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Ministerul Educaţiei Naționale și Cercetării Științifice Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

Examenul de bacalaureat național 2016 Proba E. d) Filosofie

Varianta 10 Profilul umanist din filiera teoretică şi toate profilurile şi specializările din filiera vocaţională, cu excepţia profilului militar.

Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu.

Timpul de lucru efectiv este de 3 ore.

(30 Punkte)

I. THEMA

Schreiben Sie auf das Prüfungsblatt den der richtigen Antwort entsprechenden Buchstaben, für jede der unteren Fragen. Es gibt nur eine einzige richtige Antwort.

1.

Die Schwierigkeit der Behandlung der Problematik des Lebenssinnes ergibt sich aus der Tatsache, dass:

a.

alle Menschen gleich sind

b.

manche Menschen sich nicht dieses Problem stellen

c.

dies zu konkreten, unmittelbaren Aspekten des Lebens führt

d.

das menschliche Wesen komplex ist

2.

Die Bewertung der Verhaltensweisen als gut, richtig, korrekt, gerechtfertigt oder schlecht, falsch, nicht gerechtfertigt ist ein spezifisches Unterfangen für die:

a.

Onthologie

b.

Gnoseologie

c.

Ethik

d.

Epistemologie

3.

Damit ein Problem Gegenstand einer Analyse in der angewandten Ethik werden kann, muss es gleichzeitig zwei Bedingungen erfüllen:

a.

es muss ein umstrittenes Problem sein, und einen ausdrücklichen ethischen Charakter haben

b.

es muss ein gut definiertes Problem sein und einen moralisierenden Charakter haben

c.

es muss ein schwach definiertes Problem sein und von introvertierten Personen übernommen werden

d.

es muss ein komplexes Problem sein für dessen Lösung heuristische Strategien nötig sind

4.

Die philosophische Problematik der sozial-politischen Freiheiten bezieht sich auf:

a.

den Bereich der gerechtfertigten und nicht gerechtfertigten Zwänge

b.

den Bereich der Rechtfertigung der Erkenntnisquellen

c.

den Justizbereich

d.

den Bereich der politischen Entscheidungen ohne Rechtfertigung

5.

Die sozial-politische Verantwortlichkeit setzt voraus:

a.

nicht zu wählen, weil es sicherer ist, dass man keinen Fehler macht

b.

zu wählen, selbst bei Unbekanntheit der Sache

c.

vernünftig und bewusst, welches die Folgen der Handlung sind

d.

zu wählen, jedoch nur gelegentlich

6.

Die natürlichen Rechte des Menschen sind:

a.

Recht auf Leben, Recht auf Bildung und Recht auf einen Arbeitsplatz

b.

Recht auf Leben, Recht auf Freiheit, Recht auf Eigentum

c.

die Rechte, die sich aus der Eigenschaft eines Europabürgers ergeben

d.

das Recht auf Leben, das Recht zur freien Beteiligung, das Recht die Annahme der Unschuld zu genießen

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7.

Die allgemeine Erkenntnis unterscheidet sich von anderen Erkenntnisformen (wissenschaftlich, philosophisch) dadurch, dass sie eine der folgenden Erkenntnisformen ist:

a.

objektiv

b.

systematisch

c.

spontan

d.

genau

8.

In der Auffassung I. Kants ist die analytische Wahrheit in einer Überlegung zugegen, in der die Verbindung zwischen Prädikat und Subjekt gedacht ist als:

a.

Inklusion

b.

Identität

c.

Überschneidung

d.

Konkordanz

9.

In der Auffassung von J. St. Mill, behauptet das Prinzip des höchsten Glücks, dass die Handlungen gut sind, wenn:

a.

sie Lust erzeugen oder Schmerz vermeiden

b.

nur manche Menschen unzufrieden sind

c.

Sokrates unglücklich ist

d.

sie das Ergebnis der Anwendung einer Doktrine nur gut für die Schweine sind

10.

Der Rechtsstaat ist ein Staat in dem die Menschenrechte:

a.

bedingungslos eingehalten werden

b.

keine Priorität darstellen

c.

ausschließlich durch den Eingriff des Staates gewährleistet werden

d.

nicht zu den Zuständigkeiten des Staates gehören

II. THEMA

(30 Punkte)

Erläutern Sie kurz, aus philosophischer Perspektive, die Problematik des Verhältnisses zwischen Gerechtigkeit und Verdienst, ausgehend von folgenden Anhangspunkten:

- Nennen Sie einen Philosophen, der in seinen Schriften auf die Problematik des Verhältnisses

zwischen Gerechtigkeit und Verdienst Bezug genommen hat;

4 Punkte

- Führen Sie eine These/ philosofische Perspektive bezüglich des Verhältnisses zwischen

Gerechtigkeit und Verdienst an;

4 Punkte

- Stellen Sie die angeführte These/ philosophische Perspektive vor;

6 Punkte

- Illustrieren Sie die von Ihnen angeführte These/ philosophische Perspektive anhand eines

6 Punkte vorgestellte These/ philosophische

- Formulieren Sie einen Einwand gegen die von Ihnen

konkreten Beispiels aus der gegenwärtigen Gesellschaft

Perspektive;

6 Punkte

- Nennen

Sie

Gerechtigkeit

einen

Zusammenhang zwischen den Begriffen Chancengleichheit und 4 Punkte

III. THEMA

(30 Punkte)

A. Lesen Sie den weiter unten stehenden Text aufmerksam durch:

Angesichts der Tatsache, dass es in diesem Satz: ich denke, also existiere ich Nichts gibt, was mir versichert, dass ich die Wahrheit sage, als dass ich nur sehr klar sehe und dass ich um denken zu können, ich existieren muss, und demzufolge scheint es mir, ich könnte bereits als allgemeine Regel feststellen, dass alle Dinge, die wir äußerst klar und und überaus deutlich begreifen, allesamt wahr sind, nur dass es eine Schwierigkeit gibt, zu begreifen, welches die sind, die wir deutlich wahrnehmen.

(R. Descartes – Abhandlung über die Methode)

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Lösen Sie folgende Aufgaben:

1. Nennen Sie, ausgehend von dem gegebenen Text, zwei Merkmale der Erkenntnis in der

Auffassung von R. Descartes.

2. Heben Sie auf ungefähr einer halber Seite einen Zusammenhang zwischen den Begriffen

Zweifel und Wahrheit hervor.

3. Formulieren Sie einen eigenenen Standpunkt hinsichtlich der Aktualität der im gegebenen Text

vorgestellten philosophischen Perspektive.

4 Punkte

10 Punkte

6 Punkte

B. Der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Despotie besteht darin, dass in einer Demokratie eine Regierung ohne Blut zu vergießen abgeschafft werden kann, während in einer Despotie nicht.

(K. Popper, Auf der Suche nach einer besseren Welt)

1. Führen Sie drei Merkmale der Demokratie, die für K. Poppers Auffassung spezifisch sind, an. 6 Punkte

2. Illustrieren Sie anhand eines konkreten Beispiels, das Konzept der partizipativen Demokratie. 4 Punkte