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31.07.2010

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31.07.2010 rhein-sieg-anzeiger.de Sanierung Stillstand freut den Kunden Von Gabriele Krüper, 30.07.10, 16:09h Die

Sanierung

Stillstand freut den Kunden

Von Gabriele Krüper, 30.07.10, 16:09h

Die Erzeugergenossenschaft und die Investorengruppe um den Mucher Unternehmer Georg Höller haben den Vertrag mit der Raiffeisenmarkt bis Ende 2011 verlängert. Für die Entwicklung des Ortskerns nicht zuträglich.

Für die Entwicklung des Ortskerns nicht zuträglich. Die Sanierung des Lindenhofs in der Ortsmitte von Much

Die Sanierung des Lindenhofs in der Ortsmitte von Much schreitet munter voran. Danach soll das gesamte Areal neu gestaltet und bebaut werden. BILDER: GABRIELE KRÜPER Much Garten- und Tierfreunde in der Gemeinde können aufatmen: Der Raiffeisenmarkt bleibt offen. Dies teilte der Vorstandsvorsitzende der Erzeugergenossenschaft, Hans-Gerd Pützstück, am Freitag, 30. Juli auf Anfrage des „Rhein-Sieg-Anzeiger“ mit. Der Vertrag sei bis zum 31. Dezember 2011 verlängert worden. Der bisherige Vertrag war auf Ende 2010 begrenzt. Für die Entwicklung des Ortskerns kann dies allerdings als schlechte Nachricht ausgelegt werden: Denn das bedeutet Stillstand für weitere 17 Monate.

Bewegung gibt's dagegen an anderer Stelle im Ortskern: Auf der Baustelle „Lindenhof“ jenseits der Martinus- Kirche geht es munter weiter mit den Bauarbeiten. Dort wird das Fachwerkhaus gründlich saniert, der Restaurations- und Beherbergungsbetrieb erweitert. Die Renovierung des Lindenhofs soll die Initialzündung sein für die Neugestaltung des kompletten Areals, die auch eine Bebauung des Talweges vorsieht.

Ruhe herrscht dagegen rund um die Dr.-Wirtz-Straße hinter der Raiffeisenbank. Ende des Jahres 2008 war das Gelände an eine Investorengruppe um den Mucher Unternehmer Georg Höller verkauft worden - Pläne von Studenten und Architekten für die Neugestaltung des Areals liegen bereits in den Schubladen.

Doch nach Auskunft des Beigeordneten der Gemeinde, Norbert Büscher, hängt das Verfahren an einem Grundstückseigentümer, der nicht verkaufen will. Vor diesem Problem hatte Jahre zuvor bereits die Gemeinde selbst gestanden. An der Neugestaltung des Areals wird seit etwa acht Jahren gefeilt. „Somit sind wir immer noch keinen Schritt weiter gekommen“, zieht Büscher eine ernüchternde Bilanz.

Kleine Lösung

Doch es müsse jetzt etwas geschehen, sagt Büscher. Bürgermeister Alfred Haas habe die Investoren

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aufgefordert, nach einer „kleinen Lösung“ ohne das besagte Grundstück zu suchen. Büscher: „Wir wollen jetzt nicht mehr weiter herumverhandeln.“ Durch die Vertragsverlängerung mit dem Raiffeisenmarkt wird sich allerdings in den kommenden 17 Monaten Jahren nichts tun.

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