade- grade mit immer höheren Zünddrücken

arbeiten – was zu einem höheren Zünd- spannungsbedarf führe. Damit die hohen Spannungen verlustfrei an den Elektroden der Zündkerze ankommen können, musste den Fachleuten zufolge die Überschlagfe- stigkeit auf der Hochspannungsseite des Isolators verbessert werden. „Dies lässt sich mit dem neuen Anschluss realisieren, da dessen Bauhöhe im Vergleich zum SAE- Anschluss nur etwa ein Drittel beträgt“, erklären die Entwickler. Der gewonnene Platz werde genutzt, um den keramischen Isolator um mehrere Millimeter zu verlän- gern und damit die Überschlagfestigkeit zu verbessern. Ein weiterer Vorteil liege zudem in der Kontaktierung im Inneren der Tasse. „Sie sorgt für eine Schirmung der Anschlussfeder, was Durchschläge im Zündkerzenstecker beziehungsweise dem Spulen-Boot vermeidet“, so die Entwickler. Zu den ersten Automobilherstellern, welche die neuartigen Zündkerzen ver- wenden, gehören laut NGK Audi und Volkswagen: Sie verbauen den neuen

laut NGK Audi und Volkswagen: Sie verbauen den neuen halbiert werden. Der Zeitraum, in dem der
laut NGK Audi und Volkswagen: Sie verbauen den neuen halbiert werden. Der Zeitraum, in dem der
laut NGK Audi und Volkswagen: Sie verbauen den neuen halbiert werden. Der Zeitraum, in dem der

halbiert werden. Der Zeitraum, in dem der Motor ungeregelt Abgase ausstößt, soll damit deutlich verkürzt werden. In Kombination mit der höheren Mess- genauigkeit lassen sich dadurch künftige Abgasnormen leichter erfüllen, so die Meldung weiter. Zudem werde die Um- welt entlastet. Dank der Reduzierung der Baulänge konnte der Bauraumbedarf der gesam- ten Lambdasonde bei gleichzeitig er- höhter Temperaturbeständigkeit deut- lich verkleinert werden. Dies ermögliche eine höhere Flexibilität bei der Wahl des Einbauortes im Abgasstrang eines Pkw. Das Sensorelement kann bei allen Vari- anten optional mit einer Thermoschock- Schutzschicht ausgestattet werden. Dies soll die Widerstandsfähigkeit gegen Kondenswasser im Abgastrakt nach dem Kaltstart verbessern. rl

www.bosch.de

Dank der Reduzierung der Baulänge konnte der Bauraumbedarf der gesamten Lambdasonde

bei gleichzeitig erhöhter Temperaturbeständigkeit

Foto: Bosch

deutlich verkleinert werden.

Foto: Bosch deutlich verkleinert werden. Kontaktfreundlich: „Long Insulator Cup Design“ nennt

Kontaktfreundlich: „Long Insulator Cup Design“ nennt Zündkerzenspezialist NGK das neuartige Design mit tassen-

förmigem Anschluss am Ende des Keramik- Isolators. Dessen innenliegende Feder soll eine besonders sichere Hochspannungsver-

bindung ermöglichen.

Foto: NGK

Zündkerzentyp in den 1.8 TFSI-Vierzylinder- Motoren mit 125 kW (interner Motorcode EA888). Die Bezeichnung der 14-Millime- ter-Doppelplatin-Kerze lautet PLFER7A- 8EG, sie besitzt einen Platinstift auf der Mittelelektrode sowie einen zusätzlichen, in die Masseelektrode eingearbeiteten Pla- tinchip. Beides zusammen soll der Zündkerze über ihre gesamte Lebensdauer eine opti- male Zündsicherheit verleihen. Zudem soll die besonders fein ausgeführte Mittelelek- trode das Ausbreiten der Flammenfront im Brennraum verbessern. kk

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technik klimaservice Prima Klima _ Jetzt ist es wieder höchste Eisenbahn, als Kfz-Werkstatt das Geschäft rund

klimaservice

technik klimaservice Prima Klima _ Jetzt ist es wieder höchste Eisenbahn, als Kfz-Werkstatt das Geschäft rund

Prima Klima

_ Jetzt ist es wieder höchste Eisenbahn, als Kfz-Werkstatt das Geschäft rund um die Fahrzeug-Klimatisierung in Angriff zu nehmen und die Chancen im Klimageschäft zu nutzen.

A uf den ersten Blick mag es beim Kunden so wirken, als ob er durch das Auslassen des regelmäßigen Klima-Checks beziehungsweise Klima-Services Geld sparen

kann. Das ist aber zu kurz gedacht. Jährlich

verschafft Vorteile, um hier nur einige zu nennen wie:

• höhere Konzentration

• entspanntes Fahren

• Reduzierung der körperlichen Belastung

können sich bis zu zehn Prozent des in der Klimaanlage befindlichen Kältemittels

Klimaanlage als

• weniger Stress auch bei extremen Außentemperaturen

über Schlauchleitungen und Verbindungen verflüchtigen, was zu verminderter Lei- stung, aber auch zu kapitalen Kompres-

• Reduzierung von allergischen Reaktionen (Husten, Niesen, tränende Augen)

sorschäden (dem „Herz“ der Klimaanlage) führen kann. Denn das Kältemittelöl, das mit dem Kältemittel zirkuliert, kann dann nicht mehr für ausreichende Schmierung

• mehr Sicherheit nicht nur für den Fahrer, sondern auch für die Beifahrer/Familie/Kinder (Stichwort „Verantwortung)

des Kompressors sorgen. Eine regelmäßige

• Senkung des Unfallrisikos

Wartung ist daher unabdinglich. Zudem trägt eine regelmäßige Klima-Wartung zur

Klima-Check und Klima-Service

Werterhaltung des Fahrzeugs bei. Eine gut funktionierende Klimaanlage kann sich positiv auf den Wiederverkaufswert eines Fahrzeuges auswirken. Inzwischen läuft kaum ein Neufahrzeug ohne Klimaanlage vom Band. Viele Autofahrer betrachten die Klimaanlage als Standardausstattung – auch beim Kauf eines Gebrauchtwagens.

Bei den Kunden taucht des öfteren die Frage auf, was ist ein „Check“ und was ein „Service“? Einheitliche Definitionen im Markt gibt es dafür nicht. Deshalb macht es Sinn, dem Kunden die einzel- nen Begriffe „Klima-Check“, „-Service“, „-Wartung“, „-Test“ zu erläutern und ihm aufzuzeigen, welche Schwerpunkte darin enthalten sind. So sollten Klima-

Wohlfühlfaktor

Check und -Test die Überprüfung be-

Mit einer regelmäßig gewarteten, ein- wandfrei funktionierenden Klimaanlage hat man immer einen kühlen Kopf und ist sicher und komfortabel unterwegs. Das

stimmter Parameter ohne Austausch von Kältemittel beinhalten. Bei Klima-Service und -Wartung ist eine komplette Über- prüfung einschließlich Austausch des Kältemittels und diverser Teile vorgese-

Eine optimal gewartete Klimaanlage bedeutet höhere Konzentration, entspanntes Fahren, Re- duzierung der körperlichen Belastung, weniger Stress auch bei extremen Außentemperaturen,

Reduzierung von allergischen Reaktionen, also mehr Sicherheit nicht nur für den Fahrer und

Foto: Waeco

die Beifahrer.

hen. Bei Behr Hella Service rät man dem Klima-Fachbetrieb folgende Vorgehens- weise: Ein Check oder Test sollte jähr- lich durchgeführt werden und dient der Überprüfung von wichtigen Parametern, wie Hochdruck, Niederdruck, Ausström- temperatur an der Mitteldüse. Hieraus lassen sich grobe Aussagen über den Zu- stand des Klima-Systems ableiten, und gravierende Fehler können eventuell so- fort erkannt werden. In jedem Fall sollte hierbei der Innenraumfilter überprüft beziehungsweise ausgetauscht wer- den. Außerdem schließt ein Check/Test die Sichtprüfung aller relevanten und leicht zugänglichen Bauteile des Klima- Systems mit ein. Der Klima-Check: Wann sollte er er- folgen? Einmal im Jahr beziehungswei- se alle 15.000 Kilometer (Pkw) und alle sechs Monate (Nkw, wegen der höheren Fahrleistung). Warum ist er so wichtig? Der Innenraumfilter filtert Staub, Pol- len und Schmutzpartikel aus der Luft, bevor sie sauber und gekühlt in den In- nenraum strömt. Wie bei jedem Filter ist seine Aufnahmefähigkeit begrenzt. In jedem Klimaanlagen-System befindet sich ein Verdampfer. Auf seinen Lamel- len bildet sich Kondenswasser. Mit der Zeit nisten sich hier Bakterien, Pilze und Mikroorganismen ein. Deshalb muss der Verdampfer regelmäßig desinfi- ziert werden. Was wird dabei gemacht?

• Sichtprüfung aller Komponenten

• Funktions- und Leistungsprüfung

• Austausch Innenraumfilter, gegebe- nenfalls Desinfektion des Verdampfers

gegebe- nenfalls Desinfektion des Verdampfers Mit einer regelmäßig gewarteten, einwand- frei

Mit einer regelmäßig gewarteten, einwand- frei funktionierenden Klimaanlage hat man

immer einen kühlen Kopf und ist sicher und

komfortabel unterwegs.

Foto: promotor

Den Klima-Service nicht außer acht lassen Ein Service, beziehungsweise eine „War- tung“ sollte alle zwei

Den Klima-Service nicht außer acht lassen

Ein Service, beziehungsweise eine „War- tung“ sollte alle zwei Jahre durchgeführt werden und dient der gründlichen Über- prüfung des gesamten Klima-Systems. Hierbei werden ebenfalls Hoch- und Nie- derdruck, die Ausströmtemperatur und der Innenraumfilter überprüft beziehungs- weise gewechselt. Desweiteren erfolgt die Überprüfung aller relevanten Bauteile. Es erfolgt ein Austausch des Kältemittels und gegebenenfalls wird ein Kontrastmittel mit ins System gegeben. Im Anschluss findet eine Dichtigkeitsprüfung aller Bauteile und Verbindungselemente statt. Als Leitfaden und Dokumentation der einzelnen Prüf- schritte dient eine so genannte Checkliste. Der Austausch des Filter-Trockners bezie- hungsweise Akkumulators sollte ebenfalls nach zwei Jahren erfolgen, rät man beim Klimaspezialisten. Darüber hinaus weiß Jörg Laukenmann, Leiter Marketing Behr Hella Service, aus Erfahrung: „Kühl- und Klimasystem sind zwar voneinander ge- trennt, beeinflussen sich jedoch gegensei- tig. Das bedeutet in der Werkstattpraxis, dass bei einem Service der Klimaanlage auch das Kühlsystem mit geprüft werden sollte.“ Der Klima-Service: Wann sollte er erfol- gen? Alle zwei Jahre (Pkw) einmal im Jahr (Nkw). Warum? Selbst bei einer neuen Kli- maanlage entweichen pro Jahr bis zu zehn Prozent des Kältemittels. Ein normaler Vorgang, durch den aber die Kühlleistung nachlässt und Kompressorschäden dro- hen. Durch den Filter-Trockner wird das Kältemittel von Feuchtigkeit und Verunrei- nigungen befreit.

Klima-und Kühlung sind Part- ner im Thermo-Management

Die Klimaanlage ist jedoch nur ein Teil des Thermo-Managements, das für eine optimale Motortemperatur unter allen Betriebsbedingungen sowie das Heizen und Kühlen des Fahrzeuginnenraums zuständig ist. Es besteht demzufolge aus Komponenten der Motorkühlung und Klimaanlage. Komponenten beider Systeme bilden bei modernen Fahrzeu- gen oftmals eine Einheit (kombiniertes Kondensator-Kühlermodul sowie Ver- dampferkasten, der den Wärmetauscher

Jetzt ist es wieder höchste Eisenbahn,

als Kfz-Werkstatt das Geschäft rund um die Fahrzeug-Klimatisierung in Angriff

zu nehmen.

Foto: ATU

und den Klimaverdampfer beinhaltet) und beeinflussen sich untereinander. Ist beispielsweise der Kondensator, der vor dem Kühlmittelkühler verbaut ist, verdreckt (zum Beispiel durch Insekten), beeinflusst das nicht nur die Klimaanla- ge. Aufgrund des geringeren Luftdurch- satzes durch den dahinter liegenden Kühlmittelkühler besteht die Gefahr, dass die Temperatur des Kühlmittels er- heblich ansteigt. Befindet sich zu wenig Kältemittel im Klimasystem, schaltet der Kompressor öfter und länger ein. Dies er- höht nicht nur den Kraftstoffverbrauch, sondern belastet auch den Motor, wes- halb die Kühlmitteltemperatur ansteigen kann. „Kühl- und Klimasystem sind zwar voneinander getrennt, beeinflussen sich jedoch gegenseitig. Das bedeutet in der Werkstattpraxis, dass bei einem Service der Klimaanlage auch das Kühlsystem mit geprüft werden sollte“, weiß Jörg Laukenmann, Leiter Marketing Behr Hel- la Service, aus Erfahrung. Eines steht mit Sicherheit fest, optimal funktionierende Klimaanlagen bieten besseren Komfort und sind Garanten für mehr Fahrsicher- heit und Gesundheitsschutz in der hei- ßen Jahreszeit. So ist es jetzt höchste Ei- senbahn, als Kfz-Werkstatt das Geschäft rund um die Fahrzeug-Klimatisierung in Angriff zu nehmen.

Aktive Kundenansprache „Klima-Check jetzt“

Mehr denn je ist jetzt eine aktive Kunden- ansprache gefragt, also Kundenanschrei- ben. Außerdem gilt es, Kunden, die wegen anderer Arbeiten (zum Beispiel Inspek- tion, Bremse, Auspuff und so weiter) in die Werkstatt kommen, in einem persön- lichen Gespräch auf die Notwendigkeit eines Klimaservices anzusprechen. Auch ein Flyer kann nach persönlicher Überga- be im Anschluss eines Kundengesprächs dazu genutzt werden, um im heimischen Umfeld des Autofahrers weitere Über- zeugungsarbeit zu leisten. Doch was tun, wenn die Kunden nicht den direkten Weg zur Werkstatt finden? Hier gilt es, mit ziel- gruppenorientierten Marketingaktionen den Klimaservice zu vermarkten. Um ein durchgängiges Klimageschäft aufbauen zu können, sollte die Kfz-Werkstatt bereits jetzt Frühjahrs-Klimakontrollen plakativ anbieten und die Kunden von diesem Ser- vice überzeugen.

Jürgen Rinn

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technik

technik klimaservice Klima(service) wandel _ Die Einführung des neuen Kältemittels R1234yf verzögert sich. Dennoch

klimaservice

technik klimaservice Klima(service) wandel _ Die Einführung des neuen Kältemittels R1234yf verzögert sich. Dennoch

Klima(service)wandel

_ Die Einführung des neuen Kältemittels R1234yf verzögert sich. Dennoch sollten sich Kfz-Betriebe frühzeitig mit der Zukunft des Klimaservices beschäftigen. Beim traditionellen Frühjahrs- Pressegespräch haben die Klimaspezialisten von Dometic Waeco die Klimazukunft aus ihrem Blickwinkel beleuchtet.

D ie Markteinführung des neuen Kältemittels R1234yf für Fahr- zeugklimaanlagenistinsStocken geraten – und sorgt damit für allerlei Verunsicherungen und

Spekulationen in der Kfz-Branche. „Hand- feste Lieferprobleme, ein anhängiges EU- Kartellverfahren, Bedenken von Behörden und Umweltverbänden sorgen für einige Unsicherheit bei allen Unternehmen, die sich mit der Fahrzeugklimaanlagentechnik befassen“, berichtete Franz-Josef Esch, Chefentwickler bei Dometic Waeco, beim traditionellen Frühjahrs-Pressegespräch des Emsdettener Klimaspezialiten. Dies ist umso verwunderlicher, da ja einer EU- Richtlinie zufolge seit dem 1. Januar 2011 neue Fahrzeugmodelle der Klassen M1 (Pkw und Wohnmobile) und N1 (Nfz bis 3,5 Tonnen) nur noch eine Typzulassung erhalten, wenn das Kältemittel in deren Klimaanlage einen GWP-Wert von unter 150 aufweist. Vor diesem Stichtag typzu- gelassenen Fahrzeuge dürfen allerdings noch bis 30. Dezember 2016 mit dem Käl- temittel R134a (GWP-Wert 1430) neu in den Straßenverkehr gebracht werden. Mit der Einführung von Fahrzeugen, deren Klimaanlagen mit einem anderen Kältemittel als dem bisher üblichen R134a betrieben werden, rechnet Esch angesichts der aktuellen Lage allerdings erst Mitte bis

20 amz - auto | motor | zubehör Nr. 3-2012

Ende 2012. „Von den Unsicherheiten sind aber vor allem auch Kfz-Betriebe betroffen, insbesondere was die Investitionsplanung betrifft“, bemängelte Esch die derzeitige Situation. Zwar werde das Thema „Klima- service an R1234yf-Anlagen“ für Werkstät- ten erst richtig interessant, wenn sich die Fahrzeuge im Markt befinden. Doch dem Branchenkenner zufolge sollen zunächst ausschließlich die Fahrzeughersteller das R1234yf erhalten. „Unklar ist, ob die ver- fügbare Menge des alternativen Kältemit- tels nur für die Produktion eingesetzt wird oder auch schon für den Service innerhalb der eigenen Organisation verwendet wer- den kann. Zudem sind die Distributions- wege des neuen Kältemittels bislang un- bekannt“, rügt Esch weiter.

Zwei Kältemittel parallel

„Allerdings werden bis Ende 2016 noch zahlreiche Fahrzeuge mit R134a-Klimaan-

Für die Klimazukunft gerüstet: Die Klimastation ASC 5000 wurde in enger Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern für das alternative Kältemittel R1234yf entwickelt. Es soll parallel zu den ersten Fahrzeugmodellen mit R1234yf- Klimaanlage in den Markt eingeführt werden. Foto: Dometic Waeco

Gute Aussichten: Auch wenn das neue Kältemit- tel R1234yf noch in den Startlöchern steht, ha- ben es Klimaservicebetriebe noch lange mit dem „alten“ R134a zu tun. Waeco-Chefentwickler Franz-Josef Esch zeigt, wie sich der Klimaservice mit präzisen Geräten optimieren lässt.

Schluss mit Schwund: Beim Austreiben des alten Kompressoröls gelangt üblicherweise teures Kältemittel in die Umwelt. Das ASC 2500 Low Emission besitzt deshalb einen speziellen Altöl- behälter, in dem das R134a aufgefangen und anschließend verlustfrei abgesaugt wird.

aufgefangen und anschließend verlustfrei abgesaugt wird. lagen produziert und verkauft“, prognos- tizierte Michel

lagen produziert und verkauft“, prognos- tizierte Michel Beer, verantwortlicher Pro- duktmanager für Werkstattausrüstung bei Dometic Waeco. „Rechnet man mit einer durchschnittlichen Fahrzeuglebensdauer von 15 Jahren, kann man davon ausgehen, dass Wartungsarbeiten an R134a-Klima- anlagen mindestens noch bis zum Jahr 2031 anfallen werden“, so Beer. Im Klartext bedeute dies, dass es Klimaservicebetriebe mindestens bis 2031 zwangsläufig mit zwei Kältemitteln parallel zu tun haben werden – und damit auch zwangsläufig für jedes Kältemittel das erforderliche Equip- ment benötigen. Kommt das neue Kältemittel, müssen sich laut Beer als erstes vor allem marken-

das erforderliche Equip- ment benötigen. Kommt das neue Kältemittel, müssen sich laut Beer als erstes vor

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technik klimaservice gebundene Kfz-Betriebe darauf einstel- len, mit zwei verschiedenen Systemen beim Klimaservice zu

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gebundene Kfz-Betriebe darauf einstel- len, mit zwei verschiedenen Systemen beim Klimaservice zu arbeiten. „Gängige R134a-Stationen lassen sich für gewöhn- lich nicht für den Umgang mit R1234yf aufrüsten“, erklärte der Produktspezia- list. Allerdings sei Dometic Waeco mit dem für R1234yf entwickelten Service- gerät ASC 5000, dem jüngsten Spross aus der renommierten ASC-Familie, bestens für das neue Kältemittel gerüstet. Laut Beer haben Chefentwickler Franz-Josef Esch und sein Entwicklerteam das ASC

5000 in enger Abstimmung mit der Fahr-

zeugindustrie konzipiert und mit allen Ausstattungsdetails versehen, die das

neue Gerät zum „perfekten Mitarbeiter“ in der Werkstatt machen sollen. Dazu gehöre unter anderem eine einfache, be- nutzerorientierte Bedienung sowie ein optimaler Zuschnitt auf die Abläufe im Werkstattalltag. Zudem biete das ASC

5000 gewohnte Qualität „Made in Ger-

many“, wofür die Entwicklung, die Pro- duktion und der Vertrieb des Geräts am

Unternehmensstandort im münsterlän- dischen Emsdetten bürgen sollen.

Besser wirtschaften

Vor dem Hintergrund, dass R134a-Fahr- zeuge die Klimaservicebetriebe noch mindestens 15 Jahre oder länger be- schäftigen werden – und angesichts des immer noch steigenden Preises für das „alte“ Kältemittel – haben die Emsdet- tener Klimaspezialisten außerdem das Servicegerät ASC 2500 Low Emission entwickelt. Bei diesem konzentrierte sich das Entwicklerteam unter anderem auf eine höchstmögliche Rückgewinnungs- rate und Füllgenauigkeit, was dem An- wender eine Kostenreduzierung bringen soll. Zudem verspricht die Servicestation einen interessanten, positiven Nebenef- fekt: Aufgrund einer äußerst geringen Kältemittelverlustrate wird die Umwelt nachhaltig entlastet. Laut Produktmanger Michael Beer konnten die Ingenieure die Verlustrate des ASC 2500 Low Emission auf nahezu null Gramm senken. Erreicht werde dies durch eine ausgeklügelte Integration al- ler emissionsrelevanten Servicegeräte- Komponenten in den Recycling-Kreislauf. Ein besonders kritischer Punkt sei näm- lich das Austreiben des Altöls mit Käl- temittel. Untersuchungen des Dometic Waeco-Teams haben nämlich laut Beer gezeigt, dass gängige Servicestationen bei der Klimawartung im Durchschnitt zwischen 60 und 120 Gramm des aus der Fahrzeugklimaanlage abgesaugten Kältemittels „in die Umwelt blasen“. Das führe angesichts des Preisanstiegs am Markt für das R134a zwangs-

angesichts des Preisanstiegs am Markt für das R134a zwangs- Innere Werte: Produktmanager Michael Beer erklärt die

Innere Werte: Produktmanager Michael Beer erklärt die Unterschiede und Besonderheiten des R1234yf-Klimaservicegeräts ASC 5000, etwa die Funktion der Kältemittelanaly- se. Auch bei der Neuentwicklung sind alle emissionsrelevanten Komponenten in den Recycling-Kreislauf integriert.

läufig zu einer hohen Mehrbelastung der Betriebe – und des Weltklimas, so Beer. Darüber hinaus habe man die ASC 2500 Low Emission zu einem hochpräzi- sen Diagnosetool entwickelt, das sowohl die abgesaugte Kältemittelmenge, als auch alle geräteinternen Kältemittel- mengen erfasst und dadurch zusätzlich die Klimaanlagen-Fehlerdiagnose er- leichtern soll. „Neben ihrer besonderen Wirtschaftlichkeit und Umweltverträg- lichkeit bietet die Klima-Servicestation dem Anwender vor allem auch noch eines: Sicherheit. Denn sollte das neue Kältemittel eingeführt werden, lässt sich das Gerät mittels eines speziellen Umrüstsatzes kurzerhand vom jetzigen Kältemittel R134a auf den Betrieb mit R1234yf umstellen“, versprach Beer.

Verbesserte Original-Qualität

Viele Autobesitzer legen großen Wert darauf, dass ihr Fahrzeug ausschließlich mit Ersatzteilen in Originalqualität re- pariert wird. „Doch es geht auch besser:

Mit originalersetzenden Klimateilen von Dometic Waeco“, versprach Ulrich Ko- nert, verantwortlich für das Produktma- nagement AirCon Service bei Dometic Waeco. Damit seien Kfz-Werkstätten und ihre Kunde immer auf der sicheren Sei- te. „Zum einen sind OE-Teile von Waeco qualitativ genauso gut wie das Original. Das bestätigt auch das unabhängige In- stitut Test- und Weiterbildungszentrum für Kälte- und Wärmepumpentechnik (TWK) in Karlsruhe. Andererseits sind diese Ersatzteile preiswert im besten Wortsinne“, so Konert weiter – was den Einbaubetrieben eine attraktive Rendite bescheren soll. „Selbst nach jahrelanger, serienreifer Entwicklung eines Fahrzeugs treten an Verschleißteilen oder anderen Kompo-

Fahrzeugs treten an Verschleißteilen oder anderen Kompo- Besser als Original: Tauchen bei einer Klimakomponente

Besser als Original: Tauchen bei einer Klimakomponente „Konstruktionsfehler“ auf, verbessern die Entwickler von Waeco das Bauteil. „Dadurch ist das Ersatzteil manchmal

besser als das Original“, erklärt Ulrich Konert, verantwortlicher Produktmanager bei Dometic

Waeco.

Fotos: Kuss

nenten immer wieder konstruktionsbe- dingte Mängel auf. Wird ein solcher Fall bekannt, reagieren unsere Produktent- wickler und bringen eine optimierte Variante des betreffenden OE-Teils auf den Markt“, berichtete Konert. „Bei OE- Teilen der Marke Waeco sind somit selbst kleinste Konstruktionsmängel ausge- schaltet – und das Ersatzteil ist besser als das Original“, so der Klimafachmann. Laut Konert stammen die OE-Ersatz- teile aus exklusiven Fertigungen, etwa aus Polen und China, die ständig akri- bischen Qualitätskontrollen durch Fach- leute aus dem Emsdettener Firmensitz unterzogen werden. Um den Anspruch „Beste Qualität am Markt“ zu erfüllen, erfolge die Forschungs- und Entwick- lungsleistung ebenfalls in Emsdetten. Darüber hinaus lässt Dometic Waeco sei- ne Produkte regelmäßig durch das Karls- ruher Fachinstitut TWK untersuchen, etwa mit einem 72-stündigen Dauer- lauftest im Volllastbetrieb. Anschließend werden laut Konert alle Komponenten nochmals bis ins kleinste Detail geprüft und bewertet. Eine weitere Besonderheit der OE- Teile von Waeco ist nach eigenem Bekun- den die Passgenauigkeit: „Durch präzise Konstruktion und sorgfältige Fertigung passen die Teile wie angegossen. Da- durch geht der Einbau schnell und leicht von der Hand, mögliche Reklamationen sind nahezu ausgeschlossen“, versprach Konert. Sollte wider Erwarten dennoch einmal ein Mangel auftauchen, ersetzt der Emsdettener Klimaspezialist nach eigenem Bekunden nicht nur schnell und unbürokratisch das entsprechende Ma- terial, sondern (bis zu einem bestimmten Höchstsatz) auch die Arbeitskosten nach EuroTax.

Klaus Kuss

den Verdampfer und die Luftkanäle der Klimaanlage reinigt und desinfiziert. Das Spray mit Schlauch und

den Verdampfer und die Luftkanäle der Klimaanlage reinigt und desinfiziert. Das Spray mit Schlauch und Düse ist einfach und effizient in der Anwendung, verspricht der Hersteller, und die Konsistenz sei voll- kommen unbedenklich für die Atemwege. Sie entspricht den Normen über Antibak- terizide AFNOR NET 72.300 und EN 1040. Außer über die Klimaanlage gelangt Luftverschmutzung ungefiltert durch Türen und Fenster in den Fahrzeuginnen- raum. Tatsächlich kann die Verschmut- zung im Innenraum bis zu fünfmal höher sein als außerhalb des Fahrzeugs. Mit dem ClimSpray kann üblen Gerüchen, Bakterien und Sporen zuleibe gerückt werden, und das Fahrzeug erhält zusätz- lich einen angenehmen Duft. In weniger

erhält zusätz- lich einen angenehmen Duft. In weniger Eine Klimaanlage muss regelmäßig auf ihre

Eine Klimaanlage muss regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, um volle Leistung zu bringen. Mit präventivem KlimaCheck und Klima-Wartung im Falle einer Fehlfunktion bietet Valeo den Werkstätten jeweils ein Rundum-Sorglos-Paket an. Fotos: Valeo

als 15 Minuten ist das Fahrzeuginnere wieder sauber. ClimSpray sollte alle drei bis sechs Monate angewendet werden. Mit ClimFilter in Kombination mit Clim- Pur sowie regelmäßig ClimSpray ist das Valeo Air-Quality-Programm vollständig. Damit kann sichergestellt werden, dass alle Klimawerte im grünen Bereich lie- gen, ganz im Sinne der Valeo-Philosophie

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D as umfangreiche KlimaCheck- Paket 2012 ist um ein Fenster- heber Special erweitert. Denn der französische Zulieferer lie- fert Austausch-Fensterheber

in Premium-Qualität für 85 Prozent der Fahrzeuge am Markt. Der Preis dafür ist mit 4,95 Euro pro Paket symbolisch gering geblieben. Genauso wie eines regelmä- ßigen Checks der Klimaanlage durch die Werkstatt bedarf es der alljährlichen Reini- gung der Anlage. Dafür hat Valeo das Des- infektionsspray ClimPur entwickelt, das

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technik klimaservice Cool bleiben _ Die Automobilhersteller müssen neue Fahrzeugtypen auf ein umweltfreundliches

Cool bleiben

_ Die Automobilhersteller müssen neue Fahrzeugtypen auf ein umweltfreundliches Kältemittel umstellen. Doch mit der Einführung des von der Industrie favorisierten R1234yf gibt es derzeit Probleme. Was bedeutet das für Kfz-Betriebe?

E s ist schon lange klar, dass das Kältemittel R134a durch eine umweltfreundlichere Alternative abgelöst werden muss. Bereits vor fünf Jahren hat die EU mit der Ver-

ordnung (EG) Nr. 706/2007 den Einsatz von Kältemitteln mit einem GWP-Wert (Global Warming Potential) von mehr als 150 für alle neuen Fahrzeugtypen ab dem 1. Januar 2011 und für alle Neufahr- zeuge ab dem 1. Januar 2017 verboten. Lange Zeit war nicht klar, welches alter- native Kältemittel das Rennen machen wird. Erst haben sich die im VDA organi- sierten Autobauer für CO 2 ausgesprochen, um dann schließlich doch auf R1234yf umzuschwenken.

Lieferengpässe verzögern Markteinführung

Wie dem auch sei – Fakt ist, dass jetzt schon über ein Jahr nach dem Einfüh- rungstermin des alternativen Kältemit- tels bei neuen Fahrzeugtypen immer

noch keine Autos mit R1234yf auf dem Markt sind. Als Grund werden Liefereng- pässe der beiden Produzenten Honey- well und DuPont angegeben. Die Un- tersuchungen der EU-Kommission auf Verstöße gegen das Kartellrecht bei die- sen beiden Unternehmen und die Mel- dungen über Schwierigkeiten beim Auf- bau der Produktionskapazitäten sind für das Image des neuen Kältemittels nicht förderlich. Dennoch wird es aus heutiger Sicht wohl kaum einen Weg zurück ge- ben. In einem so weit fortgeschrittenen Stadium auf CO 2 umzuschwenken, wird zeitlich eng und ist mit hohen Kosten verbunden. Daher wird sich das Kälte- mittel R1234yf wohl nach den überwun- denen Anlaufschwierigkeiten am Markt durchsetzen. Bei den künftig zu erwar- tenden Elektroautos könnte das jedoch anders aussehen. Dort haben CO 2 -Anla- gen große Vorteile, da sie nicht nur zum Kühlen, sondern auch zum Heizen einge- setzt werden können, was die Reichweite der Batterie positiv beeinflusst.

R134a-Klimaanlagen müssen noch viele Jahre gewartet und repariert werden. Die Investition in aktuelle Gerätetechnik macht sehr viel Sinn. Fotos: Linzing

Kritikpunkte an OEM-Lastenheft

Für den Klimaservice an Fahrzeugen mit R1234yf werden Kfz-Betriebe neue Kli- maservicegeräte benötigen. Die im VDA organisierten Autobauer haben für diese Geräte ein Lastenheft anfertigen lassen. Viele Werkstattausrüster haben bereits R1234yf-Klimaservicegeräte nach diesen Vorgaben entwickelt und von den Fahr- zeugherstellern für ihre Serviceorganisa- tion freigeben lassen. Allerdings werden an dem erwähnten Lastenheft immer wieder Kritikpunkte laut. Einer davon ist der „übertriebene“ Brandschutz. Laut Produktbeschreibung ist R1234yf brennbar, lässt sich aber nur von einer offenen Flamme entzünden und am Brennen halten. Es muss schon viel passieren, dass in einem Klimaser- vicegerät eine offene Flamme entsteht. Zwar sind Fachleuten Brände von Kli- maservicegeräten bekannt – allerdings aus einem anderen Grund. Bei einigen italienischen Fahrzeugmodellen ist an der Benzinleitung ein gleiches Ventil an- gebracht wie an der Klimaanlage. Alles Weitere kann man sich denken. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Käl- temittelanalyse vor dem Absaugen. Hier schreibt das Lastenheft einen Reinheits- grad von 98,5 Prozent vor. Sollte er da- runter liegen, muss das Kältemittel mit einem speziellen Gerät abgesaugt und entsorgt werden. Dieser Wert sei unre- alistisch, sagen Fachleute. Schon eine geringe Luftmenge reiche aus, um ihn zu unterschreiten. In so einem Fall ist es einem Kunden, der regelmäßig in den gleichen Fachbetrieb kommt, nur schwer zu vermitteln, warum er eine komplette Füllung neuen Kältemittels braucht. Zu- mal sich die Kosten für R1234yf noch in schmerzhaften Regionen befinden. Die Brandschutzmaßnahmen und die Kältemittelanalyse werden sich na- türlich auch auf die Preise für die neuen Klimaservicegeräte auswirken. Und ob diese Eigenschaften später im Service wirklich eine so bedeutende Rolle spie- len, ist noch nicht erwiesen. Es hat sich schon oft gezeigt, dass im Service nicht so heiß gegessen wird, wie die Entwickler

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FACT | factnet.de

kochen. Vor diesem Hintergrund ist es nur zu begrüßen, dass die Werkstattausrüster in ihrem europäischen Dachverband EGEA eine Arbeitsgruppe gebildet haben, um europaweite Standards für R1234yf-Klimaservicegeräte zu entwickeln, die sich an den Anforderungen des Servicemarktes und geltenden Vorschriften orientieren.

Sinnvoll investieren

Für Kfz-Betriebe bedeutet das: Cool bleiben und abwarten, wie sich der Markt entwickelt. Momentan gibt es keine Fahr- zeuge mit R1234yf auf dem Markt. Also macht es auch kei- nen Sinn, sich dafür ein Gerät anzuschaffen. Zumal auch das Kältemittel dafür kaum erhältlich und extrem teuer ist. Bei herstellergebundenen Werkstätten und Karosseriebetrieben sieht das freilich anders aus. Sobald die ersten R1234yf-Mo- delle auf den Markt kommen, brauchen sie die neuen Klima- servicegeräte. Investieren sollten Kfz-Betriebe aber dennoch. Und zwar in moderne R134a-Geräte. Diese werden auch in Zukunft eine große Bedeutung haben. Denn es ist davon auszugehen, dass bis Ende 2016 noch sehr viele Fahrzeugmodelle mit R134a- Klimaanlagen auf den Markt kommen werden. Vor diesem Hintergrund werden Fahrzeuge mit dem alten Kältemittel noch viele Jahre zu Wartungs- und Reparaturarbeiten in die Werkstätten kommen. Es gibt noch einen Grund, die Investition in neue R134a- Klimaservicegeräte in Erwägung zu ziehen: Bei neueren Fahr- zeugmodellen ist ein Trend zu immer geringeren Füllmengen mit sehr niedrigen Toleranzen zu beobachten. Im Kleinwa- gensektor sind bereits Fahrzeuge mit einer Füllmenge von unter 400 Gramm auf dem Markt. Ältere Klimaservicegeräte sind nicht mehr in der Lage, diese Klimaanlagen mit der ge- forderten Genauigkeit zu befüllen. Wer noch mit veralteten Klimaservicegeräten an solchen Anlagen arbeitet, riskiert in hohem Maße eine Unter- oder Überfüllung des Kältemittel- kreislaufs. Funktionsstörungen und kostenintensive Schäden sind damit so gut wie programmiert. Kfz-Betriebe, die jetzt den Klimaservice professionalisie- ren und dieses Dienstleistungsangebot ausbauen wollen, sind also gut beraten, falls noch nicht vorhanden, ein aktu- elles R134a-Gerät anzuschaffen. Für den Service an Klima- anlagen mit R1234yf bleibt noch genug Zeit, die Technik- und Preisentwicklung bei den dafür benötigten Geräten abzuwarten.

bei den dafür benötigten Geräten abzuwarten. Richard Linzing R1234yf-Geräte sind marktreif, von

Richard Linzing

R1234yf-Geräte sind marktreif, von Fahrzeug- herstellern freigegeben und lieferbar. Ob sie freie Werkstätten momen- tan benötigen, ist eher unwahrscheinlich.

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Kühlen Kopf bewahren

_ Am 1. Januar 2011 sollte der Startschuss für das neue Klimakälte- mittel R 1234yf fallen. Doch aus verschiedenen Gründen verzögert sich die Markteinführung. Viele Klimageräte-Hersteller haben allerdings schon eine passende Servicestation parat. Doch auch R 134a-Geräte sind nach wie vor interessant.

D er Klimaservice gehört Markt-

experten zufolge immer noch

zu den Wachstumsmärkten der

Kfz-Branche. Dazu trägt nicht

nur die inzwischen auf über 90

Prozent angewachsene Ausstattungs- quote bei den Neufahrzeugen bei. Insbe- sondere der durch die Abwrackprämie ver- jüngte Fuhrpark auf Deutschlands Straßen spült immer mehr klimaservicebedürftige Fahrzeuge in die Werkstätten – mit posi- tiven Auswirkungen auf die Serviceerlöse markengebundener und freier Klimaservi- cebetriebe gleichermaßen.

Klimaservice im Aufwind

Doch nicht nur für Kfz-Betriebe, die sich schon frühzeitig für den Leistungsbaustein Klimaservice in ihrem Dienstleistungs- portfolio entschieden haben, bietet das Geschäft mit dem Service und der Re- paratur von Fahrzeugklimaanlagen ein weitreichendes Betätigungsfeld. Selbst Neueinsteigern bietet das Klimageschäft noch viel Potenzial: Fahrzeugklimaanlagen haben sich nämlich längst von dem einst

als Frühjahrsangelegenheit propagierten Geschäft zum Ganzjahresdauerbrenner entwickelt. Angst, mit professionellem Klimaservice kein Geld zu verdienen, muss also kein Kfz-Unternehmer haben: Denn nicht nur der Klimaservice selbst, sondern auch die übrigen Wartungs- und Repara- turarbeiten sowie der Verkauf von Ersatz- und Serviceteilen, beispielsweise von Inne- raumluftfiltern oder Filtertrocknern, bieten viel Umsatzpotenzial, das es abzuschöpfen gilt. Nicht umsonst bezeichnen clevere Kfz- Unternehmer ihre Klimaservicestation sa- lopp als „Gelddruckmaschine“.

Paralleler Klimaservice

Dies soll den Klimaexperten der Kfz-Bran- che zufolge auch dann noch gelten, wenn nun endlich das neue, umweltfreund- lichere, aber leider nicht unumstrittene Klimakältemittel R1234yf im Markt ein- geführt wird. Wann es definitiv so weit ist, können derzeit selbst Brancheninsider noch nicht mit Gewissheit sagen. Doch gerade für markengebundene Servicebe- triebe und Karosseriespezialisten, die als

Prima Klima: Der Klimaservice gehört nach wie vor zu den Wachstumsmärkten der Kfz-Branche. Daran wird sich auch

mit dem neuen, alternativen Kältemittel nichts ändern. allerdings lässt dessen Markteinführung noch etwas auf sich

warten.

Fotos: Hersteller

erstes bei Arbeiten am Kältemittelkreis- lauf oder angrenzenden Fahrzeugsyste- men mit dem neuen Kältemittel in Berüh- rung kommen werden, wäre eine baldige Lösung wünschenswert. Viele Gerätehersteller stehen nämlich schon mit ihren für R1234yf entwickelten Neuheiten in den Startlöchern und war- ten darauf, endlich den Markt bedienen zu können. Kein Wunder, dass einige von ihnen schon mit diversen Empfehlungen und Freigaben seitens der Fahrzeugherstel- ler werben. Und obschon die R1234yf-Ge- räte dem Lastenheft des VDA entsprechen müssen, gehen die Gerätehersteller un- terschiedliche Wege, um die darin enthal- tenen Forderungen zu erfüllen – was dem späteren Anwender die Kaufentscheidung nicht unbedingt erleichtert. Doch auch Fahrzeuge mit dem alten Kältemittel R134a werden Klimawerk- stätten nach Expertenmeinung noch min- destens 20 Jahre begleiten – und einen Klimaservice benötigen. Denn noch bis 31. Dezember 2016 dürfen Neufahrzeuge mit alten R134a-Klimaanlagen zugelassen werden. Das bedeutet im Klartext, dass

Kfz-Betriebe in absehbarer Zeit zwei ver- schiedene Klimageräte vorhalten müssen, wenn sie ihre Kunden weiterhin umfas- send bedienen wollen. Dies gilt für freie und markengebundene Klimaservicebe- triebe gleichermaßen. Aus diesem Grund entwickeln die Klimagerätehersteller auch die R134a-Modelle immer weiter und pas- sen sie der sich stetig ändernden Marktsi- tuation an. In unserer traditionellen Klima- geräteübersicht bringen wir deshalb auch diesmal wieder interessante R1234yf- und R134a-Geräte parallel nebeneinander.

AVA Deutschland

und R134a-Geräte parallel nebeneinander. AVA Deutschland Die Produktion und der Vertrieb von Klimakomponen- ten und

Die Produktion und der Vertrieb von

Klimakomponen-

ten und Ersatzteilen rund um das Ther- momanagement ge- hören zu den Kern- kompetenzen der AVA Deutschland GmbH (www.ava. deutschland.de). Mit der „AVA Ice Star“ bietet der Klimateile- spezialist seinen Werkstattkunden aber auch gleich die passende Servicestation für die Wartung und Reparatur von Kli- masystemen. Unternehmensangaben zufolge wurde der Vollautomat in Zu- sammenarbeit mit dem TÜV Rheinland entwickelt und entspricht den SAE-Nor- men. Das Gerät bietet den Produktinfor- mationen zufolge zwei Evakuierungs- möglichkeiten: den Modus „Eco“ für eine maximale Wiedergewinnung der Gasmenge sowie den Modus „Speed“, der eine optimale Kombination zwi- schen Ausführungsgeschwindigkeit und Präzision garantieren soll. Zudem bietet das Ice Star drei Optionen für die Ölin- jektion: einen Schnellanschluss, einen abgedichteten Behälter für PAG-Öl und einen Anschluss für POE-Öl, welches für Hybridfahrzeuge benötigt wird. Laut AVA ist die Servicestation auch als R134a-Variante erhältlich, entweder di- rekt bei AVA Deutschland oder über den Vertriebspartner LB Werkstatttechnik (www.werkstatt-technik.eu).

Behr Service

Mit Behr Service (www.behrgroup.com) gibt es seit kurzem einen weiteren An- bieter von Klimaservicegeräten. Nach eigenen Angaben verfügt das Unter- nehmen über eine langjährige Entwick- lungskompetenz und umfassendes Knowhow bei Klimaservicegeräten so- wie bei Ersatzteilen für Motorkühlung

so- wie bei Ersatzteilen für Motorkühlung und Klimatisierung. Vertrieben wird die „ACxpert“

und Klimatisierung. Vertrieben wird die „ACxpert“ genann- te Gerätefamilie in Kooperation mit Mahle Aftermarket. Während das Modell „ACxpert 1000a“ für den schnellen, ko-

stengünstigen Wech- sel des Kältemittels R134a ausgelegt ist, wurde das „ACx- pert 2000yf“ (unser Bild) laut Behr in enger Kooperation mit namhaften Fahrzeugherstellern für das neue Kälte- mittel R1234yf konzipiert. Beide Klimaservicegeräte sollen sehr robust sein und einen vollautoma- tischen Klimaservice ermöglichen. Au- ßerdem sollen die Geräte via 6,4-Zoll- Touchscreen einfach und intuitiv zu bedienen sein und große, gut ablesbare Manometer besitzen. Eine integrierte Spülfunktion für ein optional erhält- liches, externes Spülset gehört zum Serienumfang. Das „ACxpert 2000yf“ verfügt den Produktinformationen zu- folge zudem über eine integrierte Käl- temittelanalyse sowie ein ausgereiftes, zertifiziertes Sicherheitskonzept für das neue, als schwer entflammbar klas- sifizierte Kältemittel R1234yf.

Berner

Drei Geräte für das Kältemittel R134a bietet das Angebot von Berner für Klima- servicebetriebe. Ne- ben dem Einstei- germodell „Mobil“, das sich insbesondere auch für den mobi- len Einsatz, etwa im Agrar- oder Baumaschinen-Bereich eig- nen soll, gibt es mit der Servicestation „TruckTec“ ein spezielles Gerät für die Wartung großer Kältemittelkreisläufe, etwa von Bussen. Dazwischen gibt es noch ein Allround-Gerät (unser Bild), das sich für Pkw und Lkw gleicherma- ßen eignen soll. Als Besonderheit ist bei allen Geräten nach Unternehmens- angaben ein „Premium Klimaservice“ inklusive. Dieser beinhaltet unter an- derem eine Einweisung durch einen technischen Servicemitarbeiter, eine Kalibrierung des Geräts sowie eine Ser- vicehotline. Außerdem erfolgt zwölf Monate nach dem Kauf eine Wartung des Gerätes mit Vakuumpumpenöl- wechsel, dem Austausch des Filter- trockners sowie einer Erneuerung der

Austausch des Filter- trockners sowie einer Erneuerung der Die Zauberformel des sauberen Bremsens: Die neuartige
Austausch des Filter- trockners sowie einer Erneuerung der Die Zauberformel des sauberen Bremsens: Die neuartige

Die Zauberformel des sauberen Bremsens:

einer Erneuerung der Die Zauberformel des sauberen Bremsens: Die neuartige Bremsbelagrezeptur stoppt die Entwicklung von
einer Erneuerung der Die Zauberformel des sauberen Bremsens: Die neuartige Bremsbelagrezeptur stoppt die Entwicklung von

Die neuartige Bremsbelagrezeptur stoppt die Entwicklung von Bremsstaub und lässt Felgen magisch glänzen. Das Unglaubliche:

nebenbei faszinieren Textar epad Brems- beläge durch fantastischen Bremskomfort und erstklassige Performance. Ist das Magie? Nein, das ist die saubere Leistung professionellen Know-hows. Eben typisch Textar.

Leistung professionellen Know-hows. Eben typisch Textar. www.textar.com Textar is a registered trademark of TMD
Leistung professionellen Know-hows. Eben typisch Textar. www.textar.com Textar is a registered trademark of TMD

www.textar.com

Textar is a registered trademark of TMD Friction.

technik

technik klimaservice Dichtungen durch einen Servicetechni- ker. Mit dieser Wartung verlängert sich laut Berner

klimaservice

Dichtungen durch einen Servicetechni- ker. Mit dieser Wartung verlängert sich laut Berner (www.berner.de) die Garan- tiezeit um weitere zwölf Monate.

Bosch

Mit der neuen Klima- servicestation ACS

9000 hat Bosch (www.

bosch-automotive. com) den R134a-Gerä- ten der ACS 6xx-Serie

eine adäquate Version für das alternative

Kältemittel R1234yf zur Seite gestellt. Den

Produktinformati-

onen zufolge erfüllt die Neuentwicklung alle Sicherheits- und Umweltanforde- rungen: Vor jedem Klimaservice prüft das Gerät automatisch alle sicherheitsrele- vanten Funktionen. Neben einer Dichtig- keitsprüfung des Kältemittelkreislaufes

erfolgt eine Analyse des Kältemittels, um sicherzustellen, dass das Kältemit- tels nicht mit anderen Stoffen aus der Fahrzeugklimaanlage vermischt wird. Ein intuitives Bedienmenü soll den Kfz- Fachmann anschließend durch den auto- matisierten Klimaservice führen. Das ACS 9000 verfügt über zwei se- parate Kreisläufe für Frischöl und ist damit auch für den Klimaservice an Hy- brid- und Elektrofahrzeugen geeignet.

Eine spezielle Technik im Inneren des ACS

9000 soll den Kältemittelverlust bei der

Altöltrennung und dem Ablassen von nicht kondensierten Gasen minimieren. Auch beim Befüllen soll eine sehr hohe Gasreinheit sichergestellt sein. Außer- dem soll eine präzise Messtechnik für eine exakte Kältemittelbefüllung sorgen. Dank eines hohen Recyclinggrades soll beim Klimaservice kaum Kältemittel er- gänzt werden müssen.

Klimaservice kaum Kältemittel er- gänzt werden müssen. BrainBee Bereits mit zwei Herstellerfreigaben für sein

BrainBee

Bereits mit zwei Herstellerfreigaben für sein neues R1234yf-Gerät beginnt der ita- lienische Klimaspezialist BrainBee (www. brainbee.com) die Klimasaison 2012. Laut BrainBee Deutschland (ehemals Tech- mess) besitzt das Modell „Clima 1234H“ die Freigabe von Daimler Benz, das Modell „Clima 1234HO“ die Freigabe von Opel. Überdies hat Opel das Modell „Clima 9000HO“ für Fahrzeuge mit R134a-Kli- maanlage freigegeben. Zu den Besonder- heiten der BrainBee-Geräte gehören nach Unternehmensangaben unter anderem so genannte „Eco-Lock“-Schnellkupp- lungen, welche beim An- und Abkuppeln kein Kältemittel mehr in die Umgebung

An- und Abkuppeln kein Kältemittel mehr in die Umgebung entweichen lassen sollen. Zudem sollen sich damit

entweichen lassen sollen. Zudem sollen sich damit die fahr- zeugseitigen Ser- viceanschlüsse auf Dichtigkeit prüfen lassen. Laut Anbieter sind die „Eco-Lock“- Anschlüsse seit März 2012 bei allen Brain Bee-Klimageräten serienmäßig, „Altge- räte“ lassen sich nachrüsten. Eine weitere Besonderheit ist Unternehmensangaben zufolge das Long-Life-Wartungsintervall der Vakuumpumpe: Ein spezielles Ölre- generationsprogramm regeneriert alle 60 Betriebsstunden das Vakuumpum- penöl, so dass dieses bis zu 1000 Be- triebsstunden in der Pumpe verbleiben könne, ohne dass diese an Leistung ver- liere. Bereits ausgelieferte Geräte lassen sich per kostenlosem Software-Update mit dieser Funktion nachrüsten.

Hella

Für das Kältemittel R134a hat Hella (www.hella.com) die Servicestation ACTT 200 in zwei unterschiedlichen Ausführungen im Programm. Unterneh- mensangaben zufolge handelt es sich dabei um eine deutsche Entwicklung, bei der ein besonderes Augenmerk auf der Präzision beim Absaugen und Wie- derbefüllen lag, zudem arbeiten die Ge- räte SAE J2788 konform. Um der Werk- statt ein Maximum an Präzision und Komfort zu geben, arbeitet das Hella ACTT 200 vollautomatisch. Alle Prozesse – vom Absaugen bis zum Befüllen – wer- den automatisch durch die Software ge- steuert. Serienmäßig ist außerdem eine „Power-Boost“-Funktion, die den Füll- vorgang optimieren soll, indem sie die Parameter Druck, Temperatur und Käl- temittelwaage berücksichtigt und einen Druckausgleich zwischen Fahrzeug und Servicegerät vermeidet. Optional gibt es für das ACTT 200 einen speziellen Arbeitsablauf für Hy- brid- und Elektrofahr-

zeuge. In der Basis- ausführung bietet das Gerät herkömmliche Druckmanometer, op- tional ist ein Nach- rüstsatz mit einem Tablet-PC erhältlich, über den dann die Bedienung erfolgt und der Unterneh- mensangaben zu- folge das Leistungs- spektrum der Service-

mensangaben zu- folge das Leistungs- spektrum der Service- station, etwa bei der Klimadiagnose, er- weitert.

station, etwa bei der Klimadiagnose, er- weitert. Vergleichbare Geräte soll es in naher Zukunft auch für R1234yf geben.

Hunger

Zum Start in die Klimasaison hat die Hun- ger Maschinen Vertriebs-GmbH (www. hunger-maschinen.de) die R134a-Klima- servicegeräte der Futura-Baureihe überar- beitet. Ab sofort setzt sich das Programm aus dem Halbautomaten „KS 421F“, dem Vollautomaten „KS 420F“ sowie dem als „Voll-Voll-Automaten bezeichneten Topmodell „KS 425F“ zusammen. Laut Hunger haben die Entwickler bei den R134a-Geräten Wert auf ein einfaches und übersichtliches Handling, schnelle Serviceprozesse sowie eine hohe Prozess- sicherheit gelegt und zudem auf eine anspre- chende Optik geachtet. Für Klimabetriebe mit hohem Durchsatz emp- fiehlt Hunger die Ser- vicestation „KS 420F“ (im Bild). Sie führt den Produktinformationen zufolge die Funktionen Entleeren, Recyceln, Evakuieren und Befül- len ebenso vollautomatisch aus wie das Alt- und Frischölmanagement und die UV- Zugabe. Die serienmäßige Programmda- tenbank erlaubt überdies die Eingabe der fahrzeugspezifischen Daten über einen Code. Gegenüber dem Vorgängermodell wartet der „futuristische“ Nachfolger zu- dem mit einem Zusatzmanometer für die erweiterte Diagnose sowie einer serien- mäßigen Spülfunktion auf.

Launch

sowie einer serien- mäßigen Spülfunktion auf. Launch Der „Dauerbrenner“ im Klimageräteprogramm von Launch
sowie einer serien- mäßigen Spülfunktion auf. Launch Der „Dauerbrenner“ im Klimageräteprogramm von Launch

Der „Dauerbrenner“ im Klimageräteprogramm von Launch (www. launch-europe.de) ist das „Value 200“, ein Vollautomat für das Kältemittel R134a. Zu den Besonderheiten gehören nach Unter- nehmensangaben eine Spezialsoftware zum automatischen Reinigen des Kältemittel- kreislaufs in Verbindung mit einem op- tional erhältlichen Spülsatz sowie ein Spezialprogramm zur Leckkontrolle unter Vakuum. Ebenfalls serienmäßig ist die au- tomatisierte Frischölbefüllung, bei der das Gerät selbsttätig die abgesaugte Menge Altöl ermittelt und anschließend die glei- che Menge Frischöl zudosiert. Ist der Aus- tausch des Gerätefilters notwendig, „infor- miert“ das Gerät den Anwender.

Nussbaum

Zu den Klimageräteentwicklern der ersten Stunde, die sich mit dem alternativen Kältemittel R1234yf beschäftigt haben, ge- hört zweifelsohne Nussbaum (www.nussbaum-lifts.de). Zum Jahresbeginn haben die Geräte der „ACE 21“-Serie nach Unter- nehmensangaben noch einige

Neuerungen erfahren. Mit den Modellvarianten „Profi“ und „Expert“ steht den Klimaser- vicebetrieben ein breit gefächertes Angebot für das neue

Kältemittel zur Verfügung. Die Profi-Modelle unterschei- den sich Unternehmensangaben zufolge im Wesent- lichen durch die Präzisionsbefüllung, die an den Kürzeln P, EP, EPA, MB hinter der Modellbezeichnung erkennbar und den „Expert“-Varianten vorbehalten ist. Die „ACE 21 Expert“-Geräte sollen die Anforderungen der deutschen Automobilhersteller hinsichtlich der Genauigkeit bei der Kältemittelrückgewinnung dank des in den Service- schläuchen integrierten Präzisionsbefüllungssystems erfüllen. Laut Nussbaum ist damit eine Füllmengen- genauigkeit von plusminus sieben Gramm möglich, beim Rückgewinnen sei eine Quote von 99 Prozent erreichbar.

beim Rückgewinnen sei eine Quote von 99 Prozent erreichbar. Snap-on/Sun Zur Klimasaison 2012 hat Snap-on
beim Rückgewinnen sei eine Quote von 99 Prozent erreichbar. Snap-on/Sun Zur Klimasaison 2012 hat Snap-on

Snap-on/Sun

Zur Klimasaison 2012 hat Snap-on (www.snapon-equipment.de) sein Klimageräteprogramm mit den Ge- räten der Marke „Sun“ überarbeitet und bietet einerseits aktualisierte R134a-Modelle an, andererseits soll ein völlig neues R1234yf-Mo- dell (siehe Bild) eingeführt werden. Zudem ist nach Unternehmensan- gaben eine Kombi-Servicestation geplant, das sich für beide Kälte- mittel gleichermaßen einsetzen lassen soll. Genaueres dazu soll in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden. Die R134a-Modelle „KoolKare Breeze“ und „KoolKare Blizzard“ erfüllen Unternehmens- angaben zufolge die SAE-Norm J 2788, was eine beson- ders präzises Entleeren und wiederbefüllen gewährleisten soll. Zu den Besonderheiten bei der Ausstattung der „Sun KoolKare“-Geräte für R134a gehören laut Snap-on/Sun im- mer ein softwaregesteuertes Spülprogramm sowie die auf Wunsch erhältliche „AIRCO“-Diagnosefunktion. Außer- dem besteht optional die Möglichkeit, beim Klimaservice gleichzeitig auch den Fahrzeuginnenraum zu desinfizie- ren oder die Dichtigkeitsprüfung mit Hilfe von Formiergas oder Stickstoff vorzunehmen.

SPX/Robinair

von Formiergas oder Stickstoff vorzunehmen. SPX/Robinair Über eine breite Palette an Hersteller-Freigaben verfügen

Über eine breite Palette an Hersteller-Freigaben verfügen in- zwischen die R1234yf-Klimastationen der Marke „Robinair“ von SPX. Neben den deutschen Fahrzeugherstellern Ford, Opel und der Volkswagen-Gruppe haben nach Unterneh- mensangaben auch Chevrolet, Hyundai, Jaguar, Kia, Land- rover, Renault und Subaru ihr „OK“ zu den VDA-konformen Servicegeräten der „AC1234“-Serie gegeben. Während das Modell „AC1234-8“ über ein integriertes Kältemittelanaly-

Während das Modell „AC1234-8“ über ein integriertes Kältemittelanaly- amz - auto | motor | zubehör Nr.

technik

technik klimaservice semodul verfügt, ist das „AC1234-7“ optional mit einem externen Analyse- tool erhältlich. Laut

klimaservice

technik klimaservice semodul verfügt, ist das „AC1234-7“ optional mit einem externen Analyse- tool erhältlich. Laut

semodul verfügt, ist das „AC1234-7“ optional mit einem externen Analyse- tool erhältlich. Laut SPX Service So- lutions Germany, Ge- schäftsbereich Tecno (www.spxeurope.com, www.tecnogmbh.de), ist mit den Geräten eine Kältemittelrückgewinnung von bis zu 99 Prozent möglich, was einerseits eine geringere Umweltbelastung und ande- rerseits – angesichts des zu erwartenden hohen Preises für das neue Kältemittel –, eine erhebliche Kostenersparnis bringen soll. Den Produktinformationen zufolge eignen sich die beiden R1234yf-Geräte auch für den Klimaservice an Hybrid- und Elektrofahrzeugen.

Texa

Auch der italienische Diagnose- und Kli- maspezialist Texa (www.texadeutsch- land.com) hat bis dato bereits einige Herstellerfreigaben für etliche seiner Servicegeräte erhalten. Unternehmens- angaben zufolge hat Opel – in Vertretung der Marken Opel, Chevrolet

gemäß des vielzitierten VDA-Lastenhefts entwickelt und nach umfangreichen Tests beim TÜV Rheinland geprüft und freigegeben. Eine Besonderheit im Pro- gramm ist das Modell „Konfort 780R Bi-Gas“, das sich für beide Kältemittel gleichermaßen eignen soll. Insgesamt können die Geräte der „Konfort 700“-Se- rie laut Texa mit acht internationalen Patenten aufwarten, was von der Inn- novationskraft der italienischen Geräte- entwickler zeuge. Als Beispiel führen die „Texaner“ das neu entwickelte Kältemit- telwiegesystem an, das Bodenuneben- heiten ausgleichen und ein besonders präzises Füllen ermöglichen soll. Zudem überwachen die neuen Servicestationen selbsttätig, ob das für die jeweilige Anla- ge richtige Öl eingefüllt wird.

Waeco

Bei den aktuellen Servicestationen von Dometic Waeco (www. airconservice.de,www. dometic-waeco.de), der „ASC 2500 Low Emission“ für das bisherige Kältemittel R134a und der „Wae- co ASC 5000“ für das neue R1234yf (unser Bild), haben die Ent-

wickler nach eigenem Bekunden ihren Fokus auf Wirtschaft- lichkeit, Umweltfreundlichkeit und Si- cherheit gelegt. Mit der „ASC 2500 Low Emission“ wollen die Klimaspezialisten von Waeco gar einen „Umsatzoptimie- rer“ für Klimaservicebetriebe geschaffen haben – insbesondere vor dem Hinter- grund, dass der Umgang mit R134a noch viele Jahre gesichert sei. Die Emsdettener Entwickler konzentrierten sich daher auf die Kostenreduzierung für die Werkstatt durch eine höchstmögliche Rückgewin- nungsrate beim Kältemittel: Laut Waeco beträgt die Verlustrate der „ASC 2500 Low Emission“ nahezu null Gramm. Dieser Wert lasse sich durch die ausge- klügelte Integration aller emissionsrele- vanten Servicegeräte-Komponenten in den Recycling-Kreislauf erreichen. Darü-

in den Recycling-Kreislauf erreichen. Darü- ber hinaus soll sich das Gerät mittels eines speziellen

ber hinaus soll sich das Gerät mittels eines speziellen Aufrüstsatzes problem- los auf den Betrieb mit 1234yf umstellen lassen – sollte das neue Kältemittel dem- nächst eingeführt werden. Mit vergleichbarer Technik, aller- dings auf die speziellen Anforderungen des alternativen Kältemittels R1234yf angepasst, kommt die Servicestation „ASC 5000“ daher. Nach Unternehmens- angaben wurde das Gerät in enger Ab- stimmung mit der Fahrzeugindustrie konzipiert. Zudem habe man auf eine einfache, benutzerorientierte Bedienung sowie optimal auf den Werkstattalltag zugeschnittene Abläufe geachtet. Laut Waeco soll die „ASC 5000“ parallel zu den ersten Fahrzeugen mit R1234yf-Klima- anlage in den Markt eingeführt werden.

Würth Online

World WOW

In der abschließenden Zertifizierung durch den TÜV Rheinland befand sich zum Redaktionsschluss das Klima- servicegerät „WAC 2000“ von WOW (www.wow-portal.com). Dieses neue, nach den Vorgaben des VDA gebaute Kli- maservicegerät soll einen umfassenden Klimaservice und eine fachgerechte Klima-Eingangsdiagnose an allen eu- ropäischen Fahrzeugen mit dem neuen Kältemittel R-1234yf ermöglichen. Die neue Servicestation ist mit integriertem Analysegerät als „WAC 2000A“ oder als „WAC 2000“ mit Anschluss für ein exter- nes Analysegerät erhältlich. Ein vollautomatischer Klimaservi- ceablauf gehört ebenso zur Serienaus- stattung wie die Dokumentation des Kältemittelverbrauches mittels eines Kältemittelmanagementsystems. Zu- dem verfügt das Klimagerät über ein Ölmanagement mit integrierten Wie- gezellen. Das Ablassen der nicht kon- densierbaren Gase aus der internen Kältemittelflasche erfolgt automatisch. Laut WOW ist das neue System mit einem internen Reinigungsmodus für die Leitungen so- wie zusätzlichen Ölbehältern ausge- stattet. Damit sei es für den Einsatz an Hybrid- und Elektrofahrzeugen oder Fahrzeugen mit elektrischen Kompressoren ge- eignet.

oder Fahrzeugen mit elektrischen Kompressoren ge- eignet. Klaus Kuss Europa und Vauxhall – die beiden neuen

Klaus Kuss

mit elektrischen Kompressoren ge- eignet. Klaus Kuss Europa und Vauxhall – die beiden neuen Klimaser-

Europa und Vauxhall – die beiden neuen Klimaser- vicegeräte „Konfort 760R“ und „770S“ geprüft und freigegeben. Während das „Konfort 770S“ (siehe Bild) eigens für das neue Kälte- mittel R1234yf entwickelt wurde, handelt es sich beim „Konfort 760R“ um ein Gerät für das immer noch aktuelle Kältemittel

R134a. Letzteres habe Opel vor allem auch im Hinblick auf die kom- menden Hybridfahrzeuge geprüft und zugelassen. Mit Mercedes Benz hat sich nach Unternehmensangaben bislang auch noch ein weiterer Automobilher- steller für das „Konfort 770S“ entschie- den und freigegeben und empfiehlt dies für seine Vertragswerkstätten. Laut Texa wurden die R1234yf-Mo- delle nach den strengen Anforderungen der deutschen Fahrzeughersteller und

delle nach den strengen Anforderungen der deutschen Fahrzeughersteller und 30 amz - auto | motor |
delle nach den strengen Anforderungen der deutschen Fahrzeughersteller und 30 amz - auto | motor |
delle nach den strengen Anforderungen der deutschen Fahrzeughersteller und 30 amz - auto | motor |

Üble Gerüche eliminieren

_ Verschütteter Kaffee, vergessene Speisen: So entstehen üble Gerüche im Auto, die man so leicht nicht wieder los wird.

F atal kann es werden, wenn die Werk- statt zum falschen Mittel oder gleich zur chemischen Keule greift. Denn für gewöhnlich haben sie damit keinen dauerhaften Erfolg. Meist gelingt es

nur, den Geruch kurzfristig zu überdecken. Um Gerüche einfach, schnell und effektiv zu eliminieren, kann die Werkstatt oder der Fahrzeugaufbereiter den A1 Geruchs-Killer des Pflege-Spezialisten Dr. Wack anwenden. Der A1 Geruchs-Killer arbeite auf einer neuen Technologie – der Enzymbasis, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Clou an dieser Technologie sei, dass sie die Geruchsmoleküle chemisch und damit dau- erhaft zerstöre und nicht nur überdecke. Ein weiterer Vorteil des A1 Geruchs- Killers sei seine einfache und spar- same Anwendung. Aufgrund seiner effizienten Enzym-Technologie sei er so strukturiert, dass er nicht an der Quelle der Geruchsbil- dung angewandt werden müsse. Der Anwender kann ihn einfach beliebig im Auto – beispielsweise am Dachhimmel – sparsam auf- sprühen. Der A1 Geruchs-Killer wirkt laut Unternehmens- angaben gegen ein sehr breites Spektrum an Gerü- chen wie Zigaretten-, Pfeifen und Zigarrenrauch, Schweiß und Essensgerüche. Er ist für alle Materialien im Autoinnenraum geeignet. Dr. Wack Chemie bietet dem Auto-Zubehör-Fachhandel den Geruchs-Killer in einer gut dosierbaren 100-Milliliter- Pumpflasche im Achter-Pack als Thekenaufsteller an. tv

Pumpflasche im Achter-Pack als Thekenaufsteller an. tv www.wackchem.com Beseitigt üble Gerüche: Der A1

www.wackchem.com

Beseitigt üble Gerüche:

Der A1 Geruchs-Killer von Dr. O.K. Wack Chemie. Foto: Dr. O.K. Wack Chemie

SERVICE
SERVICE
von Dr. O.K. Wack Chemie. Foto: Dr. O.K. Wack Chemie SERVICE Innovativer Klimaservice für die Profiwerkstatt
von Dr. O.K. Wack Chemie. Foto: Dr. O.K. Wack Chemie SERVICE Innovativer Klimaservice für die Profiwerkstatt

Innovativer Klimaservice für die Profiwerkstatt von morgen

Klimaservicegeräte von Profis für Profis: Entwickelt von Behr Service in Deutschland und gefertigt in Europa, stehen unsere Klima- servicegeräte über das weltweite und starke Vertriebsnetz von MAHLE Aftermarket unseren Kunden zur Verfügung. Perfekt ergänzt mit passgenauem Zubehör, fachkundiger Einweisung und kompetentem Service.

Behr ACxpert 1000a für das Kältemittel R-134a Das vollautomatische Klimaservicegerät für Pkw, Busse oder Nkw.
Behr ACxpert 1000a für
das Kältemittel R-134a
Das vollautomatische
Klimaservicegerät für Pkw,
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Behr ACxpert 2000yf für
das Kältemittel HFO-1234yf
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Klimaservicegeräte-Generation
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alle Fahrzeugtypen

Automechanika vom 11.-16. September 2012 in Frankfurt Besuchen Sie uns auf dem Stand von MAHLE Aftermarket, um Ihnen unsere Servicegeräte persönlich vorstellen zu können!

www.behr-service.com

acxpert@behrgroup.com

technik

technik klimaservice Klimaschäden vorbeugen _ Der Filter-Trockner einer Klimaanlage ist als Verschleißteil zu

klimaservice

Klimaschäden

vorbeugen

_ Der Filter-Trockner einer Klimaanlage ist als Verschleißteil zu betrachten und muss im Rahmen des Klimaservices ausgetauscht werden. amz hat sich mit den Klima-Spezialisten von Hella über Argumente für das Kundengespräch und Tipps für die Montage- arbeiten ausgetauscht.

D ass die Fahrzeugklimaanlage ein wartungsbedürftiges Sys- tem ist, dürfte mittlerweile unstrittig sein. Dennoch sehen die meisten Automobilhersteller

in ihren Wartungsplänen keine Servicear-

beiten am Kältemittelkreislauf vor. Das macht es Kfz-Werkstätten nach wie vor schwer, ihren Kunden zu vermitteln, wie wichtig regelmäßige Wartungsarbeiten an der Klimaanlage sind, um schwerwie- genden Schäden vorzubeugen.

Feuchtigkeit ist Gift für das Klimasystem

Hauptverursacher für die Wartungsbe- dürftigkeit von Fahrzeugklimaanlagen sind die im Kältemittelkreislauf eingesetzten Gummischläuche. Leider kann auf sie nicht verzichtet werden, da zwischen dem am Motor montierten Kompressor und den an der Karosserie befestigten Klimaleitungen eine flexible Verbindung benötigt wird, die Vibrationen und Motorbewegungen ausgleicht. Gummi ist zwar ein flüssig- keitsdichtes Material, für Gasmoleküle ist es jedoch durchlässig. Das führt dazu, dass einerseits Kältemittel in die Atmosphäre entweicht und andererseits Luftfeuchtig- keit in den Kältemittelkreislauf eindringt. Letzteres wird durch die stark hygrosko- pische Eigenschaft der PAG-Kompressoröle begünstigt. Feuchtigkeit ist jedoch Gift für das Klimasystem. Denn Wasser führt zu

Vereisungen am Expansionsventil. Infolge dessen lässt die Kühlleistung nach. Außer- dem reagiert Wasser mit dem Kältemittel und dem PAG-Öl. Dieser chemische Pro- zess bewirkt, dass sich aggressive Säuren bilden, welche die Klimakomponenten an- greifen. Das führt zu Korrosion, Funktions- störungen und im schlimmsten Fall zum Ausfall wichtiger Komponenten.

und im schlimmsten Fall zum Ausfall wichtiger Komponenten. Eine zu hohe Feuchtigkeitsmenge und aggressive Substanzen

Eine zu hohe Feuchtigkeitsmenge und aggressive Substanzen führen zur Beschädigung des Filter-Trockners. Das Silika-Material kann sich im System verteilen und Schäden an Bauteilen verursachen.

im System verteilen und Schäden an Bauteilen verursachen. Filter-Trockner gibt es in den unterschied- lichsten

Filter-Trockner gibt es in den unterschied- lichsten Ausführungen. Generell gilt, dass sie erst unmittelbar vor dem Einbau ausgepackt werden sollten.

Um Schäden an der Klimaanlage vorzubeugen, sollte der Filter-Trockner alles zwei Jahre und nach jedem Eingriff in den Kältemittelkreislauf erneuert werden.

Fotos: Linzing

Trockner und Akkumulatoren sichern Funktion

Aus diesem Grund sind in Klimasystemen mit Expansionsventil Filter-Trockner ver- baut. Sie sind in der Hochdruckleitung zwischen Kondensator und Expansions- ventil montiert. Filter-Trockner haben die Aufgabe, dem Kältemittel Fremdkörper und Feuchtigkeit zu entziehen. Außerdem verhindern sie die Blasenbildung im kon- densierenden Kältemittel und dienen als Kältemittelspeicher. Dadurch wird sicher- gestellt, dass nur Kältemittel in flüssiger Form zum Expansionsventil gelangt. Bei Klimasystemen mit Drosselventil ist in der Niederdruckseite des Systems ein so ge- nannter Akkumulator verbaut. Er erfüllt die gleichen Aufgaben wie der Filter-Trockner. Filter-Trockner gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen. Häufig sind sie als separates Bauteil vor- zufinden. Bei neueren Fahrzeugmodellen werden sie vermehrt als Wechsel-Patrone in den Kondensator integriert. Unabhän- gig von ihrer Bauart haben Filter-Trockner jedoch eines gemeinsam: Das integrierte Silika-Material kann nur eine begrenzte Menge an Feuchtigkeit aufnehmen. Je nach Auslegung sind das gerade mal sechs bis zwölf Gramm. Ist dieses Potenzial aus- geschöpft, steigt der Feuchtigkeitsgehalt im Kältemittelkreislauf und es kommt zu den beschriebenen Störungen. In einigen Fällen kann der hohe Feuchtigkeitsgehalt gemeinsam mit aggressiven Säuren dazu führen, dass sich das Silika-Material auf- löst und im System verteilt. Dort verstopft es das Expansionsventil und führt zu ver- minderter Kühlleistung. Gelangt es in den Kompressor, ist dessen Ausfall so gut wie sicher.

Wechselintervalle beachten

Filter-Trockner und Akkumulatoren sind daher als Verschleißteile zu betrachten. Hella empfiehlt, sie spätestens alle zwei Jahre zu erneuern. Das ist sicherlich nicht immer leicht, dem Kunden zu vermitteln. Hella bietet deshalb speziell für Autofah- rer konzipierte Flyer und Informationsbro- schüren an. Es gibt aber auch Ausnahmen von die- ser Regel, sagen die Klima-Spezialisten von Hella. Beispielsweise dort, wo der Tausch des Filter-Trockners mit einem extrem hohen Montage- und Kostenaufwand verbunden ist. In solchen Fällen kann die Werkstatt in Absprache mit dem Kunden durch jährliches Wechseln des Kältemittels und mehrfaches Evakuieren der Anlage den Tausch des Filter-Trockners auf ein drei-

Der Trocknerwechsel sollte deutlich sichtbar im Motorraum und im Serviceheft dokumentiert werden. Bei einigen

Der Trocknerwechsel sollte deutlich sichtbar im Motorraum und im Serviceheft dokumentiert werden.

im Motorraum und im Serviceheft dokumentiert werden. Bei einigen französischen Fahrzeug-Modellen ist der

Bei einigen französischen Fahrzeug-Modellen ist der Filter-Trockner fest im Kondensator verbaut. Als sinnvolle Lösung gibt es von Behr Hella Service Ersatz-Kondensatoren mit Schraubver- schluss für den Trocknerwechsel.

bis vierjähriges Intervall hinauszögern. Wurde der Kältemittelkreislauf für Repa- raturarbeiten geöffnet, muss der Filter- Trockner grundsätzlich gewechselt wer- den. Um eine Feuchtigkeitsansammlung in den Klimakomponenten und -leitungen zu vermeiden, sollte der Werkstattfachmann darauf achten, alle geöffneten Anschlüsse unverzüglich mit geeigneten Stopfen zu

verschließen. Sind diese nicht zur Hand, hilft notfalls auch ein Luftballon weiter. Desweiteren sollte das System nach dem Erneuern von Klima-Komponenten mehr- fach evakuiert werden. So stellt der Fach- mann sicher, dass dem Kältemittelkreislauf möglichst die gesamte Rest-Feuchtigkeit entzogen wird und der neue Filtertrockner nichts von seiner ursprünglichen Kapazität verliert.

Schrauber-Tipps

Beim Wechsel des Filter-Trockners muss der Werkstattfachmann auf möglichst hohe Sauberkeit im Arbeitsumfeld ach- ten, damit keine Fremdpartikel ins Klima- system gelangen. Wichtig ist es zudem, dass der Filter-Trockner erst kurz vor dem Einbau aus der Verpackung geholt und dann zügig verbaut wird. So vermeidet der Monteur, dass der Filter-Trockner Feuchtig- keit aus der Umgebungsluft aufnimmt. Ist dieVerpackung beschädigt, sollte der Filter- Trockner nicht mehr verwendet werden. Ferner muss der Fachmann bei Schraubverbindungen die O-Ringe erneu- ern und diese vor der Montage mit PAG-Öl benetzen. Vor dem Einfüllen des Kälte- mittels sollte auf jeden Fall im Bereich der

K L I M A- T I P P

 

Lösung für Schildbürger-Streich

Bei den Citroën-Modellen C2 und C3 ab Baujahr 2006 werden Kondensatoren mit integriertem Filter-Trockner verbaut, bei denen die Trocknerpa- trone nicht gewechselt werden kann. Der Trock- nereinsatz ist fest im Gehäuse des Kondensators verschlossen und kann nur als gesamtes Bauteil er- neuert werden. Als kundenorientierte Lösung bietet Behr Hella Service für diese Fahrzeuge Kondensa- toren an, die für den Wechsel des Trocknereinsatzes mit einem Schraubdeckel ausgestattet sind. Darüber hinaus hält das Lieferprogramm von Behr Hella Service ein breites Angebot an Filter-Trock- nern für alle gängigen Fahrzeugmodelle bereit. Werkzeuge und Geräte für den Klimaservice und umfangreiche Informationsmaterialien für Kfz- Werkstätten und Autofahrer ergänzen das über den Großhandel erhältliche Sortiment.

Verschraubungen eine Dichtheitsprüfung mit Formiergas erfolgen. Damit lassen sich auch geringste Leckagen sicher aufspüren und Reklamationen vermeiden. Der Filter- Trockner-Wechsel sollte abschließend im Service-Heft und mit einem Aufkleber im Motorraum dokumentiert werden.

Richard Linzing

Aufkleber im Motorraum dokumentiert werden. Richard Linzing Vertriebspartner gesucht! Möchten Sie an unserem Erfolg
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technik

technik klimaservice Komplett im Set: Das „Kit 1“ von Vemo enthält neben dem Verdichter – wo

klimaservice

Komplett im Set: Das „Kit 1“ von Vemo enthält neben dem Verdichter – wo nötig, mit passendem Adapterkabel – auch das passende Kältemittelöl sowie ein komplettes Spülset (links). Es ist als Starterset konzipiert. „Kit 2“ und „Kit 3“ sind jeweils abgespeckte Varianten.

Komplettpakete für Klimaprofis

_ „Wer gut schmiert, der gut fährt“ – dies gilt auch für den Klima- kompressor. Viele Verdichter fallen allerdings aufgrund einer mangel- haften Schmierung aus. Damit Werkstätten beim Kompressortausch auf der sicheren Seite sind, bietet Klimaspezialist Vemo spezielle Kompressor-Kits – Spülset inklusive.

Spülen ist Pflicht

Zu diesen Begleitmaßnahmen gehört laut Goldbach ein gründliches Spülen des gesamten Kältemittelkreislaufs mit all seinen Komponenten. Einerseits, um zerstörerische Späne und Festpartikel, die beim „Kompressor-Gau“ entstanden sind, aus dem System zu entfernen. Und andererseits, um verschmutztes und unwirksam gewordenes Kältemittelöl aus der Anlage zu entfernen. Beides ist notwendig, um einen neuerlichen Kom- pressorschaden bereits im Vorfeld zu verhindern. Dass jedoch nicht immer gespült wird, zeigen laut Goldbach die Erfah- rungen der Gewährleistungsspezia- listen bei Vemo. „Die meisten Ersatz- kompressoren werden innerhalb von

I mmer wieder sterben Klimakom- pressoren, weil sie nicht mehr richtig geschmiert werden. Ursachen für eine solche Mangelschmierung gibt es den Klimaspezialisten von Vemo (www.vemo.de) zufolge mehrere. Eine davon ist beispielsweise eine zu geringe Kältemittelfüllmenge. „Befindet sich zu wenig Kältemittel in der Anlage, kann das Kältemittelöl nicht mehr ordnungsgemäß zirkulieren. Das hat zur Folge, dass die Schmierstellen nur unzureichend mit Öl versorgt werden und es zu einem erhöhten Verschleiß kommt“, berichtet Michael Goldbach, Produktmanager und Klimaexperte bei Vemo in Oldenburg. Doch auch verbrauchtes Kältemittelöl oder eine unzureichende Qualität des Schmier- stoffs können dem Fachmann zufolge einem Klimakompressor den Garaus

machen. „Mit dem Austausch des defekten Verdichters alleine ist es allerdings nicht getan. Es sind immer Begleitmaßnahmen notwendig“, sagt Goldbach.

Es sind immer Begleitmaßnahmen notwendig“, sagt Goldbach. „Ölbild“: Am Aussehen des Kältemittelöls lässt sich

„Ölbild“: Am Aussehen des Kältemittelöls lässt sich dessen Zustand ablesen. Von links: Neu – mit UV-Lecksuchadditiv – leicht verschmutzt – stark verschmutzt mit viel Kontrastmittel – ver- brannt. „Nach einem ordnungsgemäßen Spülen darf das Kältemittelöl höchstens wie im mittleren Glas aussehen“, sagen die Fachleute von Vemo.

Kompressor-GAU: Wenn es an der Schmierung mangelt oder das Kältemittelöl „verbraucht“ ist, bedeutet dies meist

Kompressor-GAU: Wenn es an der Schmierung mangelt oder

das Kältemittelöl „verbraucht“ ist, bedeutet dies meist das Aus für den Klima-Kompressor. Ein fachgerechtes Spülen des gesamten Kältemittelkreislaufs und all seiner Komponenten

ist dann Pflicht.

Fotos: Vemo

acht bis zwölf Wochen nach dem Einbau reklamiert und eingeschickt“, berichtet Klimaprofi Goldbach. Im Gewährleistungsfall werde das Kompressoröl aller- dings genauestens gecheckt und untersucht. „Bereits am Aussehen kann der Fachmann den Zustand des Öls erkennen – und ob die Werkstatt den Kältemittel- kreislauf gründlich gespült hat. Was leider nicht im- mer der Fall ist“, so der Experte.

Spezialsets für mehr Sicherheit

Ob es am teilweise recht aufwändigen und komple- xen Vorgehen liegt oder an der nicht vorhandenen Ausrüstung – darüber können auch die Klimafachleu- te von Vemo nur spekulieren. „Damit die Werkstatt aber von Anfang an alles richtig machen kann, haben wir spezielle, fahrzeugspezifische Kompressor-Kits geschnürt“, erklärt Goldbach. Der Basissatz, „Kit 1“ genannt, enthält neben dem Ersatzkompressor – und falls notwendig, auch gleich den passenden Kabelad- apter – das erforderliche Kältemittelöl sowie ein kom- plettes Spülset. Letzteres besteht aus der Reinigungs- mittel-Druckdose, der Spülpistole mit Schlauch sowie einem Schraubadapter. Mit dem „Kit 1“ sollen laut Vemo vor allem Werk- stätten angesprochen werden, die sich bislang noch nicht mit dem fachgerechten Spülen beschäftigt ha- ben und somit noch nicht über die erforderliche Aus- rüstung verfügen. In der Folge genügt es dann, das „Kit 2“ zu bestellen, denn dieses beinhaltet den Kom- pressor, eine Reinigungsmitteldruckflasche sowie das passende Kältemittelöl. Das Paket „Kit 3“ schließlich besteht aus der Spülpistole, einem Schlauch sowie dem Schraubadapter zum Anschluss an die Reiniger- kartusche. Bei Kit 1 und Kit 2 werden sämtliche Arti- kel zusammengefasst in einem Karton geliefert, was laut Vemo die Logistik erleichtern soll. „Außerdem ist mit den Sets von Anfang an ein fachgerechter Einbau sichergestellt“, resümiert Klimafachmann Goldbach.

Klaus Kuss

resümiert Klimafachmann Goldbach. Klaus Kuss TRW Cotec Bremsbeläge Weil jeder Meter zählt TRW

TRW Cotec Bremsbeläge

Weil jeder Meter zählt

TRW beschichtet Bremsbeläge ab sofort mit Cotec, einer innovativen Silikatschicht auf der Reibfläche. Insbesondere in der Einfahrzeit zeigen Bremsbeläge mit Cotec eine stark verbesserte Leistung.

Unabhängige Bremstests belegen die hohe Leistungs- fähigkeit im Vergleich zu Produkten namhafter Wettbe- werber. Mit neuen Cotec-Belägen ausgestattete Test fahrzeuge kamen bei insgesamt fünf Notbremsungen mindestens drei Meter früher zum Stillstand. Mehr zu den Testergebnissen auf www.trwaftermarket.com/cotec

Das gesamte TRW Bremsbelagprogramm wird derzeit auf die neue Beschichtung umgestellt. Bereits mit Cotec ausgelieferte Bremsbeläge tragen das Cotec- Logo auf der Verpackung.

TRW Cotec - Bremsbeläge die Vertrauen schaffen.

auf der Verpackung. TRW Cotec - Bremsbeläge die Vertrauen schaffen. Bremse - Lenkung - Aufhängung www.trwaftermarket.com

Bremse - Lenkung - Aufhängung

www.trwaftermarket.com

technik

technik klimaservice _ Schnell und sicher zum Leck Das selektive Gasspürgerät „SelectH2“ zum Aufspüren von Lecks

klimaservice

_ Schnell und sicher zum Leck

Das selektive Gasspürgerät „SelectH2“ zum Aufspüren von Lecks am Kältemittel- kreislauf mittels Formiergas gehört nun schon seit mehreren Jahren zum festen Be- standteil des Klimaservice-Sortiments von Herth+Buss Elparts. Der Heusenstammer Kfz-Teilespezialist darf sich zu den Verfech- tern der ersten Stunde zählen, die diese Art der Leckageortung vorangetrieben haben. Nicht zuletzt, weil das Formiergas-Verfah- ren nach eigenem Bekunden sehr schnell und auch sehr zuverlässig ist, heißt es in ei- ner aktuellen Unternehmensinformation. Die Formiergas-Lecksuche bietet Anbieterangaben zufolge Klimaservi- cebetrieben die Möglichkeit einer zeit- sparenden, kostengünstigen und vor allem umweltschonenden Lecksuche. Bei dem Formiergas handelt es sich laut Herth+Buss um ein Gasgemisch aus 95 Prozent Stickstoff und fünf Prozent Was- serstoff, welcher über einen speziellen elektronischen „Wasserstoff-Schnüffler“ detektiert wird. Laut Herth+Buss lassen sich mit dem SelectH2 selbst kleinste Leckagen und Haarrisse aufspüren. Über die Option, den Gasdruck in der Anlage zu variieren, sollen sich auch so genann-

te Vibrationslecks ermitteln lassen. Auch die Dichtigkeit des Verdampfers lasse sich aufgrund des Schwanenhalses auf einfache Weise überprüfen, ohne dass man den Wärmetauscher hinter dem Ar- maturenbrett ausbauen müsse. Die Handhabung des Formiergas-Sy- stems ist simpel und schnell erklärt: Zur Lecksuche füllt der Anwender das Prüfgas in die evakuierte Anlage und verteilt es, indem er den Motor kurz startet. Anschlie- ßend kann die Lecksuche mit dem SelectH2 beginnen. Dazu führt der Kfz-Fachmann

den sensiblen Schnüffler von oben an den Kältemittelleitungen entlang und über die Komponenten hinweg. Da Wasserstoff leichter ist als Luft, steigt er nach oben. Erkennt das Gerät ein Leck, signalisiert es dies mit akustischen Signalen und einer LED-Anzeige. Das kompakte Spürtool ist mit zwei Gassensoren und einer Ansaug- pumpe bestückt, die laut Herth+Buss wie eine künstliche Nase funktionieren und nur auf Wasserstoff reagieren. kk

www.herthundbuss.com

Sensibler Schnüffler: Das Spürgerät „SelectH2“ ist das Kernstück des Formiergas-Lecksuchsy- stems vom
Sensibler Schnüffler: Das Spürgerät „SelectH2“
ist das Kernstück des Formiergas-Lecksuchsy-
stems vom Kfz-Teilespezialisten Herth+Buss
Leckagen aufdecken.
Foto: Herth+Buss

Elparts. Der sensible „Spürhund“ spricht nur auf reinen Wasserstoff an und soll selbst kleinste

_ Lukrativer Frischeservice

„Frischeservice rechnet sich“, sagen die Klimafachleute beim Ulmer Autochemie- spezialisten Liqui Moly. Saisonale Service- angebote und zusätzliche Geschäftsideen gewinnen immer mehr an Bedeutung, wenn es darum geht, zusätzliche Erlöse zu generieren. Ein wichtiger Baustein kann das professionelle Reinigen des Klima- und Lüftungssystems sein. „Die Gesundheit der Insassen ist da- bei ein wichtiges Verkaufsargument“, weiß Peter Baumann, Marketingleiter bei Liqui Moly. Klimaservicebetriebe könnten

bei Liqui Moly. Klimaservicebetriebe könnten ihre Kunden bei einem Werkstattbesuch auf den muffigen

ihre Kunden bei einem Werkstattbesuch auf den muffigen Geruch aus der Kli- maanlage ansprechen. „Der Mief ist ein sicheres Indiz, dass eine Reinigung der Klimaanlage fällig ist“, so Baumann. Ursache für die üblen Gerüche sind den Fachleuten von Liqui Moly zufolge Keime, Pilze und Bakterien, die den Verdampfer der Klimaanlage und meist auch schon das Lüftungssystem befallen haben – und beim Einschalten der Klimaanlage in den Fahrzeuginnenraum dringen. Nicht nur für Allergiker bedeute dies ein Gesundheits- risiko, erklärt Baumann. „Damit wird der Hinweis auf die Gesundheit des Autofah- rers zum Verkaufsargument. Der Kunde

Frischeservice rechnet sich: Nach der Winter- pause verbreiten viele Klimaanlagen üble Ge- rüche. Eine Komplettreinigung des Verdamp- fers inklusive des Lüftungssystems schafft Abhilfe – und spült zusätzliche Erlöse in die Kasse. Liqui Moly bietet hierfür interessante Komplettpakete.

Foto: Liqui Moly

fühlt sich gut aufgehoben, weil sich die Werkstatt kümmert und auf die Problema- tik hinweist“, erläutert der Marketingfach- mann. Für die fachmännische – und vor allem einträgliche – Klimaanlagenreinigung bie- tet Autochemiespezialist Liqui Moly inte- ressierten Kfz-Betrieben Komplettpakete, welche neben den Produkten auch das erforderliche Werkstattequipment sowie umfangreiche Verkaufshilfen wie Theken- aufsteller, Prospekte, Rückspiegelanhänger und Serviceaufkleber beinhalten. Das Reinigen des Verdampfers erfolgt mittels einer Reinigungspistole, deren Be- sonderheit eine Spezialsonde ist. Mit die- ser lässt sich die Reinigungsflüssigkeit mit Druckluft durch die feinen Lamellen des Verdampfers und in die Lüftungskanäle sprühen, was den Anwendungstechnikern von Liqui Moly zufolge die Ursachen für den Klimamief beseitigt und eine schnelle Neubildung wirkungsvoll verhindert. kk

www.liqui-moly.de

_ Frischer Duft auf Knopfdruck

Schlechte Gerüche im Fahrzeuginnen- raum, etwa von Hunden, Erbrochenem oder Zigarren- und Zigarettenrauch kön- nen das Fahrvergnügen schmälern. Bislang besorgte sich der geplagte Autobesitzer bei solchen Problemen ein so genanntes „Duftbäumchen“ oder einen ähnlichen Lufterfrischer, in der Hoffnung, damit ein besseres Innenraumklima zu schaffen. Doch mit derartigen Lösungen lässt sich der üble Geruch meist nur überdecken, ohne jedoch die Ursache zu beseitigen. Besser soll dies nun das neue Duft- spray „Clean Air“ des belgischen Auto- chemiespezialisten Wynn‘s können: Unter- nehmensangaben zufolge befinden sich in der 100-Milliliter-Spraydose spezielle „An- ti-Geruch-Moleküle“, die sich mit den übel- riechenden Molekülen der Innenraumluft verbinden und diese dadurch eliminieren. Zurück bleibt laut Wynn‘s ein frischer und

lange anhaltender Minze-Duft. Die An- wendung des „Clean Air“-Sprays ist simpel:

Man stellt die Sprühdose in die Mitte des Innenraums oder in den Kofferraum und drückt den Sprühkopf. Nach etwa zwei Minuten hat sich der Wirkstoff selbsttätig verteilt und den Produktinformationen zufolge die übelreichenden Duftstoffe entfernt. Anschließend ist das Fahrzeug mindestens fünf Minuten lang zu lüften. Entsprechende Gebrauchshinweise sind in Form von Piktogrammen auf der Sprühdo- se zu finden. Laut Wynn‘s eignet sich das neue Pro- dukt nicht nur für den Endverbraucher, sondern auch für den Profi-Einsatz in der Werkstatt, etwa um dem Innenraum nach einer Wartung oder einer Reparatur mit einer angenehmen Minze-Duftnote auf- zufrischen, bevor der Kunde das Fahrzeug abholt. Auch zum „Beduften“ von Ge-

Kunde das Fahrzeug abholt. Auch zum „Beduften“ von Ge- Frische-Spray: Mit den „Anti-Geruch-Mole- külen“ des

Frische-Spray: Mit den „Anti-Geruch-Mole- külen“ des neuen Duftsprays „Clean Air“ von Wynn’s sollen sich schlechte Gerüche im Fahrgastraum in Minutenschnelle beseitigen lassen. Zurück bleibt ein frischer Minze-Duft. Foto: Wynn‘s

braucht-, Leasing- und Mietwagen emp- fehlen die Belgier das „Clean Air“-Spray. Wynn‘s liefert das Mittel in einem anspre- chenden Verkaufsdisplay, zudem gibt es ein passendes Werbeplakat. kk

www.wynns.be

_ Für den universellen Klimaservice gerüstet

Auf Klimaservice spezialisierte Kfz-Betriebe müssen für alle möglichen Aufgaben und Werkstattarbeiten rund um die Fahr- zeugklimaanlage gerüstet sein. Ein weitestgehend universell einsetzbares Equipment ist daher bei den Klimaspezialisten be- sonders gefragt. Klagt beispielsweise der Autofahrer über eine nur noch mangelhaft funktionierende Klimaanlage, kann in vielen Fällen das fachgerechte Spülen des verschmutzten Käl- temittelkreislaufs eine Besserung bringen. Ist es dagegen schon zu einem Kompressor-Totalschaden gekommen, muss der Kfz-

Fachmann zwangsweise vor den Einbau eines neuen Verdichters das gesamte System spülen, um schädliche Verunreinigungen zu entfernen und teure Folgeschäden zu vermeiden. Der Heu- senstammer Werkstattchemiespezialist BG Deutschland/Öster- reich bietet für die professionelle Reinigung des Kältemittelkreis- laufs mehrere Lösungen an. Neben dem Spülgerät „Flushset“ empfiehlt BG-Geschäftsführer Ulrich Heinzer vor allem das Rei- nigungswerkzeug A/C-600/2, das mit pulsierenden Spülstößen selbst hartnäckige Verunreinigungen gründlich entfernen soll – und dies, ohne das Expansionsventil ausbauen zu müssen. Zirku- lieren jedoch schon Späne oder andere harte Partikel im System, muss der Klimafachmann die „spülfähigen“ Klimaanlagenbau- teile allerdings einzeln spülen. Dies soll ein Koffer mit zahlreichen Universaladaptern er- leichtern, der seit kurzem das Klimaserviceangebot des hes- sischen Chemiespezialisten bereichert. Mit den universell pas- senden Adaptern lässt sich das Spülgerät A/C-600/2 laut Heinzer problemlos an die unterschiedlichsten

A/C-600/2 laut Heinzer problemlos an die unterschiedlichsten Klimakomponenten anschließen. kk www.bgprod.de Stets der
A/C-600/2 laut Heinzer problemlos an die unterschiedlichsten Klimakomponenten anschließen. kk www.bgprod.de Stets der

Klimakomponenten anschließen. kk

www.bgprod.de

Stets der passende Anschluss: Mit dem univer- sellen Adaptern von BG Deutschland/Österreich lässt sich das pulsierende Spülgerät A/C-600/2 laut Anbieter an alle im Markt befindlichen Klimakomponenten anschließen. Foto: BG Deutschland/Österreich

20 Jahre V-Line Das erfolgreichste Sortiment im Aftermarket

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technik

technik klimaservice Frischluft - Kein Klimaservice ohne Innenraumfilter _ Das Frühjahr kommt und mit ihm die

klimaservice

Frischluft - Kein Klimaservice ohne Innenraumfilter

_ Das Frühjahr kommt und mit ihm die Saison für die Wartung der Klimaanlage. Nur eine ordentlich gewartete Anlage garantiert auch ein sauberes Funktionieren. Oft wird aber vergessen, dass erst der Wechsel des Innenraumfilters den Service perfekt macht.

N a klar, die Klimaanlage muss funktionieren. Kompressor und Flüssigkeit sind geprüft, Verdampfer gereinigt. Und dicht ist die Anlage auch.

Doch damit der Kunde wirklich spürt, dass sich etwas getan hat, steht auch der Wechsel des Innenraumfilters an. Ob man will oder nicht, der Innen- raumfilter ist ein so genanntes Low-In- terest-Produkt. Man sieht ihn nicht und das Auto würde auch ohne ihn fahren. Trotz allem fehlt er, wenn er nicht da ist.

Und das kann sogar spürbar sein. Um den Kunden zu vermitteln, warum der Wechsel sinnvoll und nötig ist, sollte man ihnen seine Funktion erklären.

Filter immer zeigen

Dafür hat der Profi immer einen ge- brauchten Filter in Reichweite. Denn wie so oft bringt auch hier der Vergleich alt zu neu den Unterschied sehr genau an den Tag. Nicht nur grober Schmutz,

der sich in den Lamellen verfängt, kann beeindrucken. Auch die gleichmäßig verschmutzte Oberfläche und vor allem der Vergleich zum neuen Filter machen dem Kunden klar, dass hier gehandelt werden muss. Übrigens: besonders weibliche Kunden sind sensibel für das Thema Schmutz. Aber: außer dem sichtbaren Schmutz gibt es weitere Argumente für einen Wechsel. An erster Stelle steht die Ge- sundheit. Hier sind vor allem Allergiker eine wichtige Kundengruppe. Denn der Partikelfilter schützt sie vor Pollen. Das ist gerade in Frühjahr und Sommer wich- tig, wenn die meisten Pflanzen blühen.

Pollen, Staub und Schmutz

Nicht nur Pollen sorgen den modernen Menschen. Auch Staub und Schmutz in der Luft sind ein Gesundheitsrisiko. Filter mit Aktivkohle schützen zusätz- lich gegen Abgase und Ozon. Untersu- chungen haben gezeigt, dass man im

Ein gebrauchter Innenraumfilter sagt

mehr als 1000 Worte.

Foto: Corteco

K U N D E N G E S P R Ä C H

Fünf Fragen zum Innenraumfilter

Viele Kunden wissen nicht, was der Innenraumfilter genau bewirkt. Mit ih- nen kann man mit diesen Fragen besser ins Gespräch kommen. Wer dann noch einen verschmutzten und einen neuen Innenraumfilter zur Hand hat und ihn seinen Kunden zeigen kann, sollte keine Probleme haben, den Nutzen des Filters zu erklären.

1. Sind Sie oder jemand in Ihrer Familie Allergiker?

2. Reagieren Sie empfindlich auf Ozon?

3. Sind Sie geruchsempfindlich?

4. Reinigen Sie gern Ihr Auto von innen?

5. Möchten Sie sich Abgasen und anderen Schadstoffen in der Luft ungeschützt aussetzen?

Auto deutlich höherer Abgasbelastung ausgesetzt sein kann als auf dem dane- ben liegenden Bürgersteig. Dafür ist der so genannte Tunneleffekt verantwort- lich. Die Lüftung saugt die Abgase des voranfahrenden Autos an und leitet sie direkt an alle im Auto weiter. Schlecht für die Gesundheit. Auch empfindliche Nasen wissen den so genannten Kombifilter mit Ak- tivkohle zu schätzen. Denn er schützt vor Gerüchen. Da haben Landwirtschaft, Kläranlagen und Dieselgeruch keine Chance mehr. Einfache Filter ohne Ak- tivkohle bieten übrigens diesen Komfort nicht, denn sie sind nicht in der Lage, Gerüche zu binden. Sie bilden lediglich eine Barriere für Partikel aller Art.

Schmutz bleibt draußen

Ein weiterer positiver Effekt des Innen- raumfilters: er hält schlicht und ergrei- fend den Schmutz draußen. Wer also nicht so gern sein Auto von innen putzt,

Im Gespräch mit dem Kunden lässt sich der Nutzen den Innenraumfilters gut erklären. Foto: Corteco

Im Gespräch mit dem Kunden lässt sich der Nutzen den Innenraumfilters gut erklären.

Foto: Corteco

hat mit ihm einen wirksamen Schutz gegen eindringenden Staub. Damit bleiben auch die Scheiben sauber. Klare Sicht ist so garantiert und das Wohlbe- finden steigt. Alles in allem gibt es genügend vernünftige Argumente für den Wech- sel des Innenraumfilters. Wie so oft ist hier das Geschick des kommunikativen Serviceberaters gefragt. Wer nicht mit seinen Kunden ins Gespräch kommt, wird ihm den Sinn des für ihn sehr wohl spürbaren Innenraumfilters auch nicht vermitteln können.

Dr. Frauke Weber

Z I E L G R U P P E

Allergiker

Wer sich mehr auf eine gut eingegrenzte Zielgruppe in Sachen Innenraumfilter beschränken möchte, kann sich speziell den Allergikern widmen. Gerade sie wissen die Leistung des Filters besonders zu schätzen. Der Werkstattfachmann sollte sich zunächst eingehend mit dem Thema Allergien beschäftigen, damit er seine Kunden auch fundiert informieren kann. Er sollte die verschiedenen Beschwerden kennen und seine Kunden gezielt darauf an- sprechen. Denn die Aufklärung über den Sachverhalt ist sehr wichtig. Im zweiten Schritt müssen alle Kunden davon erfahren, dass sie es mit einem Spezialisten in Sachen Allergien zu tun haben. Das kann durch Info-Material geschehen, das gezielt in der Werkstatt platziert wird. Besonders wichtig ist es aber, die Kunden einfach einmal zu fragen, ob sie unter Allergien leiden. Gerade im Frühjahr, wenn sie zum Reifenwechsel kom- men, kann man so ein Gespräch beginnen und sicher einige zusätzliche Filter an dankbare Kunden verkaufen.

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technik

technik klimaservice Mundschutz: Innenraumfilter leisten viel _ Die meisten Autos sind heute mit einem Innenraumfilter

klimaservice

technik klimaservice Mundschutz: Innenraumfilter leisten viel _ Die meisten Autos sind heute mit einem Innenraumfilter

Mundschutz:

Innenraumfilter leisten viel

_ Die meisten Autos sind heute mit einem Innenraumfilter ausgerüstet. Sein eher unspektakuläres Äußeres ist das Ergebnis konsequenter Entwicklung zu einem hochwertigen Schutz für alle Insassen. Ein Innenraumfilter leistet mehr als so mancher denkt.

S eit Anfang der 90er-Jahre filtert

man die Luft, die ins Fahrzeug

strömt. Das Aussehen eines Filters

ist zunächst vor allem durch die

konstruktiven Voraussetzungen

im Auto beschränkt. Motor, Karosserie, Heizung und Klimaanlage sind die Kom- ponenten, die die Eckdaten für den Innenraumfilter liefern. Die erste Hürde, die ein Entwickler meistern muss, ist die Grenzen des Bauraums gut zu nutzen. Vorreiter bei der Entwicklung von In-

nenraumfiltern war die Firma Freuden- berg aus dem baden-württembergischen Weinheim. Dort produziert man schon seit langem Vliesstoffe unter anderem für die Bekleidungsindustrie. Bereits Mitte der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatten die Spezialisten wirksame Staubfilter für Autos entwi- ckelt. 1989 gingen die ersten Filter bei Mercedes-Benz in Serie. Optimiert wurden die seit dieser Zeit gebräuchlichen Filter durch eine

entscheidende Weiterentwicklung: man kombinierte das leistungsfähige Vlies- Material mit Aktivkohle, die auch Schad- gase und Gerüche gut bindet und damit nicht nur vor Partikeln, sondern auch vor schädlichem und unangenehmem Dunst schützt. Die Herausforderung bei dieser Wei- terentwicklung lag im Aufbau des Fil- termaterials, das dem Luftstrom einen möglichst geringen Widerstand bieten musste. Möglich wurde dies durch die op- timale Kombination von Hochleistungsv- liesstoffen aus Synthesefasern in Kombi- nation mit wirksamen Aktivkohlen. Diese Aktivkohlen werden für gewöhnlich aus Kokosnussschalen hergestellt.

Vlies speichert Partikel

Dieser spezielle Materialaufbau führt zur Einlagerung der Schmutzpartikel im Inneren im Filter und nicht nur an der Oberfläche. Es findet hier also eine Tie-

Der MicronAir-Filter von Corteco ist dreilagig aufgebaut und filtert Partikel und schädliche Gase.

Die Rasterelektronen- Mikroskop-Aufnahme zeigt die Oberflächenstruktur der Aktivkohle. Fotos: Corteco

die Oberflächenstruktur der Aktivkohle. Fotos: Corteco fenfiltration, keine Oberflächenfiltrati- on statt. Bei der

fenfiltration, keine Oberflächenfiltrati- on statt. Bei der Tiefenfiltration wird der Staub im gesamten Filtermedium ein- gelagert, während sich bei der Oberflä- chenfiltration ein Staubkuchen auf der Oberfläche des Filters bildet und damit den Luftstrom stärker bremst. Synthesefasern bieten zusätzlich den Vorteil, dass sie stärker wasserab- weisend sind als Papier, das aus Zellulo- sefasern besteht. Dies führt dazu, dass die Vliesfilter bei feuchten Witterungs- bedingungen schnell trocknen und damit auch kaum eine Grundlage für Schimmel bieten, der die Gesundheit von Fahrer und Mitfahrern beeinträch- tigen können. Vor allem Allergiker kön- nen auf solche Stoffe sehr empfindlich reagieren. Beachten sollte man allerdings, dass kein Filter ewig hält. Weil ständig Luft durch den filter strömt und er dadurch mit Partikeln und Schadstoffen beladen wird, ist der Filter irgendwann gesät- tigt. Dann ist es Zeit für den Wechsel. Ein moderner Kombifilter kann bis zu 40.000 Kilometer halten. Trotz allem hängt seine Lebensdauer von vielen äu- ßeren Faktoren ab. Die Haltbarkeit der Filter wird durch den Druckverlustan- stieg in der Partikelfilterschicht und die eingelagerten Schadgase in der Aktiv- kohle begrenzt.

Aktivkohle hält Geruch fest

Die Abscheidung von Gasen mittels Ak- tivkohle wird Adsorption genannt. Dabei reichern sich Gase auf der Oberfläche fester Stoffe an. Aktivkohle hat eine be- sonders große innere Oberfläche. Diese Struktur ermöglicht es, dass eine große

Think

Green!

I N N E N R A U M F I LT E R Menge
I N N E N R A U M F I LT E R
Menge gasförmiger Schadstoffe aufge-
nommen werden kann. Diese Gase wer-
den im Inneren der Aktivkohle eingela-
gert.
Besonders wichtig ist das, weil man
herausgefunden hat, dass die Konzentra-
tion gasförmiger Luftverunreinigungen
im Inneren eines Fahrzeuges ohne ent-
sprechenden Innenraumfilter drei bis
sechs Mal höher ist als am daneben lie-
genden Straßenrand. Dadurch ist man im
Auto deutlich höheren Schadstoffkonzen-
trationen ausgesetzt als direkt daneben.
Verantwortlich dafür ist der so genannte
Tunneleffekt, bei dem die Auspuffrohre
gewissermaßen als Kamin in einer Au-
toschlange fungieren. Die Lüftung saugt
dann die Abgase direkt an. Durch Aktiv-
kohlefilter kann verhindert werden, dass
sie ins Innere des Fahrzeuges gelangen.
Was in seinem
Inneren passiert
Filter steigert Komfort
Die Entwickler von Filtern achten noch auf
ganz andere Dinge. Denn der Filter muss
die spezifizierten Anforderungen erfüllen:
Die spezifischen Eigenschaften des
Vlies-Materials binden die Partikel sehr
fest an das Material. Das sorgt dafür,
dass die Partikel auch bei Erschütte-
rungen nicht vom Filter abfallen können
und dort bleiben, wo sie hingehören: im
Filter. Bei Filtern von Freudenberg sind
die Fasern elektrostatisch aufgeladen.
Deshalb bleiben Partikel genauso an
ihnen hängen wie durch die natürliche
Trägheit von Partikeln. Auch die Gra-
vitation, also die Anziehungskraft von
Körpern untereinander, trägt ihren Teil
zum Festhalten der Partikel im Inneren
des Filters bei. Es gibt auch Filter aus
Vlies-Material, die nicht elektrosta-
tisch aufgeladen sind. Sie ermöglichen
laut Freudenberg keine ausreichende
Filtration.
er muss kraftschlüssig im System sitzen,
mechanisch und thermisch stabil sein
und darf keine Klappergeräusche verursa-
chen. Der Schutz der Insassen vor schäd-
lichen und belästigenden Umgebungsein-
flüssen ist trotz allem das wichtigste Ziel
beim Einbau eines Innenraumfilters. Er
soll gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz
der Gesundheit und zur Steigerung des
Komforts leisten.
Dr. Frauke Weber
Innenraumfilter sind
ein erklärungsbedürf-
tiges Produkt. Vor allem
Allergiker wissen sie zu
schätzen.
Foto: Bosch
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Niederlassung Deutschland Max-Planck-Str. 26, 61381 Friedrichsdorf
Niederlassung Deutschland
Max-Planck-Str. 26, 61381 Friedrichsdorf

technik

technik klimaservice _ Aufklärung notwendig „Ständiges Niesen, tränende Augen und Kopfschmerzen beim Autofahren

klimaservice

_ Aufklärung notwendig

„Ständiges Niesen, tränende Augen und Kopfschmerzen beim Autofahren kön- nen ein Anzeichen für einen verstopften und damit unwirksamen Innenraumfil- ter sein. Viele Autofahrer wissen aber anscheinend noch nicht, wie wichtig ein regelmäßiger Filterwechsel ist“, berichtet Patrice Luscuere, Produktleiter für Innen- raumfilter im Unternehmensbereich Af- termarket Sales von Denso Europe B.V Um dies zu ändern, könnten Werkstätten wertvolle Aufklärungsarbeit leisten. „Als Experten können Werkstätten die wich- tige Aufgabe übernehmen, Autofahrer daran zu erinnern, dass ihr Innenraumfil- ter nicht nur bei jeder Hauptinspektion, sondern jährlich oder noch öfter gewech- selt werden sollte“, sagt Luscuere. Grundsätzlich gibt es dem Pro- duktmanager zufolge zwei Arten von Innenraumfiltern: Partikelfilter und Kombifilter. Partikelfilter entfernen Schadstoffpartikel wie Feinstaub, Bakte- rien, Pollen, Ruß und Auspuffgase aus der Luft und verhindern, dass sie in den Fahr-

zeuginnenraum eindringen. Dadurch sorgen sie für ein angenehmeres Innen- raumklima ohne gesundheitliche Beein- trächtigung für die Insassen. Kombifilter dagegen bieten laut Luscuere eine um bis zu 25 Prozent höhere Filterwirkung und verhindern zudem, dass unangenehme Gerüche in den Fahrgastraum dringen. Eine zusätzlich zu dem Faservlies des Filters verwendete Aktivkohleschicht bewirke einen wirksamen Adsorptions- prozess, der die Gase an ihrer Oberfläche kondensieren lasse, so der Fachmann. Um eine optimale Filterleistung zu gewährleisten, empfehlen die Af- termarket-Fachleute von Denso, den Innenraumfilter nach den vom Fahr- zeughersteller festgelegten Intervallen, mindestens aber einmal jährlich oder spätestens nach 15.000 Kilometern zu erneuern. Das Unternehmen bietet hierfür ein breites Sortiment, welches mit derzeit 312 Artikelnummern mehr als 700 Anwendungen abdecken soll. Laut Filterfachmann Luscuere ent-

Anwendungen abdecken soll. Laut Filterfachmann Luscuere ent- Breit gefächert: Das Sortiment an Innenraum- filtern von

Breit gefächert: Das Sortiment an Innenraum- filtern von Denso umfasst derzeit 312 Artikel- nummern. Es gibt sowohl einfache Partikel- als auch besonders leistungsfähige Kombifilter. Foto: Denso Europe

spricht dies etwa 80 Prozent des euro- päischen Fahrzeugbestands. kk

www.denso-europe.com

www.denso-am.de

_ Mehr Lagen, mehr Leistung, mehr Schutz

Pollen, Feinstaub, Ozon und andere Luftschadstoffe gefährden nicht nur die Allergiker unter den Autofahrern. Kritisch sind diese Stoffe für alle Insas- sen, denn ihre Konzentration kann im Fahrzeuginneren bis zu sechsmal höher sein als außerhalb, warnen die Filter- experten von Corteco. Einen zuverläs- sigen Schutz können den Fachleuten zufolge allerdings Innenraumfilter bie- ten, da diese bis zu 99 Prozent der ins

Fahrzeuginnere strömenden Luft reini- gen und damit die Fahrzeuginsassen wirkungsvoll schützen können. Doch dieser Schutz ist den Filter- fachleuten zufolge von der Aufnahme- kapazität des Innenraumfilters abhän- gig: Je länger das Filterelement seine Arbeit verrichtet, desto mehr Schmutz sammelt sich an. Die Spezialisten von Corteco empfehlen deshalb, den In- nenraumfilter regelmäßig alle 15.000

deshalb, den In- nenraumfilter regelmäßig alle 15.000 Foto: Corteco Vielschichtig: Das mehrlagige Filter- konzept

Foto: Corteco

Vielschichtig: Das mehrlagige Filter- konzept der „micronair“- Innenraumfilter

von Corteco stellt sowohl bei Partikel- als auch Kombifiltern eine hohe Abscheideleistung sicher. Die Mikrofaserschicht wird von einer Vorfilter-

und einer Trägerschicht eingeschlossen.

Kilometer zu wechseln: „Nur dann ist ein zuverlässiger Schutz vor Abgasen, Schadstoffen und Pollen gegeben.“ Dass dies längst nicht immer der Fall ist, zeigt eine aktuelle Untersuchung des Unternehmens. Dieser zufolge wa- ren 60 Prozent der überprüften Innen-

raumfilter „sofort austauschwürdig“, um den Schutz der Atemluft wieder- herzustellen. „Die große Zahl von Fahrzeugen, die sofort mit neuen Innenraumfiltern sicherer gemacht werden müssten, ist darüber hinaus ein signifikantes Um- satzpotenzial für freie Werkstätten“, sagen die Marketingfachleute von Cor- teco. Als Spezialist für den freien Werk- stattmarkt bietet das Unternehmen eine breite Palette an Innenraumluftfil- tern in Erstausrüsterqualität der Marke „micronair“ an. Die Filter sind nach Unternehmens- angaben exakt auf das jeweilige Fahr- zeugmodell abgestimmt und sollen daher problemlos passen, so dass sich ein Filterwechsel einfach und schnell erledigen lasse. Derzeit umfasst das „micronair“-Produktsortiment 655 Par- tikel- und Aktivkohlefiltertypen, mit denen sich nach eigenem Bekunden mehr als 4000 Fahrzeuganwendungen

abdecken lassen.

kk

www.corteco.com

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_ Besser filtern mit Aktivkohle

Innenraumfilter zählen mittlerweile zur Standardausrüstung vieler moderner Automobile. Ist zudem eine Klimaanla- ge verbaut, ist der Innenraumfilter obli- gatorisch. Neben Standardfiltern gibt es auch Aktivkohlefilter, welche besonders leistungsfähig sind und aus der einströ- menden Luft selbst gesundheitsschäd- liche und übelriechende Gase nahezu vollständig herausfiltern können. Den Filterfachleuten von Bosch zufolge las- sen sich Standardfilter beim Filtertausch meist problemlos durch Aktivkohle-Aus- führungen ersetzen. Beeindruckend bei Aktivkohlefiltern ist den Filterexperten von Bosch zufolge die Filterleistung, die sich aufgrund der großen Filteroberfläche auf kleinstem Raum ergibt: Mit einem Gramm Aktiv- kohle soll eine Oberfläche von rund 1000 Quadratmetern möglich sein. Anschau- licher ausgedrückt: Ein Teelöffel Aktiv- kohle ergibt etwa die Fläche eines Fuß- ballfelds. Zudem könne die Aktivkohle

Partikel zurückzuhalten, die 500 Mal klei- ner sind als ein menschliches Haar. Mög- lich ist dies durch die Schwammstruktur der Aktivkohle, die beim Verkoken von Kokosnuss-Schalen entsteht. Weitere Filtermechanismen, etwa die elektrosta- tische Aufladung, sollen zudem dafür sorgen, dass auch lungengängige Parti- kel mit einer Größe unter 0,0025 Milli- meter aus der angesaugten Luft heraus- gefiltert werden. Abgasen, Feinstaub und Dieselruß sowie Pollen, Bakterien, Ozon und Stickoxide ist damit laut Bosch der Zutritt zum Fahrgastraum über das Lüftungssystem verwehrt. Da die Aufnahmefähigkeit von In- nenraumfiltern begrenzt ist, empfehlen die Filterspezialisten von Bosch, das Fil- terelement alle 15.000 Kilometer oder einmal im Jahr zu wechseln. Bester Zeit- punkt hierfür sei das Frühjahr, da ein Innenraumfilter im Herbst und Winter besonders stark belastet werde. Zudem begünstige die feuchte Luft die Bildung

werde. Zudem begünstige die feuchte Luft die Bildung Einfach ersetzen: Aktivkohle-Innenraumfilter filtern selbst

Einfach ersetzen: Aktivkohle-Innenraumfilter filtern selbst gesundheitsschädliche und übelriechende Gase nahezu vollständig aus.

Vielfach lässt sich ein Standardfilter problem- los gegen einen Aktivkohle-Innenraumfilter

austauschen.

Foto: Bosch

von Schimmel und Bakterien auf der Filteroberfläche, die dann im Umluftbe- trieb ins Fahrzeug gelangen können. Zu- dem könne ein Filterwechsel im Frühjahr die Pollenflugsaison entschärfen. kk

www.bosch-automotive.com

_ Akuter Atemnot vorbeugen

Der Luftfilter ist quasi „die Lunge des Motors“: Er filtert perma- nent Fremdpartikel aus der Ansaugluft und beugt vor, dass der Motor in Atemnot gerät. Damit gehört der Luftfilter den Filter- technikspezialisten von Hengst zufolge zu den wichtigsten Fil- terelementen eines Fahrzeugs. „Umso wichtiger ist es, nur hoch- wertige Ersatzfilter zu verwenden und die Wartungsintervalle der Fahrzeughersteller strikt einzuhalten. Sonst drohen negative Folgen – vom Leistungsverlust bis hin zum Motorschaden“, war- nen die Experten. Dies gelte vor allem für moderne Einspritzmotoren, wo das Ansaugsysteme neben der reinen Luftfiltration weitere Aufga- ben erfüllen müsse: Vielfach befindet sich im Luftfiltergehäu- se der Luftmassenmesser, eine Blow-by-Gas-Einleitung, ein Wartungsanzeiger oder andere elektronische Bauteile, die einen besonderen Schutz erfordern, so die Filterspezialisten. „Daher ist es wichtig, den Luftfilter regelmäßig, entsprechend den Herstellervorgaben zu erneuern. Andernfalls leistet der verstopfte Filter der Ansaugluft Widerstand, was die Motor- leistung verschlechtern und den Kraftstoffverbrauch erhöhen kann“, erklären die Filterspezialisten. Doch mit dem Einhalten der Serviceintervalle alleine sei es nicht getan: Wichtig für einen dauerhaften Motorbetrieb sei zudem die Qualität des Filters. Die Filterfachleute von Hengst empfehlen Erstausrü- ster-Qualität, die nicht nur hohe Passgenauigkeit und Stabili- tät gewährleistet, sondern auch die Basis für einen schnellen, leicht zu handhabenden Filter-

Basis für einen schnellen, leicht zu handhabenden Filter- wechsel ist. kk www.hengst.de Gegen akute Atemnot:

wechsel ist.

kk

www.hengst.de

Gegen akute Atemnot: Der Luftfilter ist quasi „die Lunge des Motors“. Die Qualität eines Ersatzfilters spielt eine wesentliche Rolle, will man Leistungsverluste und Motorschäden

vermeiden.

Foto: Hengst

Leistungsverluste und Motorschäden vermeiden. Foto: Hengst ERSATZFEDERN FÜR ALLE PKW-MODELLE . Watch out for quality!

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technik

technik klimaservice Für Schnellchecker: Im Infoportal www.klimacheck.com finden Kfz-Profis einen

klimaservice

technik klimaservice Für Schnellchecker: Im Infoportal www.klimacheck.com finden Kfz-Profis einen

Für Schnellchecker: Im Infoportal www.klimacheck.com finden Kfz-Profis einen Online-Klimaanlagen-Schnelltest. Nach wenigen simplen Messungen lässt sich das Ergebnis als „Beweismittel“ für das Kundengespräch ausdrucken.

Foto: Lamm

einem „Klima-Comic“, der Autobesitzern auf einfache und unterhaltsame Weise die Notwendigkeit einer regelmäßigen Klimawartung erklärt, Thekenflyer und ein großes Werkstattposter mit den „Fünf goldenen Klimaregeln“. Das Paket lässt sich gegen eine Schutzgebühr von netto 17,85 Euro über das Portal ordern. Initia- tor Lamm weist zudem darauf hin, dass der ADAC die Klimainitiative unterstützt, was sich für Klimaservicebetriebe, welche nach den „Fünf goldenen Klimaregeln“ ar- beiten, positiv auswirken könne. kk

www.klimacheck.com

_ Klimaschnelltest via Internet

Funktioniert die Klimaanlage noch vor- schriftsmäßig oder verlangt sie nach der fachkundigen Hand eines Spezialisten? Diese Frage soll sich ab sofort mittels eines kostenlosen Klimaschnelltests auf dem Infoportal www.klimacheck.com klären lassen. „Fahrzeugklimaanlagen sind keine wartungsfreien Systeme und sollten regelmäßig, sprich: mindestens einmal pro Jahr, überprüft werden“, emp- fiehlt Andreas Lamm, Kfz-Experte und freier Trainer für Fahrzeugklimatechnik. Lamm betreibt das Internetportal seit geraumer Zeit und hat neben des für Kfz- Fachleute gedachten Klimaschnelltests auch noch „Fünf goldene Klimaregeln“ für Endverbraucher entwickelt. Mit der Online-Diagnose sollen sich R134a-Klimaanlagen schnell und mit wenigen Messungen überprüfen lassen. „Anhand des Hoch- und Niederdrucks so- wie der Ausström- und Kältemitteltem- peraturen lässt sich je nach Klimasystem eine Funktionskontrolle, ein Kältemittel- füllmengentest, eine Filtertrockner- oder Filterdrosselprüfung vornehmen“, erklärt Lamm. Das Pfiffige an dem kostenfreien Prüfprogramm: Es führt den Anwender Schritt für Schritt durch die einzelnen Prüfpunkte, an deren Ende ein Prüfpro-

tokoll als druckfähiges pdf-Dokument steht. In diesem sind eine gra- fische Auswertung der Kältemittelfüllmenge sowie die empfohlenen Maßnahmen enthalten. Für den Klimaschnell- test benötigt die Werk- statt lediglich die Druckmanometer des Klimaservicegeräts, ein Lufttemperaturmessgerät

sowie ein Klemmzan- genthermometer. Die ermittelten Werte lassen sich laut Lamm über jeden internetfähigen Computer oder via Smartphone unter www.klimach- eck.com/onlinetest eingeben. „Fachwerk- stätten können das kostenfreie Programm nutzen, um ihren Kunden den Wartungs- bedarf der Klimaanlage zu argumentie- ren“, erklärt Lamm den Hintergrund des von ihm entwickelten Online-Tests. Darüber hinaus hat der Klimatrainer eine Klimainitiative unter dem Motto „Woran erkenne ich einen echten Kli- maprofi?“ initiiert und passend dazu ein Werbemittelpaket für die Endkunden- ansprache geschnürt. Es enthält neben

_ Den Autofahrer im Visier

Nach der Winterpause plagen viele Kli- maanlagen die Insassen mit üblen Ge- rüchen. Ursachen hierfür sind Mikroor- ganismen, Bakterien und Schimmelpilze, die sich auf der feuchten Oberfläche des Klimaverdampfers bilden. „Besonders Risikogruppen wie Kinder, Allergiker und Menschen mit geschwächtem Immunsy- stem sind durch solch eine verunreinig- te Klimaanlage gefährdet“, warnen die Klimafachleute beim Wolfratshausener Chemiespezialisten Tunap. Eine Kom-

plettreinigung des Verdampfers inklusive des Lüftungssystems könne allerdings wieder ein gutes und vor allem gesun- des Klima schaffen. Doch vielen Autoin- sassen ist das Thema Schimmel im Auto noch nicht bekannt. Das Trügerische daran ist, dass man vom Wachstum der „blinden Passagiere“ praktisch nichts bemerkt. Erst im Laufe der Zeit bilden sich Ausscheidungen, die man schließlich als unangenehmen Ge- ruch wahrnimmt. „Doch bis dahin waren die Insassen bereits über Wo- chen und Monate den Pilzsporen und Mikroorganismen aus der Klimaanlage ausgesetzt“, geben die Gesundheitsfachleute von

Schützenhilfe: Mit einer speziellen Internetseite zum Thema Klima- anlagenreinigung will Tunap den Endverbraucher ansprechen – und damit Kfz-Betrieben, die das Reini- gungssystem Contra-Sept verwenden, neue Kundenkontakte verschaffen. Foto: Tunap

verwenden, neue Kundenkontakte verschaffen. Foto: Tunap Tunap zu bedenken. Um den Endverbrau- cher besser

Tunap zu bedenken. Um den Endverbrau- cher besser aufzuklären und zu sensibi- lisieren – und auch um Klimaservicebe- triebe und Kraftfahrzeug-Werkstätten beim Vermarkten der fachmännischen Klimaanlagenreinigung zu unterstüt- zen – haben die Wolfratshausener eine breitgefächerte Informationskampagne gestartet. Die Aktion steht unter dem Motto „Schluss mit der Märchenstunde“ und rückt die Vorteile für den Autofahrer und seine Insassen in den Fokus. Teilneh- mende Kfz-Betriebe erhalten umfang- reiches Werbematerial, zusätzlich gibt es unter www.contra-sept.com eine neue Internetseite, die den Autofahrer nicht nur umfassend und mit Blick auf seine Gesundheit informiert, sondern auch gleich an „Tunap-Werkstätten“ verweist. Mit einem Gewinnspiel, bei dem Klima- reinigungen in den Partnerbetrieben verlost werden, ergänzt Tunap die breit angelegte Werbekampagne. kk

www.tunap.com

_ Frische Luft im Innenraum

_ Die Profi-Linie von Caramba umfasst rund 70 Produkte für die professionelle Nutzung. Darunter ein Mittel, das für Sauberkeit in den Lüftungswegen des Fahrzeugs sorgt: Perfekt Klima.

Sorgt für Sauberkeit in den Lüftungswegen: Perfekt Klima. Foto: Caramba
Sorgt für Sauberkeit in den
Lüftungswegen: Perfekt
Klima.
Foto: Caramba

Perfekt Klima ist laut Angaben von Caram- ba die ideale Ergänzung zur professionellen Klimaanlagen-Wartung und eignet sich da- rüber hinaus, um die Lüftungswege im Auto zwischendurch unkompliziert und schnell zu reinigen. Hierzu haben die Entwickler des Tra- ditionsunternehmens einen speziellen Wirk- stoff in die handliche 100-Milliliter-Dose ge- packt. Die Menge reicht für eine Anwendung in einem Fahrzeug: Innerhalb von zehn Minu- ten werden Bakterien und Pilze im Lüftungs- system des Fahrzeugs abgetötet, Staub- und Schmutzablagerungen werden entfernt. Die Anwendung ist einfach: Auto star- ten, Belüftungsanlage öffnen, Klimaanlage aktivieren und Gebläse auf die zweite Stufe einstellen. Die Klima-Dose im Ansaugbereich der Lüftung positionieren, Sprühkopf drücken und einrasten, Fahrzeug verlassen. Bei ge- schlossenen Türen und Fenstern zehn Minu- ten abwarten. Hinterher gut lüften, das Auto duftet nach Zitrone. Perfekt Klima ist exklusiv im Fachhandel erhältlich.

www.caramba.de

_ Lüfterkomponenten-Katalog

Mit 193 neuen Produkten hat Beru Sy- stems als praktisches Nachschlagewerk für Handel und Werkstatt seinen neuen Lüfterkomponenten-Katalog angerei- chert. Der komplett überarbeitete Kata- log im DIN A4-Format umfasst aktuell 192 Seiten mit Bildern, technischen Pro- duktdaten, Umschlüsselungslisten und möglichen Ausfallursachen in zwölf Spra- chen. Darin sind Lüfterkupplungen, Lüf-

terkupplungskits, Lüfterräder, elektrische Lüfter mit und ohne Zarge sowie Zargen für elektrische Lüfter aufgeführt. Insge- samt listet das Lüfterkompendium Pro- dukte für 3134 Pkw- und 1650 Lkw-Ver- wendungen. Zusätzlich zum Sortiment für Nutzfahrzeuge deckt BorgWarner Beru Systems mit über 130 kraftstoffspa- renden, leisen und wartungsfreien elek- trischen Lüftertypen in OE-Qualität auch klassische Pkw-Anwendungen mit für gewöhnlich quer einge- bautem Motor ab. Sie passen un- ter anderem für Fahrzeuge der Hersteller Audi, Fiat, Hyundai, Mercedes-Benz, Opel und Ren-

ault.

jr.

Den neuen Lüfterkomponenten- Katalog gibt es ab sofort kostenlos per E-Mail unter service@beru.com. Foto: Beru

ault. jr. Den neuen Lüfterkomponenten- Katalog gibt es ab sofort kostenlos per E-Mail unter service@beru.com. Foto:
ault. jr. Den neuen Lüfterkomponenten- Katalog gibt es ab sofort kostenlos per E-Mail unter service@beru.com. Foto:
ault. jr. Den neuen Lüfterkomponenten- Katalog gibt es ab sofort kostenlos per E-Mail unter service@beru.com. Foto:
ault. jr. Den neuen Lüfterkomponenten- Katalog gibt es ab sofort kostenlos per E-Mail unter service@beru.com. Foto:

technik

technik werkstattpraxis Digitale Unabhängigkeit _ Das Freischalten einer nachgerüsteten Anhängerkupplung stellt

werkstattpraxis

technik werkstattpraxis Digitale Unabhängigkeit _ Das Freischalten einer nachgerüsteten Anhängerkupplung stellt

Digitale Unabhängigkeit

_ Das Freischalten einer nachgerüsteten Anhängerkupplung stellt freie Kfz-Werkstätten zunehmend vor Probleme. Mit dem Service-Tool Digitest unterstützt Rameder Kfz-Betriebe, ihre Unabhängigkeit zu bewahren und ihren Kunden eine professionelle Dienstleistung anbieten zu können.

D as Nachrüsten sinnvollen Zube- hörs bringt Kfz-Werkstätten viele Chancen für Zusatzge- schäfte. Zwar bieten die Auto- mobilhersteller bereits ab Werk

immer mehr Zubehöroptionen an, den- noch hält der Nachrüstmarkt jede Menge Möglichkeiten parat, das Fahrzeug zu individualisieren und an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Ganz vorne auf der Rangliste sinnvollen Zubehörs ist die Anhängerkupplung zu finden. Dirk Sch- öler, Geschäftsführer der Rameder Anhän- gerkupplungen und Autoteile GmbH, schätzt das Potenzial in Deutschland auf 450.000 Nachrüst-Kupplungen pro Jahr ein. Diese Nachfrage entsteht seinen Worten zufolge in vielen Fällen dadurch, dass Autofahrer bei der Neuwagenbe- stellung nicht an einen späteren Bedarf denken. Ein ganz wichtiger Faktor, der die Nachfrage bei Nachrüst-Anhängerkupp- lungen bestimmt, sei darüber hinaus die zunehmende Zahl von Leasingrückläufern, Mietwagen und Werksdienstwagen, die auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen. Hier bieten sich vor allem für freie Kfz- Werkstätten gute Möglichkeiten, Zusatz- umsätze zu generieren. Der Vorteil dabei:

Die Nachrüstung einer Anhängerkupplung lässt sich längerfristig planen. So können auch auslastungsschwache Zeiten über- brückt werden. Zudem verspricht der

Einbau einer Anhängerkupplung eine hohe Wertschöpfung in der Werkstatt. Bei gän- gigen Modellen veranschlagt Rameder im Durchschnitt einen Zeitbedarf von etwa vier Stunden und oft auch mehr.

Elektronische Hürden

Die Montage einer Anhängerkupplung stellt für den geübten Mechaniker in den meisten Fällen kein Problem dar. Hier han- delt es um reine Schraubarbeiten, die in den meisten Fällen mit handelsüblichen Werkzeugen zu bewerkstelligen sind. Zu- nehmend anspruchsvoller wird jedoch der Verbau des Elektrosatzes und dessen Inte- gration in das Fahrzeugbordnetz. In immer mehr Fahrzeugen werden Licht- und Si- gnalfunktionen von elektronischen Steuer- geräten angesteuert. Die Kommunikation zwischen den Steuergeräten erfolgt dabei via Daten-Bus. Das erfordert vom Mecha- niker ein zunehmend höheres Maß an Sy- stemverständnis und Fachwissen. Typspezifische und vorkonfektionierte Kabelsätze und ausführliche Einbauanlei- tungen, wie sie Rameder anbietet, helfen da schon ungemein weiter. So kommen Mechaniker auch ohne Schaltplan, Exper- ten-Wissen und unabschätzbarem Risiko mit der Fahrzeugelektrik klar. Eine große Hürde bleibt jedoch: Das Codieren der Steuergeräte für die Anhängerfunktion.

Um freien Kfz-Werkstätten mehr Unabhängig- keit bei der Nachrüstung von Anhängerkupp- lungen zu bieten, hat Rameder das Service- tool Digitest ins Programm aufgenommen. Fotos: Linzing

Dirk Schöler, Geschäftsführer der Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH, präsentiert das Digitest Professional. Dessen Basisfunktionen decken bis zu 80 Prozent des Tagesgeschäftes freier Kfz-Werkstätten ab.

80 Prozent des Tagesgeschäftes freier Kfz-Werkstätten ab. Hierfür sind entweder teure Diagnosege- räte notwendig,

Hierfür sind entweder teure Diagnosege- räte notwendig, die das Codieren dieser Funktion beherrschen, oder man ist auf die Dienstleistung einer Markenwerkstatt angewiesen. Letzteres entwickelt sich aber immer mehr zum Problem. Einerseits be- deutet die Fahrt zum Markenkollegen ei- nen hohen Zeitaufwand und es entstehen zusätzliche Kosten. Andererseits stellen sich Markenbetriebe bei dieser Dienst- leistung immer öfter quer, berichtet Jens Waldmann, Marketingleiter bei Rameder von den Erfahrungen seiner Kunden. Im- mer häufiger würden freien Werkstätten Aussagen begegnen wie: „Wir schalten nur noch frei, was bei uns erworben wurde.“ Zudem erschwert das bei einigen Fahr- zeugherstellern unumgängliche Online- Codieren oder das komplette Flashen aller Steuergeräte das Freischalten der Anhän- gerkupplungs-Funktionen im freien Markt.

der Anhän- gerkupplungs-Funktionen im freien Markt. Das Digitest Basic enthält ein Fahrzeugin- terface, das per

Das Digitest Basic enthält ein Fahrzeugin- terface, das per USB-Schnittstelle an einen Windows-PC angeschlossen werden kann. Beim Digitest Basic+ ist es zusätzlich mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet. Fotos: Rameder

Selbst ist der Mann

Um freien Kfz-Werkstätten mehr Unab- hängigkeit von Markenwerkstätten bei der Nachrüstung von Anhängerkupplungen zu bieten, hat Rameder das Servicetool Digi- test ins Programm aufgenommen. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Version des Diagnosesystems von AVL Ditest, das in mehreren Hardware-Varianten angeboten wird. So enthält das Digitest Basic ein Fahr- zeuginterface (DiOBD 880), das per USB- Schnittstelle an jeden handelsüblichen Windows-PC oder Laptop angeschlossen werden kann. Beim Digitest Basic+ ist das Fahrzeuginterface zusätzlich mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet. In der Variante Professional enthält das Set einen robusten Tablet-PC mit berührungs- empfindlichem Bildschirm – baugleich dem AVL DiX Drive UM. Beim Digitest Ba- sic und Basic+ muss zusätzlich die im Lie- ferumfang enthaltene Diagnosesoftware auf den werkstatteigenen PC oder Laptop installiert werden. Beim Digitest Professi- onal ist die Software bereits vorinstalliert.

Universaltool für das Tagesgeschäft

Bezüglich der Softwarefunktionen bieten die Digitest-Geräte die schnellste Auto- Scan-Funktion am Markt an, mit deren Hil- fe alle im Fahrzeug verbauten Steuergeräte erkannt werden. Desweiteren ermöglichen sie das Freischalten von Anhängerkupp- lungen. Ferner lassen sich damit die Feh- lerspeicher aller im Fahrzeug verbauten Steuergeräte auslesen und löschen und die Serviceintervalle zurückstellen. Laut Dirk Schöler decken diese Basisfunktionen bis zu 80 Prozent des Tagesgeschäftes freier Kfz-Werkstätten ab. Somit biete das Rame- der Digitest-System einen sehr interes- santen Mehrwert. Werkstätten, die tiefer in die Diagnose einsteigen wollen, können die Digitest-Geräte jederzeit zu einem vollwertigen Diagnosesystem mit allen

jederzeit zu einem vollwertigen Diagnosesystem mit allen von AVL Ditest angebotenen Optionen bedarfsgerecht

von AVL Ditest angebotenen Optionen bedarfsgerecht aufrüsten. Hierzu zählen beispielsweise die Standard-Diagnose für Pkw, Lkw, Busse und Trailer, eine geführte Fehlersuche und ein Informationssystem, Messwerte, das Anlernen von Baugruppen, Stellgliedtests und Messtechnik-Kompo- nenten. Die Softwareupdates für das erste Nut- zungsjahr sind bei allen Digitest-Varianten bereits im Kaufpreis enthalten. Die Upda- tekosten für die Folgejahre belaufen sich für die Grundfunktionen der Rameder Di- gitest Produkte auf 348 Euro pro Jahr. Die Updategebühren für zusätzliche Software- optionen orientieren sich an der Zahl der gebuchten Module und entsprechen der allgemeinen Preisstaffelung bei AVL Ditest.

Einfache Bedienung

Der Ablauf einer Freischaltung mit den Rameder Digitest-Geräten ist denkbar ein- fach. Zunächst wird das Fahrzeug mit drei Klicks grob selektiert. Optional kann dann ein Auto-Scan erfolgen. Hierbei werden alle verbauten Systeme samt deren Fehler- status in einer Liste angezeigt. Abgelegte Fehler sollten am besten dokumentiert werden, empfiehlt Jens Waldmann. Damit lässt sich der Beweis führen, dass eventuell später auftretende Reklamationen nicht vom Einbau der Anhängerkupplung ver- ursacht wurden. Auf Wunsch können alle

In der Professional-Variante enthält das Set einen robusten Tablet-PC mit berührungs- empfindlichem Bildschirm.

Fehler mit nur einem Klick gelöscht wer- den. Anschließend muss der Anwender in der Liste der verfügbaren Funktionen nur noch das Codieren oder Decodieren der An- hängerkupplung auswählen und die Pro- zedur per Mausklick anstoßen. Nach dem Freischalten der Anhängerkupplung und dem Test aller Licht- und Signalfunktionen empfiehlt es sich, abschließend nochmals alle Fehlerspeicher abzufragen. Mit dieser bewusst sehr einfachen und intuitiven Benutzerführung will Rame- der Kfz-Werkstätten die Scheu vor den oft komplizierten Codiervorgängen nehmen. Auf diese Weise sollen auch weniger ver- sierte Mechaniker unabhängig von Ver- tragshändlern und kostensparend das Freischalten der Anhängerkupplung mar- kenübergreifend bewerkstelligen können. Die Rameder Digitest Geräte werden über die bekannten Vertriebskanäle des Unter- nehmens vermarktet. Weitere Informati- onen und die Preisstaffelung der Geräte sind unter www.digi-test.eu zu finden.

Richard Linzing

Service im Mittelpunkt

Die Messe rund um durchdachte Serviceleistungen für die Kfz-Branche

Donnerstag, 22. März 2012

Von 9 bis 18 Uhr – Eintritt frei

Classic Remise Berlin (ehem. Meilenwerk) Wiebestraße 36 - 37, 10553 Berlin

Aussteller:

DAT – Deutsche Automobil Treuhand

HS Hamburger Software LDB Gruppe

tyremotive Würth Online World (WOW!)

WERBAS AG

Weitere Infos: www.werbas.de
Weitere Infos: www.werbas.de
Software • LDB Gruppe • tyremotive • Würth Online World (WOW!) • WERBAS AG Weitere Infos:

technik

technik werkstattpraxis Effizientere Werkstattabläufe _ Bosch will Kfz-Werkstätten zu mehr Effizienz verhelfen. Bei

werkstattpraxis

technik werkstattpraxis Effizientere Werkstattabläufe _ Bosch will Kfz-Werkstätten zu mehr Effizienz verhelfen. Bei

Effizientere

Werkstattabläufe

_ Bosch will Kfz-Werkstätten zu mehr Effizienz verhelfen. Bei einem Pressegespräch haben die Verantwortlichen des Geschäftsbereichs Diagnostics die Produkte vorgestellt, mit denen dieses Vorhaben gelingen soll: Die Esitronic 2.0, die Werkstattvernetzung DXP und die Einführung von Online-Diensten.

D ie Arbeit in den Kfz-Werk- stätten ist in den vergangenen Jahren zunehmend komplexer geworden. Nicht nur die fach- technischen Anforderungen an

die Kfz-Techniker sind gestiegen. Bis sie zu

ihrer eigentlichen Arbeit kommen – der Fahrzeugwartung und -reparatur – bleibt immer mehr Zeit mit Nebentätigkeiten auf der Strecke liegen. Hierzu zählt zum Beispiel das Erfassen von Fahrzeug- und Kundendaten, die Fahrzeugidentifika- tion, das Warten, bis das Diagnosegerät mit der Fahrzeugelektronik Kontakt auf- genommen hat, das Auswählen von Informationen und Ersatzteilen oder die Dokumentation erfolgter Prüfabläufe und Arbeiten. Je länger sich der Mechaniker bei diesen Dingen aufhalten muss, um so geringer ist seine Produktivität und somit die Effizienz der Werkstatt. Diesem Trend will Bosch entgegenwirken. Wie der Pro- duktbereichsleiter von Bosch Diagnostics Olaf Henning bei einem Fachpressege- spräch Anfang Februar betonte, hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, den Kfz-Werkstätten Produkte und Dienstlei- stungen anzubieten, bei denen der Fokus auf einer höheren Werkstatteffizienz liegt.

Esitronic 2.0

Der erste konkrete Schritt ist die Markt- einführung der Esitronic 2.0. Die Ablösung der bereits in die Jahre gekommenen er- sten Esitronic-Generation wird schon seit geraumer Zeit erwartet. Das mächtige Werkstattinformationssystem von Bosch ist ständig um neue Funktionen und Daten erweitert worden. Das Konzept selbst stammte jedoch aus einer Zeit, in der kaum jemand ahnen konnte, dass in einem Mittelklassefahrzeug mehr als 40 Steuergeräte verbaut sind. Die Esitronic 2.0 spiegelt im Prinzip das Bedienkonzept des KTS 340 wider. Die wichtigste Neuerung ist, dass das Infor- mationssystem und die Steuergerätediag- nosesoftware nun zu einer Anwendung verschmolzen wurden. Damit sind we- sentlich weniger Mausklicks notwendig, um das vorliegende Fahrzeug zu identifi- zieren und schnell zu einem Diagnoseer- gebnis beziehungsweise an die benöti- gten Informationen zu kommen. Die erste Begegnung mit der Esitro- nic 2.0 hinterließ einen sehr positiven Gesamteindruck. Die Grafik wirkt aufge- räumt und ermöglicht das intuitive Be-

Die Esitronic 2.0 basiert auf dem Bedienkonzept des KTS 340 und vereinfacht die Diagnoseabläufe.

Foto: Linzing

dienen der Software. Umsteiger von der alten Version brauchen keinen „Bruch“ mit dem Gewohnten zu befürchten. Neu- einsteiger in die Esitronic-Welt werden sich wesentlich schneller als in der alten Software zurechtfinden. Die Esitronic 2.0 wartet aber nicht nur mit einer neuen Optik, sondern auch mit ebensolchen Funktionen auf. Zum Bei- spiel gibt es nun einen direkten Zugriff auf Serviceaufgaben, zum Beispiel für War- tung, Reifenservice oder das Freischalten von Fahrzeugfunktionen, ohne vorher das entsprechende System auswählen zu müssen. Zudem ist die geführte Fehler- suche CAS plus nun in beide Richtungen

B O S C H

D I AG N O S T I C S

Marktführerschaft im Blick

Der Geschäftsbereich Bosch Diagnostics hatte 2011 einen weltweiten Jahres- umsatz von 300 Millionen Euro zu verzeichnen. Das ist ein Wachstum von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit ist Bosch derzeit mit einem Marktanteil von neun Prozent nach Snap-on weltweit die Nummer zwei im IAM-Werkstattausrsütungsgeschäft. Bosch will das in den nächsten fünf Jahren ändern. Bis 2017 will das Un- ternehmen Weltmarktführer im Bereich der Werkstattausrüstung sein und strebt dabei einen Marktanteil von 25 Prozent an. Ein wichtiger Schritt hin zu diesem Ziel ist die geplante Übernahme von SPX Service Solutions. Diese Trans- aktion soll vor allem die Position von Bosch auf dem amerikanischen Markt verbessern. Aber auch die Marktstellung in Asien und Europa und vor allem das Diagnosegeschäft mit den Fahrzeug- herstellern sollen von der geplanten Übernahme profitieren. Der Kaufvertrag für die Übernahme von SPX Service Solutions ist bereits unter- zeichnet. Nun müssen die Behörden der Transaktion zustimmen. Die Bosch- Verantwortlichen gehen davon aus, dass dies bis Ende Juni 2012 erfolgen wird. Bis dahin agieren die beiden Unter- nehmen weiterhin als eigenständige Wettbewerber. Welche Auswirkungen die Übernahme von SPX Service Solutions auf die in Deutschland im Aftermarket bekannten Marken Tecnotest und Robi- nair haben wird, bleibt zunächst offen. Es ist zu erwarten, dass auf der Autome- chanika 2012 die ersten konkreten Pläne veröffentlicht werden.

verknüpft. Ab sofort kann der Mechaniker von der Diagnose aus direkt in die Fehler- suche wechseln. Auch die Wartungspläne wurden komplett überarbeitet und stär- ker mit der Diagnose und mit Zusatzinfor- mationen verlinkt. Neue Esitronic-Kunden erhalten ab so- fort nur noch die Version 2.0. Bestehende Abonnenten sollen in den nächsten ein- einhalb Jahren nach und nach umgestellt werden. Die bestehende Hardware kann – sofern sie die Mindestanforderungen an den PC erfüllt – weiter verwendet werden.

Neue Online-Dienstleistungen

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu ei- ner höheren Werkstatteffizienz ist laut Henning die Einführung neuer Online- Dienstleistungen. Eine davon ist die so genannte Remote Diagnosis. Hierbei grei- fen Mitarbeiter der Bosch-Hotline direkt auf den Diagnosetester der Werkstatt zu. Damit können sie einerseits bisherige Di- agnoseschritte besser nachvollziehen und bei Bedarf auch selbst die „Maus in die Hand nehmen“ und das Problem lösen. Diese Ergänzung zur Wissensdatenbank und Hotline soll eine Zeitersparnis bei der Diagnose und Reparatur bringen und Missverständnisse sowie Rückfragen ver- meiden. Zudem hat die Soforthilfe den Ef- fekt einer Kurzschulung. Nach dem Start der Remote Diagnosis mit ausgewählten Pilotwerkstätten in 2011 soll dieses Jahr die Markteinführung erfolgen. Ebenfalls für dieses Jahr ist der Start eines Social Media-Forums speziell für Kfz-Werkstätten geplant. Hier sollen sich Fachleute zu speziellen Problemen und

Lösungen austauschen können. Im dritten Quartal 2012 soll die Esitronic 2.0 dann um ein selbstlernendes Diagnosesystem erweitert werden. Diese Online-Erweite- rung soll bei Fehlermeldungen konkrete Lösungsvorschläge anzeigen und so die Fehlersuchzeiten um bis zur Hälfte verrin- gern.

Zeitersparnis mit DXP

Eine weitere Zeitersparnis soll die von Bosch entwickelte Werkstattvernetzung DXP bringen. Ihr Marktstart ist ebenfalls für dieses Jahr geplant. Mit DXP muss das Fahrzeug bei einem Werkstattbesuch nur noch einmal identifiziert werden. Danach stehen die Identifikation und alle dazuge- hörigen Fahrzeugdaten an allen am Werk- stattnetz angeschlossenen Test- und Prüf- geräten zur Verfügung. Einmal erfasste Fahrzeuge lassen sich jederzeit wieder über das Kennzeichen oder die Fahrzeu- gidentifikationsnummer (VIN) aufrufen. Zudem lassen sich mit DXP Daten der Steuergerätediagnose an andere Prüfsy- steme, etwa den Bremsprüfstand oder das Achsmessgerät zur Verfügung stellen. Eine interessante Option ist auch, dass sich beispielsweise die Steuergerätedia- gnose von jedem vernetzten Testsystem aus direkt ansteuern lässt. In das Bosch- Werkstattnetz DXP lassen sich alle PC-ba- sierten Prüf- und Testgeräte der Marken Bosch, Beissbarth und Sicam einbinden. Über standardisierte Schnittstellen wie asanetwork können Daten auch mit gän- gigen DMS ausgetauscht werden.

Richard Linzing

mit gän- gigen DMS ausgetauscht werden. Richard Linzing Die Werkstattvernetzung DXP vernetzt

Die Werkstattvernetzung DXP vernetzt Werkstattausrüstungsprodukte der Bosch-Marken,

spart Zeit beim Umgang mit Daten und ermöglicht neue Funktionen.

Foto: Bosch

mit Daten und ermöglicht neue Funktionen. Foto: Bosch I NTERNATIONAL T RAINING & C OMPETENCE C

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Über 70 MaschinenOMPETENCE C ENTER wdk certified Neueröffnung auf 1000 m 2 Umfangreiches Schulungsprogramm Snap-on Equipment GmbH 84579

Umfangreiches Schulungsprogrammwdk certified Neueröffnung auf 1000 m 2 Über 70 Maschinen Snap-on Equipment GmbH 84579 Unterneukirchen Tel:

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Snap-on Equipment GmbH 84579 Unterneukirchen Tel: 08634 / 622-0 · Fax: 08634 / 5501 www.snapon-equipment.de

technik

technik werkstattmarkt Generations wechsel _ Snap-on hat eine neue Generation von 3D-Achsmessgeräten im Markt

werkstattmarkt

technik werkstattmarkt Generations wechsel _ Snap-on hat eine neue Generation von 3D-Achsmessgeräten im Markt

Generationswechsel

_ Snap-on hat eine neue Generation von 3D-Achsmessgeräten im Markt eingeführt. Die Serie JohnBean Visualiner 3D X-Cel verfügt über kleinere und leichtere Targets, hochauflösende Kameras und eine neue Software.

D ie Achsvermessung ist ein wich- tiges Kundenbindungsinstru- ment und bietet Kfz-Betrieben die Möglichkeit, Zusatzaufträge zu generieren. Gegenüber klas-

sischen Achsmesssystemen mit CCD- Kameras bieten 3D-Achsmesssysteme kurze Rüstzeiten und schnelle Messer- gebnisse. Snap-on ist einer der führenden Anbieter dieser Achsmesstechnologie. Mit der neuen Gerätegeneration sollen die Vorteile der 3D-Achsmesstechnik noch besser zur Geltung kommen. Mit einer Genauigkeit von bis zu 0,02 Grad bei Sturz und Nachlauf soll die Reproduzierbarkeit der Achsvermessung besonders hoch sein. Erste Messergebnisse stehen laut Hersteller bereits nach zwei Minuten zur Verfügung.

Neue Kameras und Targets

Um eine hohe Messpräzision und Repro- duzierbarkeit der Messwerte zu erreichen, hat Snap-on die Visualiner 3D X-Cel mit so genannten Ultra High Resolution (UHR) Kameras ausgestattet. Sie sind in einem überarbeiteten Kameraträger verbaut und haben eine Auflösung von fünf Megapi- xeln. Zum Vergleich: Bei der Vorgängerge- neration waren Ein-Megapixel-Kameras verbaut. Ein weiterer Bestandteil des Messsy- stems sind die neu gestalteten Targets.

Die an den Rädern zu befestigenden Messtafeln verfügen nun über zwei ver- setzte Elemente. Die Auflösung (Zahl) der Messpunkte wurde ebenfalls erhöht. Die neuen Doppeltargets sind um bis zu 1,8 Kilo leichter als diejenigen der Vorgän- gergeneration. Zudem reichen sie nicht so weit in den Arbeitsbereich hinein. Das ermöglicht eine präzise Achsvermessung auch bei beengten Platzverhältnissen und auf Viersäulen-Hebebühnen. Apropos Hebebühne: Dank einer optionalen Auf- fahrkamera kann der Fachmann nun den gesamten Raum um die Achsmessbühne herum auf dem Monitor beobachten. Das erleichtert das exakte Positionieren des Fahrzeugs auf dem Achsmessplatz auch ohne fremde Hilfe.

Achsmesssoftware Pro42

Beim JohnBean Visualiner 3D X-Cel kommt die neue, für Windows 7 optimierte Achs- messsoftware Pro42 zum Einsatz. Die Software ist darauf ausgelegt, dem Werk- stattfachmann das effiziente Nutzen aller Informationen und Einstellfunktionen zu ermöglichen. Die übersichtliche Grafik ist selbsterklärend. Der Anwender kann die jeweiligen Funktionen über Symbole am linken Bildschirmrand aufrufen. Die Achsmesssoftware Pro42 bietet dem Anwender eine Fülle an Funktionen, die praktisch alle Anforderungen im All-

Die neuen Kameras sind in einem überarbeiteten Kameraträger verbaut und haben eine Auflösung von fünf Megapixeln.

Fotos: Linzing

Die neuen Doppeltargets sind um bis zu 1,8 Kilo leichter als diejenigen der Vorgängergeneration. Zudem reichen sie nicht so weit in den Arbeitsbereich hinein.

reichen sie nicht so weit in den Arbeitsbereich hinein. tag abdecken. Dazu zählen beispielsweise eine

tag abdecken. Dazu zählen beispielsweise eine Schnellvermessung, die bereits nach wenigen Sekunden erste Einstellwerte liefert, die Vermessung nach hersteller- spezifischer Prozedur oder EZ Toe, eine Funktion, die das Einstellen der Spur auch bei eingeschlagenem Lenkrad ermögli- cht. Falls die Achseinstellung korrigiert werden muss, zeigen animierte Grafiken, an welchen Schrauben zu drehen ist. Da- rüber hinaus lässt sich der Nachlauf, der Sturz und die Spur auch bei demontiertem Rad einstellen. Eine weitere interessante Funktion ist EZ-Link. Sie unterstützt den Anwender beim Rückstellen des Lenkwin- kelsensors. Hierfür wird in vielen Fällen ein zusätzliches Diagnosegerät benötigt. Das Achsmessystem JohnBean Visualiner 3D X- Cel ist ab sofort im Großhandel erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www. snapon-equipment.de.

Richard Linzing

gibt es unter www. snapon-equipment.de. Richard Linzing Die neue Achsmesssystemgeneration JohnBean Visualiner 3D

Die neue Achsmesssystemgeneration JohnBean Visualiner 3D X-Cel zeichnet sich durch Schnelligkeit und hohe

Genauigkeit aus.

Foto: Snap-on

Pfeifgeräusche sind nicht immer auf einen defekten Turbolader zurückzuführen. Oft wer- den sie von Undichtigkeiten

Pfeifgeräusche sind nicht immer auf einen defekten Turbolader zurückzuführen. Oft wer- den sie von Undichtigkeiten im Abgassystem verursacht.

Foto: Mercedes-Benz

_ Turbo-Tipp: Pfeifgeräusche

_ Schlütter Turbolader weist auf mögliche Ursachen für Pfeifgeräusche hin, die häufig mit dem Turbolader in Verbindung gebracht werden.

Werden an einem VW T5 (Motorkenn- buchstaben AXD, BNZ, BLJ, AXE, BPC) oder einem VW Tuareg (Motorkennbuchsta- ben BLK, BPD, BPE, BAC) mit 2,5-Liter-TDI- Motor Pfeifgeräusche beim Beschleu- nigen und im Schubbetrieb bemängelt, muss das nicht unbedingt am Turbola- der liegen. Schlütter Turbolader weist darauf hin, dass die Ursache für diesen Mangel oft ein verzogener oder geris- sener Abgaskrümmer ist. Die dadurch entstehenden Undichtigkeiten führen bei geschlossener VTG und dem dann hö- heren Abgasgegendruck zu starken Pfeif- geräuschen. Zwischenzeitlich wurde der Krümmer aus Edelstahl in der Serie durch ein Gussteil ersetzt. Die Probleme sind laut Schlütter Turbolader dennoch nicht ganz gelöst. Zusätzlich weist das Unter- nehmen Fachleute darauf hin, bei der Fehlersuche auch auf defekte Wellrohre der AGR-Zufuhr so wie auf defekte oder gerissene AGR-Kühler zu achten.

Aggregate gemeinsam tauschen

Falls ein undichter Krümmer er- neuert wird, weist Schlütter Tur- bolader darauf hin, dass zusätzlich eine undichte Stelle am Flansch zwi- schen Abgaskrümmer und Turbolader durch thermischen Verzug entstehen kann. Das gelte auch im umgekehrten Fall, also wenn der Turbolader erneuert wird. Als Abhilfe rät das Unternehmen daher, bei Undichtigkeit des Krümmers oder Defekt des Turboladers, beide Ag- gregate gemeinsam zu tauschen. Bei den oben genannten Beanstan- dungen sollte in letzter Konsequenz auch der Dieselpartikelfilter überprüft werden. Arbeitet der Regenerationsmo- dus nicht einwandfrei, entsteht ein zu hoher Abgasgegendruck und es kann zu den gleichen Beanstandungen, also Pfeifgeräuschen oder auch zu einem er-

höhten Gasaustritt am VTG-Stellhebel kommen. Leistungsmangel sind Begleit- erscheinungen eines solchen Fehlers.

In einigen Fällen führt ein zugesetzter DPF auch zur Blaufärbung der Turbine aufgrund eines zu hohen Temperaturni-

veaus.

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www.turbolader.com

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technik werkstattmarkt _ Kraftvoll abziehen Gedore hat den zweiarmigen Abzieher 1.04 stellt. Er verfügt über eine

werkstattmarkt

_ Kraftvoll abziehen

Gedore hat den zweiarmigen Abzieher 1.04

stellt. Er verfügt über eine biegemomentverstärkte Traverse und robuste Kraftflügel, die laut Herstel- ler für höchste Abzugsbelastungen ausgelegt sind. Die Spannarme des Abziehers sind mit praktischen

sind. Die Spannarme des Abziehers sind mit praktischen Die Schnellspannhaken des Abziehers 1.04 von Gedore

Die Schnellspannhaken des Abziehers 1.04 von Gedore ermöglichen ein schnelles Positionieren der Arme am Werkstück. Foto: Gedore

Schnellspannhaken ausgestattet. Dadurch sollen sich die Arme schnell und unkompliziert in die richtige

Abziehposition am Werkstück einstellen und

justieren lassen. Aufgrund des T-Profils der Haken wird die Kraft formschlüssig, das heißt durch ineinandergreifende Bauteile übertragen. Die Spindel ist aus Vergütungsstahl gedreht und das Feingewinde gewalzt. Dieses Verfahren habe den Vorteil, dass der Faserverlauf des Materials nicht unterbrochen und der Stahl verfestigt wird. Die kleinere Gewindesteigung des Feingewindes verhindert ein unbeabsich- tigtes Lösen durch Erschütterungen. Außerdem hat die Spindel eine harte, verschleißfeste Oberfläche, die in einem thermochemischen Verfahren zur Oberflä- chenhärtung hergestellt wird. Damit ist sie wartungs- frei. Ölen und Fetten entfällt. Fremdkörper finden auf

der glatten Gewindeoberfläche keinen Halt. Der Abzieher 1.04 ist auch als „High Power“-Versi- on erhältlich. In dieser Variante kann er aufgrund der besonderen Vergütung der Traverse einer Belastung mit doppelter Zugkraft gegenüber dem Standardmo- dell bei gleicher Bauhöhe standhalten. rl

www.gedore.com

dell bei gleicher Bauhöhe standhalten. rl www.gedore.com _ Mobiler Motortester Für den Einstieg in die

_ Mobiler Motortester

Für den Einstieg in die wirtschaftliche und präzise Fehleranalyse ist mit der Fahrzeugsystemanalyse FSA 500 von Bosch ab sofort ein neuer mobi- ler Tester auf dem Markt verfügbar. Der akkubetriebene FSA 500 wird über eine Funkverbindung mit einem PC verbunden, auf dem die Prüfsoftware installiert ist und über den das Messmodul gesteuert wird. Hierzu kann ein vorhandener Werkstatt-PC oder Laptop genutzt werden oder auch die Di- agnostic Control Unit (DCU), ein Tablet-PC von Bosch, der speziell für den Werkstatteinsatz entwickelt wurde. Ausgestattet ist das FSA 500-Messmodul mit Motortest-Funktionen, Universal-Oszilloskop mit Zwei-Kanal- und Vier-Kanal-Mode, mit Zündungs- Scope und Zwei-Kanal-Multimeter. Alle Standard-Anforderungen für die Elektrik- und Elektronikprüfungen und auch der Test von Fahrzeug-Bussy- stemen, wie CAN-Bus, sind damit abgedeckt. Zudem verfügt der FSA 500 über einen Signalgenerator zur Simulation von Sensorsignalen sowie ein umfangreiches Programm voreingestellter Komponententests. Der mobile Tester FSA 500 ist über den Großhandel bestellbar. rl

Der akkubetriebene FSA 500 wird über eine Funkverbindung mit einem PC verbunden und bietet zahlreiche Testfunktionen. Foto: Bosch

www.werkstattportal.bosch.de

Weitere Infos zum Thema Technik auf www.amz.de/technik
Weitere Infos
zum Thema
Technik auf
www.amz.de/technik

nachrichten

nachrichten Blockadehaltung der Fahrzeughersteller! _ Der Zugang zu den Basisdaten zur Ersatzteileidentifikation der

Blockadehaltung der Fahrzeughersteller!

_ Der Zugang zu den Basisdaten zur Ersatzteileidentifikation der Fahrzeughersteller wurde zum Jahresbeginn auch in einer breiteren Öffentlichkeit und in der Presse thematisiert. Auslöser dafür war eine aktuelle Beschwerde des GVA beim Kraftfahrtbundesamt (KBA). Was genau fordert der GVA im Interesse der Unternehmen des Independent Aftermarket (IAM)?

S eit Jahren nimmt die Modellviel- falt bei Kraftfahrzeugen stetig zu. Einhergehend damit ist eine stark wachsende Ersatzteildi- versifizierung zu beobachten.

In der Praxis heißt das: Die eindeutige Zuordnung der benötigten Ersatzkompo-

nenten für Fahrzeuge wird für alle Betei- ligten anspruchsvoller: Werkstätten müssen das Fahrzeug, das gerade auf der Hebebühne steht, genau identifizieren können, der freie Kfz-Teilehandel und die Kfz-Teileindustrie müssen ihre elektro- nischen Kataloge fortlaufend anpassen und das wachsende Teilesortiment nahezu in Echtzeit managen. Gleich- zeitig sind die freien Dis- tributeure gefordert, der Werkstatt das benötigte Teil mit den passenden Verbauanweisungen zu liefern, denn ohne diese Informationen sind Ersatzteile unverkäuflich. Die Unternehmen des freien Marktes können diese wachsenden He- rausforderungen bewälti-

gen, wenn die rechtlichen Grundlagen für fairen

Wettbewerb von allen Akteuren eingehalten werden. Der europäische Gesetzgeber hat die Wichtigkeit des Themas als Bei- trag zur Sicherung der Wahlfreiheit der Verbraucher frühzeitig erkannt und spä- testens mit den Nachbesserungen der Euro 5/6-Verordnung für PKW im letzten Jahr die gesetzlichen Grundlagen dafür noch einmal gestärkt, dass alle Akteure des Kfz-Aftermarket Anspruch auf die für ihre Arbeit benötigten technischen Informationen, genauer die Basisdaten zur Ersatzteileidentifikation, haben. Lei- der kommen die Fahrzeughersteller ihren diesbezüglichen Pflichten nicht ausrei- chend nach. Zwar ermöglichen sie etwa Einzelabfragen zu bestimmten Fahrzeu- gen, allerdings ist das nur ein Ansatz für freie Werkstätten und Mehrmarken- Servicebetriebe, die Ersatzkomponenten

für das Fahrzeug benötigen, das gerade

auf der Hebebühne steht. Der freie Kfz- Teilehandel und die Kfz-Teileindustrie be- nötigen die Daten in elektronischer Form zum Zwecke der unmittelbaren Weiter- verarbeitung, um eigene Ersatzteilkata- loge erstellen zu können. Die Taktik von Fahrzeugherstellern ist leicht zu durch- schauen: Freie Werkstätten werden von ihnen als Kunden für Ersatzteile umwor- ben und dienen gleichzeitig als Feigen- blatt gegenüber den Behörden und der Öffentlichkeit, indem man vorgibt, sei- nen gesetzlichen Verpflichtungen nach- kommen. Ihren Wettbe- werbern im Aftermarket, der Kfz-Teileindustrie und dem freien Kfz-Teilehan- del, verweigern die Fahr- zeughersteller aber den Zugang in der benötigten Form. Das Ziel scheint offenkundig zu sein, den freien Kfz-Ersatzteilmarkt als Konkurrenten auszu- schalten. Für die Werk- stätten und letztlich auch für die Autofahrer würde das bedeuten, dass sie

einem Monopol der Fahr- zeughersteller unterwor-

fen sind. Der Gedanke lässt sich noch weiter füh- ren: Was würde die Fahrzeughersteller im Anschluss davon abhalten, den freien Servicebetrieben die Möglichkeiten zur Einzelabfrage jederzeit wieder zu entzie- hen und dann nach dem Kfz-Teilemarkt auch noch den Kfz-Servicemarkt für sich zu monopolisieren? Der GVA hat die Fahrzeughersteller in der Vergangenheit verschiedentlich auf- gefordert, ihren gesetzlichen Verpflich- tungen nachzukommen, stieß dabei aber auf beharrliche Ablehnung. Deshalb hat der Verband eine exemplarische Be- schwerde beim KBA eingelegt. Aus der bereits angeführten Euro 5/6-Verord- nung für PKW und aus der Euro VI-Ver- ordnung für NKW geht hervor, dass die Typgenehmigung eines Fahrzeugs davon abhängig ist, dass der Fahrzeughersteller

Fahrzeugs davon abhängig ist, dass der Fahrzeughersteller Michael Katschmanowski (GVA-Präsidiumsmitglied den

Michael Katschmanowski (GVA-Präsidiumsmitglied

den unabhängigen Marktbeteiligten die relevanten technischen Informationen in der geforderten Form vollumfänglich zur Verfügung stellt, andernfalls droht der Entzug der Typgenehmigung. Der GVA wird beim Zugang zu den Basisdaten kein weiteres Taktieren oder Blockie- ren der Fahrzeughersteller dulden und entschlossen das gute Recht seiner Mit- glieder durchsetzen.

Michael Katschmanowski, GVA-Präsidiumsmitglied

 

GVA

N AC H R I C H TE N

3 / 2 0 1 2

Inhaltsverzeichnis

 

Editorial

 

53

Garantie und Gewährleistung

54

Automechanika 2012:

 

Der Countdown läuft

 

58

GVA-Mitgliederporträt:

 

Bierhake Fahrzeugteile

 

59

 

G V A

N A C H R I C H T E N

 

Impressum

 
G V A N A C H R I C H T E N   Impressum
 

Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. Gothaer Straße 17, 40880 Ratingen Postfach 12 56, 40832 Ratingen Telefon (0 21 02) 7 70 77-0 Telefax (0 21 02) 7 70 77-17

 

1. Vorsitzender: Hartmut Röhl Geschäftsführung: Hans Jürgen Wahlen, Marita Kloster

Redaktion der GVA-Nachrichten:

Alexander Vorbau (verantwortlich); Hartmut Röhl; Jürgen Rinn Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover

nachrichten Das Thema Garantie und Gewährleistung ist ein Dauerbrenner für die Werkstätten Garantie und Gewährleistung

nachrichten

Das Thema Garantie und Gewährleistung ist ein Dauerbrenner für die Werkstätten

Garantie und Gewährleistung – ein Leitfaden für Autofahrer und Werkstätten

_ Das Thema Garantie und Gewährleistung interessiert Werkstätten und Verbraucher gleichermaßen. Der GVA hat dazu einen Flyer veröffentlicht, der über wichtige Grundlagen diesbezüglich aufklären soll. Erhältlich ist die Publikation von der GVA-Geschäftsstelle.

A utofahrer kennen das: das Fahrzeug muss repariert werden, eine Inspektion steht an oder ein Unfall macht eine Instandsetzung nötig -

nur, was muss bei der Werkstattwahl beachtet werden, um ggf. bestehende Garantie- und Gewährleistungsan- sprüche nicht zu gefährden? Kann man eine Mehrmarkenwerkstatt aufsuchen oder muss man zwingend einen vom Fahrzeughersteller autorisierten Ser- vicebetrieb nutzen? Die Unsicherheit unter den Autofahrern ist groß, nie- mand möchte etwa seine Neuwagen- garantie aufs Spiel setzen. Verschie- dentlich nutzen Fahrzeughersteller diese Ängste geschickt in ihrem Sinn und nicht selten werden dabei Ver- braucher in die Irre geführt.

Garantie, Gewährleistung, Kulanz – auf den Punkt gebracht

Garantie, Gewährleistung und Kulanz sind drei Begriffe, die oftmals durchei- nander gebracht werden, obwohl sie im juristischen Sinne grundverschiedene Dinge bezeichnen. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf das Verhältnis zwischen gewerblichen Ver- käufern und Verbrauchern. Die Gewährleistung ( juristisch korrekt: Sachmangelhaftung) dient dem Schutz des Käufers und regelt bestimmte Verpflichtungen des Ver- käufers. Die Gewährleistung gilt da- her nur im Verhältnis zwischen Käufer (z.B. Autokäufer) und dem Verkäufer (z.B. dem Autohaus). Ist ein Fahrzeug

mangelhaft, kann der Käufer eine Nacherfüllung verlangen, bzw. dem nachgeordnet gibt es Möglichkeiten, vom Kauf zurückzutreten oder eine Kaufpreisminderung zu verlangen. Bei Neufahrzeugen gilt grundsätzlich eine Gewährleistungsfrist von zwei Jahren, bei Gebrauchtfahrzeugen kann diese auf ein Jahr verkürzt und beim Verkauf von Privat sogar ganz ausgeschlossen werden. Wenn sich innerhalb von sechs Mo- naten seit Gefahrübergang ein Mangel an einer Sache (in diesem Fall an einem erworbenen Fahrzeug) zeigt, wird ver- mutet, dass die Sache bereits bei der Übergabe an den Käufer mangelhaft war - es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar (etwa bei Teilen, die na- türlicherweise verschleißen wie etwa Bremsbeläge). In der Praxis bedeutet das, dass der Verkäufer in den ersten sechs Monaten nach dem Verkauf einer Sache in der Pflicht steht zu beweisen, dass der Mangel zum Verkaufszeit- punkt noch nicht bestand. Nach Ablauf dieser Frist muss dann der Käufer be- weisen, dass der Mangel zum Verkaufs- zeitpunkt bereits bestand. Von der Gewährleistung zu unter- scheiden sind Garantien. Hier sichert ein Garantiegeber im vertraglich ver- einbarten Garantiefall bestimmte Leistungen zu. Der Garantiegeber kann auch der Hersteller sein. Um diese Leistungen zu erhalten, müssen häu- fig bestimmte Garantiebedingungen erfüllt werden. Die Garantiebedingung eines Fahrzeugherstellers, wonach die Wartung in einer freien Werkstatt zu

einem Garantieverlust führt, ist un- wirksam (dazu unten). Kulanz stellt eine rein freiwillige Leistung dar, die auch nach Ablauf von Gewährlei- stungs- und Garantieansprüchen vom Verkäufer/Hersteller/Importeur im Einzelfall gewährt werden kann - oder auch nicht. Aufgrund der Freiwilligkeit der Leistung hat der Autofahrer keinen rechtlichen Anspruch, die Fahrzeugher- steller können Kulanz nach eigenem Er- messen zeigen. So ist es möglich, dass sie die Gewährung von Leistungen auf Kulanz etwa davon abhängig machen, ob Wartung und Reparatur zuvor in einer Vertragswerkstatt durchgeführt wurden.

Was müssen freie Werkstätten und Autofahrer beachten?

Die Unsicherheit über einen möglichen Verlust von Garantie- und Gewährlei- stungsansprüchen beim Besuch einer freien Werkstatt ist bei den Verbrau- chern groß, denn sie wissen oftmals zu wenig über ihre Rechte und Pflichten bei Wartung und Service. Im Folgenden werden einige Fall- gruppen exemplarisch beschrieben, was die anwaltliche Beratung im Ein- zelfall nicht ersetzen soll:

Fallgruppe I: Wartung und Reparatur im Zeitraum der gesetzlichen Gewährleistung sowie der Neuwagengarantie

Die Ansprüche eines Autofahrers aus der gesetzlichen Gewährleistung kön-

eines Autofahrers aus der gesetzlichen Gewährleistung kön- nen durch Wartung/Inspektion in einer freien Werkstatt bzw.

nen durch Wartung/Inspektion in einer freien Werkstatt bzw. Verschleiß- und Unfallreparaturen nicht in Gefahr ge- raten. Es kommt nicht darauf an, wo der Verbraucher die Inspektionen vor- nimmt, sondern allein darauf, wer das Problem verursacht hat. Der Kunde hat einen Anspruch darauf, dass Produkti- onsfehler behoben werden. Gleiches gilt nach Auffassung der EU-Kommission für kostenlose Neu- wagengarantien, die viele Fahrzeug- hersteller gewähren. Wichtig ist, dass die Wartung/Inspektion fachgerecht vorgenommen wird. Ein „Stempeln“ des Serviceheftes durch die freie Werk- statt ist jedenfalls möglich, wenn die Inspektion gemäß den Vorgaben des Fahrzeugherstellers erfolgt ist. Die meisten Fahrzeughersteller be- rücksichtigen dies bereits in ihren Ga- rantiebedingungen. Nur gelegentlich findet sich in Serviceheften oder auf Herstellerwebsites noch ein Hinweis, dass die Neuwagengarantie von der re- gelmäßigen Wartung ausschließlich in vom Fahrzeughersteller autorisierten Betrieben anhängig sei. Solche Aussa- gen sind unvereinbar mit den Leitlinien der EU-Kommission zum Automobil- kartellrecht.

Fallgruppe II:

Anschlussgarantien, spezielle Garantien

Wenn der Verbraucher eine Anschluss- garantie erwirbt, darf diese ebenfalls nicht unter dem Vorbehalt der War- tung in der Vertragswerkstatt stehen. Ein Urteil für die Wahlfreiheit der Ver- braucher sprach der Bundesgerichtshof im Jahr 2011 (Az. VIII ZR 293/10), als er entschied, dass Fahrzeughersteller eine entgeltlich erworbene Anschlussgaran- tie nicht unter den Vorbehalt der War- tung durch eine Vertragswerkstatt stel- len können. Der Garantiegeber haftet - es sei denn, der Schaden wurde durch unsachgemäße Wartung verursacht. In jedem Fall ist ein Blick in die Ga- rantiebedingungen hilfreich, um vor Überraschungen sicher zu sein. Wenn- gleich die Garantiebedingungen, wie das aufgeführte BGH-Urteil zeigt, nicht immer einer rechtlichen Prüfung stand- halten.

Viele Verbraucher sind – zu Unrecht – verunsichert

nachrichten Die EU-Kommission hat bereits 2002 festgelegt, dass Fahrzeugherstel- ler ihre Garantiebedingungen nicht dazu

nachrichten

Die EU-Kommission hat bereits 2002 festgelegt, dass Fahrzeugherstel- ler ihre Garantiebedingungen nicht dazu missbrauchen dürfen, regelmäßige In- spektionen ihren Vertragswerkstätten vorzubehalten. In den Leitlinien zur „Af- termarket-GVO“ 461/2010 hat die Kom- mission das noch einmal bekräftigt. In scheinbarem Widerspruch hierzu steht ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) aus dem Jahr 2007 (VIII ZR 187/06), in dem ein Fahrzeughersteller eine unent- geltliche Durchrostungsgarantie unter die Bedingung der regelmäßigen Wartung durch eine Vertragswerkstatt gestellt hat- te - hier wurde zwar kein Verstoß gegen das Verbraucherschutzrecht festgestellt, die Frage der Vereinbarkeit mit dem Kar- tellrecht hingegen musste das Gericht aus prozessualen Gründen offenlassen.

Fallgruppe III: Leasingver- träge, Versicherungsfälle

Handelt es sich um ein Leasingfahrzeug ist Vorsicht geboten, denn der Leasing-

geber ist in diesem Fall der Eigentümer des Fahrzeugs. Er darf deshalb vorschrei- ben, wo ein Fahrzeug gewartet bzw. re- pariert wird. Oftmals agieren Banken der Fahr- zeughersteller als Leasinggeber. Ob in diesem Fall Vorgaben, wo der Leasing- nehmer sein Fahrzeug warten und re- parieren lassen muss, gültig sind, haben Gerichte und Kartellbehörden noch nicht entschieden. Der GVA sieht in solchen Klauseln aber ein Hindernis für fairen Wettbewerb im Kfz-Servicemarkt. Einschränkungen für Autofahrer bei der freien Werkstattwahl sind in Versi- cherungsfällen möglich. Einige Versiche- rer haben in ihren Verträgen Klauseln, die den Besuch bestimmter Werkstätten bei Kaskoschäden vorschreiben (Werk- stattbindung). Im Gegensatz dazu sind solche Vorgaben bei Haftpflichtschäden rechtlich nicht haltbar, d.h. der Unfall- geschädigte, für dessen Schaden die gegnerische Haftpflichtversicherung eintritt, hat in aller Regel die freie Werk- stattwahl.

GVA-College: Workshop für Verkaufsmitarbeiter

_ Dass der Wettbewerb auch über den Preis ständig an Intensität zunimmt und neue Vermarktungsformen Einfluss auf den traditionellen Groß- und Einzelhandel unserer Branche nehmen, ist unbestritten. Doch ist der Preis wirklich alles?

nehmen, ist unbestritten. Doch ist der Preis wirklich alles? Dozent Thomas Fischer freut sich auf die

Dozent Thomas Fischer freut sich auf die Teilnehmer

E ine zunehmende Erfahrung, die Verkäufer heute machen, ist die Veränderung in der Beständig- keit der Kundenbeziehungen. Die Kunden sind kritischer geworden,

deutlich wechselbereiter sowie offener gegenüber Angeboten des Wettbe- werbs und alternativer Vertriebskanäle. Es werden Internetverkaufspreise ins

Feld geführt, Kampfpreise der Wettbe- werber hervorgeholt oder auf die Top- konditionen der vermeintlich „Großen“ hingewiesen. Mancher Verkäufer glaubt, dass nur der Preis noch zählt. Welche Argumente können Verkäu- fer ins Feld führen, um Kunden doch zu halten? Wie verhalte ich mich im Verkaufsgespräch souverän, wenn es um den Preis geht? Mit welchen Ar- gumenten kann ich den Kunden über- zeugen? Was will der Kunde wirklich, wenn er nach dem Preis fragt? Der

Fallgruppe IV:

Leistungen im Rahmen von Garantie und Gewährleistung, Rückrufe

Bei Reparaturen, für die etwa der Fahr- zeughersteller bzw. der gewerbliche Verkäufer im Rahmen von Garantien oder der Gewährleistung aufkommt, hat der Autofahrer keine Wahlfreiheit bezüglich der Werkstatt und der ver- wendeten Ersatzteile. In der Regel wird der Fahrzeug- hersteller auf einer Nachbesserung in einem von ihm autorisierten Servicebe- trieb bestehen. Gleiches gilt für Rückrufe, auch hier bestimmt der, „der die Musik bezahlt, was gespielt wird.“ Beim Gebrauchtwa- genkauf haben Kunden oftmals lediglich Ansprüche im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung. Bei Sachmängeln müs- sen sie sich hierfür an den (gewerb- lichen) Verkäufer ihres Fahrzeugs wen- den.

an den (gewerb- lichen) Verkäufer ihres Fahrzeugs wen- den. Auch unter dem neuen Logo ein gewohnt

Auch unter dem neuen Logo ein gewohnt attraktives Programm:

Das GVA-College

GVA-Verkäuferworkshop „Keine Angst vor Preisattacken!“ soll hier ansetzen und Verkaufsmitarbeitern Sicherheit und gute Argumente für die Praxis ge- ben. Der eintägige Workshop widmet sich in intensiver Gruppenarbeit die- sem Thema, die Teilnehmer entwickeln gemeinsam anhand von Beispielfällen wirksame und praktisch umsetzbare Lö- sungen für den Verkaufsalltag. Ziel ist dabei, die eigene Leistung überzeugend zu verkaufen, um so den Kundenauftrag zu erhalten. Das Seminar unter der Leitung von Thomas Fischer findet am 29. März 2012 in Ratingen statt. Die Anmeldung ist noch möglich. Informationen zu die- sem und allen weiteren Seminaren aus dem Programm des GVA-College sind online abrufbar unter www.gva.de bzw. von der GVA-Geschäftsstelle unter Tel. 0 21 02 / 77 0 77-0 erhältlich.

auto-gration

_ Elektronische Geschäftsprozesse gehören zunehmend zum Alltag vieler Unternehmen und sind gerade innerhalb komplexer Produktions- und Distributionsketten kaum mehr wegzudenken. Der Einstieg ins eBusiness enthält aber besonders für kleine Un- ternehmen gewisse Hürden. Ein Projekt der EU-Kommission und Vertretern der Automobilwirtschaft soll hier Abhilfe schaffen.

der Automobilwirtschaft soll hier Abhilfe schaffen. Nähere Informationen sind unter www.auto-gration.eu

Nähere Informationen sind unter www.auto-gration.eu abrufbar

A utomatisierte, elektronische Geschäftsprozesse (eBusiness) setzen kompatible Kommu- nikationssysteme zwischen den miteinander agierenden

Unternehmen voraus. Gerade für die Unternehmen der verschiedenen Pro- duktionsstufen der Automobilwirt- schaft bieten eBusiness-Lösungen vielfältige Vorteile. Der Aufbau sol- cher Systeme ist allerdings mit Kosten verbunden, die gerade für kleine und

mittelständische Unternehmen (KMUs) eine Hemmschwelle bilden können. Um diesem Problem zu begegnen, hat die Europäische Kommission - unterstützt von verschiedenen Organisationen der Automobilwirtschaft - das Projekt auto- gration (automotive integration) ins Leben gerufen. Aus dem Projekt soll sich eine Kommunikationslösung ergeben, die es KMUs ermöglicht, an den elek- tronischen Geschäftsprozessen teilzu- nehmen, ohne die bestehende unter-

nehmenseigene Infrastruktur aufgeben zu müssen. Der Dachverband des euro- päischen Kfz-Teilehandels, FIGIEFA, ist ebenfalls in das Projekt eingebunden, um die Wahrung der Interessen des IAM sicherzustellen. Am 15./16. März findet in Stuttgart die abschließende Konferenz des Pro- jekts statt, in dem die erzielten Ergeb- nisse und Lösungen vorgestellt werden. Nähere Informationen sind unter www. auto-gration.eu abrufbar.

Aussichten für 2012:

GVA-Mitglieder zeigen sich vorsichtig optimistisch

_ Die Unternehmen aus Kfz-Teilehandel und –Teileindustrie sind mit Zuversicht in das Jahr 2012 gestartet. Die jüngste GVA-Blitzabfrage vom Januar ergab, dass 72,6 Prozent der befragten GVA-Handelsmitglieder mit steigenden Umsätzen in 2012 rechnen, bei den GVA-Industriemitgliedern erwarten sogar 86,8 Prozent der Befragten einen Zuwachs.

erwarten sogar 86,8 Prozent der Befragten einen Zuwachs. Die Unternehmen des freien Kfz-Teilemarktes rechnen mit

Die Unternehmen des freien Kfz-Teilemarktes rechnen mit Umsatzzuwächsen

D ie Zuversicht der GVA-Mit- glieder fällt aber vergleichs- weise verhalten aus, da etwa zwei Drittel der positiv Gestimmten nur mit einem

leichten Plus von einem bis fünf Prozent

rechnen. Skeptisch beurteilen die GVA- Mitglieder die Lage für die Gesamtwirt- schaft. Über 73 Prozent der befragten GVA-Mitglieder erwarten in 2012 eine Stagnation in der Bundesrepublik. Positiv gestalten sich die Progno- sen für den deutschen Großhandel im Allgemeinen. Der Bundesverband Groß- und Außenhandel (BGA) e.V., dessen Mitglied der GVA ist, erwartet unbeeindruckt von Schuldenkrise und pessimistischen Prognosen für die Ge- samtwirtschaft im laufenden Jahr mit

887 Mrd. Euro einen Umsatzrekord und ein Wachstum von 3,5 Prozent. Beim Thema „Unternehmensfinanzierung“, das für den Großhandel naturgemäß besonders wichtig ist, sieht der BGA eine weitere Entspannung. Während gerade zu Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 vor allem der Mittel- stand von einer akuten Kreditklemme bedroht war, schätzt man die Voraus- setzungen derzeit als günstiger ein. So erhöhten branchenübergreifend viele Großhandelsunternehmen ihr Eigen- kapital. Bei der Finanzierung von Inve- stitionen und Betriebsmitteln hat der Faktor Eigenkapital an Bedeutung ge- wonnen, wenngleich die Kreditfinan- zierung weiterhin eine wichtige Säule bleibt.

nachrichten Automechanika 2012: Der Countdown läuft _ Die internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft, die

nachrichten

Automechanika 2012:

Der Countdown läuft

_ Die internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft, die Automechanika in Frankfurt, wirft ihre weiten Schatten voraus. Vom 11. bis 16. September öffnet die Messe für das Fachpublikum ihre Tore.

A uch in diesem Jahr wird die Messe Frankfurt zwei erfolg- reiche Aktionen der ver- gangenen Jahre auflegen: Den Automechanika Innovation

Award und der Automechanika Green Directory. Mit dem Innovation Award 2012 sollen Technologien und innovative Produkte der Branche ausgezeichnet werden, die Automechanika wird als die Leitmesse der Branche eine geeig-

nete Bühne dafür bieten. Es können In- novationen in neun unterschiedlichen Kategorien eingereicht werden. Diese müssen sich nicht auf die Fahrzeuge selbst, sondern können sich auf den ge- samten Produktionsprozess beziehen. Genau festgelegte Bewertungskrite- rien helfen der Fachjury bei einer trans- parenten und gerechten Beurteilung der Einreichungen. Die Bewertungskri- terien beinhalten dabei folgende As- pekte:

Bewertungskri- terien beinhalten dabei folgende As- pekte: Die Frankfurter Automechanika ist die Leitmesse der Branche

Die Frankfurter Automechanika ist die Leitmesse der Branche (Quelle: Messe Frankfurt / Pietro Sutera)

• Innovationsgehalt und Exzellenz der Lösung

• Funktionalität: Wirtschaftlichkeit, Anwendernutzen und Anwendungs- gebiete

• Aftermarket-Relevanz

• Sicherheit und Qualität

• Beitrag zu Umweltschutz, Ressourcen- schonung und Nachhaltigkeit

Die Preisträger des Innovation Award werden in den Kategorien Parts, Systems, Accessories, Tuning, Repair/ Diagnostics, Repair/Maintenance, IT & Management, Service Station/Car Wash sowie OE Products & Services ausgezeichnet. Der Automechanika In- novation Award wird am 11. September im Rahmen der Eröffnungsfeier an die Gewinner in den jeweiligen Kategorien verliehen. Mit dem Green Directory möchte die Messe Frankfurt einen „grünen“ Wegweiser bieten, um auf material- und energieeffiziente Produkte, Dienst- leistungen und Prozesse aufmerksam zu machen. Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt wird in diesem Jahr bei alternativen Antriebstechniken liegen. Bevor ein Unternehmen einen Platz in dem Automechanika Green Directory erhält, werden die eingereichten Pro- dukte, Dienstleistungen und Prozesse in mehreren Schritten nach strengen Kriterien ausgewählt und bewertet. Zunächst prüft ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts alle Einreichungen auf ihre Nachhaltigkeit. Nur wer die- ser Prüfung standhält, wird schließlich auch anhand der Kriterien Material- und Energieeffizienz sowie hinsichtlich der Emissionsbilanz beurteilt. Die 25 besten Einreichungen werden in den Automechanika Green Directory aufge- nommen. Der GVA wird auf der Messe als Aussteller vertreten sein und wichtige wettbewerbspolitische Themen seiner Arbeit und die Leistungen seiner Mit- glieder aus Kfz-Teilehandel und –in- dustrie präsentieren. Für die Mitglieds- unternehmen gibt es dabei wieder die Möglichkeit, mit den eigenen Marken- logos auf dem GVA-Messestand ver- treten zu sein. Nähere Informationen dazu sind von der GVA-Geschäftsstelle unter Tel. 0 21 02 / 77 0 77-0 erhältlich. Der Messestand des Verbands in Halle 5_6.1 soll darüber hinaus eine Kommu- nikationsfunktion für die Mitglieder und das Fachpublikum erfüllen: Ein Platz an dem man sich zum Meinungs- austausch sowie zur Kontaktpflege treffen kann.

GVA-Mitgliederporträt: Bierhake Fahrzeugteile _ Seit seiner Gründung 1885 ist das Fachgroßhandelsunternehmen

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