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Duden Das Wörterbuch der Synonyme

DUDEN

Das Wörterbuch der Synonyme

100000 Synonyme für Alltag und Beruf

3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

Dudenverlag

Berlin

Die Duden-Sprachberatung beantwortet Ihre Fragen zu Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik u. Ä. montags bis freitags zwischen 09:00 und 17:00 Uhr. Aus Deutschland: 09001 870098 (1,99 pro Minute aus dem Festnetz) Aus Österreich: 0900 844144 (1,80 pro Minute aus dem Festnetz) Aus der Schweiz: 0900 383360 (3,13 CHF pro Minute aus dem Festnetz) Die Tarife für Anrufe aus den Mobilfunknetzen können davon abweichen. Den kostenlosen Newsletter der Duden-Sprachberatung können Sie unter www.duden.de/newsletter abonnieren.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

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Das Wort Duden ist für den Verlag Bibliographisches Institut GmbH als Marke geschützt.

Kein Teil dieses Werkes darf ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet.

XDuden 2016 Bibliographisches Institut GmbH, Mecklenburgische Str. 53, 14197 Berlin

Projektleitung Ilka Pescheck Redaktionelle Bearbeitung Dr. Anja Steinhauer unter Mitwirkung von Hannah Schickl Herstellung Ursula Fürst

Typografisches Konzept Farnschläder & Mahlstedt GmbH, Hamburg Umschlagkonzeption Hemm-communication.design, Filderstadt Umschlagillustration Selina Bauer Satz Doerr+Schiller GmbH, Stuttgart

ISBN 978-3-411-74483-1 (Buch) ISBN 978-3-411-91173-8 (E-Book) www.duden.de

VORWORT

Das passende Wort im richtigen Zusammenhang gebraucht, macht guten Stil aus. Stetige Wortwiederholungen wirken höl- zern und ermüden Leser und Zuhörer. Dieses Synonymwörter- buch richtet sich demnach an alle, die im Alltag und im Beruf Wert auf angemessenen und abwechslungsreichen Ausdruck in Wort und Schrift legen, ihre Texte stilistisch variieren wol- len und an einer Erweiterung ihres persönlichen Wortschatzes interessiert sind. Das »Wörterbuch der Synonyme« enthält rund 100 000 Stichwörter und Synonyme. Es ist konzipiert als eine beson- ders benutzerfreundliche und übersichtliche Darstellung der sinnverwandten Wörter der deutschen Gegenwartssprache. Alle Synonyme sind nach ihren Bedeutungen gruppiert und mit differenzierten stilistischen, regionalen, historischen und fachsprachlichen Zuordnungen gekennzeichnet. So ist ein an- gemessener Gebrauch der sinnverwandten Wörter sicherge- stellt. Auf ein kompliziertes Verweissystem verzichtet dieses Wörterbuch weitgehend. Alle gesuchten Informationen finden sich unmittelbar beim Stichwort. Die vorliegende 3. Auflage wurde völlig überarbeitet und er- weitert. Es wurden rund 1000 neue Stichwörter und Syn- onyme, vor allem aus dem aktuellen Wortschatz unserer Zeit, aufgenommen, wie z.B. Aufreger, beratungsresistent, erneuer- bar und wellnessen. Das »Wörterbuch der Synonyme« ist ein handliches Nach- schlagewerk und ein inspirierender Ideengeber für jedermann.

Berlin, im Februar 2016 Die Dudenredaktion

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7

Zur Wörterbuchbenutzung

 

Die Stichwörter

hend verzichtet. Neben den rein ortho- grafischen Verweisen auf die Haupt- schreibung (z. B. Phantasie Fantasie) finden sich in diesem Wörterbuch des- halb lediglich einige wenige Verweise – und diese auch nur in alphabetischer Nähe, also auf der gleichen oder [über]nächsten Seite – zu Stichwörtern mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung.

Die Stichwörter dieses Synonymwörter- buchs sind streng alphabetisch angeord- net und jeweils in halbfetter blauer Schrift hervorgehoben. Jedes Stichwort steht in einer freien Zeile. Gibt es eine Nebenform zum Stichwort, z. B. die weib- lichen Formen bei Personen- und Berufs- bezeichnungen (beispielsweise Manager, Managerin) oder steht die grammatische

Angabe »sich« bei reflexiven Verben (z. B. abmühen, sich), werden diese nach einem Komma ebenfalls halbfett angegeben. Die Synonymangaben werden nach den jeweiligen Bedeutungen des Stich- worts strukturiert. Jede neue Bedeutung beginnt mit einer neuen Zeile. Weiter gehende Bedeutungsdifferenzierungen, also Unterbedeutungen, werden auf- grund ihrer semantisch engen Verwandt- schaft dagegen fortlaufend abgehandelt. Beide, sowohl die einzelnen Bedeutun- gen als auch deren mögliche Unter- punkte, werden darüber hinaus grafisch durch schwarzen Fettdruck hervorgeho- ben. Aus Gründen der Benutzerfreundlich- keit wurde bei den Stichwörtern auf die Grammatik-, Trenn- und Betonungsan- gaben verzichtet. Nur gleich geschrie- bene Wörter (Homografen bzw. Homo- nyme) mit unterschiedlicher grammati- kalischer Zuordnung (und damit ver- schiedener Deklination bzw. Konjuga- tion), grundlegend unterschiedlicher Bedeutung oder verschiedener Ausspra- che oder Betonung werden durch hoch- gestellte Ziffern vor dem Stichwort

Die Synonyme

Hat ein Ausgangsstichwort mehr als eine Bedeutung, so werden die Synonyme ent- sprechend zu diesen Bedeutungen gestellt. Zuerst werden pro Bedeutung bzw. pro Stichwort (bei Stichwörtern mit nur einer Bedeutung) die normal- bzw. standardsprachlichen Synonyme genannt, dann diejenigen Synonyme, denen eine Sprachgebrauchsangabe vorangestellt ist. Bei diesen Angaben handelt es sich um nationale standard- sprachliche Varianten des Deutschen (österr. und schweiz.), um stilistische Markierungen (z. B. geh. , bildungsspr. , ugs.), regionale Markierungen (z. B. nordd., südd., aber auch landsch. , bayr. , rhein. usw.). Es folgen historische Zuord- nungen (veraltend, veraltet, früher) und schließlich die Synonyme mit Zugehörig- keit zu bestimmten Fachsprachen. Ob ein Wort in einem bestimmten Kontext durch ein anderes Wort ersetzt werden kann, hängt in großem Maße von diesen pragmatischen Faktoren ab. Die Sprach- gebrauchsangaben sollen deshalb im Einzelnen kurz erläutert werden.

unterschieden (z.

B. 1 abseits – 2 abseits,

1 Messe – 2 Messe). Auch getrennt geschriebene Stich- wörter (wie beispielsweise ausfindig machen, Ausschau halten) wurden auf- genommen, wenn es zu diesen Gesamt- einträgen Synonyme gibt. Auf Verweise wurde aus Gründen der besseren Benutzerfreundlichkeit weitge-

Nationale standardsprachliche Markierungen

österreichisch Wörter, die als normalsprachliche Vari- ante des Deutschen in Österreich ver- wendet werden (z. B. Mitgebringe für Mitbringsel, hintennach für nachher)

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schweizerisch Wörter, die als normalsprachliche Variante des Deutschen in der Schweiz verwendet werden (z. B. abti- schen für abräumen, Rank für Trick)

vulgär Wörter, die in eher verletzender Weise auf den Sexual- oder Fäkalbereich bezogen sind (z. B. Fick für Geschlechtsverkehr)

Stilistische Markierungen

Markierungen, die eine Wertung oder Nuancierung ausdrücken

gehoben Wörter, die bei feierlichen Anlässen und gelegentlich in der Literatur ver- wendet werden (z. B. entsenden für wegschicken, anheimstellen für über- lassen) bildungssprachlich Wörter (meist Fremdwörter), die eine hohe Allgemeinbildung voraussetzen (z. B. Koryphäe für Experte/Expertin, simultan für gleichzeitig) dichterisch Wörter, die nur noch in literarischen Texten vorkommen (z. B. Gestade für Ufer) umgangssprachlich Wörter, die im alltäglichen Umgang und meist in gesprochener Sprache vorkommen (z. B. Happen für Imbiss, Grips für Intellekt, geschafft für müde). Sie gehören nicht zur Stan- dardsprache, sind aber weitverbreitet und akzeptiert salopp Wörter, die meist eher nachlässig gebraucht werden und eine gewisse Nichtachtung gesellschaftlicher Kon- ventionen ausdrücken (z. B. Alter für Ehemann, anschmieren für betrügen) familiär Wörter, die im engeren Freundeskreis oder in der Familie verwendet werden (z. B. ein Nickerchen machen für ruhen, Fratz für Kind) Jargon Wörter, die in bestimmten, etwa durch Milieu oder Beruf geprägten Kreisen verwendet werden (z. B. Demo für Demonstration, hip für zeitgemäß) derb Wörter, die eine grobe und gewöhn- liche Ausdrucksweise kennzeichnen (z. B. abkratzen für sterben, Schwanz für Penis)

verhüllend

(z.

B. Freund Hein für Tod)

emotional

(z.

B. todmüde für müde)

scherzhaft

(z.

B. Stammhalter für Sohn)

spöttisch

(z.

B. hinterwäldlerisch für rückstän-

dig)

abwertend

(z.

B. plärren für brüllen)

ironisch

(z.

B. durch Abwesenheit glänzen für

fehlen)

übertreibend

(z.

B. untröstlich sein für bedauern)

nachdrücklich

(z.

B. niemals für nicht)

Diese Markierungen stehen häufig in Kombination mit stilistischen Markie- rungen, also etwa umgangssprachlich abwertend (z. B. Theater für Rummel) oder salopp scherzhaft (z. B. Gurke für Nase).

Regionale Markierungen

Neben den eindeutigen Zuordnungen wie z. B. norddeutsch, süddeutsch, süd- westdeutsch und einzelnen Dialekten (z. B. rheinisch, alemannisch) werden noch die folgenden Markierungen ver- wendet:

regional

Wörter mit großräumiger Verbreitung

(z.

B. Plast für Plastik)

landschaftlich Wörter mit eingeschränkter Verbrei- tung, bei denen eine genaue räumliche Zuordnung nicht möglich ist (z. B. überschlagen für warm)

o

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Historische Zuordnungen

Politik

Steuerwesen

Postwesen

Stilkunde

Synonyme mit den folgenden histori- schen Zuordnungen dienen meist nicht der alltäglichen Sprachgestaltung, son- dern eher einer literarischen Charakteri- sierung bestimmter Epochen oder Per- sönlichkeiten.

Raumfahrt

Technik

Rechtssprache

Textilindustrie

Religion

Theater

Rhetorik

Theologie

Rundfunk

Verbindungswesen

Schülersprache

Verkehrswesen

 

Seemannssprache

Völkerkunde

veraltend (z. B. lustwandeln für wandeln) veraltet (z. B. justament für momentan) altertümelnd (z. B. sodann für hinter)

Zuordnung zu Fach- und Sondersprachen

Seewesen

Werbesprache

Soldatensprache

Wirtschaft

Soziologie

Wissenschaft

Sport

Zeitungswesen

Sprachwissenschaft

Zoologie

Abkürzungsverzeichnis

Wörter, die mehreren Fachgebieten zuzuordnen sind, tragen die Auszeich- nung Fachsprache. Darüber hinaus gibt es Einträge mit Zuordnung zu den fol- genden Bereichen sowie Fach- und Son- dersprachen:

alemann.

alemannisch

alttest.

alttestamentlich

Amtsspr.

Amtssprache

Archit.

Architektur

Astrol.

Astrologie

Astron.

Astronomie

 

Bankw.

Bankwesen

Amtssprache

Architektur

Astrologie

Astronomie

Ballspiele

Bankwesen

Bauwesen

bildende Kunst

Biologie

Geologie

Geometrie

Hochschulwesen

Jagdwesen

Jägersprache

Jugendsprache

Kaufmannssprache

Kfz-Technik

Kfz-Wesen

Bauw.

bayr.

berlin.

bes.

bibl.

bild. Kunst

bildungsspr. bildungssprachlich

Biol.

Börsenw.

Bauwesen

bayrisch

berlinisch

besonders

biblisch

bildende Kunst

Biologie

Börsenwesen

Börsenwesen

Kindersprache

Bot.

Botanik

Botanik

Kochkunst

Buchf.

Buchführung

Buchwesen

Buchführung

Kommunikations-

Buchw.

Buchwesen

forschung

Bürow.

Bürowesen

Bürowesen

Kunstwissenschaft

bzw.

beziehungsweise

Chemie

Landwirtschaft

 

Dichtkunst

Literaturwissenschaft

christl.

christlich

Druckwesen

EDV

Fernsehen

Mathematik

Medizin

dichter.

Dichtk.

dichterisch

Dichtkunst

Meteorologie

Druckw.

Druckwesen

Film

Militär

 

Finanzwesen

Mode

EDV

elektronische

Fliegersprache

Musik

Datenverarbeitung

Flugwesen

Mythologie

etw.

etwas

Fotografie

Naturwissenschaften

ev.

evangelisch

Fußball

Papierdeutsch

 

Gaunersprache

Geografie

Philosophie

Physiologie

Fachspr.

fam.

Ferns.

Fachsprache

familiär

Fernsehen

o

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Finanzw.

Finanzwesen

Papierdt.

Papierdeutsch

Fliegerspr.

Fliegersprache

Philos.

Philosophie

Flugw.

Flugwesen

Physiol.

Physiologie

Fot.

Fotografie

Polizeiw.

Polizeiwesen

 

Postw.

Postwesen

Gaunerspr.

Gaunersprache

 

geh.

gehoben

Y

als Markenzeichen

Geogr.

Geografie

geschütztes Zeichen

Geol.

Geologie

Raumf.

Raumfahrt

Geom.

Geometrie

Rechtsspr.

Rechtssprache

hess.

hessisch

Rel.

Religion

rhein.

rheinisch

hist.

historisch

Rhet.

Rhetorik

Hochschulw.

Hochschulwesen

 
 

scherzh.

scherzhaft

iron.

ironisch

schles.

schlesisch

islam.

islamisch

Schülerspr.

Schülersprache

 

schwäb.

schwäbisch

Jagdw.

Jägerspr.

jmdm.

jmdn.

jmds.

jüd.

Jugendspr.

Jagdwesen

Jägersprache

jemandem

jemanden

jemandes

jüdisch

Jugendsprache

schweiz.

Seemannsspr.

Seew.

Soldatenspr.

Soziol.

spött.

Sprachw.

schweizerisch

Seemannssprache

Seewesen

Soldatensprache

Soziologie

spöttisch

Sprachwissenschaft

kath.

katholisch

standardspr.

standardsprachlich

Kaufmannsspr.

Kaufmannssprache

Steuerw.

Steuerwesen

Kfz-T.

Kraftfahrzeugtechnik

Stilk.

Stilkunde

Kfz-W.

Kraftfahrzeugwesen

südd.

süddeutsch

Kinderspr.

Kindersprache

südwestd.

südwestdeutsch

Kochk.

Kochkunst

 

Kommunika-

Kommunikations-

Textilind.

Textilindustrie

tionsf.

forschung

Theol.

Theologie

Kunstwiss.

Kunstwissenschaft

tirol.

tirolisch

landsch.

landschaftlich

u.

und

Landw.

Landwirtschaft

ugs.

umgangssprachlich

Literaturw.

Literaturwissenschaft

Verbindungsw.

Verbindungswesen

Math.

Mathematik

verhüll.

verhüllend

md.

mitteldeutsch

Verkehrsw.

Verkehrswesen

Med.

Medizin

Völkerk.

Völkerkunde

Met.

Meteorologie

Militär

volkstüml.

volkstümlich

Milit.

vulg.

vulgär

mundartl.

mundartlich

Werbespr.

westd.

Werbesprache

westdeutsch

Myth.

Mythologie

Naturw.

Naturwissenschaften

westfäl.

westfälisch

neutest.

neutestamentlich

westmd.

westmitteldeutsch

nordd.

norddeutsch

Wirtsch.

Wirtschaft

nordostd.

nordostdeutsch

Wissensch.

Wissenschaft

 

Zeitungsw.

Zeitungswesen

od.

oder

Zool.

Zoologie

österr.

österreichisch

ostmd.

ostmitteldeutsch

 

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a` – abdrehen

Aa

a` das Stück zu, je, pro, zu; (Kaufmannsspr.):

 

per.

n

E-Mail-Zeichen; (EDV Jargon): at, Klammer- affe.

aalen, sich

sich rekeln, sich wohlig/behaglich [aus]stre- cken.

abändern

abwandeln, ändern, umarbeiten, umgestal- ten, ummodeln, variieren; (bildungsspr.):

modifizieren.

abarbeiten, sich

sich abmühen, sich abplagen, sich abquälen; (ugs.): sich abschuften, sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (südd. , österr. ugs.):

sich abfretten; (südwestd. , schweiz.): sich ab- schaffen.

 

abartig

1.

abnorm, anormal, krankhaft, normwidrig,

pervers, regelwidrig, unnatürlich; (bes. ös-

terr. u. schweiz.): abnormal.

2.

absurd, merkwürdig; (ugs. , oft emotional

übertreibend): pervers.

 

Abbau

1. Abbruch, Abtragung, Demontage.

2. Abnahme, Kürzung, Reduzierung, Rück-

gang, Senkung, Verminderung, Verringe- rung; (geh.): Minderung.

3. Auflösung.

4. Förderung, Gewinnung.

abbauen

1. abbrechen, abtragen, demontieren.

2. herabmindern, kürzen, schmälern, sen-

 

ken.

3. a) abschaffen, beseitigen. b) nachlassen.

4. entlassen, reduzieren; (verhüll.): freiset-

 

zen.

5. fördern, gewinnen.

6. ermatten, nachlassen; (geh.): verblühen.

abbekommen

1. erhalten; (ugs.): abkriegen.

2. einstecken müssen, hinnehmen müssen;

(ugs.): abkriegen.

3.

entfernen; (ugs.): abkriegen.

abbezahlen

in Raten bezahlen; (geh.): abtragen; (ugs.):

abstottern; (Wirtsch. , Bankw.): tilgen.

abbilden

aufnehmen, darstellen, wiedergeben, repro- duzieren, nachbilden.

Abbildung

A

M abdr

Ansicht, Bild, Darstellung; (bildungsspr.): Il- lustration.

abbinden

1. ablegen, abmachen, abnehmen.

2. abklemmen, abschnüren.

abbitten

sich entschuldigen.

abblasen

absagen, absetzen.

abblättern

abbröckeln, abfallen, sich ablösen, abplatzen, absplittern.

abblenden

abdunkeln, abschirmen, verdunkeln.

abblitzen

abgewiesen werden, eine Abfuhr erhalten, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden, abgewimmelt werden; (salopp): ab- serviert werden.

abbrausen

1. abduschen.

2. davonpreschen, davonrasen, davonsau-

sen.

abbrechen

1. a) abknicken, abmachen, abtrennen, los-

brechen. b) abbauen, demontieren. c) abrei- ßen; (österr.): demolieren.

2. aufgeben, aufhören, aussetzen, beenden,

einstellen; (ugs.): aufstecken; (salopp): hin-

schmeißen.

3. einhalten, innehalten, aufhören.

abbringen

abhalten, ausreden, zurückhalten.

abbröckeln

abblättern, abfallen, abplatzen, sich ablösen.

Abbruch

1. Abbau, Demontage, Demontierung.

2. Abriss; (österr.): Demolierung.

3. Beendigung, Einstellung.

abdampfen

abfahren, sich entfernen; (ugs.): abmarschie-

ren, abrauschen, abschwirren, sich verzie- hen; (salopp): abhauen, abzittern, abzwit-

schern.

abdanken

abtreten, auf den Thron verzichten, ein Amt

niederlegen, seinen Rücktritt erklären, zu-

rücktreten.

Abdankung

Rücktritt.

abdecken

abräumen, abservieren; (schweiz.): abtischen;

(geh.): abtragen.

abdrehen

1. abschalten, abstellen, ausdrehen, aus-

schalten; (ugs.): ausmachen, ausstellen.

abdrucken – abfressen

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A

M abdr

2.

abtrennen, lösen; (ugs.): abmachen, los-

Abfalleimer

machen.

Mülleimer; (österr. , schweiz.): Mistkübel.

3.

abschwenken, den Kurs wechseln, die

abfallen

Richtung ändern.

1.

a) übrig bleiben, zurückbleiben. b) abbe-

abdrucken

kommen, herausspringen.

bekannt machen, herausbringen, herausge- ben, publizieren, veröffentlichen.

2. abblättern, abbröckeln, sich lösen.

3. sich abkehren, abtrünnig/untreu werden,

abdrücken

sich lossagen.

a) abfeuern, abschießen, losdrücken; (ugs.):

4. sich abflachen, sich neigen, sich senken.

losknallen, losschießen. b) auslösen.

5. a) abnehmen, nachlassen. b) abbauen, zu-

abebben

rückfallen.

abflauen, abklingen, sich legen, nachlassen, zurückgehen; (geh.): schwinden. Abendbrot ↑ Abendessen.

Abenddämmerung

 

abfällig

abschätzig, geringschätzig, herabmindernd, herabsetzend, herabwürdigend, naserümp- fend, respektlos, verächtlich; (geh.): despek- tierlich.

abfangen

Dämmerlicht, Halbdunkel, Zwielicht; (geh.): Abendlicht, Dämmerschein, Däm- merstunde; (dichter.): Dämmer, Dämmer- grau, die blaue Stunde; (ugs.): Schummer- licht; (landsch.): Schummerstunde, Schummer[ung].

abpassen.

abfassen

anfertigen, formulieren, verfassen; (geh.):

niederlegen.

Abendessen

abfertigen

Abendbrot, Abendmahlzeit, Dinner; (österr.):

1.

bedienen, kontrollieren; (Flugw.): einche-

Nachtmahl; (schweiz.): Znacht; (geh.): Diner, Souper; (bes. südd. , schweiz.): Nachtessen.

cken; (ugs.): durchschleusen.

2.

abweisen; (ugs.): abblitzen lassen; (sa-

Abenteuer

lopp): abservieren.

1. Erlebnis, Robinsonade.

abfinden

2. Experiment, gewagtes Unternehmen, Ri-

a) aus[be]zahlen, entschädigen. b) befriedi- gen, zufriedenstellen.

siko, Wagnis; (bildungsspr.): Eskapade.

3.

Flirt, Verhältnis; (österr.): Pantscherl.

abfinden, sich

abenteuerlich

a) sich einigen; (Rechtsspr.): sich vergleichen,

1.

ereignisreich, erlebnisreich, voller Aben-

einen Vergleich schließen. b) akzeptieren, hinnehmen, in den sauren Apfel beißen,

teuer.

2.

riskant, verwegen.

keine Ansprüche mehr stellen, sich zufrie-

3.

fantastisch, ungewöhnlich, seltsam.

dengeben; (geh.): sich dareinfinden; (ugs.):

aber

schlucken.

doch, jedoch, nichtsdestotrotz; (geh.): allein, indes, indessen.

Abfindung

1. Entschädigung; (österr.): Abfertigung.

aberkennen

2. Abfindungssumme, Abgeltung, Abstand;

absprechen, entziehen, verweigern, vorent- halten, wegnehmen.

(österr.): Abfertigung.

abflauen

 

abfahren

abklingen, abnehmen, sich legen, nachlas-

1.

a) abreisen, aufbrechen, auslaufen, losfah-

sen, schwächer werden, zurückgehen; (geh.):

ren, wegfahren. b) eine Abfuhr erhalten, zu- rückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden; (salopp): abserviert werden.

schwinden.

abfliegen

starten; (Fliegerspr.): abheben.

2.

a) abtransportieren, wegfahren, wegschaf-

abfließen

fen. b) abnutzen, verschleißen.

ablaufen.

3.

sich angesprochen fühlen, angetan sein,

 

Abflug

begeistert sein; (ugs.): toll finden; (ugs. , bes.

Departure, Flugbeginn, Start, Take-off.

Jugendspr.): stehen auf.

 

Abfluss

Abfahrt

Abguss, Ablauf, Ausfluss, Ausguss.

1. Abreise, Auf bruch.

Abfolge

2. a) Abwärtsfahrt, Talfahrt. b) Hang, Piste.

Ablauf, Chronologie, Nacheinander, Reihen-

3. Abfuhr, Abtransport.

folge, Turnus, Zyklus.

4. Ausfahrt, Autobahnausfahrt.

abfragen

Abfall

1. abhören.

a) Müll; (österr.): Mist; (schweiz.): Kehricht; (geh.): Unrat. b) Ausschuss, Rückstände; (Fachspr.): Abfallstoff.

2. (EDV): abrufen.

abfressen

abgrasen, abnagen, abweiden, beweiden, gra-

13

Abfuhr – abgewinnen

sen, kahl/leer fressen, weiden, zerfressen, zernagen; (südd. , österr.): abfieseln; (ugs. emotional): ratzekahl fressen; (ugs. , fam.):

schlagen, aufgerieben, ausgebrannt, ausge- laugt, zerschlagen; (ugs.): alle, am Ende.

abgeklärt

abknabbern; (Biol.): skelettieren; (Jägerspr.):

ausgeglichen, bedacht, bedächtig, be- herrscht, besonnen, gefasst, gelassen, gemes- sen.

abäsen, schälen.

 

Abfuhr

1. Abtransport.

abgelegen

2. Absage, Abweisung.

einsam, entfernt, entlegen, verlassen; (geh.):

abführen

abgeschieden.

1.

a) abholen, auf die/zur Wache bringen,

abgelten

dingfest machen, in [polizeilichen] Gewahr- sam bringen/nehmen, wegführen. b) Geld[er] abliefern, zahlen; (bes. Amtsspr.): entrichten.

abbezahlen, ableisten, abzahlen, begleichen; (geh.): abtragen.

abgemagert

2.

a) den Stuhlgang fördern; (Med.): laxieren.

abgezehrt, dürr, vom Fleisch gefallen;

b)

den Darm leeren.

(ugs. scherzh.): wie ein Strich in der Land- schaft.

Abgabe

1. Ablieferung, Aushändigung, bergabe.

abgeneigt sein

2. Gebühr, Steuer.

dagegen sein, etwas nicht mögen, kein

3. Verkauf; (bes. Rechtsspr.): Veräußerung.

Freund von etw. sein, für etw. wenig/nicht

4. bergabe; (Ballspiele): Abspiel; (Ball-

viel übrig haben, sich sträuben.

spiele, bes. Fußball): Pass.

abgenutzt

 

Abgang

1.

abgegriffen, abgetragen, alt, verwahrlost;

1.

a) Fortgang, Weggang; (bes. Milit.): Abzug.

(abwertend): schäbig.

b)

Abtritt, Rücktritt.

2.

abgedroschen.

2.

Tod; (geh.): Ableben.

Abgeordneter, Abgeordnete

3.

Abtransport, Versand.

Delegierter, Delegierte, Funktionär, Funktio- närin, Parlamentarier, Parlamentarierin, [Volks]vertreter, [Volks]vertreterin; (österr.):

abgearbeitet ↑ abgekämpft.

abgeben

1. abliefern.

Mandatar, Mandatarin.

2. abtreten, überlassen.

abgerissen

3. verkaufen.

abgehackt, stockend, unzusammenhängend.

4. zuwerfen; (Ballspiele): zuspielen.

Abgesandter, Abgesandte

5. ausströmen, ausstrahlen.

Bevollmächtigter, Bevollmächtigte, Bote, Bo-

6. äußern, verlauten lassen.

tin, Botschafter, Botschafterin, Kurier, Kurie- rin, Vertreter, Vertreterin.

abgeben, sich

a)

sich befassen, sich beschäftigen, sich

abgeschieden

widmen. b) Umgang haben/pflegen, ver- kehren mit; (meist abwertend): sich ein- lassen.

1. ↑ abgelegen.

2. tot; (geh.): verstorben; (geh. verhüll.):

heimgegangen, hingeschieden.

abgebrannt

abgeschlossen

(ugs.): blank, bankrott, pleite.

1.

abgesondert, isoliert; (geh.): abgeschie-

abgebrüht

den.

abgestumpft, gefühllos, verhärtet, verroht.

2. verschlossen, zugeschlossen.

abgedroschen

3. vollendet; (ugs.): fix und fertig.

abgegriffen, abgenutzt, alt, leer, nichtssa- gend; (bildungsspr.): stereotyp, trivial; (ugs.):

abgenudelt; (abwertend): phrasenhaft.

abgeschmackt

banal, geistlos, geschmacklos, taktlos; (bil- dungsspr.): trivial; (abwertend): albern, tö- richt.

abgehärtet

nicht anfällig, robust, widerstandsfähig, un- empfindlich, zäh; (geh.): gefeit; (Biol. , Med.):

resistent.

abgesehen

ausgenommen, außer, bis auf, mit Ausnahme von. abgespannt ↑ abgekämpft.

abgehen

1.

a) abtreten, sich entfernen. b) ausschei-

abgestanden

den, verlassen.

alt, nicht [mehr] frisch, schal, schlecht, ver-

2. abbiegen, abzweigen.

braucht; (abwertend): fade.

3. sich ablösen, sich lösen.

abgetragen

4. abgerechnet werden, abgezogen werden.

abgenutzt, alt; (abwertend): schäbig;

5. fehlen, mangeln.

(landsch.): vertragen.

abgekämpft

abgewinnen

abgearbeitet, abgespannt, angegriffen, ange-

a) ablocken, abringen, entlocken; (geh.): ab-

A

M abge

abgewirtschaftet – abklopfen

14

A nötigen. b) angetan sein, eingenommen sein, etwas übrighaben.

abgewirtschaftet

heruntergekommen, marode, ruiniert.

M

abge

abgewöhnen, sich

ablegen, abstreifen, aufgeben, einstellen, überwinden.

abgrasen

ablaufen, absuchen; (ugs.): abklappern.

Abgrund

Kluft, Krater, Schlucht, Tiefe, Spalte.

abhacken

abhauen, abschlagen, abspalten, abtrennen.

abhaken

1. abchecken, abzeichnen.

2. als ausgeführt/erledigt betrachten, be-

enden, erledigen.

abhalten

1. a) abwehren, abweisen, schützen. b) ab-

bringen, hindern.

2. arrangieren, durchführen, organisieren,

veranstalten.

abhandeln

1. abgewinnen, abkaufen; (geh.): abnötigen;

(ugs.): abknöpfen.

2. behandeln, darlegen, darstellen.

Abhandlung

Arbeit, Bearbeitung, Behandlung, Beitrag, Darlegung, Darstellung, Studie, Untersu- chung.

Abhang

Böschung, Hang; (österr. veraltet, südd.):

Lehne.

1 abhängen

1. ablagern, lagern, mürbe werden.

2. ausruhen, entspannen, sich erholen; (Ju-

gendspr.): [aus]chillen.

3. a) bedingt sein. b) abhängig sein.

2

abhängen

1. abnehmen, entfernen.

2. abkoppeln, abkuppeln.

3. a) abschütteln, loswerden; (österr.): ab-

beuteln. b) abschütteln, überholen, zurück- lassen.

Abhängigkeit

1. Hörigkeit, Sucht, Unfreiheit, Unmündig-

keit, Unselbstständigkeit; (bildungsspr.): In-

terdependenz; (Philos. , Sprachw.): Depen- denz; (Rechtsspr.): Konnexität.

2. Bedingtheit; (bildungsspr. , Fachspr.): De-

terminiertheit, Relativität.

abhärten

robust machen, stählen, stärken, wider- standsfähig machen; (bes. Biol. , Med.): im- munisieren.

abhauen

1. ablösen, abschlagen, abtrennen; (ugs.):

abmachen.

2. (ugs.): abschwirren, sich absetzen, abzie-

hen, sich aus dem Staub machen, sich ver-

drücken, sich verziehen; (salopp): die Flatter/ Fliege machen, sich verpissen.

abheben

1. abnehmen, ans Telefon gehen.

2. sich auszahlen lassen, vom Konto Geld

entnehmen; (österr.): beheben.

3. abgrenzen, hervortreten lassen; (bil-

dungsspr.): kontrastieren.

4. den Bezug zur Realität verlieren; (ugs.):

abspacen, ausflippen, durchdrehen.

5. sich berufen.

abheben, sich

sich abzeichnen, hervortreten; (bildungsspr.):

kontrastieren.

abheften

ablegen, einheften, einordnen, zu den Akten legen.

abhelfen

beheben, beilegen, beseitigen.

abhetzen, sich

sich beeilen, schnell machen; (ugs.): sich ran- halten; (ugs. emotional): sich tothetzen; (landsch.): sich tummeln.

abholzen

1.

fällen, roden.

2. entwalden, kahl schlagen, roden.

abhören

1. abfragen.

2. abhorchen; (Med.): auskultieren.

3. anhören.

4. [heimlich] mithören, [heimlich] über-

wachen; (geh.): ablauschen.

Abitur

Reifeprüfung; (österr. , schweiz.): Matura;

(schweiz.): Maturität; (ugs.): Abi.

abkämmen

absuchen, durchforschen, durchkämmen;

(ugs.): abgrasen, abklappern.

abkanzeln

zurechtweisen; (ugs.): fertigmachen, zur

Schnecke machen, zusammenstauchen, zur

Minna machen; (salopp): den Marsch blasen.

abkapseln, sich

sich absondern, sich einigeln, sich isolieren, sich vergraben.

abkaufen

1. abhandeln, abnehmen.

2. glauben; (ugs.): abnehmen.

abkehren, sich

sich abwenden, sich lossagen, sich zurück- ziehen; (bildungsspr.): sich distanzieren.

abklingen

1. verhallen, verklingen.

2. abflauen, abnehmen, nachlassen; (geh.):

ersterben, verebben.

abklopfen

1. a) ablösen, abschlagen, abstreifen, aus-

klopfen, befreien, entfernen, lösen, loslösen;

(ugs.): abmachen. b) reinigen, sauber ma- chen, säubern.

15

Abkommen – Abmachung

2. beklopfen; (Med.): perkutieren.

3. abklappern.

Abkommen

Abmachung, Beschluss, Pakt, Vereinbarung, Vertrag.

abkömmlich

entbehrlich, überflüssig, überzählig.

abkratzen

1. entfernen; (ugs.): abmachen, säubern.

2. sterben; (salopp): ins Gras beißen.

abkriegen

1. abbekommen, erhalten.

2. beschädigt werden, einen Schaden erlei-

den.

3. abbekommen, entfernen können.

abkühlen

auskühlen, kühler werden lassen; (Kochk.):

abschrecken; (österr. Kochk.): überkühlen.

abkürzen

1. abschneiden, einen kürzeren Weg neh-

men/gehen/fahren.

2. [vorzeitig] beenden, zeitlich beschränken,

[vorzeitig] zu Ende bringen/führen.

abküssen

(ugs.): abschmatzen; (ugs. , bes. österr.): ab- busseln; (salopp, oft abwertend): abknut- schen.

abladen

1. ausladen, entladen; (Seemannsspr.): lö-

schen.

2. abwälzen, von sich schieben.

ablagern

1. absetzen, anschwemmen, anspülen, an-

treiben.

2. abhängen, lagern, reifen; (südd. , österr.):

abliegen.

3. deponieren, einlagern, einstellen, lagern,

unterstellen.

ablassen

1. a) abfließen/herauslaufen lassen. b) aus-

strömen/entweichen lassen. c) entleeren, lee- ren.

2.

überlassen, verkaufen.

3. Rabatt gewähren; (Kaufmannsspr.): nach-

lassen.

4.

(ugs.): weglassen.

5. a) abgehen, absehen, aufgeben. b) sich ab-

wenden, in Ruhe lassen.

Ablauf

1.

Start, Startplatz.

2. Abfluss, Ausfluss, Ausguss.

3.

Stapellauf.

4. Abfolge, Verlauf.

5. Abschluss, Beendigung, Ende.

ablaufen

1.

starten.

2. abfließen, auslaufen, wegfließen.

3. herabfließen, herunterfließen.

4. a) abrollen, abspulen, abwickeln. b) verlau-

fen, vonstattengehen, vor sich gehen.

5. auslaufen, ungültig werden, verfallen.

6. a) entlanglaufen. b) absuchen, durchkäm-

men; (ugs.): abklappern.

7.

abnutzen, abtreten, verschleißen.

Ableben

A

M

Abma

Tod; (schweiz.): Hinscheid; (geh. verhüll.):

Heimgang; (Med.): Exitus.

ablegen

1. a) abnehmen, absetzen, ausziehen. b) sich

abgewöhnen, überwinden.

2. a) abstellen, deponieren. b) abheften, ein-

ordnen.

3. ableisten, absolvieren, leisten.

ablehnen

1. abschlagen, ausschlagen, zurückweisen;

(ugs.): was husten.

2. missbilligen, monieren, nicht gelten las-

sen.

3. verweigern, von sich weisen, zurückwei-

sen.

Ablehnung

1. ablehnende Antwort, Absage, abschlägige

Antwort, abschlägiger Bescheid, Abweisung.

2.

Missbilligung.

3. Abwehr, Protest, Widerstand.

ableiten

1. in eine andere Richtung leiten, umleiten.

2. folgern, herleiten, schließen, schlussfol-

gern, zurückführen.

ableiten, sich

fußen, sich gründen, sich herleiten, zurück- gehen; (bildungsspr.): basieren.

ablenken

1. ableiten, umleiten, umlenken.

2. a) abbringen. b) auf andere Gedanken

bringen, zerstreuen.

Ablenkung

Abwechslung, Unterhaltung, Vergnügen, Zerstreuung; (veraltend): Kurzweil.

ablesen

1. feststellen.

2. erkennen, erschließen.

abliefern

abgeben, aushändigen, übergeben, überrei- chen; (Amtsspr.): zustellen.

ablösen

1. abtrennen, entfernen, lösen; (ugs.): abma-

chen.

2. an jmds. Stelle treten, jmds. Platz über-

nehmen, ersetzen.

abmachen

1.

entfernen, lösen.

2. absprechen, ausmachen, festlegen, verab-

reden, vereinbaren.

3.

ausmachen, erledigen.

Abmachung

Abkommen, Absprache, bereinkommen,

bereinkunft, Vereinbarung; (bildungsspr.):

Arrangement; (ugs.): Deal; (veraltend): Ab- rede.

abmagern – abreiben

16

A

M abma

abmagern

abnehmen, mager werden; (ugs.): vom Fleisch fallen; (landsch.): abkommen.

abmalen

abzeichnen, kopieren, nachmalen.

abmalen, sich

sich abzeichnen, sichtbar sein/werden, sich widerspiegeln, sich zeigen, zum Ausdruck kommen.

abmelden

a) absagen, austreten; (geh.): sich empfehlen; (Hochschulw.): [sich] exmatrikulieren. b) ab- bestellen, kündigen.

abmessen

1. abschätzen, ausmessen, vermessen.

2. abteilen, dosieren, messen.

abmildern

abdämpfen, abfedern, abschwächen, ausglei- chen, beruhigen, dämpfen, deeskalieren, die Spitze [ab]brechen/nehmen, einen Dämpfer aufsetzen, eindämmen, einschränken, ent- schärfen, entspannen, glätten, herabmin- dern, lindern, mäßigen, mildern, reduzieren, schmälern, verkleinern, vermindern, verrin- gern, verwässern; (geh.): mäßigen.

abmühen, sich

sich abarbeiten, sich abplagen, sich abquä- len, sich anstrengen, sich plagen, sich strapa- zieren; (meist geh.): sich mühen; (ugs.): sich abstrampeln; (salopp): sich abrackern; (schweiz. emotional): sich abhunden; (südd. , österr. ugs.): sich abfretten.

abnabeln, sich

sich ablösen, sich auf eigene Füße stellen, sich befreien, sich emanzipieren, sich lösen, sich loslösen, sich losreißen, selbstständig werden, sich trennen, sich unabhängig ma- chen; (ugs.): sich losmachen; (ugs. , oft scherzh.): flügge werden.

abnehmen

1. absetzen, entfernen; (ugs.): abmachen, ab-

tun; (Med.): amputieren.

2. a) aus der Hand nehmen, tragen. b) aushel-

fen, entlasten, helfen, übernehmen, unter- stützen.

3. ablegen lassen, entgegennehmen.

4. begutachten, inspizieren, kontrollieren,

nachprüfen, prüfen, überprüfen.

5. a) entreißen, fortnehmen, wegnehmen;

(geh.): entwenden. b) abgewinnen, abhan- deln, abspenstig machen; (ugs.): abknöpfen; (salopp): abluchsen.

6. glauben; (ugs.): abkaufen.

7. abmagern, [an] Gewicht verlieren, dünn

werden; (ugs.): diäten.

8. sich abschwächen, sich legen, nachlassen,

schwächer werden, sinken, sich verringern,

zurückgehen.

Abneigung

Ablehnung, Abscheu, Ekel, Feindschaft,

Feindseligkeit, Widerwille; (bildungsspr.):

Aversion.

abnicken

befürworten, bewilligen, genehmigen, ge- statten; (ugs.): absegnen.

abnorm

1. anormal, krankhaft; (bes. österr. u.

schweiz.): abnormal; (bildungsspr.): patholo-

gisch.

2. außergewöhnlich, extrem.

abnutzen

strapazieren, verbrauchen.

abonnieren

beziehen, halten.

abordnen

delegieren, deputieren, entsenden, komman- dieren, kommen lassen, vorladen, zitieren; (bes. Amtsspr.): einbestellen; (meist Milit.):

abkommandieren; (Rechtsspr.): laden.

Abordnung

Delegation, Deputation.

Abort

Klosett, Latrine, Pissoir, sanitäre Anlagen, Toilette, WC; (ugs.): Klo, Lokus, Null-Null,

00.

abplagen, sich ↑ abmühen, sich.

abputzen

1. abbürsten, abreiben, abwischen, reinigen,

sauber machen.

2. mörteln, verputzen.

abquälen, sich ↑ abmühen, sich.

abraten

warnen, zurückhalten.

abräumen

1. abservieren, wegräumen; (geh.): abtragen.

2. abdecken, abservieren, frei machen;

(schweiz.): abtischen.

abreagieren, sich

sich beruhigen; (ugs.): sich abregen, Dampf ablassen, die Luft rauslassen.

abrechnen

1. abziehen; (Math.): subtrahieren.

2. (Kaufmannsspr.): Kasse machen;

(Wirtsch. , Kaufmannsspr.): bilanzieren, den Abschluss machen.

3. zur Rechenschaft ziehen, zur Rede stel-

len, zur Verantwortung ziehen.

Abrechnung

1. Abzug.

2. Schlussrechnung; (Wirtsch., Kaufmanns-

spr.): Abschluss, Bilanz.

3. Heimzahlung, Vergeltung.

abregen, sich

sich abreagieren, sich beruhigen, sich be- sänftigen.

abreiben

1. abputzen, abwischen, reinigen, sauber

machen.

2. abfrottieren, abtrocknen, trocken reiben;

(landsch., bes. nordd.): abrubbeln.

17

abreisen – abschieben

abreisen

abfahren, fortfahren; (veraltend): sein Bündel schnüren.

Jargon): durchsacken. b) absinken, sinken, untergehen; (ugs.): wegsacken.

2.

fallen, sinken, zurückgehen.

abreißen

Absage

1.

abbrechen, ablösen, abtrennen, herunter-

a)

ablehnende Antwort, abschlägiger Be-

reißen, losreißen; (ugs.): abmachen.

scheid. b) Ablehnung, Zurückweisung.

2.

a) abgehen, sich ablösen, abplatzen, ent-

absagen

zweigehen, zerreißen. b) abbrechen, unter-

1.

canceln, rückgängig machen, streichen;

brochen werden.

(ugs.): abblasen.

3.

abbrechen, niederreißen; (österr.): demo-

2.

abbestellen, sich entschuldigen; (ugs.): ab-

lieren.

telefonieren.

abrichten

3.

aufgeben, einstellen, fallen lassen, ver-

dressieren, erziehen, schulen, trainieren.

zichten; (geh.): entsagen; (ugs.): aufstecken.

abriegeln

absahnen

a) abschließen, verriegeln, zuriegeln, zu- schließen. b) blockieren, sperren.

1. abrahmen, entrahmen.

2. sich aneignen, sich bereichern; (ugs.): ein-

Abriss

heimsen; (oft abwertend): einstreichen.

Abstract, bersicht, Zusammenfassung; (bildungsspr.): Resümee.

 

Absatz

1. Abschnitt, Passage; (bildungsspr.): Passus.

abrücken

2. Vertrieb, Verkauf.

1. abschieben, fortrücken, fortschieben.

abschaffen

2. fortrücken, wegrücken; (ugs.): wegrut-

a)

aufheben, aus der Welt schaffen, ausmer-

schen.

zen, beseitigen, entfernen. b) nicht länger be-

3.

sich abkehren, sich abwenden, sich los-

halten, sich trennen, weggeben.

sagen; (bildungsspr.): sich distanzieren.

abschalten

4.

a) abmarschieren; (Milit.): abziehen.

1.

abdrehen, abstellen, ausschalten, zudre-

b) (ugs.): sich davonmachen, Leine ziehen, sich verziehen; (salopp): abschieben.

hen; (ugs.): ausmachen.

2.

a) nicht bei der Sache sein, unaufmerk-

 

abrufen

sam/unkonzentriert sein. b) entspannen, zur

1.

a) holen, weglocken, wegrufen. b) abberu-

Ruhe kommen; (ugs.): relaxen.

fen, absetzen, entlassen, suspendieren.

abschätzig

2.

aktivieren, aufrufen, in Gang setzen;

abfällig, geringschätzig, herabmindernd, he- rabsetzend, herabwürdigend, verächtlich,

(EDV): anwählen, laden.

3.

a) anfordern, liefern lassen. b) abheben,

wegwerfend.

sich auszahlen lassen.

Abscheu

 

abrupt

Ablehnung, Ekel, Widerwille; (bildungsspr.):

schlagartig, unvermittelt, unversehens; (ugs.): Knall auf Fall, mit einem Schlag.

Indignation.

abscheuern, sich

abrüsten

sich abnutzen, sich abreiben, sich abschlei- fen, verschleißen. abscheuerregend ↑ abscheulich (a).

entmilitarisieren.

abrutschen

1.

ausrutschen, wegrutschen; (geh.): abglei-

abscheulich

ten, ausgleiten; (ugs.): abglitschen.

a)

abstoßend, ekelhaft, grässlich, gräulich, wi-

2.

a) abkippen, abstürzen, herabstürzen, hi-

derwärtig; (abwertend): widerlich; (ugs. ab- wertend): ätzend. b) gemein, niederträchtig, schändlich; (geh.): verabscheuungswürdig; (abwertend): infam; (ugs. abwertend): schofel.

abschicken

nabrutschen, hinunterrutschen; (ugs.): absa- cken. b) abnehmen. c) absinken, auf die schiefe Bahn/Ebene geraten/kommen, he- rabsinken, heruntersinken, tief fallen/sin- ken, verwahrlosen; (geh.): abgleiten, hernie- dersinken; (ugs.): absacken, auf den Hund kommen, herunterkommen, runterkommen, unter die Räder kommen/geraten, vergam- meln, versacken; (abwertend): in der Gosse landen, verkommen; (ugs. abwertend): ver- schlampen; (ugs. , meist abwertend): verbum- meln; (landsch.): verbumfeien, verfumfeien; (bes. berlin.): verrabbe[n]sacken; (veraltend):

a) absenden, aufgeben, schicken, senden.

b) wegschicken; (geh.): entsenden; (ugs.): los-

schicken.

abschieben

1.

a) abrücken, beiseiteschieben, wegschie-

ben. b) ↑ abwälzen. c) ausweisen, hinauswei- sen; (ugs.): hinausschmeißen, hinauswerfen.

d)

↑ abschießen (2 b).

2.

sich entfernen, verschwinden, weggehen;

unter den Schlitten kommen.

(ugs.): abziehen, sich verdrücken, sich verzie- hen; (salopp): abhauen; (südd. , österr. ugs.):

absacken

1.

a) an Höhe verlieren, sinken; (Fliegerspr.

sich hutschen.

A

M absc

Abschied – absehbar

18

A

M Absc

Abschied

b) kosten, probieren; (österr.): gustieren; (bes.

1.

Fortgang, Trennung, Weggang; (geh.): Ab-

schweiz.): degustieren.

gesang, Lebewohl, Scheiden.

abschmieren

2.

Entlassung, Verabschiedung.

einschmieren, herabstürzen, herunterstür- zen, hinabstürzen, hinunterstürzen, nieder-

abschießen

1. abfeuern, losschießen, schießen.

sinken, sacken, sinken; (ugs.): absacken, weg-

2. a) erschießen; (ugs.): totschießen; (sa-

sacken; (Fliegerspr. Jargon): durchsacken.

lopp): niederknallen, umlegen; (salopp ab- wertend): abknallen. b) absetzen, ausmanö- vrieren; (ugs.): abschieben, kaltstellen; (sa- lopp): abservieren.

abschminken, sich

aufgeben, fallen lassen, verzichten; (ugs.):

aufstecken.

abschneiden

abschirmen

1.

a) abtrennen; (ugs.): abmachen. b) abrasie-

1.

a) absichern, decken, schützen. b) abson-

ren, kürzen, schneiden; (scherzh.): stutzen;

dern, isolieren.

(Fachspr.): kupieren.

2.

abblenden.

2. absondern, isolieren, trennen.

abschlachten

3. blockieren, unterbinden, vereiteln.

1.

abstechen, schlachten; (schweiz. , sonst

4. abkürzen, verkürzen.

landsch.): metzgen.

5. (ugs.): wegkommen.

2.

metzeln, töten, umbringen; (salopp): ab-

Abschnitt

murksen, kaltmachen; (derb) abstechen; (emotional): morden.

1.

Absatz, Passage, Stück, Teil; (bildungs-

spr.): Passus.

Abschlag

2.

Epoche, Etappe; (bildungsspr.): Ära,

1.

Ermäßigung, Preissenkung, Prozente, Ra-

Periode, Phase.

batt; (Kaufmannsspr.): Nachlass.

3.

Abriss, Coupon.

2.

Abschlagszahlung, Rate, Teilzahlung.

abschrecken

abschlagen

abhalten, hindern, zurückschrecken.

1. abhacken, abhauen, abtrennen.

abschreckend

2. ablehnen, abweisen, verweigern.

1.

drohend, verschreckend, warnend;

abschlägig

(Rechtsspr.): generalpräventiv.

ablehnend, negativ.

2.

abscheulich, hässlich, negativ, unschön.

abschleifen

abschreiben

a) abscheuern, fortschleifen, wegschleifen.

1.

eine Abschrift machen, kopieren; (ugs.):

b) abziehen, glätten, glatt reiben/scheuern/

abtippen.

schleifen, polieren, schleifen.

2.

(ugs.): abgucken; (Schülerspr. landsch.):

abschleppen

[ab]spicken.

abtransportieren, ins Schlepptau nehmen.

3. (Steuerw.): absetzen.

abschleppen, sich

4. aufgeben, sich aus dem Kopf schlagen, be-

sich abmühen; (ugs.): sich abstrampeln; (sa- lopp): sich abrackern; (südwestd. , schweiz.):

graben, verloren geben; (ugs.): aufstecken.

Abschrift

sich abschaffen.

Doppel, Duplikat, Kopie, Zweitschrift.

abschließen

abschüssig

1.

a) schließen, verschließen, zuschlie-

schroff, steil; (bes. südwestd. , schweiz.): stot- zig.

ßen; (ugs.): zumachen; (südd. , österr.):

zusperren; (österr. , sonst landsch.): ver- sperren. b) einschließen, verschließen, wegschließen; (österr. , sonst landsch.):

abschwächen